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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Baubericht: Orlik (Spannweite 7,20 m, M 1:2)



Spieker
24.11.2008, 00:18
Hallo,
ich möchte auf den folgenden Seiten über den Bau eines Orliks im Maßstab 1:2 in kleinem Umfang berichten. Wenn jedoch Resonanz da ist und es gewünscht wird werde ich ihn auch ausweiten.
Gruß
Christian

Spieker
24.11.2008, 00:28
Nach dem ausfräsen sämtlicher Bauteile fing ich vor ca. 200 Baustunden mit dem Rumpfbau an. Dazu werden zuerst sämtliche Spanten des vorderen Bereiches auf 2 Kiefernleisten aufgezogen und an die Aussparungen in der Kufe ausgerichtet. Nachdem die entsprechenden stellen mit Weißleim "versorgt" waren konnten die Spanten in die Kufe gestzt werden.
Durch die passgenauen ausfräsungen in der Kufe und die beiden Leisten benötigt man keinerlei vorrichtung zum Ausrichten da sich alles selbst ausrichtet. So ist schon nach wenigen Stunden ein großer Baufortschritt zu sehen. (Bilder folgen morgen)

Spieker
24.11.2008, 00:33
Dies ist eine Zeichnung des Olympia Orlik II damit ihr überhauopt wisst um welchen Flieger es sich handelt, da er bisher ja nicht gerade bekannt ist.
Diese Lackierung werde ich auch wählen.

J.Grözinger
24.11.2008, 07:52
Hallo Spieker,

ich bin schon gespannt auf deinen Bericht, ist ein sehr schöner Segler hast du denn im CAD konstruiert.

goodheart2003
24.11.2008, 09:12
Hallo Christian,

ich hab ja schon ein paar Bilder von deiner Orlik gesehen.
Kompliment, sieht super aus. Vielleiht haben wir ja mal
die Möglichkeit, zusammen zu fliegen. (Wir haben auch einen
Orlik gebaut Maßstab 1:3 = 5,0 m Spannweite). Diesen vielen
wir seit 4 Jahren auf verscheiden Seglertreffen mit viel Spaß.
Uns verwundert immer wieder, die super das Clark-Y auf dem
Flieger geht. Viele "Spezialisten" haben ja davon abgeraten,
dieses Profil zu verwenden. Wir können nur sagen, das der
Orlik super damit fliegt!

Viel Spaß beim bauen.

Gruß Thomas

Arnout Janssen
24.11.2008, 10:16
Hallo,
ich möchte auf den folgenden Seiten über den Bau eines Orliks im Maßstab 1:2 in kleinem Umfang berichten. Wenn jedoch Resonanz da ist und es gewünscht wird werde ich ihn auch ausweiten.

Ja Christian, es wird sogar sehr gewünscht, ein wunderschoenes Modell den Orlik. :)

Spieker
24.11.2008, 11:29
Hier wie gestern geschriben die ersten Bilder vom Rumpfskelett.Da alles schön ausgerichtet ist bedarf es wie gesagt keiner Heling, o.Ä. und so konnte es auch gleich an das Beplanken gehen. Herzu habe ich im vorderen Bereich (inklusive des gesamten Flächenbereichs) 0,6 mm Flugzeugsperrholz und im hinteren Bereich 0,4 mm Flugzeugsperrholz verwendet.

Spieker
24.11.2008, 11:35
Und hier noch weitere Bilder...
Bestimmt fällt euch auf dem einen Foto auf, dass die Kufe noch nicht die richtige Form hat, das wird aber später richtig geschliffen und ggf. aufgefüttert. Für die nächsten Sätze ist dies bereits berücksichtigt bei den Fräsdaten.

Spieker
24.11.2008, 11:38
Auf den Bildern kommt die Größe des Fliegers garnicht zum Ausdruck, der wirkt so klein irgendwie ;-)

pilotini
24.11.2008, 12:57
Hallo Spieker,

wenn man die filigranen ;) Werkzeuge ansieht, bekommt man schon eine Vorstellung der Größe.

siehe hier:
http://www.rc-network.de/forum/attachment.php?attachmentid=220773&d=1227522734

Was mich jedoch nachdenklich stimmt, ist daß Du im Rumpf keine Längsgurte am Rumpfrücken und Rumpfboden einsetzt. Du hast zwar die beiden Hilfsgurte aber die Hebelverhältnisse sind meiner Meinung nach nicht optimal und die Beplankung wird vermutlich stärker einfallen (auch wenn die Krümmung eigentlich dagegen steht). Mein Haupargument ist aber die Stabilität der Röhre bei Höhen-Tiefenruderausschlag. Ich hoffe das Du damit keine Probleme bekommst.

Ich will aber nicht nur kritisieren denn ich finde solche Projekte undb die Orlik im besonderen sehr reizvoll. Ich bin wirkich gespannt. Viel Erfolg und viel Spaß und nicht vergessen - immer schön berichten und Bilder machen.

toobo
24.11.2008, 13:30
Hallo Christian,

tolles Bauprojekt, Respekt! Und die Größe ist schon beeindruckend.

Christians (pilotini) Einwände sind m.M. berechtigt, zumal Du hinten nur mit 0,4mm beplankst (klar, bei der Größe zählt jedes Gramm ;) ) und soweit ich sehen kann die Beplankungsstücke nicht schäftest.

Hast Du schon mal die "Bügeltechnik" beim Beplanken ausprobiert? Das kann ich nur empfehlen, da ersparst Du Dir jegliche Tapes, Gurte und Nadeln zum Anpressen der Teile.

Ich hoffe Du nimmst mir die Einwände nicht übel, aber lieber mal ansprechen. Vielleicht hast Du ja mit der Bauweise schon gute Erfahrungen gemacht und meine Bedenken sind grundlos.

Auf jedem Fall weiter berichten, Holzkonstruktionen sind immer sehr interessant!

Spieker
24.11.2008, 13:43
Ich habe sämtliche Spanten aufgedoppelt um eine bessere Verklebung zu erreichen, auch sind oben und unten weitere kleine Kiefernleisten nachträglich angebracht worden,aber nicht durchgehend da die Beplankung ja teilweise schon drauf war.
Aber ich habe mal versucht ihn in alle möglichen Richtungen zu verdrehen und zu biegen, da bewegt sich nichts!!!!;)
Die beiden Kiefernleisten haben übrigens die Maße 15 * 15 mm.

Verbesserungsvorschläge nehme ich immer gerne an.

Spieker
24.11.2008, 14:05
Hier ist die Seitenruderaufhängung zu sehen, allerdings fehlt hier noch die Arretierung und die Ruderhebel. Auch ist das SR in diesem Zustand noch nicht fertig, der vordere Bereich wurde komplett beplankt und an der Abschlussleiste fehlt auch noch die Beplankung inkl. der Trapeze die die Rippen aufnehmen.

Spieker
25.11.2008, 20:52
Heute wurde nicht weitergebaut bzw. nur heute morgen der Hauptholm für die rechte Fläche.
Aber dafür bin ich heute Schneefliegen gewesen mit dem Telemaster. Bei der ersten Landung war ein Kopfstand die Folge. Danach klappte aber alles wunderbar. Einfach direkt nach dem Aufsetzen Höhe voll durchziehen!

Spieker
26.11.2008, 11:17
So, habe gestern abend noch ein bisschen an der linken Fläche gearbeitet, die Flächensteckung erfolgt über je 2 Flachstähle mit den Maßen 25x6 mm. Auf den Fotos ist der Hauptholmbau und der "Knick" -Bau in den Flächen zu sehen. Heute geht es weiter.

Spieker
26.11.2008, 11:22
Auch an der Außenfläche ging es heute morgen weiter, dort habe ich aber leider kaum Fotos gemacht, einfach vergessen. Hier bin ich dabei die Verkastung anzubringen.....
Vorher wurde aber noch zwischen den Holmen "Stützen" eingefügt. Alles hält Bombenfest.

goodheart2003
26.11.2008, 13:36
Hallo Christian,

wenn ich die Bilder vom Rumpf sehe,
ägere ich mich fast ein bisschen, das wir unseren
Rumpf nicht auch mit Sperrholz beplankt haben.
Sieht einfach super aus.

Weiter so.....

Gruß Thomas

Spieker
26.11.2008, 17:53
Ich brauche noch ein paar Tipps bzw. eure Meinung zu meinen Überlegungen.

1) Kabinenhaube: Hat jemand von euch eine Idee woher ich eine passende Kabinenhaube bekommen kann ohne extra einen Klotz anfertigen zu müssen? Ulmer Kunststofftechnik wäre eine Adresse, oder?

2) Servos: Auf Landeklappe, QR und SR dachte ich an 24 kg Servos von Hitec: HS 5955 MG, davon 2 pro Fläche, der Orlik hat ja geteilte QR.
Auf HR dachte ich die HS 645MG mit 11,4 kg pro Höhenruder. Was haltet ihr davon?

3) Schleppkupplung: Habt ihr eine Idee woher ich eine vernünftige, der Größe angepasste bekomme? Vielleicht von Gromotec die Große?

Danke für eure Tipps....

pilotini
26.11.2008, 18:30
Hi,

Kabinenhaube muß ich passen - hat denn die Orlik eine gezogene Haube im Original? Sonst einzelne Bahnen..?

Zu den Servos - 5955 sind gut für Quer und HLW/Seite aber nicht auf Klappen, wenn diese irgendwo anlaifen können. Die 24 kg sind bei demServo auch ein frommer Wunsch - wenn Du mal so mit 18 kg rechnest, bist Du von der Wahrheit nicht mehr weit weg.

Zur Schleppkupplung - die für meine Lo 100 1:2,3 habe ich selber gemacht. Geht ganz leicht.

221370

Den Hebel habe ich aus 3 mm Alu gesägt. 15 mm Steckungsrohr geschlitz und Schraube durch....fertig. Weil ich dem Alu erst mal nicht getraut habe wurden mal 60 kg an den Haken gehängt - das hält. Alu kann man schön rund schleifen was seilschonend wirkt.

Christian Baron
26.11.2008, 22:21
Hier ist auch ein Orlik gebaut worden und es wird auch die CAD Datei zum Download angeboten:

http://www.mauriziomartinucci.com/tabellaorlik.htm

Bombapilot
26.11.2008, 22:37
Hey Christian,

die Kabinenhaube ist nicht Tiefgezogen...

