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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Baubericht Ole Tiger von Claus Maikis



Bernd Langner
08.02.2009, 21:12
Hallo Leute


Habe heute mit einem neuen Modell angefangen.
Nach langem hin und her habe ich mich doch entschlossen ein neueres
Konzept zu wählen.

Ausgewählt habe ich das Modell OLE TIGER von CLAUS MAIKIS

Die Modelldaten

Spannweite 1245mm
Länge 980mm
Gewicht 1150gr.
Profil NACA 0022
Motor 5 - 6ccm
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Bild ist ein Scan aus der FMT 2/2001

Hier nochmal eine andere Ansicht

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Bild ist ein Scan aus der FMT 2/2001

Den Bauplan gibt es beim Verlag für Technik und Handwerk es war kein
Beilage Bauplan sondern er wurde nur im Heft vorgestellt.

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Bild ist ein Scan aus der FMT 2/2001

Als erstes habe ich den Bauplan komplett kopiert kostet so ca. 9 Euro.
Davon einzelne Bauelemente herauskopiert. Diese Kopien werden dann grob
ausgeschnitten und auf das jeweilige Holz geklebt.
Nun kommt meine neue Säge ins Spiel es werden die 2mm Bretter grob auf das Maß der 18 Rippen zugeschnitten ebenso die 18 Halbrippen. Für die vier Mittelrippen werden die normalen Rippen um die Beplankungsstärke dünner ausgesägt.
Das Aussägen der Rippen erfolgt im Block zu je 8 Rippen an der Dekupiersäge.
Hier wird auch das kopierte Profil aufgeklebt und ausgeschnitten.

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Oben sieht man die vier Mittelrippen mit den Ausschnitten für das Steuersegement.Rechts auf der Dekupiersäge liegen die Stapel je 9 Bretter
für die Rippenblöcke.
Mehr habe ich heute nicht geschafft ich werde euch aber auf dem laufenden halten und auch entsprechende Bilder liefern.

Als Antrieb werde ich einen OS 40 oder 46 LA vorsehen das ganze mit einer 11 x 5 Luftschraube. Der Tank wird natürlich wieder selbst hergestellt also es gibt noch viel zu tun. :cool:

Gruß Bernd

Bruno van Hoek
08.02.2009, 22:05
Stimmt es, das Du vor hast, alle Rippen aus Vollmaterial zu machen, mit nur kleine Loecher fuer die Steurkabel?
Und nicht die im Plan angegebenen Detroiter Bauweise?

Bernd Langner
09.02.2009, 07:08
Hallo Bruno


Claus hat bei seinen Brettmodellen meistens Vollrippen genommen. Unten im Plan siehst du die Rippen. Links die Mittelrippen mit Aussparungen rechts die Vollrippe für den Rest. Was du oben in der Planmitte siehst sind die Halbrippen in der Flügelmitte wo die Platte für die Steuerung befestigt wird.

Man kann sehr schnell meinen das die ganze Fläche so gebaut wird ist aber so nicht. Auch die Me 109 ; Mustang ; Ryan 25/60 ; Focke Wulf ; Akromaster: und andere hat Claus so konstruiert.

Es sind eben Einsteiger oder Trainingsmodelle wo nicht auf jedes Gramm geschaut wird.

Die Detroiter Bauweise kenne ich auch z.B der Ares von 1959 hat solche Flächen in der Bauweise ist natürlich erheblich leichter aber auch schwieriger zu bauen.
Bruno ich befinde mich noch in der Übungsphase und habe erst ein Modell richtig geerdet. :D Das volle Programm klappt auch noch nicht und ich übe noch.
Wettbewerbsambitionen habe ich auch nicht aber die Gewichtsunterschiede
beim fliegen habe ich mittlerweile festgestellt. Als über 50 jähriger werde ich das Wettberwerbsmäßige fliegen vermutlich nicht mehr schaffen:) .

Trotzdem Danke für deinen Beitrag Bruno

Gruß Bernd

Ralph_F
09.02.2009, 17:28
Hallo Bernd,
mit Interesse verfolge ich seit einiger Zeit das Fesselfluggeschehen und in diesem Jahr möchte ich damit ernsthaft beginnen. Vor einiger Zeit habe ich mal einen 59er ARES gebaut so das ich hier ein Foto vom Rohbau der Tragfläche zeigen kann.
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MfG Ralph

cpt.pylon
09.02.2009, 20:16
Hallo Ralf,
ist das die sogenannte Detroiter Bauweise mit 2 Halbschalen?
Zeig uns doch mal den ganzen Flieger.
Grüsse Dietmar

Ralph_F
09.02.2009, 20:45
Das mache ich sehrgerne Dietmar,
die genaue Bezeichnung der Bauweise kenne ich nicht aber Bernd hatte es etwas weiter oben ja so beschrieben ich hatte mal was von I-Beam gehört aber wie so oft gibt es wohl mehre Namen für diese Bauweise.
Ares im Rohbau
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und ARES Flugfertig
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MfG Ralph

Bernd Langner
09.02.2009, 22:10
Hallo Ralph & Dietmar

Begrüße euch auch hier bei :rcn: ich hoffe Ihr schaut mal öfters vorbei
und schreibt kräftig mit.
Vielleicht meldet sich ja der Bruno nochmal um zu klären was die Detroiter Bauweise ist. Ich vermut aber mal das es eben diese Bauweise ist mit diesen zwei schmalen Rippenbögen. Es gibt noch etlich Pläne mehr wo das angewandt wird.

Nun aber zum OLE TIGER
Heute habe ich die Bauteile der Fläche fertiggestellt. Hier mal ein Bild wie die Teile entstanden sind. Wie schon gesagt ich kopiere die Teile aus dem Plan klebe sie auf und schneide aus.

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Einige werden jetzt sagen zu ungenau Verzerrungen beim kopieren keine Profiltreue durch das Sägen. Aber bis jetzt habe ich beim fliegen nichts davon gemerkt und bei dem dicken Profil wird sich das wohl nicht so stark auswirken.

So dann waren schon mal alle Teile soweit fertig ich habe die Rippen immer an der Oberseite markiert.

