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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Luftschraubenmitnehmer



Gast_56
04.05.2002, 13:09
Moin!
Ich hab' hier eine 5mm Welle, auf die ein 12x6 SNyl Propeller drauf soll. Der hat inner einen Durchmesser von irgendwas bei 6mm.
Was für einen Luftschraubenmitnehmer muß ich nehmen? Muß der Prop aufgerieben werden? Bei Höllein gibt's massig Luftschraubenmitnehmer, die aber irgendwie alle auf 8mm gehen und auch die Props sind bei Höllein mit 8mm angegeben.
Noch eine Frage: Es gibt Mitnehmer, die erhalten ihren Halt einfach nur durch Zusammenpressen des geschlitzten Kegels. Reicht sowas? Ich kenne auch noch die Befestigung mit Madenschrauben...
Ich stand bisher leider noch nicht vor dem Problem, einen Propeller auf die Motorachse zu bekommen, da meine bisherigen Antriebe immer komplett geliefert wurden :( Achso: Das Ganze ist für einen Telemaster 180 mit E-Antrieb.

Gruß

Heiko

gertheinz
05.05.2002, 16:25
Hallo Heiko!
Wuerde einer Mitnehmer nach Deinem Geschmack fuer 5mm Welle nehmen und den Prop je nach dessen Aussendurchmesser aufreiben. Die, die sich durch zusammendruecken eines Konus selbst klemmen, sind auch gut, ist reine Geschmacksache, die Schrauben muessen bei allen ausreichend fest gezogen werden.
Gruss Gert

Gast_56
06.05.2002, 07:21
Danke Gert!
So habe ich mir das gedacht. Dann muß ich mir wohl noch 'ne Reibahle kaufen :(

Gruß

Heiko

Gerhard_Hanssmann
06.05.2002, 08:15
Hallo Heiko
Bei Elektromotormodellen ist auch der Einsatz von Klappluftschrauben möglich. Das optisch unschöne Mittelstück kann hinter einem Spinner versteckt werden.Kappluftschrauben brauchen sich vom Wirkungsgrad nicht hinter ihren durchgehenden Kollegen verstecken und haben den großen Vorteil, die
Antriebswelle und die Motoraufhängung zu schonen.
Welchen Antrieb hast Du bei dem Telemaster vorgesehen ?
Wie groß ist die Bodenfreiheit bis zur Welle ?
Welches Abflugmasse wirst Du erreichen ?

Gast_56
06.05.2002, 10:33
Hallo Gerhard!
So schöne leichte Modelle wie Du, bekomme ich (noch) nicht hin. Der TM wird mein erster größerer E-Flieger. Mehr dazu findest Du auch hier: Telemaster 180 von Hobby-Land (http://www.rclineforum.de/cgi-bin/YaBB.pl?board=Modellallg&action=display&num=8515&start=0)

Zunächst werde ich einen günstigen Antrieb nehmen, der TM soll mir lediglich als Querruder-Trainer dienen: Schwerer Hopf 800 mit 2:1 Getriebe, 16 Zellen. Vorgesehener Propeller: Graupner SNyl 12x6, für einen größeren Prop wird wohl Platz vorhanden sein, ich hab' das Fahrwerk noch nicht dran. An eine Klappluftschraube mit HM-Mittelteil und Spinner habe ich auch schon gedacht...
Können die denn noch ca. 10000U/min vertragen?
Die Abflugmasse wird irgendwo bei 3-3,5kg liegen. Ich hoffe, daß ich näher an die 3000g komme.

Gruß
Heiko

Gerhard_Hanssmann
06.05.2002, 15:37
Hallo Heiko
Von Deinen Fliegern bei Pixum zu urteilen, stehst Du am Anfang der E-Karriere mit Sub - C Zellen.
In dieser Situation ist es von großem Vorteil, wenn man sich ber die angestrebten Ziele im Elektroflug im klaren ist. Mein Fehler war es, Modelle mit 6, 8,10, 14,20 und 22 Zellen zu betreiben und alle Akkus mindestens doppelt zu haben. Dies ist sehr kostenintensiv und für die einzelnen Akkus auch nicht förderlich, da sie die meiste Zeit rumlagen. Akkus müssen gefordert werden, sonst schlafen sie ein, wie wir Menschen auch.Nach einigem Rumprobieren habe ich mich auf 10 Zellen festgelegt. Damit kann man 4 m Segler, Hotleiner,
Kunstflugtrainer,Scalemotormodelle usw zu ansprechenden Leistung bringen. Mit 10 Zellen ist bei geeigneter Servowahl auch noch BEC - Einsatz
möglich.
Dein Telemaster, als Querrudertrainer,läßt sich mit
10 Zellen, Servos von der Sorte C 341, C 351, C 361, HS 81, HS85 und Drehstrommotor mit BEC Regler
im Gewicht gewaltig abspecken und zwar so, dass Flugzeiten von 10 min möglich sind.
Entscheidend ist die Motor - und Luftschraubenwahl.
Ein LRK - Motor, der mit einer 14 x 9 " Luftschraube ca 30A Strom bei etwas über 5500 U/min
hat, sollte eine gute Wahl sein, bei vertretbarem
Kapitaleinsatz. Ich würde das Modell mit keinem
Speed XYZ antreiben. Die sind viel zu schwer.
Eine Cessna aus meiner Modellsammlung mit
220 cm, 3,3 kg, 10 Zellen bringt es auf 14 min
Flugzeit, wobei auch Rollen und Loopings möglich sind.Antrieb mit Lehnermotor mit Kohlen und Reisenauergetriebe(Baujahr 1995, da waren Brushless
noch nicht in)

http://www.pixum.de/members/gerhard_hanssmann/c17d55c291c4b75c87876db34380dd43_2.jpg

Entscheidend für eine gute Motorauslegung sind große,langsam drehende Luftschrauben mit einer Drehzahl die je nach Anforderung eine 10 - 30% höhere Strahlgeschwindigkeit liefert, als die
höchste angestrebte Horizontalgeschwindigkeit im Kraftflug ist.

[ 06. Mai 2002, 15:40: Beitrag editiert von: Gerhard_Hanssmann ]