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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : EMA Scale



Benjamin
14.12.2008, 23:45
Hallo,

hat schon jemand Erfahrung mit dem EMA Scale? Ich suche eine einfache Alternative zu KTW und "Nase ab" für einen 4m Segler und rund 6kg (inkl. E-Antrieb). Ist die 600W Variante für Bodenstart auf Rasen ausreichend? Welcher Motor und Getriebe wird bei dem EMA verwendet?

MfG
Benjamin

Wilgafan
15.12.2008, 12:35
Servus Benjamin

Ich habe das EMA Scale heuer ein paar mal fliegen gesehn und muss sagen, daß es einen sehr guten Eindruck macht. 600W sollten allemal reichen für einen guten Bodenstart. Man sagt so 80 - 100W sind für einen Bodenstart notwendig. Kommt aber auch wieder auf dein Modell an wie das Fahrwerk positioniert ist und der Raddurchmesser usw.

Gruß

Markus

Sniping-Jack
15.12.2008, 18:35
Servus Benjamin

Ich habe das EMA Scale heuer ein paar mal fliegen gesehn und muss sagen, daß es einen sehr guten Eindruck macht. 600W sollten allemal reichen für einen guten Bodenstart. Man sagt so 80 - 100W sind für einen Bodenstart notwendig. Kommt aber auch wieder auf dein Modell an wie das Fahrwerk positioniert ist und der Raddurchmesser usw.

Gruß

Markus

Du meinstest sicher "80-100W pro Kilo", hab ich recht? :)
Denn mit 100W kannste höchstens ein paar Luftmolekülchen einschüchtern. ;)

Wilgafan
15.12.2008, 19:51
Oh verdammt.

Natürlich meinte ich das. 80 - 100W pro Kilo.

Sorry

Markus

Stefan Siemens
17.12.2008, 15:22
Hallo,
derzeit teste ich das EMA Scale 600 auf einem 4m Discus Eigenbau für die FMT. Wetterbedingt war bisher nur ein Flug möglich und gemessen habe ich auch noch nichts. Motor Lehner 1515 mit Getriebe und 16*10 2-Blatt Klapplatte
Soviel kann ich schon sagen: Das gesamte System ist hochwertig, einfach zu bedienen, sehr schnell aufzurüsten, belastbar und alltagstauglich. Der Discus (RG 15 mit Wölbklappen und ca.5,7kg) steigt mit geschätzt 3-4 m/sec. 32min. Flugzeit mit 6 kurzen Steigflügen und danach 1900 mAh in den 6S/4000 lipo eingeladen sprechen für eine gute Energieverwertung. Start vom Boden mit Gummiflitsche (leider kein Fahrwerk) problemlos.
Prädikat: Sehr empfehlenswert.
Mehr nach Abschluss des Tests in der FMT,
Stefan

Benjamin
17.12.2008, 21:37
Hallo Stefan,

danke für deine Antwort! Das Ganze hört sich doch alles sehr gut an. Kannst du dir vorstellen, dass Bodenstart möglich wäre (mit Rad natürlich)?
Wann erscheint der Bericht in der FMT?

MfG
Benjamin

Börny
18.12.2008, 08:02
Natürlich meinte ich das. 80 - 100W pro Kilo.
.....sagt man heute nicht eher 150W bis sogar 200W je Kilo Gewicht ?
Also in meinem "Nase-ab-semi-scale-Segler" werkeln etwa 150W je Kilo. Und weniger zügig möchte ich eigentlich nicht nach oben kommen. (Start mit Gummiflitsche, völlig Problemlos. Nur der Aufbau-aufwand ist manchmal bißchen lang atmig: Zuviele Kollegen, die einen dabei vollquatschen.... ;))
Aber wie auch immer. Schambeck wird sich schon etwas dabei gedacht haben und vielleicht überzeugt ja in der kommenden Saison ein Semi-scale-Modell, daß ich mit dem EMA fliegen sehe.

Holm & Rippenbruch,
Börny

Stefan Siemens
18.12.2008, 09:22
Hallo Stefan,

danke für deine Antwort! Das Ganze hört sich doch alles sehr gut an. Kannst du dir vorstellen, dass Bodenstart möglich wäre (mit Rad natürlich)?
Wann erscheint der Bericht in der FMT?

MfG
Benjamin
Hallo Benjamin, hallo allerseits,
bei geeigneter Fahrwerksgeometrie des Seglers (Position des Hauptrads) kann ich mir einen Bodenstart ohne Flitsche vorstellen, wenn das Verhältnis von Leistung zu Gewicht deutlich besser als 100W/KG ist. Die Problematik ist vergleichbar der eines KTW, so dass von dort Erfahrungswerte genommen werden können. Leider habe ich damit keine eigenen Erfahrungen und kann es mangels Erprobungsträger auch nicht ausprobieren.
Gegen eine Unterstützung des Starts mit Gummiflitsche ist aber nichts zu sagen, da der Aufwand geringfügig ist.
Ein Erscheinungsdatum steht noch nicht fest. Der Test braucht seine Zeit und im Moment herrscht auf dem Schreibtisch und draussen Bodennebel .... .
Stefan

Udo Fiebig
18.12.2008, 10:20
Hier (http://www.fan-air.de/html/bilder.html) kann man den Bodenstart einer 8,9 kg - DG600 mit vergleichbarem Aufsteck-Triebwerk sehen.

