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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : selbstgebastelte TEK-Düse für Picolario



jeansastir48
13.09.2002, 13:41
Hallo
Ich hab ein neuen Picolario mit einem TEK-Schläuchlein dran und mit grosser
Aufmerksamkeit die threads über den Einsatz mit TEK gelesen.

Mich würde aber interessieren, ob Ihr selbstgebastelte TEK-Düsen verwendet und wie
diese denn gebaut werden und aussehen bzw. wo sie im Rumpf eingebaut sind.
Ich benutzte das Picolario nicht nur in grösseren Scale-Modellen, sondern z.B.
auch in den Elektroseglern und Seglern von 2-3Meter, und sogar auch in meinem HLG
Highlight Speed mit altem GFK-Rumpf.

Danke und Gruss
Thomas

Dietrich_M
14.09.2002, 22:28
Ich nutze zwar kein käufliches Vario, habe aber trotzdem ein bischen mit TEK-Düsen experimentiert.
Der letzte Versuch hatte ziemlich exakt eine Kompensation von -1.
http://home.arcor.de/d_meissner/tek_d.jpg
Ein ca. 9-cm-langes 2-mm-Messingrohr oben zugelötet und mit einem 8.0-mm-Loch versehen. Angebracht war die Düse mittig zwischen der Tragfläche und dem Höhenleitwerk am Rumpf.

Gruß Dietrich

jeansastir48
16.09.2002, 13:20
Besten Dank, Dietrich, für Deinen Beitrag und das Bild.
Hab ich richtig verstanden:
Das Rohr wird senkrecht zw. Flügel und Leitwerk eingebaut und die 20Grad Neigung
sind nach hinten Richtung Leitwerk?
Das 0.8mm-Loch ist 'vorne' genau in Fahrtrichtung?

Danke und Gruss Thomas

Jürgen N.
16.09.2002, 19:19
Seltsam,
bei allen (OK, es gibt bis jetzt nur 2 ;) ) Herstellern ist die 0.8 mm Bohrung im "Windschatten"
oder Lee. Hier scheint sie 180° "verdreht" zu sein?! Im Luv? Oder täuscht das Bild?
Gruss Jürgen

Hans Rupp
16.09.2002, 19:24
Hallo,

die 20° sind nach vorne geneigt, den vorne ist im Bild rechts. Somit ist das Loch im Windschatten, behaupte ich jetzt mal.

Hans

jeansastir48
17.09.2002, 10:54
Ich hab mich gestern Abend nochmals schlau gemacht:
Das Loch muss sicher entgegen der Flugrichtung sein, da wir zur Kompensation Unterdruck benötigen. Bei Loch nach 'vorne' hätten wir ja positiven (Stau-)Druck.

Beispiel: Wir fliegen am Morgen bei ruhiger Luft normal gerade aus und stechen nun an.
Ohne TEK gibt das Vario sinken an, das mit dem anstechen zunimmt (Modell geht ja stärker runter und der Luftdruck nimmt stärker zu). Mit TEK wird diese Druckzunahme kompensiert durch die Düse, welche durch die höhere Fahrt (wir stechen ja an) den Unterdruck vergrössert.
Bei Kompensation von -1 sollte das Vario also nicht auf den Stechflug reagieren. Wir fliegen ja in vollständig ruhiger Luft.

Warum die Neigung von 20Grad? Ich vermute, wegen der Umströmung des Rohres,
das bei genau vertikal turbulenter ist und damit keinen gleichmässigen Unterdruck hergibt.
Beim T-Leitwerk ist die Düse ja von der 'Vertikalen nach unten' ja um X (20)Grad nach vorne gewinkelt (Rohrwinkel damit 70Grad von der Horizontalen nach unten), bei Dietrich wären es von der 'Vertikalen nach oben' um 20Grad nach vorne (das Loch muss sicher hinten sein!). Effekt ist damit (wahrscheinlich) derselbe.

Bei Skymelody hab ich ein Bild gesehen, dass die Düse bei der Variante 'vertikal aus dem Rumpf' für Modelle mit V-Leitw. nicht allzu weit hinter den Flügel montiert ist. Vorteil ist der kurze Schlauch und das einfachere Anschliessen des Schlaues an das Röhrchen.

Jürgen N.
17.09.2002, 21:01
Besten Dank!
Noch eine Frage: muss der Schlauch TEK-Düse -> Vario so dünn sein?
Darf nicht gewöhnlicher Kraftstoffschlauch genommen werden?
Wäre praktischer, unempfindlicher (mechanisch) und einfacher zu bekommen.
Besten Dank zum voraus!
Gruss Jürgen

[ 17. September 2002, 21:02: Beitrag editiert von: Jürgen N. ]

Dietrich_M
17.09.2002, 22:02
Das Ende ist ca. 20° nach vorn geneigt, so dass der Stab senkrecht am Modellrumpf angebracht werden kann.
Das Loch muß natürlich hinten sein.
Zuerst hatte ich keinen Knick drinnen. Das Variosignal war schon etwas ruhiger, aber die Kompensation war nur ca. -0,8.
Beim richtigen Winkel erreicht man dann exakt -1.
vergleiche auch: http://www.rc-network.de/cgi-bin/ubb/ultimatebb.cgi?ubb=get_topic;f=28;t=000010;p=5

