PDA

Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Baubericht Freestyler 3



RetoF3X
13.01.2009, 08:58
Hi!

Gestern ist mein Freestyler 3 angekommen, falls Interesse besteht, mache ich einen kleinen Baubericht.

Vorab mal die Rohgewichte:

Rumpf: 283gr
VLW linke Hälfte: 32gr
VLW rechte Hälfte: 32gr
Flügel rechte Hälfte: 549gr
Flügel linke Hälfte: 556gr
Verbinder 117gr.
Gesamtgewicht: 1569gr

Ich habe die Leergewichte mit dem Freestyler 3 eines Kollegen verglichen, die Differenz beträgt nur 4gr (auf der selben Waage gemessen)! Die Gewichte in der Serie scheinen also nur sehr gering zu variieren.
Der erste Eindruck ist sehr gut, die Teile sind alle sehr sauber verarbeitet und machen einen robusten Eindruck. Das ist auch gut so, denn ich möchte den FS3 sowohl in F3B als auch gelegentlich in F3F einsetzen und da muss ein Modell auch etwas wegstecken können.

viele Grüsse:
Reto

Hans Rupp
13.01.2009, 09:41
Halo,

klar immer mit den Infos.

Wie setzt sich die Differenz von 117gr. der gelisteten Teile zum Gesamtgewicht zusammen? Ist für mich interessant als Benchmark für unsere Eigenbau-Energija, auch wenn die etwas größer ist.

Gruß
Hans

Segelflieger
13.01.2009, 10:09
Wie setzt sich die Differenz von 117gr. der gelisteten Teile zum Gesamtgewicht zusammen?
Gruß
Hans

@Hans

Ich tippe mal auf den Flächenverbinder....;)

RetoF3X
13.01.2009, 10:36
Hallo Rudi und Hans
Klar, der Verbinder hat in meiner Auflistung gefehlt (und ich habe ihn jetzt eingetragen).

@Hans: Richtig, der Freestyler ist etwas kleiner, daher kann der Gewichtsvergleich vielleicht etwas täuschen.

viele Grüsse:
Reto

ikw
13.01.2009, 15:07
Auf http://www.tudm.biz/start_deutsch.htm unter downloads gibts eine AUSGEZEICHNETE ANLEITUNG - man(n) kann getrost ALLES 1:1 übernehmen.
Ich habs so prima hingekriegt.

Tobias Reik
13.01.2009, 16:14
Hallo Reto,

freue mich auch schon sehr auf Deinen Bilder-/Baubericht in deutsch ;)

Tobi

RetoF3X
14.01.2009, 08:37
Hallo Zusammen

Wie ikw (?) angedeutet hat, gibt es eine tolle Anleitung von TUDM, da sind sogar die Längen der Gestänge exakt angegeben. Daher werde ich nicht jeden Schritt dokumentieren, vielleicht die Stellen, die etwas heikler sind.

Einige Details sind mir besonders aufgefallen: Der Verbinder verjüngt sich nach aussen. Damit hat er in der Mitte die grösste Höhe. Da im Verbinder zwei Ballastkammern mit konstantem Querschnitt sind, nimmt die Wandstärke nach innen zu. Daraus Resultiert in der Mitte das grösste Widerstandsmoment, genau dort wo auch die grössten Spannungen auftreten. Eine schöne und konsequent durchdachte Lösung.

Beim FS3 sind schöne Hutzen zur Verkleidung der Anlekungen am Flügel angeformt. Leider entfällt dadurch eine Option auf RDS, welches ich unterdessen bevorzuge.

Hier mal ein paar erste Bilder und weitere Eindrücke:

238029

238030
Das Leitwerk hat ein Giga-Flap, als Dichtlippe wird hier ein Klebeband verwendet.
238032
Der Leitwerksverbinder hat einen grossen Durchmesser und die Passung ist recht stramm. Der Heck ist sehr schlank und schön ausgeformt, allerdings ist sehr wenig Platz für die Anlenkung vorhanden

238033
Die schön gemachten Verkleidungen für die Anlenkung der Querruder und Wölbklappen.
238034

238037
Die Torsionstifte sind recht gross dimensioniert. Auf dem Bild sieht man auch den rechteckigen Ballastschacht. Im Unterschied zu quadratischen Ballaststücken (wie beim Crossfire) bringt man so etwas mehr Gewicht rein.
238038
Auch ein schönes Detail, bei den Servoschächten wurden Stützrippen eingebaut und eine Oeffnung für die Servokabel ist auch schon vorhanden.

RetoF3X
14.01.2009, 08:58
Hallo Zusammen

Gebaut habe ich noch nicht viel. Ich habe Servorahmen von RC-Solutions (http://www.rcsolutions.ch/) mit 16 Stundenharz eingeklebt und beim Rumpf die Servos eingepasst. Ich werde für alle Funktionen die Futaba S3150 Servos verwenden.

viele Grüsse:
Reto

238041

238042

Michael Schmidt
14.01.2009, 09:37
Hallo Reto

Wie lange hast du auf den FS3 in diesen "Sonderfarben" gewartet?

Gruß Michael

Goggi
14.01.2009, 11:40
Hi Reto,

ja das wäre auch meine Frage. Wie lange hast Du gewartet ?

Gruß,

Michael

RetoF3X
14.01.2009, 12:59
Hallo Michael & Michael

Lieferzeiten haben im Forum schon für viel Theater gesorgt, daher schicke ich Euch meine per PN. Wann geliefert werden kann, hängt halt stark von der Nachfrage ab, die halt im moment recht hoch ist (in F3B und F3F wollen viele den FS3). Wer sich ernsthaft für einen Freestyler 3 interessiert, der kann bei TUDM bei Franz Demmler nachfragen (e-mail oder anrufen).

viele Grüsse:
Reto

RetoF3X
14.01.2009, 13:16
Hallo

Hier mal noch ein paar Bilder von der vorderen Partie des Rumpfes. Der Rumpf ist trapezförmig im Querschnitt, man hat also unten genug Platz für die Servohebel. Empfänger und Akku haben auch ausreichend Platz, ich kenne sogar Leute die noch ein Ballastrohr hinter den Servos reingekriegt haben.
Einzig für einen Elektroantrieb ist es doch etwas zu eng (sorry Darius:)).

Wie man sieht, ist das Rumpfboot (noch) aus Kohle, also nicht 2.4Ghz freundlich.

viele Grüsse:
Reto

238083

238084

238085

ikw
14.01.2009, 13:25
@RetoF3x: "..und schön ausgeformt, allerdings ist sehr wenig Platz für die Anlenkung vorhanden"

KEINE Bange wenn du "einigermaßen" genau nach Anleitung baust klappt das prima - du brauchst keinen Bammel haben.

Über die Servos kann man diskutieren - ich verwende auf dem HLW DS 3781.
Tschüss
Josef

F3F-Racer
14.01.2009, 14:30
Das Rumpfboot hat ausreichend Platz für die Servos ,das geht ohne Probleme.
Eng wird es nur bei der Akkuauswahl.
Es passen ohne Probleme AA Zellen hinein.Aus heutiger sicht würde ich es wohl mit 2-3 A123 Zellen der 1100 probieren.
Barney hat meine ich 3 konion mit Spannungslimiter verbaut.Und fliegt zzt mit 2,4ghz mit Bauchschmerzen ;)
Ich persönlich habe 4x1700 maH NICD verbaut und noch 35 Mhz.:)
Mit dem Einbau der Servos in der Fläche hast du ja schon begonnen und ein bisschen an Bauhöhe verschenkt! die Servorahmen gehen noch weiter an den Holm heran.Die Servoabtriebshebel mußt du mit 2-3 Zähnen versatz einbauen,für max ausschläge ! Es paßt alles unter ,,putz''
Wenn du 35 Mhz benutzt mach es gleich wie in der Anleitung mit der Antenne ,ins Leitwerk bringt nix.
Warscheinlich kommen die Ratschläge aber eh zu spät ist ja nicht viel dran zu Bauen 2 Abende und der fliegt.

RetoF3X
14.01.2009, 14:40
Hallo Zusammen

Danke für die Tipps.
Die Flächenservos werden natürlich unter Putz angelenkt, das probiere ich immer so zu machen. Ich verstelle die Servos bei den Wölbklappen elektronisch (Offset) nach vorne, dann nutzt man den Weg noch besser als wenn man die Hebel mechanisch nach vorne verstellt. Die Servorahmen habe ich schon zum Holm geschoben, vielleicht hat sich da ja was geändert.
Ein Eneloop Akku passt eigentlich ohne Probleme in die Nase und den werde ich auch vorerst einbauen.

Zur VLW-Anlenkung: Ich habe nun schon ein paar Flieger mit so kleinen VlW-Hebeln. Hat man da etwas Spiel drauf oder eine etwas schwergängige Anlenkung, dann merkt man das beim neutralisieren der Klappe (bleibt mal oben oder etwas unten hängen). Und das nervt, weil ein Flieger der leichten Wellenflug macht, kann man schlecht austrimmen und auch beim Hochstart kann man nicht ans Limit.

Aber mal schauen wie es beim FS3 rauskommt.

viele Grüsse:
Reto

F3F-Racer
14.01.2009, 15:03
Bei den Wölbklappen mußt du beides machen sowohl Offset als auch Mechanisch damit du max auschläge erreichst,aber wem sage ich das ;) :)
65-70% ( Ich hab mal gelernt das Mechanik vor Elektronik kommt :):):D)

Bei den Eneloop 1 jahr Funktionieren die danach wird es kritisch!!!!!!! Spannungseinbrüche kommen dann häufiger vor.

RetoF3X
14.01.2009, 15:12
Hi F3F Racer

Vielleicht lerne ich gerade etwas dazu. Ich habe bei den WK-Servos immer aus der Neutrallage einen grösstmöglichen elektronisch Offset gegeben (Bei Graupner/JR bei Servoeinstellungen und dann noch zusätzlich einen Teil über die Flugphasen, so kann man den Weg eigentlich komplett in eine Richtung "legen", also um die WK runterzustossen). Dann die Anlekung so ausgelegt, das die WK in dieser Position in der Speedstellung ist (dafür muss man dann den Gabelkopf ausfeilen, damit er nicht aufläuft).

Ich habe einmal beim WK Servo den Abtriebshebel mechanisch leicht nach hinten verstellt und dann elektronisch nach vorne einen vollen Offset gemacht. Das Resultat ist dann, dass bei vollem Butterfly der Servohebel horizontal nach hinten steht, also quasi verriegelt. Positiver Nebeneffekt ist auch, dass dann der Gabelkopf beim Servo nicht mehr so kritisch ist. Aber ob so der Servoweg besser genutzt wird? Die grösste Projektion einer Winkeländerung in die Horizontalebene erfolgt gerade um die Neutralstellung (Servohebel vertikal).

Erklär mir bitte etwas präziser, wie Du es machst. Verwendest Du nur 70 Prozent elektronischen Offset?

viele Grüsse:
Reto

F3F-Racer
14.01.2009, 15:46
1 benutze ich Fahradspeichen als anlenkung am Servoabtriebhebel so hast du den größtmöglichen weg zur verfügung es als quasi möglich 360° was allerdings vom servo nicht möglich ist.
2 Ich persönlich will immer vermeiden das das Servo in eine Totpunktposition laufen kann.(Also Servoabtriebshebel mit dem gestänge niemals in einer Flucht) Hoffe das ist soweit verständlich.
Und warum ?? weil wenn das Servo in eine Totpunktposition steht bei Klappenausschlag kann es vorkommen das das Servo unter umständen hakt bei Ruderdruck.!! ( Persönliche erfahrungen)
Hab eben nochmal nachgemessen komme so auf 54mm Ausschlag nach unten und 10mm nach oben gemessen WK QR

Arne
14.01.2009, 15:47
Hi,

überkreuzanlenkungen sind ja schon viel diskutiert. Ich denke, dass wir auf diesem Niveau schon noch mehr über die Feinheiten bei guten Anlenkungen reden.


Die grösste Projektion einer Winkeländerung in die Horizontalebene erfolgt gerade um die Neutralstellung (Servohebel vertikal).

Daher mache ich es, um den größten Gesamweg an der Klappe bei gegebenen Hebellängen zu erhalten so:
Wenn die betreffende Klappe genau auf der Mitte ihres gesamten zu fahrenden Weges steht, muss der Abtriebhebel des Servos einen rechten Winkel zum Anlenkgestänge bilden. Denn um diesen Punkt herum nimmt der Stellweg des Gestänges in Nutzrichtung symmetrisch ab (durch die Kreisbahn).
Darüber ergibt sich dann die Stellung des Servohebels bei neutralem Ruder.
Den elektronischen Offeset fahre ich vor dieser Anpassung auf den gewünschten Wert (bei mir mit Graupner-Anlage und der Wk meist 80%).

Gruß Arne

Arne
14.01.2009, 15:51
Vom Totpunkt bleibe ich auf diese Art und Weise auch noch weg, genau wie Helge. Die quasi mechanische Verriegelung bei komplettem Totpunkt würde ich nur bei einem DS-Flieger machen, bei dem ich alles für eine möglichst spielarme Anlenkung täte (also als erste Priorität) und bei dem die WK keinen Ausschlag mach oben zur QR-Unterstützung bräuchte. Und auch da würde ich noch ganz minimal vom Totpunkt wegbleiben.

Gruß Arne

F3F-Racer
14.01.2009, 16:14
Hallo Arne ich habe den Kompromiss aus beiden!!!
Eine fast verriegelung im neutralposition und max ausschlag .
Das hast dur sehr gut beschrieben
Tja jetzt mußt du nur wissen wieviel WK Ausschlag Du nach oben brauchst.

Wenn ich bei meiner Funke max Offset einstelle geht da gar nichts mehr in die eine Richtung.

Anmerkung:
PS :Wer 90° Wölbklappenausschlag zum Bremsen braucht sollte über einen Fallschirm nachdenken :):):D:D
Wenn du viel am Hang damit unterwegs bist und dort immer ein schöner Leerotor steht ist das gar nicht so gut mit den 90° Butterfly

RetoF3X
14.01.2009, 16:19
Hallo Arne und Helge

Danke für Eure Beiträge. Ich denke wir sind nicht soweit auseinander von unseren Vorgehensweisen.
Vielleicht noch eine Anmerkung/Frage: Nach meiner Erfahrung nimmt die Steuerpräzision der WK (Wechsel der Stellungen oder als Querruderfunktion) ab, wenn man den Servohebel zu stark nach vorne verstellt. Klar, dann arbeitet man auch an einem Punkt, wo man wenig Projektion hat. Mit den Digitalservos ist etwas besser geworden als früher mit den Volz und so. Daher habe ich etwas übertrieben, als ich behauptet habe, dass ich den vollen Servoweg als Offset nehme, weil dann ist es echt mühsam, die verschiedenen Stellungen bei den Servos abzugleichen. Aber meine Idee war bis jetzt immer möglichst viel elektronischen Offset zu verwenden, respektive nur noch soviel Weg übrigzulassen, was man noch für die Stellungen, trimmen oder fürs Steuern braucht.

@Arne: Hast Du bei Deiner Vorgehensweise keine Probleme in dieser Hinsicht (Steuerpräzision um die Neutrallage der WK)?