In Interlaken habe ich schon mit John Greenfield, der Konstrukteur und Vater des Orliks in 1:2 darüber gesprochen...

Du musst zuerst die Kabenhaubenstreben aus Kupferrohren hartlöten und dann die einzelnen "Plexiglasstreifen" mit vielen kleinen Schrauben an den Streben befestigen...

Sieht einfach klasse aus :-)

Viel Erfolg noch und ich freue mich schon auf Interlaken 2009

David

Gast 1648
27.11.2008, 09:39
Hallo!
Hier ist ein Orlik-Spezi am Werk,

http://www.piotrp.de/

wenn Du ein bischen stöberst findest Du einige Orlik Bilder und Videos, hier ein Modell:

http://www.modelpartner.ig.pl/sklep/index.php?p=productsMore&iProduct=1343&sName=orlik-ii-5-0-m-arf

Viele Grüße, Phoenixflieger

Spieker
27.11.2008, 13:47
Danke für den Link, aber die Homepage von piotrp kenne ich schon, da habe ich auch die Seitenansichten her die auf seite 1 zu sehen sind.

Heute morgen habe ich die obere Beplankung des HLWs gestrakt, am WE kommt die Unterseite dran.
Bilder folgen...

goodheart2003
27.11.2008, 16:26
Hallo Christian,

ich nehme an, das du die Fräsdatei von dem Italiener
genommen hast. Sieht doch alles sehr ähnlich aus.
Ist ja keine Schande. Finde halt nur schade, das der
diesen wahnsinns Kiefernholm mitten durch den Rumpf
legt. Ist sehr unüblich. Aber solange es funktioniert!!
Hoffendlich stört der nicht beim Cockpitausbau??
Mach doch die Kabinenhaube so, wie von Bombapilot
vorgeschlagen und so wie es der Italiener auch gemacht
hat. Sieht absolut super aus!

Bitte weiter berichten! Wir freuen uns schon auf ein gemein-
sames fliegen mit den beiden Maschinen.

Gruß Thomas

goodheart2003
27.11.2008, 16:38
Hier ein paar Bilder von unserem Orlik.
Maßstab 1:3. 5m Spannweite und 14 kg.
Profil Clark Y 12%

Gruß Thomas

Spieker
27.11.2008, 17:31
hey,
die Fräsdateien habe ich nicht vom Italiener übernommen, sondern von einem Engländer (über bombapilot), aber vielleicht hat er sie da abgeschaut ;-)
Ich bin auf die Itaienische Seite erst hier durch diesen Bericht aufmerksam gemacht worden.
Die Leisten sind wirklich schade vorne, aber wir haben sie schon ein paar cm tiefer gesetzt.
Die Kabinenhaube werde ich wahrscheinlich nicht so machen, da ich sie so besser finde wie goodhart 2003 sie hat. Habe schon bei Umer angefragt, er schaut nach ob er eine poassende hat, kann aber dauern.

Spieker
30.11.2008, 13:12
F

Spieker
01.12.2008, 11:49
f

Spieker
01.12.2008, 14:42
h

Spieker
03.12.2008, 22:31
Ich habe gestern die "Innenfläche" beplankungsfertig bekommen (verkastet etc.) und heute die "Außenfläche" angefangen die ich bis Anfang nächster Woche auch soweit habe dass die beiden Teile vereint werden können und beplankt werden.
Ein Höhenruder habe ich auch schon angefangen, dabei bin ich gerade bei der Lagerung in Hohlkehle, wobei ich bei dem Ruder die Hülse schon eingeklebt habe. Über die Hülse wiurde dann wiederum ein 15mm Balsastäck geklebt welches nach der Aushärtung des Harzes rundgeschliffen wird.
Fotos folgen dazu in den nächsten Tagen.

Für das Finish habe ich heute mit meinem "Lieferanten" für das Bespannmaterial gesprochen der mir jetzt erst einmal 2 Farbtöne (einmal naturweiß und einmal antik) als Probestück zukommen lässt. bei der Folie handelt es sich um Oratex Gewebefolie.
Soviel für heute.....

Spieker
04.12.2008, 12:24
f

Spieker
10.12.2008, 18:52
Heute habe ich angefangen den Rumpf an den Übergngsstellen zu spachteln , das HLW habe ich angefangen zu schleifen und etwas gespachtelt. Das eine HR ist fertig, morgen werde ich mit dem anderen anfangen.
Bei der linken Fläche werde ich morgen die Rippenaufleimer aufleimen und die Abschlusleiste beplanken, sodass ich am WE oder Anfang nächster Woche die Fläche fertig zum bespannen habe. Nach Weihnachten denke ich habe ich die Linke Fläche, das HLW samt HR und das SR fertig bespannt.
Bei der rechten Fläche habe ich heute geschliffen und alles für die "Hochzeit" der Innen- und Außenfläöche vorbereitet, die vorraussichtlich auch morgen erfolgen wird. (Als Student im 5. SM hat man glücklicherweise viel Freizeit;-))

Spieker
11.12.2008, 19:06
Videos kann ich hier garnicht hochladen?

goodheart2003
12.12.2008, 08:22
Hallo Christian,

wie hast du die Endleiste deiner Fläche gemacht.
Ich frage deshalb, weil ich hatte die bei unserer Orlik
aus 10 mm breitem 0,6 mm Sperrholz gefertift und die
so entstandene V mit Epoxidharz mit eingedicktem
Baumwollflocken gefüllt. Das Problem ist nun, das die
Endleiste sich über die letzten vier Jahre teilweise verzogen.
Wenn man sich die alte Originale mal anschaut ist das durchaus
"scale". Ich hätte aber gern darauf verzichtet.

Gruß Thomas

Spieker
12.12.2008, 10:40
Hallo Thomas,
ich habe mir für die Tragflächen von einem Schreiner die Endleisten v-Förmig aus einer Kieferneiste ausfräsen lassen, das dann einfach angeklebt und das ganze wiederrum mit einer 18 mm Balsaleiste von oben und unten überlappend an den Rippen beplankt. Bisher ist alles richtig schön gerade geworden wenn man darüberschaut und es macht auch einen richtig festen Eindruck (habe mal daran gebogen etc., das hält)
Bei dem Höhenruder habe ich einfach eine gerade Pappelleiste genommen (8mm), diese angeklebt und genau wie bei der Fläche (nur diesesmal 0,4er Birke) von oben und unten überlappend darübergeklebt... Das soll wohl nächstes Jahr mit den beiden Orliks was werden denke ich wenn ich mir den Baufortschritt ansehe ;-).....
Deine Bilder sind richtig klasse,super Flugbild, das motiviert mich richtig weiterzubauen, danke.

Spieker
17.12.2008, 12:20
So, bei der linken Fläche muss ich nur noch die "Scharniere" besser gesagt die Aufnahmen für den Stahlstift einharzen und dann kann die Fläche verschliffen werden. Die kann ich also schon bald bespannen, gleiches gilt für das HLW was schon fertig ist bis auf das linke HR.

Die Sevos sind auch gestern angekommen, Für die QR 4* HS 5955TG, das gleiche Servo auf SR und für die Höhenruder pro Hälfte HS 645 MG. Musste ich nach einem Funktionstest aber gleich wieder hergeben, kommt leider erst vom Christkind....

Als Bespannfolie habe ich mich für die weiße von Oratex entschieden, wovon ich am Montag 18 Meter bestellt habe, vielleicht kommt sie ja noch heute an... :-)

Spieker
18.12.2008, 15:26
Wie auf den Fotos zusehen ist ist das linke HR fertig zum bespannen. Für die Querruder und das rechte HR habe ich mit der Lagerung in Hohlkehle angefangen.....

Spieker
08.01.2009, 19:03
Das linke HR ist fertig bespannt mit Oratex Gewebefolie, das SR werde ich vielleicht morgen fertig bespannt bekommen genau wie das HLW.Die linke Tragfläche wird bis Ende nächster Woche bespannt sein, es muss noch fein geschliffen werden, die QR sind bis auf die Lagerung in Hohlkehle noch nicht fertig sodass diese später folgen werden. Bilder folgen morgen

goodheart2003
09.01.2009, 08:33
Hallo Christian,

du gibst ja ordentlich Gas. Weiter so!
Welches Vorbild hast du gewählt, bzgl. der Lackierung?
In der Scale waren ja verschiedene Lackierungen drin.
Welche Störklappen wirst du einbauen. Unsere sind unten
drunter. Die Wirkung ist sehr bescheiden! Stell doch mal
ein paar Bilder diesbezüglich rein. Danke

Thomas

Hans Rupp
09.01.2009, 10:03
Ich frage deshalb, weil ich hatte die bei unserer Orlik
aus 10 mm breitem 0,6 mm Sperrholz gefertift und die
so entstandene V mit Epoxidharz mit eingedicktem
Baumwollflocken gefüllt. Das Problem ist nun, das die
Endleiste sich über die letzten vier Jahre teilweise verzogen.
Wenn man sich die alte Originale mal anschaut ist das durchaus
"scale". Ich hätte aber gern darauf verzichtet.

Glas- oder besser Kohlerovings reinlegen verhindert das verziehen recht gut. Bei Kohlerovings drückt halt das Schwarz vielleicht etwas durch.

Hans

goodheart2003
09.01.2009, 10:23
Hallo Hans,

ja ich wollte Kohle in die Endleiste einlamenieren.
Aber meinem Kollege ging es mal wieder nicht schnell
genug (wir hatten die Maschine zusammen gebaut).
So das ich sie nur mit Epoxid mit Baumwollflocken füllen
konnte, weil wir den Vogel bespannen wollten.
Heute ärgere ich mich, auch wenn die wellige Endleiste
durchaus "Scale" aussieht.

Gruß Thomas

Bombapilot
09.01.2009, 19:47
Hey Christian,

hut ab erst einmal. sieht richtig klasse aus.

Denk nur bitte daran, den Flieger vor dem bespannen mit diesem holzlack einzupinseln, weil die Oratex Folie ansonsten ständig Blasen wirft, so wie das bei meiner Ka 6 war.

Ich zwar nicht die genaue bezeichnung dieses " schutzlackes" aber ich denke da werden mich einige hier im Forum komplettieren können.

Ich bin schon auf den Erstflug gespannt.

