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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Yak 55 25e von Hyperion



Florian Nagel
29.08.2008, 15:30
Hallo zusammen,

über die Elektromodelle der 25-30e Klasse von Hyperion ExtremeFlight und SebArt ist hier ja schon, nicht zuletzt dank leuten wie Gerhard und Arne, eine riesige Fülle an Infos vorhanden. Über eins dieser Modelle habe ich hier jedoch noch nichts gefunden und zwar die genannte Yak 55 25e...

Das Modell finde ich sehr interessant, da es aufgrund seiner Auslegung (relativ langer Leitwerkshebelarm, Mitteldecker, Flächen und HLW fast auf einer Linie) nicht nur 3d sondern auch recht gut F3A mäßigen Kunstflug können müsste.
Darüber hinaus ist es ja auch in einer überarbeiteten (2007er) Version verfügbar, mit interessanten und sinnvollen Detailverbesserungen wie verstärkter Fahrwerksaufnahme, dickerem HLW das nicht mehr abgestrebt werdn muss, lackiertem Hauptfahrwerk, und nem "richtigen" Kabinenhaubenveschluss.
Die Designs sind ebenfalls sehr schick, vorallem finde ich die NICHT transparent bespannten Flächenunterseiten klasse, das erhöht den Scale Charakter enorm. Besonders die Rot Graue Unterseite der Blau-Rot-Weißen Version finde ich toll.

In den US Foren gibt es zu dem Modell einen längeren Beitrag, hier und auch im Rclineforum habe ich dazu jedoch noch nichts gefunden.
Gibts hier bei uns denn jemanden, der das Modell hat, und etwas darüber berichten könnte? Wäre echt klasse!

Gruß, Flo

klemm53
29.08.2008, 22:16
Hallo Florian,
habe ein Exemplar letzten Herbst beim Höllein gekauft, war reduziert und vermutlich noch R1. Habe auch eine Katana S30 von Sebart gekauft und fliege beide seit Frühjahr. Beide machen Spass und ich wechsle ab und an.

Zur Ausrüstung:
beide sind mit CFK Fahrwerk ausgerüstet von kd-modelltechnik.de und das jeweils mit 2 Plastikschrauben M5 befestigt, da ich den serienmässigen Fahrwerke für meine Fliegerei auf ungemähten Bauernwiesen nicht traue.

In der Yak ist ein Hacker A30-12L mit APC E 12x6 Prop und in der Katana ein Hacker A30-14L mit APC E 13x6.5 drin, immer an 3 Zellen Kokam 2400 (30C). Die Yak fliegt in der Auslegung sehr agil und grossräumig. Sie bleibt beim Messerflug gerade, während die Katana langsamer ist und sich enger fliegen lässt, aber beim Messerflug in Bauchrichtung (Tiefe) weggeht.
Bei beiden fliege ich in etwa den mittleren Schwerpunkt aus der Anleitung. Mit der Yak kann ich überhaupt nicht torquen, und mit der Katana nur ansatzweise (nach einer Rolle ist Schluss)

Grüsse K

Florian Nagel
30.08.2008, 02:33
Hallo, danke dir für die Infos...ich bin mal gespannt!

..habe das Modell nämlich heute bei eflight.ch bestellt, die das Modell derzeit nämlich im Angebot, das hat mit die Entscheidung für den flieger letzendlich abgenommen, hatten noch ein paar andere Modelle in der näheren Auswahl.

Ich werde den Flieger mit einem Kora 15-14 ausstatten den habe ich hier auch schon liegen. Sollte damit sehr gut motorisiert sein.

Ich werde, wenn es so weit ist mal näher drüber berichten!

Gruß, Flo

Bronx
30.08.2008, 10:27
Hallo
schau dir das an:
http://www.rcgroups.com/forums/showthread.php?t=657976

klemm53
30.08.2008, 14:11
Hier ein Bild meiner Schätzchen. Die Flächen liegen nicht ganz am Rumpf an, da ich zu faul war die Befestigungs Schrauben zu lösen.

Laut Katalog dreht der Kora 15-14 nur ca 800rpm/V, braucht also einen grösseren Prop wie z.B. 13x8. Mit dem Hacker A30-14L in der Katana (dreht auch nur 800) bin ich noch nicht so glücklich, weil mir der Durchzug fehlt. Deshalb schon den Motorträger verstärkt, leider etwas gefuscht so dass die Haube nicht mehr ganz passt und kein Platz für Spinner bleibt. Der Kora hat eine längere Welle als der Hacker, damit wärs vermutlich kein Problem.

Bei der Yak habe ich so 8g Blei hinten aufgeklebt, weil der Akku am Steckungsrohr liegt und nicht drunter passt. Abflug Gewicht jetzt 1300g mit 3S1P 2400 Kokam.

Florian Nagel
30.08.2008, 18:04
Hi!

@Bronx: Den Beitrag kenne ich, ich habe oben auch gleich geschrieben, das es bei den Amis einen beitrag dazu gibt.

Danke für das Bild, war mir garnicht so bewusst, das die Katana doch so deutlich größer ist!

Ich werde auf dem Kora ein 14x8 Aeronaut CAM Carbon verwenden mit 55er HM Klemmmittelstück. Arne hat mit für den Motor sogar ne 15x8 emfohlen, allerdings mit nem etwas kleineren Mittelstück.
Auch für den Hacker sollte es wohl eher eine 14er Latte sein ich denke es würde sich lohnen sich das mal zu testen!

