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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Welcher Spannungsregler / BEC für ein F3B-/F-Modell



Pano
28.11.2009, 20:42
Im Thread zu den Akkus für F3B-/F-Modelle wurden unterschiedliche Möglichkeiten genannt die Bordspannung auf das richtige Nieveau zu bringen. Jedoch wurde hier mehr auf Akkus und deren Belastung durch moderne Servos (DS 3288) eingegangen.

Es wäre doch auch interessant eingehender über die Regulierung der Spannung in Verbindung mit leistungsstarken Servos, wie den DS 3288 nachzudenken. Vor allem unter der Prämisse, dass die Systeme für die schmalen Rümpfe möglichst klein sein sollten.

Grundsätzlich wurden hier BEC-Systeme und Spannungsregler erwähnt.

Bei den BEC-Systemen ist mir aufgefallen, daß sie von grundauf eine ziemlich hohe Eingangsspannung benötigen, so z.B. das LRP Heavy Duty mit 6,5 V und auch andere Systeme haben mit über 5 V einen ziemlich hohen Grundwert. Beim LRP wird darunter die Spannung einfach komplett durchgeleitet, was mit 6,5 Volt nicht gerade gut für die Servos selbst ist. Doch wie sieht es bei den anderen BEC-Systemen aus? Gibt es vielleicht welche, die anders geregelt sind?

Das BEC von Castle (bei eflight.ch) scheint dabei ziemlich klein zu sein. Wenn jemand schon mehr Erfahrungen damit gemacht hat und genaue Daten über die nötige Eingangsvoltzahl, sonstige nützliche Kennzahlen hat, wäre das sehr interessant.

Spannungswandler dagegen scheinen doch eigentlich die besser Lösung zu sein. Sie können alternativ auch bei 5 NiMh Zellen eingesetzt werden ohne bei zu niedriger Voltzahl gleich Probleme zu machen. Helitron gibt beim VS-5L sogar an: "Darüber hinaus stabilisiert er die Spannung auch unter Belastung. Das bei anderen Akkus übliche Zusammenbrechen der Spannung unter Last (z.B. bei Digitalservos) wird von dieser Elektronik verhindert" (Quelle: www.helitorn.de). Dabei ist es mit den angegeben Massen (43x22x10) sogar recht klein und kann 15 A Dauerlast leisten. Die Höhe ist durch 3 kleine Tranistoren auf der Oberseite etwas höher als angegeben.

Darüberhinaus gibt es noch den Deutsch Spannungsregler, der auch recht klein und leistungsfähig ist, aber einfacher aufgebaut jedoch auch mit 5A Dauer und etwa 10A kurzzeitig belastbar ist.

Es wäre schön von euch Erfahrungen und anregende Beiträge zu lesen.

Danke vorab und schöne Grüße,

Pano

Tunc Uzun
28.11.2009, 21:55
Hallo Pano,


Das BEC von Castle (bei eflight.ch) scheint dabei ziemlich klein zu sein. Wenn jemand schon mehr Erfahrungen damit gemacht hat und genaue Daten über die nötige Eingangsvoltzahl, sonstige nützliche Kennzahlen hat, wäre das sehr interessant.

Ich habe einen davon im Einsatz in einem Sting. An der Größe gibt es nichts zu mäkeln, auch wenn ich diesen Vorteil im Sting nicht brauche.

Habe es dort mit 2 Trustfire LiIons im Einsatz für vier S3150 und zwei HiTec Servos und bislang gibt es keine Schwächen. Wie es sich aber mit hungrigeren Servos schlägt kann ich nichts zu sagen. Es soll aber 10A abkönnen und sollte auch dort genug Reserven haben.

Auch die Programmierung der Ausgangsspannung finde ein sehr schönes Feature um die Geschwindigkeit der Servos mit beeinflussen zu können.

Gruß,

Tunc

stevie_xx
28.11.2009, 22:16
...darüberhinaus gibt es noch den Deutsch Spannungsregler, der auch recht klein und leistungsfähig ist, aber einfacher aufgebaut jedoch auch mit 5A Dauer und etwa 10A kurzzeitig belastbar ist.


Hallo Pano,

ich habe zwei Stück davon.

Einen fliege ich in einer ZAHIR-F5b mit 5x S3150 und auch noch in einer SCORPIO/SABRE-F5B mit 6x S3150.
Die Flieger sind auch angemessen motorisiert... ;)

Akku ist ein SLS ZX 450mAh 2S/25C bzw. ein SLS ZX 350mAh 2S/25C. Nach rund 30min Flugzeit habe ich immer so um die 100mAh nachgeladen.

Funktioniert perfekt - kann ich nur empfehlen!


Gruß, Stefan

Raffi
29.11.2009, 09:49
Hallo Ich habe auch zwei Stück von den Castle BEC im Einsatz.
Einmal in meinem Crossfire als BEC vom 3S Antriebsakku und einmal in meinem Skorpion mit einem kleinen 2S 2300mAh LiPo block.

In dem Crossi sind 4 3068und 2 3156 im Einsatz und es gab seit einem knappen Jahr(seit dem es auf dem Markt ist) noch nie Probleme.

Im Skorpion funktioniert es bis anhin auch ganz gut, nur habe ich da noch keine Stunde Flugzeit drauf. Es sind sechs 3150 verbaut.


gruss Raffi

Pano
29.11.2009, 10:25
Das Castle BEC scheint ja ziemlich belastbar zu sein, wie in einem youtube Video zu sehen ist: http://www.youtube.com/watch?v=32SNVXklxxs&feature=player_embedded

In einem Beitrag zum Video auf einer anderen Seite wird das BEC für Segler ungeingeschränkt empfohlen, nur für große Scale-Modelle erreicht es seine Grenzen. Damit dürfte es eigenltlich für normale F3B/F -auch mit DS 3288 ausreichend sein, auch wenn diese max. 1250 mA ziehen im Vergleich zu den Futaba mit max. 800 mA, wenn ich mich nicht täusche. Als Eingangsspannung genügen ihm auch 5 V, womit es auch für LiFe nutzbar ist.

Immerhin haben sich sowohl das Castle BEC wie auch der Deutsch Spannungregler bei euch mit den Futaba 3150 bewährt. Stellt sich nur die Frage welches System nun vorteilhafter ist, ein BEC oder ein Spannungsregler?

Pano

gaspet
29.11.2009, 10:32
Hallo - wer in Deutschland liefert denn das Castle BEC???
Selbst mit Google nichts zu finden!!
PG

Rsal
29.11.2009, 11:56
Hoi Peter

ich kenn nur http://www.eflight.ch/shop/USER_ARTIKEL_HANDLING_AUFRUF.php?darstellen=1&Kategorie_ID=362&Ziel_ID=4873&anzeigen_ab=50&sort=&order=&PEPPERSESS=f00dc2425ac7f17a036b7d311fbeac61

ist halt in der Schweiz

Tunc Uzun
29.11.2009, 14:27
Hallo - wer in Deutschland liefert denn das Castle BEC???
Selbst mit Google nichts zu finden!!
Ich fands hier in DE zu teuer, dehalb direkt hier (http://stores.shop.ebay.de/NitroRCHobbies__W0QQ_armrsZ1) eingekauft und ca. 2 Wochen später geliefert (inkl. Programmiergerät). War mit dem Service (Mailverkehr) sehr zufrieden.

