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STB
18.01.2010, 23:08
Hallo Zusammen,

da die Frage nach einem F3J- Modell in Holz an der einen oder anderen Stelle bereits diskutiert wurde, möchte ich Euch mal im speziellen den Inspira vorstellen.

Konstruiert wurde das Modell im Jahr 2007/08 von Zdeněk Kopeček.

398377

Technische Daten:

SPW: 4,5m
Gewicht: ~5 kG
Profil: evtl. Eppler 387?

Für die Wettbewerbsgröße von 3,20m ist das natürlich noch etwas zu groß, allerdings ist eine Verkleinerung des Plans jederzeit möglich (hab ich auch schon vorgenommen :D). Beim Bau des Modells würde ich allerdings von der Verwendung der Störklappen absehen - ich bevorzuge die Verwendung von Wölbklappen.

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Übrigens sind der Plan und die Fräsdaten frei verfügbar:

398378

Weitere Informationen und die *.dwg- Datei sind auf der Internetseite http://www.model.ypsi.cz/index.php?option=com_content&view=article&id=109:inspira&catid=45:vetrone&Itemid=85 runterzuladen.

Da ich zzt. an der Ka 3 dran bin, komme ich leider nicht (sofort) zum Bau der Inspira. Aber wenn jemand einen Frässatz auflegen will, sage ich nicht nein :D

LG,

Stefan

Klaus Jakob
19.01.2010, 17:59
wunderschön, der Vogel...

Kann mir vorstellen, daß so etwas als übernächstes Projekt entstehen wird. Beim Profil werde ich mal auf Suche gehen, etwas Modernes mit ähnlicher Wölbung und Dicke.
Die Oberfläche werde ich aber natur belassen, das Balsa wird nur mit Papier bespannt, lackiert und verschliffen. Die offenen Rippenfelder mit dem reißfesteren Bespannvlies, aber auch nur farblos lackiert.
Und dann in der Abenddämmerung an einem sanften Hang herumdümpeln...

Servus.

Klaus.

roty67
19.01.2010, 21:41
Sieht cool aus das Fliegerchen,würde sowas auch mal Bauen.Könnte schwach werden wenn das jemand Fräst,auch in der Größe :)
gruß Thomas

STB
19.01.2010, 22:22
wunderschön, der Vogel...
Und dann in der Abenddämmerung an einem sanften Hang herumdümpeln...


Jep...war auch mein Gedanke als ich das Modellchen gesehen habe...

LG,

Stefan

Hans Rupp
20.01.2010, 09:45
Hallo,

so schön es aussieht, trotzdem ein paar Anmerkungen dazu.

Aktuelle Wettbewerbsgröße ist eher 3,5-3,7m als 3,2m. Wenn man es nur einfach runterskaliert landet man ausgehen von 300mm Profiltiefe an der Wurzel bei 3,5m Spannweite bei 233mm, bei 3,2 m sogar nur bei 213mm.. Ich würde weil man in Holz nicht so leicht bauen kann wie in CFK eher auf 250-260mm gehen. Ohne Wölbkappen würde ich auch nicht bauen, dafür die Störkappen weglassen. D.h. es spricht viele dafür den Flügel neu zu zeichnen.

Es wurde schon mit Profilen von mir kleiner F3jler in Holz gebaut. Sobald man aber zu moderne Profile mit entsprechender Schnellflugleistung einsetzt bekommt man leicht Flatterprobleme. Also kein zu dünnes, schnelles Profil wählen.

Und eben nicht die das Leistungsspektrum einer CFK-Maschine erwarten.

Hans

Rainer Keller
20.01.2010, 09:57
Echt ein geiles Teil :)
Da könnt ich mich auch erwärmen für. Mein 2.5m Orpheus ist leider etwas zu klein...
Wenn nur die ganzen Projekte nicht wären, die beschäftigen mich noch paar Jahre :rolleyes:

Klaus Jakob
20.01.2010, 17:15
Hallo zusammen,

hallo Hans R.: solche Gedanken haben mich dann auch geplagt; wenn ich schon den Aufwand betreibe, dann möchte ich auch möglichst viel an Leistung herausholen, was diese Bauweise eben so hergibt. Und da beginnt das von Dir beschriebene Dilemma. Es wird ein Kompromiss werden, in meinem Fall soll der Genuß im Vordergrund stehen, dann die Alltagstauglichkeit (bei der Größe von 4,5m also ein 4-teiliger Flügel) und erst dann die Leistung. All zu viel wird da aber nicht auf der Strecke bleiben, der Vogel ist eben groß mit den bekannten Vorteilen.
Übrigens hat er einen Kohleholm. Bei einem 10%igen Profil sollte eine feste und leichte Bauweise drin sein. Ich erwarte mit dem schönen Teil auch nicht den Flugstil der heutigen F3J-ler, auch wenn in der Modellbeschreibung dieser Eindruck entsteht.

Beste Grüße,
Klaus.

Hans Rupp
20.01.2010, 18:00
Hallo,

Kohleholm löst nur das einfachere Problem der Biegung,
Torsion ist schwieriger in Griff zu bekommen.
Verdeckte CFK-D-Box und bespannen mit Dissergewebe wäre mein Ansatz.
Dann kann auch viel unbeplankt bleiben.

Beim Profile würde ich bei Mark Drela auf Suche gehen. Der hat gute Entwürfe für Rippenbauweise ins Netz gestellt.

Hans

Stefan Siemens
20.01.2010, 18:37
Hallo,
die Frage, ob ein Holzmodell "F3J" sprich Wettbewerbstauglich sein kann, wurde schon diskutiert und mehrheitlich abgelehnt, sei es drum.
http://www.rc-network.de/forum/showthread.php?t=147833

Dünne Profile und dazu zählen auch die Drela Kurven, scheiden bei dem hier angedachten Konzept und Spannweiten aus statischen Gründen aus. Die größeren Drela Flieger sind in Kunststoffbauweise gedacht.

Es gibt gute dickere Profile, z.B der Selig Strak SA 7036, guckst Du:
http://www.rc-network.de/forum/showthread.php?t=131666

Eine Gemischbauweise aus Holz und Faserverbundwerkstoffen ist wieder nur etwas für Leute, die sich damít auskennen.

Mit einem Flügelgrundriss, der etwas zugespitzter ist (warum sind wohl die alten Holzsegler alle so gebaut?), Profilen um 12% Dicke an der Wurzel und einem angepassten Strak geht es auch in Holz, wenn man nicht erwartet, dass der Flieger dann "vollgasfest" ist. Erstaunlich torsionsfest wird ein solcher Flügel, wenn als Beplankung 0,6mm Sperrholz diagonal verarbeitet wird. Große Materialtafeln gibt es z.B. bei Heerdegen. Das Mehrgewicht gegenüber Balsa muß geklärt werden. Wenn man letzteres mit Gewebe verstärkt ist man wieder bei "Plastik" und bestimmt auch nicht leichter als das Sperrholz.
Also:
Ein sehr schöner Entwurf, der ein Update wie oben vorgeschlagen verdient und dann schnellstmöglich als Bausatz auf die Fräse muss!
Stefan

Hans Rupp
20.01.2010, 19:16
Hallo Stefan,

AG36 ist auch schon 8% dick, bei genügend Rezahl verträgt es auch mehr Dicke.

Phillip Kolb hat für den Miles auch Profile mit gerader Unterseite entworfen die offensichtlich gut gehen und dick genug sind. Dort wurde ach gezeigt, wie man ohne Hightech Leistung erzeugen kann. Wenn aber die Streckung mal zu große wird, dann wird es schwierig.

Der SA-Strak ist eben etwas anspruchsvoller zu bauen.

Es muss halt alles aufeinander abgestimmt sein. Jeder wird da für sich sein Optimum leicht woanders ansiedeln.

Hans

Stefan Siemens
21.01.2010, 08:38
AG36 ist auch schon 8% dick, bei genügend Rezahl verträgt es auch mehr Dicke.

Phillip Kolb hat für den Miles auch Profile mit gerader Unterseite entworfen die offensichtlich gut gehen und dick genug sind. Der SA-Strak ist eben etwas anspruchsvoller zu bauen.

Es muss halt alles aufeinander abgestimmt sein. Jeder wird da für sich sein Optimum leicht woanders ansiedeln.

Hans

Hallo allerseits, hallo Hans,
8% ist keine Bauhöhe für Holzflieger > 3,0m Spannweite. Die Profile für den Miles sind für 2m Spannweite gedacht.
Ohne Faserverbundholm wird es unter 10% Dicke des Wurzelprofils "eng", besser mehr.
Der SA Strak ist mit gefrästen Rippen auch ganz gut zu bauen, warum denn nicht?

Helfen könnte ein vorgefertigter Carbonholm, z.B. aus Prepreg Material. Aber ob dafür die Stückzahlen reichen? Hier ist zu lesen, dass für das hier diskutierte Modell auch ein Kohleholm vorgesehen ist. Wie wird der gebaut?
Stefan

UweH
21.01.2010, 09:38
Hallo,

bei meinen Pfeilnurflügeln, die nach allgemein anerkanntem Standard auch besonders torsionsfest und steif gebaut werden sollen, hat sich ein zweiholmiger Aufbau aus gestaffelt zusammengesetzten Kohle-Fertigprofilen sehr gut bewährt, z.B. Querschnitt 3 x 1 oder 10 x 0,5. Die abzutragenden Kräfte werden auf die Gurte verteilt, die zusätzliche Verkastung unterteilt die D-Box und erhöht damit den Widerstandsmoment. Ich beplanke das mit 0,6er Sperrholz orthogonal. Mit so einer Bauweise könnte sich auch ein 3,5 m-Segler relativ leicht und ausreichend fest für F3J-Freizeitanwendung bauen lassen. Bei Sperrholzbeplankung fällt auch ein Großteil der Bespannung oder Beschichtung weg. Das Sperrholz wird nur versiegelt oder dünn lackiert, bespannt werden nur die offenen Rippenfelder.

Gruß,

Uwe.

Hans Rupp
21.01.2010, 10:10
Hallo,

einer Profiltiefe von 250mm und entsprechenden Rezahlen geht das AG36 auch noch mit 10% Dicke, so meinte ich das. Im Anhang mal ein Vergleich eines auf die Schnelle angepassten AG38 mit dem Sa7036i wie von Benjamin veröffentlicht und mal mit eingefallender Bespannung zwischen den Rippenfeldern modifiziert. Da soll nur deutlich machen, dass man ohne große Verluste eine für die Rippenbauweise angepasstes Profil "schnitzen" könnte.

In dem Link oben sieht man den Holm (http://www.model.ypsi.cz/index.php?option=com_content&view=article&id=109:inspira&catid=45:vetrone&Itemid=85) eingebaut. Sieht aus wie mit Rovings oder UD-Gelege belegter Holzholm, also doppelt gemoppelt.

Bei R&G, Bacuplast, Weißgerber usw. gibt es CFK-Rechteckprofile, die man als Holme verwenden kann, wenn man nicht selbst laminieren will. Und den Steg kann man gut auch mit Holz aufbauen.

Ich selbst würde aber entweder ganz in Holz bleiben und die Konstruktion darauf abstellen (wie beim Miles) oder eben relativ viel CFK verwenden und sozusagen nur die Rippenoptik verwenden. Zwischenlösungen machen in meinen Auge nicht für viele Sinn bzw. eben in dem Maße, wie Uwe e beschreibt

Hans

Klaus Jakob
21.01.2010, 17:39
Hallo,

ja, so wie Hans meinte ich das auch. Statik aus Kohle, Optik vom Holz. Als Holmgurte die 1 Meter langen Stücke, somit 4x geteilter Flügel, das ergibt mit den Randbögen und dem Rumpf etwa 4,5 m Spannweite.
Und die Beplankung "unter Putz" diagonal mit Kohlegelege, oder / und die Rippenfelder mit Papier (2-lagig). Mit Papier habe ich die Statik von verwindungsfreudigen Flügeln sehr gut in den Griff bekommen. Aber ich weiß auch, daß dies "altmodisch" ist.
Und dann wie eben schon erwähnt, keine echten F3J-Eigenschaften erwarten.

Servus.
Klaus.

WMa
24.01.2010, 19:37
Hallo miteinander!

...den Vogel zu bauen - so etwas in die Richtung hatte ich mir als nächstes Projekt vorgestellt!

Ich denke so ähnlich wie Klaus, d.h. würde für eine 4-teilige Fläche CFK-Halbzeug in der Standardlänge 1m verwenden, so dass man letztendlich mit Randbogen und Rumpf wohl nicht ganz auf 4,50 kommt. Eine Begrenzung auf 4m mit 2-teilige Fläche wäre aber auch denkbar und reizvoll - eher meine bevorzugte Größe.

Immer wenn von F3J die Rede ist frage ich mich, ob dann nur die charakteristischen Flugeigenschaften gewünscht sind oder ob auch die entsprechenden schnellen Starts und Punkt"landungen" im Lastenheft stehen - die letzteren Punkte spielen für mich gar keine Rolle.
Ich könnte mir vorstellen, dass dann das Torsionsproblem nicht mehr so problematisch ist; ich wäre auch bereit, auf das letzte bisschen Geschwindigkeit zu verzichten: Optimale Thermikleistung, auch im Kreisflug geppart mit sehr guter Gleitleistung wären meine Vorstellungen, also vielleicht SA-Profil oder ähnliches.

Rohrholm-Rippenbauweise (Dolch) mit Sperrholz-D-Box, evtl noch ein paar Kohlerovings diagonal unter die Beplankung (war im Bauen und Fliegen Sonderheft mal beschrieben) sollte dann doch ausreichend sein.

Falls jetzt jemand sagt: Hey, das hört sich gut an, vielleicht kriegt man ja ein Trüppchen zusammen, dass sich an die Umsetzung macht; ich würde gerne am Ende des Sommers mit dem Bau beginnen....

viele Grüße
Matthias

Fritz
24.01.2010, 20:25
Hallo!
Den Flieger würde ich auch gerne bauen und eigentlich nur zum reinen Feierabendfliegen nehmen (keine Wettbewerbsambitionen). Wenn mann so einen Frässatz kaufen könnte würde ich einen nehmen, voraussetzung aber das es im Rahmen bleibt.

jmoors
24.01.2010, 22:18
Hallo!
Den Flieger würde ich auch gerne bauen und eigentlich nur zum reinen Feierabendfliegen nehmen (keine Wettbewerbsambitionen). Wenn mann so einen Frässatz kaufen könnte würde ich einen nehmen, voraussetzung aber das es im Rahmen bleibt.


Ich schließe mich an.

Gruß, Jürgen

nona
25.01.2010, 07:17
Hallo,

man könnte ja mal bei www.drei-f.de anfragen. Wenn mehrere Sätze gefertigt werden wird's sicherlich günstiger.

Gruß
Norbert

Laddl
25.01.2010, 07:57
Hallo

Würde mich einem Sammelkauf / -bestellung anschließen! Finde das Modell echt gelungen und es entsteht bei mir das "Auch haben will" Gefühl!

Laddl

Arno888
25.01.2010, 09:33
Hallo

Auch meine Landsleute haben diesen Flieger entdeckt :D
http://www.modelbouwforum.nl/forums/zweefvliegen/101472-inspira-f3j-hout-tekeningen-vrij-te-downloaden.html

Ein Kollege dort bereitet ein Frässatz vor und er ist bereit diesen auch in etwas grössere Stückzahlen her zu stellen. Er ist auf das niederländische Forum aktiv als "WVR" . Er kann auch direkt gemailed werden. Seine Adresse lautet wjpadevries(at)yahoo(punkt)com .

STB
25.01.2010, 10:43
Hallo Arno,

herzlichen Dank für den sachdienlichen Hinweis :D

Meine Mail an Winfried ist schon raus.

Gelesen habe ich bereits im modelbouwforum 20€ excl. Material und Versand..hört sich gut an, mal sehen.

LG,

Stefan

Hans Rupp
25.01.2010, 11:12
Hallo,

was für ein Profil soll zum Einsatz kommen?

Ich habe angefangen das SA7036i auf Rippe umzustricken. Ziel ist einfachere Baubarkeit bzw. Rücksichtnahme auf das Einfallen der Bespannung in den offenen Feldern mit möglichst wenig Leistungsverlust gegenüber dem SA7036i bzw. den Leistungsverlust, den man durch das Einfallen der Bespannung erleiden muss zu minimieren.

Angehängt ein Plot des derzeitigen Stands. Mit Klappe -2° ist die Unterseite ab 35% gerade und könnte auf einem planen Brett einfach verzugsfrei gebaut werden. Normalflugstellung ist dann Klappe bei 73% um 2 Grad nach unten ausgeschlagen.
Polare ist nur im Schnellflug minimal schlechter als vom Original SA7036i, Ab Normalflug kein spürbarer Unterschied.

Die Oberseite nach Vorbild des AG38 anzupassen macht deutlich mehr Arbeit.


@Arno888: was für ein Profil soll der Frässatz erhalten?

Hans

P.S. Anbei ein Polarenvergleich S3010 - SA7036i - Sa7036i mod für Rippenbauweise in Normalflugstellung. Das S3010 war z.B. auf der V-Experience von Graupner drauf und dient als Referenz für ein Profil mit gerader Unterseite

Arno888
25.01.2010, 11:53
@Arno888: was für ein Profil soll der Frässatz erhalten?

Hans

P.S. Anbei ein Polarenvergleich S3010 - SA7036i - Sa7036i mod für Rippenbauweise in Normalflugstellung. Das S3010 war z.B. auf der V-Experience von Graupner drauf und dient als Referenz für ein Profil mit gerader Unterseite

Hallo Hans,

Was ich da gelesen habe wollen die das original Profil verwenden.......
Es gibt da klar bessere profilen aber dan denke Ich auch wieder das dieses Profil für ein normales Altagsmodell nicht die schlechteste Wahl ist....
Die Kollegen da sind gleicher Meinung ;)

STB
25.01.2010, 13:23
...was mir noch dazu einfällt...die wollen das Modell original nachbauen, d.h. eben auch ohne Wölbklappen. Damit kommt für mich ein Frässatz zumindest zzt. nicht in Frage :cry:

Stefan

Hans Rupp
25.01.2010, 13:38
Hallo,

ich habe mir mal das Profil aus dem Bauplan angesehen.

Also ein E387 ist es nicht, irgendwas 9%iges aber gegenüber den verglichenen Verdächtigen (e387, SD7037, RG15, MH32) scheint mir die Nase viel spitzer zu sein. Wölbung ist aber nicht sehr hoch, also so um 2%.

Was von 9% an der Wurzel zu halten ist, kam hier ja schon zum Ausdruck.

Hans

STB
25.01.2010, 15:05
Hallo Hans,

und welches Profil sollte Deiner Meinung nach für dieses Alltagsmodell nun verwendet werden? Sa7036i mod? Oder geht die Analyse noch weiter?

Bei mir ist die Werkstatt zzt. ohnehin belegt, von daher nur keine Eile :rolleyes: Vielleicht wird es das nächste Winterprojekt...

Stellst Du die Daten für das Profil dann zur Verfügung? Dann hab ich zumindest die Möglichkeit mir die Rippen nach meinem Ka3-Projekt selbst zu schnitzen :D

LG,

Stefan

Stefan Siemens
25.01.2010, 15:35
Leute!
Das Profilkonzept von Hans Rupp spricht ja wohl für sich. Super die Idee, den Klappenausschlag in das Baukonzept zu integrieren! Das Flugzeug kann die Bauhöhe des Flügels gut gebrauchen. Und für den Einsatzzweck ist das "Mehr" an Widerstand gegenüber dünneren Profilen völlig egal.

Den Einsatz von Kohlefaser im Holmgurt würde ich überdenken. Wenn, dann muss der Gurt so ausgelegt sein, dass er die Biegung allein übernimmt. Mischlösungen wie Kiefer mit Kohle belegt halte ich für falsch.
Die Verklebung der Gurte mit dem Holmsteg ist auch nicht zu unterschätzen.
Hier sind doch Holzbauer am Werk? Warum also der Rückfall zu den Faserverbundwerkstoffen?
Stefan

Hans Rupp
25.01.2010, 15:59
Hallo Stefan (STB),

wenn man Rippe + Folienbespannung ohne zuviel GFK/CFK bauen, will, dazu eine Modell das man auch mal flotter bewegen kann , kommt man um eine etwas dickere Auslegung nicht herum. Dann ist das SA7036i bzw. der Strak von Deftones ist meines Erachtens sehr gut.

Mark Drela hat für folienbespannte Rippenflächen kleinerer Modell Profile entworfen (AG38 ist das Dickste davon), die gerade Segmente aufweisen, da er davon ausgeht dass ein harter Übergang mit einem Knick von der Beplankung auf das gespannte Folienfeld in der Mitte ziemlich schädlich ist. Das Problem ist, dass wenn eine Störung in der Strömung auftritt, die sich Keilförmig nach hinten aufweitet. D.h. auch direkt an den Rippen ist kurze Lauflänge später die Störung aus der Mitte der Rippenfeldern an der Rippe angekommen, wo eigentlich doch das unverfälschte Profil da ist. Er hat deshalb die Beplankung weit nach hinten gezogen und zwischen Beplankung und Endleiste ein gerades Segment hineinkonstruiert und so die Kante am Übergang Beplankung- Bespannung vermieden.

Die AG38-37-36 Serie ist jetzt aber für eine Klasse entworfen, in der keine Wölbklappen und Querruder erlaubt sind. Wenn man aber Klappen einbaut, kann man zwei Dinge tun.

Man kann die Unterseite hinten eingezogen konstruieren, indem man das Profil zum bauen mit negativer Klappe entwirft und es nur dann unten
gerade ist. In Normalflugstellung hat man dann unten auf Höhe der Scharnierlinie einen Knick in der Kontur, was aber nicht so schlimm ist, da unten die Strömung bei höheren Anstellwinlkeln sowieso schon vor 70% nach Turbulent umgeschlagen ist. (Den Trick Klappen-Profile so zu entwerfen, dass in der Seite, in der die Strömung schon weiter vorne von laminar zu turbulent umgeschlagen ist ein Knick auftreten, da in turbulenter Strömung solche Dinge besser verkraftet werden bzw. nicht so schädllich sind hat Mark Drela schon mehrfach mit Erfolge angewandt. )

Dann kann man oben zwei gerade Segmente mit einem Bogenübergang verbinden, da man ja am Klappensteg zwangsläufig ein paar % lang eien feste Struktur hat. Zudem - so mein Gedanke - kann dafür die vordere Beplankung wieder (etwas) früher enden lassen um möglichst viel der Transparenz eines Rippenflügels, der für mich viel vom optischen Reiz ausmacht zu erhalten. Wobei eine torsionsteife Klappe mit offenen Feldern wieder sehr anspruchsvoll zu bauen ist.

Die Idee mit den zwei gerade Segmenten auf der Oberseite erweist sich aber als problematisch. Ich kann noch nicht absehen, wie erfolgreich der Ansatz auf der Oberseite in die Richtung ist. Es soll ja was im Schnitt besseres rauskommen als konventionell mit Kante in der Mitte der Rippenfelder.

Ein SA7036i mod. mit gerader Unterseite bei Klappe -2° ist fertig und kann so gut in Rippe gebaut werden. Die Aussenprofile des Straks in der Weise zu modifizieren ist auch nicht so viel Arbeit, ich habe es aber noch nicht gemacht da ich noch an der Oberseite "rumschnitze" und Ober- und Unterseite nicht getrennt voneinander betrachtet werden kann.

Koordinaten gibt es von mir deshalb noch nicht bzw. nur auf auf Nachfrage. Ausserdem sieht amn eben, dass Profil und Baukonzept eben dann am meisten Sinn amchen, wenn sie exakt aufeinander abgestimmt werden.

@Stefan Siemens:
Die Idee dazu ist ja nur eine Kombination der Ideen von Mark Drela, Marcel Guwang und Phillip Kolb beim Miles.
Den Trick mit der Unterseite habe ich bei einem Profil schon 2005 und die Erfahrung war sehr positiv (zum Nachlesen ein Link (http://www.rc-network.de/forum/showthread.php?t=7348&highlight=Thermiksegler&page=3) ). Da die Profilhöhe am Klappensteg aber etwas dünn ausgefallen ist, nicht so für Rippenbauweise ohne CFK-Verstärkung prädestiniert, leider.

