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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : F1Q Technik



Nordic
07.06.2008, 12:15
Hallo Zusammen. Der eine oder andere von euch hat ja schon Erfahrungen gesammelt. Ich bin dabei ein altes F1B als F1Q umzurüsten. Habe mich dabei für einen Brushless Aussenläufer entschieden. Eigentlich sollte er im Motorträger integriert werden. Jetzt stehe ich aber vor dem Befestigungsproblem, da ja Sturz und Seitenzug einstellbar sein sollten. Wer hat für mich einen Lösungsansatz.
Gruß Bernd

Austrian
08.06.2008, 21:33
Es kommt auf den Motor an. Die meisten haben Schraubgewinde am Stator, damit man vom Rumpf aus Schrauben reindrehen kann. Bei einem F1B-Rumpf kommt man da aber schlecht dran. Ich habe den Proton benutzt, bei dem wird ein 10mm-Alu-Rohr im Rumpf eingeklebt, und der Motor da draufgeklemmt. Nachteil: Sturz/Seitenzug nicht justierbar.
Ich habe jetzt bei Hobbycity kleine Motore gekauft, bei denen dieses "Rohr" einen Flansch trägt, den man auf einem senkrechten Spant anschrauben kann - ggf. mit Sturz und Seitenzug - und dann den Motor erst draufklemmt. Flansch-Durchmesser ist - bei dem kleinen Motor - ca. 23mm, geht also problemlos in ein F1B-Rohr.
Wenn nötig, mache ich noch ein Foto und schicke es dir.
Viel Erfolg!

Nordic
13.06.2008, 09:55
Hallo Klaus
Habe das Problem mit einer passenden Aluhülse in der ich ein GFK Spant eingeklebt habe, gelöst. Die Hülse sitzt sehr fest im Rumpfrohr, ich kann sie aber mit leichtem Kraftaufwand entfernen.Und mittels Unterlegscheiben den Sturz und Zug verändern.

hastf1b
13.06.2008, 11:52
Hallo Ronator!

Auch von mir herzlichen Glückwunsch zum ersten Platz beim Puszta Cup.
Darf ich auch dich bitten so wie Austrian die Komponenten deines Modells
zu benennen ( Motor, Regler, Lipos u.s.w.) damit viele die diese junge Klasse
fliegen möchten auch einmal vergleichen können. Auch deine Modellaus-
legung würde interessieren ich nehme an das dein Modell eher in Richtung
F1C oder F1P ausgelegt ist. Auch ein Foto wäre schön ( wenn möglich).
Wünsche dir noch viele gute Plazierungen bei den noch ausstehenden
Wettbewerben.

Viele Grüße Heinz


\____________l____________/
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Ronator
18.06.2008, 22:02
Hallo Heinz!
Finde es gut das sich viele für die neue Klasse interessiern und will auch meiner Aussage gerecht werden meine Erkenntnisse weiterzugeben.Leider (zum Glück) habe ich im Moment auf Arbeit sehr viel zu tun und auch die Saison ist bereits in vollem Gange-wenn es meine Zeit erlaubt werde ich gern einen Plan veröffentlichen.Vorab ein paar Daten:Flügel nachgebauter F1A
Findahl 97(Termiksense 19??)Das Profil ist meiner Meinung nach absolut dafür geeignet(sehr schnell und gut im Gleitfflug)Leitwerk 4,5dm Profil lt. Paul Seren(Termiksense 20?? F1P Modell)Motor BMI Models 270W,78g-Regler Simprop Magic Speed 42,Hebelarm 93cm,Accu 2 Zellen 950mAh,Schraube 12/9 Zoll ...
Motorsturz 2,5 Seitenzug 2,5° Servos no Name(die billigsten die ich finden konnte gehen ohne Probleme)Alle Elektrokomponenten habe ich im Modellbauladen gekauft(nichts besonderes)und ich denke die Tatsache der Verfügbarkeit und des nicht allzuhohen Preises könnte doch Nachwuchs an unseren Sport heranführen.Der Timer samt Programm wurde von meinem Bruder entwickelt(seit zwei Jahren erfolgreich in F1A im Einsatz-1 Jahr in F1Q
und wird auch in Deutschland vertrieben)
Mit Gruss Ron

hastf1b
18.06.2008, 23:15
Hallo Ron, vielen Dank für deine ausführliche Antwort. Flieg erst mal die Saison zu Ende und auch die Arbeit ist sehr wichtig. Bei mir ist F1Q erst für die nächste Saison geplant. Falls du zum Eifel-Pokal kommst können wir dort ein paar Sätze reden. Auch wenn F1Q leider nicht ausgeschrieben wurde möchte ich dich bitten das Modell einmal mitzubringen ( hast ja ein schönes großes Auto) damit man sich alles einmal anschauen kann. Nur eine Frage noch vorab hat die Findahlfläche den normalen F1A Inhalt also um die 30 qdm?

Viele Grüße Heinz


\____________l____________/
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GeorgR
19.06.2008, 04:35
Hi Ron,
wo erhält man den Timer deines Bruders und Informationen dazu?

Zum Akku: Der FlightPower 1.500 mAh - 25 C - 2P1S (2 Zellen) macht gut 37 Ampere oder auch mehr und wiegt unter 90 g.

Gruß Georg

Nordic
19.06.2008, 14:15
,

Ronator
23.06.2008, 21:01
Hallo Heinz!
Mensch Hallo Heinz Bist Duuu deeer Heinz??Hab schon lange gegrübelt aber nun wird alles klar alter Freund-hatte ja nicht gedacht das Du in Deinem Wohnwagen einen Internetanschluss hast-Du hast wohl auch einen festen Wohnsitz???.Aber Spass beiseite es sei mir verziehen..
Der Flügel ist ein gebrauchter F1A(30dm²)und nicht 97 sondern ich glaube 98
jedenfalls Plan aus der TS.Zum Timer-Er und auch das Programm sind ausgereift(alles in Deutsch und einfach zu bedienen)-sind auch in F1A/C/Q verfügbar,allerdings ist die Internetseite noch nicht ganz fertig-Ich werde demnächst die Adresse bekannt geben.(Bitte noch etwas Gedult)Auf der Seite werden dann auch alle techn.Daten und Preise angezeigt-Der Verkauf erfolgt natürlich ganz Offiziell mit Rechnung und Mwst.über die Firma meines Bruders.
Gruß Ron

Ronator
23.06.2008, 21:03
Entschuldigung Geduld Glaube mit d

Ronator
23.06.2008, 21:41
Hallo Heinz
Heute sind mir die Tasten mal wieder wohlgesonnen und hatte noch was vergessen.Der F1A Flügel hat hat natürlich einen Grund-habe nichts anderes gefunden und falls mir in F1A mal die Voräte ausgehen kann ich Ihn noch als Reserve verwenden.Zülpich wird dieses Jahr leider nichts aber wir sehen uns ja zur DM ??

