Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : VIP lebte nur 2 Minuten
Hallo,
gestern ließ ich meinen neuen VIP einfliegen. Ergebnis keine 2 Minuten gelebt und Totalschaden, auch gleich 2 neue Servos getötet. Regler und Motor sind unversehrt, Empfänger scheint auch noch i.O.
Ich hatte 2 mal eine Störung. Jedesmal als ich auf mich zuflog! in einer Entfernung von ca. 80 Metern. Störung war die gleiche voll Querruder links und voll Tiefe!!! Beim ersten mal konnte mein Kollege die Kiste noch abfangen und beim 2. mal ist der VIP dann mit ca. 150-200 Sachen senkrecht in einen Baum geknallt.
Alle Teile waren Neu:
VIP
Mega 16/15/3
MGM Steller 25 A
Schulze 435
Kan 8*1050
2 Nano Servos
Gewicht 470 Gramm
Sender MPX 4000
Hat jemand eine Idee, wie das passiert sein kann??? Störung war immer bei Vollgas. Pilotenfehler ist auszuschließen, da 1. bei der Fluglage keine Steuermanöver notwendig sind und 2. unser bester Pilot am Knüppel war.
Bin für jede Idee dankbar.
Mann bin ich gefrustet. Mein ganzer Stolz und dann nach 2 Minuten alles im Sack.
Grüße
Dirk
Hallo,
wie weit hattest Du Empfang mit eingeschobener Antenne?
Du hast doch vorher einen Reichweitentest gemacht, oder? Wenn Du neues Equipment reingeschraubt hast und einfach drauf losgeflogen bist - selber schuld.
Kann man beim Schulze nicht auslesen ob er Empfangsprobleme hatte?
Gruß
Hallo,
Störung war, wie gesagt, nur 2 mal beim direkten zufliegen auf uns. Wenn das Modell weiter weg war waren keine Störungen zu bemerken!( Auch fast bis an Sichtgrenze!)
Da alle Komponenten des Fliegers zerstreut waren konnte ich keine Störungen mehr auslesen.
Aber die beiden Störungen waren bei etwa gleicher Entfernung auch genau gleich! Obwohl einmal Anflug von links und einmal von rechts. UND es waren keine kleinen Zucker! Das Teil ging sofort senkrecht abwärts. Dachte immer dass der Alpha Störungen überbrückt.
Antenne wurde übrigens nach hinten aus dem Rumpf hängen gelassen. d.h. als wir auf uns zuflogen zeigte sie von uns weg. Senderantenne ging senkrecht nach oben und zeigte nicht auf das Modell.
Idee?
Grüße
Dirk
Jürgen Schrader
26.01.2004, 09:36
Oh, Mist. Das tut weh.
Aber die A-Karte hast du jetzt sowieso.
Wenn du einen Reichweitentest gemacht hast bleiben fast nur Spekulationen und wenn du keinen gemacht hast auch, hehe.
Wie waren die Komponenten angeordnet? Waren die Servos i.O.? Hast du den AKku selbst verlötet?
Was lernt der angehende Pylonpilot daraus: Gleich nach dem ersten falschen Zucker Motor aus und landen.
Moin,
ich habe den alpha 435 bei sehr ähnlichen Anwendugen, einzig Komponenten anderer Hersteller.
Funktioniert problemlos aber ich achte grundsätzlich darauf, dass der Empfänger ganz hinten im Rumpf ist und somit maximal möglichen Abstand zu allen Störquellen hat.
Einige Leute fliegen mit den Schulzeempfängern ihre F5D und F5B, also die taugen schon.
Falls du dir noch mal so einen Flieger aufbauen solltest: Alle Kabel so kurz wie möglich. Da die Rümpfe sehr klein sind, hat man sonst da einen Kabelsalat hinten im Flieger zusammengeknüllt, auch wenn es dir die Anlenkungen nicht blockieren sollte, die rühren dann drin rum und es kann in jedes Kabel irgendein Mist einkoppeln und stören.
Ja, die Schulze haben eine Fehlererkennung aber hexen können die trotzdem nicht.
Einen ausgiebigen Reichweitentest machen, hinterher den Fehlerspreicher auslesen. Zeigt er was an - nicht fliegen. Die 50-60m muss er mit eingeschobener Antenne so bringen. Man wundert sich, was etwas Kabelsalat ausmacht, wenn er sich um Elektronik quetscht.
Hallo,
Alle Kabel waren so kurz wie möglich. Habe keinerlei Verlängerungen verwendet, die Kabel zwischen Motor und Regler wurden gekürzt, so dass der Regler unter der vorderen Flächenbefestigung seinen Platz fand. Auf dem Rumpfboden der Akku mit 3 cm langen Kabeln. Der Empfänger wurde nach hinten gelegt und an der Seitenwand gegenüber dem Höhenruderservo befestigt(ca. 1 cm hinter der Fläche). Antenne hinten aus dem Rumpf...
Akku war selbst gelötet, wurde aber 2 mal im Modell leerlaufen gelassen unter Vollgas. Keine Störungen!
Reichweitentest wurde bei mir im Garten gemacht, auch keine Probleme.