Gruß Dietrich

Thommy
17.09.2002, 22:14
Hoi Jürgen,

Original erstellt von Jürgen N.:
Besten Dank!
Noch eine Frage: muss der Schlauch TEK-Düse -> Vario so dünn sein?
Darf nicht gewöhnlicher Kraftstoffschlauch genommen werden?
Wäre praktischer, unempfindlicher (mechanisch) und einfacher zu bekommen.
vor allem letzteres, es funktioniert auch mit einem dickeren Schlauch, allerdings steigt mit dem eingeschlossenen Luftvolumen auch die Verzögerung. optimal als Lagerung für den Druckschlauch haben sich die Mallorca-Strohalme erwiesen.
Gruß
Thommy

Frank R
18.09.2002, 01:00
Hallo Jürgen,

als Schlauch eignet sich auch dünner Elektronik-Schrumpfschlauch (1,5 ... 2 mm ungeschrumpft). In geschrumpftem Zustand läßt er sich prima um enge Kurven legen ohne zu knicken - und einfach erhällich ist er auch.

Gruß,
Frank

Frank R
18.09.2002, 01:16
Hallo Thomas,


Mich würde aber interessieren, ob Ihr selbstgebastelte TEK-Düsen verwendet und wie
diese denn gebaut werden und aussehen bzw. wo sie im Rumpf eingebaut sind.
Meine Düsen sind aufgebaut wie auf Dietrichs Bild. Ich verwende 3 mm dickes Rohr, das verbiegt nicht so leicht - is aber Geschmachsache. Oben zumachen kann man es auch mit irgendeinem Klebstoff (Silikon, Heißkleber, Harz).

Als Einbauort geht auch 5-10 cm hinter der Tragfläche sehr gut, man muss nicht den halben Weg zum Leitwerk zurück.

Weiter vorn oder über der Tragfläche ist schlechter, da das Vario dann doch einiges von den (Unter-)Druckverhältnissen über der Tragfläche mitbekommt. D.h. beim Ziehen (=Erhöhen des Anstellwinkels der Fläche) registriert es dann kurzzeitig Steigen, beim Loslassen des Höhenruders Fallen.

Gruß,
Frank

jeansastir48
18.09.2002, 10:55
Ich hab noch eine Ueberlegung, die mir vielleicht Dietrich oder jemand anders bestätigen oder präzisieren kann.
Wenn ich mich an meine aktive Segelfliegerzeit und Reichmann/Streckensegelflug zurück-
erinnere, ist es doch so, dass bei vollständiger Energiekompensation einfach das 'polare
Sinken' bei der jeweiligen Geschwindigkeit rauskompensiert wird (Brutto-/Netto-Vario).
Das heisst, dass bei 100%iger Komp. das Vario nur noch das Steigen/Sinken der Luft zeigt!!
Damit haben wir uns dann (z.B. nach Reichmann) den Sollfahrtgeberring hergestellt (drehbar, um auch MC Gready fliegen zu können), der direkt auf den Vario-Ring des zweiten Varios montiert wurde. Elektronische Geräte und GPS waren da noch in den Kinderschuhen.
FAZIT bei Vario mit TEK und Interpretation der Anzeige:
Bei ruhiger Luft z.B. am Morgen früh sollte damit das Vario gar kein sinken anzeigen (auch bei Kapriolen nicht, da alles nur Eigensinken ist), sondern +/-Null, weil ja die Luft ruhig ist. Ist dem wirklich so?
Das würde ja bedeuten, dass wenn das Vario Null angibt, ich die Höhe effektiv gar nicht halte und einen 'Nullschieber' hab, sondern wegen dem Eigensinken ja doch etwas sinke.

Gruss Thomas

Dietrich_M
18.09.2002, 20:51
Hallo Thomas,

Deine Überlegungen kann ich leider nicht bestätigen.
Das Polare Sinken kannst Du mit einer TEK-Düse nicht herauskompensieren.
Die Düse kompensiert nur Energieänderungen.
Wenn Du z.B. mit gleichbleibenden 10m/s Speed fliegst und keine Thermik hast sollte das Vario genau das Eigensinken anzeigen (vielleicht 0,6m/s), weil in dem Fall keine Energie verändert wird.
Das gleiche würde auch ein normales Vario ohne TEK anzeigen.
Wenn Du dann mit gleichbleibenden 20m/s fliegen würdest, zeigen beide Varios ebenso wieder das Eigensinken an, dann aber vielleicht bereits 2m/s.