Gruß,

Tunc

Weyershausen
29.11.2009, 17:30
Hallo Pano,


Stellt sich nur die Frage welches System nun vorteilhafter ist, ein BEC oder ein Spannungsregler?

ich glaube, hier sollten erst einmal die Begriffe geklärt werden.

BEC (http://de.wikipedia.org/wiki/Battery_Eliminator_Circuit) ist eigentlich die Abkürzung für Battery Eliminator Circuit, zu deutsch etwa "Schaltung zum Einsparen einer Batterie". Eingespart wurde dabei die Empfängerbatterie, weil man auf die Idee kam, man könne den Empfänger aus der Antriebsbatterie eines Motors speisen, indem man deren Spannung auf 5 bis 6 Volt herabsetzt und dem Empfänger zuführt.

Beim Segler halte ich es deshalb für unsinnig, von einem BEC zu sprechen; denn leider ist es bisher nicht gelungen, den Empfängerakku durch eine elektronische Schaltung zu ersetzen. Richtig muss man beim Segler immer von einem Spannungsregler sprechen, auch wenn die Produktwerbung die Begriffe oftmals durcheinander wirbelt.

Was du wohl meinst, ist die Unterscheidung der Spannungsregler in Linearregler und Schaltregler.

Bei einem Schaltregler (http://de.wikipedia.org/wiki/Abw%C3%A4rtswandler) (z. B. LRP Heavy Duty BEC) ist die Verlustleistung generell geringer als bei einem Linearregler (http://de.wikipedia.org/wiki/Linearregler) (z. B. Jeti MaxBEC). Bei einem Linearregler wird die Differenzspannung einfach über einen Ohmschen Widerstand in Wärme umgewandelt. Das ist nachteilig, weil man dadurch einen Akku mit höherer Kapazität verwenden muss, als bei einem Schaltregler.

Ein Schaltregler ist im Grunde ein schneller elektronischer Ein-Aus-Schalter. Er schaltet für einen bestimmten Zeitraum die volle Akkuspannung durch und lädt damit einen Kondensator auf den gewünschten Wert von z. B. 6,0 V. Die Ausgangsspannung eines Schaltreglers ist deshalb prinzipiell immer etwas wellig. Die Schaltfrequenz des Schaltreglers könnte sich nachteilig auf den Empfänger auswirken. Versuche von Gerd Giese (http://www.elektromodellflug.de/Projekte/sbec-messungen.htm) mit verschiedenen Schaltreglern haben jedoch gezeigt, dass die Sorge bei den handelsüblichen Geräten unbegründet ist.

Wie du bereits erwähntest, benötigt der LRP-Heavy-Duty-Regler eine Eingangsspannung von mindestens 6,5 V. Bei einer Versorgung aus einem 2S-Lipo sollte das aber in jedem Falle gewährleistet sein, solange der Akku nicht defekt oder leer ist.


Gruß
Gerald

Stefan_L
29.11.2009, 17:49
Schau mal bei http://www.hobbycity.com nach "UBEC"

Das 8 A / 15 A wurde auch von Gerd Giese getestet. Meine Messungen waren genauso positiv, auch was die Abstrahlung und leitungsgeführten Störgrößen betrifft (EMV-Meßkammer).
Aus Hamburg http://www.hobbycity.com/hobbycity/store/uh_viewItem.asp?idProduct=10196 kann man derzeit nur die 3 A /5 A Typen bekommen, wobei mir die für Deine Anwendung etwas schwach dimensioniert sind. Da würde ich 2 Stück über Schottky-Dioden parallel schalten und auf 6 V einstellen.
Dann hast Du ca. 5,7 V mit 10 A Spitzenlast. Das sollte ausreichen.

Pano
29.11.2009, 20:27
Gerald,
danke für deine detaillierten Erklärungen in Verbindung mit den weiterführenden Links. Ich habe mir auch dort ziemlich viel durchgelesen. Die Seite von Gerd Giese ist ebenfalls sehr aufschlußreich. Dein Beitrag hat mir schon sehr geholfen, die Funktionsweise der Geräte etwas besser zu verstehen.

Die Beschreibung der Regler, die mich interessieren, werde ich mir jetzt noch einmal mit einem hoffentlich besseren Verständnis ihrer Funktion etwas genauer durchlesen.
Auch der von Stefan genannte Regler in Verbindung mit dem Test von Gerd war hilfreich.

Vielen dank noch einmal und schöne Grüße,

Pano

Weyershausen
29.11.2009, 21:38
Hallo,

vor ein paar Wochen habe ich mir den LRP Heavy Duty BEC (http://www.lrp.cc/de/produkte/vtec-akkus/zubehoer/produkt/heavy-duty-bec-6v10a-lipo-rx-reg/details/) geholt, den ich aus einem 1700 mAh Lipo versorge. Der Anlass war nicht etwa Unzufriedenheit mit meinen bisher verwendeten Eneloop-Akkus, sondern resultierte aus meiner Neugier aus dem eingangs erwähnten Thread (http://www.rc-network.de/forum/showthread.php?t=170713).

376525

Der Regler kennt nur die Regelspannung 6 V, was aber nicht unbedingt ein Nachteil sein muss. Alle handelsüblichen Servos sind für Versorgungsspannungen zwischen 4,8 und 6,0 V spezifiziert. Mit einer geringeren Ausgangsspannung würde man den offensichtlichsten Vorteil eines Reglers verschenken; nämlich dass die Servos spürbar agiler sind verglichen mit einer Versorgung aus einem 4-Zellen-Nickelakku.

Dieser Vorteil kommt allerdings auch nur dann zum Tragen, wenn es auf schnelle Reaktionen ankommt, z. B. bei der Landung in böigem Wind. Beim Thermikkreisen sehe ich keine Vorteile. Die Notwendigkeit einer geregelten Spannung ist deshalb wohl auch in F3B und F3F eher gegeben als in F3J.

Übrigens: Die 36 g Zusatzgewicht sind nötig, weil der Eneloop-Akku schwerer ist als der Lipo-Akku plus Regler. Aber trotzdem passt alles zusammen noch gut in die Rumpfnase.

Zur Zuverlässigkeit des Systems kann ich noch nichts sagen, weil ich es erst zweimal eingesetzt habe. Zum Stromverbrauch vielleicht noch: Nach einer Flugzeit von 1:47 min im Vision konnte ich 525 mAh nachladen, was einer theoretisch möglichen Flugdauer von ca. 5:30 h entspricht. Im Modell befanden sich die Servos: 4 x Futaba S3150 (Tragflächen) und 2 x Graupner DS 281 (V-Leitwerk).

Gruß
Gerald

kutte7
29.11.2009, 22:12
Hab mir den mal bestellt, klick (http://cgi.ebay.de/Orion-10A-Spannungsregler-fuer-Empfaenger-BEC-Regulator_W0QQitemZ380180399460QQcmdZViewItemQQptZRC_Modellbau?hash=item5884848564)

Leider noch nicht getestet.

LG
Gottfried

Gerd Giese
30.11.2009, 06:54
Moin,

BEC ist ein heißes Thema und jeder meint den Stein der Weisen gefunden zu haben - falsch, er hat gefunden was bei ihm funktioniert!;)
... und das ist leider nicht immer übertragbar weil das elektr. Umfeld ein anderes ist! Hier bis zu sechs Highpower-DiGi-Servos!