Ronator
23.06.2008, 22:08
Hallo Georg!
Auch ich habe am Anfang und auch heute noch für Testflüge 2Zellen 1800 mAh im Modell(mit Kabelkürzen und dünnen Schrumpfschlauch 89,9g)aber für den Wettbewerb sind 950mAh ausreichend-ist ja nur ein Start über max.25sec
Alles andere bringt nur unnötig Gewicht.
Aber bitte keine Fragen über Ampere und Strom denn da bin ich doch wirklich eine NULL.(Habe aber schon gelernt das man Strom auch riechen kann!!)
Habe mein Vorhaben dem Händler meines Vertrauens vorgetragen und Er hat mir dann Die Komponenten zusammengestellt-mit Erfolg.
Bis Dann Ron

Gummimann
07.07.2008, 21:27
Hallole,

ich finde es etwas verwirrend, das es 2 Themen Betreff Technik F1Q gibt.
Kann man diese noch irgendwie vereinen?

Ich habe dazu auch viele Fragen. Eine stelle ich jetzt einfach mal hier her:

Wie wird denn dieser Regler programmiert und was wir darin programmiert - Drehzahl, Laufzeit?

An dem Servo-Tester wie ihn Klaus vorgestellt hat ist nur ein Trimmpoti zum verdrehen. Ich kann mir nicht vorstellen wie das gehen soll.

Benötigt man dazu eine RC Fernsteuerung manuell/digital?

Am Anfang dachte ich mir, du nimmst ein ausgedientes F1B, einen E-Motor, Lipo und Ein-Aus-Schalter und machst mal Versuche. Falsch gedacht.

Vielleicht kann mir jemand helfen, damit ich nicht so dumm bleiben muß.

Nordic
11.07.2008, 13:38
Hallo Gummimann
Da gibt es wohl die unterschiedlichsten Auslegungen.
Einfacher Bürtstenmotor mit mechnischem Schalter der von einem Zeitschalter betätigt wird.
Spezielle E.Timer die einen Regler ansteuern, oder aber sofort einen Motor ansteuern können. Die haben den Vorteil das man sich langsam an den Steigflug herantasten kann.

Austrian
15.09.2008, 18:28
Hallo F1Q-Interessenten,
nach inzwischen 5 geflogenen Wettbewerben habe ich einiges über die Regler gelernt.
Vor allem: die Dinger sind viel zu gescheit! Es führt aber kein Weg an ihnen vorbei, wenn man einen brushless-Motor benutzen will (Bürstenmotore haben einfach die Leistung nicht).
Die eingebaute Intelligenz hat mir bis jetzt (glücklicherweise) nur 2 Starts echt versaut. Es wird nämlich eine Mindestspannung des Akkus abgefragt, wenn die unterschritten wird - und sei es nur im Millisekunden-Bereich - stellt der Regler einfach ab ... der Timer kriegt das aber nicht mit, und Differenz und Kurve bleiben auf Steigflug. Crash!
Das ganze ist dann auch noch Temperaturabhängig. Z.B. Puszta-Cup 2 Starts OK, dann Aussentemperatur nahe 40°C - 5s Motor statt 25! Oder Siscia-Cup: Am Vortag bei 25°C 10 Starts OK, beim ersten Start im Bewerb (12°C) 8s statt 25. Dann dickeren Akku benutzt und den Rest des Tages problemlos geflogen.
Nächstes Problem: Regler stellt nicht sofort ab, auch wenn Signal "Stop" vom Timer kommt. Und bremsen tut auch nicht jeder Regler, obwohl entsprechend programmiert ...
Noch ungelöst, habe ich in diesem RC-Forum an anderer Stelle mal gefragt, vielleicht weiß dort einer was. Wenn eine verwendbare Antwort kommt, werde ich das hier einlinken.
Vielleicht ist die primitiv-Methode mit dem Servo-Tester doch nicht so schlecht!

Austrian
15.09.2008, 18:46
Sorry, die Frage vom Gummimann war noch nicht beantwortet:

Was macht der Regler:
Er erzeugt so eine Art Drehstrom, aber genau angepasst an den bürstenlosen Motor. Über einen Anschluß wie ein Servo erhält er die Vorgabe, wie schnell der Motor drehen soll (stark vereinfacht).

Und wie geht das mit dem Servo-Tester:
Mit dem Trimmpoti erzeugt man das Signal, das der Regler dann in Motor-Steuerung umsetzt. Der Akku wird direkt mit dem Regler verbunden, die Steuerleitung mit dem Tester (evtl. will der auch noch eine eigene Verbindung zum Akku haben, dann Vorsicht bei 3 LiPos, die Spannung veträgt er möglicherweise nicht, bei 2 LiPos gehts meistens gut). Zum Fliegen dreht man das Poti auf, bis der Motor schnell genug dreht ... zum Abstellen unterbricht der mechanische Timer die Spannungsversorgung zum Tester oder - habe ich in Sisak gesehen - die Plus-Leitung zwischen Tester und Regler (d.h., den roten der drei Drähte). Dafür genügt ein Mini-Schalter, weil keine Leistung drauf ist.

Die Leitung zwischen Akku und Regler zu unterbrechen ist nicht so gut, erstens dreht der Motor dann leer weiter wenn man nicht mechanisch bremst, ausserdem braucht man Schalter mit entsprechender Belastbarkeit (10A min!), und die sind groß und schwer. Als Sicherheitsschalter allerdings wünschenswert.

Gummimann
15.09.2008, 20:23
Hallo Klaus,

vielen Dank für deine Ausführung. Ich habe inzwischen selbst experimentiert und gelötet. Mein F1Q-Modell war schon in der Luft, wenn auch nicht lange.
Ein altes F1B-Modell, Brushlessmotor ,Regler, Lipo und ein Servotester von C... habe ich dazu verwendet. Anstatt dem Drehregler habe ich Widerstände und Schalter eingebaut. Beim Drücken des Startpins läuft der Motor vor dem Wegwerfen an und wird mittels Mechaniktimer wieder gestoppt.
Zwischen Servotester und Regler würde ich keinen Schalter einbauen, sonst bremst der Motor nicht ab.
Ich habe noch keine Wettbewerbserfahrung und die Schallgrenze habe ich auch noch nicht durchbrochen.

