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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Im wasser fliegen gehen



X-Wing
24.04.2002, 14:55
Ich hab mir mal was überlegt:

Wenn man ein (Delta-)Flieger mal wasserdicht macht könnte man den doch auch im wasser fliegen, oder? dass wäre doch mal was:
das fliegerchen auf das wasser stellen und dann so untergehen lassen, dann vollpower durchs wasser und kurz vor topspeed nach oben ziehen und in die luft übergeben, wäre jemand vielleicht bereit meine Idee umzusetzen? Das würde mich sehr interessieren, ob das gehen würde.

Eckart Müller
24.04.2002, 16:11
Das geht bestimmt nicht.

Wie willst Du z. B. das Flugzeug wasserdicht machen? Der Motor brauch schließlich Kühlung, die Ruderklappen müssen auch irgendwie angelenkt werden usw. Und selbst wenn es dicht wäre, mit so einem Gerät voll mit Luft kämst Du keine 5 cm unter die Wasseroberfläche. Jetzt tun wir mal so, Du wärst unter Wasser. Was glaubst Du, bringt die Luftschraube, nicht Schiffspropeller, noch an Drehzahl? Mehr fällt mir so aus dem Stehgreif nicht ein...
Vermutlich ist dies eine gute Idee für einen Trickfilm, aber nichts für's wirkliche Leben. :D :D :D

[ 24. April 2002, 16:12: Beitrag editiert von: Eckart Müller ]

X-Wing
24.04.2002, 18:08
das is mir heut morgen so eingefallen, aber das wär's doch, wenn es gehen würde... :D

Peter Rother
24.04.2002, 22:53
ja ja

wenn es geheh wuerde :) muesste das Flugzeug eine Dichte um 1000kg/m3. habe noch nie gesehen :(

ZaphodB
25.04.2002, 08:09
Du könntest auch keine Abfluggeschwindigkeit erreichen, da der ganze Rumpf verdrängt.
Sonst könnten U-Boote ja auch fliegen ;)

Aber sonst keinen schlechte Idee.
mmhh...Killerflugzeuge aus den Tiefen der Meere...mmhh....
Da lässt sich bestimmt ein prima Film von machen...

Spunki
25.04.2002, 13:08
Klar geht das! ... die Polaris- und Trident-Raketen starten ja auch unter Wasser ;) ...

Grüße Spunki

Christian Lucas
15.05.2002, 21:28
Hallo Salvador,
klar geht das,haben die Amis schon mal Entwickelt
aber wegen zu vieler Probleme aufgegeben.
Das Flugzeug hate zwei getrente Antriebe einen
Strahlantrieb für´s fliegen und einen Impellerjet
für die Tauchfahrt.Eine Klappe hat den jeweils nicht benötigten Antrieb entsprechend abgeschlossen und dicht gemacht.Hatte zum Starten einen Gleitski in der Mitte des Rumpfes.
Happy Amp´s Christian

ufisch
16.05.2002, 06:35
Das mit dem Tauchen dürfte ja nicht das Problem sein, da es ja auch U-Boot - Modelle gibt die dynamisch tauchen. Das heißt sie werden durch den Abtrieb an den Tiefenruder unter Wasser gedrückt, vorausgesetzt sie machen Fahrt.
Beispiele: die Graupner "SHARK" und Elektro Conrad "SHARCON"
Über das Betriebsverhalten von Elektromotoren unter Wasser ist in der Rubrik "Einlaufen von E-Motoren" genug geschreiben worden und wenn die Querruder mit einer Torisionanlenkung angelenkt werden, kann man die Servos auch wasserdicht unterbringen. Du mußt Dir nur eine wasserdichte Kamera besorgen, um die Fotos vom Erstflug zu machen! ;)

http://www.graupner.de/prod_images/schiff_elektro/2172.jpg

[ 16. Mai 2002, 06:40: Beitrag editiert von: ufisch ]

X-Wing
16.05.2002, 13:55
Sowas habe ich mir ungefähr vorgestellt:

Ein U-Boot mit verlängerten "Flügelchen" :D ...

Wer will das mal ausprobieren?

Christian_S
16.05.2002, 22:57
Man Leute, jetzt habt ihr mich aber neugirig gemacht!

Also, man müsste einen sehr starken Antrieb für unter Wasser haben, wie bei Booten halt.
Dann nimmt der "Flieger" Fahrt auf und wenn er schnell genug ist, stellt man die Flügel ein paar Grad an und das Teil "schießt" aus dem Wasser. Und genau jetzt, wo der Bootsantrieb aus dem Wasser kommt, wird der ab-und der (Flug)Motor vorn eingeschaltet. Die !!!KLapplatte!!! geht auf und der Flieger nimmt dicht überm Wasser Fahrt auf! Positiv ist da auch noch der Bodeneffekt...
Aber wie bekommt man das Loch wo die Welle in den Rumpf geht (vorn) dicht?!

