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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Antennenverlegung



Goggi
12.02.2009, 12:17
Hallo Zusammen,

ich baue gerade für einen Freund einen Semiscalesegler. Kleine ASW von Simprop.

Da ich ausschließlich Zweckmodelle fliege, würde mich interessieren, wie Ihr normalerweise die Antenne verlegt.

Er hat mir einen 35 MHz Graupner Empfänger zum Einbau gegeben.

Bitte gebt mir doch ein paar Tips.

Gruß,

Michael

Howi
12.02.2009, 12:20
Klebe am besten ein Bowdenzugröhrchen in den Rumpf und schiebe dann die Antenne hinein!

Börny
12.02.2009, 12:26
...einfach die Antenne in ein Röhrchen führen, nach hinten in den Rumpf schieben und an zwei oder drei stellen fixieren, fertig.

Holm & Rippenbruch,
Börny

Oh, Howi war schneller ;)

Andreas H
12.02.2009, 12:45
Na, dann achte darauf, dass Du kein metallbempftes Bowdenzugrohr nimmst.
Ich meine diese Silber- oder Goldfarbenen.
Die bewirken eine gewisse Abschirmung. Da kannst du Probleme bekommen.

Prima funktioniert ein 0,8 Stahldraht, der im Rumpfrücken und im Seitenleitwerk eingeklebt hochgeführt wird.

Das Antennenkabel kann mit einem 2mm Goldkontakt mit dem Draht verlötet werden. So hat man eine Kupplung. Die Antenne, um die Länge des drahtes kürzen. falls es etwas länger ausfallen sollte, ist es weit weniger schädlich, als wenn überhaupt keine L - förmige Umlenkung erfolgt.

Gruss Andreas

x-molich
12.02.2009, 12:50
Hallo,

worauf man auch nocht achten sollte, ist daß kein Kohlefaser im Rumpf ist, sonst ist der Empfang auch schlechter!

Grüße

Sascha

Börny
12.02.2009, 13:44
...ich hab' noch keine ASW von Simprop mit Kohlerfaserrumpf gesehen. Die einfachste, funktionellste und unkomplizierteste Art der Antennenverlegung wurde von HOWI und mir bereits genannt. Selbstredend nimmt man dann hierzu die weißen oder die durchsichtigen Röhrchen. Natürlich gibt es dazu noch 25000 andere Meinungen und mehrere kontorverse Diskussionen in diesem Forum dazu ;).
http://www.rc-network.de/forum/showthread.php?t=97596&highlight=empf%E4ngerantenne
http://www.rc-network.de/forum/showthread.php?t=83280&highlight=empf%E4ngerantenne
http://www.rc-network.de/forum/showthread.php?t=82147&highlight=empf%E4ngerantenne
Hatten wir eigentlich mal wieder das Thema Stabantenne angesprochen ? Nein ? Na dann ist ja gut, sonst geht der übliche Glaubenskrieg hier wieder los :D . Viel Spass bei der Entscheidungsfindung ;).

Und noch was aus dem echten Leben, der Praxis: Die Verlegung im Röhrchen funktioniert in meiner Vagenknecht- ASW 28 seit ich weiß nicht wieviel fünf bis sieben Jahren völlig problemlos. Und die hat genauso wie die Simprop- ASW einen GFK-Rumpf...

Holm & Rippenbruch,
Börny

Sniping-Jack
12.02.2009, 14:03
Trotzdem noch einen Tip für größere Pötte:
Durch die großen Rümpfe kann man den Empfänger auch möglichst vorne installieren, so dass das Kabel bis zur Wurzelrippe etwa o,5m misst (geht absolut nicht genau) und dort dann einen Goldkontaktstecker schwimmend installieren. In die Fläche schiebt man dann einfach den Rest als 0,8er Stahldraht. Damit hat man dann die Querkomponente wieder im Sack, ohne an der Optik was zu verändern.

Geht aber wiederum nur, wenn kein CFK im Spiel ist - klar.

