PDA

Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Chinook - Brushless und Lipolys



Peter Kaiser
18.08.2004, 17:24
Ich habe mir bei Robert Schweißgut einen Chinook bestellt und überlege nun einen bürstenlosen Aussenläufer und Lipolys einzubauen. Ich wäre für jeden Tipp bezüglich Antrieb und Akkus dankbar.

Peter

Andreas Hoffmann
22.08.2004, 12:29
Hi

Interessantes Modell lass doch bitte ein paar Bilder sehen und schreib etwas zu den Flugeigenschaften usw. wenn Du das Teil hast.

Zum Thema Antrieb bin ich nicht so der Könner ;) aber ich würde einen 'Thyphoon-Micro 15-10' mit 3 1500er Lipolys in betracht ziehen. Ist schon günstig zu haben und sollte dem Flügel ordentlich leben einhauchen :p

Peter Kaiser
22.08.2004, 18:16
Hi,
ich habe den Flieger leider noch nicht, denke aber dass ein AXI 2212/34 und 3x 2000er Lipolys reinkommen. Das sollte dann für sehr geringes Gewicht und endlos lange Flüge sorgen.

Peter

DavidSt
25.08.2004, 17:55
hallo

mein vater hat sich den chinook gekauft.
abfluggewicht: ca. 750gr (wenn ich mich richtig erinnere ;) )

hier ein paar pics...

=> rohbau, alles einmal zusammengesteckt....
http://www.rc-network.de/upload/1093447721.jpg

=> der rumpf..........
http://www.rc-network.de/upload/1093447734.jpg

=> die flügel am rumpf von unten.......
http://www.rc-network.de/upload/1093447745.jpg

=> der "mutige" besitzer...........
http://www.rc-network.de/upload/1093447759.jpg

resümee:

der zusammenbau:
...gestalltet sich sehr unproblematisch, die baubeschreibung in A5 mit einigen bildern ist ausreichend, bei einigen detaillösungen (z.b. der steckung) rümpft man zuerst die nase, aber was soll ich sagen....es funktioniert!

einfliegen/fliegen:
den optimalen schwerpunkt beschreibt hr. schweißgut wie folgt:
Zitat "Der Schwerpunkt ist richtig eingestellt, wenn chinook bei ruderstellung 10mm hoch im geraden flug einen leichten wellenflug macht (sobald das modell kreist, macht er keinen wellenflug mehr) und in normalstellung der ruder eigenstabil (stundenlang) fliegt."

dazu hat er noch die ruderstellung für bestes gleiten und geringstes sinken angegeben.

und das ist kein GÄG, der fliegt wirklich so!

er fliegt prima eigenstabil, kreist super in thermik ein, ist bei richtig eingestelltem schwerpunkt (und rudern) durch nichts aus der ruhe zu bringen!
aus meines sicht eignet es sich durchaus auch für die anfängerschulung!

motor aus dem SET:
mein vater hat den chinook im set mit einem motor gekauft. => leider ein schwerer fehler in nachhinein betrachtet.
befeuert mit 8 Zellen (800maH-Twincell) schafft es der motor mit der riesigen latte (steht kein durchmesser/steigung drauf) kaum, den chinook auf höhe zu bringen => optimierungsversuche wie z.b. andere luftschrauben stehen noch aus.

das mit dem Tyhoon will ich auch probieren! da muss das ding gehen wie HÖLLE!

ok, jetzt muss ich mich von meinem urlaub erholen (alpines hangfliegen rulez!! :D :D :D )

gruß

d@vid

Michael Brakhage
26.08.2004, 13:23
hallo

wenn ich mir den chinook so ansehe, dann hat er so ziemlich die abmessungen vom fmt-hai nurflügel. wenn der schwerpunkt bei dir recht weit vorne liegt ( kaum pfeilung ) dann kannst du mal dieses antriebsset probieren:

torcman 280-15-18wdg 14pol.
hacker master 40
3s2p konion 1100 lipo
aeronaut cc 11x8 42er ms

damit geht mein hai (gemoddet -- anderer rumpf wegen schwerpunkt und latte) mit ca. 10m/s senkrecht. flugzeiten von 45 minuten sind immer möglich, auch ohne thermik.

ist das bei dem chinook wirklich ein jedelsky-profil ? scharfe sache das... :)

DavidSt
26.08.2004, 13:46
hallo michael

das profil ist sicher einem jedelski nachempfunden, reduktionismus PUR!

dein vorgeschlagenes antriebsset ist sicher eine scharfe sache, aber es macht sicher einen unterschied in der thermikleistung, ob man ca. 500gr (Konies + Torcman) oder nur 230gr (typhoon + 3S-Konies) zulädt. man muss halt wissen, was man will.

der chinook ist aus meiner sicht primär ein thermik-segler und nicht unbedingt ein fetzer.

gruß

d@vid

Andreas Hoffmann
27.08.2004, 22:53
Hi D@vid

wie gehts?
Man trifft sich doch immerwieder bei den gleichen Themen ;)
Ich denke auch das der chinook eher ein Thermikschnüffler sein soll und da passt ein Typhoon + 3S-Konies sicher ganz gut. Welchen Typhoon und welche Lipos(Kapazität) willst Du einsetzen?
Wie würdest Du die Stabilität des Fliegers einschätzen?

DavidSt
29.08.2004, 16:29
hallo andi

mir gehts eigentlich supergut, neue projekte warten.... (darunter auch ein Zero92EVO.....)

ich würde mir ein DancerPro-Set mit SMILE3000 (z.b. hier (http://www.sigis-modellbaushop.de/shop/catalog/product_info.php?cPath=37_39&products_id=410) oder hier (http://www.batt-mann.de/) ) besorgen. incl. 3 stk. Konion (1100maH, ca. 125gr) als einstieg in die LiPo-Szene ;) => sind durch den festen Metallmantel leichter zum handhaben (incl. integrierte thermosicherung).... :D

die stabilität ist zum thermikschnüffeln mehr als ausreichend. anstechen und abfangen ist ein frage der Servos, nicht des fliegers :D ;) :D

was tut sich so bei dir?

gruß

d@vid

Peter Kaiser
29.08.2004, 20:39
Hallo,
ich habe meinen Chinook mit einem Axi 2212/34 und 3 1500er Lipolys ausgestattet. Das Gewicht liegt bei 700g. Erstflug demnächst........

