PDA

Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Flächenverkabelung für Dummies......



DavidSt
26.11.2003, 20:17
hallo leute

ich baue mir gerade eine 4-Klappenfläche und stehe vor dem Problem der "ordentlichen" Verkabelung. Ich bin eher der Typ "Maschinenbau" und hab wenig ahnung von elektrotechnischen Finessen.

also meine frage an euch:

http://www.rc-network.de/upload/1069873538.gif

soll ich beide servos mit "einem" stromkreis versorgen (Variante B) oder nehm ich den klassiker (und ein bissi mehr gewicht in kauf) einzelversorgung mit Variante A? :confused: :confused:

Kabel sind 0.25mm2 verdrillt,
Kabellänge Querruder: ca. 1300mm
Kabellänge WK: ca. 500mm
ServoTyp: weiß noch nicht genau, schwanke zwischen VOLZ MicroMaxx und Graupner DS368

Typ Flugzeug: Pfeilnurflügler mit 2.8m-SPW (Co9) und E-Antrieb, Abfluggewicht ca. 2.4kg
Windenstart nicht vorgesehen :D

danke im vorraus

h@bib

Jürgen N.
26.11.2003, 20:39
"Stromschienen" wie Variante B bringen im Modell kaum Vorteile, aber mehr Arbeit ("Abzweigungen" unterwegs). Zudem wird das Kabel bis zur ersten Verzweigung doppelt belastet und hat somit einen grösseren Spannungsabfall.
Nimm Variante A.
Du kannst sogar + und - auf je einen einzigen Kontakt nehmen wenn noch mehr Servos bedient werden sollen. Die MPX Hochstromstecker sind extrem kontaktsicher. Meine Erfahrung.
Vor dem Empfänger dann die Ferritringe nicht vergessen. Meine Empfehlung ;)
Gruss Jürgen (vor ..zig Jahren auch mit Maschinenbau angefangen...)

DavidSt
27.11.2003, 08:07
hallo jürgen

danke für deine erklärungen. ich werde es so machen, wie du es vorgeschlagen hast.

grüsse :D

h@bib

Harm
27.11.2003, 09:21
Vieleicht noch einen Tip für etwas mehr Sicherheit. Bei vertauschen von lose liegende Anschlusssteckern links/rechts können die Servos plus/minus/puls vertauscht angeschlossen werden und was abbekommen.
Wenn man für plus z.B. die beide mittlere Pinns oben, für minus die beide mittlere Pins unten und für puls die beide aussere Pinns nimmt kann das nicht passieren. Die Servos bekommen dann immer, wie auch angeschlossen, plus und minus korrekt angeschlossen, nur können die Kanäle dann vertauscht sein.

Die Idee ist nich von mir, habe sie vor einige Zeit schon mal im Forum gelesen (ich glaube Thommy war es).

bie
27.11.2003, 10:59
h@bib,

ich bevorzuge auch die Variante A, da hat man Redundanz, falls mal ein Stromkreis ausfällt (aus welchem Grund auch immer) - sprich: Ein Servo tut es dann immer noch.

Harm: Da h@bib die grünen MPX-Stecker verwenden will, kann er doch eigentlich gar nichts vertauschen beim Steck-Kontakt. Oder habe ich das jetzt nicht richtig verstanden?

Off Topic @ h@bib:

In deiner Signatur könntest du eventuell die aktuellen Rechtschreibregeln voll ausspielen, wenn du aus "gutes" "Gutes" machst und aus "ausser" "außer" und das doppelte Ausrufezeichen "!!" ohne Blank (= Leerzeichen) direkt hinter das Wort "es" setzt ... :D

[ 27. November 2003, 11:01: Beitrag editiert von: bie ]

Jürgen N.
27.11.2003, 11:03
Welchen Steckertyp meinst du?
Es ist mir noch nie gelungen, die erwähnten MPX Hochstromstecker irgendwie falsch zu verbinden.
Dass beide Flächen gleich verdrahtet werden, setze ich selbstverständlich voraus.
Gruss Jürgen

Jürgen N.
27.11.2003, 11:12
OT! (zur sofortigen Löschung freigegeben!)
@Andy:
Deine Sorgen möchte ich haben!
Gruss Jürgen

Steffen
27.11.2003, 11:18
Gruss JürgenAuch falsch :)
Du grüßt uns nicht, Du tust etwas, dass man wie Bus ausspricht, was das allerdings ist, das weiß ich nicht :D

