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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Ausschreibung Frühwarnsystem MCF-Phönix



Spunki
20.05.2003, 02:12
An alle Elektronikbastler!

In ca. 400m Entfernung, rechts und parallel zu unserem Clubgelände verlaufend liegt die Privatpiste unseres Nachbarn (4 sitzige Piper, permanente Außenlandegenehmigung)

Zu sehen auf diesem Foto hier: http://members.a1.net/spunki/mfc-phoenix.jpg

Um die gute Nachbarschaft aufrecht zu halten aber vor allem im Sinne der Flugsicherheit aller haben wir beschlossen ein "Frühwarnsystem" auf unserer Clubhütte zu installieren.

Bei Anruf einer nur unserem Nachbarn bekannten Telefonnummer ertönt bei uns am Gelände für einige Sekunden eine lautstarke Sirene und eine helle gelbe Rundum-Warnblinkleuchte wird ausgelöst!

Bei Start aber auch bei Landung (bzw. einige Minuten davor) kann uns so unser Nachbar rechtzeitig warnen indem er auf seinem Handy einfach nur die eingespeicherte Nummer kurz anwählt und wir ihm in dieser Zeit seinen Luftraum freihalten!

Für dieses System stehen pauschal Euro 1.000,-- zur Verfügung (500,-- als Anzahlung, 500,-- bei Übergabe)

Das so ein System realisierbar ist zeigt unsere permanente telefonische Winddurchsage die ebenfalls mit Wertkartenhandy arbeitet!

Anforderungen Anflug/Abflug Frühwarnsystem MFC-Phönix

- Wertkartenhandy (winterfest!, falls erforderlich beheizt!), österreichischer Netzbetreiber egal, 12V Dauerstromversorgung über KFZ-Ladekabel + gleichzeitig Freisprechkabel möglich, automatische Anrufannahme, möglichst keine Manipulationen am Handy selbst (Postzulassung!) und damit es auch ggf. rasch
gegen ein neues/anderes Fabrikat ausgetauscht werden kann!)
- Auslösen der Sirene+Blinklicht durch einen optischen-Sensor der die aufleuchtende Handydisplaybeleuchtung registriert falls ein Anruf reinkommt!
- 12V Sirene (lautstark)
- 12V Rundum-Warnblinklicht, sehr hell, von Weitem auch aus der Luft! im Landeanflug gut sichtbar!
- Akustische Kontolle der Sirene übers Handy (müßte übers Mikro vom Handy eigentlich hörbar sein!)
- in gewissen Grenzen manipulationssicher (also zb. am draussen am Gehäuse keinen Hauptschalter mit dem jeder dieses Ding einfach deaktivieren kann!)
- solides lichtdichtes Gehäuse wegen Opto-Sensor (zb. Kunstoff Conrad)
- "Aus-Schalter" (Endschalter) beim Öffnen des Gehäusedeckels (wegen Opto-Sensor!)
- Sirenentest hie und da durch Anruf Samstags 12:00 Uhr (würden wir erledigen)
- sauber verarbeitet das Ganze
- zuverlässig!

Bei Anruf soll die Sirene kurz aber laut ertönen (wenige Sekunden, zb. nur solange wie die Displaybeleuchtung leuchtet) - hingegen das Blinklicht soll dann dauerblinken (max. 15min) damit unser Nachbar es als Bestätigung im Landeanflug von der Luft aus sehen kann, mithören kann er nämlich nicht immer!. Vor Ablauf der 15min soll es jedoch per nicht einrastendem Taster (nicht Kippschalter!) vorzeitig abgestellt werden können falls unser Nachbar noch vor Ablauf dieser 15min. gelandet ist!

Wetterfestes gelbes Blinklicht soll am Dach der Hütte gut sichtbar montiert werden - event. sogar auf der Stange vom Windmesser, die Sirene
regengeschützt unter dem Vordach Richtung Aufstellungsort der Piloten.

12V-Versorgung permanent vorhanden (Solaranlage)

Wir stellen uns zb. einen gelben Xenon-Rundumflasher vor, 12V, wetterfest!

siehe: http://www.rkl-shop.de/static/A47.html

Hinweis am Ende der Seite durchlesen!

