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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Das ewige Leid, Wehrdienst.



Jey
20.06.2009, 20:15
Hi liebe Modellfliegerkollegen,

vllt. gibts ein paar die das gleiche Leid haben. Die Bundeswehr lässt einfach nicht locker :-( Trotz unzähliger Arztbesuche vor meinem Musterungstermin letzten Sommer wollte mir keiner der Ärzte meine Beschwerden abkaufen und Atteste ausstellen. Folglich wurde ich nur T2 gemustert.

Habe dann wie wahrscheinlich viele einfach mal abgewartet. Es kam das erste Schreiben mit der evt. Einberufung im Falle von Ausfällen zum 1.1.2009. Da hab ich dann jedoch nichtsmehr gehört also wieder gewartet. Dann kam im April wieder das selbe Schreiben zur Einberufung im Falle von Ausfällen zum 1.7. Also wieder abgewartet. Am 12.6. (Freitags) bekam ich dann meine Einberufung. Montags darauf ging mein Verweigerungsantrag raus. Die Empfangsbestätigung und "Auserkraftsetzung meines Einberufungstermins bis zur Entscheidung über meinen KDV-Antrag" hab ich am Donnerstag erhalten. Nun kam heute ein schreiben von der Wehrbereichsverwaltung Süd dass das KWEA meine Verweigerung für nciht begründet hält und sie zur Entscheidung an die Wehrbereichsverwaltung weiter geleitet hat.... :-(

Ich bin momentan Nervlich am Ende. Wehrdienst kommt für mich nicht in Frage, das sind 9Monate verschwendete Zeit, auch wenn viele anderer Meinung sind, ich halte das ganze für Schwachsinn. Berufsarmee, garnicht oder alle. Aber nicht in der Art und Weise wie das bei uns abläuft, das, so kommt es mir vor, gewürfelt wird wer antreten darf und wer nicht bzw. wer die bessere "Ausrede" hat muss nicht. Mal ganz davon abgesehen das ich nicht an der Waffe dienen will kommt hinzu das ich nicht von meiner Familie,Freundin,Freunde etc. getrennt werden will, von finanziellen Probleme fang ich erst garnicht an (Auto,Versicherung,Wohnung,Handy,Hobby etc.)


Hat mir einer nen Tip wie ich weiter vorgehen kann?

Ich bin gerne bereit Zivildienst zu leiste, da lernt man m.E. wirklich was fürs Leben.

Es sollte doch im Interesse des KWEA liegen mich erst einzuziehen wenn meine Verweigerung vollständig abgelehnt wurde. Dem schreiben entnehme ich nun aber das ich im Falle der ablehnung durch das KWEA trotzdem den Einberufungstermin wahrnehmen muss. Die entgültige Ablehnung entscheidet aber, wie ich dem zweiten schreibe entnehme, die Wehrbereichsverwaltung.

Nun soll ich also zum 1.7. antreten, bin dann 1.-2. oder 3 Wochen dort und wenn mein KDV-Antrag dann genehmigt wird darf ich wieder nachhause, habe der Bundeswehr unnötige Kosten verursacht und meine NErven unnötig Strapaziert.

Ich könnte noch ewig weiter schreiben und mich aufregen was ja aber eh alles keinen sinn macht :-(

Also wenn mir einer nen Tipp geben kann, mir helfen kann oder mich einfach nur ein bischen aufbauen kann wäre ich echt dankbar.

Das unser tolles Hobby dann auch auf der Strecke bleibt, daran will ich noch garnicht denken :-(

Gruß Jochen

Henry Kirsch
20.06.2009, 20:20
Oha,
gleich kommt Udo und hält Dir einen Vortrag ;) .
Freue mich das ich Dir helfen konnte...

Gruß
Henry

Le concombre masqué
20.06.2009, 20:40
Das unser tolles Hobby dann auch auf der Strecke bleibt, daran will ich noch garnicht denken :-(

Gruß Jochen

Der Dienst am Vaterland sollte höher stehen als das private Hobby.

Jey
20.06.2009, 21:06
Der Dienst am Vaterland sollte höher stehen als das private Hobby.

Das ist auch mein kleinstes Problem an der Sache und war eigentlich eher als "kleiner Scherz" gedacht auch wenn mir momentan nicht zum lachen ist.

Gruß Jochen

joerg.zaiss
20.06.2009, 21:12
Nun, wenn man schon Ersatzdienst machen will, dann sollte man halt vorher schauen welche Begründungen durchgehen und welche nicht. Nachher ists immer schwierig.

Alle die ich kenne, die Ersatzdienst machen wollten, haben das auch getan.

Le concombre masqué
20.06.2009, 21:19
Das ist auch mein kleinstes Problem an der Sache und war eigentlich eher als "kleiner Scherz" gedacht auch wenn mir momentan nicht zum lachen ist.

Gruß Jochen

Kann ich verstehen, was wird jetzt aus dem Sonnenbrillenetui vom VW beetle ?

Jey
20.06.2009, 21:23
Nun, wenn man schon Ersatzdienst machen will, dann sollte man halt vorher schauen welche Begründungen durchgehen und welche nicht. Nachher ists immer schwierig.

Alle die ich kenne, die Ersatzdienst machen wollten, haben das auch getan.

Das hab ich selbstverständlich auch gemacht und eine 2 Seite ausführung der persönlichen Beweggründe zu meiner Entscheidung samt Lebenslauf geschrieben/geschickt. Also vom KDV-Antrag is eigentlich alles bestens und sollte so genehmigt werden.

Hab mich nun auch mal mit nem "Spezialist" unterhalten der meinte das die Sache ziemlich konfus ist. Was die mir geschrieben haben passt nicht wirklich zusammen und überhaupt hat das KWEA überhaupt nicht über einen KDV-Antrag oder Widerspruch zu entscheiden, das macht das Bundesamt für Zivildienst.



Kann ich verstehen, was wird jetzt aus dem Sonnenbrillenetui vom VW beetle ?

Werd ich wohl oder übel behalten müssen und schaun wie ich ihn unterhalte. Jetzt verkaufen und 9 Monate ohne Untersatz geht nicht, verkaufen und was billiges ist auch mehr Geld kaputt gemacht als gut. Daher muss ich ihn behalten :-(

christof buss
20.06.2009, 21:26
Der Dienst am Vaterland sollte höher stehen als das private Hobby.


... welcher Dienst wäre das denn? Kosten verursachen? Cowboy und Indianer im Wald spielen? Grosse Löcher buddeln und Panzer drin verstecken? Das Land beschützen etwa? Vor wem?

Jey
20.06.2009, 21:28
... welcher Dienst wäre das denn? Kosten verursachen? Cowboy und Indianer im Wald spielen? Grosse Löcher buddeln und Panzer drin verstecken? Das Land beschützen etwa? Vor wem?

Du sprichst mir aus der Seele.

Le concombre masqué
20.06.2009, 21:28
Mein Sohn ist dem Ganzen entgangen nachdem seine Firma Ihm ein Bescheid ausgestellt hat daß er für die Firma unentbehrlich ist

Le concombre masqué
20.06.2009, 21:29
... welcher Dienst wäre das denn? Kosten verursachen? Cowboy und Indianer im Wald spielen? Grosse Löcher buddeln und Panzer drin verstecken? Das Land beschützen etwa? Vor wem?

Ironie erkennen ist nicht deine Stärke, gelle?
:D

Jey
20.06.2009, 21:30
Mein Sohn ist dem Ganzen entgangen nachdem seine Firma Ihm ein Beschied ausgestellt hat daß er für die Firma unentbehrlich ist


Den weg wollte ich eigentlich auch gehen. Da unser Personalchef aber momentan wieder nur Köpfe zählt und Zahlen sieht verweigert er jegliche Handlung meiner Firma. Die freuen sich also mir 9 Monate keine Lohn zahlen zu müssen.

Gruß Jochen

Le concombre masqué
20.06.2009, 21:33
Den weg wollte ich eigentlich auch gehen. Da unser Personalchef aber momentan wieder nur Köpfe zählt und Zahlen sieht verweigert er jegliche Handlung meiner Firma. Die freuen sich also mir 9 Monate keine Lohn zahlen zu müssen.

Gruß Jochen

Doofe Firma.

Le concombre masqué
20.06.2009, 21:35
Was ich übrigens nie verstehen werde ist warum man Leute einzieht die voll im Berufsleben stehen, während Arbeitslose vor dem TV sitzen .

christof buss
20.06.2009, 21:40
Ironie erkennen ist nicht deine Stärke, gelle?
:D

Was erkennen? Ironie? Nie. von sowas versteh ich nix, ich find das auch nicht lustig, ich habe auch keinerlei Humor von dem ich wüsste.
Und bei Dir kann man sich eh nie sicher sein.
Udo ist da ja vieeel berechenbarer :p

Chris.
20.06.2009, 21:43
Normalerweise ist Ersatzdienst keine Kunst,das ist eher Routine.....ganz ausgemustert zu werden bedarf ein bisschen mehr "Einsatz" :)



Grüße Chris

udogigahertz
20.06.2009, 21:45
Oha,
gleich kommt Udo und hält Dir einen Vortrag ;) .
Freue mich das ich Dir helfen konnte...
Gruß
Henry
Bin schon da.

Also, dass man nicht gerne zum Bund gehen möchte, weil das eine unwillkommene Unterbrechung im Leben darstellt, kann ich nachfühlen. Auch stimme ich zu, dass wir im Moment keine Wehrgerechtigkeit haben, da längst nicht alle eingezogen werden (können).

Was ich aber nicht verstehe, ist, dass in diesem Fall das KWEA die Gründe für KDV nicht anerkannt hat, dazu reicht normalerweise ein formloses Schreiben aus.

Da hat der Themenstarter wohl etwas sehr falsch gemacht.

Aber man braucht vor dem "Bund" doch keinen Schiss haben, ist alles halb so schlimm und die meisten, die zuerst auch da gar nicht hin wollten, waren am Ende froh darüber, denn auf diese Weise kann man seinen Horizont doch etwas erweitern, man sieht und erlebt Dinge, die man sonst nicht so erlebt hätte.

Dazu eine Anekdote:

Mein Nachbar hat drei Söhne, 2 davon Zwillinge, die naturgemäß gleichzeitig "bundeswehrreif" waren. Der eine hat aufgrund des Druckes seiner damaligen Freundin verweigert und durfte als Sanitäter auf dem Rettungswagen mitfahren (auch kein sehr leichter oder gar angenehmer Job!), der andere ließ sich "ziehen" und ..... wurde nach der Grundausbildung im holländischen Budel (Ausland = doppelter Wehrsold!) für den Rest seiner Wehrdienstzeit auf die Mittelmeerinsel Decimonannu versetzt, wo er als Ordonnanz im Offiziersklub "diente". Der kam dann einmal im Monat braungebrannt und ganz entspannt nach Hause (selbstverständlich kostenloser Mitflug in einer Bw-Maschine) und sein Bruder kochte vor Zorn, der durfte damals auch noch 3 Monate länger Zivildiesnt machen als die Dauer des Wehrdienstes, aber das ist ja heute gleich lang.

Dass derjenige, der zuerst auf Druck seiner Freundin verweigert hatte, dann später (nachdem er sich eine andere Freundin zugelegt hatte) freiwillig zum Bund ging und heute Berufssoldat ist, sei nur am Rande erwähnt.

Also ich will nichts schönreden, auch gibt es ja "sone und Sone", also einige kommen mit der Bundeswehr zurecht, andere nicht, aber generell kann man sagen, dass da "nix Schlimmes passiert", bei der Bundeswehr.

Und dass mit dem Schießen ..... ist nicht sooo kriminell, denn es wird nur auf Pappscheiben geschossen und als Wehrpflichtiger darf man ja nicht im Ausland eingesetzt werden.

Grüße
Udo

udogigahertz
20.06.2009, 21:50
... welcher Dienst wäre das denn? Kosten verursachen? Cowboy und Indianer im Wald spielen? Grosse Löcher buddeln und Panzer drin verstecken? Das Land beschützen etwa? Vor wem?
Aber gemäß Aussage des früheren Verteidungsministers Struck (SPD) werden wir doch am Hindukusch verteidigt. Und verteidigen kann man sich doch nur, wenn man angegriffen wird? Wer greift uns da eigentlich an? Weiß das jemand?


Grüße
Udo

Jey
20.06.2009, 21:54
Was ich aber nicht verstehe, ist, dass in diesem Fall das KWEA die Gründe für KDV nicht anerkannt hat, dazu reicht normalerweise ein formloses Schreiben aus.

Da hat der Themenstarter wohl etwas sehr falsch gemacht.



Ich bin mir nicht bewusst was falsch gemacht zu haben, schick dir auch gerne meine Verweigerung zu.


Gruß Jochen

christof buss
20.06.2009, 21:57
Wer greift uns da eigentlich an? Weiß das jemand?





Man kann aber, nicht muss, hingegen auch fragen:
Was machen wir da eigentlich?

Stefan Kreuz
20.06.2009, 21:59
Aber man braucht vor dem "Bund" doch keinen Schiss haben, ist alles halb so schlimm und die meisten, die zuerst auch da gar nicht hin wollten, waren am Ende froh darüber, denn auf diese Weise kann man seinen Horizont doch etwas erweitern, man sieht und erlebt Dinge, die man sonst nicht so erlebt hätte.

Ja, das mit dem "Dinge erleben die man sonst nicht erlebt hätte" kann ich bestätigen. Ich hatte die große Ehre vor der Einberufung die sogenannte "Besuchswoche" bei der Bundesmarine zu erleben. Ich habe nie wieder im Leben eine dermaßene Menge von gequirrlter Scheiße gehört und erlebt wie in dieser einen Woche. Soviel dämlicher Gehorsamsdrill, dümmliche Sprüche über Zivis und Russen, unverfrorener Rechtsradikalismus und das stereotype Wiederholen von Phrasen die schon die armen Schweine 1916 in das Maschinengewehrfeuer getrieben hat. Na danke, liebe Bundeswehr. Nach der Woche gab es nichts eiligeres als die Verweigerung zu schreiben und damals noch vor dem Ausschuss zu verteidigen. Hauptsache man muß nicht zu diesem seltsamen Laden.

Ich habe dann den Rettungsdienst als Zivi gewählt. Das mache ich noch heute und habe noch nichts bereut.

