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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : JWWP 2m oder größer?



Weidi
25.01.2003, 20:59
Geht es größer?
Meiner ist 1,55 groß nach Aufwind 4/2002(foamie-tuning).Das Teil fliegt sau gut,aber mir fehlt etwas "Groesse".Meine Frage ist was ist sinvoll und machbar.

Peter Wick
27.01.2003, 21:30
Hallo Weidi

natürlich kannst Du den JWWP mit 2m bauen. Willst Du den ebenfalls in EPP bauen oder soll der in einer anderen Bauweise entstehen?
In EPP würde ich die Streckung nicht allzusehr erhöhen, da die Belastungen ( Torsion ) immer grösser werden und vom EPP nicht so gut aufgenommen werden können, ausser Du verwendest EPP mit hoher Dichte.
In härterer Bauweise: Streckung 10 würde ich vorschlagen, Zuspitzung in etwa gleich...ergibt Streckung 10...hehe ;)
In Bezug auf das Seitenleitwerk, denke ich, wenn Du die Streckung nicht auf mehr als 10 erhöhst, solltest Du einfach den Hebel des Ur JWWP`s mit der neuen Fläche multiplizieren und durch die alte Fläche dividieren....sollte so ungefähr passen.
Alles klar?
Wenn nicht einfach weiterfragen....

Weidi
28.01.2003, 14:31
Gebaut ist er aus Styro PS20 mit 1mm Balsabeplankung.Drinnen ein Kohleholm 12mm.Ich wollte bei 2-2,5m styrofam nehmen und 1,5 Balsa.Innen wieder Kohleholm und Gewebe.
Das Seitenleitwerk wollte Ich eigentlich nur Prozentual vergrösern und anlenken wegen der Wendigkeit.Sorgen machen mir eigentlich die Balsaruder bei der Länge.

Peter Wick
28.01.2003, 17:22
Hallo

wenn er so gebaut ist, ist Streckung 10 kein Problem. Die Ruder, wie Du richtig bemerkst schon. Du kannst ja entweder nur Ruder ab 1/3 der Spannweite verwenden und den inneren Teil fest stehen lassen. Oder den inneren Teil, zusammen mit den äusseren als Höhenruder benützen und die äusseren nur als Querruder....dann kann man so richtig loslegen mit mischen, bei nur 3 Servos. Ich könnte mir auch vorstellen, dass wenn man nur das innere Ruder als Höhenruder verwendet, dass man eine etwas ruhigere Flugbahn bekommt....ob das leistungsmässig Sinn macht, müsste man rechenen, das führt vielleicht auch zu einer etwas anderen Geometrie. Mehr Tiefe, dort wo das Höhenruder ist, also innen, und dann ein Tiefensprung. Dann würde sich die Auftriebsverteilung bei Ziehen sich näher am Optimum befinden.
Es kommt also ganz darauf an, wieviel Zeit Du investieren willst, und wie kompliziert das Teil in der Auslegung sein soll. Leistungsmässig wird das alles nicht unglaublich viel ausmachen.

Weidi
29.01.2003, 16:43
Hallo Peter

Ich Habe das ganze mal in das Programm von Frank eingegeben.Spannweite 2,8 Wurzel 0,37 aussen 0,18 bei 3/4 Spannweite Ruder geteilt, Stabilität 8%.
Was für eine Auftriebsverteilung brauche ich eigentlich ?.Meine Kenntnisse sind noch nicht der letzte " Schrei" auf dem Gebiet der Aerodynamik.

Peter Wick
29.01.2003, 21:37
Hallo Weidi

hier ist meine Email Adresse: And-wi-pep@get2net.dk
Ich glaube es ist besser, wenn Du mir mal Deinen Vorschlag, die Datei des Programms von Frank Ranis schickst. Dann kann ich mal einen Vorschlag machen.
Der Flieger wird ja immer grösser!!!!

Weidi
30.01.2003, 15:51
Hallo Peter

Das Programm findest Du bei Hartmut Siegmann
(aerodesign.de)/Links/Modellbausoftware.
Ich bin gespannt was Du alles rausfindest.

Viel Spass!

Weidi