Hans

Stefan Siemens
25.01.2010, 16:20
Hallo allerseits,
jetzt macht sich Hans Rupp schon richtig viel Gedanken über den Profilstrak. Dazu gehört auch ein Grundriss, der aerodynamisch und Bautechnisch mehr kann. Ein 5 Minuten Entwurf hängt an. Eigentlich gehört der Knick weiter nach aussen, aber ich habe mich an ein paar Eckdaten gehalten. Die Daten des Original Inspira Entwurfs kann ich mangels Auflösung nicht lesen, sonst könnte man mal vergleichen.

Den Flügel umzukonstruieren sollte mit den Fräsprogrammen kein großer Akt sein. Muss nur noch jemand den Holm rechnen,
Stefan

Stefan Siemens
25.01.2010, 16:31
.. hier als Bild

Klaus Jakob
25.01.2010, 17:04
Hallo zusammen,

ich mache im nächsten Winter vermutlich auch mit. Die Lösung mit den Kohleholmen (ohne zusätzlich Kiefer oder Balsa) finde ich auch gut, vor einem Mix aus Holz und Kohle habe ich auch Respekt.
Und nun werden auch noch die Profile und der Grundriß optimiert...
Vielen Dank an Hans und Stefan.

Klaus.

0815tilo
25.01.2010, 20:12
Würde mich einem Sammelkauf / -bestellung auch anschließen! Egal welches Profil. Finde das Modell einfach spitze.
Gruß
Tilo

Fritz
25.01.2010, 20:23
Hallo!
Es scheint ja doch mehr Interessenten zu geben die den Flieger bauen möchte, ich einschließlich.
Jetzt wäre es ja mal interesant ob sich jemand findet der das in die Hand nimmt und da was machen (fräsen) kann.

WMa
26.01.2010, 18:20
Hallo,

ich habe mit der Flächengeometrie von Stefan mal den Holm berechnen lassen;
da hier auch verschiedene Angaben wichtig sind, mal was ich angenommen / verwendet habe:

Profildaten (SA 7036):
Dicke 9,2%
cA 1,2

Flieger:
4,5m Spannweite mit 4,5kg
300mm Wurzeltiefe
25mm Profilhöhe
Fluggeschwindigkeit 30m/s
Lastvielfaches 10

ERGEBNIS: Für 24K - Rovings spucken die tools 13 bzw. 15 Rovings aus, was einem Querschnitt für den Gurt von 20-23 mm2 ergibt;

klingt für mich nachvollziehbar, wobei mir klar ist, dass 30 m/s für einige etwas langsam sein könnte...was sagen die Spezialisten dazu?

könnte mir jemand bitte sagen, mit welchem Faktor man hier rechnen muss, wenn man Kiefer verwenden will?

Stefan Siemens
27.01.2010, 08:58
Hallo Wma,
das als Wurzelprofil vorgeschlagene SA 7036i aus dem Strak von Selig/Deftones ist 11 % dick! Dann klappt es auch mit dem Gurtquerschnitt,
Stefan

Hans Rupp
27.01.2010, 09:45
Hallo,

Bauweise und Konstruktion stehen ja in großer Abhängigkeit zueinander. Richtig durchkonstruiert stekct auch ein bisschen Arbeit dahinter. Deshalb schlage ich eine kleine Umfrage vor, was denn die Mehrheit will.

Daten dann für jeden frei verfügbar, wenn Rippensatz würde ich vorschlagen einen Anbieter wie Faller etc. anzufragen. Da kann dann jeder für sich bestellen.

Bauweise
B1: Reine Holzkonstruktion / Holmgurte und Klappenstege Kiefer bzw. Balsa
B2: Holzkonstruktion mit Holmgurten, Klappenstegen aus CFK / GFK Halbzeugen
B3: Mischbauweise mit Holmgurten z.B. Rippenaufleimern aus CFK / GFK

Spannweite:
S45: 4,5 m
S42: 4,2 m
S37: 3,7 m

Klappen:
Kxx: Keine Klappen
KWx: nur Wölbklappen
KxS: nur Störklappen
KWS: Wölb- und Störklappen

Also ich würde wie folgt abstimmen (nur als beisplie, da ich zuviele Projekte habe um aktuell da bauseitig mitzumachen) :

B3-S42-KWx

für Mischbauweise, 4,2m Spannweite , nur Wölbklappen

Flügelgeometrie entweder Mehrfachtrapez oder sogar elliptisch, wenn jemand die Fräsdaten dafür erzeugt.

Hans

Stefan Siemens
27.01.2010, 09:57
B1 S42 Kwx

... ich kenne da jemand, der auch als Hersteller eines Frässatzes in Betracht kommt, ich werde mal nachfragen. Da eine Detailkonstruktion sehr viel Arbeit macht, wäre eine Unterstützung aus dem Web/ RCN sehr hilfreich
Stefan

Laddl
27.01.2010, 10:01
Hallo

Ich sehe hier ein Modell für die neue F5J Klasse und es sollte sich preislich etwas von den "Schalentieren" abheben! Natürlich in die Richtung GÜNSTIG!
Ein reines Holzmodell ist unter Umständen sicherlich am besten herzustellen, zumal das benötigte Holz einfach zu beschaffen ist. GFK und Kohle ist da teurer und aufwendiger, so meine ich. Von der Grundkonstruktion ist sicherlich genug an Festigkeit vorhanden! Die Größe des Modells ist bei 4,5m sicherlich sehr reizvoll und 4,2m ist ebenso eine Option. Kleiner sollte man nicht gehen zumal da genug an Modellen auf dem Markt sind.
Holz ist einfach sehr reizvoll!!!!!

Ich stimme für Version B1-S45-KWx!

Gruß
Laddl

STB
27.01.2010, 10:14
Hallo,

würde mich der Fraktion

B1 S42 Kwx

und

B1 S45 Kwx

bei der Spannweite wäre ich flexibel :D

Ich habe übrigens auch schon einen Hersteller auf diesen Thread aufmerksam gemacht...vielleicht ist es ja interessant für ihn?

LG,

Stefan

Friwi
27.01.2010, 10:32
wäre interessiert an:

B2 S42 Kwx

nona
27.01.2010, 11:25
B1-S42-Kwx

Gruß
Norbert

Karsten T.
27.01.2010, 11:38
B1-S45-KWx

Gruß
Karsten

Detlef
27.01.2010, 12:39
Hallo zusammen,

bin auch mit dabei.

B2-S45-KWx evtl. 6 Klappen?!

Evtl. auf einen Alpina 4001 Rumpf anpassen da der
noch arbeitslos in der Werkstatt liegt.

Detlef

Fritz
27.01.2010, 13:36
Hallo!

Ich wäre interessiert an


B1 S42 KWx

Wobei ich bei der Spannweite auch für die anderen offen wäre. Es darf nur nicht zu kompliziert im Aufbau werden.

DHC2
27.01.2010, 13:40
B1-S45-Kwx

...Holz ist gut

0815tilo
27.01.2010, 14:06
ich wäre für die Variante
B1-S45-Kwx
Gruß
Tilo

Hans Rupp
27.01.2010, 14:21
Hallo,

das Interesse ist ja recht groß bzw. schon nach kurzer Zeit haben wir 10 Meldungen.


Nach 10 Teilnehmer liegt B1 mit 8 gegen B2 mit 2 in Front.

Spannweite liegt im Mittel bei 4,32m.

Bei den Klappen ist es eindeutig: alle wollen Wölbklappen.

Hans

WMa
27.01.2010, 14:32
Hallo,

ich bin ebenfalls für: B1 - S42 - KWx

Wenn man den Flügel auf 4,20 projektiert, sollten ein paar Zentimeter rauf oder runter am Innentrapez nicht allzuviel ausmachen;

Stefan hatte in einer mail den Vorschlag gemacht, den Flügel dreiteilig zu machen:
man spart sich den Platz für die Steckung an der Wurzel und kann die Holmgurte entsprechend dick konstruieren; bei 4,20 sind das (noch) transportfreundliche 140 cm;

allerdings müsste man dann den Rumpf etwas umkonstruieren:
Aufgesetzter Flügel -> kann bei missglückter Landung abscheren....

Ich fände es toll, wenn hier wirklich etwas zusammengeht und sich eine Truppe findet, die gemeinsam plant und baut!

Besonderer Dank geht (mal wieder!) an Hans, der gar keinen Flieger will, aber trotzdem nicht nur Input liefert, sondern sogar die Orga in die Hand nimmt!

viele Grüße
Matthias

Fritz
27.01.2010, 14:36
Hallo!

Dreiteiliger Flügel fände ich auch gut, einfach das Mittelteil auf den Rumpf schrauben.

Detlef
27.01.2010, 15:54
mit dem 3 teiligen Flügel,
da könnte man ja mit 2 Spannweiten arbeiten.

4,2m und evtl. 4,7 oder gar 5??

Gruß

Detlef

skaan1
27.01.2010, 16:31
B2/B3-KWx-S42 mit Dreiteiligem Flügel

Gruss Andy

Frank Thorn
27.01.2010, 17:13
B1 S42 Kwx

Bei der Spannweite bin ich flexibel.

Frank

jduggen
27.01.2010, 17:32
Hallo,

ich könnte mich auch für B1-S42-45 Kwx interessieren. 3-teilig ist gut.Wenn gewünscht kann ich in Sachen CAD mitmachen, das mache ich seit 18 Jahren, Hard und SW sind verfügbar.

Jörg

Klaus Jakob
27.01.2010, 17:45
Hallo,

das gehz ja ab hier...
Mein Favorit:

B2, SW45, KWx

Klaus.

WMa
27.01.2010, 18:42
Hallo,

mit 11% Profildicke (der andere Wert mit 9,2% war aus Profili) liefern die beiden Tools 9 bzw. 12 Rovings, also 14-18 mm2 in CFK - das kommt mir jetzt doch etwas wenig vor...

wenn man für Kiefer die Biege- und Zugfestigkeit mit 10% ansetzt, kommt man auf 180 mm2; bei verschiedenen Projekten, die hier im Forum diskutiert wurden, lag der Gurtquerschnitt an der Wurzel immer so bei 150 mm2 (Ka6 von toboo (5m) bzw. eine K7 mit 4m) - allerdings bei deutlich dickeren Wurzelprofilen!
zusätzlich muss natürlich noch der Steg mit berücksichtigt werden, wenn der aus Sperrholz ist!

Wenn ich mir das so anschaue, führt am 3-teiligen Aufbau in der Holzausführung fast kein Weg vorbei. Ich glaube nicht, dass man (so man den Holm nicht sehr breit macht) eine vernünftige Mittensteckung (V-Form!) und ausreichend dimensionierte Kiefergurte unter einen Hut bekommt, zumal die Abschätzung mit 30m/s erfolgt ist und der Faktor 10 für Kiefermaterial eher optimistisch (optimale Qualität) zu sehen ist.

Matthias

WMa
27.01.2010, 18:47
Vorschlag zur Organisation:

Wir erstellen eine mailing-Liste, auf der alle Konstruktions- und Bauwütigen stehen, das würde den Meinungsaustausch etwas konzentrieren und vereinfachen; wenn es konkreter wird, könnte man dann einzeln AGs bilden, die bestimmte Probleme abarbeiten.

Oder ist das jetzt zu bürokratisch / deutsch...?

Die Ergebnisse / Ideen könnte man ja hier fortlaufend vorstellen / diskutieren.
Was haltet Ihr davon?

Matthias

P.S. Ich würde die Verteilerliste pflegen!

Heinzgas
27.01.2010, 20:53
Hallo,

ich finde den oder die Inspira einfach schön...
beobachte den Artikel sehr gespannt, und bin schon neugierig wie es weiter geht...

mein Favorit wäre B2 S45 Kwx Fläche 3 teilig

was denkt ihr...in welcher Region würde sich so ein Frästeilesatz preislich ca. bewegen???


lg heinz

roty67
27.01.2010, 21:20
Hallo,
B1 S42 Kwx,spannweite flexibel,aber Wölbklappen

gruß Thomas

Mister 123
27.01.2010, 21:23
Also dann schließ ich mich auch mal an,

B1KWx S45 oder S42 und 3-Teilige Fläche.

Gruß

Hans Rupp
27.01.2010, 21:32
Hallo,

so würde ich mir das ganze in etwa vorstellen:

401456

6 klappen = 3 Servos je Seite weil sonst die Klappen sehr lang werden.
Innere Wölbklappen Bauhhöhe: 280mm * knapp 11% = rd. 30mm -> Standardservos
Mittlere Klappen Bauhöhe: 250mm * knapp 10,5% = rd. 26mm -> Standardservos
Querrruder Bauhöhe: 190mm * 9,5% = rd. 18mm -> 13mm Servos

Die genaue Dickenverteilung kann mache ich erst, wenn die Geometrie fix ist und wird dann so ausgerichtet, dass die Scharnierlinie der Klappen im Raum gerade ist. Wenn ich es so machen soll, dass man 2 oder 3 Klappen je Siete baune kann, ist eben die Geometrie recht stark vorgegeben.

Wenn man innen ein Rechteckstück vorsieht wie gemacht, kann man zwischen 4,2 und 4,5m selber variieren.

Genauso kann man dreiteilig oder zweiteilig oder vierteilig bauen.

Dreiteilig halte ich für recht sinnvoll, es ergeben sich drei Segmente mit rd. 1,5m. Das ist dann kürzer wie der Rumpf.

Kommentare erbeten.

Hans

Mister 123
27.01.2010, 21:40
Hallo,
.....
Kommentare erbeten.
.....
Hans

Hallo Hans,

die Sache mit den 6 Klappen finde ich, persönlich, "überflüssig". Klar sind die 4 Ruderklappen sehr groß, aber ich denke wenn man die Ruder mit CFK, egal ob in Form von Rovings, Matte oder Flachprofilen verstärkt, ausreichend sind. aber durch 4 Klappen spart man sich auch gleich wieder ein bisschen Gewicht ein. Ausserdem denke ich das man einen 6 Klappenflügel in diesem Fall nicht wirklich brauch.

Das sind so meine Gedanken, lass mich aber gerne belehren ;)

Gruß

STB
27.01.2010, 21:58
Uiuiui...

da hab ich ja was losgetreten....

Freut mich das der Flieger Euch genau so gut gefällt wie mir als ich ihn im www entdeckt habe.

Mir persönlich gefällt er im übrigen genau so wie er ist. Warum sollte man die Flügelgeometrie denn ändern? Das Profil - ok. Wölbklappen - klar! Aber warum die Geometrie?

Fragt einer...

LG,

Stefan

Hans Rupp
27.01.2010, 22:09
401473

So könnte das aussehen. Dann kann die Klappen beliebig aufteilen, weil die Scharnierline über gesamte Spannnweite gerade verläuft.

Wenn ma innen bei einem Abschnitt mit konstanter Profiltiefe bleibt, bekommt man ein leichte Vorpfeilung an der Nase innen. Gibt es manntragend ja auch schon (DuoDiscus, Arcus..)

@Stefan:
Der Originalgrundriss ist ein Riesenschiff, deutlich überelliptisch was die Wendigkeit herabsetzt und das Anzeigen von Thermik auch. Dann ist der Flächeninhalt so groß, dass mit 5kg (kann ja auch für ein paar wichtig sein, da drunter zu bleiben) die Dynamik leidet. Ich hatte mal einen Tangent Vortex XL mit 6,5 kg und er war mir eher zu leicht als zu schwer. Aber es geht ja nicht um meine Ansicht.
Also wenn die Mherheit die Optik so haben will, machen wir das Beste daraus.

Hans

STB
27.01.2010, 22:27
401473

So könnte das aussehen. Dann kann die Klappen beliebig aufteilen, weil die Scharnierline über gesamte Spannnweite gerade verläuft.

Wenn ma innen bei einem Abschnitt mit konstanter Profiltiefe bleibt, bekommt man ein leichte Vorpfeilung an der Nase innen. Gibt es manntragend ja auch schon (DuoDiscus, Arcus..)

@Stefan:
Der Originalgrundriss ist ein Riesenschiff, deutlich überelliptisch was die Wendigkeit herabsetzt und das Anzeigen von Thermik auch. Dann ist der Flächeninhalt so groß, dass mit 5kg (kann ja auch für ein paar wichtig sein, da drunter zu bleiben) die Dynamik leidet. Ich hatte mal einen Tangent Vortex XL mit 6,5 kg und er war mir eher zu leicht als zu schwer. Aber es geht ja nicht um meine Ansicht.
Also wenn die Mherheit die Optik so haben will, machen wir das Beste daraus.

Hans

Ahh ok...herzlichen Dank für die Erläuterung Hans. Jetzt verstehe ich...dann will ich mich mal für eine alternativen Optik "öffnen" - will mir ja nicht nachsagen lassen das ich nicht flexibel bin ;) Und schließlich will man ja auch einen Flieger haben, der sich "bewegen" kann :D

LG,

Stefan

Übrigens: Vielen Dank schon mal an alle, die hier so viel Zeit und Mühe reinstecken...eigentlich wollte ich das Projekt erst im kommenden Winter angehen..aber jetzt...naja, dann läuft es halt nebenher hehe

Hans Rupp
28.01.2010, 09:32
Aktuell 18 Teilnehmer an der Umfrage.

Klare Tendenz zu B1 und nur Wölbklappen, Durchschnitt der gewünschten Spannweite 4,33m

401503

Hans

migru
28.01.2010, 10:15
Mir würden 3,7m reichen (als E-Segler): B1 37 KWx
Sollte für einfachen Handstart nicht mehr als 3,5kg wiegen und mit einem 3-Zellen-Antrieb auskommen.

Highlight
28.01.2010, 10:27
Hallo Zusammen

Schliesse mich mit B1-S45-KWx an. Mit S42 kann ich auch gut leben!

Viele Grüsse

Thomas

Detlef
28.01.2010, 11:45
einen für Lothar Vogel.

B1-42-KWx

Jedem Modellhersteller müssen doch die Augen tränen
wenn er sieht das hier quasi über Nacht an die 20 Modell
gehen!!

Kann schon jemand etwas zum zeitlichen Ablauf und den Kosten sagen?

Gruß

Detlef

Stefan Siemens
28.01.2010, 11:58
Jedem Modellhersteller müssen doch die Augen tränen
wenn er sieht das hier quasi über Nacht an die 20 Modell
gehen!!

Kann schon jemand etwas zum zeitlichen Ablauf und den Kosten sagen?

Gruß

Detlef

Hallo,
die Frage ist, wie konkret das Interesse wirklich ist.

Also, eigentlich "riecht" das hier nach einer kompletten Neukonstruktion, sozusagen eine Inspira Update. Dabei bietet der 3-teilige Flügel die Möglichkeit individueller Spannweitenanpassung.
Ein reiner Rippensatz ist recht schnell entworfen und gefräst. 1-2 Monate Ein Frästeilesatz incl. Rumpf und Leitwerk dauert schon länger 2-4 Monate und ein durchkonstruierter Bausatz macht richtig viel Arbeit, weil hier zwingend ein bis zwei Testmodelle gebaut werden müssen um alle Fehler in der Konstruktion zu finden. Das haben wir bei unserer Schweizer 1-26e erlebt.
http://www.rc-network.de/forum/showthread.php?t=85355

Schneller und günstiger geht es, wenn sich Mitleser "ehrenamtlich" an Aerodynamik, Konstruktion und CAD beteiligen.

Wie viel wollt Ihr ausgeben? Ohne großes Nachdenken und kalkulieren würde ich sagen:
- Nur Rippen 180,00 €
- Frästeile 320,00
- Bausatz komplett 600,00 €
Das sind ganz grobe Schätzungen und völlig unverbindlich. Aber wir reden über einen Großsegler, der ziemlich aufwändig sein wird. Wer jetzt sagt, dafür bekomme ich auch einen ???, der klinkt sich besser aus.
Am Sonntag werde ich mal mit www.modellbauprofis.de reden
Stefan

Hans Rupp
28.01.2010, 12:09
Hallo,

ich denke am interessantesten ist das, was man auf neudeutsch einen „Short Kit“ nennt. D.h. Rippen und Spanten + Materialliste für Leisten und Brettchen.

Wenn die Geometrie abgesegnet ist, mache ich die Profile dazu passend fertig.

Den Rumpf kann man ja von der Inspira weitgehend übernehmen.

Hans

Fritz
28.01.2010, 12:40
@ Hans!
Jetzt sind ja die eckigen/spitzen Ohren (die finde ich richtig klasse) weg, oder kann man das noch ändern?

Stefan Siemens
28.01.2010, 15:01
Hallo,

ich denke am interessantesten ist das, was man auf neudeutsch einen „Short Kit“ nennt. D.h. Rippen und Spanten + Materialliste für Leisten und Brettchen.

Wenn die Geometrie abgesegnet ist, mache ich die Profile dazu passend fertig.


Den Rumpf kann man ja von der Inspira weitgehend übernehmen.


Hans

Short Kit:

Jepp, das denke ich auch. So einen Flieger baut wohl nur ein etwas erfahrener Modeller und dem reicht das. Wahrscheinlich ist es auch kein Problem, zwei Rippensätze alternativ für Faserverbundholm und Kiefer vorzubereiten.

Profile und Grundriss
Ich würde an der Wurzel auf 12% Dicke gehen und mal schauen, ob in der Flügeltiefe noch etwas "drin" ist (Du hast 280mm vorgesehen?). Ansonsten leg mal los!

Rumpf aus dem Ursprungsplan

Da muss man kontrollieren, wie die Hebelarme so passen, aber im Grundsatz stimmt das. Nur der Umbau des Designs auf einen aufgeschraubten Flügel ist zu lösen?

Stefan

Mister 123
28.01.2010, 15:50
Tach zusammen,

mir is da eben so ne spontane Idee gekommen. Und zwar gibts ja den Andreas Decker, besser bekannt als AFF-CNC. Er hat letztes Jahr diesen AFF-CNC Schlepper gefräst, aber immer nur 10er weise. Vllt könnte man sich mit dem guten Mann mal Unterhalten. Vllt würde er ja welche Fräsen, wenn man fest sagen könnte das man 10, oder 20 nimmt. Leider kenne ich ihn auch nur weil ich bei ihm sachen bestellt habe. Ich weis natürlich auch net ob er so einfach so etwas macht.

War jetzt nur mal so ne Idee....:confused::confused:

Gruß

Hans Rupp
28.01.2010, 16:05
Hallo,


@Fritz:
Für die Ohren war ich nur zu faul. In der Phase geht es mir um ganz andere Dinge. Es ging mir nur um die Fläche, Streckung, Pfeilung , Scharnierlinie.

@Stefan
Was meinst Du mit "ob in der Flügeltiefe noch was drin ist", mehr oder weniger?

Ich bin zu der Profiltiefe von 280mm gekommen, weil ich als Flügelfläche nicht mehr als 1 qm haben wollte. Das ergibt dann eine Streckung von 19 bei 4,35m Spannweite. Ich habe mich am Vortex XL von Tangent orientiert, weil ich den kenne und so sehr gut einschätzen kann, was herauskommt. Für mich würde ich sogar die Streckung noch erhöhen, also Flächeninhalt reduzieren.

Der Vortex XL von Tangent hat übrigens bei 4,3m Spannweite eine Rumpflänge von 1,9m, die Inspira 2,0m bei 4,5m Spannweite. Die 4,3m Vortex-Version fliegt sich noch F3J-like, mit 5m Spannweite kommt schon deutlich Grossseglerfeeling auf. Also die 2m Rumpflänge der Inspira passen.

Ich habe jetzt schnell den Plan der Inspira ausgedruckt, ein paar Profiltiefen rausgemessen und in RANIS reingeklopft. Ist laut Plan stärker zugespitzt als in der colorierten Dreiseitenansicht, die ich zuerst genommen habe. PAsst auch viel besser zu den Rohbaubildern. Bei 4,5m Spannweite komme ich auf knapp 1,1qm Fläche und Streckung 18,4. Runterskaliert auf 4,35m liegt alles sehr nah an meinem Entwurf (290mm Profiltiefe an der Wurzel). Anbei der Screenshot (mit Ohren ;) ).
Was etwas anders ist, ist der Pfeilungsverlauf. Die Scharnierlinien von Wölbklappe und Querruder der Inspira sind deutlich unterschiedlich gepfeilt, wodurch man auf einen 4 Klappenflügel mit nahezu fester Aufteilung festgelegt ist.

