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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : ASW 15: Meinungen zu zwei unterschiedlichen Flügelprofilstraks?



Mefra
11.01.2009, 16:06
Hallo zusammen,

ich würde gerne Eure Meinung zu folgenden zwei Profilalternativen (Festprofil, keine WK) einer ASW 15 mit 4 mtr. Spannweite, einem voraussichtlichem Fluggewicht von ca. 5,5 kg einer Fläche von ca. 75 dm² und einer Flächenbelastung von ca. knapp über 73 g/dm² erfahren:

Wurzel HQ/W 2,5/12
auf HQ/W 2,5/11
Endlrippe HQ/W 3,0/10

oder

Wurzel HQ/W 3,0/12
auf HQ/W 3,0/11
Endlrippe HQ/W 3,5/10

Haupteinsatzgebiet:
F-Schlepp (75%) und somit in erster Linie dynamischer Thermikflug, mit Möglichkeit auch mal ein Abwindgebiet schnell zu durchfliegen.
Hangflug ca. 25%

Was meint Ihr zu den zwei o.g. Alternativen, oder welche weitere Kombination würdet ihr nehmen ??

Vielen Dank für Eure Meinungen und Tipps. :)

Benjamin
11.01.2009, 16:43
Hallo Frank,

da ich selbst eine 4m ASW 15 mit HQ 3.0 fliege und ich das Ganze sehr thermiklastig finde, würde ich dir zu einem HQ 2,5 durchgehend raten. Die Graupner ASW 15 mit einem HQ 2.0 ist mir ebenfalls gut bekannt und denke daher, dass ein 2,5er ein guter Kompromiss ist.Aufgrund des dicken Rumpfes und dem damit verbundenen Widerstand würde ich nicht zu leicht bauen...eher 6kg+.

MfG
Benjamin

Udo Fiebig
11.01.2009, 17:24
Hallo Frank,
ich persönlich würde bei erwarteten 75 % Thermikflug ein HQ-W 3.0 vorziehen. Dann würde ich für gutmütigeres Kreisen außen nicht auf 10, sondern lieber wieder auf 12 % Dicke gehen. Meine 4,5 m SB-11 fliege ich außen sogar mit 14 % und bin damit hochzufrieden. :)

Und eine Anmerkung zur von Benjamin angesprochenen Wölbung von nur 2 % bei einer Serien-ASW15: das solltest du dir bitte nicht antun! :(

Gruß Udo

Steilkurbler
11.01.2009, 17:33
Hallo Frank,

Ich selbst Fliege die ASW15 von Uwe Gewalt.
Der Flieger hat ne Spannweite von 4.3m und wiegt bei mir 7,4kg mit EZFW
und vollem Cocpitausbau. Sie geht trotz dem oder gerade deshalb fantastisch
in der Thermik.

Die Profilwahl von Uwe Gewalt sieht wie folgt aus: Wurzel HQ 3/14 ; 1. Trapetz HQ 3/13 ; Randbogen HQ 3/14.

Damit marschiert sie auch super vorwärts und hat einen guten Durchzug.
Stehe bei weitern Fragen gerne zur Verfügung.

Gruß ULI

deftones
11.01.2009, 22:23
Hallo Frank,

das wird sicher ein netter Flieger.

Ich hatte für eine DG100 in ähnlicher Größe mal einen reynoldszahlangepassten Strak aus dem SA7036, bzw. aus der SA70XX Serie gemacht (http://www.ae.uiuc.edu/m-selig/uiuc_lsat/saAirfoils.html).

Wenn Du das bauen kannst, wäre das sicher eine gute Alternative. Das ca_max der Profile ist bestimmt ordentlich und ich bin mir sehr sicher, dass das Überziehverhalten gutmütig wird. Das Hauptaugenmerk liegt also auf den Thermikflugeigenschaften - bis runter zu ca~0.2 müsste der Schnellflug aber auch gut werden.

Viele Grüße,
Benjamin

236633

Stefan Siemens
12.01.2009, 10:50
Ich hatte für eine DG100 in ähnlicher Größe mal einen reynoldszahlangepassten Strak aus dem SA7036, bzw. aus der SA70XX Serie gemacht (http://www.ae.uiuc.edu/m-selig/uiuc_lsat/saAirfoils.html).



Hallo,
Erfahrungsberichte zu diesem Strak werden voraussichtlich um Ostern vorliegen. Rümpfe und HLW sind im Rohbau, die erste Flügelhälfte ist auch schon gepresst.
Bei der hier angesprochenen Nutzung und dem gewählten Vorbild passt so eine Auslegung sehr gut. Eine ASW 15 ist halt keine Rennklasse und sollte es auch gar nicht sein,
Stefan

hänschen
14.01.2009, 11:29
Hallo,
zufällig gesehen: ASW 15, 3,75m mit Ritz 2, was meint Ihr dazu?
Nur rein informativ, der Flieger ist aktuell im Programm von Edi´s Modellbauparadies.

MarkusN
14.01.2009, 11:50
Hallo,
zufällig gesehen: ASW 15, 3,75m mit Ritz 2, was meint Ihr dazu?
Nur rein informativ, der Flieger ist aktuell im Programm von Edi´s Modellbauparadies.
Ritz gilt als hoffnungslos altmodisch. Wurden aber seinerzeit auf schnellen Modellen gern geflogen. Bei ausreichenden Re-Zahlen wohl brauchbar; Hochleistung darst Du aber nicht erwarten. Auf eine ASW 15 halte ich es für eine Fehlanpassung.

Wie schreibt Siggi irgendwo: "Heute haben wir Profile, die mit der Grenzschicht pfleglicher umgehen."

Karlo1
28.01.2009, 09:38
Hallo ASW15 - Liebhaber!
Wir bauen zur Zeit gemeinsam eine ASW15 im Masstab 1x2,5 und einer Flächenbelastung von cirka 110g .(17kg Abfluggewicht)
Leider habe ich nur gute Erfahrungen mit HQ-Profielen mit meinen Eigenbauseglern von 4m -6m Spannweite und so werden wir folgende Profiele einbauen, denn berechnen kann ich so etwas nicht. (leider)
Wuzel HQ3.0/15% auf HQ3,0/13% bis erstes Trapetz ,HQ3,0/13% auf HQ3,5/12% bis Randbogen,
Für das Winglett ist das Winglettprofiel von H.Q. vorgesehen.
Was meint Ihr? Könnte das Teil seinen Dienst in der Thermik und natürlich auch mit etwas Durchzug beim leichten Kustflug tun?
Wir sind gespannt auf Eure Meinungen.
Gruß Karlo1 und Mitwirkende!

MarkusN
28.01.2009, 09:53
Guckstu hier (http://www.rc-network.de/forum/showthread.php?p=1225248#post1225248). Heute Abend komme ich wohl dazu noch weitere Varianten einzustellen.

chris64
28.01.2009, 10:22
Hallo,
fliege unter anderem eine ASW 19 mit Ritz 2 Profil und kann aus eigener Erfahrung überhaut nichts negatives über dieses Profil sagen.Die Ur Alpina flog phantastisch damit,ich weiß viele Theorien wiedersprechen dem aber ich probiere lieber und spreche daher aus praktischer Erfahrung.
Gruss,Chris

MarkusN
28.01.2009, 10:28
Die Ur Alpina flog phantastisch damit,ich weiß viele Theorien wiedersprechen dem aber ich probiere lieber und spreche daher aus praktischer Erfahrung.
Wie Hartmut sehr richtig geschreiben hat: Zur Zeit der Ur-Alpina war sie weit und breit das einzige kommerzielle Modell mit der Spannweite. Da ist es leicht, gut auszusehen.

Was aber sicher auch stimmt: der Einfluss des Profils wird überbewertet. Wenn im Mittleren CA-Bereich der Profilwiderstand 30% höher ist, dann ist das in der Gesamtbilanz vielleicht noch 10%. Da muss man schon messen, oder sich im direkten Vergleich messen, um das zu merken.

Chrima
28.01.2009, 10:36
was ich auch noch gerade entdeckte ist der viel kleinere Momentwert beim Ritz. Kann bei gewissen Modellen mit etwas "zu kleinem" Leitwerk evtl nützich sein !?

Gruss
Christian

Wattsi
28.01.2009, 10:57
Hallo,
ich hatte auf meiner Astir auch mal ein Ritz2. Am Hang bin ich damit nie richtig hochgekommen und musste öfter als die anderen im Tal landen. Nach einem Crash habe ich dann das HQ 3.0 eingesetzt. SPW:370cm. V Form 6° pro Seite. Wr. 3.0/13, ab Querruder /11 -Ende Qr. , dann für das letzte Trapez von HQ 3.0/11 auf HQ 3,5/12. Zwischen diesen beiden Flächen besteht ein himmelweiter Unterschied! Ich kann selbst bei leichtem Hangwind und leichter Thermik oben bleiben, und kann noch fliegen, wenn diejenigen, die mich früher "versägt" hatten, schon landen müssen. Flächenbelastung ca. 57g/dm^2. Bei stärkerem Wind sind Grenzen gesetzt, aber das ist ohnehin nicht mein Ding. Ich glaube, dass mit HQ 2,5 ein weiterer Einsatzbereich möglich ist,

Bertram Radelow
28.01.2009, 12:11
über meine Graupner ASW-15 (4m, 6,2kg) mit HQW 2,0 sagte ein zuschauender Kollege: Das ist keine 15, das ist ein Kobuz, der wie eine 15 aussieht. Da ist was dran, allerdings hatte ich auch eine gute Wendigkeit "konfiguriert". Für mehr Thermik würde ich wohl auch mindestens HQW 2,5 nehmen.

Wer die Graupner-15 vermisst: Gibt es jetzt bei Thommys.

Bertram

kallefly
28.01.2009, 12:33
Meines Erachtens wird der Profilauslegung etwas zuviel Aufmerksamkeit gewidmet.
Bei den ambitionierten Wettbewerbsfliegern mag sich das in der
Endabrechnung niederschlagen, nicht aber beim Durchschnitts/Hobby-Piloten,
zu denen ich mich zähle. Ich denke, das " obenbleiben " entscheidet zu 80%
der Pilot. Wer absäuft, während die anderen in der Thermik kurbeln, der wird
auch mit einem " supermodernen Profil " hinterherfliegen.
Mit meiner DG 600, 4,50m und Ritz 2 bin ich jedenfalls am Hang genau so lange oben,
wie die ganzen ASW-HQler und haste nicht gesehen. Und ob meine Flugzeit letztendlich
2 Minuten früher oder später endet, ist völlig wurscht -
nach ca. 45 min. machen wir zumeist eh eine Pause. :) :)

goodheart2003
28.01.2009, 12:43
Hallo Kalle,
Hallo Kollegen,

genau so wie es Kalle sagt, sehe ich es auch.
Profil hin oder her. Wenn es am Knüppel nicht
klappt, haut es mit dem oben bleiben auch nicht hin!

Gruß Thomas

Effe
28.01.2009, 21:23
Na , mal langsam
Immer Äpfel mit Äpfel vergleichen.
Klar ist der Pilot größtenteils entscheidend.
Schumi wäre sicher mit dem Torro Rosso nicht letzter aber in die Punkte käme er trotzdem nicht.
Am Hang kann ich natürlich auch mit Ritz 2 oben bleiben wenn es einigermaßen geht.
Interessant wird es aber bei schwachen Bedingungen in der Ebene.
Da ist das Ritz 2 halt im Nachteil gegenüber dem HQ . . oder . .
Ausserdem kommt es noch auf das Modell , Streckung , Wölbklappen , V-Form usw an.
natürlich hauptsächlich auf das Thermiknäschen des Piloten.
Was ich damit sagen will ist:Die Aussage das Profil ist wurscht ist einfach falsch ! ( sonst gäbe es ja das Ritz 2 noch auf allen aktuellen Seglern )
Also immer schön langsam mit den Pauschalaussagen.
Das wars
Chiau
Effe

MarkusN
28.01.2009, 21:31
Deswegen finde ich es auch wichtig, wenn man mal solche Aussagen wie die von Wattsi (http://www.rc-network.de/forum/showthread.php?p=1231049#post1231049) hört:

Zwischen diesen beiden Flächen besteht ein himmelweiter Unterschied! Ich kann selbst bei leichtem Hangwind und leichter Thermik oben bleiben, und kann noch fliegen, wenn diejenigen, die mich früher "versägt" hatten, schon landen müssen.
Direkter Vergleich am gleichen Flugzeug aus erster Hand. Die Gelegenheit ergibt sich selten genug.

Der Unterschied ist also offenbar deutlich spürbar.

Chrima
29.01.2009, 09:25
Direkter Vergleich am gleichen Flugzeug aus erster Hand. Die Gelegenheit ergibt sich selten genug.
Morgen
Das war tatsächlich eine nützliche Aussage. Nur dass es doch 2 ziemlich verschiedene Wölbungen waren, oder ? Ritz 2%, HQ 3% !
Selber kannte ich einen Segler mit Ritz3 (3%) und der war mit Sicherheit nicht als erster unten.

Aber nicht falsch verstehen, würde sicher auch etwas neueres vorziehen heute ! ;)

Grüsse
Christian

PIK 20
29.01.2009, 09:56
Hallo MarkusN,

wie schon Christian richtig darauf hinweist, hat das HQ-3-xx von Wattsi 3% Wölbung.
Aber was mir wesentlich ausschlaggebender erscheint ist die Angabe von Wattsi, dass er die neue Fläche mit 6 Grad V-Form pro Seite gebaut hat.

Das ist ja eine V-Form für einen 2-Achs-Segler!

Bitte nicht böse sein, liegt es vielleicht an den Fähigkeiten des Piloten. Das Modell braucht ja nur noch mit Seiten- und Höhenruder gesteuert werden. Da macht man am wenigsten falsch und das Modell fliegt mit geringen Ausschlägen relativ widerstandsarm und somit besserer Leistung.

Kanns daran liegen?

Heinz

MarkusN
29.01.2009, 10:09
Das ist ja eine V-Form für einen 2-Achs-Segler!
Das ist eine V-Form für einen Thermiksegler, der auch mal weit weg im Bart stabil kreisen soll.

Man kann sich natürlich auf den Standpunkt stellen: "Ich bin ein ganz harter Kerl und meine Flieger haben Flügel gerade wie ein Brett, das sieht geil aus, und genauso hart, und ich kann schliesslich knüppeln, und überhaupt, was kümmern mich die Überlegungen von Theoretikern!"
Oder man kann das bauen, was funktioniert. Das ist dann eben häufig das Flugzeug, das auch mal alleine fliegt, auch wenn es nicht so geil aussieht. Wobei das, was funktioniert, wie wir alle wissen, nicht unbedingt das ist, was die Theorie vorausgesagt hat. Dann war sie eben unvollständig.

Zum Thema V-Form: Schau Dir mal die aktuellen Gleitwunder von Schempp-Hirth und DG an. Da hat man keine Berührungsängste. Handling und Arbeitslast für den Piloten ist in der Grossfliegerei ein ganz grosses Thema. Sollte es für uns auch sein; auch wenn die Konsequenzen nicht so gravierend sind.


All that said: die 2 vs. 3% sind natürlich ein Argument.

hänschen
29.01.2009, 10:52
Vielleicht hat sich Wattsi vertippt und er hat 6 Grad gesamt?

Ist zwar etwas OT, aber kann mir einer sagen, ob die Ur-Alpina Ritz 2 oder 3 drauf hat?

MarkusN
29.01.2009, 13:54
Ist zwar etwas OT, aber kann mir einer sagen, ob die Ur-Alpina Ritz 2 oder 3 drauf hat?
Dieser Post hier (http://www.rc-network.de/forum/showthread.php?p=73511#post73511) impliziert Ritz 3. Der Thread ist übrigens ein schönes Beispiel dafür wie man schon immer über diese Profile (und andere Dinge :rolleyes: ) streiten konnte.

Den von Ingo dort angeregten Vergleich wollte ich übrigens immer schon mal rechnen. Ist bisher an fehlenden Profildaten gescheitert. Kann jemand damit dienen?

(Grmbl. Noch ein Grund mehr für eine Windose. Bei Profili 2 sind die Daten dabei.)

PIK 20
29.01.2009, 14:00
Hallo MarkusN,

Du hast natürlich völlig recht. Bei 6 Grad je Seite fliegt er wirklich allein.

Ich kann mich noch gut an den Beginn meiner RC-Zeit erinnern. Graupner Dandy und Cirrus flogen auch allein.

Ich fliege im Regelfall mit 1,5 bis 2 Grad V- Form je Seite. Anders sieht es bei Brettern aus, da baue ich wirklich auch auf 0 Grad.

Jedem das Seine, da hast Du schon recht.

Heinz

MarkusN
29.01.2009, 14:05
Ich fliege im Regelfall mit 1,5 bis 2 Grad V- Form je Seite.Gefällt mir ja persönlich auch besser, aber bei diesen Werten musst Du im Bart schon ziemlich rühren, um auf der Linie zu bleiben. Was auf Distanz dann eben nicht mehr so gut geht. Hat schon seinen Grund, dass die Leistungssegler heute in der Regel als Kampf-Amigos ausgelegt sind. Aussen nutzt die V-Form einfach mehr.


Anders sieht es bei Brettern aus, da baue ich wirklich auch auf 0 Grad.Dito. An geknickte Bretter kann sich mein Auge irgenwie nicht gewöhnen. Aber ein Brett fliege ich auch nicht auf Leistung, sondern zum Spass haben, und ohne Seitenruder.

PIK 20
29.01.2009, 14:20
Hallo MarkusN,

als Anlage die Daten des Ritz 2-30-12 und 3-30-12 aus dem Sielemann.

Hab Dir gerne geholfen. Ist ja ein interessanter Beitrag.

Heinz

MarkusN
29.01.2009, 14:25
Heh. Da war ich wohl unpräzise. Koordinaten müsste ich haben. Wenn möglich mehr als die 20 oder so Stützstellen, die ursprünglich wahrscheinlich angegeben wurden.

PIK 20
29.01.2009, 14:51
Hi markusN,

ich schick Dir mal die drei Ritz x-30-12 im "dat" Format per E-mail.

Hoffentlich klappt es.

Gruß Heinz

Effe
30.01.2009, 16:23
Hallo
Ist ja mal wieder interessant was sich aus so einer einfachen Ausssage zu Beginn entwickelt.
Das ist doch alles kalter Kaffee.
Sicher auch alles net falsch.
Aber es ging doch nur darum festzuhalten , dass es eben nicht wurscht ist welches Profil man fliegt.
Punkt . . . . . . . . . . !
Über den Rest kann man Jahre fachsimpeln.
So dass wars
mehr schreib ich net mehr dazu
kei Zeit , Bastellkeller ruft.
Chiau
Effe

Mefra
31.01.2009, 19:06
Hallo zusammen,

zunächst einmal vielen Dank für Eure Meinungen und Vorschläge zur Profilverwendung (auch per PN bzw. mail)

Aber leider bin ich noch nicht schlüssig ob ich eher zu dem "Thermikprofil" HQ/W mit 3 %iger Wölbung ober den eher "Allroundprofil" HQ/W mit 2,5%iger Wölbung greifen soll. :confused:

Machen sich in der Praxis eigentlich der 0,5% ige Wölbungszunterschied so viel aus? Ich kann ja noch die Profildicke anpassen.
HQ/W 2,5 mit 16% Dicke gegenüber einem HQW/3,0 mir 10% Dicke ist sicherlich bei der Flugdynamik ähnlich, oder.... :(

Wie zu Anfangs gesagt, liegt der geplanten Einsatzschwerpunkt eher bei "dynamische" Thermikfliegen, also gutes Steigen aber auch mal schnell vom einen Bart zum anderen fliegen.
Klar, kann ich nicht so eine Flugdynamik wie bei einm WK Modell erwarten, wo ich dann die WK passend zur Fluggeschwindigkeit einstellen kann.

