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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Flapper in F1A



ruho
15.05.2008, 09:50
Hallo liebe Freifluggemeinde
ich möchte gerne mit euch diskutieren ob ihr es für gut hält, dass auch in F1A die Flapper mehr und mehr zum Einsatz kommen.
Seit ihr für eine solche Entwicklung oder eher dagegen.
Ich würde michüber eine rege Teilnahme an der Diskussion sehr freuen.
Rudi

Austrian
15.05.2008, 11:31
Hallo Rudi,
Wir haben schon darüber diskutiert ... Flapper machen die Einstiegshürde noch höher, als sie ohnehin schon ist. Der eigentliche Sprung kam aber schon mit dem Bunter, der (leider?) schon fast zum Standard geworden ist, obwohl man viele Starts sieht, die mit einer ("alten") Schleuderkurve wesentlich bessere Erbebnisse erzielt hätten. Die Flapper haben zumindest den Vorteil, dass sie (noch?) alle selbst gebaut sind.
Bunter, Flapper, etc sind da. Sie jetzt zu verbieten halte ich für falsch, wir reden über die Spitzenklasse des Freiflugs.
Eine Lösung könnte darin bestehen, eine "vereinfachte" Klasse zu definieren, bei der z.B. die Anzahl der Einstellungen begrenzt wird, nur Thermikbremse, keine Flächensteller, keine Mehrfachkurve, etc. Dabei kann die Bauweise immer noch freigestellt werden, eine Beschränkung auf Holz wäre wieder ein Rückschritt, da Schalen und Holme inzwischen auch recht leicht gekauft oder selbst gemacht werden können (ohne extremen Aufwand für Vorrichtungen).

Was haltet Ihr alle von einem neuen Thema, in dem wir mal Meinungen sammeln, welche Eigenschaften / Regeln eine vereinfachte F1A-Klasse haben sollte?

Aber jetzt noch was philosophisches dazu:
Ich glaube, wir vergessen etwas wichtiges. Wir vergessen, das wir Spass am Fliegen haben wollen. Haben wir den nur, wenn wir gewinnen? Du weißt, dass ich bewußt mit einem "Anfängermodell" in F1B mitfliege. Gegen andere Anfängermodelle zu gewinnen würde mir nicht halbsoviel geben, wie das halbe Feld der Kaufmaschinen hinter mir zu lassen! Und auch als Jugendlicher gab mir ein 3. Platz im Gesamtfeld mehr, als ein 1. bei der Jugend.
Moral: Mitfliegen ist wichtiger als gewinnen!

Klaus

hastf1b
15.05.2008, 11:50
Hallo!

Möchte zu diesem Thema einmal folgendes beitragen.
In dem Zeitraum in dem F1A immer weiter aufgerüstet hat, durch
Kreisschlepp,Bunt und teilweise Flapper, sind F1B und F1C immer
mehr beschnitten worden. F1B von 40 über 35 auf nunmehr 30 Gramm
Gummi, F1C von 7 auf 5 Sek. Motorlauf. Bei F1A ist keinerlei Einhalt
geboten worden. Diese Zeilen sollen den ein oder anderen einmal zum
Nachdenken anregen. Wenn ein Anfänger in F1A einsteigen möchte und
sieht das teilweise 20 bis 25 Meter Startüberhöhung erzielt werden,kann
ihn das doch nur von seinem Vorhaben abhalten. Wenn es immer so
weitergeht werden in einigen Jahren nur noch eine handvoll Piloten bei
Internationalen Wettbewerben,EM und WM gegeneinander antreten. Ob
das dann noch Spass macht ist zu bezweifeln. Es soll nicht verschwiegen
werden das auch bei F1B und F1C die selben Probleme anstehen.
Fazit: Da sich die CIAM immer nur sehr schwerfällig bewegt wäre eine
Selbstkontrolle, auch im Hinblick auf Anfänger und Nachwuchs, sicher
angebracht.
Gruß Heinz

\___________l___________/
~~~o~~~

dbrehm
15.05.2008, 13:53
...
Du weißt, dass ich bewußt mit einem "Anfängermodell" in F1B mitfliege. Gegen andere Anfängermodelle zu gewinnen würde mir nicht halbsoviel geben, wie das halbe Feld der Kaufmaschinen hinter mir zu lassen!
...
Klaus

Hallo Klaus,

das ist jetzt zwar ein wenig vom Thema abgewichen, aber wo gibt es Pläne für einigermaßen taugliche Anfängermodelle der Klasse F1B? Ich bin da leider noch nicht fündig geworden

es grüßt Dieter

ruho
15.05.2008, 14:00
:rolleyes: Da ich nun dieses Thema begonnen habe möchte ich auch meine Meinung dazu schreiben.
In allen Klassen ob nun F1A/B/C sollten die Möglichkeit einer Veränderung des Tragflächeninnhaltes in keiner Phase des Fluges erlaubt sein, damit wäre es ausgeschlossen, dass man den Flügel flappt oder faltet.
Ich halte nicht viel davon noch eine Kategorie wie low tech F1A/B/C zu schaffen um eventuell einige Leute davon abzuhalten aufzuhören mit dem Modellflug und in so einer Klasse teilzunehmen. Wir haben schon genug Klassen und viele von uns so wie ich auch haben den Überblick schon verloren was es so alles an Freiflugklassen gibt.
Unser vorraniges Ziel sollte sein gemeinsam und für alle eine attraktive Freiflugklasse zu haben wo man mit noch einigermaßen geeigneten Mittel, sich ein Modell selber anfertigen kann und damit einen Wettbewerb bestreiten kann.
Die Zeit kann man nicht aufhalten und die Technik wird immer vorranschreiten und dafür bin ich auch. Dort wo das ganze zu einem reinem Spezialistentum wird wo man gewisse Teile wie ( Getriebemotor, Flapper, Folder,Probeller mit veränderbarer Steigung... ) genau da sollte es aufhören. Genau das ist doch in F1C passiert und viele Leute haben augehört zu fliegen oder sind auf eine ander Klasse umgestiegen.
Der Sinn einer Klasse ist es meiner Meinung nach die,dass alle Modellflieger zumindest eine teoretische Chance haben oder das Gefühl haben sie könnten diesen Wettbewerb den sie besuchen auch gewinnen.
Ich bin lieber mit vielen Freunden auf einen Bewerb und wir haben viel Spass dabei als mit einigen wenigen Spezilisten.
Wir sollten uns alle bewusst sein, dass wir eine Sportart haben bei der nur ein ganz verschwindender Teil davon lebt oder leben muss und deshalb kann man jetzt schon eingreifen in das Regelwerk um deren Umsätzte in dieser Richtung nicht zu gefärden.
Meiner Meinung nach hat man das versämt in F1C und man hätte die aktiven Sportler fragen sollen ob diese Klasse eine solche Richtung eingeschlagen werden sollte.
Es ist an der Zeit die aktiven Sportler die noch an vielen Bewerben teilnehmen zu fragen wie sie das sehen ob und wie sich der Freiflug entwickeln soll. Ich denke Per Findahl hat dazu auch die richtigen Worte gefuden obwohl er einen Flapper einsetzt.
Rudi

plastikmann
15.05.2008, 14:02
Auch auf die Gefahr hin, dass es schallendes Gelächter hagelt -
Profis vor - was sind "Flapper", "Bunter" etc.

Wie muss ich mur sowas vorstellen ?

