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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Ellipse 4 Racing mit EMA???



Merlin 158
17.07.2008, 21:46
Hallo,

habe mir eine Ellipse 4 Racing gekauft und möchte darauf einen "Motoraufsatz" montieren.

Ich bin nur ein Hobbyflieger und möchte auch im Flachland fliegen.

Mir reicht eine normale Steigrate!!!

Meine Elli hat kein Mittelteil und somit auch keine Schrauben mit denen ich den EMA auf dem Rumpf befestigen kann.

Ist es ratsam, wie bei der Amigo-und Cirruszeit, den Aufsatz mit Gummis zu befestigen?????

Hat jemand Erfahrung mit Motorisierung, EMA-Bau und dessen Befestigung.

Bin für jeden Tipp dankbar!


mit thermischem Gruß

Alfred

wakuman
17.07.2008, 22:00
Alfred
mit Gummi wuerde ich das nicht machen.

Bei 2 teiligen Flaechen zwischen Wurzelrippe und Rumpf ein befestigungsteil anbringen schaut auch nicht so gut aus und man hat dann meist einen spalt.

Vorstellbar waere die Ema Grundplattte zu verlaengern und dann vor und hinter den Flaechen den Rumpf mit Gewebeband zu umwickeln welches gleichzeitig die Laschen der Gundplatte fixiert und haelt.

Im prinzip aehnlich der Flaechenbefestigungs ala FS, SRTL und Erwin halt.

Gruss
Thomas

Oder der Hersteller hat eine bessere Idee?

FlyingTom33
17.07.2008, 23:02
Gleicher Flieger gleiches Problem ... :rolleyes:

Hatte mal überlegt zwei Löcher zwischen den beiden Flächenhälften zu bohren.
(Also 2 halbe Löcher pro Seite) :eek:

und dann im Rumpf vor und hinter dem Verbinder Löcher bohren + von unten Muttern gegenkleben.

Aber das ist wohl eher was für die Schlächter unter uns. Das würde Jaro wohl auch nie verzeihen.


Chris

Merlin 158
18.07.2008, 09:46
Danke für das Interesse!

das mit dem Alublech zwischen Rumpf und Wurzelrippe (altes Amigo-Cirrusystem) funktioniert nicht, da sich die beiden Flächen auf der Rumpfoberseite in der mitte spaltlos treffen.

Absichtlich die Flächen "beschädigen" und die Muttern im Rumpf festkleben ist ebenfalls auch nicht meine Sache!

Was Sinn gäbe ist die Grundplatte zu verlängern und über die Fläche hinten und vorne überstehen zu lassen und dann von der Flächenunterseite mit "Gummi´s" zu fixieren.

Oder anstatt den Gummi´s auf der Unterseite 3mm Modellbausperrholz als eine Art große Beilagscheibe und diese dann vorne und hinten von der Fläche mit dem EMA zur Flächenoberseite mit kleinen Schrauben (z.B. M 3) befestigen.

Eleganter wäre vom EMA nach vorne eine längenverstellbare (verzahnte) Schiene mit angeformten Nasenprofil und das gleiche zurück mit angeformter Flächenende, so daß man den Flügel einklemmen kann.
Und die Krönung, beide Schienen mit 1 Hebel per Hand auf der Flächenoberseite in der Grundplatte des EMA fixieren!

Halten muß es natürlich auch......das ist eine Herausforderung.


schöne Grüße vom Chiemsee

Alfred

RetoF3X
18.07.2008, 10:50
Hallo Alfred

Flieger Zusammenbauen. Frischaltefolie über Rumpf und Fläche Spannen. Spalte und Uebergänge mit Tape überkleben, dass dort dann kein Harz reinläuft. Mit mehreren Lagen 80 g/m2 die Flächenoberseite belegen, an der Nasenleiste lokal herumlaminieren (nicht zuviel, nur 1-2cm, sonst kannst Du das Teil später nur schwer montieren oder abziehen). Zwei Stück Sperrholz gleich nass in nass oben drauflegen und mit eingedicktem Harz vermuffen. Aushärten lassen und nach vorne das Abgeformte Teil abziehen. In das Sperholz Gewinde Schneiden, um das Ema damit zu verschrauben. Da die Frischhaltefolie dünn ist, hat das Teil schon einen sehr guten Formschluss, Du musst es nur noch hinten an der Endleiste fixieren (mit Schraube an der Endleiste klemmen etc.).

