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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Positionslichter



Peter Alfons
14.01.2004, 16:22
Hallo Leute,

ich habe mir bei Conrad Dioden in Rot und Grün (d=5mm) und eine große Diode in weiß (d=10 mm) (für den Landescheinwerfer) gekauft. Die Spannung beträgt bei den kleinen 5 V. Bei der großen weiß ich es nicht genau, vermutlich nur 2V. Ich habe blinkende und nicht blinkende gekauft, je nach Optik werde ich die eine oder andere nehmen, wobei ich nicht weiß, ob die 2. Weltkrieg - Flugzeuge (Fieseler Storch) blinkende Positionslampen hatten.

Meine Frage: Wie muß ich die Dioden verschalten (verdrahten), um sie bei dem elektrifizierten Storch über den geplanten Empfängerakku (weil 6 Servos) über die Fernsteuerung ein- und ausschalten zu können. Es ist vorgesehen alle Dioden auf einmal ein- bzw. auszuschalten.
Ich habe mir aus dem Modelleisenbahnbereich rote und schwarze Litze gekauft, die ich in die Tragflächen etc. als Leitungen verlegen will.

Zusatzfrage: wie kann ich messen, welche Spannung die große Diode braucht, ohne sie hinzumachen?
Mit 1,5 Volt aus einer normalen Batterie leuchtet sie nicht, aber mit 4,8 V aus dem Empfängerakku.
Ich kann sie natürlich auch durchbrennen lassen und eine neue kaufen, aber von der "Pampas" extra wegen einer Diode nach Stuttgart fahren lohnt nicht.
Ich bin gespannt, wie das geht und danke allen im Voraus.

Eckart Müller
14.01.2004, 17:09
Die Positionslichter (rot und grün) leuchten dauernd. Die Zusammenstoßwarnlampen (ACL=AntiCollisonLights) blinken.

Die meisten Leuchtdioden sterben nicht wegen zu hoher Spannung, sondern infolge zu hohen Stroms. Deshalb solltest Du einen Strombegrenzungswiderstand einplanen.

Die Beleuchtung aus dem Empfängerakku zu versorgen ist m.E. riskant. Ein Kurzschluss in der Illumination und schon fällt Dein Christbaum vom Himmel. Da wäre ein Extraakku sinnvoll.

PS: Hier (http://www.eheli.at/menud/index.php?seite=../zuverk.php) gibt's noch was zum Thema...

[ 14. Januar 2004, 17:11: Beitrag editiert von: Eckart Müller ]

Peter Alfons
14.01.2004, 19:37
Hallo Eckart,
danke für den Tip. Werde mit Sicherheit den Bausatz aus Österreich kaufen. Hätte für das Geld bei Conrad (viel Porto etc.) schon die Positionslampen kaufen können.

Nochmals Danke und Grüße
Peter

fatman161
12.02.2004, 09:02
Bei LEDs ist nicht die Spannung interessant, sondern der Betriebsstrom. Der nominale Strom für Deinen Diodentyp steht normalerweise im Datenblatt bzw. im Katalog.

Da eine LED in Flußrichtung einen recht geringen Innenwiderstand hat, sie ist ja letztendlich eine Diode, folgt, daß man den Strom begrenzen muß, sonst brennt sie durch. Am einfachsten geht das mit einem Vorwiderstand. Das gilt natürlich nicht für LEDs, die den Vorwiderstand bereits integriert haben. Diese LEDs gibt es für bestimmte Betriebsspannungen; sie sind i.d.R. als Kontrollampen für Schalter usw. gedacht. Bei Tageslicht sehen solche LEDs recht "alt" aus, sind also nicht als Positionslichter geeignet. Am besten geeignet sind die superhellen Typen bzw. sogenannte LED-Arrays oder -Scheinwerfer. Die sind auch noch aus großer Entfernung bei Tageslicht zu sehen.

Wie groß der Vorwiderstand für eine LED sein muß, kann man sich nach dem Ohmschen Gesetz berechnen. Beispiel: Betriebsstrom 50 mA, Spannung des Akkus 6,0 V.
R=U/I => R = 120 Ohm.

Ganz Verrückte bauen sich auch eine Konstantstromquelle, die unabhängig von der Akkuspannung die LED immer mit der optimalen Stromstärke "füttert".

Für die Stromversorgung der Positionsbeleuchtung würde ich auch einen sparaten Akku einplanen, aus Sicherheitsgründen.

Geschaltet wird dann über einen Kanalschalter mit Relais, dessen Arbeitskontakt den separaten LED-Stromkreis samt Vorwiderständen und separater Batterie schaltet.

RSchu
13.02.2004, 08:56
Original erstellt von fatman161:


Wie groß der Vorwiderstand für eine LED sein muß, kann man sich nach dem Ohmschen Gesetz berechnen. Beispiel: Betriebsstrom 50 mA, Spannung des Akkus 6,0 V.
R=U/I => R = 120 Ohm.

...Hallo,
bei der Formel den Spannungsabfall an der Diode zuvor abziehen. Je nach Farbe und Typ können das einige Volt sein. Der Wert steht auch im Datenblatt.

Rolf

[ 13. Februar 2004, 08:57: Beitrag editiert von: RSchu ]

rctoni
13.02.2004, 10:09
Hallo Peter,

mit den Bestellnummern bekommst Du in der Regel bei Conrad im Online-Katalog die kompletten Datenblätter der Bauteile. Dort steht auch drin, mit welcher Spannung und welchem Strom die LED betrieben werden soll. Hat Deine LED eine Betriebsspannung von 2,7 Volt und Dein Akku 6 Volt und die LED zieht z.B. 20 mA, so errechnet sich Dein Vorwiderstand folgendermassen:

R= 6 Volt-2,7 Volt/20 mA = 165 Ohm

Hier werden Sie geholfen ...

rctoni
13.02.2004, 10:17
Hallo Peter,

wen Du was Fertiges kaufen möchtest, dann kann ich Dir diesen Link (https://www.flugmodellbau.de/oscommerce/catalog/default.php?cPath=78_21) empfehlen. Benutze den Beacon V2 als Bausatz gekauft. Sieht super aus, auch in der Luft gut zu erkennen, versch. Blitzmuster einstellbar.