Grüße
Dirk
Tja,
das gleiche Schiksal hat meinen Hotliner vor 4 Wochen ereilt :(
Ich fliege mehrere Schulze Empfänger (835 und 435) und hatte bisher auch noch nie Probleme bis vor 4 Wochen......
Zwei mal gezuckt der letzte Zucker hat dann zum Einschlag geführt. Ich wusste gar nicht wie klein man GFK Bröseln kann :D
Das einzige was anders war zu meinen Flügen vorher:
Es war kalt und es war feucht. Kann es evtl. damit zusammen hängen?
Grüsse
Timo
stevie_xx
26.01.2004, 11:23
Du hast hoffentlich einen Schulze- bzw. Futaba-Quarz im Empfänger benutzt? Wichtig! ;)
Ich habe solche Problem auch schon mit verschiedenen Micro-Empfängern in Verbindung mit Multiplex MC-Sendern beobachten können!! :eek:
Bei den MC-Sendern kann man am Sender frei zuordnen, wie die Servobelegung am Empfänger ist - und genau da gab's manchmal Probleme.
Wenn man die Belegung so zuordnet, wie bei Graupner vorgegeben (Servo1: Gas; Servo2: Quer...)dann waren die Störungen meistens weg!!!
Dieses Problem trat mehrfach aber eben nicht immer und nur bei den Kleinempfängern auf.
Mir konnte aber noch niemand erklären warum das so ist..
Gruß, Stevie
Moin Dirk,
dass die "stromführenden" Kabel so kurz sind wie möglich halte ich für selbstverständlich, deshalb habe ich die gar nicht gemeint gehabt.
Aber in diesen Rümpfen ist so wenig Platz, dass auch die Servokabel Platz wegnehmen, der von Anlenkungen... benötigt wird und wenn diese Anlenkungen an den Kabeln zuppeln, kann das Probleme machen. Bei mir sind solche Kabel nur so lang wie nötig, z. B. beim Höhenruderservo gerade mal die 4cm, die ich brauche, um an den Empfänger hinter dem Servo zu kommen und ihn wieder hervor holen zu können, ohne das Servo rausreißen zu müssen ;) . Halt so kurz, dass es in keine Anlenkung kommen kann.
Hallo Dirk,
tut mir leid mit Deinem Flieger.
Selbiges ist mir letztens beim Erstflug meines Boomerang passiert (Hacker 20-18W, Schulze 435). Hat aber 3 min ueberlebt. Hacker Motor + Servos total im Eimer, Modell reparabel.
Bei allen meinen kleinen schnellen Modellen hatte ich immer wieder Wackler wenn die Empfaengerantenne punktfoermig weg zeigt. Das ganze meist im Landeanflug.
Abhilfemassnahmen waren:
- Hoehenruderschubstange aus Kiefer statt Kohle
- Sehr unguenstig sind Handsender, da Du mit der Antenne auch punktfoermig auf das Modell zeigst. Besser Pultsender oder Handsender mit Winkelantennensockel.
- Ich habe zusaetzlich meinen FX18 Sender gegen einen MX22 Sender getauscht. Der scheint bei kleinen schnellen Modellen deutlich besser zu funktionieren. Mit dem FX 18 hatte ich bei allen meinen kleinen Modellen im Landeanflug wackler. Sie scheint weniger Abstrahlleistung als die MX22 zu haben. Mit der MX 22 ist Ruhe. Ein Reichweitetest mit eingeschobener Antenne bringt hier kein positives Ergebnis, da die Antenne beim Graupner weiter ins Gehaeuse reinreicht. Die FX 18 war auch schon zum Ueberpruefen beim Hersteller.
- Empfaenger so weit wie moeglich nach hinten in den Rumpf, sodass er weit weg vom Antrieb ist und die Antenne moeglichst weit hinten raus schaut.
Seit diesen Aenderungsmassnahmen funktioniert alles einwandfrei. Neuer Motor ist Mega 16/15/3.
Nur nicht kleinkriegen lassen. Bleib dran.
Gruss und viel Erfolg
Christoph
Voll GFK
26.01.2004, 21:53
High,
ebenfalls Trauriges Kopfschütteln von mir.
So wie Du es beschreibst hatte zwar die Senderantenne max. Abstrahlung, aber von Dir bzw. dem FS-Sender aus gesehen war die Empfangsantenne mehr oder weniger ein Punkt, und dazwischen liegt massenweise Eisen und Elektrik. Das mag zur Abschirmung reichen.
ACT empfiehlt in der Empfängerfibel eine nicht geradlinige Antennenverlegung, sondern z.B. zum Leitwerk abspannen. Wie das bei so kleinen Fliegern und noch dazu ohne unerwünschten Luftwiderstand funktionieren soll wird hier aber nicht erklärt. Und warum gerade im Leistungselektroflug das Herausführen hinten im Rumpf zu keinen Problemen führt erklärt das aber auch nicht.
Original erstellt von Voll GFK:
High,
ebenfalls Trauriges Kopfschütteln von mir.
So wie Du es beschreibst hatte zwar die Senderantenne max. Abstrahlung, aber von Dir bzw. dem FS-Sender aus gesehen war die Empfangsantenne mehr oder weniger ein Punkt, und dazwischen liegt massenweise Eisen und Elektrik. Das mag zur Abschirmung reichen.