Ich hatte mal eine ASW 20 mit dem alten HQ/3,5 ausgestattet, diese stieg zwar in der Thermik sehr gut, konnte aber, auch bedingt durch die Profildicke von 14 % nicht wirklich schnell von einem Bart zum andere fliegen.
Wobei natürlich die Fluggeschwindigkeit "schnell" und "langsam" auch sehr subjektiv ist, ich erwarte auch bei der ASW 15 nicht eine Fluggeschwindigkeit wie ein F3B/J Modell. ;)

Abschließend noch eine konkrete Frage zur V-Form: Ich tendiere zu jeweils 3 Grad, damit ich auch weit entfert gut in der Thermik kurbeln kann.

Steilkurbler
31.01.2009, 19:28
Hallo Mefa

meine Erfahrungen habe ich weiter oben schon mitgeteilt.
Meine 15 von Uwe Gewalt hat auch eine V-Form von 3° je Seite und geht fantastisch in der Thermik. Durch die 7.5 kg läuft sie mit dem HQ 3.. auch sehr gut vorwärts. Mich hat mit dieser Auslegung selten einer beim Obenbleiben geschlagen. Ich würde Dir zum HQ3.. raten .
Schreib mir mal ne PN , wenn Du nicht all zu weit weg bist können wir uns mal treffen dann fliege ich sie Dir mal vor.

Gruß ULI

MarkusN
31.01.2009, 21:10
Ich hatte mal eine ASW 20 mit dem alten HQ/3,5 ausgestattet, diese stieg zwar in der Thermik sehr gut, konnte aber, auch bedingt durch die Profildicke von 14 % nicht wirklich schnell von einem Bart zum andere fliegen.
Wobei natürlich die Fluggeschwindigkeit "schnell" und "langsam" auch sehr subjektiv ist, ich erwarte auch bei der ASW 15 nicht eine Fluggeschwindigkeit wie ein F3B/J Modell. ;) Das war weniger die Profildicke als die Wölbung. Mit 3.5 % sind CA=0..0.3 ohne WK nicht mehr wirklich gut. Dicke wirkt sogar umgekehrt, als man das subjektiv erwarten würde. Bei hoher Wölbung sind dicke Profile im Schnellflug besser, weil der nutzbare CA-Bereich breiter wird.


Machen sich in der Praxis eigentlich der 0,5% ige Wölbungszunterschied so viel aus? Ich kann ja noch die Profildicke anpassen.
HQ/W 2,5 mit 16% Dicke gegenüber einem HQW/3,0 mir 10% Dicke ist sicherlich bei der Flugdynamik ähnlich, oder.... :(
Wie oben gesagt, das Gegenteil ist der Fall. In diesem Wölbungsbereich machen 0.5% wirklich viel aus. Mit den üblichen Dicken um 12% rutscht bei Wölbung 2.5% das untere Ende der Laminardelle über ca=0. Ab diesem Punkt ist es möglich, das Profil im Schnellflug auf der Unterseite zu überlasten
Ohne WK würde ich deshalb 2.5% empfehlen, wenn Dir der Schnellflug wichtig ist.

Hans Rupp
01.02.2009, 09:46
Hallo,

nimm doch den Vorschlag von deftones, den SA7036mod-Strak.

Hat zwar nicht das Eck um 0,8 in der Polare, d.h. das theoretisch beste Gleiten ist evt. minimal schlechter, dafür ist der Auftrebsbereich in dem das Profil gut funktioniert breiter.

Oder ein Strak auf Basis HN951/HN956 mit angepasster Dicke und Wölbung.
Liegt von der Auslegungsphilosophie irgendwo zwischen Sa7036 und HQW.

Ob jetzt 2,5% oder 3% besser passt ist auch eine Frage der Flächenbelastung.

Hans

Mefra
01.02.2009, 16:12
Hallo Hans,

Ob jetzt 2,5% oder 3% besser passt ist auch eine Frage der Flächenbelastung.

Bei bis zu welches Flächenbelastung ist das 2,5 %ige oder das 3,0%ige HQ besser?

Hans Rupp
01.02.2009, 16:37
Hallo,

das ist wieder ein Frage des Einsatzes (Thermik oder Hang, wenn Hang welcher...)

Als Eckpunkt kann man festhalten, dass die 4m-Graupner ASW 15 mit einem HQW 2,0 (laut Katalog, habe es nicht nachgeprüft) deutlich unter 5kg bleiben (und mehr V-Form bekommen) sollte, wenn man mit ihr beim Thermikkurbeln Spaß haben will. Der würde mit 4,5-5,5 kg ein HQW 2,5 besser stehen.

Mit HQW 3,0 kann man ruhig 6-6,5kg haben.

Ich würde in die Richtung des SA-7036 / HN-Strak mit 2,5% Wölbung und 4,99kg gehen (wegen legalem Wildfliegen). Ist aber meine persönliche Einschätzung bzw. würde so zu meiner Vorstellung eienr ASW 15 passen. Ist ja kein Swift oder so zum Hangbolzen. Eine Ballastiermöglichkeit für gute Tage und wo es zulässig ist kann man vorsehen.

Hans

Wattsi
02.02.2009, 08:28
Markus und Effe, dass ihr mein Konzept NICHT (auch noch) als "Zweiachser oder gar Freiflieger" wegen der 6° pro Seite V-Form bezeichnet habt, sondern gute Argumente dafür bringt!. Das ist ja gerade der Vorteil des Selberbauens, dass man seinen Flieger nach eigenen Massstäben bauen kann. Ich gehöre zur Ü60 Genaeration, da zählen entspanntes Fliegen, geringe Korrektur beim Kurvenflug mehr als 4-Zeitenrollen. Ich mache keinen Kunstflug und bei >4 Bft packe ich ein, da fliegt ja ohnehin alles. Was gibt es schöneres, als bei Thermikbeginn am Hang zu stehen und den ersten zaghaften Bart zu finden und Höhe zu machen? Da ist eben enges Kreisen, Zentrieren, wenig Ruderausschläge gefragt, und das macht halt MIR spaß. Jeder nach seinem Geschmack!
Gruß
Wolfgang

deftones
02.02.2009, 20:27
Hallo Zusammen,

ein paar kurze Worte zu dem SA Strak:

- Die Profildicken sind so gestaltet, dass man sie in Styro/Funier Bauweise herstellen können sollte.
- Die Nullauftriebswinkel sind so angepasst, dass sich so gut wie keine Aerodynamische Schränkung ergibt. Wenn die Zuspitzung nicht zu hoch gewählt wird, ist meiner Erfahrung nach keine geometrische Schränkung notwendig.
- Der obere Auftriebsbereich wurde betont, allerdings sollte die Leistung auch im schnellen Streckenflug (bis ca~0.2) gut sein. Daraus folgt,
- dass die Profile auch für "leichte", kompakte Großsegler unter 5kg geeignet sind.
- Die Druckanstiege auf der Oberseite sind so gewählt, dass die Profile gutmütig sind und auch mit positiv gesetzten Wölbklappen gut funktionieren sollten (25% Klappentiefe => +3° Klappe macht 3.16%, +5° Klappe macht 3.62% relative Wölbung).
- Die Profile sollten auch ohne Wölbklappen funktionieren, ich persönlich würde die Wölbklappenfunktion und die Butterflyoption immer einem Flügel nur mit Querrudern und Störklappen vorziehen.

Anbei die Polaren und die modifizierten/entworfenen Koordinaten.

Viele Grüße,
Benjamin

245368

Von innen nach aussen:


SA7036i
1.000043 0.000583
0.994154 0.001287
0.983417 0.002884
0.970771 0.004997
0.957102 0.007444
0.942912 0.010099
0.928462 0.012880
0.913856 0.015722
0.899227 0.018576
0.884626 0.021401
0.870043 0.024185
0.855497 0.026919
0.840963 0.029591
0.826439 0.032205
0.811921 0.034749
0.797388 0.037232
0.782848 0.039650
0.768300 0.042003
0.753744 0.044290
0.739176 0.046513
0.724599 0.048670
0.710008 0.050763
0.695410 0.052792
0.680802 0.054756
0.666184 0.056657
0.651558 0.058493
0.636922 0.060265
0.622281 0.061973
0.607628 0.063618
0.592975 0.065199
0.578317 0.066713
0.563650 0.068164
0.548989 0.069547
0.534327 0.070861
0.519669 0.072104
0.505011 0.073275
0.490360 0.074371
0.475718 0.075387
0.461078 0.076324
0.446454 0.077176
0.431837 0.077940
0.417230 0.078613
0.402634 0.079191
0.388053 0.079672
0.373494 0.080049
0.358945 0.080319
0.344418 0.080478
0.329913 0.080520
0.315427 0.080441
0.300968 0.080237
0.286536 0.079901
0.272140 0.079430
0.257783 0.078813
0.243468 0.078048
0.229212 0.077124
0.215021 0.076031
0.200901 0.074759
0.186875 0.073299
0.172953 0.071633
0.159158 0.069751
0.145515 0.067633
0.132049 0.065262
0.118794 0.062617
0.105781 0.059677
0.093056 0.056424
0.080677 0.052839
0.068727 0.048917
0.057327 0.044664
0.046650 0.040120
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0.926409 -0.000911
0.940570 -0.000816
0.954709 -0.000769
0.968735 -0.000771
0.982230 -0.000821
0.994012 -0.000907
0.999922 -0.000997

MarkusN
02.02.2009, 21:22
Noch ein Wort zur Schränkung: Da der Auftriebsanstieg ja praktisch parallel erfolgt, kann man durchaus Profile unterschiedlicher Wölbung kombinieren. Es kann dann Sinn machen, aussen ein höher gewölbtes Profil einzusetzen und gleichzeitig etwas negativ zu schränken, so dass wieder alle Schnitte gleichzeitig den Nullauftrieb erreichen. So kann man im Idealfall, trotz kleiner Re-Zahl aussen und Re-Zahl angepasster dünner Profile, den Strömungsabriss aussen weit genug hinauszögern.

Zwei Effekte machen einem dabei aber gern einen Strich durch die Rechung:
Kritische Effekte ("Anspringen" der Umschlagblase an die Hinterkante, das Analogon zum Deadband beim symmetrischen Profil), die im unteren Anstellwinkelbereich den Auftriebsanstieg steiler machen, so das die Kurven eben doch nicht parallel verlaufen, und die Torsion, die beim Anstechen die Auftriebsverteilung ganz hübsch verbiegt.

chris64
02.02.2009, 22:02
????? Bahnhof,Profilkurve?ASW 15 mit 6 Grad V Form,soviel Theorie,einfach bauen und probieren,und ab 4 Windstärken lernt man erst richtig fliegen!!!!

viel Spass noch beim verkomplizeren eines nicht vorhandenen Problems.

Mefra
02.02.2009, 22:37
@chris64

????? Bahnhof,Profilkurve?ASW 15 mit 6 Grad V Form,soviel Theorie,einfach bauen und probieren,und ab 4 Windstärken lernt man erst richtig fliegen!!!!

viel Spass noch beim verkomplizeren eines nicht vorhandenen Problems. Was meinst Du damit: ab 4 Windstärken lernt man erst richtig fliegen!!!!

Ähm, danke für Deine Meinung, aber die bringt mich bei der Profilauswahl für meine ASW 15 nicht wirklich weiter. :confused: :confused:

Was hat diese Aussage mit meiner Frage zu tun??????

Ich habe eine konkrete Frage bzgl. einer Profilauswahl gestellt und einige interessante Antworten, auch einige die über den Tellerrand gehen, erhalten, daher kann ich nicht nachvollziehen, was du mir sagen möchtest.....

Welches Profil würdest Du für meinen Einsatzzweck empfehlen?

chris64
03.02.2009, 09:35
Sorry war nicht böse gemeint.Ich würde mir ein gut fliegendes Modell zb die Tangent Alpina als Beispiel nehmen und mich daran orientieren,letztendlich kann man Styroflächen sowieso nicht so genau bauen das das Profil so genau umgesetzt wird.Bei meiner ASW 19 habe ich bewußt das Ritz Profil probiert weil ich es kannte und sie fliegt so gut wie mit einem HQ,gutmütig mit sehr guter Thermikleistung.Theorien zufolge sollte eine B4 mit einem RG 14 Profil fast schon an eine Fehlkonstruktion grenzen,meine fliegt damit super.

Gruss,Chris

Hans Rupp
03.02.2009, 10:16
und die Torsion, die beim Anstechen die Auftriebsverteilung ganz hübsch verbiegt.

Mein Freund Michael Kiefer hat das mal mit ein paar vereinfachenden Annahmen für eine ASW 17 mit einem SA 7035mod Strak mit 2,7% Wölbung durchgerechnet. Um die Torsion im Schnellflug auf <2° zu beschränken braucht man bei einer 4,44m ASW 17 und Scale-Streckung 27 163er Kohle vollflächig diagonal. In einer Speedwende sehr viel mehr (Torsion steigt auf etwa das 5-fache). Der Strak hat einer eher moderates Moment im Vergleich zu HQW gleicher Wölbung.

245522

Wenn man ein Profil einsetzt, das nur 75% des Moments hat und dafür den Nullaufttriebwinkel bei 0,5° höhrem Anstellwinkel hat, dann kommt auch nichts weltbewegend anderes raus. Eine ASW 15 mit Streckung 20 ist da sowieso noch unproblematisch.

Dann seht euch mal den Auftriebsanstieg an. Wer Hängerohren aufgrund von Torsion sieht, kann sich ausrechnen, dass da mehr als 2° Torsion nötig sind, um die Kraft aufzubringen. Stefan Dolch geht in seinem Buch davon aus, dass bis 4° Torsion noch kein Problem darstellt.

Also mit einer ordentlichen D-Box mit 200er CFK diagonal brauchen sich 98% der Piloten bei einer ASW 15 keine Sorgen wegen übermäßiger Torsion machen im Schnellflug. Ohne anständige diagonale Lage sieht es anders aus.

Hans

MarkusN
03.02.2009, 10:54
Was ich an dieser Argumentation nicht verstehe: Sobald man, um irgend ein Problem zu lösen, Schränkung vorschlägt, wird sofort das Argument vorgebracht: "Aber das verbiegt Dir die Auftriebsverteilung im Schnellflug und führt zu Hängeohren!"

Wenn ich jetzt Deine Zahlen lese, ist der Einfluss der elastischen Torsion um einiges grösser als die meisten Schränkungen.

Hans Rupp
03.02.2009, 11:18
Hallo Markus,

Wenn man nur schränkt und das noch dazu kräftig stimmt das ja auch

Es ist aber ein System mit vielen Einflussfaktoren
- Profilmoment
- Schränkung
- Streckung
- Bauweise
- Umschlossene Fläche des Torsionskastens


Mit Erhöhung der Wölbung erhöhst Du eben aussen das Moment. Baust Du dann Schränkung ein um den Nullauftriebwinkel anzupassen, dünnst wegen der Rezahl aussen auch noch aus und verkleinerst so den Torsionskasten und steuerst nicht die der Bauweise dagegen wird

Und wo liegt schon vollflächig CFK drin?

Hans

MarkusN
03.02.2009, 12:12
True, dat. Komischerweise äussert aber bei den modernen Sichelflächen keiner die gleichen Bedenken. Und die schieben ja den Auftrieb aussen auch nach hinten.

Ich habe einfach den Eindruck, dass "Schränkung" im Moment generell nicht en vogue ist. Nicht unbedingt aus rationalen Überlegungen, sondern eben, weils nicht mehr der Mode entspricht. Wohl auch beeinflusst durch ein paar Fehlentwicklungen in der Vergangenheit.

Philip Kolb
04.02.2009, 19:00
Hallo,
Ich bin mir nicht sicher, wie ich eine Parallele von der Schränkung einer Tragfläche zur Modewelt finden kann. Vielleicht diese: "Mode ist oft sehr schön anzusehen, aber notwendig bzw. nützlich nur in den seltensten Fällen."
Ich möchte hier niemandem auf den Schlipps treten, aber ob Schränkung modern ist oder nicht, sollte viel weniger zur Debatte stehen als ob sie sinnvoll ist oder nicht.
Und daher ein kurzer Kommentar hierzu. Ich denke nicht, das bei den hier vorgestellten Lösungen zur Tragflügelprofilierung der 4m ASW-15 eine geometrische Schränkung notwendig ist. Diese sollte allenfalls dazu dienen den Strömungsabriss am Randbogen hinauszuzögern, sprich, das Flugmodell "gutmütiger" machen also dessen Flugeigenschaften beeinflussen. Die Flugleistung des Modells wird dadurch aber nicht besser.
Wenn man sich die type-2-Polaren des Tragflügels an den markanten Schnitten ansieht, könnte man zu der Annahme kommen, dass am Innenflügel höhere ca-Werte erreichbar sind als am Aussenflügel. Dies führt zu dem Umkehrschluss, dass das Aussenflügelprofil sein ca-max früher erreicht als das Innenprofil. Hier die Graphik:

245948

Aufgrund dieser Annahmen werden wohl oft die Aussenprofile mit höherer Wölbung versehen, vielleicht auch aufgedickt oder sogar der Tragflügel geschränkt um eben "sicher zu gehen". Leider erkauft man sich diese Abrissicherheit meistens mit deutlichem Leistungsverlust.
Im Bild dargestellt die roten Kurven für die HQW-Profilierung (innen HQW2.5/12, mitte HQW2.5/11 und aussen HQW 3.0/10) wie von Frank als Basis angedacht, und die grünen Kurven für den hier als Alternative veröffentlichten SA7036mod.-Profilstrak. Drei Dinge sind sehr schön zu erkennen:

- Das Aussenflügelprofil des HQW-Straks zeigt bei den niedrigen ReZahlen deutlich höhere Wiederstandsbeiwerte unterhalb von ca = 0.95 hervorgerufen durch Ablöseerscheinungen als das Aussenprofil des SA7036mod.-Straks.

- Der SA7036mod.-Strak zeigt Wiederstandsvorteile bis etwa ca = 0.75 (also bis hin zum Langsamflug beim etwa angepeiltem Gewicht) und höheres ca-max

- Die ca-max-Werte der HQW-Strakprofile liegen näher beieinander als die der SA7036mod.-Strakprofile.

Letztere Auffälligkeit ist es vielleicht, die die Gedanken an die Gutmütigkeit/Überziehsicherheit und vielleicht die Notwendigkeit einer Schränkung beieinflussen. Allerdings ist hier viel wichtiger einen Blick auf die Verteilung der induzierten Anstellwinkel über die Spannweite zu werfen:

245949

Hier ist graphisch der Verlauf der induzierten Anstellwinkel am ASW-15 Tragflügel dargestellt (in diesem Fall für ein Tragflügel-CA von 1,0). Je weiter man Richtung Ranbogen geht, desto größer werden die induzierten Anstellwinkel. Der induzierte Anstellwinkel ist maßgeblich von der Tragflügelgeometrie abhängig, je elliptischer, desto kleiner wird er Richtung Randbogen (dies mal sehr prophan ausgedrückt).
Die ASW-15 hat eine sehr überelliptische Tragflügelgeometrie, eine solche wird oft auch als sehr "gutmütig" bezeichnet. Und dies eben genau weil die induzierten Anstellwinkel bei einer derartigen Tragflügelgeometrie nach aussen hin grösser werden. Das hat Einfluß auf den effektiven Anstellwinkel, der sich wie folgt einfach errechnet:

Alpha eff. = Alpha geom. - Alpha ind.

Der effektive Anstellwinkel ist also die Differenz aus geometrischem Anstellwinkel (der gesamten Tragfläche) und dem lokal durch die Geometrie beinflussten induziertem Anstellwinkel.

Wenn man also wissen will, ob der Tragflügel zuerst aussen oder innen abreisst, was für die Gutmütigkeit des Flugzeuges maßgeblich ist, muss man neben den erreichbaren ca-max-Werten der Profile auch die induzierte Anstellwinkel betrachten.
Das heisst konktret, dass das Aussenprofil bei einem bestimmten geometrischen Anstellwinkel der Tragfläche einen geringeren effektiven Anstellwinkel haben kann als das Innenprofil. Daher muss es vielleicht auch gar nicht ein ähnlich hohes ca-max liefern können wie das Innenprofil.
.....und eine Schränkung wäre in diesem Fall dann überflüssig.
Das kann man ganz einfach überprüfen, wenn man für einen bestimmten geometrischen Anstellwinkel an verschiedenen Stützstellen (Innen / Mitte / Aussen) die effektiven Anstellwinkel errechnet. Hierbei hilft das "Ranis-Nurflügelprogramm" bei der Suche nach den induzierten Anstellwinkeln. Danach liefern uns die gängigen Profilprogramme die jeweilign ca-Werte für die eingegebenen Stützstellen.
In einer Tabelle eingegeben sieht man schnell welcher geometrische Anstellwinkel vom Aussenprofil noch ohne Abriss bewältigt werden kann.

245950

Für die 4m ASW-15 mit dem angenommenen SA-7036mod.-Strak kann das dann so aussehen. Der erste "Versuchsanstellwinkel ist hier 6°. Dieser ist im stationären Gleitflug bei angepeilter Flächenbelastung sicherlich erreichbar. Gut zu erkennen ist, dass das Aussenrofil bei diesem Anstellwinkel etwa 0,11 "Ca-Punkte" weniger leisten muss als das Innenprofil.
Bei 9° geometrischem Anstellwinkel kommt man langsam in den Bereich, der wohl im stationären Gleitflug schwer zu erreichen ist. Auch hier ist das Aussenprofil noch mit etwas weniger als ca = 1.0 belastet, was es laut Polaren sehr gut erreichen wird.
Alles überhalb von diesen Anstellwinkeln wird dann eher dynamisch, also beim kurzzeitigen Ziehen in der Thermik, bei harten Wenden oder Abfangbögen erreicht. Auch da macht das Aussenprofil des SA-Strak (genau wie auch das HQW im übrigen) bei der ASW-15 Geometrie wohl gar keine Probleme hinsichtlich eines Abrisses am Randbogen. Eine Schränkung ist hier also weder modern noch notwendig.
Für die Flugleistung ist das Aussenprofil des HQW-Straks wohl eher abträglich, eben aufgrund der stärkeren Neigung zu Ablöseerscheinungen.....und dagegen hilft schränken leider gar nicht weiter.
Nun ja, so ist mein "kurzer Abriss" doch etwas länger geworden. Ich hoffe ich habe mehr erläuternd als belehrend gewirkt, letzteres ist wirklich nicht in meinem Sinne. ich wünsche einen schönen Abend und kurz zum Schluss:

Frank, ich würde Dir zu dem Tragflügelstrakvorschlag von Benjamin raten, weil der wirklich "moderner" ist :D

Philip Kolb

MarkusN
05.02.2009, 07:17
Ich will sicher keinem eine Schränkung aufschwatzen, aber wenn ich die Verteilung des induzierten Anstellwinkels in Deiner Rechnung anschaue, dann bekommt man einen Vorteil nur an der äussersten Flügelspitze. Über den ganzen Querruderbereich, der ja für das Steuerbarbleiben beim Abriss verantworlich ist, ist die Belastung durch den alpha_i sogar am grössten für den ganzen Flügel. Etwas ca-Reserve schadet da sicher nicht.

deftones
05.02.2009, 17:39
Hallo Markus,

schau Dir bitte auch die Tabellen an, die Philip erstellt hat. Dort kann man recht schnell sehen, dass es auch bei großen Anstellwinkeln kein Problem gibt. Ferner solltest Du bedenken, dass bei halber Querruderlänge schon nicht mehr das reine Aussenprofil eingebaut ist, sonder ein Strakprofil. Darüberhinaus ist natürlich auch die lokale Reynoldszahl gestiegen und damit auch das ca_max.

Ich würde mir wünschen, dass Du nicht dort Probleme aufbaust, wo keine bestehen. Toll wäre doch, mal einen Entwurf von Dir zu sehen - ich bin gespannt.

Einen schönen Abend,
Benjamin

MarkusN
05.02.2009, 17:58
Ferner solltest Du bedenken, dass bei halber Querruderlänge schon nicht mehr das reine Aussenprofil eingebaut ist, sonder ein Strakprofil. Darüberhinaus ist natürlich auch die lokale Reynoldszahl gestiegen und damit auch das ca_max.[quote]Joh, stimmt, v.a. letzteres. Das Strakprofil ist ja wieder eher Re-Zahl-empfindlicher als das Aussenprofil.

[quote]Ich würde mir wünschen, dass Du nicht dort Probleme aufbaust, wo keine bestehen.Einverstanden. Mir gefallen einfach die Cp-Kurven bei Re/sqrt(cl) um die 70'000 (etwa quarte scale für eine ASW15) noch nicht so richtig. Die Polare zeigt es nicht, aber selbst Dein optimierter Entwurf ist da von etwa ca=0.1 bis 0.5 unterkritisch, d.h. die Blase erreicht die Endleiste. Dürfte auf den Widerstand nicht viel Einfluss haben, da sie dünn bleibt, aber für die Querruderwirksamkeit ist so eine "weiche Endleiste" nicht gut. Ich führe auch das Zurückbleiben des Auftriebs beim SA7036a auf diese "weiche" Endleiste zurück.


Toll wäre doch, mal einen Entwurf von Dir zu sehen - ich bin gespannt.Bin dran, auf Basis Deines Entwurfs. Wird sicher zerrissen werden, da ich es nicht lassen kann, quer zu denken. ;)

(Und ja, eine Unke bin ich auch. Weiss ich. Aber ohne das Bestehende in Frage zu stellen, werden wir nicht besser.)

extension
05.02.2009, 18:44
@ Markus
die große Herausforderung kommt dann aber erst:
den (theoretischen) Entwurf in die Praxis umsetzen!
Das braucht 'ne ganze Menge Mut und Power.
Pack's an, ist 'ne spannende Sache.
Gruß
Wilhelm

Mefra
05.02.2009, 20:04
Ich weiss Eure Mühen bzgl der Profilauslegung meiner ASW 15 wirklich zu schätzen. Vielen Dank an Alle. :)


Grübel........

Nun bin ich mir doch nicht mehr soooo sicher, ob der gewählte HQ/W 3.0 Strack das Richtige ist.

Auf der einen Seite denke ich, dass ein Standardprofil (HQ) bei der ASW 15 ausreicht, auf der anderen Seite reizt mich schon das Innovative, das Andere.

@Markus

Aber ohne das Bestehende in Frage zu stellen, werden wir nicht besser Die Aussage gefällt mir ;)


Ich denke, ich muss mal mit meinem "CNC-Kernschneider" Kontakt aufnehmen, ob er überhaupt die Möglichkeit hat das von Benjamin vorgestellte Profil zu schneiden.

Ich würde gern eine originalgetreue Tragflächengeometrie verwenden.
Geht das auch mit dem SA7036mod-Strak , und falls ja, welche Größe soll/muss dann das Höhenleitwerk haben????
Wo lege ich bei dem SA7036-Strak den SWP-Lage und EWD soll ich wählen?

Ich füge mal hier eine Skizze der Geometrie bei:


246295

MarkusN
05.02.2009, 21:07
Ich würde gern eine originalgetreue Tragflächengeometrie verwenden.
Geht das auch mit dem SA7036mod-Strak , und falls ja, welche Größe soll/muss dann das Höhenleitwerk haben????Sogar besser, als mit dem HQ. Der SA-Strak ist besser an niedrige Re-Zahlen angepasst. Bezahlen tut man das mit den etwas schlechteren Werten im hohen ca-Bereich. Leitwerksgrösse sollte auch unkritisch sein, die Momentenbeiwerte sind moderat.

Heinz Linnemann
06.02.2009, 12:42
Liebe Freunde der öffentlichen Diskussion,
der von Deftones vorgeschlagene Profilentwurf wird gerade an einer DG 101 mit 3,6 m Spannweite erprobt. Die Geometrie ist der der ASW 15 sehr ähnlich, allerdings werden Wölbklappen eingebaut. Ein Flügelsatz ist fertig, der zweite im Bau, so dass realistischer Weise im Sommer zwei Versuchsträger zur Verfügung stehen. Das Projekt entstand nach dem Verkauf meiner -15, die HQW-2 profiliert ist (ebenfalls mit Wölbklappen) und mir am Hang und in großflächiger Thermik viel Spaß gemacht hat; in enger schwacher Thermik sind mir manchmal Vereinskollegen mit einfachen "Kauffliegern" weggestiegen. Ich führe das auf das geringere ca max und die eher geringe Nickdämpfung durch den eher kurzen Rumpf und das eher kleine Leitwerk der ASW 15 bei gesetzten Wölbklappen zurück (bessere Piloten als ich steuern so etwas aus!). Ergebnis der Überlegungen ist das jetzige Projekt mit neuem Profilstrak (Danke an Benni!) und längerem Hebelarm.
Über Ergebnisse wird dann hier berichtet.

Gruß Heinz

Mefra
06.02.2009, 13:51
Na, also, ich denke, ich werde das von Benjamin vorgestellte Profil einsetzen. :)


@deftones
Hallo Benjamin.

Nur noch mal zur Sicherheit: ;)

SA7036 i => Wurzelrippe
SA7036 m => Ende 1.Trapez und
SA7036 a => Randbogen

Ist das so richtig??

Kannst Du mir noch kurz bei der Größe des HLW, der SWP-Lage und EWD helfen??

Vielen Dank.

deftones
06.02.2009, 22:03
Hallo Frank



SA7036 i => Wurzelrippe
SA7036 m => Ende 1.Trapez und
SA7036 a => Randbogen

Ist das so richtig??

Ja, das ist genau richtig so.



Kannst Du mir noch kurz bei der Größe des HLW, der SWP-Lage und EWD helfen??


Die Schwerpunktlage relativ zum Neutralpunkt legt im Wesentlichen die Längsstabilität fest. Da der Neutralpunkt eigentlich nur von der Geometrie abhängt, kannst Du den Schwerpunkt mit WinSchwer

http://www.fsc-stieglitz.de/24a6bc986113fd401/index.html

ganz gut selbst ausrechnen. Die EWD kann ich Dir seriöser Weise nicht genau angeben. Das geht meiner Meinung nach auch nicht mit AVL oder FLZ_Vortex genau vorherzusagen, da Reibungseffekte eben doch eine Rolle spielen. Ich würde erstmal 1.5° annehmen und dann die Feinheiten passend zu Deinem Schwerpunkt und gewünschtem Auftriebsbeiwert (bzw. Fluggeschwindigkeit) erfliegen.

Viele Grüße,
Benjamin

Gast_17021
09.12.2009, 12:56
Moin

Was ist denn aus der DG-101 und der ASW-15 mit dem SA-Strak geworden? Bin da im Keller an was dran, ich könnte aber natürlich die Schneiderippen nochmal neu machen und das 2,5er HQW in die Kiste legen... ;)

Gruß Christian

Heinz Linnemann
09.12.2009, 13:40
Jetzt muss es doch raus:

Die erste Dg 101 ist geflogen und zwar ca. eine halbe Stunde. Danach fand der sehr große NiMH- Empfängerakku, dass es ihm reicht, und das in ca. 450 m Höhe. Einen Teil des Modells habe ich wiedergefunden, Rumpf und Leitwerke sind fast unbeschädigt.
Ich werde die DG wieder aufbauen, allerdings als DG 202 mit schmaleren Flügeln und damit etwas mehr Flächenbelastung.
Soweit in der kurzen Flugzeit beurteilar, war das Verhalten im Langsamflug beim engen Kreisen sehr unkritisch (beim Erst- und Letztflug herrschte bockiger Wind) sehr harmlos; der Start erfolgte aus der Hand (!) an einer F3 B-Winde.
Von dem wieder aufgebauten Modell mache ich sicher Bilder und schreibe ein paar Zeilen - vorher wird vermutlich Stefan seine DG 101 flugfertig haben und darauf brennen, die Ergebnisse des Versuchs kund zu tun.

Gruß Heinz

etech
11.12.2009, 19:20
Hallo ASW 15 Fans und Profilspezialisten.
Ich bin ein absoluter Unwissender was Polaren usw. angeht. Da ich mir auch eine ASW 15b in 1:2,5 (ca. 17kg) bauen möchte, verfolge ich aufmerksam diese Threads. Leider habe ich noch keine Lösung für meine Profilwahl gefunden. Kann mir jemand einen Profilstrack empfehlen, mit dem man schön Thermik fliegen ( gutes Kreisflugverhalten), als auch etwas "turnen" kann. Die ASW wird wohl meist im F-Schlepp geflogen werden. Am Rumpf ist ein FX61-163 (367 mm) angeformt. Möglicherweise hat ein RC`ler schon Erfahrungen und kann mir diese mitteilen. Ansprechen möchte ich auch jene, die hier mit tollen Berechnungsprogrammen sich auskennen und mir weiterhelfen möchten. Am liebsten wäre es mir, wenn mir jemand auch gleich mit Profilen im dxf- Format oder ähnlichen weiterhelfen könnte.

Vorweg schon mal besten Dank und eine schöne Adventszeit

Gruß Günther

Joachim Mink
22.06.2010, 14:07
Hallo allerseits,

gibt es inzwischen noch weitere praktische Erfahrungen mit dem Profilstrak SA 7036 mod. von Benjamin/deftones (Post#5, Seite 1), auch in Bezug auf Wölbklappeneinsatz?

http://www.rc-network.de/forum/attachment.php?attachmentid=236633&amp;d=1231708914

Noch eine Verständnisfrage zum im Bild angegebenen "Delta Theta_TE": Ist das die Profilwölbung oder was sonst?


Wenn ja, warum erkennt man den Unterschied von 2,44° zu 3,11° zu 4,31° nicht? Den Dickenunterschied von 11,1% über 10,4% zu 9,2% erkennt man dagegen doch recht gut.

Wenn nein, wie groß ist dann die Profilwölbung des SA 7036 mod.?


Wäre das Profil auch für einen 3,2m-Scalesegler mit knapp 3kg, etwa 60g/dm² und Wölbklappen besser geeignet, als das HQ/W 3/x-Profil?

Vielen Dank schon mal vorab.

Joachim

MarkusN
22.06.2010, 14:16
Profilwölbung ist camber; die drei Profile sind praktisch gleich hoch gewölbt.

Delta Theta ist vermutlich der Endleistenwinkel (TE steht für trailing edge). Wenn, dann gilt der aber im vorliegenden Fall nur für das alleräusserste Ende des Koordinatensatzes, denn der parktische Winkel wird natürlich mit abnehmender Dicke auch abnehmen. Muss nochmal in die Dokumentation von XFoil schauen für eine erschöpfende Auskunft.

Zu Wölbklappeneinsatz kann ich nichts sagen; sicher dürfte der vorliegende Profilsatz was Umschlagblasen angeht etwas besser sein als HQ. Die HQs haben bekannterweise auf der Unterseite da einen Schwachpunkt; das SA7036 hat bezüglich Blasen-Eigensicherheit eine Stärke.

[edit]XFOIL doku gibts hier: http://web.mit.edu/drela/Public/web/xfoil/xfoil_doc.txt
Leider sagt sie nichts über die Legende im obigen Illustration. Theta wird zwar erwähnt, hat aber mit der Dicke der Grenzschicht / des Nachlaufs zu tun. Das in Grad zu messen ergibt keine Sinn. Da der darüberstehende Parameter der Nasenleistenradius ist, hat es eine gewisse Logik , dass Delta Theta für einen Geometrieparameter der Endleiste steht.

Bertram Radelow
22.06.2010, 17:31
(oops - Markus' Post nicht gesehen)

B.

Mefra
22.06.2010, 20:33
Hallo zusammen,

nach knapp einem Jahr später habe ich am Sonntag und heute die ASW 15 mit dem SA7036 geflogen.

Zur Bauweise:
Die Tragflächen und Leitwerke in Sandwichbauweise habe ich selbst gebaut, die Kerne dazu habe ich in Auftrag gegeben. Sie wurden CNC aus den von Benjamin (deftones) zur Verfügung gestellten Koordinaten geschnitten. Dann im bekannten Sandwichverfahren mit 1 mm. Abachi, vollflächig mit CfK-Gewebe unterlegt und mit einem nach Chr. Baron´s Excel Sheet berechneten Holm versehen.
Ich habe die ASW 15, entgegen vieler Meinungen nicht mit Wölbklappen versehen, irgendwie konnte ich mich bei diesem Modell damit nicht anfreunden.

Das Fluggewicht beträgt ca. 5.800 gr.

Bei meinen bisherigen drei Flügen habe ich sie mittels einem Aufstecktriebwerk von Krause (ESTW750) geflogen Fluggewicht incl. ESTW => 6,500 gr., (Schlepper haben wir z.Zt. keinen:( )
Fluggewicht in Flächenbelastung im grünen Bereich.

Flugeigenschaften:
Die Flugeigenschaft sind.... tja, wie soll ich sie beschreiben, ich habe ja keinen direkten Vergleich zu Tragflächen mit anderen Profilen....
Daher muss ich diese rein subjektiv ;) beschreiben:

Die Fluggeschwindigkeit ist im Vergleich zu den Originalen noch etwas zu hoch, aber sehr gut (subjektiv) Das Modell verlor nur wenig an Höhe (lag natürlich am Piloten :cool:, nein Scherz: an der leichten Thermik), sodass ich den letzen Flug erst nach knapp 30 min. beendet habe.

Den SWP habe ich bei ca. 12 % vor dem Neutralpunkt gelegt, EWD 1,5°. Beim Abfangbogen (quer zum Wind) fing sich das Modell langsam, aber deutlich, ab. Soweit ok.
Bei Flügen mit dem Wind hatte ich das Gefühl, dass das Modell jedoch leicht durchsackt (Heck unten Nase leicht nach oben), und beim langsamen Kreisen in den Kreis fällt.

Erstaunlicherweise habe ich im Flug die Querruderdifferenzierung auf knapp 80% anheben müssen, so dass die Ruder nur eine kleiner Weg nach unten gehen. Sonst schob der Rumpf noch in den Kurven, er lag nicht parallel, aber wozu fliegt man Modelle sonst ein???;);)

Flugdynamik:
Ich habe die ersten Flüge recht sanft begonnen (erst ein paar schnelle Vorbeiflüge, Loopings und eine Rolle), finde aber die Dynamik sehr gut. Die aufgenommene Geschwindigkeit wird gut beibehalten, ich würde fast sagen sie wird recht schnell. Im Schnellflug verbiegen sich die Tragflächen kaum, die Fluggeschwindigkeit wird wirklich wieder super in Höhe umgesetzt, bei tiefen Vorbeiflügen mit anschließenden Vollkreisen über dem Platz "rauschte" die ASW fast wie eine Echte.

Dies sind meine (ersten) subjektiven Eindrücke nach den ersten Flügen, irgendwie denke ich jedoch im Modell stecken noch weitere Leistungsreserven, so dass ich den Einsatz des SA7026 nicht bereut habe, ich werde bei den nächsten Flügen noch etwas mit dem SWP experimentieren.

PS:
Was meint ihr, soll ich den SWP noch weiter nach vorne verschieben ????

Joachim Mink
22.06.2010, 22:07
@Markus: Danke für die ultraschnelle Antwort.

@Frank: Danke für den ausführlichen Bericht und mein Kompliment zum fertiggestellten Flieger.

Wenn sie in den Kreis fällt, braucht sie wohl etwas mehr Blei für die Nase und eine etwas größere EWD. Doch wenn sie schiebt, Nase nach außen, braucht sie eigentlich weniger. Vielleicht solltest Du einfach die Kurven mit etwas mehr Seite einleiten. (Gegebenenfalls Seitenruderspalt abdichten)

Mit 6,5 kg hat sie 87g/dm². Vielleicht rührt daher die hohe Grundgeschwindigkeit. Was macht sie denn im Langsamflug?

Wenn sie mit dem Wind das Heck runter nimmt ist sie bezogen auf die Umgebungsluft schon zu langsam. Immerhin kippt sie nicht gleich ab.

Viel Erfolg noch beim Austesten.

@all: Weitere Infos zum SA 7036 mod. sind gerne noch willkommen.

Gruß

Joachim

Stefan Siemens
18.10.2010, 11:51
Hallo allerseits,

inzwischen kann ich einen Erfahrungsbericht zum Einsatz des von "deftones" Benjamin in Beitrag Nr.38 vorgeschlagenen und überarbeiteten SA 7036 Strak machen.