Peter

Peter Kaiser
03.09.2004, 22:17
Hier noch ein Bild
http://www.rc-network.de/upload/1094242280.jpg

Der Ruderausschlag ist bei mir für den Horizontalflug bei etwa 6 mm nach oben, Expo bei 50%, und der Sturz des Motors wurde stark erhöht um das Aufbäumen des Chinook nach dem Motorstart zu verhindern. Der Erstflug wurde nach etwa 50 Minuten ohne Thermik beendet. Die nun eingebauten 1500er Lipolys waren noch immer nicht leer.

Peter

bkramer
17.09.2004, 09:39
Hallo !

Mein E-Chinook weist trotz langwieriger "Schwerpunktsuche" eher das Flugverhalten einer "Bleiente" auf als das eines Seglers, geschweige den eines "Thermik"Segler.

Durch Zufall habe ich diesen Testbericht gefunden:
=> http://www.prop.at/ => Chinook

Diese Gedanken auf der hp des Testers dürften das, bei mir sonderbare Flugverhalten bestätigen.

Da mir bekannt ist, dass der Tester vor ca. 50 Jahren Weltmeister in der Klasse Freiflug war
=> http://www.prop.at/ => Hall of Fame =>
=> Oskar Czepa
und noch immer dem Modellflug sehr verbunden ist, halte ich seine Überlegungen schon überlegenswert.

Da mir der "Tester" pers. bekannt ist bekommt mein Chinook heute einen "Weltmeisterlichen" Balsahobel Profilstraak nach :

=> http://www.czepa.at/profilaenderung.html

Weter Infos nach "Testflug"

LG

Bernhard

NS.: Ich habe aber schon öfters gelesen, dass die Modelle von Schweißgut zwar gut am Hang zu fliegen sein sollen, aber in der Ebene eher bescheidene Flugleistungen bringen ...???

[ 17. September 2004, 09:41: Beitrag editiert von: bkramer ]

Peter Kaiser
05.10.2004, 20:42
Naja, also das von der Bleiente kann ich nicht gerade sagen, allerdings ist der Chinook ausgesprochen giftig und ist sehr feinfühlig zu steuern. Ich reduziere sofort nach dem Start alle Ausschläge auf etwa 40% der Empfehlungen und stelle das Höhenruder beim Motorstart mit einem Schalter auf Tiefe. In meiner Konfiguration habe ich damit bei meiner ersten Teilnahme den Elektroflugbewerb im Club gewonnen, ungefährdet vor einem EON. EON fliegen ist Entspannung, Chinook fliegen Arbeit :)

MfG
Peter

M.Neufeld
06.11.2004, 09:13
Moin, moin,
so gestern kam mein Baukasten. jetzt mal 'ne Frage zur Motorisierung: habe noch einen AXI 2808/20 und 3S Konions hier. Geht das und mit welcher Luftschraube.
Gruß
Manfred

M.Neufeld
08.11.2004, 12:11
Moin, moin,
so nachdem Rohbau fertig passt der Axi doch nicht, werde Dancer mit 3S Lipos und 7x4 LS einbauen. Gibt es sonst noch neuere Erfahrungen mit dem Teil?
Gruß

Manfred

Peter Kaiser
19.11.2004, 19:25
Hallo Manfred,
ich hab den Sturz des Motors noch etwas vergrössert da ich nun mit einer 10,6 * 6er Schraube fliege.

Peter

Vlasti
16.12.2004, 12:28
Hallo zusammen,

seit einiger Zeit habe ich auch einen Chinook fertig. Er wiegt flugbereit mit Akku 720g. Fliegt sehr gut und bleibt bei kleinster Thermik am Himmel "kleben". Er muß aber permanent gesteuert werden - also nicht gerade ein Relaxmodell :) . So weit in Ordnung. Allerdings habe ich ein großes Problem: Wenn ich den Chinook ansteche und ca. im 45° Winkel Höhe abbaue fangen die Flächen ab einer bestimmten Geschwindigkeit an der Hinterkante extrem an zu flattern. Man hört und sieht es selbst aus größerer Entfernung. Dabei ist der Chinook auch schon recht schnell. Ich muß dann aber sofort ziehen weil ich befürchte daß die Flächen "explodieren". Kann mir jemand einen Tip geben wie ich das beheben könnte? Liegt es an den Servos Hitec HS55 oder ist die Jedelsky Bauweise einfach nicht steif genug für schnellere Abstiege? Wie ist es bei euch, ist der Chinook sturzflugfest oder fängt er auch an zu flattern?

Anbei noch ein Bild von meinem.

http://www.rc-network.de/upload/1103196403.jpg

http://www.rc-network.de/upload/1103196475.jpg

Danke und Grüße Vlasti

Airfisch
16.12.2004, 19:54
Hallo Vlasti,

...schaut super aus, dein Chinook !!!

Meiner ist seit zwei Wochen fertig und wiegt mit Axi und Lipos 550g.
Flattern konnte ich nicht feststellen; auch nicht bei steilen Abstiegen (dafür ist er aber auch nicht gebaut).
Der Chinook ist bereits mein dritter "Jedelsky-Nuri". Mein zweiter mit 1,7m Spw. hat die Flächen im Schnellflug abgeworfen (ist einfach "zerplatzt").

Zwei Fragen:

1. Hast du im Wurzelbereich beidseitig Glasgewebe aufgelegt? Ist auf deinem Bild nicht zu sehen.

2. Welches Finisch? Ich habe gelbe Lacklasur aufgerollt, danach zweimal Bodenversiegelungslack mit Glasgewebestreifen oben und unten ca 10cm breit aufgebracht.