Sushi
12.02.2009, 14:15
...Selbstredend nimmt man dann hierzu die weißen oder die durchsichtigen Röhrchen. ...
Ich nehme immer die orangenen, ist das schlimm? ;)
Wie geht ihr bei kleinen Modellen und Empfängern mit laaaaangen Antennen vor? Ich denke da an den Graupner R700. Die Antenne hat bisher noch aus jedem modell Meterlang rausgeguckt... sieht einfach blöd aus. Ich glaube es wird bei mir auch zeit für 2G4^^


LG, Björn

Börny
12.02.2009, 14:43
Ich nehme immer die orangenen
...die orangenen, oh himmel, er nimmt die orangenen, hilfe - die orangenen :D :D :D

ist das schlimm? ;)
...nein, natürlich nicht :) .


Wie geht ihr bei kleinen Modellen und Empfängern mit laaaaangen Antennen vor? Ich denke da an den Graupner R700. Die Antenne hat bisher noch aus jedem modell Meterlang rausgeguckt... sieht einfach blöd aus. Ich glaube es wird bei mir auch zeit für 2G4^^
...wenn's geht, dann ganz nach hinten durchziehen und im Seitenleitwerk, zwischen Ruder und Dämpfungsfläche, einlegen. Ansonsten die gute alte Stabantenne :D . Ob's besser aussieht, entschiedest Du ! Am besten hierzu keine Meinungsumfrage, da sonst siehe oben :D .

Holm & Rippenbruch,
Börny

Lars Wenckel
12.02.2009, 16:28
Die Antenne hat bisher noch aus jedem modell Meterlang rausgeguckt :)

is doch bloß ein meter lang:D

MarkusN
12.02.2009, 16:29
Ist jetzt kezterisch, aber bei einem so kleinen Modell kannst Du Dir evtl. sogar leisten, die Antenne zu kürzen. Da begrenzt nämlich die Sicht das Wegfliegen vor der Reichweite. Statt kürzen aber wegen möglicher Verstimmung / Abschwächung des Eingangssignals besser wie unten:

Ich habe in USA mal einen Kleinstempfänger (72MHz) gekauft, da war ein kleines Plastikteil dabei, auf das man die Restantennenlänge in kleinen Modellen empfängerseitig aufwickeln sollte. Weiss nicht was da dran ist, aber ich habs in einem HLG gemacht und nie Ärger gehabt.

Goggi
12.02.2009, 18:49
Jungs,

Ihr seit Klasse !!!!!

10000 Dank für die Tips.

Gruß,

Michael

Sascha1984
13.02.2009, 06:49
Hy,

Löte deine Antenne einfach an die beiden Bowdenzüge hin.

Und du hast keine Probleme und keine Arbeit irgendwas zu verlegen.

@ Markus ich habe meine Antenne noch nie gekürzt hab wahrscheinlich auch in ein paar Modellen die doppelte Lange Antenne drin und noch nie Probleme gehabt.

Gruß Sascha

Lars Wenckel
13.02.2009, 07:07
Löte deine Antenne einfach an die beiden Bowdenzüge hin.



wat meinst du damit:confused:

thema antennenlänge: grundsätzlich wirkt sich jede veränderung der antennenlänge negativ aus:eek: es sei denn, die abstimmung der filter werden geändert!

wer genaueres wissen möchte, dem rate ich seinen blick zu den amateurfunkern zu richten!

Karl Hinsch
13.02.2009, 07:52
Hallo,


thema antennenlänge: grundsätzlich wirkt sich jede veränderung der antennenlänge negativ aus:eek: es sei denn, die abstimmung der filter werden geändert!

wer genaueres wissen möchte, dem rate ich seinen blick zu den amateurfunkern zu richten!
Ich weiß nicht wie oft ich diese für den Modellbau weitgehend falsche Aussage schon gehört bzw. gelesen habe. Die Anbindung der Antenne an einen 35 MHz Empfänger unterscheidet sich deutlich von den Antennen im Amateurfunkerbereich (Stichwort "lose Ankoppelung") Ich bin nun wirklich nicht der Hochfrequenztechniker, weiß aber, das ein gezieltes Verlängern der Antenne meißtens hilft den Empfang zu verbessern, vor allem wenn Abschirmungen beispielsweise bei massivem Einsatz von Kohlefaser auftreten.