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Ich habe die Bauteile mal so etwas sortiert oben die Teile für die rechte Fläche unten die Teile mit Bohrungen und Löcher für die Steuerdrähte auf der linken Fläche.

Dann noch schnell die Holme geschäftet und auf das Baubrett gepinnt. Rippen aufgestellt und festgeleimt.

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Die gesamte Fläche besteht aus Balsaholz nur im Bereich der Steuerung bekommen die Holm eine Aufdoppelung mit Hartholz damit das Segement befestigt werden kann.Danach habe ich die Endleiste und die Nasenleiste verklebt. Ebenso den oberen Holm. Nasen und Endleiste bestehen aus 10 x 10mm Balsa die Holme aus 10 x 5 mm Balsa. Zum Schluß habe ich die Halbrippen eingeleimt.
Da Claus nur eine Hälfte der Fläche gezeichnet hat habe ich die Maße an die Holme und Endleisten übertragen und die Fläche natürlich in einem Stück gebaut.

Hier mal die aufgebaute Fläche von links in Längstrichtung.

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Und hier nochmal eine Aufnahme die die Fläche näher zeigt.

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Die Öffnungen für die Steuerseils sind zwar nicht der Hit aber sie sind eben freihand mit der Dremel eingefräst :D

So das war es für heute morgen muss ich erst mal Holz hacken damit der Schuppen wieder warm wird. Aber es geht bestimmt weiter.


Gruß Bernd

hastf1b
09.02.2009, 23:44
Hallo Bernd, hier hätte ich ein Anschlussprojekt für dich.:)

Der "Loriot" von Claus Maikis. Aus "Aero Modeller" Juni 1974

Schöne Grüße Heinz

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Bernd Langner
10.02.2009, 07:16
Hallo Heinz

Der Loriotplan liegt schon im Regal. Ich habe einige Baupläne von Claus erworben unter anderem auch die Ryan Star 60 die ich gebaut habe mit einem 8ccm MVVS.
Kleine Auflistung ME 109 ; M35 ; Acromaster ; Robin ; 2 x Mustang
2 x FW 190 : Doppelstecker ; Duplo ; Ryan 25; Lancelot eventuell habe ich einen Plan vergessen. Die doppelten Modelle sind immer Brettrumpf bzw Vollrumpf.
So Heinz jetzt weißt du auch warum ich mir eine neue Säge gekauft habe :D

Mit Claus hatte ich in meiner Anfangszeit vor ca. 2 Jahren häufigen Mailkontakt er hat mir über die ersten Hürden geholfen.Die Modelle von Claus fliegen wirklich seht gut nur wie er immer bemerkt das Gewicht muss stimmen (passender Motor).

Gruß Bernd

Bernd Langner
12.02.2009, 22:12
Hallo

Heute habe ich wieder etwas Zeit gehabt zum Basteln. Leider gibt es kaum Zukaufartikel für Fesselflugmodelle. Also muß man da selber ran. Als erstes habe ich das Steuersegement angefertigt.Dazu habe ich die Umrisse des Segements auf 2mm Alu geklebt.

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Danach wurde das Teil mit einer Dekupiersäge ausgesägt

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Die Platte wird entgratet und die Bohrungen angekörnt und gebohrt das Papier wird danach abgelöst .Damit die Seile und die Stoßstangen das Aluminium nicht einschneiden werden die Bohrungen mit kurzen Messingstücken ausgebuchst.

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Die Bohrungen werden angesenkt das Röhrchen durchgesteckt und mit einem Körner gestaucht dann wird der Rest plattgeklopft. So sollte das Ergebnis aussehen.

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Als Achse kommt in das Segement ein 5mm Messingrohr indem eine 4mm Schraube verläuft. das ganze wird dann später zwischen die Hauptholme montiert.

Als nächstes kommen die Bügel für das Höhenruder und für die Flaps. Das ganze wird aus Messingblech 1,5mm Stahldraht 2mm und Messingrohr 3mm Aussen und 2mm innen hergestellt.

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Die Anlenkhebel aus Messingblech werden mit dem Draht hart verlötet weichlöten hält leider in diesem Fall nicht. Danach das Röhrchen über den Draht und die Enden abwinkeln. Damit ist die Anlenkung für die Flaps und das Höhenruder fertig.

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Damit die Achse im Segement winklig sitzt bohre ich auf der Ständerbohrmaschine ein Loch in einen Holzklotz. In das Passende Loch kommt die Achse darüber das Segement dann wird plan aufliegend eine Messingscheibe aufgelötet danach ebenso auf der anderen Seite. Das ganze wird dann noch mit Uhu Plus verklebt.
Damit sind die Steuerungsteile erstmal fertig. Als nächstes kann das Segement und die Steuerseile eingezogen werden. Ebenso die Stoßstange zu den Flaps und zum Höhenruder. Ist alles eingebaut kann die Fläche komplett beplankt werden.
Das sind aber meine nächsten Arbeiten.

Gruß bernd

Bernd Langner
14.02.2009, 16:26
Hallo ihr Fesselflieger

Heut hatte ich wieder etwas Zeit am OLE TIGER weiter zu bauen.
Ziel war es heute die Steuerung fertig zu stellen. Im letzten Bericht hatte ich ja die Bauteile der Steuerung erstellt. Das Segement wird in der Fläche zwischen den Holmen gelagert. Dazu werden die 5 x 10mm Balsaholme mit 5 x 10 mm Kieferholz aufgedoppelt. Dazwischen sitzt das Segement. Geführt wird das ganze durch eine 4mm Schraube. An diesem Punkt entstehen die größten Kräfte.
Hier mal das Segement fertig zum verleimen

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Jetzt wird die Baugruppe mit reichlich Weissleim an Ort und Stelle verklebt.
So sieht das jetzt aus.