Achja, und ganz am Rande, wenn der böse Feind kommt, der ist dann nicht aus Pappe, lieber Udo !

Gruss

Stefan

Cessna
20.06.2009, 22:01
Wenn Du eine Zivistelle hast sollte das auch einfach gehen. Da du dich aber um nichts gekümmert hast würde ich mal sagen selber schuld.
Man sollte nicht nur immer das Geld sehen und frei hast Du bei der BW genug.
Handy brauchst Du keins und um Deine Freundin kann ..... kannst Du dich auch noch kümmern.

Ich war 12 Monate bei der BW und war auch nicht davon begeistert, aber ietzt wo man etwas abstand (ca.18Jahre) davon hat würde ich jederzeit wieder gehen.
Gruß Thomas

Henry Kirsch
20.06.2009, 22:09
Aber gemäß Aussage des früheren Verteidungsministers Struck (SPD) werden wir doch am Hindukusch verteidigt. Und verteidigen kann man sich doch nur, wenn man angegriffen wird? Wer greift uns da eigentlich an? Weiß das jemand?


Es ist ein Skandal ohne Gleichen,das mittlerweile 32 Deutsche in diesem Loch, was sich auch noch Land nennt,ihr Leben verloren haben.
Gestern war ein schöner Bericht in der Bild (ja,ich lese die und stehe dazu :cool: ),da haben junge Soldaten berichtet wie es dort wirklich abgeht.
Schulen bauen und Brunnen bohren war gestern,ums überleben kämpfen und Feinde töten ist heute angesagt.

Die Bundeswehr hat dort mittlerweile einen ganz klaren Kampfauftrag und diese Penner im Bundestag weigern sich immer noch das Wort Krieg und Kampfeinsatz in den Mund zu nehmen.
Da werden BW-Soldaten beschossen und in die Luft gesprengt,wenn sie das Feuer aber erwidern haben sie es möglicherweise in Deutschland mit dem Staatsanwalt zu tun....
Ich kann gar nicht so viel fressen wie ich kotzen könnte !


Gruß
Henry

Jey
20.06.2009, 22:10
Wenn Du eine Zivistelle hast sollte das auch einfach gehen. Da du dich aber um nichts gekümmert hast würde ich mal sagen selber schuld.
Man sollte nicht nur immer das Geld sehen und frei hast Du bei der BW genug.
Handy brauchst Du keins und um Deine Freundin kann ..... kannst Du dich auch noch kümmern.



Lieber Thomas, bevor man nicht anerkannter Kriegsdienstverweigerer ist geben einem 95% der Zivistellen keine Stelle ;-) Zudem hängt der Ausgang der Verweigerung ja nicht davon ab ob ich ne Zivistelle habe oder nicht! Vllt. versteh ich dich nun falsch, falls ja berichtige deine Aussage bitte ;-)
Alles was den Zivi angeht kommt nach der genehmigten Verweigerung !

Zum Handy, is zwar wurst, der Handyvertrag macht mich nicht pleite aber aus dem Vertrag komm ich ja nicht einfach raus nur weil ich zum Bund muss ;-)


Gruß Jochen

egge
20.06.2009, 22:16
Du hast irgendwas falsch gemacht bzw. falsch geschrieben.

Es sollte zum Ausduck kommen das Du eben aus ÜBERZEUGUNG nicht auf Andere schießen kannst.
Auch nicht auf Pappkameraden.
Auch nicht in "Killerspielen".
Auch nicht, oder schon gar nicht, wenns Dir irgendein Heini befiehlt weil er wiederum diesen Befehl erhalten hat!
Weil Du einen eigenen Kopf hast und den im Falle eines Schießbefehls auch benutzen tust.
(Wer kümmert sich um die Kinder des Erschossenen?, Was wird seelisch und moralisch aus Deinen Angehörigen wenns Dich erwischt?
Von der Fahne und der Rente bekommen Sie keinen Vater/Bruder/Sohn.)
Deshalb kannst Du auch nicht an der bloßen Vorbereitung auf solche Szenarien teilnehmen gescheige denn sie Unterstützen.

Was gehen Dich Die auf Lügen basierenden Probleme und Absprachen der Berliner Chunta mit Ihren Welteroberer-Kumpels an !?
Im übrigen tust Du ja das Recht irgendwelcher Bart- und Turbanträger akzeptieren, das sie sich in Ihrem eigenen Land gegen Besatzer wehren tun, und die eine sog. westliche Lebensweise und Staatsform gar nicht diktiert haben wollen.

So hätte ich das heute geschrieben. Vor 12 Jahren konnte ich den unteren Teil noch weglassen ;) Weiß auch nicht ob das heute bei einem Chunta-Mitglied so beliebt sein wird.

Hab dann Zivi im Flüchtlingslager (Assyheim) gemacht, und wurde sogar da noch nachträglich nach 6 Mon. ausgemustert :(

Jey
20.06.2009, 22:23
Du hast irgendwas falsch gemacht bzw. falsch geschrieben.

Es sollte zum Ausduck kommen das Du eben aus ÜBERZEUGUNG nicht auf Andere schießen kannst.
Auch nicht auf Pappkameraden.
Auch nicht in "Killerspielen".
Auch nicht, oder schon gar nicht, wenns Dir irgendein Heini befiehlt weil er wiederum diesen Befehl erhalten hat!
Weil Du einen eigenen Kopf hast und den im Falle eines Schießbefehls auch benutzen tust.
(Wer kümmert sich um die Kinder des Erschossenen?, Was wird seelisch und moralisch aus Deinen Angehörigen wenns Dich erwischt?
Von der Fahne und der Rente bekommen Sie keinen Vater/Bruder/Sohn.)
Deshalb kannst Du auch nicht an der bloßen Vorbereitung auf solche Szenarien teilnehmen gescheige denn sie Unterstützen


Genau das hab ich auch zum Ausdruck gebracht! Ebenso das bereits mein Vater verweigert und stattdessen eine 10jährige Verpflichtung beim THW auf sich genommen hat!

Gruß Jochen

egge
20.06.2009, 22:30
Dann machs wie die Politiker wenn das Volk etwas absurdes eigetnlich ablehnt !:D

Schreibe ihnen das sie Deine Bewegründe nicht richtig verstanden haben und Du es Ihnen nochmal deutlich erklären wirst, bis sie es richtig verstehen.
Und dann zu dem Schluß kommen das Du dem Bund bei seinen Überfällen nix bringen wirst.
Bist kein Angsthase, aber ein denkender Mensch !

Le concombre masqué
20.06.2009, 22:36
Ich würde denen einfach schreiben daß du schnellstmöglich eine Waffe haben willst, nach Afghanistan versetzt werden willst um möglichst viele Talibans abzumurksen und Waterboarding zu unterziehen

Da biste schnell wieder zu Hause

egge
20.06.2009, 22:38
Auch ne Möglichkeit :D Natürlich nicht auf Befehl, sondern rumballern aus eigenem Antrieb ;) Fotos machen nicht vergessen !

Le concombre masqué
20.06.2009, 22:43
Auch ne Möglichkeit :D Natürlich nicht auf Befehl, sondern rumballern aus eigenem Antrieb ;) Fotos machen nicht vergessen !



Ja klar

Und sagen daß man Jahrelang auf den Ego shooter dafür trainiert hat und sein Score endlich mal real verbessern will

egge
20.06.2009, 22:44
:D

Le concombre masqué
20.06.2009, 22:48
... wenn man noch ein paar rassistische Bemerkungen ( die ich hier nicht schreiben werde) über den "Feind" dazuschreibt, ist die Sache gegessen.

Eine Kopie an Frau Claudia Roth würde ich auch absenden.

egge
20.06.2009, 23:01
Hi liebe Modellfliegerkollegen,

vllt. gibts ein paar die das gleiche Leid haben. Die Bundeswehr lässt einfach nicht locker :-( Trotz unzähliger Arztbesuche vor meinem Musterungstermin letzten Sommer wollte mir keiner der Ärzte meine Beschwerden abkaufen und Atteste ausstellen. Folglich wurde ich nur T2 gemustert.

Habe dann wie wahrscheinlich viele einfach mal abgewartet. Es kam das erste Schreiben mit der evt. Einberufung im Falle von Ausfällen zum 1.1.2009. Da hab ich dann jedoch nichtsmehr gehört also wieder gewartet. Dann kam im April wieder das selbe Schreiben zur Einberufung im Falle von Ausfällen zum 1.7. Also wieder abgewartet. Am 12.6. (Freitags) bekam ich dann meine Einberufung. Montags darauf ging mein Verweigerungsantrag raus. Die Empfangsbestätigung und "Auserkraftsetzung meines Einberufungstermins bis zur Entscheidung über meinen KDV-Antrag" hab ich am Donnerstag erhalten. Nun kam heute ein schreiben von der Wehrbereichsverwaltung Süd dass das KWEA meine Verweigerung für nciht begründet hält und sie zur Entscheidung an die Wehrbereichsverwaltung weiter geleitet hat.... :-(



Moment !? Warum hast Du nicht gleich bei der Musterung das Kreuzchen bei "Ich verweigere" gemacht ?
Ich wurde dann zwar noch gemustert, aber hab auch gleich den "Antragszettel" wegen Verweigerung mitbekommen.
Also kams erst gar nicht zu einer Einberufung.
14 Tage vorher ist wohl etwas knapp. Womöglich ist Dein Bett in der Kasserne schon reserviert, und das Essen schon eingekauft ;)
Jetzt haben die wohl den Eindruck das Du es Dir anders überlegt hast.

Da hilft wohl nur noch die Methode wie vom Gürkchen vorgeschlagen !

Le concombre masqué
20.06.2009, 23:03
Ich geh nun kloppen auf Schalke gucken

gexx
20.06.2009, 23:24
... welcher Dienst wäre das denn? Kosten verursachen? Cowboy und Indianer im Wald spielen? Grosse Löcher buddeln und Panzer drin verstecken? Das Land beschützen etwa? Vor wem?

Diejenigen die bei Katastropheneinsätzen (Hochwasser) wirkliche Hilfe von der Bundeswehr erhalten haben, wissen bestimmt, welcher Dienst gemeint ist...

gexx
20.06.2009, 23:28
kommt hinzu das ich nicht von meiner Familie,Freundin,Freunde etc. getrennt werden will...


Gib das bloß nicht als Begründung an...die lachen dich aus. Wobei ich auch etwas lachen muss:D . Jedes Wochenende nach Hause fahren gab's zu früheren Zeiten sicherlich nicht...da haben es die heutigen Wehrdienstler richtig gut.

udogigahertz
21.06.2009, 00:04
Ja, das mit dem "Dinge erleben die man sonst nicht erlebt hätte" kann ich bestätigen. Ich hatte die große Ehre vor der Einberufung die sogenannte "Besuchswoche" bei der Bundesmarine zu erleben. Ich habe nie wieder im Leben eine dermaßene Menge von gequirrlter Scheiße gehört und erlebt wie in dieser einen Woche. Soviel dämlicher Achja, und ganz am Rande, wenn der böse Feind kommt, der ist dann nicht aus Pappe, lieber Udo !Gehorsamsdrill, dümmliche Sprüche über Zivis und Russen, unverfrorener Rechtsradikalismus und das stereotype Wiederholen von Phrasen die schon die armen Schweine 1916 in das Maschinengewehrfeuer getrieben hat. Na danke, liebe Bundeswehr. Nach der Woche gab es nichts eiligeres als die Verweigerung zu schreiben und damals noch vor dem Ausschuss zu verteidigen. Hauptsache man muß nicht zu diesem seltsamen Laden.
Gruss
Stefan
Na siehst Du, diese Einblicke hättest Du ohne solch eine Besuchswoche nicht bekommen. Jetzt bist Du um eine Erfahrung reicher.
Leider hast Du da nicht gerade eine Mannschaft erwischt, die für die Bundeswehr typisch ist, es geht auch ganz anders.


Ich habe dann den Rettungsdienst als Zivi gewählt. Das mache ich noch heute und habe noch nichts bereut.

Ist doch O.K. Auch hier werden Menschen gebraucht, sehr wahrscheinlich sinnvoller, als so manche Bundeswehreinsätze.


Achja, und ganz am Rande, wenn der böse Feind kommt, der ist dann nicht aus Pappe, lieber Udo !
Nein? Du machst mir Angst. :eek:

Grüße
Udo

udogigahertz
21.06.2009, 00:07
Die Bundeswehr hat dort mittlerweile einen ganz klaren Kampfauftrag und diese Penner im Bundestag weigern sich immer noch das Wort Krieg und Kampfeinsatz in den Mund zu nehmen.
Da werden BW-Soldaten beschossen und in die Luft gesprengt,wenn sie das Feuer aber erwidern haben sie es möglicherweise in Deutschland mit dem Staatsanwalt zu tun....
Ich kann gar nicht so viel fressen wie ich kotzen könnte !
Gruß
Henry
Ja das ist die traurige Realität dort. Nur: Anscheinend interessiert das hier niemanden.
Einen irgendwie gearteten Sinn kann ich in dem ganzen Afghanistan-Einsatz nicht erkennen.
Kann das jemand von euch? :confused:

Grüße
Udo

bb-14-026
21.06.2009, 00:10
hey ich habe das selbe problem, ich habe nun schon den zweiten Antrag abgeschickt, und habe bisher immer wieder ein Schreiben bekommen, dass die Darlegung meiner Beweggründe nicht ausführlich genug sei. " hallo kidis- was soll ich denn da groß um den heißen brei erzählen"
dabei habe ich den zweiten schon mit hilfe einer kanzelei meines vertrauens geschrieben.

eine darlegung werde ich jetzt noch schreiben, dann werde ich nachgeben und mich mit anderen assis im dreck wühlen- dabei würd ich doch viel lieber der gesellschaft das wieder geben, was sie mir all die jahre meines jungen lebens mir brachte.

wieso es überhaupt noch eine bundeswehr gibt ist mir ja eh nen rätsel, denn in zeiten wie diese, denke ich braucht man keine armee mehr- dipomatie an die macht!

und wie soll ich meine zukunft planen- was soll ich ab 1.7. machen- eingezogen werde ich bisdahin bestimmt nicht mehr- zivi antrag ist bisdahin bestimmt auch nicht durch und studium? soll ich mich jetzt schon einschreiben und evtl. den platz von anderen mitbewerbern streitig machen?
ich habe mich bei der lufthansa für fünf ba studiengänge bweorben- und wäre auch bei dreien angenommen, bis ich erfahren habe, dass ein ba studium kein grund sei mich zurückzusätzen beim bund- das sei nur beim dual studium so- na toll- so ein scheiß und jetzt kommen die nicht ausm knick- ich finde man müsste den ganzen saftverein so wie er ist schließen.

so jetzt hab ich luft abgelassen-

ich hoffe nur, dass alle jugendliche mich erhören und gleich von anfang an bei der musterung sagen, ihnen wird schlecht beim busfahren(beim kumpel war das die entscheidene aussage, dass er ausgemustert wurde)

grüße

Kuban
21.06.2009, 00:36
Bei welcher Waffengattung / Einheit sollst Du dich denn melden ? Ist das dann überhaupt ne Kampfeinheit ?
Wie sind denn die Chancen, den LKW-Führerschein mitzunehmen, wenn man schon zu dem Verein muß ?