Es gibt zu dem Thema schon reichlich Threads hier, einfach mal die Suchfunktion bemühen, da kann man sich mit der Ergebnisliste einen schönen Leseabend machen.

Gruß, Karl Hinsch

Sascha1984
13.02.2009, 08:13
@ Lars

Ich mach einfach ein kleines "V-Kabel" .

Und da die Bowdenzüge aus Metal sind Löte ich sie dahin fertig.

Flieg damit in den Bergen kein Problem, bei uns aufem Platz auch alles kein Problem.

Ich weiß nicht wieso Ihr euch da so Mühe gibt wegen der Antenne :)

Wieso einfach wenns auch kompliziert geht :)

Sofa
13.02.2009, 10:04
Die Formel zur Berechnung der Antennenlänge ist:

f = Frequenz z.B. 35MHz, C = Ausbreitungsgeschwindigkeit ca. 300000 km/s (Wers genau möchte, Lichtgeschwindigkeit in Luft: 299711000 m/sec)

Wellenlänge = Lambda = l = C/f Þ Lambda » 300000 km/s / 35 MHz = 8,6m !

Da die 8.6 m leider etwas schwierig sind zu verlegen ;) kann man diesen Wert geradlienig teilen.

z.B.:

1/2= 4,3m, 1/4 = 2,15m, 1/8 = 1,075m, 1/16 = 0,53 m ...

gruß Bernhard

Karl Hinsch
13.02.2009, 10:17
Hallo Bernhard,

ist ja alles korrekt, wenn die Antenne fest an den Empfängereingang gekoppelt ist, wie das beispielsweise die Funktamateure machen. Die haben daher auch so riesige Antennen auf dem Dach oder nebendran und können mit etwas Glück auch über große Entfernungen empfangen.

Bei den von uns verwendeten 35 MHz Empfängern liegt die Sache aber anders, ich sagte schon Stichwort "lose Ankoppelung". Die Details mußt du dir aber von nem Spezialisten erklären lassen.
Ich habe hierbei nur mitgenommen, das man die Antenne möglichst nicht kürzen sollte, außer man fliegt nur im Nahbereich rum (beispielsweise in der Halle oder im Park).
Ansonsten ist es wichtig, das die Antenne nicht großflächig abgeschirmt ist, beispielsweise durch einen Vollkohlerumpf. In diesem Fall muß die Antenne auf jeden Fall aus dem Rumpf raus, beispielsweise durch einen Stahldraht hinten am Leitwerk. Dadurch steigt zwar die Gesamtlänge auf teilweise über zwei Meter an, was aber in der Praxis trotzdem funktioniert, die effektiv sichtbare Antennenlänge zählt hier. So wird das deshalb schon seit Jahren in der F3B/F3J Wettbewerbsszene gemacht und die Modelle fliegen dabei nachweislich weit weg und es sind auch teilweise über 20 Modelle gleichzeitig in der Luft.

Gruß, Karl Hinsch

Sofa
13.02.2009, 13:15
Über die verlegung im Rumpf b.z.w. wenn Kohle oder andere abschirmungen im Modell sind habe ich auch nicht gesprochen. Ich habe lediglich die Formel von der Antennenlänge angegeben mit den Werten wie man kürzen kann. Kürzen ist natürlich immer die schlechteste möglichkeit !
Ich gehe von einem Normalen Rumpf aus, der keine abschirmungen hat. Da sind die Werte genau so wie man sie braucht. Und dort Funktioniert auch diese Rechnung. Gezählt wird übrigends ab dem Empfängerausgang.
Da ich Elektroniker für Informations.- Kommunikationstechnik bin kann ich Euch versichern das es passt. Allerdings nicht für 2,4 Ghz. Im HF Bereich sind so einige Sachen anders.

