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FamZim
19.08.2008, 19:54
Hallo zusammen.

Da ich ein bischen Scale baue und mir die Props dazu fehlen werden sie selbst gemacht.
Als Antrieb wird ein hochturiger Motor untersetzt.
Das ist aber nicht so befriedigend.
Ich kann auch einen 5 Kw Monstermotor mit 2500 U/min drehen lassen um mit 1 Kw dauer, zu fliegen .
Da kam mir die Ide den Durchmesser einfach soweit zu vergrössern (der spielt in dicken Motorhauben keine Rolle) bis der das Drehmoment ohne Getriebe schaft.
Darum habe ich nun zu Material gegriffen und selber einen Motor begonnen.

188968

So habe ich dann mal eine Glocke zusammen geklebt und ein paar Löcher reingebort.

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Dann einen 15 mm Blechstapel zusammengeklebt, die Nuten dabei 2 mm verwunden um weniger Rastmoment zu haben!

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Noch ein wenig gewickelt ! (einige Stunden) !

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Und ein paar Magnete eingeklebt!

188972

Und so sieht ER jetzt aus :D
Gleich geht es weiter

Gruß Aloys.

FamZim
19.08.2008, 20:06
Weiter gehts


188973

Noch eine Sicherung damit die Glocke nicht wegfliegt aus einer 8 ter Schraube gebohrt und geschlitzt.
Durch zwei Muttern gekontert auf die Welle gepresst.

188974

Und so sieht Er mit dem Prop dann aus.
Der hat 50 cm Durchmesser und auch 50 cm Steigung.
Blattbreite 4,5 cm !
Den dreht Er an 6 Lipos und 32 A mit 2700 U/ min.

An dem Alurohr als Handgriff ist er wegen dem Drehmoment kaum fest zu halten :D
Ist einfach zu gefährlich !!!!!
Schub weiss ich nicht, muss noch einen Prüfstand bauen !!

Gruß Aloys.

Bernd E.
20.08.2008, 00:46
Hallo Aloys,

schönes Projekt!
Mal sehen was Ralph dazu sagt. Besonders zu dem verdrehten Statorpaket.
So ein Konzept mit noch dickerem Draht unter höherer Drehzahl wäre auch was für meine DC-3!:D

Was wiegt den der Motor komplett?

Grüße, Bernd

Andreas Maier
20.08.2008, 02:15
ich habe bei vielen Luftschrauben die leidvolle
Erfahrung gemacht daß unter 2500U/min fast kein Schub
vorhanden war.
Auch das Rastmoment läßt sich ohne den Stator zu verwinden
in den Griff bekommen. wobei man nie pauschalieren darf.
es gibt gute Motoren mit Rastmoment und gute ohne Rastmoment.
-ich hätte die Bleche jedenfalls lotgerecht zusammengefügt.
-
Aber ich lasse mich gerne eines besseren belehren,und
drück dir beide Daumen für dein Projekt !

gruß
Andreas

FamZim
20.08.2008, 13:30
Hallo

Zur Drehzahl :
Die Grossen drehten doch auch nur 1400 U/min und waren flott unterwegs, 600 bis 700 kmh wenn ich nicht irre.
Reine Steigungsfrage !!
Die war 2 bis 3 mal Durchmesser.
Schub bei Höchstgeschwindigkeit grade mal 1 zu 5 bis 1 zu 10 zum Startgewicht des Warbirds !!
Steigung muss natürlich sein, aber bei doppeltem Dremoment und doppelter Steigung habe ich gleichen Schub.

Aber der Prop ist Evizienter, Durchmesser grösser, Blätter breiter, höhere RE Zahl, niedrigere Blattflächenbelastung, Profiel besser und genauer zu erstellen, und SCHÖÖÖÖNER, bloss kaufen kann man sie kaum :D.
Nachteile gibt es natürlich auch , die könnt Ihr ja hier Posten.

Noch zum Motor : er wiegt 495 g und hat an 6 Lipos 2 A Lehrlaufstrom.

Für höhere Drehzahl (die ICH nicht will) kann er im Dreieck geschaltet werden gibt 1,74 fache Drehzahl oder statt 2 mal Y in 4 mal Y schalten gibt doppelte Drehzahl !

Das niedrige Drehzahl wenig Schub bringt kann ich nicht sagen, die Antriebe der P 61 drehen NUR 1800 U/min bei 5,5 kg Schub !!

Gruß Aloys

ron van sommeren
20.08.2008, 19:25
... Dann einen 15 mm Blechstapel zusammengeklebt, die Nuten dabei 2 mm verwunden um weniger Rastmoment zu haben!...Alois, sieht sehr schön aus aber warum nicht 20,22,26,28 magnetpole statt 16Magnetpole für weniger Rastmoment?

Waher stammt das Bleckpaket?

Vriendelijke groeten ;) Ron

FamZim
20.08.2008, 21:02
Hallo Ron

Das Blech ist das von Battmann 65 mm und 24 Nuten 0,5 mm dick.

Ja warum nur 16 Pole ???
Bei den höheren Polzahlen wird versucht möglichst keine Wirbelströme in den Magneten, und dem Rückschluss zu Provozieren.
Das hat aber den Nachteil, das das Blechpaket oben am " Hammerkopf " ganz extrem damit belastet wird, und auch noch mit doppelter Frequenz, bis in die Sättigung.
Weil der Hammerkopf beim wechsel von einem Magnet zum anderen, diese Kurzschliesst.
Mache ich die Abstände zwischen den Magneten grösser, verbessert sich das schon sehr.
Ist der Abstand so gross wie der Hammerkopf breit ist, ist es weg !
Wie aus gut unterrichteten Kreisen verlautet, ist eine niedrigere Polzahl der hohen auch vorzuziehen.
Auch spare ich mir die ganze linksrum und rechtsrum Wickelei, und wickle alles gleich rum!
Ich brauche dann auch nicht das dünnste Blech zu nehmen, was man sowieso kaum günstig bekommt.
Ich will nur Drehmomentstarke Motoren für Props mit grosser " Scaler" Steigung.
Weg von den hohen Drehzahlen, und den Wirkungsgrad des Grossen Props nutzen, der 20 bis 30 % besser sein kann als von den kleinen hochturigen.
Dafür verzichte ich auch auf 5 % beim Motor :D

Gruß Aloys.

Bernd E.
20.08.2008, 23:04
Noch zum Motor : er wiegt 495 g und hat an 6 Lipos 2 A Lehrlaufstrom.

Für höhere Drehzahl (die ICH nicht will) kann er im Dreieck geschaltet werden gibt 1,74 fache Drehzahl oder statt 2 mal Y in 4 mal Y schalten gibt doppelte Drehzahl !

Das niedrige Drehzahl wenig Schub bringt kann ich nicht sagen, die Antriebe der P 61 drehen NUR 1800 U/min bei 5,5 kg Schub !!

Hallo Aloys,

aha. Also auch noch im Stern verschaltet. 495 Gramm ist ja gar nicht so schwer, ich dachte der ist schwerer. Bei den Originalen habe ich zumindest bei Warbirds der schnelleren Art meist von Drehzahlen zwichen 2000 und 3500 gelesen. Abhilfe ist in deinem Fall ja einfach. Du kannst auf 8-10-12 Lipos oder Fepos (:D ) gehen und bekommst höheren Strom und natürlich auch höhere Strahlgeschwindigkeit, falls es daran hapern sollte. Soll natürlich nur ne Möglichkeit darstellen!
Bei dem dicken Motor wird die Wirkungsgradkurve recht flach verlaufen und sicher auch noch bei 50-70 Ampere gute bis sehr gute Werte ergeben.

Hast du da wieder eine Blattverstellung im Sinn?

Mit den Blechen hast du recht, günstig bekommt man die 0,3er nicht.

Interessante Sache Die, ich bleibe auf jeden Fall am Ball!

Grüße, Bernd

FamZim
21.08.2008, 08:58
Hi Bernd

Bei den Warbirds wird meist die Motorleistung und die "Motor"-Drehzahl angegeben.
Das da noch Getriebe dran sind aber nicht erwähnt.
Durch eine Motorwelle kann man auch nicht schiessen, durch die Antriebswelle schon.
Getriebe von 1:1,66 bis 1:2 waren üblich.
Die Props hatten etwa 3,5 bis 3,8 m Durchmesser, und blieben normal unter Mach 1.
Bei steigender Motorleistung wurden dann die Blätter breiter gemacht oder eben mehr Blätter genommen.
Mach 1 war immer der unerforschte Angstgegner.

Gruß Aloys.

FamZim
10.09.2008, 22:44
Da ich auch mit 9 Zellen fliegen will aber ohne höhere Drehzahl, habe ich Wickelversuche gemacht.
Erst mal noch dickeren Draht genommen der grade bei 0,1 mm Iso noch 2 mal unten nebeneinander passt.
Der ist jetzt 0,95 mm D + Iso.
Dann gehen aber nur noch 12 Windungen nebeneinander, statt der 13 vorher.
Da ich aber auf 20 Pole gehe sind ja 2 Wicklungen direkt nebeneinander und im oberen Nutbereich gehen auf einer noch 7 Windungen in die 2 te Lage.
Damit habe ich 25 % höhere Frequenz und ~ 19 mehr Windungen.
Die Spannung denk ich mir, ist bei gleicher Drehzahl etwa 44 % höher.
Da können dann richtige Props drauf.

Bei den Magneten überlege ich noch ob ich wieder zwei 4 mm breite nehme oder lieber ein 4 er und ein 3 er, damit die Abdekung nicht zu gross wird.

Ich kaufe immer doppelt so lange also 30 mm (die kosten das gleiche wie 15 mm ).
Die kneife ich einfach durch.

195250

Geht ohne Schleifstaub, und Krümel habe ich auch nicht gefunden.
Die beiden " Teile " habe ich dann nebeneinander zu einem Magneten geklebt , dann gibts auch keine Unwucht wenn sie mal nicht ganz gleich lang sind.
Wenn ich statt 15 mm lange Magnete mal 20 mm lange einklebe, ist das dann besser, schlechter , egal ??

Gruß Aloys.

gast_15994
11.09.2008, 06:33
dann sollten sie aber zentriert ausgerichtet sein.

an den dittos haben wir seinerzeit entsprechende versuche gemacht - abgesehen vom deutlichen mehrgewicht (rückschluss wird ja auch länger) ist es fast egal.
das rasten wird leicht stärker und die n_s geht leicht zurück.

www.powercroco.de/konstruktionsregeln.html

und falls sich mal jemand mit wirklichen "edelteilen" an einem 6530 versuchen will:
einen kompletten teile - magnet - blechsatz für diesen:
http://www.powercroco.de/megacroco.html
habe ich noch liegen.

FamZim
11.09.2008, 09:26
Hallo Ralph

Ich habe nochmal die Endwicklung deines 65/30 durchgelesen !!
Was so alles Passieren kann manoman :D .
Preislich kommt meiner da etwas besser weg :
zb 15 mm Bleche 18 Euro
2 GFK Scheiben 5 Euro
16 (geknackte) 30 mm Magnete 24 Euro
Rückschlussring bekam ich geschenkt
Die Alu-Teile habe ich aus Aluschrott selbst gegossen und gedreht.
Welle ist eine alte Flächenstekung da das neue Material 0,02 zu dick und nicht rund war .
Dann noch Lager und Kleinkrahm.
Ach ja ! der CU Draht ist aus alten Spulen die ich so gesammelt habe, jetzt weis ich wofür :D .

Gruß Aloys.

gast_15994
11.09.2008, 10:45
das ist der unterschied zwischen absolutem high end und dem normalen.

wie die dittos immer wieder zeigen, auch aus "primitivmaterial" kann man wirklich sehr brauchbare motoren bauen.

aber du weist ja, bei mir ist der weg das ziel.
ich hab dann auch immer "übrige" motoren in der kiste.
den 6530 habe ich am ende verschleudert, nur damit er in die luft kommt.

solche riesenflieger habe ich selber nämlich nicht.
und die billigen chinaaussenläuferteile (egal ob UH oder hacker) dieser größenordnung tun da ein übriges.

FamZim
11.09.2008, 12:53
Hi

Und ich versuche bessere Props zu Schnitzen, " Quadratische " mit besserem Eta.
Da ist ja vom Eta noch viel mehr zu holen als beim Motor.
Wenn der statt 50 % dann 70% hat, sind das 20 mehr als 50, und damit 40 % BESSER.
Einen Drehmomendstarken Motor hab ich ja jetzt.
Die meisten werden aber Ihre 10000 U/min weiter pflegen :D .

Gruß Aloys.

gast_15994
11.09.2008, 13:15
wenn man beides haben kann....
hast du dir denn überhaupt mal die spezifische drehzahl vom 6530 angeguckt?

ron van sommeren
11.09.2008, 13:57
... Und ich versuche bessere Props zu Schnitzen, " Quadratische " mit besserem Eta... http://www.manzanolaser.com/id49.html ??

Vriendelijke groeten ;) Ron

FamZim
11.09.2008, 19:30
Hallo

@ powercroco

Drehzahl war doch so 175 pro V ??
Für mich aber noch zu hoch ! Das sollen höchstens 100 sein.
Bei 15 mm Blech und ~ halbe Drehzahl (gleiche Spannung) brauch ich schon 4 mal mehr Windungen in Reie !

@ Ron

Sicher eine interessante Seite mit vielen Sicherheits-tipps.
Meine Props fangen aber bei 20 Zoll erst an.
Die Löffel der P61 sind bei Start ein Vierblattprop 29/29, verstelbar bis 29/40 Zoll.
Da reicht die Drehzahl von nur 1800 U/min für über 100 kmh !
Motoreingang 2 mal 1kw , Schub beim Start zusammen 11kg.

Für einen Direktantrieb brauche ich aber einen 130/XX Motor, der in einem Nachbar :D Forum hoffendlich realisiert wird.
Spezifische Drehzahl wäre dann 1800 : 30 V = 60 U/min.

Gruß Aloys.

FamZim
17.09.2008, 23:18
Hi

Habe mal 2 Versuche gewickelt für einen 20 Poler.

197653

Erster Versuch OHNE durchziehen.
Je 12 N und noch einmal 6N auf Spule 2 drauf.

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Zweiter Versuch MIT durchziehen.
Sieht schon besser aus und nicht so schwierig wie ich dachte.
Das sind dann 2 mal 12 N und einmal 7 N drauf.
Damit ist die Nut auch gut voll da der Draht auch noch dicker ist.
So hab ich statt 4 mal 13 N in Reihe nun 2 mal 31 in Reihe und statt 16 Polen dann 20 .
Fehlt noch die 20 Polglocke und ein Steller bis 10 Lipos.
Mal sehen was DER dann macht.

Gruß Aloys.

FamZim
23.01.2009, 15:07
Hallo

Ich habe mal ein bischen weiter gemacht!!

241389

Mit einem kräftigen Helfer, da man ganz schön am Draht ziehen muss.
Ein bischen Draht habe ich noch!!!!!!!!!!