Ronator
15.09.2008, 21:12
Hallo Heinz und Georg
Wie Versprochen die Internetseite http://www.modellbau.sde-systeme.de/
Noch nicht ganz fertig aber der Anfang ist gemacht-vorallem wenn man bedenkt das dieser ganze Aufwand eigentlich keinen wirtschaftlichen Nutzen bringt.Freiflug-Brotlose Kunst.

Nordic
16.09.2008, 12:33
Hallo Ron
Ich habe mir die Infos auf der Homepage angesehen.
Das Palmprogramm zur programmierung des Timers macht einen guten Eindruck. Sehr gut hat mir die Servicefunktion gefallen. Und das beste ist es ist in DEUTSCH geschrieben. Das mindert doch erheblich ein Fehler beim proggen.
Wenn er jetzt zu einem akzeptabelen Preis zu bekommen ist ist er doch eine echte Alternative zu anderen Timern,da man ja alles im Ländle bekommt!

Gruß Bernd

GeorgR
16.09.2008, 16:22
Hi,
der Timer sieht gut aus.

Austrian
16.09.2008, 18:12
Hallo Klaus,

...Zwischen Servotester und Regler würde ich keinen Schalter einbauen, sonst bremst der Motor nicht ab.


Was ich in Sisak gesehen habe war das gerade der Trick _das_ der Motor gebremst hat. Hängt wahrscheinlich vom Regler ab, ob er bei völligem Signalverlust auf die Bremse steigt, oder abwartet, ob nicht doch noch was kommt ...
Es ist alles soooo kompliziert ....;)

GeorgR
16.09.2008, 19:46
Es ist alles soooo kompliziert ....

Nein, nein, es ist überhaupt nicht kompliziert, wenn es nicht gerade ein Regler aus Fernost ohne Beschreibung ist.

Die guten Regler haben eine Beschreibung und lassen sich über die Fernsteuerung programmieren.

Zunächst muss man den Regler auf die Anzahl der Lipozellen (2 oder 3 einstellen). Der ist nämlich so schlau und schaltet den Motor aus, wenn der Akku zu weit entladen ist. Bei den Lipos sollte immer ein Rest der Ladung von ca. 20% im Akku bleiben, damit er nicht kaputt geht.

Dann kann man einstellen, ob nach Abschaltung die Bremse (es ist praktisch ein Kurzschluss) aktiviert werden soll. Dass sollte man auch tun, weil sonst die Latte nicht anlegt und vom Fahrtwind weiter läuft.

Austrian
16.09.2008, 20:11
Nein, nein, es ist überhaupt nicht kompliziert, wenn es nicht gerade ein Regler aus Fernost ohne Beschreibung ist.

Die guten Regler haben eine Beschreibung und lassen sich über die Fernsteuerung programmieren.


Lieber GeorgR,
was macht aber ein Freiflieger, der keine Fernsteuerung hat? Der kauft halt doch einen Regler aus Fernost, der sich nämlich vom PC aus programmieren läßt!

Das funktioniert jedenfalls besser, als die Beschreibungen der hierzulande verkauften Regler mit umfangreichen Beschreibungen, die bloß leider nicht stimmen ...

Und dass Du mir unterstellst, nicht die richtige Anzahl LiPos eingestellt, oder die Bremse vergessen zu haben, das stimmt mich traurig!

GeorgR
16.09.2008, 21:57
Lieber Austrian,

schreibe nicht "es ist sooo kompliziert", wenn Du so schlau bist.
Ich wollte Dir nichts unterstellen und Dir auch nicht zu nahe treten.

Es ist klar, dass der Ramsch aus Fernost viel besser ist, als unsere
teuren deutschen Produkte von Namhaften Firmen. Na, dass ich das nicht
erkannt habe.

Jetzt habe ich wieder etwas gelernt.

Nordic
16.09.2008, 22:10
Hallo Klaus
Wenn du einen guten Servotester benutzt kannst du auch ohne Fernsteuerung den Regler programmieren.
Nur sollte es nicht gerade der billige vom blauen Claus sein , denn der macht nicht so exakte Pulslängen.

Gummimann
16.09.2008, 22:32
Hallo

ich bin ein Freiflieger und besitze keine Fernsteuerung. Deshalb habe ich mir einen Regler mit passender Programmierkarte gekauft. Ob der nun aus Fernost kommt oder einen deutschen Namen hat weiß ich nicht. Ich habe in in einem Modellbauladen in Deutschland bestellt.
Wenn ich nun bei laufendem Motor den Kontakt zwischen Servotester und Regler unterbreche läuft der Motor ca. 5 Sek weiter bis zum Stillstand - Klaus ich denke das hängt sehr stark vom Regler ab.

Wie schon geschrieben habe ich vieles ausprobiert und rumgelötet.

Eine Fernsteuerung oder ein Servotester geben ein Konstantes Signal an den Regler. Wird diese Signal verändert beginnt der Regler zu regeln. Bekommt der Regler kein Signal mehr so kann er nicht mehr regeln.
Das ist mein Verständnis von den Reglern für die Brushlessmotoren.

Mit dem billigen Servotester von blauen C , welcher von mir noch umgelötet wurde, funktioniert meine "Freiflug"-Steuerung.

Nachdem ich nun eine größere Luftschraube draufgemacht habe 10x 25 Sek. Motorlauf hintereinander im Keller getestet habe, ist mein Regler leicht warm geworden und hat nicht immer abgebremst.
Das werde ich auf jeden Fall nochmals testen müssen.

Fehlt nur noch die Zeit um auf den Acker zu gehen.

GeorgR
17.09.2008, 02:08
Hi,

die Regler sind so konstruiert, dass bei einem Signalverlust (Sender - Empfänger oder Empfänger - Regler) der Motor abgeschaltet wird,
damit der Flieger nicht unkontrolliert weiter steigt und im Himmel verschwindet.

Wann der Motor nach dem Signalverlust abgeschltet wird, ist sicherlich von Regler zu Regler unterschiedlich.
Eine Abschaltung des Motors nach dieser Art bei F1Q wäre nicht sinnvoll, weil zu unpräzise.

Bei meinem Hinweis auf die Programmierung mittels der Fernsteuerung, wollte ich die Möglichkeiten der Einstellungen (Bremse und Lipozellen) schildern.
Selbstverständlich kann man auch, sofern der jeweilige Regler die Möglichkeit bietet, eine spezielle Programmierkarte oder einen PC (Notebook) benutzen.
Es kommt jedoch vor, dass die Regler die programmierten Einstellungen - wodurch auch immer - verlieren. Dann muss man erneut die Einstellungen vornehmen,
was mit einem PC auf dem Feld nicht immer für jeden möglich sein wird.