Ansonsten bestimmt machbar!!!
Und den Flugantrieb unter Wasser zu benutzen geht nich, zu viel Wiederstand.....

lasst mal weiter denken! Mehr Vorschläge bitte!!
Ciao Christian

Ach ja: Wegen flügeln:
Im Wasser wären die enormer Wiederstand bei der Spannweite, also so wie bei dem Tornado! Schwenkflügel! Wenn der Flieger aus dem Wasser kommt, Motor an und die Flügel schnellen per Schalter nach vorn und zack... er hat sofort mehr Auftrieb! ... Unter Wasser wäre eine Pfeilform gar nicht schlecht!

So...jetzt bin ich heiß *hechel* ;) )

[ 16. Mai 2002, 23:00: Beitrag editiert von: Flyer ]

X-Wing
16.05.2002, 23:31
JO, das ganze nimmt ja schon Form an!!!

ufisch
17.05.2002, 06:44
Die Abdichtung der Motorwelle dürfte ja nicht das Problem sein, die Schiffchenschnitzer machen es uns bei jedem Modell vor.
Das Problem ist der Übergang von "unterer" Wasser in die Luft. Das Modell müßte in dem Augenblick Abhebegeschwindigkeit haben und da kommt nur ein Delta oder Nuri in Frage. Denn wenn die Tragflächen eines Normalmodells schon an der Luft wären, würde sich das Leitwerk noch im Wasser befinden und das Modell enorm bremsen. Die Kraft, die notwendig wäre um das Modell aus dem Wasser zu prügeln, dürfte genauso groß sein wie beim Senkrechtstarter. Also bleibt nur eine Flugzeugkategorie übrig, die das umsetzten könnte: die Hubschrauber-, Tragschrauber-, Airwolf-flieger.

eddy
17.05.2002, 09:43
oder für den Übergang aus dem Wasser in die Luft Raketentreibsätze benutzen (Machen die Ammis mit Ihren Fliegern auch, wenn die Startbahn zu kurz ist)
Oder so...
http://darwinawards.de/darwin/darwin1995-04.html

Christian Lucas
04.06.2002, 21:43
Hallo Allerseits,
ich komme ja aus der Hydroboat Szene und bin der
Meinung das das durchasu machbar wäre.Gute schnelle Hydro´s sind auch gut ausgewogene Flieger einige meiner Boote habe ich immer zuerst im Garten Probefliegen lassen und Aerodynamisch ausgewogen.Wer das nicht tut macht Saltos rückwärts.In Italien gab es ein Wasserrennflugzeug das seine Propeller hochklappen konnte um nicht das Wasser zu berühren,denn ersten teil des Starts absolfierte eine Schiffschraube.
Mit Druckpropeller gibt es kleinere Probleme mit der Dichtung.
Klapptriebwerk wie bei Seglern zu kaufen wäre für den Flugantrieb wohl das beste.Unterwasser einfach im Rumpf verstauen.
Tragflächen sind schon ehr ein Problem,unterwasser stören die gewaltig.Wie wäre es den mit Faltflügeln alla Drachensegler.Links und rechts am Rumpf eine Walze auf die der Stoff aufgewickelt werden kann,oder einfach nur anklappen.
Happy Amp´s Christian

Christian Lucas
27.08.2003, 22:46
Hi,
ist zwar schon eine ganze Weile her aber nu ist mir der Amiflieger der U-Boot spielt über den Weg gelaufen.Kuck mal hier, http://www.taliaferro.net/waltermiddy/page3.html .
Flog sogar Überschall.

[ 28. August 2003, 17:24: Beitrag editiert von: Christoph Braendle ]

Gast_2222
28.08.2003, 17:24
Tach zusammen, na Ihr seid ja ein Haufen Verrueckter;) Oder kurz: soo geht das nich, denn:

Beim Uebergang von Wasser in Luft ist die Geschwindigkeit ja aehnlich gross, daher trifft der "Flieger" in der Luft auf eine gaaannnz andere Reynolds Zahl als im Wasser (wg. um Groessenordnung anderer Viskositaet). Dies fuehrt zu gaaannnz anderm Flugverhalten als beim Tauchen.

Abhilfe kann ein ruckzuck veraenderbarer Tragfluegel schaffen (Spannweite, Profil).

Na denn also: viel Spass beim Experimentalmodellbau ;)

Gruss, Wolfgang

Christian Abeln
28.08.2003, 18:50
Stimmt, ist aber laut Bericht ein Flugboot und kein Flug-UBoot.
Aber ich kann mich erinnern das es da mal was gab...
Weiss nur net wie das geheissen hat.

