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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Landeschwierigkeit - EA 300L von Lagemann



AeroAcrobat
24.04.2008, 13:47
Hi,

ich hoffe Ihr könnt mir weiterhelfen.

Fliege die Extra 300L von Lagemann
Spw. 2400mm

Das Modell ist bis dato recht wenig geflogen da ich Schwierigkeiten mit der Landegeschwindigkeit der EA habe.
Ich habe wohl Großmodellerfahrungen, vor der EA flog ich die Cap21 von Tony Clark (2400mm) fast blind. Starten, Fligen, Landen...alles garkein Problem.
Bei der EA von Lagemann fangen beim Landen meine Knie an zu zittern :eek: ,
Sie will einfach nicht runter!!!

Hohe Landegeschwindigkeit. Ich komme schon tief und flach rein aber irgendwie ist Sie doch noch zu schnell.
Motorisiert mit ZG 62 + Rohr. Hab schon von 23x12 2Blatt auf 21x12 3 Blatt gewechselt


Fliegt jemand die selbe Maschine und / oder kann mir Tips geben?

PT190643
24.04.2008, 13:56
Hi,
nehme mal einen 2 Blattpropeller 22x10 bei einer Leerlaufdrehzahl von 1900U/min
Die 12er Steigung ist zu hoch für eine langsame Landegeschwindigkeit.

Good luck.
Peter

AeroAcrobat
24.04.2008, 14:16
Danke
werd es mal testen. Dazu müsste aber erstmal n neuer Prop her.

Dachte evtl die QR ein wenig hochzustellen aber das ist ja Kindergarten. Hab ich bei einer Kunstflugmaschine noch nie gesehen :)

Stefan Kreuz
24.04.2008, 14:34
weniger Steigung am Prop sollte mehr bringen

Ingo Seibert
24.04.2008, 15:58
Tach,

Steigung kann bleiben, aber Dein Leerlauf muss weiter runter! Hatte bei meiner Twin-Zlin zu Anfang auch das Problem, habe deswegen von 21x12 Dreiblatt auf 21x11 Dreiblatt gewechselt. Hätte ich mir auch sparen können, das brachte nämlich gar nix :rolleyes:. Über den Winter hat mein 55er Olympic einen neuen Dämpfer bekommen, dazu noch flog die schwingende Motoraufhängung raus und wurde durch eine Richter-Aufhängung ersetzt. Siehe da, Leerlauf stabil bei 1600 U/min, und damit bremst sie jetzt ordentlich, auch mit der 12er Steigung.

ThomasE
24.04.2008, 16:17
Hi, AeroAcrobat

ich hab auch eine 2,40 Kiste, zwar eine EA260er, aber auch mit ZG62 etc. Vom Setup her also gleich. Ich kann dir garnicht genau sagen welchen Prop ich drauf hab. Habe zwei varianten, einen Gaul 3 Blatt oder eine Engel 2 Blatt. Mit der 2 Blatt bremst das ein wenig besser, aber ich glaube das ist nicht alleine die Lösung. 1. Punkt-> Leerlaufdrehzahl. Mein ZG läuft sehr niedrig noch sicher, brauch ich aber nicht.

Ich denke die Lösung liegt im "wie" fliege ich zur Landung. Ich musste das auch erst lernen, wenn man von kleineren Kisten her kommt oder "Brettern" die von selbst fast stehen bleiben ist es eben anders. Ich denke die Lösung liegt darin die Maschine so anzufliegen das man sie anstellen kann und mit entsprechend Gas zur Landung herein "schleppt". Dann isses egal ob 2 oder 3 Blatt....
Üben!

Rainer L.
24.04.2008, 16:46
Hallo AeroAcrobat
hatte vor Jahren auch die 300L (oder besser gesagt so ziemlich alles von Lagemann) mit ZG 62 Krumscheid reso Hydro Mounth uns ne 21x12 3-Blatt ich vestehe nicht wo bei dier das Porblem liegt warscheinlich ist es das Gewicht poste es mal meine ging butterweich zu landen die 300L hatte 9,5kg
gruß
Rainer

AeroAcrobat
24.04.2008, 17:28
@ Ingo Seibert
danke für die infos...jedes mal zu testzwecken einen neuen Kohle Prop zu kaufen ist auch ne finanz Sache die sich dann ggf garnicht rentiert.