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Nun gilt es den Rest der Steuerung ein zu bauen. Als erstes habe ich die Steuerleinen eingezogen. Dazu verwende ich Fahrrad Baudenzug von der Schaltung. Es gibt aber auch die Möglichkeit statt der Seile Drähte zu verwenden. Ich habe mich nun mal für Seile entschieden. Die Seile werden durch das Segement gezogen und mit Hilfe eines 3mm Kupferrohres verpreßt.
Das ganze wird noch mit Lötzinn gesichert. Festigkeitsprobleme sollte es nicht geben und gegen das Einschneiden im Alu haben wir ja das Segement ausgebuchst.

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An der Fläche treten die Steuerseile am Randbogen aus. Als Führung habe ich Hohlnieten aus einem Sortiment von einem Versandhaus verwendet.

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Danach habe ich die Schubstangen angefertigt. Bei diesem Modell hat das Segement getrennte Anschlüsse für Flaps und Höhenruder. Die Flaps werden direkt mit einer Stange aus 2mm Stahldraht verbunden. Das Höhenruder bekommt eine Schubstange aus Kohlefaser mit 2mm Stahldraht am Ende.
Als erstes habe ich den Flaphebel provisorisch befestigt um die Länge zu ermitteln.

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Nun wird die Stoßstange abgemessen abgeschnitten und gebogen. Damit die Stange nicht durch das Segement rutscht wird vorher eine 2mm Messingscheibe aufgelötet. Damit die vernüftig gerade auf dem Draht sitzt wird einfach ein senkrechtes Loch in ein Hartholzklotz gebohrt. Da wird der Draht mit Scheibe eingeschoben und verlötet.

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Der gleiche Vorgang auf der Seite des Anlenkhebels. Danach wird die Schubstange am Segement befestigt wieder mit einer aufgelöteten
Messingscheibe.Am Anlenkhebel wird bei der Endmontage die Schubstange genauso befestigt. Jetzt kommt das Schubstangenteil für das Höhenruder
welches ebenso gefertigt wird.

Jetzt sieht die Steuerung mittlerweile so aus

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Damit ist die Steuerung soweit fertig das die Beplankung aufgezogen werden kann. Vorher sind die Löcher für die Steuerstangenaustritte in die Beplankung einzubringen. Die Beplankung mit 1,5mm Balsa kann jetzt aufgezogen werden.

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Die Beplankung muss jetzt trocknen und ich sitze am PC und schreibe diesen Bericht. Ich hoffe doch das einige hier mitlesen Kritik ist auch gewünscht oder Verbesserungsvorschläge. Das ganze soll ja nicht als Monolog enden.

Bis zum nächsten Bauabschnitt Bernd

Ralph_F
14.02.2009, 18:50
Hallo Bernd,
mit sehr grossen Interesse verfolge ich Deinen Baubericht. Ich bin auch gerade beim Bau meines Fesselflugmodells und ich kann mal wieder eine Menge lernen. Mach bitte weiter mit dem Baubericht, er ist sehr Interessant, und bestimmt nicht nur für mich.
MfG Ralph

Bernd Langner
14.02.2009, 19:05
Hallo Ralph

Danke für deine Antwort. Ich werde natürlich weiter berichten. Wenn morgen Mistwetter ist heize ich wieder den Ofen an dann wird weiter gebaut.
Die Fläche habe ich jetzt komplett beplankt bis auf die Flaps und Schleifarbeiten ist Sie damit fertig. Bespannen werde ich vermutlich wieder mit SIG Cover All aber das dauert noch ein wenig.
Dein Vollrumpfmodell gefällt mir sehr gut war das ein Bausatz von Brodak?
Den Bauplan des ARES habe ich auch noch im Archiv .
Es macht mir halt Spaß richtig Modellbau zu betreiben und da ist man beim Fesselflug an der richtigen Stelle den es gibt so gut wie nichts von der Stange außer eventuell drüben in den USA.


Gruß Bernd

Ralph_F
14.02.2009, 19:11
Hallo Bernd,
den ARES habe ich nur nach einem Bauplan von Top Flite gebaut, vor allen Dingen die Bauweise der Tragfläche hatte mich gereizt. Bei uns im Norden hat es gerade wieder richtig geschneit so das auch ich wieder im Hobbykeller verschwinden werde.
MfG Ralph

hastf1b
14.02.2009, 19:32
Hallo Fesselflieger, wer es noch nicht gesehen hat bei I-Bää wird zur Zeit ein Baukasten des "Meteor" von Aero-Naut angeboten.

Gruß Heinz

Ralph_F
14.02.2009, 19:50
Hallo Heinz,
gerade vor ein paar Wochen habe ich einen alten original Meteor Baukasten ersteigert. Was jetzt noch fehlt ist ein Zeitgenössischer ( schreibt man das so ? ) Motor. Das Holz ist jedenfalls sehr gut abgelagert.
MfG Ralph

Bernd Langner
14.02.2009, 20:30
Hallo Leute

Die Baukästen von Aeronaut gibt es noch beim Flight Depot
In dem Shop gibt es sogar eine extra Rubrik für unser Hobby mit Baukästen und Zubehör. Das meiste Zubehör ist von Sig im Vertrieb von Kavan.
http://www.flight-depot.com/cms/flightdepotshop/fesselflugzeuge/index.php

Vorbeischauen lohnt auf alle Fälle meistens günstiger als die Onlinebörsen.

Gruß Bernd

Bernd Langner
14.02.2009, 20:33
Hallo Ralph

Eine Frage zu deiner Ares. Wie hast du die Rippen geschnitten?. UNd dann gleich die nächste wie wird die Fläche aufgebaut.
Kannst du da mal eine paar Tips verraten.


Gruß Bernd

Ralph_F
14.02.2009, 20:52
Asche auf mein Haupt, ich habe für meinen Meteor Baukasten mehr bezahlt als Flight-Depot dafür haben will. Ich habe mich dann getröstet das ich einen alten Baukasten aus den 60er ersteigert habe:( . Ansonsten kann ich flight-depot nur empfehlen, dort habe ich mein Fesselflugzubehör gekauft.
Leider hatte ich vom ARES nur den Bauplan so das ich lange überlegt habe wie so ein Flügel gebaut werden kann. Die Rippenbögen habe ich einzeln für jede ganze und auch halbe Rippe gezeichnet auf 3mm Balsaholz übertragen und dann ausgesägt. Dann habe ich den Flügel horizontal geteilt, also auch die Nasenleiste die Endleiste und den Hauptholm. Diese drei Leisten habe ich auf das Baubrett gepinnt und dann die Rippenbögen aufgeleimt und zwar auch mit dem in der mitte geteiltem Randbogen. Das ganze dann vier mal ( rechts,links,oben und unten). Zum Schluss habe ich dann die Oberen Schalen auf Unteren Schalen geklebt und alles verschliffen.
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MfG Ralph

tacheles
14.02.2009, 21:58
Hallo Bernd

Eine Frage. Wäre es nicht sinnvoll, Ruder seitig Gabelköpfe mit Gewindebuchse ein zu löten, um den Ruderausschlag verändern zu können?

Gruß, Jens

Bernd Langner
15.02.2009, 09:34
Hallo Jens

Man könnte natürlich auch die Gabelköpfe nehmen. Nur ein Brettrumpfmodell
hat immer Probleme mit Schwingungen die sich auch auf das Steuerungssystem übertragen deshalb habe ich die Gabelköpfe noch nicht am Fesselflugmodell verwendet. Claus Maikis als alter erfahrener Fesselflieger hat da mal ein Artikel darüber geschrieben hier http://www.fesselflug.eu/html/steuersystem.html kannst du das nachlesen übrigens eine sehr gute Seite über Fesselflug ist aber eher für Leute die in der Wettbewerbsszene agieren.
Ich selber habe auch schon längenverstellbare Steuerelemente verwendet dann aber nur Gewindestangen und Kugelkopfanlenkungen da die doch um einiges stabiler sind.

Gruß Bernd

Ralph_F
18.02.2009, 19:41
Hallo Bernd,
es ist so ruhig hier geworden. Hast Du schon weiter gebaut und ein paar schöne Baustufenfotos für uns ? Bin schon gespannt wie es weiter geht.
MfG Ralph

Bernd Langner
19.02.2009, 14:46
Hallo

Du hast ja Recht werde aber zur Zeit etwas von einer Erkältung geplagt.
Die Bretter für den Rumpf und die Verstärkungen im vorderen Bereich habe ich verleimt.

Der Rumpf besteht aus einem 10mm hartem Balsabrett. Da der Rumpf höher als die Standart Bretter ist muss das Rumpfbrett verbreitert werden.


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Um die Vibrationen von Brettrumpfmodellen zu unterdrücken wird beim Ole Tiger der Rumpf im vorderen Motorbereich Links mit einem 6mm Brett und Rechts mit einem 10mm Brett verstärkt.

Hier sieht man wie ich die Motorverstärkung auf die nötige Breite verklebe.

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So dann nochmal ein Bild vom letzten Stand die Rumpfteile auf ein Brett gepinnt zum trocknen. Wenn es weitergeht kommt die Dekupiersäge wieder zum Einsatz.


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Aber wie gesagt momentan Kopfschmerzen Schüttelfrost und der gleichen
also eine richtige Erkältung. Aber wenn die weg ist geht es weiter versprochen

Gruß Bernd

Ralph_F
19.02.2009, 19:15
Hallo Bernd,
tut mir leid zu hören das es Dich erwischt hat, aber bei dem momentanen Wetter ist das ja auch kein Wunder.
Besonderen Dank deshalb auch für die Bilder vom Rumpf.
MfG Ralph

Bernd Langner
20.02.2009, 18:27
So heute geht es mir schon etwas besser also warum nicht in die Werkstatt;)

Heute soll der Rumpf weitergebaut werden. Die Bretter sind verklebt und trocken. Jetzt muss auf dem Plan der Auschnitt für den Motor angepaßt werden.
Claus hatte als Antrieb einen OS 40FP vorgesehen die Serie gibt es nicht mehr und wurde durch die LA Serie ersetzt. Die LA haben nach hinten gesetzte Düsennadeln ebenso ist das Kurbelgehäuse etwas breiter ebenso die Motorflansche. Ich verwende den OS 46LA absolut baugleich wie der 40er aber durch aufbohren 7,5cc und leichter :D

Hier zeichne ich die neuen Linien an. Der Plan ist aufgeklebt auf die Holzbretter.

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Der Rechte Doppler aus 10mm Balsa muß auch etwas verändert werden damit der Motor hinein paßt
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Danach kann gesägt werden und die Motorträger aus Buchenholz 10 x 12 mm
werden eingeklebt.Das Stück hochkant zwischen den Träger bekommt eine Gewindebuchse verpaßt. Hier kann später die Abnehmbare Motorverkleidung festgeschraubt werden.

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Danach werden die Rumpfteile an den aufgeklebten Konturen entlang ausgesägt. So sieht dann das Ergebniss aus.

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Um später die Fläche in den Rumpf einschieben zu können wird nun die Aussparung herausgetrennt.

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Dann kann schon Probehalber mal die Fläche eingeschoben werden zum anpassen.

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Ebenso werden die Doppler an die Fläche angepaßt

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Wie man sieht paßt das sogar. Bevor es jetzt weiter gehen kann muß erst das Fahrwerk angepaßt werden.

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Das Fahrwerk selber wird im Flächenausschnitt und in einem Fahrwerksklotz
befestigt. Vorher muß das Fahrwerk nach Plan aus einem 3mm Stahldraht gebogen werden.

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Nachdem das Fahrwerk an seinem Platz ist wird es am Fahrwerksklotz mit Draht festgenäht und mit Epox gesichert.

Damit man nacher nur die Fahrwerksbeine sieht und nicht den Fahrwerksbügel verdecken die Doppler den Bügel entsprechend müssen Aussparungen geschliffen werden

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Da jetzt eine Trockenpause für das mit Epoxi eingeleimte Fahrwerk ansteht habe ich eben noch schnell das Höhenleitwerk aus einem harten 5mm Balsabrett geschnitten. Hart soll es sein aber auch leicht. Es muß jetzt noch die Flapverbindung und die Schaniere eingebaut werden. Das fertige Leitwerk wird später in den Rumpf in eine Aussparung eingeschoben.

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So jetzt ist auch das Feuer im Ofen aus und genug gewerkelt für heute. Mal sehen wie das Wetter am Wochenende wird.

Gruß bernd

Bernd Langner
22.02.2009, 20:35
Hallo

Auch am heiligen Sonntag bei miesem Wetter habe ich mal eben noch ein bisschen am Rumpf gewerkelt.Letzte mal habe ich die Rumpfverkleidungen vorbereitet die wollte ich heute verkleben.
Vorher mußten aber noch die Befestigungen für den Motor eingebracht werden.
Dazu habe ich die Befestigungslöcher gebohrt. Bei Verwendung von Einschlagmuttern muß man immer so groß bohren und die Qualität der Einschlagmuttern war auch schon mal besser.
Also habe ich einfach hinten Messingblech hinterlegt und mit durchgebohrt.
Den Motor festgeschraubt und die verwendeten Messingmuttern auf dem Blech fesgelötet. Wenn es fertig ist sieht das so aus

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Jetzt kann die Verkleidung angeklebt werden. Vorher wird durch probeweises ansetzten und drücken der Bereich markiert im Balsaholz wo etwas wegeschliffen werden muss damit die Motorbefestigung Platz hat.
Danach kann die Verkleidung angeklebt werden.

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Ebenso wir mit der anderen Verkleidung verfahren. Hier ist eben nur der Ausschnitt für den Motor und den Tank. Nachedem diese Verkleidung auch verklebt ist werden die fahrwerkschlitze noch mit Restbalsa aufgefüllt.

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Das weiße Zeug das man im Motorenbereich sieht ist áusgehärteter Klebeschaum. Der kann sehr leicht wegeschliffen werden. Wenn alles trocken ist kommt der Bandschleifer um die Aussenkonturen zu glätten. Feinarbeit dann wieder im Handbetrieb. Als nächstes sind die Hamsterbacken dran da muss ich mal sehen ob ich vorher die Fläche einklebe da die linke Backe mit der Fläche verklebt wird.


So das war es erst mal wieder

Gruß Bernd

Bernd Langner
01.03.2009, 22:02
Hallo liebe Fesselflieger

Die Resonanz auf den Baubericht ist ja nicht so stark obwohl etliche hier mitlesen. Fragen können natürlich jederzeit gestellt werden.

Damit ich die Fläche und den Rumpf verkleben kann habe ich heute die Fläche bespannt.

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Dazu habe ich Koverall benutzt ein Bespannstoff von Sig wird wie Seide aufgebracht aber nicht mit Spannlack sondern das Material wird angebügelt.
Dazu ist vorher ein Heißklebelack aufzubringen. Jetzt kann man das Material wie eine Gewebefolie aufbringen. Danach versiegele ich alles mit 2 x Spannlack.
Die vorher wenig verdrehsteife Fläche ist nun knüppelhart.

Als nächstes habe ich den Hecksporn angefertigt. Der Hecksporn besteht aus 2mm Stahldraht und wird mit einer Verstärkung aus 3mm Sperrholz in einen Rumpfausschnitt verklebt.

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Den Sporn verklebe ich aber erst später jetzt wird das Seitenleitwerk zugeschnitten. Hier wird genauso wie beim Höhenleitwerk 5mm Balsa verwendet.

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Damit das Seitenleitwerk stabiler wird ist die Maserung zu beachten.Danach kann das Leitwerk verklebt werden. Damit es gerade sitzt wird einfach 2,5mm
unterlegt. Kleben führe ich meistens mit Weißleim durch.

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Wenn das Leitwerk getrocknet ist kann die Seitenruderflosse angeklebt werden. Vorher etwas anschrägen damit eine Ausschlag erzielt wird.

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So sieht das dann fertig aus.
Vorne am Rumpf sitzen die Motorverkleidungen. Als nächstes wird die Fläche in den Rumpf geschoben und verklebt dann kann ich die Motorverkleidungen anpassen.

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Mal schauen wann ich mal wieder Zeit habe damit es weitergehen kann.
Aber zum 1.Mai soll das Modell fertig sein.

Gruß Bernd

Ulrich Burbat
02.03.2009, 10:57
--------Die Resonanz auf den Baubericht ist ja nicht so stark obwohl etliche hier mitlesen.------
Eigentlich schade für den Beitrag, dass ich hier rein schreibe. In einem ausländischen Forum wurde das so gehandhabt:
Ich schreibe Baubericht und dazu gibt es ein Parallelthema Fragen zum Baubericht von ....

Hallo Bernd,
ich gehöre auch zu den Mitlesern. Deinen Baubericht finde ich sehr interessant. Bitte weiter so.
Fesselfliegen liegt bei mir etwa 45 Jahre zurück. Ich plane derzeit nicht einen Neueinstieg, da mir alles fehlt und ich mich altersbedingt mehr für das ruhigere RC Modellsegelbootsegeln entschieden habe.

Ich wünsche Dir beim Bau und noch mehr beim Baubericht viel Spass.

Ulli

Bernd Langner
02.03.2009, 15:12
Hallo Ulrich

Ansich sollte ich auch einen Bericht für das Magazin schreiben (Konrad hatte das vorgeschlagen)aber ich habe mich für diese Form entschieden.
So nun zu der Fesselfliegerei bei mir ist es genau umgekehrt ich bin jetzt über
50 und fange mit dem Fesselflug an :D
Beim Fesselflug kann man sich als MODELBBAUER richtig austoben nichts gibt es von der Stange und jeder kann es nicht da es nichts zu kaufen gibt :) .
Das ist für mich Modellbau das andere sind eben die Modellflieger. Im meinem zweiten Hobby ist das mittlerweile ebenso ,die meisten Amateurfunker sind zu Steckdosenamateuren mutiert.
Keine Bauaktivitäten mehr da es alles fertig gibt höchsten ab und zu mal eine Antenne bauen.
Aber nun genug geschwätzt ich gehe jetzt mal weiter bauen.