Mit dem Glas sollte es keine Probleme geben.
Eine weitere Lösung wäre es den ganzen Flügel mit Glasgewebe zu überziehen und unten ein bis zwei Rippen einzusetzen um die Torsionsfestigkeit zu erhöhen. (Arbeite gerade an einem Vogel mit GFK-Rumpf und Jedelskyfläche - Spw 1,7m - der wird komplett mit 80er Glasgewebe auf der Oberseite überzogen).

Aber: der Chinook ist und bleibt ein Thermikschnüffler und eignet sich nicht wirklich zum bolzen. Dafür kannst du mit dem Teil die heiße Luft aus dem Hintern einer Kuh auf der Weide auskurbeln (:

LG
Walter

Vlasti
17.12.2004, 10:08
Hallo Walter,

danke für deine Antwort. Ich habe nicht vor den Chinook hotlinermäßig zu fliegen. Ich hätte aber gern die Möglichkeit bei starker Thermik diese im Sturzflug verlassen zu können. Diesen Sommer habe ich zu oft erlebt daß ein Flieger sogar auf dem Rücken noch steigt.

Zu deinen Fragen:

1. ich habe kein Glas auf den Flügel gemacht. ist in der Anleitung nicht beschrieben, deshalb kam ich nicht drauf.

2. ich habe zuerst alles gebeizt (gelb und schwarz) und dann zweimal mit Holzversiegelung gestrichen (ähnlich Bodenlack)

Deiner ist ganz schön leicht. Welchen Axi und welche Lipos sind drin? Ich habe den Typhoon 15 drin (75g) und die Polyquest 1800 3s Lipos (125g). Der Regler wiegt 30g. 550g ist ja unglaublich.Ohne Akku,Motor,Regler wiegt meiner schon 490g.

Wie sollte ich das mit dem Glas machen? ich habe sowas noch nie gemacht. Und wo anfangen, nur im Wurzelbereich erstmal?

Danke und Grüße Vlasti

Airfisch
17.12.2004, 20:40
Hi Vlasti,

....Tippfehler - sorry...sollte 650g heißen!

1. Habe einen Axi 2212/26 mit einer 9,5x5, 1500 Lipos, Schultze Empfänger.

2.Mein Modell stammt aus der letzten Serie - da gibt es zwei Veränderungen:

- die Flächentiefe außen ist etwas größer; damit gibt es das Problem mit dem "Wellenflug" nicht mehr.
- den neuen Bausätzen liegt Glasgewebe bei. Das wird im Bereich der Flächenwurzel oben und unten jeweils ca 5cm/Flächenhälfte auflaminiert.
Du streichst einfach Epoxyharz (kein 5 Min Ep.) mit einem Pinsel dünn auf (Spachtel geht auch) und legst das Gewebe (80gr.) auf. Wichtig dabei ist, daß das Gewebe gut durchtränkt wird (wird glasig).

Ich habe das Gewebe einfach mit dem Parkettlack aufgelegt - geht auch ganz gut, wenn du nicht mit Harz arbeiten möchtest.

Auf der Unterseite wird das Gewebe normalerweise unter den Mittelklotz gelegt. Geht bei dir natürlich nicht - macht aber nichts - ich würde trotzdem eine Streifen daneben auflegen.

3. Wenn es mit dem Abstieg Probleme gibt würde ich eher versuchen in einem Spiralsturz runterzukommen (habe ich heute probiert - allerdings bei ruhiger Luft).
Bei sehr starker Thermik kann ich mir aber schon vorstellen, daß es Probleme gibt. Schau mal auf die HP von R. Schweissgut - dort beschreibt er den Einbau von einfachen Störklappen.

Ich werde jedenfalls in den nächsten Wochen einen zweiten bauen und den Flügel komplett beschichten. Der kommt dann bei meinen Motorradtouren in den Rucksack. Habe mir im letzten Jahr oft gewünscht einen Flieger dabei zu haben (v.a. in den Dolomiten). Bin mir nur noch nicht sicher, ob ich den Neuen als reinen Segler bauen soll.

LG Walter

Vlasti
17.12.2004, 22:09
Hi Walter,

danke für die Tips. Das werde ich machen mit dem Gewebeband. Ich habe also noch die vorherige Version, bei mir war kein Gewebe dabei.

Das mit den Störklappen hat mir Robert schon geschickt. Allerdings wird das wieder umständlich mit 2 zusätzlichen Servos. Und ob dann 2 solche Klappen wirklich reichen bei starker Thermik wage ich zu bezweifeln. Selbst jetzt im Winter bei Sonne/Wolkenmix blieb der Vogel unter der Wolke kleben. Ich wollte es nicht glauben, war aber so. Leider ist die Fluglageerkennung bei den Nuris echt miserabel, sonst könnte man noch höher.

Was mir noch eingefallen ist: Strappingtape
Ich baue gerade den Zenith-E aus EPP. Ist ein 1,5m Segler. Der wird komplett gestrapped und das macht den Flügel richtig stabil. Die ganzen Zagis machen das ja auch so. Ich werde es mal bei dem Chinook versuchen, einfach nur um zu sehen ob das Flattern dann weg ist. Dann kann ich es immer noch sauber mit Gewebe machen.

An die Servos als Ursache glaubst du auch nicht oder? Welche hast du drin?

Grüße Vlasti

Vlasti
18.12.2004, 11:08
Moin, moin,

bei 8mm Höhenruder wie in der Anleitung empfohlen habe ich keinen Wellenflug beim Marschflug. Allerdings bei 10mm. Das stört mich aber nicht. Die 10mm benutze ich nur in der Thermik bei extremkurven und da wiederum ist kein Wellenflug.

Ich habe den Flügel aber auch absichtlich rauh gelassen und nicht feingeschmirgelt.