Gruß, Flo

Florian Nagel
19.09.2008, 01:34
Hallo zusammen!
Mein Modell ist nun vor ein paar Tagen bei mir eingetroffen, und nun will ich einen kleinen Baubericht dazu verfassen. Ich werde dabei versuchen mich vom Stil und Aufbau her etwas an die genial gemachten Berichte von Gerhard Hanssmann anzulehnen, hoffentlich wird mir das wenigstens annähernd gelingen.
Dies ist mein erstes Modell dieser Klasse udn auch mein erste Modell von Hyperion.
Ich bin in der Hinsicht also nicht vorbelastet und habe auch keinen direkten vergleich zu anderen Modellen dieser Klasse. Um Vergleiche zu ziehen kann ich mich also nur auf die Infos aus anderen Bauberichten stützen.
Ich werde als in erster Linie versuchen objektiv zu berichten und mich auf die Tatsachen, die ich bei meinem Modell sehe und feststelle konzentrieren

Beginnen wir also mit den Einzelteilen:

Tragflächen:

Die Flächen sind, so wie sie aus der Verpackung kommen, sauber und faltenrei bespannt. Das Design von Ober und Unterseite sort für einen sehr guten Kontrast, die Lageerkennungsollte somit sehr leicht sein. Besonders das Design der Modellunterseite gefällt mir sehr, dazu später noch Ansichten des kompletten Fliegers.
Beide Flächen wiegen ziemlich genau 100 gramm

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Die Wurzelrippe ist gerade gehalten und verschwindet in der Anformung am Rumpf.
Die Flächentiefe an der Wurzel beträgt 320mm hier ist sie knapp 31,5mm dick
Die Profildicke ist also mit nicht mal ganz 10%, die flächen sind sehr dünn.
Die Profiltiefe am Randbogen beträgt etwa 165mm die Profildicke ist auch hier etwa 10%

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Die Querruder sind ziemlich groß ausgefallen, die Anfasung der Querruder erlaubt sehr große Ausschläge. Die Ruder werden mit 4 Fliesscharnieren angeschlagen.

Florian Nagel
19.09.2008, 01:40
Leitwerke:

Die Leitwerke sind in Leistenbauweise erstellt und haben eine Dicke von etwa 4,5mm. Mein Modell ist die 2007er Version, mit gegenüber den älteren Modellen unter anderem verstärktem Höhenleitwerk, so das dieses nich mehr abgestrebt zu werden braucht.Meiner Meinung nach ist es auch wirklich absolut stabil genug auch für sehr abrupte Flugmanöver.
Das Seitenleitwerk macht auch einen Robusten, ordentlichen Eindruck.
Ich habe von den weiteren Einzelteilen leider keine Gewichte mehr, lediglich das gesamtgewicht des Modells ohne das Anlenkungszubehör. Dazu jedoch später mehr...

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Florian Nagel
19.09.2008, 01:58
Rumpf:

Der Rumpf ist recht aufwändig und im vorderen Bereich bis zum Kabinenhaubenende teilweise doppelwandig aufgebaut. Die Tragflächenwurzeln verschwinden, wie oben weiter schon beschrieben, dabei etwas in den Rumpfseiten, werden also durch die äussere, runde Rumpfseitenwand aus Balsa hindurchgeschoben. Der Motordom ist Teil der vorderen Rumpfkonstruktion, die Akkuauflage im Rumpf bildet gleichzeitig die Unterseite des Motordoms.

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Das Fahrwerksbrett ist relativ schlecht einzusehen, und im Fall des Falles wohl auch recht umständlich zu rebarieren, weil man nicht richtig herankommt. Allerdings finde ich es ziemlich robust konstruiert, der vordere und hintere Spant stützen sich beide an der Akkuauflage, und über diese auch an den senkrechten, inneren Rumpfseitenteilen ab. Ausserdem ist das fahrwerksbrett im Bereich der Einschlagmuttern zusätzlich aufgedoppelt und mit Balsadreikantleisten mit vorderem und hinteren Spant zusätzlich verklebt.

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Der Bereich um die Steckungshülse, mit der nach hinten gezogenen Verstärkung für die Flächenschraube.

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Hier sieht man den Rumpf mit angesteckter Fläche, man sieht gut wie weit die Fläche in den Rumpf hineinragt, die Flächensteckung und auch die Verdrehsicherung der Fläche mit einem Kohlestab, der in die Sperrholzkonstruktion des Rumpfes greift.

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Trotz der vergleichsweise aufwändigen Rumpfkonstruktion ist der Rumpf für mein Empfinden noch relativ leicht, was sich auch im Gesamtgewicht der Einzelteile niederschlägt. Wie gesagt ein Einzelgewicht ohne Leitwerke habe ich leider nicht, dafür ist es jetzt zu spät. Zum Gesamtgewicht der Flugzeugzelle komme ich am Ende der Einzelteilvorstellung.

Der Rumpf ist, wie auch die Flächen und Leitwerke sauber gebaut, alles ist ordentlich verklebt, zu viel Kleber wurde auch nicht verwendet. Am Rumpf braucht nichts nachbearbeitet zu werden. Auch das Finish ist sauber und faltenfrei aufgebügelt.

Florian Nagel
19.09.2008, 02:07
Kabinenhaube:

Die Kabinenhaube kommt fix und fertig aus dem Karton, hier muss nichts mehr gemacht werden, sie kann so wie sie ist auf den Rumpf gesteckt werden.
Sie ist sehr ordentlich lackiert. Vorallem aber passt der Lack perfekt zur Folienfarbe. Leider ist die Haube an den Rändern an ein, zwei Stellen etwas verzogen. Die Verzüge sind jedoch minimal.

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In der Haube ist ein leichter Sperrholzrahmen eingeklebt, über den sie vorne mit einer Sperrholzlasche in die Rumpfkonstruktion greift und hinten mit einem Federriegel gesichert wird.
Dieser Federriegel ist nun wohl bei allen neueren Modellen von Hyperion eingebaut und ersetzt die Befestigung mit Magneten. Der Verschluss funktioniert gut und die Haube wird sicher gehalten ohne zu klappern.
Meiner Meinung eine gute Sache, ungewollte Kabinenhaubenverluste sollten damit der Vergangenheit angehören.

