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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Konkete berechnung für/bei Elko ?



X-Wing
01.03.2004, 13:23
Hi,

das mit den Elkos und Gold-/ Powercaps ist ja 'ne ganz interessante Sache...

Aber so ganz check ich's noch nicht. Zum einen weis ich (noch) nicht, wie man die Amperestunden mithilfe von den angegebenen Farad und der Betriebsspannung zu errechnen sind, und zum anderen, wie man sie "lädt" ?

Zum errechnen : 10 F/2,5 V

Ich wäre jetzt sehr froh, wenn mir jemand sagen könnte, wieviel Ah das sind ?!

Betreiben würde ich damit gerne eine art Taschenlampe, mit so 1-4 Superhellen LEDs.

Diese haben jedoch eine Durchlassspannung von 3,5 - 3,6 Volt, aber das ist erstmal egal. (ziehen 20 mA)

Eine Alternative zu dem 10 F/2,5 V wäre einer mit 0,022 F/5,5 V, da würde ich "von mir aus" auch 4 Stück parallel schalten, also 0,088 F/5,5 V.
Bei dem 5,5Volt Gold-cap kann ich halt durch ein Poti oder einen normalen Widerstand ziemlich genau die Spannung von 3,5-3,6 reproduzieren... (mit Poti könnte ich dann sogar noch die Spannung "nachregulieren" :D :D . (ich und meine Spielereien ;) )

Welche(n) würdet ihr nehmen ?

Und nun zum laden:

Geht es, ein 12 Volt Steckernetzgerät zu nehmen, und einfach per Widerstand oder Poti auf 2,5 bzw. auf 5,5 Volt zu regulieren ? Mit welchem Strom muss ich dann rechnen ?

Also hier würde ich, glaube ich eher zum Poti tendieren, da das meiner Meinung nach besser zu kontrolieren ist (erst mehr Widerstand, dann nach und nach weniger)

plinse
01.03.2004, 18:14
Moin,

1 F= 1As/V

Bedeutet, wenn ein kondensator auf 1 V aufgeladen ist und 1F hat, kannst du 1 sekunde lang ein Ampere raus ziehen.

Die Spannungen sind die maximal erlaubten Spannungen, auf die du die Kondensatoren aufladen kannst, es sind keine Nennspannungen wie beim Akku. Also nicht denken, dass so lange der kondensator noch teilweise geladen ist, dass er dann die Spannung hat. Ist nicht so, die Spannung ist proportional zur eingeladenen Ladung.

C=Q/U also U=Q/C

Ich frage mich, ob sowas für deine Anwendung taugt.

X-Wing
01.03.2004, 21:04
Ich hatte folgenden Gedankengang:

Wenn es sogar Multimeter gibt, die Mit Gold-Caps betrieben werden, dann werde ich wohl so eine LED betreiben können...

Ich habe jetzt mal nachgerechnet...

4,7619047619047619047619047619048 Minuten kann ich eine LED mit dem Elko betreiben... hmmm... ?! :D

Nur gibbet da ein Problem: ich habe mit dem 10 Farad - Gold-Cap gerechnet.

Schadet es dem Gold-Cap arg, wenn der 1 Volt über seiner eigentlichen Betriebsspannung betrieben wird ?

[ 01. März 2004, 21:10: Beitrag editiert von: X-Wing ]

plinse
01.03.2004, 22:44
Original erstellt von X-Wing:

...

Schadet es dem Gold-Cap arg, wenn der 1 Volt über seiner eigentlichen Betriebsspannung betrieben wird ?Moin,

1V klingt nicht viel, aber bei 2,5V max Spannung würde ich eher fragen, ob es arg schadet, wenn man ihn bei 140% seiner maximalen Betriebsspannung betreibt ;) , ich befürchte ja ;) .

Gerhard_G
09.03.2004, 22:50
Hallo Ingo

du hast einen Denkfehler in Deiner Rechnung.
Ein Kondensator entlädt sich bei konstantem Strom linear.
Mit 20mA hast Du einen 10F Kondensator in 500sec um 1V entladen. Deine 4 Stck. mit insgesamt 0.88F bei 5,5V werden dann mit 20mA in 88 sec um 2V entladen.
Dann bist Du schon bei Deiner Betriebsspannung für die LED`s von 3,5V und aus ists.
Du hast also keine konstante Spannung und mußt Dein Pot dauernd nachstellen, um den Strom konstant zu halten.
Unter 3,5V geht dann gar nichts mehr.

Gold Caps sind außerdem gegen zu hohe Spannung sehr empfindlich.

Denk Dir also besser was Anderes aus. ;)

Grüße

Gerhard