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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : starling pro (elektro)..regler mit bec???



maikrotex
23.05.2008, 21:07
hallo

habe einen starling pro und will mir nun einen elektrorumpf kaufen.
welchen regler kann ich verwenden wenn ich diesen mit bec betreiben möchte.
hab von dem jeti spin viel gelesen.

was könnt ihr empfehlen???

wäre auch nett ein paar antriebsvarianten zu bekommen.

mfg:maik

maikrotex
31.05.2008, 23:08
hmmmmm will keiner was schreiben?

Patman
01.06.2008, 09:15
Dem Jeti Spin in entsprechender Größe würde ich die 6 Servos anvertrauen.

Ich habe jedoch einen Pack Eneloop 2000 drin (je 2 parallel in Reihe).
Da der Starling auch gut in der Thermik fliegt ist es angenehm, wenn man noch weiterfliegen kann, wenn der Antriebsakku eigentlich schon leer ist.

Das extra an Gewicht macht ihm nicht sooo viel aus.

Gruß,
Patman

m-ultimate
01.06.2008, 11:31
Moin,
ich fliege zwar Kokam-zellen, die ja bekanntlich eine hohe Qualität aufweisen und dazu einen YGE-Regler, die ja auch sehr gut und zuverlässig sind. Jedoch fühle ich mich mit einem Empfängerakku ebenfalls auf der sicheren Seite. (Eneloop 800). Das Mehrgewicht ist in der Luft nicht spürbar.
Was den Antrieb angeht:
Noch werkelt ein neugewickelter (http://img413.imageshack.us/img413/7207/evodanceraltneuzz2.jpg) Kontronik Evo Dancer an einer 13x8 CAM und 3s Kokam 2400H5. Mit (glaube) 1550gr geht er knapp senkrecht. 350W sind es. An 4s 1800H5 und 12x6,5 Latte gings richtig gut nach oben, wobei der Motor dann bei 440W schon arg an der belastungsgrenze ist. Dank Turbospinner aber alles cool.
Falls du Interesse hast, kannst du den Motor in ca 2 Wochen haben. Dann kommt nämlich ein größerer (160gr) rein, der auch die 4s länger aushält.
Aufgrund des ausreichend großen Motorraumes empfehle ich auf jeden Fall einen Außenläufer! Den Evo Dancer finde ich auch wegen des Gewichtes von nur 96gr richtig gut. Dazu ein 3s 1500Kokam H5 und du hast einen guten und sehr leichten Antrieb. Ich persönlich bin aber nicht so sehr der Thermikflieger und benutze den Starling eher zum Kunstflug, wofür sich ein stärkerer Motor besser macht. Deshalb möcht ich den Evo Dancer abgeben.
Also falls du Interesse hast... ansonsten landet er in der Börse.

Gruß Martin

gecko_749
01.06.2008, 15:00
Moin,

Threads zum Starling electro gibt es schon einige. Auch mit Antriebsvarianten.

Mit dem Spin - BEC habe ich nicht so gute Erfahrungen gemacht - zu viele Störungen. Ich habe den Flieger auf Zusatzakku und im Starling gleich ein UBEC verbaut.

Motor und Akku sollten recht leicht sein - sonst bindet man hinten ganz schnell zusätzliches Blei an.

Gruß

gecko

m-ultimate
01.06.2008, 16:57
Also von Schwerpunktproblemen hab ich beim Starling noch nie was gehört. ED-modellbau empfiehlt ja selbst den FUN480 und das ergibt mit Getriebe auch immerhin 192gr. Und der Rumpf ist auch lang genug, um die Nase zu kürzen und den Antrieb weiter hinten zu verlegen. Bei mir muss der Akku sogar sehr weit vor, damit der SP passt.

Die Störanfälligkeit des BECs ist ein weiteres Problem, wohl aber Typenabhängig. Im Starling hatte ich auch in großer Höhe keine Störungen, dafür aber im Pylon. Beim Reichweitentest konnt ich ohne BEC mehr als doppelt so weit laufen (beim Starling)

Gruß Martin

maikrotex
06.06.2008, 21:13
also das heißt das ich besser die finger von einem bec system weglasse?!?
dann werd eich wohl doch einen empfängerakku reinmachen.

danke auf jedenfall für dei antworten hat mir schon mal sehr geholfen...


gruß
maiky

Uwe G.
07.06.2008, 20:59
Ich habe aus einem beschädigten Selerrumpf eine Elektroversion gebaut.
Meine Low-Budget Version sieht so aus :
30 mm Spinner
Aeronaut 15 x 8
Permax BL 480/6G mit Getriebe 4,4:1
Regler 30 A von HC
3xLipos 3S 860mAH parallel, auch HC
kein zusätzlicher Empfängerakku

..zieht im Schnitt 15A und geht zügig aufwärts.

Es ist die "nur Querruderversion", und hier brauche ich ca 22gr.Blei am Heck.
Ich werde aber demnächst noch wölbklappen einbauen und hoffe mal das der SP dann ohne Blei passt.

LG Uwe

m-ultimate
07.06.2008, 21:16
Ich werde aber demnächst noch wölbklappen einbauen

Kaufst du dir ein neues Mittelteil oder willst du das vorhandene Teil mit Klappen ausrüsten? Ich hab mir schon ein paar mal den Kopf darüber zerbrochen, mich jedoch noch nicht so richtig rangetraut. Vorallem wegen der abnehmenden Stabilität bzw höheren Gewichtes, wenn es gut und stabil werden soll.

Gruß Martin

Uwe G.
07.06.2008, 22:09
Ich nehme das vorhandene Mittelteil. Die Stabilität wird wohl nicht darunter leiden, wenn man einen Steg in das Fächenteil einlaminiert und die Wölbklappe verkastet; der Flächenaufbau ist von der Öberflächenfestigkeit ja eher in Richtung GFK-beschichtete Balsafläche. Gewichtsmässig wird sich das wohl in Grenzen halten. Die Klappen werden unten mit Silikonscharnier angeschlagen .
Ich muß nur mal an dem alten Mittelteilbruchstück (langes Wort) einen Schneidversuch machen , ob das Abtrennen besser mit einem Messer oder mit Dremel und Fräser geht.

LG Uwe

Uwe G.
12.06.2008, 21:18
Ich habe Heute mal die WK aus dem Mittelteil geschnitten. Dauer ca. 1 Std. mit einem Cutter abgeschnitten (geht recht easy ), die Außenrippen mit einer PUK Säge abgesägt. Im Klappenteil ist schon ein Balsasteeg vorhanden, den werde ich aber noch mit einer 49gr.Matte verstärken.
Bald gehts weiter.
LG Uwe

Uwe G.
26.09.2008, 15:12
ich melde mich mal nach einiger Zeit wieder. Das Flächenmittelteil hat einen Balsa-GFK Steg vor dem Scharnierbereich bekommen. Die 9gr. Servos steuern die Wölbklappen (einfach mit Klebeband unten angeschlagen ) über diagonale Anlenkungen bis zu einem 90 Grad-Ausschlag nach unten an. an der Flächenoberseite schauen die Gabelköpfe nur gering heraus. Die Fugeigenschaften haben sich auf alle Fälle gebessert, durch Mitnahme der WK zuden QR viel agiler, leichtes verwölben nach unten Thermikempfindlicher und natürlich jetzt das Landen mit Butterfly, wobei ich empfehle die QR kaum nach oben zu stellen (Verhindert ein Aufbäumen des Modells).
Alles in Allem hat sich der relativ geringe Aufwand gelohnt.

LG Uwe