gruß Bernhard

Karl Hinsch
13.02.2009, 13:30
Hallo Bernhard,

ich habe die Korrektheit deiner Formel auch gar nicht angezweifelt, nur bei der Anwendbarkeit auf 35 MHz Empfänger habe ich eben deutliche Zweifel. Ich habe schon lange aufgehört zu zählen, wie oft das Argument mit der korrekten Länge kommt ("Original Antennenlänge ist das einzig wahre und darf auf keinen Fall gekürzt oder verlängert werden"). Auch das Argument der Vervielfachung ist auf unsere Anwendung bezogen ein eher schwaches, Stichworte sind hier feste bzw. lose Koppelung.

Dummerweise werden solche Argumente in festen Abständen immer und immer wieder vorgetragen, auch wenn sie allein schon aus der Praxis heraus nicht sonderlich relevant sind. Ich habe mir übrigens diese Position nicht aus den Fingern gesogen, sondern durch jahrelange Erkenntnisse angeeignet, unterstützt von etlichen Spezialisten von verschiedenen, namhaften Herstellen von Fernsteuertechnik.

Ich möchte nur einfach verhindern, das insbesondere Neulinge durch diese netten Formeln verunsichert werden und anfangen die Antennenlänge millimetergenau abzumessen. Das ist eben hier nicht vonnöten, im Gegensatz beispielsweise zu Antennen bei den Hobbyfunkern.

Gruß, Karl Hinsch

Sofa
13.02.2009, 16:12
So hab ich das auch nicht Verstanden !

Generell werden zumindest bei G. die Antennen mit einer länge von 1m ausgeliefert. Dieses entspricht 1/8 Lampda, also eine "gute" Länge.

Gerade beim Hobbyfunk ist es noch Wichtiger die richtige länge und Antenne zu haben, da dort auch gesendet wird.

Man muss es auf keinen Fall millimetergenau abmessen. Kürzen ist wie gesagt immer etwas schlecht, da zumindest die Empfangsleistung abnimmt.
Wenn man durch einen Kohleverstärkenten Rumpf eine Antenne verlegt ist dies natürlich auch zu beachten. Heisst nicht das man das Stück das von Kohle umgeben wird verlängern muss, dass muss man dann selbst Testen.

Am besten ist es nach meiner Meinung die Antenne im Rumpf zu verlegen, und das längere Stück hinten raus zu legen das es im Flug "mitgeschleppt" wird.

Alle andere Tips zum Kürzen würde ich einem Leien nicht empfehlen.

Noch eine Frage:

Was verstehst Du bitte unter lose Kupplung ? ich kann damit gar nichts anfangen. Würde aber gerne verstehen was Du damit Meinst.

Karl Hinsch
13.02.2009, 16:41
Hallo Sofa,

die Antenne einfach hinten rausbaumeln lassen ist keine so gute Idee, es ist schon mehrfach passiert, das jemand beim Hochheben des Modells versehentlich auf die Antenne getreten ist und sie dabei abgerissen hat.

Den Begriff "lose Koppelung" der Antenne an den Empfänger wurde mir von Fachleuten als Begründung geliefert, warum es eben nicht exakt auf die richtige Länge mit Lambda-Vielfaches ankommt. Was darunter technisch genau zu verstehen ist muß dir leider jemand anderes erklären, vielleicht treibt sich ja ein Fachmann rum der dir das genau beibringt.
Ich weiß nur aus praktischer Erfahrung, das es oft sinnvoll ist die Antenne gezielt zu verlängern, um sie beispielsweise ins Seitenleitwerk verlegen zu können und damit eine L-Form zu bekommen, die den Empfang auch bei ungünstigen Flugpositionen verbessert.

Gruß, Karl Hinsch

kallefly
13.02.2009, 16:46
Oh Gott oh Gott, was sollen diese Animositäten?

Seit Jahren wissen wir aus der F3B Szene, daß - trotz Kohlerümpfen -
die Antennen verlängert werden - bei mir, in den großen Fliegern - bis zu 2m.
Und das ohne Empfangsverluste. Wichtig ist, daß sie durch den Rumpf läuft
und dann in die SLTW-Flosse hochgezogen wird, das stück bringts nämlich.

