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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Empfängerakku für F3B gesucht



Mefra
23.09.2002, 14:37
Hallo,

für einen F3B Segler suche ich einen Empfängerakku. Der Rumpf bietet jedoch nur Platz für 4/5 SC Größe.

Ich kenne z.Zt. lediglich die SANYO 1250 und 1700, die diese Größe haben.

Es sollen nun aber NC-Akkus, in dieser genannten Größe, auf dem Markt sein, die eine Kapazität von über 2.000 mAh bieten.
:confused:
Ich weiß nun nicht, ob damit die SANYO Twicells gemeint sind, diese haben zwar die Größe und Kapazität aber ich habe schon mal gelesen,
dass diese nicht in der Lage sind höhere Ströme zu liefern.
Mein Modell ist mit 6 Graupner DS 368, Digitalservos, ausgestattet.

Vielleicht kann mir jemand helfen und kennt diese Akku´ s.

Vielen Dank im voraus

Beste Grüße
Frank

Harri
23.09.2002, 17:44
Hallo,

ich habe mit NiMH als Sender- und Empfängerakkus schlechte Erfahrungen gemacht. Daher setze ich nun auch aus Sicherheitsgründen dort ausschliesslich auf NiCd-Akkus.

Weiterhin empfehle ich, keine gepushten für diesen Einsatzzweck zu verwenden, da Akkus beim Pushvorgang beschädigt werden können.

Gerhard_Hanssmann
23.09.2002, 17:49
Hallo Frank
Die Graupner C-368 haben einen Blockierstrom von ca 0,5 A. Der Anlaufstrom ist ca. 0,2 bis 0,3 A. Die Maximalbelastung des Akkus liegt bei ca. 3A. Der Durchschnittliche Strom dürfte zwischen 0,4 A und 1 A liegen.
Ich würde Sanyo NiCd Akkus einsetzen.

leinel
24.09.2002, 08:03
hi harry,
welcher art waren deine schlechten erfahrungen?

hi gerhard,
die von dir geposteten werte wuerden doch eigentlich NiMH favorisieren. kann du kurz beschreiben, wieso du NiCd den vorzug gibts?

hintergrund: habe bisher kaum erfahrungen mit NiMH, nur NiCd und wir wollen NiNH fuer die servos in einer funtana versuchen. :)

merci und gruss rainer

Thommy
24.09.2002, 08:22
Hallo,
man kann NiMH genausowenig über einen Kamm Scheren wie NiCd. Unterschiedliche Zellentypen haben unterschiedliche Eigenschaften.
Ich würde die Zellen so groß wie möglich nehmen, es macht aus meiner Sicht keinen Sinn leichte Akkus zu nehmen, und dann Blei hinzu zu laden.
4/5 Sub C, nimm die Sanyo 1600 / 1700er

Nach schlechten Erfahrungen mit anderen Akkutypen nehme ich nur noch Sanyo. Ich meide aber nach Möglichkeit Akkus wie Twicells, die sind für meinen Umgang nicht rustikal genug.

Ach ja mit etwas Kreativität geht auch ein großer Akku in einen kleinen Rumpf, ich habe z.B. in meinem Escape RC2400 drin.

Gruß
Thommy

[ 24. September 2002, 08:24: Beitrag editiert von: Thommy ]

Mefra
24.09.2002, 09:49
Hi Thommy,

bei mir geht es um die Schwester der ESCAPE die ELLIPSE 3 Racing.

Kannst Du mir bitte mal beschreiben, wie Du die SANYO 2.400 Zellen in den Rumpf gepackt hast. M.W. haben die beiden Modelle den gleichen Rumpf.
Mir wäre es auch lieber einen größeren Akku einzusetzen.

Würde mich sehr über eine Hilfestellung freuen.

Danke

Schöne Grüße
Frank

Ticmic
24.09.2002, 10:13
Hallo alle,

ich hatte bisher keine Probleme in meiner Esprit einen Empfängerakku Sanyo Twicell 1600 mAh einzusetzen. Und das bei 5 Servos HS85MG.
Konnte auch keine brachialen Spannungseinbrüche bei gleichzeitigem Lauf aller Servos messen.

Thommy
24.09.2002, 10:25
Hallo,
einfach mit Dremel die Ballastkammer auffräsen ( mit dem Akku brauchst Du ohnehin kein oder kaum Blei :D )und den Akku so
http://www.thommys.com/bilder/escakku.gif

Habe dann den vorderen Steg für die Servos noch leicht ausgespart (ca 2 mm in der Mitte).
auch die Haube geht drauf , es geht eng zu, Du darfst deswegen kaum Platz zwischen der senkrechten und den liegenden Zellen lassen. Die Inline verlöteten Zellen sind nachträglich leicht gebogen.

Gruß Thommy

Gerhard_Hanssmann
24.09.2002, 14:25
Hallo Frank
NiCd sind im geben und nehmen robuster. Das ist für mich der einzige Grund NiCd einzusetzen (Sanyo). Sanyo und Panasonic bieten auch NiMhi Akkus an, die deinem Einsatzzweck genügen.

Harri
24.09.2002, 16:32
Ich habe seit ca 10 Monaten im Sender Sanyo RC3000 drin und nun dank PC-Aufzeichnung der Entladekurve festgestellt, dass nach 2100 mAh Entladung der Innenwiderstand merkwürdigerweise sprunghaft ansteigt. Anders kann ich mir die Entladekurve nicht erklären.
Entnommen werden dann schliesslich noch ca 2800mAh.

Bei allen meinen NiCd-Akkus habe ich so ein Verhalten noch nie gemessen!

Die 700er Twicell haben eine schlechte Spannungslage unter Last.

[ 24. September 2002, 16:35: Beitrag editiert von: Harri ]

Mefra
25.09.2002, 08:36
@ Hallo Thommy,

vielen Dank für Deine genaue Beschreibung des Akkueinbaus.
-Auf die einfachsten Dinge kommt man oftmals selbst nicht ;) -

Nochmals Danke an Alle

und

always happy landings
:)
Gruß Frank