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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Spin-Up 42 von Mark Benns



dbrehm
30.04.2009, 13:49
Hallo an alle,

ich bin am überlegen, ob ich mir aus den USA den Spin-Up 42-Bausatz holen soll. Der Spin-Up wurde in der aktuellen Ausgabe der Thermiksense vorgestellt. Wenn jemand einen mitbestellen möchte, bitte PN an mich.

Link zum Spin-Up
<Klick> (http://www.peck-polymers.com/store/ProductDetail.asp?Cguid={3DC9AB29-04ED-4D97-953A-C1CAE6225C36}&ProductID=4416)

Für alle, die die TS nicht lesen: der Spin-Up 42 ist ein Freiflug DLG - eine, wie ich finde, ganz arg spannende,wenngleich in Deutschland wohl nicht sehr verbreitete Sparte.

PeterAZ
01.05.2009, 07:10
Seit ueber 2 Jahren sind hier in Amerika bei Wettbewerben die heissesten Kaempfe in der Klasse Wurfgleiter. Meist nennt man sie hier TLG (tip launch glider). Die maximale Spannweite hat sich auf etwa 900mm eingespielt. Laut AMA-Regel ist seit Anfang des Jahres die maximale Spannweite auf 1m beschraenkt. Seit Ken Bauer seinen TLG letztes Jahr mit RDT ausgeruestet hat, sind es jetzt schon einige Flieger, die ihre Thermikbremse auch nur ueber Funk ausloesen.

Gruss, Peter

hastf1b
08.05.2009, 21:31
Hier ein paar Modelle dieser neuen Klasse. http://hosted.schnable.net/amaglider/assets/outdoor-gliders/handlaunch_gliders/discus-freeflight-handlaunch-glider-photos/index.php

Gruß Heinz

dbrehm
09.06.2009, 08:37
Hallo,

die Bestellung der Spin-Ups ist mittlerweile eingetroffen. Insgesamt habe ich 10 Stück bestellt, wovon jetzt noch 3 verfügbar sind. Der Preis steht nach der Abwicklung der Zollformalitäten nun auch fest. Je Stück kostet er 59,19 EUR. Ich habe nichts aufgeschlagen - reine Selbstkosten. Wer noch einen haben will, bitte melden. Ich komme übrigens zur DMM - da könnte dann die Übergabe stattfinden. Versand ist gegen Erstattung der Postgebühren natürlich auch möglich.

Erste Eindrücke im Anhang

es grüßt Dieter

Gummimann
23.06.2009, 18:00
Hallo,

Dank Dieter bin ich jetzt auch im Besitz eines neuen Bausatzes.

Erster Eindruck: ganz schön groß so ein Schmeissflieger.
Die Packung aufgemacht und schon hat man den verbrannten Geruch vom Laserschneiden in der Nase, die Schneidkanten sind schwarz, lassen sich aber leicht sauberschleifen. Das Balsa macht einen recht guten Eindruck.
Anleitung und Plan in Englisch, unterscheiden sich aber von dem Plan in der TS. Auch unterscheiden sich Anl. und Plan in Details wie Flügeldicke.

Habe jetzt mal mit dem Flügel angefangen und wenn es weiter so regnet muß ich das Modell wohl fertigbauen.

dbrehm
24.06.2009, 10:44
Hallo,

...

Habe jetzt mal mit dem Flügel angefangen und wenn es weiter so regnet muß ich das Modell wohl fertigbauen.

Hallo Gummimann,

gemäß den aktuellen Wetteraussichten hast Du gute Chancen, das Modell bis am Wochenende fertig zu haben :cool:

Vielleicht kannst Du uns ein paar Bilder vom Bauverlauf zeigen?

es grüßt herzlich Dieter

hastf1b
24.06.2009, 10:57
Hallo Dieter und Gummimann, hat das Modell auch eine Thermikbremse ich kann mir vorstellen wenn es eine Blase erwischt das es auf und davon ist. Auf dem schwarz-weis Bild ist auf der linken Rumpfseite etwas zu erkennen ist das der Zeitschalter? Was wird ausgelößt das V-Leitwerk?

Gruß Heinz

dbrehm
24.06.2009, 11:08
Hallo Heinz,

ja, das Modell hat eine Thermikbremse, sogar in einer recht interessanten Form: der Heckausleger ist drehbar am Vorderrumpf gelagert. Beim Auslösen der Thermikbremse wird der gesamte Heckausleger mittels Gummizug hochgeklappt.

es grüßt herzlich Dieter

hastf1b
24.06.2009, 12:01
Danke Dieter, ich bin deshalb auf die Frage gekommen weil uns vor mehr als 50 Jahren mal an einem Tag zwei Modelle mit V-Leitwerk entflogen sind. Es waren neu gebaute "Spinnen" von Rudolf Lindner und zwar die erste Ausführung mit dem "Bleistiftrumpf" und der gedrehten Alunase. Beide Modelle flogen nach auslösen der Bremse enge Loopings. Dabei stiegen sie in der Thermikblase immer höher bis sie nicht mehr zu sehen waren. Wir führten das damals auf das V-Leitwerk zurück obwohl beide Modelle den im Bauplan angegebenen Aufklappwinkel hatten.
Deshalb würde ich bevor der "Ernstfall" eintritt Versuche machen damit es euch nicht auch so ergeht.

