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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Welchen mechanischen Schalter.....



Geofred
04.02.2004, 14:00
Tach zusammen,

auf der Suche nach geeigneten Schaltern für die Empfängerakkus für eine F3A-X befällt mich langsam der Wahnsinn....

Nachdem ich einen der "teuren" Graupner Goldtech-Schalter demontiert habe und mich der Schreck packte, möchte ich mir doch lieber ein professionelles Teil aus dem Elektronikhandel zulegen.

Könnt ihr mir bitte schreiben, was ihr benutzt ?
Kipp-, Tast-, Druck-, Schiebe-, welche Schaltleistung, usw...

Elektronische Schalter und 50 Euro-Lösungen möchte ich gerne aussen vorlassen.

Danke schonmal für die Info.

FlugFisch
04.02.2004, 14:29
Hi..

selbstsichernder Kipphebelschalter (Schalter muss erst gezogen werden, bevor er umgelegt werden kann). kann von alleine nicht in die "Aus"-Position hüpfen. Der Schalter ist intern vierfach und damit entsprechend redundant.

Ansonsten verwende ich "Normale" Kipphebelschalter (im Modell angebracht), immer zwei parallel.

mfg
andi

Geofred
04.02.2004, 15:48
Aha,

welche Schalter sind das denn ?
Hast Du vielleicht Eckwerte des Schalters und evenetuell eine Typennummer ?
Und in welchem Flieger benutzt Du Sie ?

Fragenfragenfragen..... ;)

FlugFisch
04.02.2004, 16:04
Hi..

Für die einfache Lösung:

Z.B. die MS-Reihe von www.reichelt.de, (http://www.reichelt.de,) exemplarisch mal der MS245:

http://www.rc-network.de/upload/1075906483.jpg

Davon zwei Stück parallel.

Wenn ich eine redundante Stromversorgung habe, nehme ich die zweimal die zweipolige Variante "über Kreuz", d.h. jeder Schalter schaltet jeden Akku. Dann ist auch bei Totalausfall eines Schalters immer noch redundante Stromversorgung vorhanden.

Meinen Sicherheits-Schalter mit Verriegelung find ich leider bei keinem der "üblichen verdächtigen"

Gefunden hab ich grad die Flipguard-lösung für teures Geld bei Conrad, Best-Nr. 701210 - 14

Ich verwende die arretierschalter bei meiner ASW22 (4m) und bei meinem Preuss ZG22-Benzinheli.

mfg
andi

Spunki
04.02.2004, 16:35
Hallo Frank

Die sicherste und billigste Lösung ist es gar keinen Schalter zu verwenden!

Ein grünes MPX-Hochstrom-Stecker-Weibchen (bis 45A) in die Seitenwand montiert, dazu das passende Männchen deren Kontakte quer mit einer Brücke kurzgeschlossen sind ...

Grüße Spunki

Sebastian St.
08.02.2004, 15:47
Hallo,

ich würde in einem Verbrennermodell auf gar keinen Fall einen Kippschalter verwenden,da diese bauartbedingt "flattern" können(die
Kontacktbleche).

wernerhetzel
08.02.2004, 21:22
Da ich jahrelang alle erdenklichen (und teuren) Schalter verwendet habe, bin ich im laufe des vorigen Jahres zu der Ansicht gekommen , am sichersten und billigsten ist es auf diesen Schalter zu verzichten!!
mfg
werner

Michael Haefner
11.02.2004, 14:21
Hallo,

ich verwende nur noch den 4-poligen Schiebeschalter von Conrad Nr. 708232-33 (1.95 EUR)

Der Schalter ist sehr robust aufgebaut, rastet dank eingebauter Kugelfixierung sehr gut und fest ein. Bevor dieser Schalter aufgrund von Vibrationen zerfällt ist vom Rest der Maschine nichts mehr übrig.

Wenn er dann noch alle 4 Schaltkreise zusammen für das Trennen der + oder – Leitung verwendet werden, dann ist er der sicherste Teil der Empfangsanlage.

Bei großen Maschinen mit Doppelstromversorgung nehme ich entsprechende 2 Stück (+Dioden)

Raphael
11.02.2004, 16:21
Hi,

bin auch der Ansicht, was nicht vorhanden ist, kann nicht ausfallen, deshalb gar kein Schalter. Vom Akku zum "Dean-Power-Plug" (ähnlich grüner MPX-Stecker) mit richtig dicken Kabeln (2.5m2), und vom Gegenstück mit 2 Kabeln in den Empfänger.

Eine kleine Vermutung sei jedoch erlaubt, man liest immer wieder von 2 Schaltern, 2 Kabeln etc., "weil dann eins ausfallen kann und es trotzdem noch funktioniert".
Jetzt mal alle ganz ehrlich :) , wie oft überprüft ihr ob eines davon schon ausgefallen ist? Weil ihr das nämlich nicht bemerkt, bis auch das 2. ausfällt. Also ist die "Redundanz" ohne Überprüfung auch nicht sicherer, es dauert einfach länger bis zum Ausfall (vielleicht).

Gruss
Raphael

Armageddon
11.02.2004, 17:52
Hi,


Original erstellt von Raphael:
Jetzt mal alle ganz ehrlich :) , wie oft überprüft ihr ob eines davon schon ausgefallen ist? habe zwischen jedem Schalter und der Akkuweiche nen Akkuwächter. Damit sehe ich sofort was Sache ist.
Ein Flattern der Kontaktbleche bei Kippschaltern in Verbrennermodellen dürfte auch vernachlässigbar sein, solange man die Schalter nicht auf dem Kolben montiert :D

Gruß Kai

[ 11. Februar 2004, 17:53: Beitrag editiert von: Armageddon ]

Chriss
12.02.2004, 07:35
Hallo!
Auf keinen fall einen Kipp-Schalter im Motormodell verwenden,habe selbst miterlebt wie solch einer durch Vibrationen und dementsprechend seine Massenträgheit bedingt durch den langen Hebel sich zerrieben hat.War zwar beim Hubschrauber aber warum ein Risiko eingehen.
Bei mir ist noch kein Schiebeschalter von Graupner kaputtgegangen.(Die mit Ladebuchse)
Fliege auch eine Extra mit 3w60 davon sind 2 eingebaut,keine Probleme.

fatman161
12.02.2004, 09:29
Soso, 2000 Euro für ein F3A-X Modell ausgeben und dann soll der Schalter die große Geldersparnis bringen ;)

OK, so mache ich das ja auch... :D

Ganz ohne Scherz, Schalter aus der KFZ-Technik sind meiner Erfahrung nach recht gut geeignet. Sie sind hochstromfest (bis 25 A und mehr!) und es gibt sie in verschiedenen Ausführungen. Am besten geeignet sind Schiebeschalter. Schau mal bei Conrad oder den einschlägigen KFZ-Zubehörhändlern (z.B. Auto-Unger) nach.