Der ZG ist natürlich auf Hydro Maunt geschwungen gelagert...der ZG brauch das denk ich aber auch..ohne die dämpfer schlägt der ja alles um ^^

die leerlaufdrehzahl haben wir schon soweit reduziet das er trotzdem noch rund läuft.

AeroAcrobat
24.04.2008, 17:33
@ Thomas Ehrhardt
Hi,...
ich denke auch..udn das war eigentlich mein Grund dieses Themas, das es am landeanflug und der Anstellung liegt.
die cap ging wie butter runter.
kleine kisten mit 2m Spw sind auch kein problem..MIt landen hatte ich bislang nie probleme bis auf die EA.
mein alter F3A kam anfangs auch sehr schnell rein..nach vielen flügen und übungen hab ich den nach der zeit auch fast in schneckentempo runterbekommen trotz des typischen F3A Profils.

ich geb zu..ich hab muffensausen..meine EA ist schon ne schöne Maschine gworden und auch nicht günstig gewesen..fliegen kein thema aber das landen ist mit der ne Herausforderung.

Evtl im Landeanflug höher und dann wie du sagst schleppend und mit leichten gezogenen HR runter kommen lassen. Die erfahrungen bis jetzt waren aber noch nicht wirklich erleichternt.

ThomasE
24.04.2008, 17:55
die cap ging wie butter runter.

jepp, der Unterschied aus meinem Gefühl heraus: Die CAP ist wie ein Scheunentor im Vergleich zur 300L und bremst viel mehr durch die eigene Aerodynamische Ausführung :).

Ich fühle mich durch deine Worte zurückversetzt, das "Muffensausen" kenn ich immer noch :D . Gerad beim Jet Fliegen lernen geht irgendwie nix ohne "Schleppende Landungen". Die Gleitbomben wollen nur so runter :D

Ingo Seibert
24.04.2008, 18:04
Die CAP ist wie ein Scheunentor im Vergleich zur 300LNa ein Muster an Aerodynamik ist der Vogel hier auch nicht gerade

http://www.fluggeil.de/images/twinzlin/twinzlin_169.JPG

und wollte trotzdem nicht runter ;). Allerdings haben wir auch beidseits Bäume um den Platz herum, das macht es nicht einfacher.

@AeroAcrobat: Hast Du es mal mit Slippen versucht? Das könnte die Fahrt evtl. schon genug rausbremsen, wenn Du nicht über Motor/Propeller (die Dinger sind wirklich schweineteuer :rolleyes: ) angreifen willst. Hat gegenüber dem Anflug mit Mindestgeschwindigkeit und Schleppgas auch den Vorteil, dass Du nicht im Falle eines Motoraussetzers auf dem Bauch liegst. Also das Modell meine ich ...

Nachtrag: Na so ganz ohne Frack- oder Muffensausen vor einem Flug wäre die Sache doch langweilig, oder ;)?

Teamspirit
24.04.2008, 18:23
Hallo AeroAcrobat,

die Querruder zum Landen hochzustellen kann schon helfen, du solltest es einfach mal ausprobieren, ob das Landen für dich dann einfacher wird, das lässt sich manchmals gar nicht so einfach vorhersehen.
Die Frage ist sowieso: Wie langsam kannst du die Kiste machen ohne das sie zu kippelig wird.
Zum Slippen: Zum Höheabbauen ja gut, aber zum langsamer werden? Ich weiß nicht so recht.

MfG Axel

Felixxx
24.04.2008, 18:26
Hallo!

Das Problem mit der EA von Lagemann kenne ich!

2 Vereinskollegen von mir haben früher die 300s (selbes Modell mit Einmann-Kabinenhaube) geflogen. Beide waren extrem erfahren und hatten immer Probleme bei der Landung! Das Ding wollte einfach NICHT runter!!!

Grund: In dem von Lagemann beschriebenen Setup (insbesondere SP) fliegt der Flieger zwar absolut neutral (!!!), ist aber sehr schwanzlastig eingestellt. Das merkst du bei der Landung. Du kannst dir aussuchen, ob du den SP änderst (wesentlich weiter vorne als von Lagemann angegeben) und dann so ziemlich alles am Flieger änderst, oder alles so belässt und mit der Macke beim Landen lebst.

