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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Saalflugklasse Ministick



dbrehm
02.12.2008, 16:46
Hallo an alle,

hat von Euch jemand bewährte Pläne von Ministick-Modellen? Gibt es da evtl. Pläne im Netz? Welche Gummiquerschnitte werden üblicherweise verwendet?

es grüßt Dieter

hastf1b
02.12.2008, 17:33
Hallo Dieter, hier zwei Adressen. Wobei ich nicht weis ob du dort das Gesuchte findest. Ich habe sehr wenig darüber werde aber noch einmal nachschauen.

www.indoornews.com

www.indoorduration.com


Schöne Grüße Heinz


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hastf1b
02.12.2008, 18:01
Habe noch einen Plan gefunden.

Gruß Heinz

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StephanB
03.12.2008, 00:22
Hallo Dieter,
ich habe mich vor geraumer Zeit ein wenig damit befasst. Ein Video des von Heinz verlinkten Modells Jan findest Du auf meiner Homepage: http://www.stephanb.rchomepage.com/STICK.WMV
Zum Zeitpunkt des Videos war das Modell aber stark repariert und wog fast das doppelte der Vorgabe. Trotzdem waren noch 2 Minuten im Wohnzimmer drin. Anfangs flog das Modell 3,5 - 4 Minuten im Wohnzimmer. Nach meiner Auffassung liegt das Geheimnis im Propeller. Mein Jan war aus einem Kit des ehemaligen Weltmeisters (glaub ich) Jiri Kalina (JKM-Models, Tschechien). Die dort enthaltene Luftschraube war um ein vielfaches besser wie all meine Nachbauversuche. Der Aufbau der Zelle war dagegen ein Klacks, auch die Auswirkungen einer nicht optimalen Zelle auf die Flugdauer waren im Vergleich zu einem nicht optimalen Propeller recht gering. Den Kit von JKM-Models gibts irgendwo in England noch zu kaufen. Müsste ich nochmal googeln.
Grüsse
Stephan

StephanB
03.12.2008, 00:34
Händler gefunden: http://www.flitehook.net/pricelist.html
Ziemlich weit runterscrollen. Bausatzpackung Ant/Jan kostet 12 Pfund für 2 Modelle. Die Propeller zu 2,50 sind, gemessen an dem Aufwand meiner damaligen Nachbauversuche geradezu geschenkt! :)
Grüsse
Stephan

DennisK
03.12.2008, 01:02
Ich habe vor ein paar Jahren den 'Tom' Ministick von einem Kalina Bausatz gebaut, ist sehr gut geflogen.
Wog zwar 0,6 Gramm,ging aber trotzdem gut und konnte einigermassen mit den etwas leichteren Modellen mithalten.
JKM Ministickbausätze gibts bei www.flitehook.net in GB zu bestellen(haben nicht den 'Tom' aber Ant/Jan),oder auch direkt bei Jiri Kalina auf den Wettbewerben in CZ.
Der Minislick auf der indoorduration Seite ist aber auch ziemlich elegant, soweit dass für einen Ministick möglich ist!

Dennis

DennisK
03.12.2008, 01:10
Habe gerade meinen Beitrag getippt als Stephan den Link für Flitehook gepostet hat, konnte meinen Beitrag aber nicht nachträglich editieren.

hastf1b
03.12.2008, 02:19
Hallo bei www.opitec.de gibt es auch ein Saalflugmodell. Ich meine dort auch einmal die von Stephan beschriebene Luftschraube gesehen zu haben als Einzelbestellung.

Gruß Heinz

StephanB
03.12.2008, 06:30
Hi Heinz,
bei Opitec gibts diese Kalina-LS nicht. Die von Opitec ist aus Plastik und "sauschwer". :D
Grüsse
Stephan

dbrehm
03.12.2008, 08:52
Hallo an alle,

danke für die zahlreichen Hinweise. Der Minislick ist wirklich ein hübsches Modellchen. Vielleicht werde ich das als Nebenbeiprojekt diesen Winter bauen.
Über das Bespannmaterial muß ich mir noch Gedanken machen. Ich habe zwar noch Kondensatorfolie von wes-technik (http://www.wes-technik.de/Deutsch/d-folie.htm), aber die ist mit 2,2g/m² relativ schwer.

@Heinz: Du schriebst hier im Forum einmal über Saalflugpapier. Ist dieses leichter?

@Stephan: Luftschrauben herstellen macht doch Spaß - ich würde keine kaufen wollen, selbst wenn meine Eigenfertigungen qualitativ schlechter sind;)


es grüßt Dieter

StephanB
03.12.2008, 11:15
Hi Dieter,
klar macht LS bauen Spaß. Mir ja auch. Aber hohe Flugzeiten machen doch bei den Sticks ganz erheblich den Reiz aus, finde ich. Und da sind die Kalina Props um Welten besser wie meine selbstgemachten, die teilweise nahezu identisch aussahen. Der Teufel steckt offenbar im Detail. :D
Grüsse
Stephan

hastf1b
03.12.2008, 12:13
Hallo Dieter und alle anderen.

Das von mir angebotene Saalflugpapier wiegt ca. 4 g/qm. Es ist mehr für TH-Modelle und Babsy gedacht.
Was Stephan über die LS von J.K. schreibt ist nicht von der Hand zu weisen er war 1970 Weltmeister in F1D. Auch das Modell das ich im Plan oben abgebildet habe hat einen Fertigpropeller. Natürlich macht selbstbauen Spaß aber zum Vergleich würde selbst ich mir einen solchen Prop zulegen zumal zu dem guten Preis.
Ich möchte bei der Gelegenheit noch einmal mein Angebot zur kostenlosen Abgabe von 3-4 Bogen Saalflugpapier erneuern. Nachzulesen unter "Saalflugpapier" hier im Freiflug.

Schöne Grüße Heinz


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DennisK
03.12.2008, 14:24
Hallo Dieter,
würde zu OS Film tendieren(gibts bei Mike Woodhouse zu kaufen)
Ist der leichteste Plastikfilm den es derzeit gibt.

Dennis

dbrehm
03.12.2008, 14:29
Dennis,

danke für den Tipp. Woodhouse ist mir ne sympatische Adresse - da kann ich den Gummi gleich mitbestellen. Welchen Querschnitt verwendest Du denn für die Ministicks?

es grüßt Dieter

DennisK
03.12.2008, 14:48
Hallo Dieter,
Ich bin kein Experte und habe seit fast 1 Jahr keine Möglichkeit mehr in einer Halle zu fliegen, aber Querschnitte die Ich bisher verwendet habe waren zwischen .025 und .035(thou inch) je nach Modellgewicht und Saalhöhe/Hindernisfreiheit der Decke.

Dennis

StephanB
03.12.2008, 14:55
Apropos Halle: Mein Ministick flog in der Halle nicht länger wie im Wohnzimmer. Der Stick hat mir erst mal gezeigt, wie verwirbelt die Luft in einer Halle sein kann. Die Wirbel und Luftzüge haben ein Aufsteigen bis zur Decke regelmässig verhindert. Es kam immer in 5-6 Meter Höhe zu einem Aufschaukeln mit Absackern. Muß aber dazu sagen, daß gleichzeitig auch RC-Modelle in der Halle flogen. Als Lehre daraus habe ich einen engeren Kurvendurchmesser eingestellt und den kleinen Flieger nur noch zuhause kreisen lassen.
Grüsse
Stephan

hastf1b
03.12.2008, 15:41
Noch eine Seite auf der einiges zu finden ist. Pläne zum kostenlosen herunterladen.

http://www.smallflyingarts.com/Free_Plans/free_plans.htm

Gruß Heinz

hastf1b
04.12.2008, 12:27
Mein erstes Saalflugmodell war 1957 ein P1-Modell (35 cm Spannweite, Papierbespannung) von Günter Maibaum.
Der Rumpf bestand nach Plan aus Trinkstrohhalmen ein dickerer als Vorderrumpf ein dünnerer der stramm in den vorderen passte. Das hatte den Vorteil das man zum Transport das Teil abnehmen konnte und durch schrägstellen des HLW den Kurvenflug beeinflussen konnte. Das Motorlager wurde aus dem Alublech einer Nivea-Dose hergestellt. Für die Bespannung wurde ein Kondensator vorsichtig abgewickelt um an das Papier zu kommen. Da die Bahnen für die Flächentiefe zu schmal waren wurden zwei oder drei Bahnen zusammengeklebt. Zum verspannen war Chrom-Nickel-Draht vorgesehen. Aber woher nehmen, als "Ersatz" wurde das dünnste Nähgarn aus Mutters Nähkasten genommen. Trotz dieser vielen "Unzulänglichkeiten" flogen die Modelle erstaunlich gut.

Gruß Heinz


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dbrehm
05.12.2008, 08:26
Heinz (und alle anderen)

dank Deinem Hinweis in dem Filmchen-Thread auf die Seite microflight.be habe ich viele Ministickpläne gefunden. Prima! http://www.microflight.be/telechargements/plans/ministick

es grüßt Dieter

hastf1b
06.12.2008, 16:24
Hallo, das hier hatte ich total übersehen.

Aus Thermiksense 1/2008

Gruß Heinz

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hastf1b
22.03.2009, 19:16
Ich hänge das mal hier drann obwohl es kein reines Ministick ist.

Ich hatte vor einiger Zeit mal gesagt das ich gerne noch mal ein Saalflugmodell bauen möchte. Hier ist das Ergebniss. Es ist eine "Moustique" in ein Drittel der Originalgröße geworden. Um es gleich vorweg zunehmen es wird wohl mein letztes gewesen sein das machen meine Augen nicht mehr mit und nicht nur diese.

Die Spannweite beträgt 135 mm, Gewicht 0,32 gr.

Zu den Bildern: Bild 1 die große Moustique mit ihrer kleinen Schwester.
Bild 2 Mini Moustique.
Bild 3 Mini M. an der selbst gebauten Saalflugwaage das Prinzip beruht auf der Durchbiegung das Stahldrahtes.
Bild 4,5 6 Saalflugwaage, Mini M. in ihrer Garage, noch ein Bild.

Gruß Heinz

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dbrehm
23.03.2009, 07:38
Hallo Heinz,

ist ja richtig hübsch, Deine kleine Moustique. Ist sie schon geflogen?

es grüßt Dieter

hastf1b
23.03.2009, 12:07
Hallo Dieter und alle anderen, ich habe schon ein paar Flüge gemacht. Bin aber noch nicht zufrieden, obwohl ich nur einen Faden Gummi genommen habe ist er noch zu stark, der Steigflug gleicht einem F1C Modell. Das muß ich noch ausprobieren bei 0,32 gr. nicht einfach.

Nun zum Nachtrag. Auf dem Bild sieht man zwei Werkzeuge die ich immer zum bauen von Saalflugmodellen benutze. Die Pinzette besteht aus 1,5 mm Balsa mit breiten Enden damit man die dünnen Rippen und Holme nicht "anquetscht" was bei einer Metall- oder Kunststoffpinzette leicht der Fall sein kann. Das zweite "Instument" ist ein Pinselstiel mit einer eingeklebten Stecknadel zum ausrichten und zum angeben kleinster Leimmengen. Den "Stick" habe ich zum ersten mal zum aufbringen der Bespannung benutzt. Er eignet sich sehr gut ich habe noch nie eine Bespannung so glatt und problemlos aufgebracht wie diesesmal.

Schöne Grüße Heinz

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hastf1b
31.05.2009, 14:07
Ein Filmchen über verschiedene Saalflugklassen. Solch eine rege Saalflugszene würde ich mir in Deutschland auch wünschen.

http://www.youtube.com/watch?v=MAmVFfnEdBY

Gruß Heinz

dbrehm
27.10.2009, 08:48
Darum baue ich mir einen Ministick. Im Netz habe ich den Plan (http://www.microflight.be/uploads/DocumentsLibrary/documents/%5BMinistick%5D%20Alan%20Cohen%20-%20MiniSlick.pdf) dafür gefunden. Das Modellchen hört auf den Namen Minislick und soll fertig 430mg wiegen. Als Antrieb ist ein Gummistrang mit 380mg vorgesehen. Die Spannweite beträgt 17,8 cm (7").

Als erstes habe ich mir sehr leichtes 1mm-C-(Quarter-)Grain-Holz aus dem Bestand gesucht. So ein 1mm-Brett darf um die 10g wiegen. Für den Propellerholm muß eine 1,5x1,5mm Quartergrainleiste rund geschliffen werden. Eine solche Leiste habe ich auch hergerichtet. Zum Schluß habe ich nach A-Grain Holz gesucht, welches sich gut biegen läßt. Dies ist für die Randbögen und das Seitenruder erforderlich.

Für die Rippen habe ich ein 1mm-C-Grain-Brettchen auf 0,5mm Dicke heruntergeschliffen. Dafür habe ich mir nach A. Klink ein Brettchen mit 2 parallel aufgeklebten 0,5mm Stahldrähten gebaut.

Am 22. 11 finden in Schorndorf/Baden Württemberg die Landesmeisterschaften statt. Bis dahin muß das Fliegerchen fertig sein.

Es geht also weiter.

es grüßt Dieter

dbrehm
27.10.2009, 09:27
aus dem dünn geschliffenen Brett habe ich dann anhand einer Schablone die Rippen ausgeschnitten. Da nur 6 Rippen erforderlich sind, war das schnell gemacht. Ich habe aber vorsorglich einige mehr geschnitten...ist ja doch alles sehr filigran.

es grüßt Dieter

dbrehm
27.10.2009, 09:28
Aus einem 1mm A-grain Brettchen habe ich eine 1x1mm Leiste geschnitten. Diese wird für einige Zeit ins Waschbecken baden geschickt. Währendessen habe ich die Biegeschablone vorbereitet. Die Leiste rumgebogen, festgepint und fertig fürs erste. Morgen nach dem Trocknen geht es weiter.

es grüßt Dieter

Gummimann
27.10.2009, 12:12
Hallo Dieter,

Du fängst ja auch alles an. Kann das Modell dann auch senkrecht steigen??:D

Viel Spaß damit, und wenn Du erkältet bist darfst Du nicht weiterbauen - nach einem Nieser ist alles hin.

dbrehm
27.10.2009, 12:16
...Kann das Modell dann auch senkrecht steigen??:D


entsprechend motorisiert....wer weiß...:cool:

dbrehm
28.10.2009, 08:19
Nachdem der gebogene Seitenruderholm einen Tag trocknen durfte, habe ich kurz zwei Leisten zugerichtet und das Seitenruder zusammengebaut. Leider kein Bild. Geklebt wird mit Uhu hart, der mit Aceton verdünnt ist (auch ein Tipp von A. Klink) Zum Auftragen des Klebers habe ich mir eine Kieferleiste sehr spitz auslaufend zugeschliffen. Damit kann ich dann kleine Tropfen des verdünnten Klebers auftragen. Klappt prima.

Nebenbei habe ich aus Karton Hellinge für den Flügel- bzw. Leitwerkbau geschnitten. Diese dienen einerseits als Biegeschablone für die Randbögen, andererseits helfen sie beim Zusammenbau des Flügels/Leitwerkes. Wiederum wurden 1mm A-Grain-Leisten gewässert und gebogen - siehe Bild. Und da alles schön festgepinnt ist, darf ich zwischendurch auch mal niesen...

