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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Dimensionierung eines LRK's



najan
11.06.2002, 22:21
Nun hat auch mich das LRK-Fieber gepackt. Sorry, wenn ich nicht die gesamte Literatur studiert habe und nun sicher eine ganz primitive Frage stelle: Wie dimensioniere ich einen LRK (welcher Durchmesser; welche Länge; Wickeldaten), so daß ich ihn an 16...20 Zellen mit 600..700W betreiben kann (z.B. für einen 1,5m Kunstflieger)?
Da verschiedene Magnetbreiten angeboten werden (3..6mm) brauche ich einen Tip, welche Breite für welchen Motor optimal ist. Ich denke mir, ein Magnet-Leerraum-Verhältnis von 1:1 könnte funktionieren, das würde bei einem LRK 345-XX und 14 Magneten eine Breite von 4mm ergeben. Ist das realistisch?

Jan

schwaabbel
11.06.2002, 23:16
Hallo Jan
Schön das es auch dich erwischt hat :D
Beim 345er LRK wählt man die 6 mm Magnetbreit für 14 Poler und 2x4mm für 10 Poler. damit kommst du auf etwa 65 % Magnetabdeckung
Gruß frank

Gerhard Würtz
12.06.2002, 02:24
Hallo Jan,

warum willst Du soviel Gewicht rumfliegen und 16-20 Zellen nehmen, wo es mit 10 bis 12 auch sehr gut geht?

Ich würde Dir zu 10-12 Windungen mit 0,8er Draht raten. Somit hast Du schon alles zusammen.
345/20/12(2x0,8).

Ich habe einen 1,5m Kunstflieger mit einem ähnlichen Motor und 10 Zellen ausgestattet und fliege alle Kunstflugfiguren(die ich kann) mit einigen Zwischengas bzw. Teilgasphasen bis zu 7 Min. lang. Das Gesamtgewicht beträgt 1800 Gramm.

Gruß Gerhard

najan
12.06.2002, 07:26
Also ich bin total überrascht für Eure schnellen Antworten. Werde gleich mal das Programm ausprobieren.

Mit 10 Zellen- das wäre natürlich ein Hit.

Erst mal vielen Dank.

Jan

Peter Rother
12.06.2002, 12:37
Hi Jan
bei 600W wuerde ich fuer einen 20mm Stator plaedieren, also LRK345-20. Die Windungszahl kannst Du, abhaengig von der Luftschraube, hier berechnen:

http://www.aerodesign.de/peter/2001/LRK350/Welche_wicklung.zip