Die Kompensation der Polare ist nur durch Berechnen möglich (zusätzlicher Speedsensor).
Die Berechnung ist zwar nicht besonders schwierig, vergleiche auch http://home.arcor.de/d_meissner/d_logger.htm
Vorraussetzung dafür ist aber, dass man auch eine zum Modell passende Geschwindigkeitspolare zur Verfügung hat.
Genau da gehen dann die Schwierigkeiten los.
Wenn z.B. die Hersteller der Modelle die Geschwindigkeitspolare gleich mit angeben würden, so wie z.B. vor 20 Jahren von Multipex beim Flamingo praktiziert, währen wir schon ein Stück weiter.
Ohne eine exakte Angabe oder eine Eigenvermessung kommt man dann nicht weiter.

Gruß Dietrich

Frank R
18.09.2002, 23:39
Hallo,

mit Höhen- und Speedsensor sollte es machbar sein, dass das Vario sich die Polare während eines "Kalibrierfluges" in ruhiger Luft selbständig ermittelt. (Das ist natürlcih recht anspruchsvoll, da Beschleunigungsvorgänge rausgerechnet werden müssen).

Als Herstellerangabe ist die Polare sicher nur schwer zu liefern, da sie von Modell zu Modell schwankt, abhängig von der Ausrüstung (z.B. Gewicht, genaue Form der Nasenleiste, Finish ect.).
Universelle Polaren, die einigermaßen passen, sind schon aus wenigen Kenndaten des Modells abzuleiten (Fläche, Streckung, Profil, Rumpfquerschnitt und -oberfläche, Leitwerksgröße und Gesamtmasse).

Jedenfalls geht das grundsätzlich nicht ohne Speedsensor.

Interessant wäre allerdings beim Vario ohne Speedsensor, wenn man zumindest den 0-Punkt verschieben könnte. Beim Picolario geht das mit der Schwelle für den Sinkton. Die Schwelle für die Anzeige des Steigens ist aber fest auf 0 m/s.

@Thommy:
warum ist die Schwelle für den Piepston zur Anzeige des Steigens nicht auch verstellbar?

Gruß,
Frank

Thommy
19.09.2002, 08:08
Hallo Frank,
ich vermute mal weil noch keiner auf die Idee kam, und es die Bedienung komplizierter macht.
Funktionen wie Steigen anzusagen oder Integralvario wären ebenfalls kein Problem, nur nicht alles was problemlos technisch möglich wäre, macht in Hinblick auf das Gesamtkonzept Sinn.
Die Sinktonschwelle kommt von den Gleitschirmvarios her, und viele Kunden schätzen die Möglichkeit das Sinken akustisch auszublenden, da sie der Dauerton nervös macht.
Ich selbst als Modellflieger empfehle es nicht unbedingt, denn oft hilft es schon Zeit zu überbrücken, wenn man dahin fliegt, wo es nicht so schnell heruntergeht. Dazu braucht man aber den Sinkton.

Wo siehst Du den praktischen Vorteil einer Steigtonschwelle ?

Gruß
Thommy

[ 19. September 2002, 08:09: Beitrag editiert von: Thommy ]

Frank R
20.09.2002, 01:10
Hallo Thommy,


viele Kunden schätzen die Möglichkeit das Sinken akustisch auszublenden, da sie der Dauerton nervös macht Das ist auch meine Idee.
Sie funktioniert auch sehr schön, wenn man z.B. für die Schwelle des Sinktons -0,7 m/s einstellt, kann man mit einer Geschwindigkeit im Bereich der besten Gleitzahl unterwegs sein und hat Ruhe. (Erst wenn zusätzlichen Abwind herrscht hört man was, dann muss man ja auch dort weg).

Kommt man in die Nähe eines Nullschiebers, hört man dann aber nichts, da das Vario ja erst über 0 m/s steigen anzeigt. Dann wäre es (vielleicht) hilfreich, die obere Schwelle knapp über das geringste Sinken, z.B. auf -0,4 m/s zu legen, so dass man Tendenzen trotz ausgeblendeten Sinktons wahrnimmt und wie Du schreibst, dahin fliegen kann, wo es langsamer runtergeht.

Ob das wirklich was bringt, müßte man halt ausprobieren. Es ist sicher nur relevant bei ruhigen Wetterlagen (z.B. Abends).

Gruß,
Frank

Steffen
20.09.2002, 16:54
@Thomas:
Im Reichmann ist die TEK erklärt und nach der TEK die Netto-Kompensation.
Ein Nettovario kann man rechnerisch oder pneumatisch realisieren, wobei der pneumatische Abgleich wohl nicht ganz trivial ist.

Nach meinen Erfahrungen empfinde ich Nettovarios aber als nicht sonderlich attraktiv, ich neige dabei zur Überinterpretation, was mir bei einem Bruttovario nicht passieren würde.

Meine persönliche Vorstellung eines Modellvarios ist natürlich stark vom Fliegen geprägt. Ich hätte gerne TEK, Höhe, Integrator und vielleicht noch Sollfahrt.
Die Höhe finde ich wiederum wichtig, weil ich nun keine Lust habe in den kontrollierten Luftraum einzusteigen.
Wer schon mal einem Modellflugzeug in 900m Höhe begegnet ist, möchte das nicht anderen auch zumuten.