So ist es auch ein kleiner aber doch wichtiger Unterschied, ob man in Maßen oder in Massen trinkt ;)

Ciao, Steffen

Jürgen N.
27.11.2003, 13:15
OT! (zur sofortigen Löschung freigegeben!)
Dachte ich's mir doch...
Schaut bitte einmal in mein Profil...
Obwohl die Schweiz die "Neue Deutsche Rechtschreibung", d.h. die Sammlung der häufigsten Rechtschreibefehler welche zur Regel erkoren wurden, weitgehend übernommen hat, gibt es bei uns zum Glück immer noch nicht das Deutsche "Doppel-s". ;)
Nicht einmal auf einer PC-Tastatur!
Nichts für ungut!
Gruss (immer noch und weiterhin falsch, ich weiss) Jürgen

DavidSt
27.11.2003, 13:15
hallo leute

was aus einer "einfachen" frage alles werden kann...

@bie:
danke für deine anregungen betreffs meiner signatur. man merkt eben, das ich bei der matura in deutsch durchgeflogen bin. danach hatte ich aber mehr zeit zum flieger-bauen :D ;)

h@bib

Spunki
27.11.2003, 16:46
Ich würde auf jeden Fall Variante-A bevorzugen!

Und wenn Du auf extreme Unterbrechungssicherheit wert legst dann würde ich sogar je Servo einen eigenen MPX-Stecker verwenden, damit hast Du dann je Litze zwei vergoldete Pins!

Und falls die Stecker nicht eingebaut sondern lose sind dann kannst Du sie noch mit folgendem sichern:

http://www.modellbau-deutsch.com/d/highlights/images/sicherungsklipp_014.jpg

siehe: http://www.modellbau-deutsch.com/d/highlights/sicherungsklipp.htm

Bei Verwendung von zwei Steckern die "lose" sind kann man ein Verwechseln ausschließen indem man je Seite je ein Männchen und ein Weibchen vorsieht ...

Wichtig ist noch bei "losen" Steckern die abgestufte Einschrumpfung der Lötstellen - diese sind sonst nach längerem Gebrauch bruchgefährdet ...

Hab ich so bei meinen beiden Jets gemacht ...

Grüße Spunki

Harm
27.11.2003, 16:46
@ Bie und Jurgen,

Stelle euch die Zeichnung von variante A mal vor und mann macht es an die anderlinke Fläche genau gleich. Manche Leute machen die Verkabelung in Flugrichtung gesehen links und rechts schön symetrisch (vielleicht noch gewohnt von den früheren graue fünfpolige Flachstecker), also den plus der Querruder beide vorne. Wenn man dann die Stecker am Rumpf nicht fest eingebaut hat und die Rumpfstecker links/rechts vertauscht ist z.B. auf einmal den plus von Querruder links den Puls von Wölbeklappe rechts.
Was ich hier beschreibe gilt für die sechspolige grünen MPX-stecker. Für die flache graue fünfpolige MPX-goldstecker ist die oben beschriebene links/rechts symetrie mit plus beide vorne genau das richtige. Da würde ich dann empfehlen die Pulsanschlüsse links/rechts für Quer und Wölbe zu verwechseln so das man, wenn falsch angesteckt, das beim Einschalten und Ruderkontrolle einfach bemerkt und nicht mit Drehrichtungumkehrung, umgekehrte Differenzierung oder geänderte Neutrallage davon fliegt.

Nochmal kurz, bei verwechselung von die grüne 6-polige Stecker werden die Stecker gedreht angeschlossen, bei verwechselung von die graue 5-polige Flachstecker werden diese gekantelt.

DavidSt
27.11.2003, 19:17
hallo

bei mir gibt es nie lose stecker. die dinger sind immer fix eingeklebt. egal ob Hochstromstecker oder 5-Pol Flachstecker. ich hasse das gefummel vor dem start :mad: .
meine devise lautet daher: vorher etwas mehr zeit beim bauen investieren und am flugplatz geht alles dafür ruck zuck! :eek:

für meinen CO9 hab ich mir das so vorgestellt:

http://www.rc-network.de/upload/1069956731.gif

der stecker wird etwas in die 5mm-Wurzelrippe versenkt verklebt.