241395

Das Statorpaket wurde auch innen aussgedreht, und dann gewickelt, die schöne Seite .

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Und die 3 Ableitungen :D :D

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MMM hab mich wohl verzählt :D

Gruß Aloys.

FamZim
23.01.2009, 15:27
Hi

Nur wickeln ist ja langweilig, darum !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

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Ein paar stücke Allu schmelzen für Statorträger und Glocke.
Die Ölsandformen sind gestampft!!!

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Dann nach dem giessen die Rohlinge entnehmen.

241400

Dann den verbranten Sand abmachen, und DA liegen sie mit Angustrichter zum abkühlen.

241401

Die sind ja noch lange nicht fertig.
Da kommt erstmal eine 10 mm Achse rein und einen eingefrästen Radiallüfter für reichlich Dauerlast !
Auch der Abstand der Befestigungslöcher liegt noch nicht fest.
Wie ist DER den bei "den grossen so" ????

Muß jetzt noch mal die genauen Abmessungen festlegen und dann an die Maschiene :D

Gruß Aloys.

Bernd E.
23.01.2009, 16:12
Hallo Aloys,

schön dass du mal wieder an deinem großen Motor weitermachst.;)

Das mit dem Alugiessen habe ich hier noch nicht gesehen. Wird ja irgendwie immer verrückter.:D
Was ist das denn für eine Legierung? Bzw. was für eine Legierung kommt dabei heraus? Gibt es da keine Rohlinge oder warum der Selbstversuch?

Finde ich jedenfalls sehr interessant. Da hat sich das üben beim Wachskerzengießen wohl bezahlt gemacht.:D

Grüße, Bernd

FamZim
31.01.2009, 20:36
Weiter gehts

Ein paar Std. Drehen:

244502



Noch ein bischen (Stunden) Fräsen :D

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Noch einen Radiallüfter Fräsen.

244504



Radiallüfter komplettieren mit Scheibe, dann sieht er SO aus noch ohne Wicklung drinn.
Magnete fehlen auch noch.

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Mit 10mm Welle (durchbohrt) und 4mm Gewinde drinn sieht er sehr robust aus.
Luftspallt ist jetzt auch grösser.
Als "Rostschutz" habe ich UHU Endfest draufgeschmiert und warm gehärtet.

Beim messen vor dem Verschalten hat eine Gruppe aber erst 650 Ohm gegen Masse (FE) und jetzt noch ~5 kohm ????
Besser neu wickeln ?? (die eine Gruppe ??).

So langam wird es .
Steller und Logger hab ich jetzt auch. aber mir gehen die Stecker aus :( .

Gruß Aloys.

gast_15994
31.01.2009, 20:55
den schluss wegbrennen oder neu wickeln.
alles andere ist gackel.

bin mal gespannt, ob er besser läuft als mein 6520 (24N28P) :)

die teilchen sind ja eng verwandt.
ist auch gruppenparallel gewickelt.


http://www.powercroco.de/°forum5/310109-2.jpg

vg
ralph

FamZim
01.02.2009, 20:23
Hallo Ralph

Hab mich für die Feuerfreie Lösung = neu wickeln endschieden.
Nachdem ich gestern Abend mal "geheizt" hatte auf 80 ° ging der Isowiderstand in den Keller auf 26 Ohm, und heute mittag wars wieder bei 5 M Ohm, son schxxx !
Nu ist alles wieder drin und verschaltet, mit Glasschlauch isoliert, past aber nur mit Schraubzwinge rein (5mm Platz).
"" kein Schluss" !!!!!!!!!!!
Morgen verschrauben, Magnete einkleben und Stecker drann :D

Gruß Aloys.

FamZim
03.02.2009, 19:07
Hi

Hat dann doch länger gedauert (Wohnungs Einweihung bei Bekannten und noch Besuch zu Hause).
Wegen der Enge hab ich noch 1mm innen am Statorträger ausgedreht, dadurch nur noch 6mm "Fleisch" zum anschrauben.
Lochkreis 40 mm und 4 mal M 4 .
Magnete ein 4 mm und ein 3 mm mit 1mm Abstand dazwischen.
Geschaltet habe ich die gegenüber liegenden Gruppen in Reie, dann sind die Anschlüsse dichter nebeneinander, und einen "gemeinsamen" Sternpunkt für für beide Parallelmotoren.

UND---ER--- LÄUFT :D

An 6 Lipos (23 V) nur 1.4 A und macht 3300 U/min . ( Lüfter bläst schön ).
Sieht irgendwie aus als hätte er die gleiche Drehzahl wie die erste Ausfürung.
Den Luftspallt habe ich auch von ~ 0,25 auf 0,4 vergrössert .
Mal sehen was bei Belastung so geht.
Gewicht liegt jetzt bei genau 550 g .

Gruß Aloys.

FamZim
05.02.2009, 19:09
Hi

Zum Vergleich der Lehrlaufdrehzahl habe ich den "ersten" 16 Poler mit 13 Windungen gemessen = 4260 U/min !
Ich hatte erlich eine noch niedrigere beim "neuen" erwartet, denn die liegt 12 % über der Rechnung.
Das kann dann nur der grössere Luftspalt sein !
Rastmoment ist fast nicht zu spüren :D .

Zanke mich noch ein wenig mit Prog Cart und Steller für ein synkrones laufen mit dem Gassknüppel :D .

Gruß Aloys.

gast_15994
09.02.2009, 07:29
übrigens:
6530 (die gleichen bleche wie bei dir) mit ns=70:
http://www.powercroco.de/24N28P6530.html

da problem bei dem langsamläufer ist die schnell und steil abfallende wirkungsgradkurve.
bei deinem motor sollte das noch ausgeprägter sein.
hast du ihn inzwischen mal komplett vermessen?

plinse
09.02.2009, 10:41
...

Dann einen 15 mm Blechstapel zusammengeklebt, die Nuten dabei 2 mm verwunden um weniger Rastmoment zu haben!

...

Kleiner Tip: Bei der 3/2-Grundtopologie ist eine Verdrehung um eine halbe Nutteilung optimal, wenn du das Rastmoment runter haben willst.

FamZim
09.02.2009, 12:47
Hi

Habe nichts weiter messen können da ich in HH bin bis Dienstag.
Wegen 2 Geburtstagsfeiern und einem Lateintunier (Sachen gibts).
Danach soll dann der Logger aktiviert werden wenn der Motor auf dem Teststand ist.
Das mit der "Schrägnut" will ich mal testen wenn ich lose Bleche habe, die ich nur als Stator verschraubt im Rotor teste.

Gruß Aloys.

gast_15994
10.02.2009, 14:16
ich habe meinen 5030 jetzt vermessen.
ns=145.
details im pcf.
echt geil :cool:

bin schon sehr gespannt auf deine daten zum vergleichen....:)

vg
ralph

gast_15994
17.02.2009, 08:51
mir ist mit schrecken aufgefallen, dass der motor schon über ein jahr in betrieb ist, ich ihn aber noch gar nicht auf der website verewigt habe :(
also hab ich das nachgeholt:
hier mal die aufgearbeiteten details zu meinem "kleinen" 65er.

www.powercroco.de/24N28P6520.html

wie weit bist du inzwischen?

vg
ralph

FamZim
17.02.2009, 13:22
Hi

Sitze (leider) zu fiel hier am PC und habe den "Kleinen" eben mal ganz durchgelesen !!
Gegen die guten Bleche kann man wohl nicht anwickeln :D

Stand ist im Moment noch der Prüfstandbau (ziemlichweit!)
Den brauche ich ja fürs Drehmoment !!!!
Weil ich keine "vermessenen" Luftschrauben habe.
Grosse versuch-Props schnitze ich übrigens gerne :D :D
Hat keiner eine Flächenschleife da könnte man aus billigen 0,5 ern doch !!!!
Denke da an 90 mm D !

Gruß Aloys.

gast_15994
17.02.2009, 13:30
ich habe noch komplett alles (bleche, magnete, gehäuse, welle, lager) was ich brauche, um den 24N nochmal in 6530 zu bauen, nur im moment halt andere bastelschwerpunkte im 3 -4 kw leistungsbereich :D.
da meine ich jetzt nicht den fertigen 5030 oder den wartenden 5035 oder den geplanten 5025 sondern mehr so die 4017-4020 größe.

aloys, jetzt mach mal! sonst ist die 2009er saison gelaufen, bevor dein motor in der luft war!
http://powercroco.de/phpBB2/images/smiles/icon_andiearbeit.gif

vg
ralph

FamZim
17.02.2009, 18:52
Hi

Momentaner Stand!

251164

So sieht es aus, Befestigungswinkel sind auch schon dran und eine Sperrholzplatte "stinkert" gestrichen im Keller
(bin geflüchtet, Abluft ist eineschaltet) :D
Fehlt noch der Drehmomenthebelarm !
Der wird 20 cm lang, dann geht bis 1000 Nm auf einer 5kg Wage !!!

Gruß Aloys.

gast_15994
17.02.2009, 19:40
diese 3-blatt sieht wirklich brutal aus!

vg
ralph

FamZim
17.02.2009, 20:10
Hi

Ist ne 20/20 hatte ich auf nem 100 te Keller 1:4 1980 ging mit 6,5 kg Laser schon ganz gut ~ 1 kw .
Habe sie aber versemmelt, die graue ist die Reserve gewesen.
Meine Probs sehen durch die Steigung alle so aus !!

Gruß Aloys.

Bernd E.
18.02.2009, 22:42
Meine Probs sehen durch die Steigung alle so aus !!

Gruß Aloys.

Alter Angeber.:D

Grüße, Bernd

FamZim
19.02.2009, 11:40
Hi

Wenn ich immer die tollen Scale-Flieger mit den schmalen "Spielzeugprops" (für 10 000 U/min) sehe, kann ich nicht mehr ruhig schlafen !!!!!!!!!!!!!

Gruß Aloys.

FamZim
20.02.2009, 21:30
Hi

Nach einigen Bastelarbeiten ist der Teststand soweit, das ich, wenn es draussen trocken ist, erste standläufe machen kann.
Hab schon mal einen Löffel draufgemacht 24/24 Zoll :D

252149

Mal sehen was dabei rauskommt, erst mal mit 6 Li xx.

Gruß Aloys.

gast_15994
20.02.2009, 21:38
wieso draussen?
ich mach das immer in der werkstatt :)

FamZim
20.02.2009, 23:23
Hi

In MEINER Werkstatt ist dann fieles "leichter als Luft" :D :D

Gruß Aloys.

FamZim
21.02.2009, 12:54
Hi

Erste Versuche sind gelaufen!
Mit meinem neuen Steller YGE 80 HV muss ich mich noch einigen wer was macht.
Ab halbgas gibt es ein Geräusch wie von einem kaputten Getriebe, und dann nix mehr.
Hab dann den ADVANGE 70 opto (plus) genommen (nix drann programiert) aber damit läuft er .
Nicht ganz gleichmässig aber zufriedenstellend.
Propeller-----60/60-------65/65
Spannung----~20 V-----~19,3 V
Strom---------33 A-------39 A
U/min-------2110-------1940
Schub--------~3 kg------~4 kg
Drehmoment--216N/cm----240N/cm
Speed---------21m/sek-----21m/sek
Leistung------660W--------753 W

Das erstmal so in den Raum .
Mit der Schubmessung klappt es nicht zufriedenstellend, durch das Moment klemmt es wohl etwas ? obwohl "ohne rollt der Schlitten sehr leicht.

Der Motor wurde nur etwas warm aussen, innen konnte ich noch nicht messen, hab den Logger noch nicht betriebsklar.
Die Magnete habe ich in eine Aluscheibe hinten auf der Welle (mit dem roten Punkt nach innen eingeklebt.
Aus interesse wie stark DIE so sind mal ein Eisenstück drann gehalten und ????? einer zieht "überhaubt nicht an ????
Da werd ich dann auf einen Einblattprop programmieren müssen.

Gruß Aloys.

gast_15994
21.02.2009, 13:55
vielleicht solltest du das korrekte timing einstellen :D

Christian_S
21.02.2009, 23:31
Hallo Aloys,
ich finde deinen Eigenbaumotor spitze, wirklich tolle Arbeit! Auch Hut ab vor deinen selbstgeschnitzten Holzlöffeln ! :)

Freue mich auf die nächsten Bilder.

Gruß,
Christian

FamZim
22.02.2009, 22:20
Hallo

Ich habe mir mal Gedanken zum Wirkungsgrad gemacht und komme zu folgendem Ergebnis bei den beiden Messungen.
2110 U/min mit 216 Ncm sind eine Wellen-Leistung von 477 W.
Eingang 660 W macht ~72 % Wirkungsgrad
1940 U/min mit 240 Ncm sind eine Wellen-Leistung von 487 W.
Eingang 753 W macht ~65 % Wirkungsgrad.
Damit läuft der Motor, für die niedrige Drehzahl schon im Überlastbereich!
Eine höhere Lastdrehzahl ist somit anzustreben!

Gruß Aloys.

roewe
22.02.2009, 22:52
wenn ich nur die Drehzahl, Eingangsleistung sowie die Daten der erworbenen LS kenne, kann ich auch problemlos den Gesamtwirkungsgrad ausrechnen?
Oder ist das die totale Milchmädchenrechnung dann?

m.E. habe ich doch nix vergessen?!

FamZim
23.02.2009, 10:08
Moin

Wenn man die Eingangsleistung von Motor und die Propleistung gegenüberstellt siegt immer der grosse Prop,trotz abgewürgtem Motor!

Mit dem 60/60 (cm) 660 W Eingang und 21 m/sek Speed bei ~3 kg Schub.
gegen
65/65 (cm) und 753 W Eingang und 21 m/sek Speed bei ~4 kg Schub !

Ergibt 14 % mehr Eingangsleistung aber ~ 30 % mehr Propellerleistung.
Der Motor geht dabei sogar 10 % in die Knie, (von 72 auf 65 %).
Der ist für diese Props noch nicht stark genug (zu wenig Drehmoment) .

Leistung ist ja Kraft mal Weg, und der ist eben etwas wenig .
Darum noch grössere Motordurchmesser !! dann ist auch der Weg (im Luftspalt) grösser, und die Magnetfläche und der Hebelarm auch.

Gruß Aloys.

FamZim
24.02.2009, 10:43
Moin

Gestern nach dem es nicht mehr regnete liefen nochmal Versuche.
Nachdem der Motor mit dem YGE 80 HV läuft, kam der graue dreiblatt 50/50 cm drauf, den sollte der Motor ja bis 9 LiPo s schaffen.
Erstmal mit 6 Zellen:
Spannung------20,1 V
Strom----------20,7 A
U/min--------2440
Schub --------~3,2kg
Drehmoment--140 Ncm
Speed--------20,33 m/sek
Leistung-----416 W
Aus Drehzahl und Dremoment komme ich auf 357,5 W Wellenleistung.
Damit läuft der Motor mit über 85 % Wirkungsgrad und fühlt sich offensichtlich wohler.
Der nächste Testlauf wurde mit 9 Zellen unternommen aber der Steller brach bei über 3000U/min und 30 A Strom (kurz vor Vollgas) die Messung ab. (kreischen).
Auch Timing 30° nützte nicht.
Habe nun vor eine 50/50 2 Blatt zu machen für weniger Last.
Könnte auch noch mal andere Timings versuchen !