Die wenigsten Modellflieger wissen, dass sie spätestens in 2500 ft GND nichts zu suchen haben.

Ciao, Steffen

Jürgen N.
02.10.2002, 19:01
Heute bin ich zum ersten Mal mit einer TEK Düse nach Dietrich_M
geflogen.
Ein totaler Erfolg!!
Ich hätte nie geglaubt, dass ein solcher Unterschied möglich ist!
Besonders meinte ich bis jetzt zu wissen, wann "Knüppel-" und wann "richtige" Thermik
angesagt wird. Irrtum! Es wird viel mehr "Knüppel" als erwartet angezeigt!
Das Modell: SMG Gerten "Kranich", 3,8 m, el. Drive Set 502 / 10 Z. 1250er.
Versuchsweise mit Düse mit 0,8 und 0,5 mm Bohrung.
Ich konnte keinen Unterschied feststellen. Im Looping machen beide Düsen genau 3x "Piep".
Einstellung am Vario:
Verzögerung 0,5 s, Ansprechschwelle Sinken 0,7 m, Empfindlichkeit 8m/s.
Ich konnte noch nie so sicher schwache Thermik zentrieren.
Versuchsweise werde ich die Empfindlichkeit das nächste Mal auf 4 m/s einstellen.
Als Material verwendete ich übrigens Alurohr 1,5x2 mm. Die Bohrung machte ich freihändig mit der Dremel. Als Schlauch Schrumpfschlauch 2 mm und geschrumpft.
Gruss Jürgen

Steffen
07.10.2002, 12:16
es funktioniert auch mit einem dickeren Schlauch, allerdings steigt mit dem eingeschlossenen Luftvolumen auch die Verzögerung. Ähm, das kenne ich aber eher umgekehrt. Lange und dünne Schläuche wirken eher als Drossel und können die Zeitkonstante beeinflussen. Zusätzlich sind sie aufgrund des grösseren Energieinhaltes thermisch unempfindlicher.

Ciao, Steffen

Frank R
08.10.2002, 12:02
Hallo Steffen,

es funktioniert auch mit einem dickeren Schlauch, allerdings steigt mit dem eingeschlossenen Luftvolumen auch die Verzögerung. So ist es schon richtig. Insbesondere wenn das Loch groß ist (0,8 .. 1 mm) hat man auch kaum Verzögerung.

Dünne Schläuche drosseln nur dann, wenn mit klassicher Variometerbauweise, d.h. mit Ausgleichsvolumen, gearbeitet wird, in das Luft hinein oder herausfließt. Die Stärke der Luftströmung wird dabei als Variosignal verwendet. Hat man dann einen dünnen oder langen Schlauch, so geht das langsamer.
Bei den Modell-Varios hat an aber kein Volumen, sondern nur einen Drucksensor. Es fließt keine Luft hinein oder hinaus. Daher ist nur die Frage, wie lange es dauert, bis eine Druckänderung an der Düse sich bis zum Drucksensor fortgepflanzt hat. Das geht extrem schnell, auch bei dickem Schlauch.

Gruß,
Frank

helihansl
17.02.2006, 10:20
Das Ende ist ca. 20° nach vorn geneigt, so dass der Stab senkrecht am Modellrumpf angebracht werden kann.
Das Loch muß natürlich hinten sein.
Zuerst hatte ich keinen Knick drinnen. Das Variosignal war schon etwas ruhiger, aber die Kompensation war nur ca. -0,8.
Beim richtigen Winkel erreicht man dann exakt -1.
vergleiche auch: http://www.rc-network.de/cgi-bin/ubb/ultimatebb.cgi?ubb=get_topic;f=28;t=000010;p=5

Gruß Dietrich


hallo !

du hast deine t-düse 20° abgewinkelt. spielt der winkel eine sehr große rolle ?
mein bekannter hat das skymelody in verwendung . da hat die originale t-düse einen winkel von 35°.
ich muß mir auch einen neue düse bauen und jetzt weiß ich nicht welchen winkel ich nehmen soll. :confused:


helihansl:D

Jürgen N.
18.02.2006, 08:29
Mach doch die Düse aus dünnem Alu-Rohr. So wie ich. Dann kannst du problemlos biegen.
Ich habe mit der obigen die besten Erfahrungen gemacht. Aber noch nie mit dem Winkel experimentiert.
Dies Düse kompensiert besser als die originalen an der Seitenflosse. Das kann man gut bei einem Looping prüfen. Die originalen fangen bei etwa "8 Uhr" an zu zwitschern, diese erst bei etwa "10-11 Uhr".
Gruss Jürgen

123fly
28.07.2007, 20:49
Hallo RC-Networker,

ich bin neu in diesem Forum, darum erstmal ein herzliches Hallo!

Ich möchte diesen alten Thread gern reaktivieren, da er durch die Zeichnung von Dietrich_M doch äußerst hilfreich war für mich bisher.