Das gegenstück wir vollständig in den rumpf eingelassen => am rumpf schaut nicht vor (nichts kann die Ledersitze im auto zerkratzen :D :D )

h@bib (ziehe mich jetzt in den bastelkeller zurück...)

bie
28.11.2003, 10:16
Also h@bib,

wenn du Variante A so realisierst, wie in der Zeichnung dargestellt, dann sollte das alles einwandfrei funktionieren! :)

@ Jürgen:

Verzeih’ mir, ich kann nicht anders: Es ist mein Job ... :rolleyes:

Übrigens: Die neue Regel zur Anwendung von ß und ss ist aus meiner Sicht das Einzige, was logisch und unmittelbar nachvollziehbar aus der Rechtschreibreform hervorgegangen ist! :eek:

[ 28. November 2003, 10:17: Beitrag editiert von: bie ]

Spunki
28.11.2003, 10:29
Hallo h@bib

Wenn Du das so machst wie auf Deiner Skizze dann passt das!

>>bei mir gibt es nie lose stecker. die dinger sind immer fix eingeklebt<<

Das mag bei Seglern und Elektro auch kein Problem darstellen! ... ich hatte mal bei einer Motormaschine bei einer bestimmten Resonanzfrequenz reproduzierbare massive Kontaktprobleme - ja, mit den grünen MPX-Steckern!, obwohl eine Steckerseite "weich" gelagert war!

Nach der Umrüstung auf "lose" war der Spuk vorbei ...

Grüße Spunki

elektroernie
28.11.2003, 12:15
Hi
also ich bevorzuge Variante B, es leben die Minderheiten: Da kann man ordentliche Kabel in die Flächen einziehen, z.B. 1,5mm2 Silikonkabel für + und - und ein dreiadriges dünnes Servokabel für z.B. drei Servos. Das reduziert den Kabelsalat, auch im Rumpf, ganz gewaltig. Der Anschluß an den einzelnen Kabeln für + und - ist ganz einfach: Mit einem Messer einmal ums Kabel schneiden, Isolierung auseinanderziehen und den Abgang zum Servo direkt einlöten. Die elektrischen Verbindungen zum Rumpf geschehen bei mir immer über die alten, grauen 4 / 5 Pol Stecker/Buchsen von MPX, die ich fest in die jeweiligen Anschlüssen einleime. Die Anschlustecker werden nach dem verlöten mit Epoxy vergossen, soviel zum Thema Sicherheit. Erfahrungsgemäß halten bei manchen Leuten alle Lötstellen, bei anderen keine.
OT: ein Lötkurs wäre mal ein schönes Thema fürs Magazin.
Zu den berüchtigten Ferritkernen: ich habe bis heute auch bei über 5m Spannweite mit 8 Flächenservos noch keine gebraucht, ich bevorzuge stattdessen gute Empfänger.....
CU
Ernie

DavidSt
30.11.2003, 13:14
@spunki

danke für den tip betreffs motormaschinen. ich flieg nur segler und e-segler. von da her sind die stecker fix montiert.

@e-ernie
hab meine 3m-asw auch ohne ferrit-kerne ausgestattet. => keine probleme :D
ich hab mal mit dem mehrmaligen e-flug-weltmeister rudi freudenthaler über das thema gesprochen, er hat auch einen groß-segler (glaube 4-5m-SPW) ohne ferritkerne in der zuleitung => flüge bis an die sichtgrenze sind lt. seiner aussage, kein problem.

für den Co9 nehme ich als empfänger entweder den R700 von graupner oder den alpha835 von Schulze. beides sind meiner meinung nach gute empfänger. :D

grüsse

h@bib

Herbert Stammler
30.11.2003, 20:19
Hallo h@bib,


Original erstellt von H@bib:
ich flieg nur segler und e-segler. von da her sind die stecker fix montiert.Also ich würde die Stecker nicht beidseitig festmachen. Das habe ich nur einmal gemacht und dann geradeso mit nur einem QR gelandet... Glücklicherweise hatte damals der Nurflügel keine kombinierten HR/QR gehabt. ;)

Du hast keine Vibrationen? Naja... nicht daß ich glauben würde Du baust Deinen CO9 zu weich... aber wenn Dir irgendwann mal die Fläche nur etwas flattert, Moment, ich meine: brummt ;) , dann hast Du schon genau den Spalt an der Steckung, der dafür sorgt, daß kein Servo dieser Seite mehr geht. Und was das bei einem NF bedeutet ist wohl klar...