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Florian Nagel
19.09.2008, 02:13
Motorhaube:

Die GFK Motorhaube ist qualitativ hochwertig und wie auch die Kabinenhaube sehr sauber, hier sogar vierfarbig Lackiert. Auch hier passen die Lackfarben 100% zum restlichen Modell. Das ist nicht immer so, deshalb hebe ichd as hier extra hervor. Sowas macht für den Gesamteindruck meiner Meinung nach halt sehr viel aus.
Ich werde die Motorhaube nochmal wiegen, mir kommt sie nämlich recht schwer vor. Das ginge sicherlich auch leichter, aber auch wenn das vorallem bei einem ansonsten sehr leicht gebauten Modell schön wäre ist das in der Großserie vielleicht etwas viel verlangt.

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So, schluss für heute... schon wieder viel zu spät! Morgen gehts weiter

Florian Nagel
19.09.2008, 11:16
Fahrwerk:

Vom Fahrwerk habe ich leider keine Bilder im unmontierten Zustand gemacht, und jetzt möchte ich es auch nicht mehr demontieren. Deshalb ein paar Bilder am Modell.

Der Fahrwerksbügel ist wie in dieser Modellklasse meistens die Regel, aus Aluminium. Die Yak Typischen Radverkleidungen sind aus GFK, es scheinen die gleichen zu sein wie an der Extreme Flight Yak 54. Das liegt nahe, kommen doch beide Modelle aus der gleichen Fabrik.

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Florian Nagel
19.09.2008, 11:22
Kleinteile, Flächenverbinder, Dekorbogen:

Der Kleinteilesatz ist sehr komplett ausgestattet. Es liegen alle Teile bei um die Ruder anzulenken, das Fahrwerk aufzubauen, die Motorhaube zu befestigen, sogar Scrauben und Muttern für dei Motorbefestigung sind dabei.
Die Teile sind rekativ hochwertig und allesamt brauchbar.
Auf dem Bild fehlen bereits die teile für das Fahrwerk, also Spornfahrwerksdraht, die Räder und befestigungsmaterialfür selbige.

Die Flächensteckung ist ein geschliffenes CFK Rohr, sehr leicht, mit einem Durchmesser von 13mm und einer Länge von 475mm

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Der Dekorbogen wurde auch bereits etwas "geplündert"

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Matthias_E.
09.11.2008, 21:25
Hallo Florian,
Gibt es schon weitere Baufortschritte?
Hast Du das Seitenruder schon angelenkt?
Machst Du das mit dem Seilzug oder setzt Du das Servo unter das Höhenleitwerk?
Gruß
Hias

Florian Nagel
27.11.2008, 13:56
Nach langer Pause will ich diesen Bericht nun weiterführen. Das Modell ist schon seit einer Weile fertiggestellt und hat schon einige Flüge absolviert, ich bin sehr zufrieden mit dem Flieger.
Jetzt aber erstmal der Reihe nach.

Bei mir war der erste Arbeitsschritt das anscharnieren der Ruderflächen. Ich beschreibe das hier mal am Beispiel der Querruder, bei allen anderen Rudern wird genau so vorgegangen, lediglich das Höhenruder wird erst an Ort und Stelle, also nach dem einstecken in den Rumpf und dem verkleben der HLW Dämpfungsflosse anscharniert. Dazu später mehr

Die Querruder werden mit jeweils vier Fließscharnieren mit den Tragflächen verbunden. Die Scharnierschlitze sind schon passgenau in den Flächen und rudern eingeschnitten. Zuerst werden die Ruder probeweise montiert um die Passung zu überprüfen. Bei meinem "Bau"satz gab es nichts zu beanstanden

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Nun werden Ruder und Fläche zusammengeschoben. Es ist darauf zu achten, das sich ein gleichmäßiger Ruderspalt von 0.8-1mm ergibt, damit die Freigängigkeit der Ruder auch für die beim 3d Flug benötigten Ausschläge gegeben ist. Ausserdem darauf achten, das die Scharniere gleichmäßig weit in Fläche und ruder stecken!

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Wenn die Scharniere richtig sitzen, der Ruderspalt gleichmäßig und passend einjustiert ist, können die Scharniere verklebt werden. Dafür wird der Sekundenkleber mit einer alten Messerklinge vorsictig in den Ruderspalt beidseitig auf die scharniere geträufelt. Es MUSS dünnflüsiger Sekundenkleber verwendet werden, denn nur der zieht weit genug in die Scharniere ein um eine wirklich sichere Verklebung zu gewährleisten.

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Florian Nagel
27.11.2008, 14:02
Hallo Mathias! Das Seitenruder habe ich, wie in der Anleitung vorgesehen, unter der Kabinenhaube im Rumpf eingebaut und wie in der Anleitung beschrieben per Seilzug angelenkt. Funktioniert perfekt so.
Allerdigs könnte es sinn machen, das Servo wie das Höhenruderservo ebenfalls ins Heck zu bauen wenn man einen größeren, schwereren Akku einsetzen will. Ich fliege einen recht leichten Powerhouse/Saehan 2100er Akku mit Kora 15-14 an ner ACC 14x8 mit Meier Klemmmittelstück, also ein insgesamt vorne relativ leichtes Setup, vorallem wegen der leichten Luftschrauben-Mittelstück Kombi. Der Akku hat nach hinten nur noch etwa 15mm Platz zum Steckungsrohr. Unter dem Rohr get der Akku nicht durch. Bei schwreren Akkus bekommt man dshalb eventuell Probleme durch Kopflastigkeit.