Eine einfache Fernsteuerung (4 Kanal) bekommt man heute mit Empfänger und 2 Servos für rund 50,-- Euro. Ein Notebook kostet das zehnfache.

dbrehm
19.09.2008, 10:11
Hallo,

gerade habe ich in einem anderen Thread einen Hinweis auf einen wirklich kleinen Servotester gefunden. Vielleicht ist der ja interessant für Eure Entwicklungen.

http://www.sinusleistungssteller.de/STEST.html

es grüßt Dieter

ricoF1
24.11.2008, 19:58
Hallo

Gab ja Interesse an meinen F1Q Modellen.
Möchte mal kurz mein Konzept vorstellen. Mit der Idee und dem Bau meines ersten F1Q Modells begann ich im Oktober 2007. Flächen und Höhenleitwerk verwende ich von einem ausgedienten F1A. Alle weiteren elektronischen Komponenten gibt es bei Robbe. Der Motor ist ein 67 g Roxxy der laut Datenblatt 1300 g Schub bringen soll. Schafft aber nur ca. 1000g. Der Motor zieht bei der verwendeten 12x7,5 Luftschraube 20 Amp. Als Akku verwende ich einen 3 Zeller Lipo mit 950 mAh wiegt 89,9g. Der Regler ist ein Roxxy Bl Control 825. Die Komponenten habe ich mir mit Hilfe eines Fachhändlers raus gesucht. Mir war es vor allem wichtig eine konstante Leistung über die 25 s zu erreichen, ohne das der Akku Schaden nimmt. Ist ja bei größeren Motoren der Fall, das die Leistung nicht konstant, bei einem 90g Akku, zur Verfügung steht. Weiterhin verwende ich einen mechanischen Zeitschalter mit 2 Funktionen und der Motor wird über einen Servotester vom blauen Claus angesteuert.
Mit einem elektronischen Zeitschalter hab ich mich noch nicht befaßt, weil ich erst mal sehen wollte wie sich die Klasse F1Q entwickelt und den mechanischen Zeitschalter hatte ich noch da.
Das Modellgewicht liegt bei 610g. Bin grade dabei Gewicht zu reduzieren auf die von mir angestrebten 570 g. Weniger ist glaube nicht möglich bei den eingesetzten Komponenten, wenn das Modell auch mal ´ne unsanfte Landung aushalten soll.
Das Modell hatte ich das erste mal im Dezember 2007 in der Luft.
Zum Einfliegen verwende ich für den Kraftflug eine Fernsteuerung. So kann ich den Flug jeder Zeit unterbrechen und es kann auch nichts kaputt gehen.
Den ersten Wettbewerb bin ich im März 2008 geflogen. Die 900 Punkt waren bei ruhiger Luft und 25 Sekunden Motorlauf überhaupt kein Problem.
Die 25 Sekunden Motorlauf halte ich übrigens für zu viel. Bei 120 bis 150 Metern Ausgangshöhe fliegt ein Modell dieser Größe jeden Wettbewerb voll. Haben uns dann auch in Sachsen geeinigt, nur noch 15 Sekunden Motorlauf zu fliegen. Da wird es schon schwieriger bei 70-100 Metern Ausgangshöhe.
Im Mai 2008 baute ich ein weiteres Modell, auf der gleichen Basis.
Und wie sich im laufe des Jahres gezeigt hat, war dieses Konzept nicht das schlechteste.
Diese neue Klasse ist für mich eine neue Herausforderung, da ich das Wettrüsten in der F1A nicht mehr mitmachen will (Zeitmangel um selbst zu bauen und zu testen und kaufen fällt aus, bei den aktuellen Preislisten). Meine Modelle sind bisher fast alle selbst gebaut. Da weis man wenigstens was drin steckt.
Die vorhandenen Regeln sind meiner Meinung nach erst mal vollkommen ausreichend und sollten auch erst mal beibehalten werden. Ich hoffe das sich noch mehr Leute finden die F1Q Modelle bauen und auch 2009 einsetzen. Dann wird sich zeigen ob ein Konzept Vorteile, bei den bestehenden Regeln hat.
Hoffe das ist erst mal ausreichend.

Gruß Enrico

hastf1b
24.11.2008, 22:22
Hallo Enrico, vielen Dank für diesen ausführlichen Bericht. Ich muß ihn noch ein-zwei mal durchlesen und hätte dann wahrscheinlich noch einige Fragen. Es wäre sehr nett von dir wenn du ein paar Bilder bringen könntest dann kann man sich alles besser vorstellen. Nochmal herzlichen Dank.

Schöne Grüße Heinz


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Austrian
26.11.2008, 11:46
Hallo Enrico,
auch von mir herzlichen Dank für die ausführliche Beschreibung.
Bitte noch eine weitere Information: fliegst Du mit Differenz- / Kurvensteuerung?
Flugbild (rechts/rechts oder senkrecht/bunt oder ..)??
Teil-Gewichte? (F1A-Flügel + Ltw geschätzt weniger als 230g, Motor+Akku+Regler ca. 180g, bleiben für den Rumpf + Timer über 200g, das scheint mir viel!)

ricoF1
26.11.2008, 22:00
Hallo
Habt ja Glück das ich grad meine beiden Modelle überarbeite und alles zerlegt hab. Hab auch festgestellt das ich die 570g noch nicht erreiche. Ist aber ohne neue Investitionen nicht machbar.
Daten:
Rumpf mit Flächensteuerung und Motorschutzkappe 142g
Flächenverbinder 14g
Zeitschalter 26g
Motor mit Befestigung 71g
Spinner mit Luftschraube 29g
Regler 34g
Servotester mit Microschalter 8g
Akku 90g
Flächen und Höhenleitwerk 176g

Gesamt 590 g

Hab schon noch paar Reserven beim Rumpf mit ´ner ordentlichen Form sind bestimmt noch 10-20g machbar. Und die neuen Regler wiegen auch blos noch 29g.
Aber wie gesagt muß auch alles so stabil sein, das es auch mal ´ne unsanfte Landung aushält. Hab mein erstes Modell schon 3 mal in den Boden gesteckt und bis auf ´ne angebrochene Endleiste und ´nem angebrochenen Holmen (war alles leicht zu reparieren) ist nichts passiert:) . Hab ich schon anders gesehen:cry: . Und übrigens die Modellgewichte der anderen Q-Flieger aus Sachsen liegen auch noch über 600g.
Mein Steigflug ist eine stabile rechts Spirale. Bei der im Kraftflug die Innenfläche ca. 3mm angestellt ist.
Senkrechten Steigflug hab ich auch probiert. Ist aber bei dem kleinen Motor und dem hohen Modellgewicht nicht machbar.
Wenn ich alles wieder zusammen hab, kann ich euch auch ein paar Bilder zur Verfügung stellen. Wird aber noch 2-3 Wochen dauern.