Mach den Stecker im Rumpf fest und lass ihm in der Fläche nur 5mm Spiel... dann biste wirklich auf der sicheren Seite. :)

cu,
Herbert

DavidSt
01.12.2003, 13:00
hallo herbert

danke für den tip. ich werde es beherzigen.

ob mein co9 hart oder weich ist kann ich noch nicht sagen.
es fehlt noch ein kleinigkeit.... ;) nämlich die beblankung. und da sollte es einen enormen zuwachs an verwindungssteifigkeit gegenüber den styro-kernen alleine geben. :D :D

h@bib

pele
02.12.2003, 08:53
@ all

Ich verwende auch die Version „ A „
mit folgenden Änderungen:

Ich verbinde die beiden + Pole und die beiden – Pole im Flächenstecker.

Vorteile:
Bis zum Flächenstecker stehen für die Servos 2 x Plus- und 2 x Minusleitungen zur Verfügung.
= halbe Last auf jeden Kabel, geringer Spannungsabfall wenn auch vermutlich nicht messbar.
Auserden würde ein Kabelbruch oder ein Kontaktproblem bis zum Flächenstecker keine Auswirkungen haben.

Kostet nichts und schadet nichts!

linuxtron
04.12.2003, 03:32
Original erstellt von H@bib:
hallo

bei mir gibt es nie lose stecker. die dinger sind immer fix eingeklebt. egal ob Hochstromstecker oder 5-Pol Flachstecker. ich hasse das gefummel vor dem start :mad: .
meine devise lautet daher: vorher etwas mehr zeit beim bauen investieren und am flugplatz geht alles dafür ruck zuck! :eek:

für meinen CO9 hab ich mir das so vorgestellt:

http://www.rc-network.de/upload/1069956731.gif

der stecker wird etwas in die 5mm-Wurzelrippe versenkt verklebt.

Das gegenstück wir vollständig in den rumpf eingelassen => am rumpf schaut nicht vor (nichts kann die Ledersitze im auto zerkratzen :D :D )

h@bib (ziehe mich jetzt in den bastelkeller zurück...)

linuxtron
04.12.2003, 03:36
HAllo H@bibb,

bevor du schiffbruch erleidest (Wegen knacken)
schau dir diese Seite an, da ist die Lösung
(getestet) beschrieben.
http://ch.baron.bei.t-online.de/bautips.html

TurboSchroegi
04.12.2003, 08:59
Hi Folks !

Ich bin von B auf A zurückgewechselt (wg. Redundanz); nehme trotzdem verdrillte, etwas dickere Litzen (sch... auf's Mehrgewicht - bringt alles Durchzug :D ) und klebe die (MPX Hochstrom) Stecker fest ein. Ferritkerne habe ich noch nie verwendet - keine Erfahrung. Werde das aber jetzt mal testen.

Siehe meinen Thread Ferritkerne für Dummies (http://www.rc-network.de/cgi-bin/ubb/ultimatebb.cgi?ubb=get_topic;f=26;t=001004)

Bezüglich der losen Stecker: M.E. ist die Gefahr des Bruchs einer Lötstelle oder Kabels bei loser Montage größer als die Gefahr eines Spalts zwischen Rumpf und Fläche, der den MPX Hochstromstecker absteckt. Kabelbruch am losen Stecker habe ich schonmal miterlebt - abstecken während des Fluges noch nicht. Ich glaube der Ansatz kommt von früher, als man die Flächen mit Gummibändern durch den Rumpf befestigt hat. Mit den MPX Multilocks stecken sich die Flächen nur noch bei meinen Landungen ab :D :D

Ausserdem - bei etwas größeren Modellen - macht man meist eh eine g'scheite Holmbrücke mit Verbindung der Holmstummel im Rumpf. Da Steckt sich nix mehr ab!

Grüße TurboSchroegi

Georg Funk
06.12.2003, 09:14
Hallo

Das mit den beiden festgeklebten Stekkern halte ich (inzwischen) für ungünstig. Unterschätzt nicht die Kräfte und damit die Bewegungen, die im Flug auftreten, Dieses ständige "verwinden" der Steckverbindungen hat bei mir die Kontaktsicherheit der MPX grün Stecker doch deutlich heruntergesetzt. Bei meinen letzten Modellen verwende ich inzwischen wieder eine auf einer Seite lose Verkabelung, Eine schwimmende Lagerung eines Steckers wär vermutlich besser (Kabelbruch/Aufwand am Flugplatz)

TurboSchroegi
06.12.2003, 19:39
Hi Georg !

Was hältst Du von "flexibel" eingeklebten Steckern mit Silikon ;) ?

