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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Drahtquerschnitt und Amp.Belastung am cd-rom



Andreas Maier
28.03.2005, 01:28
hallo selbstbauer und wissende,
wie groß muß der drahtquerscnitt bei~7-9 amp
sein um einen cd-rom motor noch ausreichend
zu betreiben.
bekomme bei einigen 20er statoren nur 23wd,
durchmesser 0,4mm rein.
schaltung: stern und dreieck variabel
zellen 3x lipo 360-850
Ls ~gws 8x4,7 / apc 8x3,8 / streicher ?x?
oder die kleinen 5x3 je nach schaltung

gruß andreas

AAAB507
28.03.2005, 12:17
Hi Andi !

Ich nehm mal an ein 200er 5mm lang, oder ?
Da sind 7-9A etwas heftig an 3s, an 2s grad noch OK.

Kuck mal beim Holle (http://www.slope-combat.de/) unter "Schnurzz" - das ist genau die Größe, und macht wohl am meisten Sinn von der Auslegung her.
- Wenn du beim Modell über 160-180 Gramm rauskommst ( bei 3s 830ern z.B. ), macht ein 200er keinen Sinn mehr ( das will mir der Elektroralf zwar nie glauben :D is aber so... ) - da ist der Gesamtwirkungsgrad einfach im Keller, da macht dann ein 240er ( "Chipsledde" ), oder ein doppelter 200er ( 8-10er Statorlänge "Doppelwopper" ) Sinn.

Gruß,

Alex

Andreas Maier
28.03.2005, 20:26
hey alex,
bei meinem ersten versuch 30wd 0,3
zieht der motor gerade mal 5,5 amp
an einer 9x4,7 apc. torquet mit 2/3
gas.flugzeit über 600 secunden. mit
3x350kokam.modell 210gr.
das finde ich nicht schlecht.
nun wollte ich die gws 8x4,7 nehmen.
da diese nicht so hohe n werte hat,muß
ich ja schärfer wickeln.
weniger wd,dann kann der draht dicker werden.
nur wieviel wd? und welcher durchmesser?
habe mal einen 21wd und einen 24wd gemacht. :D
leider mit unterschiedlichen blechen.
1x luftspalt 0,1mm hohes rastmoment,
1x 0,2 mm ,-alle bleche 0,3
gruß andreas

AAAB507
28.03.2005, 20:39
Der 21er müßte an 2 Zellen passen. An 3 k.A. ! ;)

Wie gesagt, ich bin bei Modellen über 180 Gramm nicht mehr von nem 200-5er Motor überzeugt. Da hab ich nen 240-5, wobei ich in der Klasse nur 2 Zellen fliege. ( lieber 7-8 Gramm mehr Motor, dafür 11-18 Gramm weniger Akku... )
Aber wie gesagt, der Ralf will mir z.B. auch nix glauben ! :D

Gruß,

Alex

Andreas Maier
28.03.2005, 21:58
ich hab ja auch ein 10er baby da brennt die luft.
aber wie gesagt.wenn ich jetzt mal von65-70watt
ausgehe(11volt x 6amp) da muß ich nur die richtige
windungszahl rausfinden. 24wd ist etwas
zu viel ~5amp. aber neue,schon länger geladene
accus.werden bei gelegenheit mal die drehzahl
messen.-mit den 850er kokam wirds wieder anders.

grüßl andreas

[ 28. März 2005, 21:59: Beitrag editiert von: elo-gustel ]

Andreas Maier
30.03.2005, 12:08
habe jetzt mal einen gemacht mit:
21wd 0,46mm stern(habe sogar noch platz 22wd)/
spalt 0,1mm / 12 magnete 5x5x1,2 /
werde bei gelegenheit mal messen.

gruß andreas

Elektroralf
30.03.2005, 14:45
Jetzt mal halblang AAA Hab 507
ich spare am Motor und am Akkugewicht.
bei einem Abfluggewicht von 162 Gramm ist das für mich genau die richtige Auslegung :D
Nachtrag: wenn andere mit dem gleichen Modell 230 bis 250 Gramm auf die Waage bringen ist das nicht meine Auslegung!!!! :D

[ 30. März 2005, 16:58: Beitrag editiert von: Elektroralf ]

Andreas Maier
30.03.2005, 20:40
hallo ralf welche konfig. fliegst du?
wd? stern/dreieck? magnete? rückschlußring?
zellen?

danke

andreas

[ 30. März 2005, 20:41: Beitrag editiert von: elo-gustel ]