Was sind schon 9 Monate ? dreimal umgedreht...schon rum ;) Im Ernst, 9 Monate sind wirklich keine Ewigkeit.

Was den finanziellen Aspekt angeht, geb ich dir aber Recht, mit der eigenen Wohnung wirds etwas knapper. Bin mir aber sicher, daß es da finanzielle Unterstützung für gibt.....damals war das jedenfalls so....frag ma nach.

Als ich zum Bund musste war ich auch nicht begeistert. Im Nachhinein würde ich es wieder angehen.....wie oft bekommt man denn schon die Gelegenheit mit nem schweren Gerät ungestraft durchs Gelände zu randalieren (kleiner Spaß). Man könnte den Wehrdienst ja durchaus auch als Chance sehen, mal über seinen persönlichen Tellerrand hinauszuschauen. Als Zivilist ist es recht schwierig "einfach mal so" in ne Kaserne zu kommen, um sich mal umzuschaun.

Am erstaunlichsten fand ich die Erfahrung, daß man in seiner Kompanie mit Leuten in Kontakt kommt mit denen man unter normalen Umständen nie was zu tun hätte und auf deren Gesellschaft man auch nicht scharf gewesen wäre. ...und dann stellt man plötzlich fest, was man so nie erwartet hätte - die Leute sind echt schwer in Ordnung. Also für mich war das ne echte Erfahrung fürs Leben. Seither bin ich nicht mehr ganz so schnell, mir ein Urteil über fremde Menschen zu erlauben.
In meiner Wehrdienstzeit kannte ich auch Leute, die verweigert haben, weil sie einfach keine Lust hatten sich ihren gewohnten Alltag mit einer Unannehmlichkeit wie der Bundeswehr zu verfutteln.


- so, noch mehr will ich mich in dem Thema nicht verrennen......jetzt darf auf mich eingeprügelt werden -


http://www.stupidedia.org/stupi/Deutscher_Panzergrenadier

Chris.
21.06.2009, 01:03
Ich geh nun kloppen auf Schalke gucken

Tja dat war wohl nüx (ums auf schalkisch zu sagen :D ).
Ziemlich eindeutig der Kampf..

Und nun zum Thema:
Am besten du rennst hektisch durchs KWEA und rufst: Waaaffffeeen ich willl Waaaaffeeen, (dabei am besten eine verwirrte Mine aufsetzen)...



Grüße Chris

egge
21.06.2009, 01:07
@jey und bb

Ihr sollt doch nur schreiben das Ihr keine anderen Mitmenschen auf diesem Planeten abschießen könnt. Und das aus eigener Überzeugung. Und nicht mehr.
Was der Vater oder die Gesellschaft für Euch getan hat, ist denen doch egal.
Nach deren Meinung sind die Karrieremöglichkeiten und die eigene Zukunft beim Bund eh besser, und was könnte man der Gesellschaft mehr zurückgeben als angeblich irgendeine immaginäre Freiheit zu verteidigen !?

@Kuban: Zivi in einem Assyheim ist auch ganz aufschlußreich !
Man sortiert nur Post, trifft in der restlichen Zeit auch Leute die man sonst nie getroffen hätte, und bekommt mal die Welt ausführlich aus Sicht eines Kriegsflüchtlings erklärt ;) und das die Bundeswehr nur die Interessen und die Handlungsfreiheit der USA verteidigt.

Meine Meinung @Udo: Sinn ? Keine Schulen bauen :D

Erst heute hat der alte Kissinger im BBC gesagt, das wenn es das iranische Volk nicht schafft einen Regimewechsel zu bewirken, werden das die USA wohl machen wollen. Wie schonmal wegen Öl im Iran und anderen Schauplätzen der vergangenen 50 Jahre.:eek:
Ist doch toll wenn man dann rundherum Basen hat von denen dann etwas befreundetes Kanonfutter ausgeschickt werden kann, das dann von Drohnen unterstützt wird.
Stichwort, die von China und Russland und anderen Staaten in der Gegend seit 2000 geplante Öl Börse in Teheran auf der in Rubel oder Yen bezahlt werden soll;)
Die können die Amis nämlich nicht einfach drucken :(
Jedem Reservisten viel Spaß in nächster Zeit !

udogigahertz
21.06.2009, 01:12
Wie sind denn die Chancen, den LKW-Führerschein mitzunehmen, wenn man schon zu dem Verein muß ?

Bei dem kurzen Wehrdienst können überhaupt keine Führerscheine mehr gemacht werden, ist einfach nicht mehr drin. Zieht man die 3-monatige Grundausbildung ab, bleibt ja nur noch ein halbes Jahr, irgendwann sollte man ja auch mal seine Stammeinheit kennenlernen. Für irgendeinen Lehrgang ist da einfach keine Zeit.

Sowieso bleibt festzuhalten, dass die Wehrpflicht für die Bundeswehr eigentlich total kontraproduktiv ist: Sie bindet jede Menge Ausbilder, Material und Liegenschaften, kostet dem Steuerzahler dadurch eine Unmenge an Geld und .... es gibt keinen Nutzen für die Bundeswehr, denn an den komplizierten Geräten können Wehrpflichtige mangels Zeit nicht ausgebildet werden.
Da bleibt nur so eine Art Basisausbildung oder Verwendung im Innendienst oder als Fahrer, wenn vorher schon ein ziviler Führerschein vorhanden war.

Der einzige Grund, warum es die Wehrpflicht trotz all der Nachteile immer noch gibt, ist, dass nur so Leute Zugang zur Bundeswehr finden, die sonst in ihren feuchtesten Träumen niemals daran gedacht hätten, dahin zu gehen.

Außerdem bekommt die Bundeswehr auf diese Weise einen Querschnitt aller Bildungsschichten und nicht nur Hauptschulabbrecher und Hartz-IV Aspiranten.

Erstaunlicherweise entdecken doch immer wieder junge Wehrpflichtige, dass auch die Bundeswehr eine überlegenswerte Alternative zu einem zivilen Arbeitsplatz sein kann und verpflichten sich, auch als Offizieranwärter.

Einige unserer jetzigen hohen und höchsten Generäle sind auf diese Weise (als Wehrpflichtige) in die Bundeswehr eingetreten. Ohne Wehrpflicht wären uns diese Generäle erspart geblieben.

Das ist die einzige noch verbliebene Legitimation der Wehrpflicht: Akquirierung des Nachwuchses.

Grüße
Udo

Ruffneck
21.06.2009, 03:06
Hallo Jochen,

obgleich ich beim Bund war, und das im Nachinein nicht ungern, möchte ich Dich immer noch an die Möglichkeit eines Rechtsanwalts erinnern.
Selbst wenn Dein Antrag auf Verweigerung durchgeht, Du aber Deine Einberufung auf einen früheren Termin bekommst, solltest Du diesen Termin tunlichst!! zunächst warnehmen. Das kann sonst ganz übel enden. Das ist beinahe so schlimm wie mit 4 glatten Reifen von der Polente erwischt oder ohne TÜV. Also, echt sch..ße..:(

Hattest Du kein "Aufklärungsgespräch" beim Kreiswehrersatzamt? Da ist eigentlich immer einer der Dir die Möglichkeit der " Ersatzdienste " erklärt. Vom THW über Feuerwehr, bis hin zum Sankafahrer. Auch Zivildienst geht:D

Bin mir nicht sicher, aber da ist glaube ich sogar Pflicht des KWEA
Du kannst den Ersatzdienst im Übrigen auch noch während Deiner Dienstzeit beim Bund beantragen und wahrnehmen.

Also, ein Anwalt wird Dir hier sehr schnell helfen können.

Und sorry, habe mir nicht den ganzen Thread angeschaut..

Beste Grüße,
Norbert

Ruffneck
21.06.2009, 03:06
Hallo Jochen,

obgleich ich beim Bund war, und das im Nachinein nicht ungern, möchte ich Dich immer noch an die Möglichkeit eines Rechtsanwalts erinnern.
Selbst wenn Dein Antrag auf Verweigerung durchgeht, Du aber Deine Einberufung auf einen früheren Termin bekommst, solltest Du diesen Termin tunlichst!! zunächst warnehmen. Das kann sonst ganz übel enden. Das ist beinahe so schlimm wie mit 4 glatten Reifen von der Polente erwischt oder ohne TÜV. Also, echt sch..ße..:(

Hattest Du kein "Aufklärungsgespräch" beim Kreiswehrersatzamt? Da ist eigentlich immer einer der Dir die Möglichkeit der " Ersatzdienste " erklärt. Vom THW über Feuerwehr, bis hin zum Sankafahrer. Auch Zivildienst geht:D

Bin mir nicht sicher, aber da ist glaube ich sogar Pflicht des KWEA
Du kannst den Ersatzdienst im Übrigen auch noch während Deiner Dienstzeit beim Bund beantragen und wahrnehmen.

Also, ein Anwalt wird Dir hier sehr schnell helfen können.

Und sorry, habe mir nicht den ganzen Thread angeschaut..

Beste Grüße,
Norbert

joerg.zaiss
21.06.2009, 08:03
Nun das klingt wirklich konfus...
Wehrgerechtigkeit is das nicht...

christof buss
21.06.2009, 08:14
Diejenigen die bei Katastropheneinsätzen (Hochwasser) wirkliche Hilfe von der Bundeswehr erhalten haben, wissen bestimmt, welcher Dienst gemeint ist...

Das ist schon richtig.
Aber stell Dir vor, um diesen wirklich sinnvollen Dienst zu leisten muss man die Waffe aus der Hand legen, die ist dabei völlig nutzlos.

Ost
21.06.2009, 08:41
Bei dem kurzen Wehrdienst können überhaupt keine Führerscheine mehr gemacht werden, ist einfach nicht mehr drin. Zieht man die 3-monatige Grundausbildung ab, bleibt ja nur noch ein halbes Jahr, irgendwann sollte man ja auch mal seine Stammeinheit kennenlernen. Für irgendeinen Lehrgang ist da einfach keine Zeit.

Sowieso bleibt festzuhalten, dass die Wehrpflicht für die Bundeswehr eigentlich total kontraproduktiv ist: Sie bindet jede Menge Ausbilder, Material und Liegenschaften, kostet dem Steuerzahler dadurch eine Unmenge an Geld und .... es gibt keinen Nutzen für die Bundeswehr, denn an den komplizierten Geräten können Wehrpflichtige mangels Zeit nicht ausgebildet werden.
Da bleibt nur so eine Art Basisausbildung oder Verwendung im Innendienst oder als Fahrer, wenn vorher schon ein ziviler Führerschein vorhanden war.

Der einzige Grund, warum es die Wehrpflicht trotz all der Nachteile immer noch gibt, ist, dass nur so Leute Zugang zur Bundeswehr finden, die sonst in ihren feuchtesten Träumen niemals daran gedacht hätten, dahin zu gehen.

Außerdem bekommt die Bundeswehr auf diese Weise einen Querschnitt aller Bildungsschichten und nicht nur Hauptschulabbrecher und Hartz-IV Aspiranten.

Erstaunlicherweise entdecken doch immer wieder junge Wehrpflichtige, dass auch die Bundeswehr eine überlegenswerte Alternative zu einem zivilen Arbeitsplatz sein kann und verpflichten sich, auch als Offizieranwärter.

Einige unserer jetzigen hohen und höchsten Generäle sind auf diese Weise (als Wehrpflichtige) in die Bundeswehr eingetreten. Ohne Wehrpflicht wären uns diese Generäle erspart geblieben.

Das ist die einzige noch verbliebene Legitimation der Wehrpflicht: Akquirierung des Nachwuchses.

Grüße
Udo

Zustimmung
und zur Ergänzung warum ICH an der Wehrpflicht immer festhalten würde:
durch die ewige Auseinandersetzung des Militärs mit Wehrpflichtigen die aus "dem Volk" stammen müssen die sich täglich mit den Ängsten, Nöten und Ansichten der Jungs auseinandersetzen.
Bei allen Nachteilen die eine Wehrpflicht mit sich bringt sind die Vorteile nicht von der Hand zu weisen:
eine gewisse Basisdemokratische Kontrolle der Armee!
Ein Staat im Staat wird so verhindert.
Wenn ich mir die Zustände in Berufsarmeen so anschaue (aus meiner bescheidenen Sicht) dann entzieht sich so manches jeglicher Kontrolle.
Und ich weiß aus eigener Erfahrung daß Spezialeinheiten der BW hier so sehr ihr eigenes Süppchen kochen daß ich dafür keinerlei Verständnis habe.

Ich bin noch 18 Monate zur BW gegangen, ich hatte 0 Chancen drumrumzukommen obwohl ich 2. Mann eines 2Mann Betriebs war:(
Ich war fast 27 als ich eingezogen wurde,
allerdings wurde ich wenigstens "Berufsnah" eingesetzt.
Am Ende hats mir gefallen weil ich ein paar sehr nette Jungs kennengelernt habe.
Nicht unter den anderen Wehrpflichtigen, sondern bei den Feldwebeln und Offizieren.

Wehrpflicht- 100% Ja und ich hätte gerne auch die Mädels dabei;)

Oliver

Le concombre masqué
21.06.2009, 10:46
Was willst du denn als Wehpfichtiger " kontrollieren" ?

Ob die Klos sauber sind ?

