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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Akku im F3B/F3F



F3F-Racer
17.10.2009, 07:55
Mich würde mal interessieren was für Akku's ihr in eure F3X Modelle verbaut.
Besonders bei den schlanken Rümpfen.(Freestyler,Radical;Target,)
4 zellen ,5 zellen ,Lipo ? welcher ,Regler ?
Vieleicht auch mit Fotos.

vanquish
17.10.2009, 09:04
Ich verwende im Skorpion, Ascot short und in einem Eigenbau F3f jeweils 4 NiMH Zellen Sanyo 2500mAh. Spektrum-Empfänger und durchwegs Futaba S3150/S3155 bzw DS-368 Servos.

Bisher ohne Probleme!

Mfg,
Mario

AndreasH
17.10.2009, 09:09
Hallo miteinander,

ich muss leider inzwischen aus eigener Erfahrung feststellen, dass die modernen NiMh sich nur äußerst bedingt als Empfängerakkus eignen;

Ich habe gerade diese Saison feststellen müssen, dass einige Zellen meiner Empfängerakkus trotz guter Pflege nach 2 .. 3 Jahren ausgestiegen sind bzw. die Restkapazität um 70 - 80% verringert haben! Deshalb hab ich auch - zunächst unerklärlich - ein Modell verloren!

Langsam wünsche ich mir 1000 mAh - NiCd-Akkus zurück; diese waren wesentlich unproblematischer!

Andreas

Fossy-X2
17.10.2009, 09:34
Hallo,
ich verwende zwei A123 2300mAh Zellen mit dem Digi-Switch
von PowerBox Systems in meinem Pace VX. Nach 1,5 Stunden flugzeit habe ich bisher nur 550 mAh nachgeladen.
Servos 6x 3150 Futaba

Ist also noch Reserve ohne Ende vorhanden

Gruß Frank

F3F-Racer
17.10.2009, 10:05
Die 2300 A123 zellen passen Leider nicht rein Viiiiiiiiieeeeeeeeeeelll zu groß.
Die 1100 A123 2-3 würden passen, ein regler ?? bei den heutigen Servos ( DS 3288 )
4 x davon dann noch 2 weitere Digitalservo's könnte es vieleicht eng werden mit einem regler ?????? und ohne ist man über 6V .

swing
17.10.2009, 11:01
Ich habe nach einigem testen alle NiMH zellen aus meinen F3B/F Modellen gegen gute alte NiCd getauscht. Im Freestyler 4x 2/3SC 1200 mAh und ansonsten 4x KR1100AAU. Kapazität ist deutlich weniger, aber für 2 Stunden fliegen mit 6x s3150 langt es locker. Wenn es unbedingt NiMH sein sollen, dann würde ich Eneloop nehmen.

Gruss Frank

Weyershausen
17.10.2009, 11:12
Hallo,

wenn NiMH, dann Eneloop (AA). Diese haben eine sehr geringe Selbstentladung, sodass der Ladezustand der Einzelzellen auch über einen langen Zeitraum kaum voneinander abweicht. Das bedeutet, dass die Gefahr der Überladung einzelner Zellen bei diesem Akku sehr gering ist.

Als optimaler Ladestrom hat sich 1000 mA herauskristallisiert. Langsam laden schadet nur, weil das zu einem hohen Innenwiderstand führt (Lazy-Battery-Effect). Ein höherer Ladestrom führt zu einer unerwünschten Erwärmung des Akkus. Bei 1000 mA schaltet die Gradient- bzw. Deltapeak-Erkennung noch zuverlässig ab.

Zweimal bis dreimal pro Jahr entlade ich die Zellen komplett und formiere sie. Sonst lade ich immer nur nach.

Nach einer Saison liegt der Widerstand pro Zelle liegt bei meinen Eneloops bei 50 mΩ und hat sich seit Beginn der Nutzung nicht erhöht. Wenn ich nach einer Flugzeit von 90 min alle 6 Servos schnell hin und her bewege, habe ich noch immer eine Spannung von 4,95 V.

Gruß
Gerald

Karl Hinsch
17.10.2009, 11:22
Hallo,

derzeit verwende ich folgende Akkupacks in meinen Wettbewerbsmodellen:

4 * Sanyo KR-1500AUL (grün)
Diesen Pack verwende ich vor allem im F3J Modell Pike Perfect und auch in älteren F3B Modellen, in denen genügend Platz für dieses Pack ist. Die Zellen verlieren zwar mit der Zeit etwas an Kapazität (von 1500 auf ca. 1300 mAh), aber man kann die Zellen auch lange Zeit (über den Winter) vernachlässigen, ohne das sie das irgendwie krumm nehmen. Einfach im Frühjahr wieder auffrischen (Entlade/Ladezklus) und sie sind wieder fit. Die Zellen gibt´s nach wie vor beispielsweise bei Battmann zu kaufen.
Der Verbrauch liegt bei ca. 250 mA pro Stunde, ich kann also bis zu 4 Stunden mit Reserve problemlos fliegen. Diese Zellen haben auch eine gute Langzeithaltbarkeit, ich verwende einzelne Packs bereits seit über 4 Jahren ohne irgendwelche Auffälligkeiten oder gar Ausfällen, und das bei regelmässigen Kapazitätschecks.
Das kann ich von zeitweise verwendeten NiMh Packs gleicher Größe (z.B. mit GP2000) nicht behaupten, denn die verloren schon innerhalb des ersten Jahres über 30% der Kapazität.

5 * Sanyo Eneloop 2000
Diesen Pack verwende ich seit diesem Jahr im F3B Modell Freestyler, weil da das o.g. Pack nicht reinpasst. Die Eneloop Zellen passen gerade so in die Rumpfspitze rein. Das Handling der Zellen ist bisher absolut problemlos, ich bekomme bei jedem Endlade/Ladezyklus 1950 und mehr mAh rein. Die Spannung von über 6 Volt scheint bei den von mir verwendeten Servos und Empfänger (4 * Futaba S3150, 2 * Graupner C3241, Graupner smc-19 DS) kein Problem zu sein, es gab bisher keinerlei Ausfälle. Im Verein fliegen noch einige andere Piloten diese Kombination schon seit einigen Jahren ohne irgendwelche Ausfälle. Das klappt aber nicht mit allen Servos problemlos, beispielsweise würde ich das mit Graupner DS368 oder DS3068 nicht machen.
Der Verbrauch liegt hier bei ca. 300 mA pro Stunde, ich kann also 4 bis 5 Stunden mit Reserve problemlos fliegen.

Sicher, irgendwann werde ich es auch mal mit KonIons oder A123 Zellen plus Spannungsregler versuchen, aber momentan bin ich mit der Performance der o.g. Packs absolut zufrieden. Ausserdem bekommt man die angebotenen Zellen momentan wirklich schlecht in die zum Teil äusserst schlanken Rümpfe der aktuellen F3B-Modelle rein.

Gruß, Karl Hinsch

Tobias Reik
17.10.2009, 11:38
Bei mir gibt es in F3B-Modelen derzeit 3 Varianten.


Target: 5-Zellen NiMh Typ HR4/5AV mit 2150mAh
Energija 1-3: 2S-Konion 1600 mit Emcotec
Energija 4&5: 2S-Tanic 1760 mit Emcotec


Meine "gebauten" Akkupacks beziehe ich bei Battman, da die Zellen hier irgendwie immer "frisch" sind - Ich habe schon zu viele Akkus bei selbstlötversuchen (mit zu schwachem Lötkolben) bereits vor dem Einbau vorgeschädigt und die Zellen die ich in anderen Geschäften bezogen habe waren schon beim kauf irgendwie "alt"...

Tobi

Weyershausen
17.10.2009, 11:44
Den 2,4-GHz-Empfängern wird ja nachgesagt, sie reagierten besonders empfindlich auf kurzzeitige Spannungseinbrüche. Sollte ich demnächst auf das neue Frequenzband wechseln, wäre eine Spannungsversorgung ähnlich der, die Barney hier (http://www.rc-network.de/forum/showthread.php?p=1565371#post1565371) vorgestellt hat, mein Favorit. Allerdings würde ich nur zwei Zellen verwenden, was immer noch locker ausreichen sollte. Bei einem Wirkungsgrad des Schaltreglers von 90% könnte ich dann immer noch eine völlig ausreichende Strommenge entnehmen:

1600mAh*7,4V/5V*0,9 = 2131 mAh

Der Innenwiderstand der Konion-Zellen ist so gering und die Belastbarkeit des Turnigy-Reglers so hoch, dass Spannungseinbrüche nicht zu befürchten sind. Außerdem sind die Zellen wohl relativ sicher gegen Eigenentzündung.

Zwei Zellen davon würden gut hintereinander in den Rumpf passen. Den Regler und den Empfänger könnte man darüber platzieren.

Gruß
Gerald

F3F-Racer
17.10.2009, 14:15
Hallo Tobias köntest du Foto's von deinen Einbauten mal reinstellen um einen überblick von dem Einbau zu bekommen. Vom Target ist es vom Einbau ja identisch mit FS3 bzw Radical usw. was derzeit die wohl schlankesten Rümpfe sind.
Also Eneloop hatte ich auch schon probiert war am anfang auch ok nur sind die dann doch recht schnell eingebrochen in der Spannung .
Zzt benutze ich die KR1700 AU NCD zellen leider sind diese aber sehr schwierig bzw gar nicht mehr zubekommen.
Nun suche ich also nach alternativen.
Da die neuen DS 3288 nach den Daten ja ein kleines Kraftwerk brauchen :D
Habe sie gerade mal auf dem Bautisch angeklemmt 4x DS3288 und 2x3150
onhe Last komme ich da beim schnellen rumrühren auf max.1,3A.(Liegen dort ohne Servohebel)
Zum verbrauch wie macht ihr das es so wenig ist? bei mir liegt es zwischen 500 und 800mah pro stunde (Ja leichtgängig ist alles) Also insgesammt Fliege ich max 1,5 Stunden mit einer Ladung.

charly68
17.10.2009, 17:16
Pace VX
4 x Eneloop 2000 mAh
6 x Futaba S 3150
Empfänger M-Link 7 light

Keine Probleme, auch nach einem 2 h Dauer-Flug am Hang (nicht nur Thermik-kreisen) sondern auch entsprechende Abstiege, Wenden in F3F-Manier mit Snap-Flap...)

Habu73
17.10.2009, 18:11
Über die Verwendung von Lixx Zellen als Empfängerstromquelle ist hier ja bereits viel geschrieben worden.Im Moment sind die A123 und die Konions als 2s inline sicher eine gute Wahl für die F3x-Rümpfe, was Unempfindlichkeit und Spannungsstabilität angeht. Ich habe mit beiden Typen und Spannungsregler bisher sehr gute Erfahrungen gemacht.Im FS 3 passen die A123 mit 2300mAH leider nicht mehr, und die 1100er waren mir etwas zu wenig.Die 1600er Konions bringt man aber gut unter, wobei die Verlußtleistung am Spannungsregler hier wahrscheinlich leicht höher ausfällt?Ich verwende hier den kleinen Castle BEC auf 5.5V. Ideal wären in Zukunft dann Servos und Empfänger, die mit höheren Spannungen arbeiten können.

Pike
17.10.2009, 18:49
Seit zwei Jahren haben meine vier F3J/F3B Modelle
4xeneloop, 6x3150 und Futaba FASST Empfänger (607, 617 und 2x 608).

Auch nach zwei Jahren haben die Empfängerakkus noch eine messbare Kapazität von mindestens 1950mAh, der mit dem Oszi gemessene Spannungseinbruch wenn alle 6 Servos Blockierstrom aufnehmen ist < 1,0V, was für Futabakomponenten überhaupt kein Problem darstellt, zumal die Nennspannung der Akkus schon höher ist als bei normalen Zellen. Die Selbstentladung würde ich als gering einstufen. Bei sehr niedrigen Temperaturen von etwa -20°C, wie wir sie diesen Januar hatten, haben die eneloops zwar nochmal 0,4V Spannung aber keine Kapazität eingebüßt. Ich halte diese Akkus für Ideal für dieses Setup.

Bezüglich Betriebszeit, mein längster Flug heuer in der Thermik war fast 6 Stunden am Stück. Danach waren noch 900mAh im den 2000er eneloops, also ausreichend Durchhaltevermögen haben sie auch.

ade,
Pike

Weyershausen
17.10.2009, 19:10
Hallo Pike,


Seit zwei Jahren haben meine vier F3J/F3B Modelle
4xeneloop, 6x3150 und Futaba FASST Empfänger (607, 617 und 2x 608).

das beruhigt mich einigermaßen! Obwohl ich mit meinen Eneloop-Akkus bisher auch immer sehr zufrieden war, wurde ich durch die vielen Diskussionen im Zusammenhang mit der Stromversorgung von 2,4-GHz-Systemen schon reichlich verunsichert.

Gruß
Gerald

Pike
17.10.2009, 20:54
Hallo Gerald,

diejenigen die mit eneloop Probleme festgestellt haben, haben sicher höhere Anforderungen bezüglich Spitzenstrom, Kapazität oder Spannungsstabilität als ein typische F3x-Setup mit robustem Empfänger. Aber es gibt sowieso keinen Akku der für alle Einsatzzwecke optimal geeignet ist.

ade,
Pike

Arne
17.10.2009, 21:28
Hallo,

interessanter thread.
Als erstes aus der Praxis, ich fliege in meinen F3F-Modellen 2S-Lipos an einem Emcotec-Magentschalter u. Spannungsregler (DPSI irgendwas...).
Bis jetzt funktioniert das seit fast zwei Jahren problemlos.

Dei der Diskussion sollte man noch zwischen zwei Aspekten unterscheiden, einmal die Sicherheit des Systems und zweitens die performance. Letzteres ist vielleicht ein eher ungewohnter Aspekt bei Empfängerstromversorgungen in unseren Seglern und sonst eher aus der Antriebsecke bekannt.
Allerdings sind die Ansprüche mit immer kräftigeren Servos und bei entsprechendem Flugstil auch im F3X gestiegen. Ich habe das Glück jetzt in einer Gegend zu wohnen, wo ich beim Hangflug sehr oft sehr schnell fliegen kann, Abstiege aus großen Höhen sind an den meisten Hangflugtagen normal. Und bei Fallhöhen ab 300-400 m aufwärts und dem Anspruch, dass die QR auch dann noch richtig beißen und der Flieger nicht wieder langsamer rollt sollten nicht nur Servo und Anlenkung das zu leisten im Stande sein sondern auch die Stromversorgung. Problem bei herkömmlichen NiCad und NiMh-Zellen ist (egal wie gut) dass die Spannung unter steigender Last, also wenn ich es am meisten brauche, sinkt. Bei den Systemen mit Spannungsregler entsprechender Dimensionierung "steht" die Spannung auch unter Last immer perfekt und das Servo kann seine volle Leistung bringen. Diesen Punkt habe ich sehr zu schätzen gelernt. Außerdem ist die Systemleistung auch bis zum Schluß (also der Kapazitätsgrenze die ich mit entsprechender Sicherheit nutze) absolut konstant, auch das schätze ich inzwischen sehr.
Die Sicherheit der Spannungsregler und extrenen BeC-Systeme schätze ich aus meiner Erfahrung sehr hoch ein, Lipos, A123´s und Konions haben auch eine eher geringe Ausfallwahrscheinlichkeit.
Daher wird in meinen Seglern nur noch ein Sytem auf dieser Basis zu finden sein.

Gruß Arne

Weyershausen
17.10.2009, 22:25
Hallo,


Bei den Systemen mit Spannungsregler entsprechender Dimensionierung ...

wieviel Strom sollte ein BEC liefern können? Reichen die vielfach preisgünstig angebotenen 3/5A-SwitchBECs (z. B. Turnigy (http://hobbyking.com/hobbycity/store/uh_viewItem.asp?idProduct=10196&Product_Name=TURNIGY_3A_UBEC_w/_Noise_Reduction_(DE_Warehouse)) oder Dymond (http://www.modellhobby.de/Elektronik/E-Regler/Flugregler/Dymond-brushless/SWITCH-BEC-3A.htm?shop=k_staufenb&SessionId=&a=article&ProdNr=03121601&t=130&c=525&p=525))? Oder sollte es mehr sein?

Gruß
Gerald

Darius
17.10.2009, 23:01
Hallo zusammen,

ich fliege ebenfalls meistens Eneloop in 4 und 5 Zellen Konfiguration. die 5 Zellen geben den Servos mehr Kraft, was sicher nicht verkehrt ist, wie Arne ja schon ausgeführt hat.

@Gerald, ich habe das FASST System jetzt seit Erscheinen im Einsatz und habe hier auch noch nie ein Problem feststellen müssen. Also lass Dich nicht verunsichern! Allerdings habe ich keinen 6014 im Einsatz und der war meines Wissens der umstrittene Empfänger..

F3F-Racer
18.10.2009, 10:24
Hallo Gerald
ob so ein switch ausreichend ist ? Das hängt von verschiedenen faktoren ab .Welche Servo verwendet werden und unter welcher Spannung die dann laufen sollen/können.
Im Flugbetrieb scheint es wohl ausreichend zu sein nach den erfahrungen hier.
Ich persönlich rechne da lieber anders und zwar Blockierstrom mal Anzahl der Servo's und da wird es dann schon etwas eng.
Barney hatte ja schon bei seinem Sytsem 4,.. A gemessen und das System hat es ,,ausgehalten''
wieviel Luft der Hersteller von BEC sich bei der konstuktion gelassen hat ???
Deswegen war ja auch meine Frage nach den verwendetet Akku konstelationen usw.
um dort noch mehr klarheit zu bekommen. In den verwendeten Modellen ist ja nicht unendlich platz.Von LRP habe ich jetzt einen BEC mit 10A gefunden und diesen werde ich mir wohl mal genauer anschauen.Aber erstmal bekommen.

gecko_749
18.10.2009, 11:11
Moin,

also bei LiFePos reichen 1 bis 2 Dioden um die Spannung in gewohnte Bereiche zu bekommen. Einige setzen sie wohl auch direkt ein. Wenn man auch noch 2 dieser Dioden parallel nimmt und 10A Typen einsetzt hat man das was man hier braucht. Kann praktisch nicht überlasten, ist klein und leicht. Und ich habe dank Jeti eine brauchbare Aussage über die Empfängerspannung und nichts geregeltes.

Ach ja ein paar Kondensatore sollte man noch hinzufügen.

Gruß

gecko

F3F-Racer
18.10.2009, 11:34
Hast du davon mal einen Schaltplan und Dioden bezeichnung ?

Weyershausen
18.10.2009, 11:49
Hallo Gecko,


... ist klein und leicht.

die A123-Zellen sind eben nicht klein, finde ich. Die 18650er haben eine Kapazität von nur 1100mAh, was für meine Anforderungen zu wenig wäre. Und ohne Schaltregler holt man da eben auch nicht mehr als 1100mAh heraus.

Mit einem Schaltregler käme man immerhin auf eine bei 5V theoretisch mögliche Stromentnahme von:

1100mAh*6,6V/5,0V*0,9 = 1307 mAh.

Aber das ist auch nicht so doll. Da könnte man lieber Konions nehmen.

Die 26650 haben mit 2300mAh eine ausreichende Kapazität, aber eben auch einen Durchmesser von 26mm. Da würden 2 Zellen schon eine Menge Platz im Rumpf einnehmen.

Wozu sollte man denn die Kondensatoren hinzufügen?

@F3F-Racer: Du meinst sicherlich diesen Schaltregler von LRP:

http://www.lrp.cc/de/produkte/vtec-akkus/zubehoer/produkt/heavy-duty-bec-6v10a-lipo-rx-reg/details/

Mit dem ist die Spannungsversorgung sicherlich nicht unterdimensioniert. Mit 30 x 22 x 11mm hält sich die Größe auch noch im Rahmen.

Gruß
Gerald

Raffi
18.10.2009, 12:46
Hallo


Ich schlage mich auch mit der Stromversorgung momentan auseinander...
Ich brauche was für meinen neuen Skorpion.


Ich habe die UR18650F von Sanyo gesehen und die machen einen vernünftigen Eindruck.
Wenn man das Datenblatt begutachtet sieht es schon mal gut aus. Auch die Entladekurve ist nicht all zu flach.

http://battery.sanyo.com/product/lithum-ion/pdf/01/UR18650F.pdf


Gruss Raffi

smaug
18.10.2009, 13:01
Hallo

Bin auch auf der Suche nach schmalen Akku's für einen Tanga. Bisher erscheinen mir diese von Abmessung und Kapazität optimal für schmale Rümpfe.

http://www.eflight.ch/shop/USER_ARTIKEL_HANDLING_AUFRUF.php?darstellen=1&Kategorie_ID=362&Ziel_ID=7087&anzeigen_ab=0&sort=&order=&PEPPERSESS=f3d046e1f9176a444029da00051c1b97
und diese
http://www.eflight.ch/shop/USER_ARTIKEL_HANDLING_AUFRUF.php?darstellen=1&Kategorie_ID=350&Ziel_ID=7334&anzeigen_ab=0&sort=&order=&PEPPERSESS=f3d046e1f9176a444029da00051c1b97

Gruss
Smaug

Robert G.
18.10.2009, 13:18
Hallo
Ich schlage mich auch mit der Stromversorgung momentan auseinander...
Ich brauche was für meinen neuen Skorpion.
Gruss Raffi

Falls man noch an NC ran kommt...

6008HS + 2x S3155 + 4x DS3288
http://www.rc-network.de/forum/attachment.php?attachmentid=350625&d=1254502237

deftones
18.10.2009, 13:18
Hallo Helge,

interessantes Thema! Was kostet denn das 10A LRP BEC? Ich habe auf der Seite nichts gefunden. Eine Regelung finde ich schon ganz gut. Auf diese Weise kann man die volle Leistung des Akkus nutzen und hat, wie Gerald vorgerechnet hat, auch eine höhere Kapazität als die Nennkapazität der Zellen zur Verfügung.

Benjamin

Raffi
18.10.2009, 13:25
Hey


Diese Abmessungen wären ja Genial, vor allem der 2300mAh mit einer Länge von nur 52mm. Ich glaube ich weiss in welchen Shop ich nächste Woche unbedingt muss :D


Gruss Raffi

smaug
18.10.2009, 13:53
Hey


Diese Abmessungen wären ja Genial, vor allem der 2300mAh mit einer Länge von nur 52mm. Ich glaube ich weiss in welchen Shop ich nächste Woche unbedingt muss :D


Gruss Raffi

Genau! Deswegen habe ich soeben bestellt bevor die alle schon weg sind! ;):D

Gruss
Smaug

Weyershausen
18.10.2009, 19:22
Hallo Benjamin,


Was kostet denn das 10A LRP BEC?

bei "3,2,1 ... meins!" wird der für 29,90 EUR angeboten.

Gruß
Gerald

Weyershausen
18.10.2009, 20:08
Diese Abmessungen wären ja Genial, vor allem der 2300mAh mit einer Länge von nur 52mm.

Und wie sieht es damit aus:

http://www.lrp.cc/de/produkte/vtec-akkus/empfaengerakkus/produkt/lipo-rx-pack-aaa-hump-1700-rx-only-74v/details/

Gewicht 60g
Kapazität 1700
Style AAA Hump
Abmessungen 53x30.5x20.5mm
Konfiguration 2S1P

Der kommt doch schon an die Abmessungen eines Mignonblocks heran. Mit einem Schaltregler sollte die Kapazität ausreichend sein, bei 6V fast 1900 mAh. Allerdings ist der Innenwiderstand wohl nicht ganz gering,


Der maximal zulässige Entladestrom von den RX-/TX-only Typen bei einer Dauerentladung liegt bei 3C.

aber auch hier wirkt ein Schaltregler begünstigend.


Gruß
Gerald

F3F-Racer
18.10.2009, 20:32
Ein paar dinge sind mir da noch aufgefallen.
Lipo's haben ja einen höheren Innenwiderstand die es ja dann noch in zwei Kategorien gibt soweit ich das verstanden habe.Normale und Hochstromfähige welche aber immer noch einen größeren Innenwiderstand aufweisen als zb NiCd.
Die Lifepo' müsten den geringsten Innenwiderstand haben.
Jetzt wird nun hinter den Lipo's ein switch/Linearregler verbaut um die Spannung auf ca 6V zu reduzieren.Das Funktioniert ja wohl auch ganz gut, an den meisten Reglern (5A) sind ja nur ca 0,25mm² Kabel, da geht die Spannung ja auch durch ohne Probleme.
Aber was ist mit dem Strom? ohne dem keine Kraft am Servo.
So nun kommt da mein gedanke ein Akku mit hohen Innenwiderstand kann ja keine hohen Ströme liefern,dazu kommt jetzt noch ein Regler wo der Strom (A) ja auch durch muß.
Mit anderen Worten Baue ich mir ein Nadelör ein mit dem Regler ?

Jetzt stellt sich natürlich die Frage was ist besser.
A 123 mit Diode wobei die Spannung dann konstant reduziert wird um ...X Volt
A 123 mit Regler mit gleicherbleibender Spannung bis zur Beipass-spannung.
oder Nicd Zellen mit geringen Innenwiderstand.
Oder doch mit Lipo?
Fragen über Fragen.
Ich will mein Modell ja nicht mit Technik voll stopfen,wenn es auch mit herkömmlichen mitteln das gleiche ergebnis rauskommt.
Da muß man wohl mal ein Versuchsaufbau machen um klarheit zu schaffen.
Funktionieren tun ja die Systeme aber welches ist wirklich die beste Lösung.

Arne
18.10.2009, 21:38
He Helge,

jetzt kann ich dir nicht mehr ganz folgen, ich glaube du machst es hier komplizierter als nötig bzw. es wirklich ist.
Alle vernünftigen Lipos sowie die Konions und die Fepos haben so kleine Innenwiderstände, dass sie in unserem Anwendungsfall die nötigen Ströme ohne das allergeringste Problem liefern können. Die modernen Lipos haben Innenwiderstände und somit mögliche Strombelastbarkeiten in deren Nähe kein NiCad oder NiMh kommt. Da verwechselst du glaub ich was. Aufgrund dieser Tatsache ist ja auch der steigende Innenwiederstand bei Kälte fast immer vernachlässigbar da er auch dann noch so klein ist, dass die nötigen Ströme und Spannungen problemlos und mit reichlich Sicherheit geliefert werden können.
Nadelöhre braucht man sich doch auch nicht einzubaue wenn man alles vernünftig dimensioniert, Stecker, Kabel und den Regler und das alles ist doch kein Problem. Nur Erfahrungen mit den Reglern gibt es eben schon einige aber aufgrund der noch nicht so weiten Verbreitung eben noch nicht ganz so viele.
Und wie gesagt, die diskutierten Akkustypen sind mit den geforderten Belastbarkeiten bei weitem nicht ausgelastet, hohe Ströme und kräftige Servos hin oder her, ich wage zu bezweifeln, dass an im F3X je im Leben über 10A-Peaks gelangt, selbst beim Blockieren und selbst mit 3288 nicht.
Der Akku und seine Belastbarkeit ist also bei den ganzen geregelten Systemen eigentlich kein Problem.

Gruß Arne

Raffi
18.10.2009, 21:45
Hallo


Ich habe mir nun auch gleich mal diesen 2300mAh Lipo bei eflight bestellt...
Als Regler habe ich das Castle Cration BEC genommen.
Da ich dieses nun schon seit einem halben Jahr in meinem Crossfire als BEC drin habe und ich noch keine Probleme feststellen konnte.
Bei meinem Crossi habe ich den Saft direkt aus einem 3S Antriebsakku und auch bei viel Schnee und minus Temperaturen noch keine Probleme festgestellt.


Gruss Raffi

Darius
19.10.2009, 00:05
Hallo zusammen,

die kleinen Lipos finde ich ja auch sehr spannend und habe folgenden entdeckt:

http://shop.lindinger.at/product_info.php?products_id=82136

Als BEC Systeme habe ich in einem früheren Crossfire das Sport BEC von lipoly.de genutzt und das funktionierte einwandfrei.
Es sei nochmal auf Gerds Bericht hingewiesen: http://www.rc-network.de/magazin/artikel_07/art_07-101/art_101-01.html#Sport_BEC

F3F-Racer
19.10.2009, 07:18
Je mehr man liest .....
Auf der ACT seite steht das in etwa so,wie beschrieben.
Und hier geht es ja letzt endlich um erfahrungen.
Ich will ja keinen verunsichern doch je mehr informationen zusammenkommen desto besser.
Ich sage ja auch nicht das es nicht funktioniert.
Nur wenn ich Lese das schon bei den 3150 über 4 A gemessen wurden,stellt sich für mich die Frage nach dem Sicherheitspuffer für das system.
Denn je größer die Eingangsspannung ist je größer ist auch die Stromstärke am ende.
Und ich denke wichtig ist das man sich innerhalb dieser spezifikationen aufhält.
Arne Kabelbrände habe ich schon zu genüge gesehen wegen falscher Dimensionierung zwar nicht im RC-Modell.
Ich will auch gerne den einwand nachgeben das wir uns ja nicht ständig an der Leistungsgrenze bewegen.
Ich mache mal bei gelegenheit eine Messung wo dann zu erkennen sein wird wie hoch der Spannungspeak und Stromaufnahme bei Anlaufenden Servo's ist.

Thommy
19.10.2009, 08:49
Hallo,

Je mehr man liest .....
Auf der ACT seite steht das in etwa so,wie beschrieben.
Und hier geht es ja letzt endlich um erfahrungen.
...
Nur wenn ich Lese das schon bei den 3150 über 4 A gemessen wurden,stellt sich für mich die Frage nach dem Sicherheitspuffer für das system.
Denn je größer die Eingangsspannung ist je größer ist auch die Stromstärke am ende.
...

was Du so alles liest ist mehr als erstaunlich, und widerspricht doch meinen Messungen und Erfahrungen deutlich.

Ich verwende das S3150 sehr häufig und habe da auch schon gemessen. Mehr als ca 700-800 mA kann ich als Strom da nicht messen. auch nicht wenn es blockiert wurde, Anlaufstrom ist sogar noch geringer.
Im Durchschnitt ziehen 4S 3150+2 S3155 im F3B bei besten Bedingungen am Hang max. 800 mA Dauer.
Das ist also für Lipos eher ein lächerlicher Strom.
Zum Innenwiderstand sollte man auch noch bedenken, dass ein Lipo 3 hintereinandergeschaltete Nixx Zellen ersetzt.

Gruß
Thommy

Pike
19.10.2009, 09:23
Hallo Thommy,

nö das passt schon zusammen. 800mA habe ich auch als maximale Stromaufnahme bei einem 3150 gemessen. Wenn du nun 6x800mA rechnest, dann landest du doch bei über 4A.

ade,
Pike

Peer
19.10.2009, 10:46
Na ja, ob man bei Höhen- und Seitenruder soviel Strom
(2 x 800mA) ziehen kann ist fraglich....

Und die QR haben ja auch nur einen geringen Anteil an
der Bremswirkung beim Butterfly

Für realistisch bei einem F3X-Modell mit S3150 halte ich:
QR 2 x 500 mA = 1,0 A
WK 2 x 800 mA = 1,6 A
HR+SR 500 mA = 0,5 A
--------------------------
Summe = 3,1 A

Evtl. könnten beim vollballastierten Schuss an der Winde
durch die geforderten Haltekräfte noch mehr Amps durchgehen,
glaube ich zwar nicht - aber davon habe ich keine Ahnung.

Peer

Pike
19.10.2009, 11:14
Hallo Miteinander,

jetzt glaube ich reden wir doch alle aneinander etwas vorbei, Thommy hat von Dauerstrom gesprochen, Peer meint den praxisrelevanten typischen Maximalstrom und ich gehe vom Systembedingt überhaupt möglichen Maximalstrom aus.

Für die Auslegung des Systems würde ich aber bei 6x3155 Servos die Empfängerstromversorgung auf 5A auslegen, denn der größte Peak wird da drunter sein. Und das sind dann wiederum Ströme, die auch ein vierzelliger eneloop Akku bewältigen kann, wozu also der Aufwand mit BEC und so?

ade,
Pike

Robert G.
19.10.2009, 11:32
Für die Auslegung des Systems würde ich aber bei 6x3155 Servos die Empfängerstromversorgung auf 5A auslegen, denn der größte Peak wird da drunter sein. Und das sind dann wiederum Ströme, die auch ein vierzelliger eneloop Akku bewältigen kann, wozu also der Aufwand mit BEC und so?



Schon mal die eneloop auf halbe Kapazität entladen und dann mit 3A oder 4A belastet??




Problem bei herkömmlichen NiCad und NiMh-Zellen ist (egal wie gut) dass die Spannung unter steigender Last, also wenn ich es am meisten brauche, sinkt. Bei den Systemen mit Spannungsregler entsprechender Dimensionierung "steht" die Spannung auch unter Last immer perfekt und das Servo kann seine volle Leistung bringen. Diesen Punkt habe ich sehr zu schätzen gelernt. Außerdem ist die Systemleistung auch bis zum Schluß (also der Kapazitätsgrenze die ich mit entsprechender Sicherheit nutze) absolut konstant, auch das schätze ich inzwischen sehr.




Noch was zu den Peaks: Die meisten, vermutlich alle, von uns verwendeten Multimeter können die Peaks gar nicht messen. Die sind viel zu träge.

Thommy
19.10.2009, 11:36
Hallo,
also bei den Überlegungen sollte man schon realistisch sein.
Die Blockierströme aufzuaddieren und dann das als möglichen Dauerstrom anzusehen und den Regler dementsprechend auszulegen gehört nicht dazu.
Ein Regler der einen Peak von 5A für mehrere Sekunden und einen Dauerstrom von 2A kann, sollte für ein F3J/F3B allemal ausreichen.
Verwendet man Fepos, hat man ohnehin wegen der niedrigeren Eingangsspannung bei den üblichen Linearreglern noch zusätzlich Sicherheit.
Ich fliege nun schon mehrere Jahre im Ceres mit dem DPS Micro und im Cluster mit dem Deutsch Linearregler und die werden noch nicht mal heiss,
auch ncht bei wildesten Flugmanövern.
Die üblichen Lipos können solche Ströme ohnehin locker.

Gruß
Thommy Seidel

Pike
19.10.2009, 11:48
...Schon mal die eneloop auf halbe Kapazität entladen und dann mit 3A oder 4A belastet??...
Ja, und bei 30% Restkapazität brechen sie noch mehr ein, habe ich berücksichtigt!

Hans Rupp
19.10.2009, 11:54
Hallo,

ich habe per Unilog schon Ströme bis 4A gemessen mit 4 DS368 + einem dicken Digiservo auf Höhe sowie 4*S3150 + 3341 auf V-Leitwerk , einmal beim Schuss und dann bei brutalem Butterflyeinsatz, d.h. wenn man bei eigentlich vile zu hohem Tempo sehr plötzlich die Bremse reinhaut. Sonst liegen meine Modelle eigentlich immer unter 2A und im Mittel bei 600mA.

ExtremePower EVO 2200mAh 2S1P 7.4V RX 30x17.5x84mm - 92g
ExtremePower EVO 2300mAh 2S1P 7.4V RX 31x32x52mm - 102g

Zu den Akkus eine Anmerkung.

Wir haben den Tanic 1760 im Einsatz, die Einzelzelle hat die Abmessung 95*30*7,3mm, als als 2s-Pack kommen aber dank Schrumpfschlauch etwas mehr als 30mm Höhe raus, dummerweise an den Ecken des Packs, also auch ganz vorne :cry:

D.h. der Quader ist im Querschnitt mit 31mm Höhe und 16mm Breite zu kalkulieren und damit wird es in den meisten Modellen verdammt knapp.

Deshalb würde ich bei den obigen Packs nicht zu früh in Jubel ausbrechen.

Hans

Weyershausen
19.10.2009, 12:16
Hallo,


ich habe per Unilog schon Ströme bis 4A gemessen


Mit dem MUI30 habe ich bisher maximal 4,2A gemessen.

wir können wohl davon ausgehen, das bei konventioneller Servobestückung 4A ungefähr das zu erwartende Strommaximum darstellen.


Sonst liegen meine Modelle eigentlich immer unter 2A und im Mittel bei 600mA.


Der Dymond-Schaltregler (http://www.modellhobby.de/Elektronik/E-Regler/Flugregler/Dymond-brushless/SWITCH-BEC-3A.htm?shop=k_staufenb&SessionId=&a=article&ProdNr=03121601&t=130&c=525&p=525) ist auf eine Dauerbelastbarkeit von 3A ausgelegt. Außerdem soll er Spitzen bis 5A verkraften können. Er ist sehr klein und mit 12,90 EUR sehr günstig. Schade, dass Gerd Giese ihn noch nicht getestet hat.

Gruß
Gerald

bluestar74
19.10.2009, 12:58
Was mache ich falsch, wenn ich seit Jahren mit 4x NiMh oder NiCd (seit einem Jahr nur noch Eneloop) in den F3b-Kisten einsetze, sie hart am Hang fordere - auch bei Minus-Temperaturen - und noch nicht ein einziges Problem hatte?
Rechne ich vielleicht zu wenig?;)

Glück halte ich anbetracht der langen Zeit für einen auszuschließenden Faktor.

:rolleyes: Grüße,
Marc

Robert G.
19.10.2009, 13:00
Hallo,

wir können wohl davon ausgehen, das bei konventioneller Servobestückung 4A ungefähr das zu erwartende Strommaximum darstellen.



Mh, bei den S3150.
Wer, wie ich, zwei gleiche Modelle - einmal S3150 und das andere mit DS3288 in den Flächen hat, muß da mit mehr Ampere bei den DS3288 rechnen.

Als noch die Sanyo 2700mAh sehr beliebt waren ist manch einer bei F3B wegen Unterspannung unter Last (Windenstart, Abstieg mit Butterfly) "ungewollt gelandet". Gerade bei kühleren Bedingungen. Auch ein Grund um auf 5Z oder 2S zu gehen.
Die Peaks sind bei 2,4GHz höher da hier, je nach System, die Servos zeitgleich anlaufen.

Weyershausen
19.10.2009, 14:41
Die Peaks sind bei 2,4GHz höher da hier, je nach System, die Servos zeitgleich anlaufen.

Ist das nicht nur ein Märchen, das erfunden wurde, um IFS zu rehabilitieren? Dazu ein Gedankenexperiment:

Nehmen wir einmal an, ich würde einen 4-Klappensegler mit V-Leitwerk im Combiswitch-Modus betreiben (ob das sinnvoll ist, spielt hier keine Rolle). Die Wölbklappen sollen mit den Querrudern mitlaufen. Steuerte man nur ruckartig zu einer Seite, würden alle Servos gleichzeitig anlaufen, was bei einigen 2,4-GHz-Systemen wohl auch exakt gleichzeitig bedeutet.

Ist aber der Strom nicht dann am größten, wenn ich den Knüppel schnell zwischen den extremen Positionen links und rechts hin und her bewege? Schließlich werden die Servomotoren in dem Moment umgepolt, in dem sie sich noch in die entgegengesetzte Richtung bewegen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass es in diesem Fall einen Unterschied macht, ob die Steuerimpulse um Millisekunden zeitversetzt erfolgen oder synchron.

Gruß
Gerald

Pike
19.10.2009, 15:14
Hallo,

es ist meiner Meinung nach tatsächlich nur ein Märchen!
1: Wenn ein Servo anläuft, dann zieht es im Leerlauf, also wenn kein Gabelkopf eingehängt ist, typischerweise für 8 bis 15 ms, je nach Servo, den Blockierstrom. Angenommen die Servos würden 3ms versetzt anlaufen, dann wären immer noch 3 bis 5 Servos da, die gleichzeitig den Blockierstrom aufnehmen.

2: Kein Fernsteuerhersteller kann es sich erlauben die Impulse um 3ms versetzt auszugeben. 12 bis 14 Servokanäle sind heute üblich, wenn man die um 3ms versetzen würde, dann würde man nur noch alle 36 bis 42ms einen Servoframe rausbringen, das wäre dann schon sehr langsam. Folglich folgen bei allen modernen Systemen die Impulse dichter aufeinander als 3ms und es ziehen stets mehr als 3-5 Servos gleichzeitigen den Blockierstrom, wenn sie anlaufen sollen.

Robert G.
19.10.2009, 17:35
Servoanlauf = Blockierstrom?

Dann kommen schnell 5A zusammen, wenn auch sehr kurz. Butterfly, Speedwende mit Snapflap (V-Leitwerk)… (4x DS3288 + 2x S3155)

Mh, dem Microcontroller ist es doch egal wie kurz die Unterspannung ist, er setzt aus und muß neu booten und das Spiel beginnt von vorne?


Wenn dem so ist, ist man nur dann auf der sicheren Seite wenn der Empfängerakku min. 5A ohne zu tiefen Einbruch liefern kann. Somit ist man mit 5Z oder 2S auf der sichereren Seite?


Annahme wenn die Zelle (NC, NiMh) auf 0,8V einbricht:
4Z * 0,8V = 3,2V
5Z * 0,8V = 4V



ab ca. 28:30min
http://www.rc-hobby.tv/MBL09-DMFV1


Habe gerade meine ca. 1 Jahre alte eneloop gequält (2Z): als Empfängerakku taugen die mir nicht, waren frisch geladen

F3F-Racer
19.10.2009, 17:40
Hallo Gerald
Messtechnisch läßt sich das nachweisen zb mit einem DSO, nicht aber mit Digitalen Multimeter das ist zu träge.Spannungsspitzen treten aber sicherlich nur im millisec.bereich auf die Sicherlich höher liegen dürften als der Blockierstrom.
Deine ausführung kann ich auch soweit bestätigen das beim umpolen der Servo ein höherer Strom benötigt wird. Ist ja auch logisch.
Das ist ja auch einer der Aspekte weswegen ich darüber nachdenke .
Switch mit 5A max halte ich erst einmal an der Grenze.( Je nach verwendeten Servo' und Anzahl)
Das mittlerweile einige das einsetzten und das das auch funktioniert ist ja auch toll,nur habe ich halt bedenken das mit jeden angebotenen Servo's zu machen.
Eine Aussage wie das der Regler nicht mal warm wird im Flug finde ich etwas fragwürdig.
Ich glaube das man die beiden Regler auf keinen Fall vergleichen kann.
Switch wenn der warm wird ?
Linearregler wird ,,warm''
Wie gesagt es scheint ja auch zu funktionieren nur bei den Technischen Daten ?
was ist Kurzeitig??
Einmal Kurzzeitig zuviel ist nunmal zuviel.

Um es anders auszudrücken ich mache einen Rudercheck der ist io.
Starte dann und plopp das wars.
Ich denke lieber vorher über die Belastungen nach, damit nach möglichkeit nichts passiert.
Dazu gehört aber das ich weiß im welchen Spannungs und Stromwert mich bewege.

F3F-Racer
19.10.2009, 19:58
Mal eben auf die schnelle gemessen mit dem Home Multimeter
Blockierstrom bei 5V
Futaba 3150 = 0,7A
Graupner DS 3288= 1,1A Schnellste Servo
Volz Micro maxx = 1,2A vom gefühl her das stärkste
Ohne wertung das ganze nur subjetiv
Leerlaufstromaufnahme inkl smc DS19 beim Graupner wenn es ,,Brummt'' 53mah bei stille 23,5 mah
Volz 16,5mah
3150 22mah
Es wurde jeweils nur ein Servo pro Hersteller gemessen.
Ist nur eine Messung um mal einen groben überblick von verschiedenen Servotypen zu erhalten.
Jetzt kann sich jeder selber gedanken machen.

deftones
19.10.2009, 21:28
Hi Helge,

danke für die Daten! So schlimm scheint das mit dem neuen DS3288 ja doch nicht zu sein. Halte uns doch mal auf dem Laufenden, was das LRP BEC angeht.

Viele Grüße aus Braunschweig:
Benjamin

Pike
19.10.2009, 21:29
Hallo zusammen,

... und ich habe das auch für den S3155 gemacht, nur etwas genauer: Meine Testumgebung liefert 6,00V Versorgungsspannung, der Strom wurde wird mit einem 100mOhm-Shunt abgegriffen und einem Tektronix TDS220, einem digitalen Speicheroszi mit 2GSample aufgezeichnet. Der Servo war zunächst im Leerlauf, also kein Gabelkopf angeschlossen. Der Servo war neu, er wurde vor der Messung zum ersten mal aus der Verpackung genommen. Dabei ergibt sich folgendes:

Der Blockierstrom eines S3150 bei 6,00V beträgt zunächst 728mA (peak), wobei die Servoelektronik den Motor mit einer PWM mit 300,0Hz ansteuert, maximales Tastverhältnis ist 90,0%. Effektivstrom ist dann 655mA (0,9*728mA). Durch die im Servomotor steigende Temperatur und den höher werdenden Widerstand der Kupferwicklung sinkt der Blockierstrom innerhalb von Sekunden auf 680mA (peak) ab.

Nach dem Einwand von F3F-Racer habe ich mir nun den Strom beim Abbremsen angesehen. Während der Servo gebremst wird, habe ich 1172mA (peak), 300Hz PWM und 90% Tastverhältnis gemessen. In den 10% PWM-Pausen speist das Servo 220mA in die Versorgung zurück.

Bezüglich Stromaufnahme beim Anlauf: 15ms lang beschleunigt das Servo, in der Zeit fließt der oben angegebene Blockierstrom, also 728mA bei 90% Tastverhältnis. Dann klingt der Strom e-förmig ab, nach 70ms pendelt er sich auf 100mA (peak) ein, dann sinkt auch das Tastverhältnis.

Wenn der Servo dann abbremst, kommt der obige Abbremsstrom 8ms lang 1170mA peak 90% Tastverhältnis und -220mA peak 10% Tastverhältnis zu Tragen. Dieser klingt jedoch danach relativ schnell e-förmig, innerhalb von 47ms ab.

Wenn man jetzt das ganze mit Last am Servo wiederholt, dann ändert das nichts an der Stromaufnahme in den einzelnen Phasen, es verschieben sich nur die Zeiten. Wenn die Last schiebt und der Servo muss gebremst werden, kann sich die 8ms lange Bremszeit mit Maximalstrom auf bis zu 15ms ausdehnen.