Vertraut mal auf die Praxis, man kann auch vieles kaputt rechnen!

Gruß

Börny
13.02.2009, 16:57
...genau, voll Zustimmung: Praxis zählt !

Es ging ursprünglich um eine ASW 28 von Simprop. Also nicht um "große Pötte", nicht um Kohlerümpfe und auch nicht um 2,4Ghz. Und auch einfach nur darum, wie andere die Antenne in genannten Modell in der Praxis verlegen und nicht um irgendwelche Formeln, deren Herleitung und Theorien dazu. Aber manche müssen halt aus der einfachsten Fragen die komplizierteste Sache der Welt machen. Viel Spass noch mit der ewigen Zerverei und der Theorie, ich geh' jetzt fliegen. Draußen, im echten Leben ;) .

Holm & Rippenbruch,
Börny

Meyerflyer
13.02.2009, 17:11
Wurde zwar schon genannt, aber....

Ich habe die Antenne bei meinem Segler mit GFK Rumpf auch durch ein weißes Bowdenzugröhrchen geführt. Diese verlässt den Rumpf nach zirka 15cm und wird entlang des Rumpfes verlegt und mit einem dünnen Streifen Tesa gehalten.
Gab noch nie Probleme, keine einzige Störung, selbst mit dem R 700.:)

Gruß

kallefly
13.02.2009, 17:22
.......und da stelle ich jetzt die ketzerische Frage, warum Du den Rumpf
durchbohrst und die Antenne dahin legst, wo sie ungeschützt ist, nämlich
nach außen?????

Gruß

Meyerflyer
13.02.2009, 17:30
Ich mach das bei all meinen Modellen so, ich hab da kein Problem damit;)
Das Loh muss eh gebohrt werden, also verlege ich die Antenne so früh wie möglich aud dem Rumpf, ich denke, dass es dann besseren Empfang gibt?!

Meyerflyer
13.02.2009, 17:32
Von wegen drauftreten...
Ich hab ja geschrieben, dass die Antenne mit Tesa gehalten wird, macht man einfach am Ende der Antenne, dann kann man ja nicht drauftreten:p

kallefly
13.02.2009, 19:06
Gibt keinen besseren Empfang - aber sieht halt sch..... aus!

Meyerflyer
13.02.2009, 19:21
Aha. Wird das Funksignal nur an der Spitze empfangen? Ist also egal, wenn man nur die Spitze 1cm aus dem Rumpf ragen lässt? :rolleyes:

Thommy
13.02.2009, 19:56
Hallo,
also bei einem GFK Rumpf besteht doch überhaupt kein Grund die Scaleoptik zu versauen, dadurch dass man die Antenne nach aussen führt.
Ich habe noch nie bei irgendeinem meiner Scalemodelle die Antenne nach aussen geführt, und Empfangsprobleme, auch nur im Ansatz, hätte das Picolario gemeldet.
Selbst in grossen Scalemodellen besteht empfangstechnisch kein Grund zu solch abgrundtief hässlichen Stabantennen, wie sie von manchen "Experten" favorisiert werden.
Im Duo lief bei mir die Antenne im Kabinenrahmen des Rumpfes nach oben, das sind ca 20 cm senkrechte Komponente, dann ca 40 cm in einem Bowdenzugrohr (nicht metallisiert) nach hinten, und die letzten knapp 20 cm hängen dann wieder nach unten. Das ergibt Empfangseigenschaften vergleichbar mit einer Stabantenne ohne die Optik zu zerstören.

http://www.thommys.com/media/images/dsc_0082-xl.jpg

In der kleinen Asw würde ich die Antenne mit einem Faden verlängern und einfach etwas ins Leitwerk hochziehen, und den Faden oben an der Abschlußleiste fixieren. Wenn man dann noch darauf achtet, dass die Antenne nicht unter Zug steht, ist die Sache doch gegessen.