Martin Greiner
21.06.2009, 11:02
eine darlegung werde ich jetzt noch schreiben, dann werde ich nachgeben und mich mit anderen assis im dreck wühlen- dabei würd ich doch viel lieber der gesellschaft das wieder geben, was sie mir all die jahre meines jungen lebens mir brachte.

Hi!

Na Dich werden sie da sicher lieben, mit der Einstellung hast Du richtig Spass...würde vorschlagen, Du machst dann den Einzelkämpfer...;) Also ich finde, Du bist perfekt für die BW geeignet!

BTW Jey - es ist halt einfach so, dass Dir im Moment etwas der Trick "verreckt" ist. Ich verstehe Dich so, dass Du erst mal wartest ob Du nicht gänzlich und mit geringstmöglichem Aufwand um die BW kommst.
Den Zahn hat man Dir bereits gezogen. Nun musst Du deutlich mehr Aufwand betreiben um den Kopf aus der BW Schlinge zu bekommen.

Einen ähnlichen Fall hatte ich während meiner BW Zeit, am ersten Tag verweigerte einer (ganz gescheit) aus unserer Stube. Die Übungen hatte er einen Besenstiel als Waffenersatz dabei...
Entschieden wurde über seinen Antrag Ende des 10. Monats, so dass er im 11. Monat hätte seine Zivistelle antreten können. (Zu der Zeit galt W12)
Danach hatte er seine liebe Not zu erklären, warum er jetzt die letzten 2 Monate doch die BW machen will...:D :D :D (welch Wandel - plötzlich mochte er den Zivildienst nicht mehr:cry: )

Er war wie ich übrigens Sani, also durchaus eine nicht unsinnige Aufgabe, bei der man wirklich einiges lernen und für das Zivilleben mitnehmen kann. (und sich letztlich vom Zivi auch nicht gravierend unterscheidet, die Grundi besteht da aus recht wenig Geländetagen - vielmehr ist da Lehrstoff angesagt dass der Kopf nur so raucht.

Logisch, jeder möchte einfach "drum rum" kommen ohne jeglichen Ersatz.
Egal wie, so ist jeder Dienst ein Verlust an Zeit, Geld, Kontakten den derjenige, der ihn nicht machen muss umgeht.
Der finanzielle Unterschied ist der, der mich dabei am meisten geärgert hat, gefolgt von der 12 monatigen Blockade im Berufsleben.

Kuban
21.06.2009, 11:42
Was willst du denn als Wehpfichtiger " kontrollieren" ?

Ob die Klos sauber sind ?

Denke nicht, daß das damit gemeint war.....

Wehrpflichtige erzählen daheim und unter Freunden gern schon mal, was in dem Laden so abgeht. Da gibts also genug "undichte" Stellen in dem Verein, um eine gewisse Kontrolle von außen auszuüben. Kann mich zwar nur noch ganz verschwommen dran erinnern, aber gabs da nicht des öfteren schon mal Ausbilder, die leicht rechtradikale Tendenzen an den Tag gelegt haben? Sowas geht doch direkt durch die Presse mit entsprechenden Folgen für die Beteiligten. Bin mir nicht sicher, wie da die Kontrolle in einer reinen Berufsarmee wäre. Vielleicht ist das ja mit Kontrolle gemeint.....nicht der Zustand der Klos.

hsteinhaus
21.06.2009, 12:11
Hallo Jochen,



Wehrdienst kommt für mich nicht in Frage, das sind 9Monate verschwendete Zeit, auch wenn viele anderer Meinung sind, ich halte das ganze für Schwachsinn.

Genau genommen kam Steuerzahlen für mich auch nie in Frage und für Schwachsinn halte ich das sowieso, wenn man sich die Verwendung der sauer verdienten Moneten so anschaut. Leider hat die Gegenseite auch immer mal wieder gute Argumente, sodass ich das trotzdem tue :D

Im Ernst: auf diese Weise wie in Deinem ersten Post beschrieben weckst Du maximal den Ehrgeiz des Sachberarbeiters beim KWEA. Ich habe das anfangs auch mal so ähnlich versucht, mit ähnlichem Erfolg. Zum Glück war ich dann irgendwann schlau genug, einen Reserveplan ins Auge zu fassen.

Bei mir bestand der darin, unverzüglich ins THW einzutreten. Wer sich dort verpflichtet, wird definitiv nicht mehr gezogen. Der Haken: wenn Du vor Ablauf von 6 Jahren wieder austrittst oder wegen Verfehlungen herausgetreten wirst, steht das KWEA wieder auf der Matte. Dann hab ich mit dem KWEA weiter meine Spielchen gespielt, letztlich aber für beide Seiten erfolglos: ich bin nicht ausgemustert worden und das KWEA hat trotzdem ins Leere gefasst ;)

Inzwischen sind die 6 Jahre bei mir seit langem um, im THW bin ich aber immer noch aktiv. Unter anderem deshalb, weil ich dort eine Menge gelernt habe, was mir inzwischen viel genützt hat (weniger im Fachlichen als im menschlichen Sinn). Die Freistellung vom Wehrdienst bekommst Du übrigens auch bei anderen Organisationen des Katastophenschutzes (z.B. freiw. Feuerwehr, DRK, Johanniter etc.).

@Kuban


Was sind schon 9 Monate ? dreimal umgedreht...schon rum Im Ernst, 9 Monate sind wirklich keine Ewigkeit

Das sehe ich anders. In erster Linie sind 9 Monate quasi totaler Verdienstausfall ein Berg Geld, mit dem z.B. ein Durchschnittsmodellflieger jahrelang sein Hobby finanzieren könnte. Dazu kommen eventuelle Spätfolgen wie Arbeitsplatzverlust etc...



Am erstaunlichsten fand ich die Erfahrung, daß man in seiner Kompanie mit Leuten in Kontakt kommt mit denen man unter normalen Umständen nie was zu tun hätte und auf deren Gesellschaft man auch nicht scharf gewesen wäre. ...und dann stellt man plötzlich fest, was man so nie erwartet hätte - die Leute sind echt schwer in Ordnung. Also für mich war das ne echte Erfahrung fürs Leben. Seither bin ich nicht mehr ganz so schnell, mir ein Urteil über fremde Menschen zu erlauben.

Das kann ich dagegen, aufs THW umgemünzt, voll und ganz unterschreiben. Sepziell wenn man sonst einen teilweise etwas abgedrehten Bekanntenkreis hat, wie z.B. Modellflieger ;)

Grüße,
Holger

Daniel Jacobs
21.06.2009, 12:36
Ich wollt mich freiwillig für 12 Jahre verpflichten und mich wollten se net... ohne Begründung abgelehnt...

Gruß, Daniel

Ost
21.06.2009, 13:06
Was willst du denn als Wehpfichtiger " kontrollieren" ?

Ob die Klos sauber sind ?

Wie "Kuban" schon sagte.
Darüber hinaus gibt es einen Wehrbeauftragten.
Vorkommnisse kann ich melden, ich kann in die Öffentlichkeit gehen wenns nicht anders geht etc.

So sind schon einige Leute die Krieg spielen wollten aufgeflogen, weil sie z.B. Wehrpflichtige an Bäume gebunden , ihnen eine Übungsgranate (woher weiß ich daß die NICHT scharf ist?) so plaziert haben daß bei der "Befreiung des Kameraden" eine Sprengfalle "simuliert" wurde.
Du kannst mir glauben daß ich DAMIT Erfahrung gesammelt habe und von meinem demokratischen Recht zur Meldung Gebrauch machte.

Daß ich mal den Wachhabenden bei meinem Oberst direkt "denunziert" habe weil er mir während des Dienstes einen geladenen! echten Westerncolt gezeigt hat,
ist ein weiteres Beispiel wie man als gemeiner Wehrpflichtiger den Laden wenigstens "etwas" unter Kontrolle bringen kann.

Naturgemäß war das für mich im Stab leichter an die Richtigen zu bringen als wenn man Panzergreni ist.
Und wenn ich an die Fallschirmjäger denke:rolleyes:
...je spezieller die Einheit desto geschlossener die Gesellschaft;)

Hat man eine Berufsarmee, dann hat man nur noch EINE geschlossene Gesellschaft!
Und das mit unserer Geschichte- nein Danke!

Der "Bürger in Uniform" ist für mich in D. unantastbar und ich würde niemals eine Partei wählen die sowas einführen möchte!

Oliver

Le concombre masqué
21.06.2009, 15:00
Hat man eine Berufsarmee, dann hat man nur noch EINE geschlossene Gesellschaft!
Und das mit unserer Geschichte- nein Danke!




Die Wehrmacht belegt eindrucksvoll daß du Dummfug schreibst-

...Oder waren diese Mörder alles Berufssoldaten ?

darthkrass
21.06.2009, 15:45
(Auto,Versicherung,Wohnung,Handy,Hobby etc.)


Nun soll ich also zum 1.7. antreten
Gruß Jochen

Auto: Interessiert die nicht. Kann man für die Zeit ja abmelden.

Versicherungen kann man in dem Falle "einfrieren" lassen. War jedenfalls bei mir so.

Wohnung wird auch bezahlt, wenn die schon länger wie 6 Monate (vor Einberufung) auf dich läuft.

Handy, braucht's dort auch nicht. Da gibt es die lustigen Feldtelefone mit Kurbel dran ;-)

Hobby interessiert die genauso wenig.



eigentlich sind das auch Sachen die einen Arbeitgeber im zivilen Leben genauso wenig interessieren.
Oder begründe mal eine Lohnerhöhung mit Teurem Auto Handy Hobby ect.
Rate mal was dir dein Chef empfiehlt.

Ach ja zum 1.07 ist doch noch super. ich möchte nicht im Winter eingezogen werden.

PhilippoBolay
21.06.2009, 16:04
@Jey: hast ne PN

Gruß Phil

Le concombre masqué
21.06.2009, 17:22
Handy, braucht's dort auch nicht. Da gibt es die lustigen Feldtelefone mit Kurbel dran ;-)

.


:D :D

Le concombre masqué
21.06.2009, 17:24
Ach ja zum 1.07 ist doch noch super. ich möchte nicht im Winter eingezogen werden.

Jau !!!

Actionurlaube sind voll im Trend.

Und der kostet nix, ist also umsonst

Henry Kirsch
21.06.2009, 17:54
Daß ich mal den Wachhabenden bei meinem Oberst direkt "denunziert" habe weil er mir während des Dienstes einen geladenen! echten Westerncolt gezeigt hat,


Olli,
bis gestern warst Du mir sympatisch.
Ich hätte nicht gedacht das Du ein Ansch...er bist...:( .


Gruß
Henry

Le concombre masqué
21.06.2009, 18:03
Olli,
bis gestern warst Du mir sympatisch.
Ich hätte nicht gedacht das Du ein Ansch...er bist...:( .


Gruß
Henry

Petzen gibt es überall

Neid und Frust ist überall


Als Rentner schreiben sie dann Falschparker auf.

Stefan Kreuz
21.06.2009, 18:08
Als Rentner schreiben sie dann Falschparker auf.

... du hast ein neues Hobby ?

Le concombre masqué
21.06.2009, 18:12
... du hast ein neues Hobby ?

Deine Retourkutschen werden aber auch immer schlechter.

Ein bisschen Zeit habe ich noch, habe heute erst den 52. ten gefeiert

Stefan Kreuz
21.06.2009, 18:16
Also Frührentner !

Ost
21.06.2009, 18:22
Also ich muß doch sehr bitten:confused:

Wenn ich als Wehrpflichtiger Dienst habe am Stabseingang und der Unteroffizier meint er müßte mit seinem Colt vor mir rumfuchteln und prahlen dann sollte man das melden, denn sowas hat dort nichts zu suchen:mad:

Dafür bin ich dann auch ausdrücklich gelobt worden- der Oberst stand hinter mir;)

Und wenn man die Bundeswehr mit der Wehrmacht vergleichen will....:rolleyes:
Wohl zu lange in der Eckneipe eingepafft worden;)

Oliver

udogigahertz
21.06.2009, 18:27
Ich wollt mich freiwillig für 12 Jahre verpflichten und mich wollten se net... ohne Begründung abgelehnt...

Gruß, Daniel
Tja, Freiwillige haben sie im Moment mehr als genug. Umso unverständlicher dieses Einziehen von Wehrunwilligen. Am Ende hat doch niemand was davon, am wenigsten die Bundeswehr selbst.

Also ich behaupte nach wie vor, dass man nach wie vor den Werhdienst nicht machen muss, wenn man verweigert. Und dieses "Verweigern" kann man doch eigentlich ganz einfach glaubwürdig machen, indem man die richtigen Worte wählt. Eine Gewissensprüfung findet doch nicht mehr statt.

Daher bin ich nach wie vor der Meinung, dass da irgendwas ganz gehörig schief gelaufen ist, dass irgendwelche Fristen oder Verfahrenswege nicht eingehalten wurden.

Natürlich muss man dann als anerkannter KDVler Zivildienst machen, dessen muss man sich bewusst sein.

Grüße
Udo

Maistaucher
21.06.2009, 18:27
Dass ihr neuerdings immer so lange braucht,
bis ihr von sachlichen Auseinandersetzungen
zu persönlichen Anfeindungen kommt...

Manno, ich habe nicht so viel Zeit zum Mitlesen... :(

:D :p :D

Henry Kirsch
21.06.2009, 18:34
Ein bisschen Zeit habe ich noch, habe heute erst den 52. ten gefeiert

Dann mal herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag und ...naja...bleib so wie Du bist :D :D :D .


Gruß
Henry

Henry Kirsch
21.06.2009, 18:39
Dafür bin ich dann auch ausdrücklich gelobt worden- der Oberst stand hinter mir;)


Ich glaube ich habe da eine ganz andere Denkweise und ein anderes,ausgeprägteres Gerchtigkeitsempfinden.
Wenn mich mein Vorgesetzter lobt bin ich der Meinung was falsch gemacht zu haben und ich habe ein schlechtes Gewissen gegenüber meinen Kollegen.



Gruß
Henry

darthkrass
21.06.2009, 18:45
Wer nach oben will muss am negativen Ende des Verdauungstraktes anfangen ;-)

udogigahertz
21.06.2009, 18:48
Ich glaube ich habe da eine ganz andere Denkweise und ein anderes,ausgeprägteres Gerchtigkeitsempfinden.
Wenn mich mein Vorgesetzter lobt bin ich der Meinung was falsch gemacht zu haben und ich habe ein schlechtes Gewissen gegenüber meinen Kollegen.
Gruß
Henry
Daran dachte ich auch gerade. :D

Also wirklich, vom Oberst gelobt zu werden......und dass als Mannschaftsdienstgrad........wahrscheinlich hatte der Oberst dabei noch die Hände in der Hosentasche zur Faust geballt?