Liebe Grüße,

David

Spieker
15.01.2009, 14:49
hier ein paar Fotos, sind zwar nicht alle auf dem neuesten Stand aber hauptsache es gibt mal wieder was zu sehen.

goodheart2003
15.01.2009, 15:07
Hallo Christian,

ich würde dir empfehlen, beim Übergang vom Querruder zur
Fläche, die dann sich anschiessende Ecke zu verstärken.
Wenn du die Fläche bespannst, wird die Rippe zur Wurzelrippe
hin "reingezogen" . Zieht dann ziemlich blöde aus. Ist mir auch
passiert.

Gruß Thomas

Spieker
15.01.2009, 19:48
Das ist ein guter Tipp, den werde ich berücksichtigen, danke....

Spieker
27.01.2009, 13:47
So, die QR sind beide fertig. Die Fläche ist bis auf die nasenleiste fertig verschliffen, es hat sich aber doch alles etwas verzögert. Die QR kann ich also schon bespannen, die Fläche folgt dann auch bald...

M.Schloter
27.01.2009, 17:57
Moin Christian,

gönn Dir vor dem Bespannen ein Foto des vollständigen Rohbaus. Das ist für mich immer eines der wertvollsten Fotos beim Bau.

cu
Markus

Spieker
28.01.2009, 16:06
Hallo Markus,
da hast du wohl recht, ich werde es aber diesese Mal so machen dass ich die eine Flugzeughälfte bespanne und die andere nicht. Mal schauen was das wird.
Heute habe ich auf jedenfall das innere QR bespannt, sieht super aus. Die einzelnen Querrippen sind super durch die Bespannung zu sehen. Leider funktioniert meine kamera zurzeit nicht, was weiß ich warum, aber ich stelle auf jedenfall die Tage welche rein.

Gruß

Spieker
29.01.2009, 11:27
j

Spieker
04.02.2009, 17:52
so, die Fläche ist nun fertig zum bespannen, alles ist geschliffen und vorbereitet.

goodheart2003
05.02.2009, 08:28
Hallo Christian,

bist ja fleißig dabei. Freue mich schon darauf, wenn wir beide
mal zusammen unsere Vögel fliegen lassen. Ich bekomme am
Wochenende meine Kruk 3,75m Spannweite. Das ist ein Agrarflieger
aus Polen, den ich mit einem 150er Boxer ausstatten will und mit dem
ich dann Schleppen werde. Freu mich schon drauf.
Ach ja, die Bilder vom Cockpit mache ich am Freitag, da der Flieger
bei meinem Kollegen steht und ich bin nicht so oft bei ihm. Schicke
dir die Bilder dann per Post auf CD.

Gruß Thomas

Spieker
08.02.2009, 11:40
vv

Spieker
08.02.2009, 19:10
f

Spieker
25.02.2009, 12:23
Hallo,
hier die versprochenen Bilder der Fläche. Es ist nur noch das Zackenband aufzubügeln.

Spieker
21.03.2009, 15:58
Hallo,
nach einer kleinen Pause ging es letzte Woche am Flieger weiter. Die andere Fläche ist mittlerweile fertig beplankt bis auf die Rippenaufleimer, danach geht es an das schleifen und dann kann auch schon wieder gebügelt werden. beide Höhenruder sind fertig und auch im HLW sind beide Servos eingebaut, auch dieses kann nun bespannt werden. Das Seitenruder ist ja schon etwas länger komplett fertig gestellt. Sobald ich beide Flächen komplett habe geht es wieder an den Rumpf, hier heißt es den Rest zuenede zu beplanken und dann zu schleifen und etwas zu spachteln. Es sind also noch jede Menge Arbeiten zu erledigen. Bei der Kabinenhaube habe ich mich nun entschieden, diese aus mehreren Bahnen selbst herzustellen. Ich denke aber dass ich mit all den Arbeiten bis Ende Mai fertig sein werde und es dann zum Erstflug geht. Hoffen wir mal, dass alles so klappt.

Spieker
30.03.2009, 12:28
So, die Fläche ist nun fertig verschliffen, morgen geht es an den Bau der beiden Querruder, sobald die fertig gestellt sind kann ich die Fläche bespanen, Servos einbauen und den gesamten Flächenbau damit beenden! Dann geht es endlich an die Fertigstellung des Rumpfes. Bis jetzt sind ca. 450 Stunden im Bau...
Ich halte mich ran. Gruß

Spieker
30.03.2009, 21:40
Ich habe heute aus Spaß den Orlik mal im Garten aufgebaut, ist schon ziemnlich groß geworden, auf dem Platz sieht er bestimmt wieder deutlich kleiner aus....

Spieker
30.03.2009, 21:45
lk

loetigel1
31.03.2009, 09:12
Hallo Christian,

sehr beeindruckend. Weiter so. Ich lese hier gerne mit.
Ist schon ein Riesending. Der wird aber wohl ausschliesslich im F-Schlepp gflogen oder?

goodheart2003
31.03.2009, 09:22
Hallo Christian,

sieht schon sehr gut aus.
Hast du dir schon Gedanken über die Lackierung gemacht.
In der Scale 2/97 waren ja verschiedene Lackierungen drin.
Passend dazu müsstest du ja die Kabinenhaube machen.
Geblasen (akuelle Ausführung) oder mit der Verstrebung,
so wie wir das haben.

Viele Grüße
Thomas

Spieker
31.03.2009, 10:44
Super Tipp mit der Scale, die werde ich direkt mal bestellen. Mit der Kainenhaube habe ich auch hin und her überlegt, aber ich werde sie genauso machen wie goodheart, auch die Lackierung gefällt mir super. (Sofern du nichts dagegen hast), Ich werde den Orlik aber erst einmal unlackiert (nur bespannt) fliegen, man weiß ja nie, außerdem weiß ich noch nicht wo ich mit dem Gewicht lande. Gestern hatte ich zum wiegen leider keine Zeit mehr, aber ich denke bisher wiegt sie ca. 13-16 kg, da kommen jetzt noch die QR, die Servos und die Folie aufd der Fläche hinzu und die Arbeiten an dem Rumpf (aber da kann ich noch an der Kufe einiges wegschneiden und schleifen und somit reechne ich beim Rumpf mit +-0 kg bis zum bespannfertigen Rumpf. Dann kommen nich die Akkus, das Trimmblei (bestimmt 3-5 kg), die Empfänger und die Bespannung, also hoffentlich zusammen knapp an der 25 kg Grenze....
Das wird schon ;-)
Donnerstag werde ich mit den QR anfangen, schaffe ich leider nicht eher...

Spieker
01.04.2009, 22:14
ja genau,der flieger wird erst einmal nur im schlepp geflogen.hauptsache die kiste fliegt überhaupt!:-) heute habe ich das hlw fertig gestellt.

Viktor
03.04.2009, 08:33
Hier sind ein paar Lackierungen dabei:

267684

Der zweite von oben ist der einziger Orlik 1 der in Krieg in Polen in einer Scheune überlebt hat und nach dem Krieg ein paar mal geflogen wurde - bis er sich in der Luft zerlegt hat. Adam Zientek der ihn flog wurde später der Testpilot bei SZD und hat fast alle frühe SZD Segler eingeflogen.

Der 3 von oben durfte die Standardlackierung des Orlik 2 gewesen sein.


Die drei unteren Bunten varianten, das sind unterschiedliche Lackieungen des McCready Orliks der den Krieg in den USA überlebt hat.

Ein sehr schönes Projekt übrigens das ich mit viel Interesse verfolge!

Spieker
07.04.2009, 21:37
Danke für die verschiedenen Muster. Ich merke, dass doch der eine oder andere noch Unterlagen vom Flieger hat, es wäre super nochmehr davon zu sehen. Die Unterlagen sind schwer uzu beschaffen, finde ich.-...

Viktor
21.04.2009, 10:17
Spiecker, es gibt seid kurzem eine Buchreihe über polnische Vorkriegsflugzeuge. Im dritten Band werden Segelflugzeuge behandelt. Das Photo zeige eine der Orlik Seiten

M.Schloter
21.04.2009, 19:49
Hallo Viktor,

kannst Du zu den Büchern bitte die ISBN-Nummern posten?

Amazon.de kennt scheinbar weder Autor noch Titel :(
Ich weiß, ist in polnisch geschrieben, egal, eine Kollegin übersetzt mir gerne die interessanten Bereiche ;-)

Vielen Dank
Markus

Hans-Jürgen Fischer
21.04.2009, 20:01
Die Unterlagen sind schwer zu beschaffen, finde ich.-...

Hallo,

sieh mal in dein Postfach.

Ggruß
Hans-Jürgen

Viktor
21.04.2009, 20:31
Die gibts hier:

http://stratusbooks.com.pl/str/index.php

das ist auch interesannt:
http://stratusbooks.com.pl/str/books.php?book_id=16

Ich habe Band 2 doppelt da sind die Ganzen RWD Typen drin, wenn interesse hat bitte per PN.

Hier die Seite auf Englisch:
http://mmpbooks.biz/mmp/index.php

goodheart2003
20.08.2009, 13:45
Hallo Christian,
dein Bau scheint ja ein bisschen ins stocken geraten zu sein.
Ich habe meine Kruk im Januar erhalten und bin nun fleißig
am bauen. Aber so ein Holzbau dauert nun mal.

Falls du noch Interesse an Bildern unseres Cockpits hast,
so schicke mir eine PN mit deiner aktuelle eMail.
Habe das Modell mittlerweile bei mir zuhause.

Gruß Thomas

Spieker
01.10.2009, 23:34
So,der rumpf ist fast fertig beplanckt.es geht also ans schleifen und spachteln,was schlägt ihr für einen spachtel vor für den rumpf?

Spieker
04.06.2010, 13:11
Hallo,

Bei mir ist am orlik schon eine Zeit nichts mehr passiert.

