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Horscht-Muenchen
03.06.2008, 00:57
Hi Leute,

hat jemand einen Tip für ein robustes Heli-Einsteigermodell mit welchem ich das zügig und möglichst günstig lernen kann? Ziel wäre es später mal einen größeren E-Heli zu fliegen (z.B. Conrad der 3 Kg-Heli).

Koaxial scheidet wohl aus, da die Steuerung dann nicht identisch den größeren Modellen ist.

Danke & Gruß

KeepCool
03.06.2008, 01:13
Hallo Horscht,

zu diesem Thema gilt: 10 Leute, 20 Meinungen.

Ich persönlich würde Dir auf alle Fälle einen guten Simulator empfehlen, denn ohne gelernte Reflexe ist ein Heli so gut wie nicht steuerbar.

Danach ein Modell wie den 450er oder 500er Rex, auf alle Fälle was robustes ausgereiftes, wo die Ersatzteile sehr preiswert sind.

Verzichte auf jeden Fall auf RTF oder Komplettsets, da beim Heli einfach gute Komponenten wichtig sind. Gute Servos, vernünftiger Regler (Jazz) und guter Gyro (401 oder Logictec) sind hier ein absolutes Muss.

Heli fliegen an sich ist am Anfang schon schwer genug, da fehlt einfach die Erfahrung um sich auch noch mit schlechter Technik rumzuärgern.

Gruß

Heiko

Horscht-Muenchen
03.06.2008, 07:27
Danke f.d. Info.

Gestern abend habe ich noch im Katalog geblättert und einen Heli gesehen der mit 'Autopilot' verkauft wurde, also optisches Modul welches den Boden scannt und so den Heli stabilisiert. Bringt das was oder ist das überflüssig?

Ich habe bei meinen Flächenmodellen mal mit Kreiseln experimentiert und kam zu dem Schluss dass man darauf - bis auf Extremsituationen wie Segler-Schlepp ect. - auch verzichten kann.

Danke & Gruß

KeepCool
03.06.2008, 08:11
Das bringt meiner Meinung nach nichts. Beim Heli fliegen kommt es gerade darauf an, diese Reaktionen zu haben um den Heli am ausbrechen zu hindern. Man lernt also im Prinzip "falsche" Reaktionen.

Simulatortraining und dann gleich ein richtiger Heli ist ein guter Weg.

Gruß

Heiko

cnlb86
03.06.2008, 09:19
Hi,

kann mich nur meinen Vorrednern anschließen:

1. guter Simulator ist ein MUSS (Aerofly Professional Deluxe, Realflight G3.5,
Reflex, Phoenix)
2. entweder den Weg den ich gemacht hab:
2.1 Walkera Dragonfly 4#1 für 89€ RTF => sehr schwer zu fliegen aber
dafür sehr einfache Technik
2.2 Dann einen T-Rex 450S => Messlatte der 450 Klasse (wenn gute
Komponenten drin)

=> Ich kann nur sagen, dass der Einstieg mit dem Walkera für mich persönlich richtig viel gebracht hat - vorrausgesetzt du kannst einen Heli schon am Simulator in allen Positionen Schweben und rundfliegen. Meine Freunde haben alle entweder mit Koax angefangen oder ohne Vorkenntnisse => das Resultat ist, dass sie immer noch (nach 2 Monaten) Heckschweben machen.
Ein anderer Freund von mir hat auch mit dem Dragonfly 4#1 angefangen und kann fliegt jetzt mit seinem Dragonfly 60 (den kann ich nicht empfehlen) auch saubere Rundlfüge.
Also das macht schon einiges aus, wenn man mit so einem "verkrüppelten" Walkera + Sim anfängt, da man meiner Meinung nach so am besten das Fliegen lernt. Der HEli ist komplett für 89€ oder 109€ mit 2.Akku und Trainingsgestell (zu empfehlen - 1 Akku ist zu wenig und Trainingsgestell ein Muss)

- Mein Tipp: Leg dir einen Simulator zu und kauf dir einen Dragonfly 4#1!
Die Technik ist super simpel und für den Anfänger perfekt zu verstehen.
Mit einem T-Rex 450 gleich am Anfang wirst du nicht viel Spass haben, da du ganz einfach mit der Technik überfordert sein wirst und deine Meiste ZEit im Forum verbringst oder den Heli reparierst / neu aufbaust durch crashs.