Ich fliege neben E-Helis und Kunstflugzeugen seit einigen Jahren auch Segler und habe mir vor einiger Zeit endlich ein Vario zugelegt. Es ist ein Picolario Talk (aus der e-Bucht).
Es ist in einer Multiplex Cularis verbaut und ich habe mir dafür nach o.g. Vorbild eine TEK-Düse gebaut aus 2mm Messingrohr.
10cm lang mit 20° Knick nach vorn für die oberen 2cm Rohrlänge. Dann 2mm vor dem zugelöteten Rohrende ein 0,8mm Loch gebohrt.

Die Düsenöffnung nach hinten befindet sich in 10,5cm Höhe nahezu gleichauf mit der Nasenleiste des Flügels.

Beim ersten Test mit TEK verhielt sich mein Vario nicht wie ein TEK, sondern genau wie vorher. Ich vermutete ein Leck in der Zuleitung und fand zunächst nichts, da ich nur (das Vario pneumatisch abgeklemmt und das Schlauchende verstopft) mit dem Mund Luft presste.

Dann dachte ich mir vielleicht reicht das nicht aus und suchte mir eine kleine Pumpe. Diese fand ich beim Lego-Spielzeug in der Pneumatikabteilung.
Dort gibt es prima Schlauch (druckfest bis ~3bar und 1,5mm Innendurchmesser, sowie 4mm Außendurchmesser) und auch Kompressoren (zu undicht) sowie Zylinder mit 20mm Durchmesser (absolut druckdicht).

Diesen Zylinder ausgefahren an das TEK-Luftsystem angeklemmt und zusammengeschoben- komprimiert also die Luft im Schlauch und zeigt prima an, ob dauerhaft dicht oder ob die Luft entweicht (das geht wenns undicht ist in weniger als sagen wir 3sek, man kann aber auch länger testen).

Nun fand ich Leckagen. Da ich Bowdenzugröhrchen mit Schrumpfschlauch als Verbinder benutzte, schlich sich hier an so mancher Stelle eine Leckage ein.

Um diese Fehlerstellen auszumerzen nutzte ich von nun an nur noch ein ausreichend langes Stück Lego-Pneumatik-Schlauch in ca. 19cm Länge zwischen Düsenaufsteckrohr und Vario.

Der Adapter vom Schlauch zum Vario ist ein selbstgebauter Adapter aus gelöteten Messingrohren von 1mm Rohr auf 3mm Rohr. Sehr aufwändig aber sehr gut.


Ich habe diese Düse dann erneut geflogen und kann aber noch immer keinen Unterschied zu "ohne TEK" entdecken". Ich vermutete nun, dass der Geschwindigkeitsanteil einen zu kleinen Anteil am Gesamtdruck hatte und vergrößerte die Bohrung auf 1,0mm.
Das Ergebnis ist ein µ besser aber noch längst nicht so wie ich es mir vorstelle.
Bei normaler Fahrt auf Thermiksuche höre ich immer noch bei leichten Höhenruderbetätigungen exakt das Variosignal- also Knüppelthermik.


Daher nun die Fragen:
1) wenn ich die Öffnung der Düse (und damit das System luftdicht-)verschließe (Gummischlauch über Öffnung) und den Flieger hebe und senke bekomme ich trotzdem noch ein normales Variosignal- ist das normal?

2) kennt ihr Websites auf der ich mir das genaue Einstellen der TEK-Düse erklären kann, oder könnt ihr mir dabei helfen? (auch der Link auf einen anderen Thread hier auf Seite 1 funktioniert nicht mehr)

3) Wieviel Druck würde der Drucksensor im Picolario verkraften wenn ich ihn in meinen Druckdichtigkeitstest mit einbeziehen würde? Es ist ja bei Gebrauchtware nicht auszuschließen dass auch hier ein Leckage möglich wäre.
(Aus Kolbenweg und Kolbenquerschnitt kann ich ja die Kompression berechnen)

4) Ist die von mir gewählte Position der Düse subotpimal?

5) was fällt euch sonst noch ein?


Vielen Dank im Vorweg an Euch!

Markus

PS: ich fliege übrigens bei Werder (im Westen Berlins)

123fly
28.07.2007, 20:51
Dies ist der Varioanschluss.

123fly
28.07.2007, 20:53
Dies ist das Gesamtsystem. Zu sehen ist eine Lochrasterplatine durch ein 3mm Messingrohr hindurchgeht in dem wiederum das 2mm Düsenrohr steckt. Auf der Innenseite wird der schwarze Schlauch angeschlossen.

Manfred Wagner
30.07.2007, 22:00
Hi Markus,
die Differenzdrücke ( im Vergleich zur Umgebung ) im TEK Schlauch sind im Microbarbereich... Da müssten schon richtige Löcher drin sein wenns nicht funktioniert.
Was passiert, wenn du einfach mal von vorn gegen die Düse bläst?
Gar nichts? dann ist der Schlauch innen im Vario gar nicht mit dem Drucksensor verbunden..
Normalerweise müstest du eine deutliche "Sinkphase" hören..