Grüße TurboSchroegi

Georg Funk
07.12.2003, 16:37
@TurboSchroegi

Hört sich ganz interessanat an, habs aber noch nicht probiert. So aus dem Bauch raus würd ich es mit 3-5mm Silikon rings um den Stecker probieren.

Jürgen N.
07.12.2003, 18:30
Also ich hab's probiert!
Seit vielen Jahren! Sogar in einer MPX LS3 mit Flachstählen. An/in der Fläche ist das Weibchen fest in der Wurzelrippe verschraubt. Das Männchen sitzt auf einem Abachi "Dreikantwinkelholzbock" im Rumpf mit viel Silikon verklebt. Während der Verklebung kommt ein 0.4 mm Sperrholzstreifen zwischen Rumpf und Wurzelrippe. Lange aushärten lassen! So gibt es dann etwas Vorspannung auf die Stecker wenn die Fläche am Rumpf befestigt wird.
Null Probleme!
Gruss Jürgen

[ 07. Dezember 2003, 18:31: Beitrag editiert von: Jürgen N. ]

Überspannung
25.07.2009, 08:57
hallo

bei mir gibt es nie lose stecker. die dinger sind immer fix eingeklebt. egal ob Hochstromstecker oder 5-Pol Flachstecker. ich hasse das gefummel vor dem start :mad: .
meine devise lautet daher: vorher etwas mehr zeit beim bauen investieren und am flugplatz geht alles dafür ruck zuck! :eek:

für meinen CO9 hab ich mir das so vorgestellt:

http://www.rc-network.de/upload/1069956731.gif

der stecker wird etwas in die 5mm-Wurzelrippe versenkt verklebt.

Das gegenstück wir vollständig in den rumpf eingelassen => am rumpf schaut nicht vor (nichts kann die Ledersitze im auto zerkratzen :D :D )

h@bib (ziehe mich jetzt in den bastelkeller zurück...)
Hallo,
mit Interesse habe ich deinen Vorschlag aufgenommen und bin gerade dabei ihn bei meiner Flächenverbindung umzusetzen. Das einige Problem nun ist:wie klebe ich den Stecker in die Fläche ein? ICh habe nämlich nur direkt von vorne (dort wo der Stecker aus der Fläche schaut) einen Zugang (das Modell ist ein ARF). Die einzige Möglichkeit die ich sehe, ist, dort Epoxy oder Silikon hineinzuschmieren, das Modell mit angesteckter Fläche dann aufzustellen und zu hoffen, dass der Kleber den Stecker umfliesst. Das ist allerdings dann dem Zufall überlassen. Gibts eine bessere Methode?

Danke für einen Tipp
Karsten

plot599
25.07.2009, 10:24
Ich kenne das Problem von engen F3J Rümpfen, wo man auch nur von vorne (bzw. oben) hinkommt.
Ich setze einen dicken Batzen 5min-Epoxy mit Microballons eingedickt auf die Rückseite des Steckers, die durch das Loch gesteckt wird.
Dann rein damit und das ganze hochkant aufgestellt (Vorderseite Stecker nach unten)
Dann hilft die Schwerkraft prima mit, das Harz läuft um den Stecker herum und verbindet ringsherum den Stecker mit dem Grundmaterial.
Man muß zwar etwas zügig arbeiten, aber Harz mit längerer Abbindezeit läuft Dir sonstwohin...;)
Hat bei mir bisher immer bestens geklappt.

Überspannung
25.07.2009, 12:34
Hallo Jürgen,
bei Epoxy wird der Stecker hart eingeklebt, im Vergleich zu Silikon, was eher flexibel ist. Könnte die Verbindung dann nicht brechen, wenn der Stecker im Rumpf auch mit Epoxy geklebt ist?

plot599
25.07.2009, 13:36
Hallo Karsten,
das Problem hatte ich bei meinem Anwendungsfall noch nicht.
Es gibt allerdings auch genug Leute, die darauf schwören bei so einer Verbindung immer eine Seite lose zu lassen, damit auch bei einer Bewegung der Fläche der elektrische Kontakt immer bestehen bleibt.

Es gibt aber auch Halterungen für die Stecker, die eingeschraubt werden, das könnte Dein Klebeproblem auch lösen. Ist glaube ich von Graupner und heißt "Quick-Verbindung Stecker" oder so ähnlich...

Überspannung
27.07.2009, 11:45
Hallo Jürgen,
habe jetzt mal den Stecker in der Fläche mit Silikon eingeklebt. Sieht ganz vielversprechend aus, da es so flexibel ist. Mal sehen wie es sich auf Dauer bewährt.