Einer meiner Kumpels hat auch den SP verändert und landet die EA jetzt OHNE Probleme. Der andere hat den SP so belassen - und hat dein beschriebenes Muffensausen :D Motor ist übrigens bei beiden ein 3W 70 - Probleme einer gescheiten Leerlaufdrehzahl haben die beiden also auch nicht.

Mehr kann ich dir auch nicht sagen... Sorry

Gast_17687
24.04.2008, 19:36
Hallo da gebe ich dem Felixxx völlig Recht.
SP vermute ich auch! Ich habe heute meine 230EX 2,60 eingeflogen.
Standgas runter bis Motor kurz vorm Verrecken war die Kiste kam nicht runter.
Sie stellt sich um so langsamer Sie wird auf zum Steigen, mit dem Gas spielen damit Sie nicht schwammig wird und mit Heck zuerst aufsetzen.
Dann den Schwerpunkt um 2 cm nach vorne genommen siehe da sie kommt sauber rein. Ich fliege einen 85ccm mit 12er Steigung.:)

Gruß Sven

Ingo Seibert
24.04.2008, 19:46
Sie will einfach nicht runter!!!

Zum Slippen: Zum Höheabbauen ja gut, aber zum langsamer werden? Ich weiß nicht so recht.

;)

Rainer L.
24.04.2008, 20:07
Hallo zum Tehma Sp der liegt genau mitte Steckrohr !!!! versuch mal wenn es geht einen langen und tiefen Anflug zu machen dann kurz vorm Platz gas raus scheibe doch mal bitte wie schwer die EA ist hat sie ca.11 Kg dann dürften die Schwirigkeiten normal sein denn die Flächenbelastung ist dann zu hoch dann solltest du doch Probieren die QR hochzustellen das hilft dann
gruß
Rainer

heizer
24.04.2008, 20:11
Hallo,
zu große Steigung, geh auf eine 10er Steigung.

Gruß
Georg

Gast_8039
25.04.2008, 07:55
Hallo!
Zur Ursachenanalyse sollte die Diskussion endlich mal auf konstanten Werten aufgebaut werden, ansonsten ist alles Spekulation:
1. Wie hoch ist Deine niedrigste sichere Leerlaufdrehzahl am Boden
2. Modellgewicht
3. SP-Lage (haben wir bereits, dürfte auch passen)

Grundsätzlich sollte diese Extra nicht schwierig zu landen sein. Bei niedrigem Gewicht und hohem aerodynamischen Auftrieb kann aber ein auch nur leicht erhöhter Leerlauf eine Landung fast unmöglich machen. Habe dasselbe Problem sogar mit meiner Lagemann- SU 31, obwohl die im Vergleich ein fliegendes Scheunentor ist. Wenn ich da den Leerlauftrim vor der Landung versehentlich um 1-2 Zacken zu hoch belasse (macht etwa 1500 statt 1200 U/min), dann geht nur noch Durchstarten. Würde 200m weiterschweben. Ich vermute mal das ist auch Dein Problem. Was der SP mit dem Landeverhalten zu tun haben soll, ist mir schleierhaft. Der Effekt dürfte eher der sein, dass sich durch die vordere SP-Lage bei geringer Landegschwindigkeit der Anstellwinkel automatisch weiter verringert und somit unbewusst eine stärkere Bremswirkung erzielt wird. Das ist genauso auch bei unverändertem SP durch bewusstes Nose-down machbar, ich würde also genau entgegen der Idee eines tiefen langen Schleppgasanfluges steil absteigen (nose-down) und erst spät abfangen. Um nun zu klären ob der Motor zu stark schleppt, einfach mal das Risiko eingehen und bei passendem Endteil den Motor abstellen. Gehts jetzt problemlos: Leerlauf runter!
Von QR hoch halte ich auch nix, denn das kaschiert nur die wahre, unnötige Ursache.

Felixxx
25.04.2008, 09:19
Was der SP mit dem Landeverhalten zu tun haben soll, ist mir schleierhaft.