Gerade am Anfang ist es wichtig einen einfachen Heli zu fliegen, da du mit Sicherheit einige Abstürze haben wirst. Mit dem Dragonfly 4#1 bist nach 30min fertig mit der Reperatur - ein T-Rex-Crash kostet meistens 100€ und du verbringst einen kompletten nachmittag/abend mit der Reperatur.

WEnn du dann fliegen kannst mit so einem DF 4#1, kannst du beruhig einen T-Rex 450 kaufen und du wirst denken "mit was für nem kram hab ich bitte fliegen gelernt?!?!". Der Unterschied ist gravierend!

"Wer mit nem Walkera (z.B.: Dragonfly 4#1) gelernt hat, kann danach fliegen!


Ein weiterer Vorteil des Walkeras ist: Falls das Helifliegen doch nichts für dich ist hast du halt nur 109€ ausgegeben - bei nem Rex wären es mit Funke, Lader, Lipos, Elektronik, Hubschrauber ungefähr 800€+.....



Lass dir das einfach mal durch den Kopf gehen, denn man kann mit dem Dragonfly 4#1 ganz gut fliegen (hab meinen auf Lipo umgerüstet); ich fliege jeden Abend einen Lipo in meinem Hof und macht einfach nur Spass => man braucht keine Angst zu haben dass man wieder 100€ in den Sand setzt wie beim T-Rex! Klasse dieses Gefühl :cool: Man muss nur auf sein eigenwilliges Verhalten "klarkommen". Es ist ungefähr so, wie wenn ein Fahranfänger im tiefsten Winter auf schneeglatter Fahrbahn lernt zu fahren - zwar ein bisschen schwieriger aber dafür fährt er nachher auch besser als die anderen, die immer Sommer unter guten Bedingungen gelernt haben!
Genau so ist es mit dem Fliegen!


Gruß
Chris

JonasDeister
03.06.2008, 13:58
Ein Freund von mir hat mit dem Esky Lama angefangen. Dies ist ein in Koax Hubschrauber und er hat die gleiche Steuerbelegung wie ein großer. Der Lama ist von Ebay neu. Nach einer Woche fliegen hat er sich ein Ersatzset gekauft. Es besteht aus 24 Rotorblättern und noch ein parr wichtige Teile wie zum Beispiel das Pendel das aus Metall ist(14€)

Also wenn du mit dem Koax anfangen möchtest und nicht gleich einen 700€ teuren Hubschrauber kaufen willst, rate ich dir zu dem Lama.

Bei ebay neu:
ca 65€ Lama
ca 14€ Rotorblätterersatzset.

Mit dem Set kommt mein Kumpel seit einem halben Jahr aus. Und es wenige Teile
ersetzt worden. (Seine Crashs waren meist beim Slalom fliegen um die Bäume in seinem Garten).

Gruß
Jonas

JonasDeister
03.06.2008, 14:16
ACHTUNG: Nimm einen mit 4 Kanälen

chemistry
03.06.2008, 15:02
Ich kann dir nur empfehlen, einen Simulator zu verwenden, aber auch einen kleinen Koax Heli - denn der hilft schon ungemein... Und Steuerfunktionen sind mehr oder weniger gleich - du hast halt keinen Heckrotor....diese Funktion übernehmen eben die Doppelrotoren...

Aber ansonsten alles sehr ähnlich - nur halt Pitch/konstante Drehzahl fehlt.

Dann als richtigen Hubschrauber kann ich den Esky Belt CP wärmstens empfehlen. Fliegt super und was am wichtigsten ist - die Ersatzteile sind sehr billig und eigentlich überall erhältlich - das ist Gold wert!