Das mit dem Tape würde ich nur provisorisch für einen Test machen. Ehrlichgesagt kann ich mir nicht vorstellen, daß die 5cm Gewebe auf jeder Seite reichen sollen. Wenn ich meinen Flügel an den Enden packe, dann läßt er sich auf Torsion verdrehen bis zum geht nicht mehr :(

Grüße Vlasti

Airfisch
18.12.2004, 12:25
Schönen Abend,

...ich denke auch, daß Klappen viel zu aufwendig sind.
Ich denke, du wirst mit den Verstärkungen auskommen.

Servos: ich habe von Hepf sehr kleine Servos bekommen, die vergleichsweise viel Kraft haben, wirklich spielfrei und vor allem stabil sind.
Fa. OK Model S1809 Slim Line (21x24x10) - kosten um die 20 Euro.

Was mich noch interessiert: nachdem du ja die ältere Version hast - macht deiner den beschriebenen Wellenflug oder hast du wie empfohlen Turbulatoren angebracht?

Bin gespannt, ob das mit dem Tape was wird. Nachteilig ist aber, daß diese Tapes nicht UV-beständig sind - mal ganz abgesehen von der Optik.

Grüße Walter

Vlasti
22.12.2004, 15:24
Hallo Walter,

ich habe mir gerade die Servos die du benutzt angeschaut. Die sind ja um einiges stärker und robuster!!

Ich vermute, daß es bei mir in Richtung "die Summe aller Dinge" als Ursache fürs Flattern ist. Und da die Klappen über die ganze SW gehen könnten meine schwachen Servos schon eine große Rolle dabei spielen. Bin am überlegen ob ich nicht stärkere einbaue. Oder einen zweiten Chinook bauen mit den Glasverstärkungen, vielleicht auch komplett mit Glas belegen wie du schriebst.

Grüße Vlasti

Dix
13.08.2005, 22:42
@bkramer:
Gibts was Neues nach der Profilschnitzerei?

Patrick Kuban
10.04.2006, 16:58
Hallo Vlasti,


Allerdings wird das wieder umständlich mit 2 zusätzlichen Servos. Und ob dann 2 solche Klappen wirklich reichen bei starker Thermik wage ich zu bezweifeln.

Die beiden nur briefmarkengroßen Löcher lassen meinen (dem Chinook recht ähnlichen) Little Big Wing schon sehr heftig runter kommen, mach' die ja nicht größer.

Um Dein Ruderflattern weg zu bekommen, kannst Du Spiel suchen und dann wegbauen. Die HS55 sind eigentlich ganz manierlich, an denen sollte es wohl nicht liegen. Aber schau Dir mal die laange Ruderklappe an, wie die sich verwinden kann. Abhilfe (neben ordentlicher Lagerung): mit diagonal orientierter Glasfaser ringsherum belegen.

HTH

servus,
Patrick

Miracoolix
13.04.2006, 19:48
Hatte leider kein Glück mit meinem Chinook, die Profilteile kamen verzogen aus der Schachtel und ich bin kein so guter Balsahobler, das ich mir neue machen könnte .
Bin am überlegen ob ich mir ne Rippenfläche dafür bau, weiß nur noch nicht wie die Unterseite aussehen soll ....

charly68
14.04.2006, 07:19
Schau mal unter www.balsa.at rein, da gibts profilierte Balsabretter !

Peter Stöhr
14.04.2006, 12:23
Hi,

Schau mal unter www.balsa.at rein, da gibts profilierte Balsabretter !
soweit ich gesehen habe passen aber keine zum Chinook :-(

Viele Grüße
Peter

Patrick Kuban
13.06.2006, 15:40
Hallo Peter,



soweit ich gesehen habe passen aber keine zum Chinook :-(


Er kauft sie aber dort. Ganz normale Jedelskybretter, IIRC 100mm Brett(nicht Profil!)tiefe.

servus,
Patrick

kornetto
07.08.2006, 11:23
Hallo!

Ich habe vor in meinem Chinook einen Robbe Roxxy 2827/26 einzusetzen. Entspricht in etwa dem Axi 2212/26 bzw. dem von Robert Schweissgut empfohlenen MEGA RC-400/15/7.
Robert Schweissgut empfiehlt hier weiters eine 8x5 an 3 Lipos.
Ich habe vor den Chinook mit meinen 8 zelligen GP1100 NiMH zu betreiben.
Daher tendiere ich eher zu 9.5x5 oder gar 10x6.

Was würdet ihr empfehlen?



1. Habe einen Axi 2212/26 mit einer 9,5x5, 1500 Lipos, Schultze Empfänger.


Wie geht der Chinook mit dieser Auslegung? Ich möchte nicht senkrecht fliegen, sondern lediglich eine moderate Steigrate haben.

Vielen Dank für eure Tipps & Gruss aus einem verregneten Österreich,
christian

charly68
07.08.2006, 15:39
Fliege den Chinook mit dem AXI 2212/26 und 8 KAN 1050 (kein LiPo) mit einer 8x5. Steigrate ist ok, Motorlaufzeit beträgt um die 8 Minuten !

kornetto
08.08.2006, 11:02
Hmm, bin noch nicht ganz schlüssig, was die Antriebsauslegung angeht.

Ich hab mal gegoogelt und gerechnet:

1.) Bei Im prop.at-Testbericht von Oskar Czepa
(http://www.prop.at/testber/chinook.html) wurde ein AXI2212/26 mit 11x6 an 3s LiPos verwendet, was laut dem Bericht eher einen Overkill darstellt.
Laut Standschub.de (http://www.standschub.de) und AXI-Motortabelle von lipoly.de (http://www.lipoly.de/modellbau/motoren/modelmotors/axi/2212/index.html#221226) müsste man damit auf gut 800g Schub und etwa 40km/h Strahlgeschwindigkeit kommen.

2.) An 8xGP1100 NiMH bekomme ich dann mit dem AXI2212/26 wieder irdische Werte von etwa 550g Schub und 36km/h, wenngleich auch Ströme um 10A.
Naja, für solch große Latten ist ja der 2212/26 nicht wirklich ausgelegt, immerhin bewegt man sich nicht gerade im Bereich des optimalen Wirkungsgrads mit dieser Kombination.

3.) Die von Robert Schweissgut vorgeschlagene Bürstenvariante Speed 400 7.2V 4:1, 11x8, 10 Zellen ergibt 450g Schub bei 43km/h und 5A.
David (http://www.rc-network.de/forum/showthread.php?p=121949#post121949)berichtet auch nicht gerade Jubelmeldungen:
"befeuert mit 8 Zellen (800maH-Twincell) schafft es der motor mit der riesigen latte (steht kein durchmesser/steigung drauf) kaum, den chinook auf höhe zu bringen "
Ich bin mir nicht sicher, was der SET-Motor und Luftschraube genau ist (Wusste gar nicht, dass Robert Schweissgut den Chinook auch mit Motor verkauft).
Nehme mal an, dass es sich um den von R.S. vorgeschlagene Bürsten-Antrieb handelt. Allerdings erreicht man dann damit mit nur 8 Zellen gerade mal 336g Schub bei 37km/h und 4A. Dürfte also soweit gerade noch reichen, aber wirklich Spass macht das dann nicht...

4.) Ludwig Danninger (http://www.ludwigdanninger.de/0180_Chinook.HTM) wiederum verwendet den kleineren AXI 2208/26 mit 7x5 an 3 Zellen.
Ergibt 568g Schub bei rasanten 71km/h (ob das wirklich gut und notwendig ist?) bei 13.5A!!!
Er berichtet: "das Modell gewinnt seine Höhe im Winkel von ca. 45°"

5.) charly68 (http://www.rc-network.de/forum/showpost.php?p=473469&postcount=31)wiederum betreibt seinen AXI2212/26 an 8 KAN1050 mit 8x5 und schreibt, dass die Steigrate OK ist.
drivecalc berechnet für diese Kombination nur 291g Schub bei 42km/h und 4.6A
KANs sind halt nicht das gelbe vom Ei, was Spannungsstabilität angeht, aber selbst mit GP1100 ist da nicht so viel mehr rauszuholen.

Bestimmt ist es sehr subjektiv, was jeder als akzeptabel befindet.

Ich hab mal auf die Schnelle ein paar AeroCAMs durchgerechnet, immer an 8 Zellen GP1100:


AXI 2212-26
9.5x5 413g 37km/h 7.0A
10x6 529g 44km/h 7.4A <= gute Kombi?
11x7 575g 44km/h 9.6A
11x8 584g 49km/h 10A

AXI 2212-34
10x8 390g 48km/h 5.5A
11x8 487g 45km/h 6.2A
12x6.5 547g 35km/h 6.4A <= gute Kombi?
12x7 484g 38km/h 6.3A
12x8 521g 40km/h 7.7A
12.5x10 594g 52km/h 7.3A

mal sehen. Denkt ihr, dass ca. 500g Schub für einen Chinook mit etwa 750g reicht, um den ordentlich auf Höhe zu bekommen, oder ist das dann eher eine mühsame Sache?
Ansonsten bleibt mir dann doch nix über, und ich muss dann auf 3s Lipos umsteigen. Bringt dann mehr Steigleistung bei reduziertem Gewicht (und Geldbeutel)

lg,
Christian

Clystron
17.08.2006, 17:08
Ein 2212/26 an 8 KANs mit 8x5? Wie schwer ist denn der Kleine?

Ich hatte in meinem Chinook erst einen 2212/26 Silverline an 2 1600er Konions und 12x6.5 CamCarbon drin (Strom bei <9A glaub ich).
Damit gings recht gut nach oben, ein typischer Steigflug hatte knapp über 1min. Mit Sicherheitsreserve waren da 10min Motorlaufzeit drin. Allerdings ist da die Strahlgeschwindigkeit schon ziemlich mies...

Jetzt hab ich einen 2212/20er drin (auch Silver) und eine 5° reduzierte 11x7. Damit geht der Strom am gleichen Akku in die Gegend von 11-12A hoch. Die Steigflüge gehen jetzt schneller (ca 45sec) und der Motor läuft im gesünderen Bereich. Die Gesamtflugzeit zu vergleichen ist wohl schwer weils andere Bedingungen sind aber meine Flüge mit dem 20er waren bis jetzt immer länger als die mit dem 26er.
Vergleichstests mit 10x6 stehen noch an....

Mein Fazit:

der 2212/26 Silver wird erst mit 3 LiPos munter, der 2212/20 Silver ist besser für 2 Zellen.

mfG
Wolfgang

kornetto
17.08.2006, 17:20
na, dann bin ich mal beruhigt über meine geplante kombination, dürfte dann schon mal ganz gut klappen.
wie läßt sich das Problem mit den motorkabeln am elegantesten lösen?
ich kann mir nicht vorstellen, wie ich die kabeln im rumpf unterbekommen soll.
der roxxy 2827/26 hat 28mm durchmesser und die motoranschlusskabeln haben etwa 7mm Schrumpfschlauch drauf, d.h. in dem teil ist das kabel steif und das ist wohl auch ganz gut so.
ich denke man muss wohl oder übel löcher oder einen schlitz in den rumpf machen :cry:

@charlies konfiguration:
Ein 2212/26 an 8 KANs mit 8x5? Wie schwer ist denn der Kleine?

ich denke, er hat sich verschrieben und meint 9x5 bzw. 9.5x5...

Clystron
17.08.2006, 17:54
Wegen den Kabeln: Ich hab den Spant so eingebaut dass die Motorkabel vom Axi nach oben stehen und hab den Deckel zweimal gelöchert so dass die Kabel ein Stück ausserhalb des Rumpfes laufen. Das sieht am Boden etwas seltsam aus, in der Luft ist es aber total wurscht und ausserdem hab ich so auch ein kleines Belüftungslöchlein drin...

mfG
Wolfgang

kornetto
17.08.2006, 21:46
@Clystron: Geht sich das dann mit einem 42mm-Mittelstück soweit aus, dass die KLS da nicht dran rupft, wenn diese anläuft?

lg,
christian

andre5
17.08.2006, 23:19
eine kleine Zwischenfrage an Wolfgang:
Wie gross ist bei deiner Motorisierung der Motorsturz und der Seitenzug?

Gruß André

kornetto
18.08.2006, 07:50
genau, andre5's frage würde mich auch interessieren.
Und auch, ob du damit dann ohne Tiefe/Gas-Mischung auskommst.

Wir hatten hier (http://www.rc-network.de/forum/showthread.php?t=46294&page=5) schon mal einen guten Tipp von charly bekommen, allerdings meinte er, er hätte trotz dem verstärkten Motorsturz noch Tiefe zu Gas mischen müssen :(

danke und gruß aus dem Wein4tel in Niederösterreich!

Christian

Clystron
18.08.2006, 10:34
Die Kabel aussen am Rumpf tragen vielleicht max 3mm auf und da die Latte sich ja sofort entfaltet ist das überhaupt kein Problem, schliesslich gibts ja auch nirgends Kratzspuren am Rumpf obwohl der alles andere als Rund ist...

Sturz und Seitenzug sind original, wobei der Sturz deutlich zu gering ist, eine Gas-Tiefe Mischung fahre ich nicht sondern steuere das selber aus.

Charlies Tipp mit den Rudern zu Beginn etwas vorsichtig zu sein ist nicht schlecht. Wenn man die Ausschläge allerdings nach Bauplan einstellt ist es kein grosses Problem, brett-typisch braucht er halt nur wenig Höhenruderausschlag.

mfG
Wolfgang

kornetto
18.08.2006, 10:37
würdest du empfehlen, den motorsturz zu vergrößern, oder soll ich ihn lieber original lassen?

Clystron
18.08.2006, 11:06
Da der Sturz für alle meine getesteten Varianten zu gering war wäre eine Korrektur vielleicht nicht schlecht. Wieviel es da bräuchte kann ich nicht sagen, hängt auch vom Antrieb ab. Ich würde nur sehr wenig korrigieren, Seitenzug gar nicht.

Bei einem E-Segler finde ich einen zu kleinen Sturz sogar ganz praktisch wenn er so eingestellt ist dass der Flieger sich nicht "totsteigt". Leider macht mein Chinook im Moment genau das wenn ich ihn lassen würde, mal sehen wies mit der kleineren Latte wird...

mfG
Wolfgang

charly68
18.08.2006, 13:36
So, da sind nun die Gewichtsdaten von meinem Chinook:

Flächen inkl. 2 Volz Mini-Star-Servos: 320 g
Rumpf inkl. Simprop Scan 7 und MPX Multicont BL37-Regler: 225 g
Akku - 8xKAN1050: 182 g

Macht zusammen: 727 g

Gebaut wurde er mit Leim, Oberfläche lt. Bauanleitung-Fußbodenlack sowie gelber Beize

Clystron
18.08.2006, 15:50
Wenn man den Akku berücksichtigt dürfte der ein klein wenig leichter als meiner sein, und du fliegst wirklich mit 8x5?
DriveCalc spuckt da noch nicht mal 5A aus oder umgerechnet ca 50W/kg Eingangsleistung....
Wie viele Steigflüge machst du denn damit?

mfG
Wolfgang

charly68
18.08.2006, 17:09
kommt drauf an, wie gut's geht. Grundsätzlich habe ich eine Motorlaufzeit von ca. 8 Minuten. Wenn der Wind passt (nicht zu stark), mache ich 4 - 6 Steigflüge, wobei die Strahlleistung nach ca. 6 min. Akkulaufzeit merklich abnimmt.

kornetto
18.08.2006, 20:58
ich denke, dass ich da mal lieber mit einer größeren KLS höhere Ströme für mehr Steigleistung in Kauf nehme.
Man ist dann viel schneller auf akzeptabler Höhe, was dann im Endeffekt den Akku wieder effektiver nutzt und längeren Flugspaß bedeutet.

ich meine lieber 1 Minute 7A als 2 Minuten 5A.
Naja, kann ich ja dann eh selbst ausprobieren, wenn ich meinen endlich fertig habe...

Clystron
19.08.2006, 14:27
Ich hab gestern die 10x6 getestet am 2212/20er Silver mit 2s 1600er Konions.
Geht auch gut, ich hab mit 9:20 Motorlaufzeit fast 9 Steigflüge gemacht, beim letzten ist mir halt frühzeitig der Saft ausgegangen (TMM auf 3.2V Abschaltspannung). Gesamtflugzeit war damit etwas über 36Min reines Abgleiten, gestern um die Zeit hat keiner Thermik gefunden....

Ich werde die wohl oben lassen, die Steigleistung passt gut und der Antrieb ist deutlich leiser als mit der 11er Latte (pfeift nicht mehr). Ausserdem steigt der Chinook damit im Kraftflug je nach Grundtrimmung dauerhaft schön anstatt sich totzusteigen.

mfG
Wolfgang

decay111
20.08.2006, 22:22
Hallo Zusammen,

ich habe meinen Chinook heute endlich einfliegen können. Die Steigleistung mit meinem A20-20L und einer 9,5 x 5 Latte sind hervoragend. Etwa 45° Steigung. Das Problem mit dem Motorsturz habe ich allerdings nicht. Bei Vollgas steigt der Chinook "normal" weg, so wie ein normaler Segler auch. Dafür braucht es auch keine Mischer.
Das Fliegen an sich ist völlig problemlos, ich musste kaum nachtrimmen.
Die Gleiteigenschaften sind wirklich beeindruckend und bei der Landung kann man ihn fast fangen. Ich bin wirklich begeistert und kann den Chinook nur jedem empfehlen.