Ärgerlich an solchen Diskussionen finde ich allerdings, dass immer wieder mit pseudowissenschaftlichem Touch so Ammenmärchen hochkommen wie, dass man eine Empfängerantenne nicht verlängern darf, weil sie optimal abgestimmt sei.

Als Lektüre empfehle ich den Blick ins Archiv http://www.rc-network.de/forum/archive/index.php/t-17606.html
und in diesem Thread speziell die Beiträge von Ulrich Horn und Gast_489.

Gruß
Thommy

trmk3
13.02.2009, 20:25
Moin,

eine kleine Vorstellung über Stehende Wellen und deren Kopplung am jeweiligen Ende der Laufstrecke kann man sich hier verschaffen.
http://www.walter-fendt.de/ph14d/stwellerefl.htm
Eine feste Kopplung führt dazu, dass ein Wellenberg als Tal reflektiert wird. Besitzt die Laufstrecke auf beiden Seiten eine feste Kopplung ist eine Resonanzübertragung (optimal) bei vielfacher halber Wellenlänge möglich.
Bei einseitig loser Kopplung ist Resonanz bei 1/4 Wellenlänge und dann jeweils eine halbe Wellenlänge länger möglich.
Hier kann man noch einmal ein paar stehende Wellen betrachten:
http://www.schulphysik.de/physik/mech/swell/



(Dieser Beitrag hilft hier leider kein Stück weiter)

kallefly
13.02.2009, 20:45
hallo Arne,

was denkst Du, wer von den hier anwesenden Usern das, was Du da von Dir
gibst, versteht, außer dir selbst?
Schmeißt doch nicht immer mit solchem Fachchinesisch um Euch, kann doch
eh keiner verstehen, wir sind hier zu 99% Hobbypiloten und keine Fernmeldeelektroniker!!
Immer diese geistigen Ausreißer, denk doch mal an die Fragestellung:

Da fragt ein junger Mann, wie man in einem kleinen Flieger ( 2,50m SPW)
die Antenne verlegen soll?

Und nun schau mal, was sich aus dieser fragestellungentwickelt hat.

trmk3
13.02.2009, 21:17
@ Kalle: Tschuldigung, du hast Recht!

kioto
13.02.2009, 21:26
Ärgerlich an solchen Diskussionen finde ich allerdings, dass immer wieder mit pseudowissenschaftlichem Touch so Ammenmärchen hochkommen wie, dass man eine Empfängerantenne nicht verlängern darf, weil sie optimal abgestimmt sei.

Gruß
Thommy

Hallo Tommy. natürlich hängt auch die optimale Länge einer Empfangsantenne von der Wellenlänge ab. Durch entsprechende Verschaltung kann diese verlängert oder verkürzt werden. Allerdings ist es bei heutigen Empfängern mit hoher Empfindlichlkeit und Trennschärfe nicht so schlimm, wenn die Empfangsantenne nicht optimal passt. Trotzdem ist die Länge der mitgelieferte Emfangsantenne optimal und nicht beliebig veränderbar.
Gruß Werner

Lars Wenckel
14.02.2009, 06:02
Hallo Tommy. natürlich hängt auch die optimale Länge einer Empfangsantenne von der Wellenlänge ab. Durch entsprechende Verschaltung kann diese verlängert oder verkürzt werden. Allerdings ist es bei heutigen Empfängern mit hoher Empfindlichlkeit und Trennschärfe nicht so schlimm, wenn die Empfangsantenne nicht optimal passt. Trotzdem ist die Länge der mitgelieferte Emfangsantenne optimal und nicht beliebig veränderbar.
Gruß Werner

hallo werner,

genauso ist es!!!

der dmfv fachreferent für funk sagt nichts anderes:eek: und der weiss es ganz bestimmt ganz genau:)

link: http://www.dmfv.de/pages/funk/faq.htm faq antennelänge!!!

der eine glaubt, dass er die physik austricksen kann und der andere eben nicht:rolleyes:

MarkusN
14.02.2009, 08:42
Liest Du den verlinkten Beitrag anders als ich? D. Perkuhn bestätigt im Prinzip genau die Ansichten der "gemässigten" hier im Thread: Verkürzung reduziert das Signal im Verhältnis zur verbleibenden Antennlänge, reicht in der Nähe aber immer noch, Verlängerung ist unkritisch, bringt aber keinen Gewinn (von abgeschirmter Situation wie Kohlerumpf wird nicht gesprochen), und Resonanzeffekte, wie sie hier mit der Abstimmung immer wieder ins Feld geführt werden, sind wenig bis gar nicht wirksam.

