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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Drahtdurchmesser / Windungszahl bei LRK



Cosmosis
05.05.2002, 19:59
Nun habe ich endlich meinen Mini LRK zusammengebastelt und er läuft tatsächlich. Nur leider bin ich noch ein kleiner Bubi auf dem Gebiet und wollte all die Freaks, Gurus und heiligen LRKler fragen was sich denn nun ändert wenn ich den Drahtdurchmesser erhöhe bzw. veringere oder wenn ich mehr oder weniger Windungen aufbringe? Wie verhält sich das Drehmoment, die Drehzahl oder der Stromverbrauch?

Kleine Frage nebenher: Krieg ich nen 500Gr Depronflyer zum tourqen mit dem Mini? Was für eine Konfiguration (Prop., Zellen, Drahtdurchmesser, Windungen)empfiehlt sich für diesen Zweck?

Fragen über Fragen. Lasst Euch bloss nicht von mir verwirren!

Alles Liebe oli

schwaabbel
05.05.2002, 20:21
Will eigentlich keiner mehr normal fliegen ? ;) Nimm doch mal nen Heli zum Torquen, das geht wunderbar. ;)

Dickerer Draht - weniger Widerstand- höheres Eta- aber in der Regel auch weniger Windungen ( platz) und dadurch höhere Drehzahal, Leistung und Strom.

Dünner Draht - höherer Widerstand- evt schlechteres Eta ( einsatzzweck) - in der Regel mehr windungen und dadurch höheres Drehmoment, geringere Leistung und Drehzahl.

Gruß Frank

Gerhard Würtz
05.05.2002, 20:40
Hallo Frank,

Du hast ja soooooo recht.
Irgendwann wird noch jemand fragen, ob mit einem Mini in einem Hubi auch Torque-rollen zu fliegen sind?

Gruß Gerhard

Cosmosis
05.05.2002, 21:34
Das heisst also man kann mit dem Mini Lrk KEINEN 500 Gramm Flieger senkrecht fliegen lassen oder höchstens ne Minute. Stimmts?

Danke trotzdem für die paar Fakten!

Gruss Oli

schwaabbel
05.05.2002, 22:00
Torquen geht, aber wie lange hängt von den Akkus ab. 500gr. dürfte die Obergrenze sein.
Bei 200 watt Eingangsleistung im Mini bleiben rund 1,5 min, mit Glück 2min , bei 500er Zellen übrig. Ob das dann noch Spaß mach wenn der Akkuwechsel länger dauert als das Fliegen?
Baust du leichter sieht die Sache besser aus. der Mini kann in stern geschaltet werden, die Ströme sind geringer, dadurch kleinere Akku´s usw.
Gruß Frank

Cosmosis
08.05.2002, 22:36
Danke für die Infos.

misi
09.05.2002, 10:38
siehe auch meinen beitrag dazu

dein flieger sollte nicht viel mehr als 400g wiegen

meine simple Idee war da ich auf 8 Zellen fixiert bin relativ viele Windungen zu nehmen um dann mit einem grossen prop den nötigen laststrom für 3-4min flugzeit einzustellen

zum torquen braucht es eine grosse schraube mit viel Kraft(Hebelarm) .....die Endgeschwindigkeit ist prinzipiell nicht so wichtig, aber sowieso mindestens so hoch, wie mit nem speed 400....ist ja auch klar, wenn man ne 9 oder 10 Zoll Latte an nen 400g Flieger dranhängt...da fliegt quasi nur nen grosser prop durch die gegend

Cosmosis
09.05.2002, 12:52
Danke Dir Misi,
deinen Beitrag habe ich bereits gelesen und er war so aufschlussreich, dass ich schon einen neuen Flieger angefangen habe zu bauen und mir ne kleinere Akku(350) besorgt habe.

Merci und weiter so
oli