Gruss, Domi

dbrehm
15.05.2008, 14:37
Hallo Dominik,

ich bin zwar nicht der Freiflugprofi, versuche mich aber dennoch an einer Erklärung:

Bunter:
Nachdem normalen Hochstart werden die modernen F1A-Segler durch rasches Laufen noch einmal beschleunigt und aus dem Seil nach oben geschleudert. Mit einer gewissen Zeitverzögerung erfolgt gesteuert vom mechanischen oder elektrischen Timer an Bord ein Tiefenruderausschlag, der den Himmelsdrang des Seglers rechtzeitig in den Horizontalflug bringt.

Flapper:

Da werden die Ohren quasi nach unten umgeklappt. Bildlich hier zu sehen http://www.rc-network.de/forum/showthread.php?t=94619#12

ich hoffe, ich habe das richtig geschildert. Ich lasse mich im Zweifel gerne von den Experten belehren.

es grüßt Dieter

Nordic
15.05.2008, 15:52
Hallo Dieter
Fläpper sind Modelle bei denen das Profil in längsrichtung der Fläche während des Startvorganges flach gestellt wird.
Das Modell wird schneller und kann so mit der Übergeschwindigkeit nach dem ausklinken höher steigen.So die Theorie.
Man kann es sich auch als riesige Wölbklappe vorstellen.
Das Bild zeigt eine Fläche bei der man sehr gut den Drehpunkt ( Übergang von klassischer auf Geodätischer Baueise )erkennen kann.
Gebaut von einem Namhaften F1A und F1C Flieger

Das bunten ist nur eine zeitlich gesteuerte Höhenleitwerkseinstellung bei den die Überfahrt in zusätzliche Höhe umgesetzt wird.
Höhenleitwerk ziehen ,drücken, und wieder in Gleitfluglage ziehen.

hastf1b
15.05.2008, 15:54
Auch auf die Gefahr hin, dass es schallendes Gelächter hagelt -
Profis vor - was sind "Flapper", "Bunter" etc.

Wie muss ich mur sowas vorstellen ?

Gruss, Domi

Hallo Dominik,
der Dieter hat den ersten Teil schon sehr gut erklärt.
Das zweite stimmt nicht es handelt sich dort um einen "Folder".
Ein Flapper hat während des Schleppvorgangs ein Profil mit
nahezu gerader Unterseite. Erst nach dem herrausschleudern
mit beträchtlichem Höhengewinn klappt das hintere Teil des
Profils nach unten, sodas ein Hohlprofil entsteht. Da meine
Klasse F1B ist kann dir bestimmt Rudi der ja schon einen
Flapper einsetzt ganz genau antworten.
Gruß Heinz

\___________l___________/
.........~~~~o~~~~..........

dbrehm
15.05.2008, 16:11
Hallo Nordic & Heinz

Danke für die Richtigstellung - wieder was gelernt.

es grüßt Dieter

Austrian
15.05.2008, 19:30
Hallo Klaus,

das ist jetzt zwar ein wenig vom Thema abgewichen, aber wo gibt es Pläne für einigermaßen taugliche Anfängermodelle der Klasse F1B? Ich bin da leider noch nicht fündig geworden

es grüßt Dieter

Hallo Dieter,
Plan ist vielleicht zuviel gesagt, aber ich habe schon vielen Leuten Zeichnungen von meinem "WELLES" geschickt, und es sind weltweit auch schon einige im Bau. Echt "erhältlich" ist als Bausatz die "Prima" von Igor Vivchar (ist aber schon in Kohle gehalten), und vielleicht hat einer von denen die das hier lesen noch einen Plan der "Tilka" von Bror Eimar - ich glaube, die ist immer noch hervorragend als Einsteigermodell. Nur den Prop müßte man an 30g anpassen - vielleicht auch nicht, ich forme meinen prop immer noch auf einem Abguss des Tilka-Props.
In NRW geistern ausserdem noch Zeichnungen von meinem "..IKUS" herum, eine Idee mit einem Satz Flächen + Ltw A1, F1E, F1B, Elektro (damals) und Motor zu fliegen. Die F1B-Version habe ich sogar international schonmal geflogen, ist aber wegen der geringen Spannweite tückisch.

Wenn Du mehr wissen willst, schreib mir direkt!

mfg
Klaus

plastikmann
15.05.2008, 19:53
1000 Dank - ich hab richtig was gelernt !

Gruss, Domi

dbrehm
16.05.2008, 08:12
Hallo Dieter,
Plan ist vielleicht zuviel gesagt, aber ich habe schon vielen Leuten Zeichnungen von meinem "WELLES" geschickt, und es sind weltweit auch schon einige im Bau. Echt "erhältlich" ist als Bausatz die "Prima" von Igor Vivchar (ist aber schon in Kohle gehalten), und vielleicht hat einer von denen die das hier lesen noch einen Plan der "Tilka" von Bror Eimar - ich glaube, die ist immer noch hervorragend als Einsteigermodell. Nur den Prop müßte man an 30g anpassen - vielleicht auch nicht, ich forme meinen prop immer noch auf einem Abguss des Tilka-Props.
In NRW geistern ausserdem noch Zeichnungen von meinem "..IKUS" herum, eine Idee mit einem Satz Flächen + Ltw A1, F1E, F1B, Elektro (damals) und Motor zu fliegen. Die F1B-Version habe ich sogar international schonmal geflogen, ist aber wegen der geringen Spannweite tückisch.

Wenn Du mehr wissen willst, schreib mir direkt!

mfg
Klaus

Klaus,

danke für Deine Tipps. Heinz hat mir auch schon den Tipp mit dem Modell "Prima" gegeben. Ich denke, ich werde das als Winter-Bauprojekt in Angriff nehmen.

es grüßt Dieter

F1H-NFlyer
16.05.2008, 09:01
Hallo Klaus,

Bei Deiner Umfrage für F1Q habe ich schon mal die Frage nach der Aufwand- und Leistungs-Begrenzung für die neue Klasse gestellt. Die Diskussion geht also weiter. Wenn ich das richtig sehe, bist Du Mitgied der Modellflugkommission CIAM? Was denkt ihr über vereinfachte Freiflugklassen? Da ist z.B. ein Viktor Stamov vertreten, der seine High-Tech-Flieger gerne für gutes Geld verkauft. Ich denke, daß da andere Interessen vorhanden sind, zumal viele ehemalige Ostblockflieger ein lukratives Geschäft mit High-Tec-Fliegern machen und entsprechenden Einfluß geltend machen.

Es wird schwierig werden, aus nationalem Interesse heraus etwas zu bewirken. Entsprechende Vorschläge bei der CIAM wurden immer wieder von der Mehrheit anderer Nationen abgelehnt.
Der, schon häufig gemachte Vorschlag, eine "Standardklasse" und "Offene Klasse" einzuführen scheitert m.E. nach an der, mittlerweile zu kleinen Teilnehmerzahlen an regionalen und nationalen Wettbewerben. Es ist natürlich eine Befriedigung, mit einem Einfachmodell die Hälfte der High-Tech-Bomber hinter sich zu lassen. Sag aber einem Jugendlichen, daß er zwar nicht gewinnen kann, aber es sei doch schön, dabei zu sein. Sobald er sich an Qualifikationen für EM´s und WM´s beteiligt, will und muß er eine konkurrenzfähige Maschine haben.
Es gibt ja erfreuliche Initiativen, wie die z.B. von Herbert Schmidt aus Neumarkt, der den ostdeutschen Jugendlichen Modelle zur Verfügung stellt und die dann auch erfolgreich sind (Herwig-Brüder).
