Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Spektrum und FASST Empfänger
Ein herzliches "Holla" an die Expertenrunde :)
Hiermit eröffne ich ein neues Thema bzgl. der Spannung von o.g. Empfängern und deren notwendigen Energieversorgung.
Meine Frage ist eigentlich ganz einfach:
Reicht mir 1 LiPo-Zelle aus, um die Empfänger zu betreiben ohne eine zu geringe Spannung am Empfänger zu bewirken und dadurch womöglich ein Empfangsproblem zu erzeugen?
Bei Spektrum-Empfängern wird die Spannung mit 3,5 - 9,6V angegeben: das könnte also scheinbar knapp ausreichen...
Bei FASST-Empfängern wird die Spannung mit 4,8 - 6V angegeben: damit wäre der Empfänger wohl mit einer LiPo-Zelle permanent unterfordert...
Weiß vielleicht jemand von Euch, mit welchem Empfänger ich eher einem Empfangsproblem durch "Spannungsunterforderung" umgehen kann?
Danke schon mal im Voraus für Eure Hilfe.
LG,
Stefan
Hallo Stefan,
ich kann Dir nur mit meinen Erfahrungen und Ratschlägen zu Spektrum behilflich sein, aber ich bin sicher auch die Fasst Nutzer werden dir helfen.
Also, ich fliege seit zwei Jahren mit Spektrum in all meinen Modellen, vom Parkflyer bis hin zum Jet, ohne jegliche Probleme.
Mit einer Lipo Zelle bist Du im Gefahrenbereich und riskierst ein Herunterfahren des Systems, auch wenn es bei den neuen Empfängern das "Fast Connect" gibt, wirst Du im praktischen Einsatz damit keinen Spaß haben.Wenn mehrere Servos gleichzeitig anlaufen, wird die Spannung sicher kurzzeitig unter 3,5 Volt einbrechen und dann ist Schluss mit Lustig.
Ich verwende in meinen Modellen grundsätzlich 2 Lipos an einen Deutsch Digiswitch, die Ausgabespannung an den Empfänger und die Servos liegt dann bei 5,4 Volt, das funktioniert ganz hervorragend und ohne Probleme.
Wichtig ist nur die Kapazität des Akkus entsprechend dem Stromverbrauch der Servos auszuwählen. Die meisten Servohersteller geben auf den Datenblättern den Stromverbrauch der Servos an.
Wenn die Stromversorgung und alles was dazu gehört gut auf das jeweilige Modell abgestimmt ist und Du gute Qualität verwendest, wirst Du nie ein Problem mit Spektrum haben, ist also nicht anders als bei 35 Mhz.
Gruß Juergen
Ich denke Stefan meint nicht den Betrieb der Empfänger mit einer Lipozelle in teuren und großen Modellen, bei denen die Servos recht viel Strom ziehen. Viel mehr wird hier der Einsatzzweck wohl bei kleineren Segelmodellen (SAL,DLG) sein, bei denen es auf minimales Gewicht ankommt.
Das heißt hier würde der Akku nur minimal belastet und so vermutlich lange Zeit über 3,5V bleiben, beziehungsweise in diesem Spannungsbereich bereits (nahezu) leergeflogen sein.
Ich schließe mich der Frage von Stefan an, da ich seit kurzem eine Spektrum-Fernsteuerung habe und einen kleinen "Schmeißgeier" mit diesem System ausrüsten möchte.
Hallo,
als eine Lipo Zelle reicht für einen gesicheerten Betrieb auf keine Fall aus.
Dazu kommt noch das durch den Betrieb mit einer Lipozelle, die Servos Deutlich langsamer werden und sich die Halte und Stellkräfte der Servos ebenfalls deutlich veringern. Also ich würde es nicht mal in einer Schaumwaffel riskieren.
Gruß
Uli
Also aktuell verwende ich tatsächlich nur eine LiPo-Zelle-ohne Probleme! Jedoch nicht bei einem 2,4 GHz, sondern bei 35 MHz-System ;-) Vielleicht muss ich dann bei den kleinen Seglern doch bei dem "alten" System bleiben....?
Prof. Dr. YoMan
01.10.2008, 09:40
Es gibt genügend Kleinservos die mit 3V noch laufen und dann für vielerlei Einsatz genug Power haben.
FASST Empfänger (der 617 als Beispiel) läuft bis 3V runter ohne Probleme, der steigt erst ein wenig später aus.
Aus MEINE Sicht spricht bei FASST nichts gegen den Betrieb an einem Lipo.
Julian Holtz
01.10.2008, 09:49
Ich habe im praktischen Gebrauch festgestellt, dass der Betrieb von Fasst- Empfängern mit nur einer Lipozelle problemlos möglich ist, und auch die Servos noch ausreichend schnell sind.
Fasst- Empfänger benötigen eine Mindestspannung von 2,65V. Wenn diese unterschritten wird, ist die Lipozelle eh im Eimer.
Angegeben wir allerdings eine Spannungsspannweite von 4,8-6V für FASST. Das manche Servos unter 3V noch laufen steht hier außer Frage. Die Frage ist ja vor allem, ob die Empfangsqualität nicht darunter leidet. Selbst bei einem kleinen DLG laufen 4 (Mini-) Servos mit. Das könnte unschön ausgehen, wenn die Servos plötzlich die Spannung kurzzeitig auf bspw. 2,8V reduzieren und der Empfang dann weg bleibt...
Ich denke wenn die vier kleinen Servos die Spannung (auch nur kurzzeitig) auf 2,8V einbrechen lassen, dann ist der Lipo schon leer. Also vielleicht etwas Restkapazität drin lassen. Man verbraucht z.B. mit 3 D47 Servos deutlich unter 100mA pro Stunde, das heißt bei z.B. einer angemessenen 600mAh Lipozelle könnte man guten Gewissens 5 Stunden am Stück fliegen, ohne Gefahr zu laufen in diesen gefährlichen Spannungsbereich zu gelangen. Mir persönlich reicht dies mehr als aus. Länger fliege ich mit dem 35MHz-Empfänger auch nicht.
Hat jemand auch praktische Erfahrungen im Betrieb eines Spektrum-Empfängers mit einer Lipozelle? Welcher möglichst leichte und kleine Empfänger ist hier für einen 1-1,5m SAL zu empfehlen?
Julian Holtz
01.10.2008, 12:46
Empfängerintern wird die Spannung eh auf 3V geregelt, insofern ist bis runter auf 3V egal.
Bis runter auf 2,65V funktionierts noch, und darunter ist der Empfänger dann halt aus.
Er ist aber auch ruckzuck wieder an. Ich hab mal einen Akku ganz leer geflogen, und irgendwann waren dann 0,5sec Lockouts zu merken, wenn ich schnell geknüppelt habe. Mit langsamen Steuerbewegungen war die Landung aber problemlos möglich.
Hallo zusammen,
Bei Spektrum-Empfängern wird die Spannung mit 3,5 - 9,6V angegeben: das könnte also scheinbar knapp ausreichen...
diese -Aussaage steht in krassem Widerspruch zu der Bedienungsanleitung auf Seite 106 für die DX7-Anlage:
Überprüfungen vor dem Flug
Überprüfen Sie Ihre Akkuspannung sowohl am Senderakku als auch am Empfängerakku. Fliegen Sie nicht bei einer Spannung unter 9,0V des Senderakkus und einer Spannung unter 4,7V des Empfängerakkus. Andernfalls könnten Sie Ihr Flugmodell zerstören.
Seit letztem Jahr fliege ich nur noch mit Opto-Regler und separatem Empfängerakku Lipo 2S mit Spannungsregler auf 5,9V.
Gruss Bernhard
"Diese Aussage" war lediglich eine Annahme! Wie es im praktischen tatsächlich aussieht, wollte ich gerne im Rahmen dieses Forums klären/erfahren.
Tatsache ist aber:
- 1 LiPo-Zelle hat eine Nennspannung von 3,7V
- Der Spektrum-Empfänger (Bspw. der AR6100) hat eine Nennspannung von 3,5-9,6V (http://www.parkflieger.de/SPEKTRUM-24GHz/Spektrum-Empfaenger/Spektrum-AR6100E-DSM2-24GHz-Empfaenger::1866.html)
Dann steht scheinbar die Anleitung im krassen Widerspruch zu den Angaben der technischen Daten der Empfänger???
LG,
Stefan
Jürgen Heilig
01.10.2008, 20:26
...
Dann steht scheinbar die Anleitung im krassen Widerspruch zu den Angaben der technischen Daten der Empfänger???
...
Nicht unbedingt, denn wenn die Spannung des Empfängerakkus bei 4,7V liegt, kann die Spannung am Empfänger bei Lastspitzen durchaus unter 3,5V absacken.
:) Jürgen
Jürgen Heilig
01.10.2008, 20:30
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Man verbraucht z.B. mit 3 D47 Servos deutlich unter 100mA pro Stunde, das heißt bei z.B. einer angemessenen 600mAh Lipozelle könnte man guten Gewissens 5 Stunden am Stück fliegen, ohne Gefahr zu laufen in diesen gefährlichen Spannungsbereich zu gelangen.
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Ganz schön optimistisch. ;)
Nur 100mAh bei 3 Microservos? Je nach Leichtgängigkeit von Anlenkungen und Rudern bzw. der Steuercharakteristik des Piloten kann der Verbrauch auch auf ein Mehrfaches ansteigen.
:) Jürgen
Ganz schön optimistisch. ;)
Nur 100mAh bei 3 Microservos? Je nach Leichtgängigkeit von Anlenkungen und Rudern bzw. der Steuercharakteristik des Piloten kann der Verbrauch auch auf ein Mehrfaches ansteigen.
:) Jürgen
Nein nicht optimistisch, sondern praxiserprobt. Leichtgängigkeit der Anlenkungen natürlich vorausgesetzt und die Servos haben bei mir vergleichsweise viel zu tun.
Und es sind sogar vier Microservos - die D47 sind an einer Lipozelle äußerst stromsparsam. ;)
Hat denn keiner hier praktische Erfahrung im Betrieb eines Sepktrum-Empfängers mit einer Lipozelle?