Ist allerdings kein 'EMA-Scale', sondern vom 'Mitbewerber' FanAir.

Gruß Udo

Wilgafan
18.12.2008, 15:35
Hallo Börny

80- 100W reichen völlig aus für einen guten Bodenstart. Die Rahmenbedingungen müssen halt auch stimmen. Ich habe schon verschiedene Klapptriebwerke geflogen und bin damit immer gut hochgekommen. In meinem aktuellen Modell einem Ventus 2cx, 6m Spannweite mit AFT 19X habe ich ein Steigen von 3-5m/s im Durchschnitt. Der Akku ist ein 10S Lipo und der Strom ist 32 A. Das sind dann so ca 1280 W Eingangsleistung. Das sind dann so 90 W pro kg. Das Modell wiegt 14,3 Kg. Und der Bodenstart ist mehr als zügig. Wie das Ganze dann beim EMA Scale ist kann ich dir aber nicht sagen, da der Wirkungsgrad des Einblattes wesentlich besser ist als beim Mehrblatt. Aber ruf doch einfach den Florian an. Da bekommst du eine sehr gute Beratung.

Hier habe ich noch ein Video gefunden mit einem EMA Scale auf einer KA 7.

http://www.cnc-classics.de/ka_7_videos.html

Gruß Markus

Ben_
18.12.2008, 17:16
ich überlege selbst einen Aufteckantrieb zu bauen und frage mich, ob bzw. warum ein Druckpropeller sinnvoller ist?

FanAir und EMA sind ja beides Druckpropellerantriebe. Aber warum?

Grüße,
benjamin

p.s. der Antrieb wird nur 1-1,2kg in die Luft bringen müssen

gooso
18.12.2008, 20:37
Hallo Ben, ich fliege den EMA Aufsatz auf meinem F3B Caracho. Beim Druckantrieb stört der Pylon nicht wenn die Blätter nach hinten einklappen. Beim anlaufen kann so auch nichts im Weg sein. Also ich bin voll zufrieden. So kann ich auch im Flachland fliegen und brauch keine Winde aufbauen.
Gruß gooso

Stefan Siemens
19.12.2008, 09:37
i
p.s. der Antrieb wird nur 1-1,2kg in die Luft bringen müssen

Hallo Benjamin,
die Frage nach dem Druckantrieb ist ja schon beantwortet. Grundsätzlich lohnt ein Eigenbau nicht, da es sehr viel Aufwand machen würde, ein vergleichbar stabiles System selbst zu bauen. Hab ich darüber nachgedacht und nach kurzer Überlegung als zu aufwändig ad acta gelegt. Zudem ist die Ersparnis gering, da man Motor, ggf. Getriebe, Spinner und Latte trotzdem noch kaufen muß.

Bei einem so leichten Modell mag das anders sein, zumal es dafür nach meiner Kenntnis kein käufliches System gibt. Ob Druck oder Zug würde ich hier vom verfügbaren Spinner und Luftschrauben-Mittelstück abhängig machen. Wenn möglich aber Druckantrieb mit einem Mittelstück so klein wie möglich, da dann die angeklappte Latte im "Windschatten" des Motors ist.
Beim EMA Scale ist das Mittelstück im Spinner integriert und der hat nur einen Durchmesser von ca. 2 cm (müßte ich nachmessen, ist aber deutlich kleiner als der Motor). Mit einem Aussenläufer ohne Getriebe ist das mit käuflichen Teilen etwas einfacher nachzubauen, aber der Querschnitt und damit der Luftwiderstand sind halt höher. Ob das etwas ausmacht, ich weiß es nicht.
Stefan

Mfgbruneck
15.01.2009, 13:50
Hallo!

Siehe da!
Video Ema 800

http://www.yourrc.de/video/2639/schambeck-ema-800-mit-dg-600

Power ohne ende!! ;)

VSTAR
08.02.2009, 23:22
Hallo,
hier anbei meine Erfahrungen bzgl. dem EMA Scale 800 in meiner ASH 26 4,5m von Krause.

Der Einbau erfolgte recht schnell, da ich mir zur besseren Ausrichtung einen Lego-Heling erstellt habe. Zur Montage des Motorhalters mußte ich aber seine Ausleger absägen um sie anschließend im Rumpf wieder zu einer Einheit zusammenzukleben.

Als Akku benutze sich eine 6S 3200MAh.

Gewichtsbilanz:
1. Segler mit Pilotenpuppe: 6,0kg
2. ASH 26E ohne Puppe aber mit 6S Akku und EMA 800: 6,7kg
Durch die gewählte Akkulage ist ein Umtrimmen nicht erforderlich!

Flugerfahrungen:
Gleich der ersten Rollversuch auf einem Segelflugplatz endete in einem Bilderbucheigenstart. Einfach super!!!:) Der Aufwand hat sich gelohnt!
Der Steigrate ist sehr gut und ausreichend.
Im Steigflug muß natürlich kräftig gezogen werden um das Nickmoment auszugleichen, aber da wird auf Dauer auch ein Mischer helfen.

Fazit:
Der EMA 800 mit 6S ist wirklich super!!!!!!!!!!!!!!;)

Stefan Siemens
09.02.2009, 17:39
Hallo VStar,
das ist zwar Off Topic, aber die Lego Helling ist einfach genial! Danke für diesen Verbesserungsvorschlag,
Stefan

Peer
09.02.2009, 18:28
......aber die Lego Helling ist einfach genial!

Ist aber nicht hoch genug - sonst könnte man den Fußboden
noch ein wenig mit dem EMA fegen :D

Peer

Mfgbruneck
17.02.2009, 18:22
Hallo!

Siehe da:

http://www.f-schleppontour.de/html/asw15b.htmlda:

Asw von Schadl mit EMA 800

Grüße Miki

Stefan Siemens
10.09.2009, 18:09
Hallo allerseits,
inzwischen ist mein EMA 600 eine Saison im Betrieb und hat ca. 25 Starts völlig problemlos hinter sich gebracht. Der Zweck, den 4 Meter Discus öfter zu fliegen, wurde voll erreicht.

25 Starts bedeuten ca. 20 Flugstunden, da ich in der Regel zwischen 0,5 und 1 Stunde fliege. Der 6s/4.400 LiPo Akku wurde danach im Durchschnitt mit 2.200 mAh pro Flustunde nachgeladen, wobei der Discus mit Antrieb ca. 5,7 Kg wiegt (genau weiß ich es im Moment nicht) und als reiner Hangflieger ausgelegt nicht gerade ein Thermikschleicher ist. Wenn man das EMA von vornherein einplant und den Antriebsakku in die Nase verlegt sowie über eine Weiche als Empfängerakku, lassen sich noch ca. 500g einsparen.

Der Antrieb wurde auch nicht übermäßig warm. Der Kontrollaufkleber zeigt noch zwei Felder. Dabei nutze ich den Antrieb nur 30 - 45 Sekunden, oft auch kürzer um schnell zu einem Bart zu kommen. Für mich macht es keinen Sinn, mit langen Motorlaufzeiten auf große Höhe zu gehen und dann die Thermik nur noch über das Vario mit zu bekommen (Ich fliege ohne Vario, sonst wären die Laufzeiten wohl noch kürzer.

Abgesehen vom Mehrgewicht merkt man das EMA praktisch nicht.

Der Start mit 7,5m F3B Megarubber und 2m Nylon geht absolut sicher, auch bei Seitenwind. Alleinstart ist ohne weiteres möglich. Der Antrieb wird vor der Freigabe auf Vollgas hochgefahren. Nur eine gemähte Wiese ist nötig. Das Gummi wird 30 Schritte ausgezogen. Wie man sehen kann ist der Flieger deutlich vor dem Befestigungshering in sicherer Höhe

Ich denke, dieser Erfahrungsbericht ergänzt meinen Test in der FMT.

Euer Stefan

Benjamin
10.09.2009, 21:11
Hallo Stefan.

ich kann deine Aussage nur bestätigen. Ich habe zwar nicht genau nachgewogen, aber rund 6,5kg sind für den 600W Antrieb kein Problem. Mit 6S 3200mAh sind 3 Bodenstarts (vom Rasen) ohne Flitsche problemlos möglich. Ich muss nur noch das selbstaufgebohrte Air-X Rad austauschen, da es beim Start zu viel Widerstand erzeugt. Ich könnte mir auch vorstellen dass sogar noch ein weiterer Start möglich ist. Der Verbrauch liegt bei mir ebenso zwischen 2200 und 2400mAh.

MfG

Benjamin

P.S. ich suche noch ein brauchbares Rad 83*32mm mit einer 5mm Bohrung

Schaafschuetze
12.05.2010, 21:40
Hallo,

ich muss das hier mal wieder ausgraben. Ich bin im Moment auch am überlegen, ob für mich ein EMA-Scale in Frage kommt.
Ich würde damit gerne eine ASW 27 von Thermoflügel (2,2m Spannweite) aber vor allem einen noch in der Restauration befindlichen Cirrus 75 (3m Spannweite) von Graupner auf Höhe bringen.
Ist das theoretisch möglich einen Aufsatz auf zwei verschiedenen Modellen zu betreiben oder müssen die so angepasst werden, dass es nur auf einem möglich ist?
Dachte an das EMA-Scale 300 oder 400 an 3s. Start sollte aus der Hand oder per Flitsche funktionieren...

Mefra
22.06.2010, 09:04
Hallo zusammen,

ich schließe mich hier mal kurz an.