Wollte nicht jemand den Flieger auch bauen? Wie sieht es da aus?

moflieger
29.02.2012, 00:09
Hallo, was macht der große Orlik nach der Zeit, ist er fertig und schon geflogen? Ich bin gerade dabei den Bau nach dem Plan von Greenfield, unterbrochene Kufe mit Rad, vorzubereiten.
Gruß
Jürgen

moflieger
29.02.2012, 17:43
Nach dem Plan wird der Orlik mit 0,8mm Sperrholz geplankt, um der "Röhre" genügend Festigkeit zu geben. Eine Variante wäre weiter wie in einem anderen Plan 4mm Balsa, schleifen und dann noch Glas. Kommt Zeit kommt Rat und die Entscheidung. 25kg sind sicher ein spannendes Ziel....

moflieger
01.03.2012, 20:45
Es scheint hier niemand "zu Hause" zu sein, jedenfalls zur Zeit wohl nicht. Da scheinbar so ein wenig das Orlik-Fieber ausgebrochen ist, bei mir vielleicht auch, habe ich mal die vorhandenen Pläne ausgerollt. In wenigen Stunden hatte ich von den Plänen die Spanten des Rumpfes auf Transparent übertragen und dann die Spannten aufs Holz kopiert. Vom Pläne-Zerscheiden halte ich nichts, ich mache es schon immer so und die Pläne bleiben heile. Abweichend vom Plan habe ich nur die mittleren Spanten im Bereich der Flächensteckung in 6mm Sperrholz gemäß Plan hergestellt. Die weiteren Spanten sind aus 4mm Sperrholz. Es sollte nach Plan "weiches" Sperrholz sein. Abweichend vom Plan habe den Spant 8 als Doppel mit intergrierter Steckkammer ausgeführt. Das hat die Fa. Schneider auch bei einigen Modellen so gemacht. Aktuell hatte ich das auch so bei der GÖ IV wie vorgesehen gebaut und es ist eine äußerst stabile Sache.
Da ich lediglich den Anfang eines solchen Maßstabes probieren wollte, einen Fräser hatte ich nicht als Hilfe, habe ich an zwei Tagen die aufs Sperrholz übertragenen Spanten mit der Bandsäge ausgeschnitten, am Tellerschleifer in exakte Maße letztlich geschliffen...Staub, Staub und nochmals Staub.
Die Ausschnitte waren relativ schnell mit Dekupiersäge oder mit Kreisschneider in der Säulenbohrmaschine exakt gemacht worden. Etwas nervig war das exakte Aussägen der quadratischen Durchführungen der Leisten, die die Spanten letztlich tragen.
Aufgefädelt auf diesen war es dann relativ einfach und die Spanten wurden dann exakt nach Plan auf den Leisten verleimt. Ich war erstaunt, dass doch eine enorme Festigkeit des bisherigen Gerüstes nach Trocknung sich einstellte.
In der Hoffnung, des der Themenstarter sich wieder einklinkt bringe ich noch einige weitere Bilder demnächst.
Gruß
Jürgen

goodheart2003
02.03.2012, 08:00
Hallo Jürgen,

also ich lese immer fleißig mit. Also immer schön weiter berichten!

Gruß Thomas

moflieger
02.03.2012, 08:11
Hallo Thomas und das am frühen Morgen,
mit dem Rumpfgerüst bin ich schon etwas weiter. Beplanken werde ich nach "Nachschau" bei den polnischen Modellbauern von Oldgliders mit Balsa. Was nutzt die Mühe mit Sperrholz wenn es dann unter Spachtel und Lack für das Finish verschwindet. Die Leute von Oldglider haben die großen Kisten wohl auch mit Balsa bezogen, zumal ich noch 2m Bretter seit Jahren im Bestand habe nach dem Motto "es kommt schon einmal der Grund des Verarbeitens wenn der entsprechende Flieger aufs Baubrett kommt".
Die Frage des Gewichtes stellt sich bei jedem Teil was angebaut wird. Aber zuerst will ich den Rumpf soweit haben, dass das Beplanken dann "nur" noch ansteht.
Das wird noch dauern.....
Gruß
Jürgen

goodheart2003
02.03.2012, 10:47
Hallo Jürgen,

ja wir haben unseren auch mit Balsa beplankt. Die Flächen wiederum aber mit Sperrholz. Ich finde das die Optik der Sperrholzbepplankung deutlich schöner und vorallen "scaler" aussieht!

786495

moflieger
02.03.2012, 11:55
Hallo Thomas,
Du hast total recht mit dem Aussehen wenn solch Oldie völlig mit Sperrholz beplankt wird. Im Original waren sie es schließlich auch. Beim Modell neigt man doch zum Überlegen, ob es als sichtbare "naturbelassene" Holzoptik erhalten bleibt und dies dann das Finish ist ohne jegliche Farbgebung. Wenn das Modell dennoch "getüncht" werden soll um Finish- oder Farbvorbildern zu entsprechen, dann geht mir die Rumpfbeplankung mit Balsa viel leichter von der Hand. Es zu schleifen, spachteln und mit Matte zu beziehen ist allgemein inzwischen üblich. Das weißt Du auch.
Was macht man nun? Eines geht letztlich nur.
Der mir vorliegende Plan sagt aus mit 0,8mm Sperrholz zu beplanken und ein Plan des Olympia-Orlik als dxf-Datei (nur mit Kufe) gibt 4mm Balsa vor. Beide Möglichkeiten sind für mich machbar, habe aber noch etwas Zeit bis dahin. Fürs Nächste ist der Bereich der Kabine dran.
Gruß Jürgen

moflieger
02.03.2012, 19:49
Heute war wenig Zeit, die Anschlussrippen sind festgeleimt (Flächentiefe ca. 65cm), aber zumindest konnte ich den Bereich der Kabine beginnen. Die Kontur des Rumpfes ausgehend von den Spanten wurde auf 10mm leichtes Sperrholz übertragen. Im Plan war vorgesehen 10x10mm Kieferleiste zu verwenden. Das hätte Wässern und Vorformen entsprechen der Rumpfkontur bedeutet und so ging das mit 10mm Sperrholz aus meiner Sicht einfacher bei gleichem Ergebnis.
Bis demnächst...
Gruß
Jürgen

moflieger
03.03.2012, 17:38
hallo,
den Bereich der Kabine hatte ich mir heute vorgenommen. Nachdem die vordere und hintere Schräge auf Holz angezeichnet war, auf dem Plan sind sie nicht vorhanden, und eingeleimt waren, habe ich noch einige im Winkel geschliffene Klötzchen gegengeleimt. Danach ist die Umfassung mit 3mm Birkensperrholz "abgedeckt" worden. Man kann sich eine Vorstellung machen wo später der Pilot seinen Platz erhält.
Die Sichtbereiche werden später farblich so behandelt, dass es auch nach Oldie aussieht. Das wie gesagt später...
Demnächst gehts weiter.
Gruß
Jürgen

moflieger
04.03.2012, 20:10
Hallo,
heute habe ich mir Gedanken um den Boden der Kabine gemacht. Der hintere Bereich, dort wo der Pilotensitz sein wird, wird fest verleimt. Der Teil davor zur Rumpfspitze wird noch Überlegung benötigen wegen Anordnung von Schleppkupplung, Akkus und ggf. Blei in der Nase, die Haube nicht zu vergessen. Hier wird der Boden herausnehmbar sein. Die Anordnung und Gestaltung des Armaturenbrettes bei den polnischen Modellbaukollegen und des 1:2 Orlik gefällt mir, mein Plan sagt dazu nichts aus. Eine Skizze bei Scalesoaring unterstützt diese Variante.
Deshalb mache ich am Heck weiter, Höhen- und Seitenruder und hinteren Rumpfteil weiter wegen meistmöglicher Gewichtsreduktion trotz Stabilität.
Gruß
Jürgen

moflieger
06.03.2012, 18:23
Hallo,
heute war wieder einmal Orlik-Tag, das Seitenleitwerk durch Servo im Heck anzusteuern verkneife ich mir wegen des Gewichtes. Auf geradem Weg das Seitenruder mit Seil anzusteuern ist problematisch wegen der Spanten 8 (Doppelspant mit Flächenaufnahme) und Spant 9. Anderseits werde ich nicht Servos unter der Beplankung einbauen ohne Chance des ggf. Wechsels. Aber das Problem ist lösbar.
Doch heute ist erst einmal das Seitenleitwerk begonnen worden. Gleichfalls ist die Auflage des Höhenleitwerkes eingeleimt worden. Ein Problem hat sich aus dem Plan ergeben. Der Abschlußspant hatte nach Plan eine Breite von 35mm. Eine zusätzliche Überprüfung ob das ok ist hatte ich nicht gemacht weil "der Plan wohl schon ok ist". Denkste... Benötigt wird aber ein Maß von 50mm - als links und recht jeweils einen 12mm Streifen angeleimt, das ganze nach Aushärten noch mit 0,8mm Sperrholz vollflächig von hinten "geschient". Wie die gesamte Ausführung jeweils bewerkstelligt wird, ist im Plan nicht enthalten und ist jedem eigentlich selbst überlassen, eben leicht und fest.
Demnächst wird dann das Seitenruder gebaut und angepaßt.
Gruß
Jürgen

goodheart2003
07.03.2012, 10:18
Hallo Jürgen,

anbei zwei Bilder von unserem Cockpit, wie wir es gelöst haben.

Gruß Thomas788875788876

moflieger
07.03.2012, 12:35
Hallo Thomas,
danke für die Bilder Eures tollen Modells. Wie ich sehe, ist der Haubenrahmen aus Holz??? und die eigentliche Haube ist jeweils vorn und hinten ein Stück, wenn ich es richtig sehe.
Die Kollegen in Polen haben bei dem 1:2 Modell den Klappteil der Haube aus mehreren "Scheiben" auf Rohrrahmen hergestellt. Da bin ich noch nicht am Ende der Überlegung. Holzrahmen wäre ok, dort die Rohrbügel mit Endfest eingeharzt wäre auch ok, doch woher in der Größe eine gezogene Haube. Ulmer wäre eine Option und die andere wären ggf. die polnischen Kollegen wenn sie eine gezogene Haube verwenden sollten.
Fragen kostet ja nichts.
Ein Rahmen insgesamt aus Rohr und alle Bügel gut verlötet wäre auch zu machen. Was ist einfacher und gewichtsmäßig vorteilhaft. Da die Haube vor dem Schwerpunkt ist, wäre es aus meiner Sicht nicht so tragisch wenn denn Rohr tatsächlich "viel" schwerer sein sollte.
Ich mache erst einmal hinten mit den Leitwerken und deren Anlenkungen weiter.
Wie ich sehe, habt Ihr die Bremsklappen dem Original nachempfunden. Das habe ich auch vor, nur für die Schleppkupplung fehlt mir noch das "wie machen".
Gruß
Jürgen

goodheart2003
07.03.2012, 14:32
Hallo Jürgen,

ja unser Rahmen ist aus Holz. Die Haube haben wir von Ulmer. Sie ist in einem Stück aufgeklebt worden und dann später durchtrennt worden.
Die Streben sind bei uns mit Bowdenzugröhren imitiert worden, da sie keinerlei tragende Funktion haben. Unsere Schleppkupllung ist klassisch
in der Nase. Und ja wir haben die alte Version der Orlik, mit den Bremsklappen unten gewählt, wenngleich die Wirkung naturgemäß sehr bescheiden ist.
Dein Modell sieht toll aus. Gute Arbeit. Und immer schön weiter berichten.