Crazy7a
28.08.2003, 19:00
Hi

Mir ist gerade ein Licht aufgegangen.
Ihr habt doch bestimmt schon mal beim Baden das Shampoo mit geschlossenem Deckel unter Wasser gedrückt, da ensteht ja wegen dem Enormen auftriebs der Luft eine unvorstellbare Kraft. Wenn man diese Flasche nun bis zum Boden runterdrückt, und dann los lässt, schießt sie ja schlagartig los. Oben angekommen schlägt sie durch die Wasseroberfläche und geht noch ein Stück höher.
So das heist, man kann eine ausreichende Geschwindigkeit durch die eingeschlossene Luft erreichen. So jetzt ist aber das Problem, dass das Ding erstmal unter Wasser kommt. Es drückt ja schließlich nimmand oben drauf. Aber die Seefahrt macht es ja vor. Man nehme einen geschlossenen Raum mit viel Luft, forme diesen Raum flußoptimiert, also Tropfenförmig, und befestige ein ihm Tragflächen, mit voll sym. Profil. Diese müssen ja ansich noch nicht mal eingeklappt sein, denn durch das Profil erzeugen sie im Wasser sowie an der Luft ja keinen Auftriebsmoment. So nun muss dieser Geflügelte Körper unter Wasser.
Also nimmt man sich einen zweiten Raum, schnalle diesen unter den anderen Körper und macht ihn auch dicht. Nun baut man ein Ventil ein und auf der Innenseite eine Pumpe. Durch öffnen des Ventils kommt Wasser rein und Luft raus. Durch die Pumpe kommt Wasser raus.
Nun ist es ja bekanntlich wichtig, im Flug den richtigen Schwerpunkt zu haben. Also wird dieser im ersten Körper fest eingestellt. Aber es ist auch bekannt, das für diesen Verdrängungseffekt der Punkt mit dem meisten Auftrieb am besten an dem Punkt sein soll, der als erstes oben sein soll. In diesem Fall also die Spitze des Rumpfs, der anschließend fliegen soll. Wäre ja übelst, wenn als erstes das Heck oben ankommt. Also muss der zweite körper mit dem Druckausgleich den ersten körper horizontal stabilisieren, damit dieser unter Wasser fahren kann.
Um nun nach oben zu kommen wird einfach nur der 2te Körper abgeworfen und dann heist es "Warp 1, ........Energie" :D .
Oben angekommen, Klapplatte an und ab dafür.

Da kann mal sehen was das kranke Hirn eines 16 Jährigen mit 2 Schluck Hohes C mit Calcium (ganz Wichtig) für nen Sch*** fabriziert. :D :cool: ;)

Gruß Fabian

Jürgen Heilig
28.08.2003, 19:54
Will hier den Spass nicht verderben, aber:
Es gibt Vögel die Tauchen können, aber Flugzeuge tauchen in der Regel höchstens einmal ;) und ein fliegendes U-Boot gibt es leider auch nicht.
:) Jürgen

Jan
30.08.2003, 12:53
...warum soll eigentlich das ganze gleichzeitig passieren?

Stellt Euch ein passables U-Boot vor, dass leichter als die verdrängte Wassermenge sein darf. Tauchen tut es durch Tiefenruder, also durch Hydrodynamik. Nach der Tauchfahrt kommt es nach oben, klappt die Flächen auf (vielleicht wirklich ein Delta, die Flächen werden ausgeklappt wie bei einem Insekt, so ähnlich wie bei einem Fächer). Außerdem klappt der Flugantrieb auf, gerne mit Klapppropeller. Dann nimmt es Fahrt auf (gerne Antrieb kombiniert durch den Schiffsantrieb und den Flugantrieb) und hebt ab.
Das Bild aus dem Link von Christian Lucas...

http://www.taliaferro.net/waltermiddy/img37.gif

(Quelle: http://www.taliaferro.net/waltermiddy/page3.html )

zeigt doch schon viel...

In Schwimmfahrt deckt sich die Klappfläche mit dem Leitwerk, in Flugstellung klappt die Fläche auf und bildet ein großes Delta...

Antrieb: Elektro mit LiPoly...

ufisch
31.08.2003, 09:22
Ups, bin 3Tage zu spät dran von wegen Flugboot und U-Boot.