Gruß
Dirk

charly68
21.08.2006, 06:58
Habe mich bei der Luftschraube auf der Tastatur vertippt: Hab eine 9x5 drauf !

kornetto
21.08.2006, 07:04
@charly68: Dachte ich mir schon fast.
wär mir sonst etwas wenig vorgekommen.
Hast Du schon mal eine 10x6 versucht?
bei unwesentlich mehr Strom (~0.4A) sollte die 100g Schub zusätzlich bringen...

charly68
21.08.2006, 10:40
Nein, hab ich noch nicht versucht. Werde ich mal versuchen bzw. mir eine zulegen. Hab ich glaube ich nicht im Bastelkeller, nur eine 15x17 ;-)

Clystron
21.08.2006, 10:55
@decay111
Mit was für einem Akku?

Je mehr ich mit der 10x6 fliege desto besser gefällt mir dieses Setup (10x6 AeroCam, Axi 2212/20, 2s 1600er Konion), vor allem auch weil es die bisher leiseste Variante ist und der Originalsturz halbwegs passt.
Während meinen letzten Flügen habe ich noch etwas mit dem SP gespielt aber wenn ich noch weiter zurückgehe kreist der Chinook nicht mehr so schön von selbst und wird deutlich ungemütlicher zu fliegen bei etwas Wind.

Ich hab mal die Antriebe die hier aufgelistet sind im Drivecalc rechnen lassen.
Die meisten liegen zwischen ~35 und knapp 50W Wellenleistung mit 9-10" Latten bei Strahlgeschwindigkeiten rund um 40km/h.

mfG
Wolfgang

kornetto
08.09.2006, 21:30
Hallo Leute!

Habe gestern meinen Chinook endlich fertiggestellt.
Heute war es sehr windig, aber gegen Abend hat er dann doch etwas nachgelassen. OK, normalerweise sollte man einen Erstflug bei Windstille machen, aber ich schätze mal ihr kennt das Gefühl wenn es unter den Fingernägeln juckt ;)
Nun gut, bft 1-2 sollte nicht das Problem sein, dachte ich mir, suchte mir eine Hangwiese in der Nähe meiner Wohnung. Ich habe den Schwerpunkt sowie die Ruder genau nach den Vorgaben von Robert Schweissgut auf 108mm eingestellt. Ausgerüstet mit einem billigen Robbe Roxxy 2827/26 Brushless (25 EUR) und einem Robbe Roxxy 18A-Regler (~30 EUR), 8 GP1100er NiMH (15 EUR), Aeronaut 10x6 wiegt mein neues Baby stolze 870g. Hmm, ganz schön schwer geworden. Naja da hab ichs mit dem Laminieren doch etwas gut gemeint.
Ausserdem musste ich um den Schwerpunkt hinzubekommen leider 10g Blei an der Nase anbringen :cry:

Naja, wird schon gut gehen.
Also übergebe ich den Vogel mit mulmigen Gefühl zum ersten mal seinem Element, lasse dabei den Motor ausgeschaltet und seh mir mal die Gleiteigenschaft so an. Ich bin schlagartig so begeistert und gleichzeitig beruhigt, dass ich sogleich den Motor anwerfe und den Chinook direkt aus seinem Gleitflug ins motorunterstützte Steigen übergehen lasse.
Die Steigleistung mit dem obig beschriebenen Antrieb ist wunderbar.
In weniger als einer Minute hab ich das Ding auf eine beachtliche Höhe gebracht und segle dann gleich gute 8min und das ohne Thermik!!!!
Währenddessen schalte ich das 50%-Expo mal weg und muss sagen, dass ich überraschenderweise gleich ganz gut damit zurechtkomme.
Ich teste das Abriss-Verhalten und kann keines feststellen. Der S-Schlag kombiniert mit dem Jedelsky-Profil sorgt dafür, dass statt einen Strömungsabriss zu erleiden der Vogel gerade mal in einen Wellenflug übergeht. Kurven auf engsten Radius sind tatsächlich traumhaft damit möglich.
Obwohl ich den Motorsturz gleich beim Bau auf etwas mehr als 10° erhöht habe muss ich doch etwas Tiefe beimischen, aber das macht mir nix. Hätte bestimmt noch ein paar Grad mehr vertragen, anyway ich ändere da jetzt nichts mehr.
Also ich war vor dem Erstflug etwas verunsichert, da jemand meinte, er würde den Chinook nicht als Relax-Modell bezeichnen. Sehe ich anders. Absolut gutmütig, auch fliegt er mit dem höheren Gewicht wie in meinem Fall nicht sonderlich schnell. Also Stress beim Landen kommt eigentlich keiner auf.
vielleicht werde ich noch Störklappen nachrüsten, mal sehen. Kann mir bei der niedrigen Sinkgeschwindigkeit schon gut vorstellen, dass der mal bei ordentlicher Thermik mehr steigt, als einem Lieb ist.
Übrigens hab ich meine QR-Servos (HS81) mittels transparenten Kunststoff-Abdeckungen geschützt, da es mir bei meinem anderen Segler schon 2 Getriebe beim Landen zerfetzt hat, als ich damit irgendwo im Gras hängengeblieben bin. Falls jemand interessiert ist, mach ich mal ein Foto von den Abdeckungen. Ich hab sie mir einfach aus einer alten Spülmittelflasche rausgeschnitten. Ist eigentlich egal, hauptsache eine Flasche mit flachen Querschnitt. Mit ein paar Heissklebe-Tropfen festgeklebt hält bombig und lässt sich dennoch ggf. wieder ablösen.

An dieser Stelle danke an alle, die mir mit Tipps beim Bau zur Seite standen und danke an Robert Schweissgut für diesen wunderbaren Flieger.
Ich bin wirklich begeistert.
Sobald ich Zeit dazu finde, werde ich auf meiner Homepage (http://www.koneweb.com) eine Fotostory über den Bau des Chinook stellen...

ganz liebe Grüsse aus dem Niederösterreich!