Elektroralf
31.03.2005, 16:35
Letmath Schnurzz mit Flyware Regler und
2 S1P 360er Zellen
im Pulse Doppeldecker Gsamtgewicht 162g
Klar haben die 2 Flächen mehr widerstand, asl eine vom Knuffel.
Aber Vollgas wird ja höchstens immer 2sec geflogen

AAAB507
02.04.2005, 22:30
Schon in Ordnung, Ralf. Ich bau grad nen Schocky mit ca. 145-150 Gramm Abfluggewicht, allerdings mit 28 Gramm Motor... ;)

Das mit dem Vollgas ist schon klar, nur mußt du allgemein eben wegen dem ziemlich hohen Widerstand immer mit viel Gas fliegen, und mit ner 8x4,3 ist der Wirkungsgrad eh schon nich mehr wirklich gut. Der Motor ist eher für ne 7x3irgendwas gedacht... ;)

Is ja wurscht. - Bis nächstes WE !!!
( wie war's eigentlich heute in Sachen Fox-Schleppen ?¿ :) )

Edit: Letmathe (http://www.modellbau-letmathe.de/)

Alex

[ 02. April 2005, 22:32: Beitrag editiert von: AAAB507 ]

Elektroralf
04.04.2005, 19:09
Der Fox fuchste nicht, sondern flog anständig
Donnerstag?

AAAB507
04.04.2005, 19:52
1. Hab's gehört...

2. Jopp !! :)

Elektroralf
05.04.2005, 09:18
Latte am Schnurzz ist 7x 3,5 GWS

Andreas Maier
06.04.2005, 12:49
also bei dem 24wd-0,4mm-stern,ist die
gws 8 x 4,7 drauf.
3 x 360kokam 5amp.-also ganz klar 2wd weniger,
und 0,45mm draht. dann müßten es ~7amp sein.
-motor lief komplett mit volllast durch und
blieb coooool!

gruß andreas

Andreas Maier
10.04.2005, 21:57
gibt es eine faustregel wie dick der draht zu sein hat?
also xx amp = xx drahtdurchmesser.

gruß andreas

Ingo Seibert
10.04.2005, 22:21
Hallo Andreas,

ja, gibt es:

v = ds/dt

wobei v = Geschwindigkeit der Ladungsträger und ds/dt der Differenzialquotient aus Strecke s und Stromstärke i ist. v kann hier als maximale Strombelastbarkeit angesetzt werden.

Das Ganze eingesetzt in

vp = i/(e*p*A)

mit Elementarladung e=1,602*10^-19, p = Ladungsträgerdichte von Kupfer = 8,6*10^22 cm^-3 und umgestellt nach Querschnitt A ergibt deinen Querschnitt für eine bestimmte Stombelastung einer bestimmten Strecke. Dazu mußt du aber die Wicklungslänge sowie die Induktivität, Kapazität und Permeabilität deines Stators mit einrechnen. Ich würde es bei Näherungswerten belassen ;)

Edit: Da ich mich aus verschiedenen Gründen sowieso gerade intensiv mit dem Thema beschäftigen muß, schmeiße ich den ganzen kram vielleicht morgen mal in eine Excel-Tabelle. zumindest dann, wenn Interesse daran besteht.

[ 10. April 2005, 23:51: Beitrag editiert von: Ingo Seibert ]

Andreas Maier
11.04.2005, 12:29
exceltabelle,...das währe eine riesen sache.
nur mal als beispiel:
bei dem kleinen cd-rom sind ~105cm 0,4(0,45)
draht auf 3statorfüße verteilt.
=3,15 m gesammt länge bei 21wd.

gruß andreas

[ 11. April 2005, 23:56: Beitrag editiert von: elo-gustel ]

Andreas Maier
21.04.2005, 09:33
weiß niemand wann der draht zu dünn,bzw
die amp`s zu viel für den draht sind?
daß je dicker der draht unso niedriger
der innenwiederstand das ist bekannt.folglich
draht so dick wie möglich.doch wenn man nur
"0,2"reinbekäme wieviel amp max?

grüßle andreas

Gerd Giese
21.04.2005, 12:28
... und daran denken:
- die Temparatur bei der das stattfinden soll!
- eine Luftwicklung verhält sich termisch (fast) ideal gegenüber eine Kernwicklung mehrlagig übereinander!