Versuchsträger ist eine DG 100G mit gedämpftem Höhenleitwerk im M 1/4,2 mit folgenden Daten:

Gewicht 4,3 kg (also mal wieder schwerer als geplant)
Flächeninhalt (F) = 0,6387 m^2
Flächenbelastung = 6,7326 kg / m^2 = 67,3264 g / dm^2
Streckung (^) = 19,9551
Bezugsflügeltiefe (lu) = 0,1869 m

Die Flügeltiefen sind:

Innen: 225mm, Mitte: 180mm, Aussen: 90mm
Es sind Wölbklappen eingebaut, was nicht dem Vorbild entspricht.

Der Flügel ist in Styro- Furnier gebaut, gespachtelt und mit Orastick bezogen. Aus Zeitgründen habe ich nicht mit Schablonen geschliffen. Da die Kerne von Karl Faller geschnitten wurden (www.3-f.de) und mein Freund Heinz wieder excellente Rohbauflügel abgeliefert hat, sollte die Profilgenauigkeit dem entsprechen, was man bei dieser Bauweise heraus holen kann.

Das Modell wurde in Südengland eingeflogen und am Hang bei Windstärken zwischen 20-70 km/h und eher schwacher Thermik ausgiebig geflogen.

Die Flugeigenschaften sind sehr gut und sicher. Beim Strömungsabriss, der mit einer Kurve aus dem Wind heraus und viel Höhenruder provoziert wird, dreht das Modell 1/4 Umdrehung und fängt sich sofort wieder. Der Höhenverlust ist gering.

Die Rollwendigkeit ist gut. Das Modell fliegt alle Kunstflugfiguren sauber.

Ohne Klappeneinsatz ist der Geschwindigkeitsbereich sehr hoch und die Leistungen über den ganzen Geschwindigkeitsbereich sehr gut. Das Modell beschleunigt sehr gut und ist sehr schnell, nahe an meinem Discus mit RG 15 (der weniger Flächenbelastung hatte). Der Durchzug und die Beschleunigung nach einer engen Wende sind gut.

Negative Wölbklappenstellungen bringen etwas Topspeed und entlasten das Modell. Die Wirkung ist aber nicht so groß, wie erwartet. Bei Manövern, z.B. engen Wenden oder Looping merkt man die negative WK Stellung, die ich daher mit etwas positivem WK zum Höhenruder kompensiert habe (Snap-Flap).

Positive WK Stellungen bringen im Langsamflug und Kreisen ebenfalls etwas Mehrleistung, aber wiederum nicht so viel, wie erwartet.

Der Strak lässt sich daher sehr gut ohne Wölbklappen nutzen.

Das Gesamtbild des Fluzeugs ist ausgewogen. Der Profilstrak ist für diese Modellgröße und Auslegung sehr gut geeignet. Zum Vergleich erinnere ich mich an eine ASW20 in 1/4 mit HQ 2,5/11 - 10 die ohne WK Einsatz schlechter war und mit WKs in keinem Bereich besser, vielleicht sogar nicht so gut stieg. Vergleichsflüge stehen aus.

Nun hatte ich das Glück, an einem tollen Hang mit sehr guten bis befriedigenden Bedingungen fliegen zu können. Das schönt das Bild. Eine Erprobung in der Ebene steht aus. Ich habe aber keine Zweifel, dass auch beim reinen Thermikfliegen sehr gute Leistungen geboten werden.

Meine persönliche subjektive Meinung ist, dass der Strak in jeder Beziehung über dem liegt, was üblicherweise bisher auf solchen Modellen eingesetzt wurde. Vielen Dank an "deftones" für die Mühen bei der Überarbeitung!

Insgesamt also ist der SA 7036 Strak ein echte Alternative. Ein neuer Flügel für meinen Discus 1 (1/3,75) und einen arbeitslosen ASW 15 Rumpf (1/4) mit diesem Profil ist schon geplant.

Stefan

MarkusN
18.10.2010, 12:10
Danke für die Rückmeldung! Ist m.W. die erste konkrete Beurteilung (wenn auch gezwungendermassen noch sehr qualitativ) dieser doch schon lange empfohlenen Profilreihe.

Stefan Siemens
21.10.2010, 18:24
Hallo allerseits,

hier noch ein paar Bilder des Versuchsträgers. Geht gut und macht Spaß,
Euer Stefan

deftones
28.10.2010, 20:30
Hallo Stefan,

freut mich zu hören, dass Du mit Deinem Flieger zufrieden bist - vielen Dank für den Bericht!



Negative Wölbklappenstellungen bringen etwas Topspeed und entlasten das Modell. Die Wirkung ist aber nicht so groß, wie erwartet. Bei Manövern, z.B. engen Wenden oder Looping merkt man die negative WK Stellung, die ich daher mit etwas positivem WK zum Höhenruder kompensiert habe (Snap-Flap).

Positive WK Stellungen bringen im Langsamflug und Kreisen ebenfalls etwas Mehrleistung, aber wiederum nicht so viel, wie erwartet.


Das Problem bei größeren negativen Klappenausschlägen ist, dass man die Lauflänge deutlich reduziert. Das ist aber nicht nur bei diesem Profil so.

Bei positiven Klappenausschlägen sollte man schon langsamer Fliegen können, da der maximale Auftriebsbeiwert etwas steigt. Allerdings steigt auch der induzierte Widerstand deutlich an und der hängt gar nicht vom Profil ab. Generell würde ich bei dieser Auslegung eher wenig Verwölbung (~3°) empfehlen und alles weitere mit Snapflap machen.

Ich freue mich jedenfalls schon, den Flieger auch mal zu bewegen, also lass ihn heile!

Ciao,
Benjamin

PIK 20
29.10.2010, 09:45
Bitte klärt mich auf: Was ist Snapflap? Und was bewirkt man damit?

Danke, Gruß Heinz

UweH
29.10.2010, 10:13
Bitte klärt mich auf: Was ist Snapflap? Und was bewirkt man damit?


Moin Heinz,

bei Snapflap werden die Flügelklappen zum Höhenruder gemischt um die Auftriebsänderung aus dem Anstellwinkel des Flügels beim ziehen und drücken durch die Änderung der Profilwölbung durch die Klappen zu unterstützen :p

Erklärung zu kompakt?:rolleyes: Guggst Du auch Snapflap im Wiki (http://wiki.rc-network.de/Snap-Flap);)

Gruß,

Uwe.

Stefan Siemens
29.10.2010, 10:50
Bei positiven Klappenausschlägen sollte man schon langsamer Fliegen können, da der maximale Auftriebsbeiwert etwas steigt. Allerdings steigt auch der induzierte Widerstand deutlich an und der hängt gar nicht vom Profil ab. Generell würde ich bei dieser Auslegung eher wenig Verwölbung (~3°) empfehlen und alles weitere mit Snapflap machen.

Ich freue mich jedenfalls schon, den Flieger auch mal zu bewegen, also lass ihn heile!

Ciao,
Benjamin

Hallo Benjamin,
genauso mache ich es auch. Diese Programmierung hab ich in dem Urlaub erflogen. Theorie und Praxis also in vollem Einklang.

Und natürlich darfst Du an die Knüppel, das ist doch das Mindeste. Nach der vielen Arbeit werde ich den Flieger in der Tat hoffentlich lange unbeschädigt lassen. Geschont hab ich die DG 100 in Südengland allerdings nicht!
Stefan

PIK 20
29.10.2010, 12:01
Hi Uwe,

besten Dank für Erklärung und Link. Hab bei Wiki schon gesucht, habe es als ein Wort eingegeben und da natürlich nix gefunden.

Bei meinen Wölbklappenmodellen mische ich natürlich den Wölbklappen Höhen-/Tiefenruder zu.

Umgekehrt noch nie gemacht oder versucht.

Danke, man lernt auch im Alter nicht aus.

Gruß Heinz

UweH
29.10.2010, 14:33
Bei meinen Wölbklappenmodellen mische ich natürlich den Wölbklappen Höhen-/Tiefenruder zu.


Hallo Heinz,

so natürlich ist das gar nicht, das habe ich schon lange nicht mehr so rum gemacht. Ich fliege zwar mit Snapflap, aber die sehr geringen Trimmungsänderungen meiner Modelle bei Wölbklappenverstellung steuere ich manuell aus, außer bei Butterfly.
Aber so verschieden sind die Gewohnheiten und Geschmäcker ;)

Gruß,

Uwe.

Stefan Siemens
29.10.2010, 14:36
Bei meinen Wölbklappenmodellen mische ich natürlich den Wölbklappen Höhen-/Tiefenruder zu.


>> Das hab ich noch nie gebraucht.
Snapflap nutz ich immer öfter mit guten Erfolgen bei Wölbklappenmodellen von F3F über F3J bis zu der vorgestellten DG 100. Ein Versuch lohnt sich.
Gruß, Stefan

Gast_17021
24.11.2010, 13:42
Moin

Wir sind hier gerade bei der Profilauswahl für einen 4m-Segler der mit bis zu 80g/dm² ballastiert in die Lüfte soll, eigentlich überzeugt die Flugvorstellung des Stingrays (http://www.rc-network.de/forum/showthread.php?t=182309) mit dem MH-30mod schon sehr, allerdings waren meine Erfahrungen mit HQW´s bisher immer sehr gut, das HQ/DS wäre mir (nach dem bisher gesehenen, ich habe noch nichts damit gebaut) zu giftig, wie wäre es da mit dem mittlerweile ja fast als Allheilmittel angepriesenen SA-Strak? Wie verhält sich der bei hoher Flächenbelastung? V-max ist nicht die höchste Priorität, die höchste wäre eine perfekte Alltagstauglichkeit (angenehme Kreisflug- Langsamflugeigenschaften dann trotz Ballast) in Verbindung mit gutem Durchzug. Wölbklappen und Snapflap-Programmierung ist natürlich Pflicht ;)

Gruß Christian

MarkusN
24.11.2010, 14:22
Für höhere Re steht die Antwort an und für sich schon hier (http://www.rc-network.de/forum/showthread.php?p=2097054#post2097054). Alternativ den 7036 Strak etwas verschärfen (grössere Dickenrücklage).

Stefan Siemens
24.11.2010, 15:35
Hallo Christian,
wenn ich eins bei der Optimierung von Profilen bzw. Straks gelernt habe, dann dass es keine Allheilmittel und Wunderwaffen gibt.

Die Kunst heute besteht darin, für einen bestimmten Flügelgrundriss, Flächenbelastung und Einsatzzweck das Richtige zu findeh. Also, erst das Pflichtenhaft festlegen, dann das bzw. die passenden Profile suchen.

Der SA 7036mod Strak, wie hier vorgestellt, passt für Großsegler in M 1/4 mit ähnlichen Flügeltiefen wie meine DG 100G gut.

Stefan

Gast_17021
24.11.2010, 16:15
Moin Stefan

Dann rück ich halt mal raus... :rolleyes:;) Es wird ein Janus-C mit 4m spw werden. Die Rumpfform wird, sobald ich die CAD-Daten habe, von einem Bekannten in Kunststoffblockmaterial gefräst und die Flächen werden dann in Styro-Abachi geschnitten werden. Wir sind zu 3. und geplant ist vorerst einer für deutsche "Spaßbremsenhänge", also u-5kg und 2 Vollgasfeste :D

Gruß Christian

MarkusN
24.11.2010, 16:20
Die Kunst heute besteht darin, für einen bestimmten Flügelgrundriss, Flächenbelastung und Einsatzzweck das Richtige zu findeh. Also, erst das Pflichtenhaft festlegen, dann das bzw. die passenden Profile suchen.Wobei die grundsätzliche Auslegung als "Blasenflüsterer" für Alround-Spassgeräte zumindest kein grober Fehlgriff wird. Ich denke, diese Profilphilosophie wird in den Rekordbüchern nicht auftauchen, weil sie eben nirgends herausragende Eigenschaften hat. Dennoch hat sie das Potential für den Feld-Wald- und Wiesenflieger zum guten Standard zu werden.

Im Detail an Re und gewünschtes Geschwindigkeitsprofil anpassen kann man natürlich immer noch.

Stefan Siemens
24.11.2010, 16:26
HalloChristian,
ja, manchmal muss man die Karten auf den Tisch legen, schönes Projekt.

Wenn die Daten aus Wikipedia stimmen, plant Ihr M 1/4,5 mit einer mittleren Flächentiefe von 200mm.

Da scheint mir der SA 7036 Strak gut zu passen, zumal der Aussenflügel des Janus C wohl ziemlich schlank ist.
Es lohnt sich aber sicher, die Diskussion zum vollgasfesten Grossegler noch etwas zu verfolgen. Die Festlegung des Wurzelprofils hat vielleicht noch etwas Zeit, oder man verzichtet auf eine Anformung am Rumpf und hat freie Wahl?
Stefan

Gast_17021
24.11.2010, 16:43
Moin

Bei dem Aufwand bin ich für die freie Wahl! Gerade weil das Original imho dies ja auch hat.
Der Vollgas-Großsegler-Thread ist natürlich schon seit seiner Entstehung im Abo ;)
M=1:4,55

Gruß Christian

Gast_17021
24.11.2010, 22:50
Moin Markus


Für höhere Re steht die Antwort an und für sich schon hier (http://www.rc-network.de/forum/showthread.php?p=2097054#post2097054). Alternativ den 7036 Strak etwas verschärfen (grössere Dickenrücklage).

Über das A-7026 hatte ich auch hier (http://www.rc-network.de/forum/showthread.php?t=63468) schonmal gelesen, es für interessant befunden und in meine Favoriten getan. ;) Auch geistern mir noch die Flugeigenschaften der MH-32mod - DG-800 vom Thommy durch den Kopf, wow geht die Kiste gut, einfach toll diese Breitbandigkeit.
Naja, wir haben noch genug Zeit da jeder noch den Keller "leer" kriegen muss vorher und die Form samt Rumpf erstmal fertig sein muss. Bis dahin wird die DG von Thomas aus dem Nachbarthread hoffentlich das richtige Profil haben :D

Gruß Christian

Mefra
28.03.2011, 18:45
Hallo,

so, nun habe ich in diesem Jahr schon einige Flüge mit meiner ASW 15 machen können.

Zwei Dinge sind mir dabei aufgefallen:

1. Kurvenverhalten
Das Modell "kippt" relativ schnell und steil in die Kurve. Dies ist zwar m.W. ein Zeichen für Kopflastigkeit, doch auch ein verschieben des SWP nach hinten (mit entspr. EWD-Anpassung) hilft nicht wirklich.
Ich leite die Kurve mit Quer ein, steuere das Modell mit Seite weiter und ziehe (recht kräftig) Höhe, dabei muss ich allerdings direkt stark Gegenquerruder geben, ansonsten wird die Schräglage schnell zum Messerflug.
Ich habe mittlerweile bereits 60% Expo auf Quer gelegt., Das Verhalten wird auch nicht viel besser, ist auch sicherlich nicht die Lösung.
Ich denke der SWP liegt schon recht gut. Das Flugverhalten ist auch nicht mit einem "in die Kurve fallen" zu vergleichen, sondern nur die extreme Schräglage stört mich.

2. Fluggeschwindigkeit
Die Fluggeschwindigkeit ist recht niedrig, teilweise pendelt die ASW um die Hochachse (ist ja eigentlich ein Zeichen für zu langsame Fluggeschwindigkeit).

Beim SWP-Test (andrücken und Höhe loslassen) fängt sich das Modell in einem sanften Bogen ab => also für ein originalgetreues Modell in Odnung.
Die ASW reagiert recht heftig auf die HLW-Trimmung.

Den SWP habe ich auf 12% vor den Neutralpunkt gelegt und fliege mit einer EWD (heute gemessen) von knapp unter 1,5°.

Vielleicht habt Ihr noch die eine oder andere Idee oder Tipp für mich.

Vielen Dank schon mal im voraus. :)

kneubi
29.03.2011, 00:07
Das Optimieren und Verbessern eines Grosssegles heisst für mich immer ein ausprobieren/verändern mehrerer Parameter. Tunlichst jedoch immer nur eine Aenderung pro Testflug vornehmen.

Auf deine Beobachtungen - meine Tips - vielleicht hilfts:

- Kurve nicht mit Quer sondern immer mit Seite einleiten. Je grösser Segler/Streckung um so weniger harmonisch fliegt das Teil wenn du nur mit Quer einleitest. Bemerke ich bei mir immer wieder, wenn ich zuvor viele Flüge mit Motormodellen geflogen bin, wo nur das QR gefragt ist.

- hast du genügend Seitenausschlag? Vor allem im Verhältnis zum Quer (da hast du ja bereits 60% Expo)

- hast du Querruder genügend differenziert? - hast du diesen Parameter erflogen oder nur so nach Gefühl eingestellt? Langsam geradeaus fliegen und nur QR von einem Anschlag zum andern bewegen. Keine andern Ruder betätigen. Rumpf sollte sich nicht pendeln und geradeaus weiter fliegen. Ansonst Differenzierung erhöhen. Bei vielen Modellen lässt sich das Pendeln nicht ganz weg-therapieren jedoch massiv verbessern. Separat für Thermik- und Normal-Gleitflug einstellen. Gilt selbstverständlich nicht für Speed- und Acrostellung. Hatte bis jetzt erst einmal, dass das Flugverhalten nicht harmonisch war weil die Differenzierung zu stark war - auch das gibts.

- das starke Ziehen am HR dürfte ok bei niedriger, optimaler EWD sein - würde ich belassen wenn Anstechtest/Abfangbogen weich und flach ist - evtl. noch Blei entfernen (gibt genügend Anleitungen dazu hier im RCN)

Probieren geht über studieren ;) - viel Erfolg

Gruss Sigi

Hekto
29.03.2011, 08:41
Hi,
was die Ruderei angeht: Ich denke mal, Sigi hat das gemeint, ich möchte es aber noch etwas präzisieren:

-Bei einem Querruderausschlag wird ein mehr oder weniger starkes Roll-Wende-Moment (auch "negatives Wendemoment") erzeugt. Einfach mal bei Wikipedia nachlesen.
-Bei "normalen" Flugzeugen werden Kurven immer mit Querruder und GLEICHZEITIGEM Seitenruderausschlag eingeleitet. Das Seitenruder ist nämlich genau aus dem Grund am Flugzeug, das Roll-Wendemoment auszugleichen.
-Mithilfe von Querruderdifferenzierung kann man die Stärke des Roll-Wendemoments beeinflussen.
-Wenn dir also deine Ruderabstimmung unangenehm ist - z.B. brauchst du ganz viel Seitenruder und ganz wenig Querruder - wäre die Querruderdifferenzierung eine der Größen, welche du verändern kannst

Das Geradeausflugmanöver, das Sigi beschrieben hat, nennt sich Rollübungen, wird aber ebenfalls mit beiden Rudern gesteuert. Es dient dazu, dass sich der Pilot an die Ruderabstimmung gewöhnt. Die ist bei jedem Flugzeugtyp ein wenig anders, kann aber im Modellflug praktischerweise mit der Programmierung angepasst werden.

Gruß,
Pascal

jogi1
30.03.2011, 00:26
Hallo Frank,

hast du wirklich mal versucht, den SP noch weiter zurück zu verlegen?

Ich habe ein ähnliches Problem mit einer Cobra 15, 3m. Das Ding wollte einfach nicht vernünftig fliegen.

Jetzt habe ich mal den SP radikal nach hinten verlegt und eine EWD ca. 0 - 0.5 Grad. Und das Teil fliegt somit viel besser, als vorher. Die böse Tendenz in die Kurve zu fallen, ist fast weg. Was ich auch immer noch habe, ist eine sehr deutliche Schräglage beim Kurven. Aber sie fällt deshalb nicht gleich runter. Deutlicher Vorteil zu vorher.

Es ist zwar immer noch nicht optimal, aber sehr viel besser, als vorher.

Leider macht mich deine Feststellung nicht gerade glücklich, weil ich gerade im Bau einer Cobra 15 mit 3,95m bin und das SA 7036 gewählt habe und dachte, da passiert sowas nicht.

