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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Kreissäge



jweber
16.04.2002, 14:22
Moin moin,
Glückwunsch an rc-network und gutes Gelingen den Betreibern.

Meine Frage:
Ich habe eine kleine Proxxon Kreissäge. Bisher hat die auch gut gereicht, aber jetzt komme ich immer öfter an die Grenzen. Z.B. mit Alu und größeren Leisten.
Wie ist denn die große Kreissäge von Proxxon. Und wie gut sind die Alternativen von Böhler oder ....?

Wie ist die Schnittleistung, wie lassen sich die Sägerblätter tauschen und was muß man sonst noch beim Kauf beachten?
Viele Fragen, ich hoffe, irgend jemand hier kennt sich besser aus als ich.
Vielen Dank
Jörn

Stefan Küster
16.04.2002, 15:27
Hallo Jörn,
zur Böhler Kreissäge kann ich nichts sagen. Ich habe seit 6 Jahren die große von Proxon und muß sagen das ich von ihr begeistert bin. Der hohe Preis schreckt im ersten Moment ab aber sie ist ihr Geld wert. Neben dem Einsatz im Modellbaubereich wurde die Säge schon des öfteren zum Laminat schneiden verwendet.Selbst vor 20mm Sperrholz macht sie nicht halt.

clausurbach
19.04.2002, 18:13
Hallo Jörn

ich hatte auch mal das Problem bei einer Kreissäge. Habe mein Netzteil 5 A gegen ein 30 A getauscht, und siehe da, die sägt jetzt fast
alles.

Claus

jweber
19.04.2002, 22:54
Ich habe schon eine mit 220V. Da hilft das Netzteil leider nicht.
Ich möchte eben mehr sägen, als die Kleine kann. Und jetzt such ich nach einer besseren Alternative.
Proxxon gefällt mir gut, die KOsten für die Große sind halt schon ordentlich, aber Böhler etc sind glaube ich auch nicht preiswerter. Oder gibts noch was anderes? Ich möchte aber, wie schon gesagt, vernünftigen Sägeblattwechsel, guten Durchzug, Qualität....
Denn: In einem Jahr noch eine 3te Säge kaufen wär echt besch.....
Viele Grüße
Jörn

KarlF
20.04.2002, 11:15
Hallo Jörn,

ich besitze die Große von Proxxon seit ca. 3 Jahren und arbeite sehr viel damit. Kann die Aussage von Stefan nur bestätigen.
Schneide auch Kiefer-Regalbretter mit 18mm problemlos damit. Über den Sägeblatttausch kann ich kann ich leider nichts sagen, verwende noch immer das Erste (schneide ausschl Holz).

Gruß Karl

toobo
22.04.2002, 23:51
Hallo Jörn,
wie Stefan und Karl schon sagten, die große Proxxon ist ihr Geld dicke wert! Sägeblattwechsel ist in 1 Minute gemacht, kein Problem. Der Durchzug ist super. Ich habe bisher nur Holz damit gesägt, aber auch dickes Sperrholz und Buchenleisten stellten kein Problem dar.

Ich kann sie nur empfehlen, und wie gesagt, immer schön auf die Finger aufpassen!

Flightcontrol
23.04.2002, 01:20
Hallo,

also ich hatte mal die kleine Proxxon-Kreissäge und muss ehrlich sagen, dass ich damit überhaupt nicht zufrieden war (kaum Leistung, kein vernünftiger Parallelanschlag, wackelige Blätter usw.)

Die grosse Proxxon hab ich mir schon mal angesehen, ist schon ganz was anderes. Aber ich kann mir eine Kreissäge nur in Verbindung mit einer vernüftigen Dekupiersäge oder Bandsäge vorstellen - für sich alleine erscheint mir eine Kreissäge etwas zu unflexibel - und da ist der Preis schon heftig.

Grüsse Werner

jweber
23.04.2002, 23:51
Die Kleine ist auch nicht schlecht, es kommt darauf an, was man machen möchte. Zum Balsaleistenschneiden ist das Ding super oder für Spanten aus dünnen Sperrholz oder auch kleinere Kiefernleisten zurichten. Außerdem ist sie handlich und schön klein in meiner Mini-Butze. Aber sie reicht halt nicht mehr und ich will besser :D . Der Parallelanschlag z.B. könnte wirklich besser sein.
Ach ja: eine Dekupiersäge habe ich auch und ich benutze beide ungefähr gleich häufig.
Viele Grüße
Jörn

Arno Wetzel
24.04.2002, 08:45
Sag mal Jörn: Macht deine Proxxon Dekupiersäge auch bei dickerem Sperrholz gerade Schnitte?
Ich hab´eine Säge von Lux, die kannste aber in Bezug auf gerade Schnitte vergessen! Deshalb suche ich etwas anderes!