ACT empfiehlt in der Empfängerfibel eine nicht geradlinige Antennenverlegung, sondern z.B. zum Leitwerk abspannen. Wie das bei so kleinen Fliegern und noch dazu ohne unerwünschten Luftwiderstand funktionieren soll wird hier aber nicht erklärt. Und warum gerade im Leistungselektroflug das Herausführen hinten im Rumpf zu keinen Problemen führt erklärt das aber auch nicht.SMC14 und MC12 soviel zu viel verwendeten Empfängern hierzulande im Leistungselektroflug. PCM und SPCM sind da einfach noch eine Ecke verläßlicher, aber es fliegen auch genügend Leute sowas mit Schulzeempfängern - eigentlich müßte das klappen. Und bei den F5B hat man schon wieder mehr Platz, bei mir läuft die Antenne den Aramidrumpf bis hinten und dann ins V-Leitwerk, wodrinne der Rest gestaucht wird. Also nie eine Punktförmige Ansicht auf die Antenne.
Aber spätestens im Abtauchen muss man so einen Flieger dann ja wieder fangen können, ok wenn es nicht zu schnell geht. Der Landeanflug ist da natürlich eine blöde Situation, da man meist auf sich zufliegen muss und auch keine Sicherheitshöhe mehr hat.
Aber bei so vielen Leuten funtioniert das mit Antenne hinten raus und die landen auch alle. Irgendwas ist da im Argen, die Landung ist zwar nicht unkritisch sogesehen aber die Technik richtig eingesetzt ist dem eigentlich gewachsen.
Hallo,
vielen Dank erst mal für die Antworten.
Damit das nicht falsch verstanden wird, hier spricht niemend vom Landen. Mir ist das immer mit Vollgas passiert! Und es ist schon richtig, in dem Moment hatte ich wohl eine Punktförmige Empfangsantenne. Heute Abend wollen wir uns die Teile mal wieder ansehen. Irgendwie habe ich die Vermutung dass nur bei Vollgas was gestört hat. Zwei Platzrunden mit Halbgas verliefen ohne Störungen. Nur beim direkten auf uns zufliegen,mit Vollgas, kamen diese Zucker. Und absolut identisch, voll links und tiefe. Und das bei locker 180 kmh!!!! Da bleibt nicht viel Zeit zum Reagieren. Obwohl ich es dem Piloten auf jeden Fall zutraue.
Wollte bei dem Modell alles absolut 100% machen! Und dann das. Ist irgendwie komisch, komme mir fast schon ver... vor.
Ach so, war übrigens ein Schulze Quarz drin.
Kann es eigentlich sein dass es vermehrt Störungen nur auf einem Kanal gibt? Habe mal 2 ACT mini 6 Empfänger getestet. Konnte diese in keinem Modell fliegen.(weder Trainer noch Twin Jet etc.) Obwohl andere Kollegen die Empfänger nur fliegen ohne auch nur einen Zucker!
Grüße
Dirk
B.E-Know
27.01.2004, 15:19
Mir ist exakt das gleiche passiert. Nur hieß der Flieger nicht VIP, sondern Adrenalin. Ebenso Jungfernflug, Motor u. Akku indentisch, Regler war allerdings eine J-H 18-3P. Empfänger auch ein schulze 4-35. Zweimal exakt der selbe Zucker, den ersten konnte ich noch aussteuern, den zweiten allerdings nicht mehr. Modell u. Motor im Eimer.
Die Lehre, die ich aus dieser Aktion bisher gezogen habe: Ich werde in Zukunft den 8-35 von schulze nehmen. Soweit ich mich bisher informiert habe, hat der 4er die Technik, das ungewollte Servobewegungen gänzlich ausgeschlossen werden, nicht. Oder habe ich das irgend etwas in den falschen Hals bekommen.
Moin,
wenn du schon Ärger mit anderen Empfängern hattest, wäre vielleicht auch eine Überprüfung des Senders angesagt.
Normalerweise sollten sowohl die ACT Micro 6 als auch die Schulzeempfänger verwendbar sein, auch in diesen Fliegern mit kleinen BL, ich hatte diese mit Hacker B20 18L und später 15L in meiner Adrenalin und später im Stinger.
Da gebe ich dir vollkommen recht. Man kann zwar bei so einem Flieger noch korrigieren, aber wenn einem sowas im Erstflug passiert, wo man mit dem Flieger an sich noch beschäftigt ist und man vielleicht lange nix kleines schnelles mehr geflogen ist, dann ist das Pech. Den Erstflug meiner Adrenalin hat ein Kumpel gemacht, der F5B fliegt. Geschwindigkeit war kein Thema für ihn, aber die Sicht. Erstflug Stinger habe ich dann selbst gemacht.
Hallo,
Überprüfung des Senders habe ich mir geschenkt. Hatte die Störungen anfangs mit der FX 18. Die habe ich dann verkauft und mir deshalb die MPX MC 4000 gekauft. Und dann das....
Na ja, was solls, beim nächsten Flieger wird alles besser....
Grüße
Dirk
[ 27. Januar 2004, 16:27: Beitrag editiert von: wertder ]
oh oh, noch mal FX 18, da scheint was dran zu sein mit der schlechten Sendeleistung.
