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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Nachfolger für Crossfire oder Crossfire treue???



stobi
27.05.2008, 10:12
Hallo,

nachdem ich mich mit meinem Crossi (2140g - 2950g) bestens angefreundet habe und seeehr
gerne mit ihm segle stellt sch die Frage nach dem Modell 2009.(Bestellzeit:cry: )

Welches F3B Modell hat ähnliche gutmütige Eigenschaften und ist auch etwa so leicht ?

Oder soll ich beim Crossfire bleiben, weil es nix besseres gibt?

Laminatorikus
27.05.2008, 10:54
Hi Peter!

Ich denke ein Radical ist zu Zeit das Maß aller Dinge, sonst etwas thermikschwächer aber dafür sicher noch einen Zacken flotter ist der Freestyler-3. Beide Modelle sind so ausgelegt das sie bei wenig Gewicht "Fahrt" machen.

Wenn die Hersteller so bauen würden wie ich es mir wünsche wäre sicher ein von den Modellen mein Lieblingsmodell, und in der Hinsicht lassen manche Personen nicht mit sich reden, schade eigentlich.

Kollege Rudi hat einen Radical und ist schwer begeistert.

Grüße, Memo!

Tobias Reik
27.05.2008, 12:08
Moin Peter.

Ein Radical ist unsereins (uns speziell Dir) garantiert zu RADICAL.

Auf mich macht der Shooter von FMT-Fischer einen guten Eindruck.
... das "Ziel" von mir kennst Du ja ;)

Viele Grüße
Tobi

P.S.: Wiso bist Du nicht endlich mal froh ein Modell zu haben das für Dich tut - Ein Crossy bietet Piloten wie uns mehr potenzial als wir in jeder erdenklichen Bestellzeit ausschöpfen und ergründen können :rolleyes: ;)

P.S.: Vielleicht hilft Dir auch diese Lektüre weiter: http://www.f3b-in-dresden.de/html/modelle.html

Thommy
27.05.2008, 12:43
Hallo,
warum soll ein Normalo nicht auch Vorteile von so einem Modell haben, man wächst mit seinen Aufgaben. Mal davon abgesehen, dass ich glaube, dass es für Zeitwebewerbe bessere Modelle als einen Crossfire gibt, stellt sich doch die Frage, ob es sich lohnt soviel Geld mehr auszugeben.
Außerdem, wenn man mit einem Modell gut zurechtkommt und mit den Leistungen zufrieden ist, warum soll man dann wechseln ?
Nur um am Stammtisch (oder in Internetforen) dann damit angeben zu können ?
Wenns darum geht, dass die anderen sehen, dass man sich immer noch ein neues Modell leisten kann, dann kauf es eben in einer anderen Farbe.

Ich sehe keinen Grund die Pferde zu wechseln, wenn ich ein Modell habe, mit dem ich zufrieden bin und das bei "meinen" Wettbewerben konkurenzfähig ist.

Lieber die Zeit, die der Bau erfordern würde ins Üben stecken. Dann klappts auch mit den Wettbewerbsergebnissen.

Und wenn es darum geht ein gutmütiges Modell, womöglich gutmütiger als der CF, dann schau Dir mal die Europhia 2 an. Da könntest Du fündig werden.

Gruß
Thommy

RetoF3X
27.05.2008, 13:55
Hi Peter

Ich fliege in dieser Wettbewerbsaison den Evolution von Jiri Tuma/Aicholzer und bin sehr zufrieden damit. Ich habe auch einen Crossfire, daher wage ich es mal, die Modelle zu vergleichen:
Im Vergleich zum Crossfire empfinde ich den Evolution universeller. Hochstart und Speedflug sind dem Crossfire ebenbürtig, dafür geht der Evolution besser im Streckenflug und vorallem im Zeitflug ist es im Moment eines der angenehmsten Modelle im F3B Zirkus (mit den heutigen eher schnellen Modellen sind die 10 Minuten manchmal etwas hart).

Ich würde jetzt behaupten, dass man den Unterschied auch ausserhalb vom Wettbewerb bemerken wird (z.B. Zeitflug), aber wie angetönt, sind das Training und die Einstellungen vom Flieger wichtiger als diese kleinen Unterschiede. Wenn man den Crossi sauber einstellt, kann man damit auch prima Thermikfliegen.