Gruß, Flo

Jey
27.11.2008, 14:05
Hi,
da meine Yak55 auch gerade auf dem Weg zu mir ist (danke nochmal an Patrick ;-) ) kommt mir der Thread genau richtig !

Als Antrieb kommt bei mir ein Roxxy 3535/12 zum Einsatz, Regler nen Pix 3000 oder was in der Art, je nachdem was günstig zu kriegen ist.

Bei den Servos bin ich mir noch unschlüssig. Was verbaut ihr denn so?
Als Akku werde ich meine vorhandenen MyLipos 2200er verwenden. Sind zwar fast zu schwer für die kleine Yak aber sollte noch im Rahmen liegen. Muss ich halt an anderen Stellen Gewicht einsparen ;-)

Gruß Jochen

Florian Nagel
28.11.2008, 13:20
Hi Jochen!

Deine Antriebswahl würde ich nochmals überdenken. Ein Schub-Gewichts Verhältnis wie bei modernen Kunstflugmodellen üblich, wirst du damit sicher nicht erreichen. Der Motor ist einfach zu klein. Der von dir ausgewählte Roxxy wiegt 105 Gramm, ein Kora 15 wie ich ihn verwende, oder vergleichbare Axi/Hacker usw. wiegen um die 150 gramm. Allein daran sieht man schon, das das nicht die gleiche Leistungsklasse ist.
Ausserdem ist er zu hoch drehend, der eh schon zu schwache Motor kann also nur kleine Luftschrauben drehen, die die große Sternmotorhaube zum größten Teil abdecken würde.
Die Akkus die du vor hast zu verwenden sind allerdings völlig okay!

Gruß, Flo

Florian Nagel
28.11.2008, 14:02
Als nächstes werden die Querruderservos eingebaut. Dazu muss zunächst mit einem scharfen Cutter oder einem stück erhitzten Stahldraht die Folie über den Einbauschächten weggeschnitten/gebrannt werden.

In meinem Modell kommenausschließlich HS 65HB zum Einsatz.
Aufgrund dessen, was ich in den diversen Foren gelesen, und auch was ich aus persöhnlichen Gesprächen erfahren habe sind dies Ideale Servos für Modelle dieser Größenklasse.

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Bei den ersten Stests habe mich diese Servos dann auch vorallem durch die Rückstellgenauigkeit beeindruckt.
Die von Braeckman für dessen Modelle empfohlenen Servos BMS 373 BBMG sollen jedoch auch prächtig funktionieren.

Statt der dem Bausatz beiliegenden teile für die Querruderanlenkung verwende ich selbst gebaute Schubstangen für alle Ruder. Die vorgesehenen Anlenkunge mögen zwar funktionieren, die mit einer madenschraube geklemmten anlenkunge sagen mir jedoch nicht zu, da die Klemmung mit der madenschraube immer ein gewisses Risiko darstellt, ausserdem wird das Servohorn durch die starre Verbindung bei größeren Ruderausschlägen ständig auf Biegung beansprucht.

Die Langen Servohebel der HS 65 haben 1,5mm Bohrungen, die dem Modell Beiliegenden Ruderhörner jedoch nur 1,2mm.
Deshalb habe ich die neuen Schubstangen aus 1,5er Kohlefaserstäben hergestellt an deren Enden kurze Stücke aus entsprechend dickem Stahldraht (jeweils einmal 1,5mm und einmal 1,2mm) "angenäht" und mit dünflüssigem Sekundenkleber verklebt sind. Die Stahldrähte haben am ende jeweils eine Z-Kröpfung. Für die Optik und zur zusätzlichen Sicherung kam dann noch ein Stück Schrumpfschlauch über die Verbindungsstellen.

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Und so sieht das ganze dann montiert aus. Die Servos sind mit den beiliegenden Schrauben im Servoschacht der Tragfläche montiert, der Servohebel befindet sich dabei in Flugrichtung vorne. Dies sorgt für eine bessere Anlenkungsgeometrie bei großen Ruderausschlägen.
Auf dem Bild ist das Rudergestänge noch nicht ganz fertiggestellt es war nur zum "probesitzen" und fürs Foto einmal montiert. vor dem ersten Flug war es natürlich wie oben beschrieben und wie unten weiter zu sehen fertiggestellt.
Diese Schubstanden sind leichter als die Baukastenlösung, sicherer duch die fehlende Schraub-Klemmverbindung und auch absolut spielfrei duch die jeweils passenden Stahldrahtdicken.

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Die Elektrische Verbindung der Querruderservos erfolgt selbststeckend über Multiplexstecker grau, die auf drei pole gekürzt wurden. In der Fläche ist die Buchse wie hier zu sehen in der Wurzelrippe eingeklebt, im Rumpf musste für die Aufnahme des Steckers noch eine kleine Haltekonstruktion aus Balsa gebaut werden. Dazu später mehr.

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Jey
28.11.2008, 14:13
Hi Jochen!

Deine Antriebswahl würde ich nochmals überdenken. Ein Schub-Gewichts Verhältnis wie bei modernen Kunstflugmodellen üblich, wirst du damit sicher nicht erreichen

Versteh ich nicht, hier bzw. in dem älteren Hyperion Yak55 Thread wird von Abfluggewichten ab ~700gramm gesprochen.

Daten des Roxxy´s.
Laststrom: 20...30 A max. 60 sek. 40 A
Drehzahl: 1500 U/V
Prop: 8,5x6...11x7 "
eta: max. 80 %
Modellgewicht: 1000-1900
Gesamtgewicht: 105 Gramm
AbmessungenxL 35,2x37,5 mm
Welle: 4 mm

Passt doch ;) Ich brauch kein Schub-Gewichtsverhältniss von 2:1.
Der Motor soll in die Cowling rein und das Original-Holz-gestell kommt weg. Sparrt ~20gramm. Kohlefahrwerk etc. hier und da ein bischen. Evt. die Zellen doch gegen 1500er tauchen und schon wird die Kiste federleicht.