Wäre gut wenn jemand den CAD Plan runterlädt und mir die genauen Geometriedaten daraus zukommen liese.

Hans

STB
28.01.2010, 16:17
Tach zusammen,

mir is da eben so ne spontane Idee gekommen. Und zwar gibts ja den Andreas Decker, besser bekannt als AFF-CNC. Er hat letztes Jahr diesen AFF-CNC Schlepper gefräst, aber immer nur 10er weise. Vllt könnte man sich mit dem guten Mann mal Unterhalten. Vllt würde er ja welche Fräsen, wenn man fest sagen könnte das man 10, oder 20 nimmt. Leider kenne ich ihn auch nur weil ich bei ihm sachen bestellt habe. Ich weis natürlich auch net ob er so einfach so etwas macht.

War jetzt nur mal so ne Idee....:confused::confused:

Gruß

Hallo Zusammen,

die Kontaktaufnahme mit Andreas ist bereits erfolgt :D

Ich sag mal so...dieser Thread hier wird aufmerksam verfolgt. Wenn ich mehr weiß, berichte ich natürlich ;)

LG,

Stefan

Mister 123
28.01.2010, 16:43
Hallo Zusammen,

die Kontaktaufnahme mit Andreas ist bereits erfolgt :D

Ich sag mal so...dieser Thread hier wird aufmerksam verfolgt. Wenn ich mehr weiß, berichte ich natürlich ;)

LG,

Stefan
Ha,

ich bekomme mal eine Antwort....herrlich :-) Meld dich wenn du was weisst.

Gruß

Paul R
28.01.2010, 16:58
Hallo,

Wäre gut wenn jemand den CAD Plan runterlädt und mir die genauen Geometriedaten daraus zukommen liese.

Hans

Hallo,

reichen Dir die PDF-Dateien?

Gruß

Paul

Stefan Siemens
28.01.2010, 17:39
@Stefan
Was meinst Du mit "ob in der Flügeltiefe noch was drin ist", mehr oder weniger?



Hallo Hans,
gemeint war "mehr", also bis 300mm. Das Ranis Bild der Original Inspira zeigt in der Tat einen deutlich mehr zugespitzten Flügel, gut so! Mit dem SA Strak kann man sich dabei ruhig etwas Zuspitzung trauen, ohne dass die Kiste kritisch fliegt.

Die Rumpflänge geht auch in Ordnung.

Und wenn jemand Andreas Decker anstossen kann, wäre das toll. Ich hab schon vor einem Jahr versucht, ihn zu überzeugen, weil Konstruktion, CAD, Zeichnung und Fertigung von ihm excellent sind.

Leute, lasst uns dran bleiben!
Stefan

STB
28.01.2010, 17:58
OMG,
jetzt macht Ihr aber ganz schön Druck :D

Andreas D. hatte mir seine TeleNr für diesen Zweck hinterlassen. Bislang hab ich noch nicht bei ihm angerufen - das werde ich dann mal schnellstens nachholen ;)

LG,Stefan

Kringelking
28.01.2010, 19:06
Wenn man noch mitmachen kann, bin ich für die Variante
B1-S45-Kwx

Liebe Grüße
Rainer

jmue
28.01.2010, 20:01
Aktuell 18 Teilnehmer an der Umfrage.

Klare Tendenz zu B1 und nur Wölbklappen, Durchschnitt der gewünschten Spannweite 4,33m

401503

Hans

Hallo
wenn man noch mitmachen kann,bin ich für die Variante

BI 42 KWx.

habe schon seit Jahren nur Styr- Fl. gebaut.Bin sehr gespannt ob das
Vorhaben gelingt.

Jürgen

Manni-RC
28.01.2010, 21:48
rein aus Platzgründen würd ich ja sagen: B1-S37-KWx
Aber aus sichtd er Ästhetik (und des Angebens:D) würd ich sagen: B1-S45-KWx

gruß

Heiko_P
29.01.2010, 06:06
Wenn ich mir auch noch etwas wünschen dürfte:

B1-S45-KWx

VG

Heiko

Hans Rupp
29.01.2010, 07:42
Hallo,

@Paul: die pdf sind o.k. , man kann die Maße lesen.

@Stefan Siemens: verstanden. Der Flügel ist nur deswegen mehr zugespitzt, weil die Flügeltiefe innen höher ist. Aussen ist der Unterschied wie gesagt klein. Profiltechnisch ist beides kein Problem.

@Alle
Da man über Geschmack ja nicht streiten kann werde ich mal zwei oder drei Entwürfe fertig machen und zur Diskussion stellen. Einen Original-Inspira-Grundriß, einen leicht modifiziert zur Begradigung der Scharnierlinie und einen nach meinen Überlegungen.

Hans

Laddl
29.01.2010, 10:28
Hallo All,

bitte, bitte, verunstaltet den ursprünglichen Entwurf des Modells nicht zu sehr.
Nicht das wir nachher bei einem Modell sind, welches wir gar nicht haben wollten! ;) Modifikation ja; aber in einem Rahmen der vertretbar ist. Ansonsten kann man ja gleich etwas anderes kaufen! ;)

Das nur am Rande, nur eben mal weil es mir so in den Sinn kam.

Ich bin weiterhin dabei!!!!

Gruß
Laddl

Stefan Siemens
29.01.2010, 11:05
bitte, bitte, verunstaltet den ursprünglichen Entwurf des Modells nicht zu sehr.
Nicht das wir nachher bei einem Modell sind, welches wir gar nicht haben wollten! ;) Modifikation ja; aber in einem Rahmen der vertretbar ist. Ansonsten kann man ja gleich etwas anderes kaufen! ;)



Hallo laddl,
ich denke, die Sorge ist unbegründet. Rumpf und Leitwerk werden nach dem jetzigen Diskussionsstand unverändert übernommen, nur modifiziert für den "Aufschraub-"Flügel, was aber kaum etwas ändert. Der Flügel wird schicker, da bin ich sicher. Dabei kann jeder den Randbogen so gestalten, wie es ihm gefällt. Das ist ja das schöne am Bauen mit Holz,
Stefan

Laddl
29.01.2010, 12:16
Hallo All,

na dann bin ich aber Froh! :)

Eine kleine Profilangleichung zur Verbesserung der Flugeigenschaften ... gerne!
Aufsetzbare verschraubte Flächen .... gut!

Aber eben vor allem ein Holzmodell ..... schön!

Ich bin echt gespannt, wer da wann was fräst und anbietet!!!!! :D

Gruß aus dem verscheidten Hessenland
Laddl

Hans Rupp
29.01.2010, 17:27
Hallo,

hier die drei Versionen in Ranis Nurfluegel.exe abgebildet:

Inspira aus dem PDF-Plan rausgemessen:

401904

Inspira auf 4,3m verkleinert, kleiner Rechteckteil innen um variable Spannweiten bei gleichem Flächenanschluss bauen zu können, und etwas zugespitzter und Pfeilung etwas angepasst, um beim Übergang Wölbklappe - Querruder mehr Aufteilungsvarianten bauen zu können, Klappentiefe am Querruder prozentual gleichmäßiger gestaltet:

401905

Inspira wie sie mir am besten gefallen würde (etwas mehr Streckung zur Mod-Variante):

401906


Die RANIS-Dateien habe ich auch gleich mit hochgeladen. Als Profil ist das vorläufig der SA7036-i-m-a Strak drin.

Hans

STB
29.01.2010, 18:46
Holla Zusammen,

die Variante HR gefällt mir sehr gut.

Aber: Schwächen die vielen Ruder den ohnehin schwachen Flügel (weil Holz) nicht noch zusätzlich?

Also Vollgasfest wird das Fliegerchen ohnehin nicht, aber bischen was aushalten darf er schon. Hat denn jemand Erfahrungswerte mit Holzfliegern (also alles aus Holz, ohne Kohleverstärkungen in der Fläche) in dieser Größe??

Fragt einer...

Stefan

WMa
29.01.2010, 19:07
Hallo,

vielen Dank an Hans für die Arbeit an der Flächengeometrie;
mal schauen, ob ich was kapiert habe....

also beim Originalentwurf ist der äußere Teil deutlich überelliptisch, liefert also mehr Auftrieb als sinnvoll ist; und das ist u.a. ein strukturelles Problem (Biegebelastung?) - stimmt so weit?

bei den beiden modifizierten Entwurf ist die Auftriebsverteilung deutlich besser, der Unterschied zwischen den beiden "neuen" Flügeln ist mir nicht ganz klar;
beim letzten ist die Streckung höher, d.h. höhere Flächenbelastung -> höhere Geschwindigkeit und Belastung (Torsion) ?

Die Klappentiefe liegt bei >25%, warum benutzt man diesen Wert?
Vorteil der tiefen Klappen ist jedenfalls, dass der Ausschlag geringer bleiben kann und das Profil weniger verändert wird;

Gut finde ich, dass die Spannweite durch das Mittelteil variabel bleibt und die gerade Klappenlinie; dann sind verschiedene Varianten möglich, das Torsionsproblem in Holz sollte man nicht unterschätzen.

Matthias

Heinzgas
29.01.2010, 20:21
Hallo Hans,

super deine Auslegungen..
nur eins verstehen ich nicht ganz...

wieso stellst du einen so hohen Anstellwinkel ein???

ich habe bei meinen Auslegungen den Anstellwinkel vom Plan abgenommen...
der ist eingezeichnet mit 0,6°...
habe auch Versuche bis 1,5° probiert..
viel mehr sollte man da nicht einstellen oder???
habe schon einige Profile durch gespielt z.b.
HQW,HQ, HN 973, MH32, RG15, SD3021(einfach zu bauen)
und noch ein paar andere...




lg heinz

TinoE
29.01.2010, 21:09
Hallo zusammen,

ich verfolge den Thread schon von Beginn an mit großem Interesse und würde das Modell auch nachbauen.

Der ein oder andere hat evtl. auch Zugriff auf eine Fräsmaschine und/oder Laser-Maschine (heist das so?).
Es wäre also meines Erachtens Interessant - wenn es schon ein "Open Source" Projekt ist - auch die Zeichnungen und evtl. Fräsdaten offen zugänglich zu machen. So könnte jeder beim "Fräser" seines Vertrauens die Teile anfertigen lassen.
Ich möchte hier nicht von der Nutzung einer zentralen Stelle (z.B. Andreas Decker) abraten, mir geht es lediglich darum die Möglichkeit zu schaffen auch selbst zu fräsen oder bei einem Vereinskollegen, Bekannten, ... fräsen zu lassen.
Was weiterhin angenehm wäre, wenn die Experten (ich zähle mich nicht dazu) in der Materialliste die Härte des Balsa-Holzes angeben könnten, das zur Verwendung kommen sollte.

Ich stimme für B2-S45-KWx.

Gegen eine Auslegung im Stil B3-S37-KWx, die auch F3J-Starts verträgt, hätte ich auch nicht (prim. aber Erstgenannte). Die Arbeit mit Kohle auf Holz ist gar nicht so schwierig.

Bis gespannt, wie's weiter geht.

Gruß

Tino

Hans Rupp
30.01.2010, 10:23
Hallo ,

ganz kurz.

Die Unterschiede in der Auftriebsverteilung sieht zwar imposant aus, aber im K-Faktor - also dem Maß für die Abweichung unterscheiden sich alle Varianten nur im Promille. Die zugespitzteren Varianten haben vorzugsweise eine etwas bessere Massenverteilung.

Den hohen Anstellwinkel ( nicht EWD zum Rumpf) habe ich deswegen eingestellt, weil nur bei hohen Auftriebsbeiwerten der induzierte Widerstans eine bedeutende Rolle spielt. Also sollte man in da optimimieren und nicht in anderen Flugzuständen. Funktionieren tun die Auslegungen überall Auftriebsverteilung. Die Spätere EWD wird zwischen den genannten 0,6 und 1% liegen. Rechne ich dann mit FLZ Vortex, wenn der Flügel feststeht.

Klappen schwächen natürlich die Flügelstruktur, aber es wollen ja alle Wölbklappen. Und wieviele Klappen ist dann egal, solange die durchgehen. Problematisch finden ich 1m lange Klappen in Holz. Der Vortex XL von Tangent hat nicht von ungefähr da je zwei Servos auf einem Ruder bei ´m MH32 mit rd 9% Dicke. Der Mistral von Tangent hat das dickere Profil und kommt mit 3 Servos auf die Flügellänge aus. In F3B haben wir aktuell 75cm in CFK und da sind schon recht gute Servos gefragt. Deshalb eine Auslegung, die alle Varianten zulässt je nach Flugstil.

Die Klappentiefen ist übrigens nicht überall 25%. Trotzdem sollte sie beim Einsatz von Wölbklappen nicht zu sehr variieren, weil sonst beim Verwölben die Auftriebsverteilung verbogen wird. Ich habe sie mit rd. 25%+x mal etwas geringer wir aktuell in F3J und F3B üblich angesetzt, weil so mehr transparente Rippenfläche übrigbleibt und der Unterschied zwischen 27-30% und 25% hauptsächlich bei Windenstart auftritt.

Ich gebe absichtlich nur schrittweise was vor, weil sonst immer alles festgezurrt wird. Erstens besteht dann die Gefahr,,dass ich Euch meine Vorstellung überstülpe und zweitens machte es beim Ändern eben viel mehr Arbeit.

Also fleissig Eure Meinung hier reinschreiben. Wer nichts schreibt, dem seine Meinung kann ich nicht berücksichtigen. Da es hier auch viel um die Optik geht, ruhig auch schreiben was einem gefällt und was nicht ohne auf die Funktion abzustellen. Dass mach ich dann schon.

Hans

Klaus Jakob
30.01.2010, 10:34
Hallo zusammen,

hallo Hans: vielen Dank für Deine Arbeit.
Es wurde nach unseren Meinungen gefragt: nun, ich bin immer noch dabei, und werde den Entwurf, für den sich die Allgemeinheit entschieden hat, nachbauen. Die Spannweite werde ich mit 4,5 m wählen, wenn hier ein anderer Entwurf entstehen sollte, macht nichts, ich tüftele gerne. Ich werde aber meine eigene Bauweise einsetzen, wegen der benötigten Festigkeit, und weil ich sehr gerne baue. Inklusive Rippen im Block herstellen, also werde ich mir wohl keinen Frästeilsatz kaufen. Ich werde Kohleverstärkungen einsetzen, aber unsichtbar. Und keine Folie, sondern Vlies, Seide, oder Papier.

Weiterhin viel Spaß! Ich jedenfalls habe ihn.
Klaus.

WMa
30.01.2010, 11:53
Hallo,

da jetzt explizit nach unserer Meinung gefragt ist:

Ich kann sowohl die Aussagen von Klaus wie auch von Tino nur unterstützen; ich fände es gut, wenn die Daten so weit als möglich frei verfügbar wären, dann kann jeder damit arbeiten.
Wir sollten nicht vergessen, dass die Grundlage der ganzen Diskussion ja auch im Netz frei verfügbar ist - falls jemand tschechisch kann, wäre vielleicht ein kurzer Hinweis und ein Dankeschön an Zdeněk Kopeček eine sehr nette Geste; notfalls halt auch dt/engl.

Meine Vorstellungen zum Modell:
Ich möchte bei der Spannweite eigentlich bei 4m bleiben, etwas mehr (4,20) ist aber auch o.k. Die Konstruktion soll (verschiedene Gründe) komplett in Holz bleiben, an einzelnen Stellen (Steckung) wird es evtl. CFK.

Der Holm bleibt in den jeweiligen Teilen immer gleich breit und wird über die Gurtdicke an die Belastungen angepasst, dito die Verkastung; als Holmbreite denke ich im Mittelteil an 12-14mm; außen etwas weniger.
Da die Beplankung der D-Box aus Sperrholz (0,4/0,6) aufgebaut werden soll, werden die Rippen komplett mit entsprechend Abzug hergestellt; hinter der Beplankung werden die Rippen beidseitig mit Sperrholzaufleimern verstärkt; die Endleiste wird entsprechend aus Sperrholzsteifen aufgebaut - ob da eine Balsafüllung dazwischen muss, weiß ich noch nicht.
Als Holzkonstruktion müssen die Klappen mit Sicherheit geteilt werden, bei der Länge ist die Torsion nicht in den Griff zu kriegen; mein Reiher hat 65cm QR, die an zwei Stellen angelenkt werden müssen. Wenn man jetzt bei so langen Klappen wie hier mit 2 Servos doppelt anlenken muss (Ruderkräfte nicht unterschätzen), dann kann man auch gleich das Ruder teilen; mit der entsprechenden FB kann man dann auch sonst noch was programmieren, so gewünscht.

Beim Rumpf würde ich zwischen den beiden Hauptspanten eine Sperrholzbox setzen, die oben die Flügelbefestigung und unten den Hochstarthaken aufnimmt; ich hab´ hier mal ein Bild von der Flächenbefestigung beim Miles, so ähnlich stell ich mir das vor (ohne die Fanghaken an der Nase...Flügel soll ja abscheren können, evtl als angedeuteter Pylon):
www.rc-network.de/forum/showthread.php?t=97230&highlight=kiefer&page=6
Ansonsten würde ich den Rumpf praktisch gleich aufbauen.

Grüße Matthias

ach ja: Die spitzen Randbögen schauen schon gut aus...

STB
30.01.2010, 13:41
Wir sollten nicht vergessen, dass die Grundlage der ganzen Diskussion ja auch im Netz frei verfügbar ist - falls jemand tschechisch kann, wäre vielleicht ein kurzer Hinweis und ein Dankeschön an Zdeněk Kopeček eine sehr nette Geste; notfalls halt auch dt/engl.


Hallo,

das ist natürlich schon geschehen. Ich hatte Ihn bereits im Vorfeld dieser Veröffentlichung kontaktiert (auf englisch ;))

Ich werde Ihn aber nochmal explizit auf diesen Thread aufmerksam machen...wer hätte schon mit so einer Resonanz hier rechnen können :D

Danke auch noch mal Hans für Deinen Schmalz den Du hier mit rein bringst. Einfach klasse das hier know-how und Erfahrungen ausgetauscht werden (können).

Ich stimme im übrigen bei der Auslegung meinem Vorschreiber mit über ein :D Sperrholzbox im Bereich der Flächenaufnahme im Runpf ist spätestens seit den Birdys bekannt :D Die Flächen würde ich jedoch alternativ mit 2mm Balsa beplanken, oder ist das zu schwach?

LG,

Stefan

WMa
30.01.2010, 15:01
Hallo,

auf meinem Reiher ist eine 2mm Balsabeplankung drauf, würde ich nicht mehr machen:

1. Die Oberfläche ist doch verdammt empfindlich, ich habe etliche Kratzer, Schrammen etc, wieder spachteln müssen

2. Du verlierst gleich wieder etwas an Bauhöhe für den Holm; das mag an der Wurzel noch gehen, an den Ohren werden die Rippen dann SEHR filigran

3. Ich glaube, man gewinnt deutlich an Stabilität, wenn man Sperrholz verwendet; der Gewichtszuwachs sollte sich in Grenzen halten.
In Abhängigkeit vom Rippenabstand könnte man sogar 0,4er Sperrholz verwenden.
Es gibt auch Leute, die haben die Sperrholzbeplankung schon über die Nase gezogen (könnte M. Ohlwein oder Bertram bei seiner Wien gewesen sein, müsste man mal suchen)

=> Ich werde diesmal Sperrholz verwenden!

P.S. Danke, dass Du dem Entwickler bereits Bescheid gegeben hast!

rubberduck
30.01.2010, 17:27
hallooo erstmaal,
hat schonmal jemand die Arbeitstunden überschlagen, die es braucht um das Modell zu bauen?

Hoffentlich habt ihr auch die Zeit um all eure Ideen in die Tat umzusetzen.

Wer schon einmal solch ein F3J-Modell in Holz gebaut hat, der weiß wieviel Stunden im Bastelkeller nötig sind, um zu einem passablen Ergebniss zu gelangen.
Aus diesem Grund hängen meine Sagitta900 und die Algebra3m wenig geflogen und immer noch in Ehrfurcht behütet unter der Kellerdecke.

Aber ihr habt recht, eigentlich schade, dass es kaum noch solch schöne Holzbausätze im Bereich der Thermiksegler gibt.
(ok Höllein oder Lenger mal ausgenommen...)

jürgen

deftones
31.01.2010, 10:30
Hallo Zusammen,

ein interessantes Projekt! Aus einem reinen Holzsegler so viel Leistung wie möglich zu holen finde ich eine durchaus sportliche Aufgabe - ich bin gespannt, ob auch wirklich was draus wird. Ein paar Punkte sind mir noch eingefallen:

- Meiner Meinung nach sollte das Profil für den Innenflügel so dünn wie möglich machen. Außen führen die kleinen Reynoldszahlen zwangsläufig auf relativ dünne Profile, bei denen das ca_max dementsprechend deutlich kleiner ausfallen wird, als bei einem dicken Profil innen, was zudem bei einer ordentlichen Reynoldszahl arbeitet. Ich würde deswegen zunächst eine überschlägige Festigkeitsrechnung machen, um herauszufinden, wie dünn der Innenflügel mit einem Holzholm werden darf.

- Zusätzlich würde ich darauf achten, dass der Holm wirklich gerade eingebaut werden kann. Siehe dazu z.B. die Holzkonstruktionen von Mark Drela (z.B. http://www.charlesriverrc.org/articles/bubbledancer/markdrela-bubbledancer-3m.htm ) oder auch den 2m Miles.

- Ein gepfeilter Randbogen sieht wirklich total fancy aus. Allerdings sorgt eine hohe Pfeilung hier eher für eine größere Geschwindigkeitskomponente in Spannweitenrichtung, was zu einer Ablösung führen kann. Deswegen würde ich das schlichter gestalten, was zudem auch einfacher zu bauen ist.

- Von einem 6 Klappenflügel würde ich Abstand nehmen. Zwei weitere Servos im Tragflügel erhöhen nur die Flügelmasse und damit die Trägheit. Nicht genau das, was man sich für einen solchen Flieger wünscht. Ohnehin wird man mit diesem Flugzeug wohl keine extremen Schnellstarts machen. Wenn man dann die Klappen sinnvoll konstruktiv versteift, müsste das auch mit vier Klappen zu machen sein.

Viele Grüße,
Benjamin

Stefan Siemens
01.02.2010, 11:53
Hallo allerseits,
ich favorisiere ganz klar die "Inspira-HR" mit dem SA Strak, wobei der Hinweis von deftones auf den ungepfeilten Holmverlauf noch zu beachten ist (hat Hans Rupp im wesentlichen eingehalten).

Die Aerodynamiker wollen natürlich einen dünnen Flügel mit einem Wurzelprofil nicht dicker als 11%, hatte ich auch nicht anders erwartet.

Ich habe einmal in aller Schnelle den Flügel durch das Holmberechnungsprogramm von Christian Baron gejagt und bitte andere Mitleser, selbst Berechnungen anzustellen.

Mit den Vorgaben V max 30 m/sec. CA 1 und 50 Nm Gesamtgewicht bin ich für ein Wurzelprofil von 12% Dicke auf einen Holmgurt Kiefer von ca. 25*10mm gekommen, für 11% Dicke auf 30*9mm. Steg aus Buchensperrholz beidseitig, vermutlich reicht 1mm Dicke.

Als Beplankung habe ich 0,6mm Sperrholz vorgesehen. Das Mittelstück würde ich diagonal voll beplanken. Das ist sehr stabil und aerodynamisch ganz gut. Die Ruder kann man mit einem Kohlerohr als Torsionsträger verstärken.

Natürlich muss der Gurt nach aussen stark abgestuft werden, ein aus Lammellen verleimter Gurt bietet sich an.

Ich halte das für machbar.

Stefan

pedropit
01.02.2010, 17:06
Hallo Inspiranten

Mit großem Interesse verfolge ich schon längere Zeit dieses Projekt.
Ich habe lange überlegt und würde,wenn nicht alle auf einmal kommen,
die Fräsarbeiten übernehmen.
Ich habe schon mit dem Höhenleitwerk angefangen und schon eine
Bauhelling gefräst.und ich wollte schon mit den Flächenrippen weitermachen.
Aber ich warte jetzt,weil ich die Flächenbefestigung auch ändern würde.

