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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : MGM 40 Regler an Flyware LRK ?



hawk-eye
16.04.2002, 22:05
Servus LRK-Gemeinde,

hat jemand von euch Erfahrungen mit dem o.g. Regler an einem Flyware 350/25 ? Oder vielleicht mit dem Schulze 45be oder dem smile 40-6-12 von Kontronik ?
Wie erkenne ich denn, welcher der beste ist (klar durch ausprobieren) :) . Aber kann man da vorher schon was sagen ?
Und wieder Fragen über Fragen....

schwaabbel
16.04.2002, 23:16
Schulze ab Version 17 läuft eigentlich immer.
MGM ab Version 2.23 auch.
beim Smile wäre ich vorsichtig, dann lieber den Beat Regler , der nur unwesentlich mehr kostet.
Gruß Frank

hawk-eye
17.04.2002, 10:47
Servus Frank,
vielen Dank für die schnelle Antwort erstmal. Ich werd den MGM und den Schulze probieren, die hab ich da. Kann man die Softwareversion auf den Reglern sehen ?
Den MGM hab ich seit Dezember, den Schulze seit Frühjahr 2001, war aber mal beim updaten bei Schulze. Müßten also noch relativ neue SW-Versionen sein.
Ich will den LRK in einem Carneval von Conzelmann einsetzen. Hab schon einen gekriegt mit dem dafür extra gemachten Flyware-Motor :) :) :)

schwaabbel
17.04.2002, 18:39
Bei Schulze unten rechts auf dem Typenschild V.xx
Bei MGM auf dem Chip auf der Rückseite.
Gruß Frank

hawk-eye
17.04.2002, 22:15
Und wieder bleibt mir nix zu sagen außer

Vielen Dank für die rasche und kompetente Antwort !

Werde gern berichten wie er gelaufen ist. Er soll eine 12,25 x 3,75 APC antreiben, gespeist aus 8 Zellen 2400.
Wenn ich auch keine Ahnung von LRK´s habe, Stromzange und Drehzahlmesser hab ich :D :D :D

hawk-eye
19.04.2002, 22:50
Hi nochmal,

na ja mein MGM ist V 2.20 und der Schulze V15... Beide haben arge Anlaufprobleme, setzen auch teilweise aus. Der Schulze ist etwas besser, am basten auf Mode 1.
Soll ich doch nen Jeti nehmen ?

Peter Rother
20.04.2002, 12:20
Hi

hier der Bericht von Herr Stratberger des MGM40 V2.33 an einem Torcman350-20-11 (sehr scharfer Motor, normallerweise problematisch, da extrem geringe Resistanz, sehr hohes Eta):

Dreieckschaltung:

Anlauf schön, Synchronitätsverlust war nicht zu bemerken. Schnelle Lastwechsel ohne Auffälligkeiten. Teillast auch ohne Probleme. Danach 8 Zellen und 14x8 LS. Max. Strom lag hier bei 56A. Ebenfalls ohne Probleme.

Das Anlaufverhalten mit der 14x8 und 8 Zellen war nach meiner Auffassung so gut wie bei einem Bürstenmotor. Ganz langsamer Start möglich.

Sternschaltung:

man bedenke bei Sternschaltung gegenueber Dreieckschaltung soll der Strom auf 1/3 abgesenkt werden:

http://www.aerodesign.de/peter/2001/LRK350/Wickel_arten.html

An dem tm350-20-11 in Stern konnten nur 30A erreicht werden (m.E. Allerachtung !!!)
JES 70-3p (neueste SW "gold") lief schon ab 22A nicht mehr gut. (m.E. das ist auch OK, 3*22A=66A bei Dreieck)

--------------

Wenn man sich die Sternschaltung anschaut, dann sieht man dass fuer jeder Phase des 3-phasen Stroms 4 Zaehne unter strom liegen. Somit ist das Magnetfeld einfach zu breit. Bei Dreieckschaltung werden nur die gegenueber liegende Zaehne unter Strom gesetzt (alles vereinfachte Betrachtungsweise)

Das ist auch der Fall bei Flyware wo 4 Zaehne fuer einer Phase unter Strom stehen (da er eine nicht LRK-Windung anwendet = alle 12 Zaehne bewickelt, was zu abrupten Uebergang zwischen den Phasen fuehrt, bei klassischen LRK mit SPS

http://www.aerodesign.de/peter/2001/LRK350/Paper_aus_Breslau.html

entsteht auf den nichtbewickelten Zaehnen eine Zwischenphase, als ob der Motor mit 6 Phasen angesteuert waere. Das bringt den grossen Unterschied!