Solltest Du damals ernsthaft vorgehabt haben, dich zu verpflichten, so wäre solch ein Verhalten da doch etwas, sagen wir ..... kontraproduktiv, denn der zuständige Kompaniechef war mit Sicherheit nicht besonders begeistert, dass Du ihn übergangen hast und der ist für die Befürwortung oder Ablehnung von Anträgen aller Art nun mal ausschlaggebend.
Was glaubst Du, was anschließend Dein damaliger Kompaniechef vom Oberst für einen Einlauf bekommen hat? Da denkt der noch heute dran. :D

Sowas regelt man anders.

Es gibt da so Möglichkeiten ...........

Grüße
Udo

Henry Kirsch
21.06.2009, 18:49
Wer nach oben will muss am negativen Ende des Verdauungstraktes anfangen ;-)

So ist es leider.
Deshalb werde ich nie befördert werden.


Gruß
Henry

udogigahertz
21.06.2009, 18:49
Wer nach oben will muss am negativen Ende des Verdauungstraktes anfangen ;-)
Ja eben, aber doch nicht am Kopf beginnend. :D


Grüße
Udo

Henry Kirsch
21.06.2009, 18:55
Ja eben, aber doch nicht am Kopf beginnend. :D


Aber am Kopf fängt der Fisch an zu stinken ;) .

udogigahertz
21.06.2009, 19:00
...............ihnen eine Übungsgranate (woher weiß ich daß die NICHT scharf ist?)...............
Oliver
Oliver, Du warst Beim Bund und kennst den Unterschied zwischen einer Übungshandgranate und einer scharfen Handgranate nicht? :D

Die kann man gar nicht verwechseln, Übungshandgranaten sind blau, scharfe sind oliv.

Habt ihr etwa die olivfarbigen Handgranaten als Übungshandgranaten angesehen? Oha, Oha. :D

Grüße
Udo

Agent Smith
21.06.2009, 19:27
Hi liebe Modellfliegerkollegen,

vllt. gibts ein paar die das gleiche Leid haben. Die Bundeswehr lässt einfach nicht locker :-( Trotz unzähliger Arztbesuche vor meinem Musterungstermin letzten Sommer wollte mir keiner der Ärzte meine Beschwerden abkaufen und Atteste ausstellen. Folglich wurde ich nur T2 gemustert.

Habe dann wie wahrscheinlich viele einfach mal abgewartet. Es kam das erste Schreiben mit der evt. Einberufung im Falle von Ausfällen zum 1.1.2009. Da hab ich dann jedoch nichtsmehr gehört also wieder gewartet. Dann kam im April wieder das selbe Schreiben zur Einberufung im Falle von Ausfällen zum 1.7. Also wieder abgewartet. Am 12.6. (Freitags) bekam ich dann meine Einberufung. Montags darauf ging mein Verweigerungsantrag raus. Die Empfangsbestätigung und "Auserkraftsetzung meines Einberufungstermins bis zur Entscheidung über meinen KDV-Antrag" hab ich am Donnerstag erhalten. Nun kam heute ein schreiben von der Wehrbereichsverwaltung Süd dass das KWEA meine Verweigerung für nciht begründet hält und sie zur Entscheidung an die Wehrbereichsverwaltung weiter geleitet hat.... :-(

Ich bin momentan Nervlich am Ende. Wehrdienst kommt für mich nicht in Frage, das sind 9Monate verschwendete Zeit, auch wenn viele anderer Meinung sind, ich halte das ganze für Schwachsinn. Berufsarmee, garnicht oder alle. Aber nicht in der Art und Weise wie das bei uns abläuft, das, so kommt es mir vor, gewürfelt wird wer antreten darf und wer nicht bzw. wer die bessere "Ausrede" hat muss nicht. Mal ganz davon abgesehen das ich nicht an der Waffe dienen will kommt hinzu das ich nicht von meiner Familie,Freundin,Freunde etc. getrennt werden will, von finanziellen Probleme fang ich erst garnicht an (Auto,Versicherung,Wohnung,Handy,Hobby etc.)


Hat mir einer nen Tip wie ich weiter vorgehen kann?

Ich bin gerne bereit Zivildienst zu leiste, da lernt man m.E. wirklich was fürs Leben.

Es sollte doch im Interesse des KWEA liegen mich erst einzuziehen wenn meine Verweigerung vollständig abgelehnt wurde. Dem schreiben entnehme ich nun aber das ich im Falle der ablehnung durch das KWEA trotzdem den Einberufungstermin wahrnehmen muss. Die entgültige Ablehnung entscheidet aber, wie ich dem zweiten schreibe entnehme, die Wehrbereichsverwaltung.

Nun soll ich also zum 1.7. antreten, bin dann 1.-2. oder 3 Wochen dort und wenn mein KDV-Antrag dann genehmigt wird darf ich wieder nachhause, habe der Bundeswehr unnötige Kosten verursacht und meine NErven unnötig Strapaziert.

Ich könnte noch ewig weiter schreiben und mich aufregen was ja aber eh alles keinen sinn macht :-(

Also wenn mir einer nen Tipp geben kann, mir helfen kann oder mich einfach nur ein bischen aufbauen kann wäre ich echt dankbar.

Das unser tolles Hobby dann auch auf der Strecke bleibt, daran will ich noch garnicht denken :-(

Gruß Jochen

Hallo Jochen,

Das Kreiswehrersatzamt macht Dienst nach Vorschrift.... die Frage nach dem warum kannst du dir sparen. "Es ist so wie es ist. Warum interessiert keinen." ;)

Zum KDV. Bei uns hatte es Leute die sind nach 3 wochen dann wieder abgezogen weil dann der Antrag durch war. Absolut nichts ungewöhnliches. In den 3 Wochen erhälst du jedenfalls ganz sicher auch einen interessanten Einblick. Würde das also auch von der positiven Seite sehen.

Solltest du nicht Antreten zum Tag der Einberufung kannst du ja mal erleben was es heißt von den Feldjägern zuhause abegeholt zu werden. Die haben an sowas nämlich ganz besonders viel Spaß habe ich mir sagen lassen von denen. Wir hatte so einen Depp in der Zelle sitzen der gemeint hat: "ich komme Montag nicht zum Dienst...". Dem habe ich dann das essen durch die Gitterstäbe in seine 5m^2 Zelle gereicht :D - als ich in der woche zufällig mit dem Wachdienst dran war.

Wenn du mit einer Nullbock Einstellung versuchst die 9 monate rumzubekommen wird das kein Spaß. Egal ob Bund oder Zivi. Wenn du dir aber denkst an der Zeitspanne kann ich eh nichts ändern, und das ganze von der positiven Seite aus siehst wird es doch ganz interessant! Kann aber wohl nur der nachvollziehen der selbst den Wehrdienst oder Zivi hinter sich hat...

Nicht nur beim zivi gehört es dazu sich vorher entsprechend auf einen Verwendungszweck zu bewerben der einem auch möglichst Spaß macht. Gibt da beim Bund viele Möglichkeiten innerhalb des Wehrdienstes unterzukommen. Du wirst z.B. entsprechend deines Berufs eingesetzt. Als KFZ Mechaniker entsprechend in der Inst (Panzer, Fahrzeuge etc.). Aber das hast du ja offenbar schon verpennt bzw. nicht gemacht weil du Zivi machen willst. Hast du dich denn in Sachen zivi bemüht (?) - hoffentlich.

Ich habe halt z.B. einfach angegeben das ich Panzer fahren will. Muss man halt mal gemacht haben. ;) Bin ich dann auch und nicht zu kanpp - war schon ganz 'lustig'... ;) :) Zumal Bund damals auch noch kürzer war als Zivi und davon auch noch 4 Wochen Urlaub ganz zum Schluss....

Es gab auch welche von uns (Artillerie) die waren bei der Drohneneinheit. Auch ein paar von denen waren Modellflieger und hatten entsprechend einen Spaß sondergleichen. ich habe mir nur ab und an das prozedere angeschaut weil ich Zeit hatte als Fahrer.

Gruß

Ost
21.06.2009, 19:37
Oliver, Du warst Beim Bund und kennst den Unterschied zwischen einer Übungshandgranate und einer scharfen Handgranate nicht?

Aha,
dann weißt Du auch sicher daß Übungshandgranaten nicht nur blau sind sondern auch eine Zündkapsel haben;)
Auch wenn das nur ein besserer Furz wäre,
die "Schulung" war so nicht ok und wurde nicht nur mit mir so durchgeführt.

Und wie wollt Ihr meine "Petze" beurteilen können?
Ihr kennt doch die Umstände gar nicht, haut aber feste auf mich ein:confused:
Ich hab das doch nur äußerst verkürzt dargestellt.
Und ihr könnt Euch 100%ig sicher sein daß weder mein Oberst noch mein Kompaniechef noch sonst jemand die Faust in der Hosentasche machte außer einem;)
Ich hatte eine Verantwortung und ich bin dieser Verantwortung nachgekommen.
Mein Verhältnis zu den Dienstgraden und Kameraden war davor sehr gut und danach ebenfalls.
Und ich wurde gefragt ob ich damit einverstanden wäre wenn die Herren mein Beispiel dazu verwenden können andere Wehrpflichtige auch an ihre Pflichten zu erinnern bzw. ähnliche Vorkommnisse zu melden?
Soll ich mein Dienstzeugnis noch einstellen?

Obwohl ich die BW zuerst gehasst und die Bundis fast schon verachtet habe,
konnte ich mir schnell selbst ein Bild machen und hab meine Vorurteile schnell revidiert.
Vielleicht hatte ich auch nur Glück mit den richtigen Menschen zusammengearbeitet zu haben;)

Mein Gerechtigkeitsempfinden ist vollkommen i.O. "....regelt man anders...." genau das wäre in diesem Fall völlig falsch gewesen und die Vorgesetzten wurden auf Mißstände hingewiesen.
Genau das ist der Punkt, auch ein Oberst sollte wissen was unter sich so vorgeht.
Im Üb rigen war ich zuerst woanders um Meldung zu machen;-)
Ich habe meinen Vorgesetzten Respekt und Achtung entgegengebracht und ich durfte Gleiches erfahren.
Davon zeugen auch 15 Unterschriften in meinem Abschiedsgeschenk vom Uffz bis zum Oberst;)

Oliver

darthkrass
21.06.2009, 19:49
Davon zeugen auch 15 Unterschriften in meinem Abschiedsgeschenk vom Uffz bis zum Oberst;)

Oliver

War da ein Zünder dran, oder hat das sonst irgendwie getickt ??

Ost
21.06.2009, 19:55
:rolleyes:
"Herrn Hauptgefreiten "ost" als Dank und Anerkennung für besonders gute Leistungen und als Erinnerung an die Dienstzeit in der Stabskompanie der HschbrigXX"
und es ist ein wunderschönes Buch.
Und wir treffen uns auch alle paar Jahre;)

Oliver

Jey
21.06.2009, 20:04
Ohje da hab ich ja ne Diskussion entfacht :)

Naja, wir haben heut jedenfalls mal etwas nachgeforscht.
Der Brief von der Wehrbereichsverwaltung Süd stammt wohl vom Rückstellungsantrag meiner Firma, der wurde vor mehreren Wochen von meinem Arbeitgeber gestellt. In der Woche wo das geschah war unser Personalchef im Urlaub. Als er wieder zurück war hieß es zu mir das die Rückstellung von ihm gecanceld wurde und von der Firma nichtsmehr unternommen wird (gefundenes Fressen, 9 Monate kein Lohn bezahlen :rolleyes:)

Jetzt ist es wohl so das sich mein KDV-Antrag und der Rückstellungsantrag, welche laut aussage meines Chefs zurückgezogen wurde, überschnitten haben.

Werde nun morgen mal bei meiner Frima nachfragen bzw. eine Kopie des Rückstellungsantrags fordern und dann mal beim KWEA bzw. der Wehrbereichsverwaltung anrufen was da nun Sache ist. Wenn dem wirklich so ist dann wäre mein Einberufungstermin nämlich ausgesetzt bis mein KDV-Antrag bearbeitet wäre.




Aber das hast du ja offenbar schon verpennt bzw. nicht gemacht weil du Zivi machen willst. Hast du dich denn in Sachen zivi bemüht (?) - hoffentlich.


Ach für dich nochmal, eine Zivistelle wird von 95% der "Anbieter" erst nach vorlage des genehmigten KDV-Antrages vergeben. Also brauch ich mich jetzt noch nicht bewerben. Genügend stellen bzw. Adressen habe ich mir schon herausgesucht wo ich dann direkt hingehen bzw. anrufen werde sobald ich anerkannter KDV bin. (wenn es denn hinhaut)


Gruß Jochen

WeMoTec
21.06.2009, 20:17
Ach für dich nochmal, eine Zivistelle wird von 95% der "Anbieter" erst nach vorlage des genehmigten KDV-Antrages vergeben. Also brauch ich mich jetzt noch nicht bewerben. Genügend stellen bzw. Adressen habe ich mir schon herausgesucht wo ich dann direkt hingehen bzw. anrufen werde sobald ich anerkannter KDV bin.

Sorry, das sehe ich wie Mario.
Erst die Genehmigung und dann die Stellensuche und Bewerbung kannst Du vergessen. Dann sind die Türen längst zu, Du bist ja nicht alleine auf der Welt.
Wie im richtigen Leben sucht man sich erst ne Stelle, macht alles klar, "ist bekannt" um dann mit Vorliegen der Genehmigung nur noch zu sagen: "hier bin ich".

Wir hatten letztes Jahr in der Firma vier Stellen zu besetzen, haben die auch fleißig angepriesen.
Letztlich sind alle vier Stellen nicht an Bewerber auf die Anzeigen vergeben worden sondern an solche, die sich weit im Vorfeld aus eigener Initiative beworben haben. Und ich muß sagen: 4 x wirklich Glück gehabt. :D
Jemand der da auf den letzten Drücker aus purer Not anklopft, hat da wenig Chancen.