[ 31. August 2003, 09:26: Beitrag editiert von: ufisch ]

Christian Lucas
03.09.2003, 22:21
Hi,was glaubt Ihr wie tief sitzt der Flieger im Wasser wenn er Null fahrt drauf hat,für meine begriffe sitzen die Flächen schon auf dem Wasser auf.Ich habe mal ein paar kleine Versuche mit Revell Plastikmodellen gemacht(F22 Rapptor),das Teil funktioniert hervorragend als U-Boot.Ich ziehe den Flieger mit einem dünnen Nylonfaden der von einem Motor aufgespult wird durch den Pool und das mit recht hohen Geschwindigkeiten.
Den Artikel zum U-Boot,Flugboot gab es in einem Hobby Heft nur weis ich nicht mehr welcher Jahrgang.Der gezeigte Flieger sah genauso aus wie der Sea Dart nur das er zusätzlich zu den Triebwerken oben weitere einlässe unterhalb der Fläche hatte.Je nach dem ob das Ding nun tauchen oder Fliegen sollte wurden durch Klappen die entsprechenden öffnungen dichtgemacht.Für unterwasserfahrt waren die Antriebe praktisch das gleiche wie sie heute in jedem Jet Ski eingebaut sind,Impellerfügelpumpen.Zum Tauchen muss halt eine Menge ballastwasser aufgenommen werden und aus Balsa darf der Flieger auch nicht sein sonst hat er schon von háus aus zuviel Auftrieb.
So etwas bastle ich gerade,ein Solarhydrofoil mit
Tragflächen aus Hubschrauberrotorblättern die aus Styropor gefertigt sind und schon fast den gesammten Auftrieb erzeugen so das nur etwas von den Solarzellen dazuerzeugt werden muss,ist aber eine andere Geschichte.

Christian Lucas
03.09.2003, 22:35
Hi noch ein kleiner Nachschlag,
wie gefällt Euch den der Flieger,eine Piaggio/Pegna P.7 http://digilander.libero.it/lealidellaregia/piaggio_p7.htm hatte eine Schiffschraube zum losstarten aaaus dem Wasser,wenn dann der Flieger aus dem Wasser auf die Stützschwimmer gestigen ist wurde die Luftschraube eigekuppelt und weiter gings.
Was zwar auch kein u-Boot aber ich habe ein bild von dem Flieger im Buch Weltrekordflugzeuge von F.C.W.Käsmann das den Flieger recht tief im Wasser sitzend zeigt,die Fläche berührt auf einer Seite das Wasser.

gertheinz
11.10.2003, 11:09
Hallo!
Rumpf und Flügel müssen extrem volumenarm sein, damit der Auftrieb unter Wasser möglichst gering ist, also:
Rumpf praktisch direkt um RC-Komponenten, Akku usw. herumkonstruieren, leicht, aber auftriebsarm mit flacher Unterseite mit Stufe für Starts von der Wasseroberfläche, Fläche mit möglichst dünnem Profil.
Dichtigkeit der Ruderanlenkung: Verwindung der Flächenenden durch innenliegende starre Drähte ohne Verletzung der Außenhaut (geht auch beim Delta).
Hauptproblem Antrieb: Außenläuferbrushless (lackiert gegen Rostung - ohne freie Kontakte, Kabelführung auch im Motor ohne Wasserkontakt der Stromführung möglich!) mit kleiner Luftschraube mit Umschaltung der Spulen bei hoher Windungszahl an den Einzelzähnen: z.B. Mini LRK mit 40-50Wdg pro Zahn 0,25-0,3 Draht, im Wasser die beiden Phasenwicklungen hintereinander im Stern, in der Luft parallel im Dreieck, Prop etwa 4x4-5x4, Akku mit 8 Zellen mit Umschaltung 4-4 Parallel fürs Wasser und 8 in Reihe in der Luft.
Also weiterdenken - Versuche machen - konstruieren! (erster Versuch wäre, ob das mit dem Mini unter Wasser klappt)
Gruß

Christian Lucas
11.10.2003, 22:33
Hallo Gert,
das mit dem offenen Motor unter Wasser geht,nur ob allein die Umschaltung von Stern auf Dreieck reicht glaube ich nicht ganz.Aber wie Du richtig sagst muss ma halt mal ausprobieren.

gertheinz
12.10.2003, 11:17
Hallo Christian!
Deshalb hatte ich ja auch zusätzlich die Umschaltung der Wicklungen von Reihen- auf Parallelschaltung sowie die Umschaltung des 8-Zellenakkus von 4-4 Zellen parallel auf 8 in Reihe vorgeschlagen. Ergibt alles zusammengenommen einen Faktor von ca 7 bezüglich theoretischer Drehzahl.
Gruß

fliegerolf
19.10.2003, 12:38
Hi zusammen
ich finde Eure Ideen spitze aber wieso baut man das Ganze nicht wie ein Hydroboot dass durch balasttanks so tief Taucht dass der Antrieb ,der erhöht angebracht ist, noch aus dem wasser ragt. im Tauchzustand könnte man die sache durch eine seperat angegetriebene schiffsschraube antreiben und auf dem wasser schwimmend durch eine klappluftschraube. Das könnte eigentlich funzen.