Werde den Roxxy aufjedenfall mal testen.

Gruß Jochen

Matthias_E.
28.11.2008, 14:52
Versteh ich nicht, hier bzw. in dem älteren Hyperion Yak55 Thread wird von Abfluggewichten ab ~700gramm gesprochen.
....

Das mag sein, aber nur bei der kleinen (15er).
Bei der 25er halte ich Deinen Motor auch für ungeeignet.
Zu wenig Leistung und zuviel Drehzahl.
@ Florian:
Sorry, aber ob das sicherer als die originale Anlenkung ist...
Gerade zu Sekundenkleber habe ich nicht das Riesenvertrauen.
Ich finde die originale Lösung gut gemacht, eine sichere und spielfreie Anlenkung.
Ausserdem kann ich mit den originalen Anlenkungen die Servomittelstellung exakt einstellen um eine ungewollte differenzierung zu vermeiden..
Ist aber sicherlich Geschmackssache.
Gruß
Hias

Matthias_E.
28.11.2008, 15:11
Hallo Mathias! Das Seitenruder habe ich, wie in der Anleitung vorgesehen, unter der Kabinenhaube im Rumpf eingebaut und wie in der Anleitung beschrieben per Seilzug angelenkt. Funktioniert perfekt so.
Allerdigs könnte es sinn machen, das Servo wie das Höhenruderservo ebenfalls ins Heck zu bauen ...
Wäre vom Schwerpunkt her die bessere Lösung gewesen, ist aber leider ohne größere operative Eingriffe nicht machbar.
Die beiden Servoausschnitte im Heck sind nämlich leider genau gegenüber.
Habe jetzt den Servo auch vorne eingebaut, der Accu (Rhino 2250er) muß ganz nach hinten bis zum Steckungsrohr, dann ist sie aber immer noch minimal Kopflastig.

ppb
28.11.2008, 15:22
Hi Florian

hab den Beitrag nur überflogen. Machst Du noch irgendwas zur Isolierung der Lötstellen am Stecker (Querruderkabel/Stecker)??

Das wäre mir so zu gefährlich

patrick

Jey
28.11.2008, 18:32
Das mag sein, aber nur bei der kleinen (15er).
Bei der 25er halte ich Deinen Motor auch für ungeeignet.
Zu wenig Leistung und zuviel Drehzahl.


wuuuups.... Ich glaub ich hab die 15er *G Peinliche Sache ;-)

Gruß Jochen

Tim Pfeiffer
28.11.2008, 23:45
Schöner Bericht! mach weiter so, da lese ich gerne ;-)

Grüße Tim

Florian Nagel
29.11.2008, 14:34
Danke danke, ich werd jeden Tag ein bisschen weitermachen, wenn ich gerade Zeit und Lust habe.Ich bin momentan nicht am eigenen Rechner, deshalb nur ein normaler Beitrag.

Wegen der Selbstgemachten Schubstangen... Es kommt bei sowas ganz entscheidend drauf an WIE und mich welcher Sorgfalt man das macht.
Wie gesagt, der Punkt ist, das die Verbindungen fest mit Nähgarn umwickelt sind und das ganze dann nochmals mit dünnem Sekundenkleber getränkt wurde. Beide Teile wurden vorher angeschliffen und entfettet. Im Endeffekt erreicht man eine große Klebefläche und zusätzlich noch so etwas wie einen Formschluss. Ich hab die Anlenkungen vorher ausgiebig getestet. Eine Klebestelle ist mir dabei nie aufgegangen, die Schubstangen sind allen Belastungen absolut gewachsen, Das modell hat mittlerweile wie gesagt schon so einige Flüge ohne jegliches Problem hinter sich gebracht.
Du sagst es ja, es ist sicherlich eine Geschmacksfrage, ich finde meine Methode jedoch sicherer als die Medenschrauben-Klemmvariante. Und leichter ist sie sowieso.

Die Lötstellen der Stecker im Rumpf habe ich natürlich noch mit Schrumpfschlauch isoliert. Ich hatte es schlichtweg vergessen, ist mir dann beim Fotografieren aber auch selbst aufgefallen.
An den Buchsen in den Wurzelrippen habe ich jedoch nichts isoliert, wozu auch, da kommt nichts dran was irgend einen Kurzschluss erzeugen könnte.

Gruß, Flo

Matthias_E.
29.11.2008, 18:39
OK, wenn Du das so machst dann hält das wohl.
Die Original Anlenkung wird aber sicher auch halten denke ich.;)
Hier ein paar Bilder von meiner Yak und den original Anlenkungen.
Hab nicht die äussersten Löcher im Servohorn genommen sondern eins weiter drin.
Ich hatte mal die Su 31 in der 15er größe, die war mir von den Ruderausschlägen her zu giftig.
Habe mir die schwarz gelbe gekauft, das Design hat mir gefallen und der Preis von 99 Euro erst recht...;)
Bin eigentlich soweit fertig, bis auf den Empfänger.
Weiß aber noch nicht ob ich vielleicht auf 2,4G upgrade...:D
Die Servokabel der Querruder werde ich direkt am Empfänger einstecken.
Deine Lösung mit den Buchsen gefällt mir zwar sehr gut, aber ich will meine Flächen zum Transport nicht demontieren.
Die Yak passt auch so in den Kofferraum.
Die Kabinenverglasung ist übrigens nicht wirklich schwarz, sieht nur auf dem Bild so aus.
Ist Lexanfarbe Farbton "Rauch".
Ich finds nicht sooo schön wenn man in nen "leeren" Rumpf ohne Pilot und Cockpit sieht...
Gruß
Hias

Dietrich_M
29.11.2008, 20:31
Da meine Yak nun auch bereits ihren Erstflug absolviert hat, würde mich mal interessieren wie viel eure Yaks denn nun so wiegen.