Da es noch nicht spät genug war, um ins Bett zu gehen, habe ich aus wunderschönen C-Grain-Holz mit einer Dicke von 0.15" (~0,38mm) Luftschraubenblätter ausgeschnitten. Dem lieben Holzlieferanten H. aus M. am R. sei gedankt. Damit die Luftschraubenblätter die richtige Verwindung bekommen, werden sie gewässert und auf eine runde Dose bzw. Flasche aufgespannt. Den erforderlichen Winkel kann man mit Bogenmaß bequem berechnen. Auf dem Bild sieht man die gewässerten und aufgelegten, aber noch nicht aufgespannten Luftschraubenblätter. Gespannt wird mit einigen Streifen nassem Spannpapier. So verpackt darf das ganze bei 80° für eine Viertelstunde in den Backofen.

Weil es mir nun eine Viertelstunde langweilig war, habe ich beschlossen den Trocknungsprozess meiner Flügelholme künstlich zu beschleunigen. Ein wenig mit dem Heißluftföhn draufgehalten und fertig. Da die Rippen schon bereit lagen und noch verdünnter Kleber vom Seitenleitwerksbau übrig war, habe ich die Fläche und das HLW noch zusammengeklebt - siehe Bild. Leisten schneiden bzw. Rippen einkürzen etc. funktioniert übrigens am besten mit den guten altmodischen zweischneidigen Rasierklingen. Die üblichen Cuttermesser sind eindeutig zu grob.

Da nun die Luftschraubenblätter etwas länger als eine Viertelstunde im Ofen verbracht haben, durfte ich diese nach kurzem Abkühlen aus der Papierbandage befreien. Hat gut geklappt.

so weit für heute

es grüßt Dieter

Gummimann
29.10.2009, 10:28
Hallo Dieter,

das geht ja ganz schön flott. Ich gehe mal davon aus, daß Du dein Bespannmaterial auch von "Holzlieferanten H. aus M. am R. sei gedankt" bekommen hast.
Deine Kartonschablonen sind ja schon ganz schön alt.;)

Wenns bis Schorndorf fertig wird komme ich vielleicht auch vorbei.

dbrehm
29.10.2009, 10:39
Hallo Gummimann,

die Kartonschablonen sind verräterisch, ich weiß. Im Januar 2009 habe ich sie gezeichnet und erst im Oktober bin ich dazu gekommen, sie auszuschneiden und zu verwenden - soviel zum Thema flott.

Bespannmaterial habe ich auch von derselben Quelle, allein ist dieses für den Ministick zu schwer. Bespannt wird das Fliegerchen mit OS film aus dem Angebot von Mike Woodhouse. Schließlich will ich ja die 430mg nicht wesentlich überschreiten. Ganz prima Saalfluggummi gibt es übrigens in USA bei A2Z (https://www.a2zcorp.us/store/), dem gleichen Laden, der auch den Spin-Up vertreibt.

Der Flieger wird definitiv bis Schorndorf fertig - also wir sehen uns!

es grüßt Dieter

StephanB
29.10.2009, 10:48
Hallo Dieter,
wenn Du die Möglichkeit hast, besorge Dir die recht preiswerten Ministick- Bausätze von Jiri Kalina, die hier im Thread bereits erwähnt wurden. Dann teste mal die enthaltenen Propeller gegen deine über die Flasche gebogenen selbstgemachten Propeller.
In meinem Falle lagen Welten dazwischen. Entweder waren meine Propeller besonders schlecht, was ich nicht mal glaube, oder die Kalina Propeller sind superklasse. Ein Zuwachs an Flugzeit von ca. 25% ist ja schon mal was.:)
Grüße
Stephan.

dbrehm
29.10.2009, 10:52
Hallo Stephan,

Deinen Rat höre ich wohl...wenn mein Propeller nichts taugt, ist das mein Plan B.

es grüßt Dieter

hastf1b
29.10.2009, 18:51
Mit dem abgebildeten Modell fliege ich zur Freude meines Enkels bis zu zwei Minuten in meinem Wohnzimmer. Obwohl das Modell eigentlich zu groß und zu schwer ist (22 cm / 0,8 gr.mit Gummi). Deckenhöhe 2,50 wobei ich aber nur in Tischhöhe starten kann. Der verwendete Gummi stammt aus einem F1B-Bausatz (Kiebitz/DDR) den ich bei E-b.. ersteigert habe. Der in Bild 3 zu sehende Gummi lag dem Bausatz als Antriebsgummi bei. Es ist wahrscheinlich ein Produkt aus der Bekleidungsindustrie für die Elastikbündchen an Socken u.s.w. Der Gummi ist 7mm breit und besteht aus 10 Fäden Rundgummi die aneinander haften man kann sie aber problemlos trennen. Davon habe ich einen Faden zu einem Loop von 16 cm für dieses Modell genommen. Das besondere ist das man fast "endlos" aufziehen kann. Die ersten Runden fliegt das Modell fast auf einer Höhe steigt dann erst langsam bis zur Decke. Wenn unser Enkel zu Besuch kommt ist es immer "Pflicht" 5-6 Flüge zu machen.

Gruß Heinz

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dbrehm
30.10.2009, 08:28
Guten Morgen,

ich habe mir gestern abend - aufgrund des Beitrages von Stephan Brehm - noch einmal Gedanken zum Propellerbau gemacht und mir überlegt, welche Faktoren für einen guten Propeller entscheidend sein könnten. Ich kam auf folgendes:

* Gewicht
bei einem Ministick ca. 0,1g

-> leicht mess- und daher steuerbar

* passende Stabilität
Durch die größere Fläche vor dem Propellerholm (in Laufrichtung gesehen - siehe Bild von hastf1b) soll die Steigung bei voll aufgezogenem Gummi durch das hohe Drehmoment etwas erhöht werden. Der Propeller soll sich sozusagen ein wenig aufbiegen bzw. an der Luft abstützen.

-> für mich nicht messbar - ich kann mich hier nur auf die Entwurfsvorgaben des Modellkonstrukteurs verlassen

* korrekte Steigung
Diese ist mit einem Zylinder und leicht errechnenbarem Winkel einfach einzuhalten, wenn man so wie ich davon ausgeht, daß für eine Luftschraube nicht aus irgendwelchen Gründen einen anderen als einen geometrisch korrekten Steigungsverlauf haben sollte.

-> die Steigung kann mit einer Lehre geprüft werden - also kann ich auch gegensteuren, wenn was nicht stimmt.

*Blattwölbung
die Blattwölbung ist zwar steuerbar (dicker Zylinder -> kleine Wölbung, kleiner Zylinder -> große Wölbung) aber für mich ist es schwer abzuschätzen, was besser ist. In der mir zur Verfügung stehenden Literatur wird gerne von einem Durchmesser von ca. 10 cm gesprochen, aber meist ging es dabei um größere Modelle, so daß ich nicht weiß, ob dieser Vorschlag auch für den Ministick geeignet ist.

Sollte ich etwas entscheidendes vergessen haben oder mit etwas falsch liegen, so bitte ich recht herzlich um weitere Tipps bzw. Anregungen.

Anbei ein Bild einer Steigungslehre, die ich mir im Januar schon zur Kontrolle des Luftschraubenblattes gebaut habe.

es grüßt Dieter

Gummimann
30.10.2009, 20:26
Hallo Dieter,

Du machst Dir schon wieder zuviele Gedanken. Du bist schuld, daß ich meine Saalflugkiste rausgekramt habe und mich mal wieder mit diesem Thema befasse.
Mein 1.TOM wiegt 0,8gr und flog schonmal, was allerdings über 10Jahre her ist.

Ich habe damals die Propellerblätter auf einer Getränkedose 0.33L mit Ø65mm gemacht(für größere Modelle Ø100mm). Unter einem Winkel von 16° habe ich die Balsablätter getrocknet. Wichtig ist, daß die Blätter schräg auf die Büchse gelegt werden und nicht senkrecht - somit bekommt der Propeller einen Drall. Das hast Du auf deiner Glasflasche also schon richtig gemacht.:)
Wichtig ist, daß beide Blätter gleich schwer sind.


Achte bitte auf den gleichen Anstellwinkel - bei den Drehzahlen fliegt Dir sonst ein Blatt weg.:D

hastf1b
01.11.2009, 22:40
Heute war mein Enkel bei uns. Natürlich wurden wieder einige Flüge gemacht. Ich habe versucht ein paar Bilder zu machen. Sind nicht so gut geworden muß noch mal üben.

Gruß Heinz

StephanB
02.11.2009, 01:18
So sieht's bei mir aus:
http://www.stephanb.rchomepage.com/STICK.WMV
Das war im Winter vor ein paar Jahren und der Holzofen bollerte vor sich hin, daher der unruhige Flug. So ein Holzofen macht ganz schön Turbulenzen.
:)
Grüße
Stephan

dbrehm
02.11.2009, 08:15
Hallo Dieter,

...Du bist schuld, daß ich meine Saalflugkiste rausgekramt habe und mich mal wieder mit diesem Thema befasse.

...Unter einem Winkel von 16° habe ich die Balsablätter getrocknet.

...Wichtig ist, daß beide Blätter gleich schwer sind. Achte bitte auf den gleichen Anstellwinkel - bei den Drehzahlen fliegt Dir sonst ein Blatt weg.:D

Hallo Gummimann,

die Schuld nehme ich gerne auf mich;)

hmmm...der Winkel von 16° stimmt aber nur für einen bestimmten Dosendurchmesser und eine bestimmte Steigung und kann nicht generell verwendet werden.

das habe ich bereits festgestellt - nicht das mir ein Blatt weggeflogen wäre, aber das Modell schlackert bei Unwucht seeehr leistungsmindernd.

Bilder zur Luftschraube folgen.

es grüßt herzlich Dieter

Gummimann
02.11.2009, 10:10
hmmm...der Winkel von 16° stimmt aber nur für einen bestimmten Dosendurchmesser und eine bestimmte Steigung und kann nicht generell verwendet werden.


Ich hatte dazugeschrieben, daß ich einen DosenØ von 65mm und 16° verwendet habe.

Wenn Du die beste LS haben möchtest solltest Du verschiedene LS mit unterschiedlichen DosenØ und Gradzahlen ausprobieren.

Ich kann übrigens den Anstellwinkel meiner Blätter verändern - nein keinen Verstellprop.

dbrehm
03.11.2009, 08:35
Guten Morgen an alle,

weiter geht es nun mit Resultaten. Für den Propellerholm habe ich ein Stück 1,5x1,5mm Balsaleiste rundgeschliffen und an den Enden zugespitzt wie bei einem Zahnstocher. Genau in der Mitte habe ich ein 0,3mm Loch gebohrt - das ist wirklich der kleinste Bohrer, den ich habe. Von einer ca. 0,3mm starken Gitarrenseite habe ich die Propellerwelle gebogen und mit Uhu-hart in den Holm geklebt. Die weiter oben gezeigt Steigungslehre war mir eine große Hilfe beim Ausrichten und verkleben der Propellerblätter - ich habe blödsinnigerweise CA verwendet, weil mir nichts gescheites zum Fixieren der Blätter während des Aushärtens des Klebers einfiel. Hätte ich mit Uhu-hart geklebt, wären mir durch Anlösen der Verklebung mit Aceton Korrekturen möglich gewesen. Nun denn, der Prop ist fertig - siehe Bild. Das Gewichtsziel mit 0,1 g habe ich knapp verfehlt.

Den Rumpf des Ministicks habe ich einteilig ausgeführt - es hat Spaß gemacht, die schön geschwungene Form aus dem Holz zu schleifen. Auch hier ist es extrem wichtig, leichtes Holz zu nehmen, um das Gewichtslimit nicht zu überschreiten. Meine Waage mißt auf 0,01g genau - für einen Ministick fast schon zu grob. Die Metallteile am Rumpf stammen wiederum von der besagten Gitarrenseite. Beachtenswert ist die zusätzliche Führung der Propellerwelle in Form eines kleinen Ringelschwänzchens. Das ist seeehr fummelig zu biegen...

Seitlich am Rumpf sieht man schon die Röhrchen, in welche die Pylone der Tragfläche eingesteckt werden. Die Röhrchen werden aus 12g Bespannpapier und Spannlack als Kleber um einen 1mm-Draht gerollt und noch feucht von der Form abgezogen. Nach der Trocknung erhält man sehr leichte und überraschend stabile Röhrchen.

soviel für heute,

es grüßt Dieter

hastf1b
03.11.2009, 09:34
Guten Morgen Dieter, das sieht ja alles hervorragend aus. Es macht großen Spass deinen Bericht zu verfolgen. Man ist immer gespannt wie es weitergegangen ist. Ein kleiner Tip zum verkleben der Propellerblätter. Es geht auch mit Spannlack oder verdünntem Weisleim. Hartkleber würde ich nicht empfehlen da er sehr stark nachspannt und die dünnen Lamellen der Propblätter verziehen würde. Hartkleber nur für die Verklebung des Proplagers und des Endhakens verwenden.
Man merkt richtig das es dir großen Spass macht das Modellchen zu bauen und nach allem was ich bisher gesehen habe wird es ein Erfolg werden. Weiterhin viel Spass beim bauen wünscht

Heinz

dbrehm
03.11.2009, 11:53
Heinz,

ich denke auch, daß Spannlack die bessere Wahl gewesen wäre - mit dem Prop bin ich nicht ganz zufrieden. Gestern abend habe ich noch einen Probelauf mit Deinem Gummi gemacht (siehe Bild in Deinem Beitrag weiter oben, ein Gummiring mit 2fachem Hakenabstand packt ohne Probleme 3000 Umdrehungen), um zu sehen, wie der Prop läuft. Die Blätter haben leider einen leicht unterschiedlichen Anstellwinkel, daher habe ich einen leicht unrunden Lauf. Wenn ich den Propellerholm leicht verdrehe, ist es weg. Leider dreht sich das Holz mit der Zeit wieder in die ursprüngliche Lage zurück. Eine Nabe, die eine Verstellung erlaubt wollte ich aus Gewichtsgründen nicht machen. Jetzt versuche ich es halt mal so wie es ist...

es grüßt herzlich Dieter

hastf1b
03.11.2009, 12:12
Dieter verdrehe mal den Holm bis es stimmt und fixiere mit etwas Sekundenkleber müßte dann so stehen bleiben und wiegt fast garnichts.

Gruß Heinz

hastf1b
03.11.2009, 12:35
Einen einfachen "Verstellprop" kannst du auch jetzt noch anbringen. Da dein Holm rund ist kannst du ihn rechts und links von der Welle durchtrennen und Papierröhrchen (wie bei der Flügelbefestigung) anbringen. Wenn der Blattschaft stramm ins Röhrchen passt reicht das zum Probelauf (evtl. sogar zum einfliegen) danach mit einem kleinen Klebepunkt sichern. Das ist dann geringfügig schwerer hat aber den Vorteil das man die Holme ohne Schablone flach ankleben und die Steigung dann anpassen kann.

Gruß Heinz

dbrehm
04.11.2009, 08:35
Guten Morgen allerseits,

auch gestern abend war ich nicht faul und habe an dem Minislick weitergebaut. Leider gibt es heute keine Bilder, da die Digicam außer Haus war....

Ich habe an der Bespannung der filigranen Fläche und der Leitwerke gearbeitet. Das verwendete Material war OSfilm, welches es bei Mike Woodhouse in GB zu kaufen gibt. Auf einer groß genugen Schneidunterlage habe ich vorsichtig die Folie abgerollt und mit einem weichen Pinsel glatt gepinselt bzw. gezogen. Da die Folie von irgendwo her elektrostatisch geladen ist, haftet sie recht gut. Aus 5x5mm Balsleisten habe ich mir schnell einen Rahmen gezimmert, welcher ringsum etwa 3 cm größer ist als meine Fläche.

Den Rahmen habe ich dann auf eine ausgebreitete alte Zeitung gelegt und mit Sprühkleber klebrig gemacht. Der Rahmen kommt dann mit der Klebeseite nach unten auf die faltenfrei ausgebreitete Folie und wird mit der Rasierklinge freigeschnitten. Das restliche Stück Folie wird wieder auf die Rolle gewickelt, wobei es sehr wichtig ist, zwischen dem Anfang und der Restwicklung auf der Rolle ein Stück Papier zu hinterlassen. Warum? Weil es sonst schier unmöglich ist, den Anfang wiederzufinden. Woher ich das weiß? Ja, woher wohl....

Wenn jetzt alles gut gegangen ist, dann haben wir ein Stück Folie glatt auf den Rahmen gespannt. Jetzt wird es ernst mit der Flügelbespannung. Der Flügel wird auch auf eine Zeitung gelegt und mit Spühkleber angehaucht. Nun den Flügel schnell von der Zeitung abheben und auf ein sauberes Baubrett legen. Der Flügel klebt sonst schnell an der Zeitung fest. Jetzt wird der Rahmen genommen und auf den Flügel aufgelegt. Jetzt kann man mit den Fingern die Folie bequem an Nasen- und Endleiste feststreichen. Nachdem der Kleber getrocknet ist kann man den Flügel mit der Rasierklinge freischneiden. Ich habe davon gehört, daß manche hierzu den Lötkolben verwenden, aber das erschien mir ein wenig zu grob für solch ein filigranes Gebilde.

HLW und SLW habe ich in gleicher Weise bespannt.

soviel war gestern.

es grüßt Dieter

Gummimann
04.11.2009, 09:41
Hallo Dieter,

zum Bespannen von Saalfliegern kann man auch einen Pritt Klebestift nehmen und das Gerippe vorsichtig dünn einstreichen - als Tipp für den nächsten Flieger.

Ulrich Burbat
04.11.2009, 14:22
Ich hatte nie weinen Saalflieger in der Hand!

Meine Infos zu Saalfliegern stammen aus der Zeit vor 40 Jahren. Damals war es mir schon unverständlich wie man mit Strohhalmen, Balsa, selbst gefertigtem Mikrofilm und Spucke in der Lage war solch grazile Gebilde zu basteln, die auch flogen. Die Gewichte waren höher (die Modelle auch größer).
Nachbarthema (http://www.rc-network.de/forum/showthread.php?t=87021)
Eine Waage mit 0,01 g auflösung ist zu grob:confused: Ich sollte lieber wieder zu den Schiffchen mit 900 g und 4000 g schauen.
Da hat Ein Nieser nicht so gravierende Folgen.

Ulli
Hab ie Beiträge trotzdem mit Interesse gelesen.

hastf1b
04.11.2009, 15:40
Hallo Ulli und alle die einmal ein Saalflugmodell in der Hand haben möchten. Hier eine Adresse wo man für kleines Geld einen Bausatz bestellen kann. http://www.opitec.de/opitec-web/articleNumber/102805/zz/cID/1257344720681/p/
Der große Vorteil, es ist alles im Baukasten enthalten sogar der fertige Propeller.

Gruß Heinz

Ulrich Burbat
04.11.2009, 16:44
Hallo Ulli und alle die einmal ein Saalflugmodell in der Hand haben möchten. Hier eine Adresse wo man für kleines Geld einen Bausatz bestellen kann. http://www.opitec.de/opitec-web/articleNumber/102805/zz/cID/1257344720681/p/
Der große Vorteil, es ist alles im Baukasten enthalten sogar der fertige Propeller.

Gruß Heinz
Danke für den Link. Das Modell hat was für sich.
- nicht so leicht
- niedriger Preis
ABER
- Mein Zimmer ist zu schmal
und ganz wichtig
- ich bin etwas älter als vorgesehen;)

Spass beiseite
Wenn ich Komponenten für mein Meterboot betrachte, müsste ich eigentlich meine über 45 Jahre alte Entscheidung "nie wieder Flugmodelle" noch mal überdenken.
> Rohling für Kielflosse 85 - 120 €
> Ruder inkl Achse 35-50 €
> selbt für den Preis des des nackten Mastrohres kann ich 2 Bausätze und Kleber bekommen

Im Moment will ich mich aber auf die vierte Regatta Regio Cup Nord RG65 vorbereiten.

Ulli

Von Fesselflug träumen ist schön, dieser Saalflug ist realistischer.

Die Schule in der Gemeinde hat ein Atrium, Die Schule von Krakow am See ebenfalls. in beiden gibt es junge Menschen un manche Lehrer haben Probleme mit Themen für Projektwochen. Vielleicht sollten die mal so was erfahren.

Ulrich Burbat
06.11.2009, 18:18
........Meine Waage mißt auf 0,01g genau - für einen Ministick fast schon zu grob.

Hallo,
passt zwar nicht ganz hier rein, trotzdem möchte ich hier fragen.
Hatte mir auch eine Digitalwaage zugelegt 500 g, 0,1 g Anzeige.
so etwa siet sie aus (http://cgi.ebay.de/FAKT-Digitalwaage-500-x-0-1g-Feinwaage-Taschenwaage-0-1_W0QQitemZ370253389267QQcmdZViewItemQQptZMess_Pr%C3%BCftechnik?hash=item5634d25dd3), war aber etwas teurer.

Nun meine Frage:
Gibt es bei den Billigwaagen eine Möglichkeit diese zu kalibrieren?
Ich hatte immer zu meiner Zufriedenheit damit gearbeitet, bis ich mal ein 500 g Gewicht rauf stellte und traurig bemerkte, dass mein Gewicht ca 30 g leichter ist. Ich hatte das 500g Gewicht mit Küchenwaage kontrolliert und war fast gut.

Schönes WE

Ulli

flieger-ralf
06.11.2009, 22:11
siehe Bedienungsanleitung.
Grüße
flieger-ralf

Ulrich Burbat
07.11.2009, 18:56
siehe Bedienungsanleitung.
Grüße
flieger-ralf
Wer lesen kann ist klar im Vorteil. Ich fand doch tatsächlich noch einen kleinen Zettel auf Deutsch und konnte alles verstehen. Nur nicht dass der Verkäufer schrieb:"Das Kalibriergewicht gehört nicht zum Lieferumfang und ist nicht lieferbar.
Das werde ich aber schon hinbekommen.

Danke noch mal und schönes We

Ulli
(man kann alt werden wie eine Kuh und....)

dbrehm
09.11.2009, 08:56
Hallo alle miteinander,

da meine liebe Frau am WE mit den Kindern etwas backen wollte, hatte ich unverhofft die Gelegenheit, so zwischendurch für einige Zeit dem Alltag zu entfliehen und die letzten Bauschritte an dem Minislick zu vollführen.

Als erstes habe ich an Flügel und HLW die Ohren hochgestellt. Dazu habe ich die Nasen- und Endleiste von unten soweit eingeschnitten, daß sich die Ohren ohne Kraftaufwand nach oben knicken lassen. Mit passenden Klötzchen unterlegt habe ich die Ohren an der Knickstelle mit dem bereits bekannten und verdünnten Uhu-Hart in der gewünschten Position fixiert. Dabei habe ich im Flügel auch gleich die richtigen Verzüge eingebaut: das in Flugrichtung gesehene linke Ohr hat einen um 2mm vergrößerten Anstellwinkel.

Bei dem Aufstellen der Ohren legt sich die Bespannung an der Knickstelle in Falten. Diese können mit einem feinen Pinsel und etwas Spucke wieder einigermaßen nachgespannt werden. Zuletzt wird der Rumpf zwischen zwei Leisten eingespannt, senkrecht ausgerichtet, das Höhen- und Seitenleitwerk an den Rumpf sowie die Pylone aus 1mm rundgeschliffenen Balsaleisten an die Fäche geklebt.

Wenig später, nachdem der Kleber ausgehärtet war, kam der Gang zur Waage: 440 mg. Das Ziel von 430mg habe ich also knapp verfehlt.

Zum Schluß noch ein Bildchen des Minislicks

es grüßt Dieter

PS. @Gummimann: wir sehen uns am 22.11!;)

Gummimann
09.11.2009, 10:23
Hallo Dieter,



da meine liebe Frau am WE mit den Kindern etwas backen wollte, hatte ich unverhofft die Gelegenheit, so zwischendurch für einige Zeit dem Alltag zu entfliehen

solche Momente sind schön und bringen ein Projekt voran.




PS. @Gummimann: wir sehen uns am 22.11!;)

Wohl oder übel muß ich jetzt nach Schorndorf kommen und die 2. Niederlage dieser Saison einstecken - bei so einem Modell habe ich keine Chance.

dbrehm
09.11.2009, 11:05
Lieber Gummimann,

freut mich sehr, daß Du kommst. Mein Minislick ist bisher aber im Gegensatz zu Deinen Modellen noch nie geflogen....wer weiß, vielleicht wird das Flugvergnügen ja sehr kurz.

es grüßt herzlich Dieter

hastf1b
09.11.2009, 14:33
Hallo, weis jemand wie ich Jiri Kalina erreichen kann? Ich habe unter dieser Adresse -Jiri Kalina <kalinaengines@seznam.cz> - zwei E-mails gesendet ( einmal deutsch, einmal englisch) und bis jetzt noch keine Antwort erhalten. Hat jemand eine abweichende oder neuere E-mail Adresse?

Gruß Heinz

StephanB
09.11.2009, 14:41
Heinz,
keine Kontaktadresse, aber hier: http://www.flitehook.net/ bekommst Du die Ministicks von Jiri Kalina. Auf "pricelist" klicken, dann auf Seite 12 "JKM-Models", Ant/Jan = Schachtel mit Material für 2 Modelle zu GBP 12,50. Besonders interessant: "Premade props" für GBP 2,50. Das sind die Props, die um Welten besser waren wie meine eigenen. Habe dort 2006 gekauft, keine Gewähr für Aktualität.
Grüße
Stephan

hastf1b
09.11.2009, 14:43
Hallo Dieter, ein sehr schönes Modell, hat ja einen mächtigen Prop. Ich wünsche dir viel Erfolg beim Wettbewerb. Wie hoch ist die Halle in Schorndorf normale Turnhalle? Wenn der Weg nicht so weit wäre würde ich auch gerne kommen.

Gruß Heinz

hastf1b
09.11.2009, 14:49
Stephan, danke für die Kontaktadresse.

Gruß Heinz

dbrehm
09.11.2009, 15:26
Hallo Heinz,

danke für die Blümchen, ich bin aufs äußerste gespannt, wie sich das Modellchen in der Luft verhält. Ich werde berichten. Für mich gilt: Dabei sein ist alles - es macht einfach Spaß, solche Modelle zu bauen und zu sehen, wie sie fliegen. Meine Devise ist immer zu versuchen, nicht letzter zu werden. Die Halle ist übrigens ca. 6m hoch. Start im liegen ist dann wohl angesagt:)

es grüßt Dieter

Gummimann
09.11.2009, 15:27
Wie hoch ist die Halle in Schorndorf normale Turnhalle?

Hallo Heinz,

ganz normale Turnhalle mit 6m Hallenhöhe.

dbrehm
12.11.2009, 16:51
Hallo liebe Saalflugfreunde,

ich habe da mal eine Frage, die sich mir stellte, als ich einen Plan für einen Ministick suchte. Da waren des öfteren Konstruktionen dabei, bei denen nicht nur die Fläche auf Pylonen hoch über dem Rumpf angeordnet war, sondern auch das HLW mit Pylonen tiefergelegt war.

Was bringt eigentlich diese Hoch- bzw Tiefstapelei? Bautechnisch wäre doch die direkte Montage auf dem Rumpf einfacher und auch leichter.

es grüßt Dieter

StephanB
12.11.2009, 16:59
Hallo Dieter,
der Grund für die Hochstapelei ist nach meinem Dafürhalten folgender:
Das Drehmoment des Gummis verwindet den Rumpf; zu Beginn mehr und mit Ablaufen des Gummis immer weniger. Die Streben des Pylons verdrehen sich dadurch gegeneinander und die Fäche verwindet sich passend zum aktuell anstehenden Gummidrehmoment. So wird vermieden, daß der Propeller in der Anfangsphase das Modell in eine Steilspirale treibt oder gar auf den Rücken dreht. Die Streben dienen quasi als wegverlängernder Hebel zur Übertragung der Verdrehung des Rumpfes auf den Flügel. Für die Tiefstapelei am HLW habe ich keinen Erklärungsansatz.
Grüße
Stephan

hastf1b
12.11.2009, 18:18
Hallo Dieter, ich sehe uns fehlt ein richtiger Saalflug-Experte. Versuche doch mal am Sonntag in Schorndorf einen Experten für die Mitarbeit hier bei RC-Network zu gewinnen. Zu deiner Frage kann ich auch nichts sagen, ich habe das zwar auch schon öfter gesehen mir aber weiter keine Gedanken gemacht. Evtl. ist es nur bei einer bestimmten Klasse üblich so zu bauen da ich es bei der Weltmeisterschaftsklasse (F1D) noch nicht gesehen habe. Frage am Sonntag mal ob jemand eine Erklärung hat und berichte darüber es ist auf jeden Fall interessant.

Gruß Heinz

Ulrich Burbat
15.11.2009, 15:29
Da bastelt auch jemand so ein Teil und hat vielöe Fotos gezeigt. in Russland (http://forum.rcdesign.ru/f80/thread161093.html#post1569489) Vielleicht kann Google übersetzen.

Ulli

dbrehm
18.11.2009, 08:28
Liebe Freiflugfreunde,

ich habe für mein neues Saalflugmodell noch ein wenig Zubehör gebastelt, welches ich hier noch gerne vorstellen möchte: Zum einen habe ich einen ausgedienten Schuhkarton als Garage für den Minislick umgebaut. Dazu habe ich ein Stück Schaumgummi eingeschlitzt und mit Kontaktkleber auf den Boden der Schachtel geklebt. Zum Aufbewahren wird das Modell einfach in den Schlitz geklemmt, Deckel drauf & fertig (ohne Bild).

Desweiteren habe ich einen Modellständer gebastelt, da man die leichten Modelle beim Wettbewerb schlecht einfach so rumliegen lassen kann. Zuletzt habe ich aus einer alten Hochstartseilwinde von Graupner (stammt noch aus meiner frühesten Jugend) eine Aufzugswinde für den Gummi gebaut. Dazu noch ein Gestell, damit ich ohne Helfer aufziehen kann.

So, nun bin ich für den Wettbewerb in Schorndorf am 22.11.2009 gerüstet.

es grüßt Dieter

Gummimann
18.11.2009, 12:12
Hallo Dieter,

da trau ich mich schon gar nicht mehr gegen Dich anzutreten:cry:

Ich glaub ich komm doch nicht nach Schorndorf - Du hast gewonnen.

dbrehm
18.11.2009, 12:25
lieber Gummimann,

da wär ich mir nicht so sicher, ich weiß ja nichtmal, ob der Minislick überhaupt ordentlich fliegt. Die kurzen Testflüge bei mir zu Hause waren aus Platzgründen kaum 3m weit und lassen kaum Rückschlüsse über die Dauerflugfähigkeiten zu...wir werden sehen.

es grüßt herzlich Dieter

PS. Drücken gilt nicht:D

hastf1b
21.11.2009, 11:06
Hallo Dieter, viel Spass und Erfolg morgen in Schorndorf.

wünscht Heinz

P.S. dem Gummimann natürlich auch.