Christian

Gast_633
06.01.2008, 18:56
hi, werde mir bald (nach lieferung ;) )einen chinook bauen. habe einige BL motoren zur auswahl (sind eigelich für funflyers gebaut). bei ca 650 abfluggewicht, wieviel standschub als thermiksegler soll ich rechnen. habe nen kleinen mit ca 350g standschub (antriebseinhet mit 2 zelle 1100 wiegt dann um die 100g). vielleicht ist der auch leichter als 650.
oder soll ich den alten mini LRK nehmen, der im dreieckgeschaltet um 600g standschub (3 zellen liefert)?
haette da dann noch nen hacker BL 20 - 18L mit 4:1 Getriebe. (3 zellen) ist wohl etwas zuviel, oder?

wie gesagt will nicht heizen sondern gut und schnell anch oben zum thermik suchen?

gruss andreas

kornetto
06.01.2008, 21:26
Hallo Andreas!

600g Schub für den Chinook sind schon ganz fein, ich würde den LRK nehmen!
mit 350g Schub sollte es zwar auch noch gehen, ist dann aber doch ein wenig langweilig um den Vogel auf Höhe zu bringen...

gruss,
Christian

pschwarze
18.11.2009, 19:49
Hallo Leute!

Habe gestern meinen Chinook endlich fertiggestellt.
Heute war es sehr windig, aber gegen Abend hat er dann doch etwas nachgelassen. OK, normalerweise sollte man einen Erstflug bei Windstille machen, aber ich schätze mal ihr kennt das Gefühl wenn es unter den Fingernägeln juckt ;)
Nun gut, bft 1-2 sollte nicht das Problem sein, dachte ich mir, suchte mir eine Hangwiese in der Nähe meiner Wohnung. Ich habe den Schwerpunkt sowie die Ruder genau nach den Vorgaben von Robert Schweissgut auf 108mm eingestellt. Ausgerüstet mit einem billigen Robbe Roxxy 2827/26 Brushless (25 EUR) und einem Robbe Roxxy 18A-Regler (~30 EUR), 8 GP1100er NiMH (15 EUR), Aeronaut 10x6 wiegt mein neues Baby stolze 870g. Hmm, ganz schön schwer geworden. Naja da hab ichs mit dem Laminieren doch etwas gut gemeint.
Ausserdem musste ich um den Schwerpunkt hinzubekommen leider 10g Blei an der Nase anbringen :cry:

Naja, wird schon gut gehen.
Also übergebe ich den Vogel mit mulmigen Gefühl zum ersten mal seinem Element, lasse dabei den Motor ausgeschaltet und seh mir mal die Gleiteigenschaft so an. Ich bin schlagartig so begeistert und gleichzeitig beruhigt, dass ich sogleich den Motor anwerfe und den Chinook direkt aus seinem Gleitflug ins motorunterstützte Steigen übergehen lasse.
Die Steigleistung mit dem obig beschriebenen Antrieb ist wunderbar.
In weniger als einer Minute hab ich das Ding auf eine beachtliche Höhe gebracht und segle dann gleich gute 8min und das ohne Thermik!!!!
Währenddessen schalte ich das 50%-Expo mal weg und muss sagen, dass ich überraschenderweise gleich ganz gut damit zurechtkomme.
Ich teste das Abriss-Verhalten und kann keines feststellen. Der S-Schlag kombiniert mit dem Jedelsky-Profil sorgt dafür, dass statt einen Strömungsabriss zu erleiden der Vogel gerade mal in einen Wellenflug übergeht. Kurven auf engsten Radius sind tatsächlich traumhaft damit möglich.
Obwohl ich den Motorsturz gleich beim Bau auf etwas mehr als 10° erhöht habe muss ich doch etwas Tiefe beimischen, aber das macht mir nix. Hätte bestimmt noch ein paar Grad mehr vertragen, anyway ich ändere da jetzt nichts mehr.
Also ich war vor dem Erstflug etwas verunsichert, da jemand meinte, er würde den Chinook nicht als Relax-Modell bezeichnen. Sehe ich anders. Absolut gutmütig, auch fliegt er mit dem höheren Gewicht wie in meinem Fall nicht sonderlich schnell. Also Stress beim Landen kommt eigentlich keiner auf.
vielleicht werde ich noch Störklappen nachrüsten, mal sehen. Kann mir bei der niedrigen Sinkgeschwindigkeit schon gut vorstellen, dass der mal bei ordentlicher Thermik mehr steigt, als einem Lieb ist.
Übrigens hab ich meine QR-Servos (HS81) mittels transparenten Kunststoff-Abdeckungen geschützt, da es mir bei meinem anderen Segler schon 2 Getriebe beim Landen zerfetzt hat, als ich damit irgendwo im Gras hängengeblieben bin. Falls jemand interessiert ist, mach ich mal ein Foto von den Abdeckungen. Ich hab sie mir einfach aus einer alten Spülmittelflasche rausgeschnitten. Ist eigentlich egal, hauptsache eine Flasche mit flachen Querschnitt. Mit ein paar Heissklebe-Tropfen festgeklebt hält bombig und lässt sich dennoch ggf. wieder ablösen.

An dieser Stelle danke an alle, die mir mit Tipps beim Bau zur Seite standen und danke an Robert Schweissgut für diesen wunderbaren Flieger.
Ich bin wirklich begeistert.
Sobald ich Zeit dazu finde, werde ich auf meiner Homepage (http://www.koneweb.com) eine Fotostory über den Bau des Chinook stellen...

ganz liebe Grüsse aus dem Niederösterreich!

Christian
Nov 2009 schaust Du noch in Deine Mails,
fange gerade mit Chinook an. Wie sieht es mittlerweile aus hast Du noch einen weiteren Nuri im Hangar ??