Für ein EMA habe ich das noch nie gemacht, aber auf dieses Weise habe ich schon abnehmbare Kufen, Wurfgriffe und Fahrwerkshalterungen für Rümpfe laminiert. Dank der Folie als "Trennmittel" null Gefahr auf Verklebung und die Teile haben einen guten Formschluss, manchmal muss man sie nur an einer Stelle noch sichern, da sie eng an der Kontur anliegen.

viele Grüsse:
Reto

Merlin 158
18.07.2008, 12:50
Hallo Reto,

das klingt sehr gut.

Unterhalb der Frischhaltefolie kann man vor dem laminieren noch eine dünne Gummimatte unterlegen, die man dann zum Schluß als Unterlage auf das Formteil klebt, um die Flügeloberseite zu schützen!

Am Flächenende kann man jeweils zwei Kohlestangen überstehen lassen und diese dann mit "Gummi´s", quer um den Rumpf das EMA befestigen.

Somit ist überhaupt kein Werkzeug nötig und der induzierte Widerstand stört mich als Hobbyflieger überhaupt nicht.

Kann mir jemand noch Angaben von der Motorisierung, Prop
und Sturz machen.

Das EMA möchte ich mit dünnem Modellbausperrholz und Kohlestäbe aufbauen.

Schätze, daß ich mit dem Abfluggewicht auf 2500 gr. kommen werde.

Hangfliegen hat schon seinen Pfeffer, aber die Wolkenstraßen gibt es halt auch im Flachland.

Bei den jetzigen Benzinpreisen hat so ein Aufsatz für mich schon eine große Berechtigung!!!!

Vielen Dank für Eure Mithilfe!


schöne Grüße

Alfred

RetoF3X
18.07.2008, 15:01
Hallo Alfred

hier eine Skizze wie ich es gemacht hätte: Formteil trapezförmig und greift leicht vorne um die Nasenleiste. Hinten etwas überstehen lassen (Stück Platine) und mit einem Plättchen an der Endleiste klemmen (hat bei der Ellipse 4 gerade so ein kleines Stück Endleiste ohne Wölbklappen). Das kann nicht mehr rutschen oder drehen, da es vorne ja mit einem Formschluss um die Nasenleiste greift.
Die Gummimatte kannst Du weglassen, mit nur einer Folie drunter laminiert ergibt das eine sehr saubere und glatte Oberfläche, die der Schale nichts tut. Zudem trägt das GFK ohne Gummi weniger auf.

179490

viele Grüsse:
Reto

Merlin 158
18.07.2008, 16:31
Hallo Reto,

OK.......das sieht sehr gut aus....ich konnte mir vorher nicht vorstellen wie Du hinten den Abschluß machen willst.

So hält das bombenfest und verursacht so gut wie keinen Luftwiderstand!

Motorsturz ca.3 Grad nach unten müßte passen.

Alles fertig kaufen ist bestimmt praktisch, aber das tüfteln ist mit nichts zu ersetzen.

Danke, Reto und an alle die mir geholfen haben.......


schöne Grüße aus dem Chiemgau

Alfred

Jörn Meyer
18.07.2008, 16:54
Im Grunde könnte man doch den eingetrennten EMA-Fuß auf das 'Trägergewebe' setzen und vorn ein paar Mattenstreifen um und auf den Fuß laminieren, daß nach dem Entformen eine Tasche entsteht. (Das müßte dann so aussehen, wie ein Pantoffel.) In diese Tasche kann das EMA dann hineingeschoben werden (spart die Verschraubung vorn).

Hm, fehlt nur noch eine Idee wie man hinten ohne Verschraubung auskommen könnte.

Jörn

Merlin 158
20.07.2008, 21:29
So klappt´s,

wenn man die Zeichnung von Reto betrachtet verlängert man einfach den selbst laminierten EMA-Halter über das Flächende hinaus und baut einen (oder zwei: links und rechts vom Rumpf) Federschnapper ein, die dann die Verriegelung auf der Flächenunterseite rausdrückt.
Will man den EMA wieder demontieren, Federschnapper zurückschieben und die Verriegelung auf der Flächenunterseite macht den Flügel wieder frei, so daß man den Motoraufsatz ohne Werkzeug demontieren kann!!!

Es ist eigentlich nicht´s anderes als wie die Kabinenhaubenverriegelung vor fast 40 Jahren beim Graupner Cirrus, bloß etwas abgewandelt.

Werde mal den Versuch starten.


mit thermischen Gruß

Alfred

Kraeuterbutter
03.11.2008, 10:07
coole Idee mit dem Formschluß um die Nase !
ich will mir ja auch schon seit längerem eine Art "ema" bauen..

mit dieser Idee scheint es relativ leicht lösbar zu sein