Gruß Thomas

Bertram Radelow
07.03.2012, 15:28
hi Jürgen,

mächtig schönes Projekt! Ich habe aber mal eine Frage: Irgendwie vermisse ich am Rumpf einen Satz Längsgurte? Werden die Kräfte dann von einer GFK-Lage auf dem Balsa aufgefangen oder lässt Du das einfach so? (Ich frage nur, weil ich auch etwas Grösseres auflegen will)

Bertram

goodheart2003
07.03.2012, 15:46
Hallo Bertram,

genau das habe ich mich auch schon gefragt (aber nicht getraut zu sagen!) Wir haben umlaufend (und durchgehend!) Kiefergurte eingebaut.
Bei dieser Konstruktion fällt auf, dass die Gurte im vorderen Bereich einfach aufhören und hinten auch nur unten oben je ein Gurt eingebaut ist.
Aber da wir im Modellbau mit den Auslegungen von Holmen und Beplankungen eh immer deutlich übertreiben, hoffe ich, dass das trotzdem alles dauerhaft hält.

Gruß Thomas

Thomas Pajonk
07.03.2012, 16:38
Hallo!


Mal zwischendurch: Danke für diesen super tollen Baubericht!!!!!!

moflieger
07.03.2012, 19:17
Hallo Thomas,
danke für die Antwort zu meinen Fragen. Das beruhigt einen Rentner mächtig wenn er freundlich bestätigt bekommt, dass er noch gut sehen kann;););).
Das mit der Haube kann sich noch bei mir entwickeln, heute und morgen gehts noch nicht los. Deine Hoffnung hinsichtlich der Haltbarkeit ist auch meine! Aber man neigt oft dazu, ich auch, es vermeintlich total sicher bzw. fest zu bauen, oft zu fest und dann vielleicht zu schwer.

Hallo Bertram, als ich den Plan bekam und ausdrucken ließ, habe ich mir auch ein wenig die Augen gerieben wegen der fehlenden Gurte außen an den Spanten. Der Urheber des Planes hat ja auch den Flieger nach seinen Plan gebaut und das Modell auch in die Luft gebracht. Ich meine dass seine Grundüberlegung folgende ist - die Innengurte tragen die Spanten wie gebaut und durch die sicher mit 0,8mm Sperrholz ausreichend dimensionierte Beplankung entsteht Segment für Segment vom Leitwerk beginnend nach vorn eine stabile Röhre. Das Segment kann auch über mehrere Spanten reichen, gut und ausreichend weit schäften für eine ausreichende Leimstelle ist meiner Auffassung nach Garant für die ausreichende Festigkeit. Vor zwei Jahren hatte ich für jemand einen Rumpf einer Tiger Moth in 1:2 gebaut, das Hinterteil hat "gewackelt wie ein Lämmerschwanz" bis der Rumpfrücken auch mit 0,8mm Sperrholz aufgebügelt war - total fest und heute immer noch.
Ein dxf-Plan des Olympia Orlik in 1:2 vom gleichen Urheber zeigt eine Balsabeplankung von 4mm nach Schleifen.:confused:
Vielleicht, und das habe ich auch schon erwogen und angezeichnet, ziehe ich noch nachträglich jeweils zwei Gute 10x5mm je Seite ein. Meine Schneider-Flieger sind alle mit 3mm Balsa beplankt, geschliffen, mit Einlaßgrund hart gemacht, geschliffen, noch einmal Einlaßgrund und zum Schluß 25gr. Glas drauf. Da hat sich bis hin zur ASK 14 nichts Nachteiliges ergeben. Der Bausatzhersteller hat das so vorgesehen und es hat sich bewährt. Nur eine Bleiente darf es nicht werden! Jedes Gramm hinter Schwerpunkt... Ihr wißt das ja selbst.

Hallo der andere Thomas,
danke für den Zuspruch.

Heute habe ich hinten weiter gemacht, zwei Bilder nur mit dem Handy.

Gruß
Jürgen

moflieger
07.03.2012, 20:26
Eines wollte ich noch los werden - wenn ich an die vielen Rippen der Flächen denke, graut es mir beim Gedanken diese alle einzeln herzustellen, doch es würde gehen. In den vergangenen Tagen hatte ich schon einige Signale in der Hinsicht ausgesandt, ob vielleicht jemand Fräsdateien von den Flächen im erforderlichen Maßstab hat und einem Rentner eine irre Freude durch Zurverfügungstellung der Dateien machen könnte. Meine Signale sind wohl nicht an die richtigen Antennen gelangt weil bisher ohne Reaktion.
Deshalb hier meine Frage hier in diese Richtung, insbesondere an den Themenstarter, aber auch darüber hinaus - ist es möglich solche Dateien zu erhalten, auch gegen Bares, oder gar sogar gefräste Rippen zu bekommen, auch gegen Bares.
Ansonsten sehe ich mich noch Weihnachten mit der Laubsäge hantieren.:D Einen schönen Abend dennoch.
Gruß
Jürgen

joda2012
07.03.2012, 20:41
Hallo ihr Helden des Seglerbaus,

Wirklich sehr beeindruckend, was ihr hier zaubert. Bin im Moment mit meinen Seglerbaustellen beim Maßstab 1:4 - 1:3 gelandet. Aber 1:2 so wie hier kommt sicherlich auch bald.

Habe mir den Plan auf der SSUK Seite gezogen und mir ist aufgefallen, dass die Rippen sehr "kantig" gezeichnet sind. Der Nasenbereich sieht eher gestuft als gerundet aus. Wie habt ihr das beim Bau gelöst?

Freue mich wenn's weitergeht
Liebe Grüße Johannes

moflieger
07.03.2012, 21:41
Hallo Johannes,
diese "Abstufungen" ist durch die Konstruktion mit CAD-Programm, hat man mir gesagt. Einfach rund schleifen an den "höchsten" Stellen der Stufen entlang.
Grüße
Jürgen

Bertram Radelow
07.03.2012, 23:03
hi Jürgen,


die Innengurte tragen die Spanten wie gebaut und durch die sicher mit 0,8mm Sperrholz ausreichend dimensionierte Beplankung entsteht Segment für Segment vom Leitwerk beginnend nach vorn eine stabile Röhre. Das Segment kann auch über mehrere Spanten reichen, gut und ausreichend weit schäften für eine ausreichende Leimstelle ist meiner Auffassung nach Garant für die ausreichende Festigkeit.

Damit kann ich wunderbar leben. Nur die Umsetzung auf 4mm Balsa hat mir Mühe gemacht. Ich habe mir schon öfter Gedanken gemacht, wie man unter das Balsa eine Lage GF-Gewebe bekommt. Und dann verschleifen, sperren und aussen verglasen. Mit "hinten unbedingt leicht bauen" hast Du im Prinzip recht, aber bei Masstab 1:2 ist das vermutlich nicht mehr so ein Drama. Da kann ein Segelflugmodell wohl auch zu leicht werden.

Die Idee mit wenigstens 2 Seitengurten finde ich sehr gut; kleiner Querschnitt reicht. Dann wabbelt das Ganze nicht so beim Beplanken.
____


Meine Signale sind wohl nicht an die richtigen Antennen gelangt weil bisher ohne Reaktion

Ich habe den Wing-Designer. Es ist wirklich keine allzu grosse Mühe, den Rippensatz als DXF oder so herzustellen. Ich brauche dazu nur das Layout (Trapeze, Profile, Rückpfeilungen, Rippenabstand, Rudertiefen, Nasenleistenart, Holmstärke, Rippendicke und -material, Aussparunegn gewünscht, Hilfsholme und -gurte etc.). Die runden Randbögen kann das Programm allerdings nicht. Honorar: 1 Bier oder so - hier bezahlt im nächsten Februar/März beim hiesigen Seeschlepp, denn das wäre eine würdige Umgebung für so ein schönes Modell :cool:

Schicke mir mal was Du hast an meinVorname@meinNachname.CH, und dann schaue ich mal.

Bertram

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Richtig zitieren:

Bitte in Zukunft für’s Zitieren die Zitierfunktionen verwenden!
Nur so kann die Quelle des Zitats samt Autor sowohl einfach dokumentiert (s. NuR 1.8) als auch von Lesern leicht aufgefunden werden.
Die Zitierfunktionen dazu befinden sich rechts unterhalb eines jeden Postings!

Ein freundlicher Hinweis des Moderators!
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moflieger
07.03.2012, 23:19
Hallo Bertram,
danke für das Angebot. Ob ich das noch einmal noch bis in die Schweiz schaffe...? In den nächsten Tagen suche ich das zusammen.
Gruß
Jürgen

MarkusN
08.03.2012, 08:02
Ich habe mir schon öfter Gedanken gemacht, wie man unter das Balsa eine Lage GF-Gewebe bekommt. Und dann verschleifen, sperren und aussen verglasen.