Mir nicht... ;)

Ingo Seibert
25.04.2008, 10:23
Hallo, zu große Steigung, geh auf eine 10er Steigung
10er Steigung auf einer 2,40 Kunstflugmaschine mit Schüttel-ZG? Aha ...:confused: Zum Glück wusste das meine Yak nicht, da war nämlich eine 14er Steigung drauf :D

Ansonsten hat Achin es sehr schön beschrieben, wie ich finde. Da hier aber mal wieder zu sehen ist, dass es bei 8 anwesenden Modellfliegern 14 Meinungen gibt, verabschiedet sich zumindest einer von hier, und wünscht weiter frohes Schaffen ;)

seller_jackson
25.04.2008, 11:11
Ja da will ich doch auch noch meinen Senf dazugeben. Ich meine auch das eine kleinere Steigung Abhilfe schaffen kann.
Meine Giles von Engel (2,36m) kann ich mit einer 26x10 langsam wie ein Traktor machen, mit einer 24x12 wird's da schon schwieriger was in der Natur der Sache liegt. ;)

Racing = große Steigung, kleiner Durchmesser
Torquing = kleine Steigung, großer Durchmesser

Und schon wieder einer der wieder alles besser weiss ....:D

Ich freue mich auch immer auf die Meinung von Modellflugkollegen und jeder erzählt was anderes und man ist dann genauso schlau wie vor der Frage ..:rolleyes: hihihi
Should i stay or should i go .....:confused:

Grüsse
Armin:D :D :D

heizer
25.04.2008, 11:12
Hallo Ingo,
hast du schon mal etwas von Stirnwiederstand gehört?
Der ist bei der Yak deutlich höher als bei der Extra.:confused:
Da ich beide Modell fliege, hatte ich bei meiner Extra dieselben Probleme,
die aber durch eine 10er Steigung behoben wurden.
Bei der Yak war die gar keinThema.
Also, Steigung runter, Durchmesser rauf.:)

Gruß
Georg

Gast_8039
25.04.2008, 11:55
Sicher hilft auch ne kleinere Steigung. Dies hat aber weitere Auswirkung auf die Manövergeschwindigkeiten und den Schub und ist daher u.U. gar nicht erwünscht. Erstmal Leerlaufdrehzahl messen, sonst ist alles spekulativ. es ist ja nicht neu dass sich ein weich aufgehängter ZG62 nicht recht runterdrosseln lässt!
Also Vorschlag:
1. Leerlauf runter, max. 1100-1200 (große Wirkung -> erste Priorität). Evtl. starrer Aufhängen, die Lagemann-Kiste kann das ab. Evtl. die Elektronik schwingend lagern
2. Steigung kleiner (hilft noch etwas -> zweite Priorität bzw. wenn 1. nur begrenzt möglich)
Mehr hab ich auch nicht mehr zu sagen, es sei denn man liefert mal konkrete Drehzahlwerte.
Frohes Schaffen und viel Erfolg!

BulDo
25.04.2008, 12:10
Hallo zusammen,
jetzt will ich auch mal :)

Also das Verhältniss vom Durchmesser zur Steigung eines Propellers ist schon ziemlich Anwendungs abhängig. Es siehst blöde aus eine Nemesis mit einer 8er Steigung zu fliegen und auch macht es keinen Sinn mit einer 22er Steigung zu schleppen.

Thomas, wenn das Wetter am Dienstag passt und du Zeit hast pack den Flieger ins Auto und komm zum Platz. Dann kümmern wir uns mal um dein Standgas und ich bring auch noch mal ein paar Props zum probieren mit.
Meine Giles pack ich gleich auch noch mit ein, die kommt auch nicht so langsam rein da kannst du dann auch mal vergleichen. Am Wochenende bringt das wenig, da kann man schlecht testen.
Sollte doch ein lösbares Problem sein.

Grüße
Thomas

AeroAcrobat
25.04.2008, 12:59
@ Rainer L.
na ich weiss auch nicht woran es liegt. ist denk ich ehe meine nervosität obwohl ein erfahrener Pilot die Kiste auch kaum runter bekommen hat.
es ist sicher wie bei allen Modellen die Übung

die EA wiegt ca. das gleiche wie deine. 9,5kg

AeroAcrobat
25.04.2008, 13:03
@Ingo Seibert

Ich bin die EA noch garnicht so oft geflogen um auf die Idee zu kommen die im Slip runter zu bringen...aber klar..das würde das Monster schon bremsen :)
danke