Und dann was großes.... Ich fliege grade einen ESmart von Esky. Ist wie der TRex 600.

Das war mein Weg zum hubschrauberflug... Alles ohne großen Schaden - hatte nur 2Mal gebrochene Rotorblätter nachdem diese nach einer harten Landung ins Heckrohr gekracht sind..... 30€ Schaden am Belt.

Kim Niklas Wrazidlo
04.06.2008, 21:25
Hallo,
also ein Bell 47g oder Lama und wie sie alle heißen wären hier führ das richtige,ich habe es damit auch gelernt!Und jetzt kann ich es....



Grüße,
kim Niklas

cnlb86
06.06.2008, 08:05
Hi,

also ich rate immer noch zu der Variante, direkt mit einem richtigen Hubschrauber (mit heckrotor) zu lernen.

Aerofly Professional Deluxe + Walkera Dragonfly 4#1 => und du wirst es mir später danken ;)

Das mit den Koax Helis ist auch in Ordnung aber du hast nichts ganzes und nichts halbes:
Der Koax fliegt auch ohne Piloten an der Fernbedienung!
Die Reflexe und Augen-Hand Koordination lernste ja eh am Simulator, also wäre der Koax rausgeschmissenes Geld. Wenn du eh einen Sim zum Koax zusätzlich kaufst (sim ist für mich das allerwichtigste in Helifliegerei) besorgst du dir besser einen billigen Heli mit Heckrotor um direkt die Flugeigenschaften eines richtigen Hubschraubers zu lernen.
Lernst du erst auf Koax, musst du nachher wieder fast von neuem Anfangen, weil die Flugeigenschaften doch schon sehr unterschiedlich sind.

Nur mein Tipp, ich rede aus Erfahrung; aber entscheiden musst du für dich selbst. ;)

Gruß
Christof

lloyd
06.06.2008, 14:05
Aber wenn man einen Trex in kompletter Ausstattung gebraucht kauft kann man ihn meißtens zum gleich Preis weiterverkaufen. GY 401 , Jazz 40-6-18 haben eigentlich sehr gute Gebrauchtpreise.
Aber einen DF4 kriegt man nciht verkauft oder wenn dann nur für 20-30 €. Falls man ihn überhaupt verkauft bekommt.
Nur meine Meinung.

Gero

cnlb86
10.06.2008, 07:53
ja das mag sein, dass man den nicht verkauft bekommt....ich hab aber bis heute noch nicht mit dem gedanken gespielt ihn überhaupt jemals zu verkaufen!

der macht für zwischendurch mega spass (was soll schon großartig kaputt gehen?!;) ), gerade auch weil er so zickig ist!

muss jeder selbst wissen aber bei den 89€ kann man nichts verkehrt machen, zumal man ja einen "richtigen" hubschrauber bekommt.
ich kann diesen weg über den df4 und den aerofly professional deluxe wärmstens empfehlen - meine beiden kumpels übrigends genauso! wenn wir nochmal neu lernen müssten - dann wieder genau mit den sachen.


es ist ganz einfach eine tatsache die wir in der halle und bei helitreffen immer wieder feststellen müssen:

a) auf koax gelernte befinden sich noch immer nach monaten im heckschwebestatus mit dem t-rex, obwohl sie in einem wohnzimmer mit dem koax 8er drehen.....
b) direkteinsteiger mit t-rex befinden sich auch noch nach monaten im heckschwebestatus.....

c) wir drei, die mit df4 und sim angefangen haben, haben nach 2 monaten rundflug gemacht und dann einen rex besorgt. jetzt sind weitraämige flüge mit flips und turns bei böen drin. ds ganze bei mir nach 1 jahr....
=> die anderen brauchen noch mind. 1 jahr bis sie nasenschweben beherrschen würden...

muss nicht für jedermann zutreffen - der eine lernt schneller, der andere ist begabt und ein paar bekommens einfach nicht hin.;)


gruß
christof

chemistry
10.06.2008, 08:05
muss nicht für jedermann zutreffen - der eine lernt schneller, der andere ist begabt und ein paar bekommens einfach nicht hin.;)



