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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Hab ich das richtige Hobby?



eagle87
29.07.2009, 00:48
Hallo zusammen,
ich fliege seit etlichen Jahren mit einem Easystar. Früher mit Bürste und inzwischen brushless. Jetzt könnt ihr euch sicher vorstellen, dass das auf die Dauer langweilig wird und man mal einen neuen Flieger will. Und genau das versuch ich seit inzwischen mehreren Jahren zu bewerkstelligen. Ich kauf mir immer wieder neue Modelle, bau sie auf und flieg sie ein. Doch dann gibt es immer wieder irgendwelche Probleme, aufgrund derer ich nicht lange Freude an den Fliegern habe. Hier mal ein paar Beispiele:

Bei dem Modell Stinger (ein Flieger der etwas zügigeren Gangart) hatte die Balsafläche im Bereich der Verschraubung keinerlei Verstärkungen. Weil es sich um ein ARF Modell handelt und die Fläche fertig gebaut und bespannt war, war dies nicht schon im Voraus erkennbar. Das Resultat war, dass die Befestigungsschraube nach nicht einmal 15s Flugzeit mitsamt Kopf durch die Fläche hindurch gezogen wurde und sich Rumpf und Fläche getrennte Wege Richtung Erde suchten.

Eine Mini Mag ließ sich auch nach monatelangem Herumprobieren einfach nicht gescheit einstellen. Der Flieger hat auch bei gleich gehaltenen Einstellungen (z.B. während einem Flug) unter anderem mal stark nach linkst und dann aber wieder nach rechts gezogen. Jedenfalls hat es überhaupt keinen Spaß gemacht damit zu fliegen. Im Endeffekt musste ich sie dann wieder unter deutlichem finanziellen Verlust verkaufen.

Bei einem selbst konstruierten Segler, den ich für die Flitsche bauen wollte sitzt der Flitschenhaken viel zu weit hinten. Ich hatte zunächst vor den Haken deutlich weiter vorne zu platzieren. Doch nach Anraten einer gewissen Person, die auf dem Gebiet eigentlich Ahnung haben sollte (die ich hier aber nicht nennen möchte) wurde die Position nach hinten verschoben. Im Großen und Ganzen bin ich mit den Flugeigenschaften des Modells sehr zufrieden. Aber da die geplante Startmethode nicht funktioniert, sich das Modell absolut nicht für Thermikflüge eignet (Backstein) und ich keinen geeigneten Hang in der nähe habe kann ich nicht besonders viel damit anfangen.

Mein jüngstes Modell ist eine Microwespe. Bei ihr bin ich bei der zweiten Landung etwas härter aufgesetzt, wodurch im Rumpf unterhalb der Fläche 4 Risse entstanden sind. Das ist für ein neues und nicht gerade billiges Modell zwar ziemlich schade, ließ sich aber noch gut mit etwas Harz und Gewebe wieder richten. Beim dritten Flug (heute Abend) hat sie beim Start einen Strömungsabriss gekriegt und ist wieder direkt zurück Richtung Erde. Diesmal nicht mit ein paar kleinen Rissen, sondern es ist gleich der ganze Rumpf in der Mitte durchgebrochen.

So langsam fange ich echt an dran zu zweifeln ob Modellflug das richtige Hobby für mich ist. Es macht zwar eigentlich ziemlich Spaß wenn man mal wieder ein Modell fertig stellt und fliegt aber wenn man dauernd nur Niederlagen einstecken muss verliert man doch irgendwann die Lust. Vor allem da das mit der Zeit ziemlich kostspielig wird. Die oben genannten Modelle waren nur eine kleine Auswahl von dem was sich in den letzten Jahren angesammelt hat. Was meint ihr dazu? Hat wer ähnliche Erfahrungen?

lg
Michael

Christian_B.
29.07.2009, 05:17
Hallo,

klingt so als wärst du ein "Wiesenflieger"?
Wie wärs wenn du mal bei einem Verein vorbei schaust!
Dort wird dir sicherlich gern in Bezug auf Tipps zur Festigkeit und Besserung der Flugeigenschaften etc. geholfen!

Viele Grüße
Christian

hänschen
29.07.2009, 05:37
Wie wärs wenn du mal bei einem Verein vorbei schaust!

Viele Grüße
Christian

genau, es schafft eben nicht jeder ohne Hilfe, fliegen ist nicht Auto, oder Bööötchenfahren;) .

Wieso hast du den Mini-Mag verkauft, mit dem hättest du dir Hilfe suchen sollen.
Allgemein: ich denke du hast teilweise Schwerpunktprobleme, fliegst zu langsam: bums.
Schau doch mal in Bad Schönborn, oder Rauenberg vorbei, die werden dich schon richten...;)

joerg.zaiss
29.07.2009, 07:24
epp hilft.

Thermik-V
29.07.2009, 07:53
Zitat von Christian Beer
Weil es sich um ein ARF Modell handelt und die Fläche fertig gebaut und bespannt war, war dies nicht schon im Voraus erkennbar.

Hi Christian,
doch, das kann man erkennen. Dazu gehört bloß eine Portion Erfahrung.
Wichtig ist auch, dass man aus seinen Fehlern lernt! Lehrgeld mussten wir alle bezahlen. :D Die einen mehr die anderen weniger.
Du solltest Dir Rat bei erfahrenen Piloten holen, und vor allem bei Piloten
die wirklich ein Interesse daran haben Dir zu helfen.

Bleib dabei, das ist das ge..ste Hobby was ich kenne.

Nur Mut:D :D :D :D :D :D :D :D


Marion

Yeti
29.07.2009, 08:02
Besorg dir einen Modellflugsimulator! Ist auf Dauer billiger, du gefährdest niemanden und um die Vereinsmeierei kommst du auch herum.

Thermik-V
29.07.2009, 08:13
Ist auf Dauer billiger, du gefährdest niemanden und um die Vereinsmeierei kommst du auch herum.

Hi Yeti,
mach ihm mal nicht solche "Angst":p
Die Erfahrung mit der "Vereinsmeierei "sollte er selber machen.
Wenn es ihm nicht gefällt, kann er ja immer noch weg bleiben.
Trotzdem macht man die besten Erfahrungen in einem Verein.Kompetente Hilfe bekommt man, glaube ich , nicht bei der sogenannten Wiesenfliegerei.
Der Erfahrungsaustausch in Vereinen ist viel größer.
Im übrigen: Ich halte von Flugsimulatoren nicht`s.
Es geht nicht`s darüber, sich in der Natur aufzuhalten und seine Nase in den Wind zu halten.:D

Marion

Yeti
29.07.2009, 08:19
Hi Yeti,
mach ihm mal nicht solche "Angst":p

Hi Marion,

wenn ich heute nicht so außerordentlich gute Laune hätte, dann hätte ich ihm auf seine Eingangsfrage einfach mit "Nein!" geantwortet.

:p ;) :D

plot599
29.07.2009, 08:41
Besorg dir einen Modellflugsimulator!

Ist 'ne tolle Sache, um das Fliegen zu üben und Routine zu entwickeln! Für das RICHTIGE RC-Fliegen...:)

Aber wenn die Modelle falsch eingestellt sind, kriegt er sie durch die Übung vielleicht besser abgefangen, aber auch nicht vernünftig zum Fliegen.

Also vielleicht beides? Am Sim üben und Hilfe im Verein?

@Michael, JA , Du hast das richtige Hobby, lass Dich nicht entmutigen! :)

Henry Kirsch
29.07.2009, 09:20
@Michael, JA , Du hast das richtige Hobby, lass Dich nicht entmutigen! :)
´
So siehts aus.
Lehrgeld gehört dazu,das ist einfach so.
Ich habe in meinen Anfängen auch mehrere Calmatos "verbraucht".

Auch ich würde Dir raten einen Verein aufzusuchen.Da wird Dir mit Sicherheit immer geholfen (bei Deiner Minimaggeschichte hätte ein erfahrener Pilot bestimmt ein Schwerpunktproblem erkannt) und Spass macht es auch.
Ich hätte persönlich keine Lust mich einen ganzen Tag alleine auf eine Wiese zu stellen.

Gruß
Henry

hänschen
29.07.2009, 09:37
Ihr habt alle recht...;)
@Michael: im Verein, oder mit einem anderen Kollegen zusammen, lernst du auch Modelle zu beurteilen, Fehler zu erkennen und auszumerzen.
Wenn du das im Alleingang versuchst (hab ich weitgehend auch gemacht) versenkst du einige Modelle, bis du so weit bist.
Ich denke mal, du bist aus der Nähe von Bruchsal?, da sind viiiiele nette Kollegen, die (s.o.) sicher gerne helfen (gell Andi?;) )

Ost
29.07.2009, 09:49
Hallo Michael,
ich kann aus der Ferne kaum beurteilen ob das für Dich das richtige Hobby ist weil ich Dich nicht kenne;)

Aber wie auch hier schon einige Male angesprochen ist der Kontakt zu erfahrenen Leuten (z.B. im Verein- da kann man auch nur mal ne Weile als Gast auftreten) Gold wert.
Nicht nur der Erfahrung wegen sondern auch weil man z.B. für sich geeignete Modelle sieht.
Und dann z.B. fragen kann ob dieses Modell aus dem Kasten raus fliegt oder modifiziert werden mußte.
Dann darf man nicht zu schnell zuviel wollen.
Daß Du mit dem MiniMag nicht zurecht gekommen bist kann ich mir kaum vorstellen,
dieses Modell funktioniert Klasse und wenn sich während des Flugs laufend etwas "verstellt" dann liegt das wohl kaum am Flieger sondern an den Servos und der Funke.
Wenn Du mit dem Teil wohin gegangen wärst wo sich Modellflieger so treffen,
dann hätten einige schon auf den 1. Blick erkennen können wo der Hund begraben ist und Du hättest das Teil nicht mit Verlust verkaufen müssen.

Dann kam ein selbstkonstruierter Segler- an sich eine Klasse Leistung von Dir,
der Flitschenstart aber ist mitunter nicht weit verbreitet- da hättest Du zur Position des Hakens hier im Forum einige zuverlässige Aussagen erhalten können.
Vielleicht hätte man Dich auch gefragt wo Du fliegst und was Du dann für eine Fliegerauslegung gewählt hast?
Für einen Thermiksegler macht man Hochstart,
die Flitsche ist für andere Zwecke da;)
D.h. wieso baust Du einen Flieger für die Flitsche ohne brauchbaren Hang in der Nähe?
Es gibt nur wenige spezielle Segler die mit ner Flitsche in die Thermik geschossen werden können-
die sind dann aber auch nicht Richtung "BAckstein" ausgelegt;)

Und dann kommt die Microwespe- ein Voll GFK Teil für den fortgeschrittenen Piloten!
Ich kenne dieses Modell nicht darum hab ich es mir mal angeschaut.
Was mir gleich aufgefallen ist-
sie hat eine ordentliche Flächentiefe was für gutmütige Flugeigenschaften sorgen sollte.
Vorausgesetzt der Schwerpunkt und die Einstellungen stimmen!
Ein Strömungsabriss beim Start spricht also wieder für einen Fehler in den Einstellungen.

Vom Easystar über den Stringer zum Minimag,
Eigenkonstruktion und Microwespe:
fragt sich innerhalb welchen Zeitraums?

Also ich befürchte Du möchtest zu schnell zuviel- ich möchte Dir aber nicht zu nahe treten, denn ich weiß es ja nicht;)
Es liest sich aber so und Deine Probleme deuten darauf hin:)

Du mußt einfach etwas langsamer tun, Dich mit geeigneten Leuten treffen und nicht meinen alles selber rausfinden zu können und das in kurzer Zeit.
Die alten Hasen unter uns (zu denen ich mich auch zähle) haben verm. auch sehr viel alleine rausgefunden und gelernt,
das aber über viele viele Jahre hinweg!
Und dabei gewaltige Rückschläge einstecken müssen.
Ich bin 48 und hab mit 12 angefangen.
Mein erstes Voll GFK Modell war eine Stratos (F3B) und dann eine EllispeV2.
Es lagen also einige Jahrzehnte zwischen Carrera Favorit und Voll-GFK;)

Mittlerweile flieg ich ausschließlich nur noch schnelle Impellerjets und all meine Segler gammeln vor sich hin.
Da muß man landen können und die haben nicht mal ne Bremse wie es bei Deiner Microwespe möglich ist durch Hochstellen der Ruder!

Nach dem Easystar wäre also ein Easyglider angesagt gewesen und der MiniMag hätte funktionieren müssen.
Ein Händler hätte vermutlich? auch weiterhelfen können wenn das Teil nicht geradeaus fliegen möchte.

Aber Rückschläge gehören wohl immer dazu;)

Oliver

eagle87
29.07.2009, 13:29
Hallo,
ich muss die Situation glaub noch etwas genauer beschreiben. Ich fliege bereits seit einigen Jahren im Verein MSV Walzbachtal und habe auch ein paar Kontakte zum 5. Eck und nach Kronau. Als Anfänger werd ich eigentlich schon länger nichtmehr eingeschätzt. Meine Modelle sind sauber und gewissenhaft aufgebaut und vom fliegerischen Können sollte es eigentlich auch ausreichen. Ich bin z.B. zwischenzeitlich mit einem übergewichtigen Mikrojet geflogen und hatte damit überhaupt keine Probleme (zerstört wurde er jedoch nach ein paar Monaten, weil ich die Lageerkennung verloren hatte).

@Oliver: Wie gesagt, bei der Position des Flitschenhakens hab ich mich von jemandem beraten lassen, der es wissen sollte. Zum Thermiksegeln hatte ich das Modell auch garnicht geplant


wieso baust Du einen Flieger für die Flitsche ohne brauchbaren Hang in der Nähe?
ich hab in Rauenberg gesehen, wie sie in der Ebene geflitscht haben.

Da ich z.B. bereits erfolgreich Microjet geflogen bin, sollte die Microwespe eigentlich nicht zu hoch gegriffen sein. Den SP und die Aussschläge hatte ich nach der Anleitung eingestellt. Außerdem hat sich bei den ersten beiden Flügen gezeigt, dass die Werte recht gut stimmen. Die einzigen Probleme dabei waren, dass die Motorbremse zu schwach war um die LS anzuhalten und bei der Landung des 2. Fluges die Fahrt abzubauen.


Vom Easystar über den Stringer zum Minimag,
Eigenkonstruktion und Microwespe:
fragt sich innerhalb welchen Zeitraums?

Der gesamte Zeitraum erstreckt sich über mehrere Jahre und zwischendrin gab es noch etliche andere Flieger. Sie alle aufzuzählen hätte aber den Rahmen gesprengt und wahrscheinlich würden mir auf anhieb auch nicht mehr alle einfallen.


Ein Händler hätte vermutlich? auch weiterhelfen können wenn das Teil nicht geradeaus fliegen möchte.

Bei den Händlern, die es in unserer Umgebung gibt hätte ich die Modelle auch direkt in die Tonne treten können :rolleyes:

lg
Michael

Nils_93
29.07.2009, 14:43
Malso ne Ganz blöde frage.Welchen Sender hast du?I
ch hatte nämlich zuerst eine MC-12 von Graupner, mit einer Analogen Trimmung.Das hat mich tausende von Nerven und den Junior Sport Plus gekostet.Die Trimmwerte waren bei jedem flug völlig anders, nie war an einen normalen flug zu denken, und wie sehr das beim Anfang stören kann, ist ja klar......

Mfg

Ost
29.07.2009, 15:34
Ja so liest sich das aber etwas anders;)

Trotzdem war an dem Minimag etwas faul,
daß man nicht die Präzision eines konventionell gebauten Fliegers erwarten darf dürfte ja klar sein- mit dem Microjet klappts doch auch.
Vermutlich auch mit der gleichen Funke wmit sich das Thema Trimmung eigentlich erledigt haben sollte.
Immerhin hatte man früher NUR analoge Trimmungen und das funktionierte auch;)
Die MicroWespe ist also mangels funktionierender Bremse angeknackst worden.
Bremsen mit der Luftschraube tut man m.M. nach mit so einem Teil nicht.
Dazu stellt man die Querruder stark nach oben,
mischt ordentlich Tiefe dazu und dann gelingen Punktlandungen vor die Füße!
Angenehmer Nebeneffekt der hochgest. Ruder:
Das Dings will nicht mehr Abreißen,
fliegt also stabiler wie sonstwie, nimmt den Poppo runter und wird kreuzbrav.
So landete ich früher (jetzt steht sie in der Ecke)
meine Amaretto V (Hotliner)

Um mit dem Flitschenstart in Thermikrelevante Höhen zu kommen braucht es geeignete Modelle und Profile.
In der Ebene ist ein Hochstart (Gummi) auf jeden Fall die sicherste Methode Thermik zu finden weil man sehr viel mehr Zeit für die Suche danach hat;)

Um zu Deiner Frage zurückzukommen:
wie gesagt ich kenn Dich nicht,
es gibt Chaoten und Wahnsinnige, Sprücheklopfer und Besserwisser
aber auch den ruhigen, hilfsbereiten Typ etc.

so wie ich das aber nach Deiner "Aufklärung" sehe hast Du weit mehr als die zuerst genannten Modelle gehabt und mit einigen halt Pech.
Das gehört dazu,
deswegen ist man noch lange nicht beim "falschen Hobby";)
Ich denke das wirst Du am besten selber wissen;)

Oliver

Meyerflyer
29.07.2009, 15:43
Hi Michael, vielleicht kennste mich ja noch. ;)

Lass Dich bloß nicht entmutigen, Abstürze und Missgeschicke passieren immer wieder, auch wenn man noch so gut fliegt.

Ich schätze mich mitlerweile auch als sehr sicheren Piloten ein, aber es kommt immer wieder etwas vor, das einen zweifeln lässt, ob man das richtige Hobby hat. Modellflug ist eben so.

Mach weiter.

:)

Andreas Maier
29.07.2009, 18:36
Nicht alles auf die Goldwaage legen,wenn man nur eine Sichtweise kennt !


ich wurde über ICQ betreffend dem Flitschenhaken gefragt.
- meine Gegenfrage:
" Hochstart oder Flitschen und welches Modell ? "


Antwort : "Eigenbau Nuri mit Rippenfläche."

- ist aber ein Brett mit beplankter Styro Fläche,allerdings extrem steif ! ;)

.....

ich: " - Hochstart geht scharfes flitschen geht nicht,da je nach S-Schlagprofil
der Auftrieb Geschwindigkeitsabhängig ist.
zum Flitschen den Stift ganz vor ~3-5° schräg nach hinten.
für Hochstart den Haken ~12° vor den SP.

Aber hält dein Modell 20kg Zugkraft aus ? wenn dann mach lieber den Flitschenstift
etwas weiter nach hinten und ~10° schräg,das mußt du aber ausprobieren. "

---

Tja... der Stift sitzt ca 2° schräg hinter seinem Flugakku,den er vorn benötigt.


Aber wenn ich mich noch richtig erinnere wurde dir vom Bau dieses Brettes abgeraten,
da es für euren Platz ungeeignet ist !


-------

Auch vom Mini-Hotty ( Pylonverschnitt ), wurde dir von allen Beteiligten abgeraten,da das
überhaupt nichts für dich und euren Flugplatz ist !

Dann ein so günstiges leichtes Speedgerät,was erwartest du da für Festigkeiten
und Flugeigenschaften mit deiner Motorisierung und Gesamtauslegung ?

Sowas macht man entweder total leicht,oder scharfe Auslegung
aber nicht schwer und schwach ! und nur mit besten Servos und Interieur.


gruß
Andreas

Ost
29.07.2009, 19:11
Sichst Du,
hab ja geschrieben ..."kenn Dich nicht" dann kann ich auch nicht wissen ob´s fliegen was für Dich ist oder ob Du lieber Böötchen fahren sollst.
Aber auch die können absaufen;)

Oliver

eagle87
29.07.2009, 23:27
@Nils: Der Sender ist sogar ne mc-12. Ich hatte bisher aber noch keine Probleme damit, dass er sich selbst verstellt hat.

@Oliver: die Präzision von einem herkömmlichen Modell hatte ich auch garnicht erwartet. aber selbst mein total verzogener Easystar ist sauberer geflogen.

@Meyerflyer: Ich kenn dich noch ;)

@Andi: Ich bin mir sicher, dass ich dir geschrieben habe, dass es sich um ein Modell zum Flitschen handelt. Außerdem hab ich dir eine Konstruktionszeichnung von dem Rumpf geschickt, bei der die Position des Hakens weiter vorne in der Rumpfspitze lag. Als Antwort kam dann, dass ich den Haken 5cm vor der Fläche einbauen soll, wo er jetzt auch ist.
Zum Thema Brett - Nurflügler. Ein Brett ist doch auch ein Nurflügler.
Falls du mit diesem Thread etwas missverstanden haben solltest. Ich habe nicht vor dich wegen dem Brett anzuprangern und ich glaube auch nicht, dass dass du mich absichtlich in die Irre geführt hast. Falls das so rübergekommen sein sollte möchte ich mich entschuldigen.

Aber dass mir von der Microwespe alle abgeraten haben stimmt nicht so ganz. Es gab lediglich vereinzelte Leute, die eher ein anderes Modell genommen hätten. Aber es gibt ja immer irgendwelche Leute, die eine andere Meinung haben.
Kannst du mir mal erklären, warum die Microwespe nichts für mich und unseren Platz ist?
Zur Ausstattung ist zu sagen, dass ich keine schlechten Komponenten verwendet habe und sich das Gewicht auch noch in Grenzen hielt (auch verglichen mit der Herstellerangabe).

Gruß
Michael

hänschen
30.07.2009, 06:24
hi Michael,
du bist in einem Verein, finmdest dort aber keine Hilfe,
nicht mal Andi konnte dir helfen,
wer dann????...:confused:
die berühmte Internet 150 mal hinundherschreibmethode? :rolleyes:
vielleicht solltest du erstmal grundsätzlich an dir arbeiten, am Hobby liegts eher nicht.

Matthias_E.
30.07.2009, 12:31
Hab ich das richtige Hobby?
Ganz ehrlich?
Ohne Dir zu nahe zu treten, ich glaube in Deinem Fall nein.
Wenn Dich ein paar Rückschläge dermassen entmutigen solltest Du Dir eher etwas anderes suchen.
Wenn ich den Beitrag von Andreas richtig deute scheinst Du weitgehend beratungsresistent zu sein, gerade wenn Du Mitglied in nem Verein bist verstehe ich Deine Probleme nicht.
Hast Du vielleicht ein Problem damit vor dem Erstflug einen erfahreneren Kollegen um Rat oder um Hilfe beim Erstflug zu bitten?
Auch dann ist das Hobby wenig geeignet für Dich, denn das allerwichtigste sollte für Dich sein daß Deine Modelle sicher fliegen, falscher Stolz und Hemmungen um Hilfe zu bitten sind völlig fehl am Platz.
Das ist meine persönliche Meinung, vielleicht irre ich mich ja auch und bei Dir platzt der Knoten und mit den nächsten Modellen klappt alles wunderbar...
Wünschen würde ich es Dir.
Gruß
Hias

kioto
31.07.2009, 18:27
Hallo zusammen,
ich fliege seit etlichen Jahren mit einem Easystar.
Michael

hallo eagle87,
Auch ich habe mit 55 nach 20 jahren Abstinenz als Wiesenflieger angefangen, Zuerst mit eine E-Segler von Ebay mit Speed 600 und Nicad, flog wie Backstein. Viel zu schwer und zu träge.
Dann habe ich mir eine Depron Piper geschnitzt, mit Brushless und Lipo, so nach den 3 Leitwerk und dem 2 Rumpf endete nicht jeder Flug im Bastelkeller.
Dann kam der Wunsch nach mehr und ich habe einen Fun-Flyer gebaut, Gecko, nach FMT. Dieser reagiert sofort auf jedes Kommando und man merkt direkt, wenn man falsch steuert. Nach etlichen flicken und dem 2. Rumpf endete nicht jeder Start mit Absturz. Nun etwas mutiger geworden, einen Pixel Nuri angeschafft. Solche Teile üben richtig, da sie eigentlich dauernd gesteuert werden müssen, aber mit ein bisschen Balsa und Sekundenkleber immer wieder zum Leben erweckt werden können.
Der kleine Gecko war recht wacklig im Wind , habe ich ihn 20% grösser gebaut.
So fliegt es nun richtig gut, man kann vom Boden starten und landen.
Mittlerweile fliege ich schon einige Monate ohne Absturz oder Beschädigung.
Die Hotliner, die Du dir angeschafft hast, sind durch die geringe Grösse und die hohe Fluggeschwindigkeit sicher eher etwas für geübte Modellflieger.
Wichtig für den Anfang, langsam fliegende Modelle mit geringer Masse, die schnell reagieren (DU siehst sofort, ob das Kommando richtig war) und die einfach zu reparieren und billig sind.
Da hält sich der Frust auch in Grenzen.
Gruß Werner am NO-Kanal