Grüsse, Manfred

123fly
30.07.2007, 22:04
Hallo Manfred,

Hmm da bringst du mich zum Überlegen. Nein große Lecks kann es nicht geben im System, auch kleinste Lecks kann ich mittlerweile auschließen.

Wenn ich die Düse anpuste klingelt das Vario wild hoch und runter, also angesprochen wird es dadurch auf jeden Fall.

Was ich aber nicht verstehe, wenn ich das System abschließe und das Flugzeug dann hoch und runter bewege höre ich trotzdem den normalen Varioton- das dürfte doch nicht sein, denn dann hab ich MIT Düse doch auch kein sauberes TEK-Signal.


Danke dir.
Markus

Thommy
30.07.2007, 22:09
Hallo,
wie schließt Du denn das System ab ?
Gruß
Thommy

123fly
31.07.2007, 00:55
in dem ich über das die TEK-Düsenöffnung einen enganliegenden Gummischlauch schiebe. Das restliche System ist bis zum Vario geprüft dicht.
Vielleicht kommt durch das Schlauchstück doch noch etwas durch? Das kann ich schlecht testen.
Jedenfalls so verschlossen gibt es trotzdem noch ein normales Variosignal, wobei ich mir ja dachte, dass dann eigentlich gar keine Differenzen mehr zu messen (also zu hören) sein dürften. In dem Moment wo man das Gummistück überstülpt geht auch ein Klingeling im Vario los... aber dann normalisiert es sich wieder und geht sodann in seine normale Funktion über.

Das Picolario ist wahrscheinlich atomar empfindlich!:D :D

B. de Keyser
31.07.2007, 09:41
hallo,

könnte es daran liegen, daß der Gummischlauch elastisch ist (auch das Ministückchen direktüber der Öffnung in der TEK-Düse)? Damit könnte sich der der Luftdruck innerhalb des Systems trotzdem mit dem außerhalb herrschenden Luftdruck sich verändern -> Signal.

Auch in einem verschlossenen Luftballon ändert sich der Luftdruck mit dem Außendruck, der Ballon wird kleiner oder größer.

Gruß Bernd

Manfred Wagner
31.07.2007, 10:50
Das Ergebnis ist ein µ besser aber noch längst nicht so wie ich es mir vorstelle.
Bei normaler Fahrt auf Thermiksuche höre ich immer noch bei leichten Höhenruderbetätigungen exakt das Variosignal- also Knüppelthermik.



Hallo Markus, ich denke du erwartest zu viel.. Lies mal hier :http://www.schempp-hirth.com/fileadmin/Pdfs/TEdeutsch.pdf

Grüsse, Manfred

123fly
31.07.2007, 22:46
Hallo Bernd,

du hast Recht, das habe ich nun auch bemerkt dass das abgeschlossene Volumen sich durch Bewegung an der Schlauchdichtung verändert und daher das Vario einen (akustischen) Auschlag erzeugt.

Ich habe eben gerade einen erstaunlichen Versuch gemacht: ich habe das gesamte System bis hinein ins VArio auf Druckdichtheit geprüft. Der Druck auch auf dem Vario hält sich. Es gibt kein Entweichen.
Trotzdem bleibt der Fakt, dass das abgeschlossene System noch auf Höhenänderungen reagieren kann. Großes Fragezeichen wie es das macht.
Vielleicht hieße das, dass der Drucksensor ein Differenzdrucksensor ist und die "Rückseite" also das Bezugsvolumen sich noch ändert?
Aber bitte, das ist nur eine Idee aus Erklärungsnotstand, es ist aus der Luft gegriffen!

Ansonsten bin ich heute mit dem Vario unterwegs gewesen. Ich habe es ein wenig (stärker) beruhigt, da es auch ruppig (böig) und windig (30km/h aus West)war.
Die Einstellung war
Verstellmodus (1): 0,5s Verzögerung
(2): 1m/s Sinktonschwelle
(3): 8m/s Meßbereich
(4) 60s Höhenansage
(5) AUS Störungsansage (da SPCM)

Dabei habe ich die Düse (mit einer 1mm Bohrung) auf nur etwa 10° aus der Senkrechten in Fahrtrichtung gebogen und hatte möglicherweise eine Überkompensation. Bei 22° fühlte es sich wiederum unterkompensiert an. Ich werde weitere Versuche unternehmen und dann wieder hier berichten.

Ich hoffe am Samstag morgens auf Windstille zum Testfliegen.

Nun werde ich die Abhandlung lesen.
Vielen Dank Manfred!

Gruß
Markus

Harm
31.07.2007, 22:59
Ich dachte das um die 18° Neigung optimal war, habe das immer an meine Selbstbau TEK-Düsen eingestellt. Als Lochgrösse habe ich 0,3 bis 0,5 mm gemacht.
Um das feine Silikonschlauch am Picolario zu entlasten benutze ich ein abgetrenntes und stumpf gemachtes Stückchen Injectionssnadel (die dickere Sorte mit rosa Plastikanformung) als Verbindung nach ein dickwandigeres Stück Silikonschlauch. Im U verlegt ist diese dickere Schlauch am Picolariogehäuse mit Klebeband befestigt.

Thommy
01.08.2007, 08:12
Ansonsten bin ich heute mit dem Vario unterwegs gewesen. Ich habe es ein wenig (stärker) beruhigt, da es auch ruppig (böig) und windig (30km/h aus West)war.
Die Einstellung war
Verstellmodus (1): 0,5s Verzögerung
(2): 1m/s Sinktonschwelle
(3): 8m/s Meßbereich
(4) 60s Höhenansage
(5) AUS Störungsansage (da SPCM)


Hallo,
eine Veränderung der Verzögerung von 0,8 auf 0,5s trägt nicht zur Beruhigung bei. Würde da lieber auf 1s gehen und dafür auf 4m/s

Gruß
Thommy

Steffen
01.08.2007, 09:03
Moin,


etwa 10° aus der Senkrechten in Fahrtrichtung gebogen und hatte möglicherweise eine Überkompensation. Bei 22° fühlte es sich wiederum unterkompensiert an.
Die Kompensation erfolgt aber nicht durch den Winkel der Düse, sondern durch den Abstand der Bohrung zum Ende des Rohres.

Daher das Rohr etwas länger bauen (etwas mehr Abstand der Bohrung zum Ende) und Flug für Flug kürzer feilen, bis die Kompensation stimmt.

Ausserdem dürfte eine Bohrung etwas schlecht sein, da Schiebezustände zu Fehlanzeigen führen.
Es empfiehlt sich daher mehrere Bohrungen zu machen (besser 3 als 2) und die müssen dann auch kleiner sein.

Alternativ einen Schlitz in das Rohr einsägen.

Ciao, Steffen

123fly
02.08.2007, 18:43
Hallo Total-Energetiker!

Wie kann ich mir die Wirkung der Einstellung der Verzögerung des Picolarios vorstellen?
Mit dem Wort assoziiere ich, dass ich einen etwaigen Bart z.b. eben 0,5s oder 1,0s später angezeigt bekomme.

Ich habe das Gefühl dass die Bezeichnung "Verzögerung" vielleicht unpassend dafür ist, was die Einstellung tatsächlich bewirkt,
Mit zunehmendem Wert wird es ruhiger.

Da ich den Eindruck gewann, dass es nicht die Anzeige verzögert, sondern aus dem Zeitraum den man wählt den Durchschnitt bildet und diesen als Pieptonhöhe angibt.;)

Wie ist hierzu eure Meinung?

Ich habe gestern einen 51min Flug in Thermik gehabt, völlig ohne TEK. Ich hab nochmal etwas mit TEK-Winkeln meiner Düse probiert, war aber nicht glücklich. Werde erstmal (als Variogrünschnabel) ohne TEK fliegen.

Eine Frage noch: wie kann ich im Picolario einen Flug speichern? Ich drücke nach dem Flug auf den Taster und bekomme alles angesagt, allerdings wird jedesmal der Speicher Nr. 1 überschrieben und nicht wie wohl gedacht mal der nächste Speicherplatz belegt.... :confused: Was mache ich falsch? Schalterstellung o.ä.?

@Tommy: Die Vario-Einstellung wie oben beschrieben, mit der Sinkrate meiner Cularis (0,5m/s) ergibt sehr gute und trotzdem ruhige Funktion. Gar nicht schlecht, dass um die Nullage herum Ruhe ist:) ! Danke dir!

@harm: Vielen Dank für deinen Beitrag, ich werde diese Einstellung bei der nächsten TEK-Düse probieren!

@Steffen: ich hörte das Rohrende bringt nur Verwirbelung und daher gehe ich weiter davon weg mit der Bohrung? Überstehende Länge nur lediglich mehr Luftwiderstand, aber ohne Einfluss auf Anzeige???
Wo und in welcher Anordnung würdest du Löcher anbringen? Und welcher Durchmesser?




Viele Grüße und Danke.
Markus

Steffen
02.08.2007, 22:17
Hi,

die hier vorne (http://www.rc-network.de/forum/showthread.php?p=159196#post159196) gezeigte Düse wird durch den Abstand der Bohrung zum Ende des Rohres hin kompensiert.

Der Winkel dient dazu, über den gesamten Anstellwinkelbereich keinen Wechsel der Umströmung des Düsenendes zu erhalten.

Will man die Kompensation ändern, so muss man den Abstand der Bohrung zum Rohrende ändern. Da geht halt am einfachsten durch abfeilen des Endes (nach vorherigem etwas zu langen Bauen)

Mit Wirbeln und Widerstand hat das wenig zu tun, mal davon abgesehen, dass so einen Düse natürlich grundsätzlich Widerstand macht, das lässt sich aber nicht verhindern.

Ciao, Steffen

kurbel
02.08.2007, 22:48
Nunja, mit Wirbeln hat es sicher schon zu tun, wenn keine da wären, würd's wohl nicht funktionieren.... :rolleyes:

Kurbel

Andreas Michel
02.08.2007, 23:07
Hallo Markus,

es ist normal, dass der Speicher #1 überschrieben wird. Die anderen abgespeicherten Werte werden dabei immer einen Platz 'nach hinten geschoben'. Die vorhandene # 10 fliegt dann bei der nächsten Speicherung raus.