Ich glaube, es hilft nichts, wir müssen uns mit den Gegebenheiten abfinden und versuchen, z.B. hier im Forum Erfahrungen und Tipps auszutauschen. Evtl. können auch Arbeitsgemeinschaften gebildet werden, daß das, was man nicht selbst herstellen kann, andere machen können. Nur so kann man aus der Abhängigkeit der Ostblock-Hersteller kommen und vorallendingen dann wissen, wie und warum etwas gemacht werden kann.

Grüße
Peter

ruho
16.05.2008, 09:59
Hallo Peter,
Ich denke die Bedenken der wirklich aktiven Piloten in F1A ( von dort weiß ich es ) sind sehr sehr hoch, dass diese Entwicklung zum Flapper oder Folder in die falsche Richtung geht.
Meiner Meinung nach muß man überlegen wer in der CIAM mitredet und wie dort agiert wird.
Wenn viele aktive Modellpiloten der Meinung sind dass diese Entwicklungen für unseren Sport nicht gut sind, so können wir schon etwas bewegen.
Man sollte vieleicht über eine Unterschriftenaktion nachdenken die man dem Ian Kaynes überreichen könnte.
Es gibt sicherlich für alles ein für und wieder aber für die breite Masse an Piloten ist meiner Meinung nach diese Entwicklung nicht gut und wir haben auch die Folgen direkt vor Augen, wenn man sich die Klasse F1C anschaut wie sich diese Klasse auf ein paar wenige Personen reduziert hat. Sogar auf EM oder WM ist diese Klasse auf ein kleines bescheidenes Häufchen geschrumpft.
Bitte teilt mir doch mit ob man etwas unternehmen sollte oder den Dingen einfach seinen lauf lassen sollte.
Rudi

F1H-NFlyer
16.05.2008, 11:59
Hallo Rudi,

Schau mal auf www.fai.org nach, dann siehst Du, wer in der CIAM Freiflug ist. Es gibt jeweils nur einen Vertreter pro Nation, für Deutschland ist es Gerhard Wöbbeking und für Österreich Klaus Salzer. Da das ganze demokratischen Regeln folgt, kannst Du Dir denken, welche Schwierigkeiten bei Abstimmungsprozessen bestehen und welche Interessenlagen vorhanden sind. Meiner Ansicht nach hilft nur eine Vorwärtsverteidigungs-Strategie, d.h., wie vorgeschlagen, die Sache gemeinschaftlich in die Hand nehmen und versuchen, mit möglichst pfiffigen, einfachen Lösungen die Technik voranzubringen. Also nicht warten, bis Profis die Lösungen gefunden haben und uns dann für teueres Geld verkaufen wollen.

Grüße Peter

M.a.x.
17.05.2008, 00:42
Grüß Euch.

Jetzt habe ich mich auch angemeldet, um einen Diskusionsbeitrag zu leisten.

1: Das wir alle Spass an der Sache haben wollen, ist wohl unbestritten.
2: Das Wettbewerb und Selbstbeschränkung zwei entgegengesetzte Pole sind, ist für mich auch klar, das funktioniert nicht(ausser bei den Briten).
3: Das bei weiterer Hochrüstung die Klasse noch schneller ausstirbt ist für mich auch ausser Zweifel (siehe F1C).

Was tun?
Meist wird über eine kürzung der Hochstartleine diskutiert.
Ich denke, es ist der falsche Weg. Das würde den Abstand von einfachen Modellen und High Tech Modellen noch vergrössern.
Darum mein Vorschlag: Kein "drücken"!!!!!
Das Höhenleitwerk hat einen fixen Anschlag.Es kann nicht unter die Gleitflugeinstellung.

A. Der Abstand zwischen "Einfach" und "High Tech" verringert sich.
Der Höhenvorteil eines "Flapper" gegen ein einfacheres Modell wird beim "Zummstart" nicht so gros sein.
B. Es ist einfach zu kontrolieren.!!!!!!!!!!!!!!!!!!
C. Jeder kann bauen oder kaufen was er will.
Das Ergebniss wird wieder mehr durch die "Trimmung" des Modells, bestimmt.
D. zumeist reicht ein relatiev geringer Bauaufwand um die Modelle zu adaptieren . (Ich weis das bei einen Teil der Modelle das Höhenleitwerk zum Bremsen nach unten fährt. Aber ohne "drücken" sollte es kein problem sein, das zu ändern).

Ich bin der Meinung, das eine Aufteilung in "Einfach" und "High Tech" der Sache nicht dient. Zweimal halbes Teilnehmerfeld ist eher trostlos.Die Regel geben einen engen Ramen für die Modelle vor, alle sollen eine ähnliche Ausgangssituation haben. Währe Technische hochrüstung das Ziel,
währe es wohl eine "Open Class".
Soweit meine Gedanken zur Sache

Gruß Markus

M.a.x.
17.05.2008, 08:16
Grüss Euch

Jetzt muss ich mich gleich noch einmal zu Wort melden.
Ich muss mich selbst korigieren.
Ein Flügel muss unbeweglich montiert sein.
Denn, mit einem am drücken gehinderten Höhenleitwerk und zwei beweglichen Flügel,wäre wieder etwas "Bunt" änliches hinzubekommen.
Mit einem unbeweglichen Flügel würde das nicht funktionieren.

Gruß Markus

ruho
17.05.2008, 11:28
Hallo,
also die Idee das man das HLW nicht mehr nach untern drücken kann ist eine super Einfall und dies würde für das Flappen oder folden nicht mehr so vorteilhaft sein und könnte problemlos für alle Klassen verwendet werden.:eek:
Auch die Startüberhöhungen würden wieder geringer und das ist auf jeden Fall eine große Verbesserung.:cry:
Also ich schließe mich MAX´s Meinung an, finde ich einfach und wirkunsvoll.
Es ist nur schade, dass sich bei diesem wichtigen Thema die vielen Toppiloten nicht zu Wort melden, oder haben die das Forum noch nicht entdeckt. ( steht doch auch in der Thermiksense)
Gruß
Rudi

Motorfreiflieger
17.05.2008, 18:49
Hallo zusammen,
ich glaube das die hier geführte Diskussion um neue Beschränkungen in den Freiflugklassen leider etwas an der Realität vorbeigeht. Es war doch bei technischen Neuerungen in der jüngsten Vergagenheit immer so das lange mit Entscheidungen gezögert wurde. Wenn dann die Einsicht kam man müsse nun etwas ändern hatte eine große Anzahl von Freifliegern mehr oder weniger mit den Neuerungen nachgezogen und das zurückdrehen der Entwicklung war nicht mehr möglich weil sonst zu viele Modelle nicht mehr regelkonform gewesen wären. Und davon wären auch nicht nur die hier immer wieder angeführten osteuropäischen Entwickler betroffen gewesen sondern auch deren Kunden im Rest der Welt. Als aktiver F1C-Flieger kann ich auch nicht ganz nachvollziehen warum diese Klasse hier immer als schlechtes Beispiel der Niederganges wegen technischem Fortschritt heranzezogen wird. Die Gründe eines nicht in Frage zu stellenden Rückganges sind aber aus meiner Sicht vielfältiger.Dazu zählen auch der deutlich kleinere Markt an käuflich zu erwerbenden Komponenten bzw. fertigen Modellen wie in F1A und F1B.