@ Helge: Naja, in F3B ist es nett viel Bremswirkung zu haben, um zum Beispiel für ein Reflight schnell runterzukommen, respektive die Ueberfahrt auszubremsen. Aber mit RDS Fliegern (60° Butterfly) geht das auch ganz okay, daher brauche ich auch nicht 90°.

So, zurück zum FS3:)!

viele Grüsse:
Reto

F3F-Racer
14.01.2009, 16:33
Ein hab ich da noch :
Wölbklappenspalt noch zusätzlich mit Tesa Abkleben damit die Dichtlippe immer einläuft !

Servo geht ja noch ,der Flügel wird ja meist beschädigt wenn man kräftige Servo's verwendet

RetoF3X
14.01.2009, 16:47
Naja, das ist ja auch ein Klassiker mit den Dichtlippen und dem Verhaken, hat mich schon ein Servo gekostet...

Arne
14.01.2009, 16:50
Hi Reto,

es geht hier sicherlich um die Feinheiten der Anlenkung. Aber die sind eben grad wichtig, wenn man z.B. mit gesamt sehr kurzen (und somit aerodynamisch guten) Hebelverhältnissen noch top Anlenkungen hinbekommen möchte.

Bei der Steuerpräzision habe ich keine Probleme. Bin wie gesagt aber auch schon noch weg vom Totpunkt.

Ansonsten kann ich Gegenlager für die servos nur wärmstens empfehlen. Habe sie in meinem aktuellen Highlander verbaut und meine, die Anlekung dadurch nochmal besser und ducrh die Entlastung des Servoabtriebslagers auch dauerhaft spielärmer hinbekommen zu haben.
Mein Highlander hat jetzt ca. 40-50h Flugzzeit und die Anlenkungen sind wie am ersten Tag.
238105


Wölbklappenspalt noch zusätzlich mit Tesa Abkleben damit die Dichtlippe immer einläuft !
Oder eben Dichtlippe und Scharnierbereich so gestalten, dass das nicht nötig ist. Achja, ihr kauft ja nur und baut nicht selbst :D :D

Gruß Arne

Chrima
14.01.2009, 16:52
Hallo Zusammen
A propos Ausschläge, darf man zwischendurch fragen, wie Ihr die effektiven Klappenausschläge messt/einstellt ?
Z.B. WK aussen, da hat man ja dann keine Referenz.

Grüsse
Christian

F3F-Racer
14.01.2009, 16:56
Ich hab da auch noch so das eine Modell da mußte ich das auch machen :D:D:D:p mit dem Tesa

Klappenausschläge kannst doch immer an einem fixpunkt messen entweder am Rumpf oder eben an dem spalt WK QR dann aber das jeweilige Ruder solange ruhigstellen (bei Gigaflap zb)

Arne
14.01.2009, 17:03
Ich hab da auch noch so das eine Modell da mußte ich das auch machen mit dem Tesa

Naja, muss ja immer noch Luft nach oben bleiben :cool:

RetoF3X
14.01.2009, 17:03
@Chrima:
Wenn am Rumpf eine Profilanformung ist, hat man eine Referenz, wo die Neutrallage der Klappe sein sollte. Sonst halt das Querruder als Referenz nehmen, und das Querruder nach dem Randbogen ausrichten und hoffen, dass die Klappen nicht verzogen sind.

@Arne: Was für Servos hast Du im Highlander verwendet?


So dann aber genug Offtopic:).

viele Grüsse:
Reto

Arne
14.01.2009, 17:11
Reto, S3150 QR und WK, 3155 V-Leitwerk. Kann ich empfehlen, ist aber ja nix neues.


So dann aber genug Offtopic.
Dann bau und berichte mal weiter ;)

Darius
14.01.2009, 23:37
Schöner Flieger Reto! Und sei Dir sicher, wenn ich möchte kommt da ein Antrieb rein :D

Allerdings wäre das wirklich ein schöner F3B Flieger, da mein Crossfire eVo ja mit Drehschnabel nicht mitmachen darf ;)

RetoF3X
15.01.2009, 12:31
Hi Darius

Also ein Ema Motoraufsatz würdest Du ja hoffentlich nicht auf einen FS3 draufsetzen;)?!

Und bei Deinem Crossfire müsstest Du halt nur die Löffel abmontieren und den Haken wieder reinschrauben und Du könntest mitmachen...

Gruess: Reto

Darius
15.01.2009, 12:40
NEIN! Nie! Ich Schwör! :D

Ja, klar kann ich den Löffel abmontieren, der Haken ist noch drin ;) Aba... a bisserl schwer ist er da noch, also doch den Freestyler3 um wieder zum Thema zu kommen ;)

Lass mal mehr hören über das schöne Gerät...

RetoF3X
16.01.2009, 09:01
Hi

Ich kam leider nicht so zum Bauen, habe nur den Kabelbaum für den Rumpf und die Kabel für die Flächenservos verlötet.
Trotzdem gab es noch ein Highlight, meine Mutter hatte mir vor Jahren mal eine wunderschöne Tasche für den Masterpiece genäht, allerdings war sie etwas zu klein. Da die nächsten F3B Modelle grösser waren, konnte ich die Tasche bis jetzt nicht brauchen, was wirklich Schade war.
Für den Freestyler 3 passt sie aber wie angegossen, wirklich ein toller Zufall (oder ich habe genug lange auf einen Flieger gewartet, der passt...).
Die Tasche ist echt Klasse, die Nähte sind nach innen gestülpt und auch der Zwischenboden besteht aus gefüttertem Stoff.

Das so eine Tasche nicht nur ein Gimmick ist, habe ich letztes Jahr mehrmals erlebt. Wenn man sechs Flieger, fast ebensoviele Winden und sonstiges Bagage in einen VW Bus "schmeisst" und damit quer durch Europa fährt, ist ein bisschen Polsterung sicher nicht verkehrt:).

viele Grüsse:
Reto

238702
Wie angetönt, in der Rumpfnase hat alles locker platz und es ist auch gar keine Fummelei.

238703
Es Empfiehlt sich die Flächenstecker so einzubauen (Stecker am Rumpf, Buchse im Flügel).

238704

238705
Wirklich cool gemacht sind die Nähte und der eingelassene Griff.
238706
Wahrscheinlich wäre es besser, Flächenunterseite auf Flächenunterseite zu legen, dann bleiben die Klappen entlastet.

Darius
16.01.2009, 09:09
Hi Reto,
die Tasche ist wirklich toll!

Zwei Anmerkungen zu Deinen Bildern:

1) Nimm bitte nicht die Sanyozellen als E-Akku... da sind Eneloops deutlich besser, aber sicher sind das eh nur Dummyakkus zum Platz ausloten ;)

2) Auch wenn der Kabelbaum von Dir jetzt schon gelötet ist, empfehle ich Dir die MPX Stecker und Buchsen zu tauschen, damit verschwindet der Stecker 100% im Rumpf und er wird handlicher (besonders beim Einschieben in die Tasche :)). Am Flügel, schützen die Verdrehsicherungen zusätzlich die herausstehende Buchse etwas... Ich meine auch, dass der Stecker im Rumpf besser passt, weil er eine entsprechende Führung hat.

Ich weiß, Du hast jede Menge Erfahrung mit diesen Dingen, aber Deine Bilder provozieren meine Antwort ja geradezu :D

Also, denk mal drüber nach... Fliegen wird er auch so gut...

RetoF3X
16.01.2009, 09:17
Hi Darius

Danke für den Tipp mit den Sanyo Akkus. Toll, ein paar Beiträge vorher hat mir Helge vehement von den Eneloop abgeraten (welche ich auch im Einsatz habe).

