PDA

Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Schwerpunktproblem ! 200g Blei oder ungünstige Akku Position in Kauf nehmen ?



wolfgangw90
12.11.2002, 21:10
Hallo,
also bei meinem Jet Trainer gibt es nach Turbinenumbau ein kleines Problem mit dem Schwerpunkt. Das Problem könnte ich durch 200g Blei in der Nase lösen oder durch Umpositionierung des Turbinenelektronik Akkus recht dicht an dem Empfänger bzw. den zu dem Flächenservos gehenden Kabeln. Naja was ist jetzt besser. Der Vogel wiegt vollgetankt seine 8-9 kg. Derzeit ist der ECU Akku wenige cm von der Turbine entfernt und hat einen Abstand von 40 cm zum Empfänger und 10 cm zum nächsten Flächenservo Kabel. Wenn ich den Akku verschiebe ist er 15 cm vom Empfänger entfernt, jedoch gehen alle 4 Flächenservokabel direkt (bzw. wenige mm) an dem Akku vorbei.

Was würdet Ihr machen ? Was habt ihr an Blei drinne ?

Eberhard Mauk
12.11.2002, 22:00
Hallo Wolfgang,
was für ne Elektronik und welcher Empfänger?
Teste das ganze mal mit provisorischem Umbau ob sich was an der Bodenreichweite ändert.
Blei würde ich erst als letzte Lösung einbauen.
Ich habe grade mal 20 cm Abstand zum Empfänger, und der Fernsteuerungsakku ist direkt beim Turb.-Akku. früher mit Jet-Cat heute mit Pro-Jet-Eagle.
Wenn du nicht ne empfindliche Empfängerkonstellation hast, sollte es mit näher am Empf. eingebautem Turbinenakku gehen.
Gruß
Eberhard

[ 12. November 2002, 22:21: Beitrag editiert von: Eberhard Mauk ]

wolfgangw90
12.11.2002, 22:08
Hallo,
und danke schonmal. Ist eine neue ProJet mit nem DS20 SPCM Empfänger. Ist halt bloß ein wenig Aufwand das ganze umzubauen. Aber wenn´s Fehlerfrei geht mit Sicherheit besser wie Blei. Dacht eher es gibt Probleme weil die Flächenservokabel (digital Servos) dann direkt auf der ECU Batterie lang laufen werden ????

Eberhard Mauk
12.11.2002, 22:44
Hallo,
must echt probieren, mit der HF-Problematik kann dir keiner genau sagen, was passiert. Aber du hast vom Empfänger her schon das Optimum. Ich denke schon das müsste gehen.
Eberhard

Spunki
12.11.2002, 23:09
Hallo Wolfgang

Ich würds auch erstmal ohne Blei probieren - 200g sind eben 200g und fast soviel wie vier zusätzliche Servos ... und wenn das alles nichts nützt würd ich bevor ich Blei reingebe noch € 87,50 in folgendes Ding investieren: http://www.megra-elektronik.de/html/servo-extender.html

Damit hast Du dann alles vollständig galvanisch vom Empfänger getrennt (Servos + ECU) ... das Ding hat bei mir die Boden-Reichweite nahezu verdoppelt ...

Grüße Spunki

elwood
13.11.2002, 09:26
hallo wolfgang,

das nenne ich mal eine gute frage!!! :) :)

normalerweise würde ich eberhard´s ersten kommentar völlig zustimmen, weil einfach ausprobieren die beste methode ist. aber bedenke ich bin ein verfechter des reichweitentest´s mit ausgefahrener (!!!!!!) antenne!

ich bin lediglich der meinung, wenn du nicht sicher bist, dann machen den jet´s 200 gr mehr oder weniger nicht viel aus! die start- und landegeschwindigkeit ist hiervon ein wenig betroffen! welchen trainer fliegst du eigentlich, weil zum hottischwerpunkt könnte ich dir einiges sagen! :eek:

servus
thomas

Michael Haefner
13.11.2002, 12:05
Hallo Wolfgang,

ich habe die selben Komponenten wie Du. Turbinen-, Empfängerakku und ECU sind übereinander, nur durch 3 mm Schaumstoff getrennt ca. 20 cm vom Empfänger entfernt angeordnet. Alle Servokabel verlaufen parallel zu den Akkukabel. Das Antennenkabel hat aber min 10 cm Abstand von allen Leitungen und führt so zu der Stabantenne.
Bisher hatte ich noch nie die geringsten Empfangsprobleme (bei 5h Flugzeit).