Ich habe am WE den Erstflug meiner ASW15 (4,20 mtr. Eigenbau) mit dem Krause ESTW 750 durchgeführt.

Leider brauchte ich ca. 10 Veruche, um das Modell zu starten. Unmittelbar nachdem der Motor eingeschaltet wurde, ging das Modell so auf die Nase, dass es keine Möglichkeit hatte, ausreichend Fahrt aufzunehmen um wieder auf das Fahrwerk zu kommen.
Ich habe das Modell nur starten können, da mein Starthelfer ca. 20 mtr. mitgelaufen ist und das Heck an den Boden gedrückt hat.

Mir ist die Problematik des "auf die Nase gehens" durch meinen Ventus (5,45mtr. JK-KTW) bekannt, dort hingegen wird dies Nickmoment durch ein von vorn herein weiter vorn eingebautes Fahrwerk und der elktr. Schaltung von SM-Modellbau weitgehend ausgeglichen, weiterhin verfügt der Ventus über ein T-LW, so dass das Leitwerk früh angeströmt wird.
Da die ASW 15 nachträglich auf den Antrieb umgerüstet wurde, liegt die Achse des EFZW nicht weit genug vorne.

Ich betätige den Antrieb an der ASW 15 mittels Schalter (zeitverzögert).

Habt Ihr ggf. noch eine Idee, dies "auf die Nase gehen" zu vermeiden???
Wie steuert ihr den Antrieb, per Schalter ggf. verzögert, Schiebregler, o.ä, an?

Würde mich über Tipps und Hinweise freuen.

Vielen Dank :)

kallechon
22.06.2010, 09:51
Hallo zusammen,

ich habe an meinen Nimbus 4d von HKM, Spannweite 6,60m das EMA 1200 angebaut.

Das Abfluggewicht mit 9s und Empfänger-Akku liegt bei 9,1 kg.

Die Lipoflugakku und die Empfänger-Akku sind soweit wie möglich vorne im Rumpf plaziert, da als reiner Segler ca 1,0kg Zusatzgewicht vorne eingebaut war.

Den ersten Start versuchte ich vom Boden (Flugwiese) aus, dabei ging das Modell sehr schnell auf die Nase, obwohl ich mit dem Gasknüppel langsam die Motordrehzahl stufenlos erhöhte.

Beim Bau hatte ich schon eine Flitschenhülse eingebaut, und mit dem Flitschengummi den zweiten Start durchgeführt.

Bei meinem Flitschenstart wird ohne Motor "abgeschossen" und nach dem lösen des Bolzens aus der Hülse der Motor eingeschaltet.

Funktioniert hervoragend und das EMA zieht den Nimbus wenn keine Tiefe zugemischt ist, fast Senkrecht nach oben.

Alles in allem eine saubere Sache. Im Flug keine merklichen Änderungen zu den Flugeigenschaften als reiner Segler.

Falls ich auf einem Flugplatz mit Hartbahn starten sollte, werde ich den Bodenstart nochmals versuchen, denn ich denke egal wie kurz das Gras gemäht ist, es erzeugt einen sehr hohen Rollwiderstand und trägt zusätzlich zum "Auf die Nase gehen" bei.

Werde mich nochmal melden wenn mir der Bodenstart gelingen sollte.

Gruß Kalle

Benjamin
22.06.2010, 16:31
Hallo,

Die Motorachse sollte in etwa auf das Höhenleitwerk zeigen...leichtlaufendes Rad...und langsam Gas geben (Gasknüppel), dann sollte es auch bei der ASW 15 mit originaler Fahrwerksposition klappen.

Höhenruderausschlag muss (zumindest für die Startphase) vergrößert werden.

MfG
Benjamin

P.S. welchen Motor, Luftschraube und Zellenzahl verwendest du?

rata6279
22.06.2010, 17:56
Hallo,
ich habe am Samstag einen Erfahrungsbericht über den von mir verwendeten Motoraufsatz hier veröffentlicht...
http://www.rc-network.de/forum/showthread.php?t=209358
Ich habe bereits einen anderen Aufsatz getestet mit 3-Blatt-Druckpropeller und bin nun mit der Ziehenden Luftschraube hellauf begeistert, da ich mir zum einen eine Zelle sparen kann und nur noch mit 5s bei nur 43 A fliege... Bei einem Modellgewicht von 6,5kg komme ich auf 6 Minuten Motorlaufzeit, was ungefähr 2700-3000 Höhenmeter entspricht.....Um auf Blei verzichten zu können habe ich einen 5000mA Akku installiert.....Motorlaufzeitbegrenzung gibt es bei diesem System nicht, da der Motor noch lange nicht an seiner Belastungsgrenze arbeitet.... Ein befreundeter Modellflieger fliegt damit 6 Minuten in Kopfhöhe, das kommt dann schon eher einem Pylonrace gleich....Auch das Preisleitungsverhältnis ist unschlagbar.... 279€ mit Motor, Regler, und Befestigungssatz, sowie den Kabeln.... das einzige was fehlt ist der Akku....der Bezug erfolgt über Wolfgang Rödel....
mfg
Andreas