Stecker sind schon verlötet! Macht man es anders rum, wird es eng im Rumpf, da er sehr schmall ist. Stell Dir auf dem Bild die Buchse vor (die mit den Anschlüssen noch etwas länger ist), schiebst Du die in den Rumpf, sind die Kontakte schon Nahe aneinander. Sicher, man könnte die Kabel um 90° abgewinkelt an die Buchse löten, dann ginge es auch.

An der Wurzelrippe ist Wandstärke sehr klein, daher spielt es von der Verklebung her keine Rolle, ob man die Buchse oder den Stecker nimmt. An der Wurzelrippe vom Flügel ist mehr "Fleisch" vorhanden, man hat dann für die Buchse mehr Klebefläche.

viele Grüsse:
Reto

Darius
16.01.2009, 09:34
Das einzig "negative" was ich über die Eneloops gelernt habe, ist dass sie keine Ladung mit höheren Strömen mögen... Daher lade ich meine immer mit ~ 0,5C. Ich nutze die Akkus auch schon seit sie auf dem Markt sind (dürfte so zwei Jahre sein) und kann nur Gutes berichten, ob im Segler, als BEC, in der FF7 meines Sohnes, in der DSLR und und und. Ausgestiegen ist mir noch keiner... was ich von den Sanyos nicht behaupten kann :(

Das einzige, was sicher besser als die Eneloops ist, sind kleine NiCd Akkus. die kann man ja bekanntlich nahezu misshandeln und sie machen weiter mit. Leider sind die verfügbaren Kapazitäten in der Baugröße deutlich geringer. Kein Vorteil ohne Nachteil eben...

Weyershausen
16.01.2009, 09:56
Hallo,


Das einzig "negative" was ich über die Eneloops gelernt habe, ist dass sie keine Ladung mit höheren Strömen mögen...

man sollte sie aber auch nicht zu langsam laden, das erhöht den Innenwiderstand (http://www.rc-network.de/forum/showthread.php?p=1203090#post1203090) (Lazy-Batterie-Effekt). Aber 0,5 C scheint mir ein guter Kompromiss zu sein.

Gruß
Gerald

Chrima
16.01.2009, 10:05
Sicher, man könnte die Kabel um 90° abgewinkelt an die Buchse löten, dann ginge es auch.
aber nicht mehr gut um das Kabelende etwas aus dem Rumpf herauszuziehen !

Morgen
Habs auch so wie Reto. Aus dem Flügel kann ich die Buchse beinahe 8cm rausziehen, was das Zusammenstecken und Trennen vereinfacht. Im Rumpf gibts doch eher ein "Gewurstel".

Eneloops (http://www.eneloop.info/de/) sind doch auch von Sanyo !? Jeder Akkutyp für seine Bestimmung.

Grüsse
Christian

RetoF3X
16.01.2009, 12:34
@ Chrima:

Ich werde die Stecker und Buchsen einkleben. Das muss man bei Flächenballast fast zwangsläufig machen, da man im F3B Wettbewerb immer wieder umballastieren muss (oder man glaubt zumindest bis wenige Minuten vor dem Strecken-oder Speedflug, dass das Modell entweder zu schwer oder zu leicht ist und man das doch noch unbedingt ändern müsste... Nur um im Nachhinein der falschen Ballastierung die Schuld zu geben:)).

@Gerald und Darius: Danke für den Tipp mit den 0.5C. Ich habe noch nach alter Schule gelernt, dass man (Empfänger-) Akkus mit 0.1C laden sollte und so mache ich das bis heute (über Nacht). Dann sollte ich meine Gewohnheiten umstellen bei den Eneloops?

viele Grüsse:
Reto

Weyershausen
16.01.2009, 13:36
Hallo Reto,


Dann sollte ich meine Gewohnheiten umstellen bei den Eneloops?

das ist nicht Eneloop-spezifisch, sondern NiMh-spezifisch. Da man mit 0,1C-Ladestrom keinen Abschaltpunkt definieren kann, werden die Akkus zwangsläufig immer etwas überladen. Den NiCd-Zellen macht das nichts aus, aber - soweit ich es gelesen und auch selbst erfahren habe - ist das für NiMh-Akkus schädlich. Deshalb baue ich mir am Wochenende einen Akkumatik (http://www.akkumatik.de). :)

Gruß
Gerald

F3F-Racer
16.01.2009, 22:21
Also mit den Buchsen habe ich das auch so gemacht und auch fest Eingeklebt,das ganze hat sich bis heute bewährt.
Bis auf einmal ,da hatte sich ein Multi.stecker zerlegt dh der stecker war fehlerhaft und hat sich in 2 teile zerlegt,reperaturzeit 5 sec.
das ganze fliegt nun so schon seit Anfang 2006.
Bei den Servos für das V-Leitwerk vergeudest du gerade ein paar mm platz.
Wenn du die Servos aussermittig festschraubst hast du etwas mehr Platz für die Anlenkung und kannst so auch noch mit der Anlenkung/Hebellänge spielen.
Zu den Akku's das ist ja mittlerweile eine glaubensfrage/Glücksache.
Pro und contra sind ja hier berichtet worden.

Weyershausen
17.01.2009, 09:50
Hi Helge,


Zu den Akkus das ist ja mittlerweile eine Glaubensfrage/Glücksache. Pro und contra sind ja hier berichtet worden.

das hast du missverstanden. Ich wollte nicht pro Cadmium argumentieren.

Aber jetzt genug OT.

Gruß
Gerald

RetoF3X
17.01.2009, 22:06
Hi

Ja, genug Offtopic, aber danke für die Infos!

Zurück zum FS3. Als ich den kalten Flügel ins warme Zimmer genommen habe, ist Feuchtigkeit kondensiert und man konnte den Holm sehen (Kein Fertigungsfehler, dass funktionniert fast bei jedem Schalenflieger: Der Holm bleibt länger kalt und die Feuchtigkeit verdunstet etwas langsamer).

Ich habe heute die Flügelanlenkungen gemacht. Ich habe sowohl am Ruderhorn als auch am Servohebel Metall-Gabelköpfe verwendet. Die Gabelköpfe am Ruderhorn werde ich idealerweise nicht mehr öffnen, die Gabelköpfe lassen sich problemlos in den Flügel einfädeln und man kann die Anlenkung durch den Flügel einschrauben.

Gabelköpfe bei den Servos deshalb, weil man die besser lösen kann und nach meiner Meinung ist es etwas spielfreier als abgewinkelte 2mm Stähle. Dafür musste ich die Gabelköpfe ziemlich ausfeilen, um den Servoweg voll zu nutzen, schliesslich wird im innersten Loch des Servohebels eingehängt, um alles im Flügel zu verstecken.
Die Ueberkreuzanlenkungen sind sehr gut geworden, die QR und WK Ausschläge sind gerade gross genug rausgekommen unter Ausnützung des beinahe vollen Servoweges (auch beim QR).
Zusammen mit den jungfräulichen S 3150 ist die Anlenkung (noch) knallhart, das wird sich aber wohl nach einer Saison etwas geändert haben.
Als alles gepasst hat, habe ich die Gestänge wieder ausgebaut und die Ruderhörner mit 16h Harz und Kohleschnitzeln armiert.

@Helge: Das passt schon mit den Rumpfservos, dort werde ich auch sehr weit innen am Servohebel einhängen. So wie ich die Servos eingebaut habe, verläuft der Bowdenzug bei kleinem Servohebel gerade (in Neutralposition).

viele Grüsse:
Reto

239237
Extra für Darius: Buchse im Rumpf ist etwas knapp.

239243
Hier kann man schön den Holmgurt erkennen (Kondenswasser-Abzeichnung).

239239

239238
Der Gabelkopf kann in den Flügel "eingefädelt" werden, er muss nun also nicht mehr vom Ruderhorn abmontiert werden.