Auf der Prog Card ist ja oben die reie für Timing und unten noch mal Auto Timing.
Gilt da endweder oder ???????

Gruß Aloys.

AliasJack
24.02.2009, 11:34
HI
normal entweder oder

schöne Motoren die du da baust ;)
könntest du mal beschreiben wie du deine Props baust?
würde mich brennend interessieren

lg Jakob:)

Christian_S
24.02.2009, 13:16
könntest du mal beschreiben wie du deine Props baust?
würde mich brennend interessieren


Dem schließe ich mich an! Wenn du den nächsten Prop schnitzt, bitte einen Thread dazu aufmachen, das wäre wirklich klasse!

Gruß,
Christian

FamZim
24.02.2009, 13:52
Hi

Schaut mal da
http://www.rc-network.de/forum/showthread.php?t=120757

Ich hoffe das geht so :

Gruß Aloys.

FamZim
03.03.2009, 19:52
Hi

Neue Tests
Prop endlich fertig " zweiblatt 50/50 (20/20 Zoll)" !
Mit Logger an 9 LiPo .
Keine Temperaturanzeige (Fehler gefunden!!!!).
Keine Drehzahlanzeige (Fehler noch nicht gefunden) darum manuell gemessen.
Spannung-----31.5 V
Strom---------33,0 A
U/min--------3690
Schub-------~5 kg (Anzeige unbefriedigent ! ) .
Drehmoment-194N/cm
Speed------30,75 m/sek
Aufnahmeleistung-1039,5 W
Verschiedene Timings habe ich mal probiert, läuft nur bei 24° bis Vollgas !!!!
Alle anderen nicht.
Zum schluss mal 2 min dauer, da zeigt der Logger dann 29,4 V und 31 A = 911 W.
Die anderen Daten sind mit einzelnen Geräten gemessen.
Kann mir die Loggerdaten am PC ankucken aber sonst noch nix :D :D
Son mist !!!!!!!!!!
Die Temperatur mess ich dann beim nächsten Test,
Hoffe, ich bekomme es vom Logger schriftlich !

Gruß Aloys.

FamZim
07.05.2009, 20:08
Wieder zum Motor

Die nächste Glocke hat nun 28 Pole 5 mm breit und muss getestet werden in Drehzahl und Leistung.

Dann ist es mir gelungen 0,2 mm Blech zu bekommen die zum Teil leider nachgearbeitet werden mussten und mich fiel Kopfzerbrechen und ein paar Vorrichtungen gekostet haben.
Von der zeit mal ganz abgesehen.
Mein Bohrwerk bekam auch eine Digi-Anzeige an der Z Achse so das nun alles besser und genauer geht. An den Hammerköpfen habe ich in dieser Vorrichtung aussen abgedreht.

282151

Das da was nicht stimmte sieht man hier.

282155

Die Stufe war 0,3 mm, leider ist auch die Teilung nicht mehr 100% tig.
Das Statorpaket ist nun mit Dekscheiben verklebt und kann gewickelt werden.
Das wird dann die gleiche Wicklung wie auf den Battmanblechen (0,5mm) und dann geht es ans testen.
Noch ein Bild vom Sammelsorium !!

282170

Gruß Aloys.

FamZim
13.05.2009, 13:29
Hallo

Begonnen hab ich nun mit der Wickelei und es geht ganz schön eng zu in den Nuten. Auch biegen sich die schon grade liegenden Leiter wieder krumm wenn ich in die nächste Nut gehe.

284142


Darum habe ich verschiedene Hilfs-Wickler gemacht die so grade noch reingehen und die liegenden Leiter grade halten.

284143


Auch rutscht nichts mehr zurück beim stramm ziehen.

284144

Mein Plan ist es dann 2 gleiche Motoren mit einer Welle zu verbinden und als Motorgenerator zu testen.
So habe ich den ganzen Propberechnungskram umgangen .
Dann sehe ich auch ob die Kühlung reich da ja kein Wind gemacht wird.
Dann brauch ich wieder Belastungswiderstände oje oje :D

Gruß Aloys.

Wer Rechtschreibfehler findet usw

gast_15994
13.05.2009, 17:05
ein fertiger 6520er motor mit genau diesen blechen (nichtmal nachgearbeitet;) ):

http://www.powercroco.de/24N28P6520.html

ich hoffe, du hast das paket nach dem überdrehen mittels ätzen von den graten / verschmierungen des weichen eisens wieder befreit.
sonst wird das ergebnis definitiv schlechter sein, als ohne nacharbeit!

nochwas: zum dazwischenstecken immer kohle nehmen oder schwarze schmampe:
das gfk ist zu hart und zu rauh und beschädigt den lack.

das arbeiten mit nem dummie am slotgrund erleichtert das fädeln des letzten drahtes.


interessant: der jive und der jeti mögen ihn, der YGE nicht.
aber das ist eben ein exote mit seiner gruppenparallelen dreieckschaltung.


vg
ralph

FamZim
13.05.2009, 17:38
Hallo Ralph

Nachgearbeitet habe ich diese Bleche :

284206

Das sind aber weniger als die hälfte gewesen.

284211

Den Durchmesser-Sprung (der sicher Ärger mit dem Steller bedäutet hätte sieht man hier : Links vom 3 ten zum 4 ten Steg. Da wurde dann auch nachgearbeitet damit der Luftspallt gleich bleibt.

284214

Die nachgearbeiteten habe ich dann je zur hälfte (für 2 Motoren) in die mitte der "normalen" genommen.
Das sieht man hier :

284215

Auch die ungleichmässige Breite der Hammerköpfe ist mir beim verkleben erst so richtig aufgefallen !!! Es wurden immer 4 Bleche (zusammen) um 3 Nuten versetzt geklebt !
Habe dann mit einer Diamant-Feile alles ein bischen angepasst :D .
Wickele jetzt wie geschrieben , muss nebenbei aber noch 200 (Wachs) Kerzen gießen .

Gruß Aloys.

gast_15994
13.05.2009, 17:41
dann sind die offenbar nicht alle in einem rutsch erodiert worden.:eek:
evtl. habe ich ja welche von den guten verarbeitet.

hauptsache, die kopfbreiten stimmen - die stufe im hammerstiel sollte sich nicht auswirken, am meisten noch auf den fehlenden wickelraum.

vg
ralph

FamZim
06.06.2009, 12:26
Hallo zusammen

Endlich ist die Wicklung drauf

293316

und verschaltet

293319

Danach habe ich dann die 28 Pol Glocke draufgesteckt um mal einen Probelauf zu machen, aber es kratzte irgentwo ??????
Glocke runter ?? wieder drauf, es wurde eher schlimmer ???
Dann wurde ein kleiner Spalt zwischen RR und Aluteil sichtbar , und der RR konte MIT DER HAND abgezogen werden.
Alles UHU Enfest geklebt ?
Fühlte sich an wie trocken draufgesteckt .

293325

Die Klebstoffreste (in den Ecken) sind zu sehen und zu fühlen.
Das wundert mich nun sehr, da ich mal einen RR heis mit Gewalt runter machen muste um in weiter zu verwenden !!
Ich habe beim Kleben das Alu, UND den RR mit Kleber benetzt, und heiss ausgehärtet.
Nehme nun an, das das Alu durch grössere Ausdehnung (beim Aushärten), die Klebefläche trockengeprest hat, und nun wieder kalt, alles einen Luftspallt gibt.
Bliebe ein Versuch mit kalt Aushärten.
Was meint Ihr dazu.
Stehe da ganz auf dem Schlauch ? ! ?

Gruß Aloys.

Bernd E.
06.06.2009, 12:39
Hallo Aloys,

hört sich nach veraltetem Epoxy an, oder falscher Mischung. Bei meinen Motorbauten habe ich auch oft Uhu Endfest 300 benutzt und den Backofen auf 150 Grad vorgeheizt und dann ausgeschaltet und Glocke rein. 1/2 Stunde und die Sache war nicht mehr auseinander zu bekommen. Das Epoxy härtet knallhart und Glasklar aus. Stell die Schose so rein, daß der Kleber eher in die Fuge läuft als heraus. So sollte das gut funktionieren.

Ich rauhe die Klebeflächen nach Säuberung mit Aceton mit 250 Schleifpapier auf. Also nicht zu grob. So eine Klebung ist nur unter starker Hitze oder monatelangem Acetonbad wieder zu lösen. Bis dahin ist die Isolierung der Wicklung aber schon verschwunden.:D

Kannst mich gerne für Details anrufen. Bin am Weekend Zuhause.

Grüße, Bernd

FamZim
07.06.2009, 22:27
Hallo Bernd

Ich habe nun alle Flächen wieder sauber gekratzt und so.
Was mich wundert es war der Kleber am Alu und nicht am FE .
Habe bisher gedacht Alu wäre schlecht zu kleben und hält nicht ? ! ?
Alles ist nun bei nur 50 ° im Ofen um etwas über der Raumtemperatur zu liegen !
Ich fürchte auch das das 70mm D Alu sich beim heisshärten mehr ausdehnt als der RR und der sich beim abkühlen lossreist, deswegen nur ein bischen 50 ° C .
Mal " hören " wie die Glocke morgen klingt :D

Gruß Aloys.

Günther Hager
08.06.2009, 22:50
Hallo Aloys,

wenn Du des öfteren an Motoren Befestigungen von Alu mit Eisen oder ähnlichen Materialien machst, lohnt es sich einen LOCTITE - Kleber zuzulegen, mit dem Du kalte, auch warme Klebungen machen kannst. Zu empfehlen ist für schnelle und starke Befestigungen die Nr.270.
Auch die Nr. 273 ist geeignet, wenn man etwa mit 50°C tempert, was in etwa auch die Motorbetriebswärme sein wird. Die Klebungen mit LOCTITE bringen eine etwas elastische aber feste Verbindung, die einer Schrumpfung (Aufschrumpfen) ähneln. Die Temperaturfestigkeiten der LOCTITE-Kleber liegen über 100°C.

Ich habe mir vor etwa 35 Jahren einige 50ml LOCTITE-Kleber angeschafft, die ich heute noch nutze und die ihre volle Klebeeigenschaften noch besitzen.
Dir würde wahrscheinlich ein kleineres Gebinde ausreichen, das Du auch über A. Reisenauer beziehen kannst, womit die Ritzel auf seine Getriebewellen geklebt werden.

Übrigens die Teilung von Neodynmagneten habe ich wie Du eingangs des Thread beschrieben hast des öfteren vor Jahren ebenfalls erfolgreich so gemacht. Was ich auch im April 2005 mehrfach veröffentlicht habe. Siehe hier: (http://www.aero-hg.de/magnete.html.

Für Deine sehr schönen, gut gebauten Motore wünsche ich Dir Erfolg und weiterhin alles Gute.

Bernd E.
09.06.2009, 10:56
Hallo Aloys,

ich drück dir die Daumen!

Laß uns mal wieder am Telefon ein bißchen klönen!
Vielleicht heute Abend?

Grüße, Bernd

FamZim
09.06.2009, 12:12
Moin

Alles ist nun wieder Endfest verklebt und hält erstmal !
Loctide werd ich mir mal besorgen (wird ja oft angegeben als Kleber) habe nur Schraubensicherung bis jetzt !
Gestern nun die ersten tests " Battmann kontra Superblech" :D

Mit 3 Lixx angefangen an einem YGE 40 BL .
Da ja 4 Kombis möglich sind " 2 Statoren 65/15 " und 2 Glocken " 20 und 28 Polig " auch ne Menge Bastellei.

Gegenüberstellung:
Battmann 0,5 mm Bleche --------------Super 0,2 mm Bleche .
20 Polig:
12,02 V---1760 U/min--0,9 A.............12,08 V---1830 U/min--0,7 A
28 Polig:
12,07 V---1415 U/min--0,9 A.............12,06 V---1430 U/min--0,6 A

Weiter habe ich dann mit einem ADVACE 70 opto plus an 6 Lixx gemacht.
Leider nur mit den 0,2 er Paket ???? sehe ich grade .
Mit diesem lief der Motor ohne Probleme im Lehrlauf, mit dem YGE 40 muste das Timing runter auf 0 ° ??? oder 7,5 ° !!
Werte hab ich also nur mit den 0,2 er Blechen !
20 Polig:
....................................................24,28 V---3880 U/min--1,25 A
und 28 Polig:
....................................................24,32 V---3000 U/min--1,1 A
Dann noch auf einen YGE für 9 Lixx gewechselt aber damit feift er sehr hoch da stimmt die Einstellung noch nicht, was mich sehr nerft :D
Auch der Strom geht bis über 1,8 A was auch Probleme erkennen läst.

@ Bernd
Klar können wir klönen mal sehen wo ich Deine Nr habe ;)

Gruß Aloys.

Gast_1681
09.06.2009, 19:50
Nabend Aloys,

die 1,8A bei 9S finde ich jetzt nicht soo daneben. Die Reihe passt: 3S(0,7A) 6S(1,25A) 9S(1,8A). Die Verluste steigen eben mit der Spannung->Drehzahl an. Das sind ja jetzt erstmal die Blechverluste, Lüfterverluste usw.

Gruß,
Kuni

FamZim
11.06.2009, 14:57
Hi

Zu der Kleberei hab ich mal erwärmungs-messungen gemacht.
Die Ausdehnung von Alu ist ja doppelt so gross wie von FE.
Genommen hab ich den Statorträger mit 74 mm D und ihn auf 70 ° C erwärmt.
Dabei wurde er dann 0,09 mm grösser.
Bin mir nun aber sicher das beim RR ankleben die Temperatur höher war.
Selbst bei 70 ° dehnt sich ja das Alu 0,045 mm weiter aus als der RR aus FE , und so härtet alles dann.
Nach dem Abkülen ist das Alu dann 0,045 kleiner als der RR, das kling zwar wenig aber 4,5 hunderstel " Luft " ist ganz schön lose !
Um noch fest zu sein müsste die Verklebung die ausdehnung ja zusammen halten, wie gross die Klebekraft da sein muss weiß ich nicht ? :D ?

Beim Lehrlaufstrom muss ich noch ein paar Timings probieren ob sich was ändert.

Gruß Aloys.

FamZim
18.01.2010, 11:30
Moin

Noch mal zur Kleberei.

Zwei UHU geklebte liegen ja schon länger hier rum und wurden nun weiterverarbeitet.
Beide hatten einen schönen Glockenklang.
Damit es bei Innendrehen nicht so pfeift kam ein Dämpfer aussen drüber:

398143

Das hatte ich auch schon mal mit einem Lederhandschu (schleifender weise) gemacht.
Aber nach dem Drehen war der Glockenklang weg!!!!!
Alles aber noch fest an seinem Platz ( RR ).
Hab in dann in die "Truhe " gelegt zum "Schrumpfen" .
Danach mit der Welle auf die Tischplatte gestossen , und AB war ER .
Die Zweite Glocke aus der Truhe hatte auch den Klang verloren.
Der Kleber war immer am Alu geblieben.
Warte nun noch auf Loctite, und werden nur noch kalt kleben, höchstens mal tempern.
Wenn neue Drehteile gemacht werden auch mal aufschrumpfen mit 0,05 mm ?
Das sollte dann aber reichen !