Markus_Gloekler
22.06.2010, 18:43
Hallo Kalle,
Du fliegst Deinen Nimbus mit einem Antrieb bis 12kg, dadurch hast Du natürlich viel Schub und entsprechend groß ist das Nickmoment.
Was hilft hat Benjamin schon erläuftert:
Ein wirklich leichtlaufendes, möglichst großes (Vollgummi-)Rad; behutsames Gasgeben, geade am Anfang, wenn sich das Modell in Bewegung setzt; Die Luftströmung sollte auf das Höhenruder zeigen, und Du darfst zum Start ruhig extrem viel Höhenruder (z.B. 25mm statt der zum Flug warscheinlich nur erfolderlichen 10mm) geben.
So solltest Du langfristig auch ohne Flitsche in die Luft kommen.

Gruß Markus

rata6279
22.06.2010, 19:12
Ja dem kann ich nur zustimmen... großer Höhenruderausschlag, vielleicht kombiniert als dualrate auf dem Motorein/ausschalter....da es sich bei meinem Modell um einen Neubau gehandelt hat, hab ich das Fahrwerk um 40mm nach vorn gesetzt, so dass es nicht all zu sehr auffällt, auch diese Variante hat sehr viel gebracht...Mein Luftstrom ist durch die Höhe des Mastes direkt auf das Höhenleitwerks gerichtet, so dass dies auch die Wirkung noch unterstützt... Eine weitere Möglichkeit ist der Einbau eines weiteres Rads, was wiederum an einem Nimbus nicht unebdingt schön ausschaut, da hat ne ASK 21 Vorteile....

rata6279
22.06.2010, 19:25
wieviel Rollstrecke benötigt ihr denn?
Ich brauch ca.40 m Graspiste, dann bin ich in der Luft, nach ca.7m hebt sich das Heck, auf die Schnauze geht bei mir nix...

mfg Andreas

Gliderfreak
22.06.2010, 19:32
Hallo Andreas, ich kann auf der Rödelseite den Aufsatz nicht finden. Hast Du ihn selbst gemacht?
Gruß

rata6279
22.06.2010, 19:38
ich überlege selbst einen Aufteckantrieb zu bauen und frage mich, ob bzw. warum ein Druckpropeller sinnvoller ist?

FanAir und EMA sind ja beides Druckpropellerantriebe. Aber warum?

Grüße,
benjamin

p.s. der Antrieb wird nur 1-1,2kg in die Luft bringen müssen

Der Hauptgrund des Druckpropellers, ist dass der Aufsatz kleiner/kürzer ist...zumindest dann, wenn man eine Klappluftschraube verwenden will....

Jeder Frontantrieb wird im Vergleich besser abschneiden als ein Druckantrieb.... ca.20% besserer Wirkungsgrad...Ein Druckantrieb ist auch lauter, klingt etwas seltsam, is aber so...

rata6279
22.06.2010, 19:46
Hallo Andreas, ich kann auf der Rödelseite den Aufsatz nicht finden. Hast Du ihn selbst gemacht?
Gruß

Den macht der Wolfgang persönlich, ...wenn du willst kann ich Dir die Telefonnummer geben, ich glaub ich hab auch den falschen Preis angegeben, der müsste noch 10 oder 20€ billiger sein...Bilder gibt es zur Zeit noch nicht mehr... zur Zeit sind vier Aufsätze im Betrieb und werden auf Herz- und Nieren getestet....und bei keinem der vier kam es zu irgendwelchen Problemen....im Gegenteil, alle vier sind vorher Druckantriebe geflogen, bzw. fliegen diese paralell und können dadurch auch den Unterschied beurteilen...
wie ich weiter oben geschrieben hab, 6 Minuten Dauerbetrieb stellen auch keine Belastung für den Motor dar....

mfg Andreas

Schaafschuetze
17.07.2010, 16:12
So, hab nun auch ein paar Neuigkeiten. Mein EMAScale 300 kam diese Woche bei mir an. Hab mich gestern Abend gleich mal drüber gemacht und es in die ASW 27 gebaut. Zum Einbau gibt es nicht viel zu sagen, steht in der Anleitung genau erklärt und ist wirklich kein Hexenwerk, war jedoch ein "Gefummel" es in die kleine ASW einzubauen, da der Pilz direkt hinter die Steckung geklebt werden muss und der Zugang dort recht beschränkt ist. Zum Erstflug werde ich wohl erst in zwei Wochen kommen...soweit sieht alles ganz gut aus.

Irgendwann dieses Jahr wird das Gleiche EMAScale dann hoffentlich auch in meinem Cirrus Platz finden, da passen dann die Größenvberhältnisse auch ein bisschen besser.

Horbi
21.08.2010, 18:32
Hallo Sebastian,

hast du nun die ersten Flüge gemacht und kannst etwas dazu berichten?