Schöne Grüße Heinz

Gummimann
24.06.2009, 23:35
Hallo Dieter und Gummimann, hat das Modell auch eine Thermikbremse ich kann mir vorstellen wenn es eine Blase erwischt das es auf und davon ist. Auf dem schwarz-weis Bild ist auf der linken Rumpfseite etwas zu erkennen ist das der Zeitschalter? Was wird ausgelößt das V-Leitwerk?

Gruß Heinz

Hallo Heinz,

bei dem Bausatz ist ein Viskosezeitschalter drin und wie Dieter schon geschrieben hat wird der ganze Rumpf abgeknickt - das hoffentlich nur bei der Bremse.

Gummimann
24.06.2009, 23:56
Hallo,

um Dieter seiner Bitte nachzukommen, hier ein paar Bilder vom Baufortschritt:

dbrehm
25.06.2009, 08:05
Hallo Gummimann,

danke für die Bilder, Du bist ja richtig flink! Wie ich sehe ist Dein Balsahobel dem meinen weit überlegen. Wo hast Du das Teil her und welche Klingen verwendest Du?

es grüßt herzlich Dieter

Gummimann
25.06.2009, 08:36
Hallo Dieter,

dieser Hobel ist ein Erbstück, ca. 25 Jahre alt. Die Klingen haben das gleiche Format wie die Rasierklingen früher(gibts sowas heute noch?), nur sind sie doppelt so dick.
So ein Hobel muß gut in der Hand liegen und die Zustellung sollte nicht zu groß sein. Wenn du den Hobel schräg zur Schubrichtung stellst schneidet er deutlich besser, so wie auf diesem Bild.

Gummimann
25.06.2009, 09:04
Hallo,

habe diesen Balsahobel im Netz gefunden, entspricht dem Hobel welchen ich verwende, dazu gibts auch gleich die richtigen Klingen:

http://www.martor.de/hobby_plane_48548.html?&L=1


Hand-Hobel -MARTOR-

Kleiner Handhobel für Balsa und für andere weiche oder mittelharte Hölzer
Kräftige Klinge
Ideal für Arbeiten im Modellbau
Qualität aus Solingen
Art.Nr. Bezeichnung Preis
inkl. MwSt.und
zzgl. Versand
5650. Hand-Hobel inkl. 5 St. Ersatzklinge Nr.48 7.50 €
5655. 5 St. Ersatzklingen Nr.48 1.90 €

http://www.gw-werkzeuge.de/angebot.htm?/schneid4.htm

hastf1b
25.06.2009, 09:56
Meine Hobel sehen etwas anders aus. Sie liegen sehr gut in der Hand und heben saubere Späne ab. Ich kann leider nicht mehr sagen wo ich sie gekauft habe da ich sie schon mehrere Jahrzehnte in Gebrauch habe. Der Aufschrift nach ist es ein niederländisches Produkt. Wenn Bedarf besteht kann ich mal auf einem Wettbewerb die niederländischen Kollegen fragen ob er noch hergestellt wird. Ich habe zwei in Gebrauch bei denen ich unterschiedliche Spanstärken eingestellt habe so entfällt das umspannen und man kann zügig arbeiten. Als Klingen passen normale Rasierklingen aber man sollte nur die 0,10 nehmen die 0,08 sind zu dünn.
Bei den Schleifklötzen verwende ich auch zwei einen mit etwas groberem Schleifpapier der andere mit feinerem Schleifpapier. Die Klötze sollte keine Gummimatte haben wie man das schon mal sieht, weil man beim schleifen von härteren Materialien eher eine "Nut" in die Auflage drückt ehe man von dem Matrial etwas herunterschleift.

Schöne Grüße Heinz

dbrehm
25.06.2009, 13:34
Hallo Gummimann,

danke für dem Link - wie mir scheint eine lohnenswerte Investition, insbesondere weil es dafür auch noch passende Klingen gibt. Meine (einzige) Klinge für meinen Balsahobel ist vom vielen nachschärfen zu kurz & ehrlich gesagt auch ein wenig krumm geworden.

es grüßt herzlich Dieter

Gummimann
25.06.2009, 14:13
Hallo Dieter,

ich habe noch nie eine Klinge von meinem Balsahobel nachgeschliffen, wenn wirklich stumpf dann wird ausgetauscht.
Aber wie bekommt mann so ein Hobelmesser eigentlich stumpf?
Für Metall und Kunststoffe gibts Feilen:D

Ich habe übrigens auch 2 Hobel im Einsatz, einen fürs grobe mit großer Zustellung und einen zum feine Späne abtragen.