... ich meine ja nur ;)

FamZim
24.04.2005, 10:42
Hallo Ihr Wickler
In der Industrie rechnet man mit Füllfaktoren bei Wicklungen mit Runddraht. Der liegt bei 50% CU im zur verfügung stehendem Wickelraum. Der Rest ist Isolation und Luft oder Harz zum verkleben. Wickelraum und den Drahtquerschnitt rechnet man in mm/2. Das ist dann, 50% vom Wickelraum : Anzahl der Windungen und dann den Drahddurchmesser ausrechnen!!
Bei den kleinen Motoren sind 50 A /mm/2 schon normal. Sollte die Wicklung allerdings nach Ampere "Riechen" dann ist der Innenwiderstand schon um 50% gestiegen!!
Die 50 A sind der Wert für 1 Draht also für Sternschaltung und nicht der Strom zum Regler.
Dieser Wert muß je nach Kühlung und Belastung korigiert werden!!
Viel vergnügen beim Rechnen und Wickeln.

Gruß Aloys.

Andreas Maier
24.04.2005, 12:08
die industrie wickelt ja auch nur dünnen draht
(mehr isolierung wie kupfer)-wir wickeln für
"männer-mit kind im manne" nicht unter 0,35mm.
desweiteren macht es sich gewalltig bemerkbar
ob man mit 0,45 oder mit 0,35 -21(22) wd in ein
solch kleines motörchen wickelt.

gruß andreas

FamZim
25.04.2005, 10:33
Hallo Gustel
Dünner Draht ist wohl relatiev.
Bei uns im Kraftwerksbau schleppen wir je eine Halbe Windung mit 4 Mann in die Generatoren da Sie bis zu 150 kg wiegen!! Und die Ableitungen sind "2cm mal 15 cm stark" von wegen dünnem Draht!!
Bei CU Lackdraht wie Ihr in verwended ist die Lackschicht etwa 10 % des Durchmessers und benötigt schon eine menge Platz dazu die Hohlräume zwischen den Leitern dann noch ein bischen durcheinander gewickelt ergibt meist nur 50% CU im "Wickelraum",leider !
Den kann man dann groszügig auf die gewünschte Windungszahl aufteilen und dann den Durchmesser ausrechnen, das kriegt doch wohl Jeder noch hin!

Gruß Aloys.

Ingo Seibert
25.04.2005, 11:04
Hallo,

bin bis jetzt noch nicht dazu gekommen. Als Faustregel kann man aber sagen, dass die Stromdichte nicht über 2,5 A/mm² ansteigen sollte. Das läßt Dauerbetrieb bis zum Erreichen der stationären motortemperatur zu. Aber, wie gesagt, es ist nicht so einfach, derartiges als Faustregel festzulegen, da Wicklungsschema, Permetivität und Füllungsgrad eigentlich eine ganz entscheidende Rolle spielen...

Gerd Giese
25.04.2005, 12:31
... dass die Stromdichte nicht über 2,5 A/mm² ansteigen ... Bei welcher Frequenz - oder Gleichstrom?

Armageddon
25.04.2005, 12:48
Tach allerseits,

also als Anhaltspunkt kann ich Euch mal ne Zahl aus dem Magnetbau geben. Für einen nicht aktiv gekühlten Magnet mit kompaktem Wicklungspaket sollten 200-300 A/cm^2 nicht überschritten werden. Das gilt für Gleichstrom. Für Wechselstrom sollte die Strombelastung etwas geringer gewählt werden, da durch den Skineffekt der Strom nur im Leiterrand fliesst. Das ist allerdings nicht so dramatisch, da Kupfer ein hervorragender Wärmeleiter ist und somit die Wärme wieder gleichmässig verteilt wird.

Vielleicht hilfts.

Gruß Kai

Ingo Seibert
25.04.2005, 13:00
Hi,

ein cm² besteht aus 10x10 mm = 100 mm², dementsprechend ist die Stromstärke pro mm² mit dem Faktor 100 versehen die Stromdichte in A/cm² :) . Da sagen Kai und ich also dasselbe... Alles andere hat er ja schon geschrieben. Der Rest ist, was ich oben schon erwähnt habe, sehr vom Motorenkonzept und natürlich auch der Schaltfrequenz abhängig. Naja, ich arbeite dran.

Andreas Maier
25.04.2005, 14:57
na dann ist 0,45mm bei 7amp theoretisch zu dünn.