@Jannik (Meyerfleyer)
Ein GFK-Rumpf ist für unsere Hochfrequenzwellen durchsichtig. Es ist dem Kupferdraht innen drin egal, ob er nur von einer PVC-Isolation oder zusätzlich noch von ein paar mm GFK "isoliert" wird.

Meyerflyer
14.02.2009, 09:28
@ Thommy:

Du hast recht, ich würde es bei einem Semi Scale oder Scale Segler genau so machen. :)
Nur ist das Problem, dass ich Schüler bin und mir bisher für meine 5 Modelle nur 3 Empfänger leisten konnte. Daher muss ich manchmal den Empfänger umbauen, wenn ich zum Beispiel Schleppen gehe.:(
Ich musste also einen Weg finden, den Empfänger ohne Kabeleinziehen oder sonstige Methoden, wechseln zu können.
Ist zwar nervig, aber ist nun mal halt so. :rolleyes:

Ich habe nur gepostet was auf jeden Fall funktioniert.;)

Das "geschändete" Modell ist übrigens eins, das mein Opa vor ca. 20 Jahren geflogen ist, und daher eh nicht mehr die beste Optik hat.:D

Schönes Wochende.

Andreas H
14.02.2009, 10:43
Hallo,

Wichtig ist doch schlussendlich die richtige und möglichst optimale Verlegung der Antenne.

Zur Veranschaulichung mal folgendes:

249710

Dieser Konstellation sollte man sich soweit es geht nähern, um die besten Empfangsbedingungen grundsätzlich erst mal herzustellen.

Bild 2 macht die Empfangseigenschaften deutlich

249711

Um dieses zu realisieren wurden verschiedene Wege aufgeführt.

Wie z.b. von thommy beschrieben, die Antenne entgegen Bild 4, eben noch weiter nach oben ins Seitenleitwerk abspannen, um wieder eine L - form zu erhalten.

Bild 4
249712



Der Tenor ist doch, wie einfach oder schwierig will ich den Einbau/Umbau des Empfängers gestalten.

Ziehe ich jedesmal die Empfangsantenne neu ein oder verbleibt die Antenne im Rumpf und man verwendet eine Steckverbindung ( vorzugsweise 2mm Goldkontaktstecker ).

Wie gesagt, wichtig ist doch, möglichst die oben unter Bild 2 dargestellte Antennenverlegung, unter Berücksichtigung der eigenen Ansprüche an die Optik, zu verwirklichen.

Der gesamte Beitrag mit den entsprechenden Bildern ist u.a. hier zu finden:


http://www.mbc-aurich.de/index.php?id=68


Gruss Andreas

kallefly
14.02.2009, 12:19
Hallo Julian,

warum hast Du uns denn nicht von Anfang an richtig informiert?

Wenn Du Deine Situation , wie jetzt , geschildert hättest, und wir gewußt hätten, daß Du die Empfänger häufiger mal wechseln mußt, dann wäre der
ganze Thread anders gelaufen, und vielleicht hätte Dir sogar jemand aus Überbestand einen älteren Empfänger zukommen lassen. :) :)

Schließlich sind wir "Älteren " doch daran interessiert, daß die Jugend nachrückt. Und dann hätte auch ich Dir gesagt:" laß sie einfach raushängen."

Damit sollte es jetzt aber wirklich gut sein, und dieser Beitrag geschlossen werden.

Meyerflyer
14.02.2009, 14:17
Sorry.;)