PDA

Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Wie krieg ich den Propeller ab?



GC
15.06.2008, 08:47
Das Mittelstück meiner Klapppropeller ist mit Inbusschrauben befestigt. Bei manchen dreht sich beim Anziehen schon von Anfang an der Schlüssel durch. Diese hole ich sofort raus und entsorge Sie.
Nun habe ich aber 2 Schrauben, die ich nicht mehr rausbekomme. Hm evtl zu fest angeknallt oder taugt mein Werkzeug nix oder die Schrauben. Ich habe jetzt den Schlüssel um 3mm gekürzt, falls dieser verwürgt wäre. Das half auch nicht.
Ich denke schon daran, den Inbusschlüssel mit Sekundenkleber in die Schraube zu kleben.

Oder wer kann mir hier helfen? Gibt es etwas außer Ausbohren?

Maistaucher
15.06.2008, 09:04
Evtl. soo (http://rc-network.de/forum/showthread.php?p=785077#post785077) ?

Sorry, ist mir so rausgerutscht.
Wünsche dir, dass sich noch jemand mit einem ernsthaften Vorschlag meldet.
;)

Teckflyer
15.06.2008, 09:21
Hallo,

ich hab schon oft folgendes gemacht wenn eine Inbusschraube innen rund war:
Meistens sind die Torx- Schlüssel minimal größer als die Inbusschlüssel. Ich hab dann den nächst größeren Torxschlüssel genommen und vorsichtig in die kaputte Schraube geklopft bis er gut sitz und dann kann man die Schraube auch wieder lösen!
Probiers einfach mal!!!! Viel Glück


Gruß Holger

Andreas Maier
15.06.2008, 09:22
Bei einem normalen Mittelstück,bei dem man den Spinner entfernen kann
ist Maisis Tipp,genau richtig nur nicht genügend präzisiert.

---

Ideal ein Helfer welcher das Modell hällt. ( Person oder Stativ )
Dann das Mittelstück auf eine große saubere Stahlplatte ( oder Schraubstock ) auflegen.
Nun nimmt man einen Biteinsatz steckt diesen in die Maden-/Stiftschraube
und gibt auf diesen einen kräftigen Schlag mit dem Hammer.
Hierdurch setzt sich das Gewinde und die Planfläche der Schraube,
wodurch diese nun Luft hat und somit locker sein sollte.

- Dies ist Beidseitig durchzuführen. -

- -

Bei Mittelstücken,wo der Spinner nicht entfernbar ist nimmt man einen
langen Innensechskanntschlüssel und spannt diesen sehr fest in den Schraubstock.
Dann die eine Stiftschraube auf diesen einfädeln.
Nun kann man wiederum mit einem Bitteinsatz auf die nun obere Schraube
mehrere leichte Schläge geben,wodurch das ganze gelockert wird.

- Bei solchen Aktionen immer den richtigen Innensechskannt nehmen,denn
wenn die Stiftschraube sich aufweitet verspannt sich diese noch mehr ! -

- - - -

Um vor solchen Mühen geschützt zu sein,sollte man diese
Stiftschrauben gegen normale Zylinderkopfschrauben getauscht werden. ;)
Größerer Innensechskannt schützt vor " ausschlagen/ausnudeln " und das
Innengewinde vor Schmutz was auch so manches Gewinde verklemmen läßt.



gruß
Andreas

GC
15.06.2008, 10:32
Danke erst mal an maistaucher, Holger und Andreas.

Die Idee mitden Torx-Schlüssel ist schon mal gut. Allerdings muß ich dazu den Spinner zerstören.

Evl komme ich noch auf den Vorschlag von maistauer zurück.

Ich dachte schon an einen linksdrehenden Fräser, der sich dann in den Inbus frist und raus damit.

Andreas Maier
15.06.2008, 10:53
Linke Bohrer gibt es genau für solche Fälle !

Aber schau mal nach einem langen 1,5mm Durchschlag ( die vorderen 5-10mm ) dann 3mm
diesen kann man auch in den Schraubstock spannen. ;)


gruß Andreas

Maistaucher
15.06.2008, 11:19
Wie ich aus unzuverlässiger Quelle weiß,
soll noch in diesem Jahr ein Magazin-Bericht erscheinen:
"Andreas Maier, Lösen von festsitzenden, lösbares Sichern und unlösbares Fügen von losen Schraubverbindungen"

:rolleyes:

GC
15.06.2008, 13:39
Also ich habe nun eine total alternative Methode angewandt:

Am besten ich schreibe einen Bericht für´s magazin, bevor zu viele die Maistaucher-Methode (Hammer) anwenden ;) , denn meine ist eine Spur - aber wirklich nur eine Spur - eleganter. Sorry, dies konnte ich mir jetzt nicht verkneifen.

Zum Gluck war der Spalt zwischen Spinner und Rumpf recht breit. In diesem Spalt konnte ich dann eine flache Blechschere reinstecken, ohne allerdings zu zu zwicken. Die Motorachse wurde zwischen den Scherenhälftenplaziert. Dann habe ich vorsichtig mit einem Schraubenzieher rechts, links, rechts etc. von der Achse zwischen Schere und Spinnermittelstück Druck ausgeübt. So habe den Spinner mit Mittelstück nach vorn gehebelt und letztendlich abgezogen. Nun konnte ich die verwürgten Madenschrauben ganz leicht rausdrehen.