Gruß
Horst

Schaafschuetze
21.08.2010, 20:40
Leider muss ich sagen, dass ich bisher noch nicht dazu gekommen bin. Bin Pendler und nur jedes zweite Wochenende "zu Hause"... Bisher hat mir der tolle Sommer immer einen Strich durch die Rechnung gemacht, wenn ich mal Zeit gehabt hätte :(
Ich hoffe das Wetter bleibt noch so stabil wie diese Woche, dann sollte endlich der Erstflug am nächsten WE stattfinden. Ich werde auf jeden Fall berichten! Werde auch jemand mitnehmen, der mir ein paar Flugbilder macht.

stevie_xx
23.07.2011, 10:28
Hier ein Bild von meiner ORFA ASW 24 mit EMA-Scale 800.

Der Flieger ist schon ein Klassiker und eignet sich sehr gut für das Triebwerk.
Spannweite 4,6m, Fluggewicht 6,3kg dazu EMA-Scale 800 mit 6S 3300mAh.
Ein Steigflug mit 60sec reicht je nach Gegenwind für gut 300m Höhe.
Insgesamt gehen gut 4 min Laufzeit aus dem Akku.

Bodenstart problemlos.
Fahrwerk ist von FEMA mit 100mm Vollgummirad. Radachse ca. 25 mm vor der Nasenleiste.

Der Aufwand hat sich auf jeden Fall gelohnt. :)


Gruß, Stefan

stevie_xx
27.08.2011, 13:24
Und hier noch ein EMA-Flieger:

Salto H-101 von Valenta ebenfalls mit 800er EMA.
Flügel in Kohle D-Box, Fluggewicht 6,5 kg.

Da der Salto an sich relativ viel Gewicht im Bug braucht passt hier ein 6S-Akku mit 5000mAh, das reicht für über 6 min Laufzeit.
Das Modell ist damit sehr kräftig motorisiert, nach 60 sec bin ich auf 300-350m Höhe je nach Gegenwind.

Bodenstart geht leider nicht, dafür ist das Fahrwerk zu weit hinten, also starte ich den Salto per Gummiflitsche.
Gummi einhängen - spannen - Flieger auf's Fahrwerk stellen - geradehalten - loslassen.


Gruß, Stefan

Tobi Schwf
24.09.2011, 16:44
Ich stelle mir gerade die Frage, wie ich einen EMA in einem Segler mit Zugen-Gabel Tragflächenverbindung befestigt bekommen würde :confused:

Hat da einer ne Idee ?

Gruß Tobi

stevie_xx
24.09.2011, 19:40
Wie bei Rundstahl & Co. auch - hinter der Steckung.


Gruß, Stefan

Tobi Schwf
24.09.2011, 21:14
Also die Bilder bzw. Anleitungen die ich gesehen habe zeigen, dass der Flächenstahl durch den Pylon geht und ihn somit fixiert. Alternativ am Rumpfboden befestigt.

Aber ab Boden ist ja das Fahrwerk und so weit hinter dem Schwerpunkt dass man an der Steckverbindung vorbei kommt dürfte doch auch nicht sooo optimal sein, oder ?

stevie_xx
24.09.2011, 22:05
Also die Bilder bzw. Anleitungen die ich gesehen habe zeigen, dass der Flächenstahl durch den Pylon geht und ihn somit fixiert. Alternativ am Rumpfboden befestigt.


Häää? :confused:

Wo bitte hast du das gesehen?
Bei den EMA-Scale wird ein Befestigungsfuß aus Holz hinter der vorhandenen Steckung an der Oberseite des Rumpfes eingeklebt.
Darunter ist genug Platz für ein EZFW. Wie bei meiner 24er.

Das EMA direkt im Schwerpunkt würde keinen Vorteil bringen, da du ja einen Akku im Bug einbauen und den Segler eh neu auswiegen musst.


Gruß, Stefan

Tobi Schwf
24.09.2011, 22:08
Hi Stefan,

dann habe ich das mit dem Fanair verwechselt.
Man findet halt auch sehr wenige Bilder die die Befestigung im Detail zeigen :confused:

Danke für die Info.
Du hast nicht zufällig einige aussagekräftige Bilder ;)

Gruß Tobi

Markus_Gloekler
24.09.2011, 22:15
Hallo Tobi,
vielleicht hilft Dir dieses Bild ein wenig weiter.
Die Sperrholzkonstruktion wird hinter der Steckung von innen an die Rumpfdecke angeklebt.

704960

P.S.: Bei uns fliegen mittlerweile 3 St. EMA Scale im Verein...

stevie_xx
24.09.2011, 22:20
Hier noch ganz frisch ein Foto meiner Valenta Pilatus B4 auf der Wasserkuppe mit einem "kleinen" EMA Scale 500.
Spannweite 3m; Fluggewicht 3,4kg, 60sec Steigen reichen für gut 300 Meter.