Bei abwickelbaren Formen könnte das gehen:

Ebene Platte herstellen aus einseitzig beschichtetem Hirnholz-Balsa
Damit Gerüst beplanken
Aussen beglasen

moflieger
08.03.2012, 12:27
Hinsichtlich des Höhenleitwerkes habe ich wirklich Bedenken, dass die 50mm breite und 165mm lange Auflage am Heck ausreichend ist für ein Höhenleitwerk mit etwa 1350mm Spannweite. Meine Überlegungen gehen in Richtung Abstrebung zum Rumpf. In den Unterlagen und auch im Internet gibt es keinen Hinweis, dass die og. Maße am Modell wirklich ausreichend sind.... Die Abstrebung entspricht vielleicht nicht dem Original, aber mal sehen.
Gruß
Jürgen

MarkusN
08.03.2012, 12:33
Hinsichtlich des Höhenleitwerkes habe ich wirklich Bedenken, dass die 50mm breite und 165mm lange Auflage am Heck ausreichend ist für ein Höhenleitwerk mit etwa 1350mm Spannweite.
Mancher Segler mit einer Tragfläche in ähnlichen Dimensionen hat auch nicht mehr. Wo soll das Problem sein? Die berührenden Flächen sollten aus einigermassen robustem Werkstoff bestehen (Sperrholz, Hartholz, GFK), dass sich die Kante nicht gleich eindrückt. Aber sonst sehe ich keinen Grund eine unschöne (und beim Aufbau komplizierte) Strebe vorzusehen.

goodheart2003
08.03.2012, 13:03
Also 165 mm = 16,5 cm!! Das ist aus meiner Sicht mehr als ausreichend. Ich baue gerade eine PZL 106 Kruk (Agrarflieger). Der hat auch ein Höhenleitwerk, das eine Spanweite von 1,40 m hat. Die Auflage ist nicht mal halb so breit und vorne brummt ein 160 ccm Zweittaktmotor. Kurz und klein: alles ist gut!!!

Gruß an die Bedenkenträger

moflieger
08.03.2012, 19:08
Hallo,
ich danke erst einmal für die übermittelten Auffassungen zur evtl. Abstrebung des Höhenleitwerkes. Die Unterlage ist stabil und ausreichend fest dimensioniert. Zwei Einschlagschrauben M5 müssten ausreichend sein, wenn diese krachen gehen, ist vom Leitwerk längst nichts mehr vorhanden.
Ich hatte heute fast keine Zeit, nur dass ich auf meiner "CAD-Maschine" das Seitenleitwerk übertragen habe, erst auf Transparent und dann auf 3mm Sperrholz, es geht nur um die Umfassung. Aber das kennen ja auch alle von Euch. Langsam bekommt man ein Gefühl für die Dimension.
Demnächst geht das Zusammenbauen los, eine ziemlich große Flosse....
Gruß
Jürgen

Oaringa
09.03.2012, 20:03
Super Ausführungen und schönes Teil ...

Ich hatte die auch mal gebaut, in 6m.

Irgendwo hatt ich mal den Link vom Erstflug.

Wen es interessiert, hier noch mal ...http://www.rcmovie.de/video/07f99a9bbed87f731338/Erstflug-ORLIK

moflieger
09.03.2012, 20:27
Schönes Video, toller Flieger und ein toller Erstflug.
Eine Bauzeit von etwa 2 Jahren plane ich auch so... etwa. Danke für die Wertschätzung.
Gruß
Jürgen

moflieger
10.03.2012, 20:12
Hallo,
heute ist das Seitenruder begonnen worden. Gestern hatte ich den gesamten Bogen aus 3mm Sperrholz ausgeschnitten. Heute ist weiter gemacht worden, nach Austrocknen geht es weiter mit den weiteren Innenstreben.
Eine schönes Wochenende und Gruß
Jürgen

moflieger
12.03.2012, 18:01
Hallo,
heute ist das Seitenruder weitergebaut und auch einmal angepasst worden. Es passt... in nächster Zeit werden noch die Aufleimer insgesamt und besonders der Randbogen gebaut.
Inzwischen bekommt man einen Eindruck von der Größe obwohl meine Werkstatt nicht gerade klein ist, aber noch geht es mit dem Händeln.
Gruß
Jürgen

moflieger
13.03.2012, 20:20
Hallo,
nach dem Trocknen des Seitenruders ist heute alles sauber verputzt worden. Weiterhin habe ich mit dem Beplanken begonnen, hier habe ich 2mm Balsa verwendet ebenso wie bisher bei den Aufleimern.
Es geht dann weiter. Die Anlenkung mit Seilen durch den Rumpf ist auch klar. Das dann wenn es soweit ist.
Gruß
Jürgen

moflieger
16.03.2012, 18:49
Hallo,
habe in den letzten Tagen ein wenig weiter gemacht mit dem Seitenruder. Soweit passt es, nur noch der Ruderhebel und die Scharniere müssen noch angebaut werden. Zuerst wollte ich die größeren Stiftscharniere nehmen, bin dann aber zur Eigenkreation übergegangen. Dazu demnächst etwas mehr.
Gruß
Jürgen

moflieger
25.03.2012, 13:29
Hallo,
um die Einbauten nach hinten wie Seilzüge zum Seitenleitwerk und auch die Trinkröhrchen für die Kabel zum Höhenleitwerk gerade einzubauen, ist der Rumpf wieder ordentlich auf einer Helling gerade sowohl in der Länge als auch in der Breite ausgerichtet und sicher befestigt worden. Dann habe ich den Rumpfrücken mit noch seit anno Dunnemal zu liegenden Balsa hart 4mm beplankt. Die gut 2m langen Balsabretter sind dazu in 10mm breite Leisten aufgetrennt worden um besser alle Formen ohne große Wässerungen und Spannungen beplanken zu können. Es ist zeitaufwendiger, hat sich aber schon vielfach bewährt. Bei den Schneider-Modellen wie Habicht, ASK14 und auch GÖ IV habe ich die Rümpfe auch so beplankt und anschließend nach Schleifen mit Matte bezogen. Das Resultat sind feste und dennoch leichte Rumpfröhren.
Das Resultat hier beim Orlik in 1:2,08 ist bisher genau so zufrieden stellend. Im "Nachbar-Baubericht" zum anderen Orlik wird der Rumpf auch so beplankt.
Als nächstes kommen die erwähnten Einbauten dran incl. Spornbefestigung und dann kann der Rumpf weiter beplankt werden. Ob ich noch außen an den Spanten Leisten einziehe ist noch zu überlegen angesichts der jetzt schon vorhandenen Steifheit.
Gruß
Jürgen

moflieger
27.03.2012, 22:05
Hallo,
unter Post #20 in diesem Bericht gibt es einen Verweis zu einem Modellbaukollegen aus Italien http://www.mauriziomartinucci.com und unter "Alianti" gelangt man zum von ihm gebauten Orlik 1948 Version. Unter anderen hat er die Höhenklappen über ein Pendel angesteuert und er hat den Rumpfl ohne weitere Gurte mit 3mm Balsa beplankt, Leiste für Leiste wie bei mir und anderen Kollegen praktiziert.
Für die Klappen des Höhenleitwerkes habe ich jeweils ein Kabel nach hinten gezogen um zwei Servos anzusteuern. Die Seite wird über Seil von vorn angesteuert. Bilder davon demnächst.
Gruß
Jürgen

moflieger
29.03.2012, 15:16
Hallo,
inzwischen habe ich mich mit dem Spornhalter befasst. Hinweise dazu geben verschiedene Planvarianten, leicht und fest soll er sein. 3mm Birkensperrholz scheint geeignet und ist im Plan so vorgesehen. Mit drei Einschlagmuttern M3 wird dann der Sporn gehalten. Mit Balsa aufgefüttert kann nun beplankt werden.
Gruß
Jürgen

moflieger
30.03.2012, 13:31
Das Beplanken ist ja wie Strafarbeit - selbst und freiwillig auferlegt! Leiste für Leiste kommt an den Rumpf. Bei der Größe entsprechend Maßstab sind es auf jeden Fall viele, viele Leisten... Dennoch werden langsam die Konturen des Rumpfes sichtbarer. Ich denke, dass es noch etliche Stunden dauert bis zum Abschluss der "Orgie".
Demnächst mache ich für einige Wochen eine Baupause wegen Urlaub und dann geht es wieder weiter.
Gruß
Jürgen

moflieger
01.04.2012, 13:58
Hallo,
ein leichter Fortschritt heute, der vordere Bereich ist verschlossen, fast Mosaikarbeit und die Kufe ist grob verschliffen.
Habe den Rumpf gewogen so wie bisher gebaut und die Anzeige brachte 4,2kg.
Einen schönen Sonntag noch.
Gruß
Jürgen

moflieger
14.04.2012, 20:49
Hallo,
nach einiger Zeit ist nun der größte Teil der Beplankung auf dem Rumpf. Bedenken hinsichtlich ungenügender Festigkeit wegen des Balsas kann ich überhaupt teilen. Hinten am Seitenleitwerk kommt noch 2mm Balsa drauf und die Übergänge zu den Wurzelrippen sind noch zu erledigen. Das mache ich erst nachdem wenn die Flächen, zumindest die Holme bis zum Knick angepasst sind. Das dauert noch.... Zuerst baue ich demnächst das Höhenleitwerk zusammen, habe erst einmal eine Balsaholzbestellung ausgelöst nachdem es ziemlich leer geworden ist im Regal.
Der Rumpf misst so wie auf den Bildern 2,76m, dazu noch das Seitenleitwerk mit 37cm und die Rumpfnase mit etwa 8 oder 9cm. Das sind dann etwa 3,22m Rumpflänge!
Gruß
Jürgen

moflieger
24.04.2012, 18:21
Hallo,
das Seitenruder ist nun mit ordentlichen Scharnieren angelenkt, der Ruderhebel eingebaut. Irgendwie mussten die Seile von vorn bis hinten durch den Rumpf, trotz des kompakten Doppelspanten für die Tragflächen-Steckung. Auch sollte das Servo im Fall des Falles zugänglich und ggf. austauschbar sein. Also wurde das Servo vor diesem Doppelspant an den zusätzlichen Sicherungsschrauben befestigt und ist jeder Zeit bei Bedarf durch Lösen der vier Muttern demontierbar.
Die Befestigung am Ruderhebel ist mit jeweils einem Spannschloss 2,5mm (Lindinger) und einer aufgelöteten Blechlasche und einer 2mm Schraube ausgeführt worden. Diese Form hat schon bei meinen WKI - Modellen absolut bewährt. Jetzt wiegt das Ganze incl. Seitenruder 5,5kg!
Demnächst geht es weiter...
Gruß
Jürgen

moflieger
27.04.2012, 16:50
Hallo,
nachdem das Seitenruder insgesamt fertig verschliffen war, habe ich es mit Koverall bespannt. Es ist ein ganz schön großes Teil... Spannlack, 1x verdünnt 1x unverdünnt, kommt noch drauf.
Die "liebste" Beschäftigung ist jedesmal die Ausführung des Flächenüberganges zum Rumpf.
Gruß
Jürgen

moflieger
30.04.2012, 13:42
Hallo,
die Oberseite der rechten Seite ist bis auf den Spalt zur Rippe erst einmal in Form... der Spalt wird gebraucht, um die genaue Anpassung Holm/Steckung/Anschlußrippe herstellen zu können. Irgendwie sollten Klammern und Zwingen gespannt werden können.
Nun ist die linke Seite angefangen worden, ausreichend Erleichterunsbohrungen 12mm reduzieren auch hier, wenn auch nicht drastisch.
Die Vorbereitung für das Höhenleitwerk ist gemacht, die nächsten Tage davon dann mehr...
Gruß
Jürgen