Enrico

Michael Sondhauß
08.12.2008, 06:21
Hallo Leute!

Ich weis nicht ob das schon mal angesprochen wurde. Mir ist da so ein Gedanke gekommen. Steht im Regelwerk für F1Q eigentlich beschrieben wie der Start zu erfolgen hat? Weil rein von der Sache her könnte man das doch nach F1B Manier machen. Also das der Motor erst in der Luft, demzufolge verzögert anläuft?
Unabhängig davon das es vielleicht Probleme bereitet das der Propeller auffaltet.
Gibt es da eine Einschränkung oder ist das, rein von der Sache her, möglich?


Grüße, Schnuller

dbrehm
08.12.2008, 07:53
Hallo Schnuller,

Ich habe hier in Baden-Württemberg am Rande von Wettbewerben Versuche mit umgebauten F1Bs gesehen. Es wurde auch mit verzögertem Anlauf von ca. 1/10s experimentiert (gesteuert über einen E-timer). Im Moment des Motoranlaufs bremst das Modell sichtlich ab; es ergab sich eine nicht immer sehr hübsche Flugbahn. Zweite Beobachtung - jetzt unabhängig von der Startverzögerung: es zeigte sich, daß der senkrechte Steigflug trotz ausreichendem Schub sehr schwer zu steuern ist. Vielleicht wäre das mit kleineren Propellern und höheren Drehzahlen einfacher (da müßtest Du eigentlich mehr dazu erzählen können!) Eine kurze und unvollständige Abschätzung meinerseits zeigte allerdings, daß man für dieses Vorhaben bei den verwendbaren Akkus schnell an die Amperegrenze kommt. Außerdem soll das bei der F1B-Größe ja nicht zu schwer werden.

es grüßt Dieter

Michael Sondhauß
08.12.2008, 09:21
Kann ich mir gut vorstellen das es beim Anlaufen eine Verringerung der Fluggeschwindigkeit gibt. Es dauert ja ein wenig bis der Motor seine Drehzahl erreicht hat und die Luftschraube richtig arbeitet.
Wie das nun ist, mit den Modellen in F1B Größe, dazu werde ich bis Silvester selber Erfahrungen haben. Unser F1Q wird bis Mitte der Woche fertig sein.
Ich hab schon mal den Motor laufen lassen. Dabei ist mir aufgefallen das mehr Kraft da ist als z.B. bei einem F1P Modell. Das Modell wurde aber noch nicht gewogen. Wenn es fertig ist und funktioniert kann ich ja mal ein Foto machen.
Mir ist auch aufgefallen, dass die meisten Propeller mit recht großer Steigung verwenden. Da wird man probieren müssen. Anzunehmen ist aber, dass eine große Steigung nicht immer die beste Lösung darstellt. Der Schlupf wird größer und die Geschwindigkeit, bei der der Propeller seinen Arbeitsbereich hat, steigt auch.
Deswegen werden ja in Speedklassen große Steigungen geflogen. Schaut man sich die Beschleunigung dieser Modelle an, stellt man fest, dass sie an Anfang wie ein Wassertropfen in der Luft hängen. Erst bei erreichen einer bestimmten Vorwärtsbewegung funktioniert das System richtig.
Deswegen denke ich, dass eine große Steigung für das schnelle Steigen nicht optimal ist. Man müsste die Steigung an, die im Steigflug erreichte oder erreichbare Geschwindigkeit, anpassen. Kann aber sein das ich hier falsch liege. Elektromotoren haben eine andere Charakteristik als Verbrenner. Also auch anderes Drehmoment usw. Wie gesagt, da müssen wir erstmal selber probieren.
Was ich aber prinzipiell machen würde, ist mit 3 Zellen zu fliegen. Also bei Lipo Akkus. Im Datenblatt der Motoren ist u.a. die Drehzahl pro Volt angegeben. Deswegen bedeutet 11,1 V mehr Drehzahl als bei 7,4 V. Der gleiche Propeller müsste dann auch besser gehen. Natürlich ist da aber wieder die Betrachtung des Stromes durchzuführen. Nicht das Akku, Regler oder Motor überlastet werden.
Wie gesagt, erstmal selber Erfahrungen sammeln bevor man große Weisheiten von sich gibt.

Grüße, Schnuller

Austrian
08.12.2008, 15:34
Das machen zwar (fast) alle F1B-Flieger, weil die gekauften Modelle das drin haben. Es gibt aber theoretische Untersuchungen, dass das überhaupt erst einen positiven Einfluß haben kann, wenn die Wurfgeschwindigkeit beim Start deutlich über 10m/s liegt. Dabei ist nicht berücksichtigt, dass bei den meisten ein kräftigerer Wurf weniger genau ist, und die genaue Richtung ist auch enorm wichtig.
Mit dem vergleichsweise "lahmen" Anlauf des E-Motors erwarte ich keinen Vorteil. Noch schlimmer würde es bei der Verwendung von Ni... Die brauchen einige Sekunden zum "Aufwärmen" und geben dann erst volle Power ab.
Zum Thema Propeller-Größe: Ich bin versuchsweise mal etwas 'runtergegangen (Steigung und/oder Durchmesser), das Modell wurde mit der kleineren Latte leichter zu beherrschen, kam aber nicht ganz so hoch. (eigentlich elementar). Man muß bestimmt mit jeder Modell/Motor-Kombination den besten Prop erfliegen (es gibt angeblich Leute die das errechnen, ich kanns nicht!).

Es hört sich aber erfreulich an, wieviele Leute da am arbeiten sind, hoffentlich kommen die auch alle zu den Wettkämpfen!

Das ist einer meiner Wünsche fürs Neue Jahr ....

Michael Sondhauß
15.02.2009, 10:11
Hallo Freunde!

Ich möchte mal wieder was von mir hören lassen und die Gelegenheit wahr nehmen ein F1Q Modell vorzustellen.
Es handelt sich um ein Modell welches in die Größenordung von F1B Modellen einzuordnen ist. Der Grund dafür ist einfach erklärt:

Flügel und HLW waren vorhanden und die Komponenten wie z.B. der Motor, passten auch zur Modellgröße. Außerdem hat Klaus Salzer mir mal gesagt was er so verwendet. Dies diente zur Orientierung.
Als Neuteil musste nur der Rumpf hergestellt werden. Auch hier waren noch Teile vorhanden. Das Vorderteil ist ein weiteres F1B Teil und der Leitwerksträger ist noch von den F1P Modellen übrig gewesen. Der Parasol ist so aufgebaut das er die gesamten Komponenten wie Akku, Servos und Timer aufnehmen kann. Diese sind erreichbar durch eine Öffnung die aus dem Rumpf herausgeschnitten wurde und über Stahldraht wieder verschließbar ist.

