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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Lagerung von Schiffswellen



Arno Wetzel
04.10.2004, 10:27
Ein weitere Frage an die Spezialisten:

Dem Bausatz eines Feuerlöschbootes sind auch Schiffswellen samt Stevenrohre und Stevenrohr-Abstützungen beigefügt. Die Teile machen für mich nicht unbedingt den Eindruck, dass sie für lange Lebensdauer ausgelegt sind. Die Stevenrohre sind aus Messing mit einfachen Messingbuchsen.
Sie haben folgende Abmessungen:
Stevenrohr 195 mm und 6 mm Durchmesser, Welle 260 mm

Als Alternative fallen mir da Stevenrohre mit Sinterlager ein oder mit Kugellagern, wobei ich festgestellt habe, dass solche Stevenrohre in der Regel 8 oder gar 10 mm Durchmesser haben, was natürlich konstruktionsbedingt ist.

Was sagen die Sezialisten dazu. Sollte ich mir darüber Gedanken machen oder reichen die beigepackten Stevenrohre aus, auch unter dem Aspekt, dass schnelldrehende Motoren (Speed 700) zum Einsatz kommen. Ein paar Herstellerhinweise wäre im Zweifel auch nicht schlecht. :)

Volker Cseke
04.10.2004, 11:46
Hallo Arno,

gib doch mal bekannt, was die Wellen für einen Durchmesser haben. Ist in das Stevenrohr eine Lagerbuchse eingesetzt oder sind die Enden nur zusammengerollt und dann gebohrt?
Sind die Wellen aus Edelstahl oder nicht. Sind die Passungen der Lager schon jetzt schlecht oder laufen sie sauber ohne merkliches Spiel?

Generell gilt für die Wellenanlagen: absolut rund müssen sie laufen, dürfen nicht schlagen und klappern, müssen dicht sein und nicht rosten. Eine Gleitlagerung kann die gleiche Lebensdauer erreichen wie eine Kugellagerung. Wichtig ist immer der absolut steife Einbau der Lagerung. Eventuell macht man an der Motorseite eine Kugellagerung, um eine vielleicht nötige Kardankupplung abzufangen, auf der Schraubenseite eine schlanke Gleitlagerung, weil es besser zum Bild paßt. Viele Wege.

Viele Grüße

Volker

Andreas Schneider
05.10.2004, 14:35
Hi
Auch für die Wellenanlagen kann ich dir nur Harhaus (http://harhaus.de) empfehlen, der bietet verschidene Qualitäten an.

Ansonsten auch Selbstbau, beste Chancen hast du wenn du eine Drehbank besitzt.
Das hat den Vorteil das du die Welle so bauen kannst wie du sie brauchst. Extraleicht, nimm Alurohr die Endstücke die die Lager aufnehmen aus Messing drehen und passt.
Extraschlankes Stevenrohr, siehe oben, Lagerung Motorseitig mit Kugellager Wasserseitig mit Sinterbuchse.

tanni60
18.10.2004, 06:36
kühl und trocken lagern ....

Erik Toncar
21.10.2004, 14:45
Hallo,
die Stevenrohre die den Bausätzen beiligen sind meist nicht so prickelnd, ich würde die mit der Fletsche in den Wald schießen. :)
Damit beim Rückwärtsfahren (soll ja auch vorkommen) kein Wasser eindringt, müßten die Wellen kommplet mit Fett gefüllt werden, was nicht unbedingt zum Leichtlauf beiträgt.
Der Wellendurchmesser spielt nur eine untergerdnete Rolle. Im 20 Zellen Hydro werden z.B. 2 - 2,5mm Federstahldrähte als wellen benutzt ... ist völlig problemlos.
Qualitativ hochwertige und Standfeste Wellenanlagen gibts als Fertigteile und als 'quasi' Bausatz bei Gundert.

Frieder
18.11.2004, 09:54
Schiffswellen-Lagerung

Sicher, Harhaus hat ein sehr umfangreiches Angebot.
Für mich gibts seit Jahren nur die Gundert-Agggregate .