Gruß Peter

Hans Rupp
01.02.2010, 18:59
Hallo,

Holmverlauf bei 35% ( in etwa max. Dicke des Profils) ist bis 1.400mm fast gerade und ungepfeilt. Da die Scharnierlinie eine durchgängig Pfeilung von 1° hat, nimmt ab 1.400mm die Pfeilung des Aussenflügels zu. Wenn man den Holm gerade weiterlaufen lässt wandert er von der Stell der größten Dicke nach vorne. Kann man aber gut machen. Mal sehen wie weit ic die Stelle der größten Profilhöhe auch vorziehe. Für die Profilgenauigkeit wäre es gut, wenn die Beplankung bis dahin weiterläuft.

Das Ohr würde ich aus den von Benajmin genannten Gründen auch nicht zu "fancy" bauen, allerdings verläuft die Strömung ganz aussen auch nicht mehr parallel zur Flugrichtung. Kann ja jeder halten wie er will.

4- oder 6-Klappen ist eine Glaubensfrage. Ich würde 6-Klappen nehmen und dafür S3150-Servos, wenn man 4 Klappen macht sollte man stärkere und schwerere Servos nehmen. Insgesamt ist dann der Gewichtsvorteil bei 4-Klappen nicht mehr so groß. Die Klappen würde ich mit CFK-Rohren verstärken, aber bitte nicht mit geradem Faserverlauf (pultrudierte Rohre aus dem Drachenladen z.B.) sondern mit diagonalem Faserverlauf. Oder ein Balsasteg und einen CFK-Schlauch drüberziehen, wenn man mit Harz Erfahrung hat. Ich habe auch schon leichte Alurohre genommen, die ich oval gebogen habe und dann gleichzeitig als Dichtlippe fungiert haben. Alu deswegen, da man die konisch biegen kann.

@Stefan
Die Materialkennwerte im Excelblatt von Chistian Baron sind sehr konserativ. Wenn ich es aus dem Originalplan richtig rausgelesen habe hat die Original Inspira eine 30mm breiten Holm bei 9% Profildicke. Die Holmhöhe habe ich nicht gefunden, ich denke aber mit 10mm kommt man innen gut hin.
Ich rechne immer mit höheren Geschwindkeiten und ca=0,6. Das gibt schon ein richtiges Eck in die Flugbahn.

Hans

jduggen
01.02.2010, 19:54
Moin, Moin,

@Hans: Der Holm ist lt Plan nur 10x5 mm. So ist er bemaßt, wenn ich nachmesse sinds 11x5,xx mm.
Klasse was Du da alles auslegst. Wird ein toller Flieger. Bin mal gespannt was da noch so alles rauskommt. Mir gefällt eine t/4 gerade Auslegung sehr gut, so ala SRTL. Hat auch den Vorteil das die Torsionskräfte im Rahmen bleiben.

Viele Grüße

Jörg

Klaus Jakob
01.02.2010, 21:26
Hallo,

habe den Holm noch nicht gerechnet, aber die Druckbelastung von Kiefer ist geringer als die Zugbelastung.
Zug: 78 N/mm²
Druck: 40 N/mm²
Um Gewicht zu sparen, muß der untere Gurt dünner sein: ich schlage ca. 65% des oberen Gurtes vor.

Klaus.

Heinzgas
01.02.2010, 21:32
kann´s kaum erwarten.....werd mir mal das Material
für den Rumpf besorgen....


lg heinz

Christian Baron
01.02.2010, 22:11
Die Materialkennwerte im Excelblatt von Chistian Baron sind sehr konserativ.

Sehe ich anders Hans!

Ich habe für Kiefernholz 70N/mm² als Zugfestigkeit.
Klaus sieht das wohl so wie ich und gibt zudem noch die geringere Druckfestigkeit an.
Ich denke die Werte sind schon so in Ordnung, allerdings sollte man mit dem Excel-Programm den Ca-Wert bei Holzholmen mit 0,3-0,5 ansetzen.
Ich habe gerade mal den Abfangradius nachgerechnet und denke nicht, das man einen Thermikflieger mit 180km/h ca.15m Radius abfängt, das würde bei Ca=0,6 herauskommen.
Habe die Radiusberechnung gleich ins Excel geschrieben und wird gleich auf die Homepage geladen.

Hans Rupp
02.02.2010, 08:12
Hallo,

für Kiefernholz habe ich als mittlere Zug-/Druckfestigkeit Werte von 70/45 bis 100/60 N/mm² gefunden.

Dazu noch den Hinweis, dass die Werte extrem schwanken. So z.B. die Bruchdehnung zwischen 1% (Bruchdehnung der Zellulosefaser) bis >10%. So ist junges Holz viel dehnfähiger als altes Holz. Zur Druckfestigkeit habe ich allerdings keine Angabe gefunden, um wie viel das schwankt.

Wenn ich also ausgesuchtes Holz für die Holme nehme denke ich schon, dass die Werte konserativ sind. Sonst würde der Holm mit 10*5 bei 9% auch eigentlich kaum halten können. Gerechnet kommen da bei ca=0,35 maximal 30m/s raus (Dimensionierung auf Ende der Steckung, nicht Flügelmitte).
Gibt es im Perseke Angaben zur Holmdimensionierung? Der hat ja viele praxisgerechte Versuche gemacht.

Die Pylonfraktion rechnet mit ca=0,6 in der Wende, und das sind Ecken. Ich rechne bei F3B-Modellen für den Schuss auch in der Größenordnung und 50m/s. Der Schuss dürfte für das Modell der höchste Lastfall sein. Ist ja kein DS-Modell. Und da hat es jeder in der Hand, wie agressiv er rangeht. Elektrifiziert fällt der Fall ganz weg.

Hans

MarkusN
02.02.2010, 08:26
Ist ja kein DS-Modell. Und da hat es jeder in der Hand, wie agressiv er rangeht. Jep. Trotzdem möchte ich den Fall der Böenlast zu Bedenken geben. In der manntragenden Fliegerei wird vA als die Geschwindigkeit definiert, ab der man die Zelle durch aerodynamische Kräfte schädigen kann. Ab dieser Geschwindigkeit sind volle Ruderausschläge nicht mehr zulässig. Ausserdem, und das ist der Knackpunkt, soll man bei stark turbulenten Verhältnissen (also auch an Hammerthermiktagen), nicht über diese Geschwindigkeit gehen 1).

Nun gehen wir ja mit Modellen nicht auf Strecke, haben es also eher in der Hand, ob wir mit hoher Geschwindigkeit in turbulente Zonen einfliegen. Anstechen und dann durch den Leerotor brettern ist eher ungesund (DS ist allerdings genau das.)

Das Beispiel von vA zeigt aber auch, dass sogar in der sehr sicherheitsbewussten pilotierten Fliegerei diese Grenze überschritten wird. Man muss (kann) einen Holm nicht auf jede denkbare aerodynamische Last auslegen. Man muss sich dieser Grenzen dann aber auch bewusst sein. "Vollgasfest", wie das bei modellfliegenden Pistenrowdies immer mal wieder gefordert wird, ist in Holz einfach nicht.

1) Wie Unfalluntersuchungen zeigen, wird im Wettbewerbsstress diese Regel gerne sehr grosszügig ausgelegt...

Hans Rupp
02.02.2010, 09:24
Hallo Markus,

wenn die Bedingungen extrem böig werden, würde ich die Inspira genauso wenig einsetzen wie im Wettbewerb, wenn ich bedingungslos auf Sieg fliegen wollte ;) Oder ich würde sie so bauen, dass sie wie ein Rippenflüggel aussieht, in Wahrheit aber keiner ist.

Aber es ist tatsächlich so, dass man sich auch mal verschätzt. Am letztjährigen Hahnweidpokal war am Boden wenig Wind spürbar, in 150m Höhe war aber schon eine ordentliche Strömung vorhanden war. Man merkte es beim Fliegen in den Durchgängen zuvor schon gut, weil selbst F3B-Modelle nach dem Start gegen den Wind fast standen. Trotzdem haben Teilnehmer leichte Floater im letzten Durchgang am Seil überfordert.

Hans

MarkusN
02.02.2010, 09:31
wenn die Bedingungen extrem böig werden, würde ich die Inspira genauso wenig einsetzen wie im Wettbewerb, wenn ich bedingungslos auf Sieg fliegen wollte ;)
Stimmt natürlich. Ich wollte meinen Beitrag eigentlich als Plädoyer dafür verstanden wissen, dass man so ein Spassgerät eben auch mit etwas lockereren Ansätzen bei den Festigkeitsanforderungen auslegen kann und soll. Muss ja nicht sein, dass am Schluss die Flächenwurzel massiv Kiefer ist.

kmx4fun
02.02.2010, 11:33
Hallo Zusammen,

irgendwie ist mir dieses Projekt scheinbar entgangen, finde es aber hoch interessant. Darum würde ich mich wieder als "Fräser" anbieten. Ich denke im RCN09 DLG Projekt waren soweit alle zufrieden ;) :cool:

Ich werde hier am Ball bleiben, und biete mich auch zum Zeichnen an, sobald die Auslegung soweit steht. Zur Auslegung selbst, kann ich aufgrund fehlender Erfahrung bei solchen großen Modellen, nicht viel beitragen.

Gruß
Marcel Meyer

Fritz
02.02.2010, 14:21
Hallo!
Ich lese hier begeistert mit, es ist ja richtig was los. Zur Auslegung usw. kann ich mangels Kentnisse nichts beitragen, schade.
Nur mal so eine Frage am Rande: Kann man in die Inspira eigentlich noch einen E-Motor einbauen? Wir wohnen im Flachland und sind darauf meistens angewiesen.

Stefan Siemens
02.02.2010, 15:05
Hallo!
Nur mal so eine Frage am Rande: Kann man in die Inspira eigentlich noch einen E-Motor einbauen? Wir wohnen im Flachland und sind darauf meistens angewiesen.

Hallo Fritz,
selbstverständlich ist das Modell für einen Antrieb geeignet. Aufgrund der Größe wahrscheinlich ohne Änderungen am Rumpf. Ohnehin meine ich, dass die E-Antriebseignung mit der Größe des Modells zunimmt, weil das Verhältnis von Modellgewicht zu Antriebsgewicht immer besser wird.

Zum Holm:

Mir war nicht klar, ob die Angaben zu CA und Vmax in Christian Barons Excel Sheet aufeinander bezogen sind oder die jeweiligen Maximalwerte sind, ich bin von letzterem ausgegangen. Gleichzeitig CA = 1 und 30 m/sec. ist aber wohl unwahrscheinlich.

Klaus Jakobs Hinweis auf den dünneren Untergurt ist natürlich ganz wichtig und unbedingt zu berücksichtigen. Viel Dünner als 30*10 mm würde ich den oberen Gurt aber nicht machen. Wir reden über einen Großsegler!
Stefan

Fritz
02.02.2010, 16:01
Hallo!

Dann bin ich ja beruhigt und lese weiter mit.

Heinzgas
02.02.2010, 17:35
Hallo Stefan,

ich würde den Holm innen 16mm nach aussen auf 8mm
Breite auslaufen lassen...
wobei ich den Holm erst im letzten Drittel der Spannweite mehr zusammen laufen lassen würde...
nur mal so aus dem Bauch raus...



lg heinz

Gast_8624
02.02.2010, 17:41
Zum Holm:

Mir war nicht klar, ob die Angaben zu CA und Vmax in Christian Barons Excel Sheet aufeinander bezogen sind oder die jeweiligen Maximalwerte sind, ich bin von letzterem ausgegangen. Gleichzeitig CA = 1 und 30 m/sec. ist aber wohl unwahrscheinlich.


Diese Werte sind nicht voneinander abhängig.
CA ist der Profilkennwert für den Auftrieb welcher vom Anstellwinkel und vom Profil selbst abhängig ist (siehe Polardiagramm). Der max. Auftrieb liegt bei Modellbauprofilen bei etwa CA= 1,1-1,2, mehr geht nicht(CA=max), dann reißt die Strömung ab, der Auftrieb bricht zusammen.

Die Geschwindigkeit welche Du in die Rechnung eingibst , die wählst Du selbst. Wenn Du einen Holm haben willst der bis max. 60m/s hält, dann rechnest Du eben mit diesem Wert.

Mit Ca=1,2 und 60m/s gerechnet ergibt sich natürlich ein dickes schweres Konstrukt welches in der Luft über die aerodynamischen Kräfte „unkaputtbar“ ist. Ich habe für eigene Holme mit Ca=0,8 und 30-40m/s gerechnet. Das gibt schon recht kräftige Holme, für einen Freizeitflieger ohne Wettbewerbsambitionen (Schuß bei F3J) reicht das.

Vielleicht kann der Christian als geistiger Vater der Berechnung hierzu noch etwas sagen?

kmx4fun
03.02.2010, 11:00
Guten Morgen,

ich habe mir gestern Abend nochmal Gedanken zum Holmaufbau gemacht.

Wir haben sehr gute Erfahrungen mit dem Folgenden Holmaufbau gemacht, die Gurte werden längs geschlitzt, Schlitzbreite je nach Verkastung und die Tiefe je nach Gurtdicke so 1-2mm. Der Festigkeitsgewinn ist enorm, und die Verkastung sitzt ordentlich. Ich habe mal eine Skizze angehängt.

Desweiteren habe ich mir überlegt das man den Holm nach außen relativ einfach verjüngen kann indem man den Holm als Trapez schneidet. Ich denke aber das sollte kein problem sein.

Falls das alles irgendwie auf Zustimmung stoßen würde, könnte ich mich dazu bereit erklären die Fläche zu Zeichnen. Wenn Profil und Strak feststehen :)

Gruß
Marcel

WMa
03.02.2010, 18:35
Hallo,

ich habe auch noch mal über den Holm nachgedacht:

Im Götz findet man nur empirische Angaben zur Holmdimensionierung, als Bsp wird eine Ka 13 angeführt, die 5,33m und 13kg Holmgurte aus 10x5 mm Kiefer hat, abgestuft von 3x an der Wurzel auf 1x am Randbogen - mir ist klar dass man so etwas anders fliegt und das Profil dicker ist...aber es passt zu verschiedenen Konstruktionen (Scale) hier aus dem Forum!

Bei Dolch findet man neben den entsprechenden Formeln, auf denen auch das tool von Christian beruht, 2 Diagramme zur Abschätzung der Belastung an Tragflächen;
wenn man da mit 4m Spannweite und 0,25 Tiefe bei 100 km/h reingeht, kommt man auf Werte für Auftrieb und Biegemoment, die ziemlich denen in der excel-tabelle bei cA = 1 und 30m/s entsprechen;
für den Abfangradius liefert das tool dann weniger als 8,5 m und eine Holmbreite von 25mm!

So will ICH weder bauen noch fliegen!

Wenn ich aber das Innentrapez auf 850mm zurücknehme (4,20m) und cA auf 0,6 korrigiere (ergibt einen Abfangradius von 15m), dann liefert das tool knapp 20mm Gurtdicke bei 14mm Holmbreite.

Wie, das langt nicht bei der Bauhöhe?
Der untere Gurt wird nur auf Zug belastet, kann also auf 2/3 zurückgenommen werden, dann passt ein massiver Holm in das Mittelteil.

Warum macht der den Holm so schmal?
Die Oberseite des Gurtes ist gerade, Problem wird bei geringerer Flächentiefe die Profiltreue;
von einer variablen Holmbreite halte ich gar nix, mir reicht schon das Schäften von Leisten...

Wie gesagt, mit diesen Werten läuft man gerade so an der Kante, 2mm mehr an Holmbreite wären im Mittelteil wohl zu machen;

Frage an Hans: Wie viel könnte man bei Profiltiefe und Profildicke an der Wurzel noch sinnvoll zulegen?

Der Vorschlag von Marcel zur Doppel-T-Konstruktion gefällt mir prinzipiell gut, aber dann müssen die Rippen wohl geteilt werden - oder wäre es möglich, die Stege exakt passgenau zu konstruieren/fräsen, so dass man durchgehende Rippen verwenden kann?

Viele Grüße
Matthias

kmx4fun
03.02.2010, 22:58
von einer variablen Holmbreite halte ich gar nix, mir reicht schon das Schäften von Leisten...

[...]

Der Vorschlag von Marcel zur Doppel-T-Konstruktion gefällt mir prinzipiell gut, aber dann müssen die Rippen wohl geteilt werden - oder wäre es möglich, die Stege exakt passgenau zu konstruieren/fräsen, so dass man durchgehende Rippen verwenden kann?

Viele Grüße
Matthias

Hallo Matthias,

den Holm würde ich ebenfalls per CNC Fräse (oder wer hat und kann, per Kreissäge) in Trapezform schneiden. Allerdings in der Breite, und nicht in der Höhe. Somit dürfte das keine größeren Schwierigkeiten geben, oder??

Beim Doppel-T-Holm hat man 3 Möglichkeiten:

- Rippen sowie Verkastung verzapfen, hätte den Vorteil das die Rippen gleich den Richtigen Abstand bekommen, und das es relativ einfach zu bauen ist.

- Rippen durchgehend, und die Verkastung teilen

- Rippen teilen, halte ich aber für ungünstig da es sehr fummelig wird

Ich Persönlich bevorzuge Variante 1., einziger Nachteil ist der etwas höhere Zeichenaufwand.

Gruß
Marcel

Gast_8624
04.02.2010, 00:08
Der Vorschlag von Marcel zur Doppel-T-Konstruktion gefällt mir prinzipiell gut...
..mir garnicht, es ist sehr viel einfacher den Steg hinten gegen die Holmgurte zu leimen, als in einer Nut in der Unterseite der Gurte. Dazu muss die Unterseite gerade sein, also kann die Holmverjüngung nur in der Breite erfolgen. Ist dann am Randbogen nicht 2xHolmgurthöhe > Rippenhöhe?
Außerdem muss der Steg auf 0,1mm genau eingepasst werden. An vier Seiten Passarbeit, da der Steg ja ein Trapez ist wegen der abnehmenden Holmhöhe.
Einen durchgehender Steg mit dann geteilten Rippen will wohl keiner.

Der hinter den Holm geleimte Steg muss nur den Rippenabstand haben, unten bündig und oben den Überstand beigesägt, keine Passarbeit.Außerdem wird dann die Beplankung bis auf Steg geleimt wodurch dann die größtmögliche D-Box ensteht.
Beim Steg in der Nut ist die D-Box um die halbe Holmbreite kleiner.
http://wiki.rc-network.de/D-Box
http://wiki.rc-network.de/Rippe
http://wiki.rc-network.de/Rippenbauweise
Wenn ich die meisten hier richtig verstanden habe, dann soll es ja wohl doch ein "shortkit" werden. Also Rippen und Spanten gefräst und alles lange Zeug wird selbst besorgt.

Das Nut fräsen kann der "Normale" ohne Maschinenpark sowieso nicht. Es hat auch nicht jeder eine Kreisäge um den Holmgurt in der Breite zu verjüngen.

Ich würde die Holmbreite constant lassen, aus 4x 3mm dicken Gurten zusammen leimen. In der Länge abgestuft, die Breite entsprechen der Auslegungsrechnung, Steg wie beschrieben. Beplankung der D-Box mit 0,6mm Sperrholz, eventuell auch in 0,4mm mit zusätzlichen Halbrippen in der D-Box damit die Beplankung nicht einfällt. Hinter der D-Box die Rippen mit Aufleimern auch in Sperrholz.

Wer hat noch Erfahrung/Wünsche, wo sind die Bauwilligen und die erfahrenen Holzwürmer?

kmx4fun
04.02.2010, 01:13
Hallo Rolf,

erstmal hast du recht, aber das relativiert sich ganz schnell wieder. Meiner Meinung nach ist die "Passarbeit" keine, es muss nur relativ ordentlich gezeichnet werden (kommt eh immer besser ;)). Die Teile nachher auf 1/10mm (wieso gerade 1/10m?) genau zu fertigen ist ebenfalls kein Problem. Die Leisten könnte ich genauso wie Rippen etc. anfertigen, man kann ja auch flexibel im Bau sein, wer keinen Doppel-T-Holm möchte, klebt die Verkastung halt stumpf hinter den Holm, geht ja auch ;)

Ich kann nur aus meiner Erfahrung mit dieser Bauart Sprechen, der Aufbau ist super einfach und schnell, und die Verkastung deutlich belastbarer als wenn diese Stumpf an den Holm geklebt wird. Der von dir genannte Nachteil das die D-Box kleiner wird, ist doch zu vernachlässigen. Wenn man den Querrschnitt der D-Box betrachtet ist der Betrag um den wir reden doch eher "hinter der Kommastelle", ohne jetzt genau nachgerechnet zu haben.

Die D-Box mit Sperrholz zu verkasten halte ich für sehr Sinnvoll, man gewinnt deutlich an Bauhöhe, was wiederum dem Holm zu gute kommt.

Bitte nicht falsch verstehen, ich will lediglich zur Diskussion anregen :)

Gruß
Marcel

Gast_8624
04.02.2010, 01:54
Hallo Marcel,

Die Teile nachher auf 1/10mm (wieso gerade 1/10m?)...
... weil Leim nicht zum Spalte überbrücken da ist :)


Der von dir genannte Nachteil das die D-Box kleiner wird, ist doch zu vernachlässigen. Wenn man den Querrschnitt der D-Box betrachtet ist der Betrag um den wir reden doch eher "hinter der Kommastelle", ohne jetzt genau nachgerechnet zu haben.

Bei angenommener Holmbreite von 20mm verlierst Du 10mm an D-Boxtiefe.
Bedenke, die D-Box ist etwa nur 35% der Flächentiefe, da zählt jeder mm, wegen der Torsion.


Meiner Meinung nach ist die "Passarbeit" keine...
Dein Steg ist ein Trapez, und jedes Teil ist ein Einzelstück, weil es nur an eine Stelle passt.
Nach meinem Vorschlag ist der Steg ein Holzstreifen der nur den Rippenabstand haben muss...aber, jeder wie er mag...


Die D-Box mit Sperrholz zu verkasten halte ich für sehr Sinnvoll, man gewinnt deutlich an Bauhöhe, was wiederum dem Holm zu gute kommt.
Genau, die Holmhöhe geht in das Widerstandmoment in der 3. Potenz ein!
Da zählt auch jeder mm ;)

Es brauch erst mal ein Konzept wie die Holmverjüngung gestaltet werden soll.
Dazu müssen die Profile in ihrer Dicke bekannt sein, und die Flächengeometrie muss festliegen sowie die Beplankungstärke.
Dann kann man nach Christian Baron den Holm berechnen, danach geht es an die Details.

Hans Rupp
04.02.2010, 08:56
Hallo,

um noch eine Variante ins Spiel zu bringen.

Mein Profilvorschlag wird so gestaltet sein, dass es beim Bauen der Teil ab Holm zur Endleiste plan auf dem Baubrett liegt. D.h. ich würde die Rippen an der Holmhinterkante teilen und die Verkastung als durchgehenden Streifen bauen. Nach hinten ist eh alles geregelt. Es bliebe nur die Frage, ob die Verkastung zwischen den Gurten oder hinter den Gurten steht.

Um nun die vordere Höhe einzuhalten und nicht versehentlich einen Knick ins Profil zu bauen muss man die Rippen vorne stützen. Füsschen mag ich nicht (die brechen mir immer ab). Deshalb würde ich durch alle Vorderrippen ein Loch fräsen und einen Stab durchstecken. Den braucht man nur alle paar Rippen mittels Schablone auf eine definierte Höhe legen und alles passt. Wenn alles verklebt ist, zieht man ihn raus und hat gleich eine Kabeldurchführung.

Ich würde übrigens die Beplankung nicht über den Holm ziehen sondern nur anstossen lassen. Ist allerdings optisch nicht so schön, wenn man transparent bespannt.

Zur Profildicke innen ist es ein Unterschied, ob man 2/4-t4ilig oder 3-teilig baut. Bei 3-teilig treten in der Mitte höhere Lasten am Holm auf, die bei einer Steckung schon darauf übertragen sind. Wenn es dem Fräse nichts ausmacht, könnt man für jede Variante (Steckung in der Mitte oder keine, 4,20m bis 4,50m Spannweite) einen angepassten Rippensatz für innen vorsehen. die Profile dazu sind schnell konstruiert, da es im wesentlichen nur eine Dickenanpassung ist.