Zur Aufnahme der Servos und zur Stabilisierung des Rumpfes wirde ein mit Kohle belegtes Balsabrett eingearbeitet. Der Einbau ist auch auf den Fotos ersichtbar.

Was ist eingebaut? Die Servos sind die kleinsten die es in unserem Modellbaugeschäft gab ( 4,5g ). Der Motor ist ein Hacker A 20 – 50, Luftschraube 23x12 Cam – Speed, ein 8A Regler, 3 – zelliger Lipo Akku mit 350 mAh und ein elektrischer Zeitschalter von Ron Aßmuß.

Was die Abstimmung Motor – Luftschraube – Akku betrifft, ist diese bestimmt noch nicht optimal. Der kleine Akku ist aber recht leicht ( 38,5g ). Dies wirkt sich positiv auf das Gesamtgewicht aus. Auch sollte dies kein reines Wettbewerbsmodell werden. Viel mehr ging es darum das Programmieren des Timers und den Umgang damit zu erlernen.

Insgesamt wiegt das Modell 266g. Das könnte sicher auch noch nach unten korriegiert werden. Aber bis jetzt macht sich ein zufriedenstellender Eindruck breit. Das Modell fliegt stabil im Kraftflug, egal ob 15 oder 25 sec, und die Gleitleistung ist gut. Mit 15 sec. ist allerdings thermische Unterstützung sinnvoll. Die erreichte Ausgangshöhe würde ich auf 60 – 70m schätzen. In Verbindung mit dem Zeitschalter von Ron lassen sich alle Phasen sehr gut einstellen. Der Motorlauf lässt sich in 10 Einzelphasen unterteilen, der Übergang ist in 3 Schritten programmierbar, gefolgt von der Nachdrückphase, der Gleitflug lässt auch 10 unterschiedliche Phasen zu und zusätzlich kann nach der Landung noch ein Summer aktiviert werden. Der Timer verfügt über 6 Steckplätze.

Es handelt sich auch um speziell für F1Q entwickelte Software. Der Timer „schläft ein“ wenn man längere Zeit auf einen guten Moment wartet ( Strom sparen! ), bei den Servos lässt sich unter anderem die Drehrichtung ändern und der Zeitschalter erkennt auch den Regler und macht die nötigen Schritte ( z.B. Aus – Vollgas – Aus ) von allein. Es sei noch erwähnt das es auch Varianten für F1A und F1C gibt.

Wie gesagt, der Flieger ist sicher nicht das Optimum, aber seine eigentliche Aufgabe hat er bis jetzt gut erfüllt. Auch ist schon ein Wettbewerbseinsatz zu verzeichnen.

Sollte es eventuell noch fragen geben, dann einfach stellen!

Grüße, Schnuller


P.S.: das mit den Bildern hat noch nicht geklappt, ich reiche die schnellstmöglich nach!

Michael Sondhauß
15.02.2009, 10:58
.

hastf1b
14.08.2009, 14:45
Neues Design für F1Q.:):;)


331773


Gruß Heinz

Austrian
26.12.2009, 18:30
Hallo F1Q-Freunde:
Ich habe mal in den neuen FAI-Kalender reingeschaut ... da sind viel zu viele Bewerbe aufgeführt, bei denen F1Q nicht im Programm ist!
Mein Vorschlag:
Schreibt möglichst bald alle Veranstalter der Bewerbe an, zu denen ihr gerne fahren würdet und bittet darum F1Q mit aufzunehmen.
Ich habe schon einige mails auf den Weg gebracht und auch schon ein paar positive Rückmeldungen ... aber nicht genug!
Wenn aber genügend Anfragen kommen - wer weiß!
Also, ran an den PC!

Motorfreiflieger
06.01.2010, 19:08
Flugerlebnis mit einfacher Technik
Ein Bausatzmodell für den F1Q-Einstieg ist verfügbar bei www.modellbau-thiele.de.Das Modell ist im Aufbau einfach gehalten und dafür konzipiert erste Erfahrungen mit dem elektrischen Freiflug zu machen. Es hat eine Rohrholm-Rippentragfläche. Der Rumpf besteht aus CNC gefrästen Sperrholzteilen und hat als Leitwerksträger ebenfalls ein gewickeltes Carbonrohr.Im Bausatz sind alle zum Aufbau des rohbauferigen Modells notwendigen Teile enthalten.Nur das Bespannungsmaterial muss noch zusätzlich beschafft werden,damit jeder seinen persönlichen Vorlieben den Vorzug geben kann.Eine Empfehlung für einen geeigneten Antrieb wird in der Anleitung beschrieben.

Hier noch ein Link :
http://www.youtube.com/watch?v=Sxbniu21pE4


Viele Grüße vom
Motorfreiflieger

Joo
06.01.2010, 20:35
Wieso findet man den F1Q Bausatz nicht auf der Homepage?
Ansonsten ein sehr schönes Modell + Video!

mfg,
joo

Motorfreiflieger
07.01.2010, 20:22
Hab grad auf der HP nachgesehen,die Infos sind jetzt verfügbar.
Und hoffentlich in der kommenden Saison einige neue F1Q-Teilnehmer ;)

Gruß vom Motorfreiflieger

hastf1b
08.01.2010, 11:08
Hallo Motorfreiflieger, könntest du bitte vorab schon mal sagen welcher Motor, Timer und Akku vorgesehen sind. Und wieviel das Ganze ungefähr kostet (ohne Baukasten). Danke.

Schöne Grüße Heinz

Motorfreiflieger
08.01.2010, 16:45
Im vohandenen Modell ist als Motor ein Dymond 2826 eingebaut.Den gibts als Combo mit Regler für rund 35 €. Als Luftschrauben eigenen sich z.B. AeroCAM in der Größe 11x6 bis 12 x8.Mit Mittelstück sind die für 15 € zu haben.Der Timer hat als Herzstück die Elektronik von K.Salzer. Mit Servo ,das für 5 € vom großen blauen Elektronikhändler, kommt man auf Materialkosten von reichlich 30 €. Akkus in der Größenordnung 3s / 600-800 mAh sind für 15-25 € zu haben. Dann noch Klebstoff,Bepannmaterial,Lack.Wenn man alles (einschließlich Bausatz) zusammenrechnet bleiben die Gesamtkosten unter 200 €.