Hekto
30.03.2011, 08:29
Hallo jogi,

Ich würd mir mal keine Sorgen machen. Erstmal müsste Frank uns erzählen, wie es denn aussieht, wenn er nach der von mir beschriebenen Methode steuert. Wenn man eine "Kurve" mit Querruder einleitet und dann später mit Seitenruder nachsteuert, kann das je nach Ausprägung dieser seltsamen Steuermethode durchaus zum beschriebenen Verhalten führen. Oder zumindest verstärken.

gogome
02.04.2011, 10:27
Hallo zusammen,
Habe mir eine ASW15 mit 4.30m Spw gebaut.
Habe das SA 7036mod Strak verwendet.
Die ASW hat 6 Kg.
Die Flugeigenschaften sind super wie Ihr auf dem Video sehen könnt.
Gruss Gogome

http://www.youtube.com/watch?v=9-Adi8hTt3A

Heinz Linnemann
26.09.2011, 10:42
Endlich.... ist der fast heil gebliebene Rumpf der DG 101 wieder mit neuen Flächen als DG 200 im Einsatz. Bisherige Flugzeit: ca. 2 Stunden bei leichten Bedingungen in der Ebene an der F3 B- Winde. Das Modell ist äußerst agil um die Längs- und Hochachse, es zeigt Thermik sehr gut an, zentrieren geht wie von selbst.
Das Ding wird subjektiv sehr flott (bisherige Sturzhöhen ca. 250 m) und hält die Fahrt gut trotz eines Abfluggewichtes deutlich unter 4 kg. Für den anstehenden Hangflugurlaub werden natürlich Ballastrohre eingebaut; mir ist inzwischen klar geworden, dass subjektive Einschätzungen der Flugleistungen mit Daten unterlegt werden sollten; dazu ist bei mir ein Wechsel zu einem Empfangssystem mit Rückkanal geplant, allerdings vermutlich erst im nächsten Jahr.


Gruß Heinz

Heinz Linnemann
03.01.2012, 18:38
Der Hangflugurlaub in England ist leider vorbei, aber es bleiben die Erinnerungen an wundeschöne Flüge mit den Versuchsträgern für den SA 7036 mod. -Profilstrak von Benjamin (deftones).

753827753828753831753832

Begeisternd sind die guten Eigenschaften des Profilstraks und vor allem der erstaunliche "Durchzug" bei niedrigen Flächenbelastungen: meine DG 200 wiegt bei 3,6 m Spannweite 3,67 kg, was einer Flächenbelastung von 64 g/dm2 entspricht. Im Moment entsteht gerade eine DG 100 im Maßstab 1 : 3,5 mit demselben Strak und einem angepeilten Gewicht unter 6 kg.

Um an das ursprüngliche Thema "ASW 15" wieder anzuknüpfen: Stefan Siemens und ich planen einen 1:4 Nachbau dieses Modells in Schalenbauweise. Der Einsatzzweck gleicht den beschriebenen Modellen, nämlich überwiegend Einsatz in der Ebene, wobei mit der Winde gestartet wird. 3,5 bis 4 kg Fluggewicht (ab 50g/dm2 Flächenbelastung) sollten sich in der geschilderten Bauweise leicht realisieren lassen, Ballastieren am Hang ist ja kein Problem. Nach den bisherigen Erfahrungen würden wir wieder den SA 7036 mod. Profilstrak verwenden; es sei denn, jemand von euch hat eine noch bessere Idee?

Wir sind gespannt auf Reaktionen!


Neujahrsgrüße aus dem umstürmten Bad Nauheim


Heinz

Stefan Siemens
03.01.2012, 19:21
Hallo allerseits,
die "Sierra Tango" auf Heinz Bildern ist die DG 101 aus Post #65 - 71 . Wir hatten gemeinsam in GB wieder sehr viel Spaß damit.
Im Sommer 2011 hatte ich einige Gelegenheit, das Modell in der Ebene im F-Schlepp zu fliegen. Der Schwerpunkt lag natürlich auf dem Thermikflug. Die Leistungen sind gut, für ein "Sehr gut" in der Ebene ist meine DG zu schwer. Dabei darf ich nicht verschweigen, dass ich sonst F3J Hochleister, den Pike Perfect ET zu diesem Zweck einsetze und das ist eine ganz andere Sorte Flieger. Beim Kreisen muss man mit der DG doch etwas aufpassen und darf nicht zu langsam fliegen. Andererseits konnte schwache Abendthermik noch gut ausgeflogen, um nicht zu sagen "gefloatet" werden.

Ein abschliessender Speed in Augenhöhe längs über den Platz macht immer wieder Spaß. Die Beschleunigung und Dynamik ist sehr gut, aber das hatten wir schon am Hang getestet.

Der Unterschied zu Heinz DG 200 ist nicht sehr groß, da das Gewicht zwar geringer ist aber eben auch der Flügel. Man müsste mal die Flächenbelastung vergleichen.>> Heinz?

Der SA Strak hat sich also voll bewährt. Daher die Überlegung, ihne auch für ein Voll-GFK Projekt zu verwenden. Die ASW 15 hat in der Größe 1/4 viele Vorteile und ist nach langen Vorüberlegungen das Vorbild der Wahl. Was die Profile angeht nur: drum prüfe wer ans fräsen geht, ob sich nicht was besseres findet, frei nach Goethe,
Stefan

Frank Thorn
03.01.2012, 23:27
Hallo Heinz und Stefan,

Schön, dass ihr hier von euren Erfahrungen berichtet. Inspiriert von diesem Thread, baue ich eine ASW 20 mit 3,95 m Spannweite. Hier http://thermik-board.de/seglermodelle-allgemein-f22/asw-20-dynamischer-grossegler-unter-5kg-t501.html#p12466 ist ein kleiner Baubericht.

Bis zur nächsten Saison wird sie fertig werden. Gewicht wird wohl so bei 4,6 kg liegen, die Flächenbelastung knapp 70 g/dm² betragen.

Danke für eure Inspiration.

Gruß
Frank

Heinz Linnemann
04.01.2012, 11:43
Hallo Stefan,

deine DG 101 hat 59,5 dm2 Fläche entsprechend einer Flächenbelastung von gut 72 g/dm2. Meine DG 200 hat 57 dm2 und trotzdem fast 10g/dm2 weniger Flächenbelastung: leicht bauen lohnt sich!

Grüße Heinz

deftones
04.01.2012, 13:11
Hallo Frank, Heinz und Stefan,

sehr schön zu lesen, dass ihr so fleissig gewesen seid und sich die Mühe sowohl in der Auslegung als auch in der Umsetzung gelohnt hat! Positives feedback bekommt man ja sonst eher selten.



Um an das ursprüngliche Thema "ASW 15" wieder anzuknüpfen: Stefan Siemens und ich planen einen 1:4 Nachbau dieses Modells in Schalenbauweise. Der Einsatzzweck gleicht den beschriebenen Modellen, nämlich überwiegend Einsatz in der Ebene, wobei mit der Winde gestartet wird. 3,5 bis 4 kg Fluggewicht (ab 50g/dm2 Flächenbelastung) sollten sich in der geschilderten Bauweise leicht realisieren lassen, Ballastieren am Hang ist ja kein Problem. Nach den bisherigen Erfahrungen würden wir wieder den SA 7036 mod. Profilstrak verwenden; es sei denn, jemand von euch hat eine noch bessere Idee?

Ja Wahnsinn, eure Pläne ändern sich ja im Minutentakt! Vor allem habt ihr doch dann schon jeder zwei Flieger für den angestrebten Einsatzbereich. Meines Erachtens macht eine Form nur Sinn, wenn man

- mehrere Flieger bauen möchte
- den gebauten Flieger wirklich viel bewegt
- ein erhöhtes Crashrisiko besteht

Das alles trifft im privaten Rahmen eher auf Wettbewerbsmodelle zu.

Beim Vorbild würde ich lieber eins mit größerem Leitwerksvolumen und Wölbklappen wählen. Die Profile kann man, wenn schon so eine präzise Bauweise wählt, in diesem Fall noch etwas schärfer auslegen und besser auf den Wölbklappeneinsatz abstimmen. Ich persönlich würde mir jedenfalls drei mal überlegen, ob ich wirklich eine Form von so einem Flieger haben möchte, zumal ihr ja in absehbarer Zeit was nettes mit 4m aus Formen haben werdet.

Viele Grüße,
Benjamin

Stefan Siemens
05.01.2012, 12:15
Hallo allerseits,
Benjamin wirft einige berechtigte Fragen auf.

Vorab. Unsere Projekte ändern sich nicht im Minutentakt. Nach dem DG Bau steht bei mir seit zwei Jahren fest, dass ich einen "kleinen" Großsegler aus Formen bauen will. Die Gründe sind vielfältig. Geändert hat sich nur die Auswahl des Vorbilds und der Maßstab. Ursprünglich wollte ich auf 1/4,5 und hatte z.B. an den Doppelsitzer SZD 54 gedacht, der aber auf Grund der Rumpfform und des Flügelgrundrisses nicht leistungsgerecht erschien. Außedem hätte ich das Rumpfurmodell komplett selbst bauen müssen und das geht aus Zeitgründen nicht.

Lange war ich auf der Suche nach einer geeigneten Rumpfform für eine DG 800S. Die vorhandene DG 100 Form (s.o.) im M 1/4,2 könnte vielleicht für ein neues Urmodell benutzt werden, wäre aber von der Originalgetreue und Oberflächenqualität "suboptimal",also viel Arbeit in der Überarbeitung. Bleibt außerdem das Problem der Höhenruderanlenkung am T-Leitwerk, die bei kleinen Modellen aufgrund der beengten Platzverhältnisse im Seitenruder immer sehr schwierig und arbeitsaufwändig ist.

Da ist ein Pendelkreuz doch viel einfacher zu bauen und auf dem Flugfeld aufzurüsten. Und die ASW 15 bietet sich in 1/4 geradezu an. Einziges Problem ist der kurze Hebelarm. Das Höhenleitwerk ist mit 10,7% der Fläche des Flügels groß genug, aber das Seitenleitwerk? Da werden wir auf leichte Aussenflügel achten müssen und/oder bei der Leitwerksgröße etwas mogeln. Ich glaube aber nicht, dass Letzteres nötig sein wird.

Nicht "scale" sind Wölbklappen an der ASW 15. Für Puristen muss das mit dem Selig Strak nicht zwingend sein, uns ist das egal. Übrigens, die Profilfrage ist noch nicht abschießend geklärt.

Zurück zur Frage nach dem Formbau. Kostet am Anfang viel Geld und Zeit.

Ein Flügel in konventioneller Styro- Furnier Bauweise macht sehr viel Arbeit. In der Zeit, in der ich einen Positivflügel fertige, baue ich 2-3 Schalenflügel. Allein die Schleifarbeit mit Schablonen zur Verbesserung der Profilgenauigkeit dauert Stunden und ist am Ende doch nicht optimal. Außerdem sind solche Flügel immer etwas schwerer als ein Schalenflügel gleicher Festigkeit . Z.B: ein Finish mit Oratex wiegt bei der DG 100 ca. 130g und ist damit deutlich schwerer als das Vorgelat in der Form. Der Positivflügel bekommt Furnier als Schale, während der Schalenflügel mit Airex oder leichtem Balsa als Stützstoff auskommt. etc. pp. Einen weiteren Grund findet man bei Prof.Selig:
Zitat aus einen kommentar zu SD 7080 und SA 7035:

The upshot of this discussion related to those comments about the SA7035 and SD7080 similarities is that to get the most out of an airfoil, it should match the true airfoil as designed. And if one is very serious about flying the best, fly only wings coming out of CNC cut molds .... and as a check have the airfoil digitized and compared with the true airfoil.

Auf Deutsch, wenn man es ernst meint sollte man in gefrästen Formen bauen. Und wir meinen es ernst!

Ein derartiges Projekt läuft bei mir auf einen Zeithorizont von 6 - 10 Jahren. In der Zeit kommen bei zwei Leuten im Team genügend Flieger zusamme, das sich die Sache lohnt. Zumal man mit vergleichsweise wenig Aufwand unterschiedlich feste bzw. schwere Flügel für unterschiedliche Einsatzzwecke bauen kann. Die ASW 15 mit 3,75m Spannweite halte ich für sehr universell einsetzbar, passt hinter jeden Schlepper, geht auch noch an der Winde, kann leicht mit einem EMA elektrifiziert werden und ist kompakt genug, um damit in den Urlaub zu fahren und kleine wie große Hänge unsicher zu machen.

Jetzt bitte nicht gleich fragen, wann der erste Flieger in der Luft ist. Wir gehen von 1 1/2 Jahren Planung und Bauzeit aus. Hoffen wir, das nichts dazwischen kommt.

Stefan

Hans Rupp
05.01.2012, 13:16
Hallo Stefan,

erinnert mich an unser ASW 17 Projekt.

Beginn im Jahr 2000, Strak auf Basis des SA 7035 (modifiziert), HLW HT14 und SLW ein Strak von SD 8020 auf HT14. Spannweite 4,44 m und Flächeninhalt von 74 dm². Bisher fliegt leider nur eine.

Im Vergleich zur ASW 15 mehr Streckung, relativ langer Hebelarm fürs Leitwerk. Für KTW sicher zu schlank, dafür sehr handlich zu werfen.

Hans

Klaus Jakob
08.01.2012, 16:01
Hallo zusammen,

danke an Benjamin "deftones", Hans Rupp und die anderen Mitwirkenden für den Strak. Nach den guten Beurteilungen, habe ich -neben weiteren Projekten- vor, in den nächsten Monaten eine ASG 29 zu bauen, mit einem Rumpf der ASW 27. Spw. 4,09 m, entspricht M1:4,4. Der Flügelgrundriß sollte weitmöglichst massstabsgetreu bleiben, d.h. innen 181 mm, außen 62 mm. Mich reizt der schlanke Flügel.
Die Re-Zahl am Randbogen (62 mm) beim geplanten Gewicht von 4 kg und ca. 0,8 wäre 65000. (Die früher gezeigten Diagramme zeigen noch funktionierende Kurven bei 65000).
Meine Fragen:
-Geht das noch? Oder muss der Grundriss entschärft werden?
-Eine frühere Diskussion war ja die Schränkung. Ich vermute mal, die hier vorgestellten Flieger mit dem SA 7036-Strak waren nicht geschränkt. Stimmt das?
-Soll ich in meinem Fall schränken?

Vielen Dank.

Klaus.

Christian Baron
08.01.2012, 20:16
Hallo Klaus,
ich denke der SA 7036 Strak ist eher für Modelle wie ASW15 oder DG100, also Flieger ohne Wölbklappen. Für Wölbklappenflieger wie die ASG29 würde ich den A-7026 Strak (SA-7026 war die Basis) nehmen der ebenfalls vom Team Benjamin/Philip entwickelt wurde.

Klaus Jakob
08.01.2012, 21:57
Hallo Christian,

vielen Dank. Werde mich dann auch mal zu diesem Strak einarbeiten, Wölbklappen sollen ja sein.
Und dennoch: Schränkung, Re-Zahlproblematik: ist die o.g. Geometrie zu grenzwertig?

Grüße
Klaus.

Philip Kolb
08.01.2012, 22:11
Hallo Christian,
Entschuldige, dass ich hier schnell interveniere, das ist nicht persönlich gemeint...:)

Christian Baron

Hallo Klaus,
ich denke der SA 7036 Strak ist eher für Modelle wie ASW15 oder DG100, also Flieger ohne Wölbklappen. Für Wölbklappenflieger wie die ASG29 würde ich den A-7026 Strak (SA-7026 war die Basis) nehmen der ebenfalls vom Team Benjamin/Philip entwickelt wurde.



Aber der SA-7026 Strak ist für ein so kleines (Masstab 1.4,4) Modell, wie Klaus es bauen möchte nicht mehr wirklich gut geeignet. Ich möchte auch kurz erlaeutern warum:
Wichtig bei 'moderner' Tragflügelauslegung ist vor Allem die Eignung der verschiedenen Strakprofile für den geplanten Einsatzzweck und Einsatzbereich zu prüfen oder zu kennen. Das bezieht sich auf den Auftriebsbereich, in welchem das Flugzeug 'gut funktionieren' soll und (ganz wichtig) den jeweiligen Re-Zahlbereich.
Der A-7026 Strak wurde für eine ASH-26 im Masstab 1:3 entwickelt, der SA-7036 Strak für 'Allround-Scalesegelflugmodelle' im Masstab zwischen 1:4,5 und 1:3,75 (um es in etwa zu umreissen).
Leider ist die Nomenklatur beider Straks so aehnlich - da kann man schon mal durcheinander kommen. ;):eek:
Viel genauer waeren hier Kenngrössen, die den anvisierten oder optimalen Re*sqrtCl-Bereich für jedes Profil angeben würden, also den Bereich der 'Design-Rezahl' des jeweiligen Strakprofils. Leider kommen damit nur wenige zurecht, oder kennen sich in der Aerodynmik nicht so gut aus um daraus verwertbare Informationen zu schöpfen.

Daher in Kürze:
Der A-7026 Strak ist für 1:3 Nachbauten moderner Scalesegler sehr gut einsetzbar.
Der SA-7036 Strak ist für Nachbauten in kleineren Masstaeben (etwa 1:4) gut verwendbar.

Etwas laenger:
Die Profile der oben genannten Straks sind in etwa für folgende Bereiche designed worden:

A-7026mod1 - Re*sqrtCl um 200k
A-7026mod2 - Re*sqrtCl um 165k
A-7026mod3 - Re*sqrtCl um 120k
A-7026mod4 - Re*sqrtCl um 75k

SA-7036i - Re*sqrtCl um 150k
SA-7036m - Re*sqrtCl um 120k
SA-7036a - Re*sqrtCl um 60k

Um damit nochmals auf Klaus' Frage einzugehen:
Man sieht also, dass der SA-7036 Strak schon so designed wurde, dass er kleine Re-Zahlen am Randbogen noch 'vertragen' kann, der A-7026 Strak aber wohl mit den kleineren Re-Zahlen schon Probleme mit laminaren Ablöseblasen haben kann. Sicherlich kann man auch den A-7026 Strak noch für kleinere Modelle (Rezahlen) optimieren, der SA-7036 Strak von Benjamin bietet hier aber wirklich einen sehr guten Kompromiss für 'kleine' Scalemodelle betreffend Leistung und Struktur (Stichworte: Styro-Furnierbauweise, Profildicke, Klappensteghöhe ).
Ich bin mir sicher, dass er für eine ASG-29 im Masstab 1:4,4 besser passt, als der A-7026 Strak und hoffe Euch nicht durcheinander gebracht zu haben.
Einen schönen Sonntag Abend:

Philip Kolb

Stefan Siemens
09.01.2012, 08:54
Hallo allerseits,
vielen Dank an Philipp Kolb, der die Dinge wieder zurecht gerückt hat.

Aus praktischer Erfahrung möchte ich ergänzen, dass der SA 7036 mod. (PB) Strak sehr wohl für den Einsatz von Wölbklappen geeignet ist. Die genauen Ausschläge hab ich nicht parat, aber mit negativer Wölbklappe (nach oben) wird das Flugzeug deutlich leiser und schneller und mit positiver WK (nach unten) steigt es deutlich besser in der Thermik. Der Effekt steigt mit höheren Flächenbelastungen.

Mit einem leichten Modell (FB < 60 g/dm2) geht es sicher gut ohne WK´s, aber Sinn machen sie schon. Obwohl nicht "Scale" werden wir unsere ASW 15 aus o.g. Gründen auf jeden Fall mit Wölbklappen ausrüsten. Außerdem kann man sich dann die Störklappen sparen und stattdessen die Krähe als Bremse nutzen.

Stefan

Frank Thorn
09.01.2012, 09:58
Hallo Klaus,

hier ist ein Projekt mit ähnlichen Anforderungen wie bei Deiner ASG 29. http://thermik-board.de/seglermodelle-allgemein-f22/sb10-1-6-t235.html

Bei meiner ASW 20 sind die Profile nach außen hin geringfügig hochgewölbt. Theoretisch wird der Strak dadurch bei meiner Flächengeometrie noch etwas harmonischer.

Gruß
Frank

Hans Rupp
09.01.2012, 14:52
Hallo Frank und alle anderen,

ich war ja früher auch ein Vetreter der Meinung, dass nach aussen hochwölben bei stark zugespitzten Geometrien Sinn macht.