Gruss
Christoph
Voll GFK
27.01.2004, 17:55
...nur bei Vollgas:
Nun stört beim BL ja kein Bürstenfeuer, aber, mir fällt nochwas zu der punktförmigen Antenne ein: Bei Vollgas hast vor der Antenne nur Feldstärke aus Spannung mal Strom mal Kraft und Saft. Bei Motor aus zumindest kein Magnetfeld aus fliessenden Strömen und regelnden Reglern. Vielleicht deckt das manches zu? Und in der Kette kleiner Mosaiksteinchen kommen dann üble Zucker dabei raus.
Sagt eigentlich Schulze zu so etwas etwas? Oder Ulf?
Plinses... im Rumpf liegendes Antennengewühl gefällt mir da ganz gut, auch erinnere ich mich gerade an einige Jets, die fliegen mit eigentlich recht kurzen Stabantennen, im Rumpf liegt dann eben der Rest zu den 90 cm. Aber idealer ACTscher Antennenknick.
Ich bin auch schon kritisch beäugt worden, wegen meiner 30cm-Stabantenne, aber ich hatte keine Störungen. Ganz anders dann meine Mustang, Ora-chrom-bespannt, smc 19 Empfänger, Sender x3810, Failsafe-Störungen, schöne Landung im Acker ( war wenigstens auf Null= ausgleiten), dann hab ich umgestellt auf Stabantenne, dann ging es besser.
Edit: Ich wurde drauf aufmerksam gemacht dass es natürlich nicht die gute alte mc18 gewesen sein kann, sondern es war die 3810. Dank an I.
[ 30. Oktober 2004, 10:24: Beitrag editiert von: Voll GFK ]
F86 Skyblazer
31.01.2004, 16:42
Hallo Wert Der,
so wie Du das Schilderts liegt der Fehler in zwei Richtungen begraben. Wie Du selber schreibst hast Du verschiedene Empfänger(Hersteller) mit verschiedenen Sendern(Hersteller) betrieben. Bei keinem wurde ein Abgleich des Senderquarzes mit dem Sender HF-Modul veranlasst.
Zweite Störquelle ist durchaus der Regler(MGM) dieser kann auch bei Brushless richtig stören. Schau mal auf Flugtagen oder Wettbewerbe vorbei und schau was dort geflogen wird.(Elektro- und Turbinenbewerbe).
Meine Empfehlung Sender und Empfänger von einem großen Hersteller kaufen der einen guten Service bittet. Andererseits ist nicht zu vernachlässigen; Warum sind wohl andere Brushless Steller teurer als andere?
Trotzdem mein tief empfundenes Beileid. Die nächste Saison kommt bestimmmt.
F86 Skyblazer :rolleyes:
Turn left go fast
Flugrausch
01.02.2004, 11:27
Hi,
das ist ja echt Schade um deinen VIP. Ich hab die gleiche Konfiguration bis auf den Steller und keine Schwierigkeiten.
Eine weitere Ursache könnte bei dir noch sein dass der Drehzahlsteller zu nah am Empfänger war. Ich hab mal einen HackerMaster 18 direkt neben den Schulze 435 befestigt, bei Vollgas zuckten die Servos auch nur noch hin und her. Grund dafür sind erstens die hohen Störsignale vom Regler, und zweites versagt hier die Plausibilitäsprüfung vom Schulze Empfänger. Denn die Plausibiliätsprüfung setzt erst bei schwachen Empfangssignal ein, aber das ist hier nicht der Fall, da der Sender direkt daneben ist. Nachdem ich 2-3 mal Alufolie um den Regler gewickelt waren keine Störungen mehr da. Die Alufolie sollte dicht anliegen, damit der Steller noch gut gekühlt wird.
Gruß Johann
waldopepper
01.02.2004, 12:11
Bei kleinen Modellen zeigen sich unter bestimmten Witterungsbedingungen (feuchter Boden oder Schnee erzeugt Reflexionen des Sendesignals) eher Störungen. Dagegen hilft nur geschicktes Verlegen der Empfangsantenne und günstige Halterung der Sendeantenne.
2 Tips, die bei mir etwas gebracht haben:
über jeden der 3 Motoranschlußdrähte einen kleinen Ferritring. Die BEC Leitung gleich beim Regler durch einen Ferritring 3x schleifen (das dämpft die hochfrequenten Störungen von den Motorimpulsen).
Den Empfänger und den Quarz eindeutig kennzeichnen und nur mehr für unkritische Modelle (Twinstar, Segler oä) verwenden. Die haben meist einen Knackser und fallen dann im ungünstigsten Moment aus.
floppy74
02.02.2004, 17:20
Hallo!
Ich hatte ein ähnlicher Phänomen!!
Ich fliege den Super-Floppy von PAF in folgender Ausstattung:
Mega 16/15/3
MGM Steller 25 A (Profi-Line)
ACT Micro 6
MPX 3010
Ich hatte auch regelmäßig Zucker an bestimmten Stellen. Daraufhin habe ich einen ACT DSQ 8 eingebaut und seither fliegt das Modell ohne irgendwelche beanstandungen!! Am empfänger lag es nicht, denn der tut jetzt klaglos seinen Dienst in einem anderen Modell.