Viele Grüße vom
Motorfreiflieger

hastf1b
08.01.2010, 16:51
Hallo Motorfreiflieger, vielen Dank da kann man schon was mit anfangen.

Gruß Heinz

Eugen
13.10.2011, 07:55
Hallo liebe F1Q Flieger.

Ich habe eine Frage zu Stromzufuhrenterbrechnung am Motor.
Wodurch wird Stromzufuhr vom Akku zum Motor abgestellt?

Gruß Eugen

Motorfreiflieger
13.10.2011, 17:21
Hallo Eugen,

der Motor wird über einen normalen Brushless-Motor Controller(ESC) aus dem RC-Bereich angesteuert.Dieser wiederum erhält seine Signale vom elektronischen Timer. Es gibt auch Lösungen, wo anstatt des elektronischen Timers zu Signalgeneration eine Servotesterelektronik eingesetzt wird. Diese wird dann über einen Microschalter vom in diesem Fall mechanischen Timer angesteuert,um den Motor abzustellen.

Viele Grüße vom
Motorfreiflieger

Eugen
14.11.2011, 15:38
Vielen Dank Motorflieger!

Ich habe auch noch eine weitere Frage:

Gibt es eine Formel oder Faustregel zum Standschub eines Motors und dem Gesamtgewicht eines Models?
Welchen Standschub soll zum Beispiel ein Motorset haben, wenn ein Modell sagen wir mal 450g wiegt?

Gruß
Eugen

F1H-NFlyer
15.11.2011, 09:51
Hallo Eugen,

Eine Faustformel für den Standschub gibt es nicht. Es kommt drauf an, wie man steigen will: Senkrecht, dann muß der Standschub wesentlich größer als das Modellgewicht sein. Wenn man moderat steigen will, muß er kleiner als das Modellgewicht sein. Der ungünstigste Fall ist ein Standschub=Modellgewicht. Wenn eine Störung auftritt, kann sich das Modell an die "Latte" hängen. Der Steigflug wird also unkontrolliert.
So viel als Anmerkung. Für die Auslegung eines Antriebs sind die Programme:"Drive Calc" sowie "Prop Calc" zum Downloaden auf der Homepage von Gerd Giese sehr zu empfehlen.

Grüße Peter

Eugen
15.11.2011, 16:21
Danke Peter!
Werde bestimmt dorthin auf die Suche gehen. Inzwischen habe ich einfach sämtliche seiten mit Brushless Motoren durchgeschnüffelt.
In TS 2/2009 gibt es Tabelle mit F1Q-Modellen, wo sämtliche kurze Infos gibt. Ich habe einfach die Modellgewichte mit den angegebenen Motoren und deren Schubkraft ausgewertet. Es sieht danach aus, dass die schnellsteigende Modellen etwa das zweifache an Schubkraft zum Modellgewicht bieten.
Einige etwas mehr und die anderen etwas weniger. Die umgebauten F1B Modelle haben ein Verhältnis ca. 1,5 bis 1,8 zum Modelgewicht. Natürlich es ist keine Regel sondern die Versuchs- und Erfahrungswerte.

Gruß
Eugen

Gummimann
15.11.2011, 19:03
Hallo Eugen und sonstige Q-Interessierte,

Den richtigen Motor für eine bestimmte Gewichtsklasse zu finden ist nicht so einfach.

Ich habe Versuche in F1Q mit 19dm² großen Modellen gemacht. Nun sollte der Motor nichts wiegen und viel Power haben. Ich habe einen Motor mit 26gr. (entspricht ca.10% des Fluggewicht) verwendet. Versprochen wurde ein Standschub mit 400gr. - heute weiss ich daß der Standschub beim Fliegen gar nichts bedeutet. Einfach gesagt hat der Standschub nur eine Bedeutung wenn das Modell in der Vorwärtsbewegung steht. Wie oft ist das der Fall?:confused: Nicht einmal beim Start, denn dort wird das Modell geworfen.

Meiner Meinung nach ist die Verwendung eines Motors welcher das 1.5-2fache Modellgewicht zieht nicht falsch.

Die einfachste Möglichkeit zum Überprüfen ob ein Motor + Prop das Modell hochzieht: Modell senkrecht halten und Motor einschalten und fühlen, ob das Modell nach oben gezogen wird.


Eine nicht zu verachtende Frage ist wieviel Leistung benötigt mein Antrieb und wieviel Leistung darf ich verbrauchen(5Ws/g). Wie lange darf mein Motor laufen?

Man kommt nicht darum viele verschieden Props zu kaufen und auszuprobieren.

meint der Gummimann

Motorfreiflieger
15.11.2011, 20:00
Hallo zusammen,

wie der Gummimann schon richtig geschrieben hat, ist es mit etwas Experimentieren verbunden um einen Antrieb optimal auf das Modell abzustimmen. Der Standschub ist da nur eine untergeordnete Größe. Eigentlich hilft er nur beim Beschleunigen aus dem Stand. Bei zunehmender Fluggeschwindigkeit nimmt die Schubkraft dann ab, bis sich ein Gleichgewicht aus der Summe Schwerkraft des Modells und dessen Luftwiderstandskraft und der dann noch vorhandenen Schubkraft des Propellers einstellt. Ab diesem Zeitpunkt beschleunigt das Modell nicht mehr. Damit lässt sich auch keine Faustformel für den notwendigen Standschub ableiten, da ja meistens keine genauen Daten über das Ansteigen der Widerstandskraft am Modell vorliegen. Die bisherigen Erfahrungswerte, bei denen ab dem Faktor Standschub = mindestens Modellgewicht x 2 brauchbare Ergebnisse beim Steigflug zu erzielen sind, sagen noch nicht viel über die Energieeffiziens dieser Konstellation aus. Hier wird die nächste Zeit noch ein interessantes Experimentierfeld vorhanden sein.

Viele Grüße vom
Motorfreiflieger

F1H-NFlyer
16.11.2011, 20:25
Hallo,

Wie schon erwähnt, bieten die Auslegungsprogramme "DriveCalc" und "PropCalc" recht gute Unterstützung bei der Auslegung von E-Antrieben. Die Ergebnisse lassen sich gut auf F1Q übertragen. PropCalc enthält zwar nur wenige Propellertypen, erlaubt aber recht einfach die Simulation weiterer, baugleicher Propeller (Steigungs-/Blattbreitenverlauf, Verstellwinkel). Das Programm ermittelt den Verlauf von Schub, Leistung und Wirkungsgrad in Abhängigkeit vom sog Fortschrittsgrad. Helmut Schenk, der Entwickler des Programms, bietet ein Tutorial an, in dem die Begriffe erläutert werden.