dbrehm
25.06.2009, 14:19
Hallo Dieter,

ich habe noch nie eine Klinge von meinem Balsahobel nachgeschliffen, wenn wirklich stumpf dann wird ausgetauscht.
Aber wie bekommt mann so ein Hobelmesser eigentlich stumpf?
Für Metall und Kunststoffe gibts Feilen:D

Ich habe übrigens auch 2 Hobel im Einsatz, einen fürs grobe mit großer Zustellung und einen zum feine Späne abtragen.

so tausche denn, wer zu tauschen hat!

es grüßt Dieter

Gast_8026
25.06.2009, 18:15
Hallo,
ich weiß, das ist kein "Hobel"-Thema, aber wenn wir schon beim austausch sind -
Ich schwöre auf die Geigenbauhobel!!!

http://www.dick.biz/dick/product/702510/detail.jsf?lang=de

Diese kosten zwar einiges an Geld, aber sie sind nicht mit Gold auf zu wiegen!
Die Hobel haben ein festes Messinggehäuse und die Hobelklinge ist eine "richtige" und vor allem stabile Klinge, welche sich hervorragend schärfen lässt.
Diese Hobel lassen sich mühelos so fein einstellen, das wirklich nur ein Hauch an Span vom Holz abgenommen werden kann.
Außerdem sind sie so stabil, das sie bedenkenlos an die Enkel vererbt werden können.
Na ja, man gönnt sich ja sonst nix. :-)


schöne Grüße

Thomas

hastf1b
26.06.2009, 12:41
Geigenbauhobel

Wie verhält sich der Hobel denn bei weichem Balsa? Ich sehe das die Klinge sehr "steil" steht. Im Geigenbau werden ja doch mehr mittelharte bis harte Hölzer verwendet.

Gruß Heinz

Gast_8026
26.06.2009, 15:51
Hallölle,
Da sowohl der Hobelkörper als auch die Klinge seht stabil sind, kann man auch vom weichem Balsa sehr feinen Span abheben.
Durch diese Stabilität kann sie die Klinge nicht in das Holz „hineinfressen“, wie ich es schon bei „Modellbauhobel“ erlebt habe.
Man muss natürlich aufpassen, das man mit dem „schweren“ Hobel nicht in das weiche Balsa drückt, sonst wird es schnell zuviel.
Ausgesprochenen „Freiflugbalsa“, also das Weicheste vom weichem, würde ich aber lieber nicht damit hobeln. (Na ja, zumindest ich nicht)
Voraussetzung ist natürlich, das die Klinge richtig geschliffen ist, sauber abgezogen ist und das die Klinge richtig im Hobel eingespannt ist. (Nicht soweit unten heraussteht)
Aber die Handhabung des Hobels hat man schnell heraus.
Ich habe dazu noch einen Abziehstein, auf dem ich die Klinge ab und zu fein abziehe.
Wenn die Klinge wirklich mal mit dem Schleifstein geschliffen werden muss, so bietet diese Firma auch einen Schleifservice an (wen man keinen ordentlichen Schleifstein hat).
Ich habe zweie diese Hobel. Den ganz Kleinen und den Großen. Der Kleine sieht aus wie ein Spielzeug aus dem Setzkasten, funktioniert aber unglaublich gut.

Mit freundlichen Grüßen

Gast_8026
27.06.2009, 09:43
Hallo,
ich meinte natürlich das sehr weiche Balsaholz, welches für den Saalflug benutzt wird.

Aber es interessiert mich sehr, wie der Spin-Up 42 weitergebaut wird.

mit freundlichen Grüßen

Thomas

Gummimann
29.06.2009, 22:32
Hallo,

ich hatte heute Abend mal wieder Zeit zum weiterbauen.

Nachdem der Flügel so gut wie fertig ist habe ich mit dem Rumpf weitergemacht.
Wenns Fragen dazu gibt einfach stellen.

Anbei 2 Bilder vor und nach dem Kleben.

dbrehm
30.06.2009, 13:41
Hallo Gummimann,

einen schönen Bericht, den Du uns da lieferst. Dir fehlt aber nicht mehr viel zur Vollendung des Ganzen. Ich sehe auf Deinen Fotos, daß das HLW bzw. das SLW mit einem Faden umrandet ist. Der soll wohl dem möglichen Einreißen des Holzes bei starken Landebelastungen vorbeugen. Aus welchem Material ist der Faden denn? Ich habe hierzu nichts in der Bauanleitung gefunden

es grüßt Dieter

Gummimann
30.06.2009, 14:48
Hallo Dieter,

in meiner Bauanleitung und Plan habe ich was gefunden: "button threat on perimeter" - oder so ähnlich, ich habe es mit Knopffaden am Umfang übersetzt.

Die Endleiste am Flügel soll nicht dünner 1mm sein, deshalb habe ich dort 1mm Dacronleine von einer alten Hochstartschnur genommen, einfach mit Sekundenkleber und Trennfolie auf einer ebenen Platte angezackt, die ganze Schnur getränkt und aushärten lassen. Danach hat man auch gleich noch eine Schleifhilfe - bis zur Schnur runterschleifen. (So steht das übrigens nach meinem Verständnis auch in der englischen Anleitung :cool: ).