Frei nach dem Motto "was geht mich mein Geschwätz von gestern an", bin ich heute da sehr kritisch eingestellt.
Nach den Rechenmodellen sieht das beim Geradeausflug in der Tat ja verführerisch aus, aber das ist eben nur ein Aspekt.
Irgednwann (und am Hang recht oft) will ich auch eien Kurve einleiten und da raube ich mir oft die Eigenschaft des Profils,
es per Klappenauschlag noch positiv verwölben zu können, ohne dass durch Blasenbildung die Querruderiwrkung mäßig ausfällt und ich beim Einkurven mir allen Gewinn aus dem Geradeausflug vernichte. Selbts beim Kreisen mal kurz Abstützen kann dann leistungsmäßig sich sehr negativ auswirken.

Deshalb lege ich Flügel heute im Bereich der Querruder sehr zahm aus und freue mich an der guten Ruderwirkung und dem geringen negativen Wendemoment, das führt aber Profilen die nicht hochgewölbt sind. Lieber verzichte ich auf 1% K-Wert im Geradeausflug.

Phillip hat es sehr gut erläutert. Die Profilwahl steht sinnvollerweise dann an, wenn ich viel übrigen Parameter festgelegt habe. Als da sind Flächenbelastung, Geometrie und Einsatzbandbreite und damit die Rezahlen, die anliegen. Die Bauweise und die gewünschte Bauhöhe und die Fertigungsverfahren, Leitwerkshebelarm und Leitwerksprofil zur Vorgabe des passenden Profilmoments. Und am Ende kommt ist eben selbst bei gleichem Maßstab nicht zwangsläugfig der gleiche Profilkstrak geeignet.

Hans

P.S. die HQW-Serie hätte für meinen Flugstil mir an einer SB 10 zuviel Profilmoment. Bin aber beim Gewichten der Flugeigenschaften sicher nicht bei der Masse der Scalepiloten sondern eher in Richtung F3B/F3F orientiert.

MarkusN
09.01.2012, 14:56
Irgednwann (und am Hang recht oft) will ich auch eien Kurve einleiten und da raube ich mir oft die Eigenschaft des Profils,
es per Klappenauschlag noch positiv verwölben zu können, ohne dass durch Blasenbildung die Querruderiwrkung mäßig ausfällt und ich beim Einkurven mir allen Gewinn aus dem Geradeausflug vernichte. Selbts beim Kreisen mal kurz Abstützen kann dann leistungsmäßig sich sehr negativ auswirken.
Wie sähe es bei einer aussen höhergewölbten Auslegung mit 100 Differenzierung aus? Hat das mal wer ausprobiert?

Hans Rupp
09.01.2012, 16:01
Hallo Markus,

schau mal bei Mark Drela nach.

Sein Fazit lautete (und das bei seinen zahmen Profilen):
0% Differenzierung
dafür 100% Seitenruder
= Widerstandsoptimal

Mit 100% Differenzierung wird das Modell bei der Streckung einer SB 10 sehr träge, das ist nicht mein Ding.

Klar kann ich durch fliegen wie auf rohen Eiern und Kurveneinleitung per Telepathie die Problem umgehen, aber wenn man mal Vorteile einer unkomplizierten Auslegung für sich erfliegen durfte will man das nicht mehr.

Hans

Klaus Jakob
09.01.2012, 20:13
Hallo Frank,
danke für den Tipp mit der SB 10. Toller Vogel! Viele Bautipps! Danke auch an Peter "czfridolin".

Hallo alle,
vielen Dank für die Unterstützung, ich werde dann mal allmählich loslegen mit dem Bau. Schön gemütlich allerdings.

Der Flügel ist also geometrisch ungeschränkt.

Den SA-Strak werde ich später auch auf der LSD-Ornith (Wanitschek-Rumpf) verwenden, da hatte ich ja auch schon Unterstützung von euch hier im Forum bekommen.

Hat jemand einen Tipp, warum ich beim Importieren der Datei des Außenprofils eine Fehlermeldung bekomme? (Programm von Sielemann). Die anderen Dateien funktionieren. Habe die Dateien aus dem Beitrag der SB importiert. Dabei ist mir aufgefallen, dass die Zahlenkolonnen bei der fehlerhaften Datei "enger" beieinander stehen, als bei den anderen drei.

Nochmals danke.

Klaus.

Frank Thorn
12.01.2012, 16:23
@Hans
Leider zu spät, die Flächen sind schon gebaut. Ich hoffe, dass das Modell jetzt keine Gurke ist...

Gruß
Frank

Frank Thorn
29.06.2012, 12:03
Ist zwar keine 15 sondern 20, aber endlich bin ich mit meiner Kiste auch mal in die Luft gekommen.

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Der Eindruck bei dem relativ kurzen Erstflug war super. Ich konnte schon sehen, dass das Modell:

# gute Kreisflugeigenschaften hat
# ein gutmütiges Abreißverhalten zeigt
# überraschend langsam zu fliegen ist
# richtig marschiert, wenn man Gas gibt
# die Fahrt gut mitnimmt.

Mein Ziel war, ein großes Modell zu haben, was einfach im Handling ist und ein breitbandiges Leistungsspektrum hat. Mein Lieblingsflieger ist der Virus, weil er sehr einfach zu fliegen ist und Leistung über ein weites Spektrum hat. Das war mein geheimer Benchmark und der wurde voll erreicht. Das Modell fliegt sich wie ein großes f3b Modell. Details zum Modell und dem Aufbau findet ihr in meinem Baubericht im Thermik Board Forum.

Danke an:
# deftones für den Strak
# czfridolin für die Feinanpassung an meine Bedürfnisse
# Kneubi für seinen tollen Flächenbaubericht, meine Bauanleitung sozusagen
# Stratos f3j, der all die Fragen gestellt hat, auf die ich Antworten brauchte :D

Jetzt geht es an das Feintuning und übernächste Woche auf die Wasserkupe zur Hangflugerprobung.

Gruß
Frank

deftones
29.06.2012, 22:14
Hallo Frank,

super Arbeit und großen Respekt für die saubere Bauausführung! Freut mich zu hören, dass Du mit Deinem Flieger bisher zufrieden bist. Nur mal so aus Interesse: Wie hast Du den Strak genau angepasst?

Viele Grüße,
Benjamin

Frank Thorn
30.06.2012, 09:29
Hallo Benjamin,

Ich habe nicht wirklich Ahnung von dem Aerodynamikkram.

Peter (Czfridolin) hat mir vorgeschlagen die Wölbung nach außen hin leicht zu erhöhen. In Ranis sah es so aus, dass beim Originalstrak im Schnellflug am Randbogen Abtrieb und an der Flügelwurzel Auftrieb entstehen würde. Die Wölbung wurde so angepasst, das die Auftriebsverteilung bei niedrigem ca gleichmäßiger ist, um nach unten gebogene Flächen zu vermeiden. Die genauen Werte müsste ich nachschauen, aber das Außenprofil hat bei mir jetzt 2,9% Wölbung.

Praktisch scheint es zu funktionieren.

Danke für Das Lob aus berufenem Munde...

Gruß
Frank

Frank Thorn
30.06.2012, 10:25
Hallo nochmal,

Was ist eigentlich aus deiner Libelle geworden? Ist die in die Luft gekommen?

Gruß
Frank

Frank Thorn
01.07.2012, 22:10
Hier noch zwei schöne Bilder vom Wochenende.

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Gruß
Frank

Gast_36267
02.07.2012, 10:21
Hallo Frank,

sehr schön, gefällt mir super da die 19/20er auch einen sehr schönen Rumpf hat .
Wo liegt denn momentan dein Fluggewicht und deine minimale Flächenbelastung?
Stimmen die Angaben noch ....
>> Gewicht wird wohl so bei 4,6 kg liegen, die Flächenbelastung knapp 70 g/dm² betragen.

Gruß Martin

StratosF3J
02.07.2012, 10:34
Hallo Frank,

Gratulation zum erfolgreichem Erstflug. Deine Maschine sieht sehr gut aus. Respekt. Schade, dass ich noch nicht so weit bin.

Bestimmt werde ich noch die ein oder andere Frage stellen. Frei nach dem Motto, wer nicht fragt bleibt dumm :D.

Gruß
Thomas

Frank Thorn
02.07.2012, 13:47
Hallo Martin,

Ich bin letztlich 4910 g gelandet und der Flächeninhalt beträgt 66,7 dm². Das höhere Gewicht kommt zum einen daher, dass ich die Flächen mit Glas beschichtet und lackiert habe, was zuerst nicht geplant war und zum anderen, dass ich jetzt mit einem wesentlich stärkeren Antrieb fliege. (5s statt 4s).

Für mich ist das Modell so wie es ist perfekt. Langsam genug um auch relativ eng und steil kreisen zu können und schnell, wenn ich es möchte. Der Speed ist jetzt schon gut, obwohl der Schwerpunkt noch etwas zurück kann. Snap-Flap will ich demnächst auch noch testen, Davon verspreche ich mir noch engeres Kreisen. Bin gestern zusammen mit einer Beinecke ASH 26 geflogen. Die ist aufgrund des geringeren Gewichts und des Profils im Gleitflug natürlich langsamer unterwegs.

Fürs floaten habe ich meinen Orca mit allen drei Spannweiten.

@Thomas
Dein Baubericht hat mich inspiriert auch was Eigenes zu machen. Viele Deiner Fragen hätte ich auch stellen müssen. Ich bin Sigi super dankbar, dass er alles so gut dokumentiert hat. Sein Baubericht war meine Bauanleitung. Schade, dass er nicht weiter gemacht hat.

Viel Spaß mit euren Projekten. Ich kann euch sagen, dass so ein Eigenbau unheimlich viel Spaß macht, besonders, wenn das Modell nachher so gut fliegt.

Gruß
Frank

oracle69
02.07.2012, 22:10
Hallo Leute,

ich fliege eine ASW-15 von U. Gewalt; das Profil soll sein: Wurzel HQ 3/14, 1.Trapez HQ 3/13, Randbogen HQ 3/14.
Mit diesem tollen Modell (zeitlos schön!) bin ich sehr zufrieden, ein guter Allrounder (auch ohne Wölbklappen). Sie ist gutmütig, nimmt Thermik sehr gut an, kann ziemlich eng kreisen und man kann sie doch noch etwas zügiger fliegen. Auch "Berglandungen" hält die Konstruktion gut aus; stabile Flächen und Rumpf sei Dank.

Optische Reize? Bitteschön:

http://youtu.be/BgEl7l-8oa0

Gruss - Elmer

Gast_36267
02.07.2012, 22:54
Für mich ist das Modell so wie es ist perfekt.
Frank

Hallo Frank,

und das ist genau das was am meisten zählt.

Ich selber sehe schon sehr viel Zwischenpotential wenn ich zB. meine Orca (oder auch den angedachten Semi Scale Ausbau), meinen Wildflug Nimbus 5xx, einen Pace Competition ca.5m und den Arcus in ca. 5,33m Spannweite vergleiche.

Also eigentlich vom Super HLG mit < 2,5kg bei 4 m und wie deinen ASW 4-5m unter 5 kg, den Wildfl. Nimbus mit ein bisschen mehr Streckung und knapp über 5 kg (in Arbeit) und dann der Pace Competition über 8 kg und der EMS Arcus über 10 kg. Wenns gut geht ist das keine Frage, dann darfs und kanns auch HAVY sein. Aber meistens gehe ich am Abend noch kurz ne Runde und da ist meistens nicht mehr so viel davon zu spüren. Also setzt ich doch sehr stark auf den Orca (oder ähnliches) und eventuell noch auf den Nimbus der mit ca. 3,5kg Leeergewicht ja auch nicht schlecht daherkommt und gut in diese Palette passen könnte. Es bleibt spannend .....

Gruß Martin

seppale
16.10.2012, 06:37
Hallo rundherum,
ich hab einen ASW 15 1:3,5 Rumpf erstanden, der als Profilanformung ein HQ 3/14 hat. Ich würde die Flächen aber gerne mit dem vorgestellten 7036 Profilstrak bauen.
Spricht was dagegen, auf den ersten 25 cm der Fläche von HQ auf SA zu straken ?
Hätte den Vorteil, dass das Profil im Bereich der Flächensteckung noch etwas dicker ist, und ich da meine ganze Kohle noch gut unterbringen kann :)
Mit welchen Steckungen (Durchmesser) fliegt ihr denn einen 4m Segler mit SA7036 ? Soweit ich gesehn hab, hat das SA Wurzelprofil ca. 11 % Dicke - bei 230 mm Flächentiefe wären das 25 mm Profilhöhe. Bleibt da dann genug Platz für Steckung und Holmaufbau ?

Dank und Gruß
Sepp

Frank Thorn
16.10.2012, 09:10
Hallo Sepp,

ich habe eine selbstgebaute 19 x 20 mm Vierkantsteckung mit 3 ° V-Form gemacht. Die passt genau zwischen meine Holmstege. Die Steckung und der Holm sind über jeden Zweifel erhaben.

Du Kannst natürlich auch so straken wie Du beschreibst. Das gibt Raum genug für eine Rundsteckung, aber aerodynamisch ist es halt nicht ganz sauber. Ich würde nicht straken und einfach anspachteln. Dann ist der Übergang kürzer.

Gruß
Frank

StratosF3J
16.10.2012, 11:03
Hallo Sepp,

ich Stand vor selber Frage. Habe dann auf die ersten 30cm vom HQ3.0 auf das SA7036i gestrakt. Ist halt für den Flächenkernschneider ein Stück mehr. Würde aber auf alle Fälle nicht über die 30cm gehen, da Du sonst, wie Frank bereits gesagt hat, ein zu sehr xx-mod Profil bekommst ;).

Gruß
Thomas

seppale
16.10.2012, 12:29
Hallo Thomas, hallo Frank,

danke für die Infos!
Mein Spachteltalent ist bemitleidenswert, so werde ich wohl die 25 cm "Unstetigkeit" im Profil in Kauf nehmen.

Gruß
Sepp

Frank Thorn
16.10.2012, 13:58
Das geht ganz einfach.

Du klebst an deine rohbaufertige Fläche vor die Wurzelrippe mit dem SA-Profil eine 1,5 mm Sperrholzrippe mit dem HQ. Dann füllst Du den Überstand mit Spachtelmasse auf. Zwischen den beiden Profilen sind das max. 4 mm aufzfüllen. Der Übergang wird somit nicht länger als max. 100 mm.

Das kriegst du hin...

Ich würde für dein Projekt den SA Strak nehmen und eventuell an der Außenrippe etwas schummeln. In der Luft wird es keiner merken und der Flieger dankt es dir mit besseren Eigenschaften.

Gruß
Frank

franc.o
04.10.2013, 22:48
Hallo zusammen
Bin auf der Suche nach einem Profil für die ASW Mit 5 Meter Spannweite. Versuche möglichst leicht zu bauen und Wölb statt den Störklappen wäre auch eine Option.
Ist der SA Strak von Benjamin in diesem Fall auch geeignet?

Danke im voraus

Franco

Merlin
04.10.2013, 23:16
Auch wenn die WK Wirkung vielleicht zu wünschen ließe,.... Butterfly geht immer :-)

Gruß
Bernd

Stefan Siemens
05.10.2013, 01:15
Hallo zusammen
Bin auf der Suche nach einem Profil für die ASW Mit 5 Meter Spannweite. Versuche möglichst leicht zu bauen und Wölb statt den Störklappen wäre auch eine Option.
Ist der SA Strak von Benjamin in diesem Fall auch geeignet?

Danke im voraus

Franco

Hallo Frank,
ja, mehr RE Zahl schadet nicht. Kann sein, dass die Leistung nicht 150%ig ist, weil der Strak für kleinere Flieger gemacht ist, aber funktionieren wird es auf jeden Fall. Sonst nimm den originalen SA Strak, der nach meiner Erinnerung für größere Flieger gedacht ist oder nimm das SA 7036m für den Randbogen und das innere Trapez nur das SA 7036i. Egal, ich würde den vorgestellten Strak nehmen, gerade wenn Du leicht baust. Genaueres kann man nur sagen, wenn man das kalkulierte Gewicht kennt (die Geometrie ist ja landläufig bekannt). Also definiere "leicht".

Übrigens wirken die Wölbklappen durchaus gut. Ist halt nicht Scale aber wen schert das schon, wenn der Flieger damit besser geht,
Stefan

franc.o
05.10.2013, 09:58
Wir versuchen zu viert gemeinsam je einen Segler zu bauen. Für 3 ist es einigermassen Neuland, einer ist aber schon ziemlich versiert.
Wir werden den Rumpf bei hq modellbau ordern....und ich habe eine cnc styro schneidmaschine.

Habe schon vieles über die Profilwahl gelesen, aber meistens geht es um die 4 Meter Klasse. Gewicht: Der Kollege meint, wir schaffen es so zw 6 bis 7 Kilo.

Wenn ich schon dabei bin: Über Höhenleitwerksprofile finde ich fast nichts im Netz... NACA 0009 bis NACA 0012 je nach Dicke des Verbinders habi bis jetzt verstanden. Ist das Ok?

franc.o
05.10.2013, 10:26
Doppelpost...sorry

WMa
09.11.2013, 16:07
Hallo miteinander,

ich wende mich mal an Euch, weil ich eine Frage zu dem von Benjamin erstellten Profilstrak habe.

Bei mir geht es ebenfalls um eine ASW 15, aber etwas größer (1 : 3,5; also 4,29m). Am Rumpf ist ein 3% HQ mit 14% Dicke angeformt und jetzt stellt sich natürlich die Frage, wie man den Übergang Rumpf - Fläche hinbekommt...

Mir sind 3 Möglichkeiten eingefallen und ich würde gerne Eueren Kommentar dazu hören:

1. Im Innnentrapez vom HQ-Wurzelprofil durchgehend auf das SA 7036m straken, das Außentrapez dann 7036m->7036a straken
2. Das SA 7036i aufdicken, so dass es halbwegs zu Wurzelrippe passt und den Rest irgendwie beispachteln
3. Den Strak prinzipiell beibehalten und auf 17 cm vom 7036i auf das HQ-Wurzelprofil straken

Es würde mich freuen, wenn Ihr mir Eure Meinung kurz kundtun könntet, da ich leider - was Profile und Aerodynamik angeht - recht unbedarft bin....

vielen Dank und viele Grüße
Matthias

Gast_8624
09.11.2013, 17:35
...Wenn ich schon dabei bin: Über Höhenleitwerksprofile finde ich fast nichts im Netz... NACA 0009 bis NACA 0012 je nach Dicke des Verbinders habi bis jetzt verstanden. Ist das Ok?

Hallo Franc,

schau mal hier : sd 8020 ist was feines mit 10% Dicke..

http://airfoiltools.com/airfoil/details?airfoil=sd8020-il

Das ist "extra" für den Re-zahlbereich des Modellflugs gerechnet und ist auch gut zu bauen, weil es hinten raus fülliger ist als die NACAS.

Gruß Rolf

Gast_8624
09.11.2013, 17:42
Hallo Matthias,


3. Den Strak prinzipiell beibehalten und auf 17 cm vom 7036i auf das HQ-Wurzelprofil straken

Die Lösung würde ich bevorzugen...da hast du die Aerodynamik der Fläche mit dem Sa 7036 nicht "verbogen" und bekommst einen Übergang ohne spachteln.

Gruß Rolf

Stefan Siemens
09.11.2013, 17:51
Hallo,
die Frage ist zwar OT aber trotzdem: wer kann Bilder des Vorbildes beschaffen? In meiner Nähe scheint keine ASW 15B zu stehen. Es kommt nicht auf ein interessantes Design an sondern auf Details
Stefan

MarkusN
09.11.2013, 21:01
Falls hier nichts kommt, melde Dich auf segelflug.de an und frage dort. Die 15 fliegt privat und Vereinen noch recht häufig. Jetzt ist Wartungssaison, da kann man auch gut mal Details fotografieren. Kann aber sein, dass das nicht von jetzt auf gleich geht, denn über den Winter stehen die ja normalerweise eingemottet, abgesehen von der erwähnten Wartung.

HJF hat AFAIK in der MFI einmal eine Scale-Doku gemacht. Der müsste auh allerhand Material haben.

WMa
11.11.2013, 20:59
Hallo,

zunächst noch mal Danke an Rolf für die Rückmeldung wg. des Übergangs Rumpf-Fläche; falls sich jemand fragt, warum ich ausgerechnet auf einer Länge von 17 cm umstraken will...das sind genau die 17 cm, die das Innentrapez länger ist als die Standard-Styroporplatte!


So jetzt zur neuen Frage (falls sie gar nicht hier rein passen sollte, möchte ein Moderator sie bitte in einen neuen thread verschieben - Danke!):

Die 15 hat ja Störklappen, die auf Ober- und Unterseite ausfahren, allerdings KEINE Doppelklappe wie z.B. die Ka 6, sondern getrennt und auch in der Tiefe versetzt.
Falls das schon mal so jemand gebaut hat, würde mich interessieren, ob es Probleme beim Einfahren der hängenden Klappe gibt - im Original waren es einstöckige Klappen ohne zusätzliche Lamelle, man könnte also diese eingeklipste Lamelle weglassen und die Klappen auch nicht voll ausfahren.

Oder soll ich einfach auf "ist aber scale so!" pfeifen und eine Doppelstockklappe vernünftiger Größe in die Oberseite einsetzen und gut is´...?!

Wäre über eine Rückmeldung dankbar; ich würde auch gerne mal Bilder von einem Modell mit beidseitigen Klappen sehen, ganz unabhängig davon, wie ich mich selbst entscheiden werde, es interessiert mich einfach!

viele Grüße
Matthias

steini1
12.11.2013, 07:35
Habe letztes Jahr eine in 1:3,5 gebaut mit Störklappen auf Ober- u. Unterseite.
Habe dazu Doppelstockklappen verwendet. Diese fahren nicht ganz heraus.
Habe aber die 2. lamelle nicht weggemacht. M.E. sollte man wie das Original die SK auf beiden Seiten einbauen.
Beim Einfahren keine Probleme.

oracle69
12.11.2013, 08:49
Hallo Matthias,

meine persönliche Meinung zu Deiner Frage:
"pfeiff auf 'ist aber scale so', ganz klar" :p

Wieso? Nun, ich fliege alle meine Segler vorallem am Hang; u.a. zwei ASW-15 in den Massstäben 1:3 und 1:2.5.
Da kann ich es einfach nicht brauchen, mir verbogene Störklappen beim Landen "einzufahren".
Auch auf die bestimmt um einiges bessere Bremswirkung von Doppelstock-Klappen (oben!) verzichte ich nur ungern. ;)

Gruss - Elmer

franc.o
26.03.2015, 21:57
Hallo zusammen

Auf euer Anraten hin haben wir für dar HR das sd 8020 genommen (WR 168 mm / Aussenrippe 125 mm /Masstab 1:3)

Kennt jemand den maximalen Ausschlag für dieses Pendelruder?

Besten Dank schon mal und Gruss

Franco

franc.o
30.03.2015, 13:21
Ich müsste die Anformung vom HR an die Dämpfungsflosse verschleifen, je nach Ausschlag ändert sich die Grösse des Spalts..... also bitte Hilfe!

Oder wie kann ich das selbst rechnen? Welcher Anstellwinkel verträgt dieses Profil bevor die Strömung abreisst?

Bitte an die Profilgurus: lasst mich nicht hängen...

MarkusN
30.03.2015, 13:31
Alpha max ist ziemlich stark abhängig von der Re-Zahl. Also: Mit welcher Flächenbelastung und welchem Tragflächenprofil bist Du unterwegs, und wie gross ist die Flächentiefe des HR?

Ausserdem: Das Resultat der theoretischen Untersuchung ist mit Vorsicht zu geniessen; zum einen ist XFOIL, mit dem das normalerweise gerechnet wird, nororisch optimistisch, was ca-max angeht, zum anderen haben schon geringe Fehler beim Verschleifen der Nasenleiste ziemlichen Einfluss darauf, was das Profil dann wirklich kann.

Des weiteren kommt es noch etwas auf den Einsatzzweck an. Hast Du vor, den Segler eher Vorbildtyisch zu bewegen, oder kanns auch mal extreme Akrobatik sein?

Bertram Radelow
30.03.2015, 13:51
So mal als Anhaltspunkt: meine Mibo-ASW15 (Graupner) kann mit 8° HR-Ausschlag gerissene Rollen fliegen - hat was... :D
(und wenn Du mal aus grosser Höge abstiegen willst, ist trudeln auch nicht schlecht. Meine würde dann noch 2° mehr vertragen)
Bertram

franc.o
30.03.2015, 13:52
Hoi Markus

Als Flügelprofil haben wir (wir bauen gleichzeitig 4 ASW 15) den SA 7036 mod. -Profilstrak von Benjamin (deftones) verwendet.
Der Segler sollte auch mal flott bewergt werden, wenn Kunstflug drin liegt, dann gerne, von der Holmauslegung kein problem.

ABER: Es geht mir hier nicht um den "Flugzustand" sondern lediglich um einen groben Anhaltspunkt um die Anformung zu verschleifen. Wenn ich zuviel Ausschlag zulasse ensteht ein hässlicher Spalt zwischen Höhenruder und Dämpfungsflosse...vor allem an der Nasenleiste des HR.
Ich will aber auch nachher nicht am ferig lackerten Modell den Ausschlag vergrössern bzw. an der Wurzelrippe des HR rumschleifen wollen

Wo liegt die Hausnummer? 5Grad? 10Grad? 15 Grad oder gar mehr?

MarkusN
30.03.2015, 16:30
wenn Kunstflug drin liegt, dann gerne, von der Holmauslegung kein problem.

ABER: Es geht mir hier nicht um den "Flugzustand" sondern lediglich um einen groben Anhaltspunkt um die Anformung zu verschleifen. Wenn ich zuviel Ausschlag zulasse ensteht ein hässlicher Spalt zwischen Höhenruder und Dämpfungsflosse...vor allem an der Nasenleiste des HR.
Genau für diese Abschätzung ist eben wichtig, ob das Modell auch mal etwas Purzelbaum-ähnliches macht. Dann wird der Radius der Flugbahn so eng, dass die Rumpflänge spürbaren Einfluss bekommt. (Stell Dir als Extremfall vor, dass der Flieger um die Fläche rotiert; dann braucht das HLW 90° Ausschlag.)

Ich guck heute Abend mal in meiene Rechnungen zum 8020, und was da so als Alpha max herausgekommen ist.

franc.o
30.03.2015, 17:21
Super, vielen Dank Markus

Da bin ich richtig gespannt! :-)

MarkusN
30.03.2015, 20:56
Habe etwas bessere gefunden als Rechnungen: Die Messungen von Wagner/Olsen in M. Seligs Modell-Profile Projekt. Alpha bei ca max ist weitgehend unabhängig von Re (ca max selber nicht). Ca. 10°. Darüber reisst die Strömung nicht komplett ab, aber ca wächst nicht mehr weiter.

franc.o
30.03.2015, 21:46
:):):)
Gehe jetzt schleifen!

grobmotoriker
17.06.2015, 22:24
Hallo miteinander,

Mein nächstes Projekt soll eine ASW15b (HG Modellbau) mit HQ3/14-Anformung (muss also gestrakt werden), 5m Spannweite und FES-Antrieb sein.

- Geplantes Abfluggewicht 9,0 - 9,5kg
- 75% Thermikflug in der Ebene, 25% Hangflug

Wer kann mir was zu dem SA7036i (wofür steht das "i" ? ) sagen, wenn es mit Wölbklappen geflogen wird? Ich möchte gerne Wölbklappen zum Landen verwenden und die üblichen Bremsklappen weglassen.

Als Alternative habe ich ein HQW 2,5/12 oder /13? gedacht.

Ich muss sagen, das ich mich mit Profilen nicht gut auskenne und nur aus "Gelesenem" mir meinen Reim drauf mache.

Konkret: Welches der beiden Profile wäre denn für den o.g. Einsatzzweck geeigneter? Oder gar keines von beiden?? :confused:
Da ich die Kerne schneiden lassen möchte, kann mir jemand sagen, wer das macht und was so etwas kostet?

Danke für Eure Vorschläge!

Grüße
Georg

steini1
18.06.2015, 08:54
Hallo Georg,

das "i" steht für Innen. Es gibt auch das 7036a für Außen. D.h. ds 7036i wird imm Wurzelbereich genommen, anschließend kann man auf das 7036m und außen das 7036a benützen.
M.W. und ohne jetzt nachzulesen ist das A7036 ein Wölbklappenprofil. Benütze mal die SuFu; dann findest du einiges zum SA-Profil und deren Anwendungen/Auslegungen.
Wenn du auf ein SA-profil gehst, dann würde ich eher auf das 7026i,m,a gehen, weil dies etwas breitbandiger ist als das 7036.

Bei einer ASW15 WK einbauen ist aber nicht Originalgetreu.;)

Flächenkerne kannst du z.B. bei www.drei-f.de (Faller) schneiden lassen. Kostet ca. € 130, top Qualität.

MarkusN
18.06.2015, 12:01
Wer kann mir was zu dem SA7036i (wofür steht das "i" ? ) sagen, wenn es mit Wölbklappen geflogen wird? Ich möchte gerne Wölbklappen zum Landen verwenden und die üblichen Bremsklappen weglassen.Wenn Du die Wölbklappen nur zum Landen nehmen willst, kann es Dir eigentlich ziemlich Wurscht sein, ob das Profil "wölpklappengeeignet" ist. Das sagt vor allem, ob die Strömung bei kleinen Klappenausschlägen der Kontur noch folgen kann; bei den grossen Ausschlägen zum Landen ist an der Klappe sowieso abgerissen (will man auch, denn es geht ja um viel Widerstand für einen steilen Gleitwinkel.)

grobmotoriker
18.06.2015, 12:10
Zunächst Danke für die raschen Antworten

@ Jochen
Du schreibst, das Du das 7026 dem 7036 vorziehen würdest, weil es breitbandiger ist. Hast Du hierzu eigene Erfahrungen gemacht, evtl. eine ASW15 mit diesem Profil gebaut bzw. geflogen?

@Markus
Die Wölbklappen möchte ich zum Landen (Butterfly) nutzen, das ist richtig. Aber ich möchte damit natürlich auch (dem Sinn einer Wölbklappe entsprechend ;) ) den Flügel verwölben (Thermik) und entwölben (Speed).

Daher die Frage, ob das 7036 mit WK denn Sinn macht.

Gruß
Georg

Frank Thorn
18.06.2015, 12:30
Das Thema 7026/7036 wurde hier schon öfters diskutiert. Der 7036 Strak ist für kleinere, leichtere Modelle so in Richtung 4m/5kg. Da funktioniert er sehr gut und Wölbklappen machen auf jeden Fall Sinn. Ich habe eine ASW 20 in der genannten Größe damit gebaut und die sehr geht gut. Meine Nachfolgemodelle haben allerdings eine schärfere Profilierung mit nur 2% Wölbung, was mehr Dynamik bringt. Die ASW ist ein flotter Thermik- und Hangflug-Allrounder.

Der 7026 Strak ist für höhere Re-Zahlen ausgelegt uns sollte bei einem 1:3 Flieger mehr Leistung bringen.

Bau den SA 7026-Strak mit Wölbklappen...

Gruß
Frank

steini1
18.06.2015, 13:42
Hallo Georg,

nein habe ich nicht gebaut. Allerdings habe ich damals die Diskussion verfolgt. Die Aussage war auch aus der Theorie heraus entstanden.
Ich muss mich da auch Frank anschließen. Bau den SA-7026-Strack.
Habe zwar noch keine Erfahrung damit, da ich derzeit noch im Bau bin. Erstflug irgenwann dieses Jahr noch.

grobmotoriker
18.06.2015, 14:08
Hallo Frank und Jochen,

Danke fürs Antworten.
Ihr habt mich überzeugt, werde den SA7026 Strak (i, m, a --> richtig? ) bauen ;). Wäre natürlich super, wenn jemand hier seine erflogenen Erfahrungen dazu schreiben könnte.

Da dies meine ersten Flächen werden und ich diese schneiden lassen werde, hier noch eine Frage zur Umsetzung:

- Woher bekomme ich denn die Daten, die fürs Schneiden verwendet werden?
- Meine Flächenanformung am Rumpf hat HQ3/14, muss ich diese nochmals abzeichnen und einscannen oder einfach nur ausmessen oder reicht hier dann die Angabe der Flächentiefe?

Gruß
Georg

MarkusN
18.06.2015, 15:17
- Woher bekomme ich denn die Daten, die fürs Schneiden verwendet werden?
- Meine Flächenanformung am Rumpf hat HQ3/14, muss ich diese nochmals abzeichnen und einscannen oder einfach nur ausmessen oder reicht hier dann die Angabe der Flächentiefe?

Profilkoordinaten A-7026mod von hier (http://www.rc-network.de/forum/showthread.php/63468-ASH-26-Flügelgrundriss?p=589667&viewfull=1#post589667) und hier (http://www.rc-network.de/forum/showthread.php/63468-ASH-26-Flügelgrundriss?p=590919&viewfull=1#post590919) oder bei Christian Baron.

Flächentiefe + Profilangabe sollte reichen. Vergleich aber vorher vielleicht noch einen Ausdruck des Profils mit Deiner Flächenanformung.

grobmotoriker
18.06.2015, 15:46
Hallo Markus,

Danke für die Antwort.

Ich habe auf der HP von Christian Baron nachgesehen, da sind die Profildateien zum Download. Ich denke, damit sollten die professionellen CNC-Kernschneider etwas anfangen können.

Bleibt nur noch die Beschaffung eines Ausdrucks meines Profils der Flächenabformung :confused: Woher bekomme ich denn diese? Ich könnte ein Blatt Papier nehmen und mit Bleistift das Profil abzeichnen. Aber ich denke, das ist etwas zu ungenau?

Sorry für die "einfachen" Fragen, aber das Thema ist neu für mich.

Gruß
Georg

MarkusN
18.06.2015, 17:05
http://m-selig.ae.illinois.edu/ads/afplots/hq3014.gif

grobmotoriker
19.07.2015, 22:00
Hallo Miteinander,

Nachdem ich nun meine CNC-Kerne bekommen habe (Danke an "wattsi" - top Qualität!), beschäftige ich mich gerade theoretisch mit dem Flächenbau meiner ASW15 (5m mit FES-Antrieb, ca. 9,xx <10kg).

Da ich davon ausgehe, das der ein oder andere schon mal eine ASW15 mit diesem Profil und dieser Größe aufgebaut habe, bitte ich um Meinungen bezüglich meines voraussichtlichen Aufbaus

- Abachi 1,2mm
- Gfk 160g/m² Leinwand, vollflächig
- Holm, ca. 100cm Balsa (liegend) 20mm, danach verjüngend nach außen auf 5mm, komplett mit Cfk-Schlauch überzogen (der erste Meter 3-fach, bis 2m doppelt, Rest einfacher Schlauch.
Als Ober-und Untergurte jeweils 4-faches UD-Gelege 200g/m².

Das Einsatzgebiet ist überwiegend Thermikflug in der Ebene, aber auch am Hang mit Kunstflugeinlagen.

Was meint Ihr, wäre diese Bauweise stabil genug?

Gruß
Georg

steini1
19.07.2015, 23:13
HalloxGeorg,
ich kann dir nur zum Programm auf der hp von Christian Baron raten. Rechnen einfach mal durch.
Nur mal so: Die Holmgurte sollten abgestuft sein. Das Balsa sollte hochkant sein (ich nehme Zwischenzeit!ich Airex C51). Die Fläche würde ich mit CFK unterlegen.

Gast_67508
20.07.2015, 11:33
... so hier mal die Tragflächenübersicht von Georg seinem ASW15 Projekt.

Eckdaten / Materialeinsatz wurden bereits vor ca. 14 Tagen besprochen. Dimensionierung und Möglichkeiten der Tragflächensteckung wurde auch besprochen und aufgezeigt.

Wenn ich mich recht erinnere sollte der Materialeinsatz moderat gehalten werden, Möglichkeiten im Stegbau (Airex) sind Georg bekannt.

Was stabil genug ist, hängt von seiner Auslegung ab, Thermikflug in der Ebene, aber auch am Hang mit Kunstflugeinlagen ist ein recht weites Spektrum. Die meiste Stabilität wird beim Hangflug benötigt, da hier die Böhen recht massiv auf´s Tragwerk Einfluß nehmen können.

@Georg
ich habe Dir ja wie Jochen, ebenfalls das Tool von Christian Baron ans Herz gelegt!

Du kennst den ursprünglichen Tragflächenaufbau deines ASW15 Projekts und weist was damit fliegerisch möglich ist. Alles was du veränderst steht unter dem Aspekt - Aufwand / Ertrag.

Balsa liegend (könisch 20 mm auf 5 mm) halte ich für nicht geeignet, da beim letzten Gespräch noch die Planung bei einem CFK gefüllten Alu Vierkant Rohr mit 23,4 mm aus dem Baumarkt war.

Dies wurde auch so in die Zeichnung übernommen.

Daher halte ich deine obigen Eckdaten für ungenügend um wirklich hier konkret über die Festigkeit zu diskutieren. Dazu solltest du hier zumindest:

- verwendete Steckung
- Profilstrack mit Dickenverteilung
- deine gewünschten Betriebsgrenzen der ASW15 (wie max CA und m/s)

kommunizieren.

Beiliegende Datei nach dem Download von .txt ind .dwg ändern.

Gruß - Christian

grobmotoriker
21.07.2015, 16:00
Hallo Christian und Jochen,

Zunächst Danke für die klaren Worte und den (erneuten) Verweis auf das Berechnungsprogramm vom "Roter Baron" ;). Ich habe nun die Daten in die Excel-Liste eingegeben. So etwa sollte es dann aussehen:

- Steckung 23,4mm Vierkant mit Kohle gefüllt
- Profilstrack SA 7026 mit 11,9% Dicke und im zweiten Trapez ca. 11%
- Maximale Fluggeschwindigkeit ca. 65m/s
- CA Auftriebsbeiwert ? Hier steht in der Datei "1". Kann man das so lassen?
- Holmmaterial würde ich das vorgeschlagene Airtex verwenden wollen, aber das ist nicht in der Auflistung zu finden. Kann ich hier Rohacell 71 als equivalenz anklicken?
- Holmbreite von anfangs 40mm auf 9mm abnehmend
- Aus Kostengründen würde ich hier gerne Rovings 24k nehmen wollen.

Meine Fragen hierzu:

1) Bei der Verteilung der Rovings wird ja ein Diagramm angezeigt. Dieses zeigt mir 46 Rovings, die abnehmend auf ca.1800mm auf 0 geht. Lese ich das richtig, das ich dann z.B. 10 Rovings von der Wurzelrippe bis ca.500mm einlege? Andersrum gesehen, bei 1500mm nur noch 12 Rovings habe?
1382934

2) Auf die 1,2mm Abachi-Beplankung möchte ich ganzflächig 160g/m² Gfk-Matten legen. Spricht hier etwas dagegen?

Danke für Eure Mithilfe bzw. Berichtigung.

Gruß
Georg

Gast_8624
21.07.2015, 16:33
2) Auf die 1,2mm Abachi-Beplankung möchte ich ganzflächig 160g/m² Gfk-Matten legen. Spricht hier etwas dagegen?

Hallo Georg

Ja, anstelle von GFK-Matte soltest du Gewebe verwenden, Leinwandbindung in 45° verlegt unter dem Abachi.

Gruß Rolf

ps... bei dem Diagramm für die Verteilung der Rowings stimmt etwas nicht, schau mal nach deinen Eingaben ob die so stimmen.

steini1
21.07.2015, 21:05
Georg, wie schon per PN mitgeteilt würde ich CFK biax nehmen anstatt Glas.
Am Flächenende so im letzten Viertel kannst du auch auf 80er biax wechseln.

Wenn du z.b. 45 Rovings an der Wurzel hast und diese auf 0 auslaufen, dann must du diese gleichmäßig auf die Länge verteilen.

grobmotoriker
10.02.2016, 21:31
Hallo Miteinander,

Könntet Ihr mir sagen, wie tief Ihr die Wölbklappen ausgeschnitten habt. Liege ich mit 23% - 25% im grünen Bereich? Wäre gut, wenn Ihr mir hierzu was schreiben könntet.