Tut es auch nicht - das ist genau der springende Punkt.
Man kann den Koax auch ganz weg lassen, wenn man Talent hat und mit einem Belt CP o.ä. lernen. Ist auch kein Problem. Wichtig ist nur, dass man sich nie hetzen lässt von anderen Besserwissern am Platz.
Beim Heliflug muss jeder sein eigenes Lerntempo erfliegen. Nur durch Übermut und wenig Routine kommt man in kritische Situationen, in denen man dann meist falsch reagiert und die dann zum Crash führen.

Drum auch mein Tip - erst wirklich super schweben - dann kann man rumfliegen. Und mal ehrlich - richtig gutes Schweben auch bei Wind ist definitv schwerer als der Rundflug!

Also - viele Wege führen nach Rom....geh einfach deinen!!;)

lloyd
10.06.2008, 14:01
a) auf koax gelernte befinden sich noch immer nach monaten im heckschwebestatus mit dem t-rex, obwohl sie in einem wohnzimmer mit dem koax 8er drehen.....
b) direkteinsteiger mit t-rex befinden sich auch noch nach monaten im heckschwebestatus.....


Ich selbst bin Direkteinsteiger mit einer HBK gewesen und habe sie seit Weihnachten. Seit April kann ich Flips und Rollen fliegen.
Dazu kenne ich viele mit Koax angefangen haben und jetzt auch ähnlich weit sind.
Also das Anfangsmodell macht keinen großen Unterschied vom Lerneffekt sondern eher vom Preis her. Je mehr man vor dem "richtigen" Heli Umwege macht desto teurer wird es.
Und die HBK liegt preislich etwas teurer als ein DF4, dafür aber auch äußerst günstig in der Ersatzteileversorgung und viel weniger zickig.
Der DF4 hat außerdem doch auch kein Riemenheck wie die HBK oder ?

Uli_ESA
10.06.2008, 14:55
Hallo,
man kann mit eigentlich mit allem anfangen das Heli fliegen zu lernen, aber nur mit Walkera und co nicht.
Auch wenn es sich jetzt hart anhört, aber unter 1000 Euro wird das nichts, die musst du Investieren wenn du noch nichts hast. Also kein sender Ladegerät etc.
Du hast 2 möglichkeiten das Helifliegen sicher zu lernen:
1. Du holst dir erst mal eine Sim und übst doert Wochenlang.
2. Du gehst in eine Gute Flugschule.
Ich habe die 2te möglichkeit gewählt und bin gut damit gefahren.

Zu Walkera: Las die finger von dem Mist, damit ist noch kein Anfänger richtig glücklich geworden.

Also derzeit würde ich mit einem T-Rex 500 anfangen, der ist Preisgünstig und günstig mit den Ersatzteilen.

Derzeit gibt es komplett Sets aus den USA oder China für um die 800 - 900 Dollar, da ist dann alles mit dabei ausser Sender und Ladegerät.

Die 100 Euro die du sparen kannst wenn du einen t-Rex 450 nimmst würde ich mir überlegen, denn der Liegt nicht so ruhig in der Luft wie der 500er. Und mit dem 500 kann mann es später auch richtig krachen lassen.

Bei unsim Verein hat vor 8 Wochen jemand mir dem Helifliegen angefangen, und der Fliegt jetzt schon auf dem Rücken. Man muss halt nur mit was gescheitem anfangen dann klappt es auch.
Bervor du dir so ein Walkera dingen holst, dfa kannst du das Geld dafür auch gleich in die tonne hauen, das kommt aufs gleiche Raus.

Grus Uli

lloyd
10.06.2008, 15:07
@Uli_ESA : Vollste Zustimmung von mir. :)

Und mit einem DF4 ist man am Anfang mehr am schrauben als am fliegen. Und verliert eher die Lust.

cnlb86
10.06.2008, 16:09
Zu Walkera: Las die finger von dem Mist, damit ist noch kein Anfänger richtig glücklich geworden.