Oliver

Le concombre masqué
21.06.2009, 20:35
Ich glaube ich habe da eine ganz andere Denkweise und ein anderes,ausgeprägteres Gerchtigkeitsempfinden.
Wenn mich mein Vorgesetzter lobt bin ich der Meinung was falsch gemacht zu haben und ich habe ein schlechtes Gewissen gegenüber meinen Kollegen.



Gruß
Henry

Du wirst mir immer sympathischer :D


Selbst ICH habe mein Vaterland gedient, als Barkeeper im Offizierskasino.

Le concombre masqué
21.06.2009, 20:38
:rolleyes:
"Herrn Hauptgefreiten "ost" als Dank und Anerkennung für besonders gute Leistungen und als Erinnerung an die Dienstzeit in der Stabskompanie der HschbrigXX"
und es ist ein wunderschönes Buch.
Und wir treffen uns auch alle paar Jahre;)

Oliver


Es gibt nichts schöneres als richtige Männerfreundschaften, so unter Denunzianten

Henry Kirsch
21.06.2009, 20:52
Und wie wollt Ihr meine "Petze" beurteilen können?
Ihr kennt doch die Umstände gar nicht, haut aber feste auf mich ein:confused:


Sorry Oliver,
aber das hörte sich danach an das der Typ Dir das Eisen gezeigt hat und Du dann gleich zum Vorgesetzten gerannt bist (Herr Lehrer ich weiß was...).
Ich wäre mit der Situation anders umgegangen:"Sach ma Alter,hast Du ne Macke,pack das Scheissding weg sonst zieh ich Dir die Hammelbeine lang".
So in etwa wäre meine Reaktion gewesen.

In meinem Job wirst Du als Ansch.... bis zur Pensionierung von den Kollegen weitestgehend gemieden.Der Ruf des "Kollegenschwein" ist dem Petzer;) auf Dauer sicher. Ich habe in 12 Dienstjahren nie ein schlechtes Wort über einen Kollegen bei einem Vorgesetzten verlauten lassen.Eher würde ich mir die Hand abhacken...


Gruß
Henry

Stefan Kreuz
21.06.2009, 21:51
Ich habe in 12 Dienstjahren nie ein schlechtes Wort über einen Kollegen bei einem Vorgesetzten verlauten lassen.Eher würde ich mir die Hand abhacken...


Naja, also ich würde da schon Grenzen der Kollegialität kennen. So schön und nett ja ein gutes Verhältnis zu den Kollegen ist, alles würde ich nicht decken.

Gruss

Stefan

Henry Kirsch
21.06.2009, 22:07
Naja, also ich würde da schon Grenzen der Kollegialität kennen. So schön und nett ja ein gutes Verhältnis zu den Kollegen ist, alles würde ich nicht decken.


Stefan,
es gibt Berufssparten da musst Du Dich 100 %ig auf Deine Kollegen verlassen können. Und das schweißt ungemein zusammen,das da eine extremer Zusammenhalt und ein starkes Zusammengehörigkeitsgefühl entsteht ist die logische Konsequenz.
Aber Ausnahmen gibt es überall,auch in meiner Firma....


Gruß
Henry

Stefan Kreuz
21.06.2009, 22:10
Hi Henry,

mir geht es in meinem Job nicht anders. Auch ich muss mich auf meinen Kollegen 100 % verlassen können, und das ist auch gut so. Aber ich bleibe dabei: Ich kann mich in viele interessante Thesen und Meinungen hinein denken, aber alles geht eben nicht, und auch das ist gut so. Aber ich denke wir meinen das Gleiche.

Gruss

Stefan

egge
21.06.2009, 22:27
Kurz mal OT:

Wir hatten letztes Jahr in der Firma vier Stellen zu besetzen, haben die auch fleißig angepriesen.
Letztlich sind alle vier Stellen nicht an Bewerber auf die Anzeigen vergeben worden sondern an solche, die sich weit im Vorfeld aus eigener Initiative beworben haben. Und ich muß sagen: 4 x wirklich Glück gehabt. :D
Jemand der da auf den letzten Drücker aus purer Not anklopft, hat da wenig Chancen.

Oliver

Dann haben die Anzeigen wohl nur der Publisity gedient :confused:
Wenn doch klar ist, das noch "alte Bekannte" in der Schublade schlummern, die man nur Anrufen müsste, braucht man doch nicht "auf den letzten Drücker" Anzeigen schalten.

Willst Du damit sagen das jeder der sich auf die Anzeige gemeldet hat, von vornerein als Notleidender dagestanden ist, der eh keine Chance hat ?

Da hätte ich was Besseres gewusst als die ganzen Bewerber zu empfangen bzw. Ihnen abzusagen :D

Le concombre masqué
21.06.2009, 22:38
Wie schaffen wir jetzt den Bogen zu den unverschämten Preisen in der Börse ?

udogigahertz
21.06.2009, 22:44
Ohje da hab ich ja ne Diskussion entfacht :)
Gruß Jochen
Wieso Oh je? Ist doch gut, dann haben wir was zu posten. ;)


Jetzt ist es wohl so das sich mein KDV-Antrag und der Rückstellungsantrag, welche laut aussage meines Chefs zurückgezogen wurde, überschnitten haben.

Mhhhmmmmm..... also was willst Du denn nun eigentlich? Dich zurückstellen lassen, weil es gerade jetzt nicht passt,

oder

den Kriegsdienst mit der Waffe aus Gewissensgründen verweigern? :confused:

Kein Wunder, dass der zuständige Sachbearbeiter beim KWEA jetzt nicht so recht weiß, was Sache ist.

Du solltest wissen, was Du eigentlich willst, beides geht irgendwie nicht.

Immer geradlinig bleiben, warum sich unnötig verbiegen?

Grüße
Udo

Henry Kirsch
21.06.2009, 22:49
Aber ich denke wir meinen das Gleiche.


Denke ich auch,Stefan ;) .

Gruß
Henry

udogigahertz
21.06.2009, 22:51
:rolleyes:
"Herrn Hauptgefreiten "ost" als Dank und Anerkennung für besonders gute Leistungen und als Erinnerung an die Dienstzeit in der Stabskompanie der HschbrigXX"
und es ist ein wunderschönes Buch.
Und wir treffen uns auch alle paar Jahre;)
Oliver
Oliver, ich wollte Dir keineswegs zu nahe treten, aber so, wie Du das anfänglich geschildert hast, konnte man das nur so auffassen, wie Henry und ich das anscheinend verstanden haben. Da keiner von uns bei dem Ereignis dabeigewesen ist, sind wir auf Deine korrekte Darstellung der Sachlage angewiesen. Da ja anscheinend danach alles gut für Dich gelaufen ist, war das dann wohl in Ordnung, was Du gemacht hast.

Trotzdem bleibe ich bei meiner Auffassung, dass Dein Handeln vielleicht etwas ungeschickt war, zumindest ich hätte so nicht reagiert, sondern erstmal den "kleinen Dienstweg" eingeschlagen. Na ja, jeder entscheidet situationsbedingt für sich.

Übrigens, son Buch und ne Urkunde mit Unterschriften bekommt eigentlich jeder, der aus der Bw ausscheidet, normalerweise auch dann, wenn er bloß die Einheit verlässt weil er versetzt wird. Ich habe einen ganzen Ordner davon voll. :D

Grüße
Udo

Henry Kirsch
21.06.2009, 23:11
"kleinen Dienstweg"

Gutes Stichwort !
Der sogenannte "kleine Dienstweg" hält eigentlich jede Behörde am Leben.
Er wird auch von den Vorgesetzten toleriert und (insgeheim befürwortet),da hier die Dienstgeschäfte unkompliziert abgewickelt werden können und der Vorgesetzte nicht mit "Unzulänglichkeiten" belästigt wird.
Das heist : "Der Laden läuft" !


Gruß
Henry

WeMoTec
21.06.2009, 23:14
@egge:
Deine Interpretation geht hier völlig an der Realität vorbei, aber ich will das nicht vertiefen, weil es nicht zu diesem Thread gehört.

Aber nur soviel: wir wollten natürlich aus einer Reihe Bewerbern auswählen, und haben uns dafür auch lange und intensiv Zeit genommen.
Letztlich überzeugt haben dann jedoch teilweise z.B. Bewerber, die formal garnicht hinreichend qualifiziert waren, aber dies durch ihr persönliches Engagement wieder wett machten. Also keine klassischen Schubladenkandidaten. Und sie haben das in sie gesteckte Vertrauen durch intensive Einarbeitung und Fortbildung mehr als gerechtfertigt.

Bezogen auf den Threadstarter: eine Oganisation sucht Ziwis.
Da gibt es solche, die schon seit Jahren in der Organisation oder anderen Bereichen engagiert sind. Dann gibt es welche, die über gute Kontakte vermittelt wurden, weil sie schon vorher positiv aufgefallen sind. Dann gibt es welche, die sich im letzten Jahr bereits mit der Problematik auseinandergesetzt, das Verfahren zügig abgewickelt und sich ne Stelle gesichert haben.
Und jetzt zwei Wochen vor Toresschluß meint der Threadstarter noch immer, mit "Adressensammeln" sei es getan und den Rest könne er erst machen mit einem Bescheid in der Tasche?

Also spätestens jetzt sollte er sich doch INTENSIV um eine Stelle bemühen, auch um ggf. in der Diskussion mit dem KWEA diese vorweisen zu können.
Daß rein formal diese erst später vertraglich geregelt wird, ist doch klar.

Ich mach mir doch auch nicht erst nach bestandenem Abitur Gedanken was ich studieren will oder such mir erst nach Abschluß einer Lehre einen Job.

Mein Beispiel sollte eigentlich nur zeigen, daß die Engagierten jene sind, die letztlich zum Erfolg kommen.
Und wenn dazwischen 3-4 Wochen Grundausbildung ist? Davon geht doch nun wirklich die Welt nicht unter...

Oliver

egge
22.06.2009, 00:54
Gut, das in diesem Fall hier wohl eine zeitliche oder formale Verfehlung vorliegt ist wahrscheinlich. Rückstellung oder Verweigerung :confused:

Grundsätzlich denke ich aber das engagiert sein nix mit Jahre vorher bewerben zu tun haben muß.
Wenn jeder Azubi und Azubi-Ausbilder so denkt, dann muß man sich irgendwann im Kindergarten auf einen Ausbildungs/Ziviplatz bewerben. Nur damit man "Engagement" zeigt und nur deshalb genommen wird.

Ich hab mich noch nie irgendwo 1 Jahr vorher beworben.
Bei jew. EINER Fa. und das immer 2 Monate vorher. Sowohl bei der Lehre, beim Zivi, und dann im Job.
Ich hab quasi bis heute 2 Bewerbungen im Leben geschrieben (Lehre und dann Job).
Zwischendruch Zivi klappte beim ersten Anruf sogar telefonisch.
Veweigert hab ich aber gleich "sehr engagiert" bei der Musterung im KWEA.

Also "zu spät" ists nie ;) Jey, ruf einfach bei Organisationen an, an die wenig Andere denken ! Nicht unbedingt beim Sanka !
Es gibt auch noch andere. Assyheime, Stadtgärtnereien, Sozialämter (Stadtverwaltungen) etc.
Solche Stellen bleiben oft sogar unbesetzt.

Und immer dran denken: Du kannst aus ÜBERZEUGUNG keinen abknallen, nicht weil es grade nicht so passt !

Martin Greiner
22.06.2009, 00:55
Werde nun morgen mal bei meiner Frima nachfragen bzw. eine Kopie des Rückstellungsantrags fordern und dann mal beim KWEA bzw. der Wehrbereichsverwaltung anrufen was da nun Sache ist. Wenn dem wirklich so ist dann wäre mein Einberufungstermin nämlich ausgesetzt bis mein KDV-Antrag bearbeitet wäre.

Hi!

Wenn der Rückstellungsantrag zurückgezogen wurde kannst Du den gleich mal verreiben, das interessiert niemand mehr.
Da der Einberufungstremin bereits steht solltest Du dich mal schlau machen, denn imho setzt der KDV Antrag die Einberufung nicht aus, da Du diesen lediglich zu spät gestellt hast.

Wenn sich jemand mit dem Gedanken trägt einen KDV zu stellen so sollte er dieses am Besten bereits zeitnah am Musterungstermin tun.
Wartet man, wie in Deinem Fall mit der Hoffnung gänzlich drum herum zu kommen, kann wie in deinem Fall der Schuss gewaltig nach hinten gehen.
Im KWEA bemerken die Aktenschieber durchaus auch solche netten Versuche, gibt dann aber keine positiven Reaktionen:

- Arzt sagt geh mal...
- Chef sagt "bis in 9 Monaten"...
- Antrag zu spät...

Summe:
Geh packen und hoffe dass der Antrag einigermassen zügig bearbeitet wird...dann kannst Du vielleicht noch auf Zivi umschwenken.
Würde mich ehrlich wundern, wenn Du nicht einrücken müsstest. (auch wenn sich bei der BW einiges mit der Zeit schon geändert hat)

Maistaucher
22.06.2009, 06:39
...Der sogenannte "kleine Dienstweg" hält eigentlich jede Behörde am Leben...
Nicht nur Behörden.
Allerdings zwei Dinge:
- der Übergang zu unerlaubten Mauscheleien ist fließend
- wehe, es geht etwas schief, dann ist das Geschrei groß

gexx
22.06.2009, 08:47
Daß ich mal den Wachhabenden bei meinem Oberst direkt "denunziert" habe weil er mir während des Dienstes einen geladenen! echten Westerncolt gezeigt hat,


Beim Wachdienst hatten wir immer geladene echte Waffen...

Ost
22.06.2009, 09:06
Beim Wachdienst hatten wir immer geladene echte Waffen...

Auch nen Colt?

Ost
22.06.2009, 10:10
Gutes Stichwort !
Der sogenannte "kleine Dienstweg" hält eigentlich jede Behörde am Leben.
Er wird auch von den Vorgesetzten toleriert und (insgeheim befürwortet),da hier die Dienstgeschäfte unkompliziert abgewickelt werden können und der Vorgesetzte nicht mit "Unzulänglichkeiten" belästigt wird.
Das heist : "Der Laden läuft" !


Gruß
Henry

Auch der kleine Dienstweg hat seine Grenzen.