Als Nachteil ist der Evolution weniger robust als der Crossfire, der kann nämlich auch ein bisschen was wegstecken (Hangflug etc.).

Wenn Du eher was noch schnelleres suchst, empfehle ich dir den Freestyler 3 in der Hangflug-Ausführung, ist immernoch günstiger als ein Shooter.

viele Grüsse:
Reto

stobi
28.05.2008, 08:32
Hallo,

danke für die netten Antworten.:cool:
Warscheinlich ist es richtig daß es nochmal ein Crossi wird.
Da kennt man sich dann aus....
Ich dachte nur ich leg mal nach bevors mal Crack macht.

@Reto: Was wiegt dein Crossi und fliegst du auch etwas 'Dauerbalast',
oder wie machst du das?? Oder anders rum, was ist das geringst Gewicht, das noch angenehm ist?
Ich stell immer mehr fest das 2140g zu leicht sind für die Landeaufgabe...

Darius
02.06.2008, 18:09
Hallo Peter,

ich stand grade "unfreiwillig" auch vor der Entscheidung und habe mich grad für einen Crossi eVo entschieden, bin schon sehr gespannt, wie der geht. allerdings sollte zum "alten" Crossi der Unterschied nicht groß sein.

Was meinst Du damit, dass er für die Landeaufgabe zu leicht ist?

Darius
06.06.2008, 13:50
Hallo Peter,

ich habe grade den Crossfire eVo in Doppelcarbon bekommen... ein echt geniales Teil! Ich bin sehr angetan von den Neuerungen und den verbesserten Details. (Steckbares V-LW; Gigaflaps, Rumpfform, Qualität). Durch diese Verbesserungen sollte der Crossfire wirklich weiterhin ganz oben mithalten können!
Ich möchte das Modell als Allzweckwaffe einsetzen und nicht im Wettbewerb, aber bei Doppelcarbon mit einem Leergewicht von grade mal 1600g könnte ich auch damit antreten :)

Jetzt freue ich mich auf den Bau und die ersten Flüge.

Rainer Dörfler
06.06.2008, 16:16
Hallo Darius,

ich habe gerade bei Stefan Eder angefragt wegen eines Evo und habe ihm folgende Frage gestellt:

"Mein fliegerischer Schwerpunkt liegt nicht auf F3B (was ich toll finde, aber leider kein Team habe) sondern auf Hang- und Thermikflug am Hang (ne schwierige Mischung aus F3J und F3F).

Momentan habe ich als Alroundflieger hierfür eine Europhia, welche allerdings langsam in die Jahre kommt und für die schwierigen (Lande-) Anforderungen am Hang auch nicht wirklich geeignet ist (nicht robust genug - Rumpf zu schlank).

Wie sieht es hier mit Euren Crossfires aus? Welche Version ist - aus Eurer Sicht - hierfür die geeignetste?"


Da Du ja nun so ein Fliegerle schon in den Händen hältst und auch genug Erfahrung mit anderen Modelle (Crossfire, Alegro etc) hast, würde ich gerne Deine Meinung hierzu hören - besonderes Augenmerk liegt auf der Frage nach der Robustheit / Tauglichkeit für den rauen Hangalltag.

Wie lange hat es gedauert, bis Du den Flieger in Empfang nehmen konntest?

Gruß

Rainer

Darius
06.06.2008, 20:46
Hallo Rainer,

die Frage ist nicht ganz einfach zu beantworten. Fliegerisch sind F3B Modelle dafür absolut geeignet und speziell der Crossfire eVo ist auch sehr robust gebaut. Was mir am eVo sehr gut gefällt ist dass der neue Rumpf durch den etwas größeren Durchmesser sehr stabil geworden ist. Das ist typischerweise bei dünneren Durchmessern schwieriger zu erreichen und kostet meistens Gewicht. Allerdings müssen F3B Modelle wegen des Hochstartschuß auf jeden Fall sehr stabil sein.