Und mit einem DF4 ist man am Anfang mehr am schrauben als am fliegen. Und verliert eher die Lust.

Völliger schwachsinn :rolleyes: sorry
Ich bin und fliege definitiv mehr als das ich schraube (ob T-Rex 450, Dragonfly 4 oder Typhoon 2 3D)
Und das der kein "schrott" ist können euch meine zwei df4 gelernten auch unterschreiben.
Klar ist das kein "guter" hubschrauber aber auch nicht der schlechteste - das muss gesagt sein! und wenn man ein montagsmodell erwischt, habe die walkera verhasser auch ausnahmsweise mal recht.
(Christian, der auf den DF4 gelernt hat ist jetzt auf den DF60 von GToy*.... umgestiegen und der fliegt überraschender weise ganz gut - trotz walkera)
Also nichts für ungut, wenn man das geld also hat und sich sicher ist, dass man das fliegen hinbekommt und auch dabei bleiben will spricht ja nichts dagegen direkt mit nem 500er anzufangen.
Wenn man halt mit nem Walkera anfängt, weiß man spätestens beim "edel" oder "marken" heli was man damals für nen scheiß geflogen hat. :D dafür kann man mit dem Rex und co. gleich viiiiieeeeeel besser und sicherer fliegen.

Aber wie gesagt, jeder soll seinen weg selbst gehen und sich in den foren infos und meinungen holen - dazu sind sie ja da; und es ist ja selbstverständlich, dass es immer unterschiedliche meinungen und erfahrungen gibt und das ist auch gut so!

Gruß
Christof

evil dead
10.06.2008, 16:39
Hi,

kann Uli nur zustimmen....

mein Heli Anfang vor 2-3 Jahren war auch mit DF4, DF36 - bis auf Frust und nur bei Windstille Eiern nicht der Hit.

Dann hab ich mir just for fun einen Hirobo Lama XRB gekauft - nach ner Woche ist das Langweilig, da das Ding zu Eigenstabil fliegt....

Also umgesehen und mir damals nen Uni Star gekauft - 60er Heli, Verbrenner, Monster groß für mich damals gewesen.

Über den Schwebe Status bin ich damals nicht hinausgekommen ( Nasenschweben hat aber gesessen ), dann hatte ich keine Lust mehr und bin auf Fläche umgeschwenkt.

Seit 2 Wochen hab ich wieder angefangen mit nem echten Heli....

Reflex XTR besorgt und bevor der Heli kam 14 Wochen täglich ne Stunde am Sim verbracht bis es "klack" gemacht hat im Kopf....

Da ich sonst nen AFPD hatte, kann ich sagen das der Reflex im Heli Bereich wesentlich besser als der AFPD ist.

Am Sim klappt nun sehr viel inkl. Rücken Rund geeiere....

Draussen hab ich mit meinem Rex 500 nun 4 Akkuladungen verschwebt und das geht einfach super...wie der 500er im Reflex

Auch bei Wind steht der sehr stabil in der Luft - man muss halt etwas nachsteuern aber nicht viel...

Ich kann ihn als wiedereinsteiger empfehlen - zum Anfang ebenso - hauptsache vorher simmen bis es "klick" macht - wenn du am Sim rumfliegen kannst, sauber landen bzw. absetzen kannst und ihn nicht laufend in die Botanik wirfst, ist das Anfangsschweben draussen kein Problem.

Ich habe gleich 0° auf Knüppelmitte und +/- 12,5° Pitch bei 2450 Umdrehungen - das würde ich zum Anfang lassen und die kleine Kurve nehmen ( -4/+11 ), langt tüchtig ;o)

Mein Rex ist übrigens aus HK von RC-Machine.net...