Hans

Stefan Siemens
04.02.2010, 09:44
Ich würde übrigens die Beplankung nicht über den Holm ziehen sondern nur anstossen lassen. Ist allerdings optisch nicht so schön, wenn man transparent bespannt.
Hans

Hallo Hans,

wenn man mit einer Beplankung aus 0,6mm Sperrholz arbeitet, ist der Verlust an Holmhöhe zu verschmerzen. Dein Vorschlag bedeutet eine zusätzliche Stolperkante, da Beplankung und Holm auf Stoss nie so präzise zusammengeführt werden kann.

Außerdem würde ich wie schon gesagt den Innenflügel sowieso voll beplanken oder zumindest die Oberseitenbeplankung bis hinter den Holm auslaufen lassen (40-50% Tiefe).

Um eine Abstufung des Holms in der Breite kommt man nicht herum. Die nach meiner Erfahrung einfachste Baumethode sind durchgehende Rippen mit einer Verkastung der Rippenfelder, die vor und hinter den Holm geklebt wird. Eine Verzahnung zwischen Verkastung und Rippe ist ganz nett aber nicht zwingende erforderlich.

I.E. wird das von den Vorlieben des CAD/CNC Produzenten abhängen.

Stefan
Stefan

Gast_8624
04.02.2010, 17:41
Hallo Hans,

Ich würde übrigens die Beplankung nicht über den Holm ziehen sondern nur anstossen lassen. Ist allerdings optisch nicht so schön, wenn man transparent bespannt.
...ist allerdings von der Krafteinleitung/Leimfläche nicht so schön, da nur 0,6mm (Sperrholzdicke) zur Verfügung steht.


Zur Profildicke innen ist es ein Unterschied, ob man 2/4-t4ilig oder 3-teilig baut. Bei 3-teilig treten in der Mitte höhere Lasten am Holm auf, die bei einer Steckung schon darauf übertragen sind. Wenn es dem Fräse nichts ausmacht, könnt man für jede Variante (Steckung in der Mitte oder keine, 4,20m bis 4,50m Spannweite) einen angepassten Rippensatz für innen vorsehen. die Profile dazu sind schnell konstruiert, da es im wesentlichen nur eine Dickenanpassung ist.
Ich verstehe nicht was Du hier meinst, Du hast da wohl ein par Gedanken im Kopf die Du aber nicht geschrieben hast.

MarkusN
04.02.2010, 18:01
Ich verstehe nicht was Du hier meinst, Du hast da wohl ein par Gedanken im Kopf die Du aber nicht geschrieben hast.Das Biegemoment nimmt nach innen hin ja zu, und das progressiv. An der Wurzel ist es deutlich höher als zum Ende der Steckung. Einen Holm mit Steckung muss man nur auf das Biegemoment am Ende der Steckung auslegen, weiter innen kann er theoretisch bereits wieder abnehmen auf fast null. Der Holm eines durchgehenden Flügels muss das volle Flächenwurzelmoment verarbeiten.

Hans Rupp
04.02.2010, 18:11
Hallo Hans,

...ist allerdings von der Krafteinleitung/Leimfläche nicht so schön, da nur 0,6mm (Sperrholzdicke) zur Verfügung steht.


Nicht, wenn man durch entsprechende Maßnahmen (Dreikantholz, Klebsicke, Klebebraupe...) nachbessert. Bei einem Steg mit GFK/CFK ist die wirksame Klebefläche oft noch kleiner.



Ich verstehe nicht was Du hier meinst, Du hast da wohl ein par Gedanken im Kopf die Du aber nicht geschrieben hast.

So ist es. Die Original-Inspira hat eine sehr lange Steckung aus zwei Rundstäben die vorne und hinten an den Holm angebunden werden. Das ist eigentlich recht schlau gemacht.

Wer das Holm-Tool von Christian Baron hat, kann sich ja ansehen, wie die Holmstärke von der Flügelmitte bis zum Ende einer so langen Steckung abnimmt. Das ist schon erheblich. Innen im Rumpf wird aber die ganze Last von den Verbindern und nicht mehr vom Holm getragen und an der Wurzel bis zum Ende der Steckung stellt der Verbinder, die Verbindertasche und der Holm eine Einheit dar, die i.d.R. überdimensioniert ist. D.h. ich muss den Holm nur so dimensionieren, dass er am Ende der Verbinder die Last tragen kann.

Habe ich keine Steckung in der Mitte, muss der Holm aber auf die höher last in der Mitte ausgelegt werden.

Ich muss gestehen, dass ich das Holmtool zwar schon benutzt habe, mir aber über die Modellierung die da dahinter steckt noch keine größeren Gedanken gemacht habe. Will ich mal machen, aber zeitlich ist es gerade ein bisschen eng.

Hans

P.S. Markus hat es ja schon sehr schön beschrieben.

Gast_8624
04.02.2010, 18:21
...jetzt weis ich was gedacht ist/wurde...danke :) ...

...ich konnte die Profildicke in dem Zusammenhang nicht unterbringen.

In der Rechnung vom Cristian ist die Rumpfbreite ja berücksichtigt. Baue ich ein durchgehendes Mittelteil, ist das Biegemoment in Rumpfmitte grösser als wenn die Fläche an den Rumpf seitlich angesteckt wird (logisch). Und das wird in der Rechnung berücksichtigt.

MarkusN
04.02.2010, 18:25
Ich muss gestehen, dass ich das Holmtool zwar schon benutzt habe, mir aber über die Modellierung die da dahinter steckt noch keine größeren Gedanken gemacht habe. Das ist nicht weiter exotisch: Der Holm muss an jeder Stelle das Biegemoment aufnehmen, das vom Auftrieb des aussen dran liegenden Flächenteils kommt. Nehmen wir als einfachsten Fall eine Rechteckfläche, dann nehmen sowohl wirksame Fläche und Hebelarm (die halbe Länge des aussendran liegenden Rechtecks) von aussen (MB=0) nach innen linear zu. Das Biegemoment als Produkt der beiden also quadratisch. Bei zugespitzten Flächen ist das etwas abgeschwächt, aber in erster Näherung ist die Biegemomentenkennlinie eine Parabel.

Für die, die sich in ihrer Ausbildung damit herumschlagen mussten: Ein Holm ist ein einseitig eingespannter Biegeträger (Kragträger) mit Streckenlast.

Hans Rupp
04.02.2010, 19:17
Hallo Rolf,

nicht nur die Rumpfbreite zählt, auch noch der Teil der Steckung, der in den Flügel ragt.

@Markus
Habe mir das Tool gerade angesehen und das Kommentarfeld beim Eingabefeld Auftriebsbeiwert gelesen. Das habe ich schon mal gelesen, nur wieder vergessen.

Wer sich bilden will, kann hier (http://www.rc-network.de/magazin/artikel_03/art_03-0027/art_03-0027-00.html) lesen.

Hans

Klaus Jakob
04.02.2010, 20:14
Hallo,


Deshalb würde ich durch alle Vorderrippen ein Loch fräsen und einen Stab durchstecken Danke für den Tipp, Hans.
Das mit dem Stützstab im Flügel ist praktisch, habe das noch nicht verwendet. Da fällt mir aber gleich was ein: einen Ballermann-Trinkhalm verwenden, innen mit einem z.B. Stahldraht gestützt. Der Trinkhalm bleibt im Flügel, als Führung für die Servokabel. So läuft man nicht Gefahr, daß man den Stahldraht wegen Kleberesten etc. nicht herausbekommt.
Zur Verkastung: ich bevorzuge eine Verkastung zwischen den Rippen vor und hinter den Holm geklebt, und anschließend mit dem Obergurt eben verschliffen. Die Stege müssen also individuell angepasst werden. Das fällt leichter, wenn man gleich einen trapezförmigen Streifen des Stegmaterials abschneidet, und dann die passende Länge (=Rippenabstand) abtrennt. Dann verkleben. Werden die Stege etwas kleiner gehalten, dienen sie als Stütze für die Beplankung, diese liegt auf Stoß vor dem Holm.

Ich klebe mit Weißleim, wenn Brettchen einseitig damit bestrichen werden, rollen sie sich ein. Dagegen hilft etwas Feuchte auf der anderen Seite.


Nicht, wenn man durch entsprechende Maßnahmen (Dreikantholz, Klebsicke, Klebebraupe...) nachbessert
Ungenauigkeiten/größere Auflagefläche (bei Handarbeit kaum zu vermeiden): ich pinsele diese Bereiche nachträglich mit Harz mit wenig Microballons ein, das füllt und härtet das Holz in diesem Bereich.

Klaus.

Adrenalin
05.02.2010, 09:34
Hallo,

B1 S37 KWS :D:D

Ich kann auf meiner Tischkreissäge mit Schlitten Holme bis ca. 2,7m am Stück trapezförmig auf jedes Mass zuschneiden, wenn das jemandem hilft.

Gruss Adrenalin

oetzi9
06.02.2010, 20:19
Hallo

Sieht wirklich sehr gut aus der Flieger :), da würd ich mir auch einen bauen wollen ;). Gibt es irgendwo einen Frässatz zu kaufen??

Gruß

Chris

Pacemaker
07.02.2010, 07:43
Hallo

Sieht wirklich sehr gut aus der Flieger :), da würd ich mir auch einen bauen wollen ;). Gibt es irgendwo einen Frässatz zu kaufen??

Gruß

Chris

Anderswo interpretiert man das Thema Leistungssegler in Holzbauweise etwas offensiver...
http://www.thermal-kobo.jp/album/index.php?mode=no_cate&group=grp01&cate_id=6

Nur so als Anregung!

Klaus Jakob
07.02.2010, 08:16
Hallo Pacemaker,

in diesem Fred ging es uns um das Erarbeiten eines optisch ansprechenden Holzseglers, mit möglichst guten Flugeigenschaften. Außerdem sollte ein "Durchschnittswunsch" herausgefunden werden. Darauf hin zugeschnitten wird ein passendes Profil entwickelt, und der Holm ausgelegt. Danach wird eventuell ein Fräsbausatz entstehen.
Natürlich ist die Optik "old fashion", das ist ja der Reiz der Sache.
Was die Japaner "offensiver" machen, kann ich den Bildern nicht entnehmen. Es sei ihnen gegönnt, unser Weg ist aber auch nicht falsch.

Beste Grüße
Klaus.

Stefan Siemens
07.02.2010, 18:37
Anderswo interpretiert man das Thema Leistungssegler in Holzbauweise etwas offensiver...
http://www.thermal-kobo.jp/album/index.php?mode=no_cate&group=grp01&cate_id=6

Nur so als Anregung!

Hallo Pacemaker,
Klaus Jakob hat schon ganz recht. Der hier diskutierte Entwurf soll gerade nicht "old fashioned" sein, sondern moderne Aerodynamik mit der Holzbauweise verbinden. Daher auch die Modifikationen der Inspira, die für sich schon etwas "alt" erscheint.

Ein tolles CAD bekommen wir für dieses Modell sicher auch, wobei ich den nach hinten geschwungenen Holm des japanischen Entwurfs lieber nicht bauen möchte.

Ich meine allerdings, dass wir nicht versuchen sollten ein Modell zu bauen, welches hinterher aussieht wie ein Voll GFK Flieger. Das macht keinen Sinn.
Stefan

deftones
08.02.2010, 21:48
Guten Abend,

schwierig bei dieser Diskussion den richtigen Ansatzpunkt zu finden - hier wäre mal ein echter Moderator hilfreich!

Was vielleicht noch nicht vollständig bedacht wurde ist, dass sich zwangsweise eine Flügelverwindung ergibt, wenn ein Profilstrak verwendet werden soll und das ganze auf einer geraden Unterseite aufgebaut wird. Da hilft wohl auch kein Rundstab in der D-Box.
Beispielhaft ein Bild von einem Außen- und Innenprofil von Mark Drela mit gerader Unterseite. De Profilsehne (in rot) des Außenprofils (in türkis) ist weniger stark angestellt, als die Profilsehne des Innenprofils (in schwarz).

406425

Das geht zum Glück in die richtige (gutmütige) Richtung und ermöglicht es einen recht stark zugespitzen Flügel zu bauen. In der Folge wird die Rollwenigkeit groß und die Thermikanzeige gut. Wenn ich diesen Flieger bauen wollte, würde ich versuchen, den Flügelgrundriss sehr schlicht zu halten. Meines Erachtens sieht das nicht nur gut aus, sondern lässt sich auch unkompliziert bauen. Das ganze könnte in etwa so aussehen:

406426

- Die Stützstellen sind nach einer Kosinus Funktion verteilt und passen für 50mm Rippenabstand
- Die Geometrie ist für einen vierteiligen Flügel gedacht, wobei die Teile alle 1.1m lang und eben sind, also bequem transportabel
- Die 30% Linie ist in den ersten beiden Trapezen vollständig gerade. Der Holm kann gerade entlang der gesamten Spannweite verlaufen
- Die Klappentiefe ist konstant bei 25%

Das Seitenleitwerk würde ich nicht so stark pfeilen wie bei der originalen Inspira, das erzeugt recht große Interferenzwiderstände. Das Höhenleitwerk könnte man auch einfacher halten als das Original. Zusätzlich bieten sich hier die Profile der HT Serie von Mark Drela an.

Viele Grüße,
Benjamin

406427

Hans Rupp
09.02.2010, 13:24
Hallo,

@Benjamin:
danke für den Hinweis, wenn ich es richtig sehr ist die sich ergebende Schränkung nicht sehr groß und beim vorgesehene Einsatzzweck auch nicht störend. Werde es bei der Auslegung bedenken.

Zur Zeit fehlt mir ganz einfach die Zeit, mich um das Thema mehr zu kümmern. Aus diesem Grund habe ich auch in den letzten Tagen nichts daran gemacht. Da ich klar sehe, dass mir die Zeit fehlt eine Inspira zu bauen,

Mein gefühlter Stand der Mehrheiten:
- Bauweise B1 Reine Holzkonstruktion / Holmgurte und Klappenstege Kiefer bzw. Balsa
- Wölbklappen
- Spannweite zwischen 4,2 und 4,5m
- Short Kit angestrebt
- Geometrie so, dass Ähnlichkeit zur Original Inspira erhalten bleibt
- Innen zwei gerade Trapeze und aussen ein rundes Ohr

Was fehlt ist ein CAD-Konstrukteur und ein Fräsdienst.

Jörg ( judgen) hat beim CAd Bereitschaft signalisiert.

Es wurden bisher von Teilnehmern verschiedene Fräsdienste angedacht, von denen aber bisher keine Reaktion hier vermeldet wurde. Peter (pderopit) und Marcel (kmx4fun) haben sich hier fürs Fräsen gemeldet. Wenn sich nichts rührt, werde ich mich mit den Dreien mal unterhalten.

Ich aktualisiere mal meine Tabelle der Meldungen und stelle sie rein. In den nächsten Wochen sieht es bei mir dann aber zeitlich sehr knapp aus. D.h. als "echter" Projekt-Koordinator tauge ich nicht.

Hans

Fritz
09.02.2010, 13:53
Hallo!
Wie heißte es so schö:

"gut Ding will Weile haben"

pedropit
09.02.2010, 20:13
Hallo Hans
Ich bin schon noch da.
Ich habe gerade neue Aussenflügel für meinen
Euromastergezeichnet, die möchte ich auch
Fräsen.
Gruß Peter

Roland
10.02.2010, 20:04
Hallo zusammen,
ich würde mich als Konstrukteur und eventuell als Fräsgehilfe anbieten. Allerdings kann/will ich aus Zeitgründen keine Serien fräsen, sondern nur die ersten Versuchs- und Prototypenmuster. Es wäre sehr schön, wenn sich daher jemand bereit erklärt den Prototypen oder Teile davon in Zusammenarbeit mit mir zu bauen. Also nach dem Motto: ich konstruiere und fräse Teile, Kollege baut und meldet zurück. Oder aber ich konstruiere und sende die Daten zum Fräsen und zum Bauen.
Derzeit habe ich einen auf 3.5m vegrößerten Bird of Time entwickelt und nun auf dem Baubrett. Das Profil ist ein HQW-Strak mit 4 Klappen-Flügel. Ich bin gespannt wie das Teil fliegt.

Viele Grüße
Roland

kmx4fun
10.02.2010, 20:54
Hallo,

wie schon einmal angesprochen: Gebt mir den Profilstrak, die gewünschten Klappengrößen etc. und ich beginne direkt mit dem Zeichnen der Fläche :)

Den Rumpf wiederum würde ich jemanden anderes überlassen, das ist nicht unbedingt meine Stärke.

Ich könnte nachher die Shortkits auch in größeren Stückzahlen anbieten, evtl. bietet es sich ja auch an 2 verschiedene kits zu erstellen, einmal nur das nötigste, und dann noch einen "Kompletten" Bausatz.

Also Profilgurus, ich brauche Input :D

Gruß
Marcel

Hans Rupp
11.02.2010, 07:29
Hallo Jungs,

dann werde ich bis in rd. 10 Tagen mal die Geometrie und den Profilstrak zu Ende entwickeln und dann veröffentlichen. Vorher schaffe ich das zeitlich auf keinen Fall.

Hans

pedropit
11.02.2010, 09:49
Hallo Jungs

Den Rumpf und das Höhenleitwerk
habe ich fast fertig gezeichnet.
Ich kann aber erst in 3 Wochen weitermachen,
da ich jetzt 14 Tage weg bin.
Danach werde ich einen Proberumpf bauen.
aber ich müsste wissen,ob die Fläche gesteckt,
oder von oben geachraubt wird.

Gruß Peter

deftones
21.02.2010, 13:24
Hallo Zusammen,

hier hat Mark Drela ein paar Punkte zu seinem Bubble Dancer mit Holzholm aufgeschrieben:

http://www.rcgroups.com/forums/showpost.php?p=14105190&postcount=144

Ich denke dass es gut wäre, wenn die Leute, die eine Inspira bauen möchten auch genau das tun. Für die Leute, die daran interessiert sind, die maximale Leistung mit einem (größeren) Flieger in reiner Holzbauweise zu erreichen, wäre ein vernünftiger Neuentwurf bestimmt die bessere Lösung.

Viel Erfolg,
Benjamin

Andi K.
25.02.2010, 15:22
Ich fand das Format etwas schlecht lesbar. Anhängend eine "lesefreundliche" Variante als PDF ;)

Grüße
Andi

pedropit
27.02.2010, 17:56
Hallo

Könnte das bitte jemand ins Deutsche übersetzen?

Gruß Peter

Klaus Jakob
27.02.2010, 19:50
Hallo Peter,

bitteschön::)

Empfohlene Verbesserungen am Bubble Dancer. (Holzflieger) von Mark Drela

1. das innere Profil sollte ersetzt werden: von AG35 zum dickeren AG34
2. es gibt keine „richtige“ Obergrenze für die Holmabmessungen. Diese hängt ab von der erwünschten Festigkeit und der Belastung durch das Gewicht. An einem so dünnen Flügel wie diesem ist ein richtig dichtes und festes Holz wie z.B. Ramin oder sogar Eiche viel besser als Kiefer. Für vernünftige Holmabmessungen kann ein Holm aus diesen festen Hölzern dünner gestaltet werden, und somit weiter außen im Profil angebracht werden. (Hier ist die größere Holmhöhe angesprochen). Leisten aus diesen Hölzern werden ab schwer zu beschaffen sein.
3. Auf jeden Fall sollte der obere Gurt etwa 50% dicker sein als der untere. Der Grund ist die geringere Druckbelastbarkeit von Holz gegenüber der Zugbelastbarkeit. Dies erlaubt eine höhere Belastbarkeit, der Flügel wird sich mehr biegen bevor er bricht.
4. Weil Holme aus Holz weniger fest sind als solche die ersetzten aus Kohlefasern, kann der Rest der Flügelstruktur abgespeckt werden, also angepasst leichter und weicher; alles andere wäre zuviel des Guten (=“overkill“)
4a) Eine dünnere und/oder leichtere Nasenleiste: (diese ist wohl aus einem Brettchen hergestellt):
• Innerer Flügel: festes Holz mit 1,6 mm statt festes 2,4 mm
• Mitte: leichtes mit 1,6 mm statt mittleres mit 1,6 mm
• Außen: leichtes 1,2 mm statt leichtes mit 1,6 mm
Als Gratis-Zugabe ergibt sich ein um 4 % höheren Holm, somit 4 % mehr Festigkeit. (Anmerkung Klaus Jakob: wenn ich richtig übersetzt habe, dann irrt sich Mark Drela an diesem Punkt: die Festigkeit steigt mit der dritten Potenz der Holmhöhe; aus diesem Grund sollte der Holm nicht unter die Beplankung gesetzt werden)
4b) Überall die Dicke der Holmverkastungen halbieren:
• Innen: 6,3 mm
• Mitte: 4,7 mm
• Außen: 1,6 mm
4c) Rippen dünner:
• Innen: 3,2 mm statt 4,8 mm
• Mitte: 2,4 statt 3,2
• Außen: 2,4 statt 3,2
4d) die Endleiste etwas schmaler gestalten
4e) 2 Sperrholzrippen an Stelle des Kohle/Balsa-Holmverbinders (?)
5. Gleiches gilt für das Leitwerk
• Das Seitenruder 6,4 mm dick statt 9,5 mm
• Das Höhenleitwerk: 4,8 mm dick statt 6,4 mm
6. Leichtere Flügelverbinder: 9,5x1,6 mm, eventuell ein Alu-Rohr? Hier hat Mark noch keinen Vergleich gerechnet


Klaus

Stefan Siemens
27.02.2010, 21:10
Als Gratis-Zugabe ergibt sich ein um 4 % höheren Holm, somit 4 % mehr Festigkeit. (Anmerkung Klaus Jakob: wenn ich richtig übersetzt habe, dann irrt sich Mark Drela an diesem Punkt: die Festigkeit steigt mit der dritten Potenz der Holmhöhe; aus diesem Grund sollte der Holm nicht unter die Beplankung gesetzt werden)


Hallo Klaus, saubere Arbeit. Zum Thema Beplankung: ... oder man nimmt, wie schon von mir vorgeschlagen 0,6mm Sperrholz als Beplankung. Die 1,2 mm machen den Kohl nicht fett und man hat keine Gefahr von Stolperkanten am Übergang Holm/ Beplankung.

Ich glaube, wir warten alle auf Hans Rupp?
Stefan

soaringfan
28.02.2010, 00:27
Hallo zusammen

Wie vielen anderen Kollegen gefällt mir die Inspira auch sehr gut. Ich habe mich jetzt mal durch den ganzen Thread durchgearbeitet.
So wäre auch ich bei einem shortkit sicher dabei. Version B1-45-KWx.

Vielen Dank schlon mal an alle "schöpferisch" Tätigen für ihre geistige Arbeit.

Gruss, Martin

hänschen
28.02.2010, 02:35
(Anmerkung Klaus Jakob: wenn ich richtig übersetzt habe, dann irrt sich Mark Drela an diesem Punkt: die Festigkeit steigt mit der dritten Potenz der Holmhöhe; aus diesem Grund sollte der Holm nicht unter die Beplankung gesetzt werden)

Klaus

kann die Beplankung nicht zur Holmhöhe addiert werden?, Die Beplankung wie üblich über den Holm ist doch wesentlich einfacher zu bauen?

Klaus Jakob
28.02.2010, 10:22
Hallo Stefan,

eine dünne Beplankung ist auch aus meiner Sicht von Vorteil, gerade bei Sperrholz, das ja gut zur Torsionsfestigkeit der D-Box beiträgt. Wenn aber der Holm vorher mit der Beplankung auf Stoß verklebt wird (dünnes Kreppband), auf einer harten geraden Unterlage, dann wird ein Stoß nicht bemerkbar sein. Dann klebt man eben den Holm zusammen mit der Nasenbeplankung auf. Das braucht zugegebenermaßen ein bißchen mehr Vorbereitung.

Hallo Hänschen,

wenn die Festigkeitswerte der Beplankung denen des Holmes entsprechen, kann man die Beplankung in die Rechnung mit einbeziehen.
Klar, einfacher ist es schon, den Holm unter die Beplankung zu legen.