AeroAcrobat
25.04.2008, 13:08
@Felixxx
ja super...klingt ja dann nach einem geringfügigem Konstruktionsfehler.
der SP liegt mein ich 168mm hinter NL
Ich hatte mich für die L version entshcieden weil die Hebelwirkungen laut aussage Lagemann besser sein sollten für überschläge ect.
Dafür kommt Sie hoch, fliegt super aber kommt nicht runter.... :)

na irgendwo muss man mit den Ideen ja sparen *lach*

wer hat Lagemann eigentlich aufgekauft. weiss das jemand? Im netz finde ich keine Informationen dazu. Ich mein es aber mal in einer modellzeitschrift gelesen zu haben

AeroAcrobat
25.04.2008, 13:13
...die Kiste kam nicht runter.
Sie stellt sich um so langsamer Sie wird auf zum Steigen, mit dem Gas spielen damit Sie nicht schwammig wird und mit Heck zuerst aufsetzen.


richtig...kaum ein stück am HR gezogen beim landeanflug zieht die EA wieder hoch und behält die Höhe. Als wenn sie durchstarten will.
Eins kann man der EA lassen....Sie segelt wie n Grosser :D

Martin Greiner
25.04.2008, 13:16
Ich bin die EA noch garnicht so oft geflogen um auf die Idee zu kommen die im Slip runter zu bringen...aber klar..das würde das Monster schon bremsen

Hi!

Also wenn Du sie nicht langsam schleppend landen kannst, dann kannst Du den Slip erst recht nicht.
Tschuldigung, das musste mal gesagt werden.
Die TC Cap dürfte auch weniger Masse gehabt haben und daher schon etwas leichter zu händlen sein.

AeroAcrobat
25.04.2008, 13:18
@ Achim

danke für die Tips

die genaue Leerlaufdrehzahl hab ich jetzt leider nicht im Kopf
die WEA wiegt knapp 9,5kg
SP ist (laut Lagemann) 168 hinter NL

von QR hoch stellen halt ich auch nichts, somit hat man die Ursache wirklich nicht behoben sondern nur umgangen.

headhunter
25.04.2008, 15:20
Hallo!

Die Lagemann-Formen auf Weidner-Modellbau (WEIMO) aufgekauft. Die produzieren aber nix mehr von Lagemann. Hab dort selbst vor ein paar Tagen nach Ersatzteilen für Lagemann-Modell nachgefragt. Nachfrage fehlende Nachfrage.

Ich hatte selbst auch mal Probleme mit dem Landen meiner Lagemann-Cap. Hatte ne 21x12 Dreiblatt und ZG 62 HMS. Leerlauf musste so weit wie möglich runter. SP lag exakt an der angegebenen Position und die Maschine ging damit in F3A/X-mäßigem Kunstflug sehr gut. Leerlauf drosseln war ohne Absteller zu riskieren nicht weiter möglich. Mir hat Lagemann damals geraten mit dem SP noch ein Stücken zurück zu gehen. Die Kunstflugeigenschaften blieben nahezu unverändert, lediglich im absoluten Langsamflug nahm der Flieger dann leicht das Heck nach unten und flog mit etwas Anstellung stabil ohne jegliche Abkipptendenzen weiter. Dieser höhere Anstellwinkel bremste die Maschine dann deutlich ab. Landungen von da ab völlig unproblematisch. Irgendwie hat man vor SP-Rücklagen immer Angst und fliegt lieber etwas kopflastig. Die F3AX-Kisten sind da insgesamt nach meiner Erfahrung relativ unkritisch, wenn´s um leichte SP-Rücklagen geht. Vielleicht hilft auch das. Ansonsten bin ich auf Achims Linie...

Gruß
Marko

Gast_17687
25.04.2008, 15:46
Marko wie der SP noch weiter nach hinten?
AA hat doch geschrieben das die Kiste sich bei langsamer Fahrt immer anstellt Heck runter Nase hoch richtig? Nimmt man den SP noch weiter nach hinten verstärkt sich das doch oder habe ich einen Denkfehler?:confused:
Legt er den SP noch weiter nach hinten, dann bremst die Mühle ab richtig, aber die Landung wird bestimmt nicht einfacher für AA.
Im Gegenteil er muss noch mehr mit Gas und den Höhenrudern kämpfen.

AA versuche den Schwerpunkt ein Müh nach vorne zu nehmen und Du wirst staunen wie schön die Extra landet. Natürlich musst Du versuchen die Drehzahl zum landen etwas runter zu trimmen.
Ich trimme meine Flugzeuge im Landeanflug immer 3-4 Knacken runter.
Beim Fliegen habe ich eine super Leerlaufdrehzahl ohne das mir der Motor aus geht und beim Landen halt weniger Drehzahl.

