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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Turbolader im Kfz



Roland Schmitt
24.10.2002, 20:58
Weiß jemand wie hoch dessen Drehzahl ist?

Roland

Gast_282
25.10.2002, 08:45
der neue garret gt12 im smart max u/min ca. 270.000 !!!!!!!!!!!

da geht ordentlich die post ab .

Eberhard Mauk
25.10.2002, 10:44
Hallo,
hängt von der Baugröße ab, LKW 90000 bis PKW 120000 - ca. 160000 nach oben fast keine Grenze, siehe vorheriger Beitrag.
Aber Achtung, das ist nicht direkt auf Turbinen übertragbar, die haben ganz andere Lager und Dynamische Bedingungen zB. durch das andere Turbinenrad.

Gruß
Eberhard

Roland Schmitt
27.10.2002, 21:24
Darauf wollte ich hinaus! Danke. In einem anderen Beitrag wurde über die Sicherheit und das Fernhalten vom Drehkreis gesprochen. Wie sieht das nun beim Kfz aus. Donnern die Brocken im Fall des Falles auch durch die Motorhaube und treffen Fußgänger? Oder steht irgendwo das man sich nicht in den Mororraum lehnen darf?
Bitte nicht falsch verstehen, mir geht es um den realen Aspekt in der Diskussion, bzw. möchte ich einen Gedankenanstoß geben.

Gruß
Roland

Spunki
27.10.2002, 22:37
Hallo Roland

Der reale Aspekt sieht so aus das nirgends irgendwelche Trümmer rausdonnern - weder beim KFZ-Turbolader noch bei der Turbine!

An die Regel mit der Drehebene hält man sich heute aber sicherheitshalber dennoch obwohl sie aus einer Zeit stammt wo bei Selbstbauturbinen aufgrund mangelnder Drehzahl- und/oder Temperarturregelung die Gefahr des "Durchgehens" bestand - bei unseren heutigen elektronisch überwachten Turbinen kein Thema mehr ...

Grüße Spunki

Eberhard Mauk
28.10.2002, 12:30
Hallo Roland,
Hallo Spunki,
genau so isses, und wer das verbleibende theoretische Restrisiko scheut, darf sicher niemals auch nur in die Nähe eines Propellers gehen, denn da fliegen die Brocken regelmäßig.
Ich kenne auch fast keinen langjährigen Modellflieger (außer reine Segelfliegers), der nicht schon mal die Finger in Prop gebracht hätte und sich mehr oder weniger stark verletzt hätte.
Mach doch da mal bitte jeder für sich ne Risikoabwägung.

Roland, wie ich aus deinem Rofil entnehme, bist du technischer Leiter in einem Betrieb, ohne dir zu nahe treten zu wollen, wie kommt man auf solch eine Fragestellung. Der Vergleich mit dem Turbolader hinkt Bauartbedingt schon sehr, bzw. gibt so gut wie keine Orientierung.

Gruß
Eberhard Mauk

[ 28. Oktober 2002, 00:40: Beitrag editiert von: Eberhard Mauk ]

Roland Schmitt
28.10.2002, 21:29
- IT-Technik, das ist was anderes (aber das lassen wir besser :) ). Trotzdem verstehe ich dich nicht ganz, wir sollten offline weiterdiskutieren.
- Ich war letzte Woche auf einem DMFV Seminar, auf die Frage wer noch nie mit einem Propeller Berührung hatte meldete sich keiner der ca. 30 Anwesenden.

Kleine Geschichte am Rande:
Vor einigen Jahren habe ich für einen Test den Motor eines Pylonrenners angeworfen (der Helfer hält das Modell senkrecht), als der Motor plötzlich ein eigenartig hohes Geräusch von sich gab und schließlich ausging. Ich stand davor und die Latte lag vor meinen Füßen. Soweit OK. Der Spinner war und blieb verschwunden......

Roland

Eberhard Mauk
28.10.2002, 21:36
Hallo Roland,
genau so kenn ich das von den Propps, das kann echt bös ins Auge gehen, jedes Jahr passiert das in unserem kleinen Verein(7 Aktive) wenigstens 2 bis 3 mal im Jahr.

in bezug auf deine Branche wollte ich nix unterstellen, wollt nur die Gedanken bzw. Umfeldanforderungen die zur ursprünglichen Fragestellung führten nachvollziehen, ist nehmlich auch für mich ein interessanter Lernprozess.

Gruß
Eberhard