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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Zagi o.ä. selber bauen,wie?



stibbi
27.06.2002, 10:31
Hallo Leute!

Habe gerade ein paar Videos von Zagis und co. gesehen, will unbedingt so ein Teil :D und natürlich selber Bauen. Hab mich mal rumgehört, das Sipkill-Profil von Siggi sollo ja super sein.
Welche Maße hat so ein Zagi(und co.)(Wurzelrippe,Endrippe,Schränkung,Winkel der Nasenleiste, Spannweite, Größe der Winglets, usw..).

Wär echt cool wenn mir jemand zurückschreiben könnte. Dann könnte ich ja am Wochenende schon mit dem Bau beginnen(hechel, hechel)

LG
Stibbi

Peter K
27.06.2002, 11:42
Hi,
deine Begeisterung kann ich gut verstehen ... :D

Die Daten zum Bau sind auch bei Siggis Modellen hinterlegt. Nur musst du eins bedenken: den vollen Spaß hast du erst mit einem EPP-Modell, weil diese im Gegensatz zu Styro kaum Bruchrisiko haben. Das EPP dazu gibts aber nicht im Baumarkt, auf meiner HP sind Links zu Bezugsquellen im EPP-Shop.

Gruß Peter

AndreasG
27.06.2002, 11:51
Hallo!

Hab dir ne Mail mit ner Zeichnung geschickt! Einfach 2 Wurzelrippen machen, mit der Styrosäge drüber und zusammenkleben. Styrodur is bei mässiger Belastung auch schon relativ haltbar. Zuviele Senkrechtlandungen mit der Nase voraus sind aber nicht unbedingt optimal.

Aber zum anfangen und süchtig werden langts allemal :D
Gruss, Andreas

Hartmut Siegmann
27.06.2002, 12:25
stibbi,
das Sipkill Profil ist zwar sehr leistungsstark, allerdings ist das Original Zagiprofil einfacher zu fliegen. Das Sipkill entwickelt seine Leistungsvorteile besonders dann, wenn man das Modell "laufen lässt" und dann zum Beispiel zu einem scharfen Wendemanöver zum nächsten Kill herumzieht! :D Das Sipkill hat im Gleiten deutliche Vorteile und nimmt den Speed sehr gut auch durch engere Wenden mit.

Das Original ZAGI Profil dagegen gewinnt nicht sonderlich viel Gleitleistung, wenn man in der beschriebenen Art fliegt und bremst in einer scharfen Wende recht stark herunter, so daß es relativ egal ist, wie man nun fliegt. Hauptsache man zieht in den Wenden nicht zu eng herum, weil dann die Fahrt rausgeht. Das stört nicht weiter, außer daß man danach wieder Fahrt aufnehmen muß, um den anderen hinterherjagen zu können.

Beide Profile erfordern also einen eigenen Flugstil, wobei mit dem ZAGI eigentlich jeder klarkommt, beim Sipkill nicht jeder. Und da ist für den Anfang vielleicht das ZAGI das bessere Profil.
Siggi

[ 27. Juni 2002, 12:26: Beitrag editiert von: Hartmut Siegmann ]

stibbi
27.06.2002, 13:18
Hallo Siggi!

Habe mir gerade auf Deine HP die Zeichnung vom Zagikiller angesehen. Zum Profilvorschlag: Der Zagikiller wird ja nicht mein erstes Modell, hab schon einige hinter mir(Leitwerkler).
Aber wenn Du meinst das Orginalprofil wäre einfacher für den Einstieg ist das auch in Ordnung.
Gibts das Originalprofil irgendwo auf Deiner HP, habs noch nicht gefunden. Welche Verwindung brauche ich dann beim Originalprofil, ebenfalls 2Grad??

LG
stibbi

Peter K
28.06.2002, 12:18
Falls du das Profil in irgendwelchen Datenbanken suchst: die richtige Schreibweise ist Tsagi. Da gibt es verschiedene Dicken, 12,5% ist die auf dem Zagi verwendete.

Hartmut Siegmann
28.06.2002, 14:01
Peter,
ich will nur ungern widersprechen, aber das TsAGI (=Zagi) 12% hat eine Dicke von d=11,98% ... :eek:

Hier gebe ich mal die von mir geglätteten Zagi 12% Koordinaten an, mit denen man auch Vergleichsrechnungen anstellen kann:

Zagi12% (geglättet) (http://www.aerodesign.de/profile/zagi12g.txt)

Natürlich hätte ich noch ein neues Profil, was sich lohnen könnte zu testen. Bietet 15% mehr Auftrieb als das Zagi 12%, ohne Widerstandseinbußen und vor allem nur geringfügigen Abtriebsverlust (Rückenflug). Falls Du Interesse hast das zu testen, kannst Du mir ja mailen.
Siggi

flyingmanu
29.06.2002, 20:33
Hi
Da gibts doch auch noch das MH45-Profil oder wie das heißt. Hat das irgendwelche Nachteile oder warum hat das hier keiner genannt?
Bei Pibros.de gibts übrigens auch noch ne Bauanleitung für einen Zaggi aus Depron.

ciao
manu