Nicht zuletzt spielen hier auch Probleme mit Flugplätzen und Trainingsmöglichkeiten eine Rolle.Und es gibt schließlich auch Länder wo F1C-Fliegen aus Umweltgründen gar nicht mehr möglich ist. Es ist also für den einzelnen Aktiven immer mit einem Mehraufwand gegenüber den anderen Klassen verbunden. Allein technische Dinge für ein Schrumpfen in dieser Klasse verantwortlich zu machen ist mit Sicherheit nicht der Grund.
Und warum wird eigentlich immer nur das Argument des (jugendlichen) Nachwuchses bemüht,wenn es um Leistungsbeschränkungen geht. Es ist unbestritten das es erfreulich und notwendig wäre in dieser Richtung Erfolge zu erzielen.Aber auch die extra dafür eingeführte Motorklasse F1P hat da nicht viel bewegen können und ein am Anfang als sehr wichtig erachteter Punkt,der längere Motorlauf gegenüber F1J, ist mittlerweile schon wieder geopfert worden. Hier hätten andere Maßnahmen ergriffen werden müssen um die Leistung zu reduzieren und nicht nur zu verkürzen.Möglichkeiten dafür hätte es gegeben und es wäre bestimmt ein Schritt für das einfachere Handling in der Klasse gewesen.
Vielleicht sollte auch einmal daran gedacht werden das neue Gesichter im Freiflug auch aus anderen Bereichen des Modellfluges kommen könnten. Dazu kann das Forum hier meiner Meinung nach einen Beitrag leisten.Aber dazu darf nicht der Eindruck erweckt werden das der Freiflug ein schwieriges und aussterbendes Terrain ist. Ich denke gerade der Freiflug bietet ein großes Maß an individuellen Möglichkeiten und Experimentierfeldern.Nicht zuletzt kann auch die neue Elektroklasse F1Q wieder frischen Wind bringen wenn wir es verstehen hier einen gesunden und nachhaltigen Entwicklungsweg zu beschreiten. Ich glaube an eine Zukunft im Freiflug.
In diesen Sinne
Andreas

M.a.x.
18.05.2008, 08:26
Grüß Euch

Diskusionen über Leistungs und Technik begrenzung wahren schon immer unbeliebt.Daraus aber zu schliessen, das sie nicht nötig sind ist sicher auch nicht richtig. In F1B und F1C hat es Regeländerungen immer wieder gegeben, und trotzden erreichen sie grössere Ausgangshöhen als F1A.
Im Durchschnit ist auch ein höherer Anteil im "Fly Off". Jetzt ist abzusehen, das in F1A eine Evolution ansteht, die das ganze an B & C angleicht. Es wird für Veranstallter nicht leichter, noch grössere Teilnemerzahlen im Fly Off zu verkraften. Auch in F1A wird ein Platz zum Trainieren für viele schon zum Problem. Eine Wiese, die ich mit 50 m Ausgangshöhe noch nutzen konnte,reicht jetzt, mit 65-70m, schon lange nicht mehr. Und wie ist es dann mit 80 bis 90m ? Andreas, ich gebe dir recht, das es viele Gründe für einen Rückgang giebt. Als einen nennst du, den kleineren Markt an Kommponenten und Komplett Modellen.Hier beschreibst du ein Symtom, das eigentlich höchst bedenklich ist. Der Kreis derer, die noch die Möglichkeit haben, selbst zu bauen, wird immer kleiner.
Und wass noch schwerer wiegt, es ist abzusehen, das bei einer weiteren hochrüstung der Modelle,der Kreis der Anbitter weiter schrumpft. Der verbleibende Rest wird die Preise nach belieben diktieren.

Als die Regel mit 50m Leine und 3 min Flugzeit eingeführt wurde, wahr es schwierig diese Zeit zu erreichen. Es kann doch nicht der Sinn der Sache sein, den eigentlichen Wettbewerb, Runde 1 bis 7, zum notwendigen Übel abzuqualivizieren. Der Wettbewerb sollte nach der Siebten Runde schon entschieden sein. Jetzt haben wir noch die Möglichkeit, das Ganze mit wenigen Änderungen an den Modellen in den Griff zu bekommen. auch in F1B mussten Anpassungen vorgenommen werden. Gibt es keine Einschränkungen, wird ein Teil der Leute nicht bereit oder in der Lage sein.
bei den Verbliebenen Anbietern um sehr viel Geld , die Modellkiste zu füllen.
Aber währe das nicht gut für die Veranstallter? Sie bräuchten nicht so viele Zeitnehmer.

Gruß Markus

ruho
18.05.2008, 10:05
Hallo Andreas,
also ich galube schon das die Leser in einem Forum sehen, dass diese Diskussion eine rein sachliche Form hat wo über gewissse technische Entwicklungen normal diskutiert wird.;)
Ich glaube auch das diese Art sich mit anderen gleichgesinnten Freifliegern öffentlich zu unterhalten einige positive Aspekte hat die sicherlich nicht nachteilig für den Freiflug sind sodern im gegenteil sieht man das hier einiges in Bewegung ist und sich die Leute mit dem Thema auch befassen.
Es wird über technische Neuerungen auch in andern Klassen diskutiert und der breiten Masse von Lesern zugänglich gemacht, warum den nicht.
Ich würde mich über eine viel größere Anzahl von Modellfliegern freuen die sich an dieser Diskussion beteiligen. Der Freiflug ist eine tolle Sache die ich gerne betreibe und dies seit vielen Jahren.:)
Rudi

ralf100770
18.05.2008, 20:02
Vielleicht sollte auch einmal daran gedacht werden das neue Gesichter im Freiflug auch aus anderen Bereichen des Modellfluges kommen könnten. Dazu kann das Forum hier meiner Meinung nach einen Beitrag leisten


dank Schnuller, der das hier ins Leben gerufen hat, haben wir schon einen Neugierigen.
mal sehen ob es ihm gefällt und was draus wird.

Das nur kurz am Rande das das Forum schon einen Beitrag geleistet hat.

Zu der Diskusion über Beschrenkungen in den Freiflugklassen kann ich nur dem Beitrag von M.a.x. zustimmen.
Dies ist nicht meine Meinung weil ich mir solch ein Modell nicht leisten könnte oder will, sondern weil ich eben auch die Kluft zwischen Anfängern und Profis sehe.
Wem macht es denn schon Spaß immer der Letzte zu sein.

Ich habe den Sport nach fast 20 Jahren wieder begonnen, um meinem Sohn zu zeigen das es auch ohne Computer geht. Das man unter Freunden und Kameraden viel Spaß haben kann.

Meine ersten "neuen" Modelle habe ich dann wieder in alter Holzbauweise gebaut.
WARUM????
Damit sie mein Sohn auch bauen und fliegen kann!!!!!
Was ist passiert???
Ich habe selten vordere Plätze belegt.
Also aufrüsten.

Jetzt sieht mein Sohn Kreisschlepphaken, Kohle, Lift usw und darf es nicht verwenden (weil Schüler)

Was ich damit sagen will ist, daß es bestimmt besser wäre ein paar einheitliche Regeln für F1A (wie Max vorgeschlagen) zu schaffen.
Weiterhin würde ich die Beschrenkungen für Jugendliche abschaffen.
Wenn der Nachwuchs auch die "stabileren" Modelle fliegen dürfte hätte ich mehr Zeit zum Training:) ;) und müsste nicht so viel mit meinem Sohn reparieren.

Grüße Ralf

F1H-NFlyer
20.05.2008, 11:43
Hallo,

Die Überhöhung unserer Flieger resultiert aus der Seil-Zugkraft, die wir durch schnelles Laufen, feste Bauweise und evtl. Veränderung der Profilgeometrie (Flapper, Entwölbung) erreichen. Wie wäre es, diese Zugkraft begrenzen?