Ungewollt habt Ihr hier mir eine Steilvorlage geliefert die zeigt WIE wichtig es ist wenn in so ein System Leute reinkommen,
die nur kurz "zu Besuch" da sind und nach jetzt nur noch 9 Monaten wieder gehen.
Dienstgeschäfte unkompliziert abwickeln und die Vorgesetzten nicht belästigen-
ich verstehe durchaus wieso man seine Kollegen nicht bei der Obrigkeit verpetzt, zusammenhält "unter Kollegen" regelt etc.
Das ist auch gut so.
Aber-
es kann auch eine Küngelei Gleichgesinnter sein und zeigt sich in vielen Behörden.
Die sind deswegen beim Volk auch recht beliebt;)
Beamtenwillkür ist weit verbreitet und hat seine Ursachen genau in dieser Grundhaltung- ich kenne jemanden der ist gerade ganz schön sauer auf ein paar Leute, die es sich ganz gemütlich eingerichtet haben und es super verstehen daß man an ihre Vorgesetzten erst gar nicht rankommt;)

Wie will ich es richten wenn eine ganze Gruppe zusammenhält und der kleine Dienstweg just bei den Leuten landet, die dieser Gruppe angehören?
Ich stelle mir gerade vor was diese Gruppe mit mir gemacht hätte:eek:
Wenn also etwas ganz und gar nicht i.O. ist und ein persönliches Gespräch nichts bewirkt dann muß man doch handeln!

Und wenn Psychopathen gedeckt werden weil die Kameraden zusammenstehen, dieser mit nem Colt rumfuchtelt und ne Wut im Bauch hat,
dann kann man auch gleich 2 Zimmer weiter (ich geh mals aufs Klo) gehen und kurz mal beim Oberst anklopfen weil man sich nicht mehr anders zu helfen weiß;)

Und bei den Handgranatenfallenstellern- die gehörten nicht zu meiner Einheit und kamen sich unglaublich cool vor.
Das "Spiel" wurde als harmlos betrachtet und üblich. (Das hab ich in Gesprächen herausgefunden)
Ist es auch Üblich einen Gefreiten gegen dessen Willen an nen Baum zu fesseln und ne Falle zu basteln?

Was kommt da bei raus wenn man den "kleinen Dienstweg" als einfacher Wehrpflichtiger beschreitet?
Ich hab gewußt an wen ich mich wenden muß und das war sozusagen ein "mittlerer Dienstweg"

Es ging dabei um eingefahrene Misstände und ich bin der Meinung daß Vorgesetzte darüber Bescheid wissen MÜSSEN wenn sie interessiert daran sind daß "ihr Laden" auch RICHTIG läuft;)

Mein Kumpel ist GEschäftsführer in einem Zuliefererbetrieb.
Da der Betrieb schon seit Jahren auf der Kippe steht wurde mein Kumpel eingestellt um ihn auf den richtigen Kurs zu bringen.
Er war und ist mehr damit beschäftigt gewesen die Küngelei unter den Kollegen zu durchbrechen und eingefahrene Misstände aufzulösen,
als sich um das eigentliche Geschäft kümmern zu können.
Lieber ging man gemeinsam den BAch runter als daß einer mal den Mumm hatte diese Küngelei zu durchbrechen:eek:



Übrigens, son Buch und ne Urkunde mit Unterschriften bekommt eigentlich jeder, der aus der Bw ausscheidet, normalerweise auch dann, wenn er bloß die Einheit verlässt weil er versetzt wird. Ich habe einen ganzen Ordner davon voll.

Ja, ein paar meiner Kameraden haben ebenfalls kleine Geschenke bekommen- wir waren ein super Team in der Stabskompanie;)
Ich hab allerdings nicht mitbekommen daß jeder "normale" Wehrpflichtige so ein unterschriebenes Geschenk bekommen hätte;)
Bei Zeitsoldaten wie Dir, Udo, ist das sicherlich normal.
Ich war und bin aber nie Zeitsoldat gewesen,
ich hab aber meine Arbeit einigermaßen ernst genommen!

Oliver

Henry Kirsch
22.06.2009, 11:00
Auch der kleine Dienstweg hat seine Grenzen.

Beamtenwillkür ist weit verbreitet und hat seine Ursachen genau in dieser Grundhaltung

So habe ich das überhaupt nicht gemeint,Oliver.
Ohne den kleinen Dienstweg sind manche Amtsgeschäfte gar nicht durchfürbar.
Ein Beispiel (wenn auch nicht sinnbildlich für ein "Amtsgeschäft") :

Ich habe mir im Rahmen eines "Einsatzes" mein Diensthemd zerrissen.
Der übliche (lange) Dienstweg wäre gewesen:Meldung verfassen,den Vorgesetzten informieren,lange Zeit warten,zur Kleiderkammer (auf eigene Kosten) fahren,dafür die Stunden schreiben lassen,Hemd abholen.

Der kleine Dienstweg war der: Frage von meinem Einsatzleiter:"Henry,welche Grösse trägst du ? Bekommst ein neues Hemd von mir,ich hab noch genug !"


Gruß
Henry

Ost
22.06.2009, 11:20
Ok,
aber Du verstehst jetzt so ungefähr was ich meine und wie es mir damals ergangen ist.
Im Nachhinein ist man immer schlauer aber ich würde heute genau so handeln.

Was ich aber ursprünglich für ne Intention hatte:
1. halte ich den Wehrdienst nach wie vor für sehr sinnvoll
2. ist das viel harmloser als man denkt wenn man bei der Musterung den 1. Kontakt mit der BW hat
3. gibt es Vorurteile und Vorbehalte
4. sind es nur noch 9 Monate
5. erlebt man da durchaus was und lernt einiges Neues kennen

Natürlich ist es erst mal ein Schock wenn man herumkommandiert und eingesperrt wird.
Man ist jung, freut sich des Lebens, hat Großes vor und dann kommt der blöde Bund.
Es klingt abgedroschen,
aber im Nachhinein hat es mir nicht geschadet und selbst die 18 Monate waren recht schnell rum.
Ich war einer der Wenigen die in der Kaserne blieben und ich hab da 2 Fliegerle gebaut wovon ich heute noch eines habe.

Es gibt überall Solche und Solche, da muß man nicht nur beim Bund suchen.
Beim Themenstarter Jey ist was falsch gelaufen und ich würde mich jetzt ganz einfach nicht mehr auf die Hinterbeine stellen.
Sich ärgern und hadern ist alles verlorene Lebenszeit- das merkt man erst wenn man etwas älter wird;)
Zivildienst ist nett und gut,
aber es gibt auch andere Jobs als Pförtner und Essen der Sozialstation ausfahren;)

Oliver

gexx
22.06.2009, 12:03
Auch nen Colt?

Nein ,natürlich nicht:) ...Aber ob man mir einen Colt oder die übliche P38 gezeigt hätte, wäre mir egal gewesen. Wenn man nicht aufpasst, kommt bei beiden vorne etwas raus.:p

Hans Schelshorn
22.06.2009, 12:12
Ich habe die bisherige Diskussion nicht komplett gelesen, Ihr schreibt immer so viel! Bin mir also nicht sicher, ob mein Thema schon mal angesprochen wurde.
Dennoch möchte ich noch was zur Kriegsdienstverweigerung sagen.
Die gibt es meiner Meinung nach nur aus Gewissensgründen.
Da gehört nicht dazu, daß einen z.B. die Firma unbedingt braucht. Das ist ja nur eine Zurückstellung. In den Kandidatenlisten steht man in diesem Fall nach wie vor. Blöd, wenn die Firma pleite geht.

Zur KDV muß man seine Gewissensgründe darlegen, die einen veranlassen, den Dienst mir der Waffe zu verweigern. Da ist es auch völlig unerheblich, ob der Vater auch schon verweigert hat. Das macht höchstens den eigenen Antrag unglaubwürdiger. Ebenso macht es ein schlechtes Bild, wenn man den Antrag erst abgibt, wenn man tatsächlich den Einberufungsbescheid erhalten hat.

Es ist auch kontraproduktiv, wenn Samstags der Halsgrat auf dem Grill bruzzelt. Vegetarier sind hier klar im Vorteil.
Wie schon gesagt, hier geht's nicht um das "nicht wollen", hier geht's um die Gewissensqualen, die jemand beim Gebrauch einer Waffe hätte.
Wer das nicht bereits vor dem Verfassen seines Antrages verstanden hat, verspielt praktisch alle Chancen.
Im Zeitalter der Killerspiele wird's vermutlich auch nicht mehr viele geben, die mit den Gewissensgründen argumentieren können.

In einem Fall, in dem ich in gewisser Form beteiligt war, hat ein dreiseitiger wohlformulierter Brief die umgehende Auskleidung veranlasst, in einer Zeit, in der Verweigerern wenig Chancen eingeräumt wurden.

Servus
Hans

Matthias_E.
22.06.2009, 12:34
Sag denen einfach daß Di Deinen Verlobten arg vermissen würdest und schon beim Gedanken daran daß Du mit so knackigen schnuckeligen Soldaten zusammen die Nächte verbringen sollst recht arg wuschig wirst....;)

wolfhag
22.06.2009, 12:43
Sie das positiv.
So viel fürs Leben wie beim Bund habe ich später nie mehr gelernt.
Als Beispiele
- Entchen schwimmen lassen
- Gerüchte streuen und abwarten
- Intelligenz der Vorgesetzten testen
- Vorgesetzte gegeneinander ausspielen
- Mit Halbwahrheiten agieren
- Krankheitsbilder auf Funktion testen
- Körperlich in Koblenz durchchecken lassen

Hatte mich übrigens als Zeitsoldat verpflichet und nach einigen Monaten wegen einem Wachvergehen auf Wehrpflicht zurück-
strafen lassen.

Ost
22.06.2009, 13:19
Im Zeitalter der Killerspiele wird's vermutlich auch nicht mehr viele geben, die mit den Gewissensgründen argumentieren können.

Servus
Hans


Ich denk da eher an Paintball wie sie im Nachbarforum eine Petition eingegeben haben und um Unterschriften bitten;)
Mich juckt es dort was zu schreiben,
aber ich hab ja hier schon Ärger genug:D

@gexx
ich sach nur
Waffennarr
Psychopath
Wut im Bauch

Klar- in dem Fall spielt es keine Rolle ob das was vorne rauskommt aus nem Colt oder ner Dienstwaffe stammt. (die hatte er ja auch noch)
Aber eine P38 kenne ich,
nen Colt nicht!
Wieso hatte er seinen Colt dabei?
Wollte er Russisches Roulette spielen?
Wollte er nur mich armen Wehrpflichtigen einschüchtern/imponieren?

Der Typ war eine wilde Kampfsau und nicht ganz richtig im Kopf.
Ich hatte den Eindruck daß ich die Notbremse ziehen mußte.
Ich hab mir fast in die Hose gemacht und bevor hier jemand blöd rummtut-
wenn einer mit ner geladenen Waffe vor einem rumfuchtelt muß man schon ein ganz Cooler sein wenn man keine Angst hat;)

Aber das waren Ausnahmen,
gelernt habe ich bei der BW nicht viel,
aber ich habe Erfahrungen gesammelt die ganz nett waren.
Das Beste passierte mir bei der Grundausbildung bei den Feldjägern in München als sich beim Abschlußmanöver irgend ein komischer General neben mich in den Schlamm geschmissen und mich gefragt hat ob ich ihn sehe.
Als ich bejahte sagte er nur- "dann wurde ihnen soeben der Kopf weggeschossen":D
Danach hab ich mich immer schön IN den Schlamm geworfen und nicht daneben, wo es trocken war;)
Und meine Fahrschule zu den Isarauen war auch nicht ohne:cool:
Und wenn ich meinen Oberst auf dem Manöver zum Nachtabsprung der Fallschirmjäger gefahren habe,
dann gabs auch was zu sehen!

Nein, am Ende hats mir fast schon gefallen:)

Oliver

Hans Schelshorn
22.06.2009, 13:43
Sag denen einfach daß Di Deinen Verlobten arg vermissen würdest und schon beim Gedanken daran daß Du mit so knackigen schnuckeligen Soldaten zusammen die Nächte verbringen sollst recht arg wuschig wirst....;)
Und der Prüfer fragt ganz leise: Na Süßer, hast heut Abend schon was vor?:D

Servus
Hans

udogigahertz
22.06.2009, 13:54
Und der Prüfer fragt ganz leise: Na Süßer, hast heut Abend schon was vor?:D

Servus
Hans
Ja genau, inzwischen ist Homosexualität schon lange kein Grund mehr, nicht zur Bundeswehr zu müssen.

Sowas kann ganz schön nach hinten losgehen (im Wahrsten Sinne des Wortes:D )

Am besten fährt der, der immer geradlinig bleibt, sich selbst treu bleibt, sich nicht verbiegen lässt, auch, wenn die Verlockung noch so groß ist.

Grüße
Udo

udogigahertz
22.06.2009, 14:16
Auch der kleine Dienstweg hat seine Grenzen.
Oliver
Klar hat der kleine Dienstweg Grenzen.


Wenn also etwas ganz und gar nicht i.O. ist und ein persönliches Gespräch nichts bewirkt dann muß man doch handeln!

Das hat ja auch niemand abgestritten, Oliver.
Es ist nur so, dass Du damals alles falsch gemacht hast, als Du direkt zum Oberst gegangen bist, du hattest Glück, dass das Ganze am Ende genau so ausgegangen ist (Was ist denn übrigens mit dem betreffenden Kameraden passiert, der Dir den geladenen Colt unter die Nase gehalten hat? Wurde der entlassen? Bekam der eine Anzeige wegen unerlaubten Waffenbesitzes? Wurde der disziplinarisch bestraft? Abgabe an die Staatsanwaltschaft? Oder wurde der einfach nur woanders hin versetzt? Womöglich in eine Einheit, die Wehrpflichtige ausbildet?)

Formell richtige Vorgehensweise:

- Du schreibst über den Vorfall eine Meldung, möglichst zeitnah mit Angabe von Namen, Zeugen, Uhrzeiten und möglichst neutral formuliert, nur das schreiben, was auch wirklich passiert ist, nicht, was Du glaubst, hätte passieren können.

- Dann lässt Du Dir einen Termin bei Deinem zuständigen Chef (nächster Disziplinarvorgesetzter) geben und teilst ihm den Vorfall unter 4 Augen mit, dabei händigst Du ihm Deine Meldung aus.