Und als Sirene zb. diese da (AS 1200):

http://www.hinkel-elektronik.de/shop/1975.html

Bei Interesse bitte mail an: Spunki@A1.net

[ 20. Mai 2003, 02:44: Beitrag editiert von: Spunki ]

Joachim1
20.05.2003, 07:36
Moin Spunki !

Ich hab´mir deinen Bericht einige Male durchgelesen und auch die Örtlichkeiten auf dem Bild angesehen. Mir ist dabei aufgefallen, daß es keine echte Rückmeldung an euren an- bzw. abfliegenden Nachbarn gibt ! Deshalb hier einmal mein Lösungsvorschlag :

1. Auslösung wie von Euch vorgesehen o.ä.

2. Sirene und Rundumlicht für Euch mit einer Laufzeit von min 30 Sek. , nur mittels Schlüsselschalter ( Tastfunktion ) vom Flugleiter eures Platzes abzuschalten. Der Flugleiter übernimmt anschl. die Überwachung der Unterbrechung eures Flugbetriebes.

3. Montage eines Leistungsstarken Blitzlichtes auf dem Dach des Clubhauses. Dieses Licht wird bei Auschalten der Warnsirene / Rundumleuchte durch den Flugleiter aktiviert, und signalisiert somit eurem Nachbarn das seine Meldung aufgenommen wurde. Durch die Dachmontage der "Quittungsleuchte" ist diese vom anfliegenden Nachbarn aus großer Entfernung besser zu erkennen ( dunkler Hintergrund ). Laufzeit ca. 15 Minuten, Löschung mit einfachem Tastschalter durch euren Flugleiter möglich.

3. Als Farben empfehle ich folgende:
a. für euren Flugbetrieb Xenon-Blinklicht rot
b. Quittungslampe Xenon-Blinklicht grün

Ich bin nun nicht der Superelektroniker, aber nach meiner Überzeugung müßten sich Eure Vorgaben recht simpel umsetzen lassen.

Viele Grüße
Joachim

Holofernes
20.05.2003, 09:09
Andreas, was für ein Projekt!! Das könnt ihr viel billiger haben. Trotz technophiler Neigungen sollten etwas mehr nüchterne Überlegungen Platz greifen.
Schon mal darüber nachgedacht, ob eine blinkende 12V-Lampe, gleich welcher Farbe, bei Tageslicht aus einem im Fluge befindlichen Luftfahrzeug überhaupt erkennbar ist?
Ich kanns Dir verraten, ist sie nicht. Wers nicht glaubt, kann ja mal die Probe aufs Exempel machen! ;) Um hier die gewünschte Signalwirkung zu erzeugen, sind andere Kaliber erforderlich.
Außerdem würde so eine Installation, so sie denn funktioniert, eine trügerische Sicherheit vorgaukeln. Alle verlassen sich drauf, keiner passt mehr auf: „Wir haben ja eine tolle Warnanlage!!“ Was ist, wenn der Ausfall einer Komponente das System lahm legt? Im entscheidenden Moment merkts keiner und schon ist genau das Desaster da, was vermieden werden sollte. Ergo ist eine redundante Technik nötig, die die ganze Angelegenheit erheblich verteuern würde.

Einfacher, billiger und vor allem sicherer wäre es, der fliegende Nachbar würde sein Pattern auf die dem Modellfluggelände abgewandte Seite seines privaten Airfields legen. Damit wäre schon mal viel gewonnen. Und wenn ihr euch dann noch in regelmäßigen Abständen durch kontrollierte Flüge daran gewöhnt, wie weit ihr z.B. bis zur Platzgrenze fliegen dürftet, wären schon allen Probleme kostengünstig vorgebeugt. Schließlich ist es ja so, dass eigentlich die gefährlichen Situationen nur im Anflug- und Abflugbereich des privaten Flugplatzes auftreten können. Und die sind nun deutlich weiter als 400m vom Modellfluggelände entfernt. Das können gut und gerne 500m-600m sein. Wer glaubt allen Ernstes, dass in solchen Distanzen noch kontrollierter Modellflug betrieben wird? Und selbst wenn mal einer so weit fliegen würde, dann bestimmt nicht in Höhen, wo sich dann gerade der startende oder landende Nachbar befindet. Sogar mitten über dem privaten Landeplatz gäbe es keine Gefährdung, da der Nachbar dort ja am Boden manövriert...