Hoffe ich konnte etwa dazu beisteuern.....
Gruß
Flopy
F86 Skyblazer
02.02.2004, 19:16
Hallo Floppy 74, Hallo wertder
An floppy 74
Kannst Du Deinen eigenem Text trauen? Nach Tausch des Empfängers war alles in Ordnung. In einem anderen Modell, ich nehme an mit einer ganz anderen Einbausituation des Empfängers, war alles in Ordnung. Woran lag es den wenn nicht am Empfangssystem welches ungeeignet für diese Einbaulage ist. Senderseitig waren es zwei aus gleichem Hause(MPX). Nur unter Extrembedingungen werden die guten Empfänger erkannt. Warum nicht das fliegen was auf Bewerben von den A-und B-Klasse Piloten verschiedenster Klassen mit ähnlichen Anforderungen geflogen wird???
Was nützen 1000Fuß Luft über dem Flugzeug wenn unter ihm ein Fuß fehlt!!!
:cool:
Gruß
F86 Skyblazer
floppy74
04.02.2004, 12:48
Hallo F86 Skyblazer
Es sind nur erfahrungen die ich gemacht habe und die ich hier mitteilen wollte. Wir sind bei uns am Platz eh am suchen, denn es werden immer wieder "Zucker" auf allen Kanälen gemeldet, mal mehr mal weniger. Wir hatten sogar schon einen Meßwagen der Post da, der allerdings nichts feststellen konnte. es ist jedoch schon komisch wenn an einem Tag 4 Flieger wegen Störungen vom Himmel fallen....
Ich bin auch über jede Erklärung dankbar.....
Gruß
Floppy
Original erstellt von floppy74:
...
Ich hatte auch regelmäßig Zucker an bestimmten Stellen. Daraufhin habe ich einen ACT DSQ 8 eingebaut und seither fliegt das Modell ohne irgendwelche beanstandungen!! Am empfänger lag es nicht, denn der tut jetzt klaglos seinen Dienst in einem anderen Modell.
...
Moin Floppy,
die Frage war auch eher, wie du zu deiner Schlußfolgerung gekommen bist, dass es nicht am Empfänger gelegen haben soll.
Dass die Empfänger, die auf dem Markt sind, grundsätzlich alle irgendwie funktionieren, denke ich schon, einen absolut nicht funktionsfähigen Entwurf wird wohl kein Hersteller auf den Markt bringen ...
Aber das ist auch immer wieder interessant an Internetforen - zu sehen, anhand welcher Kriterien verschiedene Leute ihre Meinung bilden, deshalb schreibe ich auch gerne den Weg meiner Meinungsfindung dazu, damit andere sich einen Kopf drüber machen können, ob sie aus meiner Erfahrung heraus die gleiche Meinung hätten.
B.E-Know
20.10.2004, 20:57
Das Thema wurde hier ja schon vor einiger Zeit behandelt, aber wo ich es jetzt sehe, fällt mir ein, daß ich meinen Fehler gefunden habe.
Ein schlecht (von mir) angelötetes Kabel des Antriebsakkus an den (MPX)-Stecker. Ein Pin wurde nur schlecht verlötet, so daß es am Anfang noch ging. Das Zinn muß sich dann wohl erwärmt haben, bis der Pin nicht mehr dran war. So gab´s natürlich eine Funkenstrecke bei hohen Strömen, die dann auf den Empfänger durchschlugen. Nur zufällig entdeckt, aber anders kann es meiner Meinung nicht gewesen sein.
Hallo!
Schon Interessant was ihr für Empfänger fliegt,ich fliege seit über 10 Jahren F3D und benutze nur Graupner PCM-Empfänger ohne Probleme,ich würde nieee mehr einen PPM-Empfänger in den Flieger stecken schon gar keinen vom Zubehör.Ich hatte in diesem Jahr noch mal einen PPM-Emfänger in einem Slowflyer geteste und schon hat es wieder gezuckt,SPCM14(fliege ich auch im F3D-Modell) rein,alles wieder perfekt.
Gruß
Georg
[ 22. Oktober 2004, 17:07: Beitrag editiert von: Voodoo ]
B.E-Know
21.10.2004, 21:23
@Vodoo
Teilweise muß ich Dir Recht geben. Ich bin Jahrelang nur PPM geflogen, und nach dem ich jetzt in einem Flieger immer wieder Störungen hatte, habe ich mir einen PCM-Empfänger (Doppelsuper) zugelegt: Störungen weg, viel schnelleres Steuern.
Habe aber heute gerade gelesen, daß auf der letzten F5D-WM in Englang in mehreren Modellen der kleine Schulze-4-Kanal-Empfänger eingesetzt worden ist. Der ist erstens sehr gut, zweitens hat er ebenso wie der große Schulze-Empfänger eine Störungsanzeige.
Hartmut Siegmann
22.10.2004, 04:09
@Voodoo
ich würde nieee mehr einen FM-Empfänger in den Flieger stecken Dann bau schnellstens Deinen geliebten PCM Empfänger aus Deinen Modellen aus! :eek:
Bau sofort einen AM-Empfänger ein, alles andere wäre wirklich inkonsequent!!! :D
Fliege ebenfalls ausschließlich PCM, PPM :p kommt mir nicht mehr ins Haus.