Meine wiegt 1030g und ist wie folgt ausgestattet:

Motor: Roxxy 3535/16 (105g)
Akku: Kokam 3s1800 H5
Steller: Roxxy BL 835-6
Latte: APC 13x6,5
Servos: 4xHS65HB
Empfänger: Graupner SMC16


Gruß Dietrich

Florian Nagel
02.12.2008, 15:23
Hi,

Schön zu lesen das es doch noch einige andere gibt, die dieses Modell bauen/gebaut haben.
Dietrich, deine Kiste ist ja sehr leicht geworden! Der wesentlich leichtere Motor in Verbindung mit dem deutlich leichteren, kleineren Akku bringen hier scheinbar viel! Wie ist die Leistungsausbeute mit dem von dir gewählten Antrieb? Ich hätte nicht gedacht,das der überhaupt reicht für das Modell!

Vor dem Einbau des Höhenleitwerks müssen zunächst die mit Folie verschlossenen Schlitze für die HLW Dämpfungsflosse und den Höhenruderverbinder im Rumpfheck freigelegt werden. Danach durfte die HLW Dämpfungsflosse erstmal probesitzen. Dabei stellte sich heraus das diese nicht ganz gerade zu Steckungsrohr stand. Hier musste also nachgearbeitet werden.

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Der Schlitz wurde oben rechts und unten mit einer Feile etwas verbreitert. Die Dämpfungsflosse saß vorher sehr stramm , deshalb war der Schlitz selbst nach diesem Eingriff noch nicht zu groß und es entstanden keine großen Fugen zwischen Leitwerk und Rumpf.

Um das Höhenleitwerk einbauen zu können ist die Vorgehensweise aufgrund der bereits verbunden Höhenruderhälften und des hinten geschlossenen HLW Schlitzes im Rumpf etwas anders als sonst üblich. Die beiden Höhenruderhälftn müssen als erstes in den Rumpf eingeschoben werden. In ihrer späteren Einbaulage geht dies jedoch ebenfalls nicht, also müssen sie vor noch um 180 grad um die Querachse gedreht werden. Jetzt kann das Ruder im Richtigen Winkel in den Rumpf einegschoben, und danach wieder umgedreht werden. Spättestens jetzt sollten die vier Ruderscharniere in den dafür vorbereiteten Schlitzen platziert aber noch nicht festgeklebt werden.

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Weiter gehts mit der Dämpfungsfläche. An dieser wird vorher im Bereich der Klebeflächen die Folie entfernt (vorher einsetzen und messen, dann Folie mit einem SCHARFEN Cutter oder besser mit der Lötkolbenspitze einschneiden/schmelzen und absziehen)Nun kann die Dämpfungsfläche eingesetzt werden. Das Höhenruder hängt dabei senkrecht in dem Ausschnitt für dessen Verbinder.

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Jetzt wird das Ruder mit den Ruderschanrieren auf die Dämpfungsflosse bzw. IN die Schlitze in der Dämpfungsflosse eingefädelt. Darauf achten, das die Scharniere jeweisl gleich weit in Rude rund Dämpfungsflosse sitzen.
Der Ruderspalt solte hier auch in etwa bei 0,8-1mm liegen, damit sich das Ruder auch bei großen 3d Ausschlägen frei bewegen kann. Wenn alles einjustiert ist, werden die Scharniere mit dünnflüssigem Sekundenkleber gleichtzeitig in Ruder und Dämpfungsflosse eingeklebt. Die vorgehensweise ist genau die gleiche wie bei den Querrudern weiter vorne im bericht beschrieben.

Das Ruder habe ich bewusst VOR dem einkleben der Dämpfungsflosse anscharniert, denn so kann man in der endgültigen Einklebeposition noch einmal die Freigängigkeit des Ruders in beide Richtungen prüfen. Bei mir stellte sich dabei heraus das das Leitwerk insgesamt etwas nach hinten geschoben werden musste und so ein Spalt von etwa 3-4mm zwischen HLW Nasenleiste und Rumof entstand. Diesen habe ich nach dem Einkleben des Leitwerks einfahc mit den Folienresten des Tragflächenausschnittes am Rumpf wieder verschlossen.
Das Leitwerk habe ich mit Weißleim eingeklebt. Wie gesagt, der Ruderschlitz im Rumpf passte auch nach dem Nachbearbeiten noch spaltfrei, falls das nicht so sein sollte ist Harz der Klebstoff der Wahl.

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Das Leitwerk sollte vor dem Einkleben natürlich noch sauber ausgerichtet werden, und zwar erstens zum Steckungsrohr und zweitens zum Brandschottt hin. (quasi einmal von oben und einmal von hinten gesehen).
Für letzteres einfach den Abstand von den beiden HLW Randbögen zum, Brandschot hin messen.

Dietrich_M
04.12.2008, 21:10
1030g verglichen mit den 1300g vom 'klemm53' sind mehr als 20% weniger Gewicht.
Wenn die beiden Modelle gleich viel Spaß machen sollen, z.B. die gleiche Steigleistung haben sollen, so müßte der verwendete Motor in der schwereren Maschine auch 20% mehr Leistung abgeben als der in der leichteren.
Der verwendete A30/12L wird sicherlich vom Wirkungsgrad etwas besser als der Roxxy sein, aber um 20% mehr Leistung zu bekommen muß da dann sicherlich auch ein größerer Strom fließen.
Außerdem muß die Leistung auch erst mal dem Motor abgefordert werden, was dann bei etwa gleicher Umin/V eine größere Latte erfordert.
Unterm Strich wird das Modell vom 'klemm53' mit dem doppelt so teuren Motor und einer 12x6 Latte weniger Steigleistungen haben wie mein leichteres Modell. Zusätzlich glaube ich, dass ein leichteres Modell mal abgesehen von der Steigleistung gerade bei 3D noch weitere Vorteile hat.