Mit den erhaltenen Werten aus beiden Programmen kann nun hin und her jongliert werden und man erhält eine recht gute Übersicht über das Verhalten des Antriebs während des Steigflugs. Dabei ist natürlich auch der Verlauf des Wirkungsgrades von Motor und Propeller für eine energie-optimale Auslegung von Interesse. Es bleibt also spannend, wie Motorfreiflieger voraussagt.

Grüsse

Peter

TEPPO S
27.02.2012, 19:07
Hallo Alle !

Firma ffelectronics hat Energi-Limiter für F1Q fertigbringen.
Es arbeitet mit Sidus F1Q-Timer und mit bekannten E-Timers.
Mehr Info später...
Ihr Teppo

TEPPO S
11.03.2012, 20:38
Hallo Alle!
Hier is mehr Info über Sidus F1Q-EL.

www.ffelectronics.com/LimitersF1Q.htm

Grüsst Teppo

F1H-NFlyer
12.03.2012, 14:36
Hallo Teppo,

Hast du schon einen Preis für das Teil?

Viele Grüße

Peter

Motorfreiflieger
12.03.2012, 16:10
Hallo F1H-N Flyer,

ich habe etwas von einem Preis von 90 € gelesen. Da ist doch der Abstand zum UniLog nicht sehr groß, wenn man dessen umfangreichere Funktionen mit betrachtet. Was ich beim Sidus EL auch vermisse, das er scheinbar das Signal vom Timer nicht durchschleift und bei Energieende abschaltet. Damit könnte praktisch ein Timer so programmiert werden, das er nach dem Limitersignal den Motor wieder startet. Aber vielleicht habe ich diese Funktion auch nur noch nicht gefunden.

Viele Grüße vom
Motorfreiflieger

TEPPO S
14.03.2012, 21:45
Hallo!
Preis stimt 90 Euro, aber, leider, erste Serie ist ausverkauft.
Neu Start!
Ich glaube, dass ist problem mit allem "Palm"-programiertbare E-timers, in welchen kann mann ins inneren Program eingreiffen und spielen anfangen. Ich glaube es funktioniert auch mit Unilog als EL.
Ich habe erfarung mit SidusF1Q-timer. Mann programiert Timer mit specielle Konsol. Ohne Timer nach Fabrik senden, es ist absolut unmöglich mit Timer etwas zu spielen. Sidus F1Q- Timer lass nicht Motor neu starten!
Teppo

hastf1b
20.04.2015, 13:28
Eine Frage an die F1Q Experten. Kann man die E-36 Klasse in F1Q fliegen?

Heinz

Motorfreiflieger
20.04.2015, 17:53
Hallo Heinz,

selbstverständlich kannst Du Modelle nach E-36 auch in F1Q einsetzen. Du musst nur das Energielimit und die maximale Motorlaufzeit einhalten, entweder mit Limiter oder mit einer ausgemessenen Motorlaufzeit. Mehr Beschränkungen kennt das F1Q-Reglement nicht. Ich habe selbst schon erlebt,dass E-36 Modelle im F1Q-Wettkampf eingesetzt wurden.

Viele Grüße vom
Motorfreiflieger

hastf1b
20.04.2015, 18:23
Danke.:)

Heinz

Freiflieger_Marcel
20.04.2015, 22:05
Hallo Heinz,

dem Motorflieger kann man nur zustimmen, jedes E36 Modell passt in die Q Richtlinien solange das Energielimit eingehalten wird. Jedoch ist das bei unseren, im internationalen Vergleich, recht schweren E36-Modellen schon bei 10s aufgebraucht. Das entspricht in etwa 70 Meter. Da die Modelle ungesteuert fliegen, ist auch nicht mehr drin. Demnach empfehle ich ein E36 Modell nur im Notfall in der Q einzusetzen ;). Aber ich denke wenn man das macht ist es eh mehr ein Fall von - mehr Teilnehmer = mehr Spaß :).

Grüße Marcel

hastf1b
20.04.2015, 22:20
Hallo Marcel, was meinst du mit "recht schweren E36-Modellen". Ist das von den Regeln her vorgegeben oder sind die Modelle nur beim bauen zu schwer geworden?

Heinz

Freiflieger_Marcel
20.04.2015, 23:19
In den USA liegen die meisten E36 mit dem "Pearl" und Super-Pearl Konzept bei 150-160g. So minimalistisch bauen wir (mein Vater und ich) nicht, allein schon, weil wir nicht wollen, dass die Akkus nur mit Klett unterm Rumpf im freien hängen. Heißt der Rumpf ist etwas schwerer. Als nächstes sind unsere Profiltiefen mit 170mm sehr viel größer. Aber um mal die Frage richtig zu beantworten: wir bauen einfach schwerer  gibt sonst nur ein vorgeschriebenes mindestgewicht von 120g

Grüße Marcel

hastf1b
21.04.2015, 10:18
Danke. Ich muss mir das mal überlegen. Habe noch eine leichte Wakefield. Aber das wäre dann die vierte Wettbewerbs Klasse. ;)

Heinz

Freiflieger_Marcel
21.04.2015, 13:03
Mit etwas Glück können wir bald E36 in Form der F1S fliegen. Ich bin auch grad am konstruieren für einen neuen E36 Flügel, wenn du magst kann ich später die DXF Dateien dazu schicken.

Ludger F.
16.09.2015, 16:46
Wie errechnet man denn die Motorlaufzeit und welche Laufzeit ist überhaupt erlaubt?Gibt es Einschränkungen was Lipoanzahl und Strom angeht?

Freiflieger_Marcel
16.09.2015, 23:54
Hi,

Die Motorlaufzeit die maximal erlaubt ist beträgt 40s. Abhängig vom Modellgewicht hast du 4J Energie pro Gramm zur Verfügung bis zu einem Maximum von 2000J. Pauschal gesagt rechnest du deine verfügbare Energie aus und misst wie viel Strom dein System zieht. Multipliziert mit der Spannung erhältst du deine elektrische Motorleistung. Die verfügbare Energie geteilt durch die Leistung ergibt deine zulässige Motorlaufzeit. Da Spannung und Stromstärke nie konstant sind ist es angebracht einen Energiemesser der Wmin oder Ws misst zu verwenden, oder eines der käuflichen Systeme wie der Sidus limiter von ffelectronics oder unilog mit unidisplay.

Grüße Marcel