Siggi
Hey!
Sorry!
Da habe ich mich verschrieben,
ich meinte natürlich PPM
Gruß
Georg
Hartmut Siegmann
22.10.2004, 17:52
Ach,
halb so wild, war nurn kleiner Scherz. :D
Wir fliegen ja dasselbe - aus gutem Grund! :p
Siggi
B.E-Know
22.10.2004, 20:38
Ich muß mich berichtigen: In der neuesten Aufwind steht, daß auf der letzten F5D-WM die meisten Teilnehmer den Schulze W8-Empfänger flogen und nicht dem 4er.
Hartmut Siegmann
23.10.2004, 02:02
Hm,
vielleicht darf ich an dieser Stelle auf folgendes verweisen:
http://www.f5d.org/berichte/wm_2004/wm-york_datasheet.shtml
http://www.f5d.org/berichte/wm_2004/modelltechnik/F5D_WC2004_Database.pdf
Das sind die Datenbanken in Vollversion, die ich damals erstellt hatte. In Aufwind ist die Zusammenfassung dieser Daten abgedruckt.
Siggi
Hallo,
ich gehe mal davon aus, dass es an Deiner Antenne lag. Wenn Du schnell fliegst, liegt die Antenne nahezu horizontal in der Luft, wenn Du dann auf Dich zufliegst, hast Du in der Projektion den bekannten Punkt.
Bei Tests in der Hand hängt die Antenne schlapp nach unten, und Du hast das Problem nicht.
Habe ein ähnliches Phänomen in meinem F3F.
Gruß
Thommy
Armageddon
27.10.2004, 15:29
Original erstellt von Thommy:
Hallo,
ich gehe mal davon aus, dass es an Deiner Antenne lag. Wenn Du schnell fliegst, liegt die Antenne nahezu horizontal in der Luft, wenn Du dann auf Dich zufliegst, hast Du in der Projektion den bekannten Punkt.
Bei Tests in der Hand hängt die Antenne schlapp nach unten, und Du hast das Problem nicht.
Habe ein ähnliches Phänomen in meinem F3F.
Gruß
ThommyAuch wenns schon bald nen Jahr her ist. Ich sehs genauso wie Thommy. Das mit der Funkenstrecke halte ich für eine sehr weit hergeholte Begründung (könnte theoretisch sein ist aber sehr unwahrscheinlich).
Gruß Kai
B.E-Know
27.10.2004, 19:19
@ H. Siegmann
Wenn ich die angegebenen Links richtig interpretiere, ist die von mir angesprochene Bemerkung aus der neuesten Aufwind über die F5D-WM wohl eine Verbeugung vor einem der Sponsoren, was natürlich auch seine Berechtigung hat.
In dieser Eindeutigkeit hörte es sich für mich allerdings so an, als könnte dort auch ein bischen Wahrheit drin enthalten sein.
@ den Rest wg. Funkenstrecke
ich benutze eine dünne Stahllitze (0,2 o. 0,3) als Antenne. Die Antenne führe ich gleich nach dem Empfänger aus dem Rumpf heraus.
Die Entwicklung war so, das der Flieger den ersten Flug noch ohne Probleme absolvierte. Erst beim zweiten Flug u. nach Reparatur auch beim dritten u. letzten Flug traten die Probleme auf. Zwischenzeitlich habe ich natürlich alles auf Herz u. Nieren geprüft.
Werde deshalb auf Schulzestecker umrüsten.
Hartmut Siegmann
28.10.2004, 03:56
Wenn ich die angegebenen Links richtig interpretiere, ist die von mir angesprochene Bemerkung aus der neuesten Aufwind über die F5D-WM wohl eine Verbeugung vor einem der Sponsoren, was natürlich auch seine Berechtigung hat. In dieser Eindeutigkeit hörte es sich für mich allerdings so an, als könnte dort auch ein bischen Wahrheit drin enthalten sein.
Ich glaube, ich rufe gleich mal den Exorzisten an! :D Also bevor Du Gespenster siehst: Es ist gerade noch Mondfinsternis und die ist von der Erde gesponsort!
Im Klartext: Das sind die originalen Angaben aller Piloten, die sie mir auf der WM nach bestem Wissen und Gewissen gegeben haben. Da wurde nichts geschönt, schon gar nicht zuliebe irgendeines Sponsors. Mehr als die Angaben der Piloten 1:1 in eine Tabelle reinzuschreiben kann man nicht tun. Wenn man die Daten 1x2 überträgt, hast Du übrigens eine Bild-Zeitung in der Hand. Wäre auch eine denkbare Übertragungsweise... ;)
Siggi
B.E-Know
28.10.2004, 19:33
Wer wird denn gleich....
Eigentlich habe ich mich ja nicht mißverständlich ausgedrückt. Die erstellten Listen sind natürlich korrekt, wie käme ich dazu, diese in Zweifel zu ziehen.
Wenn denn allerdings in der neuesten Aufwind steht, die "meisten Teilnehmer hätten den Schulze W-8-Empfänger benutzt" dann ist dies vermutlich eine Verbeugung vor einem der Sponsoren, denn die erstellte Liste sagt ja etwas anderes aus.