Eigentlich verstehe ich aber auch nicht, warum mein Modell um so viel leichter ist als andere.
Selbst mit einem 143g Motor und mit 200g schweren 2500mAh Zellen würde mein Flieger immer noch unter 1100g wiegen?

Dietrich

klemm53
23.02.2009, 20:25
Um den Flieger bauernwiesen tauglich zu machen, habe ich 75mm Räder drauf, ein Heckfahrwerk von extron und ein HS-225BB auf dem Seitenruder. Ausserdem wiegt der 2400er30C Kokam Akku 225g. Und alle Kabel haben noch ihre originale Isolierung. Da kommt eben ein Gramm zum anderen.

Mit dem 12x6 Prop zieht der Motor 37A und ist damit üppig ausgestattet. Habe auch mit 13x6.5 experimentiert, dann steigt der Strom auf 49A. Damit geht es in der Vertikalen brachial zur Sache, aber mit dem kleineren Prop fliegt die Yak harmonischer. ;)

H.F
23.02.2009, 21:16
geht auch mit hacker A30/28S, der 77gr motor reicht wenn eine 11 x 3.8 oder 11 x 4.7 apc sf latte drauf kommt. mit einem 25c 1500er lipo hatte ich so irgendwo um die 900 - 930gr, servos 4 x hs 261, zu fliegen annähernd wie ein depron kantholz. aufwärts wie auch abwärts sehr gemütlich, im rückenharrier gutes schrittempo über den platz, einfach nur noch ein spielzeug.

zum bisschen schnelleren fliegen kann auch noch die apc e 11 x 5.5 drauf gemacht werden, hovern ist so aber nur noch knapp drin.

klemm53
23.02.2009, 22:05
Vermutlich bin ich zu altmodisch und möchte eine Yak55 auch fliegen wie eine Yak55. Zum Schleichen und Rumhampeln eignen sich Schaumwaffeln besser, die gibt es auch im Yak Design.:rolleyes:

Beim besten Willen kann ich mir nicht vorstellen, wie ein Roxy 3535/16 eine 13x6.5 Latte auf eine Drehzahl bringen kann, mit der man eine halbwegs Vorbild gerechte Geschwindigkeit im Horizontalflug erreicht. Der würde bei der geringen Masse von 105g geschätzte 50-60A ziehen müssen und dann in Rauch aufgehen, falls die Robbe Katalogangabe von 950 Umin/V irgendwas mit Realität zu tun hat

H.F
24.02.2009, 11:20
- " zum bisschen schnelleren fliegen kann auch noch die apc e 11 x 5.5 drauf gemacht werden " -

ca 950 uv sind eigentlich auch nicht verkehrt, das sind ca 25 - 26 A bei 1,4 - 1,5kg schub, speed ca 65k/mh, was in dieser grösse ganz scale hinkommt.

natürlich nur meine meinung.. ;)

Dietrich_M
24.02.2009, 11:33
So schlecht ist der ROXXY nun auch wieder nicht.
Die APC 13x6,5 dreht er im Stand mit ca. 6500U/min bei 330W Eingangsleistung.
Der Hersteller gibt übrigens für <60s als maximalen Strom 35A an.
Wie im Diagramm zu sehen ist, ist er nicht wirklich überlasted.

Dietrich

Dietrich_M
26.02.2009, 18:43
folgend noch ein kleines Video, mit dem oben beschriebenen Antrieb:
Video Hyperion YAK55-25-SP (http://www.mfc-reichertshofen.de/videos/yak55_25sp.wmv)

Gruß Dietrich

R_B_
27.02.2009, 19:51
Hallo Klemm 53

habe mir diesen Winter auch die Yak 55 von Hyperion zugelegt Eine 2007 Version
im feinsten schwarz-gelb.Habe auch gleich einen passenden Motor
(HP-Z3019-12) und einen 50 A Regler mitgekauft.
Was mich jedoch erstaunt sind Deine Amperewerte.Habe letztens mal
ein Amperezangenmeter ausgelihen ,weil es mich interessierte
wieviel Strom gezogen wird.
Habe den reinen Motorstrom gemessen,dass heisst Zange über eins der
drei Kabel vom Motor zum Regler.Mit einer 13x6.5-er Schraube.
Ergebniss 21 Ampere. Und habe zudem mal in einem Forum gelesen,
dass man von diesem Wert noch gut und gerne 2 Ampere abziehen kann ,
wenn man in der Luft ist.
Frage: Wie bist Du auf diese Werte gekommen? wie hast du gemessen?
Meine 21 A. erschienen mir reichlich wenig.

Gruss Roger

Meyerflyer
27.02.2009, 19:59
Hi, willkommen bei RC Network,

Bei den 21A hast du was falsch gemessen, das müssen mindestens 36A sein!
Aufpassen!
Ich habe zwar noch nie Ströme gemessen, und hab auch keine Ahnung, wie man das macht, aber dein Wert ist nicht richtig!

;)

H.F
27.02.2009, 20:00
zwischen akku und regler messen , nicht kabel zum motor.;)

R_B_
27.02.2009, 20:16
Messung zwischen Akku und Regler ergibt Gesammtstrom,
jedoch wollte ich nur den reinen Motorstrom messen.Darum
zwischen Mot und Regler.Ich denke aber auch 21 A kann nicht sein.