Spunki
20.05.2003, 11:13
Hallo Joachim

Danke für Dein Anregungen! ... werde sie mir durch den Kopf gehen lassen ...

Eine "echte Rückmeldung" würde bestehen so wie Du das beschreibst (Quittungsblitzer) hoffe nur das wird dann nicht zu kompliziert für unsere Jungs ;) ... auf der anderen Seite kann sich unser Nachbar darauf verlassen das wir ihm seinen Luftraum freihalten sobald er sieht und/oder hört das unser System ausgelöst wurde! ...

Hallo Siegfried

Wir sprechen hier nicht von einer "12V-Lampe" sondern von einem hellen starken Xenon-Flasher!
Und glaub mir: wenn man genau weiß wohin man gucken muß dann sieht man den auch!

Wenn ein Ausfall das Sytem lahmlegt so sieht es der Pilot (kein Blitzlicht) bzw. hört er es (keine Sirene) ... dann kann er immer noch ein großräumiges Anflugmanöver (wie bisher) durchführen um uns vorzuwarnen - das wollen wir ihm und uns allerdings ersparen ...

Dieses Warnsystem wäre nur zusätzlich zu unserer freiwilligen Beschränkung (laut Flugplatzordnung) seine Piste nicht zu überfliegen ... trotzdem lässt es sich nicht immer vermeiden (zb. beim Seglerschlepp oder aber auch mit unseren Turbinenjets ist man über seinem Platz so schnell kann man gar nicht gucken ... wir haben das ausgetestet aber glauben auch den Aussagen unseres Nachbarn ...

Grüße Spunki

Alwin
20.05.2003, 11:46
Hallo
meint Rat, kauft euch ein Flugfunkgerät, dann könnt ich euch mit dem Piloten kurzschliessen.
Zuviel Technik is auch nicht gut - muss gewartet werden, kann ne Fehlfunktion haben...

Alwin

Holofernes
20.05.2003, 12:09
...kauft euch ein Flugfunkgerät, dann könnt ich euch mit dem Piloten kurzschliessen...Das wäre illegal, zumindest in Deutschland, und somit strafbar!

(Anstiftung zu einer Straftat oder "nur" Ordnungswidrigkeit!!!) ;)

Spunki
20.05.2003, 15:17
An eine Handgurke für den Flugfunk haben wir natürlich auch schon gedacht ... leider nicht praktikabel bei 100 Mitgliedern wo manche nur 1x im Jahr erscheinen wenn überhaupt ...

Es MUSS also eine vollautomatische autonom arbeitende Anlage sein ohne das Zutun von Anwesenden ...

Grüße Spunki

Alwin
20.05.2003, 15:24
Lieber Siggi,
näturlich liegt es mir fern jemanden zu einer Straftat anzustiften. ;)
Es sollte ja wohl klar sein dass man ein Funkgerät nur im legalen Bereich betreibt!
Andere Alternative, es gibt bei Conrad einen Flugfunkscanner (genemigungsfrei, 99€), Nachteil euer anfliegender Pilot hat keine Rückmeldung ob ihr ihn verstanden habt.
Noch eine Alternative, schenkt ihm ein einfaches CB-Funkgerät damit könnt ihr euch dann auch kurzschliessen.

Alwin

Holofernes
20.05.2003, 16:06
@ Alwin,

das ist mir schon klar, aber es ist zumindest fahrlässig, zu solchen Ratschlägen nicht auch gleich hinzuzufügen, dass für die Betätigung auf den Flugfunkfrequenzen ein BZF I, II oder AZF (beschränkt oder allgemein gültiges Funksprechzeugnis) gefordert wird. Selbst wenn man das hat, darf man noch lange nicht so nach Lust und Laune eine Bodenfunkstelle einrichten. Die muss ebenfalls genehmigt werden und das ist, wie sollte es auch anders sein, mit Kosten verbunden, sofern sie überhaupt genehmigt wird, was eher unwahrscheinlich ist.

Alles nicht so einfach... ;)

Alwin
20.05.2003, 17:08
Lieber Siggi,
soll ich jetzt darauf antworten??