239240
Der stark gepimpte Gabelkopf und Servohebel

239241
Dank den Servorahmen von RC-solutions (http://www.rcsolutions.ch/) konnte ich etwas mit den Einstellungen (Offset, Gestängelänge) experimentieren, bis ich mit dem Ergebnis happy war. Von der Anlenkung schaut nichts auf der Flügel-Unterseite heraus!

239242
Als ich mit den Anlenkungen zufrieden war, habe ich die Ruderhörner "einbetoniert".

F3F-Racer
17.01.2009, 22:30
@Reto klar kannst du die Gabelköpfe ganz innen einhängen aber wenn du das so machst wie in meinen beispiel könntest du sie dann auch ganz aussen einhängen.( Wie gesagt muß man aber nicht aber man könnte dann)
Wie du siehst hast du die Gabelköpfe ja ganz schön gepimmpt da hast du jetzt einen Mechanischen Servo-safer gebaut für die Wölbklappe. ;)
PS: wenn du noch mit einer Schlüsselfeile nun die Abdeckung für die Ruderhörner am Flügel nacharbeitest, kannst du das ganze auch ,,Schadlos'' aus und einhängen.

Harm
18.01.2009, 00:02
Reto,
Vielleicht schon zu spät, die Löcher für die Stecker sind ja schon gemacht worden. Ich baue bei schmale Rümpfe die Stecker links/rechts immer versetzt ein damit die Pins mit angelötete Kabel im Rumpf an einander vorbei gehen. Das versetzt anordnen geht sowohl in die Länge als in die Höhe.

F3F-Racer
18.01.2009, 09:08
Die Löcher sind schon drin ab Hersteller

TL
18.01.2009, 14:46
Hi,

man kann die Lötpins der MPX-Buchsen im Rumpf in die geplante Richtung für die Kabelverlegung "orientieren" :D (einen Strang nach schräg vorn hoch/einen nach schräg vorn tief) und gewinnt so ca 3-4 mm Baubreite pro Seite.
Hier ein Auszug des Fotos vom Kabelbaum des Herstellers:
239444
Als Akku verwende ich seit längerem selektierte GP200AFHR NiMH (4/5A, 17,5x43 mm, 35 g). Die Zelle ist laut Datenblatt bis -20° C einsetzbar, bis 2 A schnellladefähig und kann bis 25 A belastet werden.
Empfänger ist ein R-608 FS 2G4.
Bisher hatte ich einen "Akkuschwächler":D, der jedoch zuverlässig von der Batterie-Fail-Safe Funktion von Futaba erkannt und angezeigt wurde.
Auszug aus der Bedienungsanleitung: "... sobald die Spannung des Empfängerakkus unter einen Wert von ca. 3,8 V sinkt, laufen die für B/FS gewählten Servos auf die voreingestellte Position und zeigt dem Piloten an, dass der Akku des Modells entladen ist. Es muss dann unverzüglich gelandet werden."
Bei B/FS bleiben die gewählten Servos in der voreingestellten Position stehen, also hierfür Störklappe oder Wolbklappe benutzen.

Laminatorikus
18.01.2009, 20:15
Bei B/FS bleiben die gewählten Servos in der voreingestellten Position stehen, also hierfür Störklappe oder Wolbklappe benutzen.

Ob das Feature so gut ist mag ich zu bezweifeln, ich mag mir nicht vorstellen was bei einen Ablasser aus der Wolke oder im DS passiert wenn die WK ausfahren, drum vertraue ich die Spannungsüberwachung meinem Vario an, und daher hab ich persönlich bei meiner T12FG nur normales FS programmiert.

Möchte hier kein großes OT veranstalten, daher weiter mit Freestyler Baubericht.............

Grüße, Memo

Peer
20.01.2009, 13:03
Vario im FS3 ?
Könnte eng werden.....

Peer

RetoF3X
20.01.2009, 13:14
Hi Peer

Hinter den Servos hätte es (theoretisch) noch Platz, andere Leute machen dort noch ein Ballastrohr rein...

viele Grüsse:
Reto

Laminatorikus
20.01.2009, 22:23
Vario im FS3 ?
Könnte eng werden.....

Peer

Hi Peer!

Ich könnte mir vorstellen das der SkyAssistant mit seinen 70 x 26 x 10,5 mm (13 mm inkl. TEK-Stütze) gut rein passt, das muss halt für immer drin bleiben, nichts mit hin und her wechseln.

Rudi hat in seinem Radical ein SkyAssistant drin und der Rumpf ist ähnlich wenn nicht sogar gleich, oder?

Grüße, Memo

Segelflieger
21.01.2009, 00:35
Ja, richtig. Die Rümpfe sind meines Erachtens ziemlich gleich, nämlich beide verdammt schmal....;)

Im Radical war einiges an Hirnschmalz nötig um das Vario (SkyAssist) hinter den Servos unterzubringen.

Bei meinem Freestyler 3 ist es wegen des anders gestalteten Servobrettes im ansonsten offenen Rumpfboot einfacher das Vario hinter den Servos zu platzieren. Ist zwar auch ziemlich eng, geht aber besser als beim Radical. Ich denke, daß im Freestyler 3 sogar auch das WS-Tech-Vario reingeht. Ich mach' gelegentlich mal ein Foto.

RetoF3X
21.01.2009, 09:11
Hallo Zusammen
Wir haben mal den Radical Rumpf neben den Freestyler Rumpf gehalten, sind bis auf die Länge sehr ähnlich. Auch der Shooter Rumpf von Fischer ist sehr ähnlich gestaltet, so schlanke Rümpfe sind halt im moment im Trend. Da im Wettbwerb sowieso keine Varios eingesetzt werden dürfen, stört mich das auch nicht weiter.

Kleiner Statusbericht von meinem Bau:

Habe die VLW-Anlenkungen aus Messingrohr gebogen (gemäss den exakten Angaben im FS3 Manual) aber noch nicht eingeklebt. Im VLW-Ruder ist schon eine Aufnahme für das Messingrohr vorbereitet, man kann also alles mal trocken zusammenstecken und sauber ausrichten. Ist viel weniger fummelig, als es jetzt vielleicht tönt, da alles sehr gut passt.

Wenn ich die VLW Anlenkung fertiggestellt habe, ist der Flieger auch schon praktisch fertig. Da das jetzt so schnell ging, bin ich mir am überlegen, ob ich nicht auch noch ein Rumpfballast- system konstruieren soll.

viele Grüsse:
Reto

Darius
21.01.2009, 11:05
Bisher hatte ich einen "Akkuschwächler":D, der jedoch zuverlässig von der Batterie-Fail-Safe Funktion von Futaba erkannt und angezeigt wurde.
Auszug aus der Bedienungsanleitung: "... sobald die Spannung des Empfängerakkus unter einen Wert von ca. 3,8 V sinkt, laufen die für B/FS gewählten Servos auf die voreingestellte Position und zeigt dem Piloten an, dass der Akku des Modells entladen ist. Es muss dann unverzüglich gelandet werden."
Bei B/FS bleiben die gewählten Servos in der voreingestellten Position stehen, also hierfür Störklappe oder Wolbklappe benutzen.


Vielleicht eine kleine Ergänzung hierzu: Man kann mit der FX-30 einen Schalter definieren, der den B/FS zurücksetzt. Ob das im von Memo beschriebenen Fall reicht... wage ich zu bezweifeln...

So jetzt aber wieder zurück zum Freestyler 3....

Vielleicht könnte man an den B/FS Kanal auch einen Ortungspiepser anschließen...

TL
21.01.2009, 19:27
Vielleicht eine kleine Ergänzung hierzu: Man kann mit der FX-30 einen Schalter definieren, der den B/FS zurücksetzt. Ob das im von Memo beschriebenen Fall reicht... wage ich zu bezweifeln...

Warum sich bei B/FS einen Vollausschlag der WK vorstellen, wenn hierfür 2-3 mm reichen?