Aber aufhorchen lassen hat mich dieses hier - warum:
... kommt demnächst im Modell-Aviator als Test von mir:
http://www.microsens.at/modellflug/solid2d.htm


Topp verarbeitet
schlanke Bauform
Ein/Aus ohne Mechanik!
Zwei Versorgungssysteme!
Extrem belastbar
Tolerant auf Überlast!
Kein plötzlicher U-Einbruch(wichtig bei 2,4Ghz!), sondern schleichend erst ab 15A:eek:


Auszug (keine Werbung - bin wirklich angetan vom Teil):

... Ein Leckerbissen ist die enorme Belastbarkeit. Servotypische Lastimpulse oberhalb von 15 Ampere
sind überhaupt kein Problem! Empfehlung: 2 x 2s-1300mAh/25C garantieren optimale Hochstrom Empfängerstromversorgung
was bei Verwendung von großen Digitalservos besonders wichtig ist!
Das Diagramm zeigt beispielhaft die „Standfestigkeit“, hier bis zu 10 Ampere hohe Lastimpulse von 5s ...
Anltg.: http://www.microsens.at/modellflug/Solid2_mini.pdf

Karl Hinsch
30.11.2009, 08:21
Hallo Gerd,

die Daten klingen nicht schlecht, ist aber für F3B/F3J Rümpfe bereits wieder zu groß, da es fast die Abmessungen eines kleinen Empfängers hat. Zwei solche Quader gehen aber sicherlich nicht in aktuelle F3B Rümpfe rein.

Außerdem braucht´s bei F3B-Modellen nicht unbedingt eine Doppelstromversorgung, weil auch hier wieder das Platzproblem mit zwei Akkupacks zuschlägt. Die klassischen LiPo Packs sind hier sowieso wegen der Quaderbauform eher unpraktisch, da die Rümpfe nunmal eher rund gestaltet sind und sich nach vorne auch noch verjüngen. Daher werden hier gerne Becherzellen verwendet (Konion oder A123), die aber leider auch recht groß sind und die es zudem nur in wenigen Bauausführungen gibt.

Ist also alles deutlich kniffliger als bei normalen Modellen (z.B. bei Kunstflugmodellen oder Scale-Seglern), bei denen jede Menge Platz im Rumpf vorhanden ist.

Gruß, Karl Hinsch

Gerd Giese
30.11.2009, 08:33
... verstehe - äh und warum dann nicht beide Anschlüsse als einen nutzen (parallel gelegt) und 2xLiFePo?
... dafür ist die doch auch ausgelegt!? ;)

Sorry, aber ich wusste das ich hier falsch bin bei Rümpfen die es scheinbar noch nicht einmal
zulassen, ein Daumen dickes Sicherheitsplus zu zulassen ... bin raus ... war auch nur hier Gast
auf Wunsch eines einzelnen Herrn! :rolleyes: Wie heißst's: Schuster bleib bei Deinen ... Rümpfen!:D

Karl Hinsch
30.11.2009, 09:28
Hallo Gerd,


... verstehe - äh und warum dann nicht beide Anschlüsse als einen nutzen (parallel gelegt) und 2xLiFePo?
... dafür ist die doch auch ausgelegt!? ;)

Klar, kann man machen, aber dann ist das Teil etwas überdimensioniert. Vor allem bei den Abmessungen gibt´s nunmal Probleme bei den F3B Rümpfen, das ist nunmal das Hauptproblem bei solchen Fliegern.

Bei dem Modell, das du auf deinem Signaturfoto in die Kamera hälst, ist Platz nunmal nicht der bestimmende Faktor. Da fällt die Auswahl passender Komponenten leicht.

Gruß, Karl Hinsch

Gerd Giese
30.11.2009, 12:08
... wieder verstehe - nur ich zitiere mal aus dem Post #1:

... Dabei ist es mit den angegeben Massen (43x22x10) sogar recht klein und kann 15 A Dauerlast leisten. ...
... äh, darauf habe ich meine Alternative für Pano ausgesucht!;)

Karl Hinsch
30.11.2009, 12:39
Hallo Gerd,

ok, wenn er das Ding in seinen Rumpf reinbekommt, dann ist ja alles klar. Ich bin da beim Freestyler deutlich mehr am kämpfen und setze daher momentan noch auf 5 * Eneloop 2000, und zwar ohne Regler. Das klappt bisher einwandfrei.
Konion 1600 plus Spannungsregler sind aber auch nicht schlecht. Mal sehen, muss mir mal im Detail überlegen wie das in den Rumpf reingeht. Dazu bräuchte es aber noch einen wirklich kleinen Regler mit 5A Maximalbelastung.

Gruß, Karl Hinsch

Pano
30.11.2009, 13:11
Ich habe Gerd gebeten etwas zu Spannungsreglern (d.h. wie ich jetzt weiß zu Schaltreglern bzw. Linearreglern) zu schreiben, bevor der Beitrag von Gerald zur Aufklärung ihrer Funktion beigetragen hat. Da Gerd, wie auch durch die Links von Gerald und den Hinweis von Stefan ersichtlich, schon etwas von der Materie versteht.



In früheren Modellen bin ich meist 4x Futaba 3150 in den Flächen geflogen, welche mit max. 800 mAh und damit auch weniger Kraft noch ziemlich genügsam waren. Dafür nutzte ich meist 4 Eneloop 2000 mAh Akkus, die für meine Anwendungen vollkommen aursreichend waren. Durch die neuen DS 3210 mit 1250 mAh max. und deutlich mehr Stellkraft, musste ich mich schließlich zum ersten Mal mit dieser Materie befassen und bin daher über jeden gutgemeinten Tipp und damit auch dem von Gert dankbar.



Die DS 3210 hatte ich ausgewählt, da beim Tanga F3B die Anlenkhebel für die Klappen sehr kurz sind und damit ein schmales, robustes Servo mit mehr Kraft von Vorteil ist. Daraus ergeben sich letztlich in Verbindung mit den schmalen Rümpfen neue Herausforderungen an eine gesicherte Stromversorgung.



Den Helitron VS-5L Spannungsregler würde ich schon mit 2 Konion 1600 und einem Jeti Duplex R6 mit extra Stromeingang knapp in den Rumpf bekommen. Den Empfänger in die Spitze und den Regler auf dem Servobrett, dabei würden aber die Antennen über den Regler laufen, wovon Jeti abrät ("...sie sollten möglichst nicht neben Servos und Stromführenden Kabeln laufen.")



Da dies nun keine optimale Lösung darstellt, war ich letztendlich auf der Suche nach neuem, wozu es nun auch gehört die Dinge erst einmal zu verstehen und da können Menschen wie Gerd Giese helfen. Tatsächlich kam nun Gerald´s Beitrag etwas schneller und der Hinweis von Gerd auf dieses sehr gute Gerät kann sicher auch dem einen oder anderen mit einem etwas größerem (älteren) F3B-Rumpf weiterhelfen.



Ich selbst habe mir aufgrund seiner guten Masse jetzt einmal das Castle BEC (30x15x10) bestellt. Angegeben sind zwar 7 A Dauer und 10 Peak, doch steht in der Anleitung im Kleingedruckten auch, daß dies nur unter folgenden Bedinungen gilt: „Ratings are determined with a 5 mph airflow on the BEC“ (Q.: http://www.robotcombat.com/products/images/0-CSEM0005_Guide.pdf). Da das in Seglerrümpfen nicht gebeben ist, werden die Werte dafür wohl etwas niedriger sein. Eigentlich wollte ich Gerd fragen, ob er Lust hätte bei sich das Castle BEC einmal durchzumessen, wenn ich es ihm mit Rückporto zusende. Ob er jetzt dazu noch Lust hat?



