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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : mal ernsthaft, Ente



Cascada
20.02.2005, 15:16
passt scho

[ 08. März 2005, 12:00: Beitrag editiert von: harzbanscher ]

Dix
20.02.2005, 15:41
Überleg Dir doch mal anschaulich den Weg, den ein Luftteilchen nimmt, wenn es über den Canard strömt!

Der Canard erzeugt Auftrieb. Dadurch, daß er die Luft nach unten beschleunigt (Netwon: Actio=Reactio)

Folglich wird die Strömung hinter dem Canard ein klein wenig nach unten abgelenkt und damit Dein Flügelwurzelbereich nicht mehr nur von vorne, sondern auch ganz leicht von oben angeströmt.

Im beeinflußten Bereich wird also Anstellwinkel (gegenüber der Luft, nicht der Einstellwinkel am Modell!) geringer und damit auch der Auftrieb.

Dem mußt Du halt irgendwie entgegenwirken.

[ 20. Februar 2005, 15:46: Beitrag editiert von: Dix ]

Cascada
20.02.2005, 18:50
ok

[ 08. März 2005, 12:00: Beitrag editiert von: harzbanscher ]

Stehende9
26.02.2005, 16:40
Hallo Harzbanscher,

ich zitiere hier mal aus der Theorie:

Wie Dix schon sagte, erzeugt der Canard einen Abwind, der den Hauptflügel von schräg oben trifft und den effektiven Anstellwinkel im Bereich der Canard-Spannweite verringert. Man könnte dem durch positives Schränken des Hauptflügels in diesen Bereich entgegenwirken. Weiter zu beachten sind die Randwirbel des Canards. Bei genügend Tiefstellung laufen sie im Normalflug unter der Hauptfläche durch, wenn du aber das Flugzeug stärker anstellst, geht ja die Tiefstellung verloren und die Wirbel treffen ungünstig auf die Hauptfläche. Bei hochgestelltem Canard streichen die Wirbelzöpfe über die Tragflächenoberseite und können dort wie bei einen Strake-Flügel sogar den Auftrieb erhöhen. Oder sie verlaufen gänzlich über dem Hauptflügel, ohne ihn zu beeinflussen. So gesehen erscheint ein hochgestellter Canard günstiger. Ausserdem ist ein tiefgestellter Canard bei Modellen ohne Fahrwerk wohl anfälliger für Beschädigungen. Wenn man sich aber z.B. eine originale Speed-Canard oder eine Rutan Vari-Eze ansieht, sind Canard und Hauptflügel ziemlich genau auf gleicher Höhe....

Gruss Franz

Cascada
27.02.2005, 11:12
ok

[ 08. März 2005, 12:01: Beitrag editiert von: harzbanscher ]

Stehende9
27.02.2005, 14:14
Hallo harzbanscher,

an so manchem Teich gibt's viele Enten, aber bei den Modellseglern sind sie eher rar :D - dein Projekt klingt interessant. Wäre schön, wenn du hier im Forum 'mal wieder über den weiteren Fortgang deines Projektes berichten würdest!

Gruss Franz

Cascada
27.02.2005, 14:43
ok

[ 08. März 2005, 12:01: Beitrag editiert von: harzbanscher ]

Stehende9
27.02.2005, 17:54
Hi harzbanscher,

das hört sich sehr interessant an - verstehe ich das richtig, dass der Rumpf also eine Art schräg ansteigenden "Hals" hat und dann am "Kopf" den Entenflügel - sowas habe ich auch einmal geplant - leider kam vieles dazwischen und es blieb bislang im wahrsten Sinne des Wortes eine "Papierente" :( . Ich wünsche dir auf jeden Fall viel Spass bei Basteln! :)

Gruss
Franz

Cascada
27.02.2005, 17:58
ok

[ 08. März 2005, 12:02: Beitrag editiert von: harzbanscher ]

Gerald Lehr
27.02.2005, 21:51
HuHu Du HarzPanscher :D

Sag mir von wem die Ente ist und ich werde Dir die Kontaktadresse mitteilen, falls Du Interesse hast.
Natürlich nur per mail.

Gerald Lehr
Webmaster
auch von www.inter-ex.com (http://www.inter-ex.com)

:D :D

Cascada
28.02.2005, 17:29
und tschüss

[ 08. März 2005, 12:02: Beitrag editiert von: harzbanscher ]

Dieter Schall
19.03.2006, 23:25
Hallo Harzbanscher,

ich zitiere hier mal aus der Theorie:

Wie Dix schon sagte, erzeugt der Canard einen Abwind, der den Hauptflügel von schräg oben trifft und den effektiven Anstellwinkel im Bereich der Canard-Spannweite verringert. Man könnte dem durch positives Schränken des Hauptflügels in diesen Bereich entgegenwirken. Weiter zu beachten sind die Randwirbel des Canards. Bei genügend Tiefstellung laufen sie im Normalflug unter der Hauptfläche durch, wenn du aber das Flugzeug stärker anstellst, geht ja die Tiefstellung verloren und die Wirbel treffen ungünstig auf die Hauptfläche. Bei hochgestelltem Canard streichen die Wirbelzöpfe über die Tragflächenoberseite und können dort wie bei einen Strake-Flügel sogar den Auftrieb erhöhen. Oder sie verlaufen gänzlich über dem Hauptflügel, ohne ihn zu beeinflussen. So gesehen erscheint ein hochgestellter Canard günstiger. Ausserdem ist ein tiefgestellter Canard bei Modellen ohne Fahrwerk wohl anfälliger für Beschädigungen. Wenn man sich aber z.B. eine originale Speed-Canard oder eine Rutan Vari-Eze ansieht, sind Canard und Hauptflügel ziemlich genau auf gleicher Höhe....