Gruß Aloys.

Bernd E.
19.01.2010, 23:10
Hallo Aloys,

versteh nicth ganz was du damit sagen willst.
Wenn du die geklebten Glocken beim drehen stark erhitzt und dann in die Frierung packst, wie soll das der Kleber halten??

Hattest du die Klebeflächen gut entfettet und angeraut?


Grüße, Bernd

FamZim
20.01.2010, 09:33
Moin

Kurz mal der TAT hergang!

Glokenboden aus Alu gedreht !
RR für die Klebestelle " vor " gedreht, damit es bei Raumtemperatur mit der Hand draufgeht !
Alles trocken geschmirgelt, was soll abwaschen da noch nutzen ?
Dann die Klebeflächen mit UHU Enfest eingestrichen zusammengefügt und bei 100° ausgehärtet.

Es passiert dann folgendes!

Der RR Ring dehnt sich 0,05mm aus und der Aluglockenboden :D 0,1mm ? ! ?
Dadurch wird die Klebestelle mehr oder weniger gepresst und die Klebeschicht dünner.
Ist nachher alles kalt, zieht der Aluglockenboden ständig an der Klebenaht nach innen, den er ist nun wieder kleiner!!
Treten nun Resonanzen auf (feifen beim Drehen) reist der Kleber nach und nach wieder ab :D
Das hört man schon beim anschlagen wie eine Glocke.
Das klingt dann "Blechern).
Das der RR beim drehen warm wird ist klar, er gibt die Wärme aber gut auf das Alu ab so das an der Klebestelle kaum eine Temperaturdiv endsteht.
Normal macht man die Teile nun warm um sie auseinander zu bekommen, dabei presst das Alu aber wieder von innen in den RR, was die Sache nicht leichter macht.
Da ging ich halt den Weg in die andere Richtung und habe weiter runter gekült.
Es war genau richtig. Mit einem kleinen Stoß fiel der RR ab.
So verbessere ich nun meine heis geklebten Glocken, mache sie gekült ab, und klebe bei Raumtemperatur neu :D.

Gruß Aloys.

Michael Schöttner
20.01.2010, 10:34
Hallo Aloys,
mal 'ne Frage:
Warum drehst Du den RR nicht separat in weichen Backen?

Dein Glockenboden sieht auch sehr dünnwandig aus. Das könnte Dir später auch Resonanzprobleme bereiten.

Gruß,
Michael

FamZim
20.01.2010, 11:46
Hi

Die Wandung kann ja dünn sein, aber

http://www.rc-network.de/forum/attachment.php?attachmentid=244505&d=1233429894

Die steht nicht alleine da.
In weichen Backen ?
Geht nur in einem DICKEN geschlitzen Ring.
Zwischen Zeigefinger und Daumen drückt man in den RR locker ein 0,05mm Ei rein :D
Je nach Polzahl wird er aussen noch abgedreht, das mache ich lieber nach dem Kleben.

Gruß Aloys.

Bernd E.
20.01.2010, 14:53
Alles trocken geschmirgelt, was soll abwaschen da noch nutzen ?


Moin Aloys,

Fett ist ein Feind aller Klebungen, von Kuhfüssen und Blöcken mal abgesehen.:D

Das Fett legt sich auf das Schmirgelpapier oder anderes Schleifmittel und wird schön in die aufgeraute Fläche einmassiert. Deswegen immer vorher entfetten und dann mit neuem, sauberen Schleifmittel aufrauhen.

Das hilft!
Dreher nehmen auch sowas wie Bremsenreiniger um anschließend ihre Wellen und Achsen zu verkleben.

Wenn du weiter Probleme mit den Verklebungen hast kannst du ja auf Loctite ausweichen, die haben ja speziellen Kleber für sowas im Programm. Dann sollte es sich ausproblemt haben. :D

Grüße, Bernd

Michael Schöttner
20.01.2010, 15:31
Hi

Die Wandung kann ja dünn sein, aber

http://www.rc-network.de/forum/attachment.php?attachmentid=244505&d=1233429894

Die steht nicht alleine da.
In weichen Backen ?
Geht nur in einem DICKEN geschlitzen Ring.
Zwischen Zeigefinger und Daumen drückt man in den RR locker ein 0,05mm Ei rein :D
Je nach Polzahl wird er aussen noch abgedreht, das mache ich lieber nach dem Kleben.

Gruß Aloys.

Hallo Aloys,
das Bild sagt alles!

Klar, das Eindrücken des Rings beim Spannen ist ein Problem. Dachte aber, dass Dein Ring bei dem Durchmesser doch gut 2mm Wandung hat. Hängt ja auch davon ab, welche Flußdichte Du haben möchtest.
Mit weichen Backen dachte ich an welche, die man passend zum Durchmesser, den man spannen möchte, ausdreht und somit einen 100% Formschluß zum Drehteil hat. Da muss man dann wirklich nicht sehr stark spannen.
Aber Du hast recht, wenn der RR sehr dünn werden soll, dann drückt man ihn beim Spannen zu sehr.

Was beim Kleben von Alu auch Probleme machen kann, ist Blei in den Alulegierungen. Allerdings bekommt man diese Legierungen seit ROHS immer seltener.

Gruß,
Michael

FamZim
03.02.2010, 12:46
Hi

Wartend auf den Kleber hab ich schon mal die Distansstücke gesägt.
Man endwickelt sich ja weiter :D

403690

Das geht suber, viel schneller und genauer.
Da schneide ich erst Streifen die nach und nach auf 0,05 mm angepasst werden.
Ablängen auch damit.
Feinarbeiten dann je zwischen dem 3 ten + 4 ten Magneten, gleich 8 mal bei 32 Mags.
Das sind die mit dem Streifen, damit ich nacher nichts verwechsel.

403691

Die neuen sind auch nur noch 1 mm dick, aber stramm eingepast.
Das kült die Magnete auch etwas besser.

Wenn das endlich geklebt ist werde ich das Rasten mal messen mit 20 ; 28 und 32 Polen.
Mit verschiedenen Schrägnuten und Blechschnitten.
Überlege auch schon einen Stator nicht zu kleben, um ihn später verwinden zu können um die änderung des Lehrlaufstromes zu ermitteln.
Ich sehe schon ich brauche dazu Urlaub :D

Gruß Aloys.

FamZim
09.02.2010, 18:39
Endlich ist der Kleber da.
Gleich mal 2 Glocken geklebt. (Bleiben bei 13° im Keller).

406657

Leider fahr ich morgen ein paar Tage weg, aber dann ist sicher alles hart :D
Dann noch Rundlaufkontrolle oder Überdrehen ?

Dann die Mags ? auch damit ? auch das GFK ?

Gruß Aloys.

Bernd E.
12.02.2010, 13:20
Hallo Aloys,

Loctite hat doch für die Magnete einkleben spezielle Kleber, warum nimmst du die nicht dafür? Warum bei Loctite dabei experimentieren?

Grüße, Bernd

FamZim
16.02.2010, 17:13
Hi

Nach ein paar Tagen wollte ich grad mal die geklebten RR s fertig drehen !!
Überflüssiger Kleber aussen abgewischt - der härtet ja an der Luft nicht aus - und mal kräftig angefasst.
Und
Alles
Auseinander !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Ich dachte es ist nach 60 Min schon Handfest :D
Aber ohne Aktivator --- VORHER ---geht anscheinent garnichts !!
Und jetzt ???????? alles abwschen und Aktivator bestellen ??

??? Gruß Aloys ???

Gast_1681
16.02.2010, 17:28
Hi Aloys,

also ich weiß wirklich nicht, was Du da machst. Ich habe nur 2 Sorten Loctite hier, und die reichen für alles: 243 für alles was mal wieder auseinander gehen soll (Wellen im Glockenboden, Schrauben, etc.) und 648 für alles was halten soll! Wenn genug Klebefläche da ist bekommst Du das nur noch mit Zerstörung des Bauteils auseinander! Da braucht es auch keinen Aktivator...

Gruß,
Kuni

FamZim
16.02.2010, 19:44
Hallo Kuni

Ich habe mir die Datenblätter von "Loctite 620 " noch mal durchgelesen !
Da steht nicht drinn das es überhaubt nicht hart wird wie bei mir.
Geklebt hab ich vor einer Woche , das ist jetzt 168 St her!!!
Die ganzen schönen Kurven geben für Stahl 6 bis 72 St an.
Aufgeteilt nach Temperatur oder Klebespallt ( 0,25 mm).
Auch auf Alu hat es dann 45 % Festigkeit.
Dann noch wie mir scheint der krasse Gegensatz mit einer Angabe von ~ 45% wenn mit Aktivator 7649 gearbeitet wird.
Auf dieser Kurve erreicht der Kleber Ohne Aktivator dann NUR 15 % Klebekraft nach 72 Stunden.
??????? Wo soll den ÜBERHAUBT mal 100 % erreicht werden, wenn sowieso nix hart wird.
Also das sind mehr als nur ein ? :D

Da sind noch Kurven die bis 200 % Festigkeit gehen ???????????????????????????

Ich werde wohl wieder zu Endfest gehen bei 20 ° Temperatur.
Ein teures Hobbie .

Gruß Aloys.

Reisenauer Antriebe
16.02.2010, 21:42
Hallo Kuni

Ich habe mir die Datenblätter von "Loctite 620 " noch mal durchgelesen !
Da steht nicht drinn das es überhaubt nicht hart wird wie bei mir.
Geklebt hab ich vor einer Woche , das ist jetzt 168 St her!!!
Die ganzen schönen Kurven geben für Stahl 6 bis 72 St an.
Aufgeteilt nach Temperatur oder Klebespallt ( 0,25 mm).
Auch auf Alu hat es dann 45 % Festigkeit.
Dann noch wie mir scheint der krasse Gegensatz mit einer Angabe von ~ 45% wenn mit Aktivator 7649 gearbeitet wird.
Auf dieser Kurve erreicht der Kleber Ohne Aktivator dann NUR 15 % Klebekraft nach 72 Stunden.
??????? Wo soll den ÜBERHAUBT mal 100 % erreicht werden, wenn sowieso nix hart wird.
Also das sind mehr als nur ein ? :D

Da sind noch Kurven die bis 200 % Festigkeit gehen ???????????????????????????

Ich werde wohl wieder zu Endfest gehen bei 20 ° Temperatur.
Ein teures Hobbie .

Gruß Aloys.


Hallo Aloys,

Loctite klebt nicht,
sondern expandiert unter Sauerstoffausschluß.
Drückt sich so in die Poren von z.B. Ritzel und Welle.
Ist der Klebespalt zu groß, bleibts zähweich.
Nach ca 1-2 Jahren verliert Loctite in der Flasche
(auch ungeöffnet!) bereits bis ca 30-40% an Klebefestigkeit.
Loctitekauf ist also Vertrauenssache.


Gruß Andy Reisenauer

Rennsemmel
16.02.2010, 23:26
Die 13 Grad im Keller sind auch ein Problem ....

Ich habe mal in einer Werkstatt in einer Eisengießerei gearbeitet, da waren auch so ca. 12-14 Grad.
Mit dem effekt das da Kunstharztechnisch nichts vernünftig ausgehärtet ist.

also, 20 Grad solltens schon sein...

Grüsse

FamZim
17.02.2010, 12:10
Hallo zusammen.
Ich versuche mit Loctite zu Televonieren bekomme aber keine Verbindung (besetzt).
Darum ein paar Bilder der Daten.
Aushärtung mit Spalt :

409948

Dann mal verschiedene Aushärtetemperaturen:

409949

Und die Härtezeiten mit Aktivator :

409950

Ich finde das es nach 170 Stunden bei 14 ° schon fest sein sollte, egal ob mit oder ohne Aktivator oder sonst was.
Nach der letzten Kurve frage ich mich aber allen Ernstes, wie jemals- irgendwann - 100% Festigkeit erreicht werden soll ????????????????????????????????

Gruß Aloys.

Die Bilder sind von den Datenblättern die sich "Jeder" aus dem Netz holen kann! falls das ein Problem sein sollte!

gast_15994
17.02.2010, 12:15
mit verwendung des aktivators wird die maximale endfestigkeit nicht erreicht, nur ohne. er spart zeit auf kosten der endfestigkeit.
genau das soll das diagramm sagen.

btw. spielen die oberflächen bei loctite eine große rolle.
kann es sein, dass sie nicht völlig frei von rückständen waren?

ansonsten kann ich mir wirklich nur vorstellen, dass das zeug zu alt war - andererseits habe ich weit "üerlagertes" 648er ohne probleme verarbeiten können.

vg
ralph

FamZim
17.02.2010, 15:59
Hallo

Ich habe nun Kontakt und werde wohl morgen zurückgerufen!

Noch ein Bild von unten:

410012

Kann der Kleber denn durch Frost kaputt gehen ?

Den RR hab ich gestern, und heute die Mags mit Endfest geklebt, damit ich weiter komme.

Gruß Aloys.

FamZim
19.02.2010, 15:25
Ein 24 St Klebeversuch mit verschiedenen Materialien .

410834

1. eine 8,8 ter Scraube mit V2A Schraube
2. Duralu Drehteile
3. 8,8 ter Schraube mit Mutter verklebt und dann auf das Material für meine RR s .

Nach besagten 24 Stunden, anfassen ? AP !!!!!!!!!!!!!!!

410837

Lediglich die Mutter sitzt "Zangenfest" läst sich aber damit bewegen.
Der " Kleber läst sich mit dem Finger KOMPLETT abwischen!

Gruß Aloys.

Christian Lucas
20.02.2010, 21:56
Hallo Aloys,
besorg dir bitte eine neue Flasche Loctite.Da stimmt irgend etwas nicht. Ich habe schon X Verklebungen mit Loctite ausgeführt,vom Metall/Metall bis zum Quarzglas/Quarzglas ,das denkbar ungeeignet für den Kleber ist.Aber selbst das kann man dafür so vorbereiten das es funktioniert.Loctite braucht zwei Bedingungen.Einmal den Luftsauerstoffausschluß und 2. braucht es Metallionen.Und am wichtigsten ist ,dass die Klebeflächen sehr Sauber ,von jeglichen Ölen befreit ist.Die zu verklebenden Teile mit Kleber benetzten und zusammen fügen und dabei darauf achten das der Kleber nicht abgewischt wurde.Etwas Wärme 30°-40° C ist nicht Schlecht.Bei Werkstoffen die eine der Bedingungen nicht haben ,kann man durch anreiben mit einem zb.weichen Messingstück kleine Spuren des Metalls auf der Klebeoberfläche aufbringen wodurch der Aushärtvorgang verbessert wird bzw.gar startet.Bei den Quarzteilen habe ich sogar einen größeren Spalt bei der verklebung gehabt,weshalb wir mit Schutzgas die Klebestelle Überspült haben wodurch der Aushärtvorgang gestarted wurde.Selbst diese Teile waren dann sehr fest(nach Hersteller Angaben) und präziese(die Verklebung durfte sich um keine 1/10000 mm bewegen) Verklebt.Wenn du wilst beschreib ich dir auch noch eine einfach zu bauende Vorrichtung um Verklebungen ohne Teure Messelektronik überprüfen zu können.Dazu braucht es aber eine Feder mit bekannten Daten.
Ansonsten kann ich dir nur noch Raten die Teile durch Schwerspannstiffte oder Verschraubungen zu Verbinden.

stud54
21.02.2010, 08:54
Hallo Aloys!