...ich mir am überlegen, ob ich nicht auch noch ein Rumpfballast- system konstruieren soll.
@Reto: Das würde mich sehr interessieren, bitte weitermachen...:cool:

chmuller
21.01.2009, 20:51
Hallo Reto

Wenn Du Dir aus Bequemlichkeitsgründen am Wettbewerb ein Ballastsystem im Rumpf einbauen möchtest, tue es. Jedoch mache es nicht falls Du denkst, der Freestyler würde noch mehr Gewicht brauchen.

Grüsse
Christian

kaffeeschlürfer
22.01.2009, 08:22
Hallo Reto

Wenn Du Dir aus Bequemlichkeitsgründen am Wettbewerb ein Ballastsystem im Rumpf einbauen möchtest, tue es. Jedoch mache es nicht falls Du denkst, der Freestyler würde noch mehr Gewicht brauchen.

Grüsse
Christian

Kann ich nur bestätigen !!!!
50 % der vorgesehenen Zuladung reichen meist.

Jo

RetoF3X
22.01.2009, 08:35
@Christian und Jo
Danke für die Rückmeldung!
Rumpfballast nur aus taktischen Gründen, sprich um schnell noch etwas auffballastieren zu können, wenn der Wind auffrischt, oder etwas rausnehmen zu können, wenn das Gegenteil der Fall ist.
Daher habe ich eigentlich gar nicht an allzu viel gedacht, etwa max. 300gr, die man schnell rein oder rausnehmen kann, das würde meiner Psyche genügen.
Weiteren Baufortschritt gibt es erst am Wochenende, da ich gerade etwas busy bin.

viele Grüsse:
Reto

kaffeeschlürfer
22.01.2009, 12:17
wenn du die Stecker einklebst geht der wechsel des Gewichtes im Verbinder sehr rasch.
"Klebeband runter - Flügel runter - Verbinder raus - Ballast rein/raus -und das ganze wieder in umgekehrter Reihenfolge.
Ich schätze den Zeitaufwand auf ca. 1 min.

RetoF3X
22.01.2009, 14:02
Hallo Kaffeschlürfer.

Ja, ich habe auch mehrere Modelle mit reinem Flächenballast im Einsatz und kenne das Wechselprozedere nur zu gut. Gibt halt Situationen, bei denen es Stress gibt: Hohe Luftfeuchtigkeit oder gar Regen, und das neue Tape will nicht mehr haften, beim Abfummeln reisst das Tape ab, usw., natürlich immer dann, wenn man sich beeilen sollte.

Auch fände ich es klasse, wenn man zwischen Zeit- und Streckenflug nur den Rumpfballast wechseln müsste.

Daher mag ich Rumpfballast, wie damals bei der Estrella.

Aber klar, wenn es im Freestyler zu fummelig wird (z.B. viele kleine Klötzchen, die man in einer engen Oeffnung einführen muss), ist der Komfort dahin und es besteht kein Vorteil mehr gegenüber dem Wechseln des Flügelballasts. Ich werde mal schauen, ob sich was machen lässt, allerdings lass ich es bleiben, wenn es zu kompliziert wird.

viele Grüsse:
Reto

Arne
22.01.2009, 19:11
Hi,


50 % der vorgesehenen Zuladung reichen meist.

Da spricht der wahre F3B-Kenner. Wären beim Freestyler ~670g, Abfluggewicht dann je nachdem um 2,75kg und damit bei guten Bedingungen/Wind für Speed zu leicht.

@Reto
Rumpfballast halte ich als Ergänzung zum Haupt-Flügelballast für eine sinnige Sache, die Gründe wurden schon genannt.

Gruß Arne

kaffeeschlürfer
22.01.2009, 19:41
Da spricht der wahre F3B-Kenner. Wären beim Freestyler ~670g, Abfluggewicht dann je nachdem um 2,75kg und damit bei guten Bedingungen/Wind für Speed zu leicht.
Gruß Arne

Hallo Missverständnis !!
:confused: Ich meinte NICHT für F3B sondern in F3F !;)

Jo

Arne
22.01.2009, 21:46
In F3F ist das auch zu leicht in wirklich guten Bedingungen bei entsprechend Wind/ Thermik und je nach Hang (z.B. Küste).

Aber genug OT, ist ja ein Baubericht und keine F3X-Diskussion.

Arne

RetoF3X
23.01.2009, 08:58
Hallo Zusammen

Da ich das einzelne Einführen von vielen kleinen Ballast-Stücken für zu nervig halte, habe ich das Ballastsystem der Espada für einen eventuellen Rumpfballast in Betracht gezogen. Da sind die Ballast-Stücke wie eine Perlenkette an einer Schnur aufgezogen und können als ganzer Strang rausgezogen werden. Alternativ könnte man die Ballast-Stücke auch mit Silikon verbinden. Zwei verschiedene Ketten (z.B. Alu und Messing) würden mir für taktische Spielchen reichen.
Weitere Anregungen willkommen!

241268

Bildquelle: http://www.rcgroups.com/forums/showthread.php?p=4771329

viele Grüsse:
Reto

f3f
23.01.2009, 15:14
:rolleyes:
In F3F ist das auch zu leicht in wirklich guten Bedingungen bei entsprechend Wind/ Thermik und je nach Hang (z.B. Küste).
Arne
für solche "Bleienten" in F3F würde ich den gesamten Ballast aus TITAN vorschlagen !!!!

Machen übrigens auch einige F3B Piloten !! (was sicher bekannt ist);)

Wenn das Argument "noch schnellerer Wechsel" lautet finde ich das Ballastrohr eine Alternative aber sonst ?????

Ich fliege zwar schon etwas über 1 Jahr den FS3 - zwar NICHT an der Küste - könnte mich aber NICHT erinnern auch bei "gröberen" Winden (80 kmh) Gewichtsprobleme gehabt zu haben. F3F Bewerbe bei "Sturm" sind meiner Meinung eher selten - ich finde das Modell muss vorrangig im unteren und mittleren Windbereich flitzen - oder nicht ??

Aber genug OT, ist ja ein Baubericht und keine F3X-Diskussion.
richtig nur ich musste es los werden ;)

L.G.
Josef

swing
23.01.2009, 15:47
Hallo Josef,

Du meist wohl Wolfram, Titan wäre etwas zu leicht.....

Dichte 4,50 g/cm3 zu 19,25 g/cm3

gruss swing

f3f
23.01.2009, 18:03
Hallo Josef,
Du meist wohl Wolfram, Titan wäre etwas zu leicht.....Dichte 4,50 g/cm3 zu 19,25 g/cm3
gruss swing
:cry: ASCHE auf mein Haupt!! NATÜRLICH WOLFRAM!!!:cry:
keine Ahnung was mich geritten hat ??? (es zu besorgen ist garnicht sooo leicht)

RetoF3X
26.01.2009, 09:07
Hallo Zusammen

5 Ballaststücke vom Crossfire hätten locker im Rumpf platz und man könnte sie auch noch halbwegs in den Rumpf einführen. Mit Messing wären es 400gr, mit Wolfram ginge noch mehr.
Wenn ich Zeit finde, werde ich mal ein entsprechendes Rohr laminieren.

viele Grüsse:
Reto
242611

Tobias Reik
26.01.2009, 09:58
Hi Reto,

vergiss nicht, daß der Hochstarthaken auch noch ein wenig aufträgt...

Viele Grüße
Tobi

RetoF3X
26.01.2009, 10:03
Hi Tobi

Sollte mit den Dimensionen der Klötzchen passen, zudem kann das Rohr von vorne unten nach hinten oben verlaufen.

Offtopic:
Geniale Signatur:)!

Viele Grüsse: Reto

RetoF3X
26.01.2009, 13:18
Hi!