- Jetzt wird es interessant, denn nun ist der Chef in der Verantwortung, hier für Abhilfe zu sorgen, eventuell erfährst Du jetzt Dinge über diesen Menschen mit dem colt, die Dir nicht bekannt waren, dem Chef aber schon, eventuell hat der nur auf solch eine Meldung gewartet, dann läuft alles nach Plan seinen Weg weiter.

- sollte man feststellen, dass der Chef hier wenig geneigt ist, einzugreifen, warum auch immer, bleibt einem immer noch die Möglichkeit der weiteren Meldungsabgabe beim Vorgesetzten des Chefs.


Und bei den Handgranatenfallenstellern- die gehörten nicht zu meiner Einheit und kamen sich unglaublich cool vor.
Das "Spiel" wurde als harmlos betrachtet und üblich. (Das hab ich in Gesprächen herausgefunden)
Ist es auch Üblich einen Gefreiten gegen dessen Willen an nen Baum zu fesseln und ne Falle zu basteln?
Zu welcher Einheit gehörten die denn? Waren das eventuell gar keine Wehrpflichtigen, sondern Zeitsoldaten? Ohne nähere Informationen fällt hier ein Werturteil schwer, denn wenn es sich um Zeitsoldaten gehandelt hatte, dann sind solche und ähnliche Übungen heutzutage leider unumgänglich, um die Soldaten an die harte Realität in Afghanistan und anderswo heranzuführen, denn die Taliban kennen das deutsche Soldatengesetz nicht, das solches Tun verbietet.
Da werden noch ganz andere Sachen "unterrichtet". Leider, leider.
Ist aber notwendig, denn nur, wer vorbereitet ist, hat die Chance, eine Entführung mit entsprechnenden Scenarien einigermassen ohne bleibenden seelischen Schaden zu überstehen.
Leider gibt es solche Fälle, auch jetzt. Es wird nur nicht darüber berichtet.

Grüße
Udo

udogigahertz
22.06.2009, 14:20
Das Beste passierte mir bei der Grundausbildung bei den Feldjägern in München als sich beim Abschlußmanöver irgend ein komischer General neben mich in den Schlamm geschmissen und mich gefragt hat ob ich ihn sehe.
Als ich bejahte sagte er nur- "dann wurde ihnen soeben der Kopf weggeschossen":D
Danach hab ich mich immer schön IN den Schlamm geworfen und nicht daneben, wo es trocken war;)
Und meine Fahrschule zu den Isarauen war auch nicht ohne:cool:
Und wenn ich meinen Oberst auf dem Manöver zum Nachtabsprung der Fallschirmjäger gefahren habe,
dann gabs auch was zu sehen!
Nein, am Ende hats mir fast schon gefallen:)
Oliver
Na, da hast Du aber viel erlebt, bei der Bundeswehr ....(gähn......), gelle? ;)

Grüße
Udo

gexx
22.06.2009, 14:23
@gexx
ich sach nur
Waffennarr
Psychopath
Wut im Bauch

Klar- in dem Fall spielt es keine Rolle ob das was vorne rauskommt aus nem Colt oder ner Dienstwaffe stammt. (die hatte er ja auch noch)
Aber eine P38 kenne ich,
nen Colt nicht!
Wieso hatte er seinen Colt dabei?
Wollte er Russisches Roulette spielen?
Wollte er nur mich armen Wehrpflichtigen einschüchtern/imponieren?


Klar, ich kenne die damaligen Umstände nicht...hast schon richtig gehandelt.



Sag denen einfach daß Di Deinen Verlobten arg vermissen würdest und schon beim Gedanken daran daß Du mit so knackigen schnuckeligen Soldaten zusammen die Nächte verbringen sollst recht arg wuschig wirst....


Das kann ziemlich nach hinten losgehen. Sonst kommst du vielleicht in eine "Spezialeinheit" und kannst froh sein, wenn sie, wie Ost berichtet hat, dir nur einen geladenen Colt zeigen;)

Ost
22.06.2009, 16:25
Udo,
ich weiß nicht was mit dem Rumfuchtler geschehen ist, er wurde aber zuerst mal versetzt.
Vielleicht hab ich mich nicht klar genug ausgedrückt also nochmals:
der Typ hat mir nicht voller Stolz seine Waffe gezeigt (dann hätte ich nämlich gar nichts unternommen) sondern er hat abgekotzt wegen ungerechten Behandlungen und hat mit einer geladenen Waffe vor mir rumgefuchtelt und gedroht "denen zeig ich mal was..."
Ich war in Lebensgefahr und um nicht seinen Argwohn zu schüren bin ich mal "aufs Klo" gegangen.
Ich hab sozusagen in Notwehr gehandelt und der Oberst war halt der nächste zu dem ich sofortigen Zutritt hatte;)

Ja, die Fallensteller waren Zeitsoldaten die sich einen Spaß gemacht haben unter dem Deckmäntelchen einer Übung.
Ich gebe Dir recht daß man sowas auch durchaus üben muß, damals wie heute.
Doch darum geht es nicht.
Es geht darum daß die mich NICHT gefragt haben, mich NICHT aufgeklärt haben und mich gegen meinen ausdrücklichen Willen an einen Baum gebunden haben.
Völlig zu Recht wurden die zur Rechenschaft gezogen und mir ist es in einem solchen eklatanten Fall auch völlig egal was dann mit denen geschehen ist.
Denn genau sowas ist der Anfang für solche Leute wie in Guantanamo, die Gefangene mißhandelt haben!
Es mag sein daß Du das alles viel harmloser siehst,
aber ich tu es nicht denn wehret den Anfängen.
Sind solche Zeitsoldaten die ganze Zeit nur unter sich, müssen sich nicht mit Wehrpflichtigen "rumärgern" die auch mal ne andere Meinung vertreten,
dann kann sich daraus etwas entwickeln was man nicht mehr kontrollieren kann!
Ich war und bin kaum der einzige dem sowas, vergleichsweise noch harmloses widerfahren ist- dafür gibt es unzählige Beispiele!
Wieviel % derartiger Vorfälle wurden von Wehrpflichtigen aufgedeckt und wieviel % verliefen intern im Sande?

Ich hab dafür keine Zahlen aber ich denke daß man mit etwas Recherche auf ganz interessante Zahlen/Beispiele kommen kann!
Der Grund ist einfach der,
daß ein petzender Zeitsoldat Probleme bekommt,
ein petzender Wehrpflichtiger sieht die Typen nach 9 Monaten verm. nie mehr;)
Schon deswegen ist eine Wehrpflicht sinnvoll,
auch wenn das für den eigentlichen Kern der BW ziemlich lästig ist.
Und so übt die Wehrpflicht zumindest eine gewisse Kontrolle über die BW aus.

Es gibt wohl Truppenteile bei denen kein einziger Wehrpflichtiger auftaucht.
Da kann man nur hoffen daß dies eine gewisse Elite darstellt die genau weiß was sie tut.
Daraus ergibt sich natürlich auch der Verdacht, daß bestimmte Leute (so wie der Fuchtler) "abgeschoben" werden um sich mit Wehrpflichtigen rumzuärgern.
Daraus erklärt sich dann auch der Frust.
Und?
Der ist dann trotzdem in der Bundeswehr was noch lange kein Grund ist mit geladenen privaten Waffen (hatte die eine Sicherung?) Drohgebärden zu vollführen!

Oliver

Henry Kirsch
22.06.2009, 16:50
der Typ hat mir nicht voller Stolz seine Waffe gezeigt (dann hätte ich nämlich gar nichts unternommen) sondern er hat abgekotzt wegen ungerechten Behandlungen und hat mit einer geladenen Waffe vor mir rumgefuchtelt und gedroht "denen zeig ich mal was..."


Mensch Olli,
hättest Du das gleich so geschrieben wäre uns ne Menge Streiterei erspart geblieben und der Thread wäre wesentlich kürzer ;) .


Gruß
Henry

Ost
22.06.2009, 17:01
Das wäre aber langweilig:D
Ja, ich gebe zu ich hab mich viel zu ungenau ausgedrückt aber ich wollte auch nicht zu weit gehen und zusehr ins Detail.
Womöglich könnte man sonst.......;)
Schließlich werden wir überwacht:(

Oliver

Matthias_E.
22.06.2009, 18:04
Ich für meinen Teil bedauere es sehr daß ich T5 gemustert wurde.
Hätte ich die Möglichkeit, ich würde jederzeit bei der Bundeswehr anheuern.
Leider ist mir das nicht möglich, 1.) T5 und 2.) zu alt.
Die Zivilstellen werden auch abgebaut, also nichts ists mit Bundeswehr für mich...

udogigahertz
22.06.2009, 18:30
Ich für meinen Teil bedauere es sehr daß ich T5 gemustert wurde.
Hätte ich die Möglichkeit, ich würde jederzeit bei der Bundeswehr anheuern.
Leider ist mir das nicht möglich, 1.) T5 und 2.) zu alt.
Die Zivielstellen werden auch abgebaut, also nichts ists mit Bundeswehr für mich...
Ist schon komisch - da postet einer voller Verzweiflung, dass er nun wohl doch seinen Wehrdienst antreten muss und dann meldet sich jemand, der bedauert, dass er da nicht hindurfte. Könnt ihr nicht tauschen? Dann wäre doch jeder zufrieden.:D

Grüße
Udo

udogigahertz
22.06.2009, 18:38
Es geht darum daß die mich NICHT gefragt haben, mich NICHT aufgeklärt haben und mich gegen meinen ausdrücklichen Willen an einen Baum gebunden haben.
OliverSowas ist natürlich nicht in Ordnung und gehört bestraft, da hast Du schon recht.
Sieh das jetzt aber doch mal positiv: Was geschah, kannst Du nicht mehr rückgängig machen, aber Du könntest doch noch einen Nutzen daraus ziehen, denn jetzt weißt Du aus erster Hand, was für ein Gefühl das ist, anderen vollkommen wehrlos ausgeliefert zu sein, die Dir körperliche Gewalt antun, eine Erfahrung, die (zum Glück) nur die wenigsten Menschen machen müssen. Nicht, dass ich das Geschehen von damals noch nachträglich gutheißen wollte, nein, keineswegs, aber dran ändern kann man jetzt ja doch nichts mehr.

Was letztlich bleibt, sind sowieso nur die Gefühle und davon die stärksten, ganz egal um was es sich handelt.

Grüße
Udo

Matthias_E.
22.06.2009, 19:03
Ist schon komisch - da postet einer voller Verzweiflung, dass er nun wohl doch seinen Wehrdienst antreten muss und dann meldet sich jemand, der bedauert, dass er da nicht hindurfte. Könnt ihr nicht tauschen? Dann wäre doch jeder zufrieden.:D

Grüße
Udo
Ich denke der TE ist viel zu jung um die Vorteile der Bundeswehr zu erkennen...
War ich damals ja auch, damals fand ich es toll ausgemustert worden zu sein.
Heute sehe ich die verpassten Möglichkeiten, natürlich nicht als Wehrpflichtiger sondern als Zeitsoldat.
Ich könnte heute Meister, Techniker oder Dipl. Ing sein...
Oder Luftfahrzeuggeräteelektroniker, evtl. Bordtechniker auf der Trall o.Ä..
In jungen Jahren sieht man nur die Nachteile, nicht die Möglichkeiten die sich auftun.
Gruß
Hias

christof buss
22.06.2009, 19:22
Ich könnte heute Meister, Techniker oder Dipl. Ing sein...
Oder Luftfahrzeuggeräteelektroniker, evtl. Bordtechniker auf der Trall o.Ä..



Moin Matthias, vergiss aber nicht das diese wenn sie dann aus der BW ausscheiden einen äusserst schlechten Ruf haben was ihre Leistungs und Integrationsfähigkeit bezogen auf die freie Wirtschaft haben.
Bei der Jobvergabe zählen "12 Jahre Berufserfahrung beim Bund" dann eher mal negativ.

Matthias_E.
22.06.2009, 19:33
Moin Matthias, vergiss aber nicht das diese wenn sie dann aus der BW ausscheiden einen äusserst schlechten Ruf haben was ihre Leistungs und Integrationsfähigkeit bezogen auf die freie Wirtschaft haben.
Bei der Jobvergabe zählen "12 Jahre Berufserfahrung beim Bund" dann eher mal negativ.
Warum sollte man denn den Bund verlassen?
Gibt es einen sichereren Job?
fallen Dir ein paar Beispiele ein wo man sonst noch mit mitte 50 in Ruhestand geht?
Natürlich gibts auch Kröten zu schlucken, für mich jedoch würden die Vorteile ganz klar überwiegen...
Gruß
Hias

darthkrass
22.06.2009, 20:01
weil halt bei saz 12 Ende ist. Und BS(Berufssoldat) ist halt auch nicht mehr so einfach Heutzutage. Selbst mancher Pilot (BO41) tut sich hinterher schwer was
gutes zu finden. Kenne genug saz 12 die sich beim "resozialisieren" extrem schwer taten.

Finde saz 4 am geschicktesten. Neben zu Techniker oder Meister machen und gut.

Matthias_E.
22.06.2009, 20:40
OK, das wusste ich nicht.
Hab da halt Lücken, durfte ja nicht mitspielen...:cry:
Gruß
Hias

Le concombre masqué
22.06.2009, 22:36
Udo,

Vielleicht hab ich mich nicht klar genug ausgedrückt also nochmals:
der Typ hat mir nicht voller Stolz seine Waffe gezeigt (dann hätte ich nämlich gar nichts unternommen) sondern er hat abgekotzt wegen ungerechten Behandlungen und hat mit einer geladenen Waffe vor mir rumgefuchtelt und gedroht "denen zeig ich mal was..."
Ich war in Lebensgefahr und um nicht seinen Argwohn zu schüren bin ich mal "aufs Klo" gegangen.
Ich hab sozusagen in Notwehr gehandelt und der Oberst war halt der nächste zu dem ich sofortigen Zutritt hatte;)



Es wird immer dramatischer !!

Bald wird uns Oliver erzählen daß es in Wirklichkeit kein Colt, sondern eine Atombombe war

Gregor Toedte
22.06.2009, 22:52
Es wird immer dramatischer !!

Mit dem Eingangspost hat das hier nichts mehr zu tun, ehe das jetzt zu dramatisch wird mach ich mal lieber zu.

Gregor