Alwin

Holofernes
20.05.2003, 17:58
Hmm, ich weiß nicht. Wenn Dir noch was dazu einfällt, dann sags doch...
Wenn nicht, Schwamm drüber! :D

Gast_1336
20.05.2003, 18:19
Hi Freunde,

da ich mit Spunki direkt in Kontakt bin, kommt da von mir nichts ON Topic.

Aber nur zur Klarstellung:

In Österreich haben wir zwar die 150m Höhenbeschränkung - dem Gleichheitsgrundsatz der EU-Bürger widersprechend - dagegen ist bei uns mangels gesetzlicher Regelung KEIN Flugbetriebsleiter vorgeschrieben und vorschreibbar. Unabhängig von der Anzahl der anwesenden Piloten.

Freiwillig statuar vereinsintern ist natürlich alles möglich.

Den Flugfunk-Scanner darf man in A zwar besitzen, aber nicht in Betrieb nehmen, da der Flugfunk keine öffentliche Frequenz darstellt. Conrad durfte das Ding in A gar nicht verkaufen! Jetzt scheinbar schon, Eu-Gesetze.

[ 20. Mai 2003, 18:23: Beitrag editiert von: Rudy F. ]

Spunki
20.05.2003, 19:22
Unser Nachbar, zu dem wir ein bestes Verhältnis pflegen, ist etwas sensibilisiert bezüglich Flugunfällen - und recht hat er!

Er hat vor einiger Zeit im Flug! einen in Panik springenden Rehbock voll abgeschossen (im Landeanflug, Räder waren noch ca. 1m vom Boden entfernt) ... dabei hatte er noch rießen Glück das ihm das Tier nicht durch die Windschutzscheibe kam sondern durch den Propeller über die Piper geschleudert wurde ... hat ihm einen riesen Schock gekostet und einen neuen Motor!

Grüße Spunki

Darius
20.05.2003, 20:48
Hallo Spunki,

ich hab letztens von einer Italienischen Firma so eine Steuerung gesehen, Damit kannst du per Anruf (ohne Abheben) diverse Dinge steuern, also Garagentor auf/zu etc. Die Einheit war gar nicht mal so teuer. Du brauchst nur noch eine Simkarte dazu. Aber auch Nokia hat sowas fix und fertig. Ich weiß grad nicht, wie das heißt irgendwie RM300 oder so... Schau mal auf deren Page. Das Ding kostet ca. 400€ und ist noch viel gscheiter als Deine Anforderungen :)

Genaue Links kann ich Dir mailen, müsste ich aber erst suchen. Vor dem Wochenende komme ich aber nicht dazu.

Rainer Vetter
20.05.2003, 20:49
Scahu mal bei den Autobastlern im Car-Hifi-Bereich. Da gibts Leute, die schalten per Handy alles mögliche.

Die nehmen überwiegend Handys mit Displays, die beim Klingeln aufleuchten.

Der Trick dabei ist, daß das Handy in einem lichtdichten Gehäuse sitzt. Vor dem Display ist ne Fotozelle montiert, welche das "Klingeln" erkennt. Dieses Signal wird nun aufbereitet und entspr. Verbraucher dann damit ein / ausgeschaltet.

Ich würde aber NICHTS machen, was man manuell resetten müßte. Stellt euch vor, es ist gerade keiner am Platz, und (er weiß es ja nicht) der Nacbar ruft das Handy an. Grundlosese Sirenengeheul kann auch als unnötige Lärmbelästigung gewertet werden.

Daher:

- selbstresettend
- ein / ausschaltbar durch 1. bzw. letzten Piloten (nur die Sirene / Blitzer, nicht das Handy)

Spunki
20.05.2003, 21:28
Hallo Darius!

Her mit den Links!

Wenns das bereits gibt umso besser!

Hallo Rainer

>>Die nehmen überwiegend Handys mit Displays, die beim Klingeln aufleuchten.

Der Trick dabei ist, daß das Handy in einem lichtdichten Gehäuse sitzt. Vor dem Display ist ne Fotozelle montiert, welche das "Klingeln" erkennt. Dieses Signal wird nun aufbereitet und entspr. Verbraucher dann damit ein / ausgeschaltet.<<

Guck weiter oben, genau mein Vorschlag oben in der Ausschreibung! ... auch wenns für Profis laienhaft klingt ist es doch die einzigste Möglichkeit ohne Eingriff in das Handy [Postzulassung!] etwas zu schalten ... event. eine akustische Schnittstelle über den Klingelton wär auch noch denkbar ...