Also ich verwende schon immer 648 und hatte noch nie Probleme. Aber so wie du dein Loctite benutzt wird das aber sowieso nix. Der heißt ja nicht für umsonst "fügen Welle Nabe". Wenn du ne Passung H6(Welle)/H7(Glocke) fertigst...alle Klebestellen mit techn. Alkohol reinigst und mit deinem Loctite fügst bekommst du das nicht mehr auseinander. zum stumpf aufeinander kleben ist der ja nicht gedacht.

Und das es funktioniert hast du an deiner Kombination Schraube /Mutter gesehen....nur weißt du ja selber das eine Mutter lose auf ne Schraube geschraubt ohne LAst eben nur kleine Kontaktflächen bildet(gewindeflanken). teste das mal mit einer belasteten Kombi.

Sven

Joerg62
21.02.2010, 10:12
... Aloys - habe dir den falschen Shop genannt ! Headshop ist was anderes ...

Sollte heißen " Headskin " !

Ich habe früher auch mit Endfest geklebt ... bis ich dann auf der Seite mit dem Krokodil das mit dem Loctite 638 gelesen habe ! Viel angenehmer zu verarbeiten . Nicht das wir sowas nicht auch an der Arbeit verwenden aber so " dicke " hats unser Chefchen auch nicht - also lieber selber kaufen !
Ob der exorbitanten Preisgestaltung hier in Germoney habe ich dann auch nach einem alternativen Lieferanten im Netz gesucht und bin dann bei diesem Shop http://cgi.ebay.co.uk/LOCTITE-638-RETAINING-COMPOUND-new-50ml-date-10-10_W0QQitemZ160406230029QQcmdZViewItemQQptZUK_BOI_Metalworking_Milling_Welding_Metalworking_Supplies _ET?hash=item2558f4d40d
hängen geblieben . 50ml inclusive Luftfracht nicht mal 20€ - ist doch ne Hausnummer , oder ? Ok , hier mag das Datum 10/10 stören aber solange reicht meins meist eh nicht !

Jörg

balsawurst
21.02.2010, 10:40
Hier gibts auch "Kleber".
Der 680er geht echt schön schnell handfest:
http://www.hobbycity.com/hobbyking/store/uh_viewItem.asp?idProduct=10963&Product_Name=TL-680_Thread_Locker_&_Sealant_Ultra_High_Strength__

FamZim
21.02.2010, 23:28
Nabend

Vielen dank an Euch für Radschläge und Tipps.
Ich habe ja erstmal wieder Endfest genommen und kalt gehärtet damit das Alu bei der grösseren Ausdenung nicht den Kleber raus drückt.

Ich habe nun 4 Glocken für Versuche :D
Und zwar 16 Pol; 20 Pol; 28 Pol und ein 32 Poler.
Die habe ich auf unverklebte Statoren gesteckt,(habe dann 0,5 mm weise eine Schrägnut gemacht) und die Rastung gemessen.
Statoren waren die 65/15 Battmann einmal Original, und einmal mit schmaleren Hammerköpfen.
2 Nachmittage 192 Messungen mit Wage und Gewichten, mit Faden aussen am RR gemessen.
Das muss nur noch in eine Datei und dann zeig ich es unter" Rastung messen ".
Dann hat man was Handfestes und nicht angaben wie wenig oder stark !
Dann kann man besser vergleichen denk ich !!

Gruß Aloys.

FamZim
22.02.2010, 23:49
Hi

Hab heute abend eine Mail von Loctite bekommen !!

Sehr geehrter Herr Zimmermann,
der beschriebene Fehler ist mir unbekannt. Es handelt sich offenbar um einen
Produktmangel. Bitte wenden Sie sich an Henkel über das Kontaktformular:

Gruß Aloys.

Gilbert
23.02.2010, 22:01
hallo Ralph
Ich bin neu in diesem Forum. Ich habe eine Frage: ist es möglich einen Antrieb zu bauen der mit 6 Lipos eine Drehzahl von ca. 350 U/min erreicht und ca. 300 W Leistung abgiebt?
Also extrem Langsamläufer.
Gruss
Gilbert

Aaron Schmidt
23.02.2010, 23:13
Möglich ist es sicher.
Hohe N/P Zahl und entsprechender Motorgröße.

Wäre ja bei 20V Betriebspannung ein Kv von ca 18.
Der hier hat schonmal nur 80.
http://powercroco.de/24N28P6530.html
Mit reduzierter windungszahl wären Meiner meinung nach auch ca 20 möglich.

FamZim
24.02.2010, 00:07
Hi

Erstmal keine parallel Motoren, sondern alles in reie und Y Schaltung, und die Windungen verdoppeln!

Gruß Aloys.

Gilbert
24.02.2010, 07:33
Hallo Aaron
Danke für die Antwort.
Müsste die Windugszahl nicht grösser sein statt reduziert?
Gruss
Gilbert

gast_15994
24.02.2010, 08:04
in diesen bereichen ist derlei spielen mit den windungszahlen pure theorie.
um von 80 auf 20 zu kommen, müsste sich die windungszahl vervierfachen, bzw. immernoch verdoppeln , wenn mann von YY auf Y wechselt.
der innenwiderstand der wicklung stiege in jedem falle aufs 4-fache, wenn man nicht den wicklungsquerschnitt deutlich erhöht.

die frage ist vor allem, ob ein solcher motor überhaupt noch anlaufen würde.
dazu wäre die etakurve extrem spitz.
der motor würde nur in einem sehr schmalen bereich mit sinnvollem wirkungsgrad laufen.

vg
ralph

Gilbert
24.02.2010, 08:32
24N32P7210
Kann mir jemand das erklären auf der Seite: http://powercroco.de/24N32P7210.html wird der motor als 24N beschieben ,ich kann jedoch nur 12 Wicklungen sehen.
Habe ich da was falsch verstanden?
Gruss
Gilbert

gast_15994
24.02.2010, 08:34
das ist eine SPS wicklung.
dabei wird nur jeder 2. zahn bewickelt.

N steht nicht für spulen sondern für nuten. also die "kerben" oder löcher". und das sind 24, wie du unschwer nachzählen kannst.

vg
ralph

Gilbert
24.02.2010, 08:38
Bei andern Motoren stimmt N-Zahl mit Spuhlen uberein verstehe nicht?

gast_15994
24.02.2010, 08:47
es gibt eben verschiedene arten zu wickeln.
wo ist das problem?

man kann z.b auch eine spule um 3 zähne legen und die spulen überlappen lassen.

oder auch sowas geht:
(actro von köhler)
http://www.powercroco.de/%C2%B0forum7/131109-1.jpg

auch dieser motor ist ein 24N.

vg
ralph

Gilbert
24.02.2010, 08:57
Sehr interessant
Habe ich noch nie gesehen.
Welche Vorteile bringt diese Wicklungsart

gast_15994
24.02.2010, 09:02
welche wicklung die jeweils sinnvollste ist, ist von der anwendung abhängig.
da gibt es jede menge feinheiten und sogar doktorarbeiten drüber.

vg
ralph

Gilbert
24.02.2010, 09:14
Um noch mals auf den 24N32p7210 zurück zu kommen- wirken die unbewickelen Zähne auch wie die bewickelten?
Was wäre wenn man die unbewickelten auch parallel machen würde und auch bewickeln würde also 24 Spuhlen?
Man hätte dann keine Hammerköpfe mehr aber viele Spuhlen.
Gruss
Gilbert

gast_15994
24.02.2010, 09:20
http://www.aerodesign.de/peter/2001/LRK350/Simulation/Magnetic_field.html
http://www.aerodesign.de/peter/2001/LRK350/Wickel_arten.html

usw.



vg
ralph

Gilbert
24.02.2010, 09:59
Danke sehr für diese Links - ich werde sie in der nächsten Zeit studieren
Gruss
Gilbert

FamZim
19.03.2010, 20:51
Nabend

Nachdem nun auch eine 32 Pol-Glocke da ist brauche ich ja wieder eine ABC ABC Wicklung.
Die kommt auf gleichen Stator mit 15 Windungen 0,95 CU.
Die Übergänge sind immer ein bischen im Weg, darum mal alle Phasen im wechsel gewickelt:


424380

Ein paar Stunden brauche ich aber noch.
Das sind dann 15-15-15-15 YY, mal sehen was der dreht.

Gruß Aloys.

FamZim
20.03.2010, 16:52
Hi

Ich bin auf 180 :D
Windungen natürlich:

424700

Das ist ja die schlechte Seite nach 7,5 Meter Draht !
(Meine armen Finger) !

Gruß Aloys.

gast_15994
20.03.2010, 17:11
bei dem dünndraht - hab dich nicht so mädchenhaft ! :D ;)

FamZim
20.03.2010, 19:52
Hi

Ralph hat natürlich recht, "Mädchendraht z z z).
geht aber kein dickerer unten 2 mal rein :D
Als neue Herausforderung wickel ich darum mal anders herum, jedenfals die andere hälfte :D

424828

Is ja für Drehstrom, kommt also nicht auf einmal drehen so an :D

Neee nix Aprillll , Ralph wird es verstehen :D

Gruß Aloys.

FamZim
28.03.2010, 18:43
Hi

Ein wenig weiter:
Die schöne Seite

434908

Einmal mit dem Wekzeug drüber gerutscht :D aber kein Schluß .

Die Schaltseite

434911

Die Übergänge vom zweien Stern sind natürlich länger, aber alle Anschlüsse sind an einer Seite, und die Enden dann auch .

Alles zusammen gebaut und er Läuft.

Dann hab ich mal Generatormessungen gemacht mit allen 4 Motoren.
Die haben ja das gleiche 0,2mm Blech und 15 Windungen um die Stege.
Angetrieben von eine Ständerbohrmaschine mit 1470 U/min.
16 Polig-------3,54 V Phase gegen O --- Magnetbreite 8 mm
20 Polig-------3,79 V Phase gegen O --- Magnetbreite 7 mm
28 Polig-------5,19 V Phase gegen O --- Magnetbreite 5 mm
32 Polig-------4,75 V Phase gegen O --- Magnetbreite 4 mm

Überrascht hat mich dann das der 32 Poler weniger Spannung bringt als der 28 Poler ????
Stelle ich aber die Magnetabdeckungen gegenüber hat der 28 ger meht Magnete drinn.
28 mal 5 = 140 mm
32 mal 4 = 128 mm
Die 4 mm Mags bringen den 2,75 mm breiten Steg nicht in die Sätigung und da kommen dann besser auch 5 mm Mags rein!!!!!!!wie in den 28 Poler.

In Motorbetrieb hab ich dann noch lehrlauf gemessen.
Als 32 Poler an 12,78 V mit Jety 1750 U/min und 0,70 A
Als 16 Poler an 12,70 V mit Jety 2330 U/min und 0,95 A

Mal überlegen wie sich das alles verhält !!!!!!!!

Gruß Aloys.

gast_15994
28.03.2010, 19:05
echt saubere arbeit, meinen glückwunsch zum erfolgreichen probelauf!

vg
ralph

FamZim
28.03.2010, 20:45
Hi

Ja danke, und das aus Deiner Feder !!!!!

Zur Generatorspannung hab ich noch einen anderen Steller vermessen und niedrigere Drehzahlen bekommen !
Da hat der Jety wohl etwas Frühzündung :D .

Da in Generatorbetrieb so wenig Spannung kommt, noch mal ein wenig rechnen!
Generatorspannung -- 1470 U/min Phase gegen O am 32 Poler = 4,75 V.
Phase gegen Phase (Y) dann 4,75 mal 1,73 (wurzel 3) = 8,21 V
Im Motorbetrieb mit (dann) 1630 U/min = 9,11 V
Da das aber (nur) Effektivspannung ist, noch mal (wurzel 2 = 1,41) !!
Sind dann 12,84 V und damit ziemlich genau die Betriebsspannung vom Akku !

Das ist eine Kontrollmessung für die Berechnung eines BL Generators einer Windkraftanlage :D

Gruß Aloys.

FamZim
29.03.2010, 11:27
Moin

Motore mit niedriger Polzahl drehen ja höher im allgemeinen, was auf die Frequenz zurück zu führen ist.
Das gilt aber nur, wenn die Sättigung im Steg gleich bleibt.

Das ist bei den 20 und 28 Polern der Fall .
Die Magnetabdeckung reicht da für beide Fälle gut aus. (Verhältnis 1 zu 1,39).
Beim 16 und 32 Poler dagegen stimmen die Verhältnisse nicht, nicht mal annähernd 1 zu 2 ??? (1 zu 1,34 :D).
Der 32 Poler sollte sogar langsamer drehen (höhere Generatorspannung) wie der 28 Poler.
Macht er aber nicht .
Da bau ich dann aus dem 16 Poler (den brauch ich nicht ) einen 32 Poler mit 5 mm Mags.
Das wird auch nicht die 16 Poler-Drehzahl halbieren aber mit 25 % mehr Sättigung (gleiche Mags wie der 28 Poler), auf jeden Fall langsamer werden .

?? Erst noch welche Tets mit dem 16 Poler machen ? Glocken für noch mehr Motore hab ich ja nicht.
Die Mags sind auch nur mit Sek fixiert!

Gruß Aloys.

Michael Schöttner
29.03.2010, 16:45
Hi

...
Da in Generatorbetrieb so wenig Spannung kommt, noch mal ein wenig rechnen!
Generatorspannung -- 1470 U/min Phase gegen O am 32 Poler = 4,75 V.
Phase gegen Phase (Y) dann 4,75 mal 1,73 (wurzel 3) = 8,21 V
Im Motorbetrieb mit (dann) 1630 U/min = 9,11 V
Da das aber (nur) Effektivspannung ist, noch mal (wurzel 2 = 1,41) !!
Sind dann 12,84 V und damit ziemlich genau die Betriebsspannung vom Akku !

Das ist eine Kontrollmessung für die Berechnung eines BL Generators einer Windkraftanlage :D

Gruß Aloys.

Hallo Aloys,

ein wirklich interessantes Experiment und eine wunderschöne Wicklung, wenn auch mit Mädchendraht;-))) (Hab erst letztes WE 1,34mm gewickelt!)