Rex CF 500
3xHS82MG
1x9257
GY401
2x 6s Packs
2x CFK Blätter

inkl. Zoll und Mwst ca. 580,- Euro - alles dabei - musst aber noch selbst bauen ;o) ( 10 stunden hab ich gebraucht mit proggen )

Gruß, Ralf

Uli_ESA
10.06.2008, 16:50
Völliger schwachsinn :rolleyes: sorry


Hallo,
das kann ich so nicht stehen lassen. Ich habe mittlerweile 7 oder 8 St. von den dingern ( hier vermeide ich den Ausdruck Heli) für andere eingestellt und eingeflogen soweit es ging.
Klar bekommt man die Dinger irgendwie in die Luft, aber vernünftiges Fliegen ist damit sogut wie unmöglich. Dazu ist viel zu viel Spiel ind der Mechanik und in den Servos.
Zudem ist die Elektronik auch nicht der hit eher der reinste Schrott.
Der Größte Witz bei den dingern ist das in der Anleitung steht fertig eingestellt und eingeflogen. Wenn das der Fallwäre dürften die Dinger nicht gleich über Roll und Nick weggehen und das Heck sollte auch einigermaßen stehen. Damit kann man ja nicht mal halbwegs auf der Stelle schweben.
Wie sagte mal mein Fluglehrer zu mir:
Und kaum gibt man mal etwas mehr Geld aus dann funktioniert das auch alles wie es soll.
Und wenn man für eine kompletten T-Rex 500 inkl.Rc Komponenten ca 850 $ zahlen muss da kauft man isch dann keinen Walkera mehr für 300 Euro.
So mit den Erfahrungen die ich bisher mit Walkera und co bisher gemacht habe, kann und werde ich das niemanden empfehlen sondern jedem davon abraten.
Gruß
Uli

chromrotmartini
13.06.2008, 22:46
Hallo alle zusammen!

Ich habe mit einem Blade CP mit Heckmotor begonnen. Hat 1 Jahr und ca.
20 Chrashes ausgehalten - fliegt recht stabil - bei leichten Abstürzen ist
nicht gleich was hin.

Anfangs find ich ein RTF Set gar nicht schlecht weil man ohnehin überfordert ist.

Ich finde
1) billiger SIM z.b. FSM mit USB und Hardware ca. 30,- das reicht
Heli-X Sim vom Internet kostenlos herunterladen 130MB habe ich auch

2)Kostengünstiger RTF Heli ab ca. 150 ,- soo schlecht sind die nicht
und unbedingt Trainingsgestell drunter exaktes Landen unter allen Umständen ist nicht leicht- das muß in Fleisch und Blut übergehen

3)Erst dann würde ich mich an einen Bausatzheli wagen wo du wegen der
vielen Einstellerei schon etwas Erfahrung und Vertrauen gewonnen hast

4)Ich hatte einen Rex und bin jetzt mit meinem Blade 400 noch zufriedener
Blade seit 1 2008 bis jetzt 107 Akkuladungen durch keine Probleme

lg
Martin

Horscht-Muenchen
16.10.2009, 17:08
Servus Leute,

wollte mich mal wieder melden zu dem Thema. Hab mir nen T-Rex 450 + Helicommand 3A bestellt und selbst zusammengebaut. Leider gleich abgestürzt sobald ich den Helicommand ausschaltete (um Einstellungen zu prüfen).

Jetzt reparier ich fleissig (und bestellt ständig neue Ersatzteile ... hurra da ist ja noch was kaputt...) und übe im Simulator.

Allerdings werde ich nun doch einen 600er bestellen wg. höherem Gewicht und leichterer Fliegbarkeit.

Also wenn jemand anfangen möchte: erst mal 4 Wochen mit den Simulator spielen und dann nur einen der Helis hertun die man im Simulator schon beherrscht. Der T Rex 450 ist zu heftig für den Anfang.

Der Helicommand mag brauchbar sein, jedoch hat man damit noch komplizierte Technik am Start die man verstehen + beherrschen + konfigurieren muss.