Mit dem Allegro o.ä. hast Du natürlich speziell für den Hangflug optimierte Modelle, die aber sicher keine F3J ähnlichen Eigenschaften haben. Alleine die Abfluggewichte differieren um über ein Kilogramm!

Ich habe mir den eVo auch nicht für den Wettbewerb geholt. Derzeit fliege ich nur F3J und da liebe ich meinen Orca!

Mein Haupteinsatz für den eVo ist der Hang. Er soll meine Allzweckwaffe dafür werden. Bisher hatte ich dafür meinen alten Crossi und nachdem ich dort einen Motor drin hatte, gab es keine Situation mehr in der ich ihn nicht rausgeworfen habe. Deshalb bekommt der eVo jetzt auch einen Antrieb.. Ich weiß, da schreien jetzt tausende draußen an den PCs auf ;) aber mit der Maßnahme, spar ich mir bei vielen Bedingungen ein zweites Modell. Den Allegro nehm ich dann bei Endless Lift und freue mich über Durchzug. Alles was nach dem Helios zum antesten kommt wird für mich der eVo sein. Immerhin wird er samt Motor und Lipoakku ca. 2300g-2400g Abfluggewicht haben und das reicht auch für schwache Tage...

Robust genug ist er sicher, ich fliege mittlerweile ca. 50% am Hang und da geht es schon mal rauher zu, aber die Voll CFK Schale steckt einiges weg. Auch tut man sich mit weniger Gewicht beim landen immer leichter als, wenn da eine 4-6kg Fuhre reinkommt. Ein Freund von mir hat eine Europhia (leider nur GFK). Sie ist deutlich empfindlicher bei annähernd gleichem Gewicht!

Gewartet habe ich diesmal nur ein paar Wochen, genau geprüft habe ich gar nicht, aber Stefan ist schnell mit seinen Emails und kann Dir sicher sagen, wie die Pipeline ist :)

Summasummarum, wie Du den Schwerpunkt legst -> Mischung F3b/F3J und Robustheit, würde ich Dir blind den Crossi empfehlen.

Thommy
07.06.2008, 09:58
Hallo Peter,
kannst Dir ja mal den Ceres anschaun, nachdem er nun in endlicher Zeit verfügbar ist. Hast in ja vielleicht auf der LM in Karlsruhe gesehen.
Erfüllt die Anforderungen an unsere Art Wettbewerb allemal und hat einen sehr hohen Spaßfaktor.
Gruß
Thommy

Darius
07.06.2008, 10:13
Hey Thommy,

<off topic>
hast Dich am HAMO nach dem Duschen schnell an den PC gehockt ;) Wie isses dort?
<off topic>

Detlef
07.06.2008, 10:44
Hallo Peter,

ich kann dem Thommy nur Recht geben was den Spaßfaktor
vom Ceres angeht.

Ich fliege den Ceres als F3F nur am Hang und bin mehr
als zufrieden.

Gruß

Detlef

stobi
09.06.2008, 07:53
Hallol,

@Thommy: Ja der Ceres ist dort positiv aufgefallen.

@All: Toll wäre jetzt mal ein Schussvergleich Ceres - Crossi.
Wie ich am 'Alte Loh Krapp' feststellen musste ist n' Crossi halt ein Crossi.:D
Start mit Rückenwind, na und die Winde zog irgendwie nich so :rolleyes: ....
....und ein geiler Crossischuss und schon ist alles wieder im Lot.
Unter diesen Umständen echt der Hammer.
Zudem hört man dann aus der Zuschauermenge: Was ist denn das für ein Modell? Antwort Kuck doch was unten draufsteht...:D

Thommy
09.06.2008, 09:36
Hallo,
@ Stobi, da bin ich ja froh, habe schließlich alles gegeben.

Unterschiede sind sicher relativ klein. Der Ceres ist nach meiner Erfahrung wesentlich agiler auf Querruder, auf Höhe empfinde ich beide Modelle als sehr agil. Beim Kreisen hab ich mir mit dem Ceres auf Anhieb leichter getan.
Beeindruckend ist bei beiden Modellen die Beschleunigung aus geringer Höhe und der Durchzug.