Deshalb ist es kein Hinweiss in Sinne der Beitragsfrage, dass der Torcman350-20-11 an einem TM40-3ph bis 56A laeuft. Der Torcman hat ein SPS und klassische LRK-Wicklung, Flyware nicht, deshalb kann er sich ganz anders verhalten.

Uebrigens die Version V2.32 (0.01 zurueck) lief bei mir auch exterm zufriedenstellend. Sogar an 10V und eine 14x8.

milu
20.04.2002, 12:39
Hallo Peter,
arbeite am Testbericht MGM 18A und 40A...mehrere SW Versionen getestet... bis 14Z. und
12x10 CAMcarbon alles OK. Als mein Flyware 350/25 (18,5W) endlich kam, wurden ausführliche Tests durchgeführt und ab 14x10 Cc und 14Z., Anlaufverhalten gut aber Synchronitäts Verlust...Neue Software (V3.31)...Synchronität ausgezeichnet aber
Anlaufprobleme...also Controller samt Motor nach Österreich (auch andere Kollegen,
Peter, Ludwig u.a.) haben ihre Motoren zum Verfügung gestellt um zu helfen, SW so schnell wie möglich zu entwickeln... Aber man hörte über 2 Wochen nichts, kein Wunder, ganze Sendung lag am Zollamt! (CZ)...Endlich kam gestern Abend nachricht - Alles OK, V2.33 fertig und läuft prima...
Gerade Email: "LRK Tests sind abgeschlossen. Habe auch einen Torcman 350/20/11 bis auf 55A getestet. Bin mit allen getesteten Konfigurationen sehr zufrieden."
(Natürlich, nur bei Tests soll man Controller kurzeitig mit 55A belasten auch wenn er mehr
als 40A leifern kann...)
Nächste Woche bekomme ich Controller und Motor zurück und dann - ich habe fertig
(Bericht) oder heiß das jetzt - ich habe Luft?!

Grüße
Milan

hawk-eye
20.04.2002, 22:03
Hi nochmal,

danke für die Tips, super ! Auch Hr Stratberger hat schon gemailt (er liest auch mit) daß es eine neue SW-Version gibt. Nebenbei bemerkt DAS ist Service, absolut spitze ! Hab eigentlich mit einem Jeti geliebäugelt, werd jetzt aber doch bei MGM bleiben.
Mit meinem "alten" Schulze gehts mittlerweile im Mode 1 ganz gut, bis auf den Anlauf da muß man nachhelfen.
Morgen werd ich wenns paßt die Carneval einfliegen :) :) :)

milu
20.04.2002, 22:09
Hallo,
hier der Bericht von Herr Stratberger des MGM40 V2.33 an LRK350/25:
"habe mit Ihrem Motor doch noch ein paar Tests gemacht, da ich vorher noch
wenig Versuche mit 16 Zellen gemacht habe. Bei 16 Zellen und einer 17x9 CAM
Carbon Aeronaut kommt der Motor schon auf schöne Leistungen. Es wurden
Ströme von 48A gemessen. Ich ließ einen ganzen Akku durchlaufen und habe
viele, viele Anläufe mit dieser LS gemacht. Auch mit schnellen Lastwechsel
keine Chance für einen Syncronitätsverlust. Der Controller startete den
Motor mit 100%. Bei 12 Zellen habe ich auch mit einer 20x13 CFK RFM Latte
den Motor betrieben. Auch mit dieser, nicht kleinen LS, gab es keine
negativen Auffälligkeiten. Als Vergleich ließ ich auch die 2.31 Version in
den o.g. Konfigurationen laufen. Obwohl diese schon recht gut war, gab es
nur sehr wenig erfolgreiche Starts. Speziell mit der 20x13 bei 12 Zellen war
es mit 2.31 nicht möglich den Motor anlaufen zu lassen.
Meine persönliche Meinung:
Ich würde mal sagen, Herr Dvorsky hat die Unregelmäßigkeiten, die mit den
LRK-Motoren geschehen sind, mit Hilfe von vielen gesammelten Erfahrungen gut
erkannt und erstklassige Arbeit geleistet".

Grüße
Milan