Grüsse

Georg

steini1
10.02.2016, 22:23
23-25% passt. Habe bei meiner DG 24,...%

grobmotoriker
02.05.2016, 10:23
Hallo miteinander,

So, meine ersten selbstgebauten Styro-Abachi-Flächen sind soweit fertig. Sind für meine Verhältnisse ganz gut geworden; nun hoffe ich natürlich, das die ganze Fuhre dann auch fliegt?! Mein Gesamt-Abfluggewicht wird ziemlich genau 11kg betragen. Somit bin ich 1kg übers Ziel hinausgeschossen. Aber ich denke, eine ASW15 in 1:3 sollte damit noch im vernünftigen Rahmen liegen.

Da ich die Flächen unbedingt 2k-lackiert haben wollte, ist hier wohl das 1 kg zu suchen. Das Flächengewicht beträgt 2367g und 2369g! Beschichtet habe ich mit 49g Gfk-Gewebe und CLOU Parkettlack/Talkum-Gemisch. Das ging wirklich superleicht und die vielzitierten "Schleiforgien" blieben fast komplett aus. Ich bin auch noch mit 1K-Füller drübergegangen, aber den hätte ich fast nicht gebraucht.

Abschließend habe ich das Ganze im Freien (nach längerer Regenzeit, bei 10°C) lackiert. Es waren noch keine Mücken und Fliegen da, somit bappt auch keines der Viecher dran;)

Ich möchte mich an dieser Stelle nochmals an alle Beteiligten an das Forum bedanken!! Seien es die diversen Bauberichte, das Tool von Christian Baron, die zur Verfügung gestellten Dateien für die Kerne (Danke an "Wattsi"), und die gutgemeinten und auch berechtigten Kommentare und Ratschläge aller beteiligten User. Ohne diese Hilfen hätte ich Einiges wohl anders gemacht.

Nun habe ich den Segler rohbaufertig, der komplette RC-Einbau und das Fahrwerk fehlen ja noch. Ich werde Euch auf jeden Fall nach dem Erstflug (Juli/August) und Folgeflügen berichten, eventuell ist das ja auch für Andere von Interesse.

Gruss
Georg

grobmotoriker
22.06.2016, 23:25
Servus miteinander,

Ich hatte vor ein paar Tagen meinen Erstflug mit der ASW15. Die Einstellung des Modells erfolgte nach Gefühl und Erfahrung (SP 1/3 der Flächentiefe und 1,5Grad EWD). Die Flugeigenschaften sind sehr ausgewogen. Heute hatte ich die ersten Thermikfüge gemacht.Ich bin wirklich überrascht, das ist absolute klasse, wie das Modell fliegt. Thermik wird sehr gut angenommen, schnelle Platzüberflüge mit sehr wenig "Geheule", dafür mit imposanten Verdrängergeräusch (dicker Rumpf), einfach GEIL!

Schwerpunkt ist etwas nach hinten gewandert und EWD ist aktuell bei 2,4 Grad.

Hier an dieser Stelle nochmals ein grosses DANKESCHÖN an alle die an dem Profilstrak mitgewirkt haben und die mir bei Anfängerfragen bzgl. Fächenbau geholfen haben.

Ich freue mich schon auf weitere Flüge und auf das nächste Grossbauprojekt im kommenden Winter. 6-7m dürfen es dann schon werden:-)

Gruss
Georg

Frank Thorn
23.06.2016, 09:37
Glückwunsch Georg!

Ist immer ein tolles Gefühl einen Eigenbau einzufliegen und zu sehen, dass alles passt. Viel Spaß!

Ich habe vor ein paar Wochen auch eine selbst gebaute ASW eingeflogen. Ist allerdings etwas kleiner (1:3,75) und mit einem anderen Strak. Bin auch super happy damit.

1620913

1620914

In fünf Wochen geht es an den Gaugen damit. Mein aktueller Lieblingsflieger...

Gruß
Frank

grobmotoriker
23.06.2016, 10:03
Hallo Frank,

Dankeschön!

Das war mein erster Eigenbau dieser Art und ich freue mich jetzt schon auf die kommenden Flüge. Das Modell ASW15 ist in meiner Gegend sehr beliebt, nur eben mit anderen Profilen (Meist HQ3,0).
Deine ASW sieht aber auch gut aus, was hast Du hier für ein Profil genommen?

Vieln Spaß am Gaugen!

Gruss
Georg

Frank Thorn
23.06.2016, 10:28
Hallo Georg,

Mein Strak basiert auf einem HN Profil, hat 2% Wölbung und ist an der Wurzel nur 10,6% dick, nach außen abnehmend. Das Modell wiegt 5kg und fliegt wirklich hervorragend. Die Flächen sind vollflächig mit CFK unterlegt und der Holm ist auf ein Lastenvielfaches von 30 ausgelegt. Mein bester Eigenbau bisher...

Gruß
Frank

grobmotoriker
24.06.2016, 10:00
Hier noch ein abschließendes Bild meiner ASW15.

Das Ganze (11kg) ist eigenstartfähig mit 6S FES-Antrieb, günstigen HK-Motor und 15,5x10 Freudenthaler. Auch wenn die Propellernase nicht auf eine ASW15b passt, schön ist es trotzdem wenn man fliegen kann, wann man will :D

Gruß
Georg

Dietmar-Helmut
24.06.2016, 14:40
Hallo Georg

welchen HK Motor hast du eingesetzt.

Gruß

Dietmar

grobmotoriker
24.06.2016, 19:37
Hallo Dietmar,
Es ist ein SK3 5055 mit 430kv. Angeschlossen an einem 60C Akku ist der Segler in rund 1Minute auf 200m. 3 Steigflüge gehe locker mit einem 5000er Akku.

Gruss
Georg

Dietmar-Helmut
07.07.2016, 21:24
Hallo Georg

Welche Latte und wieviel Amper zieht er.

Habe den gleichen Motor und mit einer 14x12 bei 6 Zellen zieht er 80 Amper.

Gruß

Dietmar

Andreas Blase
15.07.2016, 07:14
Hallo,

Ich habe mal eine Frage zur Hunschok ASW 15. Die fliegt ja meines wissens mit dem original Profil der ASW 15. Ein FX Profil Strak aus FX 61-163 auf FX 60-126. Kann jemand was zur Hunschok 15 sagen ob die gut in der Thermik geht, dynamisch sein kann und problemlos im Flugverhalten ist?

Danke.

Gruß

Andreas

Stefan Siemens
30.01.2017, 09:03
Hallo,
seid gestern fliegt meine ASW 15b mit einem, von deftones nach dem hier vorgestellte Strak überarbeitetem Flügel. Die Eckdaten:
- Kompletter Eigenbau mit allen Bauteilen aus Formen
- Maßstab 1/4 3.750mm Spannweite
- Gewicht 4.080g (Flügel dabei 1.600g flugfertig, der Rumpf ist noch recht schwer, aber mit einigen Tricks nur 60g Trimmblei)

Ein Wort zum Maßstab: 1/4 ist heutzutage ja "winzig" und 1/3,5 oder sogar noch größer hätte sicher Vorteile. Aber Kosten und Größe der Werkstatt für die Flügelform und die Handlichkeit bei Transport und Start und an engen Hängen auch bei der Landung sprachen für diese Größe. Ich kann die `15 problemlos mit einer Hand ohne Helfer werfen und auf den Rucksack passt sie auch sehr schön.

Eingeflogen am Hang im Weserbergland am 29.01.2017. Wind an der Startstelle 2-3 bft. , normalerweise hätte ich allenfalls einen F3J Segler heraus geworfen, aber ich wollte es wissen und vertraute auf das niedrige Gewicht und den Profilentwickler. Ich wurde nicht enttäuscht, es ging sehr gut. In der Höhe war etwas mehr Wind, Überhöhung bis ca. 150m, Thermik?

Die Flugeigenschaften sind sehr gut, Kreisen sehr eigenstabil und nur mit Seitenruder sehr flach. Geschwindigkeitsbereich sehr gut, allerdings etwas wenig Durchzug, dem niedrigen Gewicht geschuldet. Aber das wollte ich so, weil das Ziel ein angenehm zu fliegender Thermiksegler für die Ebene ist. Aufballastierung bis 1.200g im Flügel, dann klappt´s auch mit dem Vollgas.

Fazit: Es lohnt sich, die neuen Profilstraks zu verwenden! Vielen Dank an alle, die geholfen haben!

reinika
31.01.2017, 13:50
Sehr hübsch, die "Kleine". Gratulation!
Die 1:4 Klasse ist wirklich eine vielseitige, handliche Grösse. Derzeit ist da eine Marktlücke, da gibt es nichts gescheites.

Dass dieser Profilstrak nicht öfter gebaut wird, ist wirklich seltsam. Man muss an kleineren Modellen ja nicht unbedingt bei 12% Dicke an der Wurzel beginnen.
Jeder Steckenflieger hat längst einen angepassten Strak drauf, nur Scaler sollen offenbar auf ewig mit HQ 3/15 fliegen :D

Reini

Stefan Siemens
31.01.2017, 17:32
Tja Reini, Du sagst es!
Nach einem aufgedickten Wurzelprofil wegen der Statik beginnt der Strak mit 10,36% und endet mit 9,65% am Randbogen. Wie schon angedeutet, ging es nicht um größte Geschwindigkeit, sondern gute - etwas thermiklastige Allroundfähigkeit und gute Baubarkeit, Stichwort Holmhöhe und Servoeinbau.
Nicht Scale sind die Wölbklappen (ist das jemand auf den Fotos aufgefallen?) Nach dem ersten Eindruck sind WK auch nicht unbedingt nötig, wobei ich noch keine Speedstellung mit negativer Klappenstellung erprobt habe.
Aber für den Thermikeinsatz sind die WKs doch ganz nett und als Landebremse mit Krähe einfacher als Schempp- Hirth,
Stefan

reinika
31.01.2017, 17:45
Da liegen wir wohl auf einer Linie. Und Wölbklappen sind an so einem Modell imho immer sinnvoll.
Was hast Du auf den Leitwerken verwendet, wenn man fragen darf ? ;)
Hoffentlich kein SD8020.......

Stefan Siemens
31.01.2017, 19:44
Hallo Reini,
das Kreuz- Pendel- HLW war ein Grund für die Wahl des Vorbildes: einfach und leicht zu bauen und auszurüsten. Als Profil haben wir uns für ein Drela HT 14 entschieden. Die Steuerung des Hlw scheint damit gut zu funktionieren. Feinfühlig um die Nullstellung und problemlos bei engen Wenden und Loopings. Die Re Zahlen sind bei Tiefen von 125mm - 95mm und langsamem Thermikflug halt noch nicht üppig. Bei größeren Flugzeugen wäre gegen das SD nicht viel zu sagen.
Stefan

reinika
31.01.2017, 21:21
Hi Stefan
Sehr gute Wahl mit dem HT 14 und dem Pendelruder! Zudem hat die ASW15 im Original 11m2 Flügelfläche, das haben heute kaum mehr die 18m Flieger. Das relativiert die Rumpfgrösse.
So sorgfältig ausgelegte und ausgewählte Modelle fehlen auf dem Markt.
Das SD8020 funzt erst über Re 120000 wirklich, auch mit Klappe.

Viel Spass damit, den wirst Du haben.
Reini

Stefan Siemens
31.01.2017, 21:46
Hallo Reini,
herzlichen Dank! Und, ja, solche Flieger gibt es nicht auf dem Markt, deshalb haben Heinz und ich es selbst gemacht, Stefan

P.S. : Mit dem Flügel machen wir noch eine ASW 19. Das HLW ist schon fertig.

reinika
31.01.2017, 23:41
Die 19 hat ja einen sehr ähnlichen Flügel, aber mehr Leitwerkshebel. Dafür kein Pendel HLW.
Die alten Glasfaser Flugzeuge sind einfach dankbare Vorbilder, vor allem bei "kleinen" Masstäben. Für 15m Vorbilder denk ich da grad auch an die Elfen 3 und 4, sowie DG 100, die hatten nebst tiefen Flügeln sogar auch noch Pendelleitwerke.
OK, wird etwas OT.

Weiter viel Spass
Reini

grobmotoriker
01.02.2017, 14:56
Hallo Stefan,
Glückwunsch zu Deiner ASW15 mit diesem Profilstrak. Ich habe mir im letzten Winter auch eine 15er (1:3) gebaut und festgestellt, das diese Profilwahl absolut richtig war. Kann je nach Wölbklappenstellung mit hoher oder auch niedriger Grundgeschwindigkeit geflogen werden. Sehr gutmütig, aber auch guten Durchzug.

Für mein anstehendes Projekt (DG800 1:3) hätte ich fast ein HQ-Profil genommen; wurde dann aber aufgrund diverser Aussagen hier im Forum wieder nachdenklich. Kurzum: Ich habe mir Kerne mit dem SA7026 schneiden lassen;) Warum? Weil zum einen meine 15er sehr gut damit fliegt und zum anderen komme ich mit den Eigenschaften sehr gut zurecht. Was anderes kommt mir beim Allround-Großsegler nicht mehr zum Einsatz:D

Am Hang würde ich evtl. dann mal was anderes ausprobieren (MHSD von Phillip Kolb) ausprobieren.

Gruss
Georg

franc.o
02.02.2017, 17:34
Hallo an alle

Lange hat's gedauert aber wir sind jetzt auf der Zielgeraden bei der Fertigstellung unserer 4 ASW's (1:3) mit dem hochgelobten Profil.
Wir bauen zur Zeit die Servos in die Flügel ein. Wie viel Ausschlag habt ihr so auf Quer eingestellt?

Gruss & Dank

Franco

grobmotoriker
17.03.2017, 21:35
Hallo miteinander,

Ich bin gerade am "Rumprobieren" mit dem MProfi 2.0 und würde mir gerne Schneidrippen für das SA7036i,m,a herstellen. Nun bin ich auf der Such nach den .koo Dateien für o.g. Strak. Dieser soll an einer BS-1 mit ca. 4,00 Spannweite verwendet werden.

Könnte mir hier jemand einen Tipp geben, wo ich diese herbekomme?

Vielen Dank!

Gruss
Georg

grobmotoriker
18.03.2017, 17:38
...ich nochmal :rolleyes:

Hat jemand diese Profildateien eventuell als Selig Profildatei (*.dat) ? Oder einen Link, wo man sich dies herunterladen kann?

Wäre super!

Gruss
Georg

UweH
18.03.2017, 18:30
.

PIK 20
18.03.2017, 18:31
Suche doch nach diesem Profilnamen im RCN, du wirst bestimmt fündig werden

grobmotoriker
18.03.2017, 19:12
Hallo Uwe,

Vielen lieben Dank!!!


Gruss
Georg

Horbach
10.11.2017, 12:53
Hallo allerseits,

ich gedenke, Flügel für einen Glasflügel Mosquito-Hornet Rumpf (Steinhardt) zu bauen. Wenn ich scale baue, dann müssten die Flügel zum Rumpf auf ca. 3,8m Spannweite kommen. Gewicht sollte so um die 5kg werden. Festigkeitsmässig sollte sie meiner Alpina 4001 mindestens ebenbürtig sein, und eben so allroundige Flugeigenschaften aufweisen.

Ich bin leider noch nicht so der Hirsch mit der Auslegung von Flügeln, hab aber trotzdem schon mal etwas mit FLZ Vortex experimentiert und dabei den SA7036 Strak verwendet (der ja bei dem Vogel gut passen müsste).

So schauts im Moment aus:
1866503

Der Flügel hat einen Einstellwinkel von 2,7° das HLW 0,5°

Schaut das einigermassen brauchbar aus? Was ist mit den Blasenwarnungen? Die Ca-Linie gegen aussen sieht auch etwas suboptimal aus.

Stelle ich das Höhenruder 5° nach Oben, siehts so aus. Also Stall am Querruder, das gefällt mir auch nicht. Muss da eine Verwindung rein?

1866509

Danke für alle sachdienlichen Hinweise!

Gruss, Marcel

Horbach
14.11.2017, 14:13
...schade, dass sich niemand für meinen Flügel interessiert :cry:

Frank Thorn
14.11.2017, 15:20
Hallo Marcel,

Was willst du da noch auslegen? Der Strak funktioniert bei Modellen dieser Größe gut. Wenn der Rumpf eine Anformung hat, ist die Anstellung des Flügels zum Rumpf mehr oder weniger vorgegeben. Mach 1° EWD für den Anfang und den Schwerpunkt nach der Software von Reiner Stumpf und dann fliegt das.

Ich hatte eine ASW20 so gebaut und die geht super. Schnell, thermikstark und gutmütig.

Mit der Software rumspielen bringt dich nicht viel weiter, wenn du dich damit nicht wirklich auskennst.

Im Thermik-Board sind einige Bauberichte von Fliegern in der Größe, die alle mit ähnlichen Straks gebaut sind (ASW20 von mir, Salto, Libelle, etc. von CZ-Fridolin). Da ist auch beschrieben, wie man feste Flächen baut.

Einfach mal stöbern.

Gruß
Frank

Horbach
15.11.2017, 13:14
Nun, eigentlich wollte ich nur wissen, ob das kompletter Stuss ist oder eben fliegbar.

Ganz unerfahren bin ich nicht mit FLZ Vortex, ich habe damit bereits einen Segler ausgelegt, der ganz passabel fliegt. Nur war ich damals frei in der Parameterwahl, hier ist ja schon einiges Vorgegeben. Flächen bauen sollte auch kein Problem sein, da habe ich Übung (auch dank euren Bauberichten...).

Stefan Siemens
27.09.2018, 14:52
Hallo,
wegen gelegentlicher Nachfragen: In Post 173 ff. habe ich unsere ASW 15 vorgestellt, irgendwann vorher auch eine DG 101 in 1/4,2 mit 3,57 m Spannweite. Letztere fliegt mit dem hier vorgestellten Strak sehr gut. Erstere hat einen, an das konkrete Flugzeug und Verwendungszweck angepassten Strak, der aus verschiedenen Gründen nicht zur Veröffentlichung steht. Ist auch gar nicht sinnvoll, weil eben an dieses Flugzeug angepasst. Gerade das macht dann ganz viel Entwicklungsarbeit, für die ich mich noch einmal bedanke. Ich kann so etwas nicht. Insofern war mein Post missverständlich.

Daher würde ich den SA 7036 i/m/a Strak für alle Segelflugzeuge innerhalb der Parameter eines Nachbaus in Maßstab 1/4 - 1/3,5 empfehlen. Nein Freund Heinz hat damit auch noch andere Flieger gebaut und viel Erfolg gehabt.

Außerdem, wer nicht gerade aus gefrästen Formen baut, wird ohnehin nicht die Profilgenauigkeit erreichen. Anmerkung am Rand: Schleifschablonen lohnen sich, insbesondere für die 10-20% des Profils ab Flügelvorderkante, aber auch für den ganzen Profilverlauf. Man wundert sich, was man da so baut und schleift.

Stefan

Ultimatus
22.12.2018, 11:49
Hallo!

Ich baue gerade eine Pik 20 mit 4 Meter Spannweite und einer Profilierung mit SA 7036 i/m/a,
Welches Profil würdet ihr für das Höhenleitwerk und Seitenleitwerk empfehlen.

Danke für die Hilfe.
mfg
Jens

Ultimatus
23.12.2018, 15:03
Möchte meine Profilfrage für das Höhen- und Seitenleitwerk nochmals wiederholen.
Kann mir jemand eine Profilierung vorschlagen.

mfg
Jens

stibbi
23.12.2018, 15:28
Hi!

Also ich verwende das NACA 0009 an meiner Twin III Acro, laut User Pinsel soll es funktionieren ;-)
Grüße,
Stefan
http://www.rc-network.de/forum/showthread.php/505601-Bauprojekt-G-103-Twin-III-Acro-3-6m-Profilwahl

Ultimatus
25.12.2018, 10:40
Hallo Stefan,
Danke für deine INFO;
Werde ein NACA 009 verwenden.
Schöne Weihnachtsfeiertage wünsche ich dir.
mfg
Jens