PDA

Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Hacker Master 40-3P BEC



Gast_56
26.11.2002, 12:37
Hallo,
kann mir jemand sagen, mit bis zu welchem Strom das BEC belastet werden kann bei diesem Regler? Im Netz habe ich nur die Angabe "4-5 Servos" gefunden :(
Ich möchte gerne wissen, ob das interne BEC noch reicht für 4 normale Graupner "Billig"-Standardservos und einen 10 Zellen Flugakku. Evtl. kommt noch ein weiteres Servo hinzu (Schleppkupplung). Oder sollte ich doch besser ein externes BEC nehmen? Geht das dann auch noch später? Ich müßte ja dann das interne BEC vom Regler irgendwie abschalten!?
Noch was: Wie sind bisher eure Erfahrungen mit diesem Regler an LRK-Motoren?

Gruß
Heiko

Gerhard Würtz
26.11.2002, 14:54
Hallo Heiko,

wenn Du das ganze im Segler einsetzen willst, wo ralativ geringe Ruderdrücke entstehen, geht das schon. Bei Verwendung im Motormodell(Schleppmaschine) würde ich in jedem Fall auf die Verwendung von BEC verzichten. Auf die paar Gramm für einen Empfängerakku sollte es nun wirklich nicht ankommen. Die dadurch gewonnene Sicherheit ist schon gravierend. Ein Akku mit 4 Zellen GP600 wiegt gerade mal 76Gramm. Mir reicht so ein Akku locker für 6 Flüge a 10 Min. Der Akku ist dann natürlich noch nicht leer.

Bei Strömen über 30 Amp ist ein separater Akku immer zu empfehlen. Eventuelle Spannungseinbrüche beim Einschalten des Motors, können schon mal das BEC negativ beeinflussen. Immer auf die sichere Seite. BEC ist nur bei kleineren Maschinen sinnvoll. Ein Servo und gerade die kleinen haben einen sehr grossen Strombedarf. Meistens sind Standartservos sparsamer. Aber wenn Du schon Standartservos nutzen willst, kommt es auf die paar Gramm auch nicht an.

Gehe auf die sicere Seite.

Gruß Gerhard

Gast_56
26.11.2002, 19:07
Hallo Gerhard,
wie sieht's denn aus mit der Verwendung eines externen BECs? Dann kann ich gleich den Regler ohne BEC verwenden, gell? Ich überdenke das nur als Alternative, da ich bereits einen Empfängerakku liegen habe. Von der Sicherheit her, müßte doch auch ein externes BEC gute Dienste leisten!?

Gruß
Heiko

TurboSchroegi
26.11.2002, 20:16
Hi Kembo !

Ich habe mich unlängst bei meiner letzten Elektrifizierungsentscheidung (Segler, 12 Zellen) gegen ein externes BEC und für einen sep. Empfängerakku entschieden. Ich habe mir die externen BEC Systeme von Flyheli (http://www.flyheli.de) und von Kool Flight Systems (http://www.koolflightsystems.com/ultimatebec.htm) angesehen. 1. Kostet so ein externes BEC auch Geld und 2. wiegt es ja auch ein paar Gramm. Ich nehme deshalb kleine NiMhi als Empfängerakku (geringes Mehrgewicht gegenüber externem BEC) und einen OPTO gekoppelten Steller. Meiner Meinung nach die "größte" Sicherheit.

Bei großen Segler, die sich schnell mal an der Reichweitengrenze bewegen oder wenn schonmal Störungen auftreten sollte man meiner Meinung nach eher auf BEC verzichten. Auch Servos die normalerweise kaum gebraucht werden (Störklappen, Schleppkupplung etc.) laufen bei Störungen an und bei hoher Zellenzahl kann das eine (zu) hohe BEC Belastung geben.

Sie mal hier (http://www.schulze-elektronik.com/) unter "Wichtige Hinweise" da steht einiges über BEC.

Bzgl. deines Reglers: Die Gretchenfrage ist nicht wieviel Strom, sondern wieviel Leistung ! Also Pbec=(Uakku - Ubec) x Ibec. Das bedeutet: je mehr Zellen, desto weniger Strom weil die max. Leistung eines gegebenen BEC Schaltkreises ja konstant ist. Hier (http://www.strat.at) gibt es bei den MGM Stellern die Beschreibungen zum download mit Tabellen wieviel Strom bei wieviel Zellen fließen darf. Die MGM Steller haben z.B. eine BEC Leistung von 2,5W.

Grüße TurboSchroegi

Gast_56
06.12.2002, 09:39
Hallo TurboSchroegi, hallo Gerhard,
soweit habt ihr mich überzeugt. Allerdings bleibt ein kleines Problem: Ich hab' derzeit nur einen Lader mit einem Ausgang und Nimh kann man ja nun auch nicht schnellladen, oder? Für mich bedeutet das, daß ich nach wenigen Flügen erstmal auf 2 Akkuladungen für ein Modell warten muß. Unter Umständen sogar recht lange, wenn die NimH nicht schnellladefähig sind. Wie hoch sind die eigentlich belastbar? Wenn bei 3 oder 5A Ende ist, dann schafft das ja auch ein externes BEC.
Als Alternative kommt vielleicht der Vorschlag, daß ich ja zwei Empf.-Akkus zum Wechseln nehmen könnte. Geht sicher auch, aber dann bin ich beim Geld schon bei der BEC-Lösung.
Der nächste Regler soll übrigens 4 Standardservos über sein BEC betreiben, evtl. kommt ein 13mm Servo hinzu.
Als weitere Alternative sehe ich noch NiCad-Zellen. Z.B. 4xN500AR (80g). Die lassen sich dann auch schnellladen.

Gruß
Heiko

rctoni
06.12.2002, 10:22
Hallo Heiko,

eine Frage ist noch offen.

Noch was: Wie sind bisher eure Erfahrungen mit diesem Regler an LRK-Motoren? Hier kann ich Dich nur auf meinen Bericht verweisen, den Du im Magazin unter

http://www.rc-network.de/magazin/artikel_02/art_02-0033/art_02-0033-00.html

findest.

Looser27
06.12.2002, 10:40
Wie sind bisher eure Erfahrungen mit diesem Regler an LRK-Motoren?

Ich hab den Regler allerdings als Opto mit nem 345-12-11W im ECO 8 eingesetzt. Der Regler hatte keine Probleme den Motor zu regeln. Kannst Du denn den Regler auch für hochpolige Motoren einstellen?

Gruß Thomas