Beni-LA
22.11.2009, 20:14
mich würde der folienfilm interessieren ob man den eventuell bei den shockflyern anwenden kann? kann mir ma jemand der sich mit dem zeug auskennt ne pn schreiben bitte

dbrehm
22.11.2009, 21:11
Hallo Beni-LA,

OSfilm ist für shockies zu empfindlich.

es grüßt Dieter

dbrehm
23.11.2009, 09:10
Hallo liebe Saalflugfreunde,

Der Minslick fliegt gar nicht so schlecht. Die Bestzeit lag bei 5 min 47 sec. Die anwesenden Spezialisten erreichen mit ihren deutlich besser gebauten und abgestimmten Modellen in der 6m hohen Halle Zeiten bis zu ca. 8min. Anbei noch zwei Bilder, eines vom Minislick kurz vor der Landung und eines von den Ministick-Modellen des Saalflugspezialisten R. Lotz.

Zum Einfliegen habe ich mich eng an die Vorgaben des Konstrukteurs gehalten. Was nicht ganz stimmt ist die Schwerpunktlage, was ich durch Ändern der EWD "kompensiert" habe. Aufbleien wollte ich nicht...

Ganz spannend ist das Flugbild bei voll aufgezogenem Antriebsstrang: der Minislick kreist relativ schnell und ob des hohen Drehmoments fast im Messerflug. Läßt das Drehmoment nach steigt er sehr zuverlässig an die Decke und bleibt dort einige Zeit, der nachfolgende Sinkflug dauert sehr lange und das Modell fliegt dabei sehr langsam. Für den Anfang bin ich recht zufrieden.

es grüßt Dieter

StephanB
24.11.2009, 00:26
Dieter,
gratuliere! Klasse Zeit.
Grüße
Stephan

Frankensteiner
27.11.2009, 05:03
Hallo,

leicht OT, aber evt. von Interesse.:
Graupners meines Wissens nach einziges Saalflugmodell "Kiebitz" aus den 60ern (NP 3,10 DM) wurde im übrigen gestern zu einem Wahnsinnspreis versteigert.
220513050061

Das Gleitflugmodell "Primaner" (NP 1,60 DM) und das Gummimotormodell "Quirl" (NP 2,85 DM) des selben Anbieters erreichten ähnliche Preise.:(

Ciao
Klaus

hastf1b
20.02.2010, 16:06
Vor ein paar Wochen hat mich das "Mini-Stick-Fieber" gepackt. Ich habe dann bei Jiri Kalina angefragt ob er mir zwei Bausätze vom Modell "Tom" liefern kann. Als ich nach zwei Mails und längerer Wartezeit nichts gehört habe bestellte ich bei Flite Hook die Bausätze "Jan und Ant". Als diese Bausätze zu mir auf dem Weg waren meldete sich auch Jiri Kalina also habe ich diese beiden auch noch bestellt. Nun stand ich plötzlich mit vier Bausätzen da. Ich habe sie dann nacheinander in kurzer Zeit gebaut. Die Bausätze die alle von Jiri Kalina stammen sind hervorragend vorbereitet. Die Rümpfe liegen fertig mit Proplager und Endhaken dem Bausatz bei. Ebenso ist die Luftschraube einbaufertig dabei. Auf dem ersten Bild sieht man drei mal "Tom" zwei aus Bausätzen einmal nach Plan gebaut sowie den "Jan" in ihrer Garage (Schuhkarton). Die Gewichte betragen zwischen 0,6 bis 0,8 Gramm.
Als ich soweit war kam mir die Idee ein "Vollbalsa" Mini-Stick zu bauen. Da ich noch einige hauchdünne Lamellen Saalflugbalsa von Micro-X hatte ging ich ans Werk. (Nebenbei bemerkt diese Lamellen sind für gerollte Rohrrümpfe der F1D-Klasse gedacht und man kann sie auch nur dafür gebrauchen.) Da die "Brettchen" nur eine Breite von 28 mm haben mußte ich erst einmal zwei Brettchen aneinanderkleben um die Flächentiefe für ein Mini-Stick zu erreichen. Gleich das erste "Vollbalsamodell" hat mich mit seinem Gewicht überrascht es wiegt 0,8 Gramm, Abmessungen wie beim Modell "Tom" (Bild 2), also nicht mehr als ein "koventionell" aufgebautes Mini-Stick. Mittlerweile habe ich drei dieser Modelle gebaut (Bild 5) das leichteste wiegt 0,65 Gramm. Näher auf den Bau der Modelle einzugehen lohnt sich kaum da man das zu verwendende Balsa in Amerika oder England bestellen müßte und das wird wohl ganz schön teuer werden. Die Flugleistungen sind (in meinem Wohnzimmer) alle gleich gut.

Gruß Heinz

dbrehm
22.02.2010, 08:09
Hallo Heinz,

schöne Sache, deine Ministicks, schön gebaut....da kannst Du ja richtig schöne Formationsflugübungen machen. Ich hätte nicht gedacht, daß "Vollholz" so leicht sein kann.

Da Du Dich gerade intensiv mit Saalflug beschäftigst, hättest Du nicht Lust, ein aktuelles F1M-L zu bauen und im Oktober zur DMM nach Dillingen/Saar zu fahren. Ich werde auch dort sein.

es grüßt herzlich Dieter

hastf1b
22.02.2010, 09:43
Hallo Dieter, wie ich schon geschrieben habe war ich auch überrascht das die Gewichte mit den normal aufgebauten vergleichbar sind. Das Saalflugbalsa von Micro-X ist aber auch Spitze.
F1M-L könnte ich schon bauen aber es braucht mehr Platz als die Ministicks und bei mir platzt wirklich alles aus den Nähten. Wie ich an anderer Stelle geschrieben habe baue ich zunächst ein F1Q. Mal sehen evtl. baue ich dann anschließend ein F1M-L. Wirst Du das Modell von Alfred Klinck aus TS 1/2009 bauen? Ob ich dann nach Dillingen komme kann ich jetzt noch nicht sagen.

Schöne Grüße Heinz

dbrehm
22.02.2010, 10:51
Hallo Heinz,

Das Klinck-Modell habe ich bereits parallel zu meinem Ministick für den Herbstwettbewerb 2009 in Schorndorf gebaut. Meine Bestzeit lag bei 8:37, das war inspirierend. Ich baue noch ein zweites Modell und gehe damit auf die DMM nach Dillingen um noch mehr Saalflugerfahrung zu sammeln. Wenn es so läuft, wie ich mir es vorstelle, dann versuche ich mich im kommenden Winter an einem F1M.

es grüßt herzlich Dieter

g.muellner
22.02.2010, 11:02
Heinz, mit wieviel Umdrehungen wird bei deinen neuen Modellen der Gummistrang aufgezogen, bzw. wie geschiet das, wird außerhalb des Modellls gespannt und dann eingehängt?
Gerhard

hastf1b
22.02.2010, 11:13
Hallo Gerhard, meinst du jetzt Saalflugmodelle oder zielt deine Frage mehr auf das Sternchen ab? Das müßte ich vorab wissen dann kann ich gezielter antworten.

Gruß Heinz

g.muellner
22.02.2010, 11:15
Heinz, ich meine die Saalflugmodelle.
Gruß Gerhard

hastf1b
22.02.2010, 11:23
O.K. einen kleinen Moment ich mache ein paar Bilder dazu.

Gruß Heinz

hastf1b
22.02.2010, 12:33
Hallo Gerhard, auf Bild 1 sieht man eine Aufziehwinde mit einer 1:5 er Übersetzung. Eine Winde ist besser als mit der Hand aufzudrehen da die Luftschraube doch stark leidet. Diese Winden gibt es bei verschiedenen Anbietern ich glaube auch bei Opitec. Auf Bild 2 habe ich mir einen Standfuß aus Bleiplatten gemacht damit ich alleine aufziehen kann. Es geht auch mit einer Schraubzwinge aber nicht am Wohnzimmertisch sonst gibt es Ärger mit der Hausfrau.:) Bild 3 zeigt den Gummistrag der vorne in die Luftschraube eingehangen wird und das hintere Ende in die Aufziehwinde. Nun hält man das Modell mit Daumen und Zeigefinger am Rumpf gut fest und dehnt den Gummi auf das 2-3 fache aus. Dann mit dem Aufziehen beginnen und bei der Hälfte der Umdrehungen die man erreichen will wieder langsam zur Winde zurückkehren (Bild 4).
Ich habe bisher nur 400-500 Umdrehungen aufgezogen da ich nur in meinem Wohnzimmer fliege. Diese Umdrehungen reichen aus um 2-3 Minuten zu fliegen mit vielen Deckenberührungen. In der Anleitung zum Ministick "Tom" steht das bis zu 1500 Umdrehungen aufgezogen werden können.

Gruß Heinz

g.muellner
22.02.2010, 14:12
Heinz,
vielen Dank für die bebilderte Erklärung, perfekt präsentiert!
Gruß Gerhard

hastf1b
07.03.2010, 13:29
Vor ein paar Wochen habe ich mir bei FLITE HOOK einige Saalflug Bausätze bestellt unter anderem auch den Bausatz "Junior" von IKARA. Das Modell ist sehr einfach zu bauen ich habe den Aufbau noch weiter vereinfacht indem direkt auf der Bespannung aufgebaut wird und somit das bespannen der doch recht leichten Teile entfällt. Es werden im volgenden kleinen Baubericht noch einige Hilfen erklärt die den Zusammenbau des Modells erleichtern. Ich möchte hiermit allen Mut machen die schon immer mal ein Saalflugmodell bauen wollten, mit diesem Modell wird das auf Anhieb sehr gut gelingen.
In der hübschen Bauschachtel (Bild 2) sind alle Teile die zum bauen benötigt werden in ausreichender Menge vorhanden. Der Motorrumpf ist fertig vormontiert mit Luftschraubenlager und Gummiendhaken. Die Luftschraube ist auch fertig (Plastikteil) außerdem Bespannpapier in zwei verschiedenen Farben. Der komplette Bausatz kostet ganze 3,00 Euro. Klebstoff ist nicht enthalten hier eignet sich verdünnter Weißleim oder Spannlack der etwas eingedickt ist.

Hier ein kleiner Baubericht:

Bauplan

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Man beginnt mit dem aufheften des Bauplans auf das Baubrett. Hierzu reicht ein 6-8 mm Balsabrett. Ich mache mir immer eine Fotokopie das Plans da oft Knickstellen vorhanden sind und man dann eine glatte Bauzeichnung hat außerdem bleibt der Originalplan erhalten. Bevor es losgeht muß noch eine kleine Änderung vorgenommen werden, das SLW muß spiegelverkehrt aufgezeichnet werden weil die Bespanng nur auf der linken Seite (in Flugrichtung gesehen) aufgebracht wird.

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Jetzt wird die Bespannung mit Übermaß aufgeheftet. Die Unterkante der Bespannung des SLW schon auf Endmaß schneiden wie auf dem Bild zu sehen.

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Nun werden die Nasen- und Endleisten aufgeklebt. Mit dem Klebestift wird 3-4 mal über die Leiste gestrichen und dann an ihren Platz auf die Bespannung aufgedrückt. Da das Bespannpapier sehr dünn ist sieht man die Bauzeichnung gut durchscheinen. Die Leisten können "freihand" aufgeklebt werden oder man sticht ein paar Stecknadel zur Hilfe ein oder nimmt eine Hilfsleiste. Wichtig ist das die Leisten und auch die anderen Bauteile immer gut auf die Bespannug aufgedrückt werden damit eine gute Verklebung erreicht wird. Nützlich ist die Bereitstellung von kleinen Gewichten wie Münzen oder Schraubenmuttern zum beschweren der Leisten damit sie gerade auf dem Baubrett aufliegen.

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Nachdem Nasen- und Endleiste aufgeklebt sind werden die "Rippen" eingesetzt es sind ja keine Rippen im herkömmlichen Sinn sondern flache Leisten. Eine Leiste nehmen wieder mit Klebestift bestreichen und an der Nasenleiste ansetzen, gut andrücken und hinten an der Endleiste mit der Rasierklinge abstechen. In dieser Weise alle Rippen von Tragfläche und HLW einkleben. Achtung noch nicht miteinander verkleben der Grund ergibt sich aus einem der nächsten Bauschritte. Die beiden Schenkel des SLW länger lassen wie auf dem Bild zu sehen ist es erleichtert den späteren Zusammenbau.

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Nun werden alle Stoßstellen mit einem kleine Leimtröpfchen verklebt. Achtung bei der Tragfläche nur an den mit einem schwarzen Punkt markierten Stellen Leim angeben. Auch das ergibt sich aus einem der nächsten Bauschritte.

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Nachdem alles gut getrocknet ist die überstehenden Teile bündig mit der Rasierklinge abstechen. Dann die Bauteile aus der Bespannung herausschneiden. Beim SLW unten eine Hilfsleiste ankleben damit die Bespannung nicht einfällt und zum besseren zusammenbauen. Sieht doch schon sehr schön aus. Oder?

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Nun werden an den mit einem roten Punkt markierten Stellen keine Einschnitte in Nasen- und Endleiste gemacht. Parallel zur Ripoe leicht anritzen dann die Rasierkkinge einen knappen Millimeter danebeben schräg anstetzen und einen kleinen "Keil" herausschneiden. Das ist eigentlich die größte Schwierigkeit die zu meistern ist mit ein wenig Übung gelingt das aber auch. Wenn es nicht so gut gelingt hält die Bespannung trotzdem alles zusammen. Jetzt erkennt man auch weshalb an diesen Knickstellen kein Leim angegeben wurde.

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Nun wird die Schränkung der linken Fläche gemacht. Neben der Mittelrippe gut beschweren dann die Nasenleiste nach oben biegen bis es deutlich "knack" macht. Dann wieder nach unten drücken und am Ohr mit 3 mm unterlegen.( Bei allen Knickstellen so vorgehen, also immer etwas mehr hochbiegen als benötigt wird dann wieder runter drücken damit keine Spannungen entstehen.) Nun die Knickstelle neben der Mittelrippe mit Kleber bestreichen.

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Während der Leim trocknet werden zwei Streifen Balsa von 30 mm Breite zum unterbauen der Ohren angefertigt. Die Ohren wie beschrieben hochklappen und auf die Stützen absenken. Die Nasenleiste des linken Ohres muß auf der Stütze aufliegen. Dann die Knickstellen verleimen und etwas beschweren damit beim trocknen die vorgegebenen Einstellungen erhalten bleiben da der Kleber immer etwas "zieht".

419176

Während der Kleber trocknet fertigen wir die beiden Tragflächenstützen. Dazu ein Gebilde herstellen das auf dem nächsten Bild zu sehen ist. Hierzu ist kariertes Papier sehr hilfreich da man die Teile schön rechtwinklig ausrichten kann. Oben und unten zwei Reststückchen 1x1 mm Leiste nehmen darauf eine 1,5x1,5 Leiste ankleben. Nach dem trocknen die 1x1 Leisten neben den Flächenstreben abstechen und die Streben dann auf Endmaß schneiden sodas die kleinen "Auflagenblöckchen" 1,5 mm von oben angeklebt sind damit haben wir eine Auflage zum späteren verkleben der Tragfläche.

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So sehen die Stützen fertig aus.

419182

Das nächste Bild zeigt die Montage von HLW und SLW. Das HLW wird 6 mm rechts hängend auf dem Leitwerksträger aufgeklebt. Das SLW wird senkrecht mit dem vorderen Schenkel rechts am Leitwerksträger angeklebt und mit dem hinteren Schenkel mit gut 3 mm Versatz am HLW angeklebt. Nun sieht man auch weshalb die Schenkel so lang bemessen sind sie erleichtern das Ausrichten und Ankleben des SLW.