Grandemago
30.04.2012, 17:37
Congratulations to the building, very clean and tidy.
Daniele

moflieger
30.04.2012, 18:19
Hi Daniele, thank you for this evaluation...
Greeting Juergen

moflieger
04.05.2012, 14:08
Hallo,
meine Bestände an Balsaholz sind zwar nach der Beplankung des Rumpfes ein wenig aufgefüllt, doch 10mm bzw. 14mm Balsa wie nach Plan für Nasenleiste und Endleiste wollte ich durch ein jeweiliges Laminat aus 2mm bzw. 3mm Balsa herstellen. Somit konnte gleich bis in die Randbögen laminiert werden. Die Form war schnell ausgesägt, verputzt und abgeklebt. Nach dem Trocknen wurde exakt nach Planmaßen die Innenform mit den Spanten aus 3mm hartem Balsa ausgebaut. Das Ganze hat eine Spannweite von 1,32m. Es musste auch einmal an entsprechender Stelle wegen der Motivation grob Probe "gesessen" werden.
Wenn alles trocken ist wird fein in exakte Außenform geschliffen. Dabei wird die Rumpfauflage incl. Verschaubung am Rumpf und die Servoaufnahmen für die beiden Klappen mit hergestellt. Schlussendlich wird alles mit 0,8mm Sperrholz beplankt.
Doch das dann später, bin für einige Zeit weg vom Orlik im Urlaub. Um dort nicht ganz untätig zu sein, ist eine Plastetüte mit diversen ausgefrästen Depronteilen im Auto. Das soll ein ganz leichter Polaris werden... ich gehe fremd - vom Holz mal zum Depron!
Gruß
Jürgen

moflieger
04.05.2012, 20:05
Hallo,
nach dem ersten "Probesitzen" nun noch feingeschliffen... steif und sehr leicht ist es.
Gruß
Jürgen

moflieger
22.05.2012, 11:21
Hallo aus dem Urlaub,
nachdem ich endlich Jemand fand mit Fräse, der alles vorbereitet hatte und mir den Liefertermin in Aussicht stellte, nannte er mir schließlich noch den Preis.... Ups, das war es dann.
Doch der Zufall war es, dass sich ein Modellbauer aus Tschechien meldete und mir das Fräsen der Rippen für die Tragflächen anbot - zum sehr, sehr "zivilen" Preis!
Heute war das Paket mit 2x23 Rippen lt. Plan eingetroffen. Nun steht dem Tragflächenbau nichts mehr im Wege - hoffentlich. Für den "tragendenden" Teil des Holmes ist eine innere Verstärkung mit 5mm Dural als Doppel T Profil 65cm lang vorgesehen. Im Original ist das wohl ein Duralprofil von ca. 50x25mm.
Die von anderen gewählte Variante von zwei Stahleinlagen habe ich aus Gewichtsgründen verworfen.
Doch davon da später mehr.
Gruß
Jürgen

moflieger
06.06.2012, 14:53
Hallo,
im Urlaub hatte ich genug Zeit mir die Ausführung des Holmbaues "zurechtzulegen". Von Anfang an habe ich den Hinweis vom Planverfasser zu einem Doppel T Profil aus Alu schon wegen des Gewichtes gegenüber gewichtsträchtigen Stahleinlagen favorisiert. Der Steckzapfen des Holmes im Rumpf muss einen Querschnitt von 23x46mm haben. Aus einer 5mm Dural-Platte habe ich mit der Stichsäge (mühsam. mühsam) zwei Streifen 740x32mm ausgesägt, auf das erforderliche Maß genau zugerichtet. Anfängliche Überlegungen jeweils zwei Streifen Alu 15x2mm als die "T 's" zu verschweißen habe ich wegen der unterschiedlichen Materialstärken und der trotzdem vorhandenen Hitzeentwicklung nach einem Probestück verworfen. Ein kleines Probestück von 5cm statt Alu-Schweißen nun UHU-Endfest 300 haben mich von der Festigkeit überzeugt. Wichtig erschien mir, dass der mögliche Druck der Dural-Zunge nicht mit 5mm sondern jetzt mit 15mm Fläche gegenüber Holz erfolgt.
Heute war das erste " T " ausgehärtet und das zweite " T " gleich eingespannt. Morgen sehen wir weiter....
Ich bin fest davon überzeugt, dass damit ein sehr haltbarer Holm-Zapfen gebaut werden kann, der etwa 25cm in den Rumpf und etwa 50cm in den Flächenholm ragt.
Davon dann später...
Gruß
Jürgen

fockefan
06.06.2012, 16:10
hallo jürgen

sehr fein was du da machst. vielleicht kannst du die aluteile mit dem endfest noch tempern? das würde die festigkeit des klebers steigern.

moflieger
06.06.2012, 16:21
Hallo Bernd,
danke für Deinen Hinweis, ich wollte dies machen, doch eine Backröhre in der Größe....die Heizkörper in der Werkstatt sind bei den derzeitigen Außentemperaturen auch nicht "glühend". Hast Du einen Tipp???
Gruß
Jürgen

Claus Eckert
06.06.2012, 16:34
Hallo Jürgen

Wunderschönes Projekt!

Das Alu-Doppel-T lässt sich evtl. In einem Rohr tempern. HT-Kunststoffrohre (graue Abflussrohre) sind bis knapp unter 100 Grad temperaturfest. Besser wäre eines dieser Blechrohre für Belüftungs- oder Klimaanlagen. Du brauchst ja nur einen Meter.
Die notwendige Temperatur kann man mit einen Fön erreichen. Kommt drauf an wieviel Grad man wie lange benötigt.

fockefan
06.06.2012, 16:35
hllo jürgen

aus styropor eine kleine kiste bauen und ein paar 60 w lampen reinhängen. das sollte klappen. musst aber dabei bleiben sicherheitshalber.

fockefan
06.06.2012, 16:35
oder wenn du eine lackiererei kennst und sie wieder mal die kammer auf 60 grad aufheizen einfach mit reinlegen.

moflieger
06.06.2012, 16:40
Hallo Claus, hallo Bernd,
danke für die Hinweise. Das Einfache liegt so nahe. Ich werde sicher eine der Möglichkeiten nutzen.
Ich bin auf das Ergebnis gespannt.
Gruß
Jürgen

moflieger
06.06.2012, 18:46
Hallo,
war eben noch im Baumarkt und habe eine "Temperkammer" gekauft, grau, rund, 50mm Rohr mit passendem Anschluss für einen Fön.
Morgen kommen die Doppel "T 's" in die Kammer. Eine Nachfrage beim Autolackierer "ja,ok doch die nächste Zeit nicht" war mir zu ungewiss.
Gruß
Jürgen

moflieger
07.06.2012, 15:15
Hallo,
heute sind nun die Profile in die "Temperkammer" gekommen. Ein PVC-Rohr 50mm mit einem kräftigen Fön dran, die beiden Profile passten genau dort rein. Das ganze lief dann gut 2 Stunden mittlere Heizstufe, Lüfter voll bei gut 60 Grad. Nach dem Abkühlen der Teile wurde der erste Holmträger ausgebaut, links und rechts innerhalb der T 's habe ich mit 5mm vorhandenem Buchensperrholz ausgefuttert, oben und unten auf dem Profil kam eine Leiste 15x5mm und das Ganze ist dann an den Seiten insgesamt mit 4mm Birkensperrholz verschlossen worden.
Ein solches T-Profil mit 36mm Höhe und 740mm Länge wiegt genau 500 Gramm. Gestern im Baumarkt gesehene Flachstähle wogen weitaus mehr.
In der Längstrichtung vorn und hinten ist das 5mm Dural mit 5mm Buchensperrholz in der Mitte des Holnmträgers verlängert worden. Mit vorn ist Richtung Tragfläche bis unmittelbar hinter Spant 5 und mit hinten ist der Zapfen im Rumpf gemeint. In der Steckung im Rumpf werden die beiden Zapfen so ausgeführt, dass sie nebeneinander in der Mitte mit halbseitiger Passung geführt werden und mit einem zentralen Bolzen oder Dübel gegen Herausrutschen fixiert werden.
Das dann später....
Gruß
Jürgen

moflieger
08.06.2012, 12:37
hallo,
nachdem nun in den letzten 24 Stunden das mit Holz ausgebaute Aluprofil (wie beschrieben) völlig ausgehärtet ist,
ist es nun verputzt und aus korrekte Maß gebracht. Zusehen sind die Holzschichten und Ableimungen.
Dieser Zapfen ist der tragende Teil des zu komplettierenden Flächenholmes bei der Orlik - Fläche bis fast zu Knick. Für die zweite Seite sind die Teile bereits eingespannt und können gleichfalls aushärten.
Wie es weiter geht dann später....
Gruß
Jürgen

moflieger
08.06.2012, 20:57
Hallo,
um es mit der Holmfixierung im Rumpf zu verdeutlichen, habe ich mal einen Planauschnitt übernommen.
Gruß
Jürgen

moflieger
09.06.2012, 14:44
Hallo,
für beide Tragflächen sind jetzt die beiden "Zapfen" Steckung-Tragfläche fertig, so dass gemäß Plan der Bereich der "Holmverriegelung", die halbseitige Überlappung mit zentraler Sicherung, ausgeschnitten werden konnte. Damit es später nicht so eng in der Rumpfsteckung wird, habe ich etwa 1,5mm Toleranz vorgesehen. Die beiden sich hälftig überlappenden Teile haben nur Zugwirkung aufzunehmen.
Zwei Leisten entsprechend Plan auf der Werkbank mit Zwingen befestigt gaben den Winkel der Flächen zum Rumpf und der Rumpfsteckung vor.
Nun könnten die ersten 5 Rippen aufgefädelt und verkastet werden.
Davon dann später...
Gruß
Jürgen