Nebenbei, zum Thema Holm in die Beplankung legen: habe mal einen Styro/Balsaflügel wie folgt aufgebaut, ein bißchen "quick & dirty": den Kern durchtrennt, und Balsa hochkant als Steg eingeklebt, mit Diagonalgewebe natürlich. Den Steg in die Profilkontur geschliffen. Dann mit Harz getränkte Kohlerovings drübergelegt, eine Lage dünnes Glasgewebe drüber, und dann das Balsaholz drauf. Ab in den Sack. Die Beplankung wölbt sich ganz leicht im Bereich des Holmes. Beim Überschleifen ebnet man diesen Bereich ein, man erkennt dann sehr nahe der Oberfläche den Holm durchschimmern. Somit ist dieser weit außen, und die Kontur ist dennoch genau. Der Flügel ist sehr leicht und fest geworden, ich war überrascht, daß alles wie im Vorhinein abgeschätzt auch wirklich funktioniert hat.

Grüße, Klaus.

pedropit
28.02.2010, 19:25
Hallo Klaus

vielen Dank für die schnelle Übersetzung.
Ich werde mich jetzt mal durch alles durcharbeiten.Die Bauweise,die Du angibst
ist auch nicht schlecht,denn ich habe auch schon Flügel in Rippenbauweise
mit Sperrholz beplankt und das um die Nasenleiste gezogen.
Das hat wunderbar geklappt.

Gruß Peter

Klaus Jakob
28.02.2010, 22:24
Hallo Peter,

ich möchte mich nicht mit fremden Federn schmücken. Der Vorschlag mit der Sperrholzbeplankung stammt von Stefan Siemens. Auch UweH im Nuriforum hat gerade seine Kroa`k in Sperrholz erstellt, guck mal bei den Nuris rein.
Den Holm direkt an die Beplankung kleben hat bei mir mit Balsa gut funktioniert.

Servus.
Klaus.

Andi K.
03.03.2010, 07:47
Hallo zusamen,

ich verfolge mit großem Interesse die Beiträge. Ich kann zwar bei den Diskussionen nichts beitragen aber dafür habe ich ein paar Fragen :D

1) Short-Kit: Werden dazu die Daten zur Verfügung gestellt oder kann man den Frässatz dann bestellen, muß man ihn irgendwo abholen ... :confused:

2) Wäre es auch möglich die Rippen im Blockverfahren zu erstellen oder ist da die Genauigkeit zu schlecht um den Strak korrekt abzubilden ?

3) Wäre das Profil HQ/W2,5-9 durchgehend ein geeignetes Profil und zwar ohne Schränkung um den Bau der Fläche etwas zu vereinfachen ?

Viele Grüße
Andi

Hans Rupp
03.03.2010, 10:00
Hallo,

ich bin gerade leider krank und komme gerade zu wenig, und da hat das Büro Vorrang.

Das HQW 2,5/9 wäre in reiner Holzbauweise innen sehr dünn und ist nicht so einfach zu bauen wie das von mir vorgeschlagen SA7036i-Plan. Sobald ich dazu komme mache ich den Strak komplett und veröffentliche ihn hier.

Gruß
Hans

matzito
03.03.2010, 12:28
Hallo Hans gute Besserung von hier aus.
P.S.: das schoene beim Krank sein ist die letzte Genesungsphase, wo man noch nicht arbeitet, aber schon wieder basteln kann ;-)

Gruss Matze

Hans Rupp
03.03.2010, 12:36
Hallo Matze,

gilt nicht für Selbstständige ;)

UweH
03.03.2010, 13:17
Hallo,

ich bin gerade leider krank und komme gerade zu wenig, und da hat das Büro Vorrang.


Hallo Hans, ist das die harte Realität der Gegenwart in Deutschland: bei Krankheit wird zwar weiter gearbeitet, aber zur Genesung ist ja die verbleibende Freizeit da?:confused: :eek:

Ich wünsch Dir gute Besserung!!;)

Man könnte aus HQ/W natürlich auch einen Strak machen und innen aufdicken, aber ich glaub einfacher würde die Bauerei mit keiner HQ/W-Variante, das SA-Strak ist schon sehr gut.
Es gab weiter vorne schon mal die Diskussion mit der sich ergebenden Verwindung wenn man die gerade Profilunterseite als Baubrettebene bei einem zugespitzten Flügel verwendet.
Ich würde euch raten unabhängig vom verwendeten Profil mit Stützfüßen zu bauen wie z.B. wir Hortenfreaks das bei unserer nichtlinearen Verwindung tun. Das erleichtert den Bau erheblich und prinzipiell wird die mögliche Form dadurch fast vollkommen frei, solange die Ruderachsen Geraden bleiben. Tipps dazu gibt es z. B. bei den Nurflügeln in den Parabola-Threads:

Parabola 2009 (http://www.rc-network.de/forum/showthread.php?t=129660&page=3)

Parabola XXL (http://www.rc-network.de/forum/showthread.php?t=176482&page=10)

Besonders einfach ist es mit der von Lothar aus dem Schiffsmodellbau adaptierten und weiterentwickelten Bauweise, in der die meusten Modelle der IG-Horten komplett aus Sperrholz entstehen, dazu braucht man nicht mal einen Plan auf dem Baubrett. Wie das aussieht kann man auf diesen Baubildern ein bisschen sehen:

Horten XII, Spannweite 2 m (http://www.ig-horten.de/index.php?option=com_content&view=article&id=57&Itemid=61&lang=de)

Horten XIV, Spannweite 4 m (http://www.ig-horten.de/index.php?option=com_content&view=article&id=60&Itemid=64&lang=de)

Prinzipiell werden dabei die vorderen Stützfüße so gesetzt, dass ihre Vorderkante in Einbauposition eine Gerade bildet. Dann werden die gefrästen Rippen mit gleichem Abstand parallel auf ein beschichtetes Baumarkt-Regalbrett geleimt und die Oberseite komplett rohbaufertig erstellt. Dann wird der Flügel abgenommen umgedreht und in einer in gleicher Weise erstellten Helling die Unterseite fertig gestellt. Das hört sich im ersten Moment aufwändig an, aber mit gefrästen Teilen ist das eine äußerst schnelle und genaue Bauweise.

Ich konnte bei meiner 1,9 m Zweckhorten (http://www.rc-network.de/forum/showthread.php?t=143136) mit Pappelsperrholzrippen, Kohle-Fertigholmen (Gaupner) und 0,6er Birkensperrholzbeplankung 29 g/dm² Flächenbelastung flugfertig realisieren, bei Flitschenfestigkeit auf gemessene > 90 m.


....aber das sind nur meine Tipps, es kann ja jeder bauen wie und was er will ;)
417152
417153

Gruß,

Uwe.

the_fly
12.03.2010, 09:21
Hallo,

dieser Fred ist sehr interessant, ich hoffe dass es weitergeht.
Mein Favorit wäre
B2-S37-KWx

Flugfertiges Gesamtgewicht muss für mich unter 5 kg bleiben, das ist Voraussetzung.
Da sich hierzu noch keiner gemeldet hat, würde ich mich als Testmodellbauer anbieten.

Gruß
Olaf

pixler
12.03.2010, 10:10
Hört bitte auf Bilder von derart wunderschönen Holzkonstruktionen zu posten !
Diese Anfixerei ist einfach nicht zum aushalten. Ich habe jetzt schon 3 Holzbauprojekte gleichzeitig auf dem Bautisch - ich will nicht noch ein viertes...sabber sabber... :cry:

Hans Rupp
19.03.2010, 17:00
Hallo,

angehängt die Profile für Bauweise auf einem ebenen Brett mit einer Klappentiefe von rd. 25% . Da ich die Transparenz des Rippenflügels nicht zu sehr beeinträchtigen wollte, habe ich die Profile für eine Klappentiefe von "nur" 25% entworfen. Mehr Klappentiefe bringt vor allem beim Hochstart mehr Druck, und da ist der Holzflügel eh limitiert bzw. gefährdet.

Wie Benjamin ja erkannt hat, baut an sich damit eine Schränkung ein. Bei meinem Entwurf ergibt sich im Mittelteil eine ganz geringe Schränkung von 0,1° und im Ohr aussen dann nochmal 0,6°. Die Auftriebsverteilung und das Abrißverhalten profitieren rechnerisch sogar davon.

In Normalflugstellung:
424266



Die Profile funktionieren recht gut und sind laut XFOIL kaum schlechter als die Originale. Schnellflugstellung ist dann wie gebaut mit gerader Unterseite, Normalflug 2° positiv verwölbt und Thermikflug dann 4-5°.

Anbei die Polaren für Schnellflug (-f75m2) und Normalflug (-f75-0). Man sieht, dass die äusseren Profile genauso viel Anstellwinkel vertragen wie das innere Profil.

424261

Hans

WMa
20.03.2010, 10:53
Hallo Hans,

vielen Dank für das Modifizieren der Profile;
wenn ich deine Bemerkung von wegen Transparenz richtig verstanden habe, sollen die Klappen als geschlossener Kasten (Vollbeplankung) gebaut werden?

viele Grüße
Matthias

Klaus Jakob
20.03.2010, 20:47
Hallo Hans,

auch von mir vielen Dank für Deine Mühe.
Vermutlich werde ich in Kohle / Balsa bauen, dann können die Ruder filigran bleiben (Kohlerohr sei Dank), also nicht vollbeplankt.

Grüße.
Klaus.

Hans Rupp
21.03.2010, 11:57
Hallo,

die Ruder sollen torsionsteif sein, egal warum und wie man das erreicht.

In Holz geht das meines Erachtens nur vollbeplankt, in CFK-Mischbauweise auch durch einen als Torsionsrohr gestalteter Klappensteg. Hängt aber auch sehr von dem nachher praktizierten Flugstil ab, wem was reicht.

Meine Bemerkung zielte mehr darauf ab, dass ich eben eine tiefe durchsichtige Fläche zwischen Holm und Klappensteg am Stück haben wollte. Das sieht man in großer Höhe eben schön, und da soll die Inspira doch hin - up, up in the sky ;)

Aus der Erzählung von verschiedenen Klappentiefen an der Europhia 1 aus meinem Umfeld habe ich entnommen, dass der wesentliche Unterschied dort zwischen 28% und 25% im Druckaufbau am Seil war und sonst nicht aufgefallen ist. In F3B ist der Druckaufbau am Seil so ziemlich das wichtigste, bei der Inspira sehe ich das nicht so.


Und die meiste Ehre an dem Profil gebührt eindeutig nicht mir, sondern Benjamin (deftones) , der aus dem SA7036 den hervorragenden Strak als Basis entwickelt hat. Ich habe die Profile des Straks nur auf eine gerade Unterseite bei Klappe -2° hin modifiziert, um so die Baubarkeit und den Einfall der Bespannung zu verbessern.

Die Idee oben wie bei den Drelaentwürfen für Rippenflügel auch mit gerade Teilsegmenten umzudesignen hat bei dem Profil genauso wenig funktioniert wie die Drelaentwürfe auf die gewünschten Profildicken aufzudicken. Für ein komplettes Neudesign fehlt mir aber die Zeit, da ich leider gerade gesundheitlich ziemlich angeschlagen bin. Wenn ich daher hier im Forum mal auf einen Beitrag länger nicht reagiere kann das auch daran liegen, dass ich mehrere Tage offline bin.

Hans

WMa
21.03.2010, 12:14
Lieber Hans,

was dich auch immer gerade quält, auf diesem Weg die besten Genesungswünsche!

viele Grüße
Matthias

Roland
22.03.2010, 19:40
Guten Tag zusammen,

ich möchte mich demnächst mit der Konstruktion des Flügels befassen. Haben wir nun eine klare Aussage bezüglich der Holmdimensionierung (Holz)? So richtig eindeutig scheinen die Beiträge ja nicht zu sein.

Thema Arbeitsteilung:

Wäre jemand bereit den Rumpf und das HLW fräsfertig zu konstruieren und bereit zu stellen? Ich würde die CAD-Daten der Fläche zur Verfügung stellen. Ich kann aber auch den Rumpf machen, wenn jemand lieber die Tragfläche machen will.

Viele Grüße

Roland

pedropit
26.03.2010, 20:11
Hallo Roland

Und andere Inspira Fans.

Ich habe den Rumpf fast fertig gezeichnet.
Das Höhenleitwerk ist fräsfertig.
Das einzige,das ich wissen sollte ist, ob die Fläche
durchgehend ist und von oben geschraubt wird oder so
gebaut wird,wie im Plan mit Doppelsteckung.
Wie würdet Ihr das machen???.

Gruß Peter

Roland
28.03.2010, 21:59
Hallo Pedropit,

ich werde die Fläche seitlich an den Rumpf anstossen lassen. Bei meinem derzeitigen Projekt "Bird of time mit 3,5m Spannweite" habe ich die Flächen von oben angeschraubt, das hat mir im nachhinein nicht so gut gefallen. Schau mal Konstruktionen wie Mystery Ship oder Sagitta 900 an, so würde ich es machen.

Ich bin grad so etwa 30% mit der Flächenkonstruktion durch.

PS: Achte darauf dass der Rumpf hinten möglichst leicht wird.

Gruss

Roland
Roland

Stefan Siemens
28.03.2010, 22:33
Hallo allerseits, hallo Roland,
zum Holm und Beplankung:

Mit den Vorgaben V max 30 m/sec. CA 1 und 50 Nm Gesamtgewicht bin ich für ein Wurzelprofil von 12% Dicke auf einen Holmgurt Kiefer von ca. 25*10mm gekommen, für 11% Dicke auf 30*9mm. Steg aus Buchensperrholz beidseitig, vermutlich reicht 1mm Dicke.

Als Beplankung habe ich 0,6mm Sperrholz vorgesehen. Das Mittelstück würde ich diagonal voll beplanken. Das ist sehr stabil und aerodynamisch ganz gut. Die Ruder kann man mit einem Kohlerohr als Torsionsträger verstärken.

Zitat von mir, siehe Seite 7.) Die Angaben gelten für die Flügelwurzel. Nach aussen muss der Holm natürlich abgestuft werden, ist ja klar

Angesichts der Spannweite würde ich einen 3-geteilten Flügel dringend vorziehen, da das Mittelstück dann ohne Probleme mit der Steckung durchgebaut werden kann und aussen eine leichte Steckung (8-10mm Carbon Rund) genügt.

Es wäre toll, wenn diese Beitragreihe tatsächlich zu einem Flieger führen würde!
Stefan

Roland
30.03.2010, 12:40
Hallo Stefan, hallo Pedropit und alle anderen,

ich habe den Flügel mit den Holmangaben aufgerissen aufgerissen und beschäftige mich gerade mit Details. Ich stelle in den nächsten Tage mal ein paar Rippen zur Diskussion rein. Vielleicht wäre es doch besser, ein einteiliges Mittelstück zu machen, welches auf den Rumpf aufgeschraubt wird. Ich würde mir dann die aufwendige Steckung sparen. Ende der Woche gebe ich Bescheid. Der Holm ist schon ein ziemlich dickes Teil. Ist das aerodynamisch nicht von Nachteil, wenn ich an dieser Stelle den Profilverlauf durch eine Gerade (=Holmoberseite) ersetze? Den Holm werde ich auf jeden Fall in der Höhe abstufen. Welche Holmabmessung soll ich aussen (a: an der Steckung zum Aussenflügel b: am Randbogen) nehmen?
Beplankung nehmen wir 0,6mm Sperrholz, obwohl ich das noch nie gemacht habe. (Bezug: Heerdegen?)

Zur Flügelauslegung von Hans Rupp habe ich noch weitere Fragen: Lese ich richtig, dass der Flügel über die Spannweite kontinuierlich geschränkt ist? Wenn das so ist, kann man den Flügel aber nicht auf einem ebenen Brett aufbauen.

Gruss

Roland

Hans Rupp
30.03.2010, 14:29
Hallo Roland,

der Flügel ist geschränkt, wenn man ihn auf einem gerade Brett aufbaut.

Das liegt daran, dass der gerade Teil der Unterseite auf dem die Rippen aufliegen einen Winkel zur Profilsehne bilden, der nach aussen immer kleiner wird. Es ergibt sich eine kontinuerliche, aber nicht lineare Schränkung.

Das passt so gut zu der von mir gewählten Profiltiefenverteilung.

Don't worry, be happy.

Hans

Stefan Siemens
31.03.2010, 11:32
Hallo Roland,
0,6mm Sperrholz gibt es u.a. bei Heerdegen in Osnabrück.

Wenn die Beplankung über den Holm läuft, wird es auch bei einer Breite von 25 - 30mm einen harmonischen Verlauf geben, da das Sperrholz keinen "Knick" macht. Ich sehe da kein Problem. Eventuell hobelt man die Holmoberseite etwas der Kontur entsprechend, den Rest macht der Weißleim.

Bei einem dreiteiligen Flügel kann man den Holm im Mittelteil schon von 30 * 10mm auf ca. 15*10mm oder weniger (15*5)abstufen, aussen dann auf 10*5mm oder weniger (10*3mm), dass muss man fertigungstechnisch sehen. Ist aber unproblematisch, da die Belastungskurve nach aussen Quadratisch abfällt (halbe Spaannweite, 1/4 Holmquerschnitt, o Gott, hoffentlich passt das, Statiker vor!)
Stefan

UweH
31.03.2010, 12:00
Wenn die Beplankung über den Holm läuft, wird es auch bei einer Breite von 25 - 30mm einen harmonischen Verlauf geben, da das Sperrholz keinen "Knick" macht. Ich sehe da kein Problem. Eventuell hobelt man die Holmoberseite etwas der Kontur entsprechend, den Rest macht der Weißleim.


Wenn auf die letzten Prozente bei der Profilform mehr Wert gelegt wird als auf die letzten Prozente bei der Statik, kann der Holm auch ein paar zehntel Milimeter tiefer in die Rippen eingelassen werden. Dann kommt ein Streifen Balsa 1 -1,5 mm oben auf die Lücke, der vor dem überbeplanken in die genaue Profilform geschliffen wird. Mit der Methode kann man auch Hilfsholme im Nasen- und Endleistenbereich mit deren Krümmungs und Schrägendifferenz zur Rippenkontur senkrecht zur Belastungsrichtung einsetzen, ohne dass Hohlstellen entstehen und ohne sich beim Kiefernholz hobeln einen abzubrechen ;)

Meine subjektive Meinung zu Diagonalbeplankung mit Sperrholz: Im fertigen Ergebnis ist das sicher eine ganz tolle Sache, aber ich hab mir das wegen dem großen Verschnitt und der größeren Störrigkeit um die kleineren Radien im Nasenbereich noch nie angetan. Es war auch noch nicht nötig und ich bau meist stark verwundene und gepfeilte Hortenmodelle die ich im Flug nicht schone. Bei gerader t/4-Linie und Holzholmfläche halte ich die Diagonalbeplankung des Mittelteils für oversized und orthogonal für ausreichend :rolleyes:

Gruß,

Uwe.

Hans Rupp
31.03.2010, 12:15
Hallo,

ich hatte per PN die Nachfrage, ob die Koordinaten der Profile korrekt sind, weil an der Oberseite bei 75% eine Delle sei.

Die Profilkoordinaten sind mit der Klappe -2° (also nach oben) abgespeichert, Klappe bei 75% der Profiltiefe an der Unterseite angeschlagen. D.h. an der Oberseite ist bei 75% bzw. leicht davor ein Knick in der Kontur. Wenn man die Endfahne um den 75%-Punkt an der Unterseite um 2°nach unten dreht, sollte die Oberseite schön steigt verlaufen.

Ich weiß von bisherigen CAD-Zeichneren die ich mit Profilen versorgt habe, dass sie die Profile als DXF ins CAD importiert und dann neu abgezeichnet haben bzw. einen Spline darübergelegt haben, weil die DXF-Daten nicht „schön“ waren. Ich habe von CAD keine Ahnung und weiß nicht, was da geschickt ist und was ungeschickt.

Wenn jemand die Profilkoordinaten gerne anders haben will (z.B. mit stetiger Oberseite), bitte bei mir per PN melden.

Hans

Roland
31.03.2010, 21:04
Tag zusammen,
anbei die Wurzelrippe und eine Rippe im Bereich der Wölbklappe.
Beplankung komplett 0,6mm. Die Rechteck-Ausschnitte in der Wurzelrippe sind für die Verbindungsbrettchen im Bereich über dem Rumpf. (=Mittelstück geht durch). Die großen Kreise sind lediglich als Kabedurchführung gedacht. Bei der Wölbklappenrippe will ich die Wölbklappe am Stück mit dem Flügel bauen und danach abtrennen. Daher der Rechteckausschnitt hinten, bitte um Stellungnahmen, Verbesserungsvorschläge. In der Wölbklappe habe ich ein Kohletorsionsrohr vorgesehen.

PS: Welche V-Form soll ich einplanen??

Gruss

Roland

PS2: Jetzt bin ich aber gespannt, ob die Grafiken dabei sind :D

Roland
31.03.2010, 21:06
Ich wusste es ! Nächster Versuch!

Roland

Roland
31.03.2010, 22:04
Tag zusammen,

so etwa werde ich den Wurzelbereich machen. Die Stege (Verbinder der Rippen) rücke ich noch direkt an die Holme ran, so daß sich hier eine stabile Verkastung bildet. Durch die Brettchen vorn und hinten geht dann die Verschraubung mit dem Rumpf. Im zentralen Bereich soll der Stecker für die Servokabel Platz finden.


Gruss

Roland

Stefan Siemens
01.04.2010, 10:42
Hallo Roland,
super, das es weiter geht! Ich würde den Holm bis zur Trennung zwischen Innen- und Aussenflügel linear abstufen und dann noch einmal im Aussenflügel. Daducrh ergibt sich ein in etwas quadratischer Verlauf (klar soweit?). Stege an den Holm, das ist auch klar, der Verbinder kann in den Holm zwischen Ober- und Untergurt.

Die Nasenleiste bitte mit einer "blinden" Leiste unter der Beplankung und einer weiteren Leist zum davor kleben.

Ob man die Beplankung diagonal oder orthogonal einbaut, ist für das CAD wohl egal. Ich stimme aber zu, dass eine diagonale Beplankung nicht wirklich nötig sein wird. Die Idee war nur aufgekommen, als über die Statik so diskutiert wurde, dass anzunehmen wäre, jemand wolle den DS Rekord brechen.

Mein nächstes Winterprojekt: Die RCN Inspira!
Stefan

Klaus Jakob
02.04.2010, 15:42
Hallo zusammen, hallo Roland, hallo Stefan (Siemens),

zur Gewichtsersparnis sollte der untere Gurt nur ca. 60% Dicke des oberen Gurtes haben, dies wurde bereits früher herausgearbeitet. Grund: die Druckfestigkeit ist geringer als díe Zugfestigkeit.

Stefan: 25x10 mm: für den Obergurt?

Servus.
Klaus.

Stefan Siemens
02.04.2010, 16:49
Hallo zusammen, hallo Roland, hallo Stefan (Siemens),

zur Gewichtsersparnis sollte der untere Gurt nur ca. 60% Dicke des oberen Gurtes haben, dies wurde bereits früher herausgearbeitet. Grund: die Druckfestigkeit ist geringer als díe Zugfestigkeit.

Stefan: 25x10 mm: für den Obergurt?

Servus.
Klaus.

Hallo Klaus, danke für Deinen wichtigen Hinweis!

25*10 mm für den Obergurt an der Wurzel, der untere Gurt 25 *5mm.
Aber: Wenn man den Steg vor und hinter den Holm klebt, muss der Gurt oben und unten die gleiche Tiefe haben.
Stefan
Stefan

Klaus Jakob
02.04.2010, 18:19
Danke, Stefan.

Die Gurtbreite (also in Tiefenrichtung) passt ja, beide Gurte sind ja 25 breit.
Werde dann wohl auch in Holz bauen, dann ist der Vogel stilecht, und die Arbeit in Holz macht mir momentan mehr Spaß als das Laminieren.

Klaus.

Roland
02.04.2010, 20:53
Tag zusammen,

hier mal mein erster Entwurf für den oberen Holm (von unten gesehen!) entsprechend Euren Angaben. Ich habe den Holm aus einzelnen Leisten zusammengesetzt, welche ich verleimen würde. Der gelbe Holm 15x5 geht komplett durch. Die grünen Holmleisten 5x5 gehen bis etwa 80cm. Die rote Holmleiste 15x5 geht bis etwa 70cm. Die blauen Holmleisten 5x5 gehen bis etwa 40cm. Bei dieser Variante ist dann allerdings die Verkastung vorne und hinten am Holm nur teilweise möglich. Der untere Holm entspricht dem oberen Holm, aber nur einlagig rote und grüne Leisten.

Bitte mal über alles nachdenken und Rückinfo.

V-Form innen wird etwa 1,5 Grad pro Seite.

Gruss

Roland

Klaus Jakob
03.04.2010, 10:38
Hallo Roland,

sieht gut aus. Ich würde allerdings die Enden mit 1:10 auslaufend verjüngen, das nimmt nochmals Spannungsspitzen weg.
Und dann muß noch überlegt werden, wie die Kraft in die Steckungshülse eingeleitet wird. Die Stelle, die am meisten belastet wird, ist nämlich nicht ganz außen an der Trennrippe, sondern am inneren Ansatz der Hülse. Hier würde ich den Holm wieder etwas verstärken und zur Trennrippe stark verjüngen; (im Trennbereich wird die Last ja durch den Verbinder geleitet).

Klaus.

Stefan Siemens
04.04.2010, 15:05
Hallo Männer,
der Holm sieht super aus, genau so denke ich mir das. Lässt sich aus Standardleisten gut fertigen.

V-Form 3 Grad komplett innen und dann 3-4 Grad Aussenflügel ist o.k. Wenn man die Steckung nicht geradlinig im AUssenflügel unterbringt, weil die Bauhöhe nicht reicht, gibt es auch viele käufliche Profile mit V- Form, z.T. nach Wahl.
Stefan

Roland
06.04.2010, 19:33
Tag zusammen,

ich habe meinen Holmvorschlag nicht gerechnet, sonden nach Gefühl mal so festgelegt. Hat einer Lust das mal nachzurechnen?
Wenn nein, konstruiere ich nun so weiter.

Gruss


Roland

Klaus Jakob
06.04.2010, 20:48
Hallo Roland,

ich hatte das so verstanden, daß Stefan den Holm bereits gerechnet hat:


Mit den Vorgaben V max 30 m/sec. CA 1 und 50 Nm Gesamtgewicht bin ich für ein Wurzelprofil von 12% Dicke auf einen Holmgurt Kiefer von ca. 25*10mm gekommen, für 11% Dicke auf 30*9mm. Steg aus Buchensperrholz beidseitig, vermutlich reicht 1mm Dicke

Falls Stefan nicht widerspricht, würde ich das als konkreten Vorschlag verwenden. (Ich baue erst später, und rechne erst dann).

Klaus.

Roland
06.04.2010, 21:13
Hallo Klaus,

gerechnet wurde ja, so viel ich beim flüchtigen Durchlesen verstanden habe, der Holm im Bereich des Wurzelprofils. Meine Frage zielte darauf hin, ob die Abstufungen nach außen hin so etwa passen. Theoretisch, nach erster Abschätzung, könnte ich sicherlich bereits weiter innen den Holm ausdünnen.

Viele Grüße

Roland

Gast_8624
06.04.2010, 21:40
ich habe meinen Holmvorschlag nicht gerechnet, sonden nach Gefühl mal so festgelegt.
Hallo Roland,
was hält dich davon ab den Holm selbst zu rechnen, auch wegen der Abstufung?

overberg
07.04.2010, 15:08
Dieses Thema verfolge ich auch schon seit Beginn mit Interesse.

Abstufung:
Zum Thema Abstufung des Holms halte ich den Vorschlag von Roland für gut gelungen. Die grünen Leisten sollte man vielleicht noch bis zum Ende verlängern (also gleichlang wie die gelben). Selbst wenn bei einer Rechnung "rein auf Biegung" herauskommen würde, dass die jetzige Lösung schon ausreicht. Gewichtsmäßig fällt das nicht weiter auf, macht aber den Bereich der Steckung robuster.

Format des Holmgurts:
Um noch etwas Gewicht zu sparen (30% an der Wurzel) könnte man statt des Formats 25x10 auf 35x5 wechseln. Ein solcher Holm könnte aus sieben 5x5 Leisten zusammengesetzt werden, wobei diese dann auf unterschiedlicher Höhe sitzen können, um Hobel- und Schleifarbeit zu sparen. Ist von der Festigkeit etwa gleichwertig.

Verkastung:
Könnte man bei Rolands Entwurf beidseitig an die roten und gelben Leisten machen. Die grünen und blauen erst später, bzw. im gleichen Schritt wie die Verkastung anbringen. Die dünnen Verkastungen können dann auch gut mit den Holmen angedrückt werden.

V-Form im Mittelteil:
Hat jemand Erfahrung, wie viel V-Form man bei durchgehenden Holmen leicht realisieren kann? Falls flugtechnisch nicht unbedingt erforderlich, würde ich die V-Form in der Mitte ganz weglassen.

Gruß,
Martin

Roland
07.04.2010, 19:38
Hallo Roland,
was hält dich davon ab den Holm selbst zu rechnen, auch wegen der Abstufung?
Hallo Rolf,

mich hält davon ab:

a) wenig Erfahrung mit Flügelbelastungsrechnungen
b) wenig Zeit
c) Arbeitsteilung (warum soll immer nur einer arbeiten)

Viele Grüße

Roland

Gast_8624
07.04.2010, 23:05
Hallo Roland,
zu a) das Programm von Christian Baron ist einfach zu bedienen
zu b) ok
zu c) frag doch mal den Stefan Siemens, der hat ja wohl schon gerechnet (nach C. Baron ?), er könnte dann auch was zu a) sagen?

@Stefan Siemens,
könntest Du deine Berechnung hier kpl. veröffentlichen, also nicht nur den Querschnitt an der Wurzel?

WMa
12.04.2010, 12:58
Hallo miteinander,

vielen Dank an Roland für die Konstruktionsarbeit, schaut wirklich gut aus!
Einige Fragen bzw. Anmerkungen:

Rippen:
Da die Konturen durchgehen, ist die Beplankung wohl komplett umlaufend abgezogen, d.h. die Rippen müssen hinter der Beplankung noch mit Aufleimern versehen werden?
Der Ausschnitt für die Wölbklappe ist meiner Meinung nach auf der falschen Seite, Hans hat das Profil für eine flache Unterseite bei 2% Klappenausschlag gerechnet -> Spalt müsste dann auf die Oberseite, oder nicht?
Die Brettchen, die an der Wurzel parallel zum Holm verlaufen, welche Funktion haben die?

Holm:
Egal wie man den Holm abstuft, beim Schäften würde ich auf ein 1:10 Verhältnis pfeifen und die Schäftung komplett zwischen zwei Rippen legen; an den Rippen ändert sich der Ausschnitt dann sprunghaft, was einfacher zu konstruieren und zu fräsen sein dürfte.
P.S. Welcher Rippenabstand schwebt Euch denn so vor: 30mm?

Nasenleiste:
Eine Hilfsnasenleiste, wie von Stefan vorgeschlagen, ist doch bei einer umlaufenden Sperrholzbeplankung eigentlich nicht nötig, weil das Sperrholz ja nicht aufliegt und eine Leiste stumpf angeklebt wird (ich habe das bei meinem Reiher so gemacht und die Nasenleiste aus Kiefer geschliffen, das ist eine sch....eußliche Arbeit!).
In Profili kann man die Nase mit einem Rundprofil erstellen, wenn man da einen Buchenstab o.ä. einsetzt, wird bei einem Crash die Belastung von dieser Leiste aufgefangen und nicht nur von der Beplankung mit den benachbarten Rippen. Alternativ geht natürlich auch eine flache, aber entsprechend tiefe Rechteckleiste.

so viel mal an dieser Stelle,
leider bin ich kein CAD Held und kann hier nicht wirklich beitragen...

overberg
14.04.2010, 18:08
Der Rippenabstand im original Inspira Plan ist über die komplette Spannweite durchgängig knapp 70 mm. Das sieht bei 300 mm Tiefe an der Wurzel meines Erachtens auch "normal" aus.

Allerdings soll der neue Flügel ja eine geringere Flächentiefe haben, vor allem außen. Vorschlag: Rippenabstand = lokale Profiltiefe/5, jeweils gerundet auf volle 10 mm. Das hieße innen 60 mm und ganz außen 30 mm Rippenabstand, mit Zwischenwerten 40 und 50 mm.

Zur Verjüngung der Enden: Zumindest im Mittelteil spielt sich die Verjüngung bei einem Verhältnis von 1:10 immer zwischen zwei Rippen ab, weil dafür ja nur die 5 mm Leisten in Frage kommen. Das kann dann jeder halten, wie er möchte. Der Ausschnitt in den Rippen kann sich somit ruhig sprunghaft ändern.

Gruß,
Martin

Roland
19.04.2010, 20:14
Tag zusammen,

ich bin derzeit beruflich, privat und im Verein sehr gut ausgelastet. Daher bleibt grad wenig Zeit um am Tragflügel weiter zu arbeiten. Ich denke es geht aber bald wieder weiter.

Viele Grüße

Roland

Roland
14.05.2010, 21:04
Tag zusammen,
ich bin wieder da und habe etwas Zeit am Flügel weiter zu konstruieren. Anbei eine Grafik mit einer Wurzelrippe und einer Rippe im Innenteil (Wölbklappe). Bei der einen Rippe habe ich 2 Grad gewölbt, bei der andern ca. 45 Grad.
In der Art werde ich nun den Flügel komplett durchkonstruieren, mit abgesetztem Holm wie besprochen. In den gezeigten Rippen sind noch kleine Fehler/Ungenauigkeiten im Holmbereich. Da muss ich jede Rippe anfassen und den Holm reinkonstruieren. Auf jeden Fall wird es etwa so werden wie gezeigt. Beplankung 0,6mm Sperrholz.
Für Hinweise zum Verbinder zum Aussenflügel wäre ich dankbar.

Nach wie vor bin ich skeptisch bezüglich Profilverlauf an dem riesigen Holm, man sieht im CAD genau die Abweichungen. Aber ich ignoriere das vorerst.

Viele Grüße

Roland


PS: Mein Super Bird of Time mit 3.5m und HQW Profil fliegt gut, ein schöner Thermikschleicher mit genialem Flugbild.

Roland
26.05.2010, 20:37
Tag zusammen,
hier nun der Tragflügel in der Draufsicht. Rippen 2mm, Rippenabstand 50mm. Beplankung 0,6mm Sperrholz. Ich werde nun den Flügel nach diesem Layout durchkonstruieren.

Was könnt Ihr von mir nun erwarten (alles in dwg/dxf):
- alle Rippen
- Servobrettchen
- Hilfsnasenleiste
- Steckung (wer hat einen Vorschlag ??????)
- Schleifschablone für Nasenleisten
- Draufsicht auf den Flügel
- ggf. Ruderhörner

Für erfahrene Modellbauer (und für die ist der Inspira ja wohl gedacht) dürfte der Rest keine Problem sein.

Gruss

Roland

Klaus Jakob
26.05.2010, 20:58
Hallo Roland,

vielen Dank für Deine Mühe. Respekt!
Wegen Vorschlägen für die Steckung: ich persönlich müßte mich dann gründlich einarbeiten, so aus dem Bauch raus würde ich bestimmt etwas falsches sagen. Und den Vogel werde ich erst später bauen.
Prinzipiell würde ich einen Kohlestab und eine GfK-Hülse verwenden, den Stab "von der Stange", wenn möglich auch die Hülse.

Grüße
Klaus.

Adrenalin
27.05.2010, 16:17
Hallo alle zusammen,

jetzt hätte ich doch mal eine Frage: Was ist denn eigentlich an dem originalen Eppler 387 Profil so schlecht, als dass man es nicht verwenden könnte? Ich gehe mal mit meinem begrenzten Wissen davon aus, dass es KEIN Wölbklappenprofil ist, von da her wäre eine Änderung verständlich.
Wenn man aber ohne Wölklappen baut.......................................?
Ich hab mir den Plan mal auf 84% Grösse ausgeplottet, so komm ich auf ca. 3800mm Spannweite. Damit fang ich jetzt einfach mal zu bauen an und kuck dann mal, ob und wie´s fliegt.:D

Gruss Adrenalin

Gast_17021
04.06.2010, 09:10
Jupp, Werbung, in 3 Threads schon von ihm entdeckt. Und dan nichtmal mit funktionierendem Link, oh man...

Gruß Christian

Roland
07.06.2010, 21:33
Tag zusammen,

hier der derzeitige Konstruktionsstand. Der Innenflügel ist nun schon ziemlich weit. Eigentlich könnte man die ersten "Versucherle" (schwäbisch für Vortestmuster) aus billigstem Material fräsen um zu prüfen, ob alles zusammenpasst. Schaut mal die Zeichnung durch, ob Ihr Fehler findet.

Ein Vereinskollege hat Bedenken hinsichtlich der Beplankung aus 0,6mm Sperrholz geäussert. Die Beplankung soll wellig werden. Was meint Ihr dazu?

Gruss Roland

UweH
08.06.2010, 16:31
Hallo alle zusammen,

jetzt hätte ich doch mal eine Frage: Was ist denn eigentlich an dem originalen Eppler 387 Profil so schlecht, als dass man es nicht verwenden könnte?

Erhöhter Widerstand und weniger Maximalauftrieb als das neue Profil von Hans Rupp :rolleyes:


Ein Vereinskollege hat Bedenken hinsichtlich der Beplankung aus 0,6mm Sperrholz geäussert. Die Beplankung soll wellig werden. Was meint Ihr dazu?

Ich hab inzwischen 7 Modelle von 1,2 bis 4 m Spannweite mit 0,6er Sperrholzbeplankung gebaut, da wird nix wellig solange man keine größeren 2-achsig gekrümmten Flächen hat. Bei dem Inspira also kein Problem ;)
Wenn solche Flächen mal vorkommen sollten, dann kann man die Beplankung in kleinere Teilflächen aufteilen und anschäften oder mit schmalen Streifen zur Stoßhinterlegung ansetzen.

Gruß,

Uwe.

Adrenalin
09.06.2010, 12:01
Erhöhter Widerstand und weniger Maximalauftrieb als das neue Profil von Hans Rupp :rolleyes:




Uwe.


Ok. Lässt sich das in soundsoviel Prozent weniger Maximalauftrieb und erhöhter Widerstand fassen? Sind die Unterschiede wirklich gravierend?

Wobei ich mir den Thread nochmal durchgelesen hab. Das Original Inspira-Profil scheint ja doch kein Eppler 387 zu sein. Weiss jemand etwas näheres darüber?

Gruss Adrenalin

UweH
09.06.2010, 14:04
Lässt sich das in soundsoviel Prozent weniger Maximalauftrieb und erhöhter Widerstand fassen? Sind die Unterschiede wirklich gravierend?

Die Differenz beim Maximalauftrieb des SA7036i zum E 387 ist "über die dicken Polaren gepeilt" 10-15 %. Aber die Differenzen bei ca max und cw sind Re-abhängig und ändern sich je nach Größe und Gewicht nicht linear, das ist also schwer in Prozentwerten anzugeben. Man müßte die Flügelauslegungen in den verschiedenen Flugzuständen in der Simulation vergleichen. Dazu kommen noch die Bauungenauigkeiten.

Magst Du die von Hans Rupp vorgeschlagenen und modifizierten Profile nicht oder willst Du nicht warten bis die Pläne fertig sind?

Du mußt selbst entscheiden ob die Unterschiede für Dich gravierend sind, bei zwei sonst gleichen Modellen mit den unterschiedlichen Profilierungen wären sie jedenfalls deutlich spürbar. Wenn ich die Inspira bauen wollte würde zumindest ich auf die Pläne mit der SA-Profilierung warten :rolleyes:

Gruß,

Uwe.

Aircomander_
09.06.2010, 20:40
Hallo !!
Ich bin neu hier und verfolge mit großem interesse dieses Forum .
Ich finde es toll , dass es noch Leute gibt , die gerne selber konstruieren,ausprobieren und Bauen . Das Modell Inspira gefällt mir persönlich selber sehr gut , und sauge alle Infirmationen wie ein Schwamm auf.
freue mich darauf mit euch zu plaudern , wenn es genehm ist .

gruß Hans

Roland
28.06.2010, 21:58
Tag zusammen,

die BETA-Version vom Innenflügel als dxf-Datei ist fertig.
Hier nur leider die pdf-Version. Wie bekomme ich 1,6MB hochgeladen????????????????????????? Ich möchte die Datei nicht teilen.

Plan gibts nicht wirklich, ich hoffe Ihr kommt so klar. Auch müssen natürlich noch einige Dinge in Eigenregie festgelegt und gebaut werden. Ich bin aber der Meinung, daß ein 4m-Segler nur von erfahrenen Modellbauern gebaut werden sollte. Bei großer Nachfrage mach ich aber einen Hilfs-Plan.

Leider habe ich keine Zeit, erst mal alles selber zu fräsen und zusammen zu stecken, um die Fehler herauszuarbeiten. Von daher bitte ich um Nachsicht, noch besser wäre ein Versuchskaninchen der bereit ist, das mal zu fräsen und dann im Dialog mit mir zu optimieren.

Der Aussenflügel kommt in etwa 4-5 Wochen.

Gruss

Roland

Roland
29.06.2010, 20:11
Tag zusammen,

hier nun die gezippte Datei. Es ist eine zip-Datei. Da geht das Hochladen aber nicht. Also habe ich die Datei zum Hochladen umbenannt in *****.dxf. Ihr müsst die Datei umbenennen in *****.zip


Gruss

Roland

geko
04.07.2010, 18:33
Tag zusammen,

Wie bekomme ich 1,6MB hochgeladen?
Ich möchte die Datei nicht teilen.

Gruss
Roland

Das mußt Du auch nicht, das macht schon Dein Packprogramm für Dich.
Du erhälst mehrere zipp/ rar Dateien in praktikabler Größe.
Dem Packprogramm kannst Du sagen, wie groß die Dateien sein sollen. Das wird dann hinterher alles wieder automatisch zusammengefügt.
Ich persönlich benutze winrar. 7zipp ist kostenlos.

Gruß geko
Gerd Kosbab

Gast_56
18.08.2010, 10:24
Hallo zusammen!
Da ich mich in einem anderen Beitrag (http://www.rc-network.de/forum/showthread.php?t=147833&page=8) kritisch zu diesem Projekt geäußert habe, möchte ich zum weiteren Fortschritt gerne einen Teil beitragen. Ich habe erst gestern diesen Beitrag durchgelesen und versuche mal eine kleine Zusammenfassung mit den für mich noch offenen Fragen zu geben:

Das Original ist hier zu finden: Original Plan (Autocad DWG-Format) und Fotos (http://www.model.ypsi.cz/index.php?option=com_content&view=article&id=109:inspira&catid=45:vetrone&Itemid=85)


Zusammenfassung Inspira-RCN:


Tragfläche:

Spannweite 435cm
Profil SA7036 modifiziert, auf ebenem Baubrett aufbaubar, gerade unterseite
dreiteilig
Flächen werden am Mittelteil anstoßen und nicht von oben verschraubt
V-Form im Flächenmittelteil 3° (1.5° pro Seite)
Klappentiefe durchgängig 25%
Wölbklappe mit Kohletorsionsrohr


Holmauslegung:

Holmgurt oben, Kiefer, 25x10mm, verjüngt sich auf 25x5mm
Holmgurt unten, Kiefer, 25x5mm
Steg aus Buchensperrholz beidseitig, vermutlich reicht 1mm Dicke
Holm besteht aus einzelnen Leisten
beide Holme verjüngen sich im weiteren Verlauf auf 15x5mm
Beplankung komplett mit 0.6mm Sperrholz



Bisher erstellte CAD-Dateien:

Innenflügel1.dxf (http://www.rc-network.de/forum/attachment.php?attachmentid=487122&d=1277834969) (passend für den Holm 25x10; Datei nach dem Herunterladen in ".zip" umbenennen und entpacken)





Für mich offenen Fragen:
In dem CAD-Plan zum Mittelteil finde ich "V-förmige"-Flächenverbinder. Wie paßt das damit zusammen, dass die Flächen an den Rumpf anstoßen sollen?
Aus welchem Material sollen die Rippen gemacht werden?
Eine Angabe zu den jeweiligen Materialstärken im CAD-Plan wäre hilfreich.

Ich würde schonmal damit anfangen, die Rippen zu fräsen. Aber die für mich noch offenen Fragen lassen mich zögern.

Desweiteren kann ich anbieten, die gesamten DXF-Dateien auf meinem Webspace zur Verfügung zu stellen. Vielleicht inkl. kleiner Vorschaugrafiken, Zusammenfassung usw. Dann stört die RCN-Beschränkung auf 500kB nicht weiter und wir hätten alles zusammen auf einer Seite.

Grüße
Heiko

Aryane
23.09.2010, 17:55
Hallo,
ich verfolge seit einger Zeit mit großem Interesse dieses Thema.
Würde mich auch der Fraktion "B1 S42 Kwx" anschliessen.
Wie geht es hier jetzt dann weiter ?

Stefan Siemens
24.09.2010, 09:04
Hallo allerseits,

aus Gesprächen weiß ich, dass nach wie vor Interesse an diesem Projekt besteht. Wichtig erscheinen mir vor allem der Flügel und das Leitwerk. Einen Rumpf kann man als Holzwurm auch ohne CAD zur Not zusammen bekommen.

Die Zusammenfassung ist sehr hilfreich.

Dazu: Ein dreigeteilter Flügel ist statisch einfacher zu konstruieren. Natürlich wird er dann auf den Rumpf geschraubt. Die Rumpfkonstruktion soweit zu modifizieren sollte kein Problem sein.

Auf eine andere Frage zum Profil: Das Eppler 387 ist nicht schlecht, für mich fast eine Kindheitserinnerung, aber das vorgeschlagene Selig ist dicker, also staisch besser und trotzdem aerodynamisch leistungsfähiger. Mehr Profildicke ist für eine solchen Thermiksegler ohnehin nicht ausschlaggebend.

Carbonrohre zur Versteifung der Flügelklappen finde ich sehr gut. Dafür gibt es fertige Rohre zu kaufen.

Also bitte weitermachen!

Lieber Modi, im Bereich "Wettbewerbe" ist diese Diskussion etwas fehl am Platz. Wie wäre es mit einem Hinweislink unter "Segelflug"?
Stefan

MBG-PizSol
24.09.2010, 09:47
Hallo zusammen

Auch ich bin ein stiller Leser dieses Treets und sehr interessiert. Ich würde gerne mithelfen, habe aber im Moment zeitlich nicht die Möglichkeit voll einzusteigen, wenn ich im kleineren weiterhelfen kann, sehr gerne (2D-CAD und CNC Fräse stehen zur Verfügung).

Ich weiss wie viel arbeit es gibt ein Modell zu konstruieren, bitte macht weiter.

Danke
Remo

Roland
24.09.2010, 19:26
Tag zusammen,

nach 3,5 Wochen Westküste USA :) :) :) und 2 Wochen wieder auf Arbeit melde ich mich wieder zurück.
Wie versprochen werde ich die Aussenflügel noch machen. Aufgrund extremer Auslastung in der Firma wird das aber nicht so schnell gehen. Ich beginne Ende nächster Woche mit der Konstruktion der Aussenflügel und hoffe so etwa 2 Wochen danach, also Mitte/Ende Oktober fertig zu sein.
Rumpf und HLW könnt Ihr mit kleinen Ändferungen sicher vom Original übernehmen.

Gruss

Roland

MarkusN
25.09.2010, 07:39
jetzt hätte ich doch mal eine Frage: Was ist denn eigentlich an dem originalen Eppler 387 Profil so schlecht, als dass man es nicht verwenden könnte? Ich gehe mal mit meinem begrenzten Wissen davon aus, dass es KEIN Wölbklappenprofil ist, von da her wäre eine Änderung verständlich.
Das E387 ist ein Kind seiner Zeit und geht mit der Grenzschicht etwas ruppig um. Beim Fliegen mit hohem Auftrieb ist es gut. Der mittlere Geschwindigkeitsbereich und die Beschleunigung sind aber nach heutigen Verhältnissen grottenschlecht. Mit Wölbklappeneignung hat das nichts zu tun.

Aryane
25.09.2010, 10:02
Zitat:
Zitat von Adrenalin
jetzt hätte ich doch mal eine Frage: Was ist denn eigentlich an dem originalen Eppler 387 Profil so schlecht, als dass man es nicht verwenden könnte? Ich gehe mal mit meinem begrenzten Wissen davon aus, dass es KEIN Wölbklappenprofil ist, von da her wäre eine Änderung verständlich.


Ich kann das nur bestätigen.
Ich habe etwas mit dem Programm Vortex von Frank Ranis gespielt.
Es ist eindeutig zu sehen, dass das Eppler 387 deutlich höhere Auftriebswerte erzeugt. Allerdings hat man dann bereits mit Ablösungen zu rechnen.
Nehme ich den selben Bereich mit dem Profil von Hans Rupp in Angriff sehe ich nur an den "Knickstellen" geringe Blasenwarnungen. Das Profil hat auch einen viel größeren Geschwindigkeitsbereich in dem es vernünftig geflogen werden kann. Ich komme hier theoretisch mit dem Vortex Programm bis auf die bereits vorher angenommenen Werte von max. 30 m/s heran.

Hans Rupp
25.09.2010, 11:40
Hallo,

die Bemerkung von Markus das E387 sei ein Kind siener zeit gefällt mir sehr gut.

Damals baute man konventionell mit Rippeblockverfahren in Holz und flog eher langsam. Im langsamfliegen ist das E387 wirklich gut.

Aber das geringste Sinken liget aufgrund des stark ansteigenden induzierten Widerstands egal mit welchem Profil bei kleineren auftribesbeiwerten, typischerweise bei unseren Streckungen von unter 20 bei Ca um 0,8.

Weil der induzierte Widerstand der dominierend faktor ist, geht der Trend in F3J ja auch zu größeren Spannweiten, um mit Rezahlmäßig unkritischen Werten höhere Streckungen zu erzielen. Aufgrund der heute verfügbaren Materialien und Kenntnissen beim Bau, sind die Modelle trotzdem leichter geworden.

Wieso ich das E387 bei der Inspira für nichts so gut geeignet halte habe ich schon geschrieben. Es ist für die Kombination aus Geometrie und Bauweise zu dünn, um ohne HighTechfasern genügen Torsionssteifigkeit hinzubekommen.

Assderdem kann man dann die größere Dicke nutzen, um bessere Allroundeigenschaften zu bekommen. Hochauftrieb geht dabei verloren, aber das ist ja nicht schlimm, solange man nicht als Ziel möglichst hat langsam zu fliegen.

Noch was zu dem von mir vorgeschlagenen Profil. Die Basis stammt von Selig und Ashok und wurde von Benjamin (deftones) überarbeitet. Ich habe dann diese Profil auf die bauweise hin modifiziert ohne aerdynamisch und nur versucht, es aerdynamisch nicht zu sehr zur verändern. Ich habe es da (http://www.rc-network.de/forum/showpost.php?p=1763484&postcount=165) auch schon erläutert. Benjamin hat es auch beim laten Namen belassen, um den urpsung zu kennzeichen. Also bezeichnet es doch einfach beim SA-7036i-Plan.

Hans

overberg
28.09.2010, 22:22
Hallo zusammen,

ich möchte nochmal anregen, die V-Form im Mittelteil zu diskutieren.

Wenn man bei Holzbauweise in der Mitte für die V-Form einen harten Knick vorsieht, kommt man wohl nicht darum herum, den Holm zu unterbrechen. Das geschieht dann ausgerechnet an der Stelle der höchsten Last.

Das halte ich für unglücklich. Wenn man sich die Dimension der Holme ansieht, ist relativ klar, dass die Holmverbinder die Schwachstelle bleiben werden. (meine Meinung)

Daher folgende Fragen:
- Hat jemand eine Idee/Erfahrung, den Holm im Bereich des "Knicks" durchgehen zu lassen? (Gebogener Holm, der Knick wäre dann ja eher ein großer Radius)
- Braucht man wirklich die V-Form im Mittelteil, oder ist das nur geplant, weil es hübscher ist?

Gruß,
Martin

Stefan Siemens
29.09.2010, 15:04
Hallo zusammen,

ich möchte nochmal anregen, die V-Form im Mittelteil zu diskutieren.

- Hat jemand eine Idee/Erfahrung, den Holm im Bereich des "Knicks" durchgehen zu lassen? (Gebogener Holm, der Knick wäre dann ja eher ein großer Radius)
- Braucht man wirklich die V-Form im Mittelteil, oder ist das nur geplant, weil es hübscher ist?

Gruß,
Martin

Hallo allerseits, hallo Martin,
2-3 Grad (insgesamt) V-form im Mittelteil ist aerodynamisch sinnvoll und bautechnisch ohne Unterbrechung des Holms machbar. Aber bei Holz kann jeder bauen, wie er will. Ohne V-Form ist der Bau sicher einfacher, weil man ein normales Baubrett nutzen kann.

Das so ein Projekt funktionieren kann, sieht man in der Rubrik "Segelflug" beim Projekt "Just friendly"

Stefan

Christian_S
29.09.2010, 19:12
Hallo!
Bin auch stiller Mitleser und zum Thema Rumpfbau bzw. Design kann ich die beiden Seiten empfehlen. Das sind zwei wunderschöne Holzsegler und der Rumpf ist in Sandwich-Schalenbauweise aufgebaut. Aber seht selbst:

http://lesgpr.free.fr/construire/lecteur-construit/puy-loup/puy-loup.htm
http://lesgpr.free.fr/construire/lecteur-construit/gliderman/gliderman.htm

Gruß,
Christian

Roland
05.10.2010, 21:15
Tag zusammen,

die BETA-Version vom Aussenflügel als dxf-Datei ist soweit fertig.

Leider habe ich keine Zeit, erst mal alles selber zu fräsen und zusammen zu stecken, um die Fehler herauszuarbeiten.

Von daher bitte ich um Nachsicht bei Fehlern, am besten per PN bei mir melden :D

Was habe ich mir bei der Konstruktion gedacht:
- der Innenflügel ist druchgehend und wird auf den Rumpf draufgeschraubt
- am Stoß der Innen- zur Aussenfläche würde ich eine Sperrholzrippe aufdoppeln.
- die Rippen sind 2mm Balsa, die Wurzelrippen würde ich aus Sperrholz machen.
- die Beplankung ist wie gewünscht 0,6mm Sperrholz (habe ich noch nie gemacht, also woanders fragen wie das geht).
- den Holmaufbau habe ich ja bereits beschrieben,
- schaut euch die Draufsicht und die Vorderansicht an, dort könnt Ihr die Rippenabstände und den Grundaufbau erkennen.
- den Randbogen müsst Ihr schichtweise Fräsen, verleimen und dann schleifen.
- klar daß die Holme verkastet werden, am Innenflügel komplett, am Aussenflügel zumindest 2/3)


So, daß wär's erstmal zum Bau. Ich hoffe Ihr kommt klar!

Nochmals die Bitte: Gibt es einen Modellbauer, der die ersten Teile fräst, zusammensteckt und mir Feedback geben kann???????? Aus Erfahrung weiss ich, daß noch einiges beim Bau des Prototypen zu verbessern wäre. Dazu bin ich sehr gerne bereit, nur habe ich absolut keine Zeit, selber den Erstling zur Serienreife zu bringen.



Also, meldet Euch!

Gruss

Roland
PS: Dateien in .zip umbenennen, dann extrahieren.

MBG-PizSol
05.10.2010, 23:38
Hallo Roland

Ich mach es gerne, jedoch erst in ca: 2 Wochen.
Ist wer schneller?
Gruss
Remo

Roland
06.10.2010, 19:56
Tag zusammen,

anbei die Draufsicht und die Vorderansicht als dxf (gestern versehentlich als dwg)

Gruss

Roland

nuri_e
06.10.2010, 22:25
Respekt hab grade den Thread überflogen. schön was ihr da auf die beine stellt.

Zoerby82
16.10.2010, 15:10
Man o man, wenn man den Vogel so sieht möchte man direkt anfangen zu bauen. Sollte es noch zu einen Frässatz kommen, bin ich mit dabei. Also bitte dranbleiben!:D

Gruß

Aircomander_
24.10.2010, 12:50
Geht mir ganz genau so wie Zoerby .

Gruß Hans

stmuelller
23.11.2010, 16:51
Hallo Roland,
habe versucht, die DXF Datei "Draufsichtundvorderansichtzip.dxf (nach dem umbenennen und auspacken) zu öffnen. Leider geht das mit meiner Software (coreldraw) nicht, da die Ausmaße der Zeichnung zu groß sind.
Kannst Du vielleicht noch eine geteilte oder skallierte beilegen, würde mir seeeeehr helfen.
Zweite Frage:
Welche Materialien würdet Ihr für die Rippen vorschlagen?
Was wäre mit Rippe1 = 4mm Sperrholt, Rippe 2-4 3 mm Sperrholz, Alles andere in 2mm Balsa. Ist das möglich oder bin ich da ganz verkehrt?
Steckung in 10 mm Stahl, am Hauptholm, hinten nochmal 4mm Stahl?

geko
23.11.2010, 17:13
Hallo Roland,
habe versucht, die DXF Datei "Draufsichtundvorderansichtzip.dxf (nach dem umbenennen und auspacken) zu öffnen

Lade Dir eine Testversion von malz&kassner (http://cad6.de/deutsch.htm). Früher waren das 30 Tage Versionen, wie das jetzt ist, kann ich nicht sagen.

Damit kannst Du Dir alles auf DIN A4 ausdrucken, zusammenkleben nicht vergessen! ;):D

Gruß geko, der hofft, daß der Import von DXF funktioniert
Gerd Kosbab

stmuelller
09.12.2010, 17:53
Ich bin jetzt langsam soweit die Rippen zu fräsen.
Zum Zusammenbau habe ich aber noch einige Fragen. Die habe ich mal in eine Graphik eingetragen.
Kann mir jemand diese beantworten?
Gruß
Stefan

Hartmut Esser
13.01.2011, 15:21
sehe seit einiger Zeit dieses interessante Projekt (und habe mich allein deswegen zum ersten Mal im Netz angemeldet). Spiele (schon länger) mit dem Gedanken, auch so eine F3J-Typ ganz aus Holz zu bauen (über wing-designer und Fräse), d.h aber: nicht ganz so groß wie in den bisherigen Plänen. Dachte an einen 3,70-Segler. Meine Frage/Bitte (weil ich als früherer Freifliger) mit diesen Dimensionen und auch den neuen Materialien kaum zu tun hatte: wie wären denn vielleicht das Profil und die Holmauslegung für einen solchen 3,70-Segler? Wäre sehr nett! Hartmut Esser

stefan1
13.01.2011, 16:53
Hallo Leute

Am 5.10.2010 schrieb Roland folgendes:

Tag zusammen,


Leider habe ich keine Zeit, erst mal alles selber zu fräsen und zusammen zu stecken, um die Fehler herauszuarbeiten.

Nochmals die Bitte: Gibt es einen Modellbauer, der die ersten Teile fräst, zusammensteckt und mir Feedback geben kann???????? Aus Erfahrung weiss ich, daß noch einiges beim Bau des Prototypen zu verbessern wäre. Dazu bin ich sehr gerne bereit, nur habe ich absolut keine Zeit, selber den Erstling zur Serienreife zu bringen.



Als Antwort erwiderte Remo:

Hallo Roland

Ich mach es gerne, jedoch erst in ca. 2 Wochen.
Ist wer schneller?
Gruss
Remo

Gibt es schon Ergebnisse? Die zwei Wochen sind ja schon lange um ;) :D
Es ist jetzt nicht so gemeint, wie das vielleicht rüberkommt, ich weiß auch, wie lange sowas dauern kann. Bitte nicht jedes Wort auf die Goldwaage legen.
Vielleicht gibt es Andere, die schon was fertig haben, dann möchten wir natürlich Bilder sehen.

Gruß Stefan

flaboy
29.01.2011, 22:48
... und schon so weit gediehen. Bleibt bitte dran, bei allem, was entstanden ist, wäre es doch unglaublich schade, wenn es hier nicht weiter geht.
Auf den ersten Seiten gab es viele, die unterstützen wollten, auch Fräsangebote gab es. Das ist so ein toller Flieger, da lohnt es sich doch, den zu bauen, die Resonanz war riesig. Ich muß auch erst andere Sachen fertig machen, aber wenn es ein Shortkit geben würde, da würde ich einsteigen. Sowohl die Maße als auch die Holzbauweise finde ich toll. Und auf die Profilauslegung von Hans bin ich so gespannt, das ist doch so knapp vor der Materialisierung!:cool:

Frage: Liegen denn jetzt Fräsdateien vor für die kompletten Rippen?

Gruß Andreas

Hartmut Esser
07.02.2011, 13:34
... ja, ich frage mich auch, warum das nicht weiter geht. Habe inzwischen Flächen, HLW und SLW mal mit wing-designer und XPertMill für die Fräse vorbereitet (3.7-Version) und den Rumpf mit "devfus" (was super ging). Mache jetzt natürlich auch erst mal das aktuelle Projekt fertig, aber dann gehts los. Und wer mir das richtige Profil und eine angemessene Holmauslegung für meine 3.7-Version nennt, dem könnte ich auch mal die vorliegenden Dateien schicken. Wo ist denn das Problem bei den vielen Experten von früher? Hartmut Esser

flaboy
13.02.2011, 09:43
Während hier keiner was schreibt, wird über diesen Thread in dem oben benannten F3J in Holz Thread diskutiert. Das ist schon kurios. Ich finde schade, daß das Konzept zerredet wird. Ich hatte auch den Eindruck, daß die Quintessenz all der Diskussionen war, daß sich er Aufwand irgendwie nicht lohnt, weil man doch damit gegen ein Schalentier nicht konkurrieren kann. Aber es gab großes Interesse an dem Flieger, und ich denke, die Kollegen wollten gar nicht gegen Vollkohleflieger konkurrieren. Viele hier würden ihn bauen, weil er aus Holz ist und wegen der Größe und Formgebung, ein modernes Design mit einer Profilauslgung auf dem neuesten Stand aber optimiert auf die Bauweise. Das an sich ist doch Anreiz genug. Ich hab im Moment auch andere Sachen auf dem Brett und mehr Arbeit, als ich schaffen kann, aber den Rippensatz würde ich mir auch holen.
Ich bin auch schon dabei, den Strak in Vortex mal für ein anderes Projekt zu rechnen, weil ich finde, daß das, was der Hans da ausklambüstert hat, schon für sich spricht. Daß das Projekt für Andreas Decker zu viel Risiko hat, kann ich schon verstehen, es werden wohl nicht gleich tausende werden, aber doch vielleicht einige -zig, die dann ihre Erbauer stolz machen werden.
Deswegen bitte ich Euch, mal kurz laut zu geben, ob Ihr noch an der Konstruktion arbeitet oder ob das Thema durch ist...
Gruß Andreas

Ortwin
21.05.2011, 07:21
Deswegen bitte ich Euch, mal kurz laut zu geben, ob Ihr noch an der Konstruktion arbeitet oder ob das Thema durch ist...
Gruß Andreas


Scheint durch zu sein.., Schade

jmoors
21.05.2011, 14:09
Ist schade, wenn unsere Könner das Projekt aufgeben - warum auch immer. Ich denke, für eine Inspira hätte ich sicherlich etwas mehr Geld ausgegeben.

Ich weis nicht, ob ich das Thema (http://www.rc-network.de/forum/showthread.php/147833-F3J-in-Holz-gt-3m) damals angestoßen habe, aber persönlich habe ich mich von dem Thema "F3J in Holz" nicht verabschiedet, da ich es mir nicht leisten will 800+ € für einen Flieger (Rohbau, ohne RC, Motor, usw.) auszugeben, auch wenn er es sicherlich Wert wäre und ich viel zu gerne mit Holz baue.

Allerdings habe ich mich von einer Rippenfläche verabschiedet, da eine Styro-Balsa-Fläche wesentlich profiltreuer und vor allem Grifffester ist. Zudem ist sie leichter zu reparieren. Außerdem soll das Modell nicht hochstartfähig sein, usw. wie in meinem Thread erwähnt.

Ich tendiere zu einer Styro-Balsa-Fläche mit Holzholm, evtl. mit Rovings verstärkt, einem Holzrumpf mit Klappluftschraube in der Nase und Pedelhöhenruder im Kreuzleitwerk. Der Rumpf soll ein bisschen wie bei einer echten Maschine aussehen. Die Rumpfform vom Swift gefällt mir gut.

Bis jetzt existiert von dem Flieger nur im Pflichtenheft, aber jede Woche kommt etwas dazu. Gestern ist das Netzteil (http://cgi.ebay.de/Labornetzteil-Regelbar-0-3A-0-30V-Labornetzgerat-/350213995726?pt=Netzger%C3%A4te&hash=item518a617cce) zum Styroschneiden gekommen. Jetzt wird es Zeit, mich langsam mal an den konkreten Entwurf des Fliegers zu machen.

Eigentlich wollte ich mir ein Programm schreiben, dass den Flieger berechnet, aber ein klärender Kommentar von Frank Ranis und ein paar anderen machte mir klar, dass ich vorher ein paar Semester Luft & Raumfahrt studieren sollte, wenn ich das Programm nach meinen Vorstellungen schreiben will. :rolleyes: Somit werde ich auf die Software von Frank, usw. zurückgreifen, und die Berechnungen damit machen.

Wenn das Ganze etwas konkreter wird, werde ich es euch wissen lassen.


LG, Jürgen

Ralf_K
27.05.2011, 21:30
Moin Jürgen,

Du bist nicht allein ;). Die Inspira steht bei mir auch auf der Liste, evtl. ein bischen kleiner so mit ~ 4,2m damit sie in Holz ganz sicher unter 5 Kg kommt. Sobald sich mein Retrofimmel etwas abgeschwächt hat kommt die dann aufs Brett.
Wenn es bis dahin eine andere Auslegung gibt nehme ich das gerne auf, falls nicht wird sie eben so gebaut wie der Konstrukteur sich das ursprünglich ausgedacht hat. Hauptsache viel Holz, Weisleim und Schleifstaub :D.

jmoors
27.05.2011, 22:39
...wenn ich mir den Flieger selber konstruiere und hier nur ein paar (hoffentlich erlaubte) Anleihen mache, dann wird der Flieger irgendetwas zwischen 3,2m und 4m haben.

Gruß, Jürgen

Löschknecht
02.06.2011, 21:33
Hallo Zusammen,

lebt dieses Projekt noch gibt es evtl. schon Bilder der hier entwickelten Fläche? Wäre doch schade, wenn die ganze Arbeit, die ihr euch hier gemacht habt, keine Früchte tragen würde! ;)

ciao Timo

Aryane
16.06.2011, 06:46
Hallo jmoors,
das Programm das du schreiben wolltest existiert bereits. Das kannst du hier
http://www.embeh.de/flzvortex/ kostenlos herunterladen.
Dann lade dir den Anhang herunter (bitte umbenennen in *.flz).
Jetzt rufst du über das das Vortex-Programm nur noch die Datei auf und du hast einen
angepassten Flieger
Maximale Leistung für das Gerät kannst du erzielen wenn du alle Klappen auf ca. 4.5 -5 Grad stellst.
An der Konstruktion selbst bin ich noch dran. Wird aber bei den Holmen keine Holzkonstruktion, da ich das Modell mit einem E-Antrieb gerechnet habe. Dass sind dann nicht nur 5KG für den Flieger sondern noch einmal ein gutes Kilogramm mehr. Da komme ich mit einem Holzholm(nicht mit allen Tricks) nicht mehr hin. Jedenfalls für einen Geschwindigkeitsbereich von ca. 10m/s bis ca 25m/s. Ich bin noch am Rechnen aber ich glaube das bekomme ich auch noch irgendwie hin.

Aryane
18.06.2011, 14:25
Hallo Kollegen,

ich sehe gerade, dass mein File 14 mal heruntergeladen wurde.

Kommentare oder Änderungswünsche dazu ?

Konstruktive Kritik ist auch erwünscht !

Aryane
19.06.2011, 22:36
Keine Reaktion ?

Schade.

Dann stelle ich den Anhang zur Diskussion

Bitte von *.doc nach *.xls ubenennen
:confused:

Aryane
20.06.2011, 19:48
Immer noch keine Reaktion ?

:(:o

Na, dann antworte ich mir selbst.

Spannungsnachweis war ebenfalls erfolgreich

Aryane
20.06.2011, 21:59
Soll ich noch weiter machen ?

Fligerepi
21.06.2011, 10:06
Mich würde mich mal intessieren ob schon einer die Inspiria gebaut hat und ob mann die Flügel nicht auch aus Styropoor schneiden und dann beplanken kann ?:) Ich plane auch den bau der Inspiria .

Zoerby82
21.06.2011, 10:20
Ich war kurz davor. Der Auftrag lag schon bei meinem Fräsdienst nur ist kurzfristig ein anderes Projekt dazwischen gekommen. Seither liegt es auf Eis.

Die Frage nach dem weiter machen, natürlich!

Gruß

Ralf_K
21.06.2011, 10:47
Hallo Aryane,

mach bitte weiter, ich lese auf jeden Fall mit.

Wie ich weiter vorne schon schrieb: Die Inspira wird einmal aufs Brett kommen, Zeitpunkt unklar.
Momentan ist noch die Retro Galaxy (weit fortgeschritten), ein Nachbau des Graupner Cirrus mit Gewaltrumpf sowie eine Hof WT 85 (klick (http://yachtmodlisme.blog4ever.com/blog/photos-cat-13933-1948656585-wt85_michel.html)) als längerfristiges Parallelprojekt in Arbeit. Wenn alles gut geht kann ich mich so ab Januar nächstes Jahr mit der Inspira befassen ;). Voaraussetzung ist jedoch das mir Klaus nicht mit dem Graupner Foka Nachbau dazwischen kommt :D, wird aber wohl so werden.

jmoors
22.06.2011, 21:08
Hallo Aryane,

mache ruhig weiter. Ich bin momentan beruflich sehr eingespannt und komme deshalb nicht einmal dazu, regelmäßig im RCN zu lesen. Zudem verfolge ich die Inspira mit großem Interesse, aber das Projekt hat bei mir keine Priorität. Es steht so ungefähr auf Platz 14 bei mir.
Bei anderen scheint es jedoch wesentlich höher in der Liste zu stehe. Deswegen: Weitermachen!!!!

Gruß, Jürgen

Stefan Siemens
26.06.2011, 17:35
Hallo allerseits,
gibt es inzwischen einen kompletten Frästeilsatz oder Bausatz, wenn ja, bei wem? Wenn ich den Beitrag so durch gehe, scheint es bisher nur Teil(e)lösungen zu geben,
Stefan

Roland
02.07.2011, 19:01
Tag zusammen,

ich habe im Anhang den letzten Stand des Tragflügels (Jan2011) beigefügt.

Es ist eine dwg-Datei, also dat umbenennen in dwg. Im Vergleich zur Version vom Spätherbst 2010 wurden zusammen mit Stefan Müller viele konstruktvie Änderungen mit viel zeitlichem Aufwand eingebracht. Stefan wollte diesen Prototypen fräsen, kommt aber wie ich aus beruflichen Gründen nicht dazu dies auch umzusetzen. Nach reiflicher Überlegung stelle ich nun diesen Stand zur Verügung, wohl wissend, daß eventuell noch Fehler drin sind. Sofern jemand Fehler feststellt bitte nicht nur rummeckern, sonder korrigieren und die korrigierte Version ins Netz stellen. Es würde sich lohnen auf diesem Stand aufzusetzen, da doch sehr viele Verbesserungen drin sind. Ich selber werde an dem Projekt aus Zeitmangel nicht weiter machen. Ich hoffe Ihr kommt mit dem, was zu sehen ist klar, dürfte aber für erfahrene Modellbauer kein allzu großes Problem darstellen.

Gruß

Roland

Lototos
03.07.2011, 12:58
Hallo,
das Teil gefällt mir gut.
Ich werde mich mal dransetzen und einen Frästeilesatz erstellen.
Gibt es eigentlich schon eine Stückliste?
Die erleichtert das Zusammenstellen doch sehr, zumal man nicht immer nach allen Materialien suchen muss und man auch nicht so schnell etwas vergisst.

Gruß Manni