Fazit:
1. Maximalstromaufnahme: Die Stromaufnahme kann bei 6 Stück S3155 Servos maximal bis zu 7A peak betragen (ups, ich dachte 5A reichen, aber 4x2000er eneloop brechen da zum Glück < 1V ein, das langt), für eine Dauer von 8ms ohne Last und 15ms mit maximaler Last, aber das ganze nur bei 90% Tastverhältnis, für eine Dauer von 20ms können auch ohne Last 5A noch vorliegen.

2. Rückspeisung: Die Stromrückspeisung kann bei 6 Servos aber auch bis zu 1,3A peak betragen (ob ein BEC damit klar kommt?), für eine Dauer von 8ms ohne Last und 15ms mit maximaler Last, aber das ganze nur bei 10% Tastverhältnis.

3. synchronisierte Servoimpulse: Die Ströme treten jeweils über eine so lange Dauer nach Anlauf des Servos auf, dass es völlig egal ist, ob die Servos synchron angesteuert werden oder nicht, sie ziehen sowieso praktisch immer gleichzeitig Strom! Laßt euch hier nur keine Märchen erzählen, besonders nicht von "renomierten" Leuten, welche nie messen aber oft nachplappern!

4. Systemauslegung: Da das RC-Equipment überwiegend für eine Nennspannung von 4,8V ausgelegt wird, da den meisten Herstellern auch klar ist, dass da ein Akku mit schwankender Spannung zur Versorgung verwendet wird und da viele vernünftige Systeme auch bei <3V Versorgung noch zuverlässig funktionieren, braucht man keine sehr stabile Versorgungsspannung.

5. Stützkondensatoren: Diese werden auch immer wieder als Wunderwaffe gepriesen, aber denkt mal nach: Um über einen Zeitraum von nur 20ms einen Strom von 7A zu liefern und dabei die Versorgungsspannung auf nur 1V genau konstant zu halten sind über den Daumen 7A / 1V * 20ms nötig, das wären 140mF oder 140000µF. Haben die von euch verbauten Kondensatoren solch eine Kapazität bei gleichzeitig niedrigem ESR? Wenn nicht, dann können sie euch nicht vor Spannungseinbrüchen retten.

Zum Schluss noch eine Anmerkung, da ich einen 100mOhm Messshunt verwendet habe, können die wirklichen Stromwerte um maximal 10% von den hier angegebenen Werten abweichen, denn die Spannung am Servo würde ja dadurch nochmal sinken, die Messung wurde bei Raumtemperatur durchgeführt.

ade,
Pike

LS8-18
19.10.2009, 21:34
Hallo,

das Thema finde ich interessant. Insbesondere der Link von Darius zum LRP Akku ist gut. Scheinbar ist diese Größe etwas gängiges als Empfängerstromversorgung im RC-Car Bereich. Von Graupner gibt es so etwas auch noch und hat sogar noch einen Balanceranschluß -> Link (http://shop.graupner.de/webuerp/servlet/AI?ARTN=7675.2)

Ich habe das Ganze mal mit einem selbst konfektionierten 2000er Eneloop Pack in Würfelform verglichen. Dieser hat ca. 29x29x55. Der Lipo hat angegebene 29x31x53. Also wo man einen Würfel Eneloop reinbekommt sollte man auch diesen Pack reinbekommen. Er ist halt ein wenig leichter und man brauch dann halt ein wenig mehr Blei, aber ansonsten würden mich aufgrund der bisherigen Argumente die Vorteile dieser Spannungsquelle hierzu greifen lassen...

gecko_749
19.10.2009, 22:30
Moin,

@Pike

super Deine Messungen - und auch für einen fast Laien wie mich gut nachvollziehbar.

Ich frage mich nur was mit der Rückspeisung passiert wenn keine Abnehmer da sind. Es gibt eine lange Diskusion bei den Akkuweichenbastlern zu genau diesem Punkt. Nebenbei - die Herleitung der geforderten Kapazität eines Stützkondensators leuchtet mir noch nicht ein. Der Kondensator muß ja nur das liefern was der Akku nicht kann. Auch wäre es natürlich interessant zu wissen ob bei der Rückspeisung nicht Spannungsspitzen auftreten können die widerum irgendwo für Verwirrung sorgen könnten.

Gruß

gecko

Weyershausen
19.10.2009, 22:43
Hallo Pike,

danke für deine sorgfältigen Messungen!

Da es sich um sehr schnelle Vorgänge im Millisekundenbereich handelt, halte ich deine Ergebnisse für aussagekräftiger als Entladekurven im Sekunden- oder gar Minutenbereich. Du schreibst:


ich dachte 5A reichen, aber 4x2000er eneloop brechen da zum Glück < 1V ein, das langt

Wäre es vielleicht möglich, einmal die Versorgungsspannung eines Eneloop-Akkus bei gleichzeitigem Anlauf von 6 Servos zu messen? Bis wie weit geht die Spannung herunter? Eine Messung mit dem Oszilloskop wäre sehr interessant.

Gruß
Gerald

barney
20.10.2009, 00:40
1. Maximalstromaufnahme: Die Stromaufnahme kann bei 6 Stück S3155 Servos maximal bis zu 7A peak betragen

Danke Pike!!!!

Das heißt für mich:
a) Der Jeti MUI misst effektiv nur die Hälfte des Peaks. :mad:
b) Wir leben mit den Spannungseinbrüchen oder wir verwenden Regler oder Stützkondensatoren, die für die 6 Futabas 7A Peakleistung liefern. (Keine Ahnung, wie hoch die Reserve für die DS3288 sein müsste.)
c) Es war nie die Rede davon, dass der Regler während des Fluges nicht warm wird. Er wird unter 2,7A Dauerlast (5,8V) so warm, dass man ihn gerade so eben noch anfassen kann. (Das war meine Aussage ;))

Der Jeti MUI bzw. der Jeti Empfänger haben mir im praktischem Flug bisher nie mehr, als 0,6V (5,4V) Spannungseinbruch gezeigt. (Inkl. Verklemmen der Wölbklappen beim Absteigen aus 30 m/s Gegenwind.)
Ich muss allerdings zugeben, dass ich die maximal/minimal Werte nicht jedes mal überprüfe, wenn ich geflogen bin. (Turnigy 3A/5A Regler an 6x31XX)

Die Diskussion läßt mich aber auch über den LRP Heavy Duty nachdenken, zumal die Abmessungen von dem Teil für uns F3X Flieger äußerst attraktiv sind. (30x22x11)

Benny hatte noch den Einwand, dass das Teil bisher nur in Autos getestet wurde, wo ein Ausfall nicht gleich einen Absturz bedeutet.

Ich denke, wir sollten dem LRP mal eine Chance geben. (Wer testet zuerst :D)

-- Barney

LS8-18
20.10.2009, 07:05
[b]
Die Diskussion läßt mich aber auch über den LRP Heavy Duty nachdenken, zumal die Abmessungen von dem Teil für uns F3X Flieger äußerst attraktiv sind. (30x22x11)

Benny hatte noch den Einwand, dass das Teil bisher nur in Autos getestet wurde, wo ein Ausfall nicht gleich einen Absturz bedeutet.

Ich denke, wir sollten dem LRP mal eine Chance geben. (Wer testet zuerst :D)


Auf der Lenkung haben die RC-Car Fahrer auch nicht gerade kleine schwächliche Servos und die mechanische Belastung ist auch nicht ohne.

Also wenn das Gerät bei denen Ihrer Fahrweise (zumindest Offroad) nicht kaputt geht, sollte es für uns allemal robust genugt sein. ;):D

Pike
20.10.2009, 09:02
Hallo nochmal,

also die Herleitung der Kapazität ist natürlich nur eine grobe Abschätzung, und unter der Annahme, dass gar kein Strom von woanders her kommt. Aber wenn irgendwo noch die Hälfte an Strom aus dem BEC kommt, dann muss der Kondensator noch halb so groß sein, das wäre immer noch riesig. Jedoch zur Aufnahme der Spannungsspitzen kann ein Kondensator schon helfen, obwohl ein direkter Akku da natürlich besser ist.

Die maximale Stromaufnahme von 6xS3150 an 4x2000er eneloop hatte ich übrigens mal früher mit 5A peak gemessen, deshalb war ich ja so verwundert, dabei war aber der eneloop Akku auf 4,6V eingebrochen, d.h. die maximale Stromaufnahme der S3150 sinkt mit der einbrechenden Versorgungsspannung. Ich werde heute Abend die Messung mal mit 4,6V und 3,9V Versorgungsspannung wiederholen. 3,9V soll die eingebrochene Spannung bei leerem eneloop sein.

Und wer in seinem Setup mehr als 6 solcher eher kleinen Servos oder halt Servos mit höherem Blockierstrom hat, für den könnte der eneloop wirklich zu knapp sein.

ade,
Pike

Bernd Jonas
20.10.2009, 12:08
Hallo,
nicht nur das BEC von LRP ist eine Erwähnung wert. Auch die RX-Akkus von LRP finde ich für F3x recht interessant.
Der 7,4V 2400mAh LiPo hier http://www.hpi-shop.at/pd152464403.htm?categoryId=353 hat sehr geringe Abmessungen:

Technische Daten:

Gewicht:86g
Kapazität: 2400mAh
Style:2/3A Straight
Abmessungen: 83.5x30.5x17mm
Konfiguration: 2S1P

Normal sind in der Klasse von 2000 - 2400 mAh eher 100mm+ Länge bei gleicher Breite und Höhe.

Gruss,

Bernd

Robert G.
20.10.2009, 17:20
Hallo Pike,

danke für deine Messungen, sehr aufschlussreich.

Aber, wie sieht das in der Praxis aus, wenn:

- man aus 200m Höhe mit Butterfly senkrecht absteigt (1kg Ballast) und mit gesetzten Klappen eine Kurve macht - F3B Startwiederholung Speedflug
- man am Hang beim Landen im Leewirbel ständig am Knüppeln ist
- das Servo beim Windenstart die gesetzten Klappen - Startposition - in Stellung halten soll, Winddruck + Gegenkraft der Klappe, die mit zunehmender Biegung des Flügels in den Strak will

Wird man wohl kaum zuverlässig messen können.
Habe hierzu vor Jahren eine, für mich überraschende, Feststellung gemacht.
An einem Nachmittag, Startstellung (Winde) optimieren. 10 Starts, sofort mit Butterfly wieder runter. Die Gesamtflugzeit unter 10min. (Loggerauswertung) Nach dem hochrechnen der verbrauchten Kapazität kam ich auf einen Durchschnittsstrom von ca. 2,5A. Hätte ich nicht gedacht.


Wäre es vielleicht möglich, einmal die Versorgungsspannung eines Eneloop-Akkus bei gleichzeitigem Anlauf von 6 Servos zu messen? Bis wie weit geht die Spannung herunter? Eine Messung mit dem Oszilloskop wäre sehr interessant.

Ja, wäre super.

Ingo Martin
20.10.2009, 18:49
Hallo zusammen,
ich habe die o.g. Kombination gerade bestellt und werde mal schauen, wie ich die statt 4Z eneloop 2000 im/oder Xperience/E-Xperience/Sahron Pro unterbingen kann. Die eneloops, die ich bisher verwendete, sind mir einfach in der Spannungslage zu schwach gewesen. Ingo

Pike
20.10.2009, 23:46
Hallo zusammen,

hier also die Stromaufnahmen eines S3150 bei verschiedenen Versorgungsspannungen. Die Bedingungen sind bis auf die Versorgungsspannung gleich geblieben, die Tastverhältnisse gibt der Servo bei kleinen Spannungen genauso ab, nur die Ströme sinken. Allerdings dauert alles etwas länger, es läuft halt im Servo alles langsamer ab:

359984

Was heißt das jetzt? Nehmen wir einmal einen Servostrom von 6A peak an einem vollständig geladenen 4x2000er eneloop Akku an (bei harten 6,0V wären es ja 7A wie wir seit gestern wissen). Da so ein Akku mit üblichen Anschlussdrähten 160mOhm Innenwiderstand hat, werden wir einen Spannungsabfall von 0,16Ohm x 6A = 0,96V bekommen. Also eine eingebrochene Versorgungsspannung von 5,7V - 0,96V = 4,7V. Der maximal zu erwartende Peakstrom bei 6 Servos ist dann (siehe Messung) auch gerade 6 x 968mA = 5,8A. Passt zusammen.

Die Verhältnisse von 6x S3150 an 4x2000er eneloop sind:
vollgeladen: 5,7V brechen auf 4,7V ein, Stromaufnahme maximal 5,8A (peak).
50% voll: 5,0V brechen auf 4,3V ein, Stromaufnahme maximal 4,9A (peak).
leer: 4,6V brechen auf 3,8V ein, Stromaufnahme maximal 2,9A (peak).

Heißt also, wer einen Empfänger hat, der bei 3,8V noch läuft, die Empfänger vieler Hersteller tun das ja, und wer damit leben kann, dass die Servos langsamer werden, wenn der Akku fast leer ist, der kann eneloop Akkus im F3x-Flieger bedenkenlos nehmen, denn je kleiner die Versorgungsspannung, desto kleiner ist auch der Peakstrom und damit der Spannungseinbruch.

Bei Steuerimpulsen im Flug werden die Peaks übrigens genauso groß sein wie am Boden, jeder Steuerimpuls wird mit dem Blockierstrom begonnen und endet mit dem Bremsstrom!

Wenn nun im Flug der Servo nur Störgrößen ausgleichen muss, dann tut er das ggf. mit einem kleinen Tastverhältnis, um nur so viel Kraft auf die Ruder zu bringen wie nötig. Da ich im Flug aber nun kein Oszi an Bord habe sondern nur diverse Datenlogger, kann ich da leider auch keine Effektivstöme bzw. -spannungen, und auch keine Peaks messen. Die Dinger sind halt für die Messung von Gleichstrom und Gleichspannung ausgelegt und sonst nichts. Da ich nun aber die Stromverläufe etwa kenne, kann ich aus den rauschenden Strom- und Spannungswerten der Logs folgende mittleren Ströme (Je kleiner das Tastverhältnis, desto kleiner der effektive mittlere Strom) wagemutig schätzen, wobei das von Modell zu Modell verschieden sein kann, ich nehme hier mal meinen Shadow-V als Referenz:

Am Seil und im Abfangbogen nach dem Ausklinken:
pro Wölbklappe etwa 0,6A, pro Querruder etwa 0,5A, V-Leitwerk 0,1A

Beim schnellen Absteigen mit Butterfly:
pro Wölbklappe etwa 0,5A, pro Querruder etwa 0,3A, V-Leitwerk 0,1A

Normaler Gleitflug:
pro Wölbklappe etwa 0,05A, pro Querruder etwa 0,02A, V-Leitwerk 0,01A

jeweils mittlere Stromaufnahme, die Peaks sind immer gleich, nur weniger oft und weniger lang.

ade,
Pike

Pike
20.10.2009, 23:49
...Nach dem hochrechnen der verbrauchten Kapazität kam ich auf einen Durchschnittsstrom von ca. 2,5A. Hätte ich nicht gedacht...
Doch, kommt hin, kann ich nun bestätigen!

Weyershausen
21.10.2009, 18:15
Hallo,

nachdem ich mir für den Akku (http://www.hpi-shop.at/pd912362647.htm?categoryId=353) und den Regler (http://www.hpi-shop.at/pd100989307.htm?categoryId=359) Styropordummys angefertigt und im Rumpf eingepasst habe, werde ich diese Kombination einmal testen. Die Kapazität von annähernd 1900 mAh bei 6V dürfte bei meinem durchschnittlichen Verbrauch von 300 bis 400 mA ausreichend sein. Letztendlich ist die reale Kapazität meiner Eneloops auch nicht größer.