Bei der Abfrage musst du dann den Schalter für die Variofunktion auf + oder - (= + bzw. - 100 % Servoweg) stellen, um die Speicherplätze vorwärts oder rückwärts durchzublättern. Bei dem gewünschten Speicherplatz auf Neutral stellen, dann wird dieser Eintrag abgerufen.

Steffen
03.08.2007, 09:25
Nunja, mit Wirbeln hat es sicher schon zu tun, wenn keine da wären, würd's wohl nicht funktionieren.... :rolleyes:

Die Funktion der Düse schon, aber nicht um Widerstand zu sparen.

123fly
03.08.2007, 09:41
Also kann man es vielleicht so zusammenfassen:
käufliche Düsen haben eine sehr kleine Bohrung (0,15mm?) weit hinter dem abgeknickten Rohrende (10 bis 30mm?)- diese kompensieren sich über den Winkel.
Im Gegensatz dazu die eingangs beschriebene mit einem relativ großen Bohrungsdurchmesser knapp hinter dem Rohrende- diese kompensiert sich nicht durch den Winkel sondern nur durch den Abstand der Bohrung zum Rohrende.

@Andreas Michel! Auf die Idee die anderen Variospeicherplätze "abzuhören" mit Schaltermittelstellung bin ich noch gar nicht gekommen!(hatte nur 2pol UM-Schalter am Sender übrig) Das wird die Lösung sein! Vielen Dank :)

@all: Danke für die guten Beiträge!

Viele Grüße
markus

Steffen
03.08.2007, 09:59
Moin,


diese kompensieren sich über den Winkel.
ich bezweifle schwer, dass man damit eine vernünftige Kompensation hinbekommt.
Geht das wirklich?

Wie soll der Winkel überhaupt in den Druckbeiwert eingehen?
Doch nur über die scheinbare Verdünnung des Profiles (Rohr unter Winkel->Ellipse)

Ciao, Steffen

Dummdiedeldum, am Wochenende fliege ich SZD und das Vario ist mir dabei egal :D:D

MarkusN
03.08.2007, 10:30
Wie kann ich mir die Wirkung der Einstellung der Verzögerung des Picolarios vorstellen?
Mit dem Wort assoziiere ich, dass ich einen etwaigen Bart z.b. eben 0,5s oder 1,0s später angezeigt bekomme.

Ich habe das Gefühl dass die Bezeichnung "Verzögerung" vielleicht unpassend dafür ist, was die Einstellung tatsächlich bewirkt,
Mit zunehmendem Wert wird es ruhiger.

Da ich den Eindruck gewann, dass es nicht die Anzeige verzögert, sondern aus dem Zeitraum den man wählt den Durchschnitt bildet und diesen als Pieptonhöhe angibt.;)

Das siehst Du richtig. Allerdings hat das ganze schon auch eine Verzögerung zur Folge, da Du ja praktisch die "Mitte" des gemittelten Zeitfensters hörst, und die liegt doch etwas zurück.

Jürgen N.
18.08.2007, 09:43
Ich weiss, ich habe eine lange Leitung... ;)
Ihr sprecht immer von einem "Rohrende". Aber bekanntlich hat auch die Wurst 2 Enden.
Welches meint ihr?
Das welches oben zugeklebt ist oder das welches im Rumpf steckt?
Mit bestem Dank und Gruss
Jürgen

Steffen
20.08.2007, 00:53
Das obere Ende.

Zugeklebt meinst Du hoffentlich nicht Klebeband :)

Das muss schon geschlossen und eckig endend sein.
Am besten zulöten, ich habe mal einen Messingrund eingelötet.

Ciao, Steffen

Jürgen N.
20.08.2007, 09:08
Danke!

nicht Klebeband
Bestimmt nicht. Ein Tropfen 5 Min. Epoxy mit etwas Microballoons.
Gruss Jürgen

Steffen
20.08.2007, 09:49
Na dann ist gut ;)

Hast Du das Ende auch sauber abgefeilt/geschliffen? Es darf nicht rund sein.

Frank R
23.08.2007, 01:15
Hallo Markus,

die Position in Höhe der Nasenleiste ist schlecht.
Setze die Düse einige Zentimeter hinter die Endleiste.

Kleine Undichtigkeiten sind nicht kritisch. Wenn das Vario beim leichten Anpusten der Dürse reagiert, hat die Düse auch Wirkung, wenn sie an einem passenden Ort sitzt.

Auch ein elastischer Schlauch stellt kein Problem dar, da es ja um miniale Druckdifferenzen geht.

Gruß,
Frank

PeterCool_Bln
13.05.2014, 08:36
Hallo zusammen,
wo würde man am besten an einem Nuri (absoluter Thermikfloater) die TEK -Düse anbauen?

Gruß Peter