Nochmehr Bilder vom FS3 gibt es von Pierre Rondell:
http://pierre.rondel.free.fr/images2/Freestyler3/index.htm
Da hat es noch ein paar interessante Details, wie schraubbare Antennenverlängerungen, abgewinkelte MPX-Stecker, usw.

viele Grüsse:
Reto

AndreF3F
26.01.2009, 13:25
Sollte jemand Wolfram benötigen, kann er sich vertauensvoll an mich wenden.
Ich habe übrigens schon ein FS3 mit Balastrohr im Rumpf gesehen, da reicht ein 13mm schon mit Wolfram aus. Da hätte ich sogar noch eine Stange da.
Bei den Flächensteckern gehen auch die Weibchen rein.

RetoF3X
27.01.2009, 08:29
Hallo Zusammen

Habe noch ein Ballastrohr mit 15x15mm Querschnitt gefunden, es passt gerade in den Rumpf hinein. Vorne muss es noch modifiziert werden, damit man die Klötzchen auch reinbringt. Das Einharzen wird noch etwas knifflig: Vorne kein Problem, aber für eine hintere Abstützung des Rohres kommt man nur durch die Oeffnung des Verbinders hin.

Spontan kommt mir nur mit Harz getränkter Schaumstoff in den Sinn, der im Rumpf platziert werden könnte (rot im zweiten Bild eingezeichnet). Spanten o.ä. bringt man fast nicht mehr in den Rumpf hinein.

Wenn Jemand noch eine gute Idee hat, wie ich das Ballastrohr hinten im Rumpf befestigen könnte, bitte melden.

viele Grüsse:
Reto

242881
242883
242882



viele Grüsse:
Reto

Peer
27.01.2009, 10:41
Hi Reto,

wenn Du die Antenne schon nach hinten gezogen hast,
ist Schaumstoff die meiner Meinung nach beste Lösung,
weil Du eine schöne flächige Auflage (Krafteinleitung) hast.

Langen Härter nehmen, schön auswringen und - vorher - einen
Quelltest machen, da geht bei weichem Schaumstoff ganz schön
was ab !

Peer

Karl Hinsch
27.01.2009, 11:14
Hallo Reto,

ich hoffe die nachfolgende Frage geht nicht zu weit vom Thema ab, ich probiers trotzdem mal:


5 Ballaststücke vom Crossfire hätten locker im Rumpf platz und man könnte sie auch noch halbwegs in den Rumpf einführen. Mit Messing wären es 400gr, mit Wolfram ginge noch mehr.
Könntest du mir die Abmessungen der Ballaststücke vom Crossfire verraten? Ich habe nämlich aus einem anderen Flieger Stücke mit sehr ähnlichen Abmessungen und wüsste daher gerne wie die genauen Abmessungen des Crossfire Ballasts sind. Man muß ja nicht für jeden Flieger unbedingt neue Ballaststücke erfinden.

Auf der Aer-O-Tec Homepage steht leider so gut wie nichts über die benutzten Ballaststücke, vor allem keine Abmessungen und Gewichte.

Gruß, Karl Hinsch

Jörn Meyer
27.01.2009, 11:20
Moin Karl,

möge Dir damit geholfen sein?

z.B. beim Orca: Messing 14x14x49,5mm, 80g.


Gruß Jörn

Würde vermutlich auch in einige Rainbows passen...

Karl Hinsch
27.01.2009, 12:31
Hallo Jörn,

danke für die Info. Interessanterweise habe ich exakt solche Stücke für einen anderen Flieger zu Hause rumliegen. In einen Rainbow würden die aber nicht reinpassen, die dort verwendeten Stücke hatten die Abmessungen 12 x 12 x 108 mm.

So, das war genug Off Topic, jetzt wieder weiter zum Freestyler und zwar mit einer Frage an Reto:

Welche Akkus in welcher Anzahl und Anordnung verwendest du nun im Freestyler? Die weiter oben erwähnte Bauanleitung von TUD nennt zwar einige mögliche Akkukonstellationen, beschreibt aber nicht wie man diese am besten im Rumpf unterbringen kann.

Gruß, Karl Hinsch

RetoF3X
27.01.2009, 12:43
Hallo Karl
Je zwei Zellen Inline übereinander. Es passen Eneloop, oder auch normale Nimh (~2500mAh) oder NiCad (~1700-1800mAh) Zellen in der Mignon Grösse.
5 Zellen Mignon wird etwas knapp, in Dreiecks/Pyramidenform passen sie nicht rein, habe ich probiert.

Zum Sichern des Ballastrohres mit getränktem Schaumstoff: http://www.rc-network.de/forum/showpost.php?p=1229221&postcount=74
Wird wahrscheinlich knifflig, da die Gefahr besteht, das beim Einbau auch Harz an den verstellbaren Hochstarthaken kommt. Ich könnte natürlich den Schaumstoff zuerst in Position bringen und dann mit Harz tränken, Auswringen geht dann halt nicht mehr. Oder hat jemand noch eine bessere Idee?

@Peer: Danke für die Erinnerung an die Antenne, hätte wohl fröhlich drauf losgeharzt und sie voll vergessen...

viele Grüsse:
Reto

swing
27.01.2009, 17:23
Hallo Reto,

würde es denn nicht auch genügen das Ballastrohr nur vorne mit ein oder zwei Senkkopfschrauben zu befestigen und hinten einen Schaumstoffwürfel als Gegenlager an das Rohr zu kleben damit es fixiert ist ? So könntest Du es jederzeit wieder demontieren. Die Idee mit dem zusätzlichen Ballastrohr finde ich ganz nett - vielleicht rüste ich es bei meinem auch nach.

Grüsse swing

RetoF3X
27.01.2009, 17:29
Hallo Swing

Für den geplanten F3B Einsatz möchte ich das Rohr schon mindestens an zwei Stellen abstützen und gut verkleben. Die Kräfte vorallem beim Spick im Hochstart sind schon brutal (http://media.rc-network.de/showphoto.php/photo/2656). Würde sich beim Hochstart was lösen, gäbe das ein paar krasse gerissene Kunstflugfiguren...

viele Grüsse:
Reto

Darius
01.02.2009, 00:16
Hallo Reto,

wie ich lese ist der Vorschlag beim Tanga Das Ballastrohr ebenfalls mit Schaumstoff zu verharzen. Werde das Thema die nächsten Tage auch anpacken, da mein Tanga heute eingeflogen ist... ein ziemlich GEILES Gerät... aber dazu ein andermal mehr ;)

Peer
01.02.2009, 08:27
Reto,
Du könntest den "Hochstarthaken-verklebe-Schaumstoffklotz" zuerst
am Rohr mit Styro-CA-Kleber fixieren, dann tränken und ausdrücken
und anschliessend mit ganz dünner Folie überziehen. Dann Rohr rein
und die Folie vorsichtig wieder rausziehen. Ist schon eine schöne Bastelei.....!

Peer

RetoF3X
01.02.2009, 11:24
Hallo Zusammen

Ich habe den Freestyler 3 fertiggebaut, (noch ohne Rumpf-Ballastrohr), die Gewichte kamen folgendermassen raus:

Rumpf mit VLW: 674gr
Flügel li und re: 1233gr
Verbinder: 117gr
total 2024gr

Gestern war ideales Erstflugwetter (etwa 0° und eine steife Bise [=Ostwind] ;)). Also alles gemäss dem FS3 Manual eingestellt und ab an die Winde.

Beim ersten Start habe ich gleich ein 1.3er Seil zerissen, schon mal nicht schlecht...