Es ist sehr interessant, zu welch neuen Erkenntnissen dieser Thread geführt hat.

Gruß
Gerald

Peer
21.10.2009, 19:12
@Pike: saubere Messung, schicke Grafik - seeeehr ordentlich !

(Lag' ich doch mit meiner Schätzung von 3,1 A gar nicht so weit daneben,
zumindest auf der sicheren Seite :))

lobender Gruß
Peer

Robert G.
21.10.2009, 19:26
Habe hierzu vor Jahren eine, für mich überraschende, Feststellung gemacht.
An einem Nachmittag, Startstellung (Winde) optimieren. 10 Starts, sofort mit Butterfly wieder runter. Die Gesamtflugzeit unter 10min. (Loggerauswertung) Nach dem hochrechnen der verbrauchten Kapazität kam ich auf einen Durchschnittsstrom von ca. 2,5A. Hätte ich nicht gedacht.



Kleine Ergänzung: das war mit 2x S3155 + 4x S3150 + 4Z NC RC2/3 (1200mAh) - ca. 4,8V unter Last
Mit stabilisiert auf 2S = 6V vermute ich knapp 3A im Durchschnitt.

F3F-Racer
22.10.2009, 09:07
Zum Thema LRP Regler 10A
Dieser Regler ist meiner Meinung nicht geeignet um mit 2 zellen der A123 Klasse zusammen zu Arbeiten.
Der Grund liegt in der Arbeitsweise von diesem Regler.
Bei unterschreiten von einer Eingangsspannung von ~6,5V schaltet der Regler in den Bypaß Modus.
Das sollte unbedingt beachtet werden!!!!

Was heißt das in der Praxis?
Der Regler regelt die Spannung so lange auf 6,1V herunter bis die Eingangspannung 6,5V erreicht hat,danach schaltet er in den Bypaß auf 6,5 V um.
Das ganze passiert nach etwa 30-40 min . Mit A123 1100.
Sollte jemand das ganze mit zb. 368 servos machen, wird sich das Modell in den Tod verabschieden.!!!!!!!
Ich habe gestern diesen test bewußt mit einen 368 Servo einmal durchgeführt.(Auf dem Tisch :D )
Dabei zeigte sich das der Regler 6,07V an den Empfänger liefert bis hierhin alles super.
Jetzt wie erwartet nach entladen des Akkus schaltete der Regler um auf 6,46 V
In dem Moment brannte das Servo durch.
Bei diesen Test sieht man wie eng zum beispiel angaben sind von spezifikationen.
Lt Datenblatt sollte das Servo ja 6V aushalten also ohne spielraum das ganze.
Nur mal so als hinweis ,könnte unter umständen ja Lebenswichtig sein.

Folglich ist dieser Regler ausschließlich mit immer über 6,5V zu betreiben.
Und nicht für alle Servo ,auch wenn uns das Datenblatt etwas anders sagt.(persönnliche Meinung)

(Ja mir war/ist bekannt das das Angewendete Servo empfindlich auf erhöhte Spannung ist aber das war ja genau der Grund weswegen dieser Servotyp ausgewählt wurde, für diesen Test)

Als zusatz dieses gilt natürlich für andere Switchregler mit gleicher Arbeitsweise ebenso.
Hersteller sollten die Möglichkeit anbieten bzw Produkte auf den Markt bringen welche eine etwas geringere Spannungslage bieten. 5,5V halte ich dafür für den besten Kompromiss aus Leistung und Sicherheit.
Ich hoffe das dieser Thread etwas Licht ins dunkel gebracht hat,und so vieleicht den einen oder anderen Absturz verhindert.

Hans Rupp
22.10.2009, 18:37
Hallo,

auf der suche nach einer Lipozelle, die in einen vorhanden Rumpf passt bin ich bei der Type fündig geworden:

HYPERION G3 VX 1800 MAH 2S 7.4V 35C/65C LIPOLY PACK
Capacity: 1800mah
C Rating: 35C/65C
Voltage: 7.4V 2S
Size: 84.7mmx27.8mmx17.9mm (LxWxH)
Weight: 94g
Wire Gauge: 14AWG
Balance Adapter: Polyquest

Ist zwar von der C-Rate überdimensioniert und deswegen eher hochpreisig, aber mit rd. 28mm Breite schlanker als alles, was ich in dem Kapazitätssegment gefunden habe.

Zum Vergleich hat ein AA-4-Zeller die Maße 100*29*14,5mm.

Hans

Bernd Jonas
22.10.2009, 18:49
Hallo Hans,
der hier http://www.rc-network.de/forum/showpost.php?p=1572992&postcount=61 ist nicht viel grösser hat aber 2400mAh. Vielleicht auch interessant für Dich.

Gruss,

Bernd


Hallo,

auf der suche nach einer Lipozelle, die in einen vorhanden Rumpf passt bin ich bei der Type fündig geworden:

HYPERION G3 VX 1800 MAH 2S 7.4V 35C/65C LIPOLY PACK
Capacity: 1800mah
C Rating: 35C/65C
Voltage: 7.4V 2S
Size: 84.7mmx27.8mmx17.9mm (LxWxH)
Weight: 94g
Wire Gauge: 14AWG
Balance Adapter: Polyquest

Ist zwar von der C-Rate überdimensioniert und deswegen eher hochpreisig, aber mit rd. 28mm Breite schlanker als alles, was ich in dem Kapazitätssegment gefunden habe.

Zum Vergleich hat ein AA-4-Zeller die Maße 100*29*14,5mm.

Hans

Weyershausen
22.10.2009, 21:33
Jetzt wie erwartet nach entladen des Akkus schaltete der Regler um auf 6,46 V. In dem Moment brannte das Servo durch.


Huiii, so schnell geht das? :eek: Brannte das Servo spontan durch, oder erst bei Bewegung?

Ich hätte erwartet, dass bei den Servos mehr Reserve vorhanden wäre. Mit 5 NiMh-Zellen könnte man dieses Servo wahrscheinlich gar nicht betreiben. Frisch geladen liegen die doch locker auch bei 7,0 V. Oder bricht bei denen die Spannung sofort bei der geringsten Belastung auf 1,2 V/Zelle zusammen?

Gruß
Gerald

Hans Rupp
23.10.2009, 09:16
Hallo Bernd,

ich habe aktuell einen

Tanic 1760 HP 2s Lithium-Polymer 7,4V/1760mAh Akku
Maße Akkupack 100x30x13mm
Dauerbelastbarkeit 32A
Spitzenstrom 42A
Gewicht Akku kpl. mit Anschlusskabel und Diagnose: 100 Gramm

drin und der ging nur mit OP rein. D.h. der Kantenschutz musste an einer Ecke weg, weil damit hatte er ausgerechnet an der Ecke 31mm Höhe und 14mm Breite. Bei heutigen F3B-Rümpfen ist es halt wirklich sehr knapp. Ein BEC muss ja auch noch irgendwo rein...

Alternative sind 18650er-Becherzellen (2s1p) inline. Oder 18500er als 2s2p, wobei die 3,5mm mehr Durchmesser als AA-Zellen auch oft problematisch sind und die Belastbarkeit der Zellen nicht hoch ist.

Hans

Weyershausen
24.10.2009, 21:25
Heute kam mit der Post der neue LRP Lipo 1700 mit 10-A-BEC.

Zum Größenvergleich:

361333


Probeweise habe ich den Akku mit Spannungsregler einmal in den Vision-Rumpf geschoben. Beide Teile passen gut übereinander, sodass es für den Empfänger nicht enger wird als vorher.

361334

Und so sieht die Rückseite des Schaltreglers aus.

361335

Gruß
Gerald

Robi.B
25.10.2009, 17:44
Welche Abmessungen und Kapazität des Akkus wäre denn optimal.

Schöne Grüße Robi

Weyershausen
25.10.2009, 18:32
Hallo Robi,

ich denke, es wird immer ein Kompromiss sein aus:

- Abmessung: So klein wie möglich, muss aber auf jeden Fall in den Rumpf passen. Ein Mignonblock mit 30x30 mm im Querschnitt und 53 mm Länge ist Standard.

- Kapazität: So groß wie möglich, abhängig davon, wie lange man fliegen möchte und wie hoch der Durchschnittsverbrauch der Empfangsanlage ist. Für mich sind 1800 bis 2000 mAh in Ordnung. Dann hätte ich auch nach 4 Stunden noch Reserve.

- Innenwiderstand: Idealerweise Null, auf jeden Fall darf ein zu hoher Innenwiderstand nicht dazu führen, dass der Empfänger aussteigt, weil die Spannung unter ca. 3,5 V fällt (je nach Empfänger). Je geringer der Innenwiderstand, umso agiler die Servos.

- Selbstentladung: Möglichst gering, das erleichtert die Akkupflege

Gruß
Gerald

Leomane
25.10.2009, 19:13
Ich verwende in verschiedene F3B und F3J Modelle 2xKonion 1600mA mit Jeti BEC. Wie ich finde eine super Lösung. Nahezu keine Selbstenladung, schnelladefähig, nicht brennbar und ich sehe am BEC jederzeit die Spannung der Konions. Was will man mehr????????

swing
25.10.2009, 20:47
Die kombi 2x Konion 1600mA mit Jeti max BEC habe ich jetzt auch mal zu Testzwecke in den Freestyler eingebaut. Geflogen bin ich auf Grund von schlechtem Wetter damit noch nicht, aber die Servos laufen an 6V schon flotter.....schau mer mal

Gruss Frank

Weyershausen
04.11.2009, 21:18
Hallo,

wenn man sich die Liste

http://www.f3x.no/f3j/2009/ec/EC2009_model_list_v2.pdf

ansieht, kann einem der Gedanke kommen, dass man mit den Eneloops nicht allzu viel falsch machen kann.

Gruß
Gerald

der_eisenbahner
05.11.2009, 08:26
Hallo,

wenn man sich die Liste

http://www.f3x.no/f3j/2009/ec/EC2009_model_list_v2.pdf

ansieht, kann einem der Gedanke kommen, dass man mit den Eneloops nicht allzu viel falsch machen kann.

Gruß
Gerald

Wie sieht es denn aus mit den Eneloops und Kälte ?
Wie empfindlich sind die ?

Thommy
05.11.2009, 08:56
Hallo,

Hallo,

wenn man sich die Liste

http://www.f3x.no/f3j/2009/ec/EC2009_model_list_v2.pdf

ansieht, kann einem der Gedanke kommen, dass man mit den Eneloops nicht allzu viel falsch machen kann.

Gruß
Gerald

da kommt es wohl auf den Einsatzzweck an, und es ist ein Unterschied, ob es ein paar Minuten bei einem Wettbewerb sein soll, oder mehrere Stunden am Hang.
Die Eneloops sind wegen ihrer lausigen Spannungslage eher nicht geeignet. Das gilt besonders für 4 Zellen und ist umso dramatischer je höher der Strom der verwendeten Servos ist.

A123 sind schnellladefähig und habe keine Selbstentladung und eine gute Spannungslage. Für mich eine ideale Kombination.

Gruß
Thommy

Weyershausen
05.11.2009, 22:09
Hallo der_eisenbahner,


Wie sieht es denn aus mit den Eneloops und Kälte ? Wie empfindlich sind die ?

Jo Grini setzt die Eneloops auch beim Winterfliegen in Norwegen ein:

http://www.rc-network.de/forum/showthread.php?p=787885#post787885

@Thommy: Die A123-Rundzellen finde ich zu sperrig. Aber ich bin sicher, dass auch hier die Entwicklung voranschreitet und die Industrie uns bald geeignete Zellen präsentieren wird. Die AA-Zellen hatten anfangs ja auch nur ca. 500 mAh.

Gruß
Gerald

Weyershausen
20.12.2009, 17:45
Hallo,

das Wetter ist zurzeit gut geeignet für Kältetests. Ich habe den LRP 1700 zwei Stunden lang auf -6°C Außentemperatur abkühlen lassen und während der Messungen in einem Styroporbehälter isoliert.

384336

Danach habe ich einige Strom-/Spannungsmessungen mit dem LRP-Heavy-Duty-Schaltregler durchgeführt. Der Abstand zwischen den einzelnen Messpunkten beträgt ungefähr 20 bis 30 Sekunden. Uv [V] = Spannung am Reglerausgang, Uo [V] = Akkuspannung, I [A]= Ausgangsstrom.

384343

Es fällt auf, dass der Lipo-Akku bei den ersten Messungen mit einem Ausgangsstrom von 4 A deutlich in der Spannung einbricht, so dass die Ausgangsspannung den Sollwert von 6,1 V unterschreitet. Bei einem Strom von 3 A arbeitet der Schaltregler wieder.

Eine erneute Steigerung der Stromstärke auf 4 A lässt die Akkuspannung nur noch auf 6,7 Volt absinken. Auch ein Strom von 4,5 A ist jetzt noch möglich, ohne dass die Spannung zu stark einbricht.

Der Akku hat sich durch die hohe Belastung auf gefühlte 20°C erwärmt. Dadurch ist der Innenwiderstand gesunken, sodass der Regler wieder arbeitet.

Ich habe den gleichen Test danach mit Eneloop-Akkus (AA-Zellen, NiMh, 2000 mAh) durchgeführt. Bei ebenfals -6°C Temperatur und 4 A Strombelastung sank deren Ausgangsspannung auf 3,9 V ab. Bei den Eneloops war keine deutliche Erwärmung spürbar.

Unmittelbar vor den Tests hatte ich die Akkus voll geladen.

Nebenbei vielleicht interessant: der Heavy-Duty-Regler schaltet laut Datenblatt bei einer Akkuspannung von 6,5 V durch. Der Spannungsabfall über dem Regler (bei I = 4 A) liegt während des Durchschaltens bei 0,3 V. Das bedeutet, dass bei den Servos maximal 6,2 Volt ankommen, auf Grund der Widerstände der Zuleitungskabel eher weniger. Diese Spannung sollten Servos, die für 6,0 V spezifiziert sind, verkraften. Das gilt aber nur für eine Lipo-Versorgung! Bei einer Versorgung aus einem LiFe-Akku kann die Schwelle von 6,5 V schon bei geringen Strömen unterschritten werden. Der Spannungsabfall über dem Regler wäre entsprechend geringer und die Servos könnten Schaden nehmen, was Helge hier (http://www.rc-network.de/forum/showthread.php?p=1575408#post1575408) ja auch schon festgestellt hat.

Gruß
Gerald

mads68
03.01.2010, 16:17
Habe gerade bei Hyperion was interessantes gefunden:
http://www.hyperion-eu.com/products/product/HP-FG305-0850-2S
oder
http://www.hyperion-eu.com/products/product/HP-FG305-1600-2S
- die bieten Empfängerpacks aus LiFePO4 an (auch grössere).

Und mit den Hyperion Flächenservos, die mehr als 6V können wäre das doch ein
gutes Setup für meinen neuen Pike Perfect, oder? Was meint Ihr?

Gruss,
Mathias

Karl Hinsch
03.01.2010, 17:29
Hallo Mathias,

hm, der Kleine würde zwar größenmäßig gut in den Rumpf hinein passen, hat aber für mich mit 850 mAh etwas zu wenig Kapazität. Der Akku würde für maximal 3 Stunden reichen.
Der Größere hat zwar mit 1600 mAh genug Kapazität, ist allerdings durch seine Abmessungen nur schwer im Rumpf unterzubringen.