Alle Klarheiten beseitigt?
love2fly59
29.10.2004, 21:40
Fliege selber VIP mit B20-15L, Future 25, 8-700AR, SES 170BB und hatte jede Menge ähliche Störungen (meistens HR Ausschlag nach unten) mit einem Futaba R-147F Empfänger. Der R-148DP (PCM 1024, DS) hat das Problem fast gelöst. Dieser wurde in 2004 gegen ein Alpha 435 + 0,3mm Antenne getauscht, ab Halbgas fast nur noch "Störungen" am HR. :eek: Ein zweiter 435 brachte dasselbe Ergebnis. Echt scahde da ich mit dem 835 (3 Stück) voll zufrieden bin. :D
Hartmut Siegmann
30.10.2004, 02:13
meisten Teilnehmer hätten den Schulze W-8-Empfänger benutztWo steht das? (Seite)
Hoffentlich nicht in meinem Bericht, denn auf so etwas achte ich beim Schreiben schon. Für die regelmäßig fehlende "Null" bei den GP-2200 kann ich nichts, im Originaltext waren alle noch drin... ;)
Siggi
Claus Eckert
30.10.2004, 09:11
Wow,
Ihr seid mutig. Da werden Antennenlitzen gegen Stahllitzen getauscht, Drähte über die einige Ampere fließen nicht perfekt angelötet und dann oh Wunder gibt es Verluste auf dem "Schlachtfeld der Schlampigkeiten".
Selbst wenn mir so etwas auch schon passiert wäre ;) , ich würde mir auf die Lippen beißen ohne ein Wort darüber zu verlieren.... :D ;)
[ 30. Oktober 2004, 10:11: Beitrag editiert von: Claus Eckert ]
Voll GFK
30.10.2004, 09:35
@Claus,
wir sollten schon dankbar sein, wenn jemand so langsam auch auf seine Schlampigkeiten kommt. Erstflug, geändert, Zweitflug, repariert,Crash...
Sagt eigentlich soviel aus, dass, und das kommt jetzt raus, wohl nicht das Equipment schuld ist.
So gesehen eine Ehrenrettung der oben in Verruf geratenen Produkte.
Also, bitte, wer Probleme hat, und seien sie auch noch so "dumm" in der Lösung: Schreiben, denn wir alle sitzen im selben Boot, jede Möglichkeit hilft weiter.
Stahllitze: Ich denke er meint einen 0,3er Stahldraht: Der ist doch als Antenne üblich, als Schleppantenne bei solch kleinen Teilen ebenso wie in anderen Wettbewerbsklassen. Gut verlötet , gesäubert von allen Flussmittelresten und verschrumpft, wo soll da das Problem sein ?
Claus Eckert
30.10.2004, 09:54
Hi Uli,
na ganz ernst und ohne einen Schuß Selbstironie war ja mein Postig nicht gemeint. ;)
Allerdings steckt da der Schuß Wahrheit drin, dass es nicht immer das Equipment sein muss. Ich behaupte mal bei den wenigsten Abstürzen ist die Technik schuld.
Klar ist es ein probates Mittel Stahldrähte als Antennen zu verwenden. Hat hundertmal funktioniert, bei jedem und allen möglichen Fliegern.
Nur empfiehlt das der Hersteller? Eigentlich nicht.
Wir aber, und da nehme ich mich nicht aus, wir "empfehlen" nur allzu leicht: "Den Empfänger von XY würde ich nicht nehmen, da sind schon einige runtergefallen."
Manchmal ist ein wenig Selbsterkenntnis der richtige Weg. Die Ehrenrettung ist insofern genau richtig gewesen und neutralisiert den, nach meiner Meinung, etwas schalen Beigeschmack.
Viel Spaß beim Fliegen heute, bei uns lacht die Sonne :)
Moin,
Claus hat da halt den üblichen wunden Punkt angepieckst, der aber genau so wichtig ist, wie eine geschickte und angepasste Wahl der Komponenten. Der Ausbau muss halt auch passen.
Absolut uneinsetzbare Produkte halten sich eh nicht auf dem Markt, aber einige sind halt etwas gleicher ;) .
Das Feedback, woran es denn nun wirklich gelegen hat, ist sehr wertvoll um ein Forum nicht zu einer Einbahnstraße der Informationen werden zu lassen. Mir ist es wesendlich lieber, wenn jemand auch den Mut hat, dazu zu stehen, dass eine Störung zwischen den Ohren lag oder das "Alles betet, Papa lötet" nichts geholfen hat und die Lötung trotzdem nur eine Klebung geworden ist und dazu eine schlechte ;) .
Interessant ist trotzdem die Konsequenz daraus:
"Werde deshalb auf Schulzestecker umrüsten."
Die Heißkleberpistole wegzuwerfen, sich einen anständigen Lötkolben zuzulegen und gegebenenfalls ein paar Probelötungen zu machen, hielte ich für konsequenter, am Stecksystem an sich hat es ja wohl nicht gelegen, aber zumindestens wurde das Problem erkannt und ist somit behebbar geworden. Ist ja bei weitem nicht selbstverständlich.