419183

Das nächste Bild zeigt die Tragfläche mit den angeklebten Flächenstüzen. Diese werden um 6 mm nach rechts versetzt angeklebt sodas die linke Tragfläche größer wird. Noch zu sehen HLW und SLW mit den noch nicht abgetrennten "Hilfsschenkeln".

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Das fertige Modell. Wie ich meine sehr hübsch. Es wiegt 2,5 Gramm.

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Ich hatte zuerst das Modell in gelb gebaut aber die Bauschritte nicht im Bild festgehalten. Deshalb habe ich noch eine blaue Version gebaut um es zu dokumentieren. Die beiden Bespannungen lagen dem Bausatz bei.

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Nun gibt es eigentlich keinen Grund mehr nicht doch ein Saalflugmodell zu bauen.:)

Schöne Grüße Heinz

dbrehm
08.03.2010, 11:45
Hallo Heinz,

wie man es von Dir kennt: seeehr saubere Arbeit. Wie eng kurven Deine Saalflieger denn? War Gummi mit im Baukasten enthalten?

es grüßt herzlich Dieter

hastf1b
08.03.2010, 12:19
Hallo Dieter, irgendwas vergißt man immer. Natürlich ist Gummi dabei ausreichend für zwei Stränge (Motore). Da der Gummi nie ganz aufgezogen wird kann er sehr lange benutzt werden. Der Junior ist ja etwas größer als ein Mini-Stick und auch etwas schwerer dadurch wird sehr schnell die Zimmerdecke erreicht. Die Kurve ist aber eng genug das man in einem Wohnzimmer fliegen kann. Das Modell ist so robust das ich mir vorstellen kann das man es an einem windstillen Sommerabend auch draußen fliegen kann. In meinem Baubericht hatte ich noch vergessen zu erwähnen das obwohl die Bespannung an der Tragflächenunterseite ist keine Verschlechterung in der Flugleistung zu erkennen ist.
Noch ein Hinweis die Bestellung bei FLITE HOOK ist sehr einfach. Ich habe schon zwei mal etwas bestellt und das Geld in Euro per Brief gesendet. Wenn man eine Bestellung aufgibt bekommt man eine Mail zurück in der angegeben wird wieviel man schicken soll. Um eine "glatte" Summe zu erreichen kann man einen Bausatz mehr oder weniger bestellen. Die Leute dort sind sehr freundlich und hilfsbereit.

Gruß Heinz

hastf1b
16.03.2010, 22:58
Habe ein Saalflugmodell gebaut das man komplett in seine Einzelteile zerlegen kann und dadurch in einer kleinen Schachtel transportieren kann. Das Modell hat 190 mm Spannweite und wiegt 1,8 Gramm trotz der vielen Besfestigungsrundhölzchen die aus herunter geschliffenen Zahnstochern hergestellt sind (1,5 mm). Bild 1 zeigt die Einzelteile. Bild 2+3 das zumammengefügte Modell. Bild 4 die Einzelteile im Schuber. Bild 5 Schuber mit Einzelteilen und grauer Umkarton. Die Abmessungen des Kartons sind 165 x 85 x 30 mm. Das Modell ist ein Prototyp um zu sehen wie man es machen kann das nächste wird etwas filigraner und evtl. auch leichter werden. Manchmal sieht man ja Räumlichkeiten die für Saalflug geeignet sind hat aber kein Modell dabei jetzt hat man immer etwas dabei da es fast in die Manteltasche passt.:)
( Auf den Bildern fehlt der Gummistrang der aber noch genügend Platz in der Schachtel hat.)

Gruß Heinz

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dbrehm
19.03.2010, 08:38
Hallo Heinz,

gefällt mir sehr, Dein Saalflieger in der XXL-Zigarettenschachtel. Sehr feines Handwerk und eine gute Idee.

es grüßt herzlich Dieter

hastf1b
21.03.2010, 22:17
So, der Prototyp hat sich gelohnt. Das Nachfolgemodell gefällt mir schon besser. Das Modell entspricht in der Größe der Ministick Klasse. Das Gewicht beträgt 0,82 Gramm. Die Schachtel hat auch noch "abgenommen" die Maße sind 150 x 72 x 20 mm. Das Modellchen macht sehr schöne Flüge im Wohnzimmer und steht in der Leistung kaum hinter den anderen Ministicks zurück. Wenn gewünscht kann ich einen kleinen Baubericht mit einigen Tipps schreiben.

Gruß Heinz

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Willi_S.
22.03.2010, 10:44
Hallo Heinz.

Ja, der kleine Zimmerflieger gefällt mir auch gut! Eine Frage hätte ich noch dazu: aus welchem Material biegst du die Propellerlagerung?

Bei größeren und "schwereren" Modellen (z.B. Cloud Tramp) habe ich das der Einstellbarkeit wegen auch so gemacht, allerdings aus relativ hartem Messingblech. Dies dürfte wohl für ein Zimmerflugmodell etwas schwer werden.

Außerdem kann man den Propeller abnehmen! Wie hast du das gelöst? Diese Möglichkeit kenne ich bisher nur bei Propellerlagerungen aus Stahldraht gebogen.

Gruß
Willi

hastf1b
22.03.2010, 11:48
Hallo Willi, die Lager die man auf meinen Bildern sieht sind teilweise fertig gekauft oder aus Bausätzen entnommen. Früher habe ich aber meine Lager auch selbst hergestellt. Normalerweise reicht eine einseitige Lagerung (Bild 2). Wenn man den Seitenzug einstellen möchte ist ein Lager mit zweifacher Lagerung besser. Gut herzustellen ist das Lager auf dem ersten Bild oben in der Mitte. Dabei läßt sich die Luftschraube entfernen. Die Lager auf meinen Bildern sehen so aus wie das letzte Lager unten rechts auf Bild 1. Als Material ist Duraluminium gut geeignet 0,4 bis 0,5 mm stark, das läßt sich mit der Laubsäge und einem feinen Blatt gut aussägen. Es sind ja noch verschiedene Lager auf den Abbildungen zu sehen. Ich hoffe du kommst damit weiter sonst gerne noch mal nachfragen.

Gruß Heinz

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hastf1b
22.03.2010, 22:07
Hallo Willi, das mit dem Duraluminium ist nicht richtig. Lieber eine Qualität nehmen die sich biegen läßt. Duraluminium bricht sehr schnell an den Biegestellen. Ich habe hier eine Quelle gefunden wo man diese Lager beziehen kann, habe aber dort bisher noch nichts bestellt. Hier der Link http://www.samsmodels.com/site/catindexpage.html
Es gibt noch viele Sachen auf dieser Seite für Saalflugmodelle.

Gruß Heinz

g.muellner
23.03.2010, 08:43
Heinz, danke für den Hinweis auf die mir noch unbekannte Quelle. Ich habe hier bei Peck ähnliches gefunden:http://www.a2zcorp.us/store/SearchDisplay.asp?Cguid={AE0C53BE-3615-4E74-AB90-42DDC1F846D0} Falls der link nicht direkt funktioniert :unter dem Stichwort rubber wird man am Ende der Seite fündig. Übrigens danke für Deine tollen Berichte!
Gerhard

Willi_S.
23.03.2010, 09:05
Hallo Heinz.

Vielen Dank für die Abbildungen, die haben mir schon sehr weitergeholfen. Ich kannte bisher nur die Version aus Stahldraht.
Das mit dem Dural habe ich mir schon fast gedacht. Ich habe in irgendeinem Forum oder Heft gelesen, daß man das Blech von Deckeln von (Alu-) Getränkedosen nehmen kann.

'SAMS MODELS' aus England kenne ich. Per Versand habe ich da auch noch nicht bezogen, allerdings auf Ausstellungen in England schon bei denen eingekauft. Für Freifluginteressierte gibt es dort viele schöne Sachen!

Ich bin nur "Teilzeitfreiflieger", mein "Schwerpunkt" ist der Fesselflug. Beim Freiflug interessiere ich mich für die Indoor-Scale-Klassen (Pistachio, Peanut, Open-scale (elektrisch)) und im Freien lasse ich meist elektrisch angetriebene oder mit kleinen Verbrennern angetriebene Zweckmodelle fliegen (z. B. EBENEZER, Cloud Tramp Elektrisch, eigene Kreationen).

Gruß
Willi

Gast_8026
24.03.2010, 17:37
Hallo Heinz,
ein Baubericht von deinem "Zigarettenschaltelministick" mit Tipps wäre Klasse!!!!
Auf so kleine Freiflieger "stehe ich".

Gruß

Thomas

Ulrich Burbat
25.03.2010, 08:05
....... Ich habe in irgendeinem Forum oder Heft gelesen, daß man das Blech von Deckeln von (Alu-) Getränkedosen nehmen kann........

Hast Du schon mal die Stabilität des Verschlussdeckels der 1,4 MB Disketten getestet? (die liegen meist nur noch unbenutzt rum)

Die darin verbaute Feder nehme ich um ganz kleine "Häkelhaken" zum Schnüre fädeln zu basteln.

Ulli

hastf1b
25.03.2010, 18:16
ein Baubericht von deinem "Zigarettenschaltelministick" mit Tipps wäre Klasse!!!!


Im folgenden werde ich hauptsächlich auf die Besonderheiten eingehen da der Bau von Ministicks in den vorangegangenen Beiträgen ja schon beschrieben wurde.
Gebaut wird wieder auf der Bespannung wie beim "Junior" beschrieben. Hier gleich der erste Tipp, die Tragfläche wird flach und in einem Stück gebaut. Bild 1 zeigt die Bauteile nachdem sie aus der Bespannung geschnitten sind und schon mit den angeklebten Papierröhrchen. HLW und SLW sind somit fertig. Da ich nicht weis ob die Herstellung von Papierröhrchen bekannt ist werde ich es kurz beschreiben. Ich nehme dicken Tapetenkleister zur Herstellung da er nicht am Kern "anbacken" kann. Der Kern um den gewickelt wird richtet sich nach dem Durchmesser der Rundhölzchen. Man schneidet einen Streifen dünnes Bespannpapier hierbei auf die Faserrichtung achten, auf Bild 2 durch Doppelpfeil angedeutet. Nun das Papier mit dem Finger mit Tapetenkleister einstreichen und um den Kern wickeln 3 bis 4 Lagen reichen dann das Papier abschneiden und weiter aufrollen. Noch ein paar mal über eine gerade Unterlage rollen und trocknen lassen. Die durchgetrockneten Papierröhrchen lassen sich mit Rasierklinge oder Cutmesser auf dem Kern in gewünschter Länge abtrennen.
Nun je zwei Papierröhrchen auf die beiden Rundhölzer aufschieben und in der Mitte 4 mm frei lassen. Dann die Röhrchen an Nasen- und Endleiste ankleben wie auf Bild 1 zu sehen. Achtung das linke vordere Röhrchen noch nicht an die Nasenleiste der linken Fläche ankleben. Wenn der Leim gut getrocknet ist werden die Rundhölzchen seitlich herausgeschoben. Erst jetzt wird die Fläche in der Mitte mit Rasierklinge oder Cutmesser mit dem Lineal in ihre beiden Hälften auseinander geschnitten. Nun wird unter die Nasenleiste der linken Fläche an der Wurzel ein Stückchen 1mm Balsaleiste angeklebt. Dadurch erhält die gesammte linke Fläche 1mm mehr Anstellung. Nun wieder die beiden Flächenhälften zusammen stecken und das noch fehlende vordere Röhrchen ankleben.
Nun fertigen wir die "Kuhhörner". Dazu eine V-Form Schablone zeichnen wie auf Bild 3 zu sehen. Ein Rundholz in der Mitte einkerben und knicken auf die Schablone legen und mit Stecknadeln fixieren. Die Stecknadeln nicht entfernen da wir ja zwei "Kuhhörner" brauchen damit sie die gleiche V-Form haben. (Hier mal etwas grundsätzliches das "Material" immer mit Übermaß ablängen es erleichtert das rechtwinklige zusammenkleben. Erst nachdem alles gut getrocknet ist auf Endmaß bringen.) Nun an die "Kuhhörner" die "Füsschen" ankleben (auch wieder mit Übermaß). Nach gutem durchtrocken ein Papierstreifchen über die Füsschen und Kuhhörner ziehen dabei die Faserrichtung so wählen wie der Doppelpfeil in Bild 4 anzeigt. Für diese Arbeiten ist Hartkleber sehr gut geeignet. Nachdem alles gut durchgetrocknet ist die Flächenverbinder auf Endmaß bringen Bild 5. Das vordere Füsschen wird 5 mm hoch das hintere 2 mm. Das Hölzchen zum aufstecken des SLW ist aus Balsa. Ich glaube das alles weitere aus den Bildern in Beitrag 92 hervorgeht sonst wie immer bitte "nachhaken".

Gruß Heinz

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Bild 1
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Bild 2
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Bild 3
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Bild 4
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Bild 5

Gast_8026
26.03.2010, 17:26
Hallo Heinz,
riesigen Dank für deine tollen Berichte und den hervorragenden Fotos!!
Da gibt es nun wirklich keine Gründe mehr, ein Saalflugmodell nicht zu bauen.
Hoffentlich bekomme ich das mit meinen Wurstelfingern so einigermaßen hin.
Ich hatte mir mal den Flieger von Opitek gebaut. Der flog zwar klasse, aber meiner wog ein vielfaches dessen, was er hätte wiegen sollen.
Aber nach deinen Berichten sollte das jetzt besser klappen.

Vielen Dank also nochmal

Thomas

hastf1b
26.03.2010, 18:15
Hallo Thomas, meist resultiert das hohe Gewicht aus zu viel Leim, Kleber. Ich würde zu verdünntem Weißleim raten so ungefähr 1:1. Die Bauweise direkt auf der Bespannung ermöglicht es ja erst nach dem "bauen" zu verkleben so kann man nur soviel Leim angeben wie benötigt wird. Eine dünne Kieferleiste anspitzen oder einen Zahnstocher verlängern hilft dabei kleinste Leimmengen an die Verbindungsstellen zu geben.

Ich möchte nochmals mein Angebot erneuern jedem der mir seine Adresse sendet und 0,70 € Porto, 3-4 Bogen Saalflugpapier zu senden.