Im manntragenden Bereich geschieht das zum Überlastungs-Schutz des Seils sowie der Flugzeugstruktur mit Hilfe einer Sollbruchstelle. Diese genormten Sollbruchstellen bestehen aus Stahllaschen und werden zwischen Haken und Seil angeordnet.
Die Bruchlast einer solchen Sollbruchstelle für F1A könnte z.B. 3...5 kg, für F1H-N 2...3 kg betragen. Damit werden die Überhöhungen nivelliert. Es kann jetzt immer noch entwölbt werden, aber die Auswirkung wird sehr viel kleiner ausfallen. Die z.Zt. verwendeten Modelle können weiterhin geflogen werden, lediglich die Haken-Auslösekraft bzw. -Feder muß auf den niedrigeren Wert eingestellt werden. Somit besteht kaum mehr ein Vorteil für einen High-Tech-Flieger und die Maxe bzw. Fly-offs reduzieren sich.

Die Vorgehensweise könnte folgendermaßen sein:
Zunächst den Vorschlag über die thermiksense bzw. Modellflugkommission publizieren. F1A-Flieger müßten sich zusammentun, zunächst Versuche mit Sollbruchstellen anstellen, die Anforderungen definieren und einen Vorschlag an die zuständigen nationalen Stellen machen. Das ganze müßte in ein Lastenheft münden, und entsprechende Hersteller gesucht werden. Diese werden zertifiziert und dürfen einzig diese an die nationalen Verbände liefern. Dieser verteilt sie an die Landesverbände und diese an die Ausrichter. Somit wäre gewährleistet, daß nur zugelassene Sollbruchstellen verteilt werden. Eine entsprechende Schnittstelle am Seil müßte natürlich vorgegeben werden, damit die Teile eingebaut werden können.

Natürlich könnte Schmu getrieben werden und "gute" Spezl mit falschen, d.h. zu festen Teilen versorgt werden. Aber Teilnehmer haben Augen und Ohren, um zu merken, ob da einer bescheißt. Zeitnehmer geben die Sollbruchstellen aus bzw. können durch Augenschein kontrollieren, ob die richtigen Teile eingebaut sind.

Soviel jetzt zur Diskussion

Grüße
Peter

Austrian
20.05.2008, 12:36
Hey, super Idee!
Dann kann sogar so ein Langsamläufer wie ich wieder bei F1A mitfliegen!
Müßte für F1A natürlich auch mit der Belastung bei der Längenmessung abgestimmt sein (z.Zt. 5kg).

F1H-NFlyer
20.05.2008, 14:54
Hallo, Austrian,

mußt aber bei Starkwind schnell zurücklaufen. Das überlassen wir aber dann den ehrgeizigen Jungprofis, die wollen ja schließlich gewinnen!
Die Längenmessung unter Belastung kann so bleiben, wie bisher.

Peter

flieger-ralf
22.05.2008, 13:37
Ich halte garnichts von dieser Idee einer Sollbruchstelle, zertifiziert oder nicht.
Wer kann schon bei unterschiedlichen Windstärken abschätzen, wie hoch die Belastung, also der Zug auf dem Seil, ist? Ich möchte nicht erleben, dass bei einer Windböe die Sollbruchstelle nachgibt und der Flug versaut ist. Hebt mal 3 unterschiedlich große Bildbände oder andere Bücher mit einer Hand hoch und schätzt, wie schwer sie sind.. und dann nachwiegen --Überraschung--, was da heraus kommt.
Das Einstellen der Federkraft im Hochstarthaken bringt garnichts, es spielt keine Rolle, ob ich beim Beschleunigen den Haken mit 3kg oder 15 kg öffne, er löst beim Beschleunigen keine Funktion aus, erst wenn die Leine abfällt und der Haken nach hinten pendelt, werden Funktionen ausgelöst.

Übrigens dürfen Schüler (jetzt offiziell Jugendliche) auch mit high-tech -Modellen fliegen, allerdings dann bei den Jugendlichen (jetzt offiziell Junioren)und man höre und staune auch bei den Senioren. Sie werden allerdings dann auch in diesen Altersklassen gewertet. Unter 18 - Jährige, die bei den Senioren mitfliegen, könne auch separat zusätzlich in einer Jugendwertung aufgenommen werden, Usus bei einigen internationalen Wettbewerben.

Im Übrigen gibt es kaum noch Freiflieger aus dem Osten, die von dem Verkauf von Flugmodellen leben müssen, sie haben sogar Schwierigkeiten bei der Fertigung, zB in der Ukraine, da dort ein Wirtschaftsaufschwung stattfindet und viele "Erbauer" reguläre Arbeitsplätze finden. Auch die Fertigung von Kleinserien an Timern oder Haken ist kaum noch zu erhalten, diese Firmen wollen jetzt Abnahmemengen von mind. 500 oder 1000 Stück, das wird schwierig.

Die Preise für fertige Modelle sind dermaßen hoch, dass tatsächlich nicht mehr alle sich diese Modelle leisten können oder wollen. Die in der thermiksense 01/08 angebotenen Modelle von Mikhail kosten derzeit € 1.500,-das Stück, dafür muss so mancher einen ganzen Monat arbeiten.
Ich baue immernoch meine Modelle selber, soweit das geht, also D-Box, Holme, Rumpfkopf, Leitwerke, Flächen, nur Rumpfrohre und die Technik wie Haken, timer und bunt-Teile werden gekauft (jetzt Elektroniktimer).
Einen Flapper F1A habe ich mir in Norwegen angesehen (M&K) und er ist nicht mit so viel mehr Aufwand zu bauen wie man annimmt. Es werden einfache Kunststoffscharniere aus dem RC-Flug verwendet und die Steuerung erfolgtüber den hinteren Stahldraht und ein Servo im Rumpf.

Also, Kopf nicht hängen lassen und mit der Zeit und Technik gehen, viel selber bauen und das Nötigste dazukaufen.
Ich habe schon mindestens je 10 Formen für Rumpfköpfe und D-Boxen für Höhenleitwerke gebaut, alles halb so schlimm und weniger teuer, als man glaubt. Es müssen nicht immer Stahlformen sein, in denen man dann 1000 Rumpfköpfe machen kann, wer braucht die schon.

flieger-ralf, seit 44 Jahren Modellbauer und Freiflieger F1A

F1H-NFlyer
22.05.2008, 17:53
Hallo Ralf,
Denk mal über die Zeit nach, die du (und ich...) noch selbst erlebt haben, als es noch keinen Bunt gab, keine geschlossenen Hochstarthaken, keine Kohle. Da mußte man bei Starkwind oder Thermik wie der Teufel zurückrennen oder die Leine durch die Finger flutschen lassen (die Brandblasen spüre ich heute noch, wenn ich dran denke). Man mußte ja sein Modell noch vor zu großer Belastung schützen. Wenn die Haken-Öffnungskraft kleiner als die Soll-Bruchstellenkraft eingestellt ist, wird beim Überschreiten dieser sofort der Bunt eingeleitet, weil der Haken entlastet wird. Möglicherweise keine optimale Position erreicht, aber mit Übung und Vorausschau werden dennoch akzeptable Starts erreicht werden können.

Mir geht´s darum, die Ausgangshöhen zu begrenzen, um die Anzahl der Maxe zu verringern. Die Leistungspiloten werden darüber natürlich nicht erfreut sein, aber wie bei der Diskussion schon erwähnt wurde: "Leistungsbegrenzungen sind immer unbeliebt".