Hast Du mal die Kurvenform betrachtet? Du liegst mit der Messung nämlich ganz schön daneben, wenn es kein schöner Sinus ist, was ich auf jeden Fall vermute.
Schau Dir die Generatorspannung mal mit dem Osziloskop an.

Die Sättigung dürfte im Leerlauf keine große Rolle spielen. Übersättigte Blechpakete verhalten sich wie Luft. Das soll heißen, die spezifische Drehzahl steigt überproportional an, wenn du in die Sättigung kommst oder noch besser gesagt, bei den übersättigten Blechpaketen könnte man jede Menge Gewicht sparen, würde man sie einfach weglassen:-)))

Gruß,
Michael

FamZim
29.03.2010, 22:27
Hallo Michael

"Text von Michael."
-Die Sättigung dürfte im Leerlauf keine große Rolle spielen. Übersättigte Blechpakete verhalten sich wie Luft. Das soll heißen, die spezifische Drehzahl steigt überproportional an, wenn du in die Sättigung kommst oder noch besser gesagt, bei den übersättigten Blechpaketen könnte man jede Menge Gewicht sparen, würde man sie einfach weglassen:-)))-

Sättigung ist für mich die Feldstärke die noch Sinn macht .
Übersätigte Blechpakete verhalten sich keineswegs wie Luft, sonder nur darüber hinaus wie Luft.
Wenn das Blech weg wäre würde diese Feldstärke überhaubt nicht erreich werden können , da sonst alles Luft ist (der Weg viel zu lang) und das Feld überhaubt keine Führung hätte.

zb 20 Pol gegen 28 Pol .
Magnetisierung etwa gleich stark und die Spannung steigt synkron mit der Frequenz.
Die Magnetbreiten sind 5 und 7 mm.
Der 16 Poler mit 8 mm Magnetbreite (0,9 mm zwischen zwei 4 mm Mags) bringen noch ein stärkeres Feld in die nur 2,75 mm breiten Stege.
Die 32 Mags des 32 Polers aber reichen nicht für ausreichende Magnetisierung der Stege aus, und die doppelte Frequenz bringt nicht die doppelte Spannung , grade mal 1,34 fache .
Da ist das Blech noch gar nicht gefordert !
Da kommen dann auch die 5 mm Mags vom 28 Poler rein, dann sollte die Spannung auch darüber liegen.
Bech halte ich für Magnetzentrahlen, ohne die keine Ortnung im System herrscht.

Sättigung messen (Magnetfeldstärke) kann man im Generatorbetrieb doch sehr gut finde ich .
Gleiche Drehzahl gleiche Windungszahl, da ist die Spannung doch linear zum Feld, oder ??

Na ja erst mal den 16 Poler schlachten und auf 32 umrüsten.
Ich will ja die Drehzahl runter und Drehmoment rauf :D

Gruß Aloys.

FamZim
30.03.2010, 16:24
Hi

Die Magnete aus dem 16 Poler hab ich nun endfernt und den RR mit 32 Mags 5 mm breit bestückt!
Die Generatorspannung ist nun : 5,78 V zwischen Phase und O .
Die Spannung ist 1,03 V höher das sind 21,7 % bei 25 % mehr Magneten.
Da liegt er kurz vor der Sättigung oder ?

Gruß Aloys.

Christian Lucas
30.03.2010, 20:51
Hi Aloys,
die Pemanentmagnete werden bei 1,4 Tesla magnetisiert und somit wird auch die Vormagnetisierung nicht höher ,sondern ehr niedriger ausfallen.Das ganz normale Silizium Eisen ,das für Motorbleche verwendet wird geht aber erst ab etwa 2 Tesla in die Sättigung.
Gesättigt wird also erst wenn die Spulen gewickelt sind und das Feld das durch Ampere mal Windungen erzeugt wird diese 2 Tesla erreicht.

FamZim
31.03.2010, 11:22
Moin zusammen.

Ich will mal wieder ein wenig "laut Denken" :D
Für die Magnete wird ~ 900 ka/m angegeben, was für einen 2 mm langen dann nur noch 1,8 ka an Magnetischer Kraft bedeutet.
Dagegen ist (bei meinem Motor) ein 0,4 mm Luftspalt, der ja den größten magnetischen Widerstand hat.
Die ka sind ja Amper mal Windungen und auf ein 1 cm langes Feld bezogen.
Ich habe aber nur 0,4 mm und damit ein 1/25 davon.
Die max Feldstärke im Magnet ist aber durch IHN selbst auf 1,4 Teslar begrenzt, so das das Feld im Luftspallt auf jeden Fall geringer ist.
Für die 0,4 mm mit 1,4 T würden dann 14000 durch 1,25 = 11200 Amperwindungen pro 1cm, und für 0,4 cm dann 448 AW für den Luftspalt verbraucht .
Der "Kraftbedarf" wäre somit 2248 AW die ich nicht habe.
Also liegt die Magnetisierung irgenwo dazwischen!
Gehe ich nun von einer Linearen Verteilung aus, bleibt die meiste Kraft noch im Magnet selber hängen, für die eigene Magnetisierung.
( die 1,25 ist eine Konstante, denn 1 Amperwindung bildet 1,25 Feltlinien im 1cm langen Luftspallt).
Teile ich nun mal die Feldstärke von 1800 AW durch 2248 mal 1800 habe ich für den Magneten 1441 AW, und mal 448 für den Luftspalt 359 AW.
Die Feldstärke im Luftspalt rechnet sich dann 359 durch 0,04 cm mal 1,25 = 1,122 Teslar.

Da für die Magnetisierung des RR und des Stators auch einiges draufgeht (15% ???) liegt alles dann auch tiefer !

Wenn der Stator stärker Magnetisiert werden soll geht es nur über größere Magnetbreite und Sammelhammerkopf.
Doppelte Stegbreite sollte der Magnet also auf jeden Fall haben.
(Beim aktuellen Motor komme ich auf etwa 1,1 T im Steg).

Hoffenlich ist alles richtig gerechnet :D

Gruß Aloys.

FamZim
31.03.2010, 20:30
Hi

Na gut dann rechne ich mal anders :D
Hab mal mal gelernt das Einhundertmilionen (100 000 000) Kraftlinienschnitte pro sek genau 1 V Spannung erzeugen !!
Da kann man doch was mit anfangen denk ich mir !

Die Generatordrehzahl liegt mit 1670 U/min auch fest, das sind 27,8 U/sek.
Auch der Blechquerschnitt ist immer gleich mit 2,75 mm X 15 mm = 0,41 cm².
Wechseln tun die erzeugte Spannung und die Frequenz durch die Polzahl!
Windungen sind 60 mal 2 Leiter, die das Feld schneiden, und 2 Feldwechsel pro 1 Hz.

Dann rechne ich für den 16 Poler :
-----100 000 000 X 3,54-----354 000 000
------------------------- = ----------- = 16176 (Gaus) = 1,617 Teslar ! ( 8 mm Magnetbreite).
27,8 X 16 X 60 X 2 X 0,41-------21884

Für den 20 Poler :
----100 000 000 X 3,97-----397 000 000
------------------------- = ------------ = 14513 (Gaus) = 1,451 Teslar ! (7 mm Magnetbreite).
27,8 X 20 X 60 X 2 X 0,41-------27355

Für den 28 Poler :
----100 000 000 X 5,19-----519 000 000
------------------------- = ------------ = 13552 (Gaus) = 1.355 Teslar ! (5 mm Magnetbreite).
27,8 X 28 X 60 X 2 X 0,41-------38297

Für den 32 Poler :
----100 000 000 X 5,75-----575 000 000
------------------------- = ------------ = 13137 (Gaus) = 1,313 Teslar ! (5mm Magnetbreite).
27,8 X 32 X 60 X 2 X 0,41-------43768


Und der 32 Poler mit den schmalen 4 mm Mags :
----100 000 000 X 4,75-----475 000 000
------------------------- = ------------- = 10852 (Gaus) = 1,08 Teslar ! (4mm Magnetbreite).
27,8 X 32 X 60 X 2 X 0,41-------43768

Sehr schön sieht man, das mit weniger Magnetbreite das Feld im Steg schwächer wird.
Das kommt zwar den Ummagnetisierverlusten entgegen wenn er trotzdem mit hoher Drehzahl läuft, aber das mögliche Drehmoment steigt nicht so stark wie erhofft für eine niedrigere Drehzahl.

Alles in allem werde ich bei den 5 mm Mags bleiben und die Motoren so testen !!

Gruß Aloys.

Die Tabelle geht leider nicht mit Lehrstellen, nur mit "füll" Strichen:D

FamZim
03.04.2010, 21:19
Hi

Ich habe nun den 32 Poler auf dem Prüfstand.
Er macht 120 U/V .
Mit Generator komme ich nur auf 160 Ncm Drehmoment (bei 17,5 A und 86 % Eta :D) da ich den G nicht alle Phasen gleich belasten kann.
Darum ist ein dicker 3~ Widerstand in Arbeit, als Grundlast.
Ich hoffe so weiter hoch zu kommen.
Timing hab ich auf Auto !!

Gruß Aloys.

Bernd E.
04.04.2010, 00:57
Hallo Aloys,

ich schau mir deinen Monstermotor Thread ja nun schon länger an.
Finde ich klasse das du da so expertengerecht referierst.;)

Nun aber mal eine kleine Anmerkung. Du wirst eventuell bemerkt haben das nicht so viele Leute posts dazu schreiben. Eine Möglichkeit wäre vielleicht das viele einschließlich mir da nicht mehr ganz mitkommen. Du setzt in deinen vielen Erklärungen zuviel Fachwissen voraus. Ich weiß das du mal oder schon wieder professionell Motoren wickelst.:D

Aber bitte erklär doch bitte auch der Algemeinheit, die mal so ein bißchen reinschnuppern und das Projekt interessant findet etwas mehr aus Laiensicht.

Vielleicht reichen hier und da einige Ausführungen mit Beispiel aus dem normalen Leben.

Ich weiß hört sich ein bißchen belehrend an, aber ich hoffe da wir uns kennen, verzeihst du mir und nimmst es mir nicht übel. Okay?

Ansonsten natürlich immer Klasse so ein Thread zu lesen wo man mehr erfährt als das übliche blabla aus dem Modellbauladen.
Gute Läden mit fachlicher Kompetenz und Kundenzugewandheit sind natürlich davon ausgenommen.

Kannst du vielleicht den letzten Post und deine Schlusfolgerung die darin sicher vorhanden ist, mal so einem Laien wie mir etwas ausführlicher erklären?


So das soll dich nun nicht stoppen. Also schön weiter machen, bitte!

Österliche Grüße, Bernd

FamZim
04.04.2010, 16:19
Hallo Bernd

Hast dich ja sehr Diplomatisch ausgedrückt :D
" Im letzten Post" ?

So einen Motor zu "vermessen" ist nicht ohne Hilfsmittel möglich.
Mit einem Prop immer nur eine Möglichkeit von vielen.

Er nimmt Leistung in Form von Spannung mal Strom, und liefert mechanische Leistung als Drehzahl mal Drehmoment.

Wenn über einen grösseren Leistungsbereich gemessen werden soll, so liegt die "Betriebsspannung" meist fest und die Belastung ändert dann den Motorstrom bei sinkender Drehzahl.
Das geht mit EINEM Prop nicht, der müsste dann verstellbar sein.
Ich hab darum einen etwa gleichwertigen (Leistung) Motor als Generator gekoppelt!

438325

So sieht es aus !

Die Drehzahl und das Drehmoment kann so gemessen werden.
Damit ermittelt man die Wellenleistung.
Der Generator liefert wieder "Strom" der verbraucht werden muß.
Das kann ich aber genau regeln, und so jede Belastung simulieren !

Da hakt es noch wenn ich bei ~ 600 W bin! ( ~3000 U/min ). (Bei 6000U/min wären es auch schon 1,2 kw! ).
Die Mechanische Leistung wird wieder in Elektrisch umgerechnet, und mit der Eingangsleistung (vor dem Steller gemessen) verglichen, das gibt dann den Eta vom Motor-Steller-Kabel System!

Bei der Messreie läuft alles ohne zusatzkülung 10 bis 15 min .
So kann ich Gemessene Daten ermitteln, die dadurch auch nachgewiesen sind, und nicht schön gerechnet .

Gruß Aloys.

Michael Schöttner
04.04.2010, 20:20
Halo Aloys,

Zwischenfrage: Wie misst Du denn Dein Drehmoment?

Gruß,
Michael

FamZim
04.04.2010, 22:14
Hi

Mit der Digiwage an 20 cm langem Hebel!

438734

Der Motor kommt an den 4 eckigen Flansch, entweder mit Generator oder Prop!

438737

Die Schubmessung ist nicht so genau!

Gruß Aloys.

FamZim
05.04.2010, 19:55
Hi

Ich habe nun einen Lastwiderstand mit 0,6 Ohm pro Phase (gegen Null).
Das sollte eigentlich reichen ---- dachte ich----.
Aber denkste !! Der Motor ist nicht über 17 A am Stellereingang zu bekommen.
Die Lampen von vorher habe ich noch zusätzlich parallel gestöpselt, aber nixxxxx ?????
Die Motorkombi mach nur bei einer Änderung ein anderes Geräusch.
Ziemlich rätselhaft ? immer wieder was anderes !

Selbst eine Phase kurzschliessen (mit dem 400W Poti zufällig) "ENDLASTET" den Antriebsmotor !

Folge : Drehzahl steigt und Strom sinkt ???????????????
Ist das wie beim Faraddynamo ???? immer nur 3 W, egal welche Drehzahl .
Steigender Strom gleich sinkende Spannung und immer gleiche max Leistung ???
Oder liegt es an der Frequenz, (immerhin 700 Hz), und den langen Zuleitungen am Generator ?
?? Erst gleichrichten und dann die Widerstände drann ??

Gebt mir doch mal einen Tip :D

Gruß Aloys.

Gerd Giese
06.04.2010, 17:09
Hi

Mit der Digiwage an 20 cm langem Hebel!

438734

Der Motor kommt an den 4 eckigen Flansch, entweder mit Generator oder Prop!

438737

Die Schubmessung ist nicht so genau!

Gruß Aloys.


Äh - bei welchen Thema sind wir hier - egal, ... ich behaupte, das Drehmoment ebenso - wie oben abgebildet!

Die Luftwirbel sind extrem und verfälschen total das Ergebnis.:D
Du müsstest die Waage und Hebelarm völlig verkleiden und frei von Luftwirbeln gestalten!

Es geht nur im vernünftigen Toleranzrahmen über Bremsmoment mit Wirbelstrom oder Generator
und dann bitte eine Waage die Verzögerungsfrei das Nenndrehmoment ausgibt!;)

... oder was nützt dir ein Wert der NICHT zur momentanen Leistung passt! ;)

Hier reichen schon wenige 100ms Verzögerung, was schon extrem schnell wäre für eine Waage
der (meist) unteren Preisklasse!;)

Wie teste ich das - fahre eine lineare Drehmomentrampe rauf und runter.
Sind die Verläufe deckungsgleich zur Drehzahl vergolde die Waage!