Gruss Franz
Da gab es auch konstruktiv keine Wahl - außerdem ist das Spannweitenverhältnis bei der EZE so groß, daß der Wirbel nicht ins Gewicht fällt.

Ein weiterer Punkt: die nehmen bei der EZE den Canard als sowas wie einen künstlichen Horizont, es hilft dem Piloten ganz ungemein viel.

Doch nochmals zur Aerodynamik
WEnn es um Flugleistung geht - also minimalen Widerstand, dann hilft das Abwindfeld des Canard sogar, denn die Gesamtauftriebsverteilung (Flügel + Canard) soll elliptisch sein, insoweit müssen wir im Spannweitenbereich des Canard dem Flügel Auftrieb sogar wegnehmen, auf keinen Fall versuchen auszugleichen.

Bestes Rezept: Die Streckung des Canard so hoch wie möglich (Spannweite rauf, Tiefe runter)

Grüße
Dieter Schall

WIESEL
20.03.2006, 22:57
Da gab es auch konstruktiv keine Wahl - außerdem ist das Spannweitenverhältnis bei der EZE so groß, daß der Wirbel nicht ins Gewicht fällt.

Ein weiterer Punkt: die nehmen bei der EZE den Canard als sowas wie einen künstlichen Horizont, es hilft dem Piloten ganz ungemein viel.

Doch nochmals zur Aerodynamik
WEnn es um Flugleistung geht - also minimalen Widerstand, dann hilft das Abwindfeld des Canard sogar, denn die Gesamtauftriebsverteilung (Flügel + Canard) soll elliptisch sein, insoweit müssen wir im Spannweitenbereich des Canard dem Flügel Auftrieb sogar wegnehmen, auf keinen Fall versuchen auszugleichen.

Bestes Rezept: Die Streckung des Canard so hoch wie möglich (Spannweite rauf, Tiefe runter)

Grüße
Dieter Schall
Ich habe eine VALKYRIE von 1909 gebaut, und geflogen ist das Teil auch schon, das beste ist mit kleinen einfachen Modellen zum erproben der
Fluglagen und Schwerpunkten zu experiementieren. Das Flugbild ist absolut
supergeil, die Fans die nach Rotenburg o. d. T. kommen können sich darauf
freuen.Spannweite 138 cm Gewicht 450 g Entenfliegen ist das schönste was es gibt.

" WIESEL "

Peter Stöhr
26.03.2006, 16:43
Hi,

woher hast Du denn den Bauplan für die Valkyrie?

Viele Grüße
Peter

WIESEL
06.04.2006, 18:15
Hi,

woher hast Du denn den Bauplan für die Valkyrie?

Viele Grüße
Peter
Es gab mal eine Dreiseitenansicht in der FMI, ein Bericht von
Jörg Vogelsang, mein Modell hat 137cm Spannweite, 450g schwer,
am Samstag und Sonntag ist das Modell in Rotenburg o. d. Tauber zu
sehen.Wenn ich eine Mailadresse von Dir hätte mail ich Dir ein Bild.

" WIESEL"

WIESEL
06.04.2006, 18:38
21160

Es ist das erste mal das ich ein Bild der VALKYRIE ins Forum setze, hoffenlich
kommt es an.

"WIESEL"

fly-bert i.B.
07.04.2006, 12:11
@ Wiesel,
die sieht aber gut aus.
Hab auch eine...
21210




MfG
Herbert

David1
07.04.2006, 20:46
Hallo Entenflieger
da es nun hier schon mal einen Ententhread gibt...
Bei mir liegt schon lange der Bauplan "Pato" von VTH rum. Ich hoffe es kommt mal soweit, dass ich mir das Ding baue. Kennt den Flieger jemand?

Beschreibung VTH:
Trainer in Entenkonfiguration
Paul M.H. Vissers, 1990, Spannweite: 1580 mm, Länge: 920 mm, Gewicht: 2000 g, Profil: NACA 012, NACA 2415, Antrieb: 2- od. 4-Takt, 6,5 ccm, RC-Funktionen: Seite, Höhe, Quer, Motordrossel, Rumpf: Holz, Tragfläche: Styropor, Bemerkung: Nach dem Entenprinzip; einfach und billig aufzubauen, dabei schnittig und elegant.

http://www.vth.de/shop/shopfiles/product.asp?TID=CECLI6RJX1HR204237506&PS=1&PID=3201005&showcat=1&sparte=