Ich baue meine F1A-Modelle auch selbst und habe versucht, mit der Entwicklung mitzuhalten, was einigermaßen schwierig ist. Ich denke aber, mit einer solchen Regelung müssen dann nicht mehr teure, hochfeste Flügel gebaut werden, die nach einer Flugsaison schon weich geworden sind und es kann sich jeder preiswertere Komponenten leisten. Steife und leichte Flügel zu bauen, lohnt sich immer noch, weil die besser beschleunigen, aber die Ausgangshöhen werden begrenzt.

Also, ich bin gespannt, wie, und ob sich die Diskussion weiterentwickelt....

Peter

ralf100770
22.05.2008, 18:20
Hallo flieger-ralf,



Übrigens dürfen Schüler (jetzt offiziell Jugendliche) auch mit high-tech -Modellen fliegen, allerdings dann bei den Jugendlichen (jetzt offiziell Junioren)und man höre und staune auch bei den Senioren. Sie werden allerdings dann auch in diesen Altersklassen gewertet. Unter 18 - Jährige, die bei den Senioren mitfliegen, könne auch separat zusätzlich in einer Jugendwertung aufgenommen werden, Usus bei einigen internationalen Wettbewerben.


das ist auch mir bekannt.
Warum fliegen Jugendliche 120 s ????

Wie lange kann ich ein Kind begeistern wenn es keine Erfolgserlebnisse hat?
Das Kinder bei den Senjoren mitflliegen habe ich noch nicht gesehen, bei Junioren ist das machbar.

Wenn das keine Probleme bereiten würde hätten wir keine Altersklassen.

Gruß Ralf

flieger-ralf
23.05.2008, 23:13
Hallo Ralf,
ich frage mich auch, warum sie 120 Sekunden fliegen, wahrscheinlich auch wegen des Zurückholens. Die Herwig-Brüder waren anfangs noch Jugendliche und dann Junioren, flogen bereits in der Leistungsklasse B mit, ebenso die Jungs von Paul Seren, alles gar nicht so unüblich, und sie flogen mit high-tech-Modellen, gebaut von Schmidt und per Funkgerät mit Anweisungen, wie wo geschleppt und ausgeklinkt werden soll. Es gibt da auch noch eine F1B-Fliegerin aus der Familie Weisheit, die sehr jung angefangen hat, mühsam 200 Umdrehungen auf den Strang zu kriegen.
Es gäbe dazu viel zu sagen, aber es gibt ja auch berühmte Eiskunstläuferinnen oder Tennisspieler/innen, die wir alle kennen und mit 17 Wimbledon gewinnen gegen Erwachsene.
Es ist bekannt, dass ich 20 Jahre Jugendarbeit (ab 10 Jahre) gemacht habe, strikt nach den Altersklassen und mit guten Erfolgen, aber keine EM- oder WM-Qualifizierung, das geht nur bei Einzelförderung.
Die Schülerklassen sind nach einer 2-tägigen Klausur von Wöbbeking, Haase und mir in Hamburg entstanden und sollen der Leistungsfähigkeit des Nachwuchses gerecht werden, einschließlich der handwerklichen Fähigkeiten.
Heute fliegen junge Leute mit gekauften Modellen oder von Fachleuten gebauten Modellen, auch auf EM und WM, und haben mit diesen Modellen vor der WM nur 2 oder 3 Probestarts gemacht und vorher noch nie einen Motor gestartet (F1P).
Ich kann diese Entwicklung nicht gut heißen, muss mich aber der Realität stellen.
Gruß Ralf

flieger-ralf
31.05.2008, 12:04
Hallo Ralf,
Denk mal über die Zeit nach, die du (und ich...) noch selbst erlebt haben, als es noch keinen Bunt gab, keine geschlossenen Hochstarthaken, keine Kohle. Da mußte man bei Starkwind oder Thermik wie der Teufel zurückrennen oder die Leine durch die Finger flutschen lassen (die Brandblasen spüre ich heute noch, wenn ich dran denke). Man mußte ja sein Modell noch vor zu großer Belastung schützen. Wenn die Haken-Öffnungskraft kleiner als die Soll-Bruchstellenkraft eingestellt ist, wird beim Überschreiten dieser sofort der Bunt eingeleitet, weil der Haken entlastet wird. Möglicherweise keine optimale Position erreicht, aber mit Übung und Vorausschau werden dennoch akzeptable Starts erreicht werden können.

Mir geht´s darum, die Ausgangshöhen zu begrenzen, um die Anzahl der Maxe zu verringern. Die Leistungspiloten werden darüber natürlich nicht erfreut sein, aber wie bei der Diskussion schon erwähnt wurde: "Leistungsbegrenzungen sind immer unbeliebt".

Ich baue meine F1A-Modelle auch selbst und habe versucht, mit der Entwicklung mitzuhalten, was einigermaßen schwierig ist. Ich denke aber, mit einer solchen Regelung müssen dann nicht mehr teure, hochfeste Flügel gebaut werden, die nach einer Flugsaison schon weich geworden sind und es kann sich jeder preiswertere Komponenten leisten. Steife und leichte Flügel zu bauen, lohnt sich immer noch, weil die besser beschleunigen, aber die Ausgangshöhen werden begrenzt.

Also, ich bin gespannt, wie, und ob sich die Diskussion weiterentwickelt....

Peter
" Wenn die Haken-Öffnungskraft kleiner als die Soll-Bruchstellenkraft eingestellt ist, wird beim Überschreiten dieser sofort der Bunt eingeleitet, weil der Haken entlastet wird. "
Hallo Peter,
das stimmt eben nicht. Der Haken öffnet sich zwar, bleibt aber zunächst in vorderer Stellung und löst keinerlei Funktion aus. Erst wenn er entlastet wird und nach hinten schwenkt, werden Funktionen ausgelöst, egal ob elektronisch oder mechanisch.
Auch bei den aktuellen high-tech-Modellen kann sich der Haken sehr früh öffnen, z.B. kurz nach Beginn der Beschleunigung in meinetwegen 20 m Höhe, solange ich weiter ziehe, beschleunigt das Modell bis zum Loslassen der Leine und Entlastung des Hakens.

Grüße
Flieger-Ralf

F1H-NFlyer
31.05.2008, 17:27
Hallo Ralf,

War vielleicht etwas mißverständlich formuliert:
Der Haken wird geöffnet und wenn dann die Sollbruchkraft überschritten wird, trennt sich das Seil vom Haken schlagartig und dieser schwenkt durch die Seitenruder-Rückzugsfeder zurück. Damit wird sofort der Bunt ausgelöst. Dabei kann natürlich eine ungünstige, weil zu steile Lage des Modells auftreten und der Übergang nicht gut bzw. die Höhe nicht ausreichend. Aber das ist dann Pech und es wird nicht immer der gewinnen, der die größte Ausgangshöhen erreicht, sondern evtl. der, der sich auf die Verhältnisse am besten eingestellt hat. Es wird dann evtl. keine Serien-Gewinner mehr geben und weniger Maxe und darauffolgende Stechen.

Grüße
Peter

M.a.x.
31.05.2008, 20:23
Grüß Euch

Zuerst wollte ich auf den Vorschlag von F1H-NFlyer, mit der Sollbruchstelle,
nicht eingehen. Ich denke aber, das die daraus entstandene Diskusion uns nicht weiterbringt.Ein Freund von mir, sondiert momentan auf WC-Wettbewerben, die Meinungen von Spitzenpiloten. Leider ist es so, das diese keine Notwendigkeit für eine Leistungsbegrenzung sehen.