Gruß Bernd

cpt.pylon
02.03.2009, 19:51
Hallo Bernd,
das wird ein schöner Flieger. Habe ein paar Fragen bzw. Anregungen.
Warum baust du keine Trimmhilfen wie einstellbares Seitenruder, Gewichtkammer im Aussenflügel und verstellbare Leinenausgänge ein?
In diesem Baustadium kannst du das alles noch realisieren.
Wie hoch ist das Gewicht von Koverall?
Du schreibst, daß es nichts ferig zu kaufen gibt, aber im Nachbartreat über die PT19 zeigst du uns jede Menge ARF Modelle, ich denke es gibt auch noch jede Menge gute Baukästen von SIG oder Brodak?
Welcher Motor soll denn den "Renner " befeuern?
Grüsse Dietmar

Bernd Langner
02.03.2009, 20:31
Hallo Dietmar

Begrüße dich auch hier als neuen Mitleser. Ja du hast ja Recht neuerdings gibt es genug am Markt. Áxel hat deshalb auch seinen Service eingestellt in Bezug auf Material.
Zu den aufgeführten Änderungen ist zu sagen das ich erst das zweite Jahr Fesselflug betreibe. Angefangen mit dem Koala von Claus Maikis dann die Me 109 von Claus und die Ryan 60. Ich habe schon vor einiger Zeit (10 Jahre) einen Baukasten vom SIG Magnum gekauft. Hochleistungs F2B Modell mit den Möglichkeiten die du aufführst.
Momentan bin ich aber noch am üben und da geht so eine Brettrumpfmodell sehr gut und läßt sich schnell neu bauen bei Verlust.:D

Der Zubehörmarkt hat sich sehr gut entwickelt Leinen und Baukästen gibt es von SIG im Vertrieb von Kavan ebenso Verbinder und Segemente. Modelle oder Baukästen von Brodak wären auch nicht schlecht aber der Transport aus den USA schlägt kräftig zu Buche.
Aber ich baue lieber nach Plänen und da habe ich mittlerweile etliche vorrätig. Meistens aus den USA aus den frühen bzw. späten 50er Jahren.
Zu den ARFmodellen es gibt nur die PT 19 von Hangar 9 die anderen müßte man in den USA ordern.
Zum Motor für den OLE Tiger. Es kommt ein OS 46 LA CL hinein den Motor habe ich direkt aus den USA von Tower Hobbies importiert.
Der Motor ist auch auf den ersten Bildern zu sehen beim anpassen des Motorträgers.Leider reicht das Budget nicht für einen Jett :D

Es ist momentan der leichteste Motor der für günstiges Geld zu ordern ist.
Leider bietet Graupner diese Variante nicht an.

Der Magnum bekommt den 8ccm MVVS Acrobat ein speziell für Fesselflug entwickelter Motor. Das Modell hat die angesprochene Ballastkammer und mehr.

Aber wie gesagt bei mir ist es just for Fun mit dem Fesselfliegen eben ein Freizeitflieger ich meine das ich für die Wettbewerbe zu alt bin.:)

So zu dem Koverall ich habe hier noch eine Tüte mit Koverall Größe 42" x 72" also circa 2,2Quadratmeter wiegt mit Tüte und Beiblatt
110 gr das heißt ca 60gr pro Quadratmeter.

Gruß Bernd

Bernd Langner
03.03.2009, 22:06
Hallo Fesselflieger

Heute habe ich die bespannte Fläche eingebaut. Dazu die Fläche durch den Rumpf geschoben und mit Epoxi verklebt.

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Damit das Modell nacher gerade fliegt sollte alles genau ausrichtet werden.

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So sieht das jetzt von Unten aus beim Austritt der Gestänge. Beim Einschieben der Fläche muß natürlich auch das Flaphorn mit eingeschoben werden.


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Jetzt kommt etwas kniffeliges was ich so noch nicht gebaut habe eine Motorverkleidung wobei die Seite vom Motor nachher abgenommen werden kann. Als erstes wird Links nochmals eine Verstärkung aufgeklebt. Diese Verstärkung wird auch ausgenommen auf der Breite vom Motor. Dadurch bekommt der Motor nachher durch beide Öffnungen in der Motorhaube Frischluft. Dazu wird in der Linken Backe noch ein Balsabrettchen zur Luftleitung eingebaut.

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Hier sieht man das Grundgerüst noch ohne Luftleitung und Beplankung. Damit die Ecken nachher gut verundet werden können kommen überall noch Dreikantleisten hinein. Hier nochmal ein Bild von der Seite.

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Das was vorne an der Haube freisteht wird nachher passend zum Spinner verundet.
So das war heute erst mal wieder genug mit Basteln . Demnächst kommt mehr

Gruß Bernd

Bernd Langner
04.03.2009, 21:37
Hallo
Letztemal habe ich mit den Motorverkleidungen angefangen den sogenannten
Hamsterbacken.Heute habe ich das Balsastück eingeleimt für die Luftumleitung
So sieht das dann aus

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Hier mal etwas näher aufgenommen damit man den Durchbruch sieht wo der Motor sitzt somit kann Frischluft auch am Kurbelgehäuse vorbeiströmen.
Der Luftaustritt ist nachher unten an der rechten Hamsterbacke.

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So jetzt kam die rechte Hamsterbacke dran hier ist natürlich durch den Motor
jede Menge Anpaßarbeit von Nöten.

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Hinten sieht man den Doppelspant. Das Hintere Teil bleibt fest an der Fläche das vordere Teil bildet nachher die Abnehmbare Haube. Nach dem Kleben habe ich schon mal die Bretter mit einer Feinsäge vorgesägt.

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Hier nochmal aus einem anderem Blickwinkel hinter dem Motor in der Aussparung sitzt nachher der Tank. Der Zylinderkopf schaut oben aus der Haube heraus. Damit liegt er nachher auch gut im Fahrtwind.
Das Ganze jetzt mal aus eine anderen Blickrichtung.

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Da wird es schon ganz schön eng. Claus Maikis hatte einen 40er FP vorgesehen der baute etwas schmaler als der LA deshalb mußte ich da soviel wegschleifen. Aber wie man sieht geht es gerade so.
Bevor die untere Abdeckung aufgeklebt werden kann habe ich die Auspufföffnung angepaßt.