Gruß Heinz

Gast_8026
27.03.2010, 10:50
eine prima Idee.
Adresse habe ich via E-Mail geschickt.
Dann kann es ja losgehen :)

schöne Grüße

Thomas

g.muellner
03.04.2010, 16:16
hallo Heinz,
angeregt von Deinen Berichten habe ich bei FliteHook mehrere ministick Modelle bezogen, die ich erfolgreich im Wohnzimmer fliege. Ich kann nur bestätigen, daß der Versand bei FliteHook sehr rasch und zuvorkommend passiert ( sehr nette Leute, very british )! Da ich auch einen kleine Rasenfläche hinterm Haus benutzen kann, möchte ich einmal den Kolibri von Ikara probieren. Leider antwortet vo Ikara niemand, daher meine Frage, ob Du Erfahrung mit diesem Modell hast und eine Bezugsquelle außer den USA kennst?
mit Grüßen,
Gerhard

hastf1b
03.04.2010, 17:22
Hallo Gerhard, der Kolibri gefällt mir auch sehr gut. Bei meiner letzten Bestellung bei FliteHook habe ich vergessen nachzufragen ob dieses Modell auch geliefert werden kann. Frage doch mal da an. (Pauline freut sich) Beim googlen habe ich noch eine Adresse in Spanien gefunden. http://www.jpaeromodels.com/en/quiensomos.php

Schöne Ostergrüße Heinz

dbrehm
06.04.2010, 08:51
Hallo liebe Ministick-Fans,

hier ein Link (http://www.hippocketaeronautics.com/hpa_forum/index.php/topic,3614.0.html)zum Bau eines Minislicks von Alan Cohen persönlich.

es grüßt Dieter

hastf1b
18.04.2010, 15:25
Mein erstes Carbon-Fliegerle ist fertig. Spannweite 180 mm Gewicht 1,2 Gramm.
Ich habe Material verwendet das noch in meinem Bestand vorhanden war. Die Umrandungen von Tragfläche, Höhen- und Seitenleitwerk bestehen aus 0,2 x 0,8 mm Carbon. Die Rippen bestehen aus zwei mal 0,2 x 0,8 mm Carbon mit einer Zwischenlage von 0,8 mm Balsa. Die Carbon Stripps stehen vorne und hinten etwas über damit die Umrandung dazwichen passt. HLW und SLW sind einfache Ringe wobei das HLW beim aufkleben auf den Leitwerksträger in Form bebracht wird. Die Tragflächenstützen und der Leitwerksträger bestehen aus 1,0 mm Rundkohle. HLW und SLW sind mit der gekreuselten Folie bespannt die Tragfläche mit der glatten leichten Folie. Zum verstellen von Anstellwinkel und Kurve habe ich zwei Aderendhülsen genommen. Das Gewicht läßt sich sicherlich noch reduzieren wenn man Papierröhrchen verwendet und den Leitwerksträger aus Balsa macht. Ich habe schon ein wenig gegooglet und habe 0,5 und 0,8 mm Rundkohle gefunden. Als Kleber wurde nur sehr sparsam Sekundenkleber verwendet. Das Modell fliegt sehr zufriedenstellend.

Gruß Heinz

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Gummimann
19.04.2010, 11:10
Hallo Heinz,

da fehlt jetzt nur noch ein richtiger Kohlepropeller:D

Und als Rumpf ein Kohlerohr aus dem HLW-Bau.

Alternativ wäre noch schwarze Farbe genannt.

hastf1b
25.04.2010, 18:04
Auf "Hight-Tech" folgt Low-Tech. Ich habe nochmal mein erstes Saalflugmodell nachgebaut das ich 1957/58 gebaut habe. Es ist das P1 Modell von Günter Maibaum, der Plan ist hier zu sehen in Beitrag # 18. Es war schwierig geeignete Strohhalme zu bekommen. Früher waren in einer Packung alle Durchmesser zu finden, heute haben die Halme fast alle den gleichen Durchmesser. Es werden 3 verschiedene Durchmesser benötigt Rumpf, Leitwerksträger und die Flächenbefestigung die man zum trimmen verschieben kann. Das Modell ist mit hauchdünnem Crom-Nickel Draht verspannt auf Bild 3 gut zu sehen. Das Modell ist nach Plan gebaut mit einer kleinen Änderung, statt der Lagerperle aus Glas habe ich eine Teflonscheibe benutzt.
Spannweite 350 mm, Gewicht 1,2 Gramm.

Gruß Heinz

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dbrehm
26.04.2010, 07:47
Hallo Heinz,

wie ich mit Freude sehe, ist Deine Saalflugbegeisterung gerade recht groß. Hast Du eigentlich die Möglichkeit, regelmäßig in einer Halle zu fliegen? So ein Modellpark braucht doch ordentlich Bewegung.

es grüßt herzlich Dieter

hastf1b
26.04.2010, 10:09
Hallo Dieter, nach dem P1 habe ich mir selbst gesagt , so nun reichts aber, es ist ja auch ein schöner Abschluß da es mein erstes Saalflugmodell war. Ich kann mich erinnern das trotz unzureichender Materialien das Modell damals schöne Flüge zeigte.
Es macht einfach sehr viel Spass diese Modellchen zu bauen. Mittlerweile haben sich 6 Schuhkartons mit jeweils 2-3 Modellen angesammelt was sich bei meinen geringen Platzverhältnissen noch gut bewältigen läßt.
Eine Halle habe ich noch nicht wenn ich nach meinem "Handicap" wieder einsatzfähig bin werde ich in meiner örtlichen Turnhalle mal um ein paar Termine nachfragen.
Im Anhang ist noch mal der Plan mit mehr Informationen und die Herstellung der Luftschraube zu sehen falls jemand das Modell bauen möchte.

Gruß Heinz

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Gast_8026
26.04.2010, 17:08
Hallo Heinz,
vielen Dank für den Plan. - Wunderbar -
Auch der Plan für die Luftschraube ist hervorragend.
Jedenfalls für mich, da ich noch nicht so viele Infos über Saalflug habe.

Mit fröhlichen Grüßen

Thomas

StephanB
26.04.2010, 19:12
Eine Halle habe ich noch nicht wenn ich nach meinem "Handicap" wieder einsatzfähig bin werde ich in meiner örtlichen Turnhalle mal um ein paar Termine nachfragen.


Hi,
meine Erfahrungen mit einem Ministick in einer Halle waren ernüchternd. Die Flugzeiten waren nicht länger wie im Wohnzimmer. Es gab immer irgendwelche Turbulenzen und Luftströmungen, die das kleine Modell am Erklimmen grösserer Höhen gehindert haben. Aber ich drücke auf jeden Fall fest die Daumen.
Grüße
Stephan

dbrehm
28.04.2010, 07:52
Stephan,

Heizung/Lüftung aus und wenn dann die Kollegen aus der RC-Zunft ihren Kaffee trinken (den Du natürlich mitbringen mußt;)), kannst Du nach einigen Minuten durch ein ruhiges Luftmeer fliegen. Dann klappt es auch mit den längeren Flugzeiten.

es grüßt Dieter

hastf1b
28.04.2010, 10:27
Als wir vor vielen,vielen Jahren noch in der großen Dortmunder-Westfalenhalle fliegen durften (meist wenn umgebaut wurde Radrennbahn u.s.w.) wurden während der Durchgänge alle Türen geschlossen bis auf eine Tür für "Notfälle". Dort stand ein Posten der Nachzügler erst nach dem Durchgang die Türe wieder öffnete.
In einer Turnhalle geht es nur dann wenn nicht gleichzeitig andere Aktivitäten stattfinden wie Ballspiele u.s.w. Man muß sich da nach den Möglichkeiten richten und dem Hallenwart mal zeigen das die Modelle keinen Schaden anrichten können ich denke dann sollte das schon gelingen.

Gruß Heinz

Gast_8026
29.04.2010, 17:02
Hallölle,
ich hätte da nochmal eine Frage (nicht nur) zu dem Plan von dem P1-Modell.
Auf vielen alten Plänen haben die Saalflugmodelle eine Verspannung.
Bei den modernen Fliegern ist aber nie eine Verspannung vorgesehen.
Aus welchem Grund wurde früher verspannt? Und, wenn ich heute nach einem alten Plan baue (mit "modernen" Material und Klebstoffen), muss dann auch noch verspannt werden??

mit fröhlichen Grüßen

Thomas

M.a.x.
29.04.2010, 19:52
Hallo Thomas

Verspannen ist keine Zeiterscheinung,
sondern eine Frage der Wettbewerbsklasse.
Einsteiger und einfachere Klassen sind robuster gebaut
und ohne Verspannung, z.b. TH oder Ministick.
Die Königsklasse F1D ist verspannt.
Die Klassenregeln sagen, was erlaubt ist.
Es gibt noch viele verschiedene Klassen.
Weiter verbreitet sind vermutlich die robusteren unverspannten Modelle.

gruß Markus

hastf1b
30.04.2010, 09:50
Hier mal die Bestimmungen zum nachlesen. http://www.modellflug-im-daec.de/bemod/bemod_index.htm
Unter Teil 433 nachschauen.


Gruß Heinz

Gast_8026
30.04.2010, 16:17
Hallo Markus,
vielen Dank für diese Info.
Das war mir so noch nicht klar - aber es ist nachvollziehbar.

Hallo Heinz,
Danke für den Link - da hab ich einiges zu lesen.

Letztendlich werde ich aber sicherlich bei den kleineren, robusteren Modellen, wie eben dem Ministick (und ähnlichen) bleiben.
Bei größeren Modellen wüsste ich auch nicht, wo fliegen lassen.
Oder kennt jemand zufällig einen, welcher hier in Frankfurt/M fliegt?

mit fröhlichen grüßen

Thomas

flieger-ralf
03.05.2010, 22:32
Hallo Hastf1b,
Danke für die Veröffentlichung des Plans von G. Maibaum. Mit eben diesem Modell bin ich 1968 Landesjugendmeister in der Dortmunder Westfalenhalle geworden. Ein Modell ist auf der Zwischendecke mit den Scheinwerfern gelandet und wir haben es wieder herunter geholt.
Günter Maibaum hat u.a. auch mir geholfen, die Steigung der Luftschraube zu ändern,
Luftschraubenblatt mit der Zunge angefeuchtet und verdreht, festgehalten bis zur Trocknung, dann die andere Hälfte des Propellers. Ich war platt, als das Modell bis unter die Hallendecke stieg und auch langsam wieder herunter kam.
Wir hatten damals im Düsseldorfer Aeroclub e.V. in der Kronprinzenstraße mit ca. 10 Mitgliedern mehr als 20 Modelle gebaut, fast in Serie.
Grüße
flieger-ralf

hastf1b
04.05.2010, 10:31
Hallo flieger-ralf, hast du noch deine damals erreichte Zeit im Kopf. Oder gar eine Ergebnisliste? Wäre mal interessant. Wer waren deine Mitstreiter?

Gruß Heinz

hastf1b
18.06.2010, 11:05
Hallo, etwas für Saalflug Einsteiger. Bei "1-2-3" werden zwei TH-Saalflugmodelle mit Zubehör angeboten. Allerdings nur für Leute im Großraum München da Selbstabholung.

Gruß Heinz

afterben
02.08.2010, 14:17
Hallo alle zusammen;

es tut mir jetzt schon leid das ich tausende von Foren-regeln breche.
Ich bin neu auf RC-Network und habe seit gut einer Woche den festen Wunsch ein Saalflugmodell für unser Wohnzimmer zu bauen. Ich bin zwar erst 16.....aber es sollte klappen.(Dachte ich am Anfang, jetzt bin ich am verzweifeln)

Habe mir auch schon Materialien wie: Kondensatorpapier, Gummi der Firma ka auf jeden fall Amerikanischen und Balsa in verschiedenen Stärken besorgt.
Die ersten Modelle habe ich mit 3mm Deprontragflächen und selbst "geschmorten" Propeller gemacht. Zum Prop.: Ich schneide die Blätter aus dem 0.6mm Balsa aus wärme ein Eisenrohr auf, feuchte die Blätter auf einer Seite an und lege sie mit ca. 15° auf das heiße Eisenrohr und drücke diese dann vorsichtig an. Es zischt kurz...dan sind sie fertig.
Bei diesen Modellen (3 Stück) hatte ich keinen wirklichen Erfolg. Sie wurden durch die Luft gewirbelt oder glitten mit Hilfe des Motors ab.
Als Nächstes kamen die Versuche in Richtung Ministick und Co. Ich sah im Internet auf Ikara die Zimmerflieger Butterfly und Penny Plane oder so. Ich lehnte meine Konstruktionen stark an das Aussehen und an die Verhältnisse von Tragflächen-Höhenruder Ohren etc., doch auch das brachte keine wirkliche Verbesserung.

Das letzte Modell hatte eine Spannweite von 18cm eine Länge von 19cm und der Durchmesser des Prop`s war bei 15cm. Ich versuchte verschiedenste Gummilängen aus und auch einfach oder doppelt (Gummi hat eine breite von rund 3mm). Beides ohne Erfolg auch obwohl ich den Drall des Prop´s mihilfe des Höhenruders versucht habe auszugleichen. So da ist bis jetzt geschehen. Ich hoffe ihr könnt mir weiterhelfen und seid nicht böse das ich jetzt gerade gegen viele Foren-regeln verstoßen habe.

lg Afterben

Gast_30958
02.08.2010, 18:25
Hallo afterben,

habe mein erstes Saalflugmodell nach eigenen Entwürfen auch mit ca. 16 Jahren gebaut, aber aus Strohhalmen bespannt mit leichtem Bespannpapier; das Ding flog mehrere Runden sofort ohne Probleme im Wohnzimmer. Ich hatte damals aber schon viel Erfahrung im Bau von Freiflugmodellen. Am besten wäre ein Foto von Deinem Modell, dann kann man sehen, wo Verbesserungen notwendig wären.

Gruß aus dem Rheinland

Motorski

afterben
02.08.2010, 20:07
Dazu müsste ich wissen wie man Fotos hochlädt. Das kriege ich sicher noch Heute hin =)

lg Afterben

afterben
02.08.2010, 20:25
So jz sollte es gehen!

der mit dem längeren Rumpf ist die letzte Version. Hir habe ich mir einiges von Ikara abgeschaut (verdrehbares Höhenleitwerk/Seitenleitwerk). Doch auch diese Version hat nicht wirklich funktioniert. Die anderen beiden waren Vorgänger(einer der Beiden war der der 2 Runden Abglit).
Zur Erfahrung. Eigentlich Fliegen ich und mein Vater F3k (Salonit/X-Ray Micro), ich komme also eher von der Carbon "Seite" habe aber in meiner Kindheit Vollbalsamodelle wie Standard A1 mit meinem Vater gebaut.
Hoffe auf viele gute Ratschläge und mehr.....habe jz gerade auch aus 2mm Balsa das Profil für den Nächsten gemacht da alle Vorgänger ohne Profil waren. Ich hoffe das ich dadurch die Geschwindigkeit reduzieren kann und so vielleicht ans Ziel komme =).

lg Afterben

Gast_30958
02.08.2010, 20:51
Hallo afterben,

der linke Flieger mit dem größtem Höhenleitwerk müßte eigentlich fliegen (2tes Foto), vielleicht ist der Motorsturz zu klein, die Luftschraubenblätter können ruhig eine größere Steigung und Durchmesser vertragen. Der Schwerpunkt sollte mindestens bei 50 Prozent der Flügeltiefe liegen oder etwas weiter hinten zur Endleiste verlagern.
Jetzt weiß ich nicht wie die Modelle zur Zeit fliegen; etwas Beschreibung wäre gut.
Bei Rechtskurve würde ich den rechten Flügel etwas anstellen, bei Linkskurve umgekehrt.
Die meisten Saalfleger fliegen eine Linkskurve bei rechtsdrehender Luftschraube (von hinten aus gesehen).

Probieren geht über Studieren

Motorski

afterben
02.08.2010, 21:07
So,

Motorsturz??? Wie Wo Was und Wann =)

Das war wen ich mich nicht irre eh die Version die die gute "Abgleit/Abflugzeit" hatte.
Größere Steigung? auch hir ist mir nicht ganz klar was du meinst=) sorry.