B.E-Know
31.10.2004, 12:52
@ H. Siegmann
Neueste Aufwind Heft 6/04, Bericht über die F5D-WM,Seite 35, Zitat "Im Fernsteuerbereich war auffällig, das der "alpha-835w"-Empfänger von Schulze von den meisten Teilnehmern bevorzugt wurde. Verfasser ist eine gewisser H. Siegmann, F5D Team Deutschland.
@plinse
Vielen Dank. Ich sehe das ähnlich.
Die Verwendung von dünnen Stahldrähten als Antenne ist im F5D u. Pylon 400-Bereich durchaus üblich und als Fehlerquelle bisher nicht erkannt worden. In oben angesprochenem Bericht über die F5D-WM kann man das übrigens auf einem Foto auf Seite 36 gut erkennen.
Hartmut Siegmann
08.11.2004, 17:08
1. Zähl die Piloten im PDF File durch und sage mir wie viele den 835w angegeben haben.
2. Und dann zähle die Piloten der anderen Empfängertypen durch.
Und dann sag mir bitte wo da der Fehler sein soll!
Siggi
B.E-Know
08.11.2004, 17:49
Hallo Herr Siegmann,
irgendwie ist es ein bischen schwierig mit Ihnen.
Also, in der neuesten Ausgabe der Zeitschrift "Aufwind" gibt es einen Artikel über die letzte F5D-WM in England. Dort hat ein gewisser H. Siegmann (ich vermute, daß Sie das sind) wortwörtlich geschrieben, daß auf dieser WM (Zitat)....die meisten Teilnehmer den Empfänger W 8 von schulze benutzt haben. (Zitatende)
Wenn man in der von Ihnen erstellten Liste über die technische Ausrüstung der Modelle nachsieht, stellt man fest, daß diese Ausage falsch ist, weil eben nur einige Teilnehmer den schulze-Empfänger benutz haben, und nicht die meisten.
Hartmut Siegmann
09.11.2004, 08:02
ich vermute, daß Sie das sindDiese Vermutung kann ich bestätigen.
Wenn man in der von Ihnen erstellten Liste über die technische Ausrüstung der Modelle nachsieht, stellt man fest, daß diese Ausage falsch ist, weil eben nur einige Teilnehmer den schulze-Empfänger benutz haben, und nicht die meisten. Wenn 10 Teilnehmer von 20 diesen Empfänger benutzt haben, ist "die meisten" im Rahmen einer relativen Betrachtung der Zahlenverhältnisse in jedem Fall korrekt. Diese Aussage ist deswegen keineswegs "falsch". Wenn Sie natürlich ausschließlich die absoluten Zahlen zugrundelegen, wäre "die Hälfte" korrekt. Im Artikel sind jedoch in der Technik-Box die exakten Zahlen angegeben, so dass jeder geneigte Leser bei Interesse die exakten Zahlenverhältnisse nach Belieben nachlesen kann und der Link zur Originaltabelle ist sowieso angegeben.
Wenn Sie diese begriffliche Unschärfe als Unterstützung von Schulze sehen, weil Schulze einer der Team-Sponsoren ist, kann ich Ihnen ehrlich gesagt nicht mehr helfen. Das hat weder Schulze nötig, noch wir und insbesondere ich nicht als freier Autor.
Sie können ja gerne alle verfügbaren Datenquellen nach WM-Modellen durchsuchen und dann beantworten Sie mir eine Frage: Wo sind in den Tabellen anderer Klasse die Ersatzmodelle? Sind da tendenziös die Modelle/Teile der Zweit- und Drittmodelle unterschlagen worden, obwohl geflogen - zugunsten der Team-Sponsoren?! Sicher, das muss es sein. Die Ersatzmodelle wurden reihenweise mit dem Material fremder Firmen bestückt und in der Techniktabelle unterschlagen, allein um den Team-Sponsoren einen Gefallen zu tun... :rolleyes:
Mit Ihnen mein lieber, ist es schwierig! Man macht es sich immer sehr leicht, anderen etwas zu unterstellen. Ist sehr bequem und spart nachdenken. Redaktionelle Änderungen an einem Artikel kann es ja nicht geben. Ich vertippe mich ständig bei GP-2200, weil ich das nicht schon hundertmal geschrieben hätte. Deswegen findet man ja auch in jeder Zeitschrift von einem Artikel immer zwei oder drei Sätze auf der nächsten Seite. Das Wort eines Autors ist unantastbar, wird nie verändert, nichts gekürzt. Richtig so! Wenn Sie also mal wieder ein Wort, einen Satz in einem Artikel auf die Goldwaage legen, dann überlegen Sie sich bitte, wie das Layout einer Seite zustandekommt.
Die Welt ist immer so einfach, wie man sie sich macht... :rolleyes:
Siggi
Uiuiui,
nu wird das aber Antennenspalterei ;) :D
Man glaube nur der Statistik, die man selbst getürkt hat - sicher wäre die Formulierung "Der meistverwendete Empfänger war der...." eindeutiger gewesen, hätte aber die gleiche werbewirksame Bedeutung gehabt.
Allein aber die Aussage, dass der 835 es in einem F5D aushält und dabei nur PPM ist, ist schon Werbung.