Dazu meine Gedanken. Die Menschliche Psyche möchte sich aus einem Wettbewerb ein Erfolgserlebniss holen. Wobei die Stufe, wo der Persönliche Erfolg steht, individuell ist. Ein Wettbewerber, der unter 50 Teilnehmern den 8 Platz belegt, sieht das als Erfolg wenn er dabei im Fly Off stand. Wenn dabei nur 5 Teilnehmer im Fly off standen, sieht er seinen 8´ten Platz als Misserfolg.
Das ist für mich ,der Grund, warum eine Mehrheit gegen eine Begrenzung ist.

Wass wird schlimmsten Falls passieren? Ein grosser Teil der Leute wird "Aufrüsten" Ich weis, es gibt immer noch den Einfluss der Thermik, Gottseidank. Aber die Fly Off´s werden überfüllt sein. Die Veranstalter werden Probleme habe, einen Wettbewerb ordentlich und Fair zu beenden. So ganz nebenbei bemerkt, ist es Witzlos, mit 90 Meter Ausgangshöhe, auf 3 Minuten Flugzeit loszugehen. Wass wird weiter passieren?

Es wird zu einer Leinenverkürzung kommen.

[B]Und das ist das schlimmste, das uns passieren kann.[B]

Die Differenz, zwischen der Spitze und den "Mitflieger" wird noch grösser.
Bei Wind werden mehr Leute, beim schleppen, Probleme bekommen, es werden mehr Modelle "geschrottet".

Diese "Mittflieger" werden sehr schnell die Szene verlassen.

Warum bin ich gegen eine Sollbruchstelle?
Weil damit ein ordentlicher Start nur mehr Glückssache ist.
Das Gegenargument wird lauten:" Ja aber früher ging das auch"
Nur , damals war das ganze System weich und Flexiebel. Die Piloten konnten gut abschätzen, wieviel Zug das Modell verträgt. Bei den starren Carbonmodellen ist das unmöglich. Wenn ich in 7 Durchgängen 3 Start´s "Versaue", weil meine "innere Federwage" nicht fein genug geeicht ist, wird das ganze sehr schnell keinen Spass mehr machen

Nur wenn es gelingt, eine Mehrheit, International gesehen, von einer Begrenzung zu überzeugen, wir es möglich sein, diese durchzusetzen.
Diese Mehrheit wird sich nur bei Realistischen Vorschlägen überzeugen lassen.

Diesen Realistischen Vorschlag sehe ich in meinen Beitrag Nr. 17 und 18.

Die Starthöhen werden sich zwischen 50 m und 60 m bewegen.
Das Feld wird wider zusammenrücken. Der Aufwand für Modelle wird
wieder etwas entschärft. Für die Teilnehmer bleibt eine Realistische Chance ins Fly off zu kommen. Der Aufwand bei den Modellen hält sich in Grenzen.

Und es ist am Einfachsten zu kontrolieren.

Warum ich das hier schreibe? Weil ich hoffe, das moglichst viele Teilnehmer erhalten bleiben. Denn es gibt nicht "Witzloseres", als Wettbewerbe , die aus nur einer Handvoll Teilnehmern bestehen.

Soviel für Heute
Gruß Markus

ruho
02.06.2008, 13:50
Ich möchte hierbei nochmals meine eigen Meinung zu diesem Thema kundtun, nachdem ich doch schon einige Leute perönlich an den Wettbewerben befragt habe.
Wie immer sehen die meisten Leute dazu noch keine Notwendigkeit da es die Flapper so gut wie noch nicht gibt und ausserdem müssen diese Modelle erst einmal zeigen, dass sie besser fliegen. Das dies bald er Fall sein wird bin ich felsenfest überzeugt, da diese Modelle aufgrund ihres Profiles unheimlich viel höher kommen werden. ( man beobachte einmal ein F3K Modell, das nur aus der Hand geschleudert wird und so locker 50 Meter erreicht )
So mit dieser Einstellung werden wir im Freiflug genau so viel bewegen wie bis jetzt. Ein vorrausschauen und vorraus denken scheint eher nicht angebracht, denn viele lesen gerne mit aber ihre Meinung wollen sie dann doch nicht sagen oder schreiben, wer weiss schon was da alles wieder herauskommt.
Wie immer werden wir dann ohnmächtig dastehen und sehen dass diese Richtung für den Freiflug nicht so toll ist, aber dann wird man da nichts mehr ändern können oder wollen.
Ich bin überzeugt, dass der Freiflug sehr gut funktioniert nur man muß erkennen und das früh genug, wenn eine Entwicklung in Richtung Spezialistentum geht, dass dann der Breitensport abstirbt.
Jeder der in den letzten Monaten die Starthöhen von den F1C Modellen gesehen hat, weiß auch wie sinnlos es ist aus 180 -200 Meter höhe 3 min Maximalflugzeit zu fliegen. Im moment geht es wieder mal nur darum das Modell so hoch wie möglich 7 mal einwandfrei hoch zu schießen. Da fehlt meiner Meinung nach komplett der Teil wo die Sportler auf Thermik warten und dann ihre Modell fliegen lassen.
Ich bin der Meinung dass die Entwicklung eines Flapper´s oder Folder´s im Freiflug verboten gehört damit wir uns wieder mehr auf das Thermikfliegen konzentrieren können und nicht auf die brachialen Starhöhen.:cry:
Rudi

Michael Sondhauß
04.06.2008, 14:12
Hallo Leute!


Ich habe mit Interesse eure Diskussion verfolgt! Da meine Prüfungszeit jetzt erstmal wieder vorbei ist, habe ich gedacht das ich auch mal wieder ein paar Zeilen für unser schönes Forum schreiben könnte. Es wird zwar wiederholenden Charakter haben aber Ruho hat ja gesagt das es wichtig ist das so viele wie möglich ihre Meinung äußern.

Also ich bin der Meinung wie die meisten die hier etwas beigetragen haben. Man sollte der "Übertechnisierung" Einhalt gebieten!!
Das bedeutet für mich:
- F1A sofort die Flapperentwicklung stoppen; In den Regeln nachtragen das sich das Profil zu keiner Zeit des Fluges in sich selber ändern darf
-F1B Abschaffung der Verstellpropeller und der Mechanik zum verzögerten Anlauf; es kann nicht sein das die Modelle gut 80 Meter hochkommen obwohl sie nur etwas über die Hälfte des Gummis von vor 20- 30 Jahren haben
- F1C sofort das Getriebe verbieten, ohne Rücksicht auf Verluste! Folderentwicklung stoppen; ein Nachtrag in den Regeln das sich die Geometrie des Grundrisses zu keiner Zeit des Fluges ändern darf
Da ist dann auch gleich der Flapper gestorben; wobei das schade ist, zumindest in F1C lässt sich das mit vertretbaren Aufwand erzielen.
Ich hab mir schon überlegt ob ich dazu mal ein extra Thema öffne, hab es aber noch nicht gemacht da ich hier auf massiven Wiederstand in Gesprächen gestoßen bin
F1C braucht normalerweise wie F2D einen SCHALLDÄMPFER!!! :eek: :eek: :eek: Damit hat sich auch schon mal intensiv der Herr Stäbler beschäftigt ( ich hab ihn gefragt; sein Name darf ich nennen).
In der nächsten Zeit darf man doch mal wieder große Regeländerungen beschließen, alles 4 Jahre dachte ich. Schade das das alles an der Bürokratie und einer gewissen Sturheit scheitert. Gibt es wirklich keinen Weg etwas zu beschließen? Ohne die Mehrheit der Ukraine zu benötigen oder Namenhafte Modellverkäufer zu fragen?
