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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Schleppkupplung



Klauso
08.03.2009, 21:04
Moin
Werde meine Pitts (Weiershäuser) mit einer Schleppkupplung
ausrüsten . Wer kann mir einen Tip geben wo die Kupplung
am besten platziert ist , und wie man diese am einfachsten baut ?

pawnee8903
08.03.2009, 21:31
Bei einer Pits kannst du sie einfach auf die Obere Fläche an die endkannte setzen oder hinter die Kabinenhaube. Geschmacksache. Wies halt am besten zu verbauen geht.

Gast_6858
09.03.2009, 06:40
auf die Obere Fläche an die endkannte setzen

Und wenn es mal am Seil ruckt ???? - Dann ist die obere Fläche abgerissen, oder ?
Ich frage, da Graupner bei dem Kadett2400 auch vorschlägt die Schleppkupplung in die Fläche zu montieren. Ich könnte mir vorstellen, dass dann ggf. die komplette Fläche abgerissen wird.

Gruß
Karsten

MarkusN
09.03.2009, 07:21
Und wenn es mal am Seil ruckt ???? - Dann ist die obere Fläche abgerissen, oder ?
Ich frage, da Graupner bei dem Kadett2400 auch vorschlägt die Schleppkupplung in die Fläche zu montieren. Ich könnte mir vorstellen, dass dann ggf. die komplette Fläche abgerissen wird.Über die Flächenbefestigung muss ohnehin die maximale Schnittstellenkraft gehen, die in einem Flugzeug überhaupt auftritt (Einleiten des Auftriebs in den Rumpf). So gesehen sollte die das schon aushalten.

fliegerassel
09.03.2009, 07:55
Vielleicht könnte es dann Sinn machen, eher Stahlschrauben als welche aus Kunststoff zu nutzen.
Aber bei einer Pitts hätte ich persönlich auch ein mulmiges Gefühl. Der Hebel bis zum Rumpf ist ja doch etwas größer, als bei einem Hochdecker...
Da kann es auch passieren, dass der Schlepper beim Start ganz schön auf die Nase gedrückt wird, wenn der Segler schon abgehoben ist und über der Schleppmaschine fliegt. Klar, kann man aussteuern. Aber schick ist`s bestimmt nicht.

Gruß Mirko

MarkusN
09.03.2009, 09:16
Der Hebel bis zum Rumpf ist ja doch etwas größer, als bei einem Hochdecker...
Da kann es auch passieren, dass der Schlepper beim Start ganz schön auf die Nase gedrückt wird, wenn der Segler schon abgehoben ist und über der Schleppmaschine fliegt. Klar, kann man aussteuern. Aber schick ist`s bestimmt nicht.Huh? Verwechselst Du da nicht was? Das ist doch genau der Vorteil der schwerpunktnahen Schleppkupplung, dass das eben nicht passiert (im Vergleich zur in der Grossfliegerei üblichen Montage im Heck.)

Wenn schon das Gegenteil, dass wegen der Hochlage beim Anziehen der Motorflieger die Nase hochnimmt. Sobald des Segler aber abgehoben hat, dürfte das eigentlich kein Problem mehr sein.

rkopka
09.03.2009, 11:09
Über die Flächenbefestigung muss ohnehin die maximale Schnittstellenkraft gehen, die in einem Flugzeug überhaupt auftritt (Einleiten des Auftriebs in den Rumpf). So gesehen sollte die das schon aushalten.
Beim kleine Kadett ist es auch die einzig haltbare Stelle. Alles hinter der Fläche ist sehr leicht, d.h. schwach gebaut. Da müßte man schon eine Menge Verstrebungen nachrüsten. Und davon ist nur das Glas der Kabine.

RK

fliegerassel
09.03.2009, 14:55
Hi Markus,

male dir doch mal ein Modell mit seinen Achsen auf, dann ist das auch theoretisch klar. Es geht ja nicht darum, dass die SK zu weit hinter dem Schwerpunkt wäre, jedoch sehr weit über der Motorzugachse. Wenn ich mit meiner kleinen Cessna 177 schleppe, merke ich das sehr stark. Mit ihrem Dreibeinfahrwerk klebt sie regelrecht am Boden, weil das Bugfahrwerk vom Segler heruntergedrückt wird. Und dieser Effekt ist um so größer, je höher der Segler steigt, wenn die Cessna noch am Boden ist.
Ich würde daher immer schauen, dass die SK nicht nur nahe am Schwerpunkt ist, sondern auch möglichst dicht an der Motorachse...wobei man ja die Gegebenheiten der Konstruktion hinnehmen muss. Das ist schon klar.

Gruß Mirko