Das ist eben das Problem allgemein, die momentan zur Verfügung stehenden LiFe Akkus haben entweder eine zu geringe Kapazität oder sehr ungünstige Abmessungen für die dünnen Rümpfe von Wettbewerbsmodellen. Hoffentlich ändert sich das demnächst.

Gruß, Karl Hinsch

Weyershausen
03.01.2010, 18:01
Hallo,

diesen Akku aus der Hyperion-Empfänger-Akku-Serie halte ich mit 53,6 x 30,4 x 31,2 mm und 1700 mAh noch für am besten geeignet:

http://www.hyperion-eu.com/products/product/HP-FG305-1700-2S

Interessant auch das für LiFe passende Flächenservo:

http://www.hyperion-eu.com/products/product/HP-DS095-FMD

Sieht äußerlich wie ein Hitec HS 125 aus.

Gruß
Gerald

Bernd Jonas
03.01.2010, 22:18
Hallo Gerald,
das Servos sieht tatsächlich aus wie ein Hitec HS125 bzw. 5125. Wird glaube ich auch von Graupner vertrieben als DS 3210.

Ich gehe davon aus das es die gleiche Hardware ist. Dürfte nur den Unterschied haben dass sich Hyperion zutraut die Freigabe für 2S LiFe zu geben....

Das hier sagt Hyperion im Text zu ihren LiFe Packs:
SERVOS
Many servos on the market, and particularly many of the lower-cost analog types, cannot operate at the voltage supplied by these LiFe Receiver packs. Attempting to use a servo rated for maximum of 6V or less WILL RESULT in reduced servo life, and may lead to in-flight failure. Any such failure is the sole responsibility of the user.

All current Hyperion ATLAS Digital servos (except DS09 and DS11 series) can accept the voltage supplied by the G3 LiFe receiver packs. If servo loads are especially high, such as with heli collective servos used in hard 3D, you may see slightly reduced lifespan in trade for higher torque and speed output.

If you have any concerns about the voltage rating of your servos, you may choose to run one or several BEC units, such as the 5V/6V selectable Hyperion SBEC (HP-TICOOL-BEC), in order to regulate voltage down to suit your servos.


Gruss,

Bernd



Interessant auch das für LiFe passende Flächenservo:

http://www.hyperion-eu.com/products/product/HP-DS095-FMD

Sieht äußerlich wie ein Hitec HS 125 aus.

Gruß
Gerald

FX2000
09.01.2010, 15:27
Hallo zusammen,


ich hab mich die letzten Tage intensive mit dem Thema der Empfänger und Servostromversorgung auseinander gesetzt. Da gibts ja schon sehr viel subjektive Meinungen!
Grund dafür ist, das ich mir ein doppelcarbon Model geordert hab, welches mit stärkeren Servos ausgerüstet werden soll als 3150 und ich dadurch einen höheren Stromverbrauch als mit 6x3150, wie bisher an einem 5-zelligen Eneloop von mir geflogen, erwarte.
Einen Eneloop wollte ich nicht mehr verbauen, da die bei hohen Stromspitzen zu sehr einbrechen. Die div. 2/3 1300...1500 mAh Akkus sind zwar absolut Hochstromfest und für den Einsatz als Empfängerakku perfekt geeignet, aber mir persönlich haben sie eine zu geringe Kapazität für einen Flugnachmittag. Und auf 2 Akkus / Modell mit an den Hang zu schleppen hab ich keine Lust. Ansonsten wäre das aus meiner Sicht, immer noch die beste Lösung!

So, und um auf eine hohe Kapazität zu kommen und die Eigenschaft der Hochstromfestigkeit zu erreichen, kommen dann nur Lipos, Lifes oder LiIon in Frage. Was mich daran aber EXTREM stört, dass man hierfür einen Spannungsregler Einsetzten muss (soll), welchem ich ehrlich gesagt nicht vertraue, keinen Platz im Modell einräumen möchte und kein Geld dafür ausgeben möchte.

Jetzt komm ich auf den Punkt:
Ich bin der festen Überzeugung, dass die Lifes ob A123 oder diese neuen Extrempower oder auch Hyperion, bei Verwendung von Servos und Empfänger die auch für 5 zelligen NiCd oder NiMH geeignet sind, ohne Bedenken an diesen Akkus betrieben werden können.
Also sobald ich in einem Modell Platz für einen A123 mit 2300 mAh hab werde ich diesen Akku dem Einsatz vorziehen und vielleicht auch mal so einen von Hyperion oder Extrempower testen.

http://www.eflight.ch/shop/USER_ARTIKEL_HANDLING_AUFRUF.php?darstellen=1&Kategorie_ID=350&Ziel_ID=9388&anzeigen_ab=0&sort=&order=&PEPPERSESS=8907306974d048e2fd36547975cca735

http://www.eflight.ch/shop/USER_ARTIKEL_HANDLING_AUFRUF.php?darstellen=1&Kategorie_ID=350&Ziel_ID=9099&anzeigen_ab=0&sort=&order=&PEPPERSESS=8907306974d048e2fd36547975cca735

http://www.elcon-germany.de/_Downloads/LiFePO4_ELCON.pdf

http://shop.strato.de/epages/61333079.sf/de_DE/?ObjectPath=/Shops/61333079/Products/empf_akk2300_A123_inl

http://www.rc-network.de/forum/showpost.php?p=715254&postcount=10


Und so wie sich das bezüglich diesem Thema am Markt abzeichnet, wird sich da noch einige ind en nächsten Monaten tun!!!

Ich halte euch auf jeden Fall auf dem laufenden, welche Erfahrungen ich mit den A123 ohne Spannungsregler machen werde. Jetzt wird erstmal einer Bestellt!

Ach so, ich will folgende Kombination testen:
Modell Dingo F3F 2x 160 Carbon
Akku: Life A123 2300 mAh
Empfänger: Futaba Fast 6008
V-Leitwerk: 3155 oder 94671
Wölb: 94671
Quer: 3288

Grüße
Stephan

gerhardf1
09.01.2010, 16:47
Interessant auch das für LiFe passende Flächenservo:

http://www.hyperion-eu.com/products/product/HP-DS095-FMD

Sieht äußerlich wie ein Hitec HS 125 aus.

ich habe 4 stk von dem servo als ersatz f. das hs-125 bereits verbaut, bin aber noch nicht damit geflogen.
meine bisherigen erfahrungen damit:
http://www.rc-network.de/forum/showthread.php?t=167330

gruss
gerhard

Tempo
12.01.2010, 22:12
Hallo,

es gibt hier eine sehr vielfältige Diskussion mit einigen wichtigen Messungen.

Hier mein Beitrag dazu:

Ich betrachte die Energieversorgung in meinen Modellen als Gesamtheit mit den
Komponenten Akku, Steckverbindungen, Servoleitungen und Servo.
Alle Komponenten lege ich so aus, daß die ganze Komponenten-Kette beim Blockierstrom bzw. bei den Stromspitzen der Sevos einen von mir festgelegten maximalen Spannungsabfall nicht überschreitet.
Zum Beispiel habe ich bisher maximal 0,1 Volt Spannungsabfall zugelassen, auch wenn alle wichtigen Servos (Klappen, Höhe und Querruder) parallel eine Lastspitze fahren.
Dabei berücksichtige ich insbesondere:

1) Widerstand der Leitung von Akku bis Servo
Das handhabe ich durch eine fein abgestimmte Verkabelung mit einzelnen Kupferlackdrähten oder auch mit Bündeln davon. Das Ergebnis ist neben dem definierten Spannungsabfall auch gewichtsoptimiert. Die unnötige Masse der gängigen 3-adrigen-Servokabel wird ganz gespart und durch sinnvolle Kupfermasse ersetzt. (Wenn man es im Vergleich wiegt, ist man verblüfft !)

2)Kontaktwiderstand der Steckverbindungen
Hier benutze ich inzwischen zu den Aussenflügeln die grünen Multiplex kompatiblen Stecker mit doppelter Kontaktzunge.
Eine sehr gute Quelle ist die Datenbank von
Gerd Giese http://www.elektromodellflug.de/datenbank.htm für Hochstromstecker.

3)Akku
Ich benutze vierzellige NiMH-Akkus der 2/3A Größe. Deren nutzbarer Spannungsbereich kontrolliere ich von Zeit zu Zeit, indem ich die Entladekurve messe und den Akkupack kontrolliere. Z.B. liegt der Bereich bei Intellect1400mAh zwischen 5,1 Vund 4,6 V. Das Ende von 4,6 V liegt kurz vor der Stelle, wo das Ende des Spannungsplateaus ist und die Entladekurve des Packs danach steil abfällt. So liegen bis zur Landung immer mehr als 4,6V -0,1 V = 4,5 V Spannung an jedem Servo !
Das ist z.B. auch sehr gut mit einem Vario mit Spannungsansage zu kontrollieren und die Restkapazität reicht noch für eine sichere Landung.
Der Akku stellt das schwächste Glied der Kette dar. Er muß deshalb einen möglichst geringen Innenwiderstand haben. Die Akkus der Elektroflieger
sind dafür gerade recht.

4) Servo
Eine sehr gute Datenquelle sind die Beiträge von Pike (Hier im Thema auf Seite 5 ).

Viele Grüße

Tempo

P.S.:
Zellen mit höheren Spannungen (LiPo, 123, ...) machen für mich erst Sinn, wenn die gängigen Servos grundsätzlich für diese Spannungen ausgelegt sind.
Von Spannungsreglern oder anderen aktiven Bauelementen in der Versorgungskette halte ich nichts.

Da ich noch relativ neu im Forum bin, kann mir vielleicht einer folgende Hinweise geben:

Gibt es irgendwo Messungen des Kontaktwiderstandes der gängigen Servostecker (z.B. die von Futaba oder Graupner) ?

Gibt es irgendwo Messungen der Innenwiderstände der marktgängigen 2/3A-NiMH-Zellen in vergleichender Tabelle ?
(Leider veröffentlichen nicht alle Hersteller diese Daten. Unabhängig gemessene finde ich vertrauenswürdiger.)

smaug
13.01.2010, 16:29
...Was mich daran aber EXTREM stört, dass man hierfür einen Spannungsregler Einsetzten muss (soll), welchem ich ehrlich gesagt nicht vertraue, keinen Platz im Modell einräumen möchte und kein Geld dafür ausgeben möchte. ...

Grüße
Stephan



... Von Spannungsreglern oder anderen aktiven Bauelementen in der Versorgungskette halte ich nichts. ....


Hallo
Was ist eigentlich gegen Spannungsregeler einzuwenden?

Ich verwende Spannungsregeler (Linearae und getaktete) seit 2006 in allen meinen Modellen (ca. 15) und habe bisher nur positive Erfahrungen gemacht.
Ob Lipo oder LifePo mit Spannungsregeler, es funktioniert einfach absolut zuverlässig.

Spannungsregeler bieten die geforderte Spannung (einstellbar) absolut stabiel.
Spannungsregler brauchen wenig Platz.
Spannungssregler kosten (im Verhältniss zum Gesamtmodellpreis) einen Klacks.

Für mich hat eine stabiele und zuverlässige Spannungsversorgung im Modell eine hohe Proirität, desshalb setze ich LiXXX Akkus mit Spannungsreglern ein.

Gruss
Smaug

gecko_749
13.01.2010, 16:44
Moin,

was gegen die Dinger einzuwenden ist:

- sie sind eine zusätzliche Fehlerquelle
- sie sind eine zusätzliche Störquelle wenn getaktet
- sie nehmen Platz weg
- der Kabelbaum wächst
- sie kosten Geld
- sie regeln die Spannung sodas die Warnungen vor Unterspannung in nachgeschalteten Sensoren ( Jeti, Vario ) nicht funktionieren
- das Schaltverhalten bei sinkender Akkuspannung ist bei Einigen fragwürdig.
- das Verhalten bei Überlast kenne ich nicht
- bei Dauerüberlast dürfte man ein Problem bekommen ( ok da hat man sowieso eins ... )

Ok - da es NiCd's nicht mehr gibt haben wir da ein Problem. Die mittelfristige Lösung sind Servos die mit 8V spezifiziert sind. Kurzfristig behelfe ich mir mit 2s LiFePos und ein paar Dioden. So die Akkus passen. Da habe ich dann auch ein paar der oben genannten Nachteile, aber auch ein paar Vorteile.

Gruß

gecko

aleitner
13.01.2010, 16:56
FWIW, es gab jemanden hier im Forum (ich weiss leider nicht mehr wer) der anscheinend zumindest das Problem mit den Nachgeschaltenen Sensoren (in diesem Fall der Jeti Duplex Empfaenger mit eingebauem Spannungssensor) geloest hat.

Er hat seinen Empfaenger direkt mit den 2 Lipos versorgt. Die Servos waren mit dem Empfaenger aber nur durch Minus und Signal verbunden. Die Plusleitungen der Servos gingen auf das Plus des Reglers.

Keine Ahnung ob das ausser der komplizierten Verkablung noch weiter Nachteile hat. Interesant klingen tut es.

Andreas

smaug
13.01.2010, 17:11
Moin,

was gegen die Dinger einzuwenden ist:

- sie sind eine zusätzliche Fehlerquelle
- sie sind eine zusätzliche Störquelle wenn getaktet
- sie nehmen Platz weg
- der Kabelbaum wächst
- sie kosten Geld
- sie regeln die Spannung sodas die Warnungen vor Unterspannung in nachgeschalteten Sensoren ( Jeti, Vario ) nicht funktionieren
- das Schaltverhalten bei sinkender Akkuspannung ist bei Einigen fragwürdig.
- das Verhalten bei Überlast kenne ich nicht
- bei Dauerüberlast dürfte man ein Problem bekommen ( ok da hat man sowieso eins ... )

Ok - da es NiCd's nicht mehr gibt haben wir da ein Problem. Die mittelfristige Lösung sind Servos die mit 8V spezifiziert sind. Kurzfristig behelfe ich mir mit 2s LiFePos und ein paar Dioden. So die Akkus passen. Da habe ich dann auch ein paar der oben genannten Nachteile, aber auch ein paar Vorteile.

Gruß

gecko

Hallo

- Fehlerquelle? Theoretisch ja - Praktisch bisher keine Fehler

- Störquelle? Nein - Weder bei 35 Mhz noch bei 2,4 Ghz jemals Störungen durch Spannungsregler festgestellt

- sie nehmen Platz weg? Ja, habe jedoch noch nie Probleme damit bekommen da durch verwendung von Li Akkus mehr Platz gewonnen wird. Kein Besenstielflieger (F3 b/f/j) war bisher zu eng um einen Spannungsregler aufzunehmen

- sie kosten Geld? Ja, dafür erhalte ich eine stabile Spannungsversorgung

- sie regeln die Spannung sodas die Warnungen vor Unterspannung in nachgeschalteten Sensoren ( Jeti, Vario ) nicht funktionieren
Richtig, fliegt jedoch nicht jedermann mit Jeti oder Vario. Lösung - Spannungssensor über Akku verwenden.

Auf die nachfolgenden Punkte von gecko kann ich nichts entgegnen da diese keine Argumente enthalten.

Natürlich wäre mir am liebsten ich bräuchte keinen Spannungsregler, mangels Servos für dem Betrieb über 6 Volt bleibt es aus meine Sicht die zuverlässigste und stabilste Lösung.

Gruss
Smaug

eifel-power
13.05.2010, 16:40
wie sind den eure Erfahrungen beim kalten Temperaturen?

