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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : F1B-Wurftechnik



dbrehm
14.03.2009, 17:31
Hallo an alle F1Bler,

bisher war ich immer bei Windstille bzw. sehr schwachem Wind fliegen. Heute nun war ich zum ersten mal bei richtigem Wind fliegen. Da mein F1B beim zweiten Flug schon eine heftige Stecklandung machte, wollte ich mal nachfragen, was denn beim Werfen zu beachten ist, wenn Wind geht.

es grüßt Dieter

hastf1b
14.03.2009, 21:44
Hallo Dieter, wie sah denn die "Stecklandung" aus? Hat das Modell einen halben Looping gemacht und ist hinter dir herrunter gekommen oder seitlich oder, oder. Dann müßte man noch wissen ob die Prima "Drückfunktion" hat oder "Korkenzieher-Trimmung", ich kenne die Prima nicht so genau. Erst dann kann man evtl. Ratschläge geben.

Schöne Grüße Heinz


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dbrehm
14.03.2009, 21:54
Hallo Heinz,

die Stecklandung erfolgte nach einem perfekt geflogenen Turn, also gerade raus, nach 10-15m über die rechte Fläche gefallen und dann kam Mutter Erde. Einen Drücker hat die Prima nicht, sie hat nur zwei Kurveneinstellungen, sonst nichts. Korkenzieher-Trimmung ist mir leider kein Begriff.

es grüßt herzlich Dieter

hastf1b
14.03.2009, 22:25
Hallo Dieter, Korkenziehertrimmung nennt man den Kraftflug der von Anfang an eine Kurve beschreibt, also nicht die ersten 4-5 Sek. geradeaus. Ich gehe mal davon aus das dein Seitenruder beim Start gerade steht oder leicht auf links und die zweite Kurve nach Ablauf des Motors kommt. Wenn das so ist empfiehlt es sich das Modell, bei stärkerem Wind, nicht gerade in die Windrichtung zu starten sondern so eins halb zwei auf der Uhr, Wind kommt aus zwölf Uhr. Ist ein wenig lustig ausgedrückt kann man sich aber gut merken. Nochmal das trifft nur zu wenn keine andere Trimmung eingestellt ist. Ich spreche mal mit dem deutschen "Zwischenhändler" für die Prima von Vivchar der müßte es ja am besten wissen.

Gruß Heinz

dbrehm
16.03.2009, 09:37
Hallo Heinz und alle anderen,

ich habe jetzt zwar meinen missglückten Start bei Wind als Anlass für diesen Thread genommen - mich würde aber auch interessieren, wie Ihr so an den Start bei unterschiedlichen Winden herangeht. Verwendet Ihr angepasste Trimmungen und Wurftechniken?

es grüßt Dieter

Austrian
16.03.2009, 10:35
Mein Welles ist natürlich nicht das "typische" F1B (selbst wenn ich mit Differenzsteurung fliege), aber ich habe gelernt (aus Fehlern natürlich ...) genauso steil und fest zu werfen wie bei ruhigem Wetter. Die Tendenz es etwas flacher und sanfter anzugehen führt zu noch viel schlechteren Starts als diese Fehler bei ruhigem Wetter zu machen.
Der Spiralsteigflug (oder Korkenzieher) ist in dieser ersten Kurve kritisch, und es ist tatsächlich besser schon etwas nach rechts zu starten, der Wind erwischt dann das Modell von hinten oder noch später, und nicht voll am linken Ohr, was das Modell eben zu stark auf die Seite legt.
Viel Erfolg weiter!

Gummimann
27.04.2010, 09:59
Hallo,

Ich habe gerade diesen Beitrag gefunden. Ist diese Frage inzwischen geklärt?

Ich handhabe es wie Austrian(ich habe aber keinen Welles), genauso steil und fest zu werfen wie bei wenig Wind.

Ein ehemaliger Weltmeister hat mir mal erklärt ein F1B-Modell muß so eingeflogen sein, daß man auch mit dem Wind/unabhängig von Windrichtung werfen kann.

Einige Grundvoraussetzungen gibt es schon.

-Man sollte sich auf die Stabilität des Flügels verlassen können - und bein Start auch nicht enttäuscht werden
-ein zügiger Steigflug, nicht zu langsamer Motorlauf
-das absolute Höchstdrehmoment auf dem Antriebsgummi
-jede Mende Umdrehungen auf selbigem
-das Wakefield nicht nach links starten
-die Hosen nicht gestrichen voll haben
-kein Anfänger sein, als Anfänger sollte man viel Wind meiden bis man Übung und stabilere Modelle hat.

Zu Zeiten von Balsa-Kiefer-Modellen habe ich auch Flügel beim Start in der Luft zerfetzt - die Zeiten sind zum Glück schon lange vorbei. Jetzt werden sie bei senkrechten Landungen zerbröselt:cry: