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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Perfektes Crimpen...



Eckart Müller
11.04.2003, 14:20
...will mir noch nicht so recht gelingen. Deshalb die Frage an Crimpexperten: Wenn sich der Kontakt in der Crimpzange befindet, ist es m.E. Glückssache, das Kabel in die richtige Position zu bringen, da es nicht kontrollierbar ist. Das Ergebnis sieht dann wie auf dem Bild aus.

http://www.rc-network.de/upload/1050063183.jpg
Die Isolierung reicht viel zu weit in den Kontakt.

Deshalb meine Frage: Wie kann ich die optimale Lage für's Kabel treffen, auch wenn ich nichts sehe?

Albgeier
11.04.2003, 17:09
Hi Eckart,
ich nehme eine kleine Flachzange und klemme die Zugentlastung zusammen, wenn der Crimp in der richtigen Position ist. Dann geht's damit in die Crimpzange (aber richtig herum) und fertig ist des gute Stück.

Grüße von der Schwäbischen Alb

Eckart Müller
11.04.2003, 17:27
Eh, typisch, auf das Nächstliegende kommt man erst zum Schluss, wenn überhaupt...! Danke Matthias, das ist DER Tipp. ;)


...und klemme die Zugentlastung zusammen... Eine oder beide Seiten, oder ist das egal?

Jürgen Braitmaier
11.04.2003, 19:10
Hallo Eckhart,

welche Crimpzange benutzt du.
Bei der Staufenbielzange weis ich wies geht.

Gruß Jürgen

Eckart Müller
11.04.2003, 19:14
Das ist die Zange, die von NESSEL verkauft wird.

Eckart Müller
14.04.2003, 07:42
...ach ja, und folgender Absatz ist in der Bedienungsanleitung der Zange zu finden:

http://www.rc-network.de/upload/1050299101.jpg

[ 14. April 2003, 07:45: Beitrag editiert von: Eckart Müller ]

Rainer P.
14.04.2003, 12:09
Hallo Leute,

also, wenn Ihr euch nicht sicher seid, messt die Länge, die die Isolierung haben muss und zeichnet Sie mit einem Filzstift an.
Crimp in die Zange und Draht bis zur Markierung einschieben.

Kaum schreibt man einen Bericht, schon wird er in einer Bedienungsanleitung erwähnt. Find ich super.

Frohes Crimpen.

[ 14. April 2003, 12:11: Beitrag editiert von: Rainer ]

Eckart Müller
15.04.2003, 15:48
Jetzt klappt's einwandfrei...

http://www.rc-network.de/upload/1050414392.jpg

Danke für die Ratschläge!! :D :D

Jürgen_S
27.02.2005, 12:16
... will mir auch noch nicht gelingen.
Die ersten Crimpversuche zeigen im Bereich der Zugentlastung Fehler. Crimp ist mit Zange von Nessel und N Buchsen entstanden.
http://www.rc-network.de/upload/1109502917.jpg
Woran kann das nun liegen?
Hat hier jemand Tipps für mich.

Gruss
Jürgen

[ 27. Februar 2005, 12:18: Beitrag editiert von: Jürgen_S ]

Eckart Müller
27.02.2005, 12:38
Da bin ich etwas ratlos. :eek:
Das Einzige, was mir dazu einfällt: Sind die Kontakte vielleicht nicht passend, z.B. zu dickes Blech? :confused:

Denn das "Einrollen" der Zugentlastung klappt ja offensichtlich nicht richtig, was möglicherweise an zu starrem (dickem) Blech liegen könnte.

FlyFast
27.02.2005, 16:55
Crimpen ist eine Kunst, die mann erlernen muss!

Meine Erfahrungswerte mit der Zange von Nessel sind die, dass es vorteilhaft ist die Laschen der Zugentlastung vorher mit einer Schere um wenige mm zu kürzen.
Mit einer vernünftigen Abisolierzange halte ich die Länge des abisolierten Stücks bei ~ 5mm konstant. Wenn der Crimp in der Zange fixiert ist (Zange leicht andrücken) kann man das abisolierte Kabel einführen. Das Kabel ist dann richtig positioniert, wenn man auf der Seite mit dem eigentlichen Stecker das Ende des abisolierten Kabels zwischen Krimpstelle und Stecker sehen kann. Zudrücken und fertig (bis auf manchmal notwendige Nachbearbeitung mit der Flachzange, um die "runde" Zugentlastung "eckig" zu kriegen, damit Sie in den Stecker passt).

Keine Sorge, nach ein paar verhunzten Verbindungen hat man's raus.

Ein Nachlöten der Verbindung ist nicht unbedingt empfehlenswert, da die Hitze das Kabel bei der Zugentlastung häufig zu "weich" werden lässt (gilt natürlich nicht bei Silikon-Kabeln) und oder in den Steckbereich fliessendes Lötzinn den federnden Teil des Steckers blockiert.

Viele Güsse, Jürgen

Engelbert Hanisch
27.02.2005, 18:19
Versuch macht kluch

Habe zuerst auch mal etwas an Schrott produziert, bis ich gemerkt habe, dass der Pin der Zange unten ist und das offene "V" die Laschen des Steckers zusammen drücken soll.
Aber: Probiert mal einhändiges Krimpen oder Löten. :)

Jürgen_S
27.02.2005, 22:10
Danke für die raschen Antworten. Habe gerade noch etliche crimps auch mit
gekürzten Laschen der Zugentlastung bzw. verschiedenen Tiefepositionen der
Buchse in der Zange erstellt. Keine Änderung im Ergebnis. Wenn man die Buchse
allerdings bis auf Anschlag einlegt wird der crimp im Bereich der elektrischen
Verbindung nicht auf der gesamten Länge verpresst.
Die verwendeten Buchsen sind der Type N von Nessel , andere Buchsen für
Probe-crimpungen habe ich jetzt nicht griffbereit.
Besteht die Möglichkeit, das die Profilierung in der Zange nicht ausgeprägt
genug ist?
Vorerst werde ich noch etwas mehr üben, ein Paar Buchsen hab ich ja noch.

Gruss
Jürgen

Rainer P.
28.02.2005, 12:57
Hallo Jürgen,

auf dem Foto mit Deinem Crimpversuch ist auf jeden fall die Isolierung zu weit im Crimpkontakt.

Wie auf dem Foto ersichtlich, ist in Deinem Fall nur ein der beiden Zugentlastungen eingerollt.
Dies könnte folgende Ursachen haben.

Isolierung der Litze zu Dick
Crimp nicht richtig eingelegt oder beim Crimpen verrutscht.
Zugentlastung beim Crimpen aus der Führung gerutscht.

Vielleicht ist ja was brauchbares dabei.

Frohes Crimpen.

[ 28. Februar 2005, 12:59: Beitrag editiert von: Rainer P. ]

Klaus Harich
28.02.2005, 13:18
Hallo Kollegen,
bin im Besitz von beiden Systemen, also Staufenbiehl und Nessel. Habe erst mir Staufenbiehl angefangen und dann, nach einem tollen Bericht hier im Forum, die Nesselzangen und -Stecker gekauft. Am Besten funktionieren bei mir die Staufenbiehlstecker. Diese werden mit der Nesselzange vorgecrimpt und weil die Exemplare mit dem 0,35 Kabel nicht in die Puchsen passen, mit der Staufenbiehlzange auf Form und Größe gebracht. Die Kombination aus beiden ist sehr gut, wenn ich aber vor einer Neuanschaffung stehen würde, dann würde ich mir nur die Staufenbiehlzange kaufen. Billiger und passen nach dem Crimpen in die Buchsen. Löten sollte man nicht, da Zinn später fließen kann, (wird im Automobilbau auch nur gecrimpt und nicht gelötet).

Klaus

Jürgen_S
10.03.2005, 20:15
.... werde ich wohl nicht schaffen!
Nach Weiteren Versuchen ist bisher kein besseres Ergebnis gelungen.
Auch Nachfragen bei Nessel brachten keine weiterbringende Hilfe.
Ich werde wohl vorsichtshalber auf Lötverbindungen in Kombination mit
einseitig vorgefertigten Kabeln ausweichen.
Wenn die Zugentlastung nicht o.k. ist bleibt ein ungutes Gefühl zurück, man
zieht doch des öfteren an den Kabeln um die Steckverbindung zu lösen.
Danke für die Ratschläge.

Gruß
Jürgen

Rainer P.
11.03.2005, 12:25
Hallo Jürgen,

nich verzagen, weiter versuchen.

Die Zugentlastung an der Isolierung ist nur dafür da, daß die Isolierung nicht aus dem Stecker rutscht.

Für eine echte mechanische Zugentlastung, ist die Isolierung nicht geignet.
Wenn Du am Kabel ziehst, dann ziehst Du an den Litzen!!!

Halt mal einen Feinlitze an der Isolierung und zieh am anderen Ende. Du wirst sehen, daß Du mit wenig Kraftaufwand die Isolierung über das Litzenende ziehen kannst.
Das zeigt doch, daß die Isolierung keine wirkliche Zugentlastung ist.

[ 11. März 2005, 12:26: Beitrag editiert von: Rainer P. ]

copperhead
12.03.2005, 01:05
Hallo,

Gestern habe ich meine ersten Crimps gemacht.
Nach dem 4. Versuch hat es geklappt. :) :) :)

Nun habe ich noch eine Frage zur Staufenbielzange.

Welchen Crimpeinsatz nehmt ihr bei der Staufenbielzange mit Staufenbiel Stecker/Buchsen zum crimpen.

Der äußere kommt mir zu klein vor, damit zerquetsche ich den Crimp fast, und der bessere innere Crimpeinsatz könnte einen Hauch kleiner sein

Ich dachte ich Frage lieber noch einmal nach, bevor ich mit einem Feilenstrich den vorderen Anschlag der Zange verkleinere.

Jürgen Braitmaier
12.03.2005, 13:22
hallo!
ich crimpe mit der Staufenbielzange zunächst mit
dem etwas weiteren Einsatz und mache die
Crimpung durch Nachsetzen mit dem kleineren Einsatz fertig.Bisher noch keinerlei Probleme.

Gruß Jürgen

Jürgen_S
13.03.2005, 23:37
Hallo Rainer,

Danke für die Aufmunterung.
o.k. ich habe die Zugentlastung wohl etwas überbewertet.
Meist Du man kann den einen Crimp, wie von mir abgebildet, verwenden?
Ein Zugentlastungsblech greift ja offensichtlich immer ein die Isolierung ein.

Gruß
Jürgen

Rainer P.
15.03.2005, 22:27
Hallo Jürgen,

spät aber doch....

Ich würde noch einen Crimpkontakt Opfern.
Mache wie in meinem Bericht erwähnt einen Abzugstest. Wenn sich die Litzen aus der crimpung
herausziehen lässt, hast Du keinen guten Kontakt.
Bei meinen Crimps, reißt die Litze irgendwo ab bevor sich die Lizen aus dem Kontakt ziehen.

Viel Erfolg.

Steffen
20.04.2005, 21:30
Moin Moin,

Ich habe mir jetzt die Crimpzange von Reichelt zugelegt. Den Fotos nach ist es exakt die gleiche Zange wie in Rainers Magazinbeitrag.

Die Crimpungen sind auch sehr gut und ich hatte ja die Staufenbielzange, die ist wirklich nicht zu vergleichen.

Preis bei Reichelt: 22,60 :D

Crimpzange PSK

Ciao, Steffen

Steffen
21.04.2005, 12:19
Noch Bilder dazu:

Die Zange sieht doch sehr ähnlich aus:
http://www.rc-network.de/upload_02/forum_0002/1114035231.JPG

http://www.rc-network.de/upload_02/forum_0002/1114035433.jpg

und die allerersten Crimpungen:
http://www.rc-network.de/upload_02/forum_0002/1114035352.JPG
Die Position der Isolierung war beim Schwarzen schon besser :D

Ciao, Steffen

Maistaucher
07.01.2007, 13:57
Der Thread hat schon etwas Grünspan angesetzt, aber ich muss auch noch meinen Senf dazu geben.

Nessel-Zange und Nessel-Kontakte N funktionieren bei mir einwandfrei.
Man muss nur darauf achten, dass der Crimp-Bereich für die freigelegte Litze genau getroffen wird,
dann rollen auch die Laschen der Zugentlastung wunderbar ein.
Ansonsten messe ich wirklich die 3mm für die Isolierung mit dem Lineal ab
und markiere noch die Position für das Ende des Kontaktes.
Meist merkt man, wenn die Isolierung an die Crimplaschen anstößt,
die Markierung gibt aber zusätzliche Hilfe.
Gar nicht daran zu denken, wie ich mich früher in jungen Jahren tatsächlich mit Zange und Schraubenzieher gequält habe,
wobei der Magazin-Bericht zeigt, was man da evtl. für einen Unfug getrieben hat und alles eher Glücksache war.
Das runde Ende quetsche ich einfach mit einer Flachzange nach.
Mit etwas Übung bekommt man ein Gefühl dafür und die Kontakte lassen sich
mit einem kleinen Schraubenzieher in die Hülle drücken.

Gruß,
Maistaucher

Gast_10888
04.04.2010, 14:03
ich habe auch mal eine Frage dazu. Ich benutze ebenso die Zange von Nessel.

Crimpungen wie bei gekauften Steckern bekomme ich nie so gut hin. Ich musste auch immer die Laschen der Zugentlastung kürzen, da die immer zu lang waren. Für welche Litzendurchmesser sind die denn gedacht?
Was mir zudem aufgefallen ist, bei einigen gekauften Steckern sitzen die Kontakte absolut fest und sauber im schwarzen Kunststoffgehäuse-so wie es sein sollte.



Wie bekommt das die Industrie nur hin. Haben die eine noch deutlich bessere Zange oder ein anderes Crimp-Verfahren?

Hammondorgel
09.04.2010, 09:49
Ich habe die Zange von Staufenbiehl getestet, ...leider nichts 17,-€
Ich habe die Zange von Nessel getestet, ...besser aber auch nix 30,-€
Ich habe eine Zange von Tyco mit passenden Backen dazu getestet (Preis ca. 500,-€) ...Perfekt, besser gehts nicht.

Es ist die Präzision der Backen und des Verpressmechnissmusses......


Meine Kriterien waren:
Abzugskraft des Crimpes,
Verpressung, visuell (zermatscht oder nicht)

Ein Schliffbild habe ich mir erspart.

fwolf15
09.04.2010, 10:55
nur für 500 Euro kann man leider schon recht viele fertig konfektionierte Kabel kaufen.
Aber ich habe das auch schon bei Werkzeug für das Crimpen von RJ45 Steckern erfahren: Man merkt einfach den Preisunterschied, die günstigen Crimpzangen arbeiten einfach nicht so gut, bei den teueren schließen die Backen wirklich parallel und dann klappts perfekt. Hab auch eine Zange von Nessel, bis jetzt werden meine crimpungen ( XH Balancerkabel vor allem) auch von mal zu mal besser, aber zur Perfektion ist es noch ein langer Weg.

Wolfgang

wenni
09.04.2010, 11:07
Vorweg, habe vor 7-10 Jahren (oh Gott, ich werde auch langsam älter *G*)eine Ausbildung als Elektroniker bei einer sehr großen Firma für Medizingeräte genossen welche quer durch Deutschland noch viele Standorte und vielseitige Sparten der Industrie hat ;)

Während dieser Ausbildung wurde uns eingebleut, dass eine saubere Crimpung jeder Lötverbindung überlegen ist. Und um auf ein paar Beiträge vorher noch mal einzugehen, eine Crimpung nachzulöten ist das schlechteste was man machen kann. Lieber mehrere Versuche und dann richtig crimpen.

Habe schon aus nem Nachbarverein gehört dass manche sogar Original Servostecker zerlegen und jede Crimpung nachlöten, war ganz baff.

Eine Crimpung ist definiert als gasfreie Verbindung, sprich die Litzen werden gequetscht und im Idealfall sollte sich keine Luft mehr zwischen den Litzen befinden. Ergo dürfte Lötzinn auch nicht mehr dazwischen passen. Lötzinn hat zudem den Nachteil dann in die Litzen hinter der Crimpung unter die Isolierung zu fliesen. Genau am Übergang wo das Lötzinn endet, können die Litzen dann durch Vibrationen brechen, es wird ja kein weiterer Knickschutz verwendet.

Sollte nur mal ein kleiner Gedankenanstoß sein, dass viel hilft viel nicht immer zutrifft.

Hendrik Schneider
09.04.2010, 11:37
...
Tyco mit passenden Backen dazu getestet (Preis ca. 500,-€)

Fuer eine Zange 500 Euronen? Ich dachte ja zuerst, das sei ein Scherz! Ein wenig Suche im Netz zeigt aber, dass man echt diesen Betrag für eine einzelne Zange ausgeben kann. Sehr erstaunlich! Ich denke, das lohnt sich, wenn man täglich mehr als 10 Crimpungen macht. Anderereseits hätte mich ja echt ein Schliffbild interessiert um zu sehen, ob da von der Kontaktausbildung echt ein Unterschied zu sehen ist.

Gruss,
Hendrik

(der sich heute sehr sparsam vorkommt)

ThomasE
09.04.2010, 12:42
Mal eine Frage zu den Backen. Ich habe noch 3 gute Zangen hier aus dem IT Bereich. Kann man die Backen für unsere RC Stecker irgendwo einzeln kaufen?

Mefra
09.04.2010, 14:36
Ja, ich gebe Euch Recht.

Ich habe auch die Nezzel Crimpzange und meine Ergebnisse werden zwar von mal zu mal besser, aber irgenwie passt das Gesamtsystem nicht.

Die Crimpung zu erstellen ist m.E. ein Punkt, ein weiterer ist der gecrimpte Stecker dann in die schwarzen Kunststoffstecker zu bringen. :eek:
I.d.R. bohre ich diese auf der Eingangseeite auf 2 mm auf und "friemel" die Stecker dann, teilweise mit Unterstützung einer kleinen Schraubendrehers in die richtige Position.

Dann entsteht das Problem, dass die schwarzen Stecker minimal dicker werden, als die fertig konfektionierten Stecker und dann in manchen Empfänger nur mit sanfter Gewalt einzustecken sind. :eek:

In der der Zangen beigefügten Anleitung steht, man solle in eine Zange eine Nut von 1,8mm feilen und die gecrimpten Stecker dann darin nochmals pressen, damit diese in die Kunststoffstecker passen.

Irgendwie ist das System noch nicht sooo ausgereift, aber 500 EUR für eine Zange......

Daniel Just
09.04.2010, 19:06
Wie bekommt das die Industrie nur hin. Haben die eine noch deutlich bessere Zange oder ein anderes Crimp-Verfahren?

Die Industrie macht das so:

http://www.schaefer.biz/index.php?page_id=22&country=49&lan_id=1&ds_id=40&ds_id1=44&cn_id=1&what=showgroup

Die Werkzeuge selber werden für jede Kontaktsort individuell angepasst.

Grüße,

Daniel

rc-jochen
09.04.2010, 20:40
Meine habe ich mal "beschriftet"
(damit man weniger -Fehlcrimpungen macht)

absolut sauber werden sie nie, ein "nachrichten" mit einer Flachzange ist fast immer angesagt, damit sie in die Stecker reinpassen.

Hammondorgel
10.04.2010, 20:13
Ich schlage für die die keine Zange haben folgendes vor:

Kauft hochwertige Servokabel und Lötet die an. Die einzelnen Adern werden mit Schrumpfschlauch 4,2mm verschrumpft, jeweils im Versatz von 1cm, dann wird es nicht so dick. Das ganze dann mit einem größeren Schrumpschlauch nochmal mit Ringen so ca. 3mm breit eingeschrumppft.

Ich meine wenn ich so eine Zange nicht habe, ist mir eine Lötstelle zehnmal lieber als eine unsaubere Crimpung. Die LÖtstelle kann man sehen wie gut die ist, die Crimpung muss man mechanisch belasten wenn man sich nicht sicher ist, und dadurch kann ich sie vorschädigen. Das bedeutet für mich, wenn ich crimpe dann muss die Zange einhundertprozentig passen, sonst ist es Glückssache.
Wenn ich mich beim crimpen auf meine Tagesform (Kraft, geschwindigkeit, etc.) achten muss, kann es unmöglich ein 100% reproduzierbares gutes ergebniss geben.


Aber,.....nur meine Meinung.

spiff
16.08.2010, 14:22
welche crimpzange für micro jst (jst-zh) stecker????????
lg uli

jumo99
22.08.2010, 18:00
Ich habe das schon immer mit einer oder auch zwei
kleinen Zängchen gemacht.
Und immer war es perfekt.

Gut vielleicht habe ich auch immer Glück xD

oetzi9
22.08.2010, 18:48
Hi

Ich Crimpe meine Stecker auch mit einer Nessel Zange, geht ganz easy, und hält auch starker Belastungen stand, ich Crimpe die Kontakte und presse die Haltelaschen seitlich und Quer ganz leicht mit einer Zange nach, danach die Kontakte in den Stecker und mit einer stabilen Nadel von oben nachschieben bis die Kontakte so sitzen wie sie sollen, hat zwar etwas gedauert bis dies so funktionierte aber aller Anfang ist schwer ;).
Ich verwende nur Kabel mit einem max.Querschnitt von 0,35mm².

Gruß

chris