Tempo
19.12.2010, 22:27
Hallo,

in Zukunft geht es da lang:

http://www.rc-network.de/forum/showthread.php?p=2127654#post2127654

Viele Grüße

Tempo

chmuller
11.01.2011, 00:11
Hallo

- Fehlerquelle? Theoretisch ja - Praktisch bisher keine Fehler

- Störquelle? Nein - Weder bei 35 Mhz noch bei 2,4 Ghz jemals Störungen durch Spannungsregler festgestellt

- sie nehmen Platz weg? Ja, habe jedoch noch nie Probleme damit bekommen da durch verwendung von Li Akkus mehr Platz gewonnen wird. Kein Besenstielflieger (F3 b/f/j) war bisher zu eng um einen Spannungsregler aufzunehmen

- sie kosten Geld? Ja, dafür erhalte ich eine stabile Spannungsversorgung

- sie regeln die Spannung sodas die Warnungen vor Unterspannung in nachgeschalteten Sensoren ( Jeti, Vario ) nicht funktionieren
Richtig, fliegt jedoch nicht jedermann mit Jeti oder Vario. Lösung - Spannungssensor über Akku verwenden.

Auf die nachfolgenden Punkte von gecko kann ich nichts entgegnen da diese keine Argumente enthalten.

Natürlich wäre mir am liebsten ich bräuchte keinen Spannungsregler, mangels Servos für dem Betrieb über 6 Volt bleibt es aus meine Sicht die zuverlässigste und stabilste Lösung.

Gruss
Smaug


Also das Spannungsregler keine Störquelle sein sollen, dem kann ich nicht beipflichten, zumindest bei getackteten! Vor 2 Jahren habe ich meine Estrella mit 2 LiIon-Zellen und einem UBEC ausgerüstet. Der erste Flug damit endete fast in einem Disaster: Massivste Störungen. Empfänger: Schulze Alpha 835. Habe dann wieder auf 4 NiMh zurück gebaut und natürlich den Regler entfernt. -> Nie mehr Probleme gehabt...

Vor einer Woche habe ich dann meine Estrella wieder auf 2 LiIon-Zellen umgebaut. Ich verwende in diesem Modell seit 3 Monaten 2.4GHz (FASST). Als Spannungsregler habe ich diesmal das Castle BEC (ebenfalls getacktet) verwendet. Beim gestrigen Wettbewerb hatte ich beim 4 Flug in ca. 500m Entfernung und auf ca. 15m Höhe massive Störungen (Hold), bis zum Einschlag.

Meiner Ansicht nach kann damit ein getackteter Spannungsregler die Reichweite von 2.4GHz Anlagen negativ beinträchtigen. Ich muss dazu sagen, dass die eine Antenne sehr nahe am Spannungsregler lag.

Grüsse
Christian

Chrima
11.01.2011, 09:59
Morgen

Ja fein, da flog ich doch immer mit 5 Zellen ohne Regler (bislang ohne Probleme) und jetzt beim neuen Flieger wollte ich es besser machen und habe auch den Castle eingebaut... :(:confused: Help !

Grüsse
Christian

smaug
11.01.2011, 15:30
Hallo

@chmuller
Du bist dir ganz sicher das der Castle BEC die Ursache des Übels war?
Du schreibst von 2 Lilon Zellen, was für welche sind das?
Schon mal über andere Störungsursachen nachgedacht?


Ich habe die Erfahrung gemacht das LiIon und LiPo Zellen bei tiefen Temperaturen Probleme machen. Gerade letzte Woche ist mein F3K Segler mit 2 LiPo's und UBEC abgestürzt. Dasselbe bei meinem Kollegen mit vergleichbarer Ausrüstung. Die LiPos funktionierten die erste halbe Stunde gut, danach machten sie Probleme. Durch erwärmen der Lipos war der Spuk für kurze Zeit wieder vorbei. Es lag also definitiv an den tiefen Temperaturen. Ich vermute das der Innenwiederstand des LiPos bei tiefen Temperaturen stark ansteigt und dieser die benötigte Leistung nicht mehr abgeben kann.

Alternative für den Winter
Wintertaugliche Stromversorgung ist gut mit LiFePo Zellen zu bewerkstelligen. LiFePo Zellen können bis - 30 Grad ansprechbare Leistung abgeben.
Ich betreibe A123 Zellen teilweise auch direkt, also ohne BEC. Funktioniert bisher eine Saison lang ohne Auffälligkeiten.

Ich betreibe in diversen Seglern BEC von CASTLE, in unzähligen Flügen noch kein einziges Problem ausgemacht, n.b. dies schon zu Mhz Zeiten.


Gruss
Smaug

Tofo
11.01.2011, 16:34
Hallo,

das der Ausfall am Spannungsregler gelegen haben soll, halte ich auch für sehr unwahrscheinlich! Wie kommst du da drauf?

Grüße,
Thorsten

eifel-power
11.01.2011, 16:54
Kenne aber auch genügend die im Winter mit Lipos ohne Probleme fliegen ... die meisten Lipos geben für die Empfäangsnalge auch bei tiefen Temperaturen genügend Saft ab ... ist ja was anders bei der Leistungsabgabe wie beim Antriebsakku ...

P.S.: willst Du noch bei -25° etwa zum fliegen gehen? *arrrrhhhhh*, glaub die meisten werden schon bei 0° keine Lust haben und die meisten hören bei -5° dann auf :-P

chmuller
11.01.2011, 18:07
Tofo, falls Du mich meinst: An was soll es sonst liegen, wenn es neben den beiden LiIon-Zellen das einzige ist, was ich verändert habe?

Am Samstag war es so warm, dass man zeitweise nicht mal ne Jacke brauchte. Schätze gegen 10 Grad.
Meine Estrella braucht etwa 300mA/h, die 1400mAh LiIon sind also nach nicht mal einer Stunde Flugzeit knapp angebraucht. Sie waren auch nach dem Tag wunderbar belastbar, ich schliesse diese Zellen aus.

Ich fliege das Castle BEC ebenfalls seit längerem in einem T-Rex 550 und hatte noch nie Probleme. Aber die Reichweiten, die ein Segler (und mein Flugstil) erfordert, sind bestimmt höher.

Raffi
11.01.2011, 18:12
Hallo

Ich verwende das Castle BEC in etlichen CFK Seglern.
Ich fliege Jeti und hatte damit bei rund 550m über Grund immer noch eine 9 als Signalstärke.

Ich hatte noch nie irgendwelche Probleme.

Gruss Raffi

Mumi
11.01.2011, 18:25
Hallo

Ich verwende auch das Castle BEC in meinem SSL.Als Akku habe ich einen
2S Hyperion LiFe.Fliege zum teil auch sehr hoch und hatte bisher auch keine Probleme.
Mein Castle BEC ist zwischen dem 2.4GHz Empfänger und dem 2.4GHz Digi V eingeklemmt.


Gruss Mumi

Stefan Siemens
11.01.2011, 18:37
Hallo allerseits,
über ebay habe ich einen LiFePo mit dem Handelsnamen Nosram VTEC LiFePo RX Flach Pack 1600 mAh erworben.
Die Abmessungen 85*30*17 passen sehr gut in F3b/f/j Modelle und ist für einen "Virus" von aerosportbecker vorgesehen. Falls jemand Erfahrungen hat, würde mich das interessieren.

In der Anleitung steht mehrfach, dass man mit 6,6V direkt an den Empfänger gehen kann. Das mache ich bei einer Ladespannung von 7,2V doch lieber nicht, da Robbe/ Futaba für FASST Empfänger 6,0 V angeben.

Ich werde ein getaktetes BEC nehmen und erwarte damit eigentlich keine Probleme. Schließlich sind die BECs in allen Motorreglern auch getaktet oder nicht? War vielleicht schon einmal Thema hier, ich war nur zu faul zu suchen.

Nur positive Erfahrungen habe ich bisher mit dem Linearreglern von Emcotec gemacht. Passt leider nicht vernünftig in den Virus (den Testbericht in der FMT kenne ich).

Stefan

andykrohmann
11.01.2011, 19:27
Hallo Leute,

ich klinke mich auch mal ein, vielleicht hilft es ja dem ein oder anderen.

Ich verwende schon seit Jahren in mehreren Modellen den Jeti Max BEC zusammen mit diversen 2s Lipos, anfangs mit diversen 35 MHz Empfängern von Futaba und ACT und seit ca. 2 Jahren nunmehr ausschließlich mit Futaba 2,4 GHz Empfängern. Ich habe hiermit noch niemals Probleme gehabt.

Insbesondere in Kombination mit einem LRP VECH 2/3A Straight 2400 passt dieses Equipment auch in schlanke Seglerrümpfe. Hiermit erreiche ich mit meiner Needle 100 Flugzeiten von mindestens 6,0 Stunden, das reicht auch für einen Tagesausflug z.B. in den Alpen. Ausserdem ist sowohl das absolute als auch insbesondere das spezifische Systemgewicht (g/mAh) konkurrenzlos niedrig (siehe auch: http://www.rc-network.de/forum/showthread.php/127794-Needle-100-quot/page14 - Beitrag #204).

Zugegeben, ich bin noch nie bei -25°C geflogen, aber immerhin auch schon bei -5°C... absolut ohne Probleme.

Schön ist es, daß es mittlerweile High Voltage Servos gibt. Allerdings vertragen Futaba Empfänger offiziell nur 6,0 V, daher werde ich auch in Zukunft auf den Max BEC setzen.... zumal es sehr beruhigend ist, in den Flugpausen den Ladezustand des Akkus auch visuell begutachten zu können.


Gruß Andy

chmuller
11.01.2011, 19:56
Hallo

Ich verwende das Castle BEC in etlichen CFK Seglern.
Ich fliege Jeti und hatte damit bei rund 550m über Grund immer noch eine 9 als Signalstärke.

Ich hatte noch nie irgendwelche Probleme.

Gruss Raffi

Ja ja, ich fliege auch hoch, es waren schon über 700m über Grund...
ABER ICH HATTE STÖRUNGEN IN 500 METER ENTFERNUNG, DAS MODELL WAR DABEI ETWA 15 METER ÜBER GRUND. Das man in Bodennähe weniger weit kommt, ist hinlänglich bekannt. Dabei hatte ich die selben Probleme ohne getaktetes BEC nie.

chmuller
11.01.2011, 20:03
Hallo

Ich verwende auch das Castle BEC in meinem SSL.Als Akku habe ich einen
2S Hyperion LiFe.Fliege zum teil auch sehr hoch und hatte bisher auch keine Probleme.
Mein Castle BEC ist zwischen dem 2.4GHz Empfänger und dem 2.4GHz Digi V eingeklemmt.


Gruss Mumi

Bitte genau lesen...
Ich habe geschrieben, dass die eine Antenne sehr nahe am BEC war...

Mumi
11.01.2011, 22:14
Hallo chmuller

Ich habe schon genau gelesen.Bei mir sind es etwa 5cm bis zur Antenne.
Ich weiss ja nicht was du unter "sehr" nahe verstehst.
Ich denke eher das deine flache Entfernung das Problem war.500m weit und nur 15m höhe.
War das auf dem Polofeld in Hettlingen?

Gruss Mumi

chmuller
11.01.2011, 22:36
Hallo Mumi

ja, war auf dem Polofeld...
Meine Antenne war keinen cm vom BEC entfernt...

Grüsse
Christian

Slik202
12.01.2011, 07:54
Hallo,

noch eine andere Frage zum Thema Empfänger
Akku, ich bin am überlegen ob ich meinen Freestyler
mit 2s Konion 1300 mit Zellen vom Riegel ausrüste.
In den Flächen arbeiten 4 ds3288, was meint ihr
reicht der Akku oder doch lieber ein 5er nimh Pack.
Als Empfangs System soll Weatronic eingesetzt werden.

Gruß
Matze

Günther Hager
26.01.2011, 19:48
Beschreibung sowie Berechnung einer Batterieauslegung auf Seite: http://www.aero-hg.de/vampire.html

Auszug daraus: „Die Spannungseinbrüche werden oft …..“

Robert G.
26.01.2011, 22:19
Hallo,

noch eine andere Frage zum Thema Empfänger
Akku, ich bin am überlegen ob ich meinen Freestyler
mit 2s Konion 1300 mit Zellen vom Riegel ausrüste.
In den Flächen arbeiten 4 ds3288, was meint ihr
reicht der Akku oder doch lieber ein 5er nimh Pack.
Als Empfangs System soll Weatronic eingesetzt werden.

Gruß
Matze

Wie ist dein Flugstil?

Skorpion F3B: 2x S3155 + 4x DS3288 an 2s LiFe (auf 5,4V begrenzt) brauchen bei mir je nach Flugstil zwischen 600mAh - 1800mAh.


Kleine Anmerkung zu den eneloop (und ähnliche Zellen): entladet diesen auf halbe Kapazität und macht dann mal einen Belastungstest bei 10° (wir fliegen ja nicht nur im Hochsommer). Am besten an ner F3B-Winde... ich bau lieber LiPo/LiFe mit Spannungsregler ein.

Juli.S
30.01.2011, 19:55
Hi,
ich brauche einen Akku für mein neues F3j Modell.
Was würdet ihr mir denn empfehlen?

Gruß Julian

nona
30.01.2011, 20:04
Hallo,

das kann man so einfach nicht beantworten.
Was hast du denn für Servos, Empfänger, ... drin.
Was für eine Spannung können die max.
Welchen Summenblockierstrom haben die Servos.
Welchen Strom braucht dein Empfänger, Vario, ....

Gruß
Norbert

Juli.S
30.01.2011, 20:18
Also ich habe die Servos: 4x DS 3068, 1x DS 361, DS 3728.
Empfänger habe ich: ACT S3D 8 Kanal.

Marc P.
30.01.2011, 23:05
Hallo Julian,

ich beschäftige mich auch momentan mit dem Thema, da ich ende Februar auch einen bestellten F3J erhalten soll.
Ich weiss nicht in wieweit du dich schon mit dem Thema auseinandergesetzt hast!?
Für mich kommen zum Beispiel Eneloops, wenn, nur als 5 Zeller in Frage.
Mit dem Akku als 4 Zeller könnte ich mich, aufgrund der Spannungslage, nicht anfreunden.
Auch wenn nun viele Leute sagen werden, dass es trotzdem funktioniert...

Erstmal würde ich dir raten Möglichkeiten zu sammeln und dann nach und nach wegzustreichen was zum Beispiel nicht reinpasst etc.
Platz ist in den engen Rümpfen meist ein Faktor der die Akkuauswahl sehr begrenzt.
Um was für ein F3J Modell handelt es sich denn?

Hier mal meine "Möglichkeitenliste":

- Eneloop 2000 mAh 5 Zellen

- Konion 1600 2S1P mit Spannungsregler

- Lipo mit Spannungsregler (Da gibts einiege die in Frage kommen) LRK hat da zum Beispiel Akkupacks mit 1700mAh und 2400mAh im Programm

- LiFePo mit Spannungsregler (bei viel Platz würde ich A123 2300mAh nehmen,bein nicht so viel Platz bleiben dann noch A123 1100mAh, von Hyperion gibts z.b. fertige Akkupacks in Quaderformat etc.)

Das Thema Spannungsregler ist auch noch so eine Frage für sich.
Da gibts zum Beispiel Möglichkeiten von: Deutsch, CastleCreations, Jeti, Turnigy/Dymond und bestimmt noch viele mehr...
Diese unterscheiden sich dann noch zwischen geregelt und linear arbeitenden Reglern.
Der Vorteil von getakteten BEC´s ist, dass man am Ende mehr Kapazität raus bekommt, da die überschüssige Leistung nicht wie bei linearen Reglern "verheitzt" wird.
Ich werde warten bis ich meinen Flieger erhalten habe damit ich die Platzverhältnisse besser einschätzen kann.