MfG

Uli_ESA
23.10.2009, 11:48
Hallo,
Tja das mit dem Helicomand ist so eine sache für Anfänger, eigentlich viel zu schwer zum einstellen.
Kleiner Tip von mir: Am besten du schaust mal bei RC-heli.de vorbei, da gibt es einige Helipiloten aus M und umgebung. Da wird sich sicher jemand finden der dir hilft und dir den Heli richtig einstellt und einfliegt.
Ansonsten hat das Forum leider sehr nachgelassen aber für anfaänger die Hilfe brauchen immer noch sehr gut.
Gruß
Uli

cherry
23.10.2009, 18:34
Hallo zusammen,

ich habe einen Walkera 37 von einem Kollegen bekommen (nach einem chrash). Der hat die Lust auf Heli verloren. Nach der Reparatur der Welle/Blätter/Servos und dem Einstellen nach Anleitung, hab ich das Ding mal "hochgefahren". Es blieb beim herumrutschen auf dem Boden, weil das Ding gemacht hat was es wollte. Ich muß dazu sagen, das ich blutiger Helianfänger bin. Am Sim AFPD kann ich einen Heli schweben und auch normal herum fliegen mit anschließender Landung. Hier ist es relativ einfach den Heli abzuheben und in den Schwebeflug zu gehen. Was mir jetzt fehlt, ist einfach die Erfahrung, ob das was ich am Sim erlebe der Realität entspricht oder nicht. Ich kann also mit meiner "nicht vorhanden Erfahrung" es nicht beurteilen ob der Live-Heli sich normal verhält oder ob es wie am Sim sein sollte.
Vielleicht ist es auch nicht der einfachste Heli zum anfangen, wie ich aus der kontroversen Diskussion entnehme.

Gruß

Thomas

Gast_28792
24.10.2009, 02:18
Moin,

die Diskussion um den idealen Einsteigerheli ist eine never ending Story.

Fakt ist schon: Je größer, je einfacher wg. der höheren inerten Masse.

Fakt ist aber auch, dass der Preis, der Flugplatzzwang bei größeren, eigentlich nur bei Verbrennern, auch meist eine gewaltige Rolle bei der Erstentscheidung spielt. Außerdem scheint auch immer wieder der Respekt vor der Größe drehender Massen eine Rolle zu spielen.

Ich glaube eigentlich, dass die Qualität des ersten Helis mindestens ebenso wichtig ist. Wenn das eigene Können die weitgehend unbekannte Variable ist, sollte der Heli wenigstens ein Gutteil Konstante sein. Nichts kann mehr frusten und ein neues Hobby vorzeitig erden, als eine fehleranfällige Mechanik und miese Komponenten.

Bingo, da wäre sie wieder, die Frage nach dem geeigneten ersten Heli.. Obwohl man vielleicht eigentlich kein Herdenmensch und Pauschalreisender ist, sollte man sich hier "an der Stimme des Volkes" orientieren, also erstmal keinen "Exoten" wählen. Auf diese Weise bekommt man auch gleich die getesteten Empfehlungen für die Komponenten, wenn es sich nicht gar um einen kompletten Combo-Kit handelt.

Tom

Skyhigh82
08.12.2009, 09:49
Zu dem Thema hat wohl jeder seine eigene Meinung. Ich habs so gemacht und würds auch immer wieder so machen:

- guter Simulator ist absolute Pflicht (AFPD, G4, etc.)
- T-Rex 450 (für den Anfang muss es kein Pro sein, da reicht auch ein alter S)


Erst am Sim geübt, bis schneller Rundflug problemlos geklappt hat (mit dem Trex450 Modell am AFPD).

Dann mit Trainingsgestell schweben und landen geübt. Nach ca. 2-3 Wochen hatte ich dann gemütlichen Rundflug ohne Deppengestell drauf. Nasenschweben inkl.

Ich würde keinen Billigheli nehmen, da die doch deutlich unruhiger in der Luft liegen und den Lernerfolg arg einschränken können. Und damit die Motivation und den Spass.

Der springende Punkt für mich ist, alle Bewegungsabläufe am SIM zu üben, bis man sie ohne Nachzudenken beherrscht. Dann klappts auch in der Realität.