Die B4 fliegt so ganz ausgezeichnet, ist sehr solide gebaut und hält sich auch bei schwachen Bedingungen noch erstaunlich gut. :)
Tolle Kombi für Hangflieger.


Gruß, Stefan

stevie_xx
24.09.2011, 22:24
Man findet halt auch sehr wenige Bilder die die Befestigung im Detail zeigen :confused:


Das stimmt leider...
Den Fuß für das 600er und größer hat ja Markus schon gepostet, auf der Website von Schambeck Luftsporttechnik findest du noch ein Bild von einem EMA SCALE 200 mit dem kleinen, pilzförmigen Fuß.


Gruß, Stefan

stevie_xx
24.09.2011, 22:36
Hier noch ein Bild der verfügbaren Scale EMAs als Größenvergleich.

Tobi Schwf
28.10.2011, 21:44
Zunächst mal vielen Dank für die Bilder/Infos.
Hab ehrlich gesagt den Beitrag ganz vergessen :rolleyes:

Da sind eigentlich die wesentlichen Infos draus rauszulesen.

Eins würde mich aber mal noch interessieren:
Wie deckt ihr die Löcher für die Durchführung des EMA nach Demontage desselben ab ?
Oder lasst ihr die einfach offen ?
Stell ich mir halt optisch nicht so schön vor...

Gruß Tobi

stevie_xx
28.10.2011, 22:11
Mit einem Stück fester Klebefolie - fällt nicht wirklich auf.

Ein Freund von mit hat bei einem Flieger den Rümpfrücken mit einer dünnen Lage GFK abgeformt bevor er das Loch gebohrt hat. An dieser passgenauen Abdeckung hat er dann von unten ein Rohrstück angeklebt so das man es im Fuß des EMA festklemmen kann. Die Abdeckung wurde dann rechteckig zurechtgeschliffen und es kam ein Solarzellenaufkleber drauf.
Das sieht wirklich super aus, ist mir nur schlichtweg zu viel Arbeit.


Gruß, Stefan

Tobi Schwf
28.10.2011, 23:25
Hi Stefan,

die Idee mit der Abformung und dem Aufkleber ist natürlich wirklich perfekt.

Wie oft schraubt ihr denn in der Praxis den Aufsatz ab, oder lasst ihr den ständig dran ?

Wie schaut es eigentlich mit der Unterbringung der ANtriebsakkus aus ?
Die müssten doch genau im Schwerpunkt sein, wenn ihr umrüstet auf Segler und den Aufsatz abnehmt.
Oder gleicht ihr das Fehlen der Akkus mit einen "Trimmgewicht" aus ?

Gruß Tobi

Markus_Gloekler
29.10.2011, 07:48
Hallo Tobi,
es kommt natürlich stark darauf an, wie das Modell genutzt wird.
Meine ASW 20 z.B. fliege ich so gut wie immer mit der EMA, daher bleibt der Aufsatz drauf und die Antriebsakkus befinden sich anstatt Trimmblei in der Rumpfschnauze.
Mein Vater fliegt eine ASW 24 und hat die Akkus direkt im Schwerpunkt untergebracht, sodaß er bei Bedarf die EMA und die Akkus mit zwei Handgriffen rausnimmt und dann auch ohne fliegen kann.

Gruß Markus

Tobi Schwf
29.10.2011, 09:06
Moin MArkus,

könntest du mal ein Foto von den Akkus im CG einstellen ?
Kann mir das irgendwie nicht so recht vorstellen, denn da sitzt ja auch meistens noch das Fahrwerk...

Danke im Voraus.

Gruß Tobi

stevie_xx
29.10.2011, 09:53
Hi Stefan,

Wie oft schraubt ihr denn in der Praxis den Aufsatz ab, oder lasst ihr den ständig dran ?
...

Gruß Tobi

Du hast es erfasst, ich bin praktisch noch nie ohne den EMA geflogen... :D
Das mit dem Klebeband habe ich "nur" zuhause ausprobiert.

Ich werde mir noch ein kleines Brettchen machen das ich für den Fall auf der (Flug)Akkuhalterung im Bug befestigen kann. Darauf kommt dann ein dicker Empfängerakku und das notwendige Trimmblei.
So kann ich dann wirklich in ein paar Minuten auf den reinen Segler umrüsten.


Gruß, Stefan

kallechon
29.10.2011, 10:54
Hallo Tobi,

die Flugakkupositionierung kommt auf das Modell an.

Wenn Du trotz Plazierung des Akkus im Schwerpunkt noch zusätzlich Blei in der Rumpfspitze
benötigst, dann wird die ganze Fuhre nur schwerer.

In diesem Fall die Akkus in die Spitze und Du benötigst kein Zusatzgewicht.

Wenn mein Nimbus als Segler geflogen werden soll werden ohne EMA die Flugakkus (9S) die ich in der
Spitze plazieren muß gegen ein entsprechend schweres Trimmblei getauscht und in der Akkuhalterung befestigt.
Dies war jedoch bisher noch nicht der Fall.