Bezüglich Gesammtgewicht:Habe mitbekommen dass es Yak's
geben soll die unter 1100gr sind.
Meine ist mit einer 2.2 Lipo auch um die 1250 gr.
Habe mir sogar eine 3,7A zugelegt.Habe wohl über 1300 gr Abfluggewicht,
bin jedoch min. 15 Minuten in der Luft.
Für die ganz üblen Drehungen,nach wohl doch besser eine 2200-er

Gruss und muss sagen......geiles Forum ;) ;)

klemm53
27.02.2009, 21:01
habe mit WattsUp 2.0 gemessen (zwischen Regler und Akku eingeschleift).
Für den Hacker A30 12L (1000rpm/V) wirken 49A bei APC13x6.5 und 3S Kokam 2400 30C übertrieben, aber da auch der Jazz 40-6-18 abschaltete, waren definitiv die 45A überschritten.
Der Antriebsrechner http://www.s4a.ch/eflight/motorcalc.htm zeigt sogar noch leicht höhere Ströme für meine Konfiguration an.

Das Video von Dietrich_M zeigt es geht auch mit kleinerem Motor, wenn die Masse niedriger ist.
Entweder hat Hyperion starke Streuungen in der Produktion oder die neue Ausführung in blau/rot/weiss ist einfach schwerer. So weit ich mich erinnere, hat Hyperion mal mit neuer Version geworben und dabei Verstärkungen erwähnt - auf deutsch mehr Gewicht.

Dietrich_M
01.03.2009, 19:23
wenn du die Strommessung direkt an einer Phase des Motor machst misst Du auch nur den Strom an dieser Phase. Zu zwei Zeitpunkten stimmt der Strom dann auch, zum dritten Zeitpunkt fließt aber der Strom dort nicht lang sondern nur durch die anderen beiden Phasen.
Den Gesammtstrom kannst Du dann aber schon berechnen:
21A *3/2 = 31,5A.

Das Problem ist eigentlich nicht, dass es mit einem kleineren Motor auch funktioniert wenn die Masse des Modells niedriger ist, sondern andersrum: mit einem kleineren Motor wird die Masse des Modells kleiner.

Dietrich

Moritz Staab
19.10.2009, 22:35
hey jungs hab ma ne frage kann ich die yak auch mit nem 3s 3300 lipo fliegen!?!?!?:confused:

mfg Moritz Staab

Meyerflyer
19.10.2009, 23:07
Klar geht das, aber das ist unnötiges Gewicht. Wennn Du den Akku hast wird das aber gehen. Nur dann wird die Yak halt ziemlich schwer und an 3D ist dann sowieso nicht mehr zu denken...

Gast_9479
01.11.2009, 10:10
Hallo,
hab da so einen kasten mit nem kunstflieger geschenkt bekommen(YAK55SP 25e).
da ich nur noch einen antrieb habe und meine modellbau - kasse brüllt....

der motor ist ein C3542/1000von truhe.
hier meine messddaten:
10x6 = 32A = 2400g schub.
9X6 = 29A = 1980g schub.
gewicht ca.1250-1300g
könnte das so gehen?

Meyerflyer
01.11.2009, 10:18
Hallo,
hab da so einen kasten mit nem kunstflieger geschenkt bekommen(YAK55SP 25e).
da ich nur noch einen antrieb habe und meine modellbau - kasse brüllt....

der motor ist ein C3542/1000von truhe.
hier meine messddaten:
10x6 = 32A = 2400g schub.
9X6 = 29A = 1980g schub.
gewicht ca.1250-1300g
könnte das so gehen?

Moin,

klar geht das, nur obs wirklich Spaß macht ist die andere Sache. Die Drehzahl des Motors ist etwas zu hoch für diese Modellklasse. Besser geeignet sind Außenläufer mit etwa 140g und einer Drehzahl von 900 U/min/V.
Die drehen dann eine 13 x 6,5 APC Latte. Die passende 10 x 6 für deinen Motor finde ich viel zu klein für die Yak, zumal die große Haube auch noch einen Großteil des Propellers "schluckt". Die Ruder werden so nicht genügend angeströmt zumindest fürs 3D fliegen.

Wenn Du aber eh nur ein bisschen mit rumfliegen möchtest, dann geht das aber schon. :)

Gast_9479
01.11.2009, 11:02
Hallo,
danke für die auskunft.
dann warte ich lieber bis ich einen motor bekomme der 900 umdrehungen macht und so eine latte dreht.
oder wo gibt´s günstige motoren wo das können.
ihr schreibt das bei einer latte 13x6 bis über 40A fliesen.
gruß marcus

Meyerflyer
01.11.2009, 11:04
Da gibt´s wirklich mehr als genug.

Siehe Hacker A 30 Serie
Hyperion Z 3019/12
Chinamotoren
Axi...

Einfach einen Motor raussuchen, der etwa 900U/min/V macht, etwa 140-150g wiegt und ca. 450W bringt.

Gast_9479
08.11.2009, 17:40
Hallo,
heute nach meinem 2.flug bin ich in den acker und hab mir das fahrwerk abgerissen schei.......:D
ist von euch jemanden dat auch schon passiert.
man kommt echt schlecht an die stelle ran zum heile machen.
hat von euch dat schon jemand machen müssen.
bin über jeden tipp dankbar.
gruß

Meyerflyer
08.11.2009, 17:47
Ich würde das was übrig ist zusammensetzen, mit etwas Epoxi verkleben, und dann von innen oder außen eine sehr düne Lage Glasfaser dranlaminieren. Ich habe das Fahrwerk bei meiner 25e Hyperion Edge gleich vor dem Fliegen gemacht. Das hält jede Landung aus,und wiegt sehr wenig.

Gast_13015
13.12.2009, 16:00
Hi,

wo liegt bei eurer Yak der Schwerpunkt?

Danke