Beim SLW und HLW das gleiche, nur ist die Schnur dünner - 0.5mm oder so. Wenn Deine Frau Stickgarn hat geht das auch - aber vorher fragen :D .

Fragen Sie nach, da werden Sie geholfen.

Joo
01.07.2009, 09:58
Hallo,

Ist bei dem Spin Up Baukasten auch eine Thermikbremse inbegriffen?
Wenn ich mich nicht täusche müsste doch das Endrohr klappbar sein, oder?

mfg,
Joo

hastf1b
01.07.2009, 10:34
Hallo Joo, um 09:58 müßtest du eigentlich schon hell wach sein.:)
Die Fragen sind alle schon gestellt und beantwortet.

Schöne Grüße Heinz

Gummimann
01.07.2009, 11:16
Hallo Joo,

in dem Bausatz ist ein einfacher "Timer" beigelegt, eine Scheibe in einer zähelastischen Masse. In die Thermikbremsenschnur wird ein Gummi eingeknotet, die Schnur wird in den Timer eingehängt und aufgezogen, das Gummi lässt den Timer wieder ablaufen.
Wie genau man diesen Timer einstellt kann ich Dir noch nicht sagen, halbe Sekunden gehen aber sicherlich nicht.

Auf den Bildern von meinem Rumpf kannst Du den Drehpunkt des Hinterrumpfes schon erkennen.

Es ist 11Uhr, Guten Tag an die Rentner, Guten Morgen an die lieben Studenten :D

hastf1b
01.07.2009, 22:05
Hallo Gummiman oder Dieter, könnte bitte mal einer das Tragflächenprofil vom Spin-Up 42 hier abbilden. Ich möchte auch ein Modell dieser Klasse bauen damit mein Balsaholz Vorrat ein wenig schrumpft er reicht noch mindestens bis 2020.:) Evtl. auch ein paar Maße, Vorderrumpf bis Tragflügel und Leitwerksabstand.

Schon mal vielen Dank. Heinz

hastf1b
07.07.2009, 19:58
Graupner hat auch schon auf den neuen Trend reagiert. Habe gerade den Mini SAL Uhu entdeckt. Ich weis nicht ob ich hier Bilder posten darf deshalb beschreibe ich mal was mir dabei aufgefallen ist. Zum Lieferumfang gehört eine Polyamidschnur mit Schlaufe anzubringen unterhalb der Tragfläche rechts oder links für Rechts- oder Linkshänder. Mit dieser Schnur soll das Modell mit einer kuzen Körperdrehung auf Höhe geschleudert werden. Ich frage mich nun ob diese Schnur während des Fluges am Modell bleibt oder ob sie irgendwie ausgelöst wird. Der Hintergrund meiner Überlegung ist, ob man das auch bei den "richtigen" Schleudersegler anwenden kann. Ich denke dabei besonders an die über 65 jährigen.:) Schaut doch mal auf Google nach ob ihr dort etwas genaueres seht. Ich konnte trotz Vergrößerung nicht sehen ob die Schnur am Modell bleibt oder nicht.

Gruß Heinz

dbrehm
08.07.2009, 08:04
Hallo Heinz,

Ich habe aufgrund meines großen Interesses an dieser Klasse bereits mit den Graupner Modellen experimentiert. Die Bausätze, die bisher durch meine Hände gingen sind leider allesamt bleischwer gewesen und flogen sehr bescheiden. Ob dies repräsentativ für alle Modelle dieser Art ist, kann ich allerdings nicht sagen, da ich insgesamt nur zwei Modelle gebaut habe. Meiner Meinung nach kann man von den Bausätzen nur den Plan verwenden, die Balsa- und Kieferteile taugen höchstens als Briefbeschwerer.
Die Schnur verbleibt am Modell und ist eine ganz nette Idee. Allerdings empfand ich den Wurf am Stift stets als einfacher zu beherrschen. Um das Modell an der Schnur ordentlich zu beschleunigen habe ich immer mehr als eine Umdrehung gebraucht. Am Stift geht das Modell immer schon nach einer Umdrehung mit Volldampf raus. Als alternative Startmethode würde ich eher die Gummiflitsche empfehlen - ein paar Meter ausgedienter Wakefieldgummi, ein paar Meter Schnur, ein weit vor dem Schwerpunkt liegender Haken und genießen.

es grüßt Dieter

hastf1b
08.07.2009, 12:12
Hallo Dieter, danke für deine Antwort. Wenn die Schnur am Modell verbleibt kann ich meine Überlegung gleich wieder vergessen. Es hätte ja sein können das man sich etwas trickreiches ausgedacht hat was man evtl. übernehmen könnte.

Gruß Heinz

Gummimann
08.07.2009, 21:27
Hallo,

ich kann jetzt erst weiter von Bau berichten, war hobbytechnisch in Schweden.