Gruß Kalle

Markus_Gloekler
29.10.2011, 23:32
Hallo Tobi,
Foto hab ich kurzfristig keines, Du mußt es Dir so vorstellen, daß die beiden Akku in zwei Schächten links und rechts oberhalb des Fahrwerks von vorne nach hinten eingeschoben werden. Deswegen auch zwei Akkus, zwei mal drei Zellen sind einfacher unterzubringen als einmal 6 Zellen.

Gruß Markus

dr_klahn
07.08.2013, 11:52
Hallo Zusammen,

ich krame diesen alten Fred mal wieder aus, weil ich auch gerade ein EMA Scale in meine 1:3 ASH-31 einbauen möchte.
In den Einbauhinweisen steht nun, dass idealerweise das Triebwerk 5cm hinter der Steckung sein soll. Wie kritisch ist denn dieses Maß?
Es wäre für mich sehr praktisch, wenn ich das Führungsröhrchen direkt an der Hinterkante des Flächenverbinders befestigen würde. Wenn sich dadurch Nachteile ergeben, dann wandert es eben weiter nach hinten und ich muss mir was ausdenken...

Falls jemand hierzu praktische Erfahrungen hat, freue ich mich auf Tipps...

Gruß
Arne

DasSpeed
07.08.2013, 12:40
die 5 cm würde ich schon einhalten und nicht so nah an den Schwerpunkt gehen, sonst hast du ein noch stärkeres Nickmoment beim Gas gewben

Gruß Thies

sb11fan
08.08.2013, 10:40
Guten Morgen miteinander,

aus eigener Erfahrung kann ich bestätigen, dass es mit jedem cm näher am Schwerpunkt nicht unbedingt kritischer aber problematischer wird, vor allem bei der Startphase. Dabei spielt es keine Rolle ob da ein KTW oder EMA werkelt, das Nickmoment ist bei beiden allgegenwärtig. Ich fliege seit einem Jahr einen 6m Ventus, 14,5kg, mit einem Ema 1400. Segler mit KTW schon einige Jahre länger. Da der Antrieb für diese Gewichtsklasse im Grenzbereich liegt wird es auch mit dem Nickmoment nicht so problematisch sein, so dachte ich. Aber da war es wieder - das Nickmoment. Selbst ein ein paar Sekunden "Halbgas" am Anfang des Starts helfen dabei nicht unbedingt. Vor zwei Wochen war die Piste noch so feucht, dass der Segler trotz Anschieben auf die Nase ging.

Und - das eigentlich Ausschlaggebende: obwohl ich das Fahrwerk letztes Jahr nach den ersten beiden Startversuchen 4cm nach vorne versetzt habe - wie bei meiner gleichgroßen DG 505 auch.

Auswirkungen hat das Anlaufenlassen des EMA`s auch in der Luft. Wenn ich nur ein Sekundenbruchteil zu spät das Höhenruder ziehe geht es ersteinmal gefühlte 5-8 Meter abwärts. Dies wird selbstverständlich anschließend wieder in kinetische Energie umgesetzt. ;)

Grüßle
Udo

h.eberbach
08.08.2013, 15:28
Schönen Nachmittag miteinander ;),

nehmt Euch doch einmal Papier und Bleistift und zeichnet Euch Kräfte und Hebelarme für einen "aufgesetzten" Antrieb auf und Ihr werdet feststellen, dass die Auswirkungen von Motorachswinkel und Triebwerksposition recht gering - um nicht zu sagen: vernachläßigbar - sind. Der einzige, wirklich wichtige Gesichtspunkt ist, dass das Höhenleitwerk möglichst gut angeblasen wird. Auch dies verhindert das anfängliche Kippmoment nicht , aber es hilft für den Flugtrimm des Höhenruders.

Eine möglicherweise interessante Alternative für die Startprobleme ist ein neuer ("heading lock") Kreisel von ACT, der auf den Motorregler einwirkt, d.h. das Gas vorübergehend zurücknimmt, wenn die Seglernase beim Anrollen nach vorne unten kippt. Das Demo-Modell wirkte in Schwabmünchen überzeugend, weitergehende Erfahrungen habe und kenne ich nicht.

Gruß
Herbert

dr_klahn
19.08.2013, 12:57
Hallo Zusammen,

danke für die vielen Ideen und Erfahrungen, die Sache mit dem Hebelarm war der ausschlaggebende Grund für meine Frage ;)
Ich werde mir mal anschauen wie nah das Triebwerk überhaupt am Schwerpunkt sitzt, wenn die Achse des Antriebs auf das Höhenruder zeigt. So wird es dann eingebaut ;)
Mein Problem ist, dass der Flieger bereits fertig ist und eine fertige Spantenkostruktion wie sie dem Ema beiliegt nicht mehr reinpasst. Dafür habe ich halt die Steckung, die sich anbietet, ein paar Kräfte des Triebwerks aufzunehmen.

Wenn ich endlich mal dazu komme, berichte ich wie es funktioniert ;)
Gruß und Danke
Arne