Also das erste Foto war die letzte Version hir war ich mir zumindest wärend der Bauzeit noch sicher das was "gehen" müsste. Er machte immer wieder Loopings was auf eine Übermotoriesierung hinweisen müsste (wenn ich mich nicht irre) oder flog in Richtung Boden mit Drehungen um die eigene Achse im Uhrzeigersinn (von Hinten gesehen). Die ersten beiden hatten noch ein Seitenruder das ich schon beim kleben so ausgerichtet hatte das Automatisch eine Linkskurve herauskäme, der letzte hatte dies nicht mehr =).
Nun noch zum Gummi. Mir kam vor bei dem mit den guten Abgleitzeiten passte es einfach nicht (er stieg nicht). Wenn ich den Gummi doppelt genommen habe ca. 15cm flog er senkrecht und dann nach unten und mit dem Einfachen ca gleiche Länge glit er nur ab. Heute am Vormittag haben mein Vater und ich probiert den Gummi zu teilen so das ich ihn doppelt nehmen könnte und so vielleicht ein Mittelding finden würde .

=) lg Afterben

M.a.x.
02.08.2010, 21:17
Hallo Afterben

Die Materialquerschnitte kannst du veringern.
Damit senkst du das Gewicht .
Zum "Gummi teilen" brauchst du eine Gummischneide Maschine.
Schau mal beim Kirchert in der Linzerstrasse vorbei.
Die wissen noch, was Saalflug ist.

gruß markus

Ps.: nicht aufgeben, das wird schon.;)

afterben
02.08.2010, 21:22
Ok,

Also habe ich fast alles schon gemacht =) den Kirchert kenn ich eh. Dort habe ich ja die Materialien alle her. Nur wegen der Gummischneidemaschiene habe ich nicht gefragt =)
Du kommst auch aus Wien? Vielleicht kann man sich ja mal treffen =). Vielleicht findet sich ja eine Gruppe.....dann können wir ja den Schwöble "paroli" bieten =)

lg Afterben

Gast_30958
02.08.2010, 21:28
Wenn der senkrecht fliegt, oder Loopings dreht, dann hat er zu wenig "Motorsturz";
Motorsturz bedeutet, dass die Drehachse der Luftschraube gegenüber der Rumpfachse um einen kleinen Winkel zur Rumpfunterseite nach unten geneigt ist. Vorausgesetzt der Schwerpunkt stimmt.

Motorski

afterben
02.08.2010, 21:34
Ok, sowas in der Art haben wir Heute eh auch Probiert nur gleich auch mit einer Neigung nach rechts(in Flugrichtung).
Wie kann ich den ca. herausfinden wie lang der Gummi sein sollte???
Wenn es nicht zuviel verlangt ist...Postet mal das was ihr so im "Hangar" habt?

lg Afterben

Gast_30958
02.08.2010, 22:13
Man kann den Gummiring auf etwa 1,5 Länge des Abstandes zwischen den Aufhänge-punkten zuschneiden, so dass er unverdrillt durchhängt. Dann bekommt man einen "weicheren" Motor mit einer längeren Laufzeit. Beim Aufdrehen sollte der Gummi gestreckt werden, und immer schmieren.

Motorski

M.a.x.
02.08.2010, 22:15
Hallo

Ich bin aus OÖ.
Vermutlich wird er keine Gummischneidemaschine im Sortiment haben.
Vermute aber weiter, das er Privat eine besitzt, und dir bei höflicher
Nachfrage etwas schneidet.
Beigefügt eine einfache Skize über den Motorsturz. Etwas schwieriger darzustellen ist die Steigung.
Auf deinem Bild steht die Blatspitze senkrecht zur Propellerachse.
Verdrehe das ganze Propellerblat soweit, das es bei der halben Spannweite
etwa 45° zur Propellerachse steht.

Gruß Markus

M.a.x.
02.08.2010, 22:21
Sorry, das wahr die falsche Skize.
hier die richtige

markus

afterben
02.08.2010, 22:28
@Motorski
Ok und mit was schmierst du den Gummi....? Danke einmal für die schnelle Antwort und die nützlichen Info`s.....Ich werde morgen weiterbauen und deine Tipps miteinbeziehen =) lg Afterben

@M.a.x.

Danke für die Tolle Skizze....werde das Morgen bei dem nächsten Flieger miteinbeziehen...=) Das mit dem Prop....wenn du du genau hinschaust siehst du es vielleicht aber ich habe eigentlich eh ca. den Stab wo die Blätter dran kommen so eingeschnitten das es ca. 45° sind...doch durch die Wölbung des Prop`s hebt sich das anscheinend auf ?????

Was ich allerdings immer noch nicht weis ist wie groß der Durchmesser des Prop`s im vergleich zur Spannweite sein muss...habe ich das bei meinen Prototypen ca. richtig gemacht???

lg Afterben

M.a.x.
02.08.2010, 22:40
hallo

An der Blattwurzel sind 45°zuwenig.
Die solltest du etwa in der Hälfte des Blattes haben.
Die Grösse des Propellers ist schon ok.

gruß Markus

Gast_30958
02.08.2010, 22:40
Zum schmieren keine Mineralöle verwenden, besser z.B. Rizinusöl (Apotheke), Handcreme oder Silikonöl, vorsicht mit den Augen. Den Gummi sollte man 2-3 Tage vor dem Fliegen einige Male stark strecken ("brechen"). Der Propellerdurchmesser kann schon so bleiben, oder etwas größer bauen, etwa 2/3 der Flügelspannweite, die Blätter am besten in eine Rohrnabe hineinstecken, dann kann man mit der Steigung etwas experimentieren. In diesem Forum gibt es dazu einige Zeichnungen.

Motorski

afterben
02.08.2010, 22:41
Ok,
Danke nochmal =) ich werde Morgen so um 12 herum wieder Berichten...hoffentlich mit mehr erfolg =) bis morgen also!!!

lg Afterben

M.a.x.
03.08.2010, 08:55
Hallo Afterben

ich habe dir ein Mail geschickt, da sind für dich sicher interessante Sachen dabei

gruß Markus

afterben
03.08.2010, 13:31
Danke für die Materialien,
habe es aber erst jetzt gesehen. Das heute gebaute Modell (mit Profil Vorne/Hinten) funktionierte auch nicht.....=(. Ich werde jetzt am Nachmittag einmal eines nach "Plan" bauen..mal schaun wie das klappt. Ich dachte da an etwas Ministick ähnliches oder diese "Mostique". Werde dann am Abend wieder berichten =).

lg Afterben

afterben
03.08.2010, 16:43
Habe jetzt mit den neuen Info`s von Markus ein weiteres Modell gebaut =).

Im Anhang findet ihr 3 Bilder, hier habe ich gleich deine relativ gute Steigung eingebaut auch die Ohren und die linke Tragflächenhälfte (in Flugrichtung) ist länger. Gewicht ohne Gummi lag bei ca. 2 Gramm. Doch auch hier hatte ich wieder keinen ersichtlichen Erfolg =). Ich weis nur leider nicht mehr warum? Ich hoffe es gibt eine Lösung für mein "Problem" ^^ freue mich auf jeden fall wieder über VIEL feedback.

euer afterben

Gast_30958
03.08.2010, 19:27
Hallo afterben,

das sieht schon nicht schlecht aus, bis auf das fehlende Seitenleitwerk. Damit man eine Diagnose erstellen kann, fehen noch einge Infos:

-Welches Flugverhalten zeigt das Modell zur Zeit
-Lage des Schwerpunktes
-Einstellwinkeldifferenz
-Einstellwinkel des Tragflügels
-Angaben zum Gummistrang, wie groß, wie viele Fäden, Fadenquerschnitt

Gruß

Motorski

M.a.x.
03.08.2010, 19:28
Grüß Dich

Dein Baueifer ist ja riesig. Nimm dir aber bitte die Zeit, und lese die Unterlagen vom Saalfluglehrgang ordentlich durch. Es erhöht deine Chance,
zum Erfolg zu kommen. Ich selbst habe immer nur TH-Modelle
(Turnhallen-Modelle)gebaut, diese haben 35cm Spannweite.Für Ministick
habe ich keine Unterlagen
Zu deinem modell. Ich sehe kein Seitenleitwerk.
Der linke Flügel ist länger, allso für Linkskreis gerichtet.
ABER - das Höhenleitwerk ist für Rechtskreis gekippt, das wiederspricht sich.
Mein Vorschlag,wenn dir 35cm Spannweite zu groß ist, nimm den Plan
aus meinen Unterlagen und skalier in auf 75%. Dann erhältst du 26cm
Spannweite.
Oder du holst dir von www.thermiksense.de unter Tips den Plan des Modell
Babsi von Thomas Merkt. Schau dir beide Pläne gut an, und entscheide
dich für einen, aber bitte nicht die Pläne miteinander vermischen. Dazu fehlt dir noch die theoretische Grundlage.

Auf jeden Fall,nimm dir Zeit und lese die Beschreibung ordentlich durch

Gruß Markus

afterben
03.08.2010, 20:00
Also,

@Motorski: Das Model flog entweder in links Rollen zu Boden oder Wippte hin und her oder stürzte gar ab. Der Schwerpunkt war 1-1,5 cm von der Mitte nach hinten. Einstellwinkeldifferenz.....sorry habe ich vergessen/Einstellwinkel auch vergessen.
Gummi war ein Einfacher mit Schlaufe hinten/vorne und ein Doppelter mit ca. der selben Länge (leicht durchhängend also ich schätze so 15cm max.=)

@M.a.x.: Mach ich alles was das lesen betrifft morgen. Ja ich denke 35cm ist zu groß auch wenn wir in einem Altbau wohnen wo die Raumhöhe 3,50 Meter misst.
Ich habe hir absichtlich kein Seitenleitwerk gebaut da ich es so auch bei einigen Modellen der Klasse Ministick gesehen habe...doch wenn ich mir die Flugleistung und das Verhalten in der Luft vor Augen halte so würde ein Seitenleitwerk mehr Stabilität an der Längsachse bieten=)
Das mit dem Kippen war nach dem vielen rumprobieren erst so gebogen...vorher war es natürlich in die andere Richtung gebogen. Ich werde Morgen mir alles nocheinmal ansehen und dann entscheiden. Heute werde ich falls noch Info`s kommen leider nicht mehr antworten können.....aber Morgen melde ich mich nach erneutem Bau wieder. Und ja mein Baueifer ist trotz der vielen "mäßigen" Ergebnisse sehr hoch=).

Eine Frage an beide wie kann ich mein Modell langsamer machen so das ich mit dem einfachen 3mm Gummi genügend Power zusammen kriege und war das Abfluggewicht von 2,5 Gramm mit Gummi ok(bei dieser Version habe ich versucht so wenig Kleber und so Dünn wie möglich zu bauen).

lg und wieder einmal danke an die Antworten, Afterben

M.a.x.
03.08.2010, 22:05
Grüß Dich

das schaut noch sehr robust gebaut aus.
Wenn du den Plan auf der ersten Seite dieses Threads
(Post3) betrachtest, siehst du einen Holmquerschnitt von
1*1 mm.
Je mehr Gewicht, desto mehr Gummileistung benötigst du.
Schneide mit einer Rasierklinge,dann funktioniert das wunderbar
mit dünneren Leisten. Bei deinem Bautempo vermute ich, das du
Sekundenkleber verwendest .Der bringt unerwünschtes Gewicht.:cry:
Je kleiner die Modelle sind, umso mehr musst du mit dem Gewicht
geizen .
Schau dir die Bilder in diesen Thread an, dann siehst du, das diese
viel Dünnere Querschnitte haben.

Gruß markus

afterben
03.08.2010, 22:44
Hallo,

Erwischt =) ja ich klebe mit Seku aber beim letzten Modell habe ich darauf geachtet so wenig wie möglich zu verwenden also kein vermuffen und so....
Ja die habe ich schon gesehen...denke wohl ,dass ich den Flieger in deinem Bericht morgen anfangen werde. Bin aber wahrscheinlich nach einer halben Stunde fertig *Scherz. Ich würde mich sehr über Bilder von deinen Modellen freuen und bitte sag einmal bescheid wen du mal nach Wien kommst und "zufällig" deine Modelle und viele Tipps im Gepäck hast =).

lg Afterben

Austrian
04.08.2010, 10:05
Hallo afterbern,
Zum Thema Gummi: ich habe noch Tan2 mit 1x1,5mm - von dem kannst Du eine ganze Menge kriegen, es ist nur ein riesiger "Knoten" aus dem ich mit vertretbarem Aufwand keine 30g-Stränge für F1B mehr machen kann. 2-5g Stücke lassen sich aber problemlos heraus"schneiden".
Sag Bescheid! (per Post oder persönlich in Bad Vöslau abzuholen).

afterben
04.08.2010, 13:34
Wahnsinn das wäre super.....=) Fliegst du nur F1B oder auch was Saalflugmäßiges?

@Markus: Habe heute jetzt den TH Flieger fertig...wahr in ca 2,5 Stunden Flugbereit =).
Er fliegt fast Perfekt ich bin überglücklich. Kann ich vielleicht deine Tel. Nummer haben dann könnte ich dir schnell ein paar Fragen stellen.... ich habe einen super Tarif...also? wenn es dir nichts ausmacht schreib mir einfach =).

@Austrian fals du ja auch Saalflugmäßig was machst...vielleicht kann man sich ja mal treffen =).

an ALLE wie immer danke euer Afterben!!!

afterben
04.08.2010, 16:07
Hallo alle zusammen,
Habe jetzt meine ersten Zeiten: Mit einfachem Gummi max. 10sek.
Mit Zweifachem um die 30sek.
Ich bin sehr überzeugt das mit diesem Modell bei besserer Umgebung (Halle...) höhere Zeiten erreicht werden können. Ich werde so schnell wie möglich Fotos machen und ein Flugvideo auf Vimeo wird es auch geben=) damit ihr wisst was der derzeitige Stand ist =)
in diesem Sinne....

lg Afterben

afterben
04.08.2010, 16:23
So jetzt gibt es wieder etwas für`s kritische Auge =)

Das ist die runterskalierte Version des TH Fliegers.

Spw.: ca. 26cm
Län: ca. 30cm
Prop: 21cm
Gewicht(ohne Gummi): 2,5 Gramm
(mit Gummi): 3-3,5 Gramm
Zu den Gewichtsangaben. Habe bis jetzt nur eine wage die bis 1 Gramm runter geht. Das heist die angaben sind nicht 100% genau sondern eher 60%.
Den Link zum Video werde ich noch posten bis dahin sagt mir was ihr davon haltet =).

lg Afterben

PS: er sah am Anfang noch nicht so aus habe das Foto nach 1 Stunde intensivstem Fliegen gemacht=)!!!

M.a.x.
04.08.2010, 18:41
grüß dich afterben

Super , endlich ein erfolgserlebnis.
Aber Verbesserungspotential ist noch vorhanden.
Setz dich mit Austrian in verbindung wegen dem Gummi.
Du kanst dich auch mit mir in verbindung setzen,
meine Tel.Nr. hast du ja. Du must nur ordentlich lesen ;)
Steht in dem Pdf mit dem Titel TH.- Nachtrag

Gruß Markus

afterben
05.08.2010, 11:45
Hallo,
Hir nun der Link zm Video: http://vimeo.com/13903374 hoffe es hilft ...?
Bitte wieder um Vorschläge und CO =)

lg Afterben

Gast_30958
07.08.2010, 14:43
Schönen Tag,

und ein schönes Video; der Flieger fliegt endlich. Mit einem besseren Propeller wird er noch länger fliegen.
Während der Erntezeit kann man auf die Felder ziehen und dort brauchbare Strohhalme suchen. Aus guten Strohhalmen lassen sich leistungsfähige Saal-Flieger bauen.

Gruß

Motorski

afterben
08.08.2010, 23:41
Hi,
danke für den Tipp, aber ich denke, dass im 7ten kein Stroh wächst =).
Ich habe jetzt eine kleine Baupause (seit Vorgestern) doch die legt sich so wie ich das sehe schnell. Morgen bekomme ich das 1mm Balsa dann geht es wieder fleißig an`s bauen. Und Fotos gibt es dann auch wieder.
Die Flugzeiten liegen mit dem etwas längeren Gummi bei rund 1 min +/-.

bis bald Afterben

hastf1b
16.08.2010, 10:42
Habe noch mal was gebastelt. Da ich es unter verschwundene Modelle gepostet habe hier ein Link.

http://www.rc-network.de/forum/showpost.php?p=1942357&postcount=1792

Gruß Heinz

afterben
20.08.2010, 23:37
Ja,
find ich super ,dass du es postest =). Sehr schön und das mit der Schrift merkt man nicht (finde ich). Ich habe in den letzten Tagen wieder fleißig gebaut. Fotos von den Besten werden sicher kommen....! Fahre noch nach London und wollte fragen ob man da was für Saalflug bekommt was man brauchen könnte.....Pläne, Material....? Einfach melden wen JA.

lg Afterben

hastf1b
26.10.2010, 21:23
Ich habe für ganz kleines Geld das abgebildete Aufziehgerät erstanden. Es ist ursprünglich zum aufziehen der käuflichen Plastikflieger gedacht. Man sieht es an dem roten Plastikdrehteil neben dem Zählwerk. Mit sehr wenig Aufwand kann eine Aufziehöse für unsere Zecke angebracht werden. (Siehe Bild) Das Gerät liegt sehr gut in der Hand und läßt sich über den schwarzen Knopf einschalten. Der Motor läuft nur solange man den Knopf gedrückt hält. Die Umdrehungen werden am Zählwerk angezeigt das über den roten Knopf auf Null zurück gestellt werden kann. Da es ja für die "dicken" Stränge der Plastikflieger gedacht ist reicht die Kraft für unsere Saalflugmodelle allemal aus.

Gruß Heinz

546827

546828

Willi_S.
27.10.2010, 08:11
Hallo.

Ich habe so ein "Aufziehteil" auch, aber ich war bisher nicht zufrieden damit. Nichtmal für ein Peanut-Gummi entwickelt es zum Ende hin genügend Kraft. Nach meiner Meinung liegt es an den nur 2 Trockenbatterien der Größe AA zur Stromversorgung. Benutzt du diese originale Stromversorgung auch oder hast du etwas modifiziert? Ich habe mich bisher nicht getraut mehr "Saft" anzulegen. Es würde sich ja eigentlich 1 LiPo-Zelle anbieten.

Gruß
Willi

hastf1b
27.10.2010, 09:19
Hallo Willi, ich habe das Gerät erst ein paar Tage und noch nicht im "harten" Wettbewerb eingesetzt. Als Stromquelle sind die AA 1,5 V Batterien eingelegt. Wie stark ist denn der Strang (Qeurschnitt) für dein Peanut Modell? Ich bin davon ausgegangen das die Stränge der Modelle für die das Gerät gedacht ist ja viel stärker sind. Es ist möglich da ja "auf Zug" gearbeitet wird die Leistung nicht ausreicht. Wie gesagt ich habe es noch nicht getestet und einfach vorausgesetzt. Nun werde ich aber mal ein paar Tests machen und noch mal berichten.

Gruß Heinz

hastf1b
27.10.2010, 17:06
Ich habe gerade mal einen "dicken" Strang getestet. 1 x 1,4 mm, 250 mm lang. Auf diesen Strang konnte ich 2500 Umdrehungen klaglos aufziehen.

Gruß Heinz

hastf1b
25.12.2010, 15:01
Bei einem meiner "Streifzüge" fand ich das folgende Angebot. In der Palette der Fertigmodelle hat ein Saalflugmodell noch gefehlt.:)

Gruß Heinz

Ministick - $230 plus shipping
limited to 250 examples
At less than 1 gram this rubber powered model is the lightest ready to fly model aircraft that is available anywhere. Model is built from hand select balsa and covered in an ultralight mylar material. The propeller is custom molded for this application and also made from select high quality balsa. Hand made aluminum nose bearing with Teflon washers allows for every bit of energy to be transferred to the prop for maximum efficiency This model is limited to 250 examples and arrives fully built and flight tested. An average flight can last as long as several minutes in a larger room.
Not for the heavy handed the Ministick model is a very delicate work of art and care must be taken when flying. At this weight the model cannot hurt itself and can easily run strait into walls and other obstacles without harm due to its low mass. With proper handling this model can last for decades and beyond.
Model is wound by hand and then flown in any indoor space. Truly a work of art you will not be disappointed with its flight characteristics, a real treat to watch and to show off. Your Ministick will come in a shipping box that can double as a hanger when not in use. Also included are 2 spare motors and a display stand. Motors will also be supplied for free for as long as you own the model (limit 3 per year) Comes with a comprehensive instruction and sheet and is covered by the limited warranty.

582217

Stezi
25.12.2010, 23:15
ich dachte immer f3k-flieger wären teuer...;)

hastf1b
03.01.2011, 15:43
Da in letzter Zeit einiges Interesse an den „Schacheltfliegern“ bekundet wurde habe ich noch einmal ein Modell gebaut und es weiter vereinfacht. Als Basis dient der Junior Bausatz von IKARA zu bestellen bei Ikara oder Flitehook. Im Bausatz sind alle zum bauen notwendigen Teile enthalten (Bild 1) zusätzlich wird nur noch ein Stück Alurohr 2,5/2,1 mm, ein paar Zahnstocher und ein Streifchen 1 mm mittelhartes Balsa benötigt (Bild 2). Die Herstellung von Papierröhrchen entfällt da zur Flächenbefestigung Aluröhrchen dienen. Zwei 20 mm Röhrchen ablängen und in der Mitte mit der Dreikantfeile knapp über die Hälfte einfeilen und dann vorsichtig in die entsprechende V-Form biegen (Bild 3). Wenn keine Dreikantfeile vorhanden ist reicht auch ein dickeres Sägeblatt einer Eisen- oder Pucksäge.Die im Bausatz enthaltenen Papierröhrchen werden zur Befestigung von Leitwerksträger und Höhenleitwerk verwendet (auf Bild 4 zu sehen). Der weitere Aufbau wurde in den vorangegangenen Beiträgen ja schon mehrmals beschrieben.
(P.S. Schade das die Bilder nur noch "Briefmarkengröße" haben und extra angeklickt werden müssen evtl. läßt sich da noch etwas verbessern.)

Gruß Heinz

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allemachado
16.01.2011, 16:08
Hallo, ich bin neu hier im Forum, wie viel freien Flug insbesondere die Kleinen.
Dieses Modell ist sehr ähnlich wie die P-25
Sorry für einige Wort, denn ich bin mit dem Google-Übersetzer.

Umarmung


Alle

http://img340.imageshack.us/i/011111.jpg/

Modellbauer-Flori
09.02.2011, 00:06
Hallo erstmal!

Ich bin neu hier und interessiere mich Freiflugmodelle der Ministick klasse, will aber mal dahin kommen Modelle für die F1D Klasse zu bauen.
Ich hab mir erstmal dank der guten Infos aus diesem Threat bei Flitehook von Ikara den Junior und den Super Bulldog bestellt :p
Ich denk ich werde ein paar Fotos vom Bau des Bulldog hier reinstellen, junior wurde ja schon sehr gut beschrieben.
Dauert nur noch bis die Bestellung da ist dann gehts los :)

dbrehm
09.02.2011, 07:48
Hallo Modellbauer-Flori,

willkommen im Club. Auch ich träume von der F1D-Klasse. Ich bin sehr gespannt auf Deine Erfahrungsberichte mit den kleinen Fliegern.

es grüßt Dieter

Wummy
11.02.2011, 06:14
Hi zusammen,

...fand Gestern im Internet dieses Papier hier...

http://www.boesner.com/boesner/servlet/frontend/articleDetail.html?btUid=bt_Article&iDf_id=c0a8736c:ae3da8:fd09e716cc:-7aa9

Beschreibung: Kunstseide und Holzfaserbrei
94 x 64 cm, 7,5 g/m² :eek:

Hakuryu ist das leichteste unter den Awagami-Papieren.

Hat das schon mal jemand verwendet ? :rolleyes:

Modellbauer-Flori
14.02.2011, 00:15
Hallo nochmal, das Paket müsste die Tage da sein :p

Hier ein interessanter Link über den Bau von Mini-Stick Modellen.

http://www.youtube.com/user/KimDF2B#p/a/u/1/I60GlSGftlI

Modellbauer-Flori
16.02.2011, 21:44
Hier schon mal der erste Flieger, der Junior von Ikara.
Mit dem Bulldog lass ich mir noch ein bischen zeit :)

hastf1b
16.02.2011, 23:54
Wo finde ich denn den Bausatz (Kit) vom Bulldog? IKARA und Flitehook haben den Bulldog nur als ARF-Modell im Programm.

Heinz

Wummy
17.02.2011, 08:01
Hi zusammen,

...fand Gestern im Internet dieses Papier hier...

http://www.boesner.com/boesner/servlet/frontend/articleDetail.html?btUid=bt_Article&iDf_id=c0a8736c:ae3da8:fd09e716cc:-7aa9

Beschreibung: Kunstseide und Holzfaserbrei
94 x 64 cm, 7,5 g/m² :eek:

Habe zwei Muster-Stücke von diesem Papier zugeschickt bekommen,
dieses Papier ist viel zu Luftdurchlässig und hat gröbere Fäden zur Zierde
mit eingebettet. - Also nix für uns ! :cry:

Modellbauer-Flori
17.02.2011, 14:25
Hab mich auch geärgert als der Super Bulldog von Ikara als ARTF kam, hab nämlich gedacht das wäre ein richtiger Bausatz :(

http://www.ikara.eu/index.php?nid=6259&lid=EN&oid=941312

Hier die Links zu den Shops die Ikara Produkte vertreiben, vielleicht findest du dort einen Shop der ihn als Bausatz verkauft.

Wummy
20.02.2011, 07:12
Hallo Leute,

habe geraden einen super Bericht über den Bau eines
Home & Garden-Flyers gelesen...:eek:

http://www.rclineforum.de/forum/thread.php?threadid=305073&sid=&hilight=Die%20400%20mm%20Klasse&hilightuser=0

Gar nicht so schlecht die Ideen - oder ?

hastf1b
06.03.2011, 21:18
Nochmal ein "Schachtelflieger" diesesmal mit Ohren. Das Modell ist aus einem IKARA Bausatz des Junior gebaut. Er ist fast unverändert bis auf die geteilte Tragfläche. Als "Verbinder" sind zwei 0,8 mm Stahldrähte 20 mm lang an den Pylon angeklebt (siehe Bild 3). An der Tragfläche sind 8 mm lange Stückchen von der Innenseele eines Bowdenzuges angeklebt dort passen die 0,8 mm Stahldrähte hinein. Das Gewicht ist trotz der vielen Umbauten bei 2,8 Gramm geblieben. Die Schachtel mißt 155 x 90 x 25 mm.

Gruß Heinz

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615782

615783

615784

hastf1b
22.03.2011, 20:40
Langsam erlangen die Schachtelflieger die Serienreife.:)
Bei meinem (vorerst) letzten Fliegerle habe ich die etwas unschönen Bestestigungsröhrchen an Nasen- und Endleiste in das Mittelstück der Tragfläche verlegt. Die Verbinder sind aus 1mm Rundkohle. Ich hoffe nicht zu sehr zu langweilen.

Gruß Heinz

622564

622563

dbrehm
22.03.2011, 21:49
Heinz,

danke für die Bilder. Schöne Modelle sind übrigens nie langweilig.

es grüßt herzlich Dieter

dbrehm
31.10.2011, 17:13
Hallo liebe Saalflugfreunde,

da bald wieder ein Saalflugtermin in Schorndorf ansteht, muß ich mir Gedanken machen, wie ich bessere Flugzeiten aus den Ministicks herauspressen kann. Die bisher möglichen Leistungen lagen bei etwas über 6 min. Das Problem ist, daß meine Ministicks einfach kein höheres Drehmoment mehr ertragen. Der Leitwerksträger biegt sich durch, der Ministick dreht eine Rolle nach der anderen und fliegt Richtung Boden. Die Lösung scheint mir in Stan Chiltons Ministick verwirklicht. Übrigens: R. Lotz fliegt auch diesen Entwurf....mit Erfolg.


es grüßt Dieter

PS. Anhänge hochladen geht gerade aus irgendeinem Grund nicht...liefere ich baldigst nach.

dbrehm
02.11.2011, 08:04
Hallo an alle,

hier nun der Plan des im vorherigen Beitrag genannten Ministicks. Besonderheit: Quer liegender Motorträger! Dazu ein seeehr großes, unten liegendes SLW um die Neigung zum rollen etwas schlichten helfen soll.

721723

es grüßt Dieter

hastf1b
04.05.2014, 21:35
Hallo, hat jemand eine Adresse bei der man diese Bausätze bestellen kann?

Heinz

g_kandylakis
14.06.2014, 00:25
Hier noch ein minislick...

Dieser wiegt 0,47 Gram, ein bisschen mehr als gehofft, hauptsächlich wegen der Bespannung (2,5 Gr/m2).

Ich bin neugierig auf den Flugdauer, aber es wird etwas dauern bis wir wieder fliegen, ers nach dem Sommer.

Jorgos

hastf1b
24.10.2016, 17:12
Kleines Video zu den "Schachtelfliegern". https://www.youtube.com/watch?v=P3PZDCT-spc

Heinz

herreraa
02.05.2018, 14:57
I am learning to build ministicks, i was very impressed on how slow and nice your plane flies . Can you please tell me what is the name of the plane " TH" and where is can get the plans.

Many thanks
Alex



So jetzt gibt es wieder etwas für`s kritische Auge =)

Das ist die runterskalierte Version des TH Fliegers.

Spw.: ca. 26cm
Län: ca. 30cm
Prop: 21cm
Gewicht(ohne Gummi): 2,5 Gramm
(mit Gummi): 3-3,5 Gramm
Zu den Gewichtsangaben. Habe bis jetzt nur eine wage die bis 1 Gramm runter geht. Das heist die angaben sind nicht 100% genau sondern eher 60%.
Den Link zum Video werde ich noch posten bis dahin sagt mir was ihr davon haltet =).

lg Afterben

PS: er sah am Anfang noch nicht so aus habe das Foto nach 1 Stunde intensivstem Fliegen gemacht=)!!!

M.a.x.
03.05.2018, 22:55
I am learning to build ministicks, i was very impressed on how slow and nice your plane flies . Can you please tell me what is the name of the plane " TH" and where is can get the plans.

Many thanks
Alex

Grüß Dich
Du meinst diesen Plan

Gruß Markus


19540131954012

Hans Schelshorn
03.05.2018, 23:23
Hallo Markus,

ist der Plan für die Veröffentlichung freigegeben?

Servus
Hans

M.a.x.
04.05.2018, 17:35
Hallo Markus,

ist der Plan für die Veröffentlichung freigegeben?

Servus
Hans

Ja,ist er.
Ich kann dir gerne die Tel. Nr. von Walter Hach zukommen lassen.

Gruß markus

Hans Schelshorn
04.05.2018, 21:31
Danke, Markus!
Es reicht mir, wenn Du vom Walter die Zustimmung hast.
So viel Vertrauen darf schon noch sein. ;)

Servus
Hans

herreraa
31.05.2018, 03:50
Grüß Dich
Du meinst diesen Plan

Gruß Markus


19540131954012

Many thanks for the files!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Regards from Texas.