Wie Ihr auf dem Bild erkennen könnt habe ich meinen DLG zum zerlegen gedacht. Mit 2 Kunststoffschrauben und Muttern wird der Flügel auf den Rumpf geschraubt. Auf der Unterseite des Flügels sind 2 Kiefernleisten zur Zentierung aufgeklebt.

Mit der Bremsschnur bin ich nicht zufrieden, wenn der Gummi reisst muß einen neue Schur eingezogen werden.

Anbei auch noch ein Bild vom Flügelprofil, der Plan ist in der Thermiksense 1/2009 abgedruckt.

Mir fehlt jetzt noch der Schleuderpin im linken Ohr, hätte ich diese Zeilen nicht geschrieben, dann wäre er jetzt eingeklebt - fliegen kann man eh bei diesem Sauwetter nicht.

dbrehm
09.07.2009, 08:02
Hallo Gummimann,

Sieht ja richtig gut aus! Wenn das Wetter jetzt noch gut zu uns ist, dann dürfen wir ja bald was von Dir über die ersten Flugeindrücke erfahren. Eine Frage hätte ich noch: Hast Du nicht vor, die vorgesehenen CF-Patches auf die Flügelknickstellen zu kleben?

es grüßt Dieter

Gummimann
09.07.2009, 08:18
Hallo Dieter,

die vorgesehenen CF-Patches werde ich erst nach dem ersten Crash aufbringen, ich denke sie bringen nur in Verbindung mit einem Holm was.

Das Glasgewebe habe ich übrigens nur mit Porenfüller aufgeklebt.

Gummimann
09.07.2009, 08:26
Hallo,

was ich noch vergessen habe, ich habe im Rumpf vorne 18gr. Blei benötigt.

Hatte mich beim Zusammenbau nicht getraut gleich etwas einzukleben wenn man nicht weis, wieviel benötigt wird. Ich habe beim FA13 Blei nach Vorgabe des Konstrukteurs eingeklebt und nachher mußte alles wieder rausgebohrt werden.

Vielleicht hilft diese Angabe jemanden.

dbrehm
09.07.2009, 08:31
Hallo Gummimann,

hast Du den Flieger schon mal komplett gewogen. Was wiegt er denn abflugfertig?

es grüßt Dieter

Gummimann
09.07.2009, 09:01
Hallo Dieter,

ich werde den Flieger heute Abend mal wiegen - wenn die Kinder im Bett sind.

hastf1b
09.07.2009, 09:36
ich werde den Flieger heute Abend mal wiegen - wenn die Kinder im Bett sind.

Oh das stell ich mir aber schwierig vor, da ja eins der Kinder dann in der Wiege liegt.;) :)

Gruß Heinz

Gummimann
09.07.2009, 09:57
Hallo Heinz,

ich hab da noch die Küchenwaage meiner Frau, aber bitte nicht verraten.:cool:

Gummimann
09.07.2009, 17:25
Hallo,


Oh das stell ich mir aber schwierig vor, da ja eins der Kinder dann in der Wiege liegt.;) :)

Gruß Heinz

Ich habe gedacht, ich wiege den Flieger bevor ich die Kinder wiege.

Auf meiner ungenauen Waage wiegt mein Spin Up 132,2Gramm.

dbrehm
10.07.2009, 07:59
Hallo Gummimann,

Ist ja doch nicht ganz leicht. Ich bin gespannt, wie die Fläche den Drehwurf aushält.

es grüßt herzlich Dieter

Gummimann
04.08.2009, 11:49
Hallo,

der Spin Up ist fertig, die Sonne scheint und die Getreidefelder sind abgeerntet. Beste Vorraussetzungen das Modell zu Fliegen.

Eine Umdrehung wie beim Discuswerfen, der Spin Up steigt in den Himmel und gleitet leise zurück zu Erde.
Eigentlich alles ganz einfach.

Gummimann
04.08.2009, 12:01
Hallo,

der Spin Up ist fertig, die Sonne scheint und die Getreidefelder sind abgeerntet. Beste Vorraussetzungen das Modell zu Fliegen.

Eine Umdrehung wie beim Discuswerfen, der Spin Up steigt in den Himmel und gleitet leise zurück zu Erde.
Eigentlich alles ganz einfach.

Soweit der Traum:cool:


Der Spin Up ist fertig, die Sonne scheint und die Getreidefelder sind abgeerntet. Beste Vorraussetzungen das Modell zu Fliegen.

Eine Umdrehung wie beim Discuswerfen, der Spin Up steckt mit einer Linkskurve im Dreck. Nach einigen mißlungenen Versuchen ändere ich meine Startart und schmeiße den Wurfi wie ein Speer oder ein F1B-Modell(das kann ich nämlich:D) ab.
Somit kann ich wenigsten erkennen, daß der Spin Up tatsächlich fliegt, nur die Höhe ist nicht so besonders.