moflieger
10.06.2012, 13:05
Hallo,
ich habe vorhin nun die Holmzapfen (wie soll ich die sonst bezeichnen) nun mal mit dem Rumpf "verheiratet" um zu prüfen, wie das mit der Holmverriegelung klappen wird. Die Vorarbeiten der Anpassung der hälftigen Überlappung sind ok, so dass nur noch die Bohrung für die eigentliche Verriegelung gemacht werden muss.
Dabei habe ich gleich den exakten Sitz beider Seiten gemessen, so dass die Rippe 1 der Fläche und die weiteren Rippen bis Nr. 5 ordentlich ausgerichtet befestigt werden können. Heute war lediglich wegen der Motivation Probesitzen der ersten 5 Rippen.
Unschwer ist zu erkennen, dass zwischen den gesteckten Zapfen noch und den Hauptholmleisten oben und unten(25x10mm) noch eine Ausfutterung etwa 25x5mm geleimt wird. Dann erst erfolgt zwischen den Rippen die Verkastung.
Vorn werden die Rippen an einer Leiste 10x5mm ausgerichtet. Hinten wird geschlitzt und mit 1mm Sperrholz ausgerichtet. Hier dran wird dann die Endleiste gerade ausgerichtet oben und unten gegen geleimt.
Das dann später...
Gruß
Jürgen

moflieger
13.06.2012, 18:07
Hallo,
heute noch ohne ein Bild... die Innenfläche rechts bis zum Knick ist in Arbeit. Vorher habe ich mir Infos beschafft, die über die Bremsklappen und deren Wirksamkeit etwas aussagen. Die Bremsklappen sind original in der Unterkante des Innenflügels, unmittelbar hinter der Nase eingebaut. So sagt es auch der Plan aus. Es ist ein ziemlich aufwendiges Teil an Aufhängungen der Achse und Ansteuerungshebel. Doch die Aussagen über die Wirksamkeit geht so Richtung "sehr bescheiden" und das fast durchgängig. Neben dem Aufwand an Mechanik für die relativ lange Klappe bringt sie auch Gewicht mit.
Da ich von der Wirksamkeit der relativ kurzen Klappen in der Oberseite der Flächen bei der ASK 14 überzeugt bin, die Leute von "Oldglider", bei deren Orlik die Bremsklappen auch für die Oberseite der Innenflügel vorgesehen sind, auch so bauen, habe ich kurz entschlossen die Spanten 6 bis 8 modifiziert, so dass dort nun oben die Klappen eingebaut werden.
Morgen wenn alle Zwingen und Klammern nach dem Austrocknen weg sind mache ich einige Bilder vom Bautenstand.
Gruß
Jürgen

moflieger
14.06.2012, 19:46
Hallo,
heute sind die Änderungen hinsichtlich der Bremsklappen zu sehen. Zwischen Rippe 5 und 9 habe ich oben den "doppelten Boden" eingelassen, der Bereich war ursprünglich durchgehende Profiloberkante. In diesem "doppelten Boden" liegt die eigentliche Bremsklappe und wird von einem darunter montierten Servo angesteuert. Original nach Plan ist die Bremsklappe unten hinter der Nase von Rippe 1 bis Rippe 8. Rippe 9 ist das Ende des Innenflügels und hier ist der Knick in der Fläche. Damit die sich daran auf fast 2,2 Meter anschließende Außenfläche gut abstützt, kommt ein aus 6x3mm Gfk laminiertes Winkelstück in die Rippen 8 und 9 vom Innenflügel und Rippen 9 (Halbrippe Querruder) und Rippe 10 des Außenflügels. Also ist Rippe 9 zweimal vorhanden ist ist laut Plan mit jeweils 6mm Birkensperrholz auszuführen wegen der erforderlichen Stabilität. Das Winkelstück hat einen Querschnitt 18x32mm und gibt somit genau den Winkel der Knickfläche vor. Der Holm ist noch zu verkasten mit 3mm Sperrholz bis Rippe 13, danach mit 1,5mm.
Davon dann später....
Morgen muss mal wieder klar Schiff machen und Staub wischen!
Gruß
Jürgen

moflieger
15.06.2012, 18:20
Hallo,
langsam aber sicher komme ich die Grenzen meiner Werkstattfläche. Heute habe ich den Flieger um 180° drehen müssen, um den zweiten Innenflügel zu bauen. Für die genauen Abständen bzw. Steckung und deren exakte Fixierung in der Mitte habe ich den rechten Innenflügel eingesteckt und dann die linke Seite angefangen. Auf einer anderen Arbeitsplatte ist der rechte Außenflügel angefangen worden. Ab Rippe 13 habe ich die Leisten des Holmes nach Plan auf 8mm abgeschliffen. Staub, Staub, Staub....
Wenn die Flügel dann zusammengebaut werden, werde ich selbstverständlich mir die erforderliche winklige Helling herrichten, damit die beiden Flügel exakte den gleichen Winkel im Knick haben.
Das dann später....
Gruß
Jürgen

moflieger
21.06.2012, 18:20
Hallo,
heute hatte ich für die beiden Innenflächen einen Nasenleisten Hobel-und Schleiftag eingelegt. Da hinsichtlich der doch enormen Dimensionen des Modells im Verhältnis zu meiner eigentlichen Werkstattfläche der Zusammenbau der Innen- und Außenflächen kaum sinnvoll ist, werden die "kleinen" Arbeiten gemacht. Die Nasenleiste gehörte heute dazu...Späne und Staub, Staub....
Die 6x6mm Balsaleisten sollen bei der Beplankung mit 0,8mm Sperrholz das "Einfallen" der Beplankung zwischen den Rippen vermeiden, oder man baut Halbspanten.
Demnächst geht es mit dem Verkasten des Holmes weiter, auch das laminierte Gfk-Formstück als tragendes Teil im Knick ist in Arbeit.
Davon dann später....
Gruß
Jürgen

moflieger
24.06.2012, 13:27
Hallo,
nach Plan sollen die Flächen jeweils in einem Stück gebaut werden. Bei diesem Maßstab sind diese gut 3,5m lang. Es lohnt sich schon über die Teilbarkeit, wie auszuführen und an welcher Stelle nachzudenken. Jetzt wo noch der Innen- vom Außenflügel getrennt aufgebaut wurden, habe ich mir den Plan und das Formstück im Knick der Fläche zurechtgelegt. Der Plan gibt als Vorschlag ein Laminat aus 6x3mm Tufnol in einem Querschnitt von 18x32mm. Das Ganze könnte ggf. als Steckung in Innen- und Außenfläche ( jeweils 280mm ) genommen werden und die beiden Flächenteile im Knick mit Dübel und Schraubsicherung jeder Zeit trennbar verbunden werden - zumal die beiden Rippen nach Plan in 6mm Birkensperrholz ausgeführt sind. Ich muss probieren....!

Bisher hatte ich mit Tufnol nichts zu tun, habe also das Internet befragt. Ich bin dort auf Hartgewebe gestoßen. Bisher habe ich hier bei uns keine Stelle gefunden, wo ich solch ein Kleinmenge beziehen kann. In der Bucht geht es nach England - ein bisschen weit für die kleine Menge.
So habe ich mich auf 3mm GfK orientiert. Das kann in den von mir gesuchten Maßen auch regional geordert werden. Wenn die 6 Lagen mit Kohleeinlagen laminiert werden, anschließend im meinem Tempertunnel für eine Weile gefestigt werden, sollte es doch von der Festigkeit ausreichend sein.

Gibt es aus gemachten Erfahrungen andere Auffassungen? Das würde mich schon interessieren.
Habe heute einmal aus 6mm Birke ein "Musterknick" ausgeschnitten.
Gruß
Jürgen

moflieger
31.08.2014, 16:38
Hallo,

nachdem seit gut zwei Jahren an meinem Modell nicht gebaut wurde, sind neue Interessenten "auf"geweckt worden. Hauptbaustelle ist nach wie vor die Musger.....
Durch Umräumen in der Werkstatt sind die gut gegen Staub verpackten Teile wie Rumpf und Tragflächen wieder näher ins Blickfeld gekommen. Der Holmverbinder von Innen- nach Außenfläche ist gemacht mit zwei Teile 10mm Birkensperrholz mit Kohleeinlage zusammengeharzt. Bei einer Innenfläche ist er schon eingesetzt, insgesamt lt. Plan 550mm lang. Das stützt jeweils innen und außen 275mm im Verbindungsbereich. Die Außenflächen ist noch weit, weit im Rohbau.
Davon später, später mehr.

Grüße
Jürgen

toobo
01.09.2014, 13:18
Hallo Jürgen,

der Verbinder würde mir beim Fliegen Bauchschmerzen bereiten :eek:

Ich bin der Meinung, dass Birkenmultiplex für diesen Zweck nicht geeignet ist. Zumal hast Du außen auch noch stehende Maserung, die keine Biegekräfte aufnehmen kann. Anders wäre es, wenn Du z.B. einen Miniholm bauen würdest. In der Mitte eine Multiplex Füllung, oben und unten Kiefern- oder CFK-Holme und seitlich mit Flugzeugsperrholz verkastet. Oder eine Form mit Aluleisten bauen und aus GFK Rovings einen Verbinder panschen ;)
Den Schwalbenschwanz könntest Du Dir auch sparen.

Bitte meine Kritik nicht falsch verstehen, aber es wäre doch schade um den schönen Flieger.

moflieger
01.09.2014, 14:38
Hallo,

danke für den Hinweis aus Deiner Sicht.
Ein Modell mit solchen Holmverbindern fliegt noch immer seit etwa 10 Jahren (nach Reparatur) ganz gut damit. Laut Plan aus UK sollte dafür Hartgewebe (Tufnol) verwendet werden, in gleichen Dimensionen. Das wurde in 6 Lagen gemacht und es brach im Schlepp genau im Knick bei starker Belastung durch. Bei der Reparatur wurde die Variante gewählt wie jetzt zu sehen ist.
Vielleicht wird noch jeweils ein GFK Teil geformt...

Grüße
Jürgen