Ansonsten kann ich natürlich noch nicht viel sagen, da a) Sturm b) wenige Flüge und c) klamme Finger. Wäre auch unsinnig jetzt zu schreiben, der Flieger geht super etc. Dass der Flieger ein riesiges Potential hat, wurde an der Eurotour schon genug oft bewiesen.
Was ich aber schon sagen kann, ist, dass der FS3 angenehm einfach zu Fliegen ist. Der Kreisflug ist nach kurzer Eingewöhnungszeit auch bei Wind sehr gut und narrensicher (CG bei 97mm), so konnte ich schon zwei leichte Aufwindfelder auskreisen.

So nach dem ersten Spass kommt jetzt die Arbeit, Hochstartphasen einstellen, Flugphasen abstimmen, Speed und Streckenflug-wenden einstellen und trainieren, mit der Ballastierung experimentieren...

244641

244642

244643

viele Grüsse:
Reto

Darius
02.02.2009, 00:31
Glückwunsch Reto! Das sieht nach einer wachsenden Freundschaft aus zwischen Euch :)

Zu dem Ballastrohr: vielleicht hilft es den Hochstarthaken erst mit etwas Fett einzuschmieren und dann einen Klebestreifen von innen drüber zu kleben. Da der Schaumstoff doch wohl eh nicht viel Harz dran hat, könnte das klappen.

Andere Frage, nimmt man da eingedicktes Harz? Tränkt man den Schaumstoff gut, damit er ein echter Spant wird?

RetoF3X
02.02.2009, 09:39
Hallo Darius

Danke für die Glückwünsche. War am Sonntag auch noch auf dem Platz, trotz 0° und leichtem Schneefall. Ich habe den Hochstart weiter optimiert und etwas Streckenflug geübt (um ein Gefühl für die Wenden zu kriegen). Dann habe das gleiche mit meinem Crossfire Evo geflogen (um herauszufinden, ob es jetzt am schlechten Wetter oder an mir lag). Dabei habe ich gemerkt, dass ich mich doch ziemlich umstellen muss (und mit den Einstellungen erst am Anfang bin) mit dem FS3.

Schaumstoff-Spanten habe ich immer mit unverdünntem Harz satt getränkt. Wenn ich das nächste mal Harz mische, werde ich ein paar Muster machen, vielleicht braucht es ja gar nicht soviel Harz. Und ich werde zuerst die Hochstartshaken-Position optimieren, sollte ich ihn dann versehentlich festharzen, wäre er zumindest an der richtigen Stelle:).

viele Grüsse:
Reto

Darius
02.02.2009, 11:37
... Ich habe den Hochstart weiter optimiert und etwas Streckenflug geübt (um ein Gefühl für die Wenden zu kriegen). Dann habe das gleiche mit meinem Crossfire Evo geflogen (um herauszufinden, ob es jetzt am schlechten Wetter oder an mir lag). Dabei habe ich gemerkt, dass ich mich doch ziemlich umstellen muss (und mit den Einstellungen erst am Anfang bin) mit dem FS3.


Was meinst Du denn genau damit? Hast Du ihn beim Steuern ausgebremst? Dreht er leichter und Du hast damit die Wende "überdreht"? Fragen über Fragen :D



Schaumstoff-Spanten habe ich immer mit unverdünntem Harz satt getränkt. Wenn ich das nächste mal Harz mische, werde ich ein paar Muster machen, vielleicht braucht es ja gar nicht soviel Harz. Und ich werde zuerst die Hochstartshaken-Position optimieren, sollte ich ihn dann versehentlich festharzen, wäre er zumindest an der richtigen Stelle:).


Hmmm ich wollte den Ballast eigentlich als erstes einbauen und hoffte auf Deine Erfahrungen (wie beim RDS ja auch schon :)) jetzt sieht es aber fast so aus, dass ich das als erster mache... na mal sehen. Wenn es richtig sehe, habe das schon andere vor uns hinbekommen, dann kriegen wir das auch hin ;)

RetoF3X
02.02.2009, 12:55
Hi Darius

Naja, sagen wir es mal so: So wie die Cracks den FS3 im Streckenflug wenden können (eng und mit wenig Fahrtverlust), da bin ich noch lange nicht. Aber es bleibt ja noch ein bisschen Zeit zum üben und eine direkte Referenz hatte ich gestern auch nicht.
Um die Quer- und Längsachse ist der FS3 sehr agil, dafür ist die Seitenruderwirkung etwas schwächer verglichen mit dem Crossfire Evo. Ich habe beim FS3 +-8mm Seitenruder-Ausschlag (innen am Ruder gemessen). Ich werde den Ausschlag aber noch vergrössern und schauen ob dann mehr geht. Und am Schwerpunkt kann man sicher auch noch was machen.

Beim Tanga kommt doch ein Riesen-Ballastrohr rein, das sollte doch genügend Kontaktfläche zum verkleben bieten:).

viele Grüsse:
Reto

Darius
02.02.2009, 13:00
Verstehe! Da bin ich mal gespannt, wie Du das noch optimierst. Bist Du in Salzburg dabei?

Wo willst Du denn das Rohr verkleben? Es muss ja über den Hochstarthaken hinweg. Daher ist da ja kaum ein Kontakt mit dem Boden gegeben. Aber vielleicht hast ja recht und ich muss den mit Balsa auffüttern.. Stefan Böhlen meinte aber ich solle die Schaumstoffmethode nutzen...

RetoF3X
02.02.2009, 17:53
Hallo Darius

Naja, mit Stefan Böhlen hast Du einen direkten Draht zu einem Experten und wenn er seine Tangas so zusammenbaut, wird das schon gut sein. Gibt es von Dir einen Tanga-Network-Beitrag oder einen Artikel im Aufwind?

Ja, die Winterfest-Spiele in Salzburg sind eingeplant, drum trainiere ich jetzt auch bei Schnee;).

viele Grüsse:
Reto

Michael Schmidt
07.06.2009, 18:42
Hallo

Wüste gerne was ihr für einen CG beim FS3 fliegt, fliege das Modell nur am Hang :confused:

Gruß Michael

f3f
07.06.2009, 19:56
..

Michael Schmidt
07.06.2009, 20:42
Hallo

98mm fand ich ein wenig kopflastig, fliegt jemand den CG noch weiter hinten?

Gruß Michael

Terry Hoax
08.06.2009, 21:53
Fliege den Schwerpunkt bei 102mm,wobei die EWD leicht verringert wurde.

Michael Schmidt
08.06.2009, 22:14
Fliege den Schwerpunkt bei 102mm,wobei die EWD leicht verringert wurde.

Hallo Terry

Hast du die Ruder auf Tiefe stehen oder hast du die EWD am LTW verändert.:confused:

Gruß Michael

Karl Hinsch
09.06.2009, 07:49
Hallo,

na ich weiß nicht, bei einem so weit hinten liegenden Schwerpunkt wird mir der Vogel zu kippelig. Bei Strecke und Speed fliege ich mit einem Schwerpunkt zwischen 98 und 101 mm, je nach Ballastierung (je schwerer desto weiter hinten). Im Zeitflug kommen vorne sogar noch ca. 20 g Zeitflugblei rein, was den Schwerpunkt auf 94 mm bringt. So kann ich auch schwierige Thermikbärte auskreisen, ohne das der Freestyler nach innen abkippt.

Gruß, Karl Hinsch

Terry Hoax
09.06.2009, 21:40
Hallo Michael.Ich habe die Dämpfungsflächen des V-Leitwerk gemessen an der Scharnierlinie ca.0.5mm nach unten versetzt. Die Ruderklappen stehen somit ca.1.5mm an der Endkante(gemessen zur Anformung am Rumpf nach unten).Der Abfangbogen nach dem Tiefenrudereinsatz kommt jetzt mit Verzögerung,und genau so muss es nach meinem Geschmack sein. Gruß Gerald.

Alby
08.08.2016, 21:16
Heute frisch angeflogen, Franz liefert und ist gesund und munter :D
1643933
1643932