Gruß
Thommy

Darius
09.06.2008, 13:32
Hey Thommy,

welchen Crossi ziehst Du als Vergleich heran? Den normalen mit X-Tail oder hast Du da einen Neueren an den Knüpppeln gehabt? Wäre interessant, weil gerade im Kreisflug erhoffe ich mir vom eVo mit VLW ein deutlich spürbar besseres Handling...

Grüße Darius


Hallo,
@ Stobi, da bin ich ja froh, habe schließlich alles gegeben.

Unterschiede sind sicher relativ klein. Der Ceres ist nach meiner Erfahrung wesentlich agiler auf Querruder, auf Höhe empfinde ich beide Modelle als sehr agil. Beim Kreisen hab ich mir mit dem Ceres auf Anhieb leichter getan.
Beeindruckend ist bei beiden Modellen die Beschleunigung aus geringer Höhe und der Durchzug.

Gruß
Thommy

Thommy
09.06.2008, 15:37
Hallo,
nur den alten mit X-LW und normalem Verbinder mit relativ wenig V.

Gruß
Thommy

Darius
09.06.2008, 17:13
Hallo,
nur den alten mit X-LW und normalem Verbinder mit relativ wenig V.

Gruß
Thommy

Ahh OK, dann kann ich ja noch hoffen ;)

Stecklander
17.10.2009, 09:45
Habe auch ne Frage den Crossfire F3B betreffend..
es ist mein erstes Modell das ich an Hochstargummi und Winde betreiben will.
alle anderen Segler mit Motor

Der Hochstarthacken ist bei 96 mm ,wie in der Anleitung beschrieben..

Das ist für die Winde.. geht das dann auch mit einem Hochstartgummi an dieser Position??

kann mann den Xfire auch an einer kurzen Flitsche rauslasen??
bei gleicher Hacken Position??oder muss da weiter vorn eingehängt werden..
hab etwas Muffe vor dem ersten Start..
nicht das er mir gleich einschlägt..
auch ungewohnt keinen Motor zu haben..um immer zurück zu kommen.
Habe jetzt Speed Termik und Normal Stellung Programmiert.
Startstellung kommt auf extra Schalter..Start raus..so das dann Speed Stellung drin ist..
in welchem Moment wird den umgeschaltet??

wird am Gummi auch mit Start Stellung gestartet?oder in Speedstellung??

gibt es da irgendwo im Netz etwas darüber??
möcht den Haufen Geld echt nicht am start versenken..
Danke mal im Voraus

Stecklander
17.10.2009, 12:06
sollte ich damit einen neuenThread aufmachen oder ist das Thema STARTEN schon irgendwo behandelt.. habe nichts gefunden

Tobias Reik
17.10.2009, 12:19
Hallo "Stecklander",

natürlich ist auch dieses Thema bereits behandelt worden ;)
http://www.rc-network.de/forum/showthread.php?p=866169#post866169
Peter (Stobi) ist die letzten Jahre seinen Crossfire doch SEHR oft am Gummi gestartet...

Grundsätzlich verschiebe ich den Hochstarthaken immer an den vorderen Anschlag wenn ich Gummi starte.
Zum Flitschen sollte ein zusätzlicher Haken/Öse deutlich vor dem Schwerpunkt genutzt werden. Dieser muß nicht direkt in der Nase sitzen, aber so ein paar cm. vor dem Schwerpunkt auf jeden Fall.
Hier gibt es ein "erschlagendes" Thema zum Flitschen: http://www.rc-network.de/forum/showthread.php?t=39839
(Crossfire wurde schon auf 175m geflitscht: http://80.152.199.35/Flitschenwettbewerb/default.asp)

Startstellung geht auch gut am Gummi, aber den ersten Start würde ich im Strak machen. Dann in der Luft die Thermikstellung austrimmen und mit dieser starten. Nun die Stratstellung in der Luft trimmen und gut ist es.
Nicht zu viel wollen und sich langsam steigern.

Ich habe erst letztes Wochenende eine F3B-Maschine nach einem Ausbrechstart in einen Hangar schießen sehen - ich startete genau neben dem Kollegen und wollte eigentlich hinterherfliegen - habe mich dann doch umentschieden ;)

Grüße
Tobi