@-aloys:wer wickelt hier durcheinander ?
bei 21 wd 0,45 da darfs kein durcheinander geben!

gruß andreas

[ 25. April 2005, 14:58: Beitrag editiert von: elo-gustel ]

FamZim
25.04.2005, 15:59
Hallo ihr Rechenkünstler
Ihr scheint ein wenig die Dimensionen zu verwechseln.
Ein Draht mit 0;45 mm Durchmesser hat doch nur 0,15 mm/2 CU und bei 2 bis 3 A/mm/2 wären es nur 0,3 bis 0,45 A is wohl etwas wenig oder???
Mal ein paar Beispiele aus dem Leben:
Kleintransformatoren ohne Külung bis 500Watt etwa 3 A pro mm/2!!
Netzbelastung 230V=16A auf 1,5mm/2!!
Zwangsgekülte Motoren wie Handbormaschine oder Winkelschleifer sogar 15 bis 20A auf 1mm/2 . Die haben aber viel mehr CU in der Wicklung und neigen zu Hitzestau!!
Bei den kleinen Motoren wo jede Wicklung eh nur 1m lang ist, könnt Ihr das noch einmal verdoppeln!
Dann habt Ihr bei 0,45mm Durchmesser 0,15mm/2 mal 40A /mm/2 gleich 6A, das sind doch die normalen werte oder??

Gruß Aloys.

Andreas Maier
25.04.2005, 16:10
genau so müßte es sein.aber schau mal die
kaufmotoren an die haben teilweise nur 0,3
durchmesser und bis zu 10 amp.(meiner sogar 10,5amp),
zwar nur kurz aber irgend etwas vergessen wir.
muß man vom durchschnitsstrom ausgehen?
bei 200gr modellgewicht ca 20 watt.bei 10 volt
sind dies 2 amp.
--
ich wickle lieber so dick wie möglich oder doppelt,dreifach,....

gruß andreas

[ 25. April 2005, 16:11: Beitrag editiert von: elo-gustel ]

Ingo Seibert
25.04.2005, 16:20
Tachchen,

nö, die Rechnung stimmt schon, allerdings geht man in der Theorie vom zulässigen Dauerstrom aus. Der wiederum wird so berechnet, dass die Verlustwärme nicht zu hoch steigt, denn bei höherer Temperatur ändert sich auch wieder der Widerstand usw. Wir Modellflieger sind dahingehend aber Kurzzeitanwender, denn die paar Sekunden, dazu noch zwangsgekühlt, verschieben die maximale Stromdichte nach oben. Wie gesagt, die von mir angegebenen Formeln sind nur zur Berechnung eines geraden und "in Luft" verlegten Leiters. Der Motoraufbau bzw. auch das Kernmaterial ist ein entscheidendes Kriterium dabei.

FamZim
25.04.2005, 17:01
Hallo
Die Drähte so dick wie möglich ist auf jeden Fall richtig. Dann ist der Spannungsverlust kleiner bei etwas besserem Wirkungsgrad!!
Da es sich um Drehstrommotore handelt teilt der Akkustrom sich auf 3 Leitungen auf! Das sind die 3 Zuleitungen zum Regler rechnet sich Akkustrom :Wurzel 3 gleich 1,73.
Das gilt für die Sternschaltung.
Bei Dreieckschaltung nochmal das selbe oder gleich durch 3 teilen.
Bei 6A Akkustrom sind es daher in der Dreieckschaltung für jeden Draht nur 2A!!
In der Sternschaltung dagegen 2 mal 1,73 =3,46A!!
In der Regel gilt dann, hohe Spannung und nidriger Strom bei der Sternschaltung, ergeben gleiche Drehzahl und Dremoment wie bei der Dreieckschaltung mit der um 1,73 fach niderigen Spannung!!
Die Kurzzeitbelastung hängt von der Masse des Motors ab da sie aufgeheitzt werden muß.
Die Dauerbelastung richtet sich nach der Kühlmöglichkeit, den die Masse nimmt bald keine Wärme mehr auf dann kommt es zu Rauchzeichen.
Es werden auch Wicklungen mit "Paralelen Dräten" gewickelt die sind weicher oder biegsamer, und man kann den Querschnitt besser anpassen.
Auch Verschiedene Drähte parallel sind kein Problehm solange die Windungszahl gleich ist!
Am besten gleichzeitig wickeln oder Hochfrequenzlitze nehmen, die Leiter sind ja alle einzeln isoliert.

Gruß Aloys.

Andreas Maier
25.04.2005, 17:46
bei hochfrequenzlitze wickelt man zuviel isolation
in den motor!das ist ideal für wickelmaschinen.

gruß andreas

Andreas Maier
14.09.2005, 22:57
auch hoch.

Andreas Maier
16.01.2010, 17:16
Selbstbau und Versuchsbereich....