... wenn nicht, ab in die Küche zum Mehl "per PC" wiegen!:D

FamZim
06.04.2010, 18:17
Hallo Gerd

Es geht nur um den Motor 65/15 - 32 Polig :D

Da versuch ich die letzten Prozente raus zu holen bei niedriger Drehzahl.
Das mache ich mit dem Generator gleicher grösse, nur 28 Polig.
Und nur DA ist im Moment mein Problem!

Nicht Luftwirbel oder 100ms !!! der läuft 2 min mit gleicher Last und die Wage zeigt gleichmässig 800g .
Wenn ich da drauf pußte ändert es sich :D .

Wenn ich die Belastung am Generatohr weiter erhöhe fällt das Moment, die Drehzahl steigt wieder, ebenso endern sich die Elektrischen Werte am Steller.
Wenn ich da keine Lösung finde muss ich wieder windige Props nehmen.
Da bin ich aber sehr gebunden und kann nicht so schön rauf und runter regeln.
Darum will ich mal Strom und Spannung am Generator messen, und suche Messgeräte dafür zusammen.

Gruß Aloys.

Gerd Giese
06.04.2010, 19:58
...der läuft 2 min mit gleicher Last ...:cool:

... wie langweilig :D, na dann lange Rede und kurzer Sinn, zurück zum 65/15.;)

FamZim
06.04.2010, 22:03
Hi

""wie langweilig "" ??

Da macht Akku Testen schon mehr Spaaaaas .

Aber was auffälliges!
Der AL Motor bringt als Generator ein bestimmtes Bremsmoment was sogar am Steller beeinflußt werden kann.
Überschreite ich dieses, fällt das Moment wieder so wie es aussieht, und die Bremswirkung fällt ab !
Wie weit weiß ich noch nicht !!! sowas ist für mich interressant!
Das heist das ein kurzgeschlossener Motor nicht so gut bremst wie gedacht.

Aber warum ????????????????

Gruß Aloys.

Gerd Giese
07.04.2010, 09:18
... moin Aloys, darum: => :D ... das sollte "nur" Lästern sein ... ;)

RdS
07.04.2010, 13:05
..du musst mit dem widerstand im generatorkreis hoch!

wie hoch ist dein wicklungswiderstand?

FamZim
07.04.2010, 14:05
Hallo RDS

Steht doch in Post 124 unter Rätselraten.
Sind 1,2 Ohm Phase Phase !
Stärkere Last gibt es eigenlich durch "kleinere" Widerstände!!!!! deshalb noch die Bielux dazu !
Ab einer bestimten Leistung, bricht "irgend etwas zusammen", aber was .
Ich nehme an das Magnetfeld im Steg , das muß ich aber noch nachweisen!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Gruß Aloys.

RdS
07.04.2010, 16:13
hi aloys,

versuch mal eine leistungsanpassung, Ri=Rl

ist nur mal so eine idee, vielleicht spuckt dir auch der blindwiderstand in die suppe?

es ist alles mal so aus der hüfte geschossen, antriebstechnik ist schon paar jahre her!

vg
ralf

Gerd Giese
07.04.2010, 18:33
(...) Drehzahl steigt und Strom sinkt ???????????????
Aloys,

jetzt verwunderst Du mich ... äh, datt is völlig normal und eigentlich schon ohmsches Gesetz!

Lösung im Sonderthread:
http://www.rc-network.de/forum/showpost.php?p=1792959&postcount=2

FamZim
29.12.2010, 20:18
Hallo zusammen

Ich habe nun wieder mehr Zeit für meine Motoren .
Darum hab ich mal weiter gemacht.
Um zu "normalen, brauchbaren" Drehzahlen zu kommen wurde der 28 und der 32 poler in DD geschaltet.
Da hab ich dann 2,8 mm² an den Anschlüssen (4x 0,95mm Mädchendraht :D ).
Die Statoren haben die 0,2 mm Bleche!
Lehrlauf am 32 Poler 34,6 V und 6510 U/min, Strom 2,2 A.
Weitere Messungen stehen bevor !

Gruß Aloys.

Madmoony
30.12.2010, 10:50
Hi Aloys,
hatten wir nicht mal darüber gesprochen?
BL Motoren scheinen als GENERATOR eine feste maximale Leistung zu haben,da kann man nichts dran ändern.Ist vergleichbar mit den Käfigläufern,haben einen scharfen Kipppunkt und bringen dann keine Leistung mehr.(oder hiessen die anders?)
Als Motor prägst du ja ein externes Magnetfeld und das kann stärker sein als der Magnetfluss des Motors.Als Generator hast du aber nur den Magnetfluss,also weniger Leistung.
Die Bremmsenergie ist dann wieder die echte Leistung,also UxI.
Im Kurzschlussfalle ist die dann wieder kleiner als bei Leistungsanpassung(Ri=Ra)

Also brauchst du einen VIEL grösseren Bremmsmotor als das Testobjekt.

gruss Burkhard

FamZim
30.12.2010, 13:18
Ja hallo

BL Generator war dort :
http://www.rc-network.de/forum/showthread.php?t=197704

Ich wollte jetzt nur noch ein paar Motoren endgültig fertig machen.
Und zwar baugleich je 2 Stück, habe aber alles verschiedene :D
So erstmal die mit dem 0,2 mm Blech (auch unterschiedlich) .
Da muß ich mich noch endgültig für 32 Pol oder 28 Pol endscheiden.
Mit Battmannblech (0,5mm) kann dann das gleiche gemacht werden.
Einen muß ich auf jedenfall neuwickeln.
Ich hab auch nur für 4 Motoren einen passenden RR .

Gruß Aloys.

FamZim
14.01.2011, 23:48
Hi

Ich hab mich mal fürs wickeln endschieden .
Hier der erste Teilmotor:

592168

Der soll 32 Pole haben und ist ABC gewickelt mit 15/15 Windungen 0,95 Durchmesser.
Geschaltet wird er dann YYYY .

Gruß Aloys.

Bernd E.
15.01.2011, 16:37
Schön Aloys das es weitergeht!

Hast du die Kerzen also fertig.:D

Gibts denn nun zwei gute Widdow Motoren oder ist das wieder nur für Testzwecke?

Hohlachse nicht vergessen!
Dieses Jahr wollen wir sie mal wieder fliegen sehen.

Grüße, Bernd

FamZim
25.01.2011, 20:02
Hi

Nach 18 Metern Draht sieht es aus wie ein gerupftes Huhn :D :D

598008

Aber eine schöne Seite gibt es auch:

598011

Noch alles messen und schalten--o manoman.
Die hälfte werden ja Sternchen ! die andern 12 dann Ableitungen.
Wirft sich die Frage auf ob dierekt die Leiter oder mal was flexibeles ?
Die Leiter haben auch schon 2,8 mm², wäre dann 4 mm² zu empfehlen ??
Was meint Ihr ?

Gruß Aloys.

FamZim
01.02.2011, 19:51
Hi

Er ist nun fertig, und noch einer, mit den geänderten Battmann Blechen (schmale Hammerköpfe) !
Dort aber nur 1 Teilmotor von vieren !

601476


Dann hab ich mal Lerlauf gemessen mit 3 Motoren 65/15 und nun auch 3 verschiedenen Statoren.

Erster Kandidat : mit 0,2 mm Blechen . Gewickelt 15/15 und DD geschaltet
An 34,4 V und 2,2 A dreht er 6420 U/min .

Zweiter Kandidat : Normale 0,5 mm Battmannbleche . Gewickelt 15/15 und YYYY geschaltet
33,4 V und 5,5 A drehzahl aber 7190 Umin .

Dritter Kandidat : 0,5 mm Battmannbleche mit nur 5,7 mm breitem Hammerkopf in 15/15 und Y Teilmotor.
33,4 V und 5,2 A bei 6640 U/min.
Ein Vergleich.

601478

Ich habe nach 1 min die Glocke abgezogen und die Battmänner waren sehr heiß, alle beide, überall, auch wo keine Wicklung drauf war.
Ist ja klar wird ja auch ummagnetisiert.

Bei dem schmalen Hammerkopf ist der Steg somit stärker Magnetisiert, das zeigt die niedrigere Drehzahl an ?
Der Lehrlaufstrom deutet aber die Überlastung der 0,5 mm Bleche ganz klar.

Somit könnte nur mehr Luftspallt eine Besserung, aber auch höhere Drehzahl bringen.
Der verballer immerhin 180 W im Lehrlauf, sind aber NUR 10 % von dem wass er verträgt.

Ich teste immer mit Autotiming !! da kann ich mal mit der Hand den Motor, bei ein bischen Teillast abwürgen, und festhalten, der läuft dann ohne Mucken selber wieder hoch, ohne Absteller ! ? !mehrfach hintereinander !!!
Geht das mit festem Timing auch ?

Soviel schon mal wieder, muß unbedingt Magnete bestellen 15/5/2 mm, Segmente gibt es wohl nicht mit ~ 68 Ø ??

Gruß Aloys.

FamZim
24.02.2011, 19:36
Hallo erst mal !

Um die hohe Qualität der 0,2 mm Bleche mit dem Battmann-Blech zu vergleichen habe ich mir die Daten noch mal angesehen!
Die Hammerköpfe sind fast genau Identisch in der Breite, wenn ich den Battmann mit 5,7 mm mit dem 0,2 mm Blech vergleiche.
Der 0,2 er hat im Moment noch die DD Wicklung mit 4 mal 15 Windungen zwischen den Phasen !
Der Battmann nur 2 mal 15 aber im Y , das sind dann 60 Windungen gegen 30 mal 1,73 = 51,9 Windungen.
Die Drehzahl (0,2) an 34,4 V und 60 Windungen = 6420 !
Die Drehzahl (0,5) an 33,4 V und 51,9 Windungen = 6640 !
Der Unterschied sind glatte 8 % für die dicken Bleche !
Heist doch die Sättigung liegt um 8 % höher als bei den dünnen ? !
Also ist das 0,2 mm Blech von der Qualli schlechter, nur dünner mit weniger Ummagnetisierverlusten.
So kann ich bei dem Battmann eine Windung weniger nehmen, und dafür dickeren Draht wickeln für 8 % mehr Strom oder wie sehe ich das.
Das sollte sogar trotz höherem Lehrlaufstrom bei 100 A locker den 0,2 er überholen im Eta , ist ja sowiso nur Max Power gefragt :D
Ich grübel noch, ihr könnt ja auch mal was schreiben --- was ihr so denkt .

Gruß Aloys.

Michael Schöttner
25.02.2011, 11:36
Ummagnetisierungsverluste setzen sich bekanntlich zusammen aus Hystereseverluste und Wirbelstromverlusten. Das eine ist die Blechqualität, das andere die Blechdicke. Die Blechqualität spielt dabei eine merklich größere Rolle bei den noch niedrigen Drehzahlen, in denen wir zu Hause sind.

Aber hier eine schöne Doktorarbeit von 1932:

http://e-collection.ethbib.ethz.ch/eserv/eth:20709/eth-20709-01.pdf

Viel Spaß beim Schmökern,
Michael

FamZim
25.02.2011, 14:20
O tu mir das nicht an !

Ist ja schon älter als ich !!
Die Materialien sind seither aber besser ? und , ganz wichtig , die Regeln sind die gleichen !
Ich hab auch schon gestöbert und wundere mich das man die Hysterese-Verluste nicht messen kann.
Vieleicht kann man's ja mittlerweile ?
Ich würde mal so vorgehen: mit 2 U Kernen und einer Spule drumm diese magnetisieren .
Dann den Strom abstellen und die Kerne auseinander ziehen, die "kleben" ja meistens !
Dann die dazu benötigte Kraft mit der Magnetfläche der Kerne verrechnen, und ich habe die Feldstärke die das kleben verursacht ? !
Das ist doch der "Bauch" der Hysterese oder. Den muß ich nun mit Gegenstrom (Verluste) neutralisieren !
Das werde ich aber nicht machen , hab genug um die Ohren .

Noch zum Thema :
Der frisierte Battmann muß ja noch komplett gewickelt werden .
Den könte ich auch auf DD wie der 0,2 er mit einer Windung weniger machen um etwa gleiche Lehrlauf drehzahl zu haben .
Ist das sinnvoll ? oder die niedrigere Drehzahl lassen, und nur später zum Vergleich umrechnen.
Wieder so viele Fragen.

Gruß Aloys.

Michael Schöttner
25.02.2011, 16:18
O tu mir das nicht an !

Ist ja schon älter als ich !!
Die Materialien sind seither aber besser ? und , ganz wichtig , die Regeln sind die gleichen !
Ich hab auch schon gestöbert und wundere mich das man die Hysterese-Verluste nicht messen kann.
Vieleicht kann man's ja mittlerweile ?
Ich würde mal so vorgehen: mit 2 U Kernen und einer Spule drumm diese magnetisieren .
Dann den Strom abstellen und die Kerne auseinander ziehen, die "kleben" ja meistens !
Dann die dazu benötigte Kraft mit der Magnetfläche der Kerne verrechnen, und ich habe die Feldstärke die das kleben verursacht ? !
Das ist doch der "Bauch" der Hysterese oder. Den muß ich nun mit Gegenstrom (Verluste) neutralisieren !
Das werde ich aber nicht machen , hab genug um die Ohren .

Noch zum Thema :
Der frisierte Battmann muß ja noch komplett gewickelt werden .
Den könte ich auch auf DD wie der 0,2 er mit einer Windung weniger machen um etwa gleiche Lehrlauf drehzahl zu haben .
Ist das sinnvoll ? oder die niedrigere Drehzahl lassen, und nur später zum Vergleich umrechnen.
Wieder so viele Fragen.

Gruß Aloys.

Hallo Aloys,
natürlich kann man Hystereseverluste messen. Miss alle anderen und das was übrig bleibt sind Hystereseverluste:-)

Gruß,
Michael

Michael Schöttner
25.02.2011, 16:27
O tu mir das nicht an !

...Ich würde mal so vorgehen: mit 2 U Kernen und einer Spule drumm diese magnetisieren .
Dann den Strom abstellen und die Kerne auseinander ziehen, die "kleben" ja meistens !
Dann die dazu benötigte Kraft mit der Magnetfläche der Kerne verrechnen, und ich habe die Feldstärke die das kleben verursacht ? !
Das ist doch der "Bauch" der Hysterese oder. Den muß ich nun mit Gegenstrom (Verluste) neutralisieren !
Das werde ich aber nicht machen , hab genug um die Ohren .

...Gruß Aloys.

Das macht man mit einer rechteckigen Probe des Bleches mit einem Epsteinapparat. Auch schon älter als Du, funktioniert aber immernoch.
Wenn man Blech verwendet, das man kennt, kann man es natürlich auch übers Gewicht errechnen.

Gruß,
Michael

Fitten
27.02.2011, 19:24
Hi Aloys,

Du machst mal wieder richtig tolle Sachen! Dein pendelgelagerter Prüfstand gefällt mir besonders gut. Wo verbrätst Du denn die Bremsenergie?

Gruss,
Fitten

FamZim
27.02.2011, 20:43
Hi

Die verbrate ich dort :
http://www.rc-network.de/forum/showthread.php/197704-BL-als-Generator-!?highlight=BL-als+-Generator
Das klappt aber nicht so richtig, da der Generator viel grösser ausgelegt sein muß !

Gruß Aloys.

Fitten
28.02.2011, 00:57
Hi Aloys,

Du brauchst keinen grösseren Generator sondern nur eine gescheite, aktive Last wie z.B. einen Car Regler mit guter proportionaler Bremse. Der Motor wird doch auch "geregelt" und nicht an einer dummen, passiven Quelle betrieben.
Bei geregelter Generatorlast wäre a. das Bremsmoment im Betrieb quasi stufenlos bis zum Motor Maximalmoment variierbar und b. die Bremsenergie könnte sogar zurück in die Batterie gespeist werden (quasi Kreislauf). Autotiming im Bremsbetrieb sollte der Regler aber haben.

Gruss

FamZim
28.02.2011, 11:19
Hallo Fitten
das haben wir doch alles schon "durch".
Was der G nicht bringt, kann auch durch inteligentes Bremsen nicht erhöht werden !!!
Man kann aber den Generator ( mit Sensoren) im Gegenstrom fahren, dann ist er aber auch ein Motor!

Gruß Aloys.

Fitten
28.02.2011, 12:49
Hi Aloys,

sorry, aber das ist ganz grober Tobak!

Generatorischer Betrieb ist nichts anderes als motorischer Betrieb mit 180° phasenverschobenen Strom.

Gruss,
Fitten

Christian Lucas
28.02.2011, 22:27
Hi Aloys,
das kannst Du dem Fitten so Glauben wie er es schreibt.Wir haben auf den Prüfständen auch nur zwei gleiche Maschinen gegenüberstehen die durch eine Drehmomentmesswelle mitteinander verbunden sind.Bei 300 KW Maschinen macht auch eine Rückspeisung ins Netz Sinn ,senkt die Stromkosten ungemein. In den Hybridfahrzeugen fallen die Generatoren sogar noch kleiner aus ,da ja die Generatoren mit Motordrehzahl laufen und die Radnabenmaschinen nur mit weniger als einem 4tel der Drehzahl.So reicht ein Generator der so groß wie die Radnabenmaschinen ist aus alle 4 Radnabenmaschinen zu versorgen.

Fitten
28.02.2011, 23:17
Hi Christian,

danke für Deine Unterstützung!
Wir haben auch einige high-speed Geratoren in Betrieb genommen, die über einen meist sensorlos geregelten Umrichter mit einem top Wirkungsgrad Energie zurück ins Netz speisen. Funktioniert tadellos. Aber auch in solchen Industrieprojekten müssen wir immer einige Überzeugungsarbeit leisten um den Kunden von der Idee, den Generator in eine vermeintlich preiswertere passive Gleichrichterbrücke einspeisen zu lassen, abzubringen. Der reduzierte Wirkungsgrad ist dann aber meist ein wirkungsvolles Argument. Aber wem erzähl ich das...

Gruss,
Fitten

FamZim
01.03.2011, 10:27
Moin

Kann das sein das wir über sehr verschiedene Generatoren argumentieren ??
Bei BL Motoren, und damit auch Generatoren, wird das Magnetfeld bei Motorbetrieb verstärkt, bei Generatorbetrieb aber geschwächt. (Ich dachte das hätte ich nachgewiesen).
Ausserdem sinkt die Antriebsdrehzahl stark. (bei Versuchen wie den meinen).
Bei Industrieanwendung wird mit Elektromagneten magnetisiert, die bei Belastung das Feld verstärken.
Dadurch läst sich die Abgabeleistung auch bei gleicher Drehzahl beliebig erhöhen.
Ich denke das läst sich nicht einfach vergleichen.
Mit Elektromagneten ist aber auch irgenwann Schluß.
Alle Lichtmaschinen haben eine max Leistung, die auch mit höherer Drehzahl, und voller Erregung mit 12 V, nicht überschritten wird.
Irgenwo ist immer eine Grenze.

Gruß Aloys.

Fitten
01.03.2011, 10:39
Hi Aloys,

Deine Versuche sind vollkommen richtig und Deine Schlussfolgerungen ebenfalls! Sie gelten aber nur für den ungeregelten Lastbetrieb. Sobald du eine geregelte Last am Generator verwendest, verhält sich alles anders. Dann gibt es eigentlich nur noch 2 Faktoren, die die Leistung begrenzen: Es brennt etwas ab oder die Magnete entmagnetisieren. :D

Mit Ersatzschaltbild und Zeigerdiagrammen könnte man den Unterschied wunderbar zeigen. Wer hat Lust? :rolleyes:

Gruss, Fitten

FamZim
01.03.2011, 15:26
Hi

Mit dem Generator würde ich gerne auch "dort" weitermachen, das ist doch kein Problem ??
Ich nehme dann etwas Text mit rüber.

Zum 65/15 ----
Mache dort die Wicklung weiter , geht sehr gut und zügig.
So weit bin ich :

613291

2 ter Teilmotor .
Die Übergänge zur nächsten Spule jetzt ohne Schlauch-Iso,(muß auch an die Kühlung denken), so sind sie Phasen in der Nut ja auch nebeneinander.
Die werden dann geharzt, gegen wackeln !
Ein Unterschied (hoffenlich nur positief) zwischen DD und YYYY ist mir aufgefallen --- nur halb so viele Enden zum verschalten :D (Alle werden ausgefürt).
Trotzdem 4 Dräte am Ausgang (CU Querschnitt) , und annähernd gleiche Drehzahl.
Gleicher Wickeldraht und Windungszahl.
Die Enden nur an zwei Stellen = gegenüberliegend und nicht 4 mal 90° !!

Noch gut 100 Windungen !!

Gruß Aloys.

FamZim
01.03.2011, 18:10
Hi

Letzter Steg !

613369

Ich finde diese Seite auch SCHÖN :D

613374

Und nun ??

Gruß Aloys.

FamZim
02.03.2011, 13:18
Hi

Er ist nun zusammen und machte den ersten Probelauf !
33 V -- 4,6 A -- 6240 U/min !!!!!
Wohlgemerkt das ist ein 32 Poler , der hat dann die gleiche Frquenz wie ein 8 Poler bei knapp 25000 U/min, und das mit 0,5 mm Blech.
Gewicht ist etwa 520 g .
Mal sehen was bei Belastung geht ?

Gruß Aloys.

FamZim
05.03.2011, 17:37
Hi

Ich mache noch mal eine Änderung an der Glocke.
Die Magnete sind bestellt und sollen einen grösseren Luftspallt bekommen.
Von 0,4 auf 0,5 mm .
Um die Schwingungen beim Drehen zu dämpfen, hab ich mal , statt Gummi, eine Holzscheibe aussen drauf gesteckt:

614854

Das ging ganz gut, ohne vorher den Drehstahl nachzuschleifen.
Die Dämpfung ist besser.
Mal sehen ob es mit Stopfen für Aussen auch geht, ( immer die ganzen Vorrichtungen :D ) .

Gruß Aloys.

FamZim
09.03.2011, 21:07
Hi

Bevor ich die Glocke nachgedreht habe, wurden die 3 Backen der Drehbank noch nachgearbeitet.
Mit Alurohren, die aussen mit 400ter Schmirgel beschichtet waren, hab ich die Anpressflächen der 3 Backen nachgearbeitet, um einen noch besseren Rundlauf zu bekommen.
Am Schleifbild waren aber keine grossen Unterschiede zu sehen .
Trotzdem läuft alles noch runder.
Die Glocke hatte einen leichten Schlag, so das beim drehen erst nur eine Seite gedreht wurde.
alles nun 0,02 mm aber immerhin.
Danach war sie ungleich, also nicht mehr gewuchtet.
Hab sie dann aussen auch überdreht und das gleiche 0,02 mm ! und alles wieder im Lot.
Die Mags sind auch gekommen und ich passe sie grade ein.

Da hier sehr viele User mit lesen (Danke für das Interresse) noch einen Tip zum Wickeln.
Ich hab mal einen Reißtest mit dem 0,95 mm Draht gemacht.
Man soll ja nicht so dolle dran ziehen um ein Längen zu vermeiden! (also bei 1 m mal 1 cm länger ziehen merkt jeder Depp, und das ist nur 1 % und wir wickeln 20 bis 30 % mehr Querschnit rein).
Also bis 10 Kg tat sich da nix , und das ziehe ich mit der blossen Hand nicht, an dem " dünnen" Draht.
Das ist eine Festigkeit von 15 Kg/mm² oder für Profis 150 N :D
Man muß ihn ja schlieslich um den Steg bekommen !
Mal sehen ob ich heute noch die Mags klebe ? Da ist noch 1 mm Luft, den ich verteilen muß nach der ersten Anprobe.

Gruß Aloys.

FamZim
10.03.2011, 15:51
Hi

Test mit 0,5 mm Luftspallt ---
Spannung 33.0 V Strom 4,4 A auf 4,3 A fallend und die Drehzahl ist jetzt 6520 U/min !
Die Drehzahl liegt so 4,5 % höher bei 20 % mehr Luftspallt.
Der Strom ist um 4,5 % gesunken !

Gruß Aloys.

FamZim
03.08.2011, 18:20
Hallo zusammen

Ein paar Änderungen werde ich nun machen um alle Motoren auf gleichen Stand zu bringen.
Es werden neue Statorträger gegossen.
Mit fertigem befestigungs Kreuz, und 40 mm Lochkreis M4 .
Die Schrägen aussen und innen bekommen einen Überstand über die Wicklung (2 mm).
(Vergleich Seite 2 Post 22 ).
Dadurch wird der RR dann weiter zu den Mags abgedreht.
Meine haben ja nur einen 15 mm Stator aber beim Guß wird dann 30 mm Länge möglich !
Statoren (innen Original 25 mm) sind auf 32 mm D ausgedreht, dafür auch der Träger mit Übermaß etwas kegelig gegossen.
Ich hoffe dadurch nur noch die Lüftungslöcher Fräsen und alles auf Maas drehen zu müssen.
Dazu dann die Bohrung und Lagersitze.
Die dann 2 teilige Form ist natürlich komplizierter :D hab ich beim 124/15 ner aber auch gemacht, was solls !
Der Guß soll dann möglichst knapp ausfallen, mal sehen , werde dann Bilder posten !

Gruß Aloys.

FamZim
12.08.2011, 23:04
Hi

Ein bischen Arbeit ist es schon, auch wenn nur geändert wird .
Also Maße geändert und erste Formteile ausgesägt.

685163

In Schichten wird es zusammen gesetzt für die Motorverschraubung.
Dann etwas für das Blechpaket.

685164

Das ist nun länger, und reicht auch für 30 mm lange Teile.
Geklebt und etwas schräge , damit die Sandform auch gelingt.

685167

Da kommt nun der Formsand rein.

685168

Die Sandformen sind nun fertig ( 2 Satz) aber es regnet in Strömen und ich muß draußen Gießen. (Metall :D).

685169

Erst ab Montag, dann geht es dann weiter.

Gruß Aloys

Nice
13.08.2011, 15:46
Hi,
das finde ich gut, das auch die Gießtechnik im Brushless Einzug genommen hat :)

Ich bin gespannt drauf was bei raus kommt, wenn es raus kommt:D

FamZim
15.08.2011, 17:44
Hallo zusammen

Heute soll die Glocke, werden Frischgesellen usw ---
Also : Arbeitsplatz aufgebaut und Brenner angeworfen, das muß ja erst mal alles heiß werden .

686463

Das härteste Alu der Welt, (meiner), rausgesucht, und passend gesägt :

686465

Und dann ordendlich heiß gemacht:

686480

Erster Guß und schhhhhhhhhhh :D

686484

Wer hat bloß diese Forrm gemacht ?
Also schnell diese ändern, denn der Brenner läuft .

Dauert aber :D Schnellschliffgrund wird ja nicht so schnell trocken , da nützt auch kein jammern !
Aber dann alles OK, und gleich mal 6 Stück gemacht, immer 2, und dann wieder die Sandformen stampfen!

686491

Das ist die Produktion von Heute ( ab 11 Uhr bis 17 Uhr) mit allem drumm und drann.
Das geht "dann" ja schneller ( Öm wann ist dann ? ) .

So viel von der Front !

Gruß Aloys.

Nice
15.08.2011, 19:00
Na das wird doch schon.

Dann noch eben schnell drehen, fräsen bohren und fertisch:D:D

mal eben schnell

FamZim
30.08.2011, 17:06
Hi

Alles mal eben -----
Aber was ich noch nicht beim Gießen hatte ist das :

694371

Der Guß ist eingefallen oder geschrumpft ?
Alles sollte möglichst genau aus der Form kommen , Gott sei dank war da überall genug drauf !
Ursache ? ich habe 2 Teile gemacht und nach dem Endformen neue Sandformen gestampft.
Wärend dessen der "Ofen" an blieb, so konnte sofort nach fertigstellung weiter gegoßen werden.
Möglich ? zu heiß und es schrumpft noch im dicken Teil, wärend der Angustrichter (das dünne) schon zu fest ist ? na ja , werde ich mal beobachten!
Es wurde dann wieder für den 65/15 ner vorgesägt und gedreht mit Kugellagersitz, (2 Stück erst einmal) der rest ist Reserve :D auch für längere Statoren.
Dann noch Fräsen :

694378

Oooo Befestigungslöcher vergessen beim ersten.
Beim Zweiten dann nicht geschlafen :

694382

Die haben Lochkreis 40 mm und werden mit Zentrierbohrer vorgebohrt.
Leider steht der Stator aber 45° gedreht und ich muß wieder rechnen :D
Aber SO geht es :

694383

Beide Achsen auf 14,14 mm dann kann keiner meckern denke ich !
Eigendlich stehen ja Leistungsmessungen aus hm mal sehen wann ich da zu komme.

Gruß Aloys.

Nice
30.08.2011, 17:48
Das wird ja so langsam ein Brushless....schön

ja ja die liebe Zeit, habe leider auch keine über.

Zum Trichter:
etwas mehr Wärmespeichermasse könnte das eventuell beheben.
ggf. Boden kühlen nach dem oder während dem gießen, sorgt für Wärmeanzug.
Aber das muss man testen und testen und....

Mach weiter so, sieht sehr gut aus.

Manni-RC
14.10.2011, 22:37
Hey,
gings inzwischen etwas weiter?
gruß

Rennsemmel
18.10.2011, 16:58
Hallo Aloys !

Dein eingefallener Guß hängt mit der Schwindung des Metalls beim abkühlen zusammen.
Du kannst froh sein keine größeren Lunker drin zu haben.
Dein Eingußtrichter ist vor dem Gußstück erstarrt und konnte so dein Teil nicht Nachspeisen, b.z.w. wird sogar selbst etwas Material vom Gußstück gezogen haben.
Zu sehen an deiner eingefallenen Stelle. Da hilft nur : dickerer Trichter.

Grüße, Sebastian