Weiters bietet eine optische Schnittstelle den riesen Vorteil das Handy in kurzer Zeit problemlos gegen eine andere Marke/Fabrikat auszutauschen! ...

Zum Ein/Ausschalten: der optische Sensor schaltet nur so lange die Sirene durch solange die Handydisplaybeleuchtung an ist - und die erlischt i.d.R. nach wenigen Sekunden! ...

Grüße Spunki

PS: derzeit arbeitet bereits ein Wertkartenhandy die zweite Saison rund um die Uhr bei uns in der Clubhütte - leider nur in der warmen Jahreszeit - unter 0 Grad steigt das Handy aus! - anscheinend von Warmduschern für Warmduscher entwickelt ;)
Siehe: http://www.mfc-phoenix.at/wetter.htm

[ 20. Mai 2003, 21:31: Beitrag editiert von: Spunki ]

Roland Schmitt
20.05.2003, 21:58
Wie wärs damit:
http://www.phc-system.de

Für das PHC System von Peha gibt es ein Modem, mit Schalt Aus- und Eingängen und Speicherbaren Texten, ihr könntet also über einen Verstärker sogar eine Ansage machen lassen.

Gruß
Roland

Spunki
20.05.2003, 23:24
Hallo Roland!

Habs mir grad angeguckt ... kann aber keinen Hinweis darüber finden das man durch einfaches Wählen einer Telefonnummer etwas schalten kann bzw. hab übers Telefon gar nix gefunden ... abgesehen mal von den Preisen ...

Trotzdem Danke!

Grüße Spunki

Spunki
21.05.2003, 01:04
Besten Dank Gunter :) - genau das wollt ich hören!

Werde das bei der nächsten Vorstandssitzung zur Sprache bringen!

Wenn dann lassen wir uns das Ding gleich so wie wir es brauchen von den Jungs dort drüben konfigurieren!

Vielen Dank nochmal und schöne Grüße aus Wien

Spunki

Joachim1
21.05.2003, 01:09
Hallo Spunki,

die Anlage aus USA sollte für euch passen.

Sie arbeitet im Frequenzbereich von 118 - 137 MHz,
allerdings ist die Frequenz nicht vom anfliegenden Piloten einstellbar. Diese Einstellung muß am Boden mittels sog. Dippschaltern erledigt werden, d.h. ihr weist der Anlage eine feste, dauerhafte Frequenz zu.

Die Anlage ist evtl. frostsicherer als eure Modelle :D , d.h. sie arbeitet in einem Temperaturbereich von -30 bis +50 °C .

Die Möglichkeit einer Fehlauslösung durch andere Piloten ist zwar gegeben, doch eher unwahrscheinlich. Zum Auslösen muß innerhalb von 5 Sekunden die Sprechtaste 3...5 oder 7 mal hintereinander gedrückt werden, je nach Voreinstellung am Empfänger.

Viel Erfolg bei der Verwirklichung
Joachim

Spunki
21.05.2003, 01:39
Danke Joachim :)

Wär dann also nur noch die Frequenz mit unserem Nachbarn abzustimmen und die Sirene nach 5sek abzuwürgen ;)

Der Xenon-Flasher soll ja 15min weiterblinken ...

Grüße Spunki

[ 21. Mai 2003, 01:41: Beitrag editiert von: Spunki ]

Radiomann
21.05.2003, 12:00
Hallo,

gerade erst entdeckt den Fred hier.

Da gibts ne sehr elegante Lösung, die in den USA angewandt wird: Nennt sich PCL (Pilot Controlled Lightning). Das wird verwendet, um auf unbesetzten Flugplätzen nachts die Beleuchtung einzuschalten vor der Landung. Feine Sache, alles dunkel, man drückt auf der Platzfrequenz 5 mal auf die Sprechtaste und schon wirds hell. Teilweise sogar mit Helligkeitssteuerung (3, 5 oder 7 mal drücken). Die Beleuchtung bleibt dann einige Minuten an, genug für den Landeanflug.

Also braucht ihr nur so nen Empfänger und dann das Blink/Hupgedöns dranhängen. Das ganze auf ner schlauen Flugfunkfrequenz, die man für sich behalten sollte. Es gibt beispielsweise welche für Ballonrückholer, wo fast nie was los ist und garantiert keiner mal eben dreimal drückt.