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Ich muß jetzt zwar immer den Auspuff demontieren wenn ich die Haube abnehmen will aber so oft sollte das nicht passieren. Um an die Schrauben zu gelangen werden nacher in der oberen Abdeckung zwei Löcher gebohrt.

So während das ganze trocknet ein Blick von vorn auf den Motoreinbau in den zwei Hamsterbacken.

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Von vorn wird nachher noch ein Ring aus Balsa aufgeklebt in der Größe des Spinners und verschliffen. Damit verschwinden auch die Bauungenauigkeiten :D
Zum Schluß wird die obere Abdeckung angepaßt dazu wird eine Öffnung für den Düsenstock eingearbeitet.
Nach 5 Stunden basteln mit Unterbrechungen sieht das Ergebnis von heute so aus.Einige Stellen habe ich mit Spachtelmasse aufgefüllt damit das runder wird. Jetzt muß das ganze noch verundet und verschliffen werden und die Abluftöffnung eingearbeitet werden.

Bis die Tage
Bernd

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Bernd Langner
11.03.2009, 11:35
Neuigkeiten


So gestern habe ich ja den Tank gebaut und eingestellt. Nun wollte ich mal berichten wie das Modell aussieht.
Dazu habe ich es eben mal zusammengesteckt und abgelichtet.

Derzeitiger Stand aus verschiedenen Blickwinkeln

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Jetzt ist noch zu tun Flaps und Rumpf mit Papier bespannen. Grundieren und lackieren. Das Fahrwerk bekommt keine Radschuhe da ich auf einem Grasplatz fliege. Einbau von Tank und Motor danach Fertigstellung der Höhenruderanlenkung.
Jetzt meine Frage wollt ihr das auch noch dokumentiert haben oder reicht wenn ich nachher das fertige Modell präsentiere?
Ich meine die Arbeiten sind nicht so prickelnd das sie dokumentiert werden müssen. Lackieren gebe ich diesmal sowieso ab.

Also schreibt mal eure Meinung dazu ansonsten werde ich vorerst hier nicht weiter berichten.
So damit sind ca. 4 Wochen vergangen habe zwar nicht jeden Tag gebastelt aber es ging doch recht flott.

Gruß Bernd

pefi
11.03.2009, 22:25
Hallo Bernd
mit was bringst du die Papierbespannug auf ? Die zu bespannenden Teile werden die mit Porenfüller oder ähnlichem vorher behandelt ?
Gruß Hp

Gast_8624
11.03.2009, 23:10
Hallo Bernd,
ich lese hier die ganze Zeit aufmerksam mit, jetzt muß ich mich doch mal melden, weil, der Baubericht erinnert mich an meine lang zurückliegende eigene Fesselflugzeit.
Genauso hab ich damals auch gebaut, vorallem deshalb, weil der Claus Maikis damals (vor ca. 40 Jahren) mit mir Mitglied war im Badisch-Pfälzischen Luftfahrtverein in Mannheim.
Geflogen haben wir in Mannheim-Neuostheim, heute Regionalflugplatz für die Grossen.
Er hat auch damals schon Pläne gezeichnet und ich hab danach gebaut. Der Ole Tiger hat einen typisch "Maikisartigen " Aufbau ;)
Später haben wir uns dann aus den Augen verloren als ich auch durch Bundeswehr und Studium nicht mehr die Zeit hatte. Hab dann später mit RC weitergemacht, auch dann nicht mehr in Mannheim.
Die Tanks hab ich genauso gelötet wie in deinem Bericht, wenn ich die Bilder sehe meine ich das war gestern, dabei ist es schon 40 Jahre her,...war eine tolle Zeit...

Bernd Langner
12.03.2009, 07:26
Halllo

Also die Papierbespannung auf die voll Holzflächen bringe ich mit Porenfüller
auf. Dazu das Holz zweimal behandeln mit zwischenschleifen danach das angefeuchtete Papier mit Porenfüller aufstreichen.. Die Kanten werden gerissen nicht geschnitten. Danach überstreichen schleifen der Kanten und nochmal Porenfüller.
Farbe wird diesmal gespritzt mein Kollege hat sich bereit erklärt das zu machen.

Hallo auch Rolf ja der Claus hat viele Baupläne gezeichnet. Etliche habe ich
hier auch vorliegen und man erkennt wirklich die Bauweise eben typisch Maikis.

Ich habe jetzt von Claus gebaut Koala; Me 109 (2x); Ryan 60; und jetzt den Ole Tiger. Alle Modelle fliegen hervorragend und bereiten keine Probleme.
Ich überlege ob ich als nächstes mal ein Vollrumpfmodell baue Claus hat ja etliche gezeichnet aber die Auswahl ist schwer :)
Im Bereich Fesselflug hat Claus auch sehr schöne Beiträge geschrieben
über Tanks; Leinen; Motoren; Venturi; Trimmung usw. das ganze gibt es als
Datenträger bei Ihm.
So jetzt muss ich aber weg arbeiten bis die Tage

Bernd

Bernd Langner
30.03.2009, 21:40
Hallo liebe Mitleser

Also der OLE TIGER hat jetzt Farbe drauf. Leider nicht so wie geplant. Das Modell habe ich nach alter Väter Sitte mit dem Pinsel gestrichen. Danach kamen einige Zierlinien mit Tusche drauf.
Das ganze habe ich dann mit 2K Klarlack überzogen.
Ist zwar nicht optimal aber für meine Ansprüche reicht das Finish.

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Es fehlt jetzt noch die Komplettierung der Steuerung. Weiterhin steht noch der Einbau des Tanks und des Motors an.

Als Anlenkung zum Höhenruder verwende ich eine Kohlefaserstange mit 2,5mm Stahldrähten. Beim Endausbau der Steuerung mache ich nochmal einige Fotos.
Wenn ich es schaffe soll das Modell diese Woche noch eingeflogen werden.