Gruß Sven schönes Wochenende an alle:D :D :D

headhunter
25.04.2008, 16:13
Marko wie der SP noch weiter nach hinten?
AA hat doch geschrieben das die Kiste sich bei langsamer Fahrt immer anstellt Heck runter Nase hoch richtig? Nimmt man den SP noch weiter nach hinten verstärkt sich das doch oder habe ich einen Denkfehler?:


Hallo, kein Denkfehler!

Ich hab diesen Post übersehen. Wenn diese leichte Aufbäumtendenz schon da ist, würde ich nicht noch weiter mit dem SP nach hinten...

Dann die anderen Punkte der Reihe nach angehen, wie von Achim beschrieben...

Gruß
Marko

David Büsken
25.04.2008, 16:23
Moin!

Mein Tipp:

Querruder runter fahren! Ich habe das bei Ralf Losemann abgeguckt, der legt mit seiner Elster-Giles extrem Kurzlandungen hin. Bei meiner Cap von GP habe ich das so gemacht und bin top zufrieden. Ich komme mit Viertelgas rein ohne ein Problem. Ohne diese Landeklappen muss ich ganz runter drosseln und einen sehr gestreckten Anflug hinlegen! Das Modell nimmt beim setzen der Querruder das Heck hoch, man darf nur nicht zu langsam werden, weil die Abreissgeschwindigkeit steigt. Bei den leichten Kunstflugmühlen aber immer noch im deutlichen Komfortbereich.

Da ich Handsender fliege habe ich diese Funktion auf einen Momenttaster gelegt. Super Sache das, weil ich den Knopf nur loslassen muss und schwupps macht die Mühle einen Satz nach vorne.

Gruß,

David

Rainer L.
25.04.2008, 17:29
Zitat:
wer hat Lagemann eigentlich aufgekauft. weiss das jemand? Im netz finde ich keine Informationen dazu. Ich mein es aber mal in einer modellzeitschrift gelesen zu haben[/QUOTE]

soweit ich weiß hat alles Weidner Modellbau übernommen
gruß
Rainer

SnapeR
25.04.2008, 19:20
hallo,

ich habe beide Extras vom Lagemann gehabt und oft geflogen( S und L).
der SW lag bei den vorher beschriebenen 168 mm hinter NL.
einmal war ein 3w 60 + Reso und ein ander mal ein ZG 62 + Reso verbaut, hab 3 blatt und 2 blatt geflogen. und fast niemals gab es probleme beim landen, man muss die maschine halt im landeanflug schon so langsam machen
und dann mit gasstößen rein ziehen.

ich denke das ist eine sache der Übung, und nach einigen Versuchen klappt
es bestimmt besser...

Gruß Stefan

H.F
25.04.2008, 21:05
ich möcht auch mal bisschen mitraten.. ;)

nach deinem beschrieb könnte es sein das du mit dem schwerpunkt bisschen nach vorne rücken könntest, oder aber einfach viel langsamer reinkommen musst, oder von beidem ein wenig... ;)

ich flieg zwar "nur" eine 2m giles, aber mein erster landeanflug habe ich nach 2/3 der langen piste abgebrochen weil sie einfach vor sich herschwebte als wär sie im hangwind, und das mit abgeschaltenem (bruslesh)motor! hatte also nix mit steigung zu tun.
beim nächsten versuch bin ich dann deutlich langsamer reingekommen und machte eine butterweiche landung.

die langsamflugeigenschaften testest du ja vorher in sicherheitshöhe aus, und sollte der vogel im anflug aushungern haben wir in den kunstflugmaschienen genügend leistung um blitzschnell wieder hochzukommen.

ich möchte damit aber jetzt nicht sagen das die steigung des props inclusive leerlaufdrehzahl keine rolle spielt, der zieht natürlich auch immer noch mehr oder weniger, je nach schraube und drehzahl eben.

AeroAcrobat
26.04.2008, 11:53
Vorab nochmal ein herzliches Danke Schön an Alle...

jetzt hab ich schonmal massenweise Anhaltspunkte an denen ich arbeiten kann.
Auch wenn die Meinungen sich bei manchen Teilen. ;)
Wenn das Wetter am Dienstag mitspielt werde ich mit einem Vereinskollegen erstmal ein paar andere Latten testen.
Den Leerlauf nochmal feinabstimmen und versuchen weiter runter zu drehen.