Ich hoffe ich habe dich nun nicht völlig verwirrt und dir ein paar Möglichkeiten aufgezeigt!
Es gibt sicher auch nochmehr Möglichkeiten (NiCd: Vorteil-geringer Innenwiderstand, Nachteil-Memoryeffekt etc.) und alle haben ihre Vor- und Nachteile, die oben genannten sind meine persönlich favoritisierten Optionen...

Gruß Marc

Juli.S
31.01.2011, 15:06
Ja die Konion Zellen sind auch mein Favorit doch der Spannungsregler wir dann recht teuer ca. 40€ deswegen muss ich mir alles nochmal durch den Kopf gehen lassen.
:D

Juli.S
31.01.2011, 15:06
Es handelt sich um einen Pike Perfect.

Juli.S
31.01.2011, 15:08
Weiß denn jemand ob es außer bei Lindinger noch irgendwo GP 200 Zellen gibt?

Gruß Julian

Tofo
31.01.2011, 15:43
Also dieser F3X-Akku-Thread kommt ca. einmal pro Halbjahr auf. So viel Neuentwicklung gibts doch da nun auch nicht....

Ein paar Threads weiter unten -> "Akku im F3B/F3F" -> da wurde 8 Seiten lang alles diskutiert

Grüße,
Thorsten

gaspet
31.01.2011, 16:22
Ich fliege im Pike Perfekt 2 Konion 1600 mit dem Jeti Max BEC - funktioniert absolut perfekt.

Aber mal ehrlich - du fliegst ein Modell das ca 1500,- € mit RC darstellt und dann überlegst du wegen einem Regler um 40,- ????
Die 2 Konion kosten 20,- und halten jahrelang ohne Problem - sind absolut sicher beim Laden und haben praktisch keine Selbstentladung!
In der Zeit sind Dir schon 3 GP NiHm Akkus gestorben - und evtl. auch Dein Modell.
Du kannst ja auch preiswertere Spannungsregler einbauen (Castel, Deutsch usw) aber beim jeti hast Du auch noch eine optische Kontrolle.
Alles in Allem - sehr empfehlenswert.
Ich habe alle NiHm Akkus ausgesondert und durch Konions oder Fepos ersetzt.
Wenn ich schon runterfalle, dann mach ich das selbst, da brauch ich keinen ausgefallenen E-Akku!!!
PG

André Z.
31.01.2011, 17:18
Hallo Julian!

ich habe meine Pike´s gerade auf LiPo´s umgerüstet. Habe 2200er SLS 25c und das Jeti Max Bec. Und mehr passt da echt nicht rein!(habe ja auch den ACT Empfänger drin)

Gruß André

Pacemaker
31.01.2011, 19:48
Ich verwende LifePo Becherzellen (2300/1350/ 1100/ 950 mAh); je nachdem wie schlank der Rumpf ist, passt der Empfänger (wenn er schlank ist) auf den Inlineakku. Ich verbinde die Zellen elektrisch übrigens nicht miteinander, schrumpfe sie nur inline ein, und führe die vier dünnen Kabel dann zu einem MPX-Stecker. So kann ich die Zellen balancieren, was bei LifePo-Zellen absolut notwendig ist.
Der 1100mAH A123 reicht übrigens für F3J locker. Man kann ja ggf. sehr schnell nachladen...

Die Hyperion Quader sind auch klasse, passen halt leider überhaupt nicht zu den gängigen Rumpfformen.
Gruß Börny

Marc P.
31.01.2011, 21:55
Von den GP2000 würde ich auch abraten, ich hatte sie mal im F3J und sie haben trotz guter Behandlung schnell an Kapazität verloren.

Möglich wäre auch der getaktete Regler von Turnigy/Dymond (http://www.modellhobby.de/Elektronik/E-Regler/Flugregler/Dymond-brushless/SWITCH-BEC-3A.htm?shop=k_staufenb&SessionId=&a=article&ProdNr=03121601&t=130&c=525&p=525).
Er ist günstig und Barney hat ihn hier (http://www.rc-network.de/forum/showthread.php/95724-F3B-und-2-4-Ghz!?p=1565371#post1565371) schon getestet.
Gerd Giese hat die beiden grösseren Versionen des Turnigy Reglers schon vermessen und sie haben eine gute Figur gemacht.
Mit 1600er Konion Zellen könnte das eine gute Kombi sein.
Da es ein Schaltregler ist, hast du dann auch noch eine etwas bessere Kapazitätsausbeute:
1600mAh*6,6V*0,92/5V = 1942mAh


Gruß Marc

Juli.S
01.02.2011, 18:09
Ok weiß trotzdem jemand wo es noch GP 2000 Zellen gibt?

Torsten.
01.02.2011, 21:51
Hallo,

beim BATT-MANN bekommst du noch die GP 2000 hier der Link http://www.batt-mann.de/nickel_cadmium.htm

Gruß,

Torsten

Peer
02.02.2011, 13:38
Kannste das Geld auch mir schicken und kriegst meine alten
GP200 - deine neuen sind nach wenigen Monaten auch nicht
mehr besser. Ich kann von diesen Zellen auch nur abraten !

Gruß
Peer

Udo Fiebig
02.02.2011, 14:01
Ja, Herrschaften,
jetzt fliege ich schon seit gut 3 Jahren in allen meinen 'Besenstielen' mit den GP2000 (seinerzeit beim Akku-Onlineversand (http://www.akku-onlineversand.de/) gekauft), und die Dinger sind sogar im Winterbetrieb noch nicht eingebrochen.
War das nun ein Glücksgriff oder habe ich etwas falsch gemacht??? ;)

@ Peer
Was bevorzugst du denn im Moment? (Komme im April mal wieder an der Porta vorbei.)

Gruß Udo

Marc P.
02.02.2011, 17:42
Einbrechen tun sie vielleicht nicht, aber der Kapazitätsverlust hat mir eher nicht so gefallen!


Gruß Marc

Udo Fiebig
02.02.2011, 18:07
... Kapazitätsverlust hat mir eher nicht so gefallen!
Habe heute einen im März 2009 gefertigten GP2000 geprüft.
Voll geladen und dann nach 1 Stunde Ruhe mit 1,5 A auf 4,4 V entladen.
Mit den ermittelten 1775 mAh kann ich leben. ;)

Börny
02.02.2011, 20:37
...wie, Deine Akkus funktionieren schon fast zwei Jahre lang ? Das geht doch gar nicht, das kann nicht sein, Hexerei ! :D

Ich verstehe den Unterschied zwischen Akku im F3J und Akku im F3B (http://www.rc-network.de/forum/showthread.php/170713-Akku-im-F3B-F3F?highlight=akku+f3b)nicht...;)

Holm & Rippenbruch
Börny

- http://www.modellflugonline.de -

Udo Fiebig
03.02.2011, 09:14
...wie, Deine Akkus funktionieren schon fast zwei Jahre lang ? Das geht doch gar nicht, das kann nicht sein, Hexerei ! :D
Danke Börny!
Endlich versteht einer meine Sorge. ;)

-Bob-
15.09.2011, 21:27
Ich schaue auch immer mal wieder um was es so gibt... aber das hier finde ich echt klasse; 106gr für ein 2000mAh 2S Akku ist nicht so interessant, aber über die Abmessungen 127x19x21mm habe ich mich gefreut! Die sind perfekt für den smalen F3X Modelle.
Hier ein Bild mit Ascot für die Verhältnisse:
701347

Ich habe sie bei Hobbyking bestellt; 6,81 Euro zzgl. Versand und evtl. Zoll... kann man nichts falsch machen...

LG,

Bob

Tk7
16.09.2011, 00:10
Hallo
wo findet man diesen Akku??
Eine Bezeichnung wäre hilfreich.
Nach den Angaben ist er außerdem extrem leicht - ein 2000er wiegt eher 190 g und keine 110 g

Gruß Tk7

-Bob-
16.09.2011, 01:28
Hallo Tk7,

die Gewichtsangaben stimmen, selber nachgemessen...
Es ist ein Turnigy Nano-tech 2S 15~25C Lipo Airsoft Pack. Mach einfach ein Filter auf 15C und dann 2S, da kriegst Du ihn schnell.... Es gibt ihn auch noch in 1200mAh, dieser ist sogar noch ein Tick smäler und dünner!

Grüsse,

Bob

PS welche 2S Lipo's mit um die 2Ah wiegen 190gr? 130-150 Ok, aber 200?!

Tk7
16.09.2011, 11:04
Hallo
Du meinst wohl den Lipo NG2000A.2S.15

interessanterweise ist für diesen auf der Übersichsseite ein Gewicht von 164 g angegeben, auf der Detailbeschreibungsseite von 106 g- interessant

auf der Übersichtsseite von Hobbyking stehen einige 2SLipo mit 180/190 g pro 2000 mAh, vielleicht stehen ja die niedrigeren Zahlen auf den detailseiten
Gruß Tk7

gaspet
16.09.2011, 11:37
Hallo TK7
Die höheren Gewichte der Akku bei HK sind die Versandgewichte - also incl. der Schachtel, in der der Akku verpackt ist.
Das niedere Gewicht ist das Netto-Akku Gewicht mit Kabeln!!
Und dieser 2000er Akku ist für die schlanken F3B und F3J Rümpfe einfach genial.
pg

Markus B.
25.01.2012, 07:42
Hallo zusammen, die Rümpfe werden immer schlanker und inzwischen werden imme rmehr Lipos eingesetzt.
Ich suche einen Empfängerakku für den Crossfire 2 und möchte evt. sowas einsetzten:
1600mAh 2/3
http://produkt.conrad.de/45973183/intellect-nimh-2/3a-zelle-1600mah-m-lf.htm

Hat einer schon Erfahrung mit Akkus dieser Grüße in F3B/F3F Modellen gemacht.
Möchte eigentlich ungern auf Lipo einsetzten.

Gruß und Dank...

BastelWastel
25.01.2012, 09:22
Hallo!

Ich verwende die Akkus seit Jahren ohne Probleme in meinen F3Fs. Deswegen gibt es eine dringende Kaufempfehlung für diese Zellen! :)

Liebe Grüße,
Lukas

Chrima
25.01.2012, 09:26
Hallo Markus

Hatte letztes Jahr 4 5-er Packs von einem Fachhändler konfektionnieren lassen.
Davon waren 2 brauchbar und der Bessere wo mein Lader in den besten Zeiten vielleicht 1200mAh raus brachte.
Die Einzelzellen werden nun dort auch gar nicht mehr geführt, da das schlechte Verhalten nicht erklärt werden konnte.

Habe jetzt den kleinen LiFe von Hyperion rein-"gequetscht" :eek: der mir bislang mehr Sicherheit vermittelte.

Gruss
Christian

f5buli
25.01.2012, 09:52
Hallo Markus,

ich setzte die Zellen auch in meinen Modellen seid einiger Zeit ein.
Die funktionieren einwandfrei.
Ich Prüfe die auch regelmäßig.

Viele Grüße
Uli

soulbikesurfer
25.01.2012, 20:31
Hi Markus,

Hallo zusammen, die Rümpfe werden immer schlanker und inzwischen werden imme rmehr Lipos eingesetzt.
Ich suche einen Empfängerakku für den Crossfire 2 und möchte evt. sowas einsetzten:
1600mAh 2/3
http://produkt.conrad.de/45973183/intellect-nimh-2/3a-zelle-1600mah-m-lf.htm

Hat einer schon Erfahrung mit Akkus dieser Grüße in F3B/F3F Modellen gemacht.
Möchte eigentlich ungern auf Lipo einsetzten.

Gruß und Dank...
Ich verwende in meinen Viking's auch die LiFe Akkus. Ich weiß aber das Du dich noch nicht mit den LiFePo anfreunden kannst. Im Espresso habe ich die 2/3 mit Balance Anschluss drin.
Vorteil: Da kann ich im Urlaub mit einem kleinen Steckernetzteil alles nachladen.
Nachteil: Die Zellen entladen sich ungleichmäßig, nach einer Stunde richtig heizten bei max. Wind kommt dann immer irgendwann die Unterspannungsmeldung vom Jeti. :(
Passen die Eneloop's nicht rein? Die sind meiner Meinung nicht schlechter als die 2/3. Und es gibt sie mittlerweile auch als Hochstromvariante (http://www.hoelleinshop.com/Elektroflug/Akkus-LiPo-Equalizer-Akku-Zubehoer/Nickel-Metall-Hydrid/SANYO-NiMH-Empfaenger-Akkus/4-er-Pack-Sanyo-2500NiMH-Double-XX-Wuerfel-mit-0-5mm-JR-Anschlusskabel-.htm?shop=hoellein&SessionId=&a=article&ProdNr=HN133800&t=49302&c=3310&p=3310).

P.S. Die Hyperion Servos sind bei mir auch bei 4,8V ausgefallen und die S3150 laufen immer noch direkt an LiFePo.

Viele Grüße

Andreas

Chrima
26.01.2012, 08:37
Morgen
Eneloop musste ich noch keinen einzigen aussortieren. Der Aelteste ist von 2007.
Vielleicht könnte man ja auch 2 x 4Stk. 800mAh-Eneloops parallel hängen.
Das wäre wohl sicher etwas vom raumsparensten.

Gruss
Chrima

Tofo
26.01.2012, 12:02
Hallo,

Ich verbaue schon lange nichts anderes mehr als Eneloops. Habe vor kurzem einen Eneloop von 2006 mit knapp 200 Betriebsstunden entladen und der machte noch eine akzeptable Figur. Und mit einem durchdachten Rumpfausbau passt ein 5-Zellen 2000´er Eneloop auch in schlanke F3B/F Rümpfe. Bisher habe ich jedenfalls in jedem Rumpf fünf oder sogar sechs Zellen unterbringen können.

Auch unter extremen Bedingungen hatte ich damit bisher keine Probleme. Vor zwei Wochen habe ich dem Akku bei Minustemperaturen im DS etwa 1.000 mAh in knapp 1,5 Stunden abverlangt. Also auch bei konstant hoher Last auf allen Servos im Winter kein Problem.

Grüße,
Thorsten

Chrima
26.01.2012, 20:59
Hi

Für die sich interessieren hier noch ein Foto als Beispiel;

766696

Oben Freestyler, wo nur wenig Schleifarbeit vorne im "Haubenrahmen" notwendig war.
Unten Viking 2 wo es um einiges enger ist. Bedingung sind allerdings in beiden Fällen die "kurzen" Servos.

Grüsse
Christian

Markus B.
28.01.2012, 14:32
Hallo Leute , vielen dank für eure Antworten.
Zum Glück habe ich doch noch eine Möglichkeit gefunden, die Eneloops rein zu bekommen. Da ich selbst auch schon oft diese erfolgreich eingesetzt habe, werde ich es auch in diesem Fall tun.

Gruß und Dank...

silberkorn
27.01.2015, 21:25
Ich verwende im Moment nur noch HV Servos und diese Packs:

http://www.hobbyking.com/hobbyking/store/__44622__Turnigy_nano_tech_2000mah_2S_15_25C_Lipo_AIRSOFT_Pack_EU_Warehouse_.html

Sind 2s2000 Nanotech. Qualität passt, Preis auch. Mit den Strömen von 6 Servos im F3X langweilen die sich.
Schnelladefähig mit 4C. Passt auch in schmale Rümpfe!

Gruß

Alex