So da sind wir fast am Ende der Bauausfürungen mal sehen was als nächstes kommt. Vermutlich ein Manschaftsrenner oder ein Combatmodell dann aber mit Dieselmotor :D .

Gruß Bernd

Rennsemmel
30.03.2009, 22:59
Das ding sieht ja echt schick aus. Was so ein paar linien doch aus einer einfachen ein -farb lackierung noch rausholen können....

den nächsten flieger kannst du ja im gleichen Muster wie die Tischdecke lackieren ;)

Sebastian

Bernd Langner
31.03.2009, 19:09
Hallo Leute

Heute war der OLE TIGER in der Luft. Bei dem guten Wetter habe ich einen
Endspurt eingelegt.
Als erstes die Anlenkung des Höhenruder hergestellt und eingebaut.
Hier das Ende zum Höhenleitwekshebels. Ein 2mm Draht abgewinkelt
Scheibe aufgelötet und zur Sicherung der Anlenkung einen dünnen Draht
an den Anlenkungsdraht mit Draht umwickelt und verlötet. Somit kann ich die Anlenkung variabel einhängen.

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Damit der Draht richtig geführt wird kommt noch ein Kunststoffrohr in das Kohlerohr das ganze wird mit Harz verklebt. Ist die hintere Anlenkung fertig
wird das Rohr grob angepaßt und die Ruder ausgerichtet und das ganze wieder verklebt.
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So dann werden noch Motor ; Tank ; Luftschraube und Spinner montiert.
Damit das Modell rollen kann kommen auch noch 67mm Leichträder von Robbe
zum Einsatz. Enbenso muß am Sporn noch die Fangöse angebracht werden.

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So dann hier nochmal der Ole Tiger aus verschiedenen Blickwinkel voll aufgerüstet.
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Nach den Bilder ging es zum Platz einfliegen. Da der Motor noch Neu ist dauerte es etwas bis er lief. Noch mit sehr fetter Einstellung und meinem Standartpropeller 11 x 5 APC lief der Motor schon sehr gut.
Also dann in die Mitte Leine aufheben und Startvorrichtung auslösen.
Modell beschleunigt und hebt mit einem kleinen Zug Höhe ab. Der OLE Tiger
liegt ruhig in der Luft die Ausschläge passen nur auf Höhe etwas träge.
Liegt aber vermutlich daran das der OLE Tiger etwas Kopflastig ist.
Werde beim nächsten Flug etwas Blei am Heck anbringen.
Danach gabe es ein Flasche Bier für alle zum Erstflug.
Insgesamt habe ich den OLE Tiger heute dreimal in der Luft gehabt.
Wenn jetzt Blei dran ist und der Motor etwas besser eingestellt ist dann wird auch Rückenflug und Looping drinne sein :D

So das war er der Baubericht zum OLE TIGER als nächstes plane ich irgendwas
für meine 2,5ccm Dieselmotoren die sollen ja auch mal in die Luft. Vermutlich wird es etwas flotteres ;)

Gruß Bernd

Ulrich Burbat
05.04.2009, 07:54
Hallo Bernd,
Glückwunsch zum fertigen Modell und gelungenem Erstflug.
Natürlich vielen Dank für den detaillierten Baubericht, der sicherlich einige Bastelzeit gefordert hat.
Wünsche weiterhin viel Freude mit dem Flieger.

Ulli

Bernd Langner
05.04.2009, 08:08
Hallo Ulli

Der OLE TIGER hat jetzt schon mehrmals an der Leine gehangen. Nachdem ich Ihm leider 50g Blei hinten dranbinden mußte fliegt er jetzt sehr gut.

Claus hat das Modell eben für einen leichten 5ccm Motor geplant da ist mein OS 46 LA einfach zu schwer. Besser wäre ein 32er wen er denn leichter ist als der jetzige. Oder man vergrößert das Modell eben einfach :D

Das nächste Modell liegt schon auf dem Tisch eine Brettrumpfmustang mit einem 2,5cc MVVS Diesel :)

Übrigens habe ich noch zwei Baupläne für den 2,5cc KMD gefunden in russisch mit eingezeichnetem KMD.

Gruß Bernd

Ralph_F
19.06.2009, 19:28
Hallo Bernd,
ich brauche noch mal die Hilfe aus dem Forum. Da meine Rayn .25 bei den ersten Runden die ich alleine geflogen bin das zeitliche gesegnet hat baue ich mir gerade ein Schattenrumpfmodell weil das leichter zu reparieren ist. Ich bin jetzt kurz davor das Fahrwerk anzufertigen das ich so einbauen will wie Du in Deinem Ole Tiger. Ich frage mich wie das Fahrwerk gebogen wird vor allem im Mittelteil das durch den Rumpf geht. Der Draht hat ja dort eine U Form mit einem Drahtabstand von nur 12 mm. Kann man das kalt biegen ohne das der Stahldraht bricht oder hast Du den geglüht und dann gebogen?
Ich habe zwar schon Fahrwerke gebogen aber eben noch nicht so eng.
MfG Ralph

Bernd Langner
20.06.2009, 08:15
Hallo Ralph

Ich habe das Fahrwerk kalt gebogen.Vernüftig gelungen ist mir das erst im zweiten Anlauf.
3mm Stahldraht ist schon sehr störrisch deshalb nehmen die Amis scheinbar immer ein geteiltes(SIG).

Ein kleines Werkzeug habe ich bei Alberto gefunden und mir jetzt auch bestellt.
Das Werkzeug ist ähnlich aufgebaut wie bei den Betonbauern zum biegen der Armierung ich hoffe das ich damit das Fahwerk besser biegen kann


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Das Teil gibt es für verschieden Drahtstärken. Hier die Seite von Alberto (http://www.clubtamaran.com/material.htm)
Alberto kann fast das gesamte programm von Brodak besorgen bzw. hat es auf Lager. Die Biegevorrichtung kommt auch von Brodak.
Auch bei Tower Hobbies unter Wire Bender zu finden.

Harry Higley's Benders scheint der Hersteller zu sein

Hier mal die Anwendung des Werkzeugs

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Gruß Bernd