Übrigens nicht falsch verstehen: ich habe großen Respekt vor den Leuten die die ganze Technik entwickelt haben, aber man kann den Umbruch heute vielleicht nicht mehr mit dem von Sperrholz auf Balsa vergleichen.
Gruß, Schnuller

F1H-NFlyer
04.06.2008, 16:44
Hallo miteinander,

Freut mich, daß die Diskussion weitergeht. Ich habe nur eine Bemerkung zu Schalldämpfern zu machen. Rolf Stäbler weis sicher auch , daß bei 2-Takt-Motoren ein richtig abgestimmter Reso-Dämpfer sogar die Leistung erhöht! Es gab nämlich schon mal eine Schalldämpfer-Regelung und dann haben sich die Leute schlau gemacht und entsprechende Dämpfer eingebaut. Damit waren die Motoren sogar noch lauter, weil sich die Drehzahl und Leistung erhöht hat. Außerdem haben die Dämpfer tierisch Körperschall abgestrahlt, weil sie keine Antidröhn-Beschichtungen hatten.

Mein Vorschlag zur Sollbruchstelle ist offensichtlich auf wenig Gegenliebe gestoßen, was auch verständlich ist, wenn man die Unsicherheit beim Start betrachtet, ob man nun noch beschleunigen darf oder nicht. Eine Einschränkung beim Bunten hilft, glaube ich auch nicht, weil man ja schleudern kann und damit auch ziemlich viel Höhe rausholen kann. Mit meinem Vorschlag könnte man aber eben noch alle technischen Möglichkeiten anwenden, nur bringen sie eben nicht viel und deswegen wird man es dann auch lassen.

Also weiterhin gute Diskussionen

Grüße
Peter

Michael Sondhauß
05.06.2008, 06:16
Hallo!

Das mit den Schalldämpfern ist mir bewusst. Deswegen schrieb ich ja auch " wie F2D". Dieser Dämpfer ist so definiert das es unmöglich ist damit mehr Leistung aus einem Motor zu holen. Wir haben für unsere Fesselflieger schon einen gebaut. Er würde, von seinen Maßen her gesehen, ohne Probleme in den Rumpfkopf eines F1C Modells passen. Wenn ich es hin bekomme such ich mal einen Link oder mach von unserem mal ein Foto.

Gruß, Schnuller

Michael Sondhauß
10.06.2008, 12:58
Hallo! Auch wenn es nicht ganz zum Thema passt, hier ein Link wo man sich mal einen F2D Auspuff ansehen kann:

http://mejzlikmodellbau.inshop.cz/inshop/

Ihr müsst auf control line, F2D FAI Combat und dann auf Mufflers.

Da sind ein paar abgebildet. Wie gesagt, ein eigenes Thema wollte ich nicht auf machen da es hier im Vorfeld schon starken Wiederstand gab. Ich hoffe ihr versteht mich wenn ich mich mit dem Motorgeröll etwas aufdrände.

Grüße, Schnuller

Andreas Hornung
07.09.2010, 23:59
Hallo,
diesen alten Thread fand ich ganz interessant!
Mich würde Eure Meinung bezüglich der nationalen Klasse F1A-Standard interessieren und natürlich auch zur internationalen Einführung von Klassen mit technischen Beschränkungen.
Soweit ich informiert bin, ist dies ja zumindest auf den Weg gebracht.
Was ist eigentlich in F1A-Standard erlaubt und was nicht?

Gruß Andreas

hastf1b
08.09.2010, 05:53
Innerhalb der Klasse F1A können Modelle der Klasse F1A Standard geflogen werden. Die mit ihnen
erreichten Leistungen gehen zusätzlich in eine gesonderte Ergebnisliste F1A Standard ein.
Starts in F1A und in F1A Standard sind möglich. F1A Standard-Modelle müssen die gleichen Bestimmungen
wie F1A einhalten, mit folgenden Zusätzen:
1. Es sind nur starre, offene Hochstarthaken zulässig.
2. Winkeldifferenzsteuerungen und damit das Bunten sind verboten.
3. Flapper sind nicht gestattet.

Gummimann
08.09.2010, 07:03
Hallo Heinz,

ich muß dich berichtigen.

Ein Zitat aus der Ausschreibung zur DMM2010:

Innerhalb der Klasse F1A können Modelle der Klasse F1A Standard geflogen werden. Die mit ihnen
erreichten Leistungen gehen zusätzlich in eine gesonderte Ergebnisliste F1A Standard ein.
Starts in F1A und in F1A Standard sind möglich. F1A Standard-Modelle müssen die gleichen Bestimmungen
wie F1A einhalten, mit folgenden Zusätzen:
1. Außer der Thermikbremse darf es nur eine weitere Zeitschalter-Funktion geben.
2. Zeitschalter-Funktionen müssen irreversibel sein.
3. Flapper sind nicht gestattet.

Das mit dem starren, offenen Haken war beim Schülermodell.

Somit ist Kreisschlepp mit geschlossenem Haken erlaubt.

hastf1b
08.09.2010, 08:40
Kannst du denn bitte mal einen Hinweis geben wo man verbindlich die Bestimmungen nachlesen kann. Ich habe jetzt eine halbe Stunde die Daec- Seite durchgekämmt und nichts gefunden.
Der von mir gepostete Auszug ist aus der Ausschreibung zur DMM 2010 (Senioren) keine Jugend- oder Schüler-DMM.

Gummimann
08.09.2010, 10:28
Hallo Heinz,

ich habe die Regelbeschreibung in der Rahmenausschreibung DMM 2010 gefunden.

In der Bemod steht nichts drin.

Ich konnte einige Standart - Starter bei der Deutschen beobachten, andere haben es einfach versäumt mit ihren Standartmodellen sich in F1A-Standart anzumelden und sind somit bei F1A gestartet.

Meines Wissens ist es dieses Jahr ein Versuch mit F1A Standart.

Andreas Hornung
10.09.2010, 22:06
Hallo,

erstmal danke für die Reaktionen!

Mir ging es bei der Suche nach den Regeln für F1A genauso. Beim DAeC bin ich nicht fündig geworden.

Aber unter http://www.thermiksense.de habe ich etwas gefunden. Unter "News" beim Punkt: "48. Fachausschuss Freiflug, Stadtallendorf 7./8.11.2009" sind die Regeln so abgedruckt wie von "Gummimann" beschrieben. Beim Punkt: "Freiflug-Fachausschuß 2008" sind die Regeln so angegeben wie von "hastf1b" beschrieben.

Ist demnach die nationale "Unterklasse" F1A-Standard noch nicht geschaffen und befindet sich noch in der Erprobung??? Oder wie darf ich das verstehen?

Laut einem Beitrag aus der Thermiksense wird es aber auch international zur Bildung einer Einsteigerklasse in F1A kommen.

Was sagt eigentlich die Mehrheit der F1A-ler zu dem Thema?

Sollten besser generell Beschränkungen erfolgen, wie in F1Q, oder sollten Unterklassen gebildet werden, um dem Fortschritt nicht zu bremsen?

Gruß Andreas

hastf1b
17.06.2013, 18:52
..... selbst Folder hat es "damals" schon gegeben.:)

Heinz

(Habe das hier angehängt weil weiter vorne im Beitrag schon mal der Begriff "Folder" vorkam.)