Vorteil: Der Pilot braucht keinerlei Zusatzequipment, wenn er schonmal in USA geflogen ist, wird er das Verfahren vielleicht sogar kennen. Dort ist es sehr verbreitet und zuverlässig. Logisch, wenn ich nen einsamen Platz bei Neumond nach Sicht anfliegen will und das tut nicht, dann seh ich ziemlich dumm aus.

Zur Legalität: Handybenutzung in Flugzeugen ist generell verboten, steht im LuftVG, ist sogar ne Straftat (besoffen fliegen ist nur ne OWi :D ). Das ist in OE genauso.

Der Flugfunkempfänger am Boden ist zwar in Europa vielleicht auch nicht ganz legal, aber da muß erstmal jemand dagegen klagen und dann wird man sicherlich (es ist ja im Namen der Sicherheit) sehr glimpflich davonkommen.

Begabte Funkamateure basteln sowas selbst, man kanns aber z.B. hier (http://www.hamtronics.com/r121.htm) auch fertig in USA kaufen.

Gruß, Gunter

Spunki
21.05.2003, 12:23
Hallo Gunter :)

Das Ding hört sich verdammt gut an!

Und es bleibt auch preislich in einem vernünftigen Rahmen!

Zu klären wär aber noch folgendes:

- Reagiert dieses Ding auf ein breites Frequenzspektrum oder auf nur genau eine eingestelle Frequenz die dann vom Piloten kurzfristig vorher am Flugfunk für diesen Zweck eingestellt wird?

- Unser Bereich liegt genau in der Einflugschneise vom Wiener Flughafen - d.h. die Großen und Kleinen brummen alle relativ tief über uns drüber!

Inwieweit kann/könnte dadurch permanenter "Fehlalarm" ausgelöst werden?

- Bietet diese Ding auch eine (Leistungs-)Schaltfunktion und wenn ja ist diese Durchschaltzeit zeitlich begrenzbar (Timer)

Wär ja ideal wenn das damit klappen würde! :)

Grüße Spunki

PS: ach ja, fast vergessen: ist dieses Ding winterfest? ;)

Radiomann
21.05.2003, 12:58
Hi Spunki,

das Ding wird auf einen 25kHz-Kanal eingestellt und empfängt dann auch nur dort. Flugfunk ist (zumindest überwiegend) generell im 25kHz-Raster. Das Teil hat ne Rauschsperre, die sollte nicht zu knapp eingestellt sein, einfach ausprobieren. Damit kann auch grob die Reichweite eingestellt werden, dazu nen Kopfhörer anschließen und nen Test mit dem Piloteur vereinbaren. Ist aber alles sehr unkritisch. Eine kleine resonante Antenne auf dem Hüttendach ist sinnvoll, gibts auch hier in DL zu kaufen.

Flugplatznähe ist auch kein Problem. Die Empfänger sind recht großsignalfest, habe mir die Schaltung gerade mal angesehen, das passt. Selbst wenns ab und zu mal reinsprazzelt, gibts ja immer noch die Auswertung der PTT-Tasterei. Ich wohne hier 25km von Frankfurt entfernt und habe mit nem ähnlichen Empfänger und Dachantenne (Sicht auf den Flughafen vom Dach aus) keinerlei Probleme.

Temperaturbereich sollte hinkommen, notfalls kann man ne Quarzheizung mit PTC einbauen, aber erstmal so probieren.

Anschaltung: Das Ding ist sehr flexibel, was den eingebauten Mikroprofessor betrifft. Relaisausgänge hats auch. Standard für PCL ist 15 Minuten, das passt ja ganz gut für Euch. Notfalls halt noch ne kleine Schaltung dazubasteln oder die Jungs mal anmailen, die sind angeblich sehr flexibel, Funkamateure eben und nebenbei Privatpiloten.

Auf jeden Fall ist das ne sehr robuste, einfache Technik, die gerantiert weniger Ärger macht als irgendwelcher GSM-Kram.

Gruß, Gunter

Volker Cseke
22.05.2003, 22:18
Hallo Spunki,

so was gibt es von der Stange zu kaufen, ich mail dich mal an.

Viele Grüße

Volker