Mir selbst fehlt für so etwas leider das Wissen und die Geräte.



Ich freue mich auf weitere konstruktive Beiträge.



Danke an alle,

Pano

LS8-18
30.11.2009, 22:13
Hallo Gerd,
Klar, kann man machen, aber dann ist das Teil etwas überdimensioniert. Vor allem bei den Abmessungen gibt´s nunmal Probleme bei den F3B Rümpfen, das ist nunmal das Hauptproblem bei solchen Fliegern.


Diesbezüglich habe ich auch schon einiges gesucht und manches auch probiert. Die Emcotec-Regler mit Magnetschalter sind zwar technisch ganz schön, aber ich konnte es nicht sinnvoll in einem Zweckseglerrumpf unterbringen.

Das Microsens-Teil hat ziemlich ähnliche Abmessungen. Hier gefällt mir auch nicht der zum Gehäuse rechtwinklige Abgang von den Serovsteckern der Kabel zum Empfänger.

Von den Abmessungen scheint mir das Castle Creations BEC ja nicht schlecht zu sein. Gibt es da nochmal einen separaten Ein-Aus- Schalter?

Im meiner Needle 100", die ja rumpftechnisch auch nicht gerade groß ist, habe ich ein Jeti Max BEC eingebaut. Zu sehen >>>hier (http://www.rc-network.de/forum/showthread.php?p=1608590#post1608590)<<<. Knapp aber es geht :)

Die Regler sind ja prinzipiell alle toll und wären durchaus auch ein Sicherheitsplus, aber die Platzverhältnisse lassen halt nicht alles zu und es kann passieren, daß selbst "kleine" Bauteile platzbedingt ausscheiden... :-(

Tobias Reik
01.12.2009, 01:06
Hallo in die Runde,

mich begeistert die Idee mit Lipo´s und Spannungsregler im Rumpf ja nun auch schon geraume Zeit.

Bisher verwendete ich immer die Schalter von Emcotec - dort wo er rein passt.

Nachdem ich nun mit meinem SAL und einem Kleinstregler lernen durfte, daß 35MHz-Empfänger nicht gut auf einfache Regelungen zu sprechen sind >>hier (http://www.rc-network.de/forum/showthread.php?p=1568352#post1568352)<<, möchte ich mal in die Runde Fragen welcher der Spannungsregler denn überhaupt mit 35MHz funktioniert...

Danke für eure Unterstützung.

Tobi

Börny
01.12.2009, 08:31
...bei den letzten F3B-E Wettbewerben in diesem Jahr habe ich vermehrt diesen Regler http://www.thommys.com/rc-zubehoer/akkuweichenspannungsregler/powerbox-linearregler.html im Einsatz gesehen. Scheint jedenfalls zu funktionieren (bei 35/40Mhz wie auch bei 2,4Ghz) und auch noch preiswert zu sein.

Holm & Rippenbruch
Börny
- http://www.modellflugonline.de -

Tobias Reik
01.12.2009, 10:28
Hallo Börny,

danke für den Tipp. Leider erinnert mich das Teil zu stark an den im SAL erfolglos verwendeten.

Per PN habe ich noch den Hinweis auf das 3 A UBEC von Turnigy (http://www.hobbycity.com/hobbycity/store/uh_viewItem.asp?idProduct=10196) bekommen.
Für 6x3150 sollte es leistungsmäßig ausreichend sein...

Insgesamt sehe ich den Preis stark untergeordetes Kriterium an. Bei einem F3B-Modell mit einem Anschaffungspreis >1500€ fallen 80€ für die Stromversorgung auch nicht mehr ins gewicht.

Tobi

Börny
01.12.2009, 10:53
Hallo Tobi,

nun ja, bei den F3B-Piloten hat es jedenfalls funktioniert.
Das von Dir genannte Teil kannst Du aber auch in Deutschland kaufen:
http://www.modellhobby.de/Elektronik/E-Regler/Flugregler/Dymond-brushless/SWITCH-BEC-3A.htm?shop=k_staufenb&SessionId=&a=article&ProdNr=03121601&t=130&c=525&p=525

Holm & Rippenbruch
Börny
- http://www.modellflugonline.de -

Pano
01.12.2009, 11:26
Hi Börny,

ich hatte bei der Firma PowerBox Systems angerufen, um mich zu erkundigen ob der Spannungsregler (von Thommy) auch etwas für F3B-Modelle in Verbindung mit den DS 3288 wäre (http://www.powerbox-systems.com/d/powerbox_systeme/spannungsregler/start.php). Woraufhin mir gesagt wurde, daß er mit diesen Servos (1250 mAh pro Servo) und mit zwei Lipo- oder LiIo-Zellen schon ziemlich an seine Grenzen kommt, da es ein Linearregler ist und der Kühlkörper ziemlich klein bemessen ist. Bei 5 NiMh-Zellen und damit niedrigerer Eingangsspannung würde es womöglich eher gehen. Bei den Futaba 3150 (800 mAh) mit Lipo- und LiIo-Zellen scheint es nicht problematisch zu sein.

Durch einen Anruf bei Graupner erfuhr ich heute, daß es auch noch geht die DS 3288 mit 5 NiMH Zellen und max. 6,5 V zu betreiben. Die Aussage war: "...soviel Toleranz ist noch drinnen." Das muß aber jeder selber wissen, denn mit 6,5 V geht sicher auch der Verbrauch des Servos über die 1250 mAh und der Verschleiß ist auch höher.

Schöne Grüße,

Pano

Weyershausen
01.12.2009, 22:10
Hallo Tobias,


... möchte ich mal in die Runde Fragen welcher der Spannungsregler denn überhaupt mit 35MHz funktioniert...

der 10 A Heavy Duty von LRP funktioniert mit meiner 35-MHz-Anlage. Empfänger: Multiplex RX-7-SYNTH DS IPD.


...3 A UBEC von Turnigy ... Für 6x3150 sollte es leistungsmäßig ausreichend sein...


Das baugleiche Teil gibt es auch bei Staufenbiel (http://www.modellhobby.de/Elektronik/E-Regler/Flugregler/Dymond-brushless/SWITCH-BEC-3A.htm?shop=k_staufenb&SessionId=&a=article&ProdNr=03121601&t=130&c=525&p=525). Neu im Programm ist ein 5A-Regler (http://www.modellhobby.de/Elektronik/E-Regler/Flugregler/Dymond-brushless/DYMOND-Switch-BEC-5A-3-10-LiPo-.htm?shop=k_staufenb&SessionId=&a=article&ProdNr=03121602&t=130&c=525&p=525). Letzterer ist aber mit 48x27x9 mm viel zu groß. Der LRP Heavy Duty misst nur 30x22x10,5 mm und hat eine doppelt so große Maximalstromstärke. Im Preis sind beide gleich.