Von grösseren Helis (die zwar ruhiger liegen) würde ich absehen, sofern du aufs Geld schauen musst. Der Respekt, sachen auszuprobieren, ist bei nem 1,30m Rotor doch ein wenig höher.

Viele Grüße
Stephan

Martin Seehafer
08.12.2009, 13:40
Also meine Erfahrung zum Thema Einstieg:

Koax-Heli ist nett. Ich hatte die Graupner-Bell.
Man kommt erstmal rein und gewöhnt sich daran, im Vergleich zur Fläche immer 4 Funktionen im Griff haben zu müssen. Wenn man das Schweben und ein paar kleine Flugmanöver inklusive Rundflug / Nasenschweben raushat, haben sich die Möglichkeiten eigentlich erschöpft. Unsere 3D - Helitreter zerlegen Koax-Helis bevorzugt in der Luft, wenn sie 'wie gewohnt' in die Knüppel greifen, dafür sind die Dinger halt nicht gemacht.

Danach den T-Rex 450:
Gaanz was anderes, exakte Reaktionen, genug Dampf und aus dem Sinkflug problemlos abfangbar (eben kollektiver Pitch und nicht drehzahlgesteuert).
Im Vergleich zum Koax-Sofa also ein sensibles Rennpferd.
Allerdings habe ich ihn erstmal geschrottet, weil ich nicht wusste, dass man für den Anfang so gut wie keinen negativen Pitch einstellt, damit man ihn - wenn man unsicher wird - beim Schnellabsetzen nicht in den Boden rammt.
Ein Kollege, der bei der Ersteinstellung hilft, ist mehr als Gold wert!

Mittlerweile baue ich an einem Hurricane 550 mit Bell 222 Rumpfzelle und EZFW, es geht also voran :))

Bei uns hat sich die Auffassung durchgesetzt, dass die 450er - Klasse zwar ausgereift, aber auch eine etwas unglückliche Größe ist:
- In der Halle schweben geht, Rundflug ist echt anstrengend und eher was für Könner.
- Im Freien ist die Lageerkennung bei Rundflügen anspruchsvoll und bei mehr Wind macht es schnell keinen Spass mehr.
Also für drinnen zu groß und für draussen zu klein...

Besser für Einsteiger sind sicherlich Helis ab ca. 1m Rotordurchmesser wie der 500er T-Rex oder der ARK, da sie deutlich ruhiger fliegen und in den Ersatzteilkosten nicht unbedingt höher liegen.
Merke: Helis kauft man nicht primär nach Bausatz-, sondern vielmehr nach Ersatzteilkosten!
Wenn man ihn sich neu nicht leisten kann, dann eben gebraucht, wobei ein Gebrauchter gründlichst durchgesehhen werden sollte, um versteckte Mängel aufzudecken.

Ein Gummiheli wie der LMH (oder der Multiplatsch - Funcopter) ist sicherlich auch nicht schlecht zu gebrauchen.

Nebenbei habe ich mir später - weil ich Bock auf was 'Kleines' hatte - noch einen Dragonfly gekauft. Fazit: Eigentlich unfliegbar, garantiert nichts für Anfänger. Dermaßen träge in den Reaktionen, dass ich als T-Rex Verwöhnter alle Hände voll zu tun hatte, um ihn im Schwebeflug zu halten. Er tut einfach nicht, was man ihm sagt. Also finger wech.

Besser etwas mehr Geld am Anfang ausgeben, als hinterher draufzahlen und schnell gefrustet sein. Es mag Leute geben, die am Anfang auch mit den Billig-Teilen klarkommen, aber die sind nach meiner Erfahrung die Ausnahme, nicht die Regel.
Und reichlich Simulatortraining! Erst den Echten fliegen, wenn man sich am Rechner nicht mehr verknüppelt. Nebenbei ist ein Verein mit Ansprechpartnern das Beste, was einem passieren kann.

Gruß
Martin