Le concombre masqué
31.07.2009, 22:40
Malso ne Ganz blöde frage.Welchen Sender hast du?I
ch hatte nämlich zuerst eine MC-12 von Graupner, mit einer Analogen Trimmung.Das hat mich tausende von Nerven und den Junior Sport Plus gekostet.Die Trimmwerte waren bei jedem flug völlig anders, nie war an einen normalen flug zu denken, und wie sehr das beim Anfang stören kann, ist ja klar......

Mfg

Jaja, die Funke hat immer schuld

:D:D:D

Hans Schelshorn
01.08.2009, 01:24
Jaja, die Funke hat immer schuld

:D:D:D
Was weiß so ein Schifferlfahrer schon von den Nöten eines Adlers? Was bei Euch ein bisschen mehr Schräglage bedeutet, kann bei den Fliegern schon zwischen Sein oder nicht Sein entscheiden.

Allerdings kann ich mich bei der Gesamtwertung des Threads der Agumentation vom Hias nicht ganz entziehen ... ;)

Servus
Hans

Ost
01.08.2009, 09:55
Och,
bei den Böötlesfahrern kann schon auch ne Menge schief gehen:D
Und ja, meist ist daran die Funke schuld,
denn die Verbreitung von Antiken Anlagen die schon die 1000ste Trocknung im Backofen hinter sich haben ist sehr hoch!

Nicht immer geht das vergleichsweise harmlos aus.
Unter Einsatz von Leib und Leben werden sinkende Schifflein gerettet wobei sich auch schon an Land unglaubliche Szenen abspielen können wenn der Kaptänleutant einem Herzinfarkt nahe ist weil sein liebevoll, unter Einsatz aller möglichen und unmöglichen Resourcen gebautes Boot im trüben Wasser verschwindet:)
Oder wenn man mal erlebt hat wie ein 500 km/h schnelles Speedboot durch die Luft fliegt weil das Wasser ausgeht,
der wird verstehen daß eine versagende Funke auch hier für Lebensgefahr sorgen kann!
Im Übrigen sollen schon ganze Stege zusammengekracht sein als außer Kontrolle geratenen Boote den Steg gerammt haben!
Was nicht zwingend den Booten zuzuschreiben war sondern dem herbeistürzenden Kaptänleutant,
dessen hartes Abbremsmanöver auf dem Steg zum Abhalten des Boots,
dem Steg gar nicht gut bekommen ist:D

Unterschätzt nicht die Gefahren des Böötlefahrers!

Oliver

hänschen
01.08.2009, 10:45
hi oli,
du verwechselst hier Böötle mit Bööööötchen :D

ein Kumpel von mir baut U-Boote (funktionierend), Schnellboote, Zerstörer etc., Aufbauten aus Messing, Länge 2m, Gewicht: ziemlich, : das sind Böötle ;)

Bööötchen werden vom Winde verweht....;)

Ost
01.08.2009, 11:10
Wenn die Aufbauten aus Messing sind dann darf da auch kein Wind wehen;)
Und....was hat er für eine Funke?

Oliver

hänschen
01.08.2009, 11:46
Wenn die Aufbauten aus Messing sind dann darf da auch kein Wind wehen;)
Und....was hat er für eine Funke?

Oliver

1.) Wind wieso?
2.) Funke: ist doch wurscht 1234567890 Mhz, oder so ;): Stabantenne...

willst ihn mal besuchen? er freut sich sicher, jeden ersten Sonntag im Monat fahren die in Murrhardt/Fornsbach auf dem Waldsee, da hats auch Paddelboote, Sporttaucher sind sie selbst...;)