Und ein Schalter kommt mir ohnehin nicht ins Modell. ;)

Gruß
Gerald

LS8-18
02.12.2009, 21:52
Servus miteinander,

habe mir mal die Mühe gemacht und auf die Schnelle mal die für unsere Modellkategorie interessanten Spannungsregler zusammengestellt. Das Gewicht habe ich nicht mit aufgenommen. Das ist ja eigentlich auch kein Kriterium, da vorne ja sowieso immer Gewicht gebraucht wird und ans Leitwerk wird sich so etwas niemand binden. :D

Pano
02.12.2009, 23:22
Hi Daniel,

die Zusammenfassung ist echt super. :)

Die kleinsten sind ja dann wohl das Castle BEC und das LRP Heavy Duty BEC. Grundlegend unterscheiden sich beide (laut Datenblatt) dadurch, daß das LRP sobald die Akkuspannung unter 6,5 V fällt auf den Bypassmode umschaltet und dann die gesamte Spannung bis zu den 6,5V durchleitet, über 6,5 V taktet es dann wieder. Das Castle BEC dagegen leitet die Spannung erst unterhalb der eingestellten Ausgangsspannung z.B. von 5,5 V durch, sobald die Akkuspannung darunterfällt, d.h. hier werden dann nie mehr als 5,5 V durchgeleitet.

Ob nun die Spannung von zwei LiPo- bzw. LiIo-Zellen unter die 6,5 V fallen wird, ist fraglich (ausser durch Kälte). Bei zwei LiFe Zellen oder 5 NiMh sieht es jedoch schon anders aus.

Schöne Grüße,

Pano

AndreasH
03.12.2009, 07:00
@ls18-8,

hallo erstmal Danke für die Mühe;

Für die bisher nur mitlesenden wäre es eine sehr große Arbeitserleichterung, wenn man auch die entsprechenden bezugsquellen & Preise erfahren könnte!

Andreas

elektro_michel
03.12.2009, 07:52
Hallo zusammen,

also ich verwendet selbst gebaute für F5B-Modelle, der spannungsregler (für 2 lipos) kann 5A auf 5V (dürfte es auch für höhere Spannungen geben) geregelt. Paar Kondensatoren und Widerstände, in Summe 5 Bauteile.
Sehr schnell gelötet und danach im Schrumpfschlauch ca. 12x5x30mm groß.

Grüße,
Michel

AndreasH
03.12.2009, 17:37
Hallo Michel,

kannst Du für alle, die einen Lötkolben halten können - aber eigentlich keine Ahnung von Elektrotechnik haben eine Stückliste & einen Schaltplan zur Verfügung stellen?!

Wäre toll!

Andreas

Weyershausen
03.12.2009, 19:49
Hallo,


Ob nun die Spannung von zwei LiPo- bzw. LiIo-Zellen unter die 6,5 V fallen wird, ist fraglich (ausser durch Kälte). Bei zwei LiFe Zellen oder 5 NiMh sieht es jedoch schon anders aus.

deshalb steht in der Anleitung des LRP auch:


Verwenden Sie nur Empfängerakkus mit 2S/7,4V (LiPo) oder 6 Zellen 7,2 V (NiMH/NiCd).


Für die bisher nur mitlesenden wäre es eine sehr große Arbeitserleichterung, wenn man auch die entsprechenden bezugsquellen & Preise erfahren könnte!

Den LRP Heavy Duty gibt es z. B. hier:

http://www.hpi-shop.at/pd100989307.htm?categoryId=359

Gruß
Gerald

LS8-18
03.12.2009, 21:49
@ls18-8,

hallo erstmal Danke für die Mühe;

Für die bisher nur mitlesenden wäre es eine sehr große Arbeitserleichterung, wenn man auch die entsprechenden bezugsquellen & Preise erfahren könnte!

Andreas

Das habe ich bewußt nicht so gemacht. Mit dem Hersteller und der Produktbezeichnung dürfte es kein Problem sein per Google etc. fündig zu werden. Hätte ich die Preise drin gehabt, wären mit Sicherheit Kommentare gekommen wie "das gibts bei XY aber viel günstiger..." ;)

In erster Linie geht es doch darum einen schnellen Überblick zu bekommen, was man denn überhaupt in den Flieger bekommt und ob man z.B. gerne einen Magnetschalter haben möchte. Das sollte doch alles nicht nur auf den Preis runtergebrochen werden... :rolleyes:

barney
03.12.2009, 22:03
Ob nun die Spannung von zwei LiPo- bzw. LiIo-Zellen unter die 6,5 V fallen wird, ist fraglich (ausser durch Kälte). Bei zwei LiFe Zellen oder 5 NiMh sieht es jedoch schon anders aus.

Es ist jedoch theoretisch möglich die 6,5V Eingangsseitig zu unterschreiten.
Für mich gibt es keinen technisch vertretbaren Grund die Schwelle bei 6,5V festzulegen. Es bleibt immer ein Restrisiko, sich ein paar Servos abzubrennen.
Deshalb werde ich den Heavy Duty nicht einsetzen.
BTW. ich kann in den Unterlagen nirgends finden, dass der 10A Dauerlast ab kann. Hab ich da was überlesen?
Wenn der nur 10A Peak kann, dann ist das Castle BEC gleichwertig.

-- Barney

Pano
04.12.2009, 07:34
Hi Gerald,

Du hast recht. Ich wollte im Grunde auch nur darauf hinweisen, dass das Heavy Duty BEC für Modelle, in welchen aus Platzgründen nur 5 NiMh-Zellen hineingehen oder für Modellbauer welche LiFe-Zellen benutzen wollen, nicht geeignet ist.

Mir scheint auch das Castle BEC universeller einsetzbar zu sein, mit 4,8 V bis 9 V Ausgangsspannung (die 9 Volt braucht hier - F3B/F3F - natürlich keiner). Die benötigte Spannung ist über USB-Anschluß beliebig einstellbar und das bei einer minimalen Eingangsspannung von nur 5 V. Das Beste an dem Gerät ist, dass es nie mehr als die eingestellte Ausgangsspannung durchleitet, falls der Akku mal unter die 5 Volt einbrechen sollte.

Schöne Grüße,

Pano

elektro_michel
04.12.2009, 20:54
Hallo,

Schaltplan anbei als Skizze, falls nicht zu sehen kurze PN, dann schick ich als eMail zu.
Ich nehme den LT1084CP (leicht überdimensioniert aber sicher ist sicher :))
Dazu noch 2x 10µF Kondensatoren und 1x 121 Ohm Widerstand, 1x 365 Ohm Widerstand.

Grüße,
Michel

Carbonfreak
07.12.2009, 13:40
Wow, Michel, krasses Schaltbild!

Aber eigentlich nicht richtig stilecht!

Ein Bierdeckel oder eine stark saugende Serviette als Basis hätten
noch als Tüpfelchen auf dem "I" gefehlt!:D

Gruß Bernhard

PS: Im Ernst, nicht dass jemand meint ich sehe "E-Plan" hierfür als
zwingend notwendig an!

gerhardf1
07.12.2009, 14:39
Hallo,

Schaltplan anbei als Skizze, falls nicht zu sehen kurze PN, dann schick ich als eMail zu.
Ich nehme den LT1084CP (leicht überdimensioniert aber sicher ist sicher :))
Dazu noch 2x 10µF Kondensatoren und 1x 121 Ohm Widerstand, 1x 365 Ohm Widerstand.

Grüße,
Michel

und was machst du mit den ca. 10-15W Verlustleistung?

gruss
gerhard

Carbonfreak
07.12.2009, 15:53
"...und was machst du mit den ca. 10-15W Verlustleistung?"

Den Kühlkörper akkugerecht formen, LiFePos brauchen min. 40°C für einen niedrigen Innenwiderstand, im Winter freuen sich auch Lipos darüber!

Natürlich macht das erst bei Antriebsakkus so richtig Sinn, kleine Empfängerakkus haben es dann schnell zu "kuschelig"!;)

Gruß Bernhard

Weyershausen
07.12.2009, 21:05
Hallo Gerhard,


und was machst du mit den ca. 10-15W Verlustleistung?