Stefan Küster
24.04.2002, 11:24
Hallo Arno,
bei Interesse kannst du die große Proxon bei mir testen.

jweber
24.04.2002, 23:35
ich hatte mich doch garnicht über die Marke oder Art der Dekupiersäge ausgelassen.
Aber: ja, ich habe die große Proxxon und mit der bin ich sehr zufrieden. Natürlich gibt es darüber auch noch Hegner und andere. Die sind dann leiser und qualitativ noch ne Ecke besser. (eingepasste Lager ....steifer etc.)Profiwerkzeug eben.
Die Qualität zahlt man dann aber auch.
Zur Frage: Mit Gerade meinst Du wahrscheinlich senkrecht. Für gerade Schnitte wie mit einer Kreissäge ist eine Dekupiersäge ja nicht gedacht. Das hängt dann vom Händchen des Bedieners ab.
Zu senkrecht: Ich habe damit schon 20 mm starkes Buchenleimholz für Kinderspielzeug gesägt. Ich denke, das war die Grenze. Ich war zu ungeduldig und habe zu doll gedrückt, die Schnitte sind leicht schief geworden. Für die Säge leistungsmäßig aber überhaupt kein Problem. Ich denke also, daß normale Sperrholzplatten keine Probleme verursachen. Versuchs mal mit einem neuen Sägeblatt und ganz lockerem Führen des Werkstücks. Und ansonsten ist die große Proxxon Dekupiersäge für den Hobbybedarfwirklich zu empfehlen. Sie nimmt im übrigen sowohl normale Laubsägeblätter als auch die Sägeblätter mit dem Querstift. Die sind etwas breiter, halten länger und führen besser geradeaus.
Jörn

Gerhard Würtz
26.04.2002, 22:16
Hallo Leute,

ich habe auch die große Dekupiersäge von Proxon.
Den zweiten Gang habe ich noch nicht benutzt, weil einfach zu heftig und zu laut. Die Standzeiten der Blätter sind nicht berauchend obwohl ich nur Holz säge, meistens Pappelsperholz.
Der Geradeauslauf ist bei Buchensperrholz besser als bei etwas weicherem Holz. Zur Verwendung von normalen Laubsägeblätter kann ich nur soviel sagen, es geht nicht oder nur sehr schlecht, weil der Abstand der Haltebacken zu groß ist, bzw. die Blätter zu kurz. Ich habe schon verschiedene Fabrikate versucht. Nochmal würde ich mir die Maschine nicht kaufen, weil zu teuer für die normalen Anwendungen. Aber mehr als Sägen kann man mit einer Säge auch nicht. Bei anderen Herstellern ist zB. eine Schleifscheibe angebaut für weniger Geld. Ich dachte beim Kauf vor ca. 3 Jahren, sie wäre besser.

Gruß Gerhard

Flightcontrol
27.04.2002, 07:28
...also so ganz kann ich die Aussage von Gerhard nicht unterstützen. Ich habe selber die grosse Proxon und bin im Grossen und Ganzen zufrieden. Das mit dem Geradeauslauf ist auch eine Frage der Übung. Ich bringe relativ gerade Schnitte durchaus zustande, wobei mir aufgefallen ist, dass es dafür notwendig ist, das Werkstück schief zu halten (klingt blöd ist aber so). Allerdings werde ich das Gefühl nicht los, dass es bei der Proxxonsäge auch Qualtiätsunterschiede zu geben scheint: ich habe mir schon mehrere Ausstellungsstücke in Baumärkten angesehen und festgestellt, dass das seitliche Spiel des oberen Armes von Gerät zu Gerät unterschiedlich stark sein kann (hat sicher auch eine Auswirkung auf den Geradeauslauf).

Grüße Werner

AchimS
27.04.2002, 14:37
Ich bringe relativ gerade Schnitte durchaus zustande, wobei mir aufgefallen ist, dass es dafür notwendig ist, das Werkstück schief zu halten (klingt blöd ist aber so).Ich dachte immer das sei nur bei mir so. Wenn ich das Werkstück gerade führe sägt das Ding ne Kurve. Genau wie Du es beschreibst. Insgesamt bin ich davon schon etwas enttäuscht. UNd meine hat manchmal Startschwierigkeiten, ein kleiner Schlag auf den oberen Arm hilft dann.

Achim

Flightcontrol
27.04.2002, 15:14
Das mit dem "schräg-halten" hängt aber auch nicht mit der Schnittgeschwindigkeit zusammen; auch wenn man langsam schneidet ist es so. Würde mich wirklich interessieren, ob dieses Phänomen auch zB. bei Hegner-Sägen auftritt. Habe mir auch schon eingebildet, dass das Problem durch die Blätter mit Querstift entsteht (etwas Spiel in der Aufhängung); aber auch wenn man die Halterung festzieht ändert sich nichts. Allerdings hat meine Säge etwas Spiel im oberen Arm (lässt sich leicht hin- und herbewegen).

Grüße Werner

Gast_102
27.04.2002, 18:22
Arno,

Auf einer Dekupiersäge nen geraden Schnitt zu bekommen geht nur mit viel viel mühe .. ist aber auch von der vorspannung des Blattes und auch der Holzqualität selber abhängig.
Ich selber habe die Fette von Proxon ...