Wenn das nicht taugt, QR runter zum testen.
Schwerpunkt ggf ein Stück nach vorn verlegen. nach hinten macht denk ich Null Sinn da die EA ja jetzt schon dazu neigt beim Landeanflug und leichtes ziehen am HR wieder massig an Höhe zuzunehmen.

Klar gehört auch viel Übung dazu.

Wenn ich ein positives Ergebnis erreicht habe werd ich es posten.

schönes wochenende..
mit Holm und rippenbruch :D

Gast_8039
28.04.2008, 08:22
Hi,
also ich fasse nochmal zusammen:

Den Leerlauf nochmal feinabstimmen und versuchen weiter runter zu drehen. Immer gut!

Wenn das nicht taugt, QR runter zum testen Bitte nicht! Entweder der Leerlauf bringt`s wenn vorher zu hoch (vermute ich stark) oder wenn ohnehin ausreichend niedrig war dann die Anflugtechnik anpassen, siehe nachfolgend

Schwerpunkt ggf ein Stück nach vorn verlegen. nach hinten macht denk ich Null Sinn da die EA ja jetzt schon dazu neigt beim Landeanflug und leichtes ziehen am HR wieder massig an Höhe zuzunehmen.
Bitte eben nicht den SP nach vorn! Ist doch wunderbar so, das Verhalten!
Damit bist Du in der Lage, mit großem Anstellwinkel und somit Widerstand anzufliegen! Vorausgesetzt, der Motor schleppt nicht durch eben genau den zu hohen Leerlauf, denn genau dann gibt`s die Weg-Steig-Problematik. Wenn nicht, kommen wir zur angepassten oben angesprochenen Anflugtechnik:
1. Versuche im Endteil mit geringem Anstellwinkel (Nose-down) und Leelauf steil zur Platzgrenze hin abzusteigen-> maximale Bremswirkung, ausreichend Fahrt, sicherer Anflug
2. Fange erst spät ab, ca. 2m über Grund in Horizontal
3. Wenn auf Horizontalflug, bis zur Mindestfahrt weiter abbremsen (Leerlauf), zum Höhe halten Anstellwinkel sukzessive erhöhen (nose-up)
4. in Schleppgas gehen und wie Stefan sagte bis Platzgrenze anfliegen, dabei den Anstellwinkel hoch beibehalten (nose-up).
5. Bei Überfliegen Platzgrenze in Leerlauf, Nase wieder nen Tick nach unten (macht sie aber voraussichtlich automatisch wenn Du drosselst, da sich der Motorwind auf das Leitwerk verringert)
6. Ganz knapp über Grund sachte und kontinuierlich zur 3-Pkt-Landung hin abfangen

Würdest Du den SP vorverlegen, erreichst Du genau das Gegenteil! Die Maschine würde sich nicht selbstständig in Fluglage mit hohem Anstellwinkel halten. Zum bildlichen Vergleich denke man an den Harrier: stabiler Sackflug voll gezogen. Manche landen so mit Hilfe eines kleinen Gasstoßes

Gast_17687
28.04.2008, 11:55
Moin Moin,
AA mach den Schwerpunkt einen Tick nach vorne und lande ganz normal.
Es wird funktionieren AA kannste glauben.;)

Achim richtig die Beiträge lesen nicht einfach wild drauf los schreiben.

"5. Bei Überfliegen Platzgrenze in Leerlauf, Nase wieder nen Tick nach unten (macht sie aber voraussichtlich automatisch wenn Du drosselst, da sich der Motorwind auf das Leitwerk verringert)"

AA möchte sicher ohne Stress landen mit seinen Modell, mehr glaube ich will er nicht.
Warum soll er denn den SP nicht ein Müh nach vorne nehmen Achim?:confused: :confused: :confused:

Gruß Sven

Gast_8039
28.04.2008, 13:24
AA mach den Schwerpunkt einen Tick nach vorne und lande ganz normal.
Es wird funktionieren AA kannste glauben. Unheimlich hilfreich!
Also, ich klink mich jetzt aus. Zu ermüdend.... Soviel noch:

Legt er den SP noch weiter nach hinten, dann bremst die Mühle ab richtig, aber die Landung wird bestimmt nicht einfacher für AA.
Im Gegenteil er muss noch mehr mit Gas und den Höhenrudern kämpfen.
Wer mit dem HR und Gasknüppel umgehen kann, ist auch in der Lage das geschilderte sichere Anflugprocedere mit Brems- und Schleppphase zu fliegen ohne dass dies ein Kampf wäre. Und wer Physik versteht, kommt bei Folgendem mit:
Liegt der Schwerpunkt weiter vorne, erschwert dies das Abfangprocedere und/oder stellt bei Schleppgas ein zu hohes Grundtempo ein, was beim Abfangen zum Wiederaufstieg bzw. Weiterschweben führen kann.

AA möchte sicher ohne Stress landen mit seinen Modell, mehr glaube ich will er nicht.
Warum soll er denn den SP nicht ein Müh nach vorne nehmen Achim?
Beantwortet?

Achim richtig die Beiträge lesen nicht einfach wild drauf los schreiben. Kapier nicht, worauf Du anspielst. Vielleicht untermauerst Du Deine Behauptungen auch erst mal mit Argumenten und Fakten, dann komme auch ich vielleicht wieder mit...

Ansonsten: viel Erfolg!

Martin Greiner
28.04.2008, 15:15
ich flieg zwar "nur" eine 2m giles, aber mein erster landeanflug habe ich nach 2/3 der langen piste abgebrochen weil sie einfach vor sich herschwebte als wär sie im hangwind, und das mit abgeschaltenem (bruslesh)motor! hatte also nix mit steigung zu tun.
beim nächsten versuch bin ich dann deutlich langsamer reingekommen und machte eine butterweiche landung.

Hi!

Stehende LS ergibt immer einen längeren Anflug als mit langsam drehender LS - daher taugt der Vergleich nicht...;)

Ausserdem verstehe ich das Problem nicht.
Davor mit Cap 21 (leicht) kein Problem, jetzt mit EA (schwerer) ein Problem - gut, dann üben bis es wieder passt.
Wenn man den Schwerpunkt für die Landung verschieben muss fliegt man das falsche Modell. Querruder rauf oder runter, Slippen, wann Gas raus oder rein oder wie anfliegen...wenn man das noch jemand erklären muss...da fällt mir dann nur noch Bernd Pötig ein.(letzterer macht es sogar für Geld...):D

Mir ist es absolut wurst was ich in die Finger bekomme, fliegt eh alles ziemlich gleich.
Aber Ausreden "kann nicht fliegen weil ich zum Landen gegenwind brauche..." kann ich nicht mehr hören.
(vor allem wenn man noch bergauf landet!)

H.F
28.04.2008, 17:28
martin, du hast natürlich recht, und ich hab das nicht ganz richtig ausgeschrieben, "mit stehendem motor" ist nicht ganz korrekt von mir, meinte eigentlich "mit null leistung", habe natürlich keine motorbremse aktiviert, aus dem von dir genannten grund, - und die schraube dreht somit im winde mit.
bin letzten samstag bei stärkerem und böigen wind die letzten meter im harrier reingekommen und habe sie einfach mit einem sanften gasstoss hingerichtet, die (grossen)kunstflugmaschienen sind im grunde einfacher als eine piper cub zu landen, zumindest aus meiner sicht.

vorausgesetzt man(n) hat nicht zu viel respekt.. ;)

1hummel
01.05.2008, 18:13
Hallo AeroAcrobat,

hast Du das mit dem weiter nach vorn verlegten Schwerpunkt schon getestet?
Ich habe mit meiner sehr leichten 2,20 m Velox (Holz mit einem
DA 50, Abfluggewicht 6.8kg) das gleiche Problem. Das Teil segelt ewig... Der Schwerpunkt liegt eigentlich richtig (Struzflug ohne Gas geht senkrecht ohne bzw. mit ganz minimaler Tendenz des Abfangens in Richtig Kabinenhaube).
Wenn ich zum Landen das Gas ganz rausnehme wird die Kiste superlangsam , setzt dann irgendwann auf um dann doch einen kleinen Hüpfer zu machen.
Ich denke mir etwas mehr Schwerpunkt nach vorn liegt das Modell beim Ausschweben doch etwas mehr senkrecht und die Neigung zum Hüpfen wird reduziert...

Bernd

www.mfc-hummelflug.de