10 - 15 W sind schon die Leistung eines kleinen Lötkolbens. :eek: Ganz so drastisch ist die Verlustleistung nun doch nicht.

Wenn wir einen Spannungsabfall von 1,5 bis 2 V und einen mittleren Strom von 300 bis 400 mA annehmen, dann ist die in Wärme umgesetzte Leistung:

2V x 0,4A = 0,8 W

bzw.

1,5V x 0,3 = 0,45 W

Das entspricht ungefähr der Leistungsaufnahme einer Taschenlampenglühbirne. Das Problem ist da wohl nicht die Wärmewirkung, sondern dass der Akku dadurch schneller leer wird.

Gruß
Gerald

gerhardf1
07.12.2009, 22:49
hallo,
also wenn ich michels 2 post richtig gelesen habe dann regelt er von einem 2s lipo (ca. 8V) auf 5V, macht also nach adam riese 3V spannungsabfall.

wie in diesem und auch anderen threads zu lesen brauchen digital servos schon mal 1A, also sind die auch von michel erwähnten 5A belastung nicht von ungefähr.

desweiteren ist in seinem post von keinem kühlkörper die rede, sondern von einem schrumpfschlauf, dessen wärmeleitfähigkeit ich mich nicht erdreiste abzuschätzen, ich würde ihn aber eher als wärmeisolator bezeichnen.

dem von michel eingesetztem längsregler schadet die zu hohe temperatuir auch nicht, denn der schützt sich durch abschaltung. was dann aber mit dem aus dem länsregler versorgten empfänger und den servo passiert überlasse ich euch eurere phantasie.

gruss
gerhard

Weyershausen
07.12.2009, 22:57
5A belastung

Aber doch nur als kurzzeitige Stromspitze! Sonst wäre dein Akku innerhalb von nicht einmal 30 Minuten leer.

Gruß
Gerald

elektro_michel
08.12.2009, 08:08
Was soll ich sagen?! Schön eine Gagger-Orgie ausgelöst zu haben :D

1.) Kühlkörper: macht Sinn bei entsprechender Leistungsabgabe (viele starke Servos). Brauch ich nicht, da ich momentan nur 3-4x Kleinservos verwende. Die Verlustleistung hält sich in Grenzen.

2.) Schaltplan: für die, die es bauen wollen reicht es. Für Perfektionisten, denen es langweilig ist oder nur einen Grund zum nörgeln suchen ist es ein gefundenes Fressen! Ich könnte einen CAD Entwurf machen, aber warum?

3.) Ich selber habe 5 Stück in Betrieb auch mit kleinen Akkus (350mAh) und funktioniert spitze auch weiß ich von anderen, dass sie sehr zufrieden sind auch im Heli (dann mit Kühlkörper)

4.) Dann stellt sich die Frage selber bauen oder fertige Teile kaufen. Obwohl der Markt von ARF und Schaum überschwemmt ist, gibt es Menschen die Holz oder Faserverbundflieger noch selbst machen :D
Bei einfacher Elektronik seh ich das ähnlich ;) - wem es zu gefährlich ist muss es ja nicht machen.

Viele Grüße,
Michel

gerhardf1
08.12.2009, 16:04
hallo michel,
ich wollte deine "schaltung" in keinster weise herabwürdigen.

für ströme von 1-2A ist sie auch sicher in ordnung, du hat aber in deinem 1.posting von 5A gesprochen bzw. as thread-thema lautet " Welcher Spannungsregler / BEC für ein F3B-/F-Modell" und da hätte ich meine bedenken. in einem f3b/f modell sidn nun heutzutage 6 digitalservos verbaut, die schon mal 1A strom brauchen.

mir ist es im prinzip auich völlig egal, welche schaltung du benutzt, problematisch wird die sacher nur, wenn ein f3b-modell mit 200 sachen unontrolliert in der gegend herumfliegt, nur weill sich jemand einen vernünftig dimensionierten spannungsregler ersparen wollte.

ich bin auch ein fan von diy geschichten, aber die grundregeln der elektrotechnik gelten auch bei selbst bastelschaltugnen.

gruss
tom

p.s.: was bitte schön ist eine gagger orgie?

SOULFLY08
08.12.2009, 18:10
Hey,

Kurz ne Frage:

5A vom Akku zu den Servo`s?

Was halten die Empfänger eigentlich von so einem Strömchen, machen die das sang und klaglos mit, wenn man da 5 A drüberjagt??? :confused:

Grüßle Claus

elektro_michel
08.12.2009, 20:22
Hallo,

ja, zugegeben für 6 Digiservos voll in Aktion, würde ein Kühlkörper notwendig sein. Aber:
Ich gehe jetzt mal von einem F3B-Modell aus, mit 4 Flächenservos und 2 im Rumpf.
Maximale Stromaufnahme dieser Kategorie 1A, wären wir bei 6A im ungünstigsten Fall + Empfangsanlage.
Aber wie lange wird diese Situation dauern und wie oft wird sie vorkommen?
Hat das Servo (z.B. DES 448 BB Graupner) im Endausschlag (z.B. Querrruder) und bei Geschwindigkeit X auch wirklich 1A Stromaufnahme, bzw. bei welcher Geschwindigkeit ist im Endausschlag die Stromaufnahme des Servos maximal (in dem Fall 1A)?

Ich gehe jetzt davon aus (bitte verbessert mich) dass ein maximal Strom im beschriebenen Beispiel höchstens 3-5 Sekunden anliegt, wenn überhaupt.
Ein Durchschnittsstrom wenn ich davon ausgehe, dass ich bei ca. 100mAh in 10-15 Minuten habe (soviel lade ich nach)...... ok sagen wir bei doppelter Sicherheit 200mAh in 10 Minuten wäre ca. 1A.

Der Spannungsregler kann 5A Dauer. Verlustleistung wären dann rund 3W bei 1A. aber wie gesagt ich gehe mal von 0,5W bis 1W real aus. Das ist ein Nachteil, zugegeben, aber mit Lipos schleppt man eh deutlich mehr Energie pro Masse mit sich herum als bei NiCd :) ... also auch wieder wurscht :D

Grüße,
Michel

AJ-Fly
09.12.2009, 07:51
Hallo,

Habe hier noch einen Spannungsregler. Sehr interessanter Aufbau finde ich.

Gruß

Jörg

Weyershausen
09.12.2009, 23:04
Hallo,

irgendwie kann ich nicht den Vorteil eines Linearreglers erkennen. Das Ding wandelt die überschüssige Spannung in Wärme um und ist dabei nicht einmal billiger als ein Schaltregler - es sei denn, man lötet ihn selbst zusammen.

Gruß
Gerald

stobi
10.12.2009, 07:57
Hallo,

und ich habe immernoch Probleme das gesagte zu verstehen.
Strom und Stobi geht irgendwie nicht.:cry:
Welche Lösung ist denn nun die beste und geht auch bei Kälte?

Tobias Reik
10.12.2009, 08:42
Peter,

die zusammenfassung, die ich mir jedenfalls aus dem Thema gezogen habe, ist folgende.
Regler: LRP Heavy Duty 30x22x11

Akku1: LiPo RX-Pack 2/3A Straight 2400mAh 83.5x30.5x17mm
od. Akku2: LiPo RX-Pack AAA Hump 1700mAh 53x30.5x20.5mm

Ob das von den maßen her bereits in den Target passt ? Wird in jedem Falle eng und daher bleibt bei mir der NiMh einfach drinnen ;)

Tobi

dodo73
10.12.2009, 16:59
Hi Jungs fliege auch die Thalhamer U-Regler und habe noch keine einzigen Probleme damit.

Lg Dodo

Pano
10.12.2009, 20:22
Für alle, die es noch interessiert, in den Tanga geht zusammen mit dem Castle BEC entweder der Konion 1600 LiIo-Akku als Stab oder der LRP 1700 LiPo-Akku in Verbindung mit einem Jeti Duplex R6 ganz ohne Probleme hinein. Es passt alles sehr gut, der Platz reicht easy.

Bei Verwendung des Duplex R8 (für ein schaltbares Jeti Vario) geht nur der LRP LiPo, da der Empfänger sehr viel größer ist, dahinter im Servobrett wie üblich zwei Servos hintereinander.

Bei Verwednung von 2 DES 448 für das V-Leitwerk, könnten diese vor dem Ballastrohr im Servobrett auch nebeneinander plaziert werden, dann ginge auch mit einem Jeti Duplex R6 ein Picolario ganz einfach hinein.
Aufbau: Caslte BEC und Duplex R6 in der Rumpfspitze auf dem 1600er Konion LiIo-Akku und dahinter auf dem Servobrett liegend das Picolario, dahinter im ersten Servoausschnitt beide DES 448 nebeneinander, dann ganz normal das Ballastrohr.

Schöne Grüße,

Pano

Mr. Wilson
11.12.2009, 09:29
Hallo Pano,

hast du mal probiert was das Castle BEC macht wenn eine LiOn Zelle stirbt? Laut Anleitung macht er unter 4V gar nichts mehr!


Grüße

Frank

FX2000
11.12.2009, 15:34
Mal ne blöde Frage an alle die sich mit diesem Thema auseinander setzten und auch mit Vario fliegen.
Wie ist das mit Vario. Ich flieg bisher nur 4 o. 5 - Zellige NiMH Zellen und hab übers Vario immer 100 % Spannungskontrolle.
Gibts da in Verbindung mit einem Spanunngsreduzierer oder einer Diodenschaltung immer noch die Möglichkeit die tatsächliche Akkuspannung abzurufen?

Pano
11.12.2009, 18:11
Hi Frank,

ja, hab ich auch schon gesehen, daß mit den 4 Volt. Na ja, so wie es aussieht darf da keine Zelle ausfallen :(

Leider hatte ich die Konion schon verlötet, ansonsten hätte ich es mit einer Zelle ausprobiert, vielleicht geht ja doch etwas. Wenn ich mal Zeit habe, löte ich 3 alte NiMh zusammen, wann ich dazu komme weiss ich noch nicht.

Falls sonst jemand mit einem Castle BEC ausprobiert, ob gar nichts mehr geht unter 4 Volt, wäre es schön, wenn er es uns wissen ließe.

Danke und schöne Grüße,

Pano

Weyershausen
12.12.2009, 15:56
Hallo,


... was das Castle BEC macht wenn eine LiOn Zelle stirbt? Laut Anleitung macht er unter 4V gar nichts mehr!

das Hauptargument für den Eisatz von Akkus mit Spannungsreglern war ja eigentlich immer, dass die neuen 2,4-GHz-Empfänger empfindlich auf Spannungseinbrüche reagieren. Es scheint mir eigentlich ziemlich unerheblich zu sein, ob der Castle-BEC auch noch mit einer LiIon-Zelle funktioniert, oder nicht, wenn der Empfänger bei unter 4 Volt aussteigt.

Gruß
Gerald

annalena
21.12.2009, 18:09
Hallo an Alle,

ich habe heute 2 der Caste Bec bekommen. Bin aber des Fach-Englischen nicht mächtig.

Frage: Weiß jemand wie die Volt-Einstellung bei Lieferung ist?

Wo bekomme ich das USB-Kabel mit dem dazugehörigen Programm?


Gruß Jürgen

Pano
21.12.2009, 18:23
Hallo Jürgen,

bei Lieferung sind 5,1V eingestellt.

Das Kabel bekommst du bei jedem Händler mit Castle Produkten (z.B. bei: http://www.modellflugwelt.de/index.php?XTCsid=03d295ss1gaqubojr3b00h01v2&manufacturers_id=33&XTCsid=03d295ss1gaqubojr3b00h01v2), einfach mal bei Google suchen.

Schöne Grüße,

Pano

annalena
21.12.2009, 18:41
Hallo Pano,

vielen Dank für die prompte Auskunft!

Gruß Jürgen

flying_men
20.04.2010, 09:22
Hallo an die Experten die sich bereits mit dem Thema LiFe Akkus für die Empfängerstromversorgung beschäftigt haben.

Wir haben uns 2 Zellen LiFePo4 gekauft. Kapazität soll 1600mAh sein.
Bevor ich die aber ins Modell einbaue, habe ich den Akku am Ladegerät durch das Entlade/Lade Programm laufen lassen.
Vom ersten Entlade/Lade Zyklus an bekam ich Werte rund um die 1300mAh, die entladen und auch wieder reingeladen wurden. Der Lade und Entladestrom war auf 0,5 A eingestellt.
Jetzt stellt sich mir die Frage, habe ich Schrott eingekauft oder ist das normal, dass dem Akku fast 20% Entladekapazität fehlen. Lässt das Ladegerät eine Mindestkapazität im Akku um ihn zu schonen und die fehlenden 300 mAh sind normal?

Ich habe den Akku mit dem LiFe Programm des Ladegeräts geladen.

Danke für eure Antworten.

Jürgen

WalterH
02.02.2013, 14:22
Hallo an die Experten die sich bereits mit dem Thema LiFe Akkus für die Empfängerstromversorgung beschäftigt haben.

Wir haben uns 2 Zellen LiFePo4 gekauft. Kapazität soll 1600mAh sein.
Bevor ich die aber ins Modell einbaue, habe ich den Akku am Ladegerät durch das Entlade/Lade Programm laufen lassen.
Vom ersten Entlade/Lade Zyklus an bekam ich Werte rund um die 1300mAh, die entladen und auch wieder reingeladen wurden. Der Lade und Entladestrom war auf 0,5 A eingestellt.
Jetzt stellt sich mir die Frage, habe ich Schrott eingekauft oder ist das normal, dass dem Akku fast 20% Entladekapazität fehlen. Lässt das Ladegerät eine Mindestkapazität im Akku um ihn zu schonen und die fehlenden 300 mAh sind normal?

Ich habe den Akku mit dem LiFe Programm des Ladegeräts geladen.

Danke für eure Antworten.

Jürgen

Keine Ahnung welches Ladegerät du hast - es soll ja dem Hörensagen so sein, dass es Geräte gibt die nicht 100% genau sind. :D
Ausserdem kommt es auf die Einstellungen des Gerätes an, diese können unter Umständen auch verändert werden.

Lade den Akku doch mal mit kleinem Dauerstrom, also z.B. von leer mit 160mA für 14 Stunden, zum Ende auch eventuell nur 100mA.
Leg die Ladezeit so, dass Du am Ende ab und zu mal fühlen kannst, dass der Akku kein "Fieber" bekommt. (Leichte gerade fühlbare Erwärmung OK)
Danach mal entladen und Kapazität messen.
Was kommt dabei raus?
Cheers
Walter
PS: Welche Zellen genau? Manche Angaben sind "typische Werte" , die noch nie jemand gesehen hat. :o

freeheeler
03.02.2013, 06:00
morgen allerseits,

dachte mir, das gehört hierher....

Diese S-Bec sichern das einzelne Servo und versorgen es mit konstanter Spannung. d.h. Wenn eines blockiert und abraucht, funktioniert der Rest der Elektronik weiterhin.
Die können natürlich auch mit anderen Servos verwendet werden.

http://www.mks-servo.de/Wing-Servos/SBEC-fuer-DS6125---2A.html

http://www.mks-servo.de/Wing-Servos/SBEC-fuer-DS6125-mini--DS6125H---1-5A.html



Ich habe gestern 6 Stück geliefert bekommen und werde die in meinen Pike precision einbauen.



schönen Sonntag,

Cyril, (der schon wieder Frühdienst schiebt.)

Leelander
11.02.2013, 10:32
Cool. hey Cyril, wo hast Du die bestellt?

Alby
11.02.2013, 10:41
Hi,
bin nicht Cyril,
aber egal, die kannst du hier kaufen

http://www.hyperflight.co.uk/products.asp?code=MKS-SBEC-15A

Peer
11.02.2013, 13:05
Jetzt stellt sich mir die Frage, habe ich Schrott eingekauft oder ist das normal, dass dem Akku fast 20% Entladekapazität fehlen

Lade mal 4 Zyklen (mit 0,5 A) , dann hast Du etwa den Wert, den sie wirklich haben. War bei meinen
auch so.
Und dann gibt es da noch den Trick mit der Entladeschlussspannung: Meine A123 hatten,
bis 3,0 V runtergeladen, auch nur 850 mAh (statt 1100), wenn ich sie aber bis 2,5 V (was man
nicht machen soll - ich weiss) runtergeladen hatte, kamen schon 1050 raus....aber da bricht Dir
die Spannung schneller weg als Du gucken kannst....

Peer

flying_men
11.02.2013, 13:57
Danke für die späten Antworten.

Mein Beitrag ist ja bereits 3 Jahre alt.

Wir rüsten seit damals alle unsere F3J-Modelle mit 2 Zellen Konion 1600 mAH aus und haben nur beste
Erfahrungen gemacht. Zur Spannungsreduktion für die 3150 verwenden wir den einfachen Spannungslimiter
von Powerbox.

Zukünftig natürlich die 3172 von Robbe. die sind HV und der Spannungslimiter kann entfallen.

Gruß
Jürgen

freeheeler
14.02.2013, 08:01
@leelander,


hoi Nachbar ;-))

Hier: http://www.grischamodellbau.ch/sbec-fur-ds6125-2a-mks.html

heute bestell, morgen geliefert.

Gruess,

Cyril


Wo fliegst Du jeweils? Zugerberg?

Siems
16.05.2013, 15:01
Hallo Leute,

interessanter thread! Hier meinen die Kollegen, man könne einen 2 S LiFe Akku mit Normalservos (4,8 bis 6,0 Volt) auch ohne Spannungswandler/BEC verwenden,
weil dessen Spannung nur bei ca. 6,6 V liege. Ein "frisch" voll geladener NiMh mit 5 Zellen hätte eine noch höhrere Spannung, die solche Servos auch aushielten. Wie seht Ihr das?
Habe in meiner Mini Ellipse 4 x HS 81 Servos, die ich nun mit 2 S LiFe 1300 (top fuel/Hacker) ohne Spanungsreduktion betreibe, funktioniert auch (bisher). Sollte ich sicherheitshalber doch einen kleines BEC (etwa das Staufenbiel-Teil mit 3 A Dauer und 5 A Spitze) zwischensetzen? Ich will auch einen grösseren 4 Klappen Segler mit V-Leitwerk (6 x 3150 Robbe/Futaba) mit 2 S LiFe (2300 mA) fliegen; sollte ich dafür einen stärkeren Spannungsreduzierer nehem, etwa Jeti S-BEC?

Danke schon jetzt für Eure Antworten,

Carsten

Börny
16.05.2013, 15:25
Ich will auch einen grösseren 4 Klappen Segler mit V-Leitwerk (6 x 3150 Robbe/Futaba) mit 2 S LiFe (2300 mA) fliegen
Servus Carsten,

dieses Teil (http://www.thommys.com/rc-zubehoer/akkuweichenspannungsregler/powerbox-linearregler.html) funktioniert bei 6x S3150 einwandfrei und zuverlässig. Ansonsten kannst auch direkt die "Hochvoltvariante" des S3150 (http://modellhobby.de/Elektronik/Servos/Robbe-Futaba/Servo-S3172SV.htm?shop=k_staufenb&SessionId=&a=article&ProdNr=011F1631&t=9&c=78&p=78) einsetzen, dann brauchst Du keine Spannungsregulierung mehr.

Siems
17.05.2013, 10:11
Danke Börny,

für die schnelle Antwort; habe mir die empfohlenen Teile soeben bei Thommy's bestellt, da ich auch die S 3150 Servos (4,8 bis 6,0 V) noch hatte und auch schon in die Flächen eingebaut habe. Ganz ohne Spannungsreduktion sollte ein 2 S LiFe mit Normalservos wohl doch nicht betrieben werden ...

Gruß Carsten

jimmy.laessig
22.11.2014, 16:00
Hallo!
Ich hab mal eine Frage.
Ich hab leider den Thread erst jetzt entdeckt, nachdem ich mir schon ein BEC bestellt habe.

Genaugenommen handelt es sich um einen Dualsky VR 3, sprich 3A kurzzeitig auch 5A.
Ich habe ihn einfach so bestellt, weil ich ihn auf der Homepage gesehen habe.

Jetzt ist meine Frage, hab ich jetzt Lehrgeld bezahlt, oder kann ich ihn trotzdem verwenden?
Weil ich hier gelesen habe, dass der Regler mindestens 6A aushalten sollte.

Als Servos werden 5x S3150, und ein S3156 zum Einsatz kommen.
Ich weiss nicht, ob die Spannweite was zur Sache tut, aber es kommt in den Mini Vision, mit 2,2m SW.

Herzlichen Dank für eure Hilfe

czyno
22.11.2014, 16:38
Once I made measurements of power consumption F3F model. Actually, I do it still. But most of the results is here: http://pfmrc.eu/index.php?/topic/31819-zasilanie-szybowca-f3f/page-3 (Sorry, the page is in Polish, but the pictures are international :cool:). I powered models 2S LiFe 1700-2100mAh package and each servo I have connected to the independent regulator 2-2.5A (a do-it-yourself). Safe and reliable solution.

One of the highest power consumption after landing with grass between the aileron and flap:
1257396

and during flight:
1257397

Model with LDS-system

regards
Jurek

Merlin
22.11.2014, 17:30
Mal ne blöde Frage an alle die sich mit diesem Thema auseinander setzten und auch mit Vario fliegen.
Wie ist das mit Vario. Ich flieg bisher nur 4 o. 5 - Zellige NiMH Zellen und hab übers Vario immer 100 % Spannungskontrolle.
Gibts da in Verbindung mit einem Spanunngsreduzierer oder einer Diodenschaltung immer noch die Möglichkeit die tatsächliche Akkuspannung abzurufen?

Einfach den Strom für´s Vario vom Balancerstecker nehmen und falls ein Impuls vom RX gebraucht wird ein Kabel vom Rx zum Vario.