Somit nochmals zum Schleuderstart, diesmal jedoch ganz sanft und siehe da es funktioniert sogar - nur nicht alzu hoch (ca. 8m)

Wieder stärker geschleudert und sofort links ab in den Boden rein:cry:

Wer kann mir weiterhelfen??

der Flügel hat übrigens gehalten trotz Radschlag und vielen senkrechten Landungen - ohne Carbonverstärkung.

Der Rumpf ist irgendwann oberhalb der Röhre abgebrochen, Balsaverbindung zwischen Rohr und Drehpunkt - nicht viel kaputt aber das Versuchen war vorbei.

hastf1b
04.08.2009, 14:16
Wer kann mir weiterhelfen??

Ich würde sagen Mark Benns.:) Nein, Spass bei Seite. Auf dem Plan ist das V-Leitwerk leicht versetzt zur Längsachse aufgeklebt kann das bei dir evtl. zuviel oder auch zu wenig sein? Eine weitere Ursache könnte ein leichtes "Spiel" in der vorderen Aufnahme des Leitwerksträgers im Rumpf sein das sich dann nach hinten summiert. Das soll keine Kritick sein ich weis das du bauen kannst nur als evtl. Ursache gedacht. Weiter kann ich auch nichts sagen da ich nur einige Würfe mit einem RC-HLG gemacht habe, nur die Würfe gesteuert hat der Besitzer.

Gruß Heinz

Ludger F.
07.08.2009, 21:31
Ich fliege einen Mini DLG und tippe einfach mal auf eine falsche Wurftechnik.Hast du die Möglichkeit ein Video zu drehen?Würde ich machen und dann mal bei den Cracks im DLG Forum nachfragen.

Gummimann
17.08.2009, 08:58
Hallo

ich habe keine Möglichkeit einen Film zu machen und hier einzustellen.

Gummimann
17.08.2009, 09:10
Hallo,

es geht weiter.

Von einem netten Kollegen habe ich folgenden Tipp bekommen:

"Zu denn Startschwierigkeiten: Ich kenne das Phänomen von den RC-DLGs nicht - ich kann jetzt also nur allgemeingültige Tipps geben. Du wirst ja , so nehme ich an, mit rechts werfen? Beim Wurf die rechte Flächenhälfte hängen lassen - stört nicht. Mit deiner linken Körperhälfte zum Wind stehen und den Spin up am gestreckten Arm durch die Drehung gleichmäßig beschleunigen. Nach genau 360° den Spin up loslassen und nicht versuchen, ihn durch vorziehen des Armes/Schulter noch weiter zu beschleunigen. Lieber 10° rechts zum Wind werfen - also eher zu früh als zu spät loslassen."

Mein 1. Problem war das unkontrolierte Abwerfen durch vorziehen des Armes.
Der Arm und die Hand sollten sich nicht zu stark bewegen sondern sich nur mit dem Körper drehen. Im richtigen Moment werden nur die Finger geöffnet und der Spin Up fliegt tatsächlich.

Am Rande der DMM konnte Dieter und ich einige Starts machen und haben immerhin 30Sek geflogen. Die Kurve ist noch etwas weit - da muß noch eine Einstellmöglichkeit hin.

dbrehm
17.08.2009, 09:28
Hallo an alle,

wie der Gummimann schon geschrieben hat, ist die Wurftechnik sehr ausschlaggebend für den Flugerfolg. Ich durfte auch ein paar Würfe machen. Es ist so, daß der Spin-up im Wurf mehr Aufmerksamkeit verlangt als ein RC-DLG - da kann man ja noch steuernd eingreifen, wenn der Wurf nicht stimmt. Es hat sich gezeigt, daß der Spin-Up den Übergang vom Steig- in den Gleitflug am besten schafft, wenn er leicht links vom Wind geworfen wird. Was jetzt noch zu tun bleibt, ist reichlich zu üben, damit die Wurfhöhen noch besser werden.

Hier noch ein paar Bilder, die Gummimann und ich bei der DMM 09 gemacht haben.

es grüßt Dieter

dbrehm
17.08.2009, 09:32
...und noch zwei Stück.


insgesamt kann gesagt werden, daß das Projekt schön gelungen ist. Danke an den Gummimann, der so schnell und sauber gebaut hat. Ich hoffe, daß ich meinen Spin-Up auch bald in die Luft bekomme - mit ähnlichem Erfolg.

es grüßt Dieter

Gummimann
17.08.2009, 11:15
Hallo,

auf diesem Bild kann man erkennen, wie das Modell zum Start gehalten wird.

Nicht wie beim Fingerhackeln sondern mit Fingerspitzengefühl nur mit den Fingerspitzen. Mit dem Daumen wird der Haltedruck am Ohr außen erzeugt.

Da der Flieger gerne nach links geht werde ich bei Gelegenheit noch einen asymetrischen Flügel bauen, bei welcher die rechte Seite kleiner ist.
Damit erhoffe ich mir eine Rechtstendenz des Modells.

Versuch macht kluch.

dbrehm
04.03.2010, 08:14
Hallo liebe Leute,

mittlerweile ist mein Spin-Up beieinander & eingeflogen. Wie beim Gummimann auch, ist die Rechtskurve recht weit. Beim genauen Lesen von Mark Benns "Beipackzetteln" schrieb er etwas von Flächengewichten, um die Kurve einzustellen. Leider verschweigt er die Details. Hat jemand von euch Erfahrung damit?

es grüßt herzlich Dieter

Gast_30958
04.03.2010, 09:35
Hallo dbrehm,

um die Rechtskurve enger zu fliegen, kann man die Austrittskante am rechten Ohr etwas nach unten, die des linken Tragflügels geringfügig nach oben biegen. Bei Linkskurve die gleiche Vorgehensweise aber spiegelbildlich. Immer in kleinen Schritten vorgehen, damit der Flieger nicht abschmiert. Der Wurf erfolgt immer steil aber leicht gegen die geflogene Kurve. Man kann auch etwas Gewicht an das kurveninnere Ohr kleben, aber auch hier in kleinen Schritten experimentieren. Um die Leistungen zu steigern, kann man auch den Bereich der Eintrittskante (ca. 10 mm breit) auf der Oberseite des Tragflügels mit Sandpapier aufrauhen.

Gruß

Motorski

GeorgR
04.03.2010, 20:33
Hallo,

Heinz hat bei den Videos am 27.2.2010 einen Link zu einem Video eingestellt,
in dem ein ähnliches Modell in einer Halle gestartet wird.
Es ist faszinierend wie der Werfer das Modell bis an die Hallendecke wirft und
das Modell in der Halle lange gleitet.

Leider sieht man keine Details, aber der Flieger geht senkrecht und ist relativ
schnell in einer stabilen Fluglage. Den (ungesteuerten) Übergang würde ich
gern sehen.

Die in den vorhergehenden Beiträgen beschriebenen Probleme beim Start,
resultieren hauptsächlich aus einer falschen Starttechnik. Ich hatte das gleiche
Problem mit RC gesteuerten DLGs, wobei die geflogene Rolle nach links
(Rechtshänder) besonders krass bei den kleinen Modellen kam. So schnell
konnte man garnicht gegensteuern.
Ein Freund, der die Wurftechnik beherrschte, hatte den Flieger jedoch immer
schön gerade zum Himmel befördert.

Am Anfang neigt man dazu, den Flieger zu lange festzuhalten und ihm
gleichzeitig mit einem etwas gebogenen Arm noch einen letzten "Schubs"
mitzugeben. Dies führt oft zu einem Messerflug oder sogar einer (Boden)rolle.

Mit der Zeit lernt man mit gestrecktem Arm den Flieger ohne einen Drall aus
der Hand zu geben. Es dauert schon etwas, bis man bei vollem Krafteinsatz
einen geraden Wurf macht.

Die RC gesteuerten DLGs haben fast ausschließlich ein Kreuzleitwerk, bei dem
das Seitenleitwerk relativ groß ist, und fast mittig (ca. 40% unten und 60%
oben) auf dem Leitwerksträger sitzt. Das Seitenleitwerk hat sicherlich einen
großen Einfluß auf das Flugverhalten nach dem Abwurf.
In Zeitlupenaufnahmen ist zu sehen, dass der Leitwerksträger sich stark in die
Kurve biegt. Die Blastungen sind enorm.

Ich wünsche Euch viel Spaß und Erfolg.

dbrehm
06.03.2010, 19:28
Hallo,

durch motorskis Antwort angeregt war ich gestern vor dem großen Schnee noch einmal bei eisiger Kälte auf der Wiese. Mit etwas Knetmasse, die ich extra für diesen Zweck meinen Kinderen geklaut...äh ich meine von ihnen ausgeliehen habe, wurde der kurveninnere Flügel beschwert. Geworfen wie immer und schon war die Kurve enger - geht eigentlich ganz einfach....nur eines konnte ich feststellen: nur wirklich kleine Mengen an Gewicht auflegen, ansonsten wird der Übergang vom Start zum Gleitflug nichts. Je mehr Gewicht, desto eher will er der vorgegebenen Linkskurve beim Werfen nicht mehr folgen. Ich mußte auch wieder Knete runterkratzen, da der Spin-Up immer nur noch schnurgerade hochging - der Übergang kostet dann plötzlich viele Höhenmeter. Schade daß ich keine Stoppuhr dabei hatte, es waren gefühlt sehr lange Flüge dabei (ich hoffe über 60s). Ich darf sagen, der Spin-Up macht echt riesig Spaß. Ich konnte erst aufhören, als ich den Flieger nach dem Werfen ob der bereits untergegangenen Sonne nicht mehr sah:).

es grüßt Dieter

dbrehm
08.03.2010, 15:16
Hallo an alle,

gestern habe ich noch 2 Bilder von Modifiktionen, die ich am Spin-Up-Bausatz durchgeführt habe. Vielleicht liest ja ein potentieller Nachbauer mit.

Das erste Bild zeigt 0,6mm-Sperrholzflanken als Verstärkungen auf dem Aufnahmeklotz für den Rumpfkopf. Dieser Klotz ist im Bausatz aus purem Balsa und bei Gummimanns Spin-Up gab es an dieser Stelle ständig Bruch. Meine Erfahrung zeigt: mit ein bischen Sperrholz hält es.

Bild zwei zeigt mein HiTec-CFK-Tuning-Wurfblade, mit dem man gegenüber dem Wurfstift einfach 10-15m mehr Höhe bekommt:cool::cool: Im Ernst: eigentlich verspreche ich mir davon eher, daß das Abwurfverhalten besser ist. Die Gefahr, einfach zu spät loszulassen ist mMn etwas geringer. Deswegen habe ich das Wurfblade auch leicht schräg zur Längsachse eingeklebt.

weiteres schreibe ich erst später, wenn mehr Flugerfahrungen vorliegen. Zum Beispiel möchte ich noch die Eintrittskante an der Oberseite der Fläche nach motorskis Vorschlag aufrauen...

Ach ja. Mein Spin-Up wiegt mit 132g ziemlich genau gleich viel wie der vom Gummimann, obwohl ich die "schweren CFK-Patches" draufgeklebt habe.

es grüßt Dieter

g.muellner
12.03.2010, 16:45
Frage an die Fachleute,
kann mir jemand die Funktionsweise des MK3 Zeitschalters für den Spin-Up erklären, bzw. wozu dienen die in Unmengen angebotenen Gummiringe? Ich kenne den Viscous Schalter von Ikara, wo derlei Zubehör nicht nötig ist.
vielen Dank,
Gerhard

dbrehm
15.03.2010, 08:25
Hallo Gerhard,

ich kenne jetzt den Ikara-Timer nicht. Ich habe am WE mal Bilder zu dem Spin-Up-Timer gemacht. Wozu die Gummiringe alle gut sind....der Hersteller allein wird es wissen. Ich habe für den Spin-Up keinen einzigen dafür verwendet.

Im vorherigen Beitrag sieht man auf dem Bild den Heckausleger in Bremsstellung. Der Winkel beträgt ca. 45°. Eingestellt wird dieser Winkel mit einer eingeknoteten Plastikperle in der orangen Schnur.

Bild 1 im Anhang zeigt, wie die Schnur den Heckausleger für den Flug festhält. Einfach einmal rum & fertig.

Bild 2 zeigt die eingeklebte Nadel, an der der Faden nach hinten umgelenkt wird. Der Faden wird über die Flächenkante gezogen.

Bild 3 zeigt den weiteren Verlauf. Eine eingeknotete Gummischleife sorgt für den nötigen Zug um den Viskosetimer anzutreiben. Nach der Gummischleife kommt wieder ein Stück Schnur, welche am Ende mit einer Perle als Einstellmöglichkeit versehen ist. Diese Perle wird am Timerhebelschlitz einghängt und dann wird aufgezogen.

Es ist nicht ganz einfach, die richtige Gummilänge und damit den richtigen Zug einzustellen. Die Feineinstellung erfolgt mit der Perle. Ganz am Schluß muß es ja noch reichen, daß der Faden auslöst. Zuviel Zug bedeutet eine sehr kurze Laufzeit. Zu wenig Zug.....


Laufzeit des Timers: ca. 100-110s

Und ja, es genügt wirklich, zur Arretierung nur einmal um den Rumpf herumzuwickeln. Bei Verwendung einer Perlonschnur ist das vielleicht anders.

es grüßt Dieter

dbrehm
26.04.2011, 09:34
Hallo Leute,

am Ende der letzten Flugsaison konnte ich erfahren, daß man mit Flächengewichten den Kurvenradius nicht problemfrei einstellen kann. Warum? Weil sobald ein wenig Thermik in das Geschehen eingreift, die Aerodynamik über die kleinen Gewichtsdiffenzen siegt. Woher ich das weiß? Nun, über die Zeit hat mein Spin Up durch verschiedenerlei Blessuren und eventuell auch über selbstständig entstandene Verzüge eine Tendenz entwickelt, eher zu eng zu kurven. Dies ließ sich bei Sunrise-Bedingungen problemlos durch Flächengewichte ausgleichen. Bei Thermik aber, kreiste das Ding immer enger...viel enger als mir lieb war.

Nun muß ich doch noch ein wenig an den Flügelenden herumbiegen, um den Spin-Up thermiktauglicher zu machen. Flüge über 90s sind mir schon gelungen. Zum Glück funktionierte die Thermikbremse!

Weitere Modifikationen am Spin-Up:


V-Form leicht erhöht, kein gerades Mittelteil mehr, aber immer noch weniger V-Form als im Plan. Macht einen guten Eindruck.
Thermikbremse überarbeitet, Bausatzdrahthaken durch 0,8mm Federstahl ersetzt. Dadurch kann ein stärkerer Gummi für das Hochklappen des Leitwerkträgers eingesetzt werden